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Nachrichten - admin

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3 - Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberger / OÖ. - Medienberichte
« am: März 05, 2010, 02:07:07 Vormittag »

http://ooe.orf.at/stories/426864/

Weniger Raucher in Oberösterreich
Auch wenn die Zahl der Raucher in Oberösterreich nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau ist, zeigt nun eine Studie des Instituts für Suchtprävention, dass die Oberösterreicher den Nikotinkonsum einschränken.
            
            
            Von 56 auf 63 Prozent hat sich der Anteil der Nichtraucher in den vergangenen drei Jahren in Oberösterreich erhöht.

Nichtraucher haben die Oberhand
In Oberösterreich wird weniger gequalmt, als in der Vergangenheit. Hatte vor zehn Jahren noch weit mehr als die Hälfte der Oberösterreicher zum Glimmstängel gegriffen, so haben jetzt die Nichtraucher die Oberhand.

Dennoch: Im europaweiten Vergleich sei Österreich immer noch ein Raucher-Paradies, sagt Christoph Lagemann vom Institut für Suchtprävention.
            
            Noch stärkere Aufklärung notwendig
Das heißt: Eine noch stärkere Aufklärung über die gesundheitlichen Gefahren des Rauchens schon im Kindergarten und in den Volksschulen sei notwendig. Das passiere bislang nur, wenn ein Lehrer bezüglich dieses Themas besonders engagiert ist.
            
            
            Entscheidung zum Raucher oder Nichtraucher
Schließlich seien mit dem blauen Dunst viele weitere gesundheitliche Risiken verbunden. So leben etwa mehr als 21.000 Kinder- und Jugendliche in Oberösterreich in einem Haushalt, in dem regelmäßig geraucht wird, sind somit Passivraucher.

Wenngleich selbst der Suchtexperte einräumt: Die Entscheidung zum Raucher oder Nichtraucher sei eine persönliche, und deshalb solle auch keine Raucher-Diskriminierung stattfinden.

4727
1 - Wien / Neues aus dem Gesundheitsministerium
« am: März 05, 2010, 01:57:36 Vormittag »
http://derstandard.at/1267132345693/STANDARD-Interview-Gesundheitsminister-Stoeger-droht-Wirten-mit-generellem-Rauchverbot#forumstart


STANDARD-Interview

Gesundheitsminister Stöger droht Wirten mit generellem Rauchverbot

04. März 2010, 17:15


      Alois Stöger (49), Sozialdemokrat und Ex-Krankenkassenobmann aus Oberösterreich, ist seit einem Jahr Gesundheitsminister.
    *

"Meine Geduld ist am Ende" - Der Gesundheitsminister will notfalls durchgreifen, erklärt er im STANDARD-Interview

STANDARD: Herr Minister, sind Ihre Behörden nur werktags für die Gesundheit der Bürger zuständig?

Stöger: Nein, die Behörden sind rund um die Uhr für die Gesundheit der Bevölkerung zuständig.

STANDARD: Warum wurde der Auslieferungsstopp des verseuchten Quargels einer Hartberger Firma dann, erst drei Tage nachdem die Gesundheitsagentur (Ages) diesen als Urheber tödlicher Infektionen identifiziert hatte, veranlasst?

Stöger: Wer sagt das?

STANDARD: Ein Sprecher der Ages im Standard. Demnach war das schädliche Produkt am Freitag, 15. Jänner, bekannt, am 19. wurde aber erst die Auslieferung gestoppt.

Stöger: Ein Verdacht ist kein mikrobiologischer Beweis. Wir behaupten ja nichts aus Jux und Tollerei, sondern benötigen klare Belege. Man kann einem Unternehmen nicht auf Verdacht die Existenzgrundlage entziehen, da braucht es Proben. Diese wurden am 18. Jänner gezogen.

STANDARD: Die Konsumenten wurden überhaupt erst am 23. Jänner informiert. In der Zwischenzeit kann viel Quargel verspeist worden sein. Warum hat Ihr Ministerium nicht sofort selbst gewarnt?

Stöger: Die Warnung hat der Erzeuger übernommen, der für das Produkt ja auch die Verantwortung trägt. Die Firma war bereit, am 19. Jänner die Produktion einzustellen und die Rückholung der Waren einzuleiten. So etwas muss erst einmal organisiert werden. Am 23._Jänner erfolgte schließlich die Warnung der Öffentlichkeit. Für mich sind das zügige Wege. Man kann die Verstorbenen natürlich nicht wegdiskutieren. Aber verglichen mit anderen Ländern, die gar nichts getan haben, hat die Lebensmittelkontrolle schnell und effizient gehandelt.

STANDARD: Die Österreicher leben auch dann ungesund, wenn sie keinen giftigen Käse essen. Punkto Übergewicht etwa brechen unsere Jugendlichen Rekorde.

Stöger: Viele junge Menschen haben zu wenig Chance auf Bewegung, die Räume werden immer enger, an den Schulen wird gespart. Es fehlt auch eine Kultur der gesunden Ernährung. Ich will deshalb durchsetzen, dass in Kindergärten und Schulen hochwertiges Essen angeboten wird. Außerdem möchte ich in der EU, wo wir derzeit an den kleinsten gemeinsamen Nenner gebunden sind, erreichen, dass wir gesundes Gemeinschaftsessen mit einem eigenem Gütesiegel auszeichnen dürfen.

STANDARD: Das reiche Österreich hinkt in Gesundheitsstatistiken hinten nach. Was läuft falsch?

Stöger: Die Gesundheitspolitik dreht sich immer nur um die medizinischen Angebote. So wichtig diese sind: Wir müssen weg von der Reparaturmedizin, hin zur Veränderung des Lebensstils, um Krankheiten zu verhindern. Dabei erwarte ich mir in der Regierung mehr Unterstützung, auch in Form eines angemessenen Budgets für die Vorsorge. Derzeit eiern wir um das Thema herum, das Problem wird hin- und hergeschoben. Gesundheit ließe sich zum Beispiel fördern, indem man in den Gemeinden die Vereinsamung von Senioren bekämpft. Derartige Ansätze übersteigen die Möglichkeiten eines Gesundheitsministers allerdings bei weitem.

STANDARD: Ihre "Waffe" ist die Bewusstseinsbildung. Warum sind Sie dann beim Kampf gegen das Rauchen so unentschlossen?

Stöger: Bin ich das denn?

STANDARD: Ich finde schon. Als Minister müssten Sie doch für ein radikales Rauchverbot kämpfen.

Stöger: Ich rauche selbst nicht, gebe also ein gutes Beispiel ab und bin auch für ein Rauchverbot in Lokalen. Allerdings habe ich bei meinem Amtsantritt ein neues Gesetz geerbt, das die Sache milder regelt. Trotz aller Kritik daran hat sich die Situation der Nichtraucher dramatisch verbessert. Im Gasthaus nicht zu rauchen ist heute gesetzliche Normalität.

STANDARD: In vielen Beisln merkt man davon aber nichts.

Stöger: Es stimmt, gerade in Wien halten sich viele Wirte nicht daran. Es ist inakzeptabel, dass diese nicht einmal den Kompromiss, den sie der Politik vor meiner Zeit abgerungen haben, einhalten. Ich werde die Übergangsfrist keinesfalls verlängern, ab 1. Juli müssen Raucherräume abgetrennt sein. Meine Geduld mit den Wirten ist dann am Ende. Wenn das Gesetz nicht respektiert wird, werde ich mich für ein generelles Rauchverbot in Gaststätten einsetzen.

STANDARD: Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes könnten die Zigarettenpreise sinken.

Stöger: Ich bedaure dieses Urteil sehr. Billigere Zigaretten widersprechen dem Ziel, Jugendliche vom Rauchen fernzuhalten. Ich erwarte mir vom Finanzminister Gegenmaßnahmen, um einen Preisverfall zu verhindern.

STANDARD: Mit einer höheren Tabaksteuer?

Stöger: Wie, das sei der Kreativität des Finanzministers überlassen.

STANDARD: Sie selbst wirken fit und drahtig. Leisten Sie sich denn gar keine Sünden?

Stöger: Ein Minister begeht keine Sünden. Aber ich gestehe: Oft schaffe ich es nicht, an einer Konditorei vorbeizugehen. (Gerald John, DER STANDARD - Printausgabe, 5. März 2010)


Cremers Photoblog: Bei Minister Stöger
http://derstandard.at/1267132347216/Cremers-Photoblog-Bei-Minister-Stoeger

4728
Sonstiges / Re: 1.3.2010 bis .....; Jeder Vierte MUSS mitrauchen!!!
« am: März 04, 2010, 16:37:08 Nachmittag »
http://www.volksblatt.at/index.php?id=60268&MP=61-157


Jeder vierte Nichtraucher raucht in OÖ jeden Tag passiv mit

Aktuelle Studie bestätigt Trend zum Nichtrauchen —

Dennoch greifen täglich vergleichsweise viele Landsleute zur Zigarette



LINZ — Die gute Nachricht zuerst: Die Oberösterreicher rauchen immer weniger und sind stärker auf die Gefahren durch das Rauchen sensibilisiert, präsentierte gestern Christoph Lagemann, Leiter des Instituts Suchtprävention die Ergebnisse des „Drogenmonitoring 2009“. Dennoch ist der Anteil der Raucher auf sehr hohem Niveau und rund ein Viertel der nichtrauchenden Bevölkerung ist dem blauen Dunst täglich ausgesetzt. „Wir dürfen die Raucher nicht diskriminieren, aber der Nichtraucherschutz muss in Österreich ausgebaut werden“, fordert Lagemann, selbst „trockener“ Raucher. Der Anteil der Nichtraucher in OÖ hat sich von 56 Prozent im Jahr 2006 auf 63 Prozent erhöht, die Anzahl der täglichen Raucher ist im Gegenzug in den vergangenen drei Jahren von 31 auf 27 Prozent gesunken. „Den Wunsch, ihr Rauchverhalten zu ändern oder ganz aufzuhören, haben viele Raucher. Gerade wenn man älter wird, schaut man mehr auf die Gesundheit. Außerdem ist Rauchen nicht mehr modern, das zeigt der gesamteuropäische Trend“, so Lagemann. Trotz dieser positiven Entwicklung gebe es in Österreich noch viel Nachholbedarf — vor allem die 180.000 Oberösterreicher, die täglich zu Passivrauchern werden, müssten geschützt werden. Besonders schockierend: 15,2 Prozent aller Minderjährigen sind in ihrem Zuhause täglich dem Qualm ausgesetzt. Ebenso hoch ist der Prozentsatz derer, die an ihrem Arbeitsplatz unfreiwillig Zigarettenrauch einatmen. „Ganz Europa lacht über unser Rauchergesetz“, fordert der Suchtexperte mehr strukturelle und präventive Maßnahmen.

fre

4729
Sonstiges / Polizei kontrolliert ab jetzt in Wien die Lokale!
« am: März 04, 2010, 12:45:17 Nachmittag »
Leider (noch) nicht auf Einhaltung des Nichtraucherschutzes,
obwohl es in einem gehen würde!
Daher sollten wir das bei jeder Gelegenheit fordern!


http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100304_OTS0043

Stadt Wien und Polizei: Lokalkontrollen 2010 gestartet
Utl.: 3. Bezirk bildete Auftakt zu umfassenden Überprüfungen =

   Wien (OTS) - In der Nacht auf Donnerstag wurden im Rahmen einer
gemeinsamen Behörden-Aktion von Magistrat und Polizei insgesamt 17
Lokale im 3. Wiener Gemeindebezirk überprüft. Koordiniert wurden die
Kontrollen vom Dezernat für Sofortmaßnahmen der Stadt Wien.

Zwtl.: Bilanz 2009: 800 Anzeigen

      Im Jahr 2009 wurden von der Stadt Wien, Polizei, Wiener
Gebietskrankenkasse und Finanzverwaltung in 16 gemeinsamen Aktionen
insgesamt 286 Lokale kontrolliert. Dabei wurden fast 800 Anzeigen
ausgestellt. 24 Betriebe wurden dabei noch an Ort und Stelle
geschlossen. Auch heuer setzt die Stadt Wien auf strengen Kontrollen.

Zwtl.: Ein Betrieb sofort geschlossen

     Im Zentrum der aktuellen Überprüfungen in Wien Landstraße - von
Magistrat, Polizei, Finanz und Wiener Gebietskrankenkasse - standen
Schwarzarbeit, Lärmbelästigung und unbefugte Gewerbeausübung. Das
Team KIAB (Kontrolle illegaler Arbeitnehmerbeschäftigung) des
Finanzministeriums stellte sieben Anzeigen nach dem
Ausländerbeschäftigungsgesetz aus. Die Mitarbeiter der
Gebietskrankenkasse konnten noch vor Ort drei Anmeldungen von illegal
Beschäftigten durchführen. Wegen Verstößen gegen die Gewerbeordnung,
wie etwa versperrte Notausgänge, wurden 6 Anzeigen ausgefertigt. Das
Marktamt stellte 9 Anzeigen aus, da etwa Preisauszeichnungen fehlten
oder hygienische Mängel vorlagen. Da ein Betreiber über keine
aufrechte Gewerbeberechtigung verfügte, wurde der betroffene Betrieb
kurzerhand geschlossen.
Im Zuge der aktuellen Lokalkontrollen überprüfte die Polizei
insgesamt 14 Personen.

Zwtl.: Weitere Aktionen folgen

     Wie auch bei den vorangegangenen Kontrollen in anderen Bezirken
reagiert damit die Stadt Wien, auf Beschwerden von Anrainern oder
ging Hinweisen des Bezirks und der Polizei nach. Weitere
Überprüfungen werden in allen Wiener Bezirken folgen. (Schluss) cwk

Rückfragehinweis:

~
   PID-Rathauskorrespondenz:
   www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
   Werner C. Kaizar
   Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53)
   Telefon: 01 4000-81087
   E-Mail: christoph.kaizar@wien.gv.at

4730
Gesundheit / RaucherInnen - Blasenkrebs!
« am: März 04, 2010, 12:38:56 Nachmittag »
Studie Innsbruck:
Jeder 10. Raucher hat bereits Blasenkrebs, oder Vorstufe, ohne dass er/sie es weiß!
Daher empfehle ich RaucherInnen, umgehend eine diesbezügliche Vorsorgeuntersuchung,
z. B. mit Harnzytologie, Ultraschall, NMP22-Tumormarker,
und bei Erhärtung des Verdachtes: Blasenspiegelung (dauert 5 min).
Infos: http://www.krebsforum.at/forum/index.php/board,20.0.html


weiters:

Gesundheit/Wien/Termin/KAV/Informationsnachmittag
2010-03-04 / 09:01:21 / PID Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien
Infonachmittag: Blasenkrebs - eine Raucherkrankheit?
 

   Wien (OTS) - Die Veranstaltungsreihe M.A.L.V.E. - "Miteinander am
Leben Vertrauen entwickeln" - lädt am kommenden Montag, den
8. März 2010
- im Rahmen des internationalen Frauentages - zum Thema
"Blasenkrebs - eine Raucherkrankheit?" ein.
     Rauchen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten als
Hauptrisikofaktor für Blasenkrebs erwiesen. Dadurch werden zukünftig
bei Neuerkrankungen vermutlich auch mehr Frauen betroffen sein. Dr.
Florian Wimpissinger, Facharzt für Urologie und Andrologie im
Krankenhaus Rudolfstiftung, informiert weiters über Symptome,
Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten.
Die Rudolfstiftung des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) lädt
Betroffene und Angehörige zum kostenlosen Informationsnachmittag ein.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen. (Schluss) ej
~
Bitte merken Sie vor:

 Datum:   8.3.2010, 13:30 - 15:00 Uhr
 Ort:     Krankenanstalt Rudolfstiftung Konferenzraum, Bürogebäude EG
          Boerhaavegasse 8a, 1030 Wien

~
Rückfragehinweis:
   Krankenanstalt Rudolfstiftung
   Projektleitung M.A.L.V.E.
   OA Dr. Toni Niedermayr, Tel: 71165/4715
   toni.niedermayr@wienkav.at
   Wiener Krankenanstaltenverbund / Presse
   Conny Lindner, Tel: 01/40409-70054
   cornelia.lindner@wienkav.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/174
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0025    2010-03-04/09:01

4731
Sonstiges / Re: 1.3.2010 bis .....; Medien- und Politikerberichte
« am: März 03, 2010, 11:52:25 Vormittag »

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Kurt Grünewald [mailto:kurt.gruenewald@gruene.at]
Gesendet: Dienstag, 02. März 2010 14:29
An: Dietmar Erlacher

Betreff: Verleiten Aussagen vom Welser Magistrat zum weiteren Gesetzesbruch und täglich 3 Passivrauchtoten? Wird Anstiftung zur vorsätzlichen, schweren Körperverletzung mit möglicher Todesfolge nicht geahndet?


Sehr geehrter herr erlacher
wir beginnen nun erneut eine größere initiative, die sicher in ihrem sinn ist.
Um die bedeutung dieser anliegen zu unterstreichen wird eva glawischnig diese kampagne führen
mit recht freundlichen grüßen
ihr kurt grünewald


ao.Univ. Prof. Dr. med. Kurt Grünewald
Abgeordneter zum Nationalrat
Wissenschafts- und Gesundheitsprecher
Grüner Klub im Parlament

4732
Sonstiges / Re: 1.3.2010 bis .....; Die Grünen für Nichtraucherschutz!
« am: März 03, 2010, 11:48:34 Vormittag »
Es ist schon etliche Monate her, als die Grünenchefin Dr. Eva Glawischnig - Piesczek ein
klares Bekenntnis zum Nichtraucherschutz ablegte, für generell rauchfreie Lokale.


Später folgten dann Anfragen im Parlament.

Die Anfragen, mit den jetzt erhaltenen Antworten, findet man hier.
Eine Ungeheuerlichkeit, dass unser Bundespräsident (separate Anfrage), unsere Landeshauptleute (separate Anfragen), unser Bundeskanzler und weitere, die von unseren Steuerabgaben super leben, die Anfragen mit Unzuständigkeit und/oder Desinteresse an der Gesundheit von über 2/3 der Bevölkerung abtun.

Somit:
DAS merken wir uns! Die nächsten Wahlen kommen schon:
Niederösterreich, Bundespräsident, etc.   


Bundeskanzler betreffend Maßnahmen zur Förderung des Nichtrauchens in Österreich
http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/J/J_03921/pmh.shtml
http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/AB/AB_03563/pmh.shtml

Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend
betreffend Maßnahmen zur Förderung des Nichtrauchens in Österreich
http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/J/J_03920/pmh.shtml
http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/AB/AB_03838/pmh.shtml

Bundesminister für Gesundheit betreffend Maßnahmen zur Förderung des Nichtrauchens in Österreich
http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/J/J_03919/pmh.shtml
http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/AB/AB_03902/pmh.shtml

Bundesminister für Finanzen
betreffend Maßnahmen zur Förderung des Nichtrauchens in Österreich
http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/J/J_03918/pmh.shtml
http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/AB/AB_04086/pmh.shtml


Wir freuen uns über den Erhalt des Emails der Grünen; siehe nächsten Beitrag!


4733
Sonstiges / 1.3.2010 bis .....; Medien- und Politikerberichte
« am: März 03, 2010, 11:40:14 Vormittag »

Bitte hier neue Informationen der Medien, der Politiker eintragen.

4734
Gesundheit / Was bewirkt Tabakrauch?
« am: März 03, 2010, 01:08:41 Vormittag »

Uli Rudolph 

hier mal noch n höchst interessanter Text von Dr. Petra Bracht, sollte mal jeder Raucher lesen:

....Es ist still geworden um dieses Thema. Für mich unverständlich. Denn noch immer rauchen mehr als 30% der Deutschen, das entspricht einem täglichen Zigarettenkonsum von über 300 Millionen. Ein Raucher, der täglich zwanzig Zigaretten raucht und das über zwanzig Jahre, nimmt während dieses Zeitraums 1 Tasse reinen Teer in seiner Lunge auf, sowie sechs Kilo Rauchstaub. Die Lunge ist quasi „asphaltiert“ und der Gasaustausch erheblich gestört, was sich durch Atemnot bemerkbar macht. Ganz zu schweigen von den über 4.500 verschiedenen chemischen Substanzen neben Nikotin und dem gefährlichen Kohlenmonoxid.
Das Kohlenmonoxid beispielsweise bindet sich an Stelle von Sauerstoff an die roten Blutkörperchen. Dadurch findet die notwendige Sauerstoffversorgung des Körpers nicht mehr statt. Die kleinsten Haargefäße (Kapillaren) werden nicht mehr ausreichend versorgt. Die Zellen sterben immer mehr ab (Raucherbein). Der Körper versucht, wie immer in Krisensituationen auch in diesem Fall zu reagieren und produziert mehr rote Blutkörperchen, um für ausreichend Sauerstoff zu sorgen. Dies führt zu einer Verdickung des Blutes. Damit erhöht sich das Risiko für die Entstehung von Thrombosen und Embolien.
Schlaganfall und Herzinfarkt können die Folgen sein. Hinzu kommen noch die Zusatzstoffe, die dem Zigarettentabak zugesetzt werden, um das Rauchen bekömmlicher und aromatischer werden zu lassen und dadurch die Aufnahme von Nikotin erleichtern. Nikotin ist ein Nerven- und Zellgift. Es beeinflusst den Hormonhaushalt, weshalb Frauen früher in die Wechseljahre kommen. Auch lässt die Hirnleistung mit zunehmendem Alter bei Rauchern nach. Eine gerauchte Zigarette verbraucht den gesamten Tagesbedarf von Vitamin C. Für zwei Stunden sind wichtige Immunzellen (Lymphozyten) lahm gelegt.
Mit jedem Zug belasten wir unseren Organismus mit 10 hoch 15 freien Radikalen, die in 4000 verschiedenen Erscheinungsformen auftreten. Dies ist jedes Mal ein Angriff auf das Leben des Rauchers. Freie Radikale können alles in unserem Körper zerstören, bis hin zur Zellinformation. Hier ist der wesentliche Grund dafür zu ? nden, weshalb das Rauchen mit vielen Krebserkrankungen in Zusammenhang gebracht wird. Nicht nur Lungenkrebs kann die Folge sein, sondern auch Blasen-, Nieren und Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Die Weltgesundheitsorganisation hat 3000 Studien mit insgesamt einer Million Rauchern auswerten lassen und geht davon aus, dass die Hälfte der Raucher bereits im mittleren Alter an Krankheiten sterben werden, die sie durch das Zigarettenrauchen bekommen haben. Sie verlieren also 20 bis 25 Jahre ihrer Lebenszeit.Dass die Raucher für solch ein Horrorszenario auch noch tief in die Tasche greifen und dem Staat 2009 fast 13,6 Milliarden Euro in die Haushaltskasse in Form von Tabaksteuer zahlten, entbehrt jeglicher Sinnhaftigkeit.Die einzige Ausrede, die jetzt noch bleibt, ist die Sucht.
Wir Menschen haben aber einen freien Willen. Und wenn wir uns nicht mehr von der Sucht beherrschen lassen wollen, unternehmen wir etwas gegen sie. Die Angebote sind vielfältig und durchaus wirkungsvoll.Ein weiterer Schritt zur Selbsthilfe wäre vielleicht das Hinzufügen eines Beipackzettels in jeder Zigarettenschachtel, in dem die verheerenden Wirkungen mit all den daraus entstehenden Konsequenzen aufgelistet würden. Vermutlich wäre dann eine Schachtel doppelt so dick und hätte in keinen Automaten mehr Platz....

4735
Sonstiges / Termine der Tabaklobby ..............
« am: März 03, 2010, 00:30:58 Vormittag »

Für Österreich bitte ebenfalls hier bekannt geben, einschließlich der Trafikantenlobby
und durch Tabak gestütze Gastrolobby. Danke im Voraus!



Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

uns ist bisher folgender Lobbyterminkalender der Tabakindustrie für März 2010 bekannt:

15.03.10

Berliner Tulpe
•   Preisvergabe für deutsch-türkische Initiativen
•   Zeitpunkt: Uhrzeit nicht bekannt
•   Ort der Preisvergabe: Rotes Rathaus
•   Preis: 10.000 €, Spende der Körber-Stiftung, die auch in der Jury sitzt und den Preis vor Jahren initiiert hat
•   Schirmherr: Klaus Wowereit
•   Organisatoren: u.a. Senatskanzlei
 
17.03.10
Liberty Award
•   Zeitpunkt: Uhrzeit nicht bekannt
•   Ort der Preisvergabe: nicht bekannt
•   Veranstalter: Reemtsma
•   Jury: u.a. Dagmar Reim, Intendantin des rbb


4736
Sonstiges / Donauzentrum ff.
« am: März 02, 2010, 22:30:59 Nachmittag »
                         K f K
  Verein Krebspatienten für Krebspatienten
Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                     Österreich
    Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
Initiative Rauchfreie Gaststätten: www.sis.info
Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Hotline täglich 9 – 21 Uhr 0650-577-2395
kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at


Sehr geehrte Damen Herren,

wir wollen sie nicht lange aufhalten; ersuchen um eine dringende Antwort auf:
http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=212.msg594#msg594
Es bringt nichts, wenn die Securitis jeden Tag 30 Lokale aufschreiben wo geraucht wird, von zwischen 100 bis 250 Menschen; und ich mit Ihrer Zustimmung eine Fotoseccion nach der anderen schieße. Nicht einmal die Raucherloungetüren beim Interspar bleiben zu, und die „Oase“ stiftet weiterhin auf zum Gesetzesbruch („Rauchen im Lokal erlaubt!“), von den Dauergesetzesbrechern ganz zu schweigen, und dies trotz etlicher UVS und VfGH-Urteile.
In anderen Landeshauptstädten ist die oberste Gesundheitsbehörde im Einsatz, straft, und droht mit Schließung im Wiederholungsfall. Wie viel ist Ihnen die Gesundheit der WienerInnen wert, Herr Bürgermeister, Frau Gesundheitsstadtrat, zudem vor den Wahlen? Unsere fast 5.000 Mitglieder sind entsetzt; die aktive Gruppe gesundheitlicher LeiterInnen von Selbsthilfegruppen wollen Ihre Inaktivität nicht wahrhaben!
Die Krebserkrankungen steigen ständig und Prof. Dr. Zielinski, oberster Onkologiearzt Österreichs, hält fest: 90 % aller Krebserkrankungen entstehen durch aktives oder passives Tabakrauchen. Und die Bezirksbehörde tut nichts, tröstet sich wahrscheinlich mit: Wir haben eh die Krebsstation im SMZ-Ost.
Was ergaben eigentlich die mit unserem Anwalt besprochenen Unterlassungsklagen, Herr Stoll?

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher, Krebspatient
Landesobmann Wien und Bundesobmann


PS: Herr Komm.R. Stummer, die WKO-Wahlen sind geschlagen. Was hindert Sie daran, endlich durchzugreifen? Sie stimmten mir zu bei meiner Aussage: Gesundheit geht vor Wirtschaftsinteressen. Eine „Harmonie der Bevölkerung“ - wie Sie sie unten erwähnen - ist das nicht, wenn ¾ der WienerInnen das andere ¼ Todesgefahren aussetzt. Alleine von 1220 Wien kann ich Ihnen zig schwerstverletzte Rauchgeschädigte aufzählen; oder besuchen Sie sie übermorgen in der Krebs-Selbsthilfegruppe.


Von: Stummer [mailto:parfumerie.stummer@utanet.at]
Gesendet: Mittwoch, 23. Dezember 2009 10:13
An: krebspatient-krebsforum@utanet.at
Betreff: Weihnachtsgrüße

Lieber Herr Erlacher!
 
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute zu Weihnachten
und viel Erfolg für das Jahr 2010.
Danke recht herzlich für Ihre Kooperation bez. Donauzentrum.
Ich als langjährger Bezirksrat (über 30 Jahre) in der Bezirklsvertretung
bemühe mich stets zum Wohl aller zu vermitteln, die Harmonie
der Bevölkerung steht an erster Stelle.
 
Liebe Grüße
 
Bezirksrat KR Anton Stummer
Bezirksvertretung Donaustadt

4737
Sonstiges / Ewiger Weihnachtsfriede mit dem Donauzentrum? Es reißt die Geduld!
« am: März 02, 2010, 21:22:01 Nachmittag »

War der Text der Berichterstattungen in vielen Zeitungen das Papier nicht wert, auf dem es stand?
Bekanntlich gehört das DZ. mit der SCS und dem EKZ Südpark Klagenfurt zusammen.

Allen ist bekannt,
dass in der SCS täglich fast 40 und im DZ. täglich rund 35 Anzeigen erfolgen könnten.
Da wir mit den Anzeigen pausierten und die Demonstration absagten, glauben die Centermanager und der Eigentümer Unibail-Rodamco wohl:
Wir tun nichts mehr zur Einhaltung des NR.-Schutzes, wir zahlen lieber unsere Anwälte und die Strafen.
"PR.-Agenturen wurden bestellt, neue Werbeagenturen sind im Einsatz, aber an den täglich drei Passivrauchtoten in Österreich ist der Eigentümer Unibail-Rodamco weiterhin mitschuldig, so Erlacher, und verweist auf:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100223_OTS0046/kobza-integra-pr-gewinnt-pr-etat-fuer-die-drei-oesterreichischen-shopping-center-von-unibail-rodamco-bild
und
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100224_OTS0065/projekt21-verantwortet-werbe-etat-fuer-die-shopping-city-sued-bild
"Wir werden wieder Kontakt aufnehmen, und hier, und hier http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,1072.msg8721.html#msg8721 und hier http://www.facebook.com/group.php?gid=207474724730&ref=nf   berichten, verspricht Erlacher, Krebspatient, und verweist auf die wiederholte Aussage Österreichs bekanntesten Onkologen Prof. Dr. Zielinski (AKH Wien) der sagt: 90 % aller Krebserkrankungen entstehen durch Tabakrauch. Und er weiß auch: Jeder dritte in Österreich erkrankt und jeder vierte stirbt vorzeitig an Krebs, wie wir vor 3 Wochen beim weltkrebstag erfahren haben!
Wahrscheinlich haben sich deswegen wieder ORF, ATV+, RTL, Radiosender und Printmedienveertreter gemeldet und sich erkundigt, wie geht es da oder dort weiter? Haben Sie Zeit für Interviews, "Spaziergänge", Auftritte? Ich antwortete mit Ja, weil mir Gemeinwohl vor Eigenwohl geht, Herr Centerleiter Mag. Stoll.


Es war einmal ..............

..........................Wird das Donauzentrum ein Nichtraucherzentrum?

17. Dezember 2009

Bettina Breideneder hat diese Sorgen nicht mehr, denn das Wiener Donauzentrum (DZ) hat ja den Eigentümer gewechselt.

Doch nun war es so weit: Nach einer Pattstellung hieß es bei der zweiten Abstimmung 8:4.
Damit hat “Rauchersheriff” Dietmar Erlacher, Wiener Landesobmann der Selbsthilfegruppen “Krebspatienten für Krebspatienten” und Leiter der “Initiative Rauchfreie Gaststätten”, die Großdemonstration am kommenden Adventsamstag – mit Blockade der Eingänge zum Wiener Donauzentrum – ausgesetzt.
Der Aufwand für eine neuerliche Verschiebung der Demonstration in der Vorweihnachtszeit war für die Aktivisten zu groß.

Der Entscheidung gingen lange Gespräche in den letzten Tagen voraus. Centerleiter Stoll mit Bezirksrat und Wirtschaftsvertreter Stummer einerseits, sowie Erlacher mit Rechtsanwalt Huber anderseits, brauchten lange, um gemeinsame Nenner für erste Maßnahmen zur Einhaltung des Nichtraucherschutzes festzulegen. “Ich setze mich jetzt dafür ein, dass Gastronomiebetriebe nicht mehr gegen das Tabakgesetz verstoßen und damit alle anderen Mieter in wirtschaftliche Probleme stürzen. Auch ich bin Nichtraucher und über die Gefährlichkeit des Tabakrauches, aktiv und passiv, informiert”, so Stoll.
 
“Wirtschaft ist wichtig, aber Gesundheit geht vor. Es scheint, dass das Donauzentrum – als größtes Wiener Einkaufszentrum – die zweite ‘Goldene Orange’ von uns überreicht bekommt. Dies geschieht, wenn das Center mit Cineplex rauchfrei ist. Das DZ wird derzeit massiv vergrößert. Österreichs zweitgrößtes Einkaufszentrum Graz/Seiersberg erhielt diese Auszeichnung im Rahmen der Pressekonferenz in Graz, wo die Selbsthilfegruppe Krebspatienten Hunderte Anzeigen der Behörde übergab”, so Erlacher.

Stummer, Bezirksrat und stv. für den Bezirksvorsteher, sowie Wirtschaftsvertreter im Donaucentrum/Cineplex, war verständnisvoll und froh über erste Maßnahmen; er erinnerte an den früheren Tabakrauchtod des sehr beliebten Bezirksvorstehers Elfenberg. Rechtsanwalt Huber: Notwendigenfalls ist eine Unterlassungsklage einzureichen bzw. der Mietvertrag aufzukündigen.
 
Centerleiter Stoll bedankte sich bei den chronisch Kranken und ihren Sympathisanten für den österreichweiten Einsatz zum Nichtraucherschutz und die jetzige Mitarbeit.

4738
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Krebspatient-Krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Dienstag, 02. März 2010 15:26
An: 'Kurt Grünewald'
Betreff: Dr. Grünewald, Parlament. Gesundheitssprecher der Grünen, bestätigt ....


K f K
Krebspatienten für Krebspatienten
Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
Österreich
Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
Initiative Rauchfreie Gaststätten: www.sis.info
Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
Hotline täglich von 9 – 21 Uhr: 0650-577-2395
kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at



Lieber Herr Dr. Grünewald,

bei der einen oder anderen Gesundheitsveranstaltung in Österreich haben wir uns gesehen, miteinander auch gesprochen.
Herzlichen Dank, dass Sie jetzt die positive Einstellung der Grünen zum generellen Rauchverbot in Lokalen und Öffentlichen Gebäuden bestätigen.
Bitte informieren Sie mich/uns weiter, wie ich es (unerlaubter Weise?) auch getan habe.

Liebe Grüße
Dietmar Erlacher

PS: Auf Facebook sind gerne Grüne eingeladen dabei zu sein (nur Anmeldung) zum 100.000 Zustimmungen Rennen http://www.facebook.com/group.php?v=wall&gid=207474724730 , zudem sich "andere Farben" nicht getrauen!
Siehe auch: http://www.facebook.com/topic.php?topic=13015&uid=207474724730


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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Kurt Grünewald [mailto:kurt.gruenewald@gruene.at]
Gesendet: Dienstag, 02. März 2010 14:29
An: Dietmar Erlacher

Betreff: Re: Verleiten Aussagen vom Welser Magistrat zum weiteren Gesetzesbruch und täglich 3 Passivrauchtoten? Wird Anstiftung zur vorsätzlichen, schweren Körperverletzung mit möglicher Todesfolge nicht geahndet?



Sehr geehrter herr erlacher
wir beginnen nun erneut eine größere initiative, die sicher in ihrem sinn ist.
Um die bedeutung dieser anliegen zu unterstreichen wird eva glawischnig diese kampagne führen
mit recht freundlichen grüßen
ihr kurt grünewald


ao.Univ. Prof. Dr. med. Kurt Grünewald
Abgeordneter zum Nationalrat
Wissenschafts- und Gesundheitsprecher
Grüner Klub im Parlament

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Sonstiges / Ab 12.2.10: EU zum Rauchverbot
« am: Februar 28, 2010, 16:11:48 Nachmittag »
http://ec.europa.eu/news/environment/090708_de.htm



EU-Länder sollen strengere Gesetze gegen das Rauchen erlassen



Die Kommission ruft zur Einführung eines EU-weiten Rauchverbots English in öffentlichen Räumen bis spätestens 2012 auf.

Zurzeit gibt es in allen EU-Ländern in irgendeiner Form Bestimmungen, mit denen Nichtraucher vor Tabakrauch in ihrer Umgebung und dessen schädlichen Auswirkungen geschützt werden sollen. Diese Bestimmungen sind jedoch von Land zu Land sehr unterschiedlich.

Das Vereinigte Königreich und Irland haben die strengsten Gesetze – Rauchen an Arbeitsplätzen in Innenräumen sowie an öffentlichen Orten, auch in Restaurants und Bars, ist verboten. Bulgarien wird 2010 entsprechende Vorschriften erlassen.

Griechenland, Italien, Malta, Schweden, Lettland, Finnland, Slowenien, Frankreich und die Niederlande haben Rechtsvorschriften zur Schaffung rauchfreier Zonen eingeführt, wobei abgetrennte Raucherräume zugelassen sind.

Die EU schlägt nunmehr vor, für alle 27 Länder einheitliche Gesetze zu erlassen, um das Rauchen in öffentlichen Räumen und am Arbeitsplatz strenger zu reglementieren.

Ausgesetztsein gegenüber Rauch in der Umgebung – Passivrauchen – kann zu Herzkrankheiten und Lungenkrebs führen. Im Jahre 2002 wurde der Tod von 19 000 Nichtrauchern in der EU auf Passivrauchen zuhause oder am Arbeitsplatz zurückgeführt.

Tabakkonsum steht bei den vermeidbaren Todesursachen in der EU an erster Stelle. Jedes Jahr fordert er rund 650 000 Menschenleben. Einer von drei Europäern – ungefähr 170 Millionen – konsumiert Tabak.

Im Rahmen einer neuen Nichtraucherkampagne lädt die EU die Bürger ein, Videos hochzuladen, die zeigen, wie es ihnen gelungen ist, das Rauchen aufzugeben. Hunderte von Bürgern haben geantwortet, und nun können ihre Werke auf der Website der Kampagne betrachtet werden.

Für ein Leben ohne Tabak

    * Aktionsprogramm „Öffentliche Gesundheit“ 
    * EU-Gesundheitsportal 

Links zum Thema

    * EU launches no-smoking campaign