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Nachrichten - admin

4726
Sonstiges / Re: 1.3.2010 bis .....; Medien- und Politikerberichte
« am: März 03, 2010, 11:52:25 Vormittag »

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Kurt Grünewald [mailto:kurt.gruenewald@gruene.at]
Gesendet: Dienstag, 02. März 2010 14:29
An: Dietmar Erlacher

Betreff: Verleiten Aussagen vom Welser Magistrat zum weiteren Gesetzesbruch und täglich 3 Passivrauchtoten? Wird Anstiftung zur vorsätzlichen, schweren Körperverletzung mit möglicher Todesfolge nicht geahndet?


Sehr geehrter herr erlacher
wir beginnen nun erneut eine größere initiative, die sicher in ihrem sinn ist.
Um die bedeutung dieser anliegen zu unterstreichen wird eva glawischnig diese kampagne führen
mit recht freundlichen grüßen
ihr kurt grünewald


ao.Univ. Prof. Dr. med. Kurt Grünewald
Abgeordneter zum Nationalrat
Wissenschafts- und Gesundheitsprecher
Grüner Klub im Parlament

4727
Sonstiges / Re: 1.3.2010 bis .....; Die Grünen für Nichtraucherschutz!
« am: März 03, 2010, 11:48:34 Vormittag »
Es ist schon etliche Monate her, als die Grünenchefin Dr. Eva Glawischnig - Piesczek ein
klares Bekenntnis zum Nichtraucherschutz ablegte, für generell rauchfreie Lokale.


Später folgten dann Anfragen im Parlament.

Die Anfragen, mit den jetzt erhaltenen Antworten, findet man hier.
Eine Ungeheuerlichkeit, dass unser Bundespräsident (separate Anfrage), unsere Landeshauptleute (separate Anfragen), unser Bundeskanzler und weitere, die von unseren Steuerabgaben super leben, die Anfragen mit Unzuständigkeit und/oder Desinteresse an der Gesundheit von über 2/3 der Bevölkerung abtun.

Somit:
DAS merken wir uns! Die nächsten Wahlen kommen schon:
Niederösterreich, Bundespräsident, etc.   


Bundeskanzler betreffend Maßnahmen zur Förderung des Nichtrauchens in Österreich
http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/J/J_03921/pmh.shtml
http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/AB/AB_03563/pmh.shtml

Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend
betreffend Maßnahmen zur Förderung des Nichtrauchens in Österreich
http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/J/J_03920/pmh.shtml
http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/AB/AB_03838/pmh.shtml

Bundesminister für Gesundheit betreffend Maßnahmen zur Förderung des Nichtrauchens in Österreich
http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/J/J_03919/pmh.shtml
http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/AB/AB_03902/pmh.shtml

Bundesminister für Finanzen
betreffend Maßnahmen zur Förderung des Nichtrauchens in Österreich
http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/J/J_03918/pmh.shtml
http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/AB/AB_04086/pmh.shtml


Wir freuen uns über den Erhalt des Emails der Grünen; siehe nächsten Beitrag!


4728
Sonstiges / 1.3.2010 bis .....; Medien- und Politikerberichte
« am: März 03, 2010, 11:40:14 Vormittag »

Bitte hier neue Informationen der Medien, der Politiker eintragen.

4729
Gesundheit / Was bewirkt Tabakrauch?
« am: März 03, 2010, 01:08:41 Vormittag »

Uli Rudolph 

hier mal noch n höchst interessanter Text von Dr. Petra Bracht, sollte mal jeder Raucher lesen:

....Es ist still geworden um dieses Thema. Für mich unverständlich. Denn noch immer rauchen mehr als 30% der Deutschen, das entspricht einem täglichen Zigarettenkonsum von über 300 Millionen. Ein Raucher, der täglich zwanzig Zigaretten raucht und das über zwanzig Jahre, nimmt während dieses Zeitraums 1 Tasse reinen Teer in seiner Lunge auf, sowie sechs Kilo Rauchstaub. Die Lunge ist quasi „asphaltiert“ und der Gasaustausch erheblich gestört, was sich durch Atemnot bemerkbar macht. Ganz zu schweigen von den über 4.500 verschiedenen chemischen Substanzen neben Nikotin und dem gefährlichen Kohlenmonoxid.
Das Kohlenmonoxid beispielsweise bindet sich an Stelle von Sauerstoff an die roten Blutkörperchen. Dadurch findet die notwendige Sauerstoffversorgung des Körpers nicht mehr statt. Die kleinsten Haargefäße (Kapillaren) werden nicht mehr ausreichend versorgt. Die Zellen sterben immer mehr ab (Raucherbein). Der Körper versucht, wie immer in Krisensituationen auch in diesem Fall zu reagieren und produziert mehr rote Blutkörperchen, um für ausreichend Sauerstoff zu sorgen. Dies führt zu einer Verdickung des Blutes. Damit erhöht sich das Risiko für die Entstehung von Thrombosen und Embolien.
Schlaganfall und Herzinfarkt können die Folgen sein. Hinzu kommen noch die Zusatzstoffe, die dem Zigarettentabak zugesetzt werden, um das Rauchen bekömmlicher und aromatischer werden zu lassen und dadurch die Aufnahme von Nikotin erleichtern. Nikotin ist ein Nerven- und Zellgift. Es beeinflusst den Hormonhaushalt, weshalb Frauen früher in die Wechseljahre kommen. Auch lässt die Hirnleistung mit zunehmendem Alter bei Rauchern nach. Eine gerauchte Zigarette verbraucht den gesamten Tagesbedarf von Vitamin C. Für zwei Stunden sind wichtige Immunzellen (Lymphozyten) lahm gelegt.
Mit jedem Zug belasten wir unseren Organismus mit 10 hoch 15 freien Radikalen, die in 4000 verschiedenen Erscheinungsformen auftreten. Dies ist jedes Mal ein Angriff auf das Leben des Rauchers. Freie Radikale können alles in unserem Körper zerstören, bis hin zur Zellinformation. Hier ist der wesentliche Grund dafür zu ? nden, weshalb das Rauchen mit vielen Krebserkrankungen in Zusammenhang gebracht wird. Nicht nur Lungenkrebs kann die Folge sein, sondern auch Blasen-, Nieren und Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Die Weltgesundheitsorganisation hat 3000 Studien mit insgesamt einer Million Rauchern auswerten lassen und geht davon aus, dass die Hälfte der Raucher bereits im mittleren Alter an Krankheiten sterben werden, die sie durch das Zigarettenrauchen bekommen haben. Sie verlieren also 20 bis 25 Jahre ihrer Lebenszeit.Dass die Raucher für solch ein Horrorszenario auch noch tief in die Tasche greifen und dem Staat 2009 fast 13,6 Milliarden Euro in die Haushaltskasse in Form von Tabaksteuer zahlten, entbehrt jeglicher Sinnhaftigkeit.Die einzige Ausrede, die jetzt noch bleibt, ist die Sucht.
Wir Menschen haben aber einen freien Willen. Und wenn wir uns nicht mehr von der Sucht beherrschen lassen wollen, unternehmen wir etwas gegen sie. Die Angebote sind vielfältig und durchaus wirkungsvoll.Ein weiterer Schritt zur Selbsthilfe wäre vielleicht das Hinzufügen eines Beipackzettels in jeder Zigarettenschachtel, in dem die verheerenden Wirkungen mit all den daraus entstehenden Konsequenzen aufgelistet würden. Vermutlich wäre dann eine Schachtel doppelt so dick und hätte in keinen Automaten mehr Platz....

4730
Sonstiges / Termine der Tabaklobby ..............
« am: März 03, 2010, 00:30:58 Vormittag »

Für Österreich bitte ebenfalls hier bekannt geben, einschließlich der Trafikantenlobby
und durch Tabak gestütze Gastrolobby. Danke im Voraus!



Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

uns ist bisher folgender Lobbyterminkalender der Tabakindustrie für März 2010 bekannt:

15.03.10

Berliner Tulpe
•   Preisvergabe für deutsch-türkische Initiativen
•   Zeitpunkt: Uhrzeit nicht bekannt
•   Ort der Preisvergabe: Rotes Rathaus
•   Preis: 10.000 €, Spende der Körber-Stiftung, die auch in der Jury sitzt und den Preis vor Jahren initiiert hat
•   Schirmherr: Klaus Wowereit
•   Organisatoren: u.a. Senatskanzlei
 
17.03.10
Liberty Award
•   Zeitpunkt: Uhrzeit nicht bekannt
•   Ort der Preisvergabe: nicht bekannt
•   Veranstalter: Reemtsma
•   Jury: u.a. Dagmar Reim, Intendantin des rbb


4731
Sonstiges / Donauzentrum ff.
« am: März 02, 2010, 22:30:59 Nachmittag »
                         K f K
  Verein Krebspatienten für Krebspatienten
Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                     Österreich
    Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
Initiative Rauchfreie Gaststätten: www.sis.info
Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Hotline täglich 9 – 21 Uhr 0650-577-2395
kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at


Sehr geehrte Damen Herren,

wir wollen sie nicht lange aufhalten; ersuchen um eine dringende Antwort auf:
http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=212.msg594#msg594
Es bringt nichts, wenn die Securitis jeden Tag 30 Lokale aufschreiben wo geraucht wird, von zwischen 100 bis 250 Menschen; und ich mit Ihrer Zustimmung eine Fotoseccion nach der anderen schieße. Nicht einmal die Raucherloungetüren beim Interspar bleiben zu, und die „Oase“ stiftet weiterhin auf zum Gesetzesbruch („Rauchen im Lokal erlaubt!“), von den Dauergesetzesbrechern ganz zu schweigen, und dies trotz etlicher UVS und VfGH-Urteile.
In anderen Landeshauptstädten ist die oberste Gesundheitsbehörde im Einsatz, straft, und droht mit Schließung im Wiederholungsfall. Wie viel ist Ihnen die Gesundheit der WienerInnen wert, Herr Bürgermeister, Frau Gesundheitsstadtrat, zudem vor den Wahlen? Unsere fast 5.000 Mitglieder sind entsetzt; die aktive Gruppe gesundheitlicher LeiterInnen von Selbsthilfegruppen wollen Ihre Inaktivität nicht wahrhaben!
Die Krebserkrankungen steigen ständig und Prof. Dr. Zielinski, oberster Onkologiearzt Österreichs, hält fest: 90 % aller Krebserkrankungen entstehen durch aktives oder passives Tabakrauchen. Und die Bezirksbehörde tut nichts, tröstet sich wahrscheinlich mit: Wir haben eh die Krebsstation im SMZ-Ost.
Was ergaben eigentlich die mit unserem Anwalt besprochenen Unterlassungsklagen, Herr Stoll?

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher, Krebspatient
Landesobmann Wien und Bundesobmann


PS: Herr Komm.R. Stummer, die WKO-Wahlen sind geschlagen. Was hindert Sie daran, endlich durchzugreifen? Sie stimmten mir zu bei meiner Aussage: Gesundheit geht vor Wirtschaftsinteressen. Eine „Harmonie der Bevölkerung“ - wie Sie sie unten erwähnen - ist das nicht, wenn ¾ der WienerInnen das andere ¼ Todesgefahren aussetzt. Alleine von 1220 Wien kann ich Ihnen zig schwerstverletzte Rauchgeschädigte aufzählen; oder besuchen Sie sie übermorgen in der Krebs-Selbsthilfegruppe.


Von: Stummer [mailto:parfumerie.stummer@utanet.at]
Gesendet: Mittwoch, 23. Dezember 2009 10:13
An: krebspatient-krebsforum@utanet.at
Betreff: Weihnachtsgrüße

Lieber Herr Erlacher!
 
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute zu Weihnachten
und viel Erfolg für das Jahr 2010.
Danke recht herzlich für Ihre Kooperation bez. Donauzentrum.
Ich als langjährger Bezirksrat (über 30 Jahre) in der Bezirklsvertretung
bemühe mich stets zum Wohl aller zu vermitteln, die Harmonie
der Bevölkerung steht an erster Stelle.
 
Liebe Grüße
 
Bezirksrat KR Anton Stummer
Bezirksvertretung Donaustadt

4732
Sonstiges / Ewiger Weihnachtsfriede mit dem Donauzentrum? Es reißt die Geduld!
« am: März 02, 2010, 21:22:01 Nachmittag »

War der Text der Berichterstattungen in vielen Zeitungen das Papier nicht wert, auf dem es stand?
Bekanntlich gehört das DZ. mit der SCS und dem EKZ Südpark Klagenfurt zusammen.

Allen ist bekannt,
dass in der SCS täglich fast 40 und im DZ. täglich rund 35 Anzeigen erfolgen könnten.
Da wir mit den Anzeigen pausierten und die Demonstration absagten, glauben die Centermanager und der Eigentümer Unibail-Rodamco wohl:
Wir tun nichts mehr zur Einhaltung des NR.-Schutzes, wir zahlen lieber unsere Anwälte und die Strafen.
"PR.-Agenturen wurden bestellt, neue Werbeagenturen sind im Einsatz, aber an den täglich drei Passivrauchtoten in Österreich ist der Eigentümer Unibail-Rodamco weiterhin mitschuldig, so Erlacher, und verweist auf:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100223_OTS0046/kobza-integra-pr-gewinnt-pr-etat-fuer-die-drei-oesterreichischen-shopping-center-von-unibail-rodamco-bild
und
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100224_OTS0065/projekt21-verantwortet-werbe-etat-fuer-die-shopping-city-sued-bild
"Wir werden wieder Kontakt aufnehmen, und hier, und hier http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,1072.msg8721.html#msg8721 und hier http://www.facebook.com/group.php?gid=207474724730&ref=nf   berichten, verspricht Erlacher, Krebspatient, und verweist auf die wiederholte Aussage Österreichs bekanntesten Onkologen Prof. Dr. Zielinski (AKH Wien) der sagt: 90 % aller Krebserkrankungen entstehen durch Tabakrauch. Und er weiß auch: Jeder dritte in Österreich erkrankt und jeder vierte stirbt vorzeitig an Krebs, wie wir vor 3 Wochen beim weltkrebstag erfahren haben!
Wahrscheinlich haben sich deswegen wieder ORF, ATV+, RTL, Radiosender und Printmedienveertreter gemeldet und sich erkundigt, wie geht es da oder dort weiter? Haben Sie Zeit für Interviews, "Spaziergänge", Auftritte? Ich antwortete mit Ja, weil mir Gemeinwohl vor Eigenwohl geht, Herr Centerleiter Mag. Stoll.


Es war einmal ..............

..........................Wird das Donauzentrum ein Nichtraucherzentrum?

17. Dezember 2009

Bettina Breideneder hat diese Sorgen nicht mehr, denn das Wiener Donauzentrum (DZ) hat ja den Eigentümer gewechselt.

Doch nun war es so weit: Nach einer Pattstellung hieß es bei der zweiten Abstimmung 8:4.
Damit hat “Rauchersheriff” Dietmar Erlacher, Wiener Landesobmann der Selbsthilfegruppen “Krebspatienten für Krebspatienten” und Leiter der “Initiative Rauchfreie Gaststätten”, die Großdemonstration am kommenden Adventsamstag – mit Blockade der Eingänge zum Wiener Donauzentrum – ausgesetzt.
Der Aufwand für eine neuerliche Verschiebung der Demonstration in der Vorweihnachtszeit war für die Aktivisten zu groß.

Der Entscheidung gingen lange Gespräche in den letzten Tagen voraus. Centerleiter Stoll mit Bezirksrat und Wirtschaftsvertreter Stummer einerseits, sowie Erlacher mit Rechtsanwalt Huber anderseits, brauchten lange, um gemeinsame Nenner für erste Maßnahmen zur Einhaltung des Nichtraucherschutzes festzulegen. “Ich setze mich jetzt dafür ein, dass Gastronomiebetriebe nicht mehr gegen das Tabakgesetz verstoßen und damit alle anderen Mieter in wirtschaftliche Probleme stürzen. Auch ich bin Nichtraucher und über die Gefährlichkeit des Tabakrauches, aktiv und passiv, informiert”, so Stoll.
 
“Wirtschaft ist wichtig, aber Gesundheit geht vor. Es scheint, dass das Donauzentrum – als größtes Wiener Einkaufszentrum – die zweite ‘Goldene Orange’ von uns überreicht bekommt. Dies geschieht, wenn das Center mit Cineplex rauchfrei ist. Das DZ wird derzeit massiv vergrößert. Österreichs zweitgrößtes Einkaufszentrum Graz/Seiersberg erhielt diese Auszeichnung im Rahmen der Pressekonferenz in Graz, wo die Selbsthilfegruppe Krebspatienten Hunderte Anzeigen der Behörde übergab”, so Erlacher.

Stummer, Bezirksrat und stv. für den Bezirksvorsteher, sowie Wirtschaftsvertreter im Donaucentrum/Cineplex, war verständnisvoll und froh über erste Maßnahmen; er erinnerte an den früheren Tabakrauchtod des sehr beliebten Bezirksvorstehers Elfenberg. Rechtsanwalt Huber: Notwendigenfalls ist eine Unterlassungsklage einzureichen bzw. der Mietvertrag aufzukündigen.
 
Centerleiter Stoll bedankte sich bei den chronisch Kranken und ihren Sympathisanten für den österreichweiten Einsatz zum Nichtraucherschutz und die jetzige Mitarbeit.

4733
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Krebspatient-Krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Dienstag, 02. März 2010 15:26
An: 'Kurt Grünewald'
Betreff: Dr. Grünewald, Parlament. Gesundheitssprecher der Grünen, bestätigt ....


K f K
Krebspatienten für Krebspatienten
Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
Österreich
Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
Initiative Rauchfreie Gaststätten: www.sis.info
Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
Hotline täglich von 9 – 21 Uhr: 0650-577-2395
kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at



Lieber Herr Dr. Grünewald,

bei der einen oder anderen Gesundheitsveranstaltung in Österreich haben wir uns gesehen, miteinander auch gesprochen.
Herzlichen Dank, dass Sie jetzt die positive Einstellung der Grünen zum generellen Rauchverbot in Lokalen und Öffentlichen Gebäuden bestätigen.
Bitte informieren Sie mich/uns weiter, wie ich es (unerlaubter Weise?) auch getan habe.

Liebe Grüße
Dietmar Erlacher

PS: Auf Facebook sind gerne Grüne eingeladen dabei zu sein (nur Anmeldung) zum 100.000 Zustimmungen Rennen http://www.facebook.com/group.php?v=wall&gid=207474724730 , zudem sich "andere Farben" nicht getrauen!
Siehe auch: http://www.facebook.com/topic.php?topic=13015&uid=207474724730


4734


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Kurt Grünewald [mailto:kurt.gruenewald@gruene.at]
Gesendet: Dienstag, 02. März 2010 14:29
An: Dietmar Erlacher

Betreff: Re: Verleiten Aussagen vom Welser Magistrat zum weiteren Gesetzesbruch und täglich 3 Passivrauchtoten? Wird Anstiftung zur vorsätzlichen, schweren Körperverletzung mit möglicher Todesfolge nicht geahndet?



Sehr geehrter herr erlacher
wir beginnen nun erneut eine größere initiative, die sicher in ihrem sinn ist.
Um die bedeutung dieser anliegen zu unterstreichen wird eva glawischnig diese kampagne führen
mit recht freundlichen grüßen
ihr kurt grünewald


ao.Univ. Prof. Dr. med. Kurt Grünewald
Abgeordneter zum Nationalrat
Wissenschafts- und Gesundheitsprecher
Grüner Klub im Parlament

4735
Sonstiges / Ab 12.2.10: EU zum Rauchverbot
« am: Februar 28, 2010, 16:11:48 Nachmittag »
http://ec.europa.eu/news/environment/090708_de.htm



EU-Länder sollen strengere Gesetze gegen das Rauchen erlassen



Die Kommission ruft zur Einführung eines EU-weiten Rauchverbots English in öffentlichen Räumen bis spätestens 2012 auf.

Zurzeit gibt es in allen EU-Ländern in irgendeiner Form Bestimmungen, mit denen Nichtraucher vor Tabakrauch in ihrer Umgebung und dessen schädlichen Auswirkungen geschützt werden sollen. Diese Bestimmungen sind jedoch von Land zu Land sehr unterschiedlich.

Das Vereinigte Königreich und Irland haben die strengsten Gesetze – Rauchen an Arbeitsplätzen in Innenräumen sowie an öffentlichen Orten, auch in Restaurants und Bars, ist verboten. Bulgarien wird 2010 entsprechende Vorschriften erlassen.

Griechenland, Italien, Malta, Schweden, Lettland, Finnland, Slowenien, Frankreich und die Niederlande haben Rechtsvorschriften zur Schaffung rauchfreier Zonen eingeführt, wobei abgetrennte Raucherräume zugelassen sind.

Die EU schlägt nunmehr vor, für alle 27 Länder einheitliche Gesetze zu erlassen, um das Rauchen in öffentlichen Räumen und am Arbeitsplatz strenger zu reglementieren.

Ausgesetztsein gegenüber Rauch in der Umgebung – Passivrauchen – kann zu Herzkrankheiten und Lungenkrebs führen. Im Jahre 2002 wurde der Tod von 19 000 Nichtrauchern in der EU auf Passivrauchen zuhause oder am Arbeitsplatz zurückgeführt.

Tabakkonsum steht bei den vermeidbaren Todesursachen in der EU an erster Stelle. Jedes Jahr fordert er rund 650 000 Menschenleben. Einer von drei Europäern – ungefähr 170 Millionen – konsumiert Tabak.

Im Rahmen einer neuen Nichtraucherkampagne lädt die EU die Bürger ein, Videos hochzuladen, die zeigen, wie es ihnen gelungen ist, das Rauchen aufzugeben. Hunderte von Bürgern haben geantwortet, und nun können ihre Werke auf der Website der Kampagne betrachtet werden.

Für ein Leben ohne Tabak

    * Aktionsprogramm „Öffentliche Gesundheit“ 
    * EU-Gesundheitsportal 

Links zum Thema

    * EU launches no-smoking campaign

4736
Sonstiges / Ab 25.2.10: Medien und Politikerberichte - INNSBRUCK LAND
« am: Februar 28, 2010, 02:38:18 Vormittag »
http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Chronik/ChronikTirol/320406-6/rauchverbot-wird-rigoros-kontrolliert.csp


22.2.2010

Rauchverbot wird rigoros kontrolliert

Die Bezirkshauptmannschaft Innsbruck setzt beim Rauchverbot weiter auf strenge Überprüfungen. Spannend wird es ab Juli.

Innsbruck – Am 30. Juni dieses Jahres endet die Übergangsfrist, die Gastronomen zur Errichtung eines baulich abgetrennten Raucherraums zur Verfügung steht. Wer ein Bauansuchen bei der Gemeinde stellte, konnte den Aufschub geltend machen. Herbert Hauser, Bezirkshauptmann von Innsbruck-Land vermutet, dass viele Betroffene die für sie günstige Übergangszeit in Anspruch genommen haben, ohne allerdings auch tatsächlich tätig zu werden. „Sie haben wohl gehofft, dass das Gesetz noch geändert oder nicht so streng exekutiert wird“, glaubt Hauser.

Das Gegenteil sei der Fall, betont der Behördenchef. Es gebe Anweisungen aus dem Gesundheitsministerium, die Einhaltung des Nichtraucherschutzes genau zu kon- trollieren. Das sei auch bisher schon der Fall, wie Hauser bekräftigt, „auch wenn wir natürlich nicht alle Gaststätten des Bezirks gleichzeitig kontrollieren können“. Es werde aber jeder Anzeige nachgegangen, widerlegt Hauser auch die landläufige Meinung, „dass eh nicht kontrolliert wird“. Auch bei Routinekontrollen werde ein Auge auf den Nichtraucherschutz gelegt.

Der Großteil der Anzeigen stamme von Privatpersonen, die sich in Nichtraucherschutzgemeinschaften zusammenschließen. 122 sind es laut BH Innsbruck im Vorjahr gewesen, 34 bisher im laufenden. Ein Viertel der Verfahren sei bereits rechtskräftig abgeschlossen. Die Strafen für Verstöße gegen das Tabakgesetz liegen beim ersten Mal bei 300 Euro, für Wiederholungstäter bei 1000 Euro und können bis zu 10.000 Euro reichen. (cm)

Anmerkungen:
So "rigoros" kann es nicht sein, zudem scheinbar auch nur auf Grund von Anzeigen kontrolliert wird und der "Chef" Plattner klarstellte, quasi: Wir können uns sechs Monate mit der Bearbeitung der Anzeige Zeit lassen. Herr Hauser, wie wäre es mit Planquadrat? Bei bis zu 2.000.- € für die Erststrafe und bis 10.000.- bei Wiederholung könnte der Bezirk rasch zum Reichsten werden!


Dazu:
Die Bürgermeisterin von Innsbruck war an Brustkrebs erkrankt. Bei der Übergabe und der Bearbeitung von Hunderten Anzeigen anläßlich der Pressekonferenz war sie wenig erfreut. Dies obwohl sie wissen musste: 90 % aller Krebserkrankungen entstehen durch den Tabakrauch (Onkoboss Prof. Dr. Zielinski, AKH Wien, hat dies vorigen Monat im Wiener Rathaus wiederholt!)
Und wie geht`s weiter in Innsbruck. Die Bürgermeisterin musste vorgestern ihr Amt plötzlich krankheitshalber niederlegen (?). Neue Bürgermeisterin soll die bisherige Gesundheitsstadträtin werden. Frage: Wie lange gibt es weiterhin 3 Passivrauchtote jeden Tag, 34 Rauchertote jeden Tag? Wann wird in Innsbruck mit dtrastischen Strafen der NR.-Schutz kontrolliert?


4737
Sonstiges / Ab 25.2.10: "Bei Leitl blinken alle Warnlichter"
« am: Februar 28, 2010, 02:21:09 Vormittag »

"Bei mir blinken alle Warnlichter"

Anmerkung: Bei uns auch, bei solchen kryptischen, wahrscheinlich nur "Wahlkampfaussagen"!

Herr Fritzer Hermagor
Ich muss in die Trennung von Raucher- und Nichtraucherräumen investieren. Kann ich sicher sein, dass das Tabak-Gesetz hält?

Christoph Leitl:
Für die nächsten vier Jahre solle es Rechtssicherzeit geben. Sie können aber auch ein Nichtraucherlokal werden, wenn Sie die Kosten sparen wollen.

4738
Sonstiges / Prof. Zielinski: "Tabakrauch schuld an 90 % aller Tumorerkrankungen!"
« am: Februar 28, 2010, 01:29:46 Vormittag »


Medizin in Wien - 2010

http://www.billrothhaus.at/index.php?option=com_content&view=article&id=226&Itemid=54

Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinski
(Univ.-Klin. f. Innere Medizin I, Klinische Abteilung für Onkologie,Wien

Vortrag gehalten im Rahmen des Kongresses Medizin in Wien 2010
am 30.Jänner 2010 im Wiener Rathaus

z.B. personalisierte Therapie

4739
Sonstiges / Youtube etc.: Ernstes und Spass, ORF-Wiederholungen, etc.
« am: Februar 27, 2010, 21:59:11 Nachmittag »
extra3 - Dennis und die Raucherlobby
http://www.youtube.com/watch?v=wP1UR35oUbE&NR=1

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Total normales Rauchverbot?
http://www.youtube.com/watch?v=klGOUSIYDRE&NR=1

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4.2.2010: Nicht Rauchen in Lokalen ORF Hohes Haus
http://www.youtube.com/watch?v=4l4Rk42QnYo&feature=youtube_gdata

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Rauchverbot: Nichtraucher sind mitnichten das Problem
http://www.sackstark.info/?p=17472&cpage=1

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Angst vor dem Aufhören - Warum ich rauche .....
http://www.youtube.com/watch?v=GywR7BMdh-s&feature=youtube_gdata

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Dr. Eckart von Hirschhausen: Nichtraucherschutz
Gesetz in Deutschland:
1) "in einer discothek darf geraucht werden, wenn sich darin KEINE tanzfläche befindet!"^^
hihi...entweder die discotheken müssen rauchfrei werden, oder ihre tanzfläche abbauen^^
2) Darf in einem Schwimmbad geraucht werden? Ja, aber nur wenn im Becken kein Wasser drin ist.
3) .super Ansage....die Raucher können sich kurz nach einer Zigarette so gut fühlen wie die Nichtraucher den ganzen Tag lang ; )...stimmt voll! ; )
http://www.youtube.com/watch?v=6j80ixOB6nY

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Peter & Teutscher - Die letzte Zigarette inkl. Warnung
http://www.youtube.com/watch?v=BC2wgAt_0M4&feature=related

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4740
Sonstiges / Ab 25.2.10: Medien und Politikerberichte
« am: Februar 27, 2010, 21:53:07 Nachmittag »

Adamovitsch,
szt. Höchstrichter, wieder in (teils negativen) Schlagzeilen mit Kampusch, will auch was zum NR.-Schutz sagen. Machte er das als Berater vom Bundespräsidenten, der uns schriftlich seine Unzuständigkeit mitteilte, oder hat er einfach nur "in die Glaskugel geschaut und damit ÖsterreicherInnen bewertet"?

http://news.orf.at/?href=http://news.orf.at/ticker/270156.html

Adamovich: Rauchverbot in Österreich nicht durchsetzbar

Der frühere Präsident des Verfassungsgerichtshofes (VfGH) und jetzige Berater des Bundespräsidenten, Ludwig Adamovich hat sich heute im ORF-Parlamentsmagazin "Hohes Haus" überzeugt gezeigt, dass die Österreicher nicht reif für ein generelles Rauchverbot sind.

Aus Adamovichs Sicht verhält es sich mit Plänen für ein Rauchverbot nicht anders als bei "Telefonieren im Auto, Radfahren auf dem Gehsteig und in der Fußgängerzone. Da kann man nicht jeden einzelnen Fall durch einen Polizisten sanktionieren lassen, da gehört ganz einfach Verantwortungsbewusstsein der Adressaten dazu."

Strafen in Österreich "nicht vorstellbar"?

Bei allfälligen strikten staatlichen Rauchverboten wäre die Lage wie bei jetzt schon großteils ignorierten Vorschriften "oder sogar noch schlechter", so der Spitzenjurist. In Italien etwa funktionierten die Rauchverbote offenbar nur durch strengste Strafen. Das könne er sich aber "in Österreich nicht vorstellen".

ABER:
Der Sozialmediziner Michael Kunze meinte außerdem, die Verhängung eines Rauchverbotes in der Gastronomie wäre schon nach den bestehenden Arbeitnehmerschutzgesetzen möglich. Schon jetzt seien Rauchverbote überdies an vielen Stellen akzeptiert, wo vor einigen Jahren noch regelmäßig geraucht worden sei.