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Nachrichten - admin

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1 - Wien / Wien: ah wos, des kehrn ma untern Teppich ..... mit die Tschick
« am: März 15, 2010, 01:24:26 Vormittag »
Was sich geändert seit dem Erstpaket an Anzeigen?

Richtig!  Nichts!

http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/Rauch-Sheriffs_pruefen_Tausende_Lokale_0452724.ece

Anzeigenwelle droht
Rauch-Sheriffs prüfen Tausende Lokale
Mehr Stories Rauch-Sheriffs fühlen sich bedroht »
Gruppe plant Hunderte Anzeigen in Wien »

© Pauty

Hunderte neue Anzeigen rollen auf Wirte zu, die das Tabakgesetz missachten. Bisher wurden schon über 1.200 angezeigt.
 

Eine neue Nichtraucherinitiative war in den vergangenen sechs Wochen in ganz Österreich unterwegs, um Lokale auf das Tabakgesetz zu überprüfen. Erstes Fazit: „Wir werden am Montag Hunderte Anzeigen alleine für Wien übergeben“, so Dietmar Erlacher, der Gründer der Selbsthilfegruppe „Krebspatienten für Krebspatienten“ (siehe Interview rechts).

Wiener Innenstadt völlig überprüft
Damit wird im Kampf um das umstrittene Rauchergesetz eine neue Front eröffnet. Rund 50 Mitglieder des Vereins waren in der Freizeit unterwegs, um zu überprüfen, wo rechtswidrig geraucht wird und ob die verpflichtenden Raucherplaketten ordnungsgemäß angebracht sind. „Den ersten Bezirk in Wien haben wir zu 100 Prozent überprüft“, so Erlacher. „Die Ergebnisse werden einen Hinweis geben, wie es im restlichen Land um die Einhaltung des Gesetzes bestellt ist.“

Damit rollt eine neue Anzeigewelle auf die Wirte zu. Schon jetzt gibt es laut ÖSTERREICH-Informationen mehr als 1.200 Anzeigen:

-Alleine in Wien wurden bis vergangene Woche 800 Anzeigen registriert. Tendenz steigend. In wenigen Tagen wird hier die Tausend-Anzeigen-Marke geknackt sein.

-In Niederösterreich gibt es bisher 130 Anzeigen. Alleine in der SCS wurden aber von Krebspatienten für Krebspatienten weitere 43 Lokale angezeigt.

-In der Steiermark wurden bisher 140 Lokale bei den Behörden gemeldet, die meisten davon in Graz. Für Aufsehen sorgte kürzlich die Anzeige gegen den Promi-Wirten Charly Temmel, Besitzer des Operncafés. Er hat auch in Los Angeles Lokale, ist einer der Lieblingswirte Arnold Schwarzeneggers.

-Weniger Anzeigen gab es bisher in Linz (90) und Tirol (50). In Salzburg hält sich die Zahl mit erst 15 offiziellen Anzeigen noch in Grenzen. Auch aus Kärnten, Vorarlberg und dem Burgenland gibt es bisher keine Anzeigenflut.

Telefone laufen heiß
Auch bei Robert Rockenbauer, dem Vorsitzenden des Schutzverbandes für Nichtraucher, laufen die Telefone noch immer heiß. „Ich habe bereits 442 ungelesene E-Mails. Ich schaffe das Ganze nicht mehr. Es gibt so viele Meldungen über Wirte, die sich nicht an die Gesetze halten“, stöhnt Rockenbauer.

Die Politik schaut dem Anzeigen-Treiben unbeeindruckt zu. Gesundheitsminister Alois Stöger (SP) will weiterhin das Gesetz ein Jahr lang auf seine Sinnhaftigkeit beobachten.

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http://www.oe24.at/money/Touristik/article658049.ece?dy=1267837479044


Wien, 05. März 2010

Stögers Geduld mit Wirten ist am Ende

Vom 2009 in Kraft getretenen Rauchverbot in heimischen Lokalen merkt man in vielen Gaststätten nach wie vor nicht viel: "Ich werde die Übergangsfrist keinesfalls verlängern, ab 1. Juli müssen Raucherräume abgetrennt sein. Meine Geduld mit den Wirten ist dann am Ende", erklärte Gesundheitsminister Alois Stöger

"Wenn das Gesetz nicht respektiert wird, werde ich mich für ein generelles Rauchverbot in Gaststätten einsetzen", so Stöger im Interview mit der Tageszeitung "Der Standard". Das Urteil des Europäischen Gerichtshof (EuGH) vom Donnerstag, das den Mindestpreis für Zigaretten zu Fall gebracht hat, bedauerte Stöger: Das widerspreche dem Ziel, Jugendliche vom Rauchen fernzuhalten. "Ich erwarte mir vom Finanzminister Gegenmaßnahmen, um einen Preisverfall zu verhindern. Wie, das sei der Kreativität des Finanzministers überlassen", so der Minister.

Kultur der gesunden Ernährung

Zur Ernährungssituation in Österreich erklärte Stöger: "Es fehlt eine Kultur der gesunden Ernährung. Ich will durchsetzen, dass in Kindergärten und Schulen hochwertiges Essen angeboten wird." In der EU wolle er auch durchsetzen, dass man "gesundes Gemeinschaftsessen mit einem eigenem Gütesiegel" auszeichnen darf.

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http://www.open-info.org/index.php?q=Rauchverbot+St%C3%B6ger&type=news


Wien: Urabstimmung soll über Rauchen entscheiden

News.Orf.at - Vorgestern, 09:00 Uhr in Meldungen Open-Info RSS-Feed für ORF-Schlagzeilen

Anfang April starten die Wiener Kaffeesieder eine Urabstimmung über das geplante Rauchverbot in den Lokalen. Das Ergebnis soll dann Gesundheitsminister Alois Stöger SPÖ vorgelegt werden. Mehr dazu in oesterreich.ORF.at ...
http://news.orf.at/ticker/361362.html


Urabstimmung soll über Rauchen entscheiden

Wien.Orf.at - Vorgestern, 07:00 Uhr in Meldungen Open-Info RSS-Feed für Google News Österreich

Anfang April starten die Wiener Kaffeesieder eine Urabstimmung über das geplante Rauchverbot in den Lokalen. Das Ergebnis soll dann Gesundheitsminister Stöger vorgelegt werden. Trennung in Raucher und NIchtraucher ab 1. Juli ...
http://wien.orf.at/stories/428656/


Rauchverbot: Ärzte begrüßen Vorstoß

Netdoktor.at - Am 09.03.2010 um 23:00 Uhr in Gesundheit Open-Info RSS-Feed für Netdoktor.at - Das unabhängige Gesundheitsweb für Österreich

Auf breite Zustimmung in der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) trifft die Forderung von Gesundheitsminister Alois Stöger nach einem generellen Rauchverbot in Lokalen. Die Ärztekammer spricht von ...
http://www.netdoktor.at/nachrichten/?id=121142&src=rss


Rauchverbot: Steirische Wirte verstehen Aufregung nicht

News.Orf.at - Am 07.03.2010 um 09:00 Uhr in Meldungen Open-Info RSS-Feed für ORF-Schlagzeilen

Gesundheitsminister Alois Stöger SPÖ droht den Wirten mit einem generellen Rauchverbot ab Juli, da sie die geltenden Rauchverbotsvorgaben nicht ernst nehmen würden. Bei der steirischen Gastronomie versteht man die Aufregung nicht. Mehr ...
http://news.orf.at/ticker/360828.html


Rauchverbot: Wirte verstehen Aufregung nicht

Steiermark.Orf.at - Am 07.03.2010 um 08:00 Uhr in Meldungen Open-Info RSS-Feed für ORF Österreich-Nachrichten

Gesundheitsminister Alois Stöger SPÖ droht den Wirten mit einem generellen Rauchverbot ab Juli, da sie die geltenden Rauchverbotsvorgaben nicht ernst nehmen würden. Bei der steirischen Gastronomie versteht man die Aufregung nicht ...
http://steiermark.orf.at/stories/427525/


Rauchverbot der Gastronomie im Visier +++ BILD: News.at [Hosted @ Moose.at

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News.at
Rauchverbot der Gastronomie im Visier

News.at - Am 05.03.2010 um 21:00 Uhr in Meldungen Open-Info RSS-Feed für NEWS.at - Politik, Society & Games

Stöger kündigt schärfere Kontrollen ab Juli an ...
http://www.news.at/articles/1009/6/263731/rauchverbot-gastro...


Generelles Rauchverbot für Stöger denkbar +++ BILD: Heute.at [Hosted @ Moose.at

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Heute.at
Generelles Rauchverbot für Stöger denkbar

Heute.at - Am 05.03.2010 um 17:00 Uhr in Meldungen Open-Info RSS-Feed für Heute.at - kein Morgen ohne Heute

Gesundheitsminister Stöger will nach dem Ende der Umbauten-Frist in Lokalen die Kontrollen der Umsetzung verschärfen. Für den Fall, dass sich Wirte nicht an die Vorschriften halten, droht er mit einem totalen Rauchverbot ...
http://www.heute.at/245166...


Rauchverbot: Im Sommer ist Schluss mit Toleranz +++ BILD: Diepresse.com [Hosted @ Moose.at

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Diepresse.com
Rauchverbot: Im Sommer ist Schluss mit Toleranz

Diepresse.com - Am 05.03.2010 um 15:00 Uhr in Meldungen Open-Info RSS-Feed für DiePresse.com - Schlagzeilen

Die Übergangsfrist für Raucherbereiche in Lokalen endet mit 30. Juni - ab 1. Juli will Minister Stöger strenger kontrollieren und strafen. Sollten die Wirte säumig sein, strebt Stöger ein generelles Rauchverbot an ...
http://diepresse.com/home/panorama/rauchen/544403/index.do?f...


Stöger will Rauchverbot stärker kontrollieren +++ BILD: Nachrichten.at [Hosted @ Moose.at

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Nachrichten.at
Stöger will Rauchverbot stärker kontrollieren

Nachrichten.at - Am 05.03.2010 um 15:00 Uhr in Meldungen Open-Info RSS-Feed für Nachrichten.at - Ticker

Die Einhaltung des Rauchverbots in der Gastronomie soll nach dem Ende der Übergangsfrist für Umbauten ab 1. Juli laut Gesundheitsminister Stöger intensiver überprüft werden als bisher. "Das wird jetzt schon von den Bezirksbehörden ...
http://www.nachrichten.at/347113...


Rauchverbot wird stärker kontrolliert

Wienerzeitung.at - Am 05.03.2010 um 15:00 Uhr in Meldungen Open-Info RSS-Feed für Wiener Zeitung Online

Die Einhaltung des Rauchverbots in der Gastronomie soll nach dem Ende der Übergangsfrist für Umbauten ab 1. Juli laut Gesundheitsminister Alois Stöger (S) intensiver überprüft werden als bisher ...
http://rss.feedsportal.com/c/32387/f/448913/s/961246c/l/0L0Swienerzeitung0Bat0CD...


http://www.open-info.org/index.php?q=Rauchverbot+St%C3%B6ger&type=news
   
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Dorner: „Mutiges Signal für bessere Vorsorge in Österreich“

Die Ärztekammer begrüßt den heutigen Vorstoß von Gesundheitsminister Alois Stöger, die Übergangsfrist für getrennte Raucherräume in der Gastronomie nicht zu verlängern und bei Nicht-Einhaltung des Gesetzes ein generelles Rauchverbot zu verhängen. „Wir sind froh, dass der Minister die vielen Stimmen aus dem Volk nicht beiseite schiebt, sondern klare Worte für die Problematik findet“, erklärte ÖÄK-Präsident Walter Dorner in einer Aussendung am Freitag. Er halte das öffentliche Eintreten für verbesserten Nichtraucherschutz für ein erfreuliches Signal. Dorner: „Ich gratuliere dem Minister zu dem mutigen Entschluss. Es ist Zeit, beim Nichtraucherschutz reinen Tisch zu machen.“

Auf der Internet-Plattform Facebook hatten sich zuletzt über 100 000 Menschen für ein generelles Rauchverbot ausgesprochen. Bei einer Unterschriftensammlung in österreichischen Ordinationen waren seinerzeit über 40 000 Unterschriften zusammen gekommen. „Die Zeit ist reif für ein generelles Rauchverbot“, erinnerte Dorner an diesen Hintergrund. Es sei unverständlich, dass zahllose Gastronomen die Regelungen trotz der langen Übergangsfrist noch nicht umgesetzt hätten.

Insgesamt sei das Engagement des Gesundheitsministers in Richtung verbesserter Vorsorge „sehr positiv“, würdigte Dorner die Aussagen von Gesundheitsminister Stöger im heutigen „Standard“. „Wir mahnen seit vielen Jahren mehr Bewegung und bessere Ernährung in den Schulen ein. Gerade in dieser Woche haben unsere Schulärzte wieder auf die Problematik aufmerksam gemacht. Ich freue mich deshalb außerordentlich, dass der Minister das Thema erkennt und künftig auch in diesen Bereichen geeignete Maßnahmen setzen will,“ so Dorner abschließend.

ÖÄK, 2010-03-05

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Sonstiges / Werbung, wie und wo?
« am: März 15, 2010, 00:40:15 Vormittag »



MEDIAANALYSE
   Die MA bildet die wichtigste Entscheidungsgrundlage für die Platzierung von Werbung bzw. Werbeeinschaltungen in einem Medium. Sie wird seit 1965 jährlich präsentiert. Von anfangs 7.111 stieg die Zahl der persönlichen Interviews 2004 auf 17.749 Personen (ab 14 Jahre), ging 2005 auf 16.588,  2006 auf 16.177 und 2007 auf 14.545 und zurück. Für die MA 2008 wurden 16.029 Interviews geführt. DDie Testpersonen werden über ein ganzes Jahr in Monatsabständen daheim besucht und nach einem standardisierten, sehr umfangreichen Fragenkatalog interviewt. Die Auswahl der Fragen nimmt eine

MA-Logo
Kommission vor, die sich aus Vertretern der Medien zusammen setzt. Die knapp 2 Millionen Euro Gesamtkosten für die MA 2003 trugen insgesamt 104 Medien und 17 Werbeagenturen.
Seit 2005 wird die Mediaanalyse mittels Auswertung computerunterstützter Interviews erstellt. Dabei gibt entweder der Interviewer die Antworten des Respondenten sofort in den Computer ein (CAPI = Computer Assisted Personal Interviews) oder die Befragten tun dies selber (CASI = Computer Assisted Self Interviews).

Fragebogen, Datenerfassung und Stichproben für die MA obliegen:

    * GfK Austria GmbH,
    * Österreichische Gallup-Institut - Dr. Karmasin Ges.m.b.H.,
    * Institut für empirische Sozialforschung GmbH,
    * H.T.S. Informationssysteme für Marktforschung GmbH.

Gratiszeitungen sind seit 12. Mai 2009 in der ARGE Media-Analyse vertreten.
Davor wurden sie mit der Begründung, dass 50 Prozent der verbreiteten Auflage verkauft und ein Drittel des Blattumfangs redaktionelle Beiträge enthalten muss nicht aufgenommen.

 

Folgende Medien werden abgefragt bzw. in die MA aufgenommen:
+ Magazine monatlich
+ Magazine 14-täglich
+ Supplements (Kurier-Freizeit, tele, TV-Woche)
+ Überregionale Wochenzeitungen und Wochenmagazine
+ Regionale Wochenzeitungen
+ Tageszeitungen
+ Magazine seltener
+ Lesezirkel    + Radio
+ Fernsehen
+ Kino
+ Plakat
+ Infoscreen
+ Internet
+ NEU: Gratiszeitungen
 
 

Neben Fragen zu den Medien, werden noch Fragen zu beruflichen und privaten Themen gestellt:
+ Geschäftsreisen
+ Haushaltsbesitz und Anschaffungspläne
+ Informations-Interessen
+ persönlicher Besitz und Anschaffungspläne    + Berufliche Entscheidungskompetenz
+ Computernutzung
+ Demographie
+ Einstellung zu Konsum und Marken

........................ http://www.castelligasse.at/Werbetechnik/Media-Analyse/media-analyse.htm


4717

Eigenartigkeiten, viel mehr ...............


Nichtraucher-Politiker übernehmen Unterlagen der Tabaklobby

http://www.youtube.com/user/NichtRauchenLokalen#p/a/f/0/wP1UR35oUbE

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You Tube, Videos, TV-/Radio Mitschnitte, Abstimmungen / You tube, lustig
« am: März 15, 2010, 00:34:52 Vormittag »

Kabarettisten, etc.

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4 - Steiermark, Kärnten / Steiermark noch nicht rauchfrei?
« am: März 15, 2010, 00:32:11 Vormittag »
GESUNDHEIT     07.03.2010


http://steiermark.orf.at/stories/427525/


         Rauchverbot: Wirte verstehen Aufregung nicht

(Anm.: Das glaube ich. Die wollen weiterhin falsch kennzeichnen, keinen kleineren, abgeschlossenen Raucherraum machen, und das Geld Rauchern und Nichtrauchern aus der Tasche ziehen! Abgrenzung zwischen Raucher und Nichtraucher ist und bleibt die Tischkante!)


Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) droht den Wirten mit einem generellen Rauchverbot ab Juli, da sie die geltenden Rauchverbotsvorgaben nicht ernst nehmen würden. Bei der steirischen Gastronomie versteht man die Aufregung nicht.
            
            
Derzeit gilt eine Übergangsfrist, damit die Wirte eventuell nötige Umbauten vornehmen können.
            Bis Ende Juni müssen Raucher- und Nichtraucher-Bereiche in Lokalen über 50 m2 Fläche klar abgetrennt werden, Lokale darunter müssen sich entweder als Raucher - oder Nichtraucherlokale deklarieren.
(Anm.: Falsch, nur ca. 10 % der Wirte haben vor dem 31.12.08 um eine Übergangsfrist angesicht, und nur diese haben bis 30.6.10 eine Frist zur Fertigstellung des Umbaues!


Stöger: "Meine Geduld ist am Ende"
Derzeit gilt eine Übergangsfrist (Anm. FALSCH!), damit die Wirte eventuell nötige Umbauten vornehmen können. Offenbar geht es dem Minister aber zu wenig schnell: "Meine Geduld ist am Ende. Sie haben Gesetze einzuhalten, und wenn das Ziel mit dem derzeitigen Gesetz nicht erreicht wird, dann muss man das Gesetz ändern, und dann kommt von meiner Seite sicher ein Rauchverbot", so Stöger. (Anm.: Wieder einmal Ankündigungspolitik, die nicht eingehalten wird!)
            
            
            Gastronomie sieht "kein Problem"
Die Kritik sei nicht berechtigt, heißt es dagegen von den steirischen Wirten: 90 Prozent der Lokale hätten die gesetzlichen Vorgaben bereits umgesetzt, "und die restlichen zehn Prozent werden in den nächsten Monaten die nötigen Maßnahmen schaffen, und wenn sie die Möglichkeiten nicht haben, dann werden sie in Zukunft als Nichtraucherlokal gelten. Ich seh' da kein Problem", sagt Karl Wratschko, der Sprecher der Gastronomie in der steirischen Wirtschaftskammer.
            
            Gesundheitsminister Stöger will die jetzige Übergangsregelung auf keinen Fall verlängern - das, so Wratschko, sei auch gar nicht nötig, wobei man das Signal der Politik durchaus verstehe: "Wenn man das Gesetz nicht vollzieht, was das Gesetz vorgibt, dann muss es natürlich zu einer Veränderung kommen, und wenn wir es nicht schaffen, dann wird ein totales Rauchverbot kommen."
            
            
Die steirische Gesundheitslandesrätin Bettina Vollath (SPÖ) begrüßt die Verschärfung der ministeriellen Gangart.
            Totalverbot schwer umzusetzen
Die steirische Gesundheitslandesrätin Bettina Vollath (SPÖ) fordert dieses generelle Rauchverbot längst und begrüßt daher auch die Verschärfung der ministeriellen Gangart.

Ein Totalverbot umsetzen würde dem Minister allerdings schwer fallen: Er selbst musste bereits einräumen, dass ein solcher Vorschlag im Nationalrat derzeit keine Mehrheit finden würde.

4720
Deutschland / Deutschland: Wer rauchen will, kann doch raus gehen, oder?
« am: März 15, 2010, 00:28:52 Vormittag »

 
06. März 2010  | Von Marius Blume und Wulf-Ingo Gilbert (Fotos)

Nachgefragt in Groß-Gerau: Was halten Sie von der Lockerung des Rauchverbots?

In kleinen Kneipen, Diskotheken und in geschlossener Gesellschaft darf wieder geraucht werden. Der Hessische Landtag hat in dieser Woche mit den Stimmen von CDU und FDP eine entsprechende Änderung des Nichtrauchergesetzes verabschiedet. Was sie davon halten, dass das noch junge Rauchverbot für die Gastronomie wieder eingeschränkt wird, haben wir Passanten in Groß-Gerau gefragt.

,,Wenn drinnen geraucht wird, geh ich weg", sagt Georg Lebek (80) entschieden. ,,Es war sehr angenehm, durch das Rauchverbot weniger vom Qualm belästigt zu sein." Lebek bedauert, dass es nun schon wieder eingeschränkt wird in Hessen. Er selbst ließ stets die Finger vom Glimmstengel. ,,Ich bedaure jeden, der meint, mit dem Rauchen oder Alkohol trinken anfangen zu müssen."
| Vergrößern |
Christina Haupt

Auch Gudrun Schupp (56) hält nichts von der Aufweichung des Gesetzes. ,,Wer in der Kneipe rauchen möchte, kann doch raus gehen." Ihre zwei Bürokollegen sind ,,Kettenraucher" und kommen zu Schupps Bedauern nicht auf diese Idee. Sie sagt aber: ,,Ich habe nichts gegen Raucher, mein Sohn raucht auch. Bloß gerade beim Essen brauche ich das nicht."

Mirsat Fehatovic (27), der mit Frau und Kind auf einer Bank am Marktplatz Sonne tankt, hat 2003 mit dem Rauchen aufgehört - unter anderem, um wieder mehr Puste beim Sport zu haben. ,,Mich hat auch schon früher, wenn mehrere Leute auf engem Raum rauchten, der Qualm gestört. Der ist ja schließlich ätzend." Er versteht die wirtschaftlichen Erwägungen, die Kneipen- und Diskothekenbetreiber erfolgreich protestieren ließen. ,,Trotzdem hätte man am Rauchverbot festhalten sollen."

Das hätte sich auch Gisela Leissler (66) gewünscht, denn anders gehe es nicht. ,,Mit Vernunft sind Raucher nicht von ihrer Zigarette abzubringen", ist ihre Meinung. Schuld daran, dass im Landtag nun zurückgerudert wurde, seien die Lobbyisten.

In Italien, der Heimat von Rino Dapor (55), bleibt die Politik hart. Dort herrscht uneingeschränktes Rauchverbot in der Gastronomie. ,,Raucher sitzen entweder schon draußen oder gehen eben für die Zigarettenpause vor die Tür." Er selbst raucht seit Jahrzehnten und wird es weiterhin tun. ,,Ich habe aber kein Problem mit dem Verbot."

Daniela Löhnert (28) ist mit dem Kinderwagen unterwegs. ,,Die Nichtraucher sind immer benachteiligt", ärgert sie sich. ,,Ich war selbst Raucherin, aber heute stört mich der Qualm." Für Werner Geiser (73) ist der zwar kein Problem. Aber auch er ist seit einigen Jahren Nichtraucher. ,,Das nimmt immer mehr zu. Bei unserem Stammtisch gibt es inzwischen nur noch einen Raucher. Der geht dann halt raus, findet das aber gar nicht lustig." Wie es mit der Gesetzeslage weitergeht, wagt er nicht zu beurteilen. ,,In der Poltik kann in einem Jahr schon wieder alles anders sein."

Jacqueline (16) und Christina Haupt (44) wünschen sich das Rauchverbot zurück. ,,Ich versuche, mit meinen Kindern nicht da hinzugehen, wo geraucht wird", sagt die Mutter. ,,Die Augen tränen, die Klamotten stinken." Das findet auch Jacqueline furchtbar.

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http://www.tips.at/PDFDATA/2010_03/TIL_03_TIL_04v64_big.jpg

..................... manche Wirte schon 20 mal angezeigt .... (Anm.: und noch immer die Konzession?)

4722
Geld / Unter Geld und Wirtschaft: Tabaklobby
« am: März 15, 2010, 00:20:52 Vormittag »


http://kurier.at/geldundwirtschaft/1966289.php


Preiskampf bei Zigaretten erwartet

Fällt 2010 der Zigaretten-Mindestpreis, kommt ein Preiskampf, sagt Austria-Tabak-Chef Hagen von Wedel im KURIER-Interview.

Hagen Von Wedel Der Deutsche Hagen von Wedel leitet seit dem Sommer Austria Tabak, eine Tochter von Japan Tobacco

Fällt 2010 der Mindestpreis für Zigaretten, bricht zwischen den großen Marken eine Preisschlacht aus, erwartet der JTI/Austria-Tabak-Chef.

KURIER: Wir haben uns hier in einem typischen Wiener Café getroffen, in dem Rauchschwaden in der Luft hängen. Die Rauchverbotslösung in der Gastronomie muss der Tabakindustrie doch gefallen.
Hagen von Wedel: Die österreichische Lösung mit der räumlichen Trennung ist ein Kompromiss, und zwar ein guter. Sie spiegelt den grundsätzlichen Willen wider, das Rauchen - mit Einschränkungen! - dem freien Markt zu überlassen, der Konsument kann entscheiden. Sie dient sogar international als Vorbild - etwa in Deutschland, wo man nun auf Bundesländerebene nach einer Lösung sucht.

Weniger Zigaretten verkaufen Sie dadurch nicht.
Nein: Weil sich das Rauchen verschiebt. Man raucht eben nicht mehr überall, sondern zu Hause oder in Cafés, wo man das noch darf.

2008 richtete die Regierung den Solidaritätsfonds für grenznahe Trafikanten ein, die unter dem Schmuggel leiden. Die Tabakindustrie zahlte in den Fonds ein, der Finanzminister fror als "Gegengeschenk" die Tabaksteuer ein, die sonst automatisch erhöht worden wäre. Auf Betreiben der Hersteller wird der Fonds ab 2010 nicht mehr gespeist, die Tabaksteuer steigt trotzdem nicht. Ein voller Erfolg für die Industrie.
Es ist nicht so, dass wir darüber jubeln, dass der Fonds nicht mehr gespeist wird. Aber so, wie er umgesetzt war, ging er am Ziel vorbei: Die Zahlungen waren völlig überzogen, und hatten der Schmuggelbekämpfung in keiner Weise gedient. 16 Prozent der Zigaretten, die in Österreich geraucht werden, werden nicht hier versteuert - das ist das Problem, das man anpacken muss. Außerdem wird im Ausgleich die Trafikantenmarge erhöht.

Dennoch müsste die Steuer eigentlich ab 1. Jänner steigen. Der Steuerzahler schenkt Ihnen viel Geld.
Dazu muss man zwei Dinge wissen: Die EU wird die Grundlagen der Steuergesetzgebung ab 2011 harmonisieren. Und: Der EuGH wird den Mindestpreis für Zigaretten, der auch in Österreich gilt, mit hoher Wahrscheinlichkeit aufheben. Es hätte also keinen Sinn gehabt, die alte Regelung nur für 2010 wieder aufleben zu lassen, wenn man sich ohnehin eine neue Tabaksteuerregelung überlegen muss - eine, die auch ohne Mindestpreis als Jugendschutzerwägung die Preisspirale nach unten bremst und trotzdem mit den EU-Vorgaben im Einklang steht.

Hagen Von Wedel Dann kommt wohl wieder der aggressive Preiskampf, den wir vor der Einführung des Mindestpreises hatten.
Ja, das ist zu vermuten. Vor allem bei neuen Produkten versuchen die Anbieter, mit niedrigeren Preisen Bekanntheit zu erlangen und Marktanteile zu gewinnen. Meistens werden dann die billigeren Zigaretten immer billiger, ohne dass sich Marktanteile verschieben.

Fein für die Raucher ...
... aber fatal für Handel, Industrie und das Steueraufkommen.

Sie sind also ein Freund des Mindestpreises.
Ich drücke es so aus: Er kann als Steuerungsinstrument durchaus Sinn haben.

Derzeit ist die Austria Tabak-Mutter JTI im Begriffe, die Marktführerschaft an Philip Morris abzugeben ...
Das ist so nicht richtig. Im Gesamttabakbereich sind und bleiben wir Marktführer. Aber es stimmt, im Zigarettenbereich ist es ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Die meistverkaufte Zigarette ist die Marlboro von Philip Morris. Man fragt sich, warum Austria Tabak für die Memphis nicht mehr unternimmt. Die kommt mit 16 Prozent Marktanteil gleich dahinter - das wäre doch ein Heimspiel.
Dass für die zu wenig getan wird, mag Ihnen so scheinen. In Wahrheit ist sie neben der Marlboro die einzige Marke mit einem stabilen zweistelligen Marktanteil, und das als österreichische Traditionsmarke. Gleichzeitig müssen wir aber unsere internationalen Marken wie Camel und Winston stärker verankern, die haben noch Wachstumspotential.

Das klingt nicht nach einem Bekenntnis zu den alten Austria-Tabak-Marken.
Wir wollen und werden auf Memphis nicht verzichten. Nicht zuletzt sichert sie hier Arbeitsplätze.

Das Linzer Werk schließt dieser Tage für immer, in Hainburg mussten 100 von 360 Leuten gehen. Wie lange werden in Österreich noch Zigaretten hergestellt?
Bis 2012 stecken wir 75 Millionen Euro in das Werk Hainburg, die Fabrik steht nicht in Frage.

Maschinen kann man abbauen und anderswo wieder aufstellen ...
Dass wir in Hainburg 100 Jobs streichen mussten, war wirtschaftlich unumgänglich, weil die Nachfrage weltweit zurückgeht. Aber wir haben dort Mitarbeiter mit großem Know-how. Dass wir dort weiterproduzieren, steht außer Frage.

Artikel vom 29.12.2009 15:53 | KURIER | Sebastian Paulick

4723
Justiz in Österreich / UVS-Entscheidungen
« am: März 15, 2010, 00:18:07 Vormittag »

VwSen-240701/19/Ste

Linz, am 07.10.2009

E r k e n n t n i s

(Bescheid)

Der Unabhängige Verwaltungssenat des Landes Oberösterreich hat durch sein Mit­glied Präsident Mag. Dr. Wolfgang Steiner über die Berufung des x, vertreten durch x, gegen den Bescheid des Bürgermeisters der Landeshauptstadt Linz vom 17. August 2009, GZ x, wegen Verwaltungsübertretungen nach dem Tabakgesetz - nach Durchführung einer öffentlichen mündlichen Verhandlung - zu Recht erkannt:

I.                  Die Berufung wird als unbegründet abgewiesen und der Bescheid der Behörde erster Instanz wird mit der Maßgabe bestätigt, dass das Zitat der verletzten Rechtsvorschrift "§§ 13 Abs. 1, 13c Abs. 1 Z. 2, 13c Abs. 2 Z. 3 iVm. § 14 Abs. 4 Tabakgesetz, BGBl. Nr. 431/1995, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 120/2008" lautet.

II.              Der Berufungswerber hat zusätzlich zu den Kosten des Verfahrens vor der Behörde erster Instanz einen Beitrag zu den Kosten des Verfahrens vor dem Unabhängigen Verwaltungssenat in Höhe von 120 Euro (das sind 20 % der verhängten Geldstrafe) zu leisten.
Rechtsgrundlagen:

zu I: §§ 9, 24 und 51 Verwaltungsstrafgesetz 1991 - VStG iVm. § 66 Abs. 4 Allgemeines Verwal­tungsverfahrens­gesetz 1991 - AVG;

zu II: §§ 64 und 65 VStG.

 

Entscheidungsgründe:

1.1. Mit Straferkenntnis des Bürgermeisters der Landeshauptstadt Linz vom 17. August 2009, GZ x/2009, wurde über den Berufungswerber (in der Folge kurz: Bw) eine Geldstrafe in der Höhe von 600 Euro (Ersatzfreiheitsstrafe 4 Tage und 4 Stunden) verhängt, weil er es als handelsrechtlicher Geschäftsführer einer genau bezeichneten GmbH, die aufgrund eines Mietvertrags Inhaberin eines genau bezeichneten Cafés im Einkaufszentrum x sei, verwaltungsstrafrechtlich zu verantworten habe, dass für den näher bezeichneten Bereich des Teils des Raums des öffentlichen Orts ,Einkaufszentrum x’ das Personal dieses Cafés nicht in geeigneter Weise informiert und nicht angewiesen wurde, Raucherinnen und Rauchern das Rauchen zu verbieten, auf das Rauchverbot nicht hinreichend hingewiesen wurde sowie teilweise Aschenbecher auf Tischen aufgestellt waren und damit nicht dafür Sorge getragen wurde, dass trotz des dort bestehenden generellen Rauchverbots durch Gäste des Cafés zu fünf näher genannten Zeiten nicht geraucht wurde, obwohl der Bw bereits mit Straferkenntnis des Bürgermeisters der Landeshauptstadt Linz vom 2. März 2009, GZ x/2009 wegen Übertretung des Tabakgesetzes mit 300 Euro bestraft wurde. Er habe dadurch §§ 13 Abs. 1, 13c Abs. 1 Z. 2, 13c Abs. 2 Z. 3 iVm. § 14 Abs. 4 des Tabakgesetzes verletzt, weswegen er bestraft wurde.

Begründend führt die Behörde erster Instanz - nach Schilderung des bis dahin durchgeführten Verfahrens und der gesetzlichen Grundlagen - im Wesentlichen an, dass der Sachverhalt aufgrund mehrerer Anzeigen von Zeugen eindeutig erwiesen sei. Aufgrund der einschlägigen rechtskräftigen Bestrafung wegen Übertretung des Tabakgesetzes (UVS-Erkenntnis vom 15. Mai 2009, VwSen-240668/22/St, Straferkenntnis vom 2. März 2009, GZ 0004011/2009, rechtskräftig am 18. Mai 2009) würde es sich um einen Wiederholungsfall handeln. Die Begründung schließt mit Erwägungen zur Strafbemessung, wobei kein Umstand als strafmildernd oder straferschwerend gewertet wurde.

1.2. Dieses Straferkenntnis wurde dem Bw im Weg seiner Rechtsvertretung am 24. August 2009 zugestellt. Daraufhin erhob der Bw das Rechtsmittel der Berufung, das am 7. September 2009 - und somit rechtzeitig - der Post zur Beförderung übergeben wurde (vgl. § 24 VStG iVm. § 63 Abs. 5 iVm. § 33 Abs. 3 AVG).

Darin wird das Straferkenntnis zur Gänze angefochten und gerügt, dass der Bw die ihm vorgeworfene Verwaltungsübertretung weder in objektiver noch in subjektiver Hinsicht verwirklicht habe. In erster Linie wird vorgebracht, dass das Einkaufszentrum kein öffentlicher Raum iSd. Tabakgesetzes sei, weil aufgrund des Luftangebots dieses mit einem Ort im Freien vergleichbar wäre. Das Einkaufszentrum selbst sei kein Raum in einem öffentlichen Ort. Im Übrigen sanktioniere § 14 Abs. 4 Tabakgesetz Verstöße nur gegen § 13c Abs. 2, nicht jedoch gegen § 13c Abs. 1 Tabakgesetz. Der Bw habe auch eine bauliche Abtrennung eines Raucherbereiches angezeigt, sodass schon aus diesem Grund eine verwaltungsstrafrechtliche Verantwortung ausscheide.

Darüber hinaus werden inhaltliche und formelle Mängel des Verfahrens erster Instanz und des auf dessen Basis erlassenen Bescheids erster Instanz sowie die Strafbemessung gerügt.

Abschließend wird im Ergebnis beantragt, der Berufung nach Durchführung einer mündlichen Berufungsverhandlung Folge zu geben, das Straferkenntnis aufzuheben und das Verwaltungsstrafverfahren einzustellen, allenfalls nach § 21 VStG vorzugehen, jedenfalls die Geldstrafe erheblich herabzusetzen.

2.1. Der Bürgermeister der Landeshauptstadt Linz hat die Berufung samt dem dort geführten Verwaltungsakt erster Instanz zur Berufungsentscheidung vorgelegt. Eine Berufungsvorentscheidung wurde nicht erlassen.

2.2. Da im angefochtenen Straferkenntnis keine 2.000 Euro übersteigende Geldstrafe verhängt wurde, ist der Unabhängige Verwaltungssenat zur Entscheidung durch eines seiner Mitglieder berufen (§ 51c VStG).

2.3. Das Rechtsmittel ist - wie bereits im Punkt 1.2 dargestellt - rechtzeitig.

2.4. Der Unabhängige Verwaltungssenat hat Beweis erhoben durch Einsichtnahme in den vorliegenden Verwaltungsakt, die Niederschriften über die öffentliche mündliche Verhandlung des Unabhängigen Verwaltungssenates des Landes Oberösterreich vom 20. April 2009, zu GZ VwSen-240668, zur Berufung des Bw gegen das Straferkenntnis des Bürgermeisters der Landeshauptstadt Linz vom 2. März 2009, GZ x/2009, wegen Verwaltungsübertretungen nach dem Tabakgesetz sowie durch Durchführung einer öffentlichen mündlichen Verhandlung am vorgeworfenen Tatort am 2. Oktober 2009.

2.5. Daraus ergibt sich für den Unabhängigen Verwaltungssenat folgender Sachverhalt, der seiner Entscheidung zugrunde liegt:

Die x GmbH ist aufgrund eines Mietvertrags Inhaberin des als "Café x" bezeichneten Bereichs (der Zone) im Einkaufszentrum x. Der Bw ist (seit 28. Februar 2008) handelsrechtlicher Geschäftsführer der x GmbH.

Am 9. und 11. April 2009, 14. und 26. Mai 2009 sowie 13. Juni 2009 wurde im Lokal x jeweils von Gästen geraucht. Der Bw hat zu diesen Zeiten keine Maßnahmen zur Einhaltung des Rauchverbots getroffen. Insbesondere hat er sein Personal nicht darüber informiert und nicht angewiesen, Raucherinnen und Rauchern das Rauchen zu verbieten und nicht angewiesen, keine Aschenbecher auf den Tischen aufzustellen. Nur auf einigen Tischen wurden (kleine) Schilder mit Rauchverbotshinweisen aufgestellt.

Der Bw verfügt - entsprechend der von ihm unwidersprochen gebliebenen Schätzung der Behörde erster Instanz (vgl. deren Schreiben vom 8. Juli 2009) - über ein monatliches Netto-Einkommen von rund 1.800 Euro und hat keine Sorgepflichten für Dritte.

2.6. Der festgestellte Sachverhalt ergibt sich aus dem vorgelegten Verwaltungsakt, der Berufung, der unter Punkt 2.4 angeführten Niederschrift über die öf-fentliche mündliche Verhandlung des Unabhängigen Verwaltungssenates des Landes Oberösterreich und der im vorliegenden Verfahren durchgeführten öffentlichen mündlichen Verhandlung am 2. Oktober 2009, der dort vorgenommenen Befragung der glaubwürdigen Zeugen sowie der im Akt enthaltenen Urkunden.

3. In der Sache selbst hat der Unabhängige Verwaltungssenat erwogen:

3.1.1. Gemäß § 14 Abs. 4 des Tabakgesetzes, BGBl. Nr. 431/1995,
 ...................................http://www.uvs-ooe.gv.at/xchg/SID-C46CDE70-6AE9641F/hs.xsl/63754_DEU_HTML.htm


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Gesundheit / Säuglinge, Kinder - Zigarettenrauchen
« am: März 14, 2010, 23:50:36 Nachmittag »

http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/art114,225382

Smog vor der Geburt beeinflusst IQ von Kindern

CHICAGO. Smog kann bei Ungeborenen die Enwicklung des Gehirns beeinträchtigen. Zu diesem Schluss kommen US-Forscher in einer Studie, die erstmals einen Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung, der die Embryonen über ihre Mutter ausgesetzt waren, und einem niedrigen Intelligenzquotienten in der Kindheit herstelltt.

In der Studie wurden 249 Kinder von Müttern in New York beobachtet. Die Mütter trugen in den letzten Monaten der Schwangerschaft jeweils 48 Stunden lang ein Luftmessgerät auf dem Rücken.

Sie waren in unterschiedlichem Ausmaß typisch städtischer Luftverschmutzung ausgesetzt, insbesondere den Abgasen von Autos, Bussen und Lastwagen. Die Kinder wurden im Alter von fünf Jahren vor der Einschulung einem IQ-Test unterzogen. Jene, die vor ihrer Geburt am stärksten der Luftverschmutzung ausgesetzt waren, schnitten vier bis fünf Punkte schlechter ab als Kinder, die weniger deutlich von Smog betroffen waren.

Dieser Unterschied sei groß genug, um sich bei den schulischen Leistungen bemerkbar zu machen, sagte Frederica Perera, Chefautorin der Studie und Direktorin des Columbia-Zentrums für Kinder-Umweltgesundheit. Die Studie wurde am Montag in der August-Ausgabe des Fachblatts „Pediatrics“ veröffentlicht.

Die Forscher untersuchten Stoffe - polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe -, die die Plazenta durchdringen können. Dazu zählt auch Tabakrauch, die Mütter in der Studie waren aber Nichtraucherinnen. 56 Prozent der Kinder waren einer besonders starken Luftverschmutzung ausgesetzt. Ihre Mütter lebten offenbar an Hauptverkehrsstraßen, in der Nähe von Busbahnhöfen oder ähnlichen Smogquellen. Andere Faktoren, die den IQ beeinflussen könnten, wurden laut Perera berücksichtigt. Dazu zählen etwa Passivrauchen, das häusliche Lernumfeld und der Kontakt mit Smog nach der Geburt.

Frühere Forschungsarbeiten Pereras hatten bereits vorgeburtlichen Kontakt mit Luftverschmutzung und genetische Abnormalitäten in Verbindung gebracht, die das Risiko für eine Krebserkrankung erhöhen können. Außerdem stellte sie einen Zusammenhang zu einem verringerten Geburtsgewicht, Entwicklungsverzögerungen und Asthma her.

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Sonstiges / Total Rauchfreie Lokale?
« am: März 14, 2010, 23:46:46 Nachmittag »

es gibt einige Möglichkeiten ein paar (in der Nähe?) zu finden

wie zufrieden sind Sie mit: http://da.stinkts.net/