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Nachrichten - admin

4711
You Tube, Videos, TV-/Radio Mitschnitte, Abstimmungen / You tube, lustig
« am: März 15, 2010, 00:34:52 Vormittag »

Kabarettisten, etc.

4712
4 - Steiermark, Kärnten / Steiermark noch nicht rauchfrei?
« am: März 15, 2010, 00:32:11 Vormittag »
GESUNDHEIT     07.03.2010


http://steiermark.orf.at/stories/427525/


         Rauchverbot: Wirte verstehen Aufregung nicht

(Anm.: Das glaube ich. Die wollen weiterhin falsch kennzeichnen, keinen kleineren, abgeschlossenen Raucherraum machen, und das Geld Rauchern und Nichtrauchern aus der Tasche ziehen! Abgrenzung zwischen Raucher und Nichtraucher ist und bleibt die Tischkante!)


Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) droht den Wirten mit einem generellen Rauchverbot ab Juli, da sie die geltenden Rauchverbotsvorgaben nicht ernst nehmen würden. Bei der steirischen Gastronomie versteht man die Aufregung nicht.
            
            
Derzeit gilt eine Übergangsfrist, damit die Wirte eventuell nötige Umbauten vornehmen können.
            Bis Ende Juni müssen Raucher- und Nichtraucher-Bereiche in Lokalen über 50 m2 Fläche klar abgetrennt werden, Lokale darunter müssen sich entweder als Raucher - oder Nichtraucherlokale deklarieren.
(Anm.: Falsch, nur ca. 10 % der Wirte haben vor dem 31.12.08 um eine Übergangsfrist angesicht, und nur diese haben bis 30.6.10 eine Frist zur Fertigstellung des Umbaues!


Stöger: "Meine Geduld ist am Ende"
Derzeit gilt eine Übergangsfrist (Anm. FALSCH!), damit die Wirte eventuell nötige Umbauten vornehmen können. Offenbar geht es dem Minister aber zu wenig schnell: "Meine Geduld ist am Ende. Sie haben Gesetze einzuhalten, und wenn das Ziel mit dem derzeitigen Gesetz nicht erreicht wird, dann muss man das Gesetz ändern, und dann kommt von meiner Seite sicher ein Rauchverbot", so Stöger. (Anm.: Wieder einmal Ankündigungspolitik, die nicht eingehalten wird!)
            
            
            Gastronomie sieht "kein Problem"
Die Kritik sei nicht berechtigt, heißt es dagegen von den steirischen Wirten: 90 Prozent der Lokale hätten die gesetzlichen Vorgaben bereits umgesetzt, "und die restlichen zehn Prozent werden in den nächsten Monaten die nötigen Maßnahmen schaffen, und wenn sie die Möglichkeiten nicht haben, dann werden sie in Zukunft als Nichtraucherlokal gelten. Ich seh' da kein Problem", sagt Karl Wratschko, der Sprecher der Gastronomie in der steirischen Wirtschaftskammer.
            
            Gesundheitsminister Stöger will die jetzige Übergangsregelung auf keinen Fall verlängern - das, so Wratschko, sei auch gar nicht nötig, wobei man das Signal der Politik durchaus verstehe: "Wenn man das Gesetz nicht vollzieht, was das Gesetz vorgibt, dann muss es natürlich zu einer Veränderung kommen, und wenn wir es nicht schaffen, dann wird ein totales Rauchverbot kommen."
            
            
Die steirische Gesundheitslandesrätin Bettina Vollath (SPÖ) begrüßt die Verschärfung der ministeriellen Gangart.
            Totalverbot schwer umzusetzen
Die steirische Gesundheitslandesrätin Bettina Vollath (SPÖ) fordert dieses generelle Rauchverbot längst und begrüßt daher auch die Verschärfung der ministeriellen Gangart.

Ein Totalverbot umsetzen würde dem Minister allerdings schwer fallen: Er selbst musste bereits einräumen, dass ein solcher Vorschlag im Nationalrat derzeit keine Mehrheit finden würde.

4713
Deutschland / Deutschland: Wer rauchen will, kann doch raus gehen, oder?
« am: März 15, 2010, 00:28:52 Vormittag »

 
06. März 2010  | Von Marius Blume und Wulf-Ingo Gilbert (Fotos)

Nachgefragt in Groß-Gerau: Was halten Sie von der Lockerung des Rauchverbots?

In kleinen Kneipen, Diskotheken und in geschlossener Gesellschaft darf wieder geraucht werden. Der Hessische Landtag hat in dieser Woche mit den Stimmen von CDU und FDP eine entsprechende Änderung des Nichtrauchergesetzes verabschiedet. Was sie davon halten, dass das noch junge Rauchverbot für die Gastronomie wieder eingeschränkt wird, haben wir Passanten in Groß-Gerau gefragt.

,,Wenn drinnen geraucht wird, geh ich weg", sagt Georg Lebek (80) entschieden. ,,Es war sehr angenehm, durch das Rauchverbot weniger vom Qualm belästigt zu sein." Lebek bedauert, dass es nun schon wieder eingeschränkt wird in Hessen. Er selbst ließ stets die Finger vom Glimmstengel. ,,Ich bedaure jeden, der meint, mit dem Rauchen oder Alkohol trinken anfangen zu müssen."
| Vergrößern |
Christina Haupt

Auch Gudrun Schupp (56) hält nichts von der Aufweichung des Gesetzes. ,,Wer in der Kneipe rauchen möchte, kann doch raus gehen." Ihre zwei Bürokollegen sind ,,Kettenraucher" und kommen zu Schupps Bedauern nicht auf diese Idee. Sie sagt aber: ,,Ich habe nichts gegen Raucher, mein Sohn raucht auch. Bloß gerade beim Essen brauche ich das nicht."

Mirsat Fehatovic (27), der mit Frau und Kind auf einer Bank am Marktplatz Sonne tankt, hat 2003 mit dem Rauchen aufgehört - unter anderem, um wieder mehr Puste beim Sport zu haben. ,,Mich hat auch schon früher, wenn mehrere Leute auf engem Raum rauchten, der Qualm gestört. Der ist ja schließlich ätzend." Er versteht die wirtschaftlichen Erwägungen, die Kneipen- und Diskothekenbetreiber erfolgreich protestieren ließen. ,,Trotzdem hätte man am Rauchverbot festhalten sollen."

Das hätte sich auch Gisela Leissler (66) gewünscht, denn anders gehe es nicht. ,,Mit Vernunft sind Raucher nicht von ihrer Zigarette abzubringen", ist ihre Meinung. Schuld daran, dass im Landtag nun zurückgerudert wurde, seien die Lobbyisten.

In Italien, der Heimat von Rino Dapor (55), bleibt die Politik hart. Dort herrscht uneingeschränktes Rauchverbot in der Gastronomie. ,,Raucher sitzen entweder schon draußen oder gehen eben für die Zigarettenpause vor die Tür." Er selbst raucht seit Jahrzehnten und wird es weiterhin tun. ,,Ich habe aber kein Problem mit dem Verbot."

Daniela Löhnert (28) ist mit dem Kinderwagen unterwegs. ,,Die Nichtraucher sind immer benachteiligt", ärgert sie sich. ,,Ich war selbst Raucherin, aber heute stört mich der Qualm." Für Werner Geiser (73) ist der zwar kein Problem. Aber auch er ist seit einigen Jahren Nichtraucher. ,,Das nimmt immer mehr zu. Bei unserem Stammtisch gibt es inzwischen nur noch einen Raucher. Der geht dann halt raus, findet das aber gar nicht lustig." Wie es mit der Gesetzeslage weitergeht, wagt er nicht zu beurteilen. ,,In der Poltik kann in einem Jahr schon wieder alles anders sein."

Jacqueline (16) und Christina Haupt (44) wünschen sich das Rauchverbot zurück. ,,Ich versuche, mit meinen Kindern nicht da hinzugehen, wo geraucht wird", sagt die Mutter. ,,Die Augen tränen, die Klamotten stinken." Das findet auch Jacqueline furchtbar.

4714


http://www.tips.at/PDFDATA/2010_03/TIL_03_TIL_04v64_big.jpg

..................... manche Wirte schon 20 mal angezeigt .... (Anm.: und noch immer die Konzession?)

4715
Geld / Unter Geld und Wirtschaft: Tabaklobby
« am: März 15, 2010, 00:20:52 Vormittag »


http://kurier.at/geldundwirtschaft/1966289.php


Preiskampf bei Zigaretten erwartet

Fällt 2010 der Zigaretten-Mindestpreis, kommt ein Preiskampf, sagt Austria-Tabak-Chef Hagen von Wedel im KURIER-Interview.

Hagen Von Wedel Der Deutsche Hagen von Wedel leitet seit dem Sommer Austria Tabak, eine Tochter von Japan Tobacco

Fällt 2010 der Mindestpreis für Zigaretten, bricht zwischen den großen Marken eine Preisschlacht aus, erwartet der JTI/Austria-Tabak-Chef.

KURIER: Wir haben uns hier in einem typischen Wiener Café getroffen, in dem Rauchschwaden in der Luft hängen. Die Rauchverbotslösung in der Gastronomie muss der Tabakindustrie doch gefallen.
Hagen von Wedel: Die österreichische Lösung mit der räumlichen Trennung ist ein Kompromiss, und zwar ein guter. Sie spiegelt den grundsätzlichen Willen wider, das Rauchen - mit Einschränkungen! - dem freien Markt zu überlassen, der Konsument kann entscheiden. Sie dient sogar international als Vorbild - etwa in Deutschland, wo man nun auf Bundesländerebene nach einer Lösung sucht.

Weniger Zigaretten verkaufen Sie dadurch nicht.
Nein: Weil sich das Rauchen verschiebt. Man raucht eben nicht mehr überall, sondern zu Hause oder in Cafés, wo man das noch darf.

2008 richtete die Regierung den Solidaritätsfonds für grenznahe Trafikanten ein, die unter dem Schmuggel leiden. Die Tabakindustrie zahlte in den Fonds ein, der Finanzminister fror als "Gegengeschenk" die Tabaksteuer ein, die sonst automatisch erhöht worden wäre. Auf Betreiben der Hersteller wird der Fonds ab 2010 nicht mehr gespeist, die Tabaksteuer steigt trotzdem nicht. Ein voller Erfolg für die Industrie.
Es ist nicht so, dass wir darüber jubeln, dass der Fonds nicht mehr gespeist wird. Aber so, wie er umgesetzt war, ging er am Ziel vorbei: Die Zahlungen waren völlig überzogen, und hatten der Schmuggelbekämpfung in keiner Weise gedient. 16 Prozent der Zigaretten, die in Österreich geraucht werden, werden nicht hier versteuert - das ist das Problem, das man anpacken muss. Außerdem wird im Ausgleich die Trafikantenmarge erhöht.

Dennoch müsste die Steuer eigentlich ab 1. Jänner steigen. Der Steuerzahler schenkt Ihnen viel Geld.
Dazu muss man zwei Dinge wissen: Die EU wird die Grundlagen der Steuergesetzgebung ab 2011 harmonisieren. Und: Der EuGH wird den Mindestpreis für Zigaretten, der auch in Österreich gilt, mit hoher Wahrscheinlichkeit aufheben. Es hätte also keinen Sinn gehabt, die alte Regelung nur für 2010 wieder aufleben zu lassen, wenn man sich ohnehin eine neue Tabaksteuerregelung überlegen muss - eine, die auch ohne Mindestpreis als Jugendschutzerwägung die Preisspirale nach unten bremst und trotzdem mit den EU-Vorgaben im Einklang steht.

Hagen Von Wedel Dann kommt wohl wieder der aggressive Preiskampf, den wir vor der Einführung des Mindestpreises hatten.
Ja, das ist zu vermuten. Vor allem bei neuen Produkten versuchen die Anbieter, mit niedrigeren Preisen Bekanntheit zu erlangen und Marktanteile zu gewinnen. Meistens werden dann die billigeren Zigaretten immer billiger, ohne dass sich Marktanteile verschieben.

Fein für die Raucher ...
... aber fatal für Handel, Industrie und das Steueraufkommen.

Sie sind also ein Freund des Mindestpreises.
Ich drücke es so aus: Er kann als Steuerungsinstrument durchaus Sinn haben.

Derzeit ist die Austria Tabak-Mutter JTI im Begriffe, die Marktführerschaft an Philip Morris abzugeben ...
Das ist so nicht richtig. Im Gesamttabakbereich sind und bleiben wir Marktführer. Aber es stimmt, im Zigarettenbereich ist es ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Die meistverkaufte Zigarette ist die Marlboro von Philip Morris. Man fragt sich, warum Austria Tabak für die Memphis nicht mehr unternimmt. Die kommt mit 16 Prozent Marktanteil gleich dahinter - das wäre doch ein Heimspiel.
Dass für die zu wenig getan wird, mag Ihnen so scheinen. In Wahrheit ist sie neben der Marlboro die einzige Marke mit einem stabilen zweistelligen Marktanteil, und das als österreichische Traditionsmarke. Gleichzeitig müssen wir aber unsere internationalen Marken wie Camel und Winston stärker verankern, die haben noch Wachstumspotential.

Das klingt nicht nach einem Bekenntnis zu den alten Austria-Tabak-Marken.
Wir wollen und werden auf Memphis nicht verzichten. Nicht zuletzt sichert sie hier Arbeitsplätze.

Das Linzer Werk schließt dieser Tage für immer, in Hainburg mussten 100 von 360 Leuten gehen. Wie lange werden in Österreich noch Zigaretten hergestellt?
Bis 2012 stecken wir 75 Millionen Euro in das Werk Hainburg, die Fabrik steht nicht in Frage.

Maschinen kann man abbauen und anderswo wieder aufstellen ...
Dass wir in Hainburg 100 Jobs streichen mussten, war wirtschaftlich unumgänglich, weil die Nachfrage weltweit zurückgeht. Aber wir haben dort Mitarbeiter mit großem Know-how. Dass wir dort weiterproduzieren, steht außer Frage.

Artikel vom 29.12.2009 15:53 | KURIER | Sebastian Paulick

4716
Justiz in Österreich / UVS-Entscheidungen
« am: März 15, 2010, 00:18:07 Vormittag »

VwSen-240701/19/Ste

Linz, am 07.10.2009

E r k e n n t n i s

(Bescheid)

Der Unabhängige Verwaltungssenat des Landes Oberösterreich hat durch sein Mit­glied Präsident Mag. Dr. Wolfgang Steiner über die Berufung des x, vertreten durch x, gegen den Bescheid des Bürgermeisters der Landeshauptstadt Linz vom 17. August 2009, GZ x, wegen Verwaltungsübertretungen nach dem Tabakgesetz - nach Durchführung einer öffentlichen mündlichen Verhandlung - zu Recht erkannt:

I.                  Die Berufung wird als unbegründet abgewiesen und der Bescheid der Behörde erster Instanz wird mit der Maßgabe bestätigt, dass das Zitat der verletzten Rechtsvorschrift "§§ 13 Abs. 1, 13c Abs. 1 Z. 2, 13c Abs. 2 Z. 3 iVm. § 14 Abs. 4 Tabakgesetz, BGBl. Nr. 431/1995, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 120/2008" lautet.

II.              Der Berufungswerber hat zusätzlich zu den Kosten des Verfahrens vor der Behörde erster Instanz einen Beitrag zu den Kosten des Verfahrens vor dem Unabhängigen Verwaltungssenat in Höhe von 120 Euro (das sind 20 % der verhängten Geldstrafe) zu leisten.
Rechtsgrundlagen:

zu I: §§ 9, 24 und 51 Verwaltungsstrafgesetz 1991 - VStG iVm. § 66 Abs. 4 Allgemeines Verwal­tungsverfahrens­gesetz 1991 - AVG;

zu II: §§ 64 und 65 VStG.

 

Entscheidungsgründe:

1.1. Mit Straferkenntnis des Bürgermeisters der Landeshauptstadt Linz vom 17. August 2009, GZ x/2009, wurde über den Berufungswerber (in der Folge kurz: Bw) eine Geldstrafe in der Höhe von 600 Euro (Ersatzfreiheitsstrafe 4 Tage und 4 Stunden) verhängt, weil er es als handelsrechtlicher Geschäftsführer einer genau bezeichneten GmbH, die aufgrund eines Mietvertrags Inhaberin eines genau bezeichneten Cafés im Einkaufszentrum x sei, verwaltungsstrafrechtlich zu verantworten habe, dass für den näher bezeichneten Bereich des Teils des Raums des öffentlichen Orts ,Einkaufszentrum x’ das Personal dieses Cafés nicht in geeigneter Weise informiert und nicht angewiesen wurde, Raucherinnen und Rauchern das Rauchen zu verbieten, auf das Rauchverbot nicht hinreichend hingewiesen wurde sowie teilweise Aschenbecher auf Tischen aufgestellt waren und damit nicht dafür Sorge getragen wurde, dass trotz des dort bestehenden generellen Rauchverbots durch Gäste des Cafés zu fünf näher genannten Zeiten nicht geraucht wurde, obwohl der Bw bereits mit Straferkenntnis des Bürgermeisters der Landeshauptstadt Linz vom 2. März 2009, GZ x/2009 wegen Übertretung des Tabakgesetzes mit 300 Euro bestraft wurde. Er habe dadurch §§ 13 Abs. 1, 13c Abs. 1 Z. 2, 13c Abs. 2 Z. 3 iVm. § 14 Abs. 4 des Tabakgesetzes verletzt, weswegen er bestraft wurde.

Begründend führt die Behörde erster Instanz - nach Schilderung des bis dahin durchgeführten Verfahrens und der gesetzlichen Grundlagen - im Wesentlichen an, dass der Sachverhalt aufgrund mehrerer Anzeigen von Zeugen eindeutig erwiesen sei. Aufgrund der einschlägigen rechtskräftigen Bestrafung wegen Übertretung des Tabakgesetzes (UVS-Erkenntnis vom 15. Mai 2009, VwSen-240668/22/St, Straferkenntnis vom 2. März 2009, GZ 0004011/2009, rechtskräftig am 18. Mai 2009) würde es sich um einen Wiederholungsfall handeln. Die Begründung schließt mit Erwägungen zur Strafbemessung, wobei kein Umstand als strafmildernd oder straferschwerend gewertet wurde.

1.2. Dieses Straferkenntnis wurde dem Bw im Weg seiner Rechtsvertretung am 24. August 2009 zugestellt. Daraufhin erhob der Bw das Rechtsmittel der Berufung, das am 7. September 2009 - und somit rechtzeitig - der Post zur Beförderung übergeben wurde (vgl. § 24 VStG iVm. § 63 Abs. 5 iVm. § 33 Abs. 3 AVG).

Darin wird das Straferkenntnis zur Gänze angefochten und gerügt, dass der Bw die ihm vorgeworfene Verwaltungsübertretung weder in objektiver noch in subjektiver Hinsicht verwirklicht habe. In erster Linie wird vorgebracht, dass das Einkaufszentrum kein öffentlicher Raum iSd. Tabakgesetzes sei, weil aufgrund des Luftangebots dieses mit einem Ort im Freien vergleichbar wäre. Das Einkaufszentrum selbst sei kein Raum in einem öffentlichen Ort. Im Übrigen sanktioniere § 14 Abs. 4 Tabakgesetz Verstöße nur gegen § 13c Abs. 2, nicht jedoch gegen § 13c Abs. 1 Tabakgesetz. Der Bw habe auch eine bauliche Abtrennung eines Raucherbereiches angezeigt, sodass schon aus diesem Grund eine verwaltungsstrafrechtliche Verantwortung ausscheide.

Darüber hinaus werden inhaltliche und formelle Mängel des Verfahrens erster Instanz und des auf dessen Basis erlassenen Bescheids erster Instanz sowie die Strafbemessung gerügt.

Abschließend wird im Ergebnis beantragt, der Berufung nach Durchführung einer mündlichen Berufungsverhandlung Folge zu geben, das Straferkenntnis aufzuheben und das Verwaltungsstrafverfahren einzustellen, allenfalls nach § 21 VStG vorzugehen, jedenfalls die Geldstrafe erheblich herabzusetzen.

2.1. Der Bürgermeister der Landeshauptstadt Linz hat die Berufung samt dem dort geführten Verwaltungsakt erster Instanz zur Berufungsentscheidung vorgelegt. Eine Berufungsvorentscheidung wurde nicht erlassen.

2.2. Da im angefochtenen Straferkenntnis keine 2.000 Euro übersteigende Geldstrafe verhängt wurde, ist der Unabhängige Verwaltungssenat zur Entscheidung durch eines seiner Mitglieder berufen (§ 51c VStG).

2.3. Das Rechtsmittel ist - wie bereits im Punkt 1.2 dargestellt - rechtzeitig.

2.4. Der Unabhängige Verwaltungssenat hat Beweis erhoben durch Einsichtnahme in den vorliegenden Verwaltungsakt, die Niederschriften über die öffentliche mündliche Verhandlung des Unabhängigen Verwaltungssenates des Landes Oberösterreich vom 20. April 2009, zu GZ VwSen-240668, zur Berufung des Bw gegen das Straferkenntnis des Bürgermeisters der Landeshauptstadt Linz vom 2. März 2009, GZ x/2009, wegen Verwaltungsübertretungen nach dem Tabakgesetz sowie durch Durchführung einer öffentlichen mündlichen Verhandlung am vorgeworfenen Tatort am 2. Oktober 2009.

2.5. Daraus ergibt sich für den Unabhängigen Verwaltungssenat folgender Sachverhalt, der seiner Entscheidung zugrunde liegt:

Die x GmbH ist aufgrund eines Mietvertrags Inhaberin des als "Café x" bezeichneten Bereichs (der Zone) im Einkaufszentrum x. Der Bw ist (seit 28. Februar 2008) handelsrechtlicher Geschäftsführer der x GmbH.

Am 9. und 11. April 2009, 14. und 26. Mai 2009 sowie 13. Juni 2009 wurde im Lokal x jeweils von Gästen geraucht. Der Bw hat zu diesen Zeiten keine Maßnahmen zur Einhaltung des Rauchverbots getroffen. Insbesondere hat er sein Personal nicht darüber informiert und nicht angewiesen, Raucherinnen und Rauchern das Rauchen zu verbieten und nicht angewiesen, keine Aschenbecher auf den Tischen aufzustellen. Nur auf einigen Tischen wurden (kleine) Schilder mit Rauchverbotshinweisen aufgestellt.

Der Bw verfügt - entsprechend der von ihm unwidersprochen gebliebenen Schätzung der Behörde erster Instanz (vgl. deren Schreiben vom 8. Juli 2009) - über ein monatliches Netto-Einkommen von rund 1.800 Euro und hat keine Sorgepflichten für Dritte.

2.6. Der festgestellte Sachverhalt ergibt sich aus dem vorgelegten Verwaltungsakt, der Berufung, der unter Punkt 2.4 angeführten Niederschrift über die öf-fentliche mündliche Verhandlung des Unabhängigen Verwaltungssenates des Landes Oberösterreich und der im vorliegenden Verfahren durchgeführten öffentlichen mündlichen Verhandlung am 2. Oktober 2009, der dort vorgenommenen Befragung der glaubwürdigen Zeugen sowie der im Akt enthaltenen Urkunden.

3. In der Sache selbst hat der Unabhängige Verwaltungssenat erwogen:

3.1.1. Gemäß § 14 Abs. 4 des Tabakgesetzes, BGBl. Nr. 431/1995,
 ...................................http://www.uvs-ooe.gv.at/xchg/SID-C46CDE70-6AE9641F/hs.xsl/63754_DEU_HTML.htm


4717
Gesundheit / Säuglinge, Kinder - Zigarettenrauchen
« am: März 14, 2010, 23:50:36 Nachmittag »

http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/art114,225382

Smog vor der Geburt beeinflusst IQ von Kindern

CHICAGO. Smog kann bei Ungeborenen die Enwicklung des Gehirns beeinträchtigen. Zu diesem Schluss kommen US-Forscher in einer Studie, die erstmals einen Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung, der die Embryonen über ihre Mutter ausgesetzt waren, und einem niedrigen Intelligenzquotienten in der Kindheit herstelltt.

In der Studie wurden 249 Kinder von Müttern in New York beobachtet. Die Mütter trugen in den letzten Monaten der Schwangerschaft jeweils 48 Stunden lang ein Luftmessgerät auf dem Rücken.

Sie waren in unterschiedlichem Ausmaß typisch städtischer Luftverschmutzung ausgesetzt, insbesondere den Abgasen von Autos, Bussen und Lastwagen. Die Kinder wurden im Alter von fünf Jahren vor der Einschulung einem IQ-Test unterzogen. Jene, die vor ihrer Geburt am stärksten der Luftverschmutzung ausgesetzt waren, schnitten vier bis fünf Punkte schlechter ab als Kinder, die weniger deutlich von Smog betroffen waren.

Dieser Unterschied sei groß genug, um sich bei den schulischen Leistungen bemerkbar zu machen, sagte Frederica Perera, Chefautorin der Studie und Direktorin des Columbia-Zentrums für Kinder-Umweltgesundheit. Die Studie wurde am Montag in der August-Ausgabe des Fachblatts „Pediatrics“ veröffentlicht.

Die Forscher untersuchten Stoffe - polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe -, die die Plazenta durchdringen können. Dazu zählt auch Tabakrauch, die Mütter in der Studie waren aber Nichtraucherinnen. 56 Prozent der Kinder waren einer besonders starken Luftverschmutzung ausgesetzt. Ihre Mütter lebten offenbar an Hauptverkehrsstraßen, in der Nähe von Busbahnhöfen oder ähnlichen Smogquellen. Andere Faktoren, die den IQ beeinflussen könnten, wurden laut Perera berücksichtigt. Dazu zählen etwa Passivrauchen, das häusliche Lernumfeld und der Kontakt mit Smog nach der Geburt.

Frühere Forschungsarbeiten Pereras hatten bereits vorgeburtlichen Kontakt mit Luftverschmutzung und genetische Abnormalitäten in Verbindung gebracht, die das Risiko für eine Krebserkrankung erhöhen können. Außerdem stellte sie einen Zusammenhang zu einem verringerten Geburtsgewicht, Entwicklungsverzögerungen und Asthma her.

4718
Sonstiges / Total Rauchfreie Lokale?
« am: März 14, 2010, 23:46:46 Nachmittag »

es gibt einige Möglichkeiten ein paar (in der Nähe?) zu finden

wie zufrieden sind Sie mit: http://da.stinkts.net/

4719
Sonstiges / S T U D I E N
« am: März 14, 2010, 23:21:10 Nachmittag »

http://www.ihs.ac.at/publications/eco/recent_publ/rauchen_final_22-04-2008.pdf

Volkswirtschaftliche Effekte des Rauchens

Eine ökonomische Analyse für Österreich

Markus Pock, Thomas Czypionka,
Sandra Müllbacher, Alexander Schnabl

Endbericht



Die Studie wurde von einem fachübergreifenden Beirat wissenschaftlich begleitet.
Wissenschaftlicher Beirat:
Mag. Heinrich Burggasser (Österreichische Apothekerkammer)
Dr. Martin Gleitsmann (Wirtschaftskammer Österreich)
Univ.-Prof. Dr. Kurt Grünewald (Gesundheitssprecher, Die Grünen)
Dr. Irmgard Homeier (Wiener Ärztekammer)
Dr. Helmut Ivansits (Arbeiterkammer Wien)
Univ.-Prof. Dr. Michael Kunze (Medizinische Universität Wien, Institut für
Sozialmedizin)
Dr. Alfred Lichtenschopf (Österreichische Ärztekammer)
Univ.-Prof. Dr. Manfred Neuberger (Medizinische Universität Wien, Institut für
Umwelthygiene und Präventivmedizin)
Direktor Mag. Jan Pazourek (Wiener Gebietskrankenkasse)
Dr. Franz Pietsch (Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend)

http://www.ihs.ac.at/publications/eco/recent_publ/rauchen_final_22-04-2008.pdf

4720
OTS0220 5 CI 0194 NEF0005 II Mi, 10.Mär 2010
Soziales/Bildung/Jugend/Gesundheit/Familie/Drogen/Wien/Termin
Veranstaltung "Mensch sucht Droge - Droge sucht Mensch" vom Verein Elternkreis
Wien und Verein Getaway
Utl.: Samstag, 13. März, 14.00 - 21.00 Uhr in der Sir-Karl-Popper-Schule =
Wien (OTS) - Um einen realen Einblick in das Innere der Sucht
gewähren zu können - mit all seinen Aspekten - und um das Thema
"Suchtkrankheit und Drogen" besser verstehen zu können, initiieren
der Verein Getaway - Verein zur Suchtprävention durch ehemalige
DrogenkonsumentInnen gemeinsam mit dem Elternkreis Wien - Verein zur
Förderung von Suchtvorbeugung und Selbsthilfe, die Veranstaltung:
~
"Mensch sucht Droge - Droge sucht Mensch"
Das Ziel dieser Veranstaltung:
- Die Sucht aus verschiedenen Perspektiven zu sehen.
- Das Sucht-Thema enttabuisieren und die Öffentlichkeit
sensibilisieren.
- Betroffene Eltern wollen nicht mehr schweigen!
- Fragen beantworten!
Das Programm finden Sie unter: http://www.get-away.at und
http://www.elternkreis.at
Eintritt: frei, Spenden für das Buffet erbeten.
VertreterInnen der Medien sind herzlich dazu eingeladen.
Datum: 13.3.2010, 14:00 - 21:00 Uhr
Ort: Sir-Karl-Popper-Schule Festsaal im 1. Stock
Wiedner Gürtel 68, 1040 Wien
~
Rückfragehinweis:
Josef Rohaczek
Elternkreis Wien - Verein zur Förderung von Suchtvorbeugung und Selbsthilfe; A-1220 Wien, Tel.: 01/282 36 94, Mobil: 0676/366 03 24, Mail:info@elternkreis.at
Melanie Mollnar
Verein Getaway - Verein zur Suchtprävention durch ehemalige Drogensüchtige, Mobil: 0676/849
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/3517
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0220 2010-03-10/13:07
101307 Mär 10

4721
Gesundheit / Kinder, Jugend - Zigarettenrauchen
« am: März 06, 2010, 20:41:26 Nachmittag »
ÖSTERREICH bastelt noch 3 Monate an einem neuen Bundesjugendschutzgesetz.
Was ist deine Meinung dazu, speziell zu Rauchen etc.?


Nicht neu, aber interessant:

Deutschland macht es vor: Seit dem 01.01.2007 wurde das Mindestalter für den Kauf von „Tschik“ auf 18 Jahren angehoben. Zusätzlich kommt bei unseren nördlichen Nachbarn ab 2008 ein Rauchverbot für Gaststätten, wie schon in Italien und Irland. Beim 3. Salzburger Jugendkongress im Oktober 2006 wurde unter anderem über die Frage eines Rauchverbotes in Salzburgs Lokalen diskutiert. In einer Saal-Abstimmung sprach sich damals eine deutliche Mehrheit der rund 450 teilnehmenden Jugendlichen für rauchfreie Lokale aus. Mit Prozentsätzen von 47 Prozent der Erwachsenen, die regelmäßig und 31,5 Prozent der Jugendlichen, die zumindest einmal pro Woche zur Zigarette greifen, liegt Österreich im europäischen Spitzenfeld. Mehr jugendliche RaucherInnen weist die WHO-Statistik im Europa-Vergleich im Zeitraum 2001 bis 2005 nur für die Ukraine (33,8%) und Deutschland (33%) auf. Für Österreich zeigt die Statistik auch, dass das Rauchen auf wunderbare Weise erst im Alter von 15 anfängt, und dann gleich mit 25 Prozent.

In der Realität versuchen wohl viele Jugendliche bereits im Alter von 12 oder 13 ihren ersten „Glimmstengel“, manche sogar mit 9 oder 10. Seit einiger Zeit gibt es in Österreich den Alters-Check an Zigarettenautomaten, bei dem Käufer per Bankomatkarte oder SMS nachweisen müssen, dass sie mindestens 16 sind. Ich denke das ist prinzipiell sinnvolle zusätzliche Maßnahme.
Sollte man auch in Österreich das Mindestalter für Raucher auf 18 Jahre anheben? Einerseits leben Jugendliche immer mehr in einem Klima des Verbietens, was zu einer Flucht in virtuelle Welten führt. Andererseits soll man Jugendliche schützen. In Salzburg, dürfen Jugendliche ab 16 Jahren legal ein Bier trinken und ab 18 Jahren harte Alkoholika „genießen“. Eigentlich ein Argument für Rauchen ab 18, oder?

* Ist also ein Rauchverbot für unter 18-Jährige sinnvoll?
* Würde es den gewünschten Effekt bringen oder nur das Rauchen wieder interessanter machen, weil es „ja verboten“ ist?
* Soll Prävention und Aufklärung über die Gefahren des Rauchens so früh wie möglich ansetzen?

Der Salzblog wird heute abends wieder eine SMS-Umfrage durchführen und euch um eure Meinung bitten: Für oder gegen Rauchen ab 18! Das Ergebnis findest du ab morgen um etwa 9:00h hier am Salzblog.
Geschrieben von Sevil Turan am Montag, 15. Oktober 2007 um 11:15. in Aktuelles.
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   1. Smoke on the water

      Ein (sau)knappes Ergebnis lieferte das gestrige SMS-Voting zur Frage, ob man Rauchen in Österreich erst ab 18 Jahre erlauben sollte. Um genau 17:53h starte das Voting. Die (bisher) letzte Antwort kam um 22:22h an. Hier findest du das genaue Ergebnis und d
      Edirne Kızılay: SALZBLOG
      Aufgenommen: Sep 18, 08:09

Kommentare
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      Der link zur SMS-Umfrage ist kaputt.

      Ich fänd's sinnvoller die Tabaksteuer massiv zu erhöhren und nebenbei auch nicht die Strafen für Schmuggler erhöhen.
      Kommentar (1)
      #1 Thomas Koll (Homepage) am 17.09.2007 16:01 (Antwort)
      Link ist repariert!
      Kommentare (3)
      #2 Jochen Hoefferer am 17.09.2007 16:15 (Antwort)
      hallo ich bin selbst 15. rauche´auch ich bin absolut dagegen das das rauchn ab unter 18 ferboten werdenn soll da mann aunf sich selbst aufpassenn muss
      Kommentar (1)
      #2.1 manu am 28.12.2007 15:37 (Antwort)
      Ich bin fürs Rauchen ab 18 Jahren dagegen. Ich rauche schon seit 13 und bin jetzt 15. Ich werde im Februar 16. Schon so lange freu ich mich auf dem 16. Geburtstag. ENDLICH DARF ICH DANN RAUCHEN. Ich komme jetzt in Innsbruck in eine Wohngemeinschaft und das wäre verdammt blöd für mich wenn ich jetzt noch 2 Jahre warten müsste. Man soll die Zigarillos und Zigarren unter 18 Jahren verbieten, aber doch nicht die Zigaretten. Das ist meine Meinung
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      #3 Hannes Astner am 11.11.2007 14:47 (Antwort)
      Ich bin absolut dagegen, das Rauchen unter 18 Jahren zu verbieten!
      Ich denke, dass man ab 16 Jahren alt genug ist um selbst auf seine Gesundheit zu achten. Wer das nicht tut, wird es mit 18 auch nicht machen.
      Jugendliche die wirklich rauchen wollen, egal wie alt, bekommen immer irgendwo Zigaretten. Entweder in einer Trafik oder sie klauen welche oder haben ältere Freunde. Ein Verbot würde da nichts bringen sondern eher das Gegenteil bewirken! Gerade das Verbotene ist oft sehr reizvoll...
      Ich finde es nicht gut, dass es immer mehr Gesetze und Regeln gibt und besonders Jugendliche oft sehr eingeschränkt werden. Ich denke, das gibt nur Aggressionen und Trotz, das ist es nicht wert.
      Rauchen ab 16 ist doch okay, in dem Alter ist bereits jeder über die Risiken aufgeklärt!
      LG
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      #4 Michi am 26.11.2007 16:10 (Antwort)
      ja seh ich genauso..also die 2 Jahre bringens dann auch nicht mehr..naja ein jahr noch dann bin ich auch 18
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      #4.1 Dinchen am 09.08.2009 17:20 (Antwort)
      ich sehe es sehr ähnlich wie du. mit 16 ist man vollwertiger verkehrsteilnehmer (moped), junge menschen stehen mit beiden beinen im beruf (lehre), banke bemühen sich dir ein jugendkonto zu verkaufen, aber trotzdem meint eine klare mehrheit der befragten, dass es sinnvoller wäre erst mit 18 zu rauchen...
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      #5 Jochen Hoefferer am 26.11.2007 16:14 (Antwort)
      jetzt geht es um sie wollen die zigaretten ganz verbieten. zumindest in wien in zeitung gelesen.
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      #6 dominik am 02.04.2008 18:42 (Antwort)
      nein. nicht die zigarette als solches, sondern es wird darüber gesprochen, dass in lokalen das rauchen verboten werden soll. so wie in italien, irland und frankreich.
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      #7 Jochen Hoefferer (Homepage) am 02.04.2008 18:45 (Antwort)
      Rachen ab 18! Ist ein schwieriges Thema, das sehr viel betrifft. Ich als Nichtraucherin, bin eigentlich nicht wirklich dafür, für Rachen ab 18. Denn gerade wenn Sachen verboten werden, macht es neugierig. Ich finde, es sollte eher mehr Wert darauf gelegt werden, dass man auf die achte, die noch nicht 16 Jahre alt sind, und trotzdem schon rauchen. Viele fangen schon mit 14 oder 15 Jahren an, wenn nicht schon früher! Mit 16 sind sie dann Kettenraucher, und die Lunge ist schon zur Hälfte geschädigt! Dann wundern sich wieder alle, warum die Menschheit von heute so viele Krankheiten hat...! Man sollte ein wenig hinter den jüngeren dahinter sein, und nicht das Verbot noch höher setzten, das hat in meinen Augen keinen sinn! lg
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      #8 Kathi am 14.01.2009 20:35 (Antwort)


Keine Einigung, kein Bundesgesetz, jedes Land macht was es will!
Super Politiker, alle rausschmeißen!



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Sehr geehrter Herr H.,

da sich seit unserem letzten Telefonat (Anm.: etwa vor 10 Wochen) an der Situation im EZE rein gar nichts geändert hat, sehe ich mich gezwungen wieder mal eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tabakgesetz zu machen.

Ich finde es wirklich unerträglich, dass selbst mehrfache Anzeigen über einen Zeitraum von einem Jahr keinerlei Wirkung gezeigt haben.
Es kann doch nicht sein, dass Sie keinerlei Handhabe gegen die Gesetzesübertretungen haben.

Sie haben mir bei unserem Telefonat gesagt, dass Sie bereits mehrfach gestraft haben.
Ich habe nun eine Antwort der Volksanwaltschaft bekommen, wo mir mitgeteilt wird, dass seitens des Magistrats Eisenstadt am 15.Dezember der Volksanwaltschaft mitgeteilt wurde, dass Geldstrafen von 4x100 Euro und 1x 500 Euro verhängt wurden.
Das ist wohl eine etwas schwache Ausbeute für 1 Jahr mehrmaliger Anzeigen wegen mehrfacher Verstöße gegen das Tabakgesetz.
Da wundert es mich nicht, dass den Gastronomen das egal ist.

Wenn Sie an einem Samstag Nachmittag jemanden ins EZE schicken, wird derjenige feststellen, dass in jedem Gastronomiebetrieb geraucht wird, obwohl das verboten ist.
Zu strafen wären sämtliche Gastronomiebetriebe, die Leitung des EZE sowie die rauchenden Kunden.
Ich denke mal, wenn man direkt vor Ort rauchende Kunden straft, dann könnte das eine abschreckende Wirkung haben.
Außerdem müsste man direkt vor Ort aufklären, dass es verboten ist im EZE zu rauchen, auch wenn auf den Tischen Aschenbecher stehen.

Sie sollten auch die Strafen drastisch erhöhen und in kurzen Abständen weiter kontrollieren und strafen.

Es steht mir nicht zu, Ihnen zu sagen, wie Sie Ihren Job machen sollen, aber so wie es bisher läuft, wird sich da nie was ändern.

Ich habe Ihnen Fotos beigelegt, die ich letzten Samstag gemacht habe.

So, nun der offizielle Teil:

Ich erstatte hiermit Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tabakgesetz gegen folgende Betriebe und Personen:

Zeitraum der Beobachtung: 27.2.2010 12:44-12:50

Casablance (Top 44).
Hier wird im Lokal und auch im Mallbereiche geraucht

EZE Pub (Top 50).
Das befindet sich mitten im Gehbereich des Einkaufszentrums direkt vor dem Merkur Markt. Dort wird ganz offen geraucht. Es stehen Aschenbecher auf der Theke und den Tischen und viele Gäste rauchen.


EZE-Einkaufszentrum Eisenstadt GmbH
Geschäftsführer:
Günter Buchinger
Dr. Matthias Zachs
Hauptstraße 41, 7000 Eisenstadt
   
Ruster Straße 82-104, 7000 Eisenstadt
   
Die Leitung des Einkaufszentrums vernachlässigt Ihre Pflicht, dafür zu sorgen, dass im EZE das Tabakgesetz eingehalten wird. Trotz mehrfacher Aufforderung das Rauchen abzustellen, tut die Leitung des EZE nichts dafür.


Beiliegende Fotos zeigen das EZE Pub und den Mallbereich des Casablanca.

Es verstoßen auch alle anderen Gastronomiebetriebe, jedoch wird hier wenigstens nur im Lokal geraucht, auch wenn der Rauch ungehindert in den Mallbereich gelangt, weil keine Abtrennung vorhanden ist. Auch das ist laut Tabakgesetz verboten. Ich denke, hier sollte man die Betreiber vor Ort aufklären und ihnen sagen, dass sie das nicht dürfen und im Falle, dass das ohne Wirkung bleibt, Strafen androhen und dann aber auch ausstellen.
Besonders ekelhaft finde ich, dass in der Bäckerei geraucht wird. Da schlägt sich der Rauch auf den Backwaren nieder, die dann verkauft werden. Hier wäre auch zu prüfen, ob das nicht ein Verstoß gegen das Lebensmittelgesetz ist.

Sehr geehrter Herr H.,
wenn Ihre Ankündigung gegen die Raucher vorzugehen, wirklich ernst gemeint war, dann sollten Sie wirklich handeln und die Umsetzung des Tabakgesetzes strenger kontrollieren und vorallem strenger strafen.

Der Internetseite des EZE entnehme ich, dass am 19.3.2010 von 14 - 17 Uhr ein Kinderflohmarkt stattfindet. Wäre doch schön, wenn die Kinder in einer rauchfreien Umgebung ihren Flohmarkt abhalten könnten.
Vielleicht wäre das eine Gelegenheit mal vor Ort zu sein und zu zeigen, dass man es ernst meint.

In diesem Sinne verbleibe ich mit (noch) hoffnungsvollen Grüßen

S.


4723
1 - Wien / Taxis rauchfrei - aber doch nicht hier, in Bagdad!
« am: März 05, 2010, 03:20:22 Vormittag »

Nichtrauchertaxis von der Mehrheit gewünscht

Die Leser-Reaktionen auf den KURIER-Artikel "Wiener Taxis bleiben Raucherzone" waren überraschend eindeutig. Die Tendenz zeigt zum Nichtrauchertaxi.

"Bei einem Lokalwechsel zwischen zwei Nichtraucherlokalen möchte ich wenigstens im Taxi schnell eine pofeln können." Erich K. "Als Raucherin finde selbst ich, dass rauchen im Auto nicht notwendig ist." Lola W. "Vollkommen richtig. Diese Poflerei muss wirklich nicht sein. Vom Gestank abgesehen, sind Brandlöcher und Aschenspuren im Wagen nicht besonders einladend." Harald K. "Schon der Begriff Rauchverbot ist verfehlt. Es sollte richtig Gesundheitsschutz heißen. Den gibt es in der Gastronomie auch." Manfred B. "Ich habe 31 Jahre lang geraucht. Seit zehn Jahren ist das Geschichte. Seit 1971 hab' ich im Auto nie geraucht. Aber Rücksicht auf andere kennen die wenigsten Raucher." Fritz G. "Niemand ist gezwungen, mit einem Rauchertaxi zu fahren oder in ein Raucherlokal zu gehen. Hans K. "Wollte nur wissen, ob es eine Spezies gibt, die auf das Fliegen verzichtet, um rauchen zu können." Christian S. "Die paar Minuten in einem Taxi können die Raucher wohl auf ihre Zigarette verzichten. Der abgestandene Rauch ist für Nichtraucher eine Plage." Angelika W. "Ich kenne Taxler, die Rauchen ungeniert im Auto. Wie sollen da die Fahrgäste Disziplin zeigen? Ein generelles Rauchverbot muss her." Reinhard B. "In Zügen oder Flugzeugen raucht ja auch niemand. Warum darf im Taxi weitergeraucht werden?" Dani N. "Brandlöcher, stinkende Aschenbecher und sogar Tschikstummel - manche Taxis sind der reinste Mistkübel. Vor allem, wenn ich in der Nacht fahre. Ein Rauchverbot ist unbedingt zu empfehlen. Wir Nichtraucher haben ein Recht darauf." Gerlinde H.

4724


http://derstandard.at/1267132235316/Symptom-Zahnfleischbluten-Rote-Borsten-zur-Vorwarnung

............. Potenzierte Gefahr

Das Risiko an einer Parodontitis zu erkranken potenziert sich durch das Rauchen: "Im Zigarettenrauch befinden sich bis zu 5.000 Giftstoffe, die die Durchblutung des Zahnfleisches mindern und das Immunsystem schwächen", so Jandrasits. Gemeinsam mit falschen Putzgewohnheiten bedeutet das freie Bahn für Bakterien, die sich am Zahnfleisch ansiedeln. "Habe ich eine schlechte Mundhygiene und rauche, verachtfacht sich das Risiko an einer Parodontitis zu erkranken", warnt der Mediziner.

..............

4725
1 - Wien / Medienberichte Österreich / Wien
« am: März 05, 2010, 02:08:56 Vormittag »
http://www.krone.at/krone/S152/object_id__188153/hxcms/


Jugendliche sollen in Schulen auch das Nichtrauchen lernen

Nicht nur Schreiben, Lesen und Rechnen, sondern auch gesunde Lebensweise sollte in unseren Schulen gelehrt werden. Im Kampf gegen den "blauen Dunst" wünscht sich das oberösterreichische Institut für Suchtprävention, dass dieses Thema im Unterricht intensiviert wird. Darin bestärkt wurden sie auch bei Umfragen.


Seit dem Jahr 2000 wird alle drei Jahre durch Direktbefragungen das Rauchverhalten der Oberösterreicher ermittelt. Demnach erhöhte sich der Anteil der Nichtraucher im Land ob der Enns seit 2006 von 56 auf nunmehr 63 Prozent, wie Christoph Lagemann, Leiter des Instituts für Suchtprävention, berichtet. Vor sechs Jahren lag dieser Anteil laut Umfrage erst bei 47, vor neun Jahren gar nur bei 42 Prozent.

Weiter viele zum Passivrauchen verdonnert
Erstmals wurden im Vorjahr auch Zahlen zum Passivrauchen, das wissenschaftlich allerdings nicht definiert ist, erhoben: So gaben 22,4 Prozent der 1.500 Befragten an, dass in ihrer Wohnung geraucht wird – dadurch sind 100.000 nichtrauchende Mitbewohner durch Passivrauch in der eigenen Wohnung betroffen.

Ein besonderes Anliegen ist der Jugendschutz: "Da sollte in den Schulen mehr Präventionsarbeit in den Unterricht eingebaut werden," wünscht sich Lagemann.

von Johann Haginger, Kronen Zeitung