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Nachrichten - admin

4696


22.03.2010 / 10:28 / Politik

Windbüchler-Souschill: Rauchverbot in Lokalen ist Kinder- und Jugendschutz

Utl.: Gesundheits- und Jugendminister müssen sofort Maßnahmen ergreifen =

Wien (OTS) - "Kinder und Jugendliche in Österreich müssen vor dem Nikotinkonsum geschützt werden", fordert die Kinder- und Jugendsprecherin der Grünen, Tanja Windbüchler-Souschill. Österreich hat im OECD-Vergleich bei den 15-jährigen die höchste Raucherquote und ein besonders frühes Raucheinstiegsalter von 11 Jahren. In der Gruppe der 16- und 17-jährigen übertrifft der Anteil der RaucherInnen sogar den der Erwachsenen..

Der Erwerb und der Konsum von Tabakwaren ist in den neun Jugendschutzgesetzen der Länder geregelt. In Wien, NÖ, dem Burgenland, Tirol und Vorarlberg ist jungen Menschen bis zum Alter von 16 Jahren der Konsum von Tabakwaren an allgemein zugänglichen Orten und bei öffentlichen Veranstaltungen verboten. In Oberösterreich, Salzburg, Kärnten und der Steiermark ist jungen Menschen bis zum Alter von 16 Jahren der Konsum von Tabakwaren generell verboten. Tabakwaren dürfen von jungen Menschen unter 16 Jahren nicht erworben werden und an diese dürfen Tabakwaren auch nicht abgegeben werden. "In der Praxis sind diese unterschiedlichen Regelungen kein effizienter Schutz vor dem Nikotinkonsum und den negativen gesundheitlichen Folgen für Kinder und Jugendliche. Es besteht dringender gesundheits- und kinderpolitischer Handlungsbedarf. Angesichts der Zahlen muss die Politik, der Gesundheits- und Jugendminister sofort aufschreien und Maßnahmen ergreifen", so Windbüchler-Souschill und weiter: "Es ist offensichtlich, dass die länderspezifischen Jugendschutzbestimmungen und die daraus resultierende Praxis Kindern und Jugendlichen keinen Schutz vor Tabakkonsum bietet. Schon deshalb wäre ein generelles Rauchverbot in Lokalen eine effiziente Maßnahme".

Rückfragehinweis: Die Grünen Tel.: +43-1 40110-6697 mailto:presse@gruene.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/100/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0061 2010-03-22/10:28

221028 Mär 10

4697
FPÖ/Vilimsky/Rauchen/Grüne
2010-03-22 / 11:06:37 / Freiheitlicher Parlamentsklub - FPÖ
Vilimsky: Grüne entwickeln sich zur totalitären Anti-Raucher und Pharmalobby-Partei!

Utl.: FPÖ für absolute Wahlfreiheit bei Gastronomen und Gästen

   Wien (OTS) - Mit ihrer Forderung nach einem totalen Rauchverbot in
der Gastronomie haben sich die Grünen zu einer totalitären
Anti-Raucher-Partei entwickelt, welche die Interessenslagen von
Pharmakonzernen vertreten dürfte, so heute FPÖ-Generalsekretär NAbg.
Harald Vilimsky.
Bis auf die Pharmawirtschaft, die ihre Antirauch-Produkte um
sündteures Geld an den Mann bringen möchte, gäbe es kaum wen, der die
totalitäre Anti-Raucher-Hatz vorantreibe.  Gastronomen sind mit
privatem Geld ein unternehmerisches Risiko eingegangen, daher sollen
sie auch selbst entscheiden können, welches Konzept sie mit ihrem
Lokal verfolgen wollen. Dasselbe gilt für Gäste, so Vilimsky. Jeder
sei mündig, sich ein Nichtraucher- oder Raucherlokal auszusuchen,
dafür benötige man nicht die Grünen.
Die Grünen mögen sich besser für eine harte Anti-Drogen-Politik sowie
das Verbot von Cannabis einsetzen. Damit würden sie der Jugend mehr
Dienst erweisen als mit ihrer totalitären Anti-Raucher-Hatz, so
Vilimsky.
Rückfragehinweis:
~
   Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
   mailto:presse-parlamentsklub@fpoe.at
   
   http://www.fpoe-parlamentsklub.at
   http://www.fpoe.at
~
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/4468/aom

4698
Veranstaltungen / Mensch sucht Droge - Droge sucht Mensch
« am: März 17, 2010, 20:48:19 Nachmittag »

Gesundheit/Drogen/Familie/Jugend/Kinder/Schule/Wien
2010-03-17 / 14:44:05 / Elternkreis Wien

Mensch sucht Droge - Droge sucht Mensch

Utl.: Rückblick zur Veranstaltung am 13.03.2010 in der Sir-Karl-Popper-Schule

   Wien (OTS) - Eine Veranstaltung der besonderen Art konnte man am
13.3.2010 im Wiedner Gynasium besuchen. "Mensch Sucht Droge - Droge
Sucht Mensch" wurde vom Wiener Elternkreis und dem Verein Getaway
veranstaltet und war Diskussionsplattform zum Thema Abhängigkeit,
Drogen und Suchtprävention.

   Der volle Festsaal der Schule war an diesem Tag ein Ort, an dem
verschiedenste Menschen mit den unterschiedlichsten Zugängen zum
Thema Sucht, Abhängigkeit und Prävention zu Wort kamen. Von der
Mutter einer Suchterkrankten, Polizisten, Journalisten, Anwalt und
Richter, über den Tatsachenbericht eines aktuell Abhängigen, der sich
dringend einen Therapieplatz wünscht, bis hin zum schwarzhumorigen
Kabarettstück "100% Rauschfrei" wurden die unzähligen Seiten der
Thematik beleuchtet. Weiters wurde von einem geplanten Projekt
"Circulos de Padres - Colombia de Austria" durch den Elternkreis Wien
berichtet.

   Es war das erste Mal, dass diese Menschen über einen offiziellen
Rahmen zusammenfanden und sich austauschten. Es ist nicht übertrieben
wenn man sagt, dass dieser Samstag ein voller Erfolg war und die
bahnbrechende Erstveranstaltung unbedingt eine Fortsetzung
verlangt...

Rückfragehinweis:
~
   Josef Rohaczek
   Elternkreis Wien - Verein zur Förderung von Suchtvorbeugung und Selbsthilfe
   ZVR-Zahl 013425810
   Tel.: 01/282 36 94, Mob: 0676/366 03 24,
   E-Mail: info@elternkreis.at, www.elternkreis.at
   
   Melanie Mollnar
   Getaway - Verein zur Suchtprävention durch ehemalige Drogensüchtige
   ZVR-Zahl 320120147
   Mobil: 0676/849 48 1201, E-Mail: office@get-away.at, www.get-away.at
~
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/3517/aom

4700

http://kurier.at/nachrichten/wien/1986654.php

Zug um Zug zum Rauchverbot

Der Obmann der Kaffeesieder stellt ein generelles Rauchverbot in den Raum. Die Branche ist verwirrt und holt tief Luft.

Berndt Querfeld, oberster Kaffeesieder Wiens: „Entweder wir bekennen uns zum Tabakgesetz, oder wir akzeptieren ein Rauchverbot“

Abdämpfen oder weiterqualmen? Diese entscheidende Frage will Berndt Querfeld, zukünftiger Obmann des Wiener Kaffeehaus-Gewerbes und Chef des Café Landtmann seinen Kollegen via Abstimmung stellen. In der Branche herrscht Verwirrung. 2200 Wiener Kaffeesieder sollen über ihre Zukunft selbst entscheiden können.

Neo-Kammerfunktionär Querfeld erklärt diesen unerwarteten Vorstoß: "Entweder wir bekennen uns endlich zum aktuellen Tabakgesetz mit den vorgeschriebenen Umbauten, oder wir entscheiden uns für ein generelles Rauchverbot in den Kaffeehäusern."

Mutiger Zug

Dieser mutige Zug basiert auf wirtschaftlichen Grundgedanken. Denn Querfeld befürchtet eine Selbstzerfleischung der Branche: "Es kann und wird untereinander zu Vernaderung, Neid und Missgunst kommen. Denn Lokale unter 50 Quadratmeter dürfen rauchen lassen, darüber muss teuer umgebaut werden. Das schafft böses Blut."

Zur Erklärung: Lokale über 50 Quadratmeter müssen mit 1. Juli die Hälfte der Fläche als Nichtraucherräume anbieten. Wohlgemerkt durch eine Mauer getrennt.

Viele Wiener Kaffeehäuser sind durch Raumhöhen und Grundrisse so angelegt, dass ein Umbau extrem teuer kommt. Mit 10.000 Euro ist man noch auf der billigen Seite. "Ich kann mir vorstellen, dass viele Kollegen aus Verzweiflung und Resignation ein Rauchverbot bevorzugen würden", so Querfeld. Nachsatz: "Wenn gleiches Recht für alle gilt, ist die Konkurrenz-Verzerrung kein Thema mehr."

Querfeld kritisiert auch die Bundesregierung: "Es muss endlich zugegeben werden, dass zehn Prozent der heimischen Gastronomen durch die teuren Umbauten gefährdet sind."

Dieses Argument interessiert Gesundheitsminister Alois Stöger wenig: "Kaffeehausbesitzer, Wirte und Gastronomen sind gut beraten sich an der Mehrheit der Bevölkerung zu orientieren. Und die Mehrheit der Österreicher sind Nichtraucher." 

Zusperren

Stefan Gergely, Szenewirt in Wien-Margareten lässt seinen Silberwirt gerade mit einer Glaswand und Schiebetüre um 8000 Euro umbauen: "Ich will kein rauchfreies Lokal. Und ich verstehe das Gezeter nicht. Wer kein Geld hat, soll zusperren." Gergely kritisiert Querfeld scharf: "Diese Idee der Abstimmung ist ein Schmarrn. Und aus dem Passivrauchen wird eine Epidemie konstruiert." Der erfolgreiche Gastronom fordert die Behörden auf, vehement zu strafen: "Nach der Übergangsfrist, also ab 1. Juli, muss sofort kontrolliert und gestraft werden. Viele Wirte kennen das Tabakgesetz noch gar nicht. Wir sind von Ignoranten umzingelt."

Artikel vom 16.03.2010 16:10 | KURIER | Michael Berger


Anm.: Warum erst nach dem 1.7.10? Das Gesetz gilt seit 1.1.2009, warum eineinhalb Jahre Schonfrist
beim tödlichen Tabakrauch, Strafen bis 2.000.- und bei der Wiederholung 10.000.--!


4701
SPÖ-Kaiser: Hat der blaue Dunst der FPÖ die Sinne vernebelt?

Utl.: Forderung nach Verlängerung der Übergangsfrist ist absurd. Nur ein
      generelles Rauchverbot schützt Nichtraucher und Wirte
      gleichermaßen. Begonnene Umbauarbeiten finanziell abgelten! =

   Klagenfurt (OTS) - "Warnung des Kärntner Gesundheitsreferenten LR
Peter Kaiser: FPÖ und ÖVP gefährden Ihre Gesundheit!"

Als völlig absurd und an der Realität vorbeigehend bezeichnet der
stellvertretende Parteivorsitzende der SPÖ-Kärnten,
Gesundheitsreferent LR Peter Kaiser, die seitens der FPÖ durch NRAbg.
Roman Haider und in der Vergangenheit auch durch ÖVP-NRAbg. Gabriel
Obernosterer aufgestellte Forderung nach einer Verlängerung der
Übergangsfrist für Umbaumaßnahmen in der Gastronomie zum Schutz der
Nichtraucher.

"Die einzig vernünftige und politisch auch verantwortungsbewusste
Lösung wäre ein sofortiges Rauchverbot in sämtlichen
Gastronomiebetrieben", macht Kaiser deutlich, dass er vom aktuellen
Tabak-Pfusch-Gesetz Nichts hält. Und weiter: "Es müsste ein
sofortiges Rauchverbot geben, und jenen Wirten, die bereits mit
Umbaumaßnahmen begonnen haben, sollte der finanzielle Aufwand von der
Bundesregierung zurückerstattet werden!"

Bestünde ein generelles Rauchverbot, würde nicht nur eine enorm
wichtige Maßnahme zum Schutz aller Menschen, insbesondere von
Nichtrauchern, Kindern und Jugendlichen gesetzt, wie das in vielen
anderen Ländern bereits erfolgreich vorexerziert wird.

"In Wahrheit würden auch die Wirte und Gastronomiebetreiber
erleichtert aufatmen, weil so die Chancen- und Wettbewerbsgleichheit
wieder hergestellt wird und sie sich viel Geld durch weniger
Stromkosten für den Luftaustausch und nicht so häufige
Renovierungsarbeiten, die durch den Rauch notwendig sind, ersparen",
erklärt Kaiser.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
   SPÖ Kärnten
   Klagenfurt

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/192


4702

"Neues Jahr, gleiches Problem" für mehr als die Hälfte aller österreichischen Raucher (1) =

   Wien (OTS) -
- Misserfolgsrate bei Aufgabeversuchen zeigt: Es ist Zeit für einen
  neuen Ansatz in der Raucherentwöhnung
- Rauchen: Eine Frage des Lebensstils oder ein medizinisches
  Problem? Auffassungen in der Öffentlichkeit und unter Ärzten
  zeigen wesentliche Unterschiede

~

   Am 1. Jänner 2010 haben sich wieder geschätzte 240.000 (1,2,3)
Raucher in Österreich den Vorsatz genommen, endlich mit dem Rauchen
aufzuhören. Allerdings mussten sich mehr als die Hälfte aller
Aufgabewilligen bereits Ende Jänner höchstwahrscheinlich bereits
wieder eingestehen, dass sie mit ihrem Versuch nicht erfolgreich
waren, wie dies eine neue Untersuchung von YouGov im Auftrag von
Pfizer jetzt zeigen konnte. (1)

   In Österreich vertrauen aufgabewillige Raucher bei ihren
Versuchen, das Rauchen aufzugeben, am häufigsten auf ihre
Willenskraft alleine (65%)(1). Studien konnten allerdings zeigen,
dass nur 3% aller Raucher, die das Rauchen mit Willenskraft alleine
aufgeben, nach einem Jahr noch immer "rauchfrei" sind. (4)

   Die hohe "Mißerfolgsrate" bei aufgabewilligen Rauchern lässt
deutlich erkennen, dass es Zeit ist, unsere Auffassung und Haltung zu
Rauchen, Nikotinsucht und Tabakabhängigkeit zu ändern, um so endlich
die Erfolgsraten bei der Raucherentwöhnung verbessern zu können und
so mehr Rauchern dazu zu verhelfen, "rauchfrei" zu werden.

   Nach neuesten Untersuchungen sehen mehr als die Hälfte aller
Österreicher (56%) Rauchen einzig und allein als eine Frage des
Lebensstils und nicht als medizinisches Problem oder als medizinische
Erkrankung.(5) Es ist daher nicht verwunderlich, dass nur 17% aller
Raucher proaktiv eine ärztliche Beratung und Unterstützung für einen
Rauchstopp in Erwägung ziehen würden (1) - obwohl Untersuchungen
zeigen, dass schon eine kurze Beratung durch einen Arzt die
Wahrscheinlichkeit, dass ein Raucher erfolgreich abstinent bleibt, um
bis zu 30% erhöhen kann.(6) Falls Rauchen allerdings als
medizinisches Problem anerkannt wäre, dann würden 42% der Raucher es
nach eigenen Angaben eher in Erwägung ziehen, medizinische Beratung
und Hilfe für einen Aufgabeversuch einzuholen.(1)

   Die Untersuchung konnte auch zeigen, dass die Mehrzahl aller Ärzte
(81%) in Österreich Rauchen bereits jetzt als medizinisches Problem
sehen.(7) Vor allem aber sind 8 von 10 Ärzten (84%) der Meinung, dass
eine verstärkte Durchsetzung dieser Auffassung in der Bevölkerung,
einschließlich der Raucher, dazu führen würde, dass es in Österreich
zunehmend weniger Raucher geben würde, und nahezu drei Viertel (73%)
glauben, dass tatsächlich mehr Raucher ärztliche Hilfe und
Unterstützung bei einem Rauchstopp suchen würden.(7)

   Mag. (FH) Eva Christina Denk, Junior Local Customer Marketing
Manager Cardiovascular, von Pfizer erklärte, warum es höchste Zeit
ist, einen neuen Ansatz im Kampf gegen das Rauchen zu suchen: "Unsere
Untersuchung zeigt, dass die ärztliche Gemeinschaft bereits großteils
zu der Überzeugung gelangt ist, dass Rauchen ein medizinisches
Problem darstellt, das entsprechend bekämpft werden muss. Es liegt
jetzt daran, auch die Raucher davon zu überzeugen. Obwohl viele
Raucher sich der schädlichen Folgen ihrer Sucht bewusst sind und auch
versuchen, ihr Laster aufzugeben, berauben sie sich vieler guter
Erfolgschancen, wenn sie versuchen, dies ganz alleine und auf sich
selbst gestellt zu schaffen.

   "Für viele Raucher ist das Rauchen nicht einfach nur eine Frage
des Lebensstils. Viele Raucher sind nikotinsüchtig und tabakabhängig.
Sich diese Tatsache einzugestehen, ist bereits ein wichtiger erster
Schritt auf dem Weg zum Nichtraucher und könnte auch den
entscheidenden Katalysator darstellen, den Raucher benötigen, um
professionelle ärztliche Hilfe und Unterstützung bei ihren Versuchen,
"rauchfrei" zu werden, zu suchen."
 

Referenzen

 1. All figures, unless otherwise stated, are from YouGov Plc. Total
sample size was 16080 smokers aged 16+ across 16 countries (UK,
France, Italy, Germany, Spain, Sweden, Denmark, Norway, Greece,
Ireland, Austria, Switzerland, Portugal, Belgium, Netherlands and
Finland). Fieldwork was undertaken during November and December 2009.
 The survey was carried out online. The figures have not been
weighted.
 2. Based on population figures from Eurostat; last updated November
2009
http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page/portal/population/data/d
atabase
 3. European Commission Survey on Tobacco Analytical Report, March
2009. Accessed online at:
http://ec.europa.eu/health/ph_determinants/life_style/Tobacco/Documen
ts/eb_253_en.pdf    Last accessed December 2009
 4. Smoking cessation guidelines and their cost effectiveness.
Thorax 1998; Vol 53 Supplement 5, part 2, S11-S16
 5. All figures, unless otherwise stated, are from YouGov Plc.  Total
sample size was 16036 adults aged 16+ across 16 countries (UK,
France, Italy, Germany, Spain, Sweden, Denmark, Norway, Greece,
Ireland, Austria, Switzerland, Portugal, Belgium, Netherlands and
Finland). Fieldwork was undertaken during November and December 2009.
The survey was carried out online. The figures are representative of
the profile of each country through a combination of controlled
interviewing and weighting of data.
 6. World Health Organisation (WHO). "WHO urges health professionals
to engage in tobacco control" 31 May 2005. Accessed online at:
http://www.who.int/mediacentre/news/releases/2005/pr22/en/index.html/
Last accessed January 2010.
 7. All figures, unless otherwise stated, are from YouGov Plc.  Total
sample size was 1600 doctors across 16 countries (UK, France, Italy,
Germany, Spain, Sweden, Denmark, Norway, Greece, Ireland, Austria,
Switzerland, Portugal, Belgium, Netherlands and Finland).  Fieldwork
was undertaken during November and December 2009.  The survey was
carried out online and on the telephone. The figures have not been
weighted.

Rückfragehinweis:
   Für ausführlichere Informationen für die Medien wenden Sie sich bitte an: Mag. (FH) Eva Christina Denk, Junior Local Customer Marketing Manager Cardiovascular, (eva.denk@pfizer.com, Tel: +43 1 521 15 156)

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/7314

4703
4 - Steiermark, Kärnten / Kärnten, wie schaut`s aus?
« am: März 17, 2010, 01:32:46 Vormittag »
Bitte beim Forum auf Seite 1 re. oben bei "Suche im Forum" das Stickwort "Villach" eingeben, dann
kann sich jede(r) über Kärnten und Nichtraucherschutz weiterbilden.

Und sonst?
Herr Gesundheitslandesrat Dr. Kaiser, SP, Sie möchten doch den SP-Landesvorsitzenden "gewinnen".
Und warum passieren dann solche Vorfälle, dass - wo überall in Kärnten - nichts vom Volksbegehren
für den Nichtraucherschutz weiß: www.nichtrauchenimlokal.at ?

Übrigens: es reicht nicht, wöchentlich eine NR.-Schutz-APA/OTS-Aussendung zu machen und in Kärnten, Villach etc. könnte man täglich Hunderte von Anzeigen durchführen, weil sich die Wirte einen Dreck um den Nichtraucherschutz kümmern! Greifen Sie doch endlich mal durch, denn die heutige Kuriermeldung ist auch wieder "Spitze":
Stefan Gergely, Szenewirt in Wien-Margareten lässt seinen Silberwirt gerade mit einer Glaswand und Schiebetüre um 8000 Euro umbauen: "Ich will kein rauchfreies Lokal. Und ich verstehe das Gezeter nicht. Wer kein Geld hat, soll zusperren." Der erfolgreiche Gastronom fordert die Behörden auf, vehement zu strafen: "Nach der Übergangsfrist, also ab 1. Juli, muss sofort kontrolliert und gestraft werden. Viele Wirte kennen das Tabakgesetz noch gar nicht. Wir sind von Ignoranten umzingelt."
Die Behörde sollte seit 14 Monaten vehement strafen, denn die Wirte wissen durch die WKO schon seit 3 Jahren von diesem Gesetz, aber wie heißt es: "Die scheren sich einen Dreck, um tote Mitarbeiter, tote Gäste, durch Tabakrauch, als Passivraucher.
Also, was geschieht durch Sie, Landesrat Dr. Kaiser, gemeinsam mit Ihrem SP-Gesundheitsminister.
MfG.
Dietmar Erlacher

http://www.facebook.com/group.php?gid=207474724730&ref=nf#!/group.php?v=feed&story_fbid=368189469730&gid=207474724730

16.3.10

K.F.:
Meine Eltern wollten in Klagenfurt am Magistrat heute unterschreiben und wurden von der dort anwesenden Dame bei der Auskunft abgewiesen!
Es gebe nur etwas für den Bundespräsidenten und bezüglich des
Nichtraucherschutzgesetzes tritt sowieso im Juni die Regelung in Kraft
usw.
Ich habe es selber am Telefon probiert und wurde ...10 min in der
Warteschleife abgestellt. Dann habe ich endlich einen gefunden, der mir
die Auskunft gegeben hat.
Deshalb poste ich hier die Klagenfurter Stelle:
Kumpfgasse 20, 1. Stock, Zimmer 114
Entweder war das Unfähigkeit oder böser Wille - ich kann es nicht sagen!
Y.S.
Frechheit!
S.B.
bist du gscheit- unfreundlich geht ja noch.. ich verlange von keinem Beamten, dass er mein bester Freund ist, aber das geht echt nicht.. Eigentlich gehört sie rausgeschmissen.. zumindest abgemahnt. Gibts nen Namen zu der Dame? Da sollte man sich mal ordentlich beschweren. Verhinderung einer demokratischen Wahl- ich bin mir nicht sicher, ob das nicht sogar strafbar ist.
V.V.
Amtsmissbrauch ist das die Leute vom unterschreiben abhalten wollen....
R.B.:
@Kurt: M... möglichst bald eine Dienstaufsichtsbeschwerde beim Amtsleiter deponieren, an besten schriftlich. Wenn mir sowas passiert, verlange ich in der Sekunde den Amtsleiter zu sprechen. Ja, in der Sekunde.
Du warst nämlich vermutlich sicher richtig. Die Unterstützungserklärungen für dieses Volksbegehren werden so viel ich weiß immer auch in dem Zimmer erledigt in dem auch derzeit die UE´s für die BP-Kandidaten gesammelt und entgegengenommen werden.
Ich kann mich des Eindrucks so langsam nicht mehr erwehren, dass man in diesem Land im Beamtenmilieu aber auch tlws. in gewissen Branchen der Privatwirtschaft nur noch ernst genommen wird als Kunde/Klient/Bürger/Patient/, wenn man den Leuten mit dem A.... ins Gesicht fährt.
Traurig aber wahr.

4704
3 - Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberger / Tirol - Medienberichte
« am: März 16, 2010, 00:00:48 Vormittag »

http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Nachrichten/273073-2/qualm-vertreibt-touristen.csp

15.3.10

Qualm vertreibt Touristen

Verqualmte Lokale schaden dem Tourismus, sagt Experte Neuberger. Rauchfreie dänische Lokale verdienen mehr.

Wien – Das Argument der Umsatzeinbußen in rauchfreien Lokalen geht für Umwelthygieniker Manfred Neuberger ins Leere: Dänische Wirte verbuchten nach einem halben Jahr Rauchverbot acht Prozent Umsatzsteigerung, weil der Bierausschank stieg. Daraufhin verlangte ihr Branchenverband die Ausweitung auch auf kleine Lokale.

Die Gäste werden gesundheitsbewusster, meint Neuberger. Er bekomme immer mehr Zuschriften etwa von Skiurlaubern, die wegen verrauchter Quartiere „das nächste Mal nach Südtirol“ fahren wollten. Auch aus der Tourismusbranche höre er zunehmend Klagen, „weil die Gäste in anderen Ländern erleben, dass es anders geht“.

Sogar in Bayern gebe es Fortschritte, sagt er. Eine im Internet gestartete Ini­tia­ti­ve für „echten Nicht­rau­cherschutz“ mündete in ein Volksbegehren mit 1,3 Millionen Unterschriften, jetzt soll eine Volksbefragung folgen. „Geht die auch auf, muss das Tabakgesetz wieder verschärft werden.“ In Österreich läuft seit 19. Dezember via Face­book eine Aktion für „ein ge­ne­rel­les Rauchverbot in Lokalen und bei öffent­lichen Ver­an­stal­tungen“. Ab 100.001 Unterstützern soll ein Volksbegehren starten. Am 26. Jänner meldeten die Initiatoren 82.900 Mitglieder. (er)

PS: Ein bisserl nachrecherchieren wäre gut gewesen, denn heute sind es bereits 105.000 und die Vorbereitungen zum Volksbegehren sind seit zwei Wochen umgesetz; Unterstützungserklärungen können abgegeben werden: www.nichtraucheninLokalen.at   

Anmerkung:
Tausende Italiener fahren jetzt schon nicht mehr nach Tirol, sondern nach Südtirol zum rauchfreien Urlaub; ebenso tausende Deutsche - mit dem Auto kein Problem!

4705
http://www.noen.at/redaktion/n-stp/article.asp?Text=327936&cat=307


„Die meisten Kollegen erfüllen Tabakgesetz“
   Anmerkung: Lachhaft! Es kontrolliert niemand!

ST. PÖLTEN / Im Juli endet Übergangsfrist, Raucherbereiche müssen abgetrennt werden. Kronister wünscht klareres Gesetz.

VON BEATE STEINER

ANGEZEIGT

In St. Pölten hat es 2010 zehn Verfahren wegen Verstoßes gegen das Rauchergesetz gegeben, 2009 waren es insgesamt 54 Verfahren. Sechs Anzeigen hat es im Bezirk St. Pölten im heurigen Jahr schon gegeben, genauso viel wie im gesamten vergangenen Jahr.Wieder Aufregung um das Tabakgesetz. Gesundheitsminister Alois Stöger droht mit einem generellen Rauchverbot, wenn die Gastronomen die bis Juli fälligen Umbauten in Nichtraucher- und Raucherbereich nicht zeitgerecht umsetzen.

St. Pöltens Bezirksinnungsmeister Fred Neuhauser appelliert an die Kollegenschaft, bis Juli die Auflagen zu erfüllen.
Neuhauser ist allerdings der Ansicht, dass sich die meisten Gastronomen an das Gesetz halten: „Die Rute ins Fenster stellen, das kann er sich sparen, der Herr Minister.“ Denn das Gesetz ist für Neuhauser „ein positiver Ansatz, beide Bereiche zu befriedigen. Das Rauchen verbieten kann ein jeder.“

Bringen Investitionen Vorteile oder Nachteile?

Der Wirte-Chef glaubt auch nicht, dass in Raucherabtrennungen investierende Kollegen Nachteile haben und auch nicht, dass Österreich so schnell ganz rauchfrei wird. „Unser Gesetz kann man nicht so schnell abdrehen. Da gäbe es dann wieder Übergangsfristen. Damit hätten die, die bereits investiert haben, einen Vorteil. Es bringt also was, etwas zu tun.“

Dieser Ansicht sind nicht alle Kollegen, weiß Bezirkshauptmann Josef Kronister: „Viele Wirte haben Sorge, dass sich schon bald was ändern wird, deshalb sind sie zögerlich bei der Umsetzung der Investitionen. Und das Investieren ist keine Kleinigkeit, das könnte dann in Rauch aufgehen bei einer Gesetzesänderung, da könnte die Abtrennung umsonst gemacht worden sein.“

Für Kronister ist das Tabakgesetz nicht wirklich klar und daher auch nicht nachvollziehbar, denn es sehe keine Kontrolle und keine Mitwirkung der Exekutive vor. Es gäbe nur Anzeigen von Privatpersonen, die Behörden müssten im Nachhinein kontrollieren und Zeugen vernehmen. Josef Kronister: „Man möge sich zu einer klaren Regelung hinreißen lassen.“


4706

Gesundheitsministers: Absolutes Rauchverbot andenken

Wien - Die Einhaltung des Rauchverbots in der Gastronomie soll nach dem Ende der Übergangsfrist für Umbauten ab 1. Juli laut Gesundheitsminister Alois Stöger (S) intensiver überprüft werden als bisher.

Rauchverbot: Künftig wird in Lokalen strenger kontrolliert.

© Foto: APA/epa/Oliver Weiken
 

"Das wird jetzt schon von den Bezirksbehörden kontrolliert und das wird stärker sein", betonte Stöger am Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien. Ausreden der Wirte lasse er nicht mehr gelten: "Wer unsicher ist, soll ein Nichtraucher-Lokal machen."

Keine parlamentarische Mehrheit

Ein absolutes Rauchverbot existiere in Österreich deshalb nicht, "weil es derzeit keine parlamentarische Mehrheit für ein solches Gesetz gibt", betonte Stöger. Aus diesem Grund müsse man mit der geltenden Regelung arbeiten. Dies mache er in Form von Kampagnen und Gesprächen.

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"Ich habe jedenfalls ausgeschlossen, dass es zu einer Verschlechterung der derzeitigen Rechtslage kommt", begründete Stöger seine Entscheidung, die Übergangsfrist nicht zu verlängern. "Wenn sich die Wirte nicht an das Gesetz halten, wie es jetzt ist, wird es in Richtung totales Rauchverbot gehen."

Strafen angedroht

Auf die Frage, ab wann die Missachtung der jetzigen Regelung zu viel sei, meinte der Gesundheitsminister: "Wenn man merkt, dass fünf Wirte in einer Straße das nicht einhalten, hat man ein Problem." Dann werde es zunächst Strafen geben, funktioniere das nicht, müsse man sich eine andere Lösung überlegen.

"Von Law & Order-Politik halte ich wenig", ergänzte Stöger. "Es ist in einer demokratischen Gesellschaft schon so, dass man die Menschen mitnehmen muss. Nur eine gesetzliche Regelung alleine ändert gar nichts." Die Bevölkerung habe das Thema auch selbst in der Hand und könne sich für bzw. gegen Besuche in Nichtraucher- und Raucherlokalen entscheiden. (APA)

4707
05.03.2010 | 14:23 |   (DiePresse.com)

Die Übergangsfrist für Raucherbereiche in Lokalen endet mit 30. Juni - ab 1. Juli will Minister Stöger strenger kontrollieren und strafen.

Sollten die Wirte säumig sein, strebt Stöger ein generelles Rauchverbot an.

Die Einhaltung des Rauchverbots in der Gastronomie soll nach dem Ende der Übergangsfrist für Umbauten ab 1. Juli intensiver überprüft werden als bisher. Das kündigte  Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) am Freitag an. Ausreden der Wirte lasse er nicht mehr gelten: "Wer unsicher ist, soll ein Nichtraucher-Lokal machen."

Stöger stellt den Wirten die Rute ins Fenster: "Wenn sich die Wirte nicht an das Gesetz halten, wie es jetzt ist, wird es in Richtung totales Rauchverbot gehen." Auf die Frage, ab wann die Missachtung der jetzigen Regelung zu viel sei, meinte der Gesundheitsminister: "Wenn man merkt, dass fünf Wirte in einer Straße das nicht einhalten, hat man ein Problem." Dann werde es zunächst Strafen geben, funktioniere das nicht, müsse man sich eine andere Lösung überlegen.

Keine Mehrheit für absolutes Rauchverbot

Ein absolutes Rauchverbot existiere in Österreich deshalb noch nicht, "weil es derzeit keine parlamentarische Mehrheit für ein solches Gesetz gibt", betonte Stöger. Aus diesem Grund müsse man mit der geltenden Regelung arbeiten. Dies mache er in Form von Kampagnen und Gesprächen.

"Von Law & Order-Politik halte ich wenig", ergänzte Stöger. "Es ist in einer demokratischen Gesellschaft schon so, dass man die Menschen mitnehmen muss. Nur eine gesetzliche Regelung alleine ändert gar nichts." Die Bevölkerung habe das Thema auch selbst in der Hand und könne sich für bzw. gegen Besuche in Nichtraucher- und Raucherlokalen entscheiden.

Ärztekammer für Rauchverbot

Die Ärztekammer reagierte in einer Aussendung positiv auf die Ankündigung von Minister Stöger: "Wir sind froh, dass der Minister die vielen Stimmen aus dem Volk nicht beiseite schiebt, sondern klare Worte für die Problematik findet", erklärte ÖÄK-Präsident Walter Dorner. "Die Zeit ist reif für ein generelles Rauchverbot."


4708
1 - Wien / Re: Medienberichte Österreich / Wien
« am: März 15, 2010, 01:26:57 Vormittag »
Nichtraucherschutz in Österreich?

Von maze

Veröffentlicht: 5. März 2010Abgelegt unter: LeuteTags: nichtraucherschutz, österreich, rauchergesetz, standard

http://mazedlx.net/2010/03/05/nichtraucherschutz-in-osterreich/

Auf derstandard.at wurde vor kurzem ein Interview mit Gesundheitsminister Alois Stöger veröffentlicht. Dieser droht den Wirten mit einem generellen Rauchverbot, sollten sich diese nicht an bestehende Regelungen halten und abgetrennte Raucherbereiche schaffen. Und kaum ist dieses Interview veröffentlicht gibt es auch schon Kommentare in Hülle und Fülle (aktuell sind es über 1200 Stück). Da schreiben militante Nichtraucher, ebenso militante Raucher, und hie und da auch mal gemäßigtere Kundschaft von beiden Seiten zu einem Thema das offensichtlich die ganze Nation belastet. Besser besucht sind nur Themen in der Untersparte “Web” wenn es um Apple Vs Microsoft geht. Oder eine neu entflammte Hundstrümmerldiskussion.

Ich persönlich (Raucher) bin für ein Rauchverbot an öffentlichen Orten. Im Zug halt ich es ja auch aus. Und im Flieger. Nebenbei auch noch in meinem Auto. Und bei mir im Wohnzimmer, Schlafzimmer, Arbeitszimmer, in der Küche und am Heisl. Und man soll es doch bitte den Gastronomen überlassen wie sie ihr Lokal führen wollen.

Was haltet ihr von dem Thema? Hält man sich in den von euch besuchten Lokalen nicht an den Nichtraucherschutz? Stört euch das, und wenn ja geht ihr dagegen vor?

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1 - Wien / Wien: ah wos, des kehrn ma untern Teppich ..... mit die Tschick
« am: März 15, 2010, 01:24:26 Vormittag »
Was sich geändert seit dem Erstpaket an Anzeigen?

Richtig!  Nichts!

http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/Rauch-Sheriffs_pruefen_Tausende_Lokale_0452724.ece

Anzeigenwelle droht
Rauch-Sheriffs prüfen Tausende Lokale
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© Pauty

Hunderte neue Anzeigen rollen auf Wirte zu, die das Tabakgesetz missachten. Bisher wurden schon über 1.200 angezeigt.
 

Eine neue Nichtraucherinitiative war in den vergangenen sechs Wochen in ganz Österreich unterwegs, um Lokale auf das Tabakgesetz zu überprüfen. Erstes Fazit: „Wir werden am Montag Hunderte Anzeigen alleine für Wien übergeben“, so Dietmar Erlacher, der Gründer der Selbsthilfegruppe „Krebspatienten für Krebspatienten“ (siehe Interview rechts).

Wiener Innenstadt völlig überprüft
Damit wird im Kampf um das umstrittene Rauchergesetz eine neue Front eröffnet. Rund 50 Mitglieder des Vereins waren in der Freizeit unterwegs, um zu überprüfen, wo rechtswidrig geraucht wird und ob die verpflichtenden Raucherplaketten ordnungsgemäß angebracht sind. „Den ersten Bezirk in Wien haben wir zu 100 Prozent überprüft“, so Erlacher. „Die Ergebnisse werden einen Hinweis geben, wie es im restlichen Land um die Einhaltung des Gesetzes bestellt ist.“

Damit rollt eine neue Anzeigewelle auf die Wirte zu. Schon jetzt gibt es laut ÖSTERREICH-Informationen mehr als 1.200 Anzeigen:

-Alleine in Wien wurden bis vergangene Woche 800 Anzeigen registriert. Tendenz steigend. In wenigen Tagen wird hier die Tausend-Anzeigen-Marke geknackt sein.

-In Niederösterreich gibt es bisher 130 Anzeigen. Alleine in der SCS wurden aber von Krebspatienten für Krebspatienten weitere 43 Lokale angezeigt.

-In der Steiermark wurden bisher 140 Lokale bei den Behörden gemeldet, die meisten davon in Graz. Für Aufsehen sorgte kürzlich die Anzeige gegen den Promi-Wirten Charly Temmel, Besitzer des Operncafés. Er hat auch in Los Angeles Lokale, ist einer der Lieblingswirte Arnold Schwarzeneggers.

-Weniger Anzeigen gab es bisher in Linz (90) und Tirol (50). In Salzburg hält sich die Zahl mit erst 15 offiziellen Anzeigen noch in Grenzen. Auch aus Kärnten, Vorarlberg und dem Burgenland gibt es bisher keine Anzeigenflut.

Telefone laufen heiß
Auch bei Robert Rockenbauer, dem Vorsitzenden des Schutzverbandes für Nichtraucher, laufen die Telefone noch immer heiß. „Ich habe bereits 442 ungelesene E-Mails. Ich schaffe das Ganze nicht mehr. Es gibt so viele Meldungen über Wirte, die sich nicht an die Gesetze halten“, stöhnt Rockenbauer.

Die Politik schaut dem Anzeigen-Treiben unbeeindruckt zu. Gesundheitsminister Alois Stöger (SP) will weiterhin das Gesetz ein Jahr lang auf seine Sinnhaftigkeit beobachten.

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http://www.oe24.at/money/Touristik/article658049.ece?dy=1267837479044


Wien, 05. März 2010

Stögers Geduld mit Wirten ist am Ende

Vom 2009 in Kraft getretenen Rauchverbot in heimischen Lokalen merkt man in vielen Gaststätten nach wie vor nicht viel: "Ich werde die Übergangsfrist keinesfalls verlängern, ab 1. Juli müssen Raucherräume abgetrennt sein. Meine Geduld mit den Wirten ist dann am Ende", erklärte Gesundheitsminister Alois Stöger

"Wenn das Gesetz nicht respektiert wird, werde ich mich für ein generelles Rauchverbot in Gaststätten einsetzen", so Stöger im Interview mit der Tageszeitung "Der Standard". Das Urteil des Europäischen Gerichtshof (EuGH) vom Donnerstag, das den Mindestpreis für Zigaretten zu Fall gebracht hat, bedauerte Stöger: Das widerspreche dem Ziel, Jugendliche vom Rauchen fernzuhalten. "Ich erwarte mir vom Finanzminister Gegenmaßnahmen, um einen Preisverfall zu verhindern. Wie, das sei der Kreativität des Finanzministers überlassen", so der Minister.

Kultur der gesunden Ernährung

Zur Ernährungssituation in Österreich erklärte Stöger: "Es fehlt eine Kultur der gesunden Ernährung. Ich will durchsetzen, dass in Kindergärten und Schulen hochwertiges Essen angeboten wird." In der EU wolle er auch durchsetzen, dass man "gesundes Gemeinschaftsessen mit einem eigenem Gütesiegel" auszeichnen darf.