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Nachrichten - admin

4651
Deutschland / Schweiz: Volksbegehren zum Schutz vor Passivrauch
« am: März 31, 2010, 19:51:27 Nachmittag »
Umfassender Schutz vor Passivrauchen in Sicht

http://www.at-schweiz.ch/de/startseite/news-medien/news-details.html?tx_ttnews[tt_news]=2704&cHash=f222263d91

 
(at) 120'000 Bürgerinnen und Bürger unterstützen die eidgenössische Volksinitiative "Schutz vor Passivrauchen".

In der Schweiz soll die Bevölkerung umfassend vor Passivrauchen geschützt werden. Das verlangt die Volksinitative der Allianz "Schutz vor Passivrauchen". In der Allianz sind über fünfzig Organisationen vertreten, darunter die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention.

    * Alle Innenräume, die als Arbeitsplatz dienen, müssen ausnahmslos rauchfrei sein.
    * Auch in allen anderen Innenräumen, die öffentlich zugänglich sind, darf in der Regel nicht geraucht werden.
    * In der ganzen Schweiz gilt dieselbe Regelung.

Zwar tritt am 1. Mai 2010 das "Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen" in Kraft. Doch dieses Gesetz lässt im Gastgewerbe sowohl Rauchräume mit Bedienung als auch Rauchbetriebe zu.

Die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention lehnt deshalb das neue Bundesgesetz ab. Stattdessen befürwortet sie ein Gesetz, das allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern das Recht auf eine rauchfreie Arbeitsumgebung garantiert.

4652
Deutschland / Schweiz: Auch im "Tabaklädli" darf NICHT mehr geraucht werden!
« am: März 31, 2010, 19:28:35 Nachmittag »
http://www.20min.ch/people/schweiz/story/31893806

Das Gesetz und die Folgen

31. März 2010

«Das Rauchverbot ist ein Berufsverbot»

Ab 1. Mai gilt schweizweit ein Rauchverbot - mit teilweise absurden Folgen. So darf im «Tabaklädeli» nicht mehr geraucht werden. Experten sagen: ein Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit.

    *
      Infografik

      Rauchverbot
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      Umfrage

      Rauchverbot
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      Umfrage

      Rauchclub
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      Dossier

      Das Aus für den blauen Dunst
    *
      Story

      Initiative der Lungenliga auf Kurs
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      Story

      Bars und Clubs zögern mit dem Bau von Fumoirs
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      Story

      Keine Schonfrist für Thurgauer Wirte
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      Story

      Wirt muss Rauchverbot durchsetzen
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      Story

      Tausend sind Mitglieder von Raucherclubs

Oskar Brühwiller (61) führt in St. Gallen seit 35 Jahren ein «Tabaklädeli», und das sehr erfolgreich. Grosse Leute aus Wirtschaft und Politik, nicht nur aus der Schweiz, kaufen bei ihm ein. Als Beweis dafür zeigt Brühwiller Dankesbriefe, öffentlichmachen will er die Liste aus Diskretionsgründen nicht. Brühwiller ist zudem mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet worden, unter anderem darf er sich «1. Habanos Specialist Switzerland» nennen.

Oskar Brühwiller in seinem Tabakwaren-Laden, wo er nicht mehr rauchen darf (Bild: feb). Oskar Brühwiller in seinem Tabakwaren-Laden, wo er nicht mehr rauchen darf (Bild: feb). Brühwillers Umsatzzahlen sind hervorragend, trotzdem sieht seine Zukunft düster aus. Durch das Rauchverbot wird es ihm verboten, in seinem Tabakshop zu rauchen und rauchen zu lassen. Die Degustation von Raucherwaren im Fachgeschäft ist verboten, wenn nicht ein Fumoir zur Verfügung steht. «Das kommt für mich einem Berufsverbot gleich», sagt Brühwiller.

«Dann höre ich lieber auf»

Im Gegensatz zu den grossen Geschäften konnte er bis anhin seine Kunden an der Tabak-Bar Tabakmischungen zusammenstellen und sie diese probieren lassen, die Mischungen anpassen. «Das war nicht nur eine Dienstleistung, wodurch wir uns von anderen abheben konnten, das Gespräch mit den Kunden, das Mischen, das Rauchenlassen, das bereitete mir ausserordentlich viel Freude.» Ohne diese Freude an seinem Beruf möchte er nicht weitermachen. «Wenn ich meine Kunden ihr Produkt nicht im Laden degustieren lassen kann, dann höre ich lieber auf.»

Er sei ein Vollblutspezialist, für den halbe Sachen keine Sinn machten. Ein Fumoir einzurichten ist in seinem winzigen Laden unmöglich. Brühwiller vergleicht die Situation mit einem Weinhändler, dessen Kunden den Wein nicht mehr degustieren dürfen. Vorerst will er abwarten und schauen, ob und wie oft er kontrolliert wird, und dann allenfalls den Laden schliessen. «Um rechtlich gegen das Gesetz vorzugehen, bin ich zu alt.»

«Ein Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit»

Dabei hätte er durchaus Aussicht auf Erfolg. Professor Thomas Geiser von der Universität St. Gallen ist der Meinung, das Rauchverbot könnte in diesem Fall ein Problem sein. «Tabakläden im gehobenen Segment leben davon, ihre Ware in gepflegtem Ambiente anbieten zu können,» sagt Geiser vom Forschungsinstitut für Arbeit und Arbeitsrecht. In dieser Branche sei das Rauchverbot ein Eingriff in das Grundrecht der Wirtschaftsfreiheit.

Auf der anderen Seite könne man aber auch sagen, das Rauchverbot sei eine vermeintlich sinnvolle, effiziente Massnahme gegen das Rauchen, wenn dem «Tabaklädeli» die Kunden davonlaufen.

Fakt ist, dass das Raucherverbot konsequent durchgesetzt wird und für alle gleich gilt. Es sind keine Ausnahmen für Tabakverkäufer vorgesehen. Die Zukunft für «Lädeli» wie das von Brühwiller ist deshalb höchst ungewiss.

4653
Sonstiges / Mein Kopf spielt nicht mit
« am: März 31, 2010, 19:24:28 Nachmittag »
 Mein Kopf spielt nicht mit #1 24.03.2010

http://www.aok.de/bundesweit/leistungen-service/26994.php?threadid=76229&page=4&type=startseite

Hallo an alle,

ich will aufhören zu rauchen. Ich rauche eh nicht sehr viel.  Aber irgendwie spielt mein Kopf nicht so ganz mit.
Meine erste Zigarette am Tag rauche ich immer erst gegen 12:30 Uhr. Bis dahin habe ich überhaupt kein Problem, dass ich nicht rauche. Dann rauche ich auch nicht zwischen 14 und 18 Uhr. Danach dann nur noch 2-4 Zigaretten.
Warum macht es mir in der Zwischenzeit nichts aus, wenn ich nicht rauche, aber in der Zeit, in der ich halt normalerweise rauche, bin ich total durch den Wind und mein Verlangen nach einer Zigarette ist so groß, dass ich  nicht widerstehen kann.
Und irgendwie weiß ich nicht, wie ich  diese 4 Stunden am Tag rum kriegen soll, ohne zu rauchen.
Neulich habe ich mal wieder eine Woche aufgehört und ich merke, dass es mir dann besser geht.
Es macht mich total verrückt, dass ich da nicht stärker sein kann.
Kann mir vielleicht jemand von euch einen Tip gehen, wie ich diese Zeit überstehe???
Würde für so eine Situation ein Nikotinkaugummi helfen?

Danke bereits für eure Antworten.

Viele Grüße
beteen

4655
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2320954/stoeger-erteilt-allgemeinem-rauchverbot-abfuhr.story;jsessionid=EB545589162BE2386CF0290CF22777F3.p3

Stöger erteilt allgemeinem Rauchverbot eine Abfuhr

Im Nationalrat ist ein allgemeines Rauchverbot auf breite Ablehnung gestoßen. Während SPÖ und ÖVP die Evaluierung abwarten wollten, ist die FPÖ für längere Fristen. Das BZÖ wartet mit eigenem Modell auf.

Auf Ablehnung aller anderen Fraktionen ist am Dienstag im Nationalrat der Dringliche Antrag der Grünen für ein absolutes Rauchverbotes in der Gastronomie gestoßen. SPÖ und ÖVP plädierten dafür, das volle Inkrafttreten der aktuellen Regelung sowie deren Evaluierung abzuwarten. Die FPÖ verlangte längere Übergangsfristen, das BZÖ vertrat sein eigenes Modell.

"Wenn wir darauf kommen, dass es nicht funktioniert hat, werden wir uns sowieso etwas überlegen müssen", vertrat SP-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser die Koalitionslinie. Sie ist selbst Raucherin, hat sich in der Vergangenheit allerdings als Verfechterin eines Totalverbots in der Gastronomie hervorgetan. Das aktuelle Gesetz bezeichnete sie als Kompromiss und österreichische Lösung.

Gegen seine eigenen Überzeugungen argumentierte auch ÖVP-Gesundheitssprecher Erwin Rasinger, "als Arzt vehementer Nichtraucher". Die Wirte hätten das Recht, auf ein Gesetz zu vertrauen, meinte er, man könne die Spielregeln nicht mitten im Spiel ändern.

Ähnlich paradox die Lage des Grünen Kurt Grünewald, ebenfalls Arzt, aber Raucher. Er unterstützte die Linie seiner Partei und plädierte gegen den aktuell zu vagen Nichtraucherschutz: "Rauchen Sie nicht, beschließen Sie vernünftige Gesetze und glauben Sie einem Schwererziehbaren."

Gegen die permanente Diskriminierung von Rauchern sprach sich Bernhard Themessl (F) aus. Die Übergangsfristen für die Gastronomie müssten verlängert werden, bis es Klarheit über die Rauchverbotspläne der EU gebe. Gerald Grosz vom BZO pochte auf ein neues Modell mit Wahlfreiheit zwischen Raucher- und Nichtraucherlokal sowie einer Mischform.

Quelle: APA

4656
http://oe1.orf.at/inforadio/120873.html?filter=3


grüne
Das Problem mit den Raucherlokalen
Audio
Länge: 1:19 min
Ö1 Abendjournal
Ein Packerl täglich würde Christian Göttlich eigentlich reichen, der Wiener Wirt kommt unfreiwillig allerdings auf drei bis vier Stangen. Sein Espresso "Hobby" in der Währingerstraße ist so klein, dass er seine Gäste ersuchen muss, ihren Tabakkonsum nach Möglichkeit gering zu halten, um nicht völlig im Nebel unterzugehen. Dafür hat er eigene gelbe Rauchschilder entworfen. Der Wirt ist selbst Raucher und viele seiner Gäste auch, er tritt dennoch für ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie ein, sagte Göttlich bei einem von den Grünen organisierten Lokalaugenschein.

Nichtraucherlokal wäre Ruin
Göttlich begründete seinen Wunsch nach einem strengen Rauchgesetz damit, dass er es sich gar nicht aussuchen könne, sein Cafe als Nichtraucher-Lokal zu führen, wenn er es nicht in den Ruin treiben wolle. 60 bis 80 Prozent seiner Kunden seien Raucher, eine räumliche Trennung sei angesichts der sehr kleinen Lokalfläche nicht möglich, also habe er sich für ein Rauch-Lokal "entscheiden" müssen. Die Folge sei, dass er bei einer Arbeitszeit von 13 Stunden täglich passiv auf drei bis vier Stangen Rauch komme.

Hätte er die Zigaretten aus seinem Lokal verbannt, wäre die Hälfte seiner Gäste weggeblieben. Damit habe er eigentlich gar keine Wahlfreiheit gehabt, so Göttlich. Die einzige gerechte Lösung für die Gastronomie wäre ein generelles Rauchverbot. Wobei auch die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden müssten, damit die Raucher im Freien ihrem Laster weiter frönen dürften. Derzeit sei das nämlich nicht möglich.

Mitrauchen noch gefährlicher

Manfred Neuberger vom Institut für Umwelthygiene an der Med-Uni Wien erklärte, dass der Nebenstromrauch gefährlicher sei als der vom Raucher direkt aus der Zigarette eingeatmete. Er verwies auf Studien, wonach sich in Ländern mit generellem Rauchverbot sowohl Luftqualität als auch Gesundheitszustand der Betroffenen und der Bevölkerung im Allgemeinen verbessert haben.

Grünen-Chefin Eva Glawischnig forderte Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) auf, endlich zu handeln. Die derzeitige Situation sei für Wirte und Gäste untragbar. Die Wirte hätten keine Wahlfreiheit, wenn sie keine Geschäftsverluste erleiden wollen. Nur eine rauchfreie Gastronomie würde für Fairness sorgen.

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http://www.ots.at/mobile/presseaussendung/OTS_20100325_OTS0344

25.03.2010 / 18:30 / Wirtschaft

WirtschaftsBlatt-Leitartikel: Eine Debatte über Schall und Rauch - von Wolfgang Unterhuber

Utl.: Warum nicht gleich ein generelles Rauchverbot in Lokalen?


Wien (OTS) - Ich gestehe: Ich bin Raucher. Noch ein Geständnis: Ich bevorzuge Restaurants, in denen nicht (!) geraucht wird. Ich habe jedes Verständnis für Nichtraucher, die sich in einer Gaststätte nicht einqualmen lassen wollen. Das hat nichts mit Nächstenliebe, aber mit Rücksicht zu tun.
Die aktuell aufgeflammte Debatte um das Rauchen ist wie all die anderen Diskussionen davor eine, die am Thema vorbeischießt. Zunächst einmal zum Ist-Zustand: Weil wir in Österreich sind, haben wir einen für dieses Land typischen Kompromiss gefunden. Kleine Lokale können es sich aussuchen, ob sie Raucher- oder Nichtraucher-Tempel sein wollen. Ab 50 Quadratmetern heißt es für die Wirte "Umbauen, bitte", weil "Nichtraucherzonen" geschaffen werden müssen. Jetzt investiert natürlich niemand in den Umbau, weil vermutlich in zwei Jahren per EU-Verordnung sowieso ein generelles Rauchverbot ins Haus steht.
Das kommt also heraus, wenn man in den Kategorien "Vorsichtl" und "Rücksichtl" denkt. Warum also nicht gleich ein generelles Rauchverbot in den Gaststätten? Die Raucher würden es überleben und die Wirte auch. Bei denen geht natürlich die Angst vor dem großen Umsatzverlust um. Da genügt ein Blick nach Norwegen, wo die Restaurants höchst erfinderisch geworden sind. Seit dort in den Lokalen Rauchverbot herrscht, existiert auf den Straßen von Oslo ein Nachtleben. Weil die Wirte möblierte, windgeschützte sowie beheizte Outdoor-Zonen für Raucher errichtet haben. Die sind mitunter schon gemütlicher als die Lokale selbst - "Draußen daheim" und so. Machen wir es doch wie die Norweger. Gehen wir kreativ an die Sache ran. Österreich ist in vielen Dingen Vorreiter. Zum Beispiel beim Umweltschutz oder bei der Mülltrennung. Warum also nicht auch bei dieser Angelegenheit?
Wir sind übrigens leider auch manchmal Nachzügler. Speziell beim Thema Nikotin und Alkohol bei Jugendlichen. Es sollte niemand egal sein, wenn sich Kinder mit zwölf die Glimmstängel reinziehen, weil es "cool" ist, und sich mit buntgefärbten Spirituosen wegschwemmen. Das ist ein großes gesellschaftliches Problem. Vor dem werden aber die Augen verschlossen. Da ist es natürlich viel einfacher, eine aufgeregte Debatte über faule Kompromisse zu führen.
Rückfragehinweis: Wirtschaftsblatt Verlag AG Tel.: Tel.: 01/60117 / 300


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Junk Food, faul, rauchend, trinkend – sind das die Werte unserer Jugend? 


http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,2067.msg9767.html#msg9767



    

4659


29.03.2010 / 14:15 / Politik
ACHTUNG FOTOTERMIN: Morgen, Dienstag, 10.30 Uhr: PK Glawischnig - Lokalaugenschein zu Rauchen in Gastronomie mit Neuberger, Göttlich =

Wien (OTS) - Einladung zu Lokalaugenschein und Pressekonferenz der Grünen

TeilnehmerInnen: Eva Glawischnig, Bundessprecherin und Klubobfrau der Grünen Univ. Prof. Manfred Neuberger, Institut für Umwelthygiene, Med-Uni Wien Christian Göttlich, Cafetier, Espresso Hobby

Thema: Lokalaugenschein zu Rauchen in der Gastronomie und Aktuelle politische Fragen

Zeit: Dienstag, 30. März, 10.30 Uhr

Ort: Espresso Hobby, Währingerstr. 9, 1090 Wien

Die VertreterInnen der Medien sind herzlich willkommen.

Rückfragehinweis: Die Grünen Tel.: +43-1 40110-6697 mailto:presse@gruene.at

4660

http://diepresse.com/home/panorama/rauchen/554186/index.do?from=suche.intern.portal

Raucher-Entwöhnung: Eitelkeit geht vor

26.03.2010 | 16:14 |   (DiePresse.com)

Viele Damen wollen nicht auf ihren Zigarettenkonsum verzichten, weil sie Angst haben, ihre Figur zu riskieren. Eine Verhaltenstherapie in Kombination mit speziellen Arzneien kann helfen, meinen Mediziner.
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Aus dem Archiv:

    * Rauchen: Frauen gesundheitlich mehr gefährdet als Männer (29.06.2009)

Viele Raucherinnen schreckt vor allem eine drohende Gewichtszunahme davon ab, auf Zigaretten zu verzichten. Diesen Frauen kann eine Kombination von einem Medikament mit einer speziellen Verhaltenstherapie helfen. Dagegen bietet die alleinige Einnahme der Arznei einer Studie zufolge wenig Aussicht auf Erfolg.
Frauen setzen auf Partnersuche im Internet
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"Viele Frauen sind besorgt über die Gewichtszunahme, die gewöhnlich den Versuch begleitet, mit dem Rauchen aufzuhören", sagt Michele Levine von der Universitätsklinik Pittsburgh. Daher versuchen etliche Raucherinnen erst gar nicht, sich das Laster abzugewöhnen, oder sie geben die Bemühung schnell wieder auf.
32 Prozent abstinent

An 350 jener Frauen prüften die Mediziner nun verschiedene Ansätze: Manche Raucherinnen kombinierten den auch in Europa gängigen Wirkstoff Bupropion oder aber ein Scheinpräparat mit einer speziell auf Gewichtsaspekte ausgerichteten kognitiven Verhaltenstherapie. Die übrigen Frauen testeten die Arznei oder ein Placebo zusammen mit einer konventionellen Beratung.

Nach drei Monaten waren noch 32 Prozent aller Teilnehmerinnen abstinent, nach einem Jahr nur noch 16 Prozent. Mit der Verhaltenstherapie half Bupropion auffällig gut: Mit dieser Kombination schafften knapp 24 Prozent der Frauen den Ausstieg, mit einem Placebo lag die Erfolgsrate nur bei acht Prozent. Aber zusammen mit der konventionellen Beratung half der Wirkstoff nicht besser als ein Scheinmedikament, wie die Forscher im Fachblatt "Archives of Internal Medicine" schreiben.

(APA/apn)

4661
24.03.2010 / 11:06 / Politik

SPÖ-Kaiser: FPÖ agiert beim Thema Nichtraucherschutz völlig verantwortungslos! Selbst Jörg Haider wollte Rauchverbot.

Utl.: Schutz der Gesundheit wichtiger als wirtschaftliche Interessen. Absolutes Rauchverbot in Gastronomie ist überfällig. Erfolgte Umbaumaßnahmen finanziell abgelten. =

Klagenfurt (OTS) - Als neuerlichen Beweis einer völlig unverantwortlichen und nicht auf die Bedürfnisse der Österreicherinnen und Österreicher ausgerichteten populistischen Politik wertet der stellvertretende Parteivorsitzende der SPÖ-Kärnten, Gesundheitsreferent LR Peter Kaiser, die wiederholten Aussagen der FPÖ durch deren Tourismussprecher NRAbg. Roman Haider zum Thema Nichtraucherschutz.

"Der Schutz der Gesundheit der Menschen sollte für jeden verantwortungsbewussten Volksvertreter oberste Priorität haben", betont Kaiser. Deswegen sei es höchst an der Zeit, das noch von Ex-ÖVP-Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky ausgearbeitete völlig verpfuschte Tabakgesetz schleunigst zu novellieren, ein striktes Rauchverbot in sämtlichen Gastronomiebetrieben zu erlassen und jenen Wirten, die bereits in Umbauarbeiten aufgrund des bestehenden Gesetzes investiert haben, ihre finanziellen Aufwendungen rück zu erstatten.

"Österreich darf nicht zu einem Unter-Entwicklungsland in Sachen Nichtraucherschutz werden! Was in der überwältigenden Mehrheit der Staaten Europas funktioniert, muss auch in Österreich möglich sein, das sollte auch eine ansonsten so rückwärtsgewandte Partei wie die Strache-FPÖ erkennen", so Kaiser.

Der Gesundheitsreferent erinnert Roman Haider daran, dass selbst dessen weit bekannterer Namenskollege, der verstorbene Kärntner FPÖ-Landeshauptmann Jörg Haider, eine Resolution der Kärntner Landesregierung auf Einführung eines generellen Rauchverbotes unterschrieben habe.

"Tatsache ist, dass 14.000 Menschen jährlich in Österreich an den Folgen des Rauchens und bis zu drei Österreicher jeden Tag an Folgen des Passivrauchens sterben", gibt Kaiser abschließend zu bedenken.

(Schluss)

Rückfragehinweis: SPÖ Kärnten Klagenfurt

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/192/aom

4662

dzt. noch zu sehen auf

Bitte wer kennt Link dazu auf Youtube?

http://tvthek.orf.at/programs/1336-Konkret/episodes/1314465-Konkret--Das-Servicemagazin/1316905-Rauchen-in-Spitaelern

Hartmann Spital: einziges Spital in Wien mit Rauchfreiheit;
AKH Cafetaria, Clinicum, soll ab 1.7. rauchfrei werden;
Nein: Barmh. Schwestern;
KH. Vöcklabruck und
KH. Steyr: Pächter sagen nein zu Nichtraucherschutz!
Nein: Klagenfurt + Villach, nicht rauchfrei!

4664
Aktivitäten zur Verringerung des Tabakrauches / Das Rauchen verlernen
« am: März 29, 2010, 12:32:03 Nachmittag »


http://derstandard.at/1269448249135/Entwoehnung-Das-Rauchen-verlernen

Entwöhnung - Das Rauchen verlernen

28. März 2010, 18:45

Rauchen aufhören ist schwer - Eine Übersicht über Erfolg und Misserfolg von Raucherentwöhnungsstrategien

Rauchen schadet der Gesundheit. Das wissen alle 1,6 Millionen Raucher in Österreich. Jeder zweite versucht mit Nikotinersatzpräparaten aus der Apotheke, Fachliteratur oder Akupunktur und Hypnose die quälenden Entzugserscheinungen zu überwinden und vom Glimmstängel loszukommen. Die meisten werden wieder rückfällig, weil die Motivation fehlt.

"Es gibt nur wenige Erkrankungen, für die Rauchen nicht das Risiko erhöht", sagt Ernest Groman vom Institut für Sozialmedizin der Universität Wien. Tabakkonsum ist nicht nur mit Krebs, Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall assoziiert, sondern kann auch zu Atemwegskrankheiten, Osteoporose, Zahn- und Zahnfleischerkrankungen führen sowie Geschmacks-, Geruchs- und Sehsinn beeinträchtigen. Zudem altern Raucher schneller und leben zehn Jahre kürzer als Nichtraucher.

Was Raucher an Zigaretten fesselt, ist Nikotin. Was Rauchen ungesund macht, sind tausende Chemikalien, Teer und krebserregende Stoffe im Tabakrauch, die beim Inhalieren über die Lunge direkt ins Blut wandern. Schätzungen gehen davon aus, dass in Österreich jährlich 12.000 Personen an den Folgen des Rauchens sterben. "Nahezu alle Gefahrenstoffe, die wir durch Gesetze in unserer Umwelt in den letzten Jahrzehnten minimiert haben, kommen im Zigarettenrauch vor", beklagt der Toxikologe Wolfram Parzefall vom Institut für Krebsforschung der Uni Wien.

Sich helfen lassen

Auf dem Weg zum Nichtrauchen sollte sich der Aufhörwillige helfen lassen. Als Königsweg, das zeigen weltweite Studien, gilt die Kombination aus Verhaltenstherapie in Verbindung mit einem Nikotinersatzpräparat. Die Kosten für die Beratung werden zum Teil von der Krankenversicherung übernommen. Die rund drei Monate Entzug fordern Disziplin, belohnen aber mit einer hohen Erfolgsquote: 35 Prozent der Aufhörwilligen ist auch ein Jahr nach der letzten Zigarette noch clean. Etwa die Hälfte davon bleibt es auch.

"Rauchen besteht immer auch aus Gewohnheitsmechanismen wie etwa einer Zigarette zum Kaffee", sagt Rudolf Schoberberger vom Institut für Sozialmedizin der Uni Wien. In der Therapie soll das Gehirn verlernen, diese Situationen mit Rauchen zu verbinden. Auch gilt es, persönliche Tiefs ohne Rückfall zu schaffen und mit Bewegung und Ernährung einer Gewichtszunahme vorzubeugen.

"Drei Viertel der Ausstiegserfolge sind Coaching und gruppendynamische Einflüsse", sagt Herwig Schinko vom AKH Linz, der im April wieder den Rauchausstiegskurs "Frei - rauchfrei" startet. Trotzdem können Nikotinersatzpräparate die Entzugserscheinungen mildern. Bezahlen muss sie der Raucher selbst. Pflaster, Pastille oder andere Formen wirken alle ähnlich gut, zeigte unlängst eine größere US-Studie. Sie werden für etwa drei Monate eingenommen, abhängig machen sie nicht. Nach etwa sechs Wochen verschwinden die Entzugserscheinungen, danach folgt die Erhaltungsphase. Selten verschreibt der Arzt verschreibungspflichtige Medikamente wie Champix oder Zyban.

Zumindest statistisch scheinen die Nikotinersatzpräparate einen Zusatznutzen zu haben, denn die Verhaltenstherapie erzielt allein nur eine Erfolgsquote von 25 Prozent. Wer die Therapie ganz in Eigenregie mit Rauchentwöhnungsratgebern oder Online-Angeboten wie der EU-Kampagne HELP (www.help-eu.com) angehen will, hat nur noch 15- bis 20-Prozent-Chance. Wer als Einzelkämpfer gar nur mit Nikotinersatzpräparaten hantiert, reduziert seine Chance auf 10 bis 15 Prozent. Viele Aufhörwillige sind zu ungeduldig oder reduzieren die Dosis, um Kosten zu sparen. Dann tritt die Wirkung nicht ein, und die Entzugserscheinungen sind so stark, dass der Patient die Therapie abbricht.

Spontane Versuche

Die meisten Raucher versuchen es immer wieder spontan. Die Erfolgsquote liegt hier nur bei 1 bis 5 Prozent. Es braucht oft einige Versuche, bis es klappt. Meist gelingt es jenen, die wenig abhängig sind. Noch geringer sind die Aussichten bei Hypnose oder Akupunktur. "In der Schulmedizin gibt es keinen Nachweis, dass Akupunktur oder Elektrostimulation den Rauchausstieg signifikant beeinflussen", sagt Schinko. Im Einzelfall werden aber über Placeboeffekt auch Erfolge beobachtet.(Andreas Grote, DER STANDARD Printausgabe, 29.3.2010)

    *
      Das Rauchen verlernen [27]
    *
      Neurophysiologie
      Die wilde Gier auf Nikotin stoppen [1]

      Womit das Gehirn bei Raucher-Entwöhnung zu kämpfen hat
    *
      Raucherlunge
      Pfeifen und Zigarren schädlich wie Zigaretten [53]

      TitelbildIrrtümlich wird oft angenommen, diese beiden Formen des Tabakkonsums wären "gesündere" Alternativen zur Zigarette
    *
      Studie
      Passivrauchen schädigt kindliche Blutgefäße [26]

      Verminderte Flexibilität der Gefäße und erhöhtes LDL im Blut
    *
      COPD
      Raucherlunge schädigt Herz von Anfang an [143]

      TitelbildSchlechtere Pumpleistung bereits vor den ersten Symptomen einer COPD - Auskultation der Lunge zur Früherkennung einer Raucherlunge nicht geeignet
    *
      Mehrheit ist Tabakrauch schutzlos ausgeliefert [110]

      Mehr als 94 Prozent der Weltbevölkerung wird der WHO zufolge nicht durch Nichtraucherschutzgesetze geschützt
    *
      Vorsorge und Früherkennung
      Weniger Raucher: Zahl der Krebstoten in Europa sinkt [112]

      TitelbildAuch bessere Vorsorge und Therapie verantwortlich - Große Unterschiede bei Krebs-Todesrate zwischen Ländern und Geschlechtern
    *
      Kardiologentagung
      Schon eine Zigarette belastet Blutgefäße deutlich [53]

      Elastizität der Arterien sinkt nach Belastung um 25 Prozent
    *
      Studien
      Viel weniger Infarkte durch Rauchverbote [57]

      Rückgang um ein Drittel in Europa und Nordamerika
    *
      Rauchen
      Stündlich stirbt ein Mensch [331]

      Ein Drittel aller Krebserkrankungen sind auf Tabakkonsum zurückzuführen
    *
      Rauchen
      Krebsrisiko bei Schnupf­tabak in Diskussion [63]

      TitelbildExperten bezweifeln, dass Schnupftabak die bessere Alternative zum Rauchen ist
    *
      Exraucher erkranken häufiger an Diabetes Typ 2 [21]

      Gewichtszunahme nach dem Aufhören erhöht das Risiko an Diabetes mellitus zu erkranken
    *
      Risikofaktor
      Rauchen erhöht das Alzheimer-Risiko [415]

      TitelbildErgebnis zahlreicher Studien vom Naheverhältnis zur Tabakindustrie beeinflusst - Dass Rauchen vor Alzheimer schützt, ist ein Mythos
    *
      Lungenkrebs
      Rauchen begünstigt Fortschreiten von Tumoren [14]

      Deutlich höhere Überlebensrate für Patienten, die nach der Krebsdiagnose mit dem Rauchen aufhören
    *
      Haushaltsbudget
      Rauchen verschlechtert Ernährung von Kindern [14]

      TitelbildAusgaben für Zigarettenkonsum führen in Entwicklungsländern oft zu Einsparungen bei Nahrungsmitteln
    *
      Urinanalyse
      Kräuter-Zigaretten gleich schädlich wie normale [5]

      Zigaretten mit Heilkräutern setzen genauso viele Karzinogene frei
    *
      Deutsche Studie
      Tabakrauch macht Kinder verhaltensauffällig [88]

      TitelbildEine Belastung während der Schwangerschaft erhöht Risiko für Verhaltensauffälligkeiten am meisten
    *
      Auch rauchloser Tabak ist krebserregend [2]

      Produkte haben Ruf, weniger schädlich zu sein als Zigaretten
    *
      Studie
      Zigaretten mit Keimen kontaminiert [35]

      TitelbildZigaretten enthalten große Mengen an Bakterien und anderen Mikroben - Untersuchte Zigaretten waren Markenprodukte
    *
      Ärzte schlagen Alarm
      Jeder vierte 15-Jährige in Österreich raucht [289]

Nirgendwo in Europa rauchen Jugendliche so viel wie in Österreich - Insgesamt rauchen rund 146.000 Jugendliche zwischen elf und 17 Jahren täglich

http://derstandard.at/1269448249135/Entwoehnung-Das-Rauchen-verlernen

4665
Ö s t e r r e i c h Medienberichte 1 / HEUTE - Im Zentrum, 22 Uhr im ORF 2
« am: März 28, 2010, 17:02:08 Nachmittag »

IM ZENTRUM
AUSGEDÄMPFT KOMMT DAS TOTALE RAUCHVERBOT?   
      
 
   
      Wieder Aufregung um den blauen Dunst. Am 30. Juni endet die gesetzliche Schonfrist für die Wirte, ihre Lokale strikt in Raucher- und Nichtraucherbereiche zu trennen. Viele sind säumig, der Gesundheitsminister verliert die Geduld, die Grünen fordern ein kompromissloses Rauchverbot in der Gastronomie. Die Bevölkerung ist laut Umfragen gespalten. Hatz auf die Raucher, ein Staat der sich in alles einmischt und die persönliche Freiheit der Bürger einschränkt, sagen die einen. Herzinfarkte und Lungenkrebs auf dem Vormarsch und immer jüngere Raucher, sagen die Befürworter eines rigorosen Rauchverbotes. Für eine heiße Debatte um Qualm und Aschenbecher ist gesorgt.
Unter der Leitung von Ingrid Thurnher diskutieren:

EVA GLAWISCHNIG
Bundessprecherin, Die Grünen

JOSEF BUCHER
Klubobmann BZÖ

STEFANIE WERGER
Sängerin und Autorin

SYLVIA HARTL
Lungenfachärztin

HELMUT PREISER
Disco-Betreiber

BERNDT QUERFELD
Kaffeehaus-Besitzer


Aktuelle Änderungen vorbehalten!
Dr. Robert STOPPACHER, Leitung Diskussionen Fernsehen

(Barbara Wolf)