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Nachrichten - admin

4651
Gesundheit / Wie komme ich los, vom Tabakrauch?
« am: April 02, 2010, 12:52:01 Nachmittag »

Interessante Berichte:

http://www.josefhof.at/index.php?ItemId=40


Was weißt du für welche?

4652

Siehe Seite 22, und Daniel Wolf auf 23,

unten rechts zum schnellen Blättern:

http://www.tips.at/zeitungneu/?ausgabe=Linz&page=zeitung.php?page_id=275&active=240

4653
Deutschland / Schweiz: Volksbegehren zum Schutz vor Passivrauch
« am: März 31, 2010, 19:51:27 Nachmittag »
Umfassender Schutz vor Passivrauchen in Sicht

http://www.at-schweiz.ch/de/startseite/news-medien/news-details.html?tx_ttnews[tt_news]=2704&cHash=f222263d91

 
(at) 120'000 Bürgerinnen und Bürger unterstützen die eidgenössische Volksinitiative "Schutz vor Passivrauchen".

In der Schweiz soll die Bevölkerung umfassend vor Passivrauchen geschützt werden. Das verlangt die Volksinitative der Allianz "Schutz vor Passivrauchen". In der Allianz sind über fünfzig Organisationen vertreten, darunter die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention.

    * Alle Innenräume, die als Arbeitsplatz dienen, müssen ausnahmslos rauchfrei sein.
    * Auch in allen anderen Innenräumen, die öffentlich zugänglich sind, darf in der Regel nicht geraucht werden.
    * In der ganzen Schweiz gilt dieselbe Regelung.

Zwar tritt am 1. Mai 2010 das "Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen" in Kraft. Doch dieses Gesetz lässt im Gastgewerbe sowohl Rauchräume mit Bedienung als auch Rauchbetriebe zu.

Die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention lehnt deshalb das neue Bundesgesetz ab. Stattdessen befürwortet sie ein Gesetz, das allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern das Recht auf eine rauchfreie Arbeitsumgebung garantiert.

4654
Deutschland / Schweiz: Auch im "Tabaklädli" darf NICHT mehr geraucht werden!
« am: März 31, 2010, 19:28:35 Nachmittag »
http://www.20min.ch/people/schweiz/story/31893806

Das Gesetz und die Folgen

31. März 2010

«Das Rauchverbot ist ein Berufsverbot»

Ab 1. Mai gilt schweizweit ein Rauchverbot - mit teilweise absurden Folgen. So darf im «Tabaklädeli» nicht mehr geraucht werden. Experten sagen: ein Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit.

    *
      Infografik

      Rauchverbot
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      Umfrage

      Rauchverbot
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      Umfrage

      Rauchclub
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      Dossier

      Das Aus für den blauen Dunst
    *
      Story

      Initiative der Lungenliga auf Kurs
    *
      Story

      Bars und Clubs zögern mit dem Bau von Fumoirs
    *
      Story

      Keine Schonfrist für Thurgauer Wirte
    *
      Story

      Wirt muss Rauchverbot durchsetzen
    *
      Story

      Tausend sind Mitglieder von Raucherclubs

Oskar Brühwiller (61) führt in St. Gallen seit 35 Jahren ein «Tabaklädeli», und das sehr erfolgreich. Grosse Leute aus Wirtschaft und Politik, nicht nur aus der Schweiz, kaufen bei ihm ein. Als Beweis dafür zeigt Brühwiller Dankesbriefe, öffentlichmachen will er die Liste aus Diskretionsgründen nicht. Brühwiller ist zudem mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet worden, unter anderem darf er sich «1. Habanos Specialist Switzerland» nennen.

Oskar Brühwiller in seinem Tabakwaren-Laden, wo er nicht mehr rauchen darf (Bild: feb). Oskar Brühwiller in seinem Tabakwaren-Laden, wo er nicht mehr rauchen darf (Bild: feb). Brühwillers Umsatzzahlen sind hervorragend, trotzdem sieht seine Zukunft düster aus. Durch das Rauchverbot wird es ihm verboten, in seinem Tabakshop zu rauchen und rauchen zu lassen. Die Degustation von Raucherwaren im Fachgeschäft ist verboten, wenn nicht ein Fumoir zur Verfügung steht. «Das kommt für mich einem Berufsverbot gleich», sagt Brühwiller.

«Dann höre ich lieber auf»

Im Gegensatz zu den grossen Geschäften konnte er bis anhin seine Kunden an der Tabak-Bar Tabakmischungen zusammenstellen und sie diese probieren lassen, die Mischungen anpassen. «Das war nicht nur eine Dienstleistung, wodurch wir uns von anderen abheben konnten, das Gespräch mit den Kunden, das Mischen, das Rauchenlassen, das bereitete mir ausserordentlich viel Freude.» Ohne diese Freude an seinem Beruf möchte er nicht weitermachen. «Wenn ich meine Kunden ihr Produkt nicht im Laden degustieren lassen kann, dann höre ich lieber auf.»

Er sei ein Vollblutspezialist, für den halbe Sachen keine Sinn machten. Ein Fumoir einzurichten ist in seinem winzigen Laden unmöglich. Brühwiller vergleicht die Situation mit einem Weinhändler, dessen Kunden den Wein nicht mehr degustieren dürfen. Vorerst will er abwarten und schauen, ob und wie oft er kontrolliert wird, und dann allenfalls den Laden schliessen. «Um rechtlich gegen das Gesetz vorzugehen, bin ich zu alt.»

«Ein Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit»

Dabei hätte er durchaus Aussicht auf Erfolg. Professor Thomas Geiser von der Universität St. Gallen ist der Meinung, das Rauchverbot könnte in diesem Fall ein Problem sein. «Tabakläden im gehobenen Segment leben davon, ihre Ware in gepflegtem Ambiente anbieten zu können,» sagt Geiser vom Forschungsinstitut für Arbeit und Arbeitsrecht. In dieser Branche sei das Rauchverbot ein Eingriff in das Grundrecht der Wirtschaftsfreiheit.

Auf der anderen Seite könne man aber auch sagen, das Rauchverbot sei eine vermeintlich sinnvolle, effiziente Massnahme gegen das Rauchen, wenn dem «Tabaklädeli» die Kunden davonlaufen.

Fakt ist, dass das Raucherverbot konsequent durchgesetzt wird und für alle gleich gilt. Es sind keine Ausnahmen für Tabakverkäufer vorgesehen. Die Zukunft für «Lädeli» wie das von Brühwiller ist deshalb höchst ungewiss.

4655
Sonstiges / Mein Kopf spielt nicht mit
« am: März 31, 2010, 19:24:28 Nachmittag »
 Mein Kopf spielt nicht mit #1 24.03.2010

http://www.aok.de/bundesweit/leistungen-service/26994.php?threadid=76229&page=4&type=startseite

Hallo an alle,

ich will aufhören zu rauchen. Ich rauche eh nicht sehr viel.  Aber irgendwie spielt mein Kopf nicht so ganz mit.
Meine erste Zigarette am Tag rauche ich immer erst gegen 12:30 Uhr. Bis dahin habe ich überhaupt kein Problem, dass ich nicht rauche. Dann rauche ich auch nicht zwischen 14 und 18 Uhr. Danach dann nur noch 2-4 Zigaretten.
Warum macht es mir in der Zwischenzeit nichts aus, wenn ich nicht rauche, aber in der Zeit, in der ich halt normalerweise rauche, bin ich total durch den Wind und mein Verlangen nach einer Zigarette ist so groß, dass ich  nicht widerstehen kann.
Und irgendwie weiß ich nicht, wie ich  diese 4 Stunden am Tag rum kriegen soll, ohne zu rauchen.
Neulich habe ich mal wieder eine Woche aufgehört und ich merke, dass es mir dann besser geht.
Es macht mich total verrückt, dass ich da nicht stärker sein kann.
Kann mir vielleicht jemand von euch einen Tip gehen, wie ich diese Zeit überstehe???
Würde für so eine Situation ein Nikotinkaugummi helfen?

Danke bereits für eure Antworten.

Viele Grüße
beteen

4657
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2320954/stoeger-erteilt-allgemeinem-rauchverbot-abfuhr.story;jsessionid=EB545589162BE2386CF0290CF22777F3.p3

Stöger erteilt allgemeinem Rauchverbot eine Abfuhr

Im Nationalrat ist ein allgemeines Rauchverbot auf breite Ablehnung gestoßen. Während SPÖ und ÖVP die Evaluierung abwarten wollten, ist die FPÖ für längere Fristen. Das BZÖ wartet mit eigenem Modell auf.

Auf Ablehnung aller anderen Fraktionen ist am Dienstag im Nationalrat der Dringliche Antrag der Grünen für ein absolutes Rauchverbotes in der Gastronomie gestoßen. SPÖ und ÖVP plädierten dafür, das volle Inkrafttreten der aktuellen Regelung sowie deren Evaluierung abzuwarten. Die FPÖ verlangte längere Übergangsfristen, das BZÖ vertrat sein eigenes Modell.

"Wenn wir darauf kommen, dass es nicht funktioniert hat, werden wir uns sowieso etwas überlegen müssen", vertrat SP-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser die Koalitionslinie. Sie ist selbst Raucherin, hat sich in der Vergangenheit allerdings als Verfechterin eines Totalverbots in der Gastronomie hervorgetan. Das aktuelle Gesetz bezeichnete sie als Kompromiss und österreichische Lösung.

Gegen seine eigenen Überzeugungen argumentierte auch ÖVP-Gesundheitssprecher Erwin Rasinger, "als Arzt vehementer Nichtraucher". Die Wirte hätten das Recht, auf ein Gesetz zu vertrauen, meinte er, man könne die Spielregeln nicht mitten im Spiel ändern.

Ähnlich paradox die Lage des Grünen Kurt Grünewald, ebenfalls Arzt, aber Raucher. Er unterstützte die Linie seiner Partei und plädierte gegen den aktuell zu vagen Nichtraucherschutz: "Rauchen Sie nicht, beschließen Sie vernünftige Gesetze und glauben Sie einem Schwererziehbaren."

Gegen die permanente Diskriminierung von Rauchern sprach sich Bernhard Themessl (F) aus. Die Übergangsfristen für die Gastronomie müssten verlängert werden, bis es Klarheit über die Rauchverbotspläne der EU gebe. Gerald Grosz vom BZO pochte auf ein neues Modell mit Wahlfreiheit zwischen Raucher- und Nichtraucherlokal sowie einer Mischform.

Quelle: APA

4658
http://oe1.orf.at/inforadio/120873.html?filter=3


grüne
Das Problem mit den Raucherlokalen
Audio
Länge: 1:19 min
Ö1 Abendjournal
Ein Packerl täglich würde Christian Göttlich eigentlich reichen, der Wiener Wirt kommt unfreiwillig allerdings auf drei bis vier Stangen. Sein Espresso "Hobby" in der Währingerstraße ist so klein, dass er seine Gäste ersuchen muss, ihren Tabakkonsum nach Möglichkeit gering zu halten, um nicht völlig im Nebel unterzugehen. Dafür hat er eigene gelbe Rauchschilder entworfen. Der Wirt ist selbst Raucher und viele seiner Gäste auch, er tritt dennoch für ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie ein, sagte Göttlich bei einem von den Grünen organisierten Lokalaugenschein.

Nichtraucherlokal wäre Ruin
Göttlich begründete seinen Wunsch nach einem strengen Rauchgesetz damit, dass er es sich gar nicht aussuchen könne, sein Cafe als Nichtraucher-Lokal zu führen, wenn er es nicht in den Ruin treiben wolle. 60 bis 80 Prozent seiner Kunden seien Raucher, eine räumliche Trennung sei angesichts der sehr kleinen Lokalfläche nicht möglich, also habe er sich für ein Rauch-Lokal "entscheiden" müssen. Die Folge sei, dass er bei einer Arbeitszeit von 13 Stunden täglich passiv auf drei bis vier Stangen Rauch komme.

Hätte er die Zigaretten aus seinem Lokal verbannt, wäre die Hälfte seiner Gäste weggeblieben. Damit habe er eigentlich gar keine Wahlfreiheit gehabt, so Göttlich. Die einzige gerechte Lösung für die Gastronomie wäre ein generelles Rauchverbot. Wobei auch die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden müssten, damit die Raucher im Freien ihrem Laster weiter frönen dürften. Derzeit sei das nämlich nicht möglich.

Mitrauchen noch gefährlicher

Manfred Neuberger vom Institut für Umwelthygiene an der Med-Uni Wien erklärte, dass der Nebenstromrauch gefährlicher sei als der vom Raucher direkt aus der Zigarette eingeatmete. Er verwies auf Studien, wonach sich in Ländern mit generellem Rauchverbot sowohl Luftqualität als auch Gesundheitszustand der Betroffenen und der Bevölkerung im Allgemeinen verbessert haben.

Grünen-Chefin Eva Glawischnig forderte Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) auf, endlich zu handeln. Die derzeitige Situation sei für Wirte und Gäste untragbar. Die Wirte hätten keine Wahlfreiheit, wenn sie keine Geschäftsverluste erleiden wollen. Nur eine rauchfreie Gastronomie würde für Fairness sorgen.

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http://www.ots.at/mobile/presseaussendung/OTS_20100325_OTS0344

25.03.2010 / 18:30 / Wirtschaft

WirtschaftsBlatt-Leitartikel: Eine Debatte über Schall und Rauch - von Wolfgang Unterhuber

Utl.: Warum nicht gleich ein generelles Rauchverbot in Lokalen?


Wien (OTS) - Ich gestehe: Ich bin Raucher. Noch ein Geständnis: Ich bevorzuge Restaurants, in denen nicht (!) geraucht wird. Ich habe jedes Verständnis für Nichtraucher, die sich in einer Gaststätte nicht einqualmen lassen wollen. Das hat nichts mit Nächstenliebe, aber mit Rücksicht zu tun.
Die aktuell aufgeflammte Debatte um das Rauchen ist wie all die anderen Diskussionen davor eine, die am Thema vorbeischießt. Zunächst einmal zum Ist-Zustand: Weil wir in Österreich sind, haben wir einen für dieses Land typischen Kompromiss gefunden. Kleine Lokale können es sich aussuchen, ob sie Raucher- oder Nichtraucher-Tempel sein wollen. Ab 50 Quadratmetern heißt es für die Wirte "Umbauen, bitte", weil "Nichtraucherzonen" geschaffen werden müssen. Jetzt investiert natürlich niemand in den Umbau, weil vermutlich in zwei Jahren per EU-Verordnung sowieso ein generelles Rauchverbot ins Haus steht.
Das kommt also heraus, wenn man in den Kategorien "Vorsichtl" und "Rücksichtl" denkt. Warum also nicht gleich ein generelles Rauchverbot in den Gaststätten? Die Raucher würden es überleben und die Wirte auch. Bei denen geht natürlich die Angst vor dem großen Umsatzverlust um. Da genügt ein Blick nach Norwegen, wo die Restaurants höchst erfinderisch geworden sind. Seit dort in den Lokalen Rauchverbot herrscht, existiert auf den Straßen von Oslo ein Nachtleben. Weil die Wirte möblierte, windgeschützte sowie beheizte Outdoor-Zonen für Raucher errichtet haben. Die sind mitunter schon gemütlicher als die Lokale selbst - "Draußen daheim" und so. Machen wir es doch wie die Norweger. Gehen wir kreativ an die Sache ran. Österreich ist in vielen Dingen Vorreiter. Zum Beispiel beim Umweltschutz oder bei der Mülltrennung. Warum also nicht auch bei dieser Angelegenheit?
Wir sind übrigens leider auch manchmal Nachzügler. Speziell beim Thema Nikotin und Alkohol bei Jugendlichen. Es sollte niemand egal sein, wenn sich Kinder mit zwölf die Glimmstängel reinziehen, weil es "cool" ist, und sich mit buntgefärbten Spirituosen wegschwemmen. Das ist ein großes gesellschaftliches Problem. Vor dem werden aber die Augen verschlossen. Da ist es natürlich viel einfacher, eine aufgeregte Debatte über faule Kompromisse zu führen.
Rückfragehinweis: Wirtschaftsblatt Verlag AG Tel.: Tel.: 01/60117 / 300


4660
    
Junk Food, faul, rauchend, trinkend – sind das die Werte unserer Jugend? 


http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,2067.msg9767.html#msg9767



    

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29.03.2010 / 14:15 / Politik
ACHTUNG FOTOTERMIN: Morgen, Dienstag, 10.30 Uhr: PK Glawischnig - Lokalaugenschein zu Rauchen in Gastronomie mit Neuberger, Göttlich =

Wien (OTS) - Einladung zu Lokalaugenschein und Pressekonferenz der Grünen

TeilnehmerInnen: Eva Glawischnig, Bundessprecherin und Klubobfrau der Grünen Univ. Prof. Manfred Neuberger, Institut für Umwelthygiene, Med-Uni Wien Christian Göttlich, Cafetier, Espresso Hobby

Thema: Lokalaugenschein zu Rauchen in der Gastronomie und Aktuelle politische Fragen

Zeit: Dienstag, 30. März, 10.30 Uhr

Ort: Espresso Hobby, Währingerstr. 9, 1090 Wien

Die VertreterInnen der Medien sind herzlich willkommen.

Rückfragehinweis: Die Grünen Tel.: +43-1 40110-6697 mailto:presse@gruene.at

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http://diepresse.com/home/panorama/rauchen/554186/index.do?from=suche.intern.portal

Raucher-Entwöhnung: Eitelkeit geht vor

26.03.2010 | 16:14 |   (DiePresse.com)

Viele Damen wollen nicht auf ihren Zigarettenkonsum verzichten, weil sie Angst haben, ihre Figur zu riskieren. Eine Verhaltenstherapie in Kombination mit speziellen Arzneien kann helfen, meinen Mediziner.
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Aus dem Archiv:

    * Rauchen: Frauen gesundheitlich mehr gefährdet als Männer (29.06.2009)

Viele Raucherinnen schreckt vor allem eine drohende Gewichtszunahme davon ab, auf Zigaretten zu verzichten. Diesen Frauen kann eine Kombination von einem Medikament mit einer speziellen Verhaltenstherapie helfen. Dagegen bietet die alleinige Einnahme der Arznei einer Studie zufolge wenig Aussicht auf Erfolg.
Frauen setzen auf Partnersuche im Internet
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"Viele Frauen sind besorgt über die Gewichtszunahme, die gewöhnlich den Versuch begleitet, mit dem Rauchen aufzuhören", sagt Michele Levine von der Universitätsklinik Pittsburgh. Daher versuchen etliche Raucherinnen erst gar nicht, sich das Laster abzugewöhnen, oder sie geben die Bemühung schnell wieder auf.
32 Prozent abstinent

An 350 jener Frauen prüften die Mediziner nun verschiedene Ansätze: Manche Raucherinnen kombinierten den auch in Europa gängigen Wirkstoff Bupropion oder aber ein Scheinpräparat mit einer speziell auf Gewichtsaspekte ausgerichteten kognitiven Verhaltenstherapie. Die übrigen Frauen testeten die Arznei oder ein Placebo zusammen mit einer konventionellen Beratung.

Nach drei Monaten waren noch 32 Prozent aller Teilnehmerinnen abstinent, nach einem Jahr nur noch 16 Prozent. Mit der Verhaltenstherapie half Bupropion auffällig gut: Mit dieser Kombination schafften knapp 24 Prozent der Frauen den Ausstieg, mit einem Placebo lag die Erfolgsrate nur bei acht Prozent. Aber zusammen mit der konventionellen Beratung half der Wirkstoff nicht besser als ein Scheinmedikament, wie die Forscher im Fachblatt "Archives of Internal Medicine" schreiben.

(APA/apn)

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24.03.2010 / 11:06 / Politik

SPÖ-Kaiser: FPÖ agiert beim Thema Nichtraucherschutz völlig verantwortungslos! Selbst Jörg Haider wollte Rauchverbot.

Utl.: Schutz der Gesundheit wichtiger als wirtschaftliche Interessen. Absolutes Rauchverbot in Gastronomie ist überfällig. Erfolgte Umbaumaßnahmen finanziell abgelten. =

Klagenfurt (OTS) - Als neuerlichen Beweis einer völlig unverantwortlichen und nicht auf die Bedürfnisse der Österreicherinnen und Österreicher ausgerichteten populistischen Politik wertet der stellvertretende Parteivorsitzende der SPÖ-Kärnten, Gesundheitsreferent LR Peter Kaiser, die wiederholten Aussagen der FPÖ durch deren Tourismussprecher NRAbg. Roman Haider zum Thema Nichtraucherschutz.

"Der Schutz der Gesundheit der Menschen sollte für jeden verantwortungsbewussten Volksvertreter oberste Priorität haben", betont Kaiser. Deswegen sei es höchst an der Zeit, das noch von Ex-ÖVP-Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky ausgearbeitete völlig verpfuschte Tabakgesetz schleunigst zu novellieren, ein striktes Rauchverbot in sämtlichen Gastronomiebetrieben zu erlassen und jenen Wirten, die bereits in Umbauarbeiten aufgrund des bestehenden Gesetzes investiert haben, ihre finanziellen Aufwendungen rück zu erstatten.

"Österreich darf nicht zu einem Unter-Entwicklungsland in Sachen Nichtraucherschutz werden! Was in der überwältigenden Mehrheit der Staaten Europas funktioniert, muss auch in Österreich möglich sein, das sollte auch eine ansonsten so rückwärtsgewandte Partei wie die Strache-FPÖ erkennen", so Kaiser.

Der Gesundheitsreferent erinnert Roman Haider daran, dass selbst dessen weit bekannterer Namenskollege, der verstorbene Kärntner FPÖ-Landeshauptmann Jörg Haider, eine Resolution der Kärntner Landesregierung auf Einführung eines generellen Rauchverbotes unterschrieben habe.

"Tatsache ist, dass 14.000 Menschen jährlich in Österreich an den Folgen des Rauchens und bis zu drei Österreicher jeden Tag an Folgen des Passivrauchens sterben", gibt Kaiser abschließend zu bedenken.

(Schluss)

Rückfragehinweis: SPÖ Kärnten Klagenfurt

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/192/aom

4664

dzt. noch zu sehen auf

Bitte wer kennt Link dazu auf Youtube?

http://tvthek.orf.at/programs/1336-Konkret/episodes/1314465-Konkret--Das-Servicemagazin/1316905-Rauchen-in-Spitaelern

Hartmann Spital: einziges Spital in Wien mit Rauchfreiheit;
AKH Cafetaria, Clinicum, soll ab 1.7. rauchfrei werden;
Nein: Barmh. Schwestern;
KH. Vöcklabruck und
KH. Steyr: Pächter sagen nein zu Nichtraucherschutz!
Nein: Klagenfurt + Villach, nicht rauchfrei!