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Nachrichten - admin

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http://www.vienna.at/news/chronik/artikel/stoeger-will-rauchverbot-staerker-kontrollieren/cn/apa-1141998680

Die Einhaltung des Rauchverbots in der Gastronomie soll nach dem Ende der Übergangsfrist für Umbauten ab 1. Juli laut Gesundheitsminister Stöger intensiver überprüft werden als bisher. "Das wird jetzt schon von den Bezirksbehörden kontrolliert und das wird stärker sein", betonte Stöger am Freitag. Ausreden der Wirte lasse er nicht mehr gelten:"Wer unsicher ist, soll ein Nichtraucher- Lokal machen."
 
Ein absolutes Rauchverbot existiere in Österreich deshalb nicht, "weil es derzeit keine parlamentarische Mehrheit für ein solches Gesetz gibt", betonte Stöger. Aus diesem Grund müsse man mit der geltenden Regelung arbeiten. Dies mache er in Form von Kampagnen und Gesprächen.

"Ich habe jedenfalls ausgeschlossen, dass es zu einer Verschlechterung der derzeitigen Rechtslage kommt", begründete Stöger seine Entscheidung, die Übergangsfrist nicht zu verlängern. "Wenn sich die Wirte nicht an das Gesetz halten, wie es jetzt ist, wird es in Richtung totales Rauchverbot gehen." Auf die Frage, ab wann die Missachtung der jetzigen Regelung zu viel sei, meinte der Gesundheitsminister: "Wenn man merkt, dass fünf Wirte in einer Straße das nicht einhalten, hat man ein Problem." Dann werde es zunächst Strafen geben, funktioniere das nicht, müsse man sich eine andere Lösung überlegen.

"Von Law & Order- Politik halte ich wenig", ergänzte Stöger. "Es ist in einer demokratischen Gesellschaft schon so, dass man die Menschen mitnehmen muss. Nur eine gesetzliche Regelung alleine ändert gar nichts." Die Bevölkerung habe das Thema auch selbst in der Hand und könne sich für bzw. gegen Besuche in Nichtraucher- und Raucherlokalen entscheiden.
Anm.: Wie denn, wenn 80 % falsch deklarieren, bis 90 % keinen Nichtraucherschutz haben, Straßenlokale seit 1.1.2009, Einkaufszentren seit 1.1.2005 (! Das wusste nicht einmal der Referent der Wiener VP-Gesundheitssprecherin Korosec!).

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Ö s t e r r e i c h Medienberichte 1 / Österreich - Stöger Interview
« am: April 02, 2010, 23:43:57 Nachmittag »
22.3.10

Österreich - Stöger Interview

http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Nichtraucher-starten-Volksbegehren-0671231.ece

Nichtraucher starten Volksbegehren
Mehr Stories Rauchen im Cafe Nichtraucher für Volksbegehren »
Kommt totales Rauchverbot? »

Rauchen und Nichtrauchen
© www.nichtraucheninlokalen.at

Eine Facebook-Gruppe startet jetzt ein Volksbegehren für ein totales Rauchverbot in allen Gaststätten. Unterstützung bekommen die Initiatoren von den Grünen.
 

Der Druck auf Gesundheitsminister Alois Stöger, ein totales Rauchverbot in der Gastronomie zu erlassen, steigt: Eine private Gruppe von Rauchgegnern sammelt auf der Internet-Adresse www.nichtraucheninlokalen.at rechtlich gültige Unterschriften für ein Volksbegehren, das ein gesetzliches Rauchverbot in Lokalen erwirken soll.

Hinter der Initiative steht der 41-jährige Wiener Unternehmer und Facebook-Aktivist Gerald Költringer, selbst Gelegenheitsraucher, der „die Nase voll hat von faulen Kompromissen“, wie er mit Hinweis auf das derzeit gültige Rauchergesetz sagt. Gereicht hat es dem Multimedia-Profi, nachdem er von einer Reise aus den USA und Kanada zurückgekommen ist. Nun hofft er, via Internet über 100.000 Unterschriften zu sammeln (s. Interview unten).

Die Chancen, dass er die Hürde schafft, stehen gut: Ausgangspunkt für die Volksbegehren-Initiative war eine Facebook-Aktion, mit der Költringer und seine Mitstreiter in nur drei Monaten 100.000 Unterstützer mobilisieren konnten.

Volksbegehren hat volle Unterstützung von Grünen
Rückenwind bekommen die Initiatoren nun von den Grünen. Sie fordern eine Novelle des Tabakgesetzes für ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie. Ein diesbezüglicher Entschließungsantrag wird morgen im Parlament eingebracht. Grünen-Chefin Eva Glawischnig zu ÖSTERREICH: „Was im Großteil Europas schon normal ist, sollte auch bei uns endlich die Regel werden – rauchfreie Lokale. Die Grünen werden deshalb den Druck im Parlament erhöhen und jede Initiative – etwa das geplante Volksbegehren – mit voller Kraft unterstützen.“

Für viele geht ein generelles Rauchverbot zu weit. Manfred Ainedter, Gründer der Plattform „Rauchfrei(heit)!“, kritisiert den Vorstoß der Grünen als „Entmündigung des Bürgers durch den Staat“. Volksbegehren-Initiator Költringer hält entgegen: „Rücksicht hat nichts mit Entmündigung zu tun.“

„Wir brauchen keine Zwangsbeglückung“
Helmut Hinterleitner, Obmann des Fachverbands Gastronomie in der Wirtschaftskammer (WKÖ), hält nichts von Zwangsbeglückung und verweist auf die vielen Betriebe, die sich jetzt schon freiwillig gegen den Qualm entschieden haben. Bis 30. Juni endet die Übergangsfrist zu Umbauarbeiten für größere Betriebe mit nur einem Gastraum. Wer bis dahin nicht umgebaut hat, muss auf den Rauch verzichten. Laut WKÖ-Umfrage werden ab 1. Juli von den 75.000 Betrieben über 15.000 komplett rauchfrei sein.

Den „schwarzen Schafen“ drohen saftige Strafen, kündigt Minister Alois Stöger in ÖSTERREICH an.


ÖSTERREICH: Derzeit läuft ein Volksbegehren zum Nichtraucherschutz an. Warum sind Sie als Gesundheitsminister nicht aktiver?
Alois Stöger: Ich habe meine Position und Vorgehensweise immer klar gemacht und eine umfassende Evaluierung des Gesetzes nach einem Jahr angekündigt. Diese wird in den kommenden Wochen fertig und dann auch präsentiert. Mit Juli laufen die Übergangsregelungen aus. Ab dann darf nur mehr in abgetrennten Räumen geraucht werden. Im Übrigen: eine Volksabstimmung über das Rauchen findet jeden Tag in den Lokalen statt.
ÖSTERREICH: Was hat sich bisher schon geändert?
Stöger: Geändert hat sich, dass Nichtrauchen in Lokalen die Norm ist. Darüber hinaus lassen sich auch schon jetzt, also vor dem Ende der Übergangsfristen, große Änderungen im Verhalten der Bürgerinnen und Bürger erkennen: viele Lokale sind schon jetzt zu Nichtraucherlokalen geworden und haben damit neue Zielgruppen erschlossen. Das ist gut für die Wirte und gut für unsere Gesundheit.
ÖSTERREICH: Sie selbst sagen, dass Ihre Geduld mit den Wirten am Ende ist. Welche Sanktionen gibt‘s?
Stöger: Wer sich ab Juli nicht an den gesetzlichen Nichtraucherschutz hält und nicht räumlich abtrennt, hat mit teils saftigen Strafen zu rechnen.
ÖSTERREICH: Scheitert in Österreich der absolute Nichtraucherschutz an der Politik oder vielmehr an der Wirtschaft?
Stöger: Das vorliegende Gesetz stellt einen Kompromiss zwischen Wirtschaft und Politik dar. Gegenseitige Schuldzuweisungen sind kontraproduktiv. Klar ist: Es müssen sich alle an den ausverhandelten Kompromiss halten und das Gesetz umsetzen. Das Gesetz nicht zu respektieren, wird es sicher nicht spielen.
(wol)

Autor: (jem)

4638

BIOEIER und TIERSCHUTZ

haben Vorrang beim KAV (Krankenanstaltenverbund, fast alle Wiener Krankenhäuser, nicht das AKH)!

Dass aber laut ORF-Konkret-Bericht nur das Hartmannspital rauchfrei ist, ist .......!

Böse Zungen behaupten: Logisch, wir müssen uns ja unsere Kunden warm halten.


http://www.ots.at/mobile/presseaussendung/OTS_20100402_OTS0041/

4639
http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Nichtraucher-starten-Volksbegehren-0671231.ece

STÖGER:

"Eine Volksabstimmung über das Rauchen findet jeden Tag in den Lokale statt.

Geändert hat sich, dass Nichtrauchen in Lokalen die Norm ist.

Darüber hinaus lassen sich auch schon jetzt, also vor dem Ende der Übergangsfristen,

große Änderungen im Verhalten der Bürgerinnen und Bürger erkennen: viele Lokale sind

schon jetzt zu Nichtraucherlokalen geworden.
[/b]


HERR MINISTER:

Haben Sie diese Feststellung in Südtirol gemacht???
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Somit hilft nur:

Es sind täglich deine Meldungen notwendig, sehr viele, offiziell (ist besser), oder anonym,

ohne Angabe der zuständigen Behörde (geht direkt an Stöger!),

alle von einer Stadt beisammen:

http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html



+ zusätzlich Unterschrift für das Volksbegehren: www.nichtraucheninlokalen.at

4640
........ Daher einmalein großes Dankeschön an unsere

Linzer,

Welser,

etc.,

die täglich Lokale ohne gesetzlichen Nichtraucherschutz

melden: http://sis.info





http://www.nachrichten.at/nachrichten/meinung/leserbriefe/art11086,363313

Rauchverbot

Laut einer Studie ist in Österreich die Zahl der Raucher um vier Prozent gesunken. Eigentlich schön und gut, jedoch sind wir noch immer ein Land mit einer extrem hohen Raucheranzahl.

Da das Passivrauchen fast genauso schädlich ist wie das Aktivrauchen, bin ich der Meinung, dass das Rauchen in öffentlichen Einrichtungen absolut verboten werden soll. Viele Länder der EU haben es bereits geschafft, ein Rauchverbot in Lokalen einzuführen. Ich finde es schrecklich, dass wir, als eines der kleinsten Länder der EU, es nicht schaffen.

Vor einigen Monaten startete die Initiative in dem Social Network Facebook. Innerhalb kurzer Zeit sind schon mehr als 100.000 Bürger beigetreten. (Unterstützungserklärung - nichtraucheninlokalen.at)

Daniela Bergthaler,

Gschwandt

4641

Voriger Bericht vom Profil:
Österreich als Ouagadugu des Nichtraucherschutzes

http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=212.msg516#msg516


Jetziger Bericht vom Profil:
http://www.profil.at/articles/1013/572/265689/georg-hoffmann-ostenhof-rauchen-nazis-papst
Kürzlich fragte ein Fernsehsender an, ob ich an einem Streitgespräch zum Rauchverbot teilnehmen würde – ich sei ja als streitbarer Freund des Tabakgenusses bekannt. Ich musste leider absagen. Tatsächlich gab es eine Zeit, da ich laufend in Diskussionen auftrat, um gegen die immer stärkeren Einschränkungen des Rauchens zu wettern. Ich beklagte die puritanisch-antiliberale Tendenz, die Kurs auf Nikotin-Prohibition nahm; ich pries das Rauchen, dessen lebens­verkürzende Wirkung unumstritten ist, dennoch als große Kulturtechnik, die Milliarden von Menschen Freude machte und macht, und als Droge, die historisch eng mit der Aufklärung und der Entstehung der Moderne verbunden war; ich machte mich lustig über die schmallippigen Antiraucher-Sektierer, die meinten, die Welt mit Gesetzen, Polizei und Richtern nikotinfrei machen zu müssen. Und ich provozierte – auch nachdem ich bereits das Paffen aufgegeben hatte –, wenn ich behauptete, dass Raucher letztlich die interessanteren Menschen seien.

Natürlich wusste ich schon damals, dass es ein Fortschritt wäre, griffen weniger Leute zur Zigarette. Aber, so fragte ich, muss der Fortschritt so widerlich autoritär und hysterisch daherkommen? Offenbar ist das so, lautet heute meine resignative Erkenntnis. Verlorene Kämpfe zu kämpfen wirkt ­zudem lächerlich. Und das Faktum, dass Österreich, was Rauchverbote betrifft, Schlusslicht in Europa ist, dürfte letztlich weniger vernünftiger Liberalität und lustvoller Lebensfreude geschuldet sein als vielmehr der generellen Rückständigkeit unserer Gesellschaft. Leider.

4642
Gesundheit / Wie komme ich los, vom Tabakrauch?
« am: April 02, 2010, 12:52:01 Nachmittag »

Interessante Berichte:

http://www.josefhof.at/index.php?ItemId=40


Was weißt du für welche?

4643

Siehe Seite 22, und Daniel Wolf auf 23,

unten rechts zum schnellen Blättern:

http://www.tips.at/zeitungneu/?ausgabe=Linz&page=zeitung.php?page_id=275&active=240

4644
Deutschland / Schweiz: Volksbegehren zum Schutz vor Passivrauch
« am: März 31, 2010, 19:51:27 Nachmittag »
Umfassender Schutz vor Passivrauchen in Sicht

http://www.at-schweiz.ch/de/startseite/news-medien/news-details.html?tx_ttnews[tt_news]=2704&cHash=f222263d91

 
(at) 120'000 Bürgerinnen und Bürger unterstützen die eidgenössische Volksinitiative "Schutz vor Passivrauchen".

In der Schweiz soll die Bevölkerung umfassend vor Passivrauchen geschützt werden. Das verlangt die Volksinitative der Allianz "Schutz vor Passivrauchen". In der Allianz sind über fünfzig Organisationen vertreten, darunter die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention.

    * Alle Innenräume, die als Arbeitsplatz dienen, müssen ausnahmslos rauchfrei sein.
    * Auch in allen anderen Innenräumen, die öffentlich zugänglich sind, darf in der Regel nicht geraucht werden.
    * In der ganzen Schweiz gilt dieselbe Regelung.

Zwar tritt am 1. Mai 2010 das "Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen" in Kraft. Doch dieses Gesetz lässt im Gastgewerbe sowohl Rauchräume mit Bedienung als auch Rauchbetriebe zu.

Die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention lehnt deshalb das neue Bundesgesetz ab. Stattdessen befürwortet sie ein Gesetz, das allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern das Recht auf eine rauchfreie Arbeitsumgebung garantiert.

4645
Deutschland / Schweiz: Auch im "Tabaklädli" darf NICHT mehr geraucht werden!
« am: März 31, 2010, 19:28:35 Nachmittag »
http://www.20min.ch/people/schweiz/story/31893806

Das Gesetz und die Folgen

31. März 2010

«Das Rauchverbot ist ein Berufsverbot»

Ab 1. Mai gilt schweizweit ein Rauchverbot - mit teilweise absurden Folgen. So darf im «Tabaklädeli» nicht mehr geraucht werden. Experten sagen: ein Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit.

    *
      Infografik

      Rauchverbot
    *
      Umfrage

      Rauchverbot
    *
      Umfrage

      Rauchclub
    *
      Dossier

      Das Aus für den blauen Dunst
    *
      Story

      Initiative der Lungenliga auf Kurs
    *
      Story

      Bars und Clubs zögern mit dem Bau von Fumoirs
    *
      Story

      Keine Schonfrist für Thurgauer Wirte
    *
      Story

      Wirt muss Rauchverbot durchsetzen
    *
      Story

      Tausend sind Mitglieder von Raucherclubs

Oskar Brühwiller (61) führt in St. Gallen seit 35 Jahren ein «Tabaklädeli», und das sehr erfolgreich. Grosse Leute aus Wirtschaft und Politik, nicht nur aus der Schweiz, kaufen bei ihm ein. Als Beweis dafür zeigt Brühwiller Dankesbriefe, öffentlichmachen will er die Liste aus Diskretionsgründen nicht. Brühwiller ist zudem mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet worden, unter anderem darf er sich «1. Habanos Specialist Switzerland» nennen.

Oskar Brühwiller in seinem Tabakwaren-Laden, wo er nicht mehr rauchen darf (Bild: feb). Oskar Brühwiller in seinem Tabakwaren-Laden, wo er nicht mehr rauchen darf (Bild: feb). Brühwillers Umsatzzahlen sind hervorragend, trotzdem sieht seine Zukunft düster aus. Durch das Rauchverbot wird es ihm verboten, in seinem Tabakshop zu rauchen und rauchen zu lassen. Die Degustation von Raucherwaren im Fachgeschäft ist verboten, wenn nicht ein Fumoir zur Verfügung steht. «Das kommt für mich einem Berufsverbot gleich», sagt Brühwiller.

«Dann höre ich lieber auf»

Im Gegensatz zu den grossen Geschäften konnte er bis anhin seine Kunden an der Tabak-Bar Tabakmischungen zusammenstellen und sie diese probieren lassen, die Mischungen anpassen. «Das war nicht nur eine Dienstleistung, wodurch wir uns von anderen abheben konnten, das Gespräch mit den Kunden, das Mischen, das Rauchenlassen, das bereitete mir ausserordentlich viel Freude.» Ohne diese Freude an seinem Beruf möchte er nicht weitermachen. «Wenn ich meine Kunden ihr Produkt nicht im Laden degustieren lassen kann, dann höre ich lieber auf.»

Er sei ein Vollblutspezialist, für den halbe Sachen keine Sinn machten. Ein Fumoir einzurichten ist in seinem winzigen Laden unmöglich. Brühwiller vergleicht die Situation mit einem Weinhändler, dessen Kunden den Wein nicht mehr degustieren dürfen. Vorerst will er abwarten und schauen, ob und wie oft er kontrolliert wird, und dann allenfalls den Laden schliessen. «Um rechtlich gegen das Gesetz vorzugehen, bin ich zu alt.»

«Ein Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit»

Dabei hätte er durchaus Aussicht auf Erfolg. Professor Thomas Geiser von der Universität St. Gallen ist der Meinung, das Rauchverbot könnte in diesem Fall ein Problem sein. «Tabakläden im gehobenen Segment leben davon, ihre Ware in gepflegtem Ambiente anbieten zu können,» sagt Geiser vom Forschungsinstitut für Arbeit und Arbeitsrecht. In dieser Branche sei das Rauchverbot ein Eingriff in das Grundrecht der Wirtschaftsfreiheit.

Auf der anderen Seite könne man aber auch sagen, das Rauchverbot sei eine vermeintlich sinnvolle, effiziente Massnahme gegen das Rauchen, wenn dem «Tabaklädeli» die Kunden davonlaufen.

Fakt ist, dass das Raucherverbot konsequent durchgesetzt wird und für alle gleich gilt. Es sind keine Ausnahmen für Tabakverkäufer vorgesehen. Die Zukunft für «Lädeli» wie das von Brühwiller ist deshalb höchst ungewiss.

4646
Sonstiges / Mein Kopf spielt nicht mit
« am: März 31, 2010, 19:24:28 Nachmittag »
 Mein Kopf spielt nicht mit #1 24.03.2010

http://www.aok.de/bundesweit/leistungen-service/26994.php?threadid=76229&page=4&type=startseite

Hallo an alle,

ich will aufhören zu rauchen. Ich rauche eh nicht sehr viel.  Aber irgendwie spielt mein Kopf nicht so ganz mit.
Meine erste Zigarette am Tag rauche ich immer erst gegen 12:30 Uhr. Bis dahin habe ich überhaupt kein Problem, dass ich nicht rauche. Dann rauche ich auch nicht zwischen 14 und 18 Uhr. Danach dann nur noch 2-4 Zigaretten.
Warum macht es mir in der Zwischenzeit nichts aus, wenn ich nicht rauche, aber in der Zeit, in der ich halt normalerweise rauche, bin ich total durch den Wind und mein Verlangen nach einer Zigarette ist so groß, dass ich  nicht widerstehen kann.
Und irgendwie weiß ich nicht, wie ich  diese 4 Stunden am Tag rum kriegen soll, ohne zu rauchen.
Neulich habe ich mal wieder eine Woche aufgehört und ich merke, dass es mir dann besser geht.
Es macht mich total verrückt, dass ich da nicht stärker sein kann.
Kann mir vielleicht jemand von euch einen Tip gehen, wie ich diese Zeit überstehe???
Würde für so eine Situation ein Nikotinkaugummi helfen?

Danke bereits für eure Antworten.

Viele Grüße
beteen

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http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2320954/stoeger-erteilt-allgemeinem-rauchverbot-abfuhr.story;jsessionid=EB545589162BE2386CF0290CF22777F3.p3

Stöger erteilt allgemeinem Rauchverbot eine Abfuhr

Im Nationalrat ist ein allgemeines Rauchverbot auf breite Ablehnung gestoßen. Während SPÖ und ÖVP die Evaluierung abwarten wollten, ist die FPÖ für längere Fristen. Das BZÖ wartet mit eigenem Modell auf.

Auf Ablehnung aller anderen Fraktionen ist am Dienstag im Nationalrat der Dringliche Antrag der Grünen für ein absolutes Rauchverbotes in der Gastronomie gestoßen. SPÖ und ÖVP plädierten dafür, das volle Inkrafttreten der aktuellen Regelung sowie deren Evaluierung abzuwarten. Die FPÖ verlangte längere Übergangsfristen, das BZÖ vertrat sein eigenes Modell.

"Wenn wir darauf kommen, dass es nicht funktioniert hat, werden wir uns sowieso etwas überlegen müssen", vertrat SP-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser die Koalitionslinie. Sie ist selbst Raucherin, hat sich in der Vergangenheit allerdings als Verfechterin eines Totalverbots in der Gastronomie hervorgetan. Das aktuelle Gesetz bezeichnete sie als Kompromiss und österreichische Lösung.

Gegen seine eigenen Überzeugungen argumentierte auch ÖVP-Gesundheitssprecher Erwin Rasinger, "als Arzt vehementer Nichtraucher". Die Wirte hätten das Recht, auf ein Gesetz zu vertrauen, meinte er, man könne die Spielregeln nicht mitten im Spiel ändern.

Ähnlich paradox die Lage des Grünen Kurt Grünewald, ebenfalls Arzt, aber Raucher. Er unterstützte die Linie seiner Partei und plädierte gegen den aktuell zu vagen Nichtraucherschutz: "Rauchen Sie nicht, beschließen Sie vernünftige Gesetze und glauben Sie einem Schwererziehbaren."

Gegen die permanente Diskriminierung von Rauchern sprach sich Bernhard Themessl (F) aus. Die Übergangsfristen für die Gastronomie müssten verlängert werden, bis es Klarheit über die Rauchverbotspläne der EU gebe. Gerald Grosz vom BZO pochte auf ein neues Modell mit Wahlfreiheit zwischen Raucher- und Nichtraucherlokal sowie einer Mischform.

Quelle: APA

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http://oe1.orf.at/inforadio/120873.html?filter=3


grüne
Das Problem mit den Raucherlokalen
Audio
Länge: 1:19 min
Ö1 Abendjournal
Ein Packerl täglich würde Christian Göttlich eigentlich reichen, der Wiener Wirt kommt unfreiwillig allerdings auf drei bis vier Stangen. Sein Espresso "Hobby" in der Währingerstraße ist so klein, dass er seine Gäste ersuchen muss, ihren Tabakkonsum nach Möglichkeit gering zu halten, um nicht völlig im Nebel unterzugehen. Dafür hat er eigene gelbe Rauchschilder entworfen. Der Wirt ist selbst Raucher und viele seiner Gäste auch, er tritt dennoch für ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie ein, sagte Göttlich bei einem von den Grünen organisierten Lokalaugenschein.

Nichtraucherlokal wäre Ruin
Göttlich begründete seinen Wunsch nach einem strengen Rauchgesetz damit, dass er es sich gar nicht aussuchen könne, sein Cafe als Nichtraucher-Lokal zu führen, wenn er es nicht in den Ruin treiben wolle. 60 bis 80 Prozent seiner Kunden seien Raucher, eine räumliche Trennung sei angesichts der sehr kleinen Lokalfläche nicht möglich, also habe er sich für ein Rauch-Lokal "entscheiden" müssen. Die Folge sei, dass er bei einer Arbeitszeit von 13 Stunden täglich passiv auf drei bis vier Stangen Rauch komme.

Hätte er die Zigaretten aus seinem Lokal verbannt, wäre die Hälfte seiner Gäste weggeblieben. Damit habe er eigentlich gar keine Wahlfreiheit gehabt, so Göttlich. Die einzige gerechte Lösung für die Gastronomie wäre ein generelles Rauchverbot. Wobei auch die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden müssten, damit die Raucher im Freien ihrem Laster weiter frönen dürften. Derzeit sei das nämlich nicht möglich.

Mitrauchen noch gefährlicher

Manfred Neuberger vom Institut für Umwelthygiene an der Med-Uni Wien erklärte, dass der Nebenstromrauch gefährlicher sei als der vom Raucher direkt aus der Zigarette eingeatmete. Er verwies auf Studien, wonach sich in Ländern mit generellem Rauchverbot sowohl Luftqualität als auch Gesundheitszustand der Betroffenen und der Bevölkerung im Allgemeinen verbessert haben.

Grünen-Chefin Eva Glawischnig forderte Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) auf, endlich zu handeln. Die derzeitige Situation sei für Wirte und Gäste untragbar. Die Wirte hätten keine Wahlfreiheit, wenn sie keine Geschäftsverluste erleiden wollen. Nur eine rauchfreie Gastronomie würde für Fairness sorgen.

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http://www.ots.at/mobile/presseaussendung/OTS_20100325_OTS0344

25.03.2010 / 18:30 / Wirtschaft

WirtschaftsBlatt-Leitartikel: Eine Debatte über Schall und Rauch - von Wolfgang Unterhuber

Utl.: Warum nicht gleich ein generelles Rauchverbot in Lokalen?


Wien (OTS) - Ich gestehe: Ich bin Raucher. Noch ein Geständnis: Ich bevorzuge Restaurants, in denen nicht (!) geraucht wird. Ich habe jedes Verständnis für Nichtraucher, die sich in einer Gaststätte nicht einqualmen lassen wollen. Das hat nichts mit Nächstenliebe, aber mit Rücksicht zu tun.
Die aktuell aufgeflammte Debatte um das Rauchen ist wie all die anderen Diskussionen davor eine, die am Thema vorbeischießt. Zunächst einmal zum Ist-Zustand: Weil wir in Österreich sind, haben wir einen für dieses Land typischen Kompromiss gefunden. Kleine Lokale können es sich aussuchen, ob sie Raucher- oder Nichtraucher-Tempel sein wollen. Ab 50 Quadratmetern heißt es für die Wirte "Umbauen, bitte", weil "Nichtraucherzonen" geschaffen werden müssen. Jetzt investiert natürlich niemand in den Umbau, weil vermutlich in zwei Jahren per EU-Verordnung sowieso ein generelles Rauchverbot ins Haus steht.
Das kommt also heraus, wenn man in den Kategorien "Vorsichtl" und "Rücksichtl" denkt. Warum also nicht gleich ein generelles Rauchverbot in den Gaststätten? Die Raucher würden es überleben und die Wirte auch. Bei denen geht natürlich die Angst vor dem großen Umsatzverlust um. Da genügt ein Blick nach Norwegen, wo die Restaurants höchst erfinderisch geworden sind. Seit dort in den Lokalen Rauchverbot herrscht, existiert auf den Straßen von Oslo ein Nachtleben. Weil die Wirte möblierte, windgeschützte sowie beheizte Outdoor-Zonen für Raucher errichtet haben. Die sind mitunter schon gemütlicher als die Lokale selbst - "Draußen daheim" und so. Machen wir es doch wie die Norweger. Gehen wir kreativ an die Sache ran. Österreich ist in vielen Dingen Vorreiter. Zum Beispiel beim Umweltschutz oder bei der Mülltrennung. Warum also nicht auch bei dieser Angelegenheit?
Wir sind übrigens leider auch manchmal Nachzügler. Speziell beim Thema Nikotin und Alkohol bei Jugendlichen. Es sollte niemand egal sein, wenn sich Kinder mit zwölf die Glimmstängel reinziehen, weil es "cool" ist, und sich mit buntgefärbten Spirituosen wegschwemmen. Das ist ein großes gesellschaftliches Problem. Vor dem werden aber die Augen verschlossen. Da ist es natürlich viel einfacher, eine aufgeregte Debatte über faule Kompromisse zu führen.
Rückfragehinweis: Wirtschaftsblatt Verlag AG Tel.: Tel.: 01/60117 / 300