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Nachrichten - admin

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Pabneukirchen: Die Utopie vom rauchfreien Dorf

10.04.2010 | 18:15 |  von Georgia Meinhart (Die Presse)

Eine Woche nach dem freiwilligen Raucherfasten zieht ein Ort Bilanz: In Pabneukirchen wurden mehr Zigaretten verkauft als sonst, nur drei Teilnehmer einer Hypnosetherapie sollen die ersten sieben Tage durchgehalten haben.

..................... http://diepresse.com/home/panorama/rauchen/557523/index.do?from=suche.intern.portal


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Robert Rockenbauer

Schildbürgerstreich Nr. 1
ist ein Gesetz, das nicht vom Staat kontrolliert wird, sondern die Kontrolle dem Bürger überlässt. Was nicht kontrolliert wird, wird auch nicht eingehalten. Engagierte Bürger als die einzigen, die Verstöße gegen das Tabakgesetz der Behörde melden können, werden von der Wirtschaftskammer als Denunzianten abgestempelt oder z.B. von RA Dr. Ainedter als „Nikotin-Taliban“ beschimpft. Die WKO will wohl damit erreichen, dass das Tabakgesetz praktisch nicht kontrolliert wird. Sie weiß offensichtlich, dass der Großteil der Wirte sich nicht an das Tabakgesetz hält. Wir verlangen regelmäßige staatliche Kontrollen!

Schildbürgerstreich Nr. 2
ist ein Gesetz, für dessen Strafvollzug keine zusätzlichen Beamten eingesetzt wurden. Dadurch verzögert sich die Bearbeitung der Meldungen bzw. Anzeigen. Außerdem fehlt es an Schulungen, weshalb gleiche Fälle von den Behörden unterschiedlich abgehandelt werden. Auch die Strafhöhe ist oft extrem unterschiedlich.
Statt kleine Strafen für Raucher bis 50 Euro, die sofort durch die Polizei und andere Verwaltungsorgane abkassiert werden (Beispiel Italien, Schweiz usw.), haben umständliche Verwaltungsstrafverfahren das Tabakgesetz fast lahm gelegt.
Wirte sollen das Zehnfache bezahlen - also 500,- Euro, und nach fünfmaligen Verstoß die Höchststrafe von 10.000,- Euro.
Sofortige und hohe Strafen gewährleisten die Einhaltung des Tabakgesetzes!

Schildbürgerstreich Nr. 3
ist ein Gesetz, das zwar die Strafe von 100,- Euro (im Wiederholungsfall bis 1.000,- Euro) für Raucher vorsieht, wenn in Räumen mit Rauchverbot geraucht wird, aber die Behörde das Gesetz gar nicht vollziehen kann, denn die einzigen, die Verstöße melden können sind ja die Bürger. Dem gegenüber ist aber niemand ausweispflichtig. Selbst ein Kontrollorgan kann den einzelnen Raucher nicht zur Anzeige bringen, der in Räumen raucht, für die ein Rauchverbot gilt, wenn der Wirt einen Aschenbecher aufstellt oder das Lokal nicht entsprechend als Nichtraucherlokal kennzeichnet und den Raucher nicht aktiv am Rauchen hindert (Bemühungs- und Durchsetzungsverpflichtung des Gastwirtes). Der Raucher kann mit diesem Gesetz praktisch kaum bestraft werden!

Schildbürgerstreich Nr. 4
ist ein Gesetz, das erst in vielen Bereichen ausjudiziert werden muss. Es ist z.B. nicht klar, ob Verstöße als Einzeldelikt oder als Fortsetzungsdelikt zu sehen sind. Laut Gesundheitsministerium geht man von einem Einzeldelikt aus. Einsprüche landen beim UVS und VfGH und der Wirt hat wieder viele Monate Zeit gewonnen. Wirte beschäftigen auf Monate und Jahre die Behörden. Die Bevölkerung wird von den Wirten zum Narren gehalten!

Schildbürgerstreich Nr. 5
ist ein Gesetz mit einer Übergangsfrist bis zum 30.6.2010 für Einraum-Lokale ab 50 qm außerhalb von öffentlichen Orten. Wer bis zum 31.12.2008 einen Antrag auf Raumtrennung eingereicht hat, wird mit einem 1 1/2-jährigen Wettbewerbsvorteil belohnt, obwohl laut Umfrage über 95 Prozent der Wirte nicht in teure Umbauten investieren werden. Wer nicht umbaut, sollte mit einer Strafe von 2000,- Euro belegt werden. Das Geld sollte Vereinen mit Kontrolltätigkeiten zugute kommen. Diese Übergangsfrist hat viele Lokalbetreiber wegen Wettbewerbsnachteilen zur Missachtung des Tabakgesetzes regelrecht herausgefordert. Ausnahmen gehen immer zu Lasten derer, die sie nicht haben. Man hätte das Rauchen erst dann erlauben dürfen, nachdem eine Raumtrennung geschaffen wurde!

Schildbürgerstreich Nr. 6
ist ein Gesetz, das zwar eine Raumtrennung ermöglicht, aber die Baubehörde überprüft nicht, ob die eingereichte Raumtrennung dann auch dem Tabakgesetz entspricht. Doppelter Behördenweg!

Schildbürgerstreich Nr. 7
ist die Nicht-Kennzeichnungspflicht für Betriebe mit einer Übergangsfrist. Es kann falsch, richtig oder gar nicht gekennzeichnet werden. Es hat keine Auswirkung. Besser wäre gewesen eine Kennzeichnungspflicht für alle Lokale und eine Aushangspflicht für die Fristverlängerung zur Raumtrennung, sodass der Bürger erkennen kann, ob die Raucherlaubnis berechtigt ist oder nicht.
Ab 1.7.2010 darf also nur mehr in eigenen Raucherräumen geraucht werden. Die Kontrolle wird damit erleichtert und es wird eine Sturmflut an Anzeigen bei den Behörden eingehen, falls die Wirte weiterhin das Tabakgesetz missachten.

Schildbürgerstreich Nr. 8
ist ein Gesetz, das zur Kennzeichnung nur die von der Wirtschaftskammer bestimmten Pickerln vorsieht (sind dort kostenlos anzufordern). Eigene Kreationen und handelsübliche Pickerln sind verboten. Wer dies missachtet, wird bestraft. Ein Witz ist übrigens die Größe der Pickerln (z.B. Raucherverbot: 5,2 x 5,20 cm ) und die Umfärbung: anfangs grünes Rauchverbotspickerl; ab 2009 rotes Rauchverbotspickerl.

Schildbürgerstreich Nr. 9
ist ein Gesetz mit vielen Ausnahmen und Übergangsbestimmungen, so dass sich der Kleinunternehmer und Normalbürger gar nicht mehr auskennen kann und auch die Behörden sich mit der Administration schwer tun. Dadurch werden oft vermeintliche Verstöße gemeldet oder angezeigt, die gar keine sind (z.B. Fehleinschätzung was den Hauptraum betrifft; fehlende Kennzeichnungspflicht, obwohl Übergangsfrist; Raumgröße unter 50 qm, obwohl größer eingeschätzt; Raumgröße bis 80 qm, aber aus bau- bzw. feuerpolizeilichen oder denkmalschutzrechtlichen Gründen keine Raumtrennung möglich usw.). Das belastet die Verwaltungsbehörde zusätzlich, wenn sich herausstellt, dass gar kein Verstoß vorliegt. Leicht kontrollierbare und exekutierbare Gesetze werden eher eingehalten!


Schildbürgerstreich Nr. 10
ist ein Gesetz, das in Mehrraum-Betrieben vorsieht, dass der Hauptraum rauchfrei sein muss (mindestens 50 % des Verabreichungsbereiches), der Lokalbetreiber aber bestimmt, welches der Hauptraum ist. Wie soll die Behörde folgende Formulierung bewerten: „Der Hauptraum muss in seiner Gesamtbetrachtung den anderen Räumlichkeiten als übergeordnet eingestuft werden können. Zu berücksichtigen ist dabei jedenfalls der Schwerpunkt der gastronomischen Tätigkeit des Gastwirtes.“
Die Nichtraucher (besonders betroffen sind Schwangere, Säuglinge, Kinder, chronisch Kranke) sind meist ab der Eingangstüre dem tödlichen Tabakrauch ausgesetzt; oft ist auch der Gang zum WC nur durch Raucherräume möglich.

Schildbürgerstreich Nr. 11
ist ein Gesetz, das keinen Schutz von Kindern und Jugendlichen bis zum 16. Lebensjahr in Raucherräumen vorsieht. Betretungsverbot unter 16 Jahren (besser wäre ein
Betretungsverbot unter 18 Jahren wie in Deutschland).

Schildbürgerstreich Nr. 12
ist ein Gesetz, das keinen umfassenden Schutz für Schwangere während der Übergangsfrist gewährt.

Schildbürgerstreich Nr. 13
ist ein Gesetz, das von der Wirtschaftskammer mitbestimmt wurde und daher gar nicht funktionieren kann, denn die WKO vertritt nicht die Gesundheit der Bürger, sondern einzig und allein die der Nikotin-Drogenindustrie; keinesfalls die der Wirte, denn 96 Prozent der Wirte sind für eine einheitliche Regelung ohne Ausnahmen. Das wäre das gleiche, wie wenn man einen Einbrecher fragen würde, wie man sichere Schlösser baut. Die WKO hat durch ihre ständigen Lügen und Manipulationen ein generelles Rauchverbot zu verhindern versucht und sollte daher nicht mehr als Verhandlungspartner zugelassen werden. Es geht beim Tabakgesetz nicht um Wirtschaftlichkeit sondern um Gesundheitsschutz für alle Bürger!

Schildbürgerstreich Nr. 14
ist ein Gesetz, das die Strafgelder in einen Sozialtopf wirft, statt damit eine effektive Kontrolltätigkeit zu finanzieren und den Rest für Aufklärungstätigkeiten über die Schädlichkeit des Rauchens und für die Raucherentwöhnung zur Verfügung zu stellen.

Schildbürgerstreich Nr. 15
ist ein Gesetz, das seine Untauglichkeit auf Kosten der Gesundheit des Volkes mehr als deutlich unter Beweis gestellt hat. Selbst nach 13 Monaten gibt es bis auf wenige Ausnahmen keinen wirklichen Nichtraucherschutz in der Gastronomie.
Ein Gesetz, das einerseits ein Rauchverbot öffentlicher Orte vorsieht – einschließlich der Gastronomie, andererseits aber eine Vielzahl von Ausnahmen und Übergangsbestimmungen zulässt, ist eines Rechtsstaates nicht würdig und eine Verhöhnung der Bürgerinnen und Bürger, deren Schutz es dienen soll.

Rauchfreie Atemluft ist ein Grundrecht, wohingegen der Raucher kein Recht hat, seine Sucht auf Gesundheitskosten anderer in der Öffentlichkeit auszuleben. Es ist die Verpflichtung des Staates, seine Bürger vor unnötigen Gefahren zu schützen. Deshalb zählen nicht Meinungen und Umfragewerte (schon gar nicht wenn sie von der Wirtschaftskammer kommen!), sondern klare Gesetze zum Schutz der Nichtraucher.
Alles taktieren, hinauszögern und schüren von Kontroversen muss nun ein Ende haben. Die wissenschaftlichen Beweise für die Wirksamkeit eines konsequenten Nichtraucherschutzes können nicht mehr geleugnet werden. Daher fordert die Schutzgemeinschaft für Nichtraucher von der Bundesregierung keine halbherzigen kosmetischen Korrekturen eines verpfuschten Tabakgesetzes, sondern ein neues Nichtraucherschutzgesetz mit einem "umfassenden und ausnahmslosen Schutz aller Menschen vor Tabakrauch in geschlossenen Räumen."

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15 Schildbürgerstreiche in Kurzform zur Erinnerung!
(Robert Rockenbauer: vollständig Ihnen zur Kenntnis gebracht am 5./6.2.2010
"Offener Brief an den Gesundheitsminister")

1. Tabakgesetz wird nicht vom Staat kontrolliert, sondern muss von den Opfern, den Nichtrauchern kontrolliert werden. Erst aufgrund einer Meldung oder Anzeige wird der Beamtenapparat aktiv.

2. Da keine zusätzlichen Beamten eingestellt werden, kommt es zu verzögerter Bearbeitung oder Nichtbearbeitung.

3. Raucher können praktisch kaum abgestraft werden. (Keine Ausweispflicht gegenüber Bürgern)

4. Juristisches Neuland. Vieles muss erst ausjudiziert werden. Ist ein Verstoß gegen das Tabakgesetz ein Einzeldelikt oder ein Fortsetzungsdelikt?

5. Die Übergangsregelungen für Einraum-Lokale außerhalb von öffentlichen Orten haben zu schweren Wettbewerbsnachteilen geführt. 95 Prozent der Wirte werden trotz Einreichung keine Raumtrennung vornehmen.

6. Raumtrennungen werden von der Baubehörde nicht gleichzeitig auf die Tauglichkeit nach dem Tabakgesetz überprüft.

7. Keine einheitliche Kennzeichnungspflicht.

8. Nur die von der Wirtschaftskammer verteilten Pickerln sind zulässig.

9. Die Administration des Tabakgesetzes ist mit seinen Ausnahmen und Übergangsregelungen in vielen Fällen schwer vollziebar. Das Gesetz hat keine abschreckende Wirkung. Wirte halten die Behörden und die Bevölkerung zum Narren, indem sie Berufungen einlegen um Zeit zu schinden ohne Chance, Recht zu bekommen.

10. Wie ist der Hauptraum, der rauchfrei sein muss, zu bewerten?

11. Kein Betretungsverbot in Raucherräumen für Kinder und Jugendliche bis zum 16. Lebensjahr.

12. Kein ausreichender Schutz für Lehrlinge und Schwangere.

13. Die Wirtschaftskammer propagiert durch Umfragen Zustimmung und Zufriedenheit in der Bevölkerung zum jetzigen Gesetz. Das Gegenteil ist der Fall: 78 Prozent der Bevölkerung sind für ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie. Die WKO versucht mit Drohungen von Umsatzrückgängen und Arbeitsplatzverlusten ein generelles Rauchverbot zu verhindern. Außerdem sind Umfragen unter Gastwirten zur Einschätzung der Umsatzentwicklungen völlig ungeeignet, da sie nicht objektiv sind und keinen Kausalschluss zulassen.

14. Strafgelder werden in einen Sozialtopf geworfen, statt für Aufklärungsarbeit, Raucherentwöhnung und für eine effektive Kontrolltätigkeit zu verwenden.

15. Ein Gesetz, das über ein Jahr seine Untauglichkeit unter Beweis gestellt hat, muss geändert werden. Geschieht das nicht, macht man sich der Fahrlässigen Tötung schuldig. Ein schlechtes Gesetz kann nicht mit viel Kontrollen gut gemacht werden.


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http://www.noen.at/redaktion/n-stp/article.asp?Text=331041&cat=307

Wirte uneins über nun fixe Rauchregeln

REGION ST. PÖLTEN / Ein Teil von St. Pöltens Gastronomen lehnt das vom Minister bestätigte Rauchergesetz nach wie vor ab.

VON BEATE STEINER

Die österreichische Lösung bleibt, zieht Gesundheitsminister Alois Stöger nach einem Jahr Evaluierung die Bilanz, dass das Tabakgesetz so umgesetzt wird wie am 1. Jänner 2009 beschlossen.
Denn „die Mehrheit der österreichischen Bevölkerung befürwortet das“, sagt Stöger. 59 Prozent der Österreicher wollen den bisherigen Weg mit Trennung in Raucher- und Nichtraucherbereiche fortsetzen, nur 19 Prozent sind für ein totales Rauchverbot.
Das bedeutet, dass ab 1. Juli alle Gastronomen die Vorgaben nach dem Tabakgesetz erfüllt haben müssen: Der Hauptraum der Lokale muss Nichtraucherraum sein, Lokale unter 50 Quadratmetern müssen sich klar als Nichtraucher- oder Raucherlokale deklarieren.

Das bedeutet aber auch, dass die Befürchtung mancher Wirte sich nicht erfüllt hat, nämlich dass blauer Dunst in unseren Lokalen generell der Vergangenheit angehört und Investitionen und Umbauarbeiten umsonst gewesen sein könnten.
Denn vor einem Monat hatte der Minister noch mit einem generellen Rauchverbot gedroht, wenn die Gastronomen die fälligen Trennungen in Nichtraucher- und Raucherbereich nicht umsetzen würden.

„Die Wickel-Wackel-Geschichte ist glücklicherweise vorbei“, freut sich Fred Neuhauser, St. Pöltens Bezirks-Innungsmeister der Gastronomen, über die Gesetzes-Bestätigung des Ministers: „Die Sorge mancher Kollegen, dass sich das Rauchergesetz noch einmal dreht, haben sich nicht bewahrheitet.“ Neuhauser ist damit auch überzeugt, dass ein EU-befohlenes totales Rauch-Verbot nicht so schnell in unsere Wirtshäuser kommt: „Unser Gesetz kann man nicht so schnell abdrehen, das wird nicht so schnell wieder geändert. Da gäbe es dann wieder Übergangsfristen. Damit hätten die, die bereits investiert haben, einen Vorteil. Es bringt also was, etwas zu tun“, appelliert der Wirte-Innungsmeister an seine Kollegen, notwendige Umbauten noch zu realisieren: „Unmöglich ist da sicher nichts. Aber natürlich muss jeder hinterfragen, ob es sich für ihn auszahlt. Abwarten und stehen bleiben bringt aber sicher auch nichts.“

Pro und Kontra bei den Gastronomen
Fred Neuhauser ist einer der Gastronomen, die durchaus zufrieden sind mit der österreichischen Raucher-Lösung: „Das Rauchen verbieten kann ein jeder. Das Gesetz ist ein positiver Ansatz, beide Bereiche zu befriedigen.“ Und „vielleicht sind wir EU-weit beispielgebend, wie Raucher und Nichtraucher miteinander umgehen und leben können“, meint der Innungsmeister.
Leo Graf, Hotelier, Gastwirt und Obmann der St. Pöltner Gastronomen-Vereinigung „Wirte 3100“, hat einen etwas anderen Zugang zum Tabakgesetz als sein Kollege Neuhauser. Zwar habe sich die Bevölkerung mit dem österreichischen Kompromiss abgefunden, aber „das Gesetz ist keine optimale Lösung, weil es im Nebelbereich ist“.

Es sei wettbewerbsverzerrend, der Konsument wisse nicht, woran er ist. Graf fordert vom Gesetzgeber eine Garantie, dass das Rauchergesetz mindestens fünf Jahre nicht verändert wird, damit die Gastrobetriebe eine gewisse Sicherheit hätten.
Ähnlich argumentiert auch Bäcker und Gastronom Wolfgang Hager: „Die Situation ist unbefriedigend.“ Hager wünscht sich eine ganz klare Linie, „sonst ist es immer eine Ungleichgewichtung“. Eigentlich müsste ein komplettes Rauchverbot kommen, das koste die Gastronomie 15 bis 20 Prozent, „oder jeder darf machen, was er will“.
Erich Stierschneider, Koch und Wirt in der „Osteria“ in der Herrengasse, sieht die Sache mit dem blauen Dunst wie Leo Graf und Wolfgang Hager: „Mit diesem Gesetz wird die Verantwortung auf die Wirte abgeschoben. Die Regierung ist zu schwach, ein klares Rauch-Verbot auszusprechen, traut sich aber auch nicht, die Entscheidung freizugeben.“

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http://derstandard.at/1269449247462/Rauch-vom-Orient-im-Okzident

Rauch vom Orient im Okzident

11. April 2010, 18:33

    * Artikelbild: Keine Alternative zu Zigaretten, Wasserpfeifen sind ebenso schädlich. - Foto: APA/Thomas Kienzle

      Keine Alternative zu Zigaretten, Wasserpfeifen sind ebenso schädlich.

Wasserpfeife rauchen hat sich als neuer Trend etabliert - Schlecht daran: Der Dampf ist für die Lungen besonders schädlich und das Mundstück birgt Infektionstrisiken

Aus der Werbung eines Wiener Lokals: "Shisha rauchen, gut essen und eine hübsche Bauchtänzerin bei Ihrem Tanz beobachten", das klingt für manche sicherlich verlockend. Wie anders ließe sich erklären, dass seit einiger Zeit immer mehr Cafés eröffnen, in denen das Wasserpfeiferauchen angeboten wird. Wasserpfeifen haben viele Namen: Sie werden Narghileh, Shisha, Hubble Bubble, Goza oder auch Hookah genannt. "Viele denken, das sei eine saubere und harmlose Alternative zum Zigarettenrauchen", sagt Alfred Lichtenschopf, Spezialist für Rauchertherapie bei der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie. "Es schadet der Gesundheit aber sehr und kann genauso süchtig machen."

Erfunden haben soll die Wasserpfeife der indische Physiker Hakim Abul Fath im 16. Jahrhundert - ursprünglich als weniger schädliche Alternative zum herkömmlichen Tabakgebrauch. Wasserpfeiferauchen entwickelte sich vor allem in China, Indien, Pakistan und den östlichen Mittelmeerländern zu einem festen Ritual und breitete sich mit der Migration auf der ganzen Welt aus. Seit den 1990er-Jahren wird es auch in westlichen Ländern immer beliebter - vor allem bei Jugendlichen.

Umfragen mit mehreren Tausend Jugendlichen zeigen, dass bei einigen das Wasserpfeiferauchen inzwischen beliebter ist als Zigarettenrauchen. In den USA hatte jeder fünfte Collegestudent im Monat vor der Umfrage Wasserpfeife geraucht. In Großbritannien hatte es fast jeder dritte Studierende schon einmal probiert, in Deutschland war es jeder vierte. Häufig findet der Kontakt früher statt als mit Zigaretten - bei manchen schon vor dem 10. Lebensjahr. "Das orientalische Ritual wird auch hierzulande immer beliebter", sagt Ernest Groman, Leiter des Nikotininstitutes in Wien. "Bei vielen dient es als Einstieg zum regelmäßigen Zigarettenrauchen oder für härtere Drogen wie Marihuana." Bei Umfragen unter rauchenden Jugendlichen erzählt ihm fast jeder, er habe schon einmal Wasserpfeife probiert.

Wasserpfeifentabak enthält im Gegensatz zu normalem Tabak zusätzlich das Feuchthaltemittel Glyzerin, außerdem verschiedene Aromastoffe wie Apfel, Minze, Honig oder Cappuccino. Der Tabak wird auf 300° bis 450° C erhitzt - das ist etwa halb so viel wie beim Zigarettenrauchen. "Durch den Weg über das Wasser kühlt der Rauch ab und ermöglicht einen tiefen und langen Zug", sagt Groman. "Dabei gelangt mehr Kohlenmonoxid ins Blut als beim Zigarettenrauchen. Die Folge: Noch am nächsten Morgen nach einer Wasserpfeifen-Session hat man Werte im Blut wie nach 20 Zigaretten."

Fatale Wirkung

Kohlenmonoxid besetzt die Bindungsstellen für Sauerstoff am Hämoglobin, sodass dieses weniger Sauerstoff transportieren kann. "Bei häufigem Rauchen kann es insbesondere bei Menschen mit Herz- oder Gefäßkrankheiten zu einem Schlaganfall oder Herzinfarkt kommen", warnt Alfred Lichtenschopf. "Bei Schwangeren kann der Sauerstoffmangel zu einer Tot- oder Frühgeburt führen - Schwangere sollten also auf keinen Fall Wasserpfeiferauchen."

Auch akut kann Kohlenmonoxid Probleme verursachen: "Immer wieder sehen wir Vergiftungen, die sich durch Kopfschmerzen, Schwindel oder grippeähnliche Symptome äußern", sagt Daiana Stolz, Leitende Ärztin für Pneumologie am Unispital Basel. "Im schlimmsten Fall setzt die Atmung aus." Die Lungenärztin erforscht seit einiger Zeit in klinischen Studien, wie sich Wasserpfeiferauchen auf die Gesundheit auswirkt. "Wir konnten nachweisen, dass bei Zigarettenrauchern die Atemwege überempfindlicher werden. Wir vermuten, dass dies auch bei Wasserpfeiferauchern der Fall ist. Studien zeigen nämlich, dass diese häufiger unter einer chronischen Bronchitis leiden." In einer Folgestudie will die Lungenfachärztin testen, ob diese Überempfindlichkeit zurückgeht, wenn man mit dem Wasserpfeiferauchen aufhört. "Das klappt beim Zigarettenrauchen und sollte auch bei Sheeshas funktionieren."

Während einer Wasserpfeifen-Session von durchschnittlich einer Stunde Dauer nimmt der Raucher Rauch auf, der der Menge von 100 oder mehr Zigaretten entspricht. Dabei atmet er nicht nur Kohlenmonoxid ein, sondern auch das suchterzeugende Nikotin und diverse krebserregende Stoffe. "Die Schadstoffe können zu Krebs in Lunge, Mundhöhle, an den Lippen oder in der Harnblase führen", sagt Daiana Stolz.

Achtung Ansteckung

Ein weiteres Risiko sind Infektionen: "Benutzen alle das gleiche Mundstück, kann man sich mit Tuberkulose, Herpes, Hepatitis oder Pilzen anstecken." Wasserpfeifentabak unterliegt den Anforderungen des Tabakgesetzes. Seit Anfang dieses Jahres müssen die Hersteller dem Bundesministerium für Gesundheit mit einem speziellen elektronischen Formular melden, welche Substanzen ihre Tabakerzeugnisse enthalten. Listen mit diesen Stoffen sollen in Zukunft veröffentlicht werden. Wann dies sein wird, steht noch nicht fest. Bislang gibt es keine klaren Vorgaben, was in Wasserpfeifentabak enthalten sein darf und was nicht. Zu viel Glyzerin kann beispielsweise eine allergische Lungenentzündung hervorrufen. Auch passiv Wasserpfeiferauchen schadet: Die Luftbelastung mit Schadstoffen in Restaurants oder Cafés ist beim Wasserpfeifenrauchen sogar höher als beim Zigarettenrauchen. "Shee-shas sind nicht harmlos", warnt Ernest Groman. (Felicitas Witte, DER STANDARD Printausgabe, 12.4.2010)

der Standard Webtipp:

Stiftung Maria Ebene

Bundesinstitut für Risikobewertung

American Lung Association

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STANDARD-Interview
Stöger droht Wirten mit generellem Rauchverbot
04. März 2010, 17:15

    * Artikelbild: Alois Stöger (49), Sozialdemokrat und Ex-Krankenkassenobmann aus Oberösterreich, ist seit einem Jahr Gesundheitsminister. - Foto: Standard/Matthias Cremer

      Alois Stöger (49), Sozialdemokrat und Ex-Krankenkassenobmann aus Oberösterreich, ist seit einem Jahr Gesundheitsminister.

"Meine Geduld ist am Ende" - Der Gesundheitsminister will notfalls durchgreifen, erklärt er im STANDARD-Interview

STANDARD: Herr Minister, sind Ihre Behörden nur werktags für die Gesundheit der Bürger zuständig?

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Stöger: Nein, die Behörden sind rund um die Uhr für die Gesundheit der Bevölkerung zuständig.

STANDARD: Warum wurde der Auslieferungsstopp des verseuchten Quargels einer Hartberger Firma dann, erst drei Tage nachdem die Gesundheitsagentur (Ages) diesen als Urheber tödlicher Infektionen identifiziert hatte, veranlasst?

Stöger: Wer sagt das?

STANDARD: Ein Sprecher der Ages im Standard. Demnach war das schädliche Produkt am Freitag, 15. Jänner, bekannt, am 19. wurde aber erst die Auslieferung gestoppt.

Stöger: Ein Verdacht ist kein mikrobiologischer Beweis. Wir behaupten ja nichts aus Jux und Tollerei, sondern benötigen klare Belege. Man kann einem Unternehmen nicht auf Verdacht die Existenzgrundlage entziehen, da braucht es Proben. Diese wurden am 18. Jänner gezogen.

STANDARD: Die Konsumenten wurden überhaupt erst am 23. Jänner informiert. In der Zwischenzeit kann viel Quargel verspeist worden sein. Warum hat Ihr Ministerium nicht sofort selbst gewarnt?

Stöger: Die Warnung hat der Erzeuger übernommen, der für das Produkt ja auch die Verantwortung trägt. Die Firma war bereit, am 19. Jänner die Produktion einzustellen und die Rückholung der Waren einzuleiten. So etwas muss erst einmal organisiert werden. Am 23._Jänner erfolgte schließlich die Warnung der Öffentlichkeit. Für mich sind das zügige Wege. Man kann die Verstorbenen natürlich nicht wegdiskutieren. Aber verglichen mit anderen Ländern, die gar nichts getan haben, hat die Lebensmittelkontrolle schnell und effizient gehandelt.

STANDARD: Die Österreicher leben auch dann ungesund, wenn sie keinen giftigen Käse essen. Punkto Übergewicht etwa brechen unsere Jugendlichen Rekorde.

Stöger: Viele junge Menschen haben zu wenig Chance auf Bewegung, die Räume werden immer enger, an den Schulen wird gespart. Es fehlt auch eine Kultur der gesunden Ernährung. Ich will deshalb durchsetzen, dass in Kindergärten und Schulen hochwertiges Essen angeboten wird. Außerdem möchte ich in der EU, wo wir derzeit an den kleinsten gemeinsamen Nenner gebunden sind, erreichen, dass wir gesundes Gemeinschaftsessen mit einem eigenem Gütesiegel auszeichnen dürfen.

STANDARD: Das reiche Österreich hinkt in Gesundheitsstatistiken hinten nach. Was läuft falsch?

Stöger: Die Gesundheitspolitik dreht sich immer nur um die medizinischen Angebote. So wichtig diese sind: Wir müssen weg von der Reparaturmedizin, hin zur Veränderung des Lebensstils, um Krankheiten zu verhindern. Dabei erwarte ich mir in der Regierung mehr Unterstützung, auch in Form eines angemessenen Budgets für die Vorsorge. Derzeit eiern wir um das Thema herum, das Problem wird hin- und hergeschoben. Gesundheit ließe sich zum Beispiel fördern, indem man in den Gemeinden die Vereinsamung von Senioren bekämpft. Derartige Ansätze übersteigen die Möglichkeiten eines Gesundheitsministers allerdings bei weitem.

STANDARD: Ihre "Waffe" ist die Bewusstseinsbildung. Warum sind Sie dann beim Kampf gegen das Rauchen so unentschlossen?

Stöger: Bin ich das denn?

STANDARD: Ich finde schon. Als Minister müssten Sie doch für ein radikales Rauchverbot kämpfen.

Stöger: Ich rauche selbst nicht, gebe also ein gutes Beispiel ab und bin auch für ein Rauchverbot in Lokalen. Allerdings habe ich bei meinem Amtsantritt ein neues Gesetz geerbt, das die Sache milder regelt. Trotz aller Kritik daran hat sich die Situation der Nichtraucher dramatisch verbessert. Im Gasthaus nicht zu rauchen ist heute gesetzliche Normalität.

STANDARD: In vielen Beisln merkt man davon aber nichts.

Stöger: Es stimmt, gerade in Wien halten sich viele Wirte nicht daran. Es ist inakzeptabel, dass diese nicht einmal den Kompromiss, den sie der Politik vor meiner Zeit abgerungen haben, einhalten. Ich werde die Übergangsfrist keinesfalls verlängern, ab 1. Juli müssen Raucherräume abgetrennt sein. Meine Geduld mit den Wirten ist dann am Ende. Wenn das Gesetz nicht respektiert wird, werde ich mich für ein generelles Rauchverbot in Gaststätten einsetzen.

STANDARD: Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes könnten die Zigarettenpreise sinken.

Stöger: Ich bedaure dieses Urteil sehr. Billigere Zigaretten widersprechen dem Ziel, Jugendliche vom Rauchen fernzuhalten. Ich erwarte mir vom Finanzminister Gegenmaßnahmen, um einen Preisverfall zu verhindern.

STANDARD: Mit einer höheren Tabaksteuer?

Stöger: Wie, das sei der Kreativität des Finanzministers überlassen.

STANDARD: Sie selbst wirken fit und drahtig. Leisten Sie sich denn gar keine Sünden?

Stöger: Ein Minister begeht keine Sünden. Aber ich gestehe: Oft schaffe ich es nicht, an einer Konditorei vorbeizugehen. (Gerald John, DER STANDARD - Printausgabe, 5. März 2010)

Cremers Photoblog: Bei Minister Stöger

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4 - Steiermark, Kärnten / LR. Dr. Kaiser, Kärnten, wie schaut`s nun aus?
« am: April 12, 2010, 11:38:10 Vormittag »

Von: Krebspatient-Krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Montag, 12. April 2010 10:33
An: 'peter.kaiser@ktn.gv.at'
Cc: 'alois.stoeger@bmg.gv.at'; 'franz.pietsch@bmg.gv.at'; 'vaa@volksanw.gv.at'
Betreff: LR. Dr. Kaiser, Kärnten mit Überblick zum Nichtraucherschutz in Kärnten? Liste von SP-Mandataren

Sehr geehrter Herr LR. Dr. Kaiser!

Danke für Ihr Schreiben!
Bitte wie ist es nun wirklich mit den eigenständigen Kontrollen rund um den Wörthersee, wie angefragt? Werden sie durchgeführt, und wie viele mit welchem Ergebnis seit der Ankündigung?
Unsere Initiative für den Nichtraucherschutz und 109.000 auf facebook suchen dzt. Volksvertreter, die sich für diese Sache wirklich einsetzen! Bitte haben Sie diesbezüglich eine bundesweite Liste der entsprechenden SP-Volksvertreter? Diese werden wir auch dort publizieren: http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,1072.msg8721.html#msg8721
Was sagen Sie eigentlich dazu: http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=315.msg866#msg866
Bitte bei Ihren Aussendung beachten:
1)   www.rauchersheriff.at oder www.sis.info  (für Informationen, oder Anzeigen an Stöger)
2)   www.nichtraucheninlokalen.at (für Unterstützungserklärungen zum Volksbegehren, dzt. rund 4.000)

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher

PS: Was sagen Sie zu den Gewaltexzessen, da Stöger nicht die Behörden von sich aus zum Kontrollieren ausschickt, sondern sich weiterhin dabei der durch den Tabakrauch geschädigten Patienten bedient? Siehe dazu gestrigen Kurier, heutiges Österreich, etc., ORF, Radio Kronehit und Antenne, abends ATV, und …, und die letzten Beiträge auf www.sis.info , auf der 1. Seite ganz unten! Wie oft muss ein toleranter Nichtraucherschützer oder euin Reporter, eine Pressefotografin noch niedergeschlagen werden, von unzähligen militanten Rauchern?

PPS: Wohin sollen wir diesmal rund 200 neue Anzeigen von Klagenfurt/Villach, etc. schicken, dass sie nicht wieder „verloren gehen“ wie am 13.8.2009?



Von: KAISER Peter [mailto:Peter.KAISER@ktn.gv.at]
Gesendet: Montag, 12. April 2010 09:09
An: 'Dietmar Erlacher'
Betreff: AW: [SPAM] LR. Dr. Peter Kaiser! Gratulation zum SP-Landesparteiobmann! Und wie ist es wirklich rund um den Wörthersee?

Sehr geehrter Herr Dr. Erlacher!
 
Ich möchte mich recht herzlich für Ihre Glückwünsche bedanken, über die ich mich sehr gefreut habe. Im Sinne Kärntens und seiner Menschen werde ich in meiner neuen Funktion mein Bestes geben.
 
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Dr. Peter Kaiser

________________________________________
Von: Dietmar Erlacher [mailto:erl@utanet.at]
Gesendet: Samstag, 10. April 2010 10:31
An: KAISER Peter

Sehr geehrter Herr LR. Dr. Peter Kaiser!
Gratulation zum SP-Landesparteiobmann!
Und wie ist es wirklich rund um den Wörthersee? Siehe: http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=273.msg834#msg834
Mit freundlichen Grüßen
   
K f K
Verein Krebspatienten für Krebspatienten
Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
Österreich
Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
Initiative Rauchfreie Gaststätten
Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
Hotline  9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at
Dietmar Erlacher, Bundesobmann

4554
You Tube, Videos, TV-/Radio Mitschnitte, Abstimmungen / Youtube, zur Entspannung
« am: April 12, 2010, 10:30:47 Vormittag »

Da dzt. im Krankenstand, bitte um weitere Guststückerln, danke!

http://www.youtube.com/watch?v=q_KbHojwJp0


4555
4 - Steiermark, Kärnten / ORF: Steiermark empört über Nicht-Nichtraucherschutz
« am: April 12, 2010, 10:04:27 Vormittag »

http://steiermark.orf.at/stories/434918/

GESUNDHEIT     09.04.2010
         Kein Rauchverbot: "Ignoranz und Unvernunft"
In Österreich wird kein generelles Rauchverbot in der Gastronomie erlassen. Zu diesem Schluss kommt Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) nach der Evaluierung des Tabakgesetzes. Steirische Ärzte sprechen von Ignoranz und Unvernunft.
            
            
            Räumliche Trennung bleibt
Ab Juli sollen Raucher und Nichtraucher in Lokalen ab einer bestimmen Größe räumlich voneinander getrennt sein - zu mehr kann und will sich die österreichische Politik nach Evaluierung des Tabakgesetzes nicht durchringen.
            
            ORF.at; 8.4.2010
   Rauchergesetz bleibt
            
            
            Ärztekammer versteht Entscheidung nicht
Für den Präsidenten der Ärztekammer Steiermark, Wolfgang Routil, unverständlich. Tausende Steirer sterben jährlich an den Folgen des Rauchens, immer mehr Jugendliche greifen zur Zigarette oder auch zum Alkohol, so Routil.
            
            
"Wer so lasch handelt, macht sich mitschuldig", so Routil.
            Nichtraucher und Arbeitnehmer schützen
"Ich halte diese Vorgehensweise des Ministeriums und letztlich der Bundesregierung für völlig unzureichend und auch für ignorant. Wer so lasch handelt macht sich letztlich mitschuldig", sagt Routil. Es gehe nicht nur darum die Nichtraucher, sondern auch die Arbeitnehmer zu schützen, so der steirische Ärztekammerpräsident.
            
            
            Gefahr des Passivrauchens
Ein generelles Rauchverbot allein schon aus arbeitsschutzrechtlichen Gründen hält auch der Vorstand der Kinderklinik am LKH Graz Wilhelm Müller für notwendig, der in diesem Zusammenhang auf die Gefahr des Passivrauchens verweist.
            
            
Müller fordert ein generelles Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden.
            Müller: "Bereiche sind Alibitrennungen"
Eine räumliche Trennung von Rauchern und Nichtrauchern bezeichnet der Mediziner als unvernünftige Maßnahme. Nicht nur in der Gastronomie müsse ein generelles Rauchverbot eingeführt werden. "Getrennte Bereiche sind Alibiabtrennungen. Jeder kann rauchen soviel er will. In seinem privaten Umfeld, in seinem Haus, auf seiner Veranda. Aber es sollte ein generelles Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden geben", sagt Müller.
            
            
Pichler würde auch das Rauchen im Freien verbieten.
            Typisch österreichische Lösung
Eine typisch österreichische Lösung - so lautet die Diagnose der Lungenfachärztin Rosemarie Pichler aus Weiz. Auch sie plädiert für ein generelles Rauchverbot, geht aber noch weiter und würde, wenn sie es könnte, Rauchen nicht nur in Räumen, sondern auch im Freien verbieten.
            
            steiermark.ORF.at; 8.4.2010
Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) hat am Donnerstag neue Zahlen zum Thema Rauchverbot in der Gastronomie präsentiert: Österreichweit gab es mehr als 4.200 Anzeigen, mehr als zehn Prozent davon in der Steiermark.
   Rauchverbot in Lokalen: Rund 4.200 Anzeigen

ACHTUNG: Einiges, wie die Zahl 4.200, ist falsch!

Siehe:

http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=315.msg866#msg866

4556

Die Behörden wissen einiges davon nicht, aber vor allem die Bevölkerung soll durch Leserbriefe aufgeklärt werden.


Nichtraucherschutz - Gesetz ist Gesetz


Das Tabakgesetz schützt Nichtraucher seit 1.1.2005 (Rauchverbot in EKZ und Öffentlichen Gebäuden), sowie seit 1.1.2009 in Straßenlokalen, vor dem nachweislich tödlichen Tabakrauch (Jede getürkte Studie ist uninteressant - zuletzt vermutlich "market" und "Ifes". Welcher Hersteller einer Ware schreibt die Todesgefahr sonst noch auf die Verpackung seines Produktes?).
Eine Übergangsfrist für einen Umbau haben ca. 5 % der Wirte, nämlich nur jene, die vor dem 31.12.2008(!) bei der Behörde um Verlängerung der Umbaufrist angesucht haben. Hat die Behörde nach diesem Zeitpunkt Bewilligungen akzeptiert, besteht Amtsmissbrauch (mehrfach angezeigt!).

Die WKO versandte an ihre Gastros Falschkennzeichnungen, welche die Wirte gerne aufklebten: Dadurch Irreführung der Gäste, da nicht das drinnen ist, was außen draufsteht; zudem Unlauterer Wettbewerb!

Gastros müssen lt. Nichtraucherschutz bis 2.000.- und bei Wiederholung bis 10.000.- Strafe zahlen, nicht erst ab 1.7.2010. Verbotener "Zigarettengenuss" kostet RaucherInnen erstmals bis 100.- und bei Wiederholung bis 1.000.- Euro; Achtung, Unwissenheit schützt nicht vor Strafe!
Da kann man doch hunderte Beamte einstellen, von der Polizei, der Post, dem AMS! Die Behörden dürfen - einmalig in Österreich - das Gesetz nicht exekutieren, denn sie müssen - laut Gesetz - warten, bis eine verwertbare Anzeige von einem couragierten Bürger auf dem Tisch liegt. Auch Nachkontrollen sind laut Gesetz nicht erlaubt! Das haben die WKO, die meisten Parlamentarier, mit Hilfe weiterer Lobbyisten geschafft. Und eine Änderung des Gesetzes ist deswegen nicht möglich, ergänzte Stöger zuletzt bei Thurnher im ORF!

Die Behörden sind unterbesetzt, Mitteilungen gehen "verloren", Verfahren werden einfach eingestellt, obwohl die bundesweiten "Unabhängigen Verwaltungssenate" (2. Instanz) und die mehrfachen Urteile des VfGH (letzte Instanz) immer gegen die Wirte entschieden.
Als Krebspatient und Obmann von fast 5000 Mitgliedern im Verein "Krebspatienten für Krebspatienten" kann mir niemand etwas vormachen. Onkologiepapst Prof. Zielinski sagte erst jetzt wieder vor 400 Ärzten im Wiener Rathaus: Bis zu 90 % aller Krebserkrankungen haben den Tabakrauch als Verursacher. Und weiter: täglich zig Herzinfarkte, Schlaganfälle, COPD-Kranke, Schädigungen des Ungeboren, Kinder/Jugendliche mit Asthma und Allergien, gehen auf den tödlichen Tabakrauch zurück!
Wir stellen Gemeinwohl vor Eigenwohl. Tabakrauchgeschädigte mit Verwandte, Bekannte, Ärzte, Studenten etc. machen seit einem Jahr gemeinnützig und unentgeltlich "Besuche" und müssen 80 bis 90 % dieser zur Anzeige bringen.

Sind die Wirte ein Volk der Ignoranten (Gesetzesbrecher), und deckt dies die Wirtschaftskammer?

Ist unser Gesundheitssystem bankrott und auch hier vor den Lobbyisten in die Knie gegangen (Stöger)?

Wann überprüft endlich die Behörde die Nichteinhaltung des Nichtraucherschutzgesetzes? Wir wollten nie meine Kollegfen anzeigen; bin Jahrzehnte Funktionär in der Landes- und Bundeswirtschaftskammer.

Warum gibt es keine Aufklärung, keine Prävention, was mich als ehem. Landeschulrat besonders schmerzt. Kinder und Jugendliche werden vom Staat alleine gelassen!

Informationen zum Gesetz etc. auf www.sis.info

Dietmar Erlacher, Tirol


Bitte bei Berichte Links dazu veröffentlichen:

1)   www.rauchersheriff.at oder www.sis.info  (für Informationen, oder Anzeigen an Stöger)
2)   www.nichtraucheninlokalen.at (für Unterstützungserklärungen zum Volksbegehren, dzt. rund 4.000)



4557
MITTEILUNGEN AN DIE MEDIENVERTRETER / Kurier: DONAUZENTRUM - ATTACKEN
« am: April 12, 2010, 01:20:44 Vormittag »

http://kurier.at/nachrichten/wien/1993233.php

Hier wurde, trotz obiger Zusendung, wohl Raucherin die Journalisten, etwas eigenartige wiedergegeben, oder?

Pfefferspray kontra harte Raucherfaust
Mit zwei Anzeigen endete Freitag ein Konflikt ums Rauchen im Wiener Donauzentrum. Raucher-Sheriff Dietmar Erlacher und ein Gast waren aneinandergeraten.

Raucher Harte Bandagen im Einkaufszentrum: Nichtraucher, gegen Raucher, das ist Brutalität. DruckenSendenLeserbrief
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Der selbst ernannte Raucher-Sheriff Dietmar Erlacher, 60, hat sein Kampagnen-Büro in der Steigenteschgasse in Wien-Donaustadt, gar nicht weit vom Donauzentrum. Klar, dass der Vorkämpfer für rauchfreie Lokale die Szene dort besonders scharf unter die Lupe nimmt.

So war es auch am Freitag, als Erlacher zum Mittagessen das Restaurant eines von ihm schon oft beanstandeten Supermarktes aufsuchte. Speziell eine angeblich häufig offene Tür zur Nichtraucherzone des Lokals hatte dem Kämpfer wider dem blauen Dunst im Visier.

Stets in Aktion, wollte er auch Freitag die Szene fotografisch dokumentieren. Das irritierte prompt etliche ältere, aber resche Donaustädter Gäste, die den gebürtigen Tiroler aufforderten, damit aufzuhören. Ein Wort gab das andere, und plötzlich sah der Raucher-Sheriff Sterne. Ein rüstiger Pensionist, Rudolf Sch., 79, Raucher, hatte zugeschlagen.

In Panik griff Erlacher zum stets mitgeführten Pfefferspray und sprühte den Angreifen eine Ladung ins Gesicht. Die Polizei beendete schließlich die Auseinandersetzung. Das Pfefferspray-Opfer musste wegen einer Augenreizung im Spital versorgt werden. Der Raucher-Sheriff ließ seine Blessuren (Prellung) in einer Ordination verarzten und dokumentieren.

Beide Beteiligten kassierten eine Anzeige wegen Körperverletzung. Dabei gilt das von Erlacher gesetzte Delikt als schwerer wiegend, da es mit einer "Waffe" begangen wurde. Der sonst so unerschrockene Anti-Raucher-Kämpfer zeigte sich Samstag am Telefon doch etwas gedämpft. Erlacher: "Es geht mir noch schlecht, ich konnte auch nicht wie geplant heim nach Tirol fahren." Es sei der erste Zwischenfall dieser Art gewesen, erklärte der Patient, dabei hätte er schon gut 1000 Aktionen in Lokalen durchgezogen und Anzeigen in Sachen Nichtraucherschutz gegen säumige Wirte gelegt.

Seine Kampagne will er tapfer fortsetzen. Ein heißer Sommer steht an. Schließlich endet mit Juli die Übergangsfrist für die räumliche Trennung von Raucher-und Nichtraucherzonen in größeren Lokalen. Aber noch vorher wollen Erlacher und seine Mitkämpfer die Gastronomie einer Landeshauptstadt unter die Lupfe nehmen. Hoffentlich lauern dort nicht so gefährliche Raucher wie im Donauzentrum.

Artikel vom 11.04.2010 12:27 | KURIER | Ilse Schmid

4558


http://www.krone.at/krone/S25/object_id__194416/hxcms/

"Krone": Abschließend eine Frage zum Rauchverbot in Lokalen: Muss ein Wirt, der die Kosten für den Umbau seines Lokals in Raucher- und Nichtraucherbereiche auf sich nimmt, damit rechnen, dass ein generelles Rauchverbot in Lokalen die Investition sinnlos macht?
Mitterlehner: Der Wirt kann meines Erachtens damit rechnen, dass es kurz- bis mittelfristig wohl zu keinem generellen Rauchverbot in Lokalen kommen wird. Dazu laufen die Mechanismen in der EU zu langsam: Bis es womöglich zu einer EU-Richtlinie kommt, dauert es noch.

"Krone": Reservieren Sie im Raucher- oder Nichtraucherbereich?
Mitterlehner: Im Nichtraucherbereich, weil ich nur in Jugendjahren ein paar Zigaretten gepafft habe. Es ist mir jedoch klar, dass es sehr ins Persönliche geht, wenn man den Menschen das Rauchen verbieten will. Allerdings ist zu bedenken, dass alle diese Maßnahmen zum Schutz der Arbeitnehmer im Lokal dienen.

Anmerkung:
Aha, das erinnert mich an den netten Centerleiter vom großen EKZ Arcade in Villach.
"Ich wäre ja für Rauchverbot in meinem Center, aber die Lokale halten sich nicht dran.
Ich habe Familie und wir gehen nie hier, sondern in NR.-Lokalen essen!"
Und:
Eine Pressevertreterin bei unserer Pressekonferenz in Villach, Ende Jänner sagte zum EKZ Arcade:
Mütter mit Kinder haben in einem EKZ nichts zu suchen, also kann geraucht werden. ICH habe sie aufgefordert die Oressekonferenz zu verlassen (Kärntner Tageszeitung!)!


4559

Von: krebspatient-krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Mittwoch, 27. Jänner 2010 19:49
An: 'Konkret@orf.at'
Cc: 'kundendienst@ORF.at'; 'Simone.Stribl@orf.at'; 'report@orf.at'; 'thema@orf.at'; 'club2@orf.at'
Betreff: Heutiges ORF-Konkret zu Nichtraucherschutz war NICHT konkret
Wichtigkeit: Hoch

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großem Unbehagen habe ich Ihre heutige Sendung gesehen.
Leider haben Sie die falschen Informanten gefragt, für eine „konkret“ – Sendung.
1)   Das Wiener Cafe Museum hat nicht wegen evtl. Umbaukosten zugesperrt, sondern – lt. Besitzer – da die Miete per 1.1.10 exorbitant angestiegen wäre. Wäre ersteres der Fall gewesen könnten Sie sicher sein, dass bis 30.6.2010 (letzte Frist für Umbau) das Cafe offen geblieben wäre.
2)   Investitionen wurden dort seit vielen, vielen Jahren nicht mehr gemacht. Jeder Unternehmer muss dabei ein Risiko tragen, da braucht es keine Rechtssicherheit, wie dieser Tabak-Gastro-WKO-Lobbyist (Cafekioskbesitzer?) immer Falschaussagen wissentlich von sich gibt! Sie hätten ihn besser fragen sollen, wie er und seine Kollegen zur vorsätzlichen Körperverletzung mit möglichem, tödlichen Ausgang steht, denn wieder waren in Österreich letztes Jahr rund 11.000 Rauchertote und 1.086 Passivrauchtote! Übrigens: Ich bekomme auch keine Rechtssicherheit bei Investitionen in meinem Betrieb; das fällt unter Unternehmerrisiko, sowie in der Kalkulation unter Gewinn und Wagnis. Aber davon haben wohl die meisten Kaffeesieder noch nie etwas gehört: Tee 2,70 Euro (öS 37,80 !!!) und Melange 3,70 Euro (öS 51,80 !!!), im Schnitt, auch teurer! 
3)   Ein Umbau kostet keinesfalls 150.000.- bis 200.000.-, wie dieser „Ferstl“ wieder sagt. Wir Tischler und Glaser machen dies ab 3.000.- Euro, evtl. zuzügl. Lüftungsumbau in Summe 10.000.- Euro. Eine solche Panikmache schadet auch den Jungunternehmern!
4)   Ebenso ist es eine arge Unterstellung wenn Sie quasi sagen: „Es gibt keine Hilfe zur Raucherentwöhnung“. Genau das Gegenteil ist der Fall. Bei unseren bundesweit 12 Pressekonferenzen, heute in Kärnten (Anlage), hatten wir immer wen kompetenten der GKK am Podium. Selbstverständlich gibt es, auch in Wien, kostenlose Einzel- und Gruppentherapien, oft sogar mit Mentaltraining, Bewegungstherapie und viel, viel mehr, wie ich heute wieder hörte.
5)   Hinweis: Dass die WKO, z. B. in OÖ., 5 Wochen vor der Kammerwahl günstige Darlehen zum Umbau gibt, ist wohl der größte Hohn. In ca. 2 Jahren ist der Nichtraucherschutz EU-Gesetz. Bekommen dann die Wirte wieder ein billiges Darlehen, dass sie die Umbauten wieder entfernen? Der Dumme ist der Wirt, der jeweils 15 Jahre lang die Darlehen zurück zahlen kann. Lachender Dritter ist die Sektion Banken in der WKO, die wieder hinten herum ein gutes Geschäft bekamen.
So darf ich dem ORF empfehlen, bezüglich Nichtraucherschutz kompetentere Fernsehteams einzusetzen. Auch empfehle ich, eine längere Sendung z. B. Report oder Club 2 mit diesem Thema zu veranstalten. Hohe Zuschauerzahlen sind dem ORF gewiss, denn das Thema ist nach wie vor aktuell, wie meine Kurzdiskussion in der ZiB24 zuletzt bewies.

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher, Krebspatient


PS: Laden Sie zur „Supersendung“ auch meinen WKO-Präs. Dr. Leitl ein, denn er war für die WKO mittragend, als dieses „Kdolsky-Gesetz“, glaublich mit Bartenstein, „geboren“ wurde. Er zeichnet mitverantwortlich für täglich 30 Rauchertote und 3 Passivrauchtote! BM. Stöger kann es jetzt „nur“ ausbaden, also sofort generell rauchfreie Lokale zum Gesetz werden zu lassen, wenn er noch länger Gesundheitsminister bleiben will. Innerhalb von nur fünf Wochen organisierten sich nämlich auf Facebook über 82.000 Nichtraucher, die ein Volksbegehren für generell rauchfreie Lokale abhalten werden! Ein kompetenter Gast wäre der Arbeits- und  Hygienemediziner, Internist Prof. Dr. Manfred Neuberger; er misst selbst die Schadstoffe, in den Lokalen, wie im Wohnzimmer. Und vergessen Sie den Tabaklobby-Promianwalt Dr. Ainedter, dem es nicht zu blöd ist für Zigaretten/Zigarren zu werben, den Passivrauch verharmlost, und als Vorstandsmitglied der Österreichischen Krebshilfe die Broschüre „Tabakrauch – Passivrauch“ heraus gibt. Auf solche Leute kann Österreich verzichten!

4560

Rücktrittsforderung  gegen
 
Wiens Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch, sowie
Wiens Bezirksvorsteherin von Hütteldorf/Penzing Andrea Kalchbrenner.

       
                         K f K
  Verein Krebspatienten für Krebspatienten
Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                     Österreich
    Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
     Initiative Rauchfreie Gaststätten
Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
 Hotline  9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at
   
 
Sehr geehrte Damen und Herren Medienvertreter!
 
Gibt es etwas Ärgeres?
 
„Wiens Bildungsminister“ Christian Oxonitsch und Wiens „Promibürgermeisterin von Hütteldorf/Penzing“ Andrea Kalchbrenner eröffneten das Hütteldorferbad vor den Medienvertretern.
 
Sie hatten in diesem Öffentlichen Gebäude nicht Besseres zu tun, als ihre Drogensucht öffentlich zur Schau zu tragen.
 
Diese Personen haben in der Bevölkerung höchste Vorbildeigenschaften und haben die Konsequenzen für ihren Suchtkonsum vor den Medienvertretern zu verantworten, daher fordern wir deren
 
RÜCKTRITT!
 
Ist schon BM. Stöger und Ges.SR. Wehsely mit Bgmst Häupl nicht in der Lage dafür zu sorgen, dass der Nichtraucherschutz lt. Tabakgesetz eingehalten wird, machen Wiener Spitzenpolitiker für das tödliche Tabakrauchen noch Werbung! Bekommen sie dafür bezahlt? Sind sie und weitere Mitglieder der von Stöger zitierten mächtigen Lobbyisten verantwortlich, weshalb das Tabakgesetz so und nicht anders ist, und eine Änderung im Parlament keine Mehrheit findet.
 
11.000 Rauchertote und 1.064 Passivrauchtote im Jahr 2008 sind scheinbar noch nicht genug. Aussagen von Prof. Zielinski, dass über 50 % der Krebserkrankungen den Tabakrauch als Verursacher haben, stören scheinbar nicht. Sind 37.000 Krebsneuerkrankungen/Jahr diesen „Volksvertretern“ noch nicht genug?
 
Zusätzlich sind durch den tödlichen Tabakrauch Schädigungen von Ungeborenen, Asthma- und Allergieerkrankungen schon im Kindesalter, Krebs, Schlaganfälle, Herzinfarkte, COPD, etc. zu beklagen! Deshalb wird ja die Gefahr der „häufig tödlich endenden Tabak bedingten  Erkrankung“ auf jeder Zigarettenpackung angeprangert.
Stöger spricht im ORF bei Thurnher von „Lobbyisten, die eine parlamentarische Änderung des Gesetzes auf generell rauchfreie Lokale derzeit nicht möglich machen.“ Da jegliche Werbung für Zigaretten verboten ist, haben die Tabaklobbyisten Millionen zur Verfügung. Was machen sie wohl damit?
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Dietmar Erlacher
 

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Dazu:

Wir wurden gerade von diesem Vorfall der SP-Politiker in Kenntnis gesetzt!
Wir sind ENTSETZT!


„Krebspatienten für Krebspatienten“ mit der „Initiative rauchfreier Lokale und Öffentliche Gebäude“ werden noch heute Anzeige erstatten!

"Rauchen für Politiker und Bademeister im Öffentlichen Hallenbad Hütteldorf erlaubt?

Bild 1
Bild 2
Bild 3
 
Bilder zum Vergrößern mit Klick ins jeweilige Bild: links: rauchender Stadtrat Oxonitsch, Mitte: rauchende Bezirksvorsteherin Kalchbrenner, rechts: rauchende Bademeister
http://www.wien-konkret.at/sport/schwimmbad/huetteldorferbad/

Offensichtlich ist das Rauchen für Politiker (z.B. Stadtrat Oxonitsch oder Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner - beide SPÖ), aber auch für die Bademeister im Restaurant des Hallenbades Hütteldorf erlaubt. Für alle anderen Menschen natürlich ist dies aufgrund des Tabakgesetzes seit 1.1.2005 verboten!

Klarstellung: Natürlich ist auch das Rauchen für Politiker und Bademeister im Öffentlichen Gebäude Hallenbad Hütteldorf verboten. Sie haben es aber im Rahmen der Pressekonferenz am Eröffnungstag trotzdem getan. Vorbildwirkung?"

PS: Bitte Links dazu
1)   www.rauchersheriff.at oder www.sis.info  (für Informationen, oder Anzeigen an Stöger)
2)   www.nichtraucheninlokalen.at (für Unterstützungserklärungen zum Volksbegehren, dzt. rund 4.000)