Beiträge anzeigen

Diese Sektion erlaubt es ihnen alle Beiträge dieses Mitglieds zu sehen. Beachten sie, dass sie nur solche Beiträge sehen können, zu denen sie auch Zugriffsrechte haben.


Nachrichten - admin

4531
Deutschland / Deutschland: auch hier geht`s rund, in 3 Monaten bzw. jetzt schon
« am: April 14, 2010, 01:37:36 Vormittag »



Zwischen den Gegnern qualmt's

13. April 2010, 04:00 Uhr

Showdown im Rauchverbots-Streit naht: Am 4. Juli stimmen die Bayern ab

Der Tag der Entscheidung naht unaufhaltsam. Knapp drei Monate sind es noch bis zum Volksentscheid über ein komplettes Rauchverbot in Bayern - und schon jetzt rüsten sich die Raucher- und die Nichtraucher-Fraktion für das alles entscheidende Gefecht. Denn am 4. Juli dürfen alle Bürger im Freistaat darüber abstimmen, ob es künftig ein ausnahmsloses Rauchverbot in Wirtshäusern und Bierzelten geben soll.
..............

http://www.welt.de/die-welt/regionales/article7158590/Zwischen-den-Gegnern-qualmts.html


4532
EU-Regelung könnte österreichische Lösung ersetzen
Vernebeltes Rauchverbot
Die EU könnte bald ein totales Rauchverbot verhängen.

Die EU könnte bald ein totales Rauchverbot verhängen. (© dpa)
Von WZ Online

Aufzählung Vertrauensschutz verhindert hausgemachtes Totalverbot.
Aufzählung Jurist rät Lokalbesitzern von Umbauten ab.

Wien. Seit knapp eineinhalb Jahren gilt in Österreich ein "differenziertes Rauchverbot" mit speziellen Ausnahmen für bestimmte Lokalgrößen, Mehrraumbetriebe und Unternehmen, die Denkmalschutz- und feuerpolizeilichen Vorgaben unterliegen. Seit Beginn steht diese komplizierte Regelung im Kreuzfeuer der Kritik, ob sie langfristig hält, wurde mehrfach bezweifelt.

..................................
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4975&Alias=Wzo&cob=483293




4533
4 - Steiermark, Kärnten / Re: Steiermark noch nicht rauchfrei?
« am: April 14, 2010, 00:41:45 Vormittag »

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2327491/eu-weites-rauchverbot-steht-vor-tuer.story

: 05.04.2010 um 18:54 Uhr148 Kommentare
Juristen überzeugt: EU-Rauchverbot steht vor der Tür

In knapp drei Monaten läuft die Übergangsfrist für Gastronomen ab, um abgetrennte Nichtraucherbereiche zu schaffen. Diese Investition könnte umsonst sein, warnen Experten.

Foto © xjbxjhxm #18725392 - Fotolia.de

Seit eineinhalb Jahren gilt in Österreich ein Rauchverbot mit zahlreichen Ausnahmebestimmungen. In knapp drei Monaten läuft die Übergangsfrist für Gastronomen ab, um abgetrennte Nichtraucherbereiche zu schaffen. Verfassungsjurist Heinz Mayer rechnet allerdings damit, dass die viel kritisierte Regelung nicht langfristig halten wird. Er glaubt an die baldige Einführung eines EU-weiten Qualmverbots.
"Würde keinen Euro investieren"

"Das ist sehr realistisch, weil die Gesundheitsbelastung für Arbeitnehmer und Passivraucher so gut dokumentiert ist, dass das nur mehr eine Frage der Zeit ist", betonte Mayer im Austria Presse Agentur-Gespräch. "Mittelfristig wird es auf ein totales Rauchverbot hinauslaufen." In Umbauarbeiten würde der Jurist daher "keinen Euro investieren".

Sein Kollege Bernd-Christian Funk sieht es ähnlich: "Es ist im Gespräch auf europäischer Ebene eine Richtlinie zu schaffen." Wer sich nicht daran halte, soll durch hohe Strafen und kurze Prozesse "stigmatisiert" werden, meinte Funk. Dies sei aber eine unverbindliche Empfehlung. Eine Richtlinie, dass sich EU-Staaten an diese Vorgehensweise halten müssten, gebe es nicht.

Sehr wohl ist eine solche Richtlinie laut Mayer aber bezüglich der Einführung eines Rauchverbots denkbar - und zwar mit dem Ziel, Arbeitnehmer zu schützen. Laut Funk bringt aber auch eine solche Regelung kein hundertprozentiges Rauchverbot: Wo nur der Lokalbesitzer die Bedienung vornehme und es gar keine Angestellten gebe, dürften die Gäste weiter rauchen, meinte der Jurist.
Verbot als "verfassungsrechtliches Problem"

Entschließe sich die österreichische Regierung in naher Zukunft selbst zu einem generellen Rauchverbot, wäre das ein "verfassungsrechtliches Problem", betonte Funk. "Nachdem vor gar nicht langer Zeit ein differenziertes Rauchverbot eingeführt wurde, wäre es wohl nicht zulässig, wenn unmittelbar danach ein totales Rauchverbot kommt." Hintergrund ist der im Gleichheitsgebot verankerte Vertrauensschutz: Wer für eine gesetzliche Bestimmung Investitionen tätigt, dem darf das dadurch erlangte Recht nicht einfach wieder weggenommen werden. Genau dies würde laut Juristen auf Besitzer extra umgebauter Lokale zutreffen, das Gesetz wäre dadurch vom Verfassungsgerichtshof (VfGH) kippbar.

--------------------------------------------------------------

Mediocrity am 08.04.2010, 10:16Kommentar melden
Jeder Mensch hat gewusst dass das totale Rauchverbot auf EU-Ebene kommt

Trotzdem haben Wirtschaftskammer und Gastrolobby einen bescheuerten Kompromiss erzwungen - und jammern jetzt wieder, weil sie mit dem selbst erzwungenen Kompromiss nicht leben können/wollen. Selbst schuld.

 
Antwort von iwassawoss am 08.04.2010, 13:39Kommentar melden
unsere rückgratlosen Politiker

haben nicht den Mumm, vorbildhaft vorzugehen. Warum? Weil die Tabaklobby zu mächtig ist. In ein Solarium darf man erst ab 16 Jahre aber Kleinkinder bereits müssen in Lokalen den Rauch einatmen. Ich versteh die Welt nicht mehr.


Antwort  von 7319 am 07.04.2010, 17:06Kommentar melden
es gibt keine Nichtraucherlokale

folglich hat man als Nichtraucher keine Wahlfreiheit, sondern nur die Möglichkeit daheimzubleiben oder sich in einem nach Rauch stinkenden Lokal der Gesundheitsgefährdung des Passivrauchens auszusetzen.
Kein Wirt macht ein Nichtraucherlokal auf, solange er mit wirtschaftlichen Nachteilen gegenüber dem Raucherlokal zu rechnen hat, also, die Idee der Wahlfreiheit ist ein Illusion

Undisputed am 07.04.2010, 10:30Kommentar melden
Danke EU endlich...
können sich die nächsten beim AMS anmelden. Da die Einnahmen schwinden beim Trafikanten und er nur noch sein Geschäft finanzieren kann. (Solang er allein 24.Std--6Tage die Woche arbeitet).
Auch für so manches Beisl, wird es heißen geschlossen "Nichtraucher-Schutz"
Jetz braucht sich der Angestellte nicht darüber beschwerden das geraucht wird..nö jetz kann er zum AMS sich dort beklagen..das vorm Gebäude geraucht wird, und er durch den Qualm muss.

 
Antwort von carmen253 am 08.04.2010, 08:24Kommentar melden
http://www.gesundheit.steiermark.at/cms/beitrag/10644218/842125/
Pro Tag gibt es gibt es in Österreich 4 Tote durch ungewolltes Einatmen von Tabakrauch. Darunter auch Kinder. Das ist Massenmord. Die Tabakproduktion sollte gesetzlich verboten werden. Und alle, die am Tabak verdient haben, sollen Kranke unentgeltlich bis zum Tode pflegen müssen. Die Raucher selbst sind arme Abhängige, denen geholfen werden muss, vom Laster loszukommen. 70% der Raucher würden leichter aufhören, wenn es endlich ein allgemeines Rauchverbot gäbe. Wer es nicht lassen kann, soll im Freien rauchen aber in 20m Abstand von anderen atmenden Lebewesen!


4534
EU, Fragen, Antworten, etc. / EU - Fragen, Antworten, Aussendungen, "Meinungen"
« am: April 13, 2010, 23:46:41 Nachmittag »
Walter Ring  
Ich hab dort: https://www.secure.europarl.europa.eu/parliament/public/citizensMail/secured/cmRequest.do?cmLanguage=de vor einigen Wochen eine Anfrage gestellt, wie das denn jetzt aussieht mit einem geplanten EU-weiten Rauchverbot, und kaum zu glauben, heute eine recht ausführliche Antwort bekommen:

Sehr geehrter Herr Ring,
vielen Dank für Ihr Schreiben vom 27. März 2010 hinsichtlich möglicher europäischer Gesetzgebung zum Schutz von Arbeitnehmern in der Gastronomie. Wir haben Ihre Ausführungen mit Interesse gelesen, konnten Ihnen allerdings auf Grund der Vielzahl der hier eintreffenden Anfragen nicht früher antworten, was wir bedauern. Die Europäische Kommission hat am 30. Jänner 2007 ein Grünbuch über die Einrichtung von rauchfreien Zonen in Europa veröffentlicht, in welchem sie ihre Positionen in Bezug auf den Nichtraucherschutz umfassend darlegt. Auf Grundlage der Erkenntnis, "dass Passivrauchen eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit und das Leben darstellt" und in Anbetracht der Tatsache, " dass die Expositionswerte in Einrichtungen des Gastgewerbes außergewöhnlich hoch liegen" schlägt die Europäische Kommission die Schaffung weiterer rauchfreier Zonen, insbesondere in der Gastronomie vor. Mit welchen der zur Verfügung stehenden Mittel und in welchem Umfang diesbezügliche Maßnahmen ergriffen werden sollen, lässt die Kommission zwar weitestgehend offen, als eine Option wird allerdings ein absolutes Rauchverbot in geschlossenen Räumen genannt, welches durch verpflichtende Europäische Arbeitnehmerschutzbestimmungen durchgesetzt werden könnte. Den vollständigen Text des Grünbuches finden Sie unter folgendem Link: http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=COM:2007:0027:FIN:DE:PDF In seiner Entschließung vom 24. Oktober 2007 zu dem Grünbuch "Für ein rauchfreies Europa: Strategieoptionen auf EU-Ebene" (P6_TA(2007)0471) begrüßt das Europäische Parlament eben dieses Grünbuch und fordert die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union auf, "innerhalb von zwei Jahren ein uneingeschränktes Rauchverbot in sämtlichen geschlossenen Arbeitsstätten, einschließlich der Gastronomie sowie in sämtlichen geschlossenen öffentlichen Einrichtungen und Verkehrsmitteln in der Europäischen Union einzuführen" (Ziffer 8 erster Satz). Des Weiteren fordert das Europäische Parlament die Europäische Kommission auf, "für den Fall, dass die genannten Ziele nicht von allen Mitgliedstaaten erreicht werden, dem Europäischen Parlament und dem Rat bis 2011 einen Vorschlag für Regelungen für den Nichtraucherschutz im Bereich des Arbeitsschutzes vorzulegen und dabei die bereits bestehenden nationalen Bestimmungen der Mitgliedstaaten anzuerkennen" (Ziffer 8 zweiter Satz). In einer weiteren Entschließung vom 26. November 2009 (P7_TA(2009)0100) begrüßt das Europäische Parlament zwar die von einigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union bereits ergriffenen Nichtraucherschutzmaßnahmen, beharrt allerdings auf seiner Forderung nach einem umfassenden Rauchverbot in sämtlichen geschlossenen Arbeitsstätten, einschließlich der Gastronomie. Gegenwärtig ist also noch offen, in welchem Umfang und in welcher Form die Europäische Union weitere Maßnahmen zum Schutz von Nichtrauchern beziehungsweise Arbeitnehmern ergreifen wird. Bezüglich der momentanen Situation in Österreich möchten wir Sie darauf hinweisen, dass das Europäische Parlament als ein gesetzgebendes Organ der Europäischen Union keinerlei Möglichkeit hat, die Einhaltung des österreichischen Tabakgesetzes zu kontrollieren beziehungsweise eine diesbezügliche Aufsicht über österreichische Behörden zu führen. Wir bedanken uns für Ihr Interesse an der Arbeit des Europäischen Parlaments und hoffen, dass diese Informationen auf Ihr Interesse stoßen.
Mit freundlichen Grüßen
D. Klaas Hauptverwaltungsrat
Europäisches Parlament... Mehr anzeigen
Generaldirektion Präsidentschaft
Referat Bürgeranfragen"

---------------------------

Es besteht ja doch noch Hoffnung, dass sich mal was in der EU rührt.

4535

http://www.youtube.com/watch?v=PY-N3yb4B1M

Ainedter,
(Promi-Rechtsanwalt und viele Jahre im Vorstand der Österreichischen Krebshilfe), vertritt Raucher und Gastros und bekommt dafür Gelder von ....... (alle wissen es!). Es gibt "nette" Episoden, unter uns Justizleute bekannt, aber was soll`s, er macht alles für Geld, und das nicht für wenig, und meine unzähligen Sympathisanten bundesweit, wie auch ich, setzen sich uneigennützig und unentgeltlich für den NR.-Schutz ein. Da hinkt halt jeder Vergleich, meinen Sie nicht auch, Dr. Ainedzer?
Er spricht Blödsinn, u. a. soll er den Wahrheitsbeweis antreten, mir einmal zeigen, wo ich "viele" Fotos gemacht habe! Tatsache ist: Ich fotografiere höchstens 1 % der Lokale (miese Handyfotos), von außen, ohne Leute, z. B. wenn keine Kennzeichnung drauf ist, was die Wirte bei Erhalt des Strafbescheides nämlich abstreiten und schnell eines (meist falsches) draufkleben, oder wenn bei Raucherlounges, wie im I.Spar Restaurant im Donauzentrum die (3 Türen) - direkt bei den Nichtraucherbereichen - sperrangelweit offen sind; dies obwohl seit 3 Wochen der Zettel "Bitte Türe schließen" aufgeklebt ist - das Personal (speziell der gestern wieder gewalttätige Kellner) hält sich nämlich nicht daran, neben einigen gewalttätigen Gästen!
Weiters soll sich der Promimensch was schämen, im Vorstand der ÖSTERREICHISCHEN Krebshilfe zu sein, für Zigarettenrauchen plädieren, und mit der Ö. Krebshilfe vor kurzem die Broschüre herausgeben über die Gefährlichkeit des Passivrauchens.
Und es kann sein dass ich es nicht mehr genau weiß, aber ich glaube mich zu erinnern, dass er sich für die "Verdienste um die Ö. Krebshilfe" auch noch auszeichnen und ehren hat lassen. Bitte bilden Sie sich selbst eine Meinung. Zu Ulbrich`s Zeiten sagte man: Wendehälse!
Vielleicht kann man hier bald den Link zu Youtube sehen, über meine direkte Konfrontation mit Ainedter, wo er sich, mediengeil und koste es was es wolle, schon gleich nach 8 Uhr auf 88,6 zur "Wortspende" angemeldet hat. Aber dem - sonst so redegewandten - Ainedter blieben bald die Worte im Hals stecken und er legte sich vermutlich mit argen Bauchschmerzen wieder nieder.

Keine Meinung bilden braucht man sich über
Christine Cote.
Das was mir ein Arzt sagte wiederhole ich: sie ist "arm".
Angeblich hat sie auch eine 19-jährige Enkeltochter mit Krebs, und dann so ......! Ja, "arm"!
Wenn man sie hier sieht, traut man ihr Gewalttätigkeiten gar nicht zu. Bitte überseht und überhört diese Frau. Danke!

4536
Einfach zum Nachlesen - Besonderheiten? / D A N K E !
« am: April 13, 2010, 22:12:18 Nachmittag »
Am Vormittag war ich voll in meinem Element: Gemeinwohl!

Gestern Nachmittag wollte mich 88,6, Heiligenstädter Lände, um heute 8 Uhr früh, für 2 x 3 min Statements.

Daraus wurden 2 x 6 Minuten, aber was ist das schon, bei diesem Thema.

Und schließlich war ich "Alleinunterhalter" von 8.20 Uhr bis mittags,

und habe in den kurzen Pausen zig Telefonate geführt!


Nebenan ist Ö3, "88,6 Feind hört mit", ist 88,6 "verwanst", und hat mich zwischendurch ins Studio im Nebenhaus gebeten.

Da sind einem Tiroler die Augen herausgefallen. Die freundliche Martina Rupp war gerade bei der Arbeit und wir haben uns zugewinkt!

Alles hat auch dort gut geklappt.

Solche Erfolgserlebnisse bauen auf, wir früher ein Sieg bei einem großen Radrennen!


Leider habe ich aber immer mehr, täglich, Belästigungen, leider am Tag, als auch in der Nacht.

Ein Email muss zuerst gelesen werden, bevor man es löscht. Bisher waren es täglich knapp über 150,

aber seit Freitag sind es 250, solche und solche.

Jetzt die Handynummer verändern geht nicht; täglich rufen verzweifelte Krebspatienten - aus unseren

Selbsthilfegruppen oder Neuerkrankte - an (von den jährlich Zehntausenden). "Fleißige Hände"

versenden Merblätter, Hefte, Broschüren, auch kostenlos.

Ich freue mich, helfen zu können, bin nur wegen eines kürzlichen Schlaganfaklles etwas "geknickt".

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Wenn es mir sehr gut geht, oder auch schlecht, heute waren etliche "scheusliche" Emails,

Anrufe, und SMS, dann denke ich an EUCH, für die ich kämpfe, die mit mir kämpfen,

gegen den Krebs, oder gegen den tödlichen Tabakrauch!

Wahrscheinlich tue ich es viel zu selten, aber mein Tag hat auch nur (mindestens) 14 (Arbeits)Stunden.

DESWEGEN HEUTE GANZ BESONDERS, recht herzlichen Dank, euch allen, für alles, denn nur

                       G E M E I N S A M     S I N D      W I R    S T A R K


und können "Berge versetzen!"


Schönen Abend und liebe Grüße

Dietmar Erlacher

kontakt@krebsforum.at

 

4537
Einfach zum Nachlesen - Besonderheiten? / "Mein Kampf", ist er vergeblich?
« am: April 13, 2010, 21:53:51 Nachmittag »

Die Behörden wissen einiges davon nicht,
aber vor allem die Bevölkerung soll durch Leserbriefe aufgeklärt werden.
Daher bitte ähnkliche Leserbriefe an möglichst viele Medien senden, danke!



Nichtraucherschutz - Gesetz ist Gesetz


Das Tabakgesetz schützt Nichtraucher seit 1.1.2005 (Rauchverbot in EKZ und Öffentlichen Gebäuden), sowie seit 1.1.2009 in Straßenlokalen, vor dem nachweislich tödlichen Tabakrauch (Jede getürkte Studie ist uninteressant - zuletzt vermutlich "market" und "Ifes". Welcher Hersteller einer Ware schreibt die Todesgefahr sonst noch auf die Verpackung seines Produktes?).
Eine Übergangsfrist für einen Umbau haben ca. 5 % der Wirte, nämlich nur jene, die vor dem 31.12.2008(!) bei der Behörde um Verlängerung der Umbaufrist angesucht haben. Hat die Behörde nach diesem Zeitpunkt Bewilligungen akzeptiert, besteht Amtsmissbrauch (mehrfach angezeigt!).

Die WKO versandte an ihre Gastros Falschkennzeichnungen, welche die Wirte gerne aufklebten: Dadurch Irreführung der Gäste, da nicht das drinnen ist, was außen draufsteht; zudem Unlauterer Wettbewerb!

Gastros müssen lt. Nichtraucherschutz bis 2.000.- und bei Wiederholung bis 10.000.- Strafe zahlen, nicht erst ab 1.7.2010. Verbotener "Zigarettengenuss" kostet RaucherInnen erstmals bis 100.- und bei Wiederholung bis 1.000.- Euro; Achtung, Unwissenheit schützt nicht vor Strafe!
Da kann man doch hunderte Beamte einstellen, von der Polizei, der Post, dem AMS! Die Behörden dürfen - einmalig in Österreich - das Gesetz nicht exekutieren, denn sie müssen - laut Gesetz - warten, bis eine verwertbare Anzeige von einem couragierten Bürger auf dem Tisch liegt. Auch Nachkontrollen sind laut Gesetz nicht erlaubt! Das haben die WKO, die meisten Parlamentarier, mit Hilfe weiterer Lobbyisten geschafft. Und eine Änderung des Gesetzes ist deswegen nicht möglich, ergänzte Stöger zuletzt bei Thurnher im ORF!

Die Behörden sind unterbesetzt, Mitteilungen gehen "verloren", Verfahren werden einfach eingestellt, obwohl die bundesweiten "Unabhängigen Verwaltungssenate" (2. Instanz) und die mehrfachen Urteile des VfGH (letzte Instanz) immer gegen die Wirte entschieden.
Als Krebspatient und Obmann von fast 5000 Mitgliedern im Verein "Krebspatienten für Krebspatienten" kann mir niemand etwas vormachen. Onkologiepapst Prof. Zielinski sagte erst jetzt wieder vor 400 Ärzten im Wiener Rathaus: Bis zu 90 % aller Krebserkrankungen haben den Tabakrauch als Verursacher. Und weiter: täglich zig Herzinfarkte, Schlaganfälle, COPD-Kranke, Schädigungen des Ungeboren, Kinder/Jugendliche mit Asthma und Allergien, gehen auf den tödlichen Tabakrauch zurück!
Wir stellen Gemeinwohl vor Eigenwohl. Tabakrauchgeschädigte mit Verwandte, Bekannte, Ärzte, Studenten etc. machen seit einem Jahr gemeinnützig und unentgeltlich "Besuche" und müssen 80 bis 90 % dieser zur Anzeige bringen.

Sind die Wirte ein Volk der Ignoranten (Gesetzesbrecher), und deckt dies die Wirtschaftskammer?

Ist unser Gesundheitssystem bankrott und auch hier vor den Lobbyisten in die Knie gegangen (Stöger)?

Wann überprüft endlich die Behörde die Nichteinhaltung des Nichtraucherschutzgesetzes? Wir wollten nie meine Kollegfen anzeigen; bin Jahrzehnte Funktionär in der Landes- und Bundeswirtschaftskammer.

Warum gibt es keine Aufklärung, keine Prävention, was mich als ehem. Landeschulrat besonders schmerzt. Kinder und Jugendliche werden vom Staat alleine gelassen!

Informationen zum Gesetz etc. auf www.sis.info

Dietmar Erlacher, Tirol


Bitte bei Berichte Links dazu veröffentlichen:

1)   www.rauchersheriff.at oder www.sis.info  (für Informationen, oder Anzeigen an Stöger)
2)   www.nichtraucheninlokalen.at (für Unterstützungserklärungen zum Volksbegehren, dzt. rund 4.000)

4538
Einfach zum Nachlesen - Besonderheiten? / Wirte, 90 % sind keine "Unternehmer"
« am: April 13, 2010, 21:47:34 Nachmittag »


Von: Krebspatient-Krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Dienstag, 13. April 2010 20:23
An: 'Robert Gründler'
Betreff: Hotel/Restaurant Gründler und Nichtraucherschutz für Lehrlinge, Angestellte und Gäste
Wichtigkeit: Hoch

Herr Gründler,

somit haben Sie deutlich kundgetan, dass Sie nicht den gesetzlichen Nichtraucherschutz einhalten und Ihre Gäste und Mitarbeiter mit dem tödlichen Tabakrauch vorsätzlicher Körperverletzung mit möglicher Todesfolge aussetzen. Ein Chef zum Vorzeigen also, Leitl wird sich über die Abschrift freuen, wie Hinterleitner, Wolf und weitere, speziell Spitzenpolitiker in Ihrem Bundesland und die Behörden (Erlacher hat einen Zweitwohnsitz in Ihrer Nähe und war schon mehrmals gutzahlender Gast mit einer großen Gruppe; jetzt pfeifen diese drauf und hoffentlich werden es rasch mehr!).

Herr Erlacher ist seit 10 Jahren Krebspatient, mit einer schwer krebskranken Tochter seit 31 Jahren. Er hat fast 5.000 Mitglieder in seinem Verein, durchschnittlich monatlich 300.000 Zugriffe auf seiner Homepage www.krebsforum.at (Sie auch?), und wurde „bekniet“, bundesweit den Vorsitz der „Initiative generell rauchfreie Gaststätten“ zu übernehmen.

Herr Erlacher hat einen Wissenschaftlichen Beirat, zu dem die bekanntesten und besten Onkologen und Wissenschaftler Mitteleuropas zählen. Vormittag führte ihn Salzburgers Spitzenonkologe zu einem Gespräch im Radison gebeten (!), der sich schämen wird, wenn Erlacher ihm nächstens von Ihnen erzählt. Das Gespräch, Erlacher hatte auch Medizin belegt, ging nur um Tabakrauch und Krebs, wobei die Aussage von dem bekanntesten Onkologen Österreichs bestätigt wurde, dass über 50 % aller Krebserkrankungen durch aktives oder passives Rauchen entsteht. Rund 36.000 Krebsneuerkrankungen haben wir jedes Jahr in Österreich und 1.068 Passivrauchtote waren es 2008.

Am Nachmittag war Erlacher wieder im Gesundheitsministerium und BM. Stöger muss täglich an einem Lokal vorbei gehen, wo im Öffentlichen Gebäude so ein Wirt wie Sie ist, der auf alles pfeift. Er wurde an die 20 x angezeigt, zahlt die Strafen aus der Portokassa, und …. na so wie Sie eben! Neben dem Lift zum Minister ist eine Trafik. Dort sind acht A1 Plakate an den Auslagenscheiben, wo mehrfach vermerkt ist: „RAUCHEN FÜGT IHNEN UND DEN MENSCHEN IN IHRER UMGEBUNG ERHEBLICHEN SCHADEN ZU!“ Schreiben Sie ähnliches auf Ihren Prospekt mit dem Sie Ihre Gäste in Ihre Gifträume einladen? Sicher nicht, sonst hätten Sie wohl schnell zusperren müssen.

Leider sind Sie kein Vorzeigebild eines Unternehmers, im Gegenteil. Sie brüsten sich mit mäßigen 5.000 Gästen im Jahr (was glauben Sie wie viele mein Verwandter in Neustift hat), wo Sie natürlich voll abcashen, während Herr Erlacher mit seinem Team unentgeltlich jährlich viele tausende Stunden Dienst für Krebspatienten, Angehörige, Interessierte versieht. Er hat bis zu seiner Erkrankung sehr fleißig gearbeitet und verwendete schon zehntausende Euros von seinem Ersparten für das Gemeinwohl, welches er sogar über das Eigenwohl stellt!

Auch sonst ist Ihre Wortwahl eines Unternehmers unwürdig, und Herr Erlacher ist froh, dass er sich nicht um Ihresgleichen, sondern für tausende andere Unternehmer – als Landes- und Bundesfunktionär in der Wirtschaftskammer – wieder unentgeltlich, seit zig Jahren und immer noch, einsetzt.

Ihre Äußerungen sind gelinde gesagt großer Blödsinn und eine Frechheit. Wenn aber Sie, Frau, Tochter, Enkel , oder sonst ein Verwandter oder Bekannter an Krebs erkrankt, helfen wir auch diesem leidenden Menschen, bis zum Tod, natürlich unentgeltlich und gemeinnützig durch die von Erlacher aufgebauten und finanzierten Sozialen Netze.

Zum Schluss erlauben wir Ihnen selbstverständlich zu pfeifen, auf was immer Sie wollen, aber erneuern Sie Ihren nicht vorhandenen Charakter (Kinderstube?)!

Nicht einmal mehr Achtungsvoll!

i.A. „Krebspatienten für Krebspatienten,
Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen“
und „Initiative für generell rauchfreie Lokal“


Von: Robert Gründler [mailto:r.gruendler@gruendlers.at]
Gesendet: Dienstag, 13. April 2010 19:05
An: 'Krebspatient-Krebsforum'
Betreff: AW: r.gruendler@gruendlers.at - Vor den Vorhang: Hotel/Restaurant Gründler sorgt für Nichtraucherschutz

 
 
Sehr geehrte(r) Herr/Frau "Ohne Signaturnamen"!

In unseren "bescheidenen" Räumlichkeiten beherbergen wir jährlich mehr als 5.000 Gäste, welche als Raucher und Nichtraucher in freundschaftlicher und rücksichtsvoller Weise miteinander Urlaub machen. Ebenso beschäftigen wir 25 qualifizierte Mitarbeiter.
Und kein einziger unserer Nichtraucher oder nichtrauchenden Mitarbeiter hatte je das Bedürfnis, sich von militanten Wirrköpfen wie Sie es sind, gegeneinander aufhetzen zu lassen!
 
Gott sei Dank haben wir in Österreich regierende Politiker, welche der Tatsache, daß fast 70% der Bevölkerung (Raucher UND Nichtraucher) derartige Bevormundungen und Hetzereien ablehnen (offizielle Umfrage), mit dem beschlossenen und dieser Tage wieder bestätigten und guten Nichtrauchergesetz in demokratischer Weise Rechnung tragen und sich nicht durch extremistische kleinste Minderheiten, welche Raucher als Verbrecher und Totschläger bezeichnen, in ihren vernünftigen und miteinanderfreundlichen Entscheidungen beeinflussen lassen!
Kurz gesagt: Wir pfeifen auf Euch!
 
Grußlos
Robert Gründler
 
________________________________________
"Gründler's" Wellness & Sporthotel     
GRÜNDLER KG
Schloßstrasse 45 / 5550 Radstadt / Salzburger Land / Österreich   
Tel.: +43 (0)6452 5590, Fax: +43 (0)6452 5590 28
E-Mail: info@gruendlers.at   Homepage: www.gruendlers.at
UID-Nr. ATU35420406 / FB-Nr. LG Salzburg: 26762g
 
________________________________________
Diese E-Mail wurde vom NORTON-antivirus-system geprüft. - http://www.symantec.de
________________________________________
 

________________________________________
Von: Krebspatient-Krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Dienstag, 13. April 2010 15:37
An: 'Robert Gründler'
Betreff: r.gruendler@gruendlers.at - Vor den Vorhang: Hotel/Restaurant Gründler sorgt für Nichtraucherschutz
Wichtigkeit: Hoch

Sehr geehrter Herr Gründler,

danke für Ihre Mithilfe zum Nichtraucherschutz und der Einladung zur Besichtigung Ihrer bescheidenen Räumlichkeiten „wie WIR ES WOLLEN und wie es gut für UNS ist! - Wir nennen dies bei uns "Hausrecht"!!“

Bedingen Sie sich also aus, vorsätzlich gegen Gesetze verstoßen zu dürfen, und Ihre schwangeren, sowie kleine und große Gäste , und auch das wertvolle Personal, dem tödlichen Tabakrauch auszusetzen?

Wenn dem so ist, senden Sie uns doch bitte gleich der Einfachheit halber Fotos von den Räumlichkeiten wo Sie Raucher und Nichtraucher, ohne Trennung mit selbstschließender Türe, als Gäste empfangen und bewirten; möglichst gleich auch rauchende, gesetzübertretende Gäste dazu, die dann mit bis 100.- und bei Wiederholung bis 1.000.- Euro bestraft werden (Namen und Adressen!).

Im Voraus besten Dank für Ihre Hilfe! Wir werden diese Unterlagen dann unverzüglich an die richtige Stelle weiterleiten lassen.

Mit freundlichen Grüßen

       
                         K f K
  Verein Krebspatienten für Krebspatienten
Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                     Österreich
    Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
    Initiative Rauchfreie Gaststätten
Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
 Hotline  9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at



Von: Robert Gründler [mailto:r.gruendler@gruendlers.at]
Gesendet: Dienstag, 13. April 2010 12:24
An: krebspatient-krebsforum@utanet.at
Betreff: Nichtraucherschutz

 

Sehr geehrter Herr Erlacher!
 
Bitte schicken Sie einen Ihrer Sheriffs in mein Hotel - oder kommen Sie selbst (wenn Sie sich wieder erholt haben).
Dann werde ich Ihnen zeigen, daß ich (und natürlich auch meine Gäste) in MEINEM Hotel die Bedürfnisse unserer nichtrauchenden sowie rauchenden Gäste so regeln, wie WIR ES WOLLEN und wie es gut für UNS ist! - Wir nennen dies bei uns "Hausrecht"!!
 
Im übrigen ist es ebenso themamißbrauchend wie lächerlich, einen Vernaderungsaufruf über eine E-mail-Adresse namens "krebspatient-krebsforum" ins Netz zu stellen.

Ohne Gruß
Robert Gründler 
________________________________________
"Gründler's" Wellness & Sporthotel     
GRÜNDLER KG
Schloßstrasse 45 / 5550 Radstadt / Salzburger Land / Österreich   
Tel.: +43 (0)6452 5590, Fax: +43 (0)6452 5590 28
E-Mail: info@gruendlers.at   Homepage: www.gruendlers.at
UID-Nr. ATU35420406 / FB-Nr. LG Salzburg: 26762g
 
________________________________________
Diese E-Mail wurde vom NORTON-antivirus-system geprüft. - http://www.symantec.de
________________________________________
 

4539
1 - Wien / Herr Richi Lugner, mein Beileid, und wie geht`s sonst?
« am: April 13, 2010, 18:35:40 Nachmittag »
Vorbeitrag:
Für Lugner ist das Nichtraucher-Gesetz ohnehin zum Krenreiben: „In der Lugner City gibt es so gute Lüftungen. Niemand, außer der Erlacher, hat sich dort jemals über den Rauch beschwert.“ Der Baumeister versteht, warum der Sheriff hin und wieder eine Ohrfeige fängt.


Herr Lugner, ich verstehe mittlerweile auch, warum man über Sie lacht! Wenn ich keine Zeit für einen Kabarettbesuch habe, schalte ich masl auf ATV, "Lugner-Gschichterl". Das verstand ich schon im Dezember, wo ich mit Ihnen im Cafe sprach und Sie mir sagten, Sie haben nebenan den Angestellten angezeigt, da er trotz Ihrer Vorgabe raucht (PS: Da wären fast keine Ang. mehr in der Lugner city). Ansonsten werden Sie ja vom BMfG "behandelt", wo wir jetzt nachfragen, warum die Missstände bei Ihnen noch immer nicht abgeschaffen sind. Warum weiterhin bei Ihnen Schwangere, Kinder und Jugendliche dem tödlichen Tabakrauch ausgesetzt sind.

Und jetzt noch ein Tipp unter uns: Tauschen Sie die Nichtraucherschilder auf den Tischen Ihrer Nichtraucher-Kino-Lugner-Lounge aus! Grüne Kennzeichnungen zeigen nämlich das Gegenteil an: Rauchen erlaubt! Also dass einem Unternehmer wie Ihnen so ein Lapsus passiert, trotz Anzeigen, ist schon sehr bedauerlich. Trotzdem: Gesundheit!

Ebenso werden wir den Volksanwalt fragen, ob nicht Amtsmissbrauch Ihres Bezirksamtes vorliegt, da sich nichts ändert!
[

4540
1 - Wien / "Österreich": Wien, 5. Überfall auf Erlacher
« am: April 13, 2010, 18:29:57 Nachmittag »

http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/Nichtraucher-erneut-als-Pruegelopfer-0686558.ece

Rauch-Sheriff
Nichtraucher erneut als Prügelopfer
Mehr Stories Rauchverbot Rauchsheriff nach Attacke schwer verletzt »

Rauch Sheriff Erlacher

© chrissinger.com Singer

Österreichs bekanntester Nichtraucher wurde schon wieder angegriffen.

 

Dietmar Erlacher kann es nicht lassen. Obwohl er von seiner letzten Prügelattacke am vergangenen Freitag noch schwer gezeichnet war, schleppte sich Österreichs brutalster Nichtraucher wieder in ein Donaustädter Einkaufszentrum. Zum Mittagessen. Und wieder wurde er angegriffen. Diesmal vom Kellner jenes Restaurants, in dem er sich am Freitag gegen eine Prügelattacke rabiater Raucher mit Pfefferspray zur Wehr gesetzt hatte.

Böse Drohung
„Die Tür zwischen Raucher- und Nichtraucherbereich war offen“, erklärt Erlacher sein Einschreiten, „der Qualm ist genau auf essende Kinder hingezogen. Darauf habe ich den Kellner aufmerksam gemacht.“ Doch der soll Erlacher am Anzug gepackt und gerüttelt haben: „Nachher zeige ich dir vor der Tür, wie das bei uns läuft“, soll der Angestellte mit erhobener Faust gesagt haben.

Schmerzen
Der selbst ernannte Raucher-Sheriff ist empört. Niemand, weder Polizei noch die Betreiber des Restaurants, wollten ihm helfen. Er ist im Krankenstand und muss wegen seiner Brustkorb-Prellung Schmerzmedikamente nehmen.

Baumeister gegen Sheriff
Obwohl viele Nichtraucher Erlacher verstehen und den unermüdlichen Kampf gegen den Qualm unterstützen, hat er auch viele Gegner. Richard Lugner zum Beispiel, Zeit seines Lebens Nichtraucher, kann den Tiroler nicht ausstehen: „Ständig streift er in der Lugner City herum und provoziert Kunden. Mich hat er auch schon mindestens zehnmal angezeigt.“

Für Lugner ist das Nichtraucher-Gesetz ohnehin zum Krenreiben: „In der Lugner City gibt es so gute Lüftungen. Niemand, außer der Erlacher, hat sich dort jemals über den Rauch beschwert.“ Der Baumeister versteht, warum der Sheriff hin und wieder eine Ohrfeige fängt.

Anm.: Antwort zu Lugner im nächsten Beitrag!


4541

Ich bin entsetzt über seine Pressekonferenz,

es wird wohl eine seiner letzten gewesen sein.


http://www.youtube.com/watch?v=J9OAqzUpA94

4542
1 - Wien / Österreich: Rauchersheriff musste Pfefferspray einsetzen
« am: April 13, 2010, 00:36:25 Vormittag »
http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Rauchsheriff-nach-Attacke-schwer-verletzt-0685033.ece

Brutaler Krieg

Rauchsheriff nach Attacke schwer verletzt

Mehr Stories Rauchverbot Mehrheit für Totales Rauchverbot »

Rauch-Sheriffs prüfen Tausende Lokale »

Raucher: Schon 15.000 Anzeigen »

Rauchverbot

© TZ ÖSTERREICH / KERNMAYER

Raucher und Nichtraucher bekriegen sich derzeit mit aller Brutalität. Ein Rauch-Sheriff wurde jetzt schwer verletzt. Doch er gibt nicht auf.
 
Dietmar Erlacher ist schwer gezeichnet. Der Rauch-Sheriff wurde attackiert und liegt nun schwer verletzt daheim: „Ich habe eine schwere Prellung und muss deswegen Schmerzmittel einnehmen. Zusätzlich habe ich einen Tinnitus bekommen und einen Schock. Heute muss ich mit einer Tinnitus-Infusions-Therapie beginnen.“

Vergangenen Freitag wollte er in einem Supermarkt-Restaurant in Wien Donaustadt essen gehen. Als er im Nichtraucherbereich Platz nimmt, erkennt er, dass die Trennwand zum Raucherbereich weit offen steht.

Erlacher bekam von einem Raucher Faustschläge
Das versetzt den militanten Nichtraucher in Rage. Sofort zückt er sein Handy, will ein Foto der Gesetzesübertretung machen. Einige Männer stürmen daraufhin auf ihn zu. Erlacher erinnert sich an die brutalen Minuten: „Der Kräftigste hat mit seiner Faust auf meinen Oberkörper geschlagen. Der Schläger – er war 20 cm größer als ich – hat nicht von mir abgelassen.“ Er beendete den schmerzvollen Angriff mit einem brutalen Konter: Erlacher zückte seinen Pfefferspray. Es war kein Einzelfall, die Liste der Attacken ist lang:

    * Am Karfreitag gab es in einem Lokal ein ÖSTERREICH-Foto-Shooting. Fotografin und Erlacher wurden wüst beschimpft und bedroht. Erst sechs Polizisten und drei Securities konnten den Streit beenden.
    * März 2009: In Mödling gab Erlacher 42 Anzeigen gegen Lokale ab, die gegen das Gesetz verstoßen. Währenddessen hat man auf dem Parkplatz der Bezirkshauptmannschaft die Luft aus seinen Reifen ausgelassen: „Ich habe es zum Glück gemerkt, sonst wäre es schlimm ausgegangen.“
    * Dem Anti-Raucher wurde vor zwei Monaten der Besuch von Rumänen angedroht: „Sie sollten mich mit Gewalt auf Linie bringen.

Die Angriffe zeigen den Stand der Diskussion ums Rauchen in Österreich. Beide Fronten beharren aggressiv auf ihren Standpunkten.

Auch Erlacher ist ein verbissener Kämpfer: Er widmet sein Leben dem Kampf gegen Raucher: „Ich kämpfe für das Allgemeinwohl – jährlich sterben 1.000 Passivraucher“. Sein Ziel verfolgt Erlacher kompromisslos. Er und seine Mitstreiter brachten bereits 15.000 Anzeigen gegen Lokale in denen verbotenerweise geraucht wurde ein.

Trauriger Hintergrund: Vor elf Jahren wurde bei ihm Blasenkrebs diagnostiziert – eine Krankheit, die angeblich jeder 10. Raucher bekommt. Verdacht besteht bei Erlacher außerdem auf Blasenkrebs. Doch trotz Verletzung machen die Sheriffs weiter: Sie planen derzeit weitere Schwerpunktaktionen.

ÖSTERREICH: Letzten Freitag wurden Sie angegriffen – wie kam es dazu?
Dietmar Erlacher: Um 13.00 Uhr wollte ich ins Interspar-Restaurant essen gehen. Als ich mich in den Nichtraucherbereich setzte, merkte ich, dass die Türen zu den Raucher-Lounges offen standen. Daraufhin wollte ich fotografieren. Plötzlich stürmten einige Leute auf mich zu und drohten mir Gewalt an. Der Kräftigste hat mit seiner Faust auf meinen Oberkörper geschlagen. Mein Schlüsselbein und zwei Rippen sind geprellt – man dachte sogar sie sind gebrochen. Der Schläger hat nicht von mir abgelassen.
ÖSTERREICH: Und wie haben Sie sich gewehrt?
Erlacher: Ich habe aus meiner Hosentasche meinen Pfefferspray herausgeholt und benützt. Dann wollte er mich sogar noch weiter schlagen. Ich bin dann weggelaufen.
ÖSTERREICH: Was geschah danach?
Erlacher: Ich habe mich sofort röntgen lassen. Dann bin ich zur Polizei, habe eine Mehrfach-Anzeige aufgegeben.
ÖSTERREICH: Haben Sie Angst?
Erlacher: Nach einigen Attacken muss ich schon sagen, ich habe wirklich Angst. Aber ich mache weiter – wir planen schon weitere Aktionen.

4543

Wie immer sehr interessant die Aussagen von Zielinski,

speziell nach ca. 8 min zum Thema tödlichem Tabakrauch: "90 % der Krebserkrankungen ..........."


http://www.rauchersheriff.at/docs/

4544

Wir wissen nicht von wann dieser (alte) Artikel ist.
Du vielleicht?


http://www.noen.at/redaktion/g-aufm/article.asp?text=288125&cat=294

Rauchverbot: Schon 50 Anzeigen!

NEUES TABAKGESETZ / Die Behörde muss sich bereits in einigen Bezirken mit Verstößen herumschlagen. Brennpunkt ist eindeutig die SCS.

VON MARTIN GEBHART

„Anklang und Ablehnung“

Reaktionen zum Rauchverbot

Das Rauchverbot

Meinung eines Facharztes für Lungen- u. Atmungserkrankungen
Von sich aus ist die Behörde nicht aktiv geworden. Dennoch müssen sich nun einige niederösterreichische Bezirkshauptmannschaften sowie Magistrate mit Verstößen gegen das neue Tabakgesetz beschäftigen. Insgesamt sind bis zum Wochenende 50 Anzeigen – hauptsächlich gegen Gastronomen – eingelangt. Die meisten betreffen die Shopping City Süd im Bezirk Mödling.
Auf den Einkaufstempel südlich von Wien entfallen gleich 20 Anzeigen. Dort ist zwar die Einkaufs-Mall rauchfrei, in kleineren Lokalen kann aber weiterhin geraucht werden. Das ärgert wiederum jene Gastronomen, die ihre größeren Betriebe gesetzeskonform rauchfrei halten. Mödlings Bezirkshauptmann Hannes Nistl: „Wir werden die Anzeiger als Zeugen einvernehmen, den Gastwirten werden wir Gelegenheit zur Rechtfertigung geben und im Einzelfall dann entscheiden, ob ein Lokalaugenschein notwendig ist.“ Für die SCS ist auf der Bezirkshauptmannschaft Mödling ein eigener Mitarbeiter abgestellt.

Raucher-Anzeige provoziert, Musterprozess angestrebt
Für rauchfrei hatten sich auch die Einkaufszentren Fischapark in Wiener Neustadt und der Traisenpark in St. Pölten erklärt. Während man sich in Wiener Neustadt weiterhin daran hält, wird im Traisenpark wieder gequalmt. Speziell auch im Lokal von Großbäcker Wolfgang Hager. Dieser will damit sogar eine Anzeige provozieren und dann diese bis zum Obersten Gerichtshof bekämpfen. Hager: „Ich bin für Nichtraucherschutz. Aber dann mit klaren Regelungen ohne Ausnahmen, die wettbewerbsverzerrend wirken.“

Wenn es um das Rauchverbot geht, ist St. Pöltens Bezirkshauptmann Josef Kronister der Spezialist unter den Behördenleitern. Er gib zu bedenken, dass in vielen Fällen die Beweisführung schwierig sein wird. Kronister: „Eine Schwierigkeit könnte sein, dass in jedem Fall der Anzeiger als Zeuge aussagen wird müssen, denn diese Aussage ist die einzige Grundlage für die Durchführung eines Strafverfahrens.“ Deswegen wird auch die Beweisführung bei den anonymen Anzeigen fast nicht möglich sein.
Die Strafen sind übrigens gar nicht so gering. Einem Gastwirten drohen bis zu 2000 Euro Strafe, im Wiederholungsfall bis zu 10.000 Euro. Ein Raucher müsste im Wiederholungsfall bis zu 1000 Euro zahlen.

4545


Zahlen von der WKO?

GASTRONOMIE     05.04.2010
         Ein Drittel der Betriebe wird rauchfrei
In Vorarlberg bauen nach derzeitigem Stand zwei Drittel der Gastronomiebetriebe um, damit sie die Regelungen des Nichtraucherschutzes erfüllen. Ein Drittel der Betriebe werde rauchfrei, so Fachgruppenobmann Andrew Nussbaumer.
            
            
            Gastwirte vor Pensionsalter sperren zu
Viele Wirte würden derzeit mit den nötigen Anpassungen ihrer Betriebe beginnen, so Nussbaumer gegenüber der Nachrichtenagentur APA. Einige Gasthäuser, bei denen sich die Betreiber dem Pensionsalter nähern, würden allerdings zusperren. "Die tun sich das nicht mehr an", so Nussbaumer.
            
            
            "Wirtschaftliches Problem in Einkaufszentren"
Die schwierige Lage für Gaststätten in Einkaufszentren habe sich inzwischen zwar entschärft, etwa weil die Wirte Glaskuben für ihre rauchenden Gäste installiert hätten. Dennoch sei das Rauchverbot dort weiter ein wirtschaftliches Problem, sagt Nussbaumer.
            
            
            "Damit muss ich leben"
In seinem eigenen Lokal, dem "Palast" in Hohenems, verbannte Nussbaumer den Qualm aus dem gesamten Restaurant. "Nur in der Bar darf noch geraucht werden", erklärte er. 95 Prozent der Gäste akzeptierten das oder freuten sich sogar darüber. "Aber es gibt einige, die jetzt nicht mehr kommen. Damit muss ich leben", so Nussbaumer.
            
            
            "Europaweit betrachtet gute Lösung"
Generell gehe vielen Gastronomen das Thema auf die Nerven. "Viele haben einen Frust wegen des Umbaus. Man muss aber auch sehen, dass wir europaweit betrachtet eigentlich eine gute Lösung haben, die sowohl für die Gastwirte als auch für die Allgemeinheit funktioniert", sagte Nussbaumer.
Am Ende seien die Raucherbestimmungen Gesetz, und daran müsse man sich eben halten. "Ich habe daher kein Problem damit, wenn ab 1. Juli gestraft wird", erklärte der Fachgruppenobmann.
            
            
            Rund 40 anhängige Verfahren
Für Verstöße gegen das Rauchverbot in Lokalen sind in Österreich die Bezirksbehörden zuständig. In Vorarlberg gibt es laut APA rund 40 anhängige Verfahren:

BH Feldkirch: 9
BH Bregenz: 10
BH Bludenz: geschätzt 10
BH Dornbirn: 11
            
            Derzeitige gesetzliche Regelung
Das seit 1. Jänner 2009 geltende Tabakgesetz schreibt grundsätzlich ein Rauchverbot in Lokalen vor. Es gibt aber einige Ausnahmen:

Lokale mit einer Fläche von weniger als 50 Quadratmetern dürfen das Rauchen weiterhin erlauben.

Größere Lokale können das Rauchen in durch Türen abgetrennten Extrazimmern gestatten. Mindestens die Hälfte der Fläche muss rauchfrei sein.

Bis 1. Juli 2010 gilt zudem eine Übergangsfrist in bestimmten Fällen: In Lokalen, deren Wirte einen Umbau beantragt haben, kann unbeschränkt geraucht werden. Das gilt unter anderem für Lokale mit 50 bis 80 Quadratmeter Fläche, die aus bau-, denkmalschutzrechtlichen oder feuerpolizeilichen Gründen kein Raucherzimmer einrichten dürfen.

Wirte, die gegen das Tabakgesetz verstoßen, haben mit Strafen von bis zu 2.000 Euro zu rechnen - im Wiederholungsfall bis 10.000 Euro. Verbotenerweise rauchende Gäste müssen mit bis zu 100 Euro Strafe rechnen - im Wiederholungsfall bis zu 1.000 Euro.
            
            
            
            
            vorarlberg.ORF.at; 29.12.09
Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) hat eine Überprüfung des seit Jahresbeginn geltenden Tabakgesetzes angeordnet. Viele Gaststätten hielten den Nichtraucherschutz nicht ein. Gastronomiesprecher Nussbaumer begrüßt die Überprüfung.
   Gastronomie begrüßt Tabakgesetzprüfung