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Nachrichten - admin

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Deutschland / Deutschland: Zig.! Kommentar: wer braucht so einen Artikel?
« am: April 16, 2010, 02:13:20 Vormittag »

http://www.zeit.de/2010/16/A-Rauchverbot?page=2

Der Nikotinkrieg

Zigaretten waren billig. In Zeiten großen Mangels dienten sie hingegen als Ersatzwährung. Manchmal waren sie sogar wertvoller als Gold: Im Sammellager Drancy bei Paris kostete in der Zeit der Nazi-Besetzung eine Zigarette 150 Franc. Deportationsopfer kauften sich, bevor sie in die Waggons nach Auschwitz gepfercht wurden, für zehn Franc einen einzigen Zug aus einer Zigarette. »Zehn Franc«, erinnert sich Denise Aimé, »für einen letzten Zug der Freiheit und der Träume.«

Nein, eine Zigarette ist mehr als nur ein mit fermentiertem, getrocknetem und gehäckseltem Tabak gefülltes Röllchen. Mehr als der Hauptinhaltsstoff, das Nervengift Nikotin, das binnen sieben Sekunden ins Gehirn schießt und dort eine verstärkte Ausschüttung des Hormons Adrenalin sowie der Neurotransmitter Dopamin und Serotonin anregt. Sie ist eine Droge mit enormem Suchtpotenzial. Nur Alkohol gilt unter den legalen Rauschmitteln als gefährlicher.

Nikotin ist ein universelles Suchtmittel, das die kulturellen Unterschiede der Völker zu einem betörenden Massenritual nivelliert. Die Müden, Verzagten werden erquickt. Die Gestressten, Verängstigten entspannt. Bis zum frühen Tod. Dennoch sind alle Kreuzzüge gegen den blauen Dunst gescheitert. Und das nicht, weil die Gerechten keine überzeugenden Argumente hätten, sondern weil Eskapismus und Grenzüberschreitung Teil der menschlichen Existenz sind.

Tabakgenuss passt nicht in eine effiziente Leistungsgesellschaft

Die moderne Raucherjagd ist das Produkt einer Wohlstandsgesellschaft, in der das Riskante und das Unvorhersehbare unter Generalverdacht stehen. Sicherheit ist der Schlüsselbegriff der Zeit. Aus Abenteuer wird Event-Kultur. Der mit zehn Airbags bewehrte Wagen, die ausgeklügelte Alarmanlage, der Ortungs-Chip an Flockis Halsband. Ein Renegat, wer mit Anfang 30 noch keine private Pensionsvorsorge abgeschlossen hat. Für eine Leistungsgesellschaft, die sich darauf verständigt hat, Lebensabläufe zu optimieren und die Menschen zu perfekt schnurrenden Ich-AGs auszubauen, ist der Raucher ein unkalkulierbares Risiko. Ein irrlichternder Selbstzerstörer. Faul obendrein. Wer sich während der Arbeit drei Mal täglich für die Zeit einer Zigarettenlänge aus dem Getriebe fortstehle, verringere seine Lebensarbeitszeit um ein Jahr, rechnen Betriebswirte vor.

Zeit unproduktiv verrinnen zu lassen will nicht in eine Dekade passen, in der, einer Managerregel folgend, alles ökonomischen »Sinn machen« soll. Bezeichnenderweise waren es die Dichter und Schriftsteller – diese seit je grundverdächtigen Querköpfe –, die über den Zauber (oder das Unglück) des Tabakgenusses nachgrübelten oder ihre Romanhelden über die Sucht sinnieren ließen. »Ich verstehe nicht, wie jemand nicht rauchen kann, – er bringt sich doch um des Lebens bestes Teil und jedenfalls um ein ganz eminentes Vergnügen!«, sagt Hans Castorp in Thomas Manns Zauberberg . Als Quell der Inspiration wollten Intellektuelle den Tabak nicht missen. Robert Musil meinte: »Ich behandle das Leben als etwas Unangenehmes, über das man durch Rauchen hinwegkommen kann.« Und Anton Wildgans gestand: »Schreiben, dichten, arbeiten ohne Rauchen? Unmöglich!«

Der Dichter Théodore de Banville, Schöpfer des Begriffs l’art pour l’art, erblickte gar das Menschenideal der Belle Époque in einem Zigaretten-Dandy. »Ist es nicht ein wunderschönes Dandytum, sein Leben an eine grausame, unersättliche und vollkommen nutzlose Leidenschaft hinzugeben?«, fragte der Poet, der mit der Figur des schicken Beau nicht zuletzt die elegante Ästhetik des Rauchens verband. Erst die Art, mit der er mit galanter Geste eine Zigarette aus dem Etui zieht, macht einen Gentleman zum Dandy, dem Männerideal der Epoche. Besser als tausend Worte charakterisiert die Zeichensprache des Rauchens ein Gegenüber.
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    * Technik im Trend Auch Raucher sind Menschen

Schlagworte
Nichtraucherschutz | Rauchverbot | Österreich

Wie einer den Glimmstängel an die Lippen führt, ob er die Kippe nervös zwischen den Fingerspitzen dreht oder schützend vor den Oberkörper hält, wie er gierig am Filter saugt oder die Zigarettenglut im Aschenbecher spielerisch zu einem Kegel formt, die Zigarette liefert ein Fülle an Signalen: panische, erotische, behagliche. Ein Repertoire, aus dem sich die Drehbuchautoren der Traumfabrik stets bedienten: James Dean mit lässig zwischen den Lippen eingehängtem Glimmstängel. Clint Eastwood mit abgekautem Stumpen im Mundwinkel. Vorbei. Wenn heute ein Darsteller in einem Hollywoodfilm zur Zigarette greift, ist er meist ein Bösewicht, der im Finale sein Leben aushauchen muss.

Der Genussmensch, der seinen Gedanken im sich kringelnden, kräuselnden Rauch eine Auszeit gönnt, passt nicht mehr in eine Zeit, in der Freiheit und Individualität von steriler Gleichförmigkeit und Verordentlichung eingeengt werden. Der Raucher muss (wieder einmal) seiner Sucht entwunden werden. Andere Vergnügen stehen bereits zur Heilung an. »Pass bloß auf, Zoyd«, lässt Thomas Pynchon eine Figur in seinem 1990 erschienenen Roman Vineland räsonieren. »Wird nicht mehr lange dauern, dann sind sie hinter allem her, nicht nur Drogen, sondern auch Bier, Zigaretten, Zucker, Salz, Fett – was du willst. Alles, was auch nur entfernt geeignet ist, die Sinne zu erfreuen, müssen sie kontrollieren. Und sie werden es kontrollieren.

   1.
      1. Wer bitte braucht so einen Artikel?

      Ist der Autor wieder von Tabakindustrie bezahlt?
      Oder gehört er zu den verblendeten Menschen, die Sucht und Leid aus Gründen puren Profits gerne romantisch verklären mit Begriffen wie Freiheit, Risiko, Abenteuerlust?

      In Österreich herrscht überhaupt kein Nichtraucherschutz. Das ist die Wahrheit und die wird sich auch nach dem Juli nicht grundlegend ändern. Hier geht es gar nicht darum, was sich ein Mensch selber antun will. Es geht um den Schutz der Nichtraucher. Um deren Freiheit und Gesundheit.

      "Die Gesundheitsfaschisten werden scheitern" meint der Autor. Und mischt dabei wieder allerhand Dinge durcheinander (wer bitte will den Menschen Bier verbieten??). Mal sehen, wer am Ende scheitert. Wenn der Kampf gegen diese Art von Sucht lange dauert, dann auch wegen solch lächerlicher Trotz-Artikel.

      Niemand ist nach Bier süchtig. Nach Zigaretten sind es Milliarden von Menschen. Eben das ist das Problem.

      Aber um die Sucht der Menschen geht es beim Nichtraucherschutz eigentlich nicht, wie schon erwähnt.
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      Guter Artikel 1)   Aranita

      Ich war kürzlich in England, einem Land, von dem die Tabakkontrolle freudestrahlend berichtet, das totale Rauchverbot in der Gastronomie funktioniere. Ja, in den allermeisten Gaststätten funktioniert es. Aber zu welchem Preis? Ständig rennen die Leute vor die Türe um zu Rauchen, im Anhang ihre Nichtrauchenden Freunde. Die Menschen kommen durch den blockierten Gehsteig kaum mehr durch, müssen auf die Straße ausweichen, was Unfälle provoziert. Die Lärmbelästigung durch das Reden und Lachen ist für Anwohner unerträglich.

      Und wer wirklich glaubt, mit einem totalen Rauchverbot in der Gastronomie sei es getan, der unterschätzt die WHO, die sich ja die "tabakfreie Welt" auf ihre Fahnen geschrieben hat und dafür auch lügt - wie sie es bei der Vogel- und Schweinegrippe auch getan hat. Bei der Schweinegrippe wird mal schnell die Definition der Pandemie solange verbogen, bis man eine völlig harmlose Grippe als Pandemie bezeichnen kann, bei den Rauchverboten wird die Passivrauchlüge erfunden.

      Aber zurück nach England: Die Systemgastronomie beginnt bereits, das Rauchen in den Außenbereichen zu verbieten. Klar, man will keine Gäste die sich wohlfühlen, sondern schnell neue Kunden. Alkohol ist an vielen öffentlichen Plätzen bereits verboten. Ein Rauchverbot in Autos und Wohnungen wird diskutiert.
      Guter Artikel 2)   Aranita

      Der Artikel beschreibt die Situation sehr gut, auch wenn das militanten Antirauchern selbstverständlich nicht gefällt. Denn mit der Wahrheit haben es diese Gruppen eh nicht, sonst würden sie nicht ständig die Passivrauchlüge verbreiten. Das relative Risiko, durch Passivrauch an Krebs zu erkranken ist geringer als durch Milchtrinken Krebs zu bekommen. Wobei beide Werte weit unter der Grenze liegen, mit der seriöse Epidemologen überhaupt arbeiten.

      Selbst wenn man die von manchen Antirauchern verbreiteten Horrorzahlen, dass Passivrauchen das Risiko an Krebs zu erkranken verdoppeln würde, glaubt, so sind die Werte so gering, dass sie nicht relevant sind. Stellen Sie sich vor, Sie füllen einen Lottoschein aus. Um 6 Richtige Zusatzzahl zu erhalten, haben Sie eine Chance von 1:140 Millionen. Kaufen Sie einen weiteren Schein, haben Sie die Chance verdoppelt. Sie ist aber dennoch verschwindend gering. Genauso verhält es sich mit der Chance, durch den sogenannten Passivrauch an Krebs zu erkranken. Aber das interessiert militante Antiraucher nicht, denn ihnen geht es nicht um Gesundheit, sondern um Verbote, Gängelung und Macht. Und das ist das widerliche an diesen Organisationen.
   2.
          * 15.04.2010 um 10:37 Uhr
          * Otto von Braackenssieck
      2. NICHTRAUCHERSCHUTZ

      Anfangs angekündigt als "Nichtraucherschutz" haben sich diese "Gesetze" mittlerweile entfaltet als absurde und diktatorische Gesetzgebung. Mit anscheinend als Hauptmotiv nur noch: „ Ich finde, dass es stinkt“ Dabei wäre es doch so einfach. Ein Schild “Raucher” oder “Nichtraucher” würde doch reichen. So könnten Erwachsenen selber entscheiden und auch das Personal hätte die Wahl "hier arbeite ich ja oder nicht". So hätte man auch noch Abermilionen an Steuern bei der Gesetzgebung und vor allem bei der Kontrolle des Vollzugs sparen können.
      Wie weit gehen die Bemühungen der Regierungen noch ? Eine neue Idee wäre ein Aufkleber auf jeder Bratwurst "Diese Wurst ist fett und kann daher Tödlich sein"
      Ich rate die verantwortlichen Gesetzgebern, und den hier so stark vertretenen Verbotsfanatikern, zehn Minuten in einer geschlossenen Garage zusammen mit einem laufenden Motor zu verbringen, so lernt man was, im Gegensatz zu ein bisschen harmlosen Tabakrauch, wirklich gefährliche Abgase sind.(Nicht tun natürlich denn es ist wirklich tödlich)
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      Diktatorische Gesetzgebung   karllinz

      BRUAHHAHAHA! Sie nennen es eine "diktatorische Gesetgebung" wenn ein Gesetz seit 2005 nicht exekutiert wird? In den Einkaufszentren in Österrauch (mit Ausnahme des MAXI-Markt) werden nach wie vor Kleinkinder niedergeraucht, mitten in der Mall stehen die Schwarzlüngler und blasen den Vorbeigehenden ihren Giftodem in`s Gesicht, die Behörden schauen weg - Anzeigen seit Anfang 2009, erfolgte Lokalaugenscheine und Erkenntnisse der UVS bleiben ohne Wirkung, Wirte zahlen die - wenn überhaupt - verhängten Strafen aus der Portokasse, Raucher klopfen sich auf den - wenn überhaupt vorhandenen - RV-Schildern in Haltestellenüberdachungen die Zigaretten an und hüllen die Wartenden in tödliche Wolken - die Diktatur geht von den Rauchern und der Tabakmafia aus - es herrscht offene Anarchie - die Tötung von Nichtrauchern geht unvermindert weiter! Diktatorische Gesetzgebung??? Bruahhahaha...
   3.
          * 15.04.2010 um 10:39 Uhr
          * Otto von Braackenssieck
      3. UNSERE WELT AD 2010

      192, wovon 185 Nichtraucher können sich in Kopenhagen im völlig rauchfreien Kongresszentrum nicht einigen über die Weltbedrohenden CO2 Emissionen.
      Und trotzdem gibt es Menschen die sich aufregen über ein bisschen Rauch in Gaststätten die sie auch noch ganz einfach meiden können. Es gibt in Bayern sogar eine sich selber Ökopartei nennende Gruppe die anstatt sich mit Ökologie zu beschäftigen eine ungeheuere Menge Energie verschwendet(warum wohl) bei einem Versuch die Welt, via einem Volksbegehren, fastfoodreif zu machen, eine ganze Kultur zu vernichten und Millionen Mitbürger die Lust auf einen gemütlichen Abend zu entnehmen. . Ich erlebe fälle, wobei Menschen die ihre Kneipe, Stammtisch als zweites Zuhause betrachten, verboten wird, obwohl auch der Inhaber, sein Personal und 90% der Kundschaft raucht, zu rauchen. Ich finde es unbegreiflich das in einer Demokratie eine kleine Mehrheit eine kleine Minderheit so meint Regieren zu können, obwohl es sehr gute Alternative gibt.". Ich habe, geschäftlich, auch "grün" motiviert, viel sehr viel mit der Bahn gereist, wunderschön, gemütlich viele Menschen begegnet, vor allem im Restaurant und Bar, ich könnte darüber einen Roman schreiben. Seit dem Rauchverbot, auch hier würde es gute alternative geben, gibt es diese spezielle "Bahn"Atmosphäre nicht mehr. Mir sind eine Anzahl von Menschen bekannt die jetzt lieber fliegen oder selber fahren(oder sich fahren lassen)
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   4.
          * 15.04.2010 um 10:41 Uhr
          * HrLehmann
      4. Volkbegehren Nichtrauchen in Lokalen

      Ich hätte nicht gedacht in der "Zeit" einen derartigen Artikel lesen zu müssen.

      Der Nichtraucherschutz in Österreich ist doch bis dato überhaupt nicht vorhanden, da so gut wie keine Wirte bisher umgebaut haben

      #####################################################
      Liebe Österreicher - nutzt eure Chance und
      nehmt am Volksbegehren "Nichtrauchen in Lokalen" teil

      Unterstützungserklärungen und weitere Infos unter:
      http://www.nichtrauchenin...

      #####################################################

      P.S -- Nach dem Satz "Stattdessen haben sich Experten, Politiker und Bedenkenträger zusammengefunden, um mit Kontrollwut gegen ein Laster vorzugehen, das in seiner Geschichte immer wieder zum Ziel von Verfolgung wurde"
      erübrigt sich das Weiterlesen dieses armseligen Artikels.
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   5.
          * 15.04.2010 um 11:10 Uhr
          * karllinz
      5. Diktatorische Gesetzgebung

      BRUAHHAHAHA! Sie nennen es eine "diktatorische Gesetgebung" wenn ein Gesetz seit 2005 nicht exekutiert wird? In den Einkaufszentren in Österrauch (mit Ausnahme des MAXI-Markt) werden nach wie vor Kleinkinder niedergeraucht, mitten in der Mall stehen die Schwarzlüngler und blasen den Vorbeigehenden ihren Giftodem in`s Gesicht, die Behörden schauen weg - Anzeigen seit Anfang 2009, erfolgte Lokalaugenscheine und Erkenntnisse der UVS bleiben ohne Wirkung, Wirte zahlen die - wenn überhaupt - verhängten Strafen aus der Portokasse, Raucher klopfen sich auf den - wenn überhaupt vorhandenen - RV-Schildern in Haltestellenüberdachungen die Zigaretten an und hüllen die Wartenden in tödliche Wolken - die Diktatur geht von den Rauchern und der Tabakmafia aus - es herrscht offene Anarchie - die Tötung von Nichtrauchern geht unvermindert weiter! Diktatorische Gesetzgebung??? Bruahhahaha...
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      Antwort auf "NICHTRAUCHERSCHUTZ"
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      DOCH KARL   Otto von Braackenssieck

      Äusserst diktatorische Gesetzgebung sogar.
      Ein Einsiedler?   Yuudai

      @Karllinz
      Schwarzlüngle?
      werden nach wie vor Kleinkinder niedergeraucht?
      Haltestellenüberdachungen die Zigaretten an und hüllen die Wartenden in tödliche Wolken?
      u.s.w

      Noch mehr übertreiben hast du nicht geschaft?
      Und du lebst im Wald fährst kein Auto ziehst nur selbst gewobenes Hanfgewand an. Und benutzt kein technisches Gerät.
      Oder was glaubst du was du an personen vielleicht schon gefährtet hast mit Sachen die aus 3Ländern stammen wie viele Tonnen Ozongas hast du rausgepustet mit deinem Auto, ohne mal die vielen anderen Tödlichen Gase? Und vergiss vorallem nicht das gefährliche essen!
   6.
          * 15.04.2010 um 11:29 Uhr
          * Otto von Braackenssieck
      6. DOCH KARL

      Äusserst diktatorische Gesetzgebung sogar.
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      Antwort auf "Diktatorische Gesetzgebung"
   7.
          * 15.04.2010 um 11:39 Uhr
          * Yuudai
      7. Abrutschen ins Mittelalter?

      Einiges ist im Alttäglichen Leben gefährlich und mit manchen Gefährden wir auch die Umgebung. Und das nicht in geringen Ausmaße.
      Aber was kommt noch als Verbot oder kann man durch einschränkungen nicht Leisten?

      Alkohol?
      Verschieden Sportaktivitäten weil die Krankenkasse bald das auch nicht mehr das voll übernimmt?(Siehe Deutschland)
      Rauchen?
      und was noch alles?

      Tja dann wird es halt so Ausschaun das nur mehr der was was ist und dadurch Geld hat dieses machen darf!

      Sozusagen die neuen Adligen!

      Eu ist und bleibt mal eine Struktur das um Witschaftliche Macht und vermehrung der Reichtümer weniger da ist.
      Da spielen wir *Normal Sterblichen* eine untergeordnete *Sklaven*rolle. Und die erworbene Freiheit und Selbstverantwortung wird immer kleiner!
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   8.
          * 15.04.2010 um 11:41 Uhr
          * karllinz
      8. Dümmliche Vergleiche

      Sehr geehrter Herr Stefan Schlögl!
      Derart dümmliche Vergleiche wie Tabakrauch mit Fett, Alkohol, Autoabgasen, Schweinsbraten, Süßigkeiten etc. sind mir nur aus den Postings der KRONENZEITUNG geläufig. Ich bin - auch wie ein anderer Leser hier - erstaunt, dass hier ein Redakteur zu Wort kommt, aus dessen Artikel die psychpathogene Wirkung des Nikotin zutage tritt. Tabakrauch beinhaltet Substanzen der Klasse "Chemischer Kampfstoff" - haben Sie gewusst, dass auch das radioaktive Element Polonium 210 enthalten ist - ein Krebsauslöser ersten Ranges! Aber nicht nach 100 oder 1.000 Packerl - sondern von einem Lungenzug zum anderen! Der Artikel ist geeignet einen aufhörwilligen RaucherIn von seinem Vorhaben abzuhalten, sein selbstzerstörerisches Tun zu bagatellisieren und vor allen Dingen den KRIEG weiterzuführen! KRIEG gegen seine Mitmenschen (es werden jählich in Österrauch ca. 1.000 Nichtraucher getötet) und ca. 11.000 Raucher geben verfrüht das Feuerzeug ab. Kürzlich hat sich in OÖ wieder ein Schwarzlüngler selbst abgefackelt!
      Die höchsten Feinstaubwerte werden nicht auf der Straße, sondern in Raucherlokalen gemessen - und ich habe noch nie auf der Leber eines anderen meinen GV getrunken! MfG karllinz
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      Information ist alles   Yuudai

      Herr Karllinz

      Haben sie schon mitbekommen das sie sich nicht mal informiert haben?

      1000 Tode?
      Diese Zahl ist mehr als Unrealistisch wenn man die Deutschekrebsforschungsstudie als Vergleichsstatistik ranzieht. Wie meist übertrieben.
      Auserdem geht es bei Rauchverbot in Lokalen nicht um Rauchertode sondern rein um Passivtode. Wobei es kaum einen stört zu 95% gehts rein um Geruchsbelästigung.
      Und was den selbstabfackeln betrift. Wie viele technofreaks züngeln sich und die umgebung ab ohneZigaretten?

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Deutschland / Ausland über Österreich
« am: April 16, 2010, 02:10:15 Vormittag »

http://www.zeit.de/2010/16/A-Rauchverbot

Rauchverbot in Österreich
Der Nikotinkrieg

Zum 1. Juli müssen Gastwirte Raucher in die Schranken weisen. Die Gesundheitsapostel haben gesiegt. Ein Abgesang

Klack. Schon wieder. Eine Hand schiebt sich schützend vor die Flamme des Feuerzeugs. Tabak knistert. Schon kräuselt sich der blaue Dunst. Ein tiefer Lungenzug aus der Lucky Strike. Ohne Rauch geht’s nie, schon gar nicht in der amerikanischen Fernsehserie Mad Men . Die spielt in einer Werbeagentur im New York des Jahres 1960 und gibt Auskunft über eine Zeit, in der alles anders war. Ganz anders.
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Die männlichen Protagonisten schwelgen unwidersprochen im Alltags-Chauvinismus, die Frauen gefallen sich als adretter Aufputz mit Spitztüten-BH. Allen gemeinsam ist jedoch der permanente Griff zum Glimmstängel. Gleichgültig ob im Büro, im Aufzug, im Kinderzimmer oder im Bett, ob hochschwanger oder kurz nachdem ein Herzinfarkt den Süchtigen beinahe dahingerafft hätte. Unverschämt feiert Mad Men, mit drei Golden Globes ausgezeichnet, die Droge. Dass die Schauspieler keine Luckies, sondern Kräuterzigaretten verglimmen – in Kalifornien ist Nikotin am Arbeitsplatz und damit auch am Film-Set streng verboten – zeigt, dass sich in den vergangenen Jahrzehnten doch einiges verändert hat. Nach teils hysterisch geführten Kreuzzügen wurde in den USA Tabakgenuss konsequent aus dem öffentlichen Leben verbannt und geächtet. Nun ist auch in Österreich bald Schluss mit dem hemmungslosen Qualmen in der Öffentlichkeit.

Das Land spaltet ein Konflikt zwischen Rauchern und Nichtrauchern

Im Visier des Gesetzgebers befinden sich jetzt die rund 70.000 Gastronomiebetriebe des Landes, bislang noch ein Hort des blauen Dunsts. Bis zum 1.Juli müssen sich die Besitzer kleiner Lokale entscheiden, ob sie die Aschenbecher wegräumen. In größeren Gaststätten darf Rauch nur noch in abgetrennten Räumen aufsteigen. Die seit 1. Jänner 2009 laufende Übergangsfrist konnten die Wirte dazu verwenden, ihre Gaststätten umzubauen. Raucher und Nichtraucher nutzten hingegen die Zeit, um sich am Wirtshaustisch, in Internetforen, auf Leserbrief- und Kommentarseiten gehässige Auseinandersetzungen zu liefern.

Selbst ernannte Antiraucher-Sheriffs decken Wirte mit Anzeigen ein. Nichtraucher beklagen das angeblich zu milde Gesetz und fordern ein totales Verbot. Asoziale Hedonisten würden, so der gängige Vorwurf, das Gesundheitssystem belasten. Die Qualmer – immerhin ein Drittel der Bevölkerung – kontern wenig zimperlich und wähnen missionarische Eiferer am Werk, die ihnen, getrieben von Genussneid, ihr Vergnügen missgönnten. Sollen sie doch daheim bleiben, die verbiesterten Gesundheitsapostel! Seit Monaten durchzieht, quer durch alle Bildungs- und Einkommensschichten, ein Riss das Land. Raucher gegen Nichtraucher – ein unversöhnlicher Konflikt.

Rauchen ist vor allem tödlich. Es verkürzt, besagen alle Studien, die durchschnittliche Lebenserwartung um mehrere Jahre. Das Risiko, mit Lungen-, Herz- oder Kreislauferkrankungen dahinzuvegetieren, steigt. Die Haut altert rascher, die körpereigenen Abwehrkräfte schwinden, Männern droht außerdem eher Impotenz. Gewiss: Rauchen ist schädlich. Alkohol übrigens auch. Zu viel Fett nicht minder. Dennoch wird das Land nicht von einer Kampagne gegen Wein und Bier überzogen. Auch »Dieses Schweinsbratl kann tödlich sein«-Warnschilder sind bis dato nicht bekannt.

Stattdessen haben sich Experten, Politiker und Bedenkenträger zusammengefunden, um mit Kontrollwut gegen ein Laster vorzugehen, das in seiner Geschichte immer wieder zum Ziel von Verfolgung wurde. So stellte Sultan Murad IV. im Jahr 1633 Tabakkonsum im Osmanischen Reich unter Todesstrafe. Eine Feuersbrunst nahm der Tyrann zum Anlass, 25.000 Raucher zu massakrieren. Etwa zur gleichen Zeit ließ in Russland Zar Michael Qualmern Lippen und Nasen aufreißen. Auch die Kirche bannte – der Vergnügungssucht naturgemäß abhold – das die Sinne benebelnde Nikotin. Im 17. Jahrhundert erließen die Päpste Urban VIII. und Innozenz X. Bullen, die bei Strafe der Exkommunikation untersagten, in Kirchen dem Laster zu frönen. Jesuitenpater wetterten gegen die »trockene Trunkenheit«, für die sie Kau- und Schnupftabak verantwortlich machten. Doch auch der sakrale Bann konnte nicht verhindern, dass kaum hundert Jahre später Pfeife und Zigarre zum Savoir-vivre der Oberschicht gehörten.

Während der Napoleonischen Kriege machten schließlich spanische Hilfstruppen die Sitte, den Tabak in kleine Papierstücke einzurollen, in Frankreich bekannt. Doch die kleine Zigarre, die Zigarette, sollte erst während der Industriellen Revolution ihren Siegeszug antreten. Und das nicht nur, weil sich die Glimmstängel ideal zur Massenfertigung eigneten. Jederzeit verfügbar und rasch zu konsumieren, wurden sie zum Begleiter durch eine Epoche, in der Innovationslust und politische Umbrüche auf der Tagesordnung standen.

Die Zigarette vereinte alle, die ihr huldigten, zu einer ubiquitären Gemeinschaft. Sie half, Kriege zu gewinnen. »Tabak ist wichtiger als tägliches Brot«, forderte etwa General John Pershing, Befehlshaber der amerikanischen Truppen im Ersten Weltkrieg: »Wir brauchen sofort tausend Tonnen davon.« Sie wurde sogar zu einem Symbol für die Emanzipation der Frauen: Die qualmende Femme fatale war die Ikone der Moderne.


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"Ich rauche wegen der besseren Stimmung "
von P. Burghardt, J. Bauer  |  15. April 2010, 14:17

    * Artikelbild: Anna (17) genießt im Wiener Burggarten eine ihrer zehn Zigaretten pro Tag. Für Experten gilt sie damit als "süchtig" und zählt zu Österreichs 146.000 jugendlichen Rauchern. - Foto: Standard/Paulina Burghardt

      Anna (17) genießt im Wiener Burggarten eine ihrer zehn Zigaretten pro Tag. Für Experten gilt sie damit als "süchtig" und zählt zu Österreichs 146.000 jugendlichen Rauchern.
    *

Von Neugierde und Gruppendruck geprägt, markiert der Glimmstängel für viele Jugendliche den Weg zum Erwachsenwerden.

Wien - Julia (14) und Alina (15) bezeichnen sich als Raucherinnen. Dabei rauchen sie mit ein bis zwei Zigaretten im Monat deutlich weniger als der Durchschnitt.

"Als 'süchtig' werden in erster Linie Menschen bezeichnet, die täglich zehn bis 20 Zigaretten rauchen", sagt Soziologe Wolfgang Dür von der Organisation Health Behaviour School-aged Children. In Österreich rauchen rund 146.000 elf bis 17-Jährige regelmäßig, unter den Mädchen sind es 25 Prozent, unter den Burschen 20, die konsequent zum Glimmstängel greifen.
Rauchen als Zeitvertreib

Lisa (16) raucht vor allem, wenn sie unter Stress steht. Für ihre Freundin Marie (16) ist Rauchen hingegen Zeitvertreib: "Ich rauche wegen der besseren Stimmung."

Nikotin ist eine psychoaktive Substanz, die bereits sieben Sekunden nach der Inhalation ins Gehirn gelangt. Hier beeinflusst es die Aktivität der Nervenzellen und regt die Freisetzung der Nervenbotenstoffe Dopamin und Noradrenalin an. Während Dopamin für den "Rauchgenuss" verantwortlich ist und ein Gefühl des Wohlbehagens auslöst, wirkt Noradrenalin stimmungsaufhellend und angstlösend, erhöht die Aufmerksamkeit und vermindert Hungergefühle. "Es ist sozusagen die ideale Droge", erklärt Dür. Viele würden aus Gründen wie Stress, Lebensunzufriedenheit, Problemen mit dem Erwachsenwerden und Gruppenzwang zu rauchen beginnen.

Die Menge der gerauchten Zigaretten hängt auch mit dem Ort zusammen: Laut einer Studie der Bielefelder Universität konsumieren die meisten Jugendlichen während der Schulzeit oder in der Nähe des Schulgeländes die meisten Zigaretten. Der Grund dafür: Mit der Schule bringt man Stress und unangenehme Erfahrungen in Verbindung. Dür bringt es mit dem Satz "In der Schule lernt man rauchen" auf den Punkt. Gegenüber dem SchülerStandard gaben 15 Jugendliche an, eher beim Ausgehen und im Zusammenhang mit Alkohol zu rauchen. Elsa (17) raucht im Durchschnitt zwei Zigarettenpackungen pro Abend.

Der Zugang zu Zigaretten wird Jugendlichen in Österreich leichtgemacht: In Trafiken wird kaum nach Ausweisen gefragt, und auch die "kindersicheren" Automaten sind leicht auszutricksen, indem man Ältere um Bankomatkarten bittet. Auch dass das Rauchen in fast allen Lokalen und Discos erlaubt ist, trägt dazu bei, dass Österreich den letzten Platz mit nur 35 von 100 möglichen Punkten bei einer Bewertung der EU-Länder in puncto Nichtraucher-Politik belegt. Alle Befragten gaben an, die erste Zigarette mit etwa elf Jahren und durch Freunde probiert zu haben.

"Die meisten Jugendlichen probieren ihre erste Zigarette aus Neugierde, weil es etwas Verbotenes und der erste Schritt zum Erwachsenwerden ist", weiß Manfred Zentner vom Institut für Jugendkulturforschung.

Während ein generelles Rauchverbot in Lokalen vorerst vom Tisch ist, bemühen sich Vereine wie die Fachstelle für Suchtprävention in Graz mit Kampagnen wie "Rauchfrei dabei" weiter, den Tabakkonsum Jugendlicher einzudämmen. Denn die Zahl der jungen Raucher in Europa ist trotz sinkender Tendenz zu hoch. Umfragen zeigen, dass viele Jugendliche gerne aufhören würden, dabei aber wenig erfolgreich sind. (Paulina Burghardt, Jana Bauer/STANDARD Printausgabe, 14.04.2010)

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Studien, und
der Bericht von gestern vom Kurier, siehe:
http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=321.msg896#msg896


Und jetzt die JKleine Zeitung mit Bericht von der "Manipulation":
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/2334812/trick-den-tschick.story

Zuletzt aktualisiert: 15.04.2010 um 21:56 Uhr3 Kommentare
Der Trick mit den Tschick

Gesundheitsminister Alois Stögers (SPÖ) Raucherstudie gerät unter Beschuss. Hat er das gewünschte Ergebnis bestellt? Stöger dementiert.

Foto © APA

Lokalbesucher fühlten sich vom Qualm doch nicht so belästigt, ergo müsse man die Regelung zum Nichtraucherschutz in Lokalen nicht verschärfen. Zu diesem Schluss kam Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) vor einer Woche. Ende gut, alles gut? Nein. "Vivid", die Fachstelle für Suchtprävention in der Steiermark, zweifelt die Umfrage des Meinungsforschungsinstituts "Ifes", auf der Stögers Entscheidung basiert, an. Denn eine ebenfalls von "Ifes" für "Vivid" durchgeführte Befragung von steirischen Erwachsenen hat erst im November 2009 ganz andere Werte erbracht als die von Stöger in Auftrag gegebene "Evaluation des Rauchergesetzes" im Jänner 2010.

Laut der ersten Umfrage unterstützen 73 Prozent ein generelles Rauchverbot in Restaurants, 50 Prozent wollen auch eines in Diskotheken. In der zweiten Umfrage findet "Ifes" plötzlich nur mehr 19 Prozent, die für ein "völliges Rauchverbot" in Lokalen sind, 70 Prozent bevorzugen "räumlich getrennte Raucher- und Nichtraucherbereiche".

Waltraud Posch, Leiterin von "Vivid", vermutet: "Offensichtlich hängt so ein Ergebnis vom Auftraggeber und der Fragestellung ab." Sie wünschen, wir spielen? Imma Palme, "Ifes"-Chefin und Studienautorin, verneint: "Unsere Aufgabe war es, festzustellen, wie das Gesetz von den verschiedenen Gruppen gesehen wird. Ergebnis: 70 Prozent wollen getrennte Bereiche. In der Steiermark ging es aber um die Tabakprävention."

Allerdings, sagt Nichtraucherin Palme auf Nachfrage der Kleinen Zeitung, war die Frage, ob ein generelles Rauchverbot befürwortet werde, bei der Evaluierung gar nicht "Thema". Ob das nicht die Studie entwerte? "Nein", antwortet Palme, "es ging um das aktuelle Tabakgesetz."

Waltraud Posch ärgert jetzt, dass die politische Entscheidung zum Tabakgesetz auf eine Studie aufbaue, die der "einzige Ausreißer im europäischen Umfeld ist. Alle anderen weisen auf eine Verschärfung des Nichtraucherschutzes hin und plädieren für ein generelles Rauchverbot".

Alois Stöger aber lässt ausrichten, dass die Evaluierung kein "schwindliges Ergebnis" erbracht habe, sondern eine "österreichische Lösung", die eben die räumliche Trennung in Lokalen gutheiße.
HELMUT BAST

Lardis Lars
Laut der ersten Umfrage unterstützen 73 Prozent ein generelles Rauchverbot in Restaurants, 50 Prozent wollen auch eines in Diskotheken. In der zweiten Umfrage findet "Ifes" plötzlich nur mehr 19 Prozent, die für ein "völliges Rauchverbot" in Lokalen sind, 70 Prozent bevorzugen "räumlich getrennte Raucher- und Nichtraucherbereiche".
Man merkt den Unterschied in der Fragestellung ?
In der zweiten Umfrage wurde nach einem Rauchverbot in allen Lokalen gefragt.
In Restaurants wünschen sich die Menschen wirklich mehrheitlich ein Rauchverbot, auch viele Raucher.
Aber im Beisl wollens die meisten halt nicht.
Das entspricht dem, was man auch in der Diskussion mit Menschen erfährt und das ist aussagekräftiger als alle Diskussionen in allen möglichen Foren, da sich hier nur die Hardliner aller Lager äussern.

exthir am 15.04.2010, 22:43Kommentar melden
es gibt nur 2 Möglichkeiten:

Komplett oder gar nicht. Aber in Österreich muss es erst einen toten Politiker geben, bis sich einer was zu sagen traut!

Mediocrity am 15.04.2010, 22:27Kommentar melden
Seltsam, seltsam

Immer wollten 50% oder 60% ein absolutes Rauchverbot in Lokalen, und auf einmal sollen's nur mehr 19% sein? Die Tabaklobby ist eben nicht zu unterschätzen. Ein Grund mehr, deutlich für ein Rauchverbot in Lokalen einzutreten. Hier wird ein Volksbegehren dazu vorbereitet:
http://www.nichtraucheninlokalen.at/

karllinz am 15.04.2010, 22:17Kommentar melden
Tabakmafia

Die Tabakmafia ist eindeutig mächtiger als der Gesundheitsminister - daher wird den Opfern des Tabakkrieges nach wie vor um teures Geld das Leben verlängert werden - manche fackeln sich auf die Schnelle selbst ab - da kommt es billiger...
n

4520
Ö s t e r r e i c h Medienberichte 1 / Stöger hin, und her, immer mehr: Teil 2
« am: April 16, 2010, 00:22:13 Vormittag »
ab heute hier die neuen Beiträge als Fortsetzung von Teil 1

4521
Danke für das schnelle ins Netz stelle, auf You tube, dem Walter,
sowie eure Beiträge, lesenswert!

Dass Lugner "D." (Dietmar) für Doktor hält ist primitiv,
steht im Telefonbuch, sagte er.
Aber jetzt fällt mir etwas ein: Meine Tischlerei hieß "D. Erlacher GesmbH", naja, "Holzdoktor", Herr Lugner.
Und Super: R. Lugner heißt wahrscheinlich Rechtsanwalt Lugner.

Nach der Sendung war die Meinung: Naja, Lugner ist 77.
Ich: So lange warte ich nicht, bis generell rauchfreie Lokale sind. Mir ist 2010 schon zu spät.



Zum "Nachsehen/Nachhören:
Walter Ring  Puls 4 Talk of Town: Erlacher gegen Lugner[/b]

Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=MF-DTk0K6cc
Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=sx44V6470WA

Walter Ring
Der Lugner: "Woher nehmen Sie die Legimitation....". LOL

Günther Pirker
Peinlicher als Lugner gehts wohl nicht...

Wolfgang Gruber
Ich bin fasziniert. Das erste "Argument" des Gegners eines Schutzes für Nichtraucher ist ein stupider Angriff, der auf der Tatsache beruht, dass er noch nicht einmal weiß, wie der Titel Doktor abgekürzt wird. Den Titel gibt es schon bald nicht mehr, aber der Luger kennt ihn immer noch nicht *lach* Geht es tiefer? Bin schon gespannt ob es auf diesem Niveau weiter geht.

Stefan Hofbauer
Lugner ist eine Dumpfbacke... und das meine ich sehr wertschätzend ;-))

Walter Ring
Lugner: "Legimitation" ..... "Provokanteur", solln wir ihn auf einen Deutschkurs schicken?

Stefan Hofbauer
Na ja, er ist halt kein Doktor. Seid doch nicht so streng *gg*

Günther Pirker
Aber R. steht doch für Rechtsanwalt oder? *g*

Wolfgang Gruber
Brauch keinen Doktor dafür, hab ich in der Volksschule gelernt ;-)

Wolfgang Gruber
Ok, jetzt mal im Ernst. Zur ganzen Sache generell... traurig, dass man darüber diskutieren muss ob Gesetze einzuhalten sind oder nicht... danke an Dietmar für die Zivilcourage!
Eine Kritik gibt es aber auch von mir: Die Gewalt in Wien hat mir dieser Thematik in meinen Augen nichts zu tun!

Stefan Hofbauer
da bin ich jetzt aber perlpex ;-)

Dietmar Erlacher
Schade, Lugner hat die Sendung verhaut, er schob mir kleinen Rauchersheriff alle Anzeigen in die Schuhe und machte mich auch noch für Zeitungsenten verantwortlich, er ist arm, aber rüstig.
Von dieser TV-Abstimmung wusste ich nichts, aber es ist traurig, dass jeder vierte Wiener einen Rauchersheriff verlangt.
Sachlich zu diskutieren schaffte ich nicht, da ginge es eher noch mit der Jazz Gitti, glaube ich :).
Morgen um 11h Sondereinsatz.

Walter Ring
@Dietmar: Bist im Vergleich zu Lugner eh recht ruhig und sachlich geblieben, der Lugner Auszucker war ja nur mehr peinlich.

Günther Pirker
Danke trotzdem Dietmar. Ich wäre am liebsten in den Fernseher gehupft, bei dem vielen Blödsinn den der Lugner so unwirsch dahergeredet hat...

Wolfgang Gruber
Ich würde auch sagen, dass 25% dir sagen sollten, dass deine Arbeit mehr als wichtig ist Dietmar! Selbst ich hätte eher mit nein gestimmt, denn meine vollständige Antwort wäre: Nein, denn die Exekutive soll das übernehmen!

Walter Ring
Morgen geht der Dietmar schon die Schilder zählen in der Lugner City, und wenns nur 149 sind, hat er den Beweis, dass der Lugner ein Lügner ist. Nomen est Omen :-)

Dietmar Erlacher
@Walter: Danke, für`s schnelle ins Netz stellen auf you tube. Wenn du wüßtest......; morgen mehr.

Karin Bartz
das ist sehr gelungen und so cool. ich kann sowas garnicht. toll!!!

Karin Bartz
dietmar ist gegen lugner dermassen souverän rüber-gekommen.. trotzdem: die gefährlichkeit deines "jobs" war wieder spürbar... fürcht!!!

Walter Ring
LOL: http://drop.io/wzagpud/asset/l-gner-png

Christian Meyer-Esch
GEIL..:-) Das war ja wieder GANZ GROSSES KINO! Dieser Lugner kann vor lauter Tabak-Sucht nichtmal mehr klar denken. Das sollte eigentlich auch dem St... Mehr anzeigenöger zu denken geben, dass Tabak das Hirn des Menschen kaputt macht. Am lustigsten war ja die Szene, wo er 5 Min. vor Schluss die Sendung verlassen wollte. Der Typ ist in meinen Augen wirklich Tabakgeschädigt. Warum klappt ein generelles Rauchverbot in allen deutschen EKZ, aber bei Lugner nicht? Glaubt der etwa, nur mit Schilder aufstellen ist es getan? Warum beauftragt er nicht seine Security das RV zu exekutieren? Dass nur 25% für Rauchsherriffs sind, finde ich schade. Hätten wir keine Rauchsherriffs wie Dietmar, dann gäbe es in Österreich ja gar keinen NR-Schutz. Aber die Frage war nicht sehr schlau. Denn die Frage hätte lauten müssen: Brauchen wir in Österreich ein generelles RV mit Polizeivollzug? Diese Frage wäre sicher sinnvoller.Tja, Wien ist eben anders..

Claire Marie Christine Benque
danke für den beitrag!
das ist aber ganz neu, dass d. die abkürzung für doktor ist. muss ich gleich meinem vater sagen, dass er seine schilder austauscht, das steht nämlich noch dr.med.univ. drauf (so altmodisch, tstststs) ...
der lugner ist vermutlich schon leicht dement, da sollte er lieber nicht mehr soviel müll erzählen ...

Alexander Schratt
Bitte die Abstimmung wirklich nicht ernst nehmen. Wer ist schon so blöd und lässt sich 0,70 € (0900er-Nr) für so eine Spielerei/Abzockerei aus der Tasche ziehen - nur die Kampfraucher:)

Christian Meyer-Esch
Unser Lügner-Lugner wollte doch nur provzieren.. Ich fands nur schade, dass Dietmar ihn nicht aufgeklärt hat, dass Doktor "DR" abgekürzt wird. Aber bei dem kommt man ja gar nicht zu Wort.. Naja egal, ich fand die Sendung lustig:-)

Natalie Leroy
Ein Engländer sagte bei der vorletzten Wahl zu mir: was habt Ihr denn für eine Präsidentenauswahl? Einen Lügner, eine Salatschüssel, eine Schokoschnitte? *gg*

Uwe Meier
wenns ned so traurig wär, wärs fast schon wiede rlustig




4522
folgt!

4523

Minister Stöger
wörtlich im video: na ... ich geh... der Weg ist ein ganz entscheidender, jetzt wird in Zukunft die Sensibilität eine viel höhere sein. ....Ich geh davon aus, daß es die Wirte nicht leisten werden können, nichts zu tun. Das ist mein Ziel, und wenn sie es nicht leisten werden können, und die Bezirkhauptleute werden das schludern nicht können ...blablabla usw.
http://www.youtube.com/watch?v=J9OAqzUpA94

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4524
Deutschland / Deutschland: auch hier geht`s rund, in 3 Monaten bzw. jetzt schon
« am: April 14, 2010, 01:37:36 Vormittag »



Zwischen den Gegnern qualmt's

13. April 2010, 04:00 Uhr

Showdown im Rauchverbots-Streit naht: Am 4. Juli stimmen die Bayern ab

Der Tag der Entscheidung naht unaufhaltsam. Knapp drei Monate sind es noch bis zum Volksentscheid über ein komplettes Rauchverbot in Bayern - und schon jetzt rüsten sich die Raucher- und die Nichtraucher-Fraktion für das alles entscheidende Gefecht. Denn am 4. Juli dürfen alle Bürger im Freistaat darüber abstimmen, ob es künftig ein ausnahmsloses Rauchverbot in Wirtshäusern und Bierzelten geben soll.
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http://www.welt.de/die-welt/regionales/article7158590/Zwischen-den-Gegnern-qualmts.html


4525
EU-Regelung könnte österreichische Lösung ersetzen
Vernebeltes Rauchverbot
Die EU könnte bald ein totales Rauchverbot verhängen.

Die EU könnte bald ein totales Rauchverbot verhängen. (© dpa)
Von WZ Online

Aufzählung Vertrauensschutz verhindert hausgemachtes Totalverbot.
Aufzählung Jurist rät Lokalbesitzern von Umbauten ab.

Wien. Seit knapp eineinhalb Jahren gilt in Österreich ein "differenziertes Rauchverbot" mit speziellen Ausnahmen für bestimmte Lokalgrößen, Mehrraumbetriebe und Unternehmen, die Denkmalschutz- und feuerpolizeilichen Vorgaben unterliegen. Seit Beginn steht diese komplizierte Regelung im Kreuzfeuer der Kritik, ob sie langfristig hält, wurde mehrfach bezweifelt.

..................................
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4975&Alias=Wzo&cob=483293




4526
4 - Steiermark, Kärnten / Re: Steiermark noch nicht rauchfrei?
« am: April 14, 2010, 00:41:45 Vormittag »

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2327491/eu-weites-rauchverbot-steht-vor-tuer.story

: 05.04.2010 um 18:54 Uhr148 Kommentare
Juristen überzeugt: EU-Rauchverbot steht vor der Tür

In knapp drei Monaten läuft die Übergangsfrist für Gastronomen ab, um abgetrennte Nichtraucherbereiche zu schaffen. Diese Investition könnte umsonst sein, warnen Experten.

Foto © xjbxjhxm #18725392 - Fotolia.de

Seit eineinhalb Jahren gilt in Österreich ein Rauchverbot mit zahlreichen Ausnahmebestimmungen. In knapp drei Monaten läuft die Übergangsfrist für Gastronomen ab, um abgetrennte Nichtraucherbereiche zu schaffen. Verfassungsjurist Heinz Mayer rechnet allerdings damit, dass die viel kritisierte Regelung nicht langfristig halten wird. Er glaubt an die baldige Einführung eines EU-weiten Qualmverbots.
"Würde keinen Euro investieren"

"Das ist sehr realistisch, weil die Gesundheitsbelastung für Arbeitnehmer und Passivraucher so gut dokumentiert ist, dass das nur mehr eine Frage der Zeit ist", betonte Mayer im Austria Presse Agentur-Gespräch. "Mittelfristig wird es auf ein totales Rauchverbot hinauslaufen." In Umbauarbeiten würde der Jurist daher "keinen Euro investieren".

Sein Kollege Bernd-Christian Funk sieht es ähnlich: "Es ist im Gespräch auf europäischer Ebene eine Richtlinie zu schaffen." Wer sich nicht daran halte, soll durch hohe Strafen und kurze Prozesse "stigmatisiert" werden, meinte Funk. Dies sei aber eine unverbindliche Empfehlung. Eine Richtlinie, dass sich EU-Staaten an diese Vorgehensweise halten müssten, gebe es nicht.

Sehr wohl ist eine solche Richtlinie laut Mayer aber bezüglich der Einführung eines Rauchverbots denkbar - und zwar mit dem Ziel, Arbeitnehmer zu schützen. Laut Funk bringt aber auch eine solche Regelung kein hundertprozentiges Rauchverbot: Wo nur der Lokalbesitzer die Bedienung vornehme und es gar keine Angestellten gebe, dürften die Gäste weiter rauchen, meinte der Jurist.
Verbot als "verfassungsrechtliches Problem"

Entschließe sich die österreichische Regierung in naher Zukunft selbst zu einem generellen Rauchverbot, wäre das ein "verfassungsrechtliches Problem", betonte Funk. "Nachdem vor gar nicht langer Zeit ein differenziertes Rauchverbot eingeführt wurde, wäre es wohl nicht zulässig, wenn unmittelbar danach ein totales Rauchverbot kommt." Hintergrund ist der im Gleichheitsgebot verankerte Vertrauensschutz: Wer für eine gesetzliche Bestimmung Investitionen tätigt, dem darf das dadurch erlangte Recht nicht einfach wieder weggenommen werden. Genau dies würde laut Juristen auf Besitzer extra umgebauter Lokale zutreffen, das Gesetz wäre dadurch vom Verfassungsgerichtshof (VfGH) kippbar.

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Mediocrity am 08.04.2010, 10:16Kommentar melden
Jeder Mensch hat gewusst dass das totale Rauchverbot auf EU-Ebene kommt

Trotzdem haben Wirtschaftskammer und Gastrolobby einen bescheuerten Kompromiss erzwungen - und jammern jetzt wieder, weil sie mit dem selbst erzwungenen Kompromiss nicht leben können/wollen. Selbst schuld.

 
Antwort von iwassawoss am 08.04.2010, 13:39Kommentar melden
unsere rückgratlosen Politiker

haben nicht den Mumm, vorbildhaft vorzugehen. Warum? Weil die Tabaklobby zu mächtig ist. In ein Solarium darf man erst ab 16 Jahre aber Kleinkinder bereits müssen in Lokalen den Rauch einatmen. Ich versteh die Welt nicht mehr.


Antwort  von 7319 am 07.04.2010, 17:06Kommentar melden
es gibt keine Nichtraucherlokale

folglich hat man als Nichtraucher keine Wahlfreiheit, sondern nur die Möglichkeit daheimzubleiben oder sich in einem nach Rauch stinkenden Lokal der Gesundheitsgefährdung des Passivrauchens auszusetzen.
Kein Wirt macht ein Nichtraucherlokal auf, solange er mit wirtschaftlichen Nachteilen gegenüber dem Raucherlokal zu rechnen hat, also, die Idee der Wahlfreiheit ist ein Illusion

Undisputed am 07.04.2010, 10:30Kommentar melden
Danke EU endlich...
können sich die nächsten beim AMS anmelden. Da die Einnahmen schwinden beim Trafikanten und er nur noch sein Geschäft finanzieren kann. (Solang er allein 24.Std--6Tage die Woche arbeitet).
Auch für so manches Beisl, wird es heißen geschlossen "Nichtraucher-Schutz"
Jetz braucht sich der Angestellte nicht darüber beschwerden das geraucht wird..nö jetz kann er zum AMS sich dort beklagen..das vorm Gebäude geraucht wird, und er durch den Qualm muss.

 
Antwort von carmen253 am 08.04.2010, 08:24Kommentar melden
http://www.gesundheit.steiermark.at/cms/beitrag/10644218/842125/
Pro Tag gibt es gibt es in Österreich 4 Tote durch ungewolltes Einatmen von Tabakrauch. Darunter auch Kinder. Das ist Massenmord. Die Tabakproduktion sollte gesetzlich verboten werden. Und alle, die am Tabak verdient haben, sollen Kranke unentgeltlich bis zum Tode pflegen müssen. Die Raucher selbst sind arme Abhängige, denen geholfen werden muss, vom Laster loszukommen. 70% der Raucher würden leichter aufhören, wenn es endlich ein allgemeines Rauchverbot gäbe. Wer es nicht lassen kann, soll im Freien rauchen aber in 20m Abstand von anderen atmenden Lebewesen!


4527
EU, Fragen, Antworten, etc. / EU - Fragen, Antworten, Aussendungen, "Meinungen"
« am: April 13, 2010, 23:46:41 Nachmittag »
Walter Ring  
Ich hab dort: https://www.secure.europarl.europa.eu/parliament/public/citizensMail/secured/cmRequest.do?cmLanguage=de vor einigen Wochen eine Anfrage gestellt, wie das denn jetzt aussieht mit einem geplanten EU-weiten Rauchverbot, und kaum zu glauben, heute eine recht ausführliche Antwort bekommen:

Sehr geehrter Herr Ring,
vielen Dank für Ihr Schreiben vom 27. März 2010 hinsichtlich möglicher europäischer Gesetzgebung zum Schutz von Arbeitnehmern in der Gastronomie. Wir haben Ihre Ausführungen mit Interesse gelesen, konnten Ihnen allerdings auf Grund der Vielzahl der hier eintreffenden Anfragen nicht früher antworten, was wir bedauern. Die Europäische Kommission hat am 30. Jänner 2007 ein Grünbuch über die Einrichtung von rauchfreien Zonen in Europa veröffentlicht, in welchem sie ihre Positionen in Bezug auf den Nichtraucherschutz umfassend darlegt. Auf Grundlage der Erkenntnis, "dass Passivrauchen eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit und das Leben darstellt" und in Anbetracht der Tatsache, " dass die Expositionswerte in Einrichtungen des Gastgewerbes außergewöhnlich hoch liegen" schlägt die Europäische Kommission die Schaffung weiterer rauchfreier Zonen, insbesondere in der Gastronomie vor. Mit welchen der zur Verfügung stehenden Mittel und in welchem Umfang diesbezügliche Maßnahmen ergriffen werden sollen, lässt die Kommission zwar weitestgehend offen, als eine Option wird allerdings ein absolutes Rauchverbot in geschlossenen Räumen genannt, welches durch verpflichtende Europäische Arbeitnehmerschutzbestimmungen durchgesetzt werden könnte. Den vollständigen Text des Grünbuches finden Sie unter folgendem Link: http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=COM:2007:0027:FIN:DE:PDF In seiner Entschließung vom 24. Oktober 2007 zu dem Grünbuch "Für ein rauchfreies Europa: Strategieoptionen auf EU-Ebene" (P6_TA(2007)0471) begrüßt das Europäische Parlament eben dieses Grünbuch und fordert die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union auf, "innerhalb von zwei Jahren ein uneingeschränktes Rauchverbot in sämtlichen geschlossenen Arbeitsstätten, einschließlich der Gastronomie sowie in sämtlichen geschlossenen öffentlichen Einrichtungen und Verkehrsmitteln in der Europäischen Union einzuführen" (Ziffer 8 erster Satz). Des Weiteren fordert das Europäische Parlament die Europäische Kommission auf, "für den Fall, dass die genannten Ziele nicht von allen Mitgliedstaaten erreicht werden, dem Europäischen Parlament und dem Rat bis 2011 einen Vorschlag für Regelungen für den Nichtraucherschutz im Bereich des Arbeitsschutzes vorzulegen und dabei die bereits bestehenden nationalen Bestimmungen der Mitgliedstaaten anzuerkennen" (Ziffer 8 zweiter Satz). In einer weiteren Entschließung vom 26. November 2009 (P7_TA(2009)0100) begrüßt das Europäische Parlament zwar die von einigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union bereits ergriffenen Nichtraucherschutzmaßnahmen, beharrt allerdings auf seiner Forderung nach einem umfassenden Rauchverbot in sämtlichen geschlossenen Arbeitsstätten, einschließlich der Gastronomie. Gegenwärtig ist also noch offen, in welchem Umfang und in welcher Form die Europäische Union weitere Maßnahmen zum Schutz von Nichtrauchern beziehungsweise Arbeitnehmern ergreifen wird. Bezüglich der momentanen Situation in Österreich möchten wir Sie darauf hinweisen, dass das Europäische Parlament als ein gesetzgebendes Organ der Europäischen Union keinerlei Möglichkeit hat, die Einhaltung des österreichischen Tabakgesetzes zu kontrollieren beziehungsweise eine diesbezügliche Aufsicht über österreichische Behörden zu führen. Wir bedanken uns für Ihr Interesse an der Arbeit des Europäischen Parlaments und hoffen, dass diese Informationen auf Ihr Interesse stoßen.
Mit freundlichen Grüßen
D. Klaas Hauptverwaltungsrat
Europäisches Parlament... Mehr anzeigen
Generaldirektion Präsidentschaft
Referat Bürgeranfragen"

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Es besteht ja doch noch Hoffnung, dass sich mal was in der EU rührt.

4528

http://www.youtube.com/watch?v=PY-N3yb4B1M

Ainedter,
(Promi-Rechtsanwalt und viele Jahre im Vorstand der Österreichischen Krebshilfe), vertritt Raucher und Gastros und bekommt dafür Gelder von ....... (alle wissen es!). Es gibt "nette" Episoden, unter uns Justizleute bekannt, aber was soll`s, er macht alles für Geld, und das nicht für wenig, und meine unzähligen Sympathisanten bundesweit, wie auch ich, setzen sich uneigennützig und unentgeltlich für den NR.-Schutz ein. Da hinkt halt jeder Vergleich, meinen Sie nicht auch, Dr. Ainedzer?
Er spricht Blödsinn, u. a. soll er den Wahrheitsbeweis antreten, mir einmal zeigen, wo ich "viele" Fotos gemacht habe! Tatsache ist: Ich fotografiere höchstens 1 % der Lokale (miese Handyfotos), von außen, ohne Leute, z. B. wenn keine Kennzeichnung drauf ist, was die Wirte bei Erhalt des Strafbescheides nämlich abstreiten und schnell eines (meist falsches) draufkleben, oder wenn bei Raucherlounges, wie im I.Spar Restaurant im Donauzentrum die (3 Türen) - direkt bei den Nichtraucherbereichen - sperrangelweit offen sind; dies obwohl seit 3 Wochen der Zettel "Bitte Türe schließen" aufgeklebt ist - das Personal (speziell der gestern wieder gewalttätige Kellner) hält sich nämlich nicht daran, neben einigen gewalttätigen Gästen!
Weiters soll sich der Promimensch was schämen, im Vorstand der ÖSTERREICHISCHEN Krebshilfe zu sein, für Zigarettenrauchen plädieren, und mit der Ö. Krebshilfe vor kurzem die Broschüre herausgeben über die Gefährlichkeit des Passivrauchens.
Und es kann sein dass ich es nicht mehr genau weiß, aber ich glaube mich zu erinnern, dass er sich für die "Verdienste um die Ö. Krebshilfe" auch noch auszeichnen und ehren hat lassen. Bitte bilden Sie sich selbst eine Meinung. Zu Ulbrich`s Zeiten sagte man: Wendehälse!
Vielleicht kann man hier bald den Link zu Youtube sehen, über meine direkte Konfrontation mit Ainedter, wo er sich, mediengeil und koste es was es wolle, schon gleich nach 8 Uhr auf 88,6 zur "Wortspende" angemeldet hat. Aber dem - sonst so redegewandten - Ainedter blieben bald die Worte im Hals stecken und er legte sich vermutlich mit argen Bauchschmerzen wieder nieder.

Keine Meinung bilden braucht man sich über
Christine Cote.
Das was mir ein Arzt sagte wiederhole ich: sie ist "arm".
Angeblich hat sie auch eine 19-jährige Enkeltochter mit Krebs, und dann so ......! Ja, "arm"!
Wenn man sie hier sieht, traut man ihr Gewalttätigkeiten gar nicht zu. Bitte überseht und überhört diese Frau. Danke!

4529
Einfach zum Nachlesen - Besonderheiten? / D A N K E !
« am: April 13, 2010, 22:12:18 Nachmittag »
Am Vormittag war ich voll in meinem Element: Gemeinwohl!

Gestern Nachmittag wollte mich 88,6, Heiligenstädter Lände, um heute 8 Uhr früh, für 2 x 3 min Statements.

Daraus wurden 2 x 6 Minuten, aber was ist das schon, bei diesem Thema.

Und schließlich war ich "Alleinunterhalter" von 8.20 Uhr bis mittags,

und habe in den kurzen Pausen zig Telefonate geführt!


Nebenan ist Ö3, "88,6 Feind hört mit", ist 88,6 "verwanst", und hat mich zwischendurch ins Studio im Nebenhaus gebeten.

Da sind einem Tiroler die Augen herausgefallen. Die freundliche Martina Rupp war gerade bei der Arbeit und wir haben uns zugewinkt!

Alles hat auch dort gut geklappt.

Solche Erfolgserlebnisse bauen auf, wir früher ein Sieg bei einem großen Radrennen!


Leider habe ich aber immer mehr, täglich, Belästigungen, leider am Tag, als auch in der Nacht.

Ein Email muss zuerst gelesen werden, bevor man es löscht. Bisher waren es täglich knapp über 150,

aber seit Freitag sind es 250, solche und solche.

Jetzt die Handynummer verändern geht nicht; täglich rufen verzweifelte Krebspatienten - aus unseren

Selbsthilfegruppen oder Neuerkrankte - an (von den jährlich Zehntausenden). "Fleißige Hände"

versenden Merblätter, Hefte, Broschüren, auch kostenlos.

Ich freue mich, helfen zu können, bin nur wegen eines kürzlichen Schlaganfaklles etwas "geknickt".

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Wenn es mir sehr gut geht, oder auch schlecht, heute waren etliche "scheusliche" Emails,

Anrufe, und SMS, dann denke ich an EUCH, für die ich kämpfe, die mit mir kämpfen,

gegen den Krebs, oder gegen den tödlichen Tabakrauch!

Wahrscheinlich tue ich es viel zu selten, aber mein Tag hat auch nur (mindestens) 14 (Arbeits)Stunden.

DESWEGEN HEUTE GANZ BESONDERS, recht herzlichen Dank, euch allen, für alles, denn nur

                       G E M E I N S A M     S I N D      W I R    S T A R K


und können "Berge versetzen!"


Schönen Abend und liebe Grüße

Dietmar Erlacher

kontakt@krebsforum.at

 

4530
Einfach zum Nachlesen - Besonderheiten? / "Mein Kampf", ist er vergeblich?
« am: April 13, 2010, 21:53:51 Nachmittag »

Die Behörden wissen einiges davon nicht,
aber vor allem die Bevölkerung soll durch Leserbriefe aufgeklärt werden.
Daher bitte ähnkliche Leserbriefe an möglichst viele Medien senden, danke!



Nichtraucherschutz - Gesetz ist Gesetz


Das Tabakgesetz schützt Nichtraucher seit 1.1.2005 (Rauchverbot in EKZ und Öffentlichen Gebäuden), sowie seit 1.1.2009 in Straßenlokalen, vor dem nachweislich tödlichen Tabakrauch (Jede getürkte Studie ist uninteressant - zuletzt vermutlich "market" und "Ifes". Welcher Hersteller einer Ware schreibt die Todesgefahr sonst noch auf die Verpackung seines Produktes?).
Eine Übergangsfrist für einen Umbau haben ca. 5 % der Wirte, nämlich nur jene, die vor dem 31.12.2008(!) bei der Behörde um Verlängerung der Umbaufrist angesucht haben. Hat die Behörde nach diesem Zeitpunkt Bewilligungen akzeptiert, besteht Amtsmissbrauch (mehrfach angezeigt!).

Die WKO versandte an ihre Gastros Falschkennzeichnungen, welche die Wirte gerne aufklebten: Dadurch Irreführung der Gäste, da nicht das drinnen ist, was außen draufsteht; zudem Unlauterer Wettbewerb!

Gastros müssen lt. Nichtraucherschutz bis 2.000.- und bei Wiederholung bis 10.000.- Strafe zahlen, nicht erst ab 1.7.2010. Verbotener "Zigarettengenuss" kostet RaucherInnen erstmals bis 100.- und bei Wiederholung bis 1.000.- Euro; Achtung, Unwissenheit schützt nicht vor Strafe!
Da kann man doch hunderte Beamte einstellen, von der Polizei, der Post, dem AMS! Die Behörden dürfen - einmalig in Österreich - das Gesetz nicht exekutieren, denn sie müssen - laut Gesetz - warten, bis eine verwertbare Anzeige von einem couragierten Bürger auf dem Tisch liegt. Auch Nachkontrollen sind laut Gesetz nicht erlaubt! Das haben die WKO, die meisten Parlamentarier, mit Hilfe weiterer Lobbyisten geschafft. Und eine Änderung des Gesetzes ist deswegen nicht möglich, ergänzte Stöger zuletzt bei Thurnher im ORF!

Die Behörden sind unterbesetzt, Mitteilungen gehen "verloren", Verfahren werden einfach eingestellt, obwohl die bundesweiten "Unabhängigen Verwaltungssenate" (2. Instanz) und die mehrfachen Urteile des VfGH (letzte Instanz) immer gegen die Wirte entschieden.
Als Krebspatient und Obmann von fast 5000 Mitgliedern im Verein "Krebspatienten für Krebspatienten" kann mir niemand etwas vormachen. Onkologiepapst Prof. Zielinski sagte erst jetzt wieder vor 400 Ärzten im Wiener Rathaus: Bis zu 90 % aller Krebserkrankungen haben den Tabakrauch als Verursacher. Und weiter: täglich zig Herzinfarkte, Schlaganfälle, COPD-Kranke, Schädigungen des Ungeboren, Kinder/Jugendliche mit Asthma und Allergien, gehen auf den tödlichen Tabakrauch zurück!
Wir stellen Gemeinwohl vor Eigenwohl. Tabakrauchgeschädigte mit Verwandte, Bekannte, Ärzte, Studenten etc. machen seit einem Jahr gemeinnützig und unentgeltlich "Besuche" und müssen 80 bis 90 % dieser zur Anzeige bringen.

Sind die Wirte ein Volk der Ignoranten (Gesetzesbrecher), und deckt dies die Wirtschaftskammer?

Ist unser Gesundheitssystem bankrott und auch hier vor den Lobbyisten in die Knie gegangen (Stöger)?

Wann überprüft endlich die Behörde die Nichteinhaltung des Nichtraucherschutzgesetzes? Wir wollten nie meine Kollegfen anzeigen; bin Jahrzehnte Funktionär in der Landes- und Bundeswirtschaftskammer.

Warum gibt es keine Aufklärung, keine Prävention, was mich als ehem. Landeschulrat besonders schmerzt. Kinder und Jugendliche werden vom Staat alleine gelassen!

Informationen zum Gesetz etc. auf www.sis.info

Dietmar Erlacher, Tirol


Bitte bei Berichte Links dazu veröffentlichen:

1)   www.rauchersheriff.at oder www.sis.info  (für Informationen, oder Anzeigen an Stöger)
2)   www.nichtraucheninlokalen.at (für Unterstützungserklärungen zum Volksbegehren, dzt. rund 4.000)