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Nachrichten - admin

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Rücksichtsloses Rauchen ist vorsätzliche Körperverletzung

Lokale die rechtzeitig um eine Umbaugenehmigung ansuchten, haben noch bis zum 1.7.2010 Zeit diesen Umbau fertig zu stellen.
Nur wenige Lokale sind davon tatsächlich betroffen, der Rest muss schon jetzt bei einem Verstoß gegen das Tabakgesetz mit saftigen Strafen rechnen.
Einkaufszentren müssten seit 1.1.2005 komplett rauchfrei sein. Bekanntlich kümmert sich die Gastronomie jedoch kaum um die Gesetze.
Die Behörde kann jedoch erst dann tätig werden, wenn (ein couragierter) Bürger eine Anzeige erstattet. Um erfolgreich zu sein, muss der Anzeigende seine Personalien bekannt geben. Er braucht für seine Behauptungen einen Beweis, möglichst ein Foto.Selbst dann hat die Behörde noch 6 Monate Zeit um ein Verfahren einzuleiten. Wirte schützen sich oft durch eine Berufung beim UVS und VfGH. Es kann also Monate, sogar Jahre dauern, bis etwas geschieht.
Zwischenzeitlich setzt der Wirt weiterhin Angestellte und Gäste mit dem tödlichen Tabakrauch aus.

Tabakrauch ist für über Drittel aller Krebserkrankungen verantwortlich. Tabakrauch ist verantwortlich für Schlaganfall, Herzinfarkt, Raucherbein, Asthma, Allergien, usw.
Jährlich sind 11.000 vorzeitige Todesfälle dem Rauchen anzulasten; etwa weitere 1000 Personen sterben vorzeitig aufgrund einer Belastung mit Passivrauch.

BM. Stöger hat dazu aufgerufen - melden Sie Verstöße gegen das Gesetz auf www.sis.info 
Unterstützen Sie das Volksbegehren "Nicht rauchen in Lokalen" auf www.nichtraucheninlokalen.at


4502


Rauchersheriff mit BM. Stöger: Privatinterview
http://www.youtube.com/watch?v=J9OAqzUpA94

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1: Rauchersheriff erklärt die Situation des Nicht-Nichtraucherschutzes
http://www.youtube.com/watch?v=7WPWwUNi5kY


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2: Rauchersheriff auf Kontrollgang
http://www.youtube.com/watch#!v=c_CTX1_KflU&feature=related

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3: Rauchersheriff mit Promianwalt Dr. Ainedter
http://www.youtube.com/watch?v=6hEBUmK5-AM&feature=related
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Die nächsten Videos sollen noch besser werden;
bitte deine Anregungen mit konstruktiver Kritik an: kontakt@krebspatient.at  Danke!

4503
Von: Dietmar Erlacher <erl@utanet.at>
An: Pietsch, Franz; Stöger, Alois; vaa@volksanw.gv.at <vaa@volksanw.gv.at>
Cc: chkugler@a1.net <chkugler@a1.net>
Gesendet: Thu Apr 15 16:57:33 2010
Betreff: BMfG, Nichtraucherschutz

Zur ORF-Sendung von Stöckl ....


Sehr geehrter Herr Dr. Pietsch,

von Ihrem Ministerium bzw. der pers. Sekretärin von BM. Stöger werde ich immer wieder an Sie verwiesen. Daher kann ich davon ausgehen, dass eigentlich nur Sie sich 100 %ig mit dem Nichtraucherschutz im TG. und zu Suchtfragen auskennen.

Auch wurde meine tel. Anfrage über „Tabakwerbung in der OTS-Aussendung“ und „Erlaubnis von Wasserpfeifen rauchen für 13-jährige im Donauzentrum“ auf „weiblichen“ Rückruf festgehalten. Allerdings warte ich schon seit über 6 Wochen darauf. In der Privatwirtschaft wäre ein solcher Kundendienst unvorstellbar!

Gratulation, falls das BMfG dabei überhaupt etwas dazu beigetragen hat, zur gestrigen Stöckl Sendung. So was war einsame Spitze und sollte auf DVD an Schulen, Jugendleiter, Interessierte, Eltern ff. kostenfrei zur Verfügung gestellt werden; auf der Homepage vom BMfG anbieten, nicht im Dschungel des Broschürenversands! Dank auch an Barbara Stöckl mit ihrem Team; hoffe dass ich mit meinen Beiträgen helfen konnte. Bitte weiter so!

Nun haben wir einige Fragen an Sie, geschätzter Herr Dr. Pietsch, und möchten Ihre Antworten hören. Durch die Verletzungen von den letzten Gewalttaten durch Gäste und Personal im Donauzentrum, bin ich noch einige Zeit im Krankenstand.

Ich reise von Tirol so an, dass ich am Di. 4.5.10 ab 9 Uhr bei Ihnen sein könnte. Bitte wann genau ist es Ihnen möglich?

Mit Tiroler Grüßen

Dietmar Erlacher
      
                         K f K
  Verein Krebspatienten für Krebspatienten
Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                     Österreich
    Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
    Initiative Rauchfreie Gaststätten
Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
 Hotline  9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at
    Dietmar Erlacher, Bundesobmann

4504
hier Links und Berichte über ORF-Sendungen eintragen.

4505

Das war schon vor 3 Jahren bei einer Studie, übrigens von Ifes (WIEDER!)! Jetzt sicher noch mehr!

http://www.ifes.at/index.php?aNUM=14&newsId=119

Deutliche Mehrheit der Steirer für rauchfreie Lokale    [27.April 2007]
 
Laut der im Herbst 2006 durchgeführten IFES-Telefonumfrage sprechen sich 74 Prozent der Steirer für ein "generelles Rauchverbot in Lokalen" aus.
Gegliedert nach verschiedenen Betrieben sind 64 Prozent aller Befragten für ein generelles Rauchverbot in Restaurants; 51 Prozent befürworten ein generelles Rauchverbot in Cafés und 44 Prozent in Diskotheken und Tanzlokalen.

Im Auftrag des Gesundheitsressorts des Landes Steiermark, Gesundheitslandesrat Helmut Hirt, wurden 3.023 Steirerinnen und Steirer im Alter von 15 bis 65 Jahren befragt. 21 Prozent der Befragten waren zum Zeitpunkt der Umfrage Raucher – in der Steiermark ist der Anteil der Raucher seit jeher vergleichsweise niedrig.

Kontakt: IFES-Projektleiter MMag. Reinhard Raml   

4506

einige Fakten
Tatsache ist, daß Österreich europaweit die meisten jugendlichen Raucher hat. Weiters ist es Tatsache, daß rauchen nachweislich die Lunge, die Gefäße und somit auch das Herz schädigt. Die Schäden kommen meistens fortgeschrittenen Erwachsenenalter zum Vorschein. Fakt ist auch, daß diese Erkrankungen nicht nur Volksvermögen vernichtet sondern auch unglaubliches menschliches Leid bringt. So und jetzt haben wir die typisch österr. Lösung eines Rauchergesetzes. Ja, das ist Östrreich - super odr???


Kommentar von:wilten13.04.2010 16:13 Uhr
Alles zerreden wie bei der Politik
Ich als ehemalige leidenschaftliche Raucherin habe es geschafft aufzuhören vor 2,5 Jahren. Reine Kopfsache ist so.
Doch verstehe ich nicht warum bei uns alles immer überfragt und diskutiert wird, genauso wie bei den Politikern, darum kommt auch ncihts dabei heraus.
Andere Länder haben die Auflage gemacht in den Lokalen rauchverbot und es hat geklappt, es diskutiert niemand mehr darüber, doch bei uns wird schon Jahrelang dieskutiert und vor allem die Wirte, wie ano dazumal als die Getränkesteuer aufgehoben wurde, es würde dem Gast zugute kommen, wurde gesagt, doch ich habe niemals ein Getränk billiger bekommen.
Und die Gesetze sind so träge in unserem Österreich und greifen daher auch nicht zur richtigen Zeit, leider.
Nun wünsche ich allen rauchern und Nichtrauchern das es bald eine Gute Lösung gibt für beide Seiten.
Mal ehrlich diese Jahrelangen debatten könne doch nur nerven Oder??????

 
Kommentar von:Boogie1014.04.2010 06:46 Uhr
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GRATULATION
zu deiner richtigen Entscheidung. Auch ich habe vor vor 5 Jahren aufgehört.

Also wie man sieht, es geht doch.

 
Kommentar von:technomik13.04.2010 19:40 Uhr
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Genau!
Besser man verbietet es gleich, als wie immer wieder
so umständliche Länder zu überlegen und dann die
umständliche Einhaltung kontrolieren zu müssen.
In anderen Ländern gehts ja auch.
Aber nein, Österreich ist ja was Besseres!

 
Kommentar von:marilyn_california_usa13.04.2010 16:11 Uhr

egal
Ja ihr lieben Raucher. Egal ob ihr jetzt jeden Beitrag der gegen Euch geschrieben ist mit einem Finger nach unten anzeigt. Das Gesetz kommt und wenn erst die EU ein gesamtes Verbietet dann hat auch Österreich sich daran zu halten.

4507

http://www.vol.at/news/vorarlberg/artikel/rauchergesetz-ohne-wirkung/cn/news-20100413-06173116

Befürwortung für Rauchergesetz
Online gestellt: 13.04.2010 06:17 Uhr Aktualisiert: 13.04.2010 06:19 Uhr
Vorarlberger Nachrichten Klaus Hämmerle
Es gibt 75 Beiträge

Befürwortung für Rauchergesetz Es wird sie weiter geben, die Oasen für Raucherinnen und Raucher in der österreichischen Gastronomie.

- ©VN/Paulitsch

Bregenz -  Die Ländle- Gastronomie freut sich über das neue Tabakgesetz, die Gegner schimpfen, die Behörden sind vorsichtig.

    * Nichtrauchergesetz- Akzeptanz

Das Ergebnis der bundesweiten Umfrage über das Nichtraucherschutzgesetz und die Akzeptanz von räumlicher Trennung in Raucher- und Nichtraucherbereich freut die heimische Gastronomie. Eine große Mehrheit der Befragten (70 Prozent) begrüßten darin die ab 1. Juli ausnahmslos geltende gesetzliche Regelung in der Gastronomie bezüglich des Nichtraucherschutzes.

Wirte zufrieden
(Anm.: Nona, ohne Rauchersheriff feiern Sie täglich, im Tabakrauch!)
In Vorarlberg nehmen zwei Drittel der klassischen Mehrraumbetriebe die Möglichkeit wahr, die Ausnahmebestimmungen des Nichtraucherschutzgesetzes in Anspruch zu nehmen, sprich Raucherbereiche anzubieten. Bei Einraumbetrieben über 50 Quadratmeter wurden 300 behördliche Anträge auf eine Raumtrennung eingebracht, 150 Gastronomen werden die Trennung in Raucher- und Nichtraucherbereich auch realisieren. Über die Hälfte der Lokale mit einer Betriebsfläche von weniger als 50 Quadratmeter, die Wahlfreiheit haben, sind in Vorarlberg Raucherlokale. „Einige Betriebe mit über 50 Quadratmeter haben das Nichtrauchergesetz auch zum Anlass genommen, zu schließen“, erwähnt Andrew Nussbaumer, Fachgruppenobmann für Gastrononomie in der Vorarlberger Wirtschaftskammer. Doch insgesamt ist Nussbaumer froh, dass das Tabakgesetz bei der Bevölkerung auf überwiegende Zustimmung trifft und es nun fest verankert ist.

Defensive BH

„Und jetzt muss man sich auch daran halten“, macht Nussbaumer klar. Kontrollen seien okay, und diejenigen, welche die gesetzlich vorgeschriebenen Bestimmungen nicht einhielten, müssten eben mit Strafen rechnen. „Wichtig ist: Wir haben Rechtssicherheit und wirklich verbindliche Auflagen.“ Doch wie und wer wird säumige Wirte bestrafen? Der Gesundheitsminister jedenfalls nicht. „Das ist die Angelegenheit der Bezirksbehörden“, antwortet Alois Stöger auf die Frage, wer das Gesetz exekutieren soll. Andererseits: Diese planen von sich aus keine offensive Aktionen. „Wir werden keine Beamte in Lokale schicken“, sagt etwa der frischgebackene Dornbirner Bezirkshauptmann Helgar Wurzer. Man könne nur reagieren, sprich, Anzeigen von Bürgern nachgehen, wenn diese denn kommen. Und dann müsse ein Strafverfahren eingeleitet werden. „Fest steht auch: Das Nichtrauchergesetz kann nicht von der Polizei exekutiert werden. Das ist im Gesetz nicht vorgesehen“, weiß Wurzer. Auch bestünden noch keine klaren Richtlinien darüber, wie eine Raumtrennung von Raucher- und Nichtraucherbereich auszusehen habe. Für viele deklarierte Gegner von Rauchen in öffentlichen Lokalen ist die derzeitige Situation alles andere als befriedigend. „Das Gesetz ist die Kapitulation der Politik. Der Gesundheitsschutz von Nichtrauchern geht über alles. Das findet im Gesetz keine Berücksichtigung. Reagieren kann da jeder nur für sich. Ich zum Beispiel reagiere so, dass ich Lokale, in denen geraucht wird, immer mehr boykottiere“, findet AKS- Mediziner Dr. Günter Diem klare Worte.

4508
Ö s t e r r e i c h Medienberichte 1 / Entwurf zur Anti-Tabakkonvention
« am: April 16, 2010, 22:39:18 Nachmittag »
http://sciencev1.orf.at/science/news/5669

   Entwurf zur Anti-Tabakkonvention    

        Striktes Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden, keine Zigarettenlogos auf Sportler-Dressen, kein Zigarettenautomat mehr an der nächsten Straßenecke. Das und noch viel mehr soll die Anti-Tabak-Konvention der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bringen.              
            
   
      Der Entwurf dazu erhitzt die Gemüter, weniger der Industrie, als der Tabak-Gegner. Ihnen sind die Verbote und Richtlinien viel zu lax.         
   
         
   Zigaretten-Werbung als Knackpunkt
Das Papier, ein Entwurf zur Anti-Tabak-Konvention der WHO, birgt jede Menge Zündstoff. Es geht um international verbindliche Normen für Rauchverbote, Tabakhandel und Nikotinwerbung.    

   ->   Der Entwurf    http://www.who.int/tobacco/en/
      ...    
         
   Generelles Werbeverbot für Tabak    
      
   
      Die Tabakwerbung ist einer der Angriffspunkte. Sie soll sich dem Entwurf zufolge nicht mehr an Jugendliche unter 18 richten dürfen. Wie soll das gehen, fragt sich der Mediziner Ernest Groman, der bei den vorangegangenen Anhörungen der WHO Österreich vertreten hat. Das Produkt an sich spreche Jugendliche an. Groman bezeichnet das Papier daher als "zahnlos".

Ein generelles Werbeverbot für Zigaretten sei fällig, meint der französische EU-Parlamentarier Didier-Claude Rod, der maßgeblich an Anti-Tabak-Initiativen der EU beteiligt ist.
   ...       
   Bereits vor drei Jahren hatten die Gesundheitsminister der EU ein umfassendes und Unionsweites Tabakwerbeverbot vorgelegt - keine Werbung mehr, keine Zigarettenlogos im Sport oder auf Kleidung. Dieses Verbot war allerdings noch vor seiner Einführung vom Tisch: Es hielt der Prüfung durch den Europäischen Gerichtshof nicht stand.    
   ->   Europäisches Parlament    
      ...    
         
   Tabakwerbung in Österreich    
      
   
      In Österreich ist Tabakwerbung derzeit grundsätzlich erlaubt, allerdings mit Einschränkungen. Zigaretten dürfen etwa nicht im Fernsehen beworben werden, in Zeitschriften nur begrenzt, in Kinos sind jugendfreie Filme auch frei von Tabakwerbung und rund um Schulen gilt eine Bannmeile.
         
   Ein schwacher Kompromiss    
      
   
      Der jetzige Entwurf zur weltweiten Anti-Tabak-Konvention weist viele Parallelen zur EU-Initiative auf. Er gilt aber als schwacher Kompromiss aller Positionen - und das sind viele: Tabakindustrie, Handel, Mediziner, Konsumenten.

Internationale Tabak-Gegner kritisieren, dass der Entwurf kein generelles Werbeverbot vorschreibt oder dass die Tabakindustrie ihre Netzwerke nicht offen legen muss.

Dass die Politik von der Tabakindustrie beeinflusst wird, behauptet auch der französische EU-Parlamentarier Rod: Manche Abgeordneten würden von der Industrie regelrecht gekauft, sagt der Grün-Politiker Rod. Ein Vorwurf, den die Tabakindustrie freilich vehement zurückweist.
   ->   NGOs gegen Tabakmissbrauch
         
   Aus für "Light"-Zigaretten?    
      
   
      Abgesehen von Zigarettenwerbung geht es der WHO um die Veröffentlichung der Tabak-Zusatzstoffe, Rauchverbote an Arbeitsplätzen, in öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln, sowie um höhere Steuern auf Zigaretten.

Bezeichnungen wie "light" oder "mild" sollen auf keiner Packung mehr zu lesen sein, denn sie gelten als irreführend - es könnte der Eindruck entstehen, dass die "Light"-Zigaretten weniger gesundheitsschädigend sind. Von Seiten der Austria Tabak hält man dieses Verbot allerdings für wenig zielführend.
         
   Und Aus für Zigarettenautomaten    
      
   
      Ein eigenes Kapitel befasst sich mit jugendlichen Rauchern: Zigaretten sollen nicht mehr an Jugendliche unter 18 verkauft werden dürfen. Das würde auch ein Aus für den Zigarettenautomaten an der nächsten Straßenecke bedeuten.

Der Entwurf zur Anti-Tabak-Konvention sieht weiters ein Verbot von Sponsoring bei Sport- oder Kulturveranstaltungen vor. Bis die letzte Zigarettenwerbung in der Formel 1 fällt, werden aber vermutlich noch Jahre vergehen.
   ...       
   Politische Einschätzung
Während österreichische Sozialmediziner das Papier allgemein als zu milde beurteilen, sieht man den WHO-Entwurf auf höchster EU-Ebene rosiger: Aus dem Büro von David Byrne, dem EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, heißt es, man hege große Erwartungen in die geplante Konvention. Eine abschließende Stellungnahme liegt aber weder von der Eu-Kommission, noch aus dem Gesundheitsstaatssekretariat in Wien vor. Ende April verhandeln die knapp 200 WHO-Mitgliedstaaten
jedenfalls erneut über den Entwurf. Bis 2003 soll die verbindliche Anti-Tabak-Konvention in Kraft treten.    
      ...    
         
   Aufklärung statt Verbot    
      
   
      Neben Verboten und Richtlinien für die Industrie richtet sich die internationale Anti-Tabak-Konvention auch an die Raucher selbst. Durch Aufklärungskampagnen über die gesundheitlichen Schäden sollen sie zum Aufhören gebracht werden, oder zumindest das Rauchen einschränken.

Für alle die schon jetzt mit wissenschaftlicher Hilfe aufhören wollen:
         
         

   ->   WHO
   ->   Europäische Kommission
   ->   Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen

4509
http://sciencev1.orf.at/science/news/5863

Jugendliche rauchen vor allem in der Schule
   

        Obwohl das Rauchen generell erst ab 16 Jahren erlaubt ist, wird auch von jüngeren Schülerinnen und Schülern viel zur Zigarette gegriffen. Dabei ist die Schule der Ort, an dem Jugendliche am meisten rauchen.        
      
   
      Die Ergebnisse einer Untersuchung von 10.890 Schülerinnen und Schülern im Alter von 15 Jahren aus acht europäischen Ländern (Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Norwegen, Österreich, Schottland, Wales) wurden jetzt von einem internationalen Forschungsteam dem Europäischen Parlament in Brüssel vorgestellt, meldete der "informationsdienst wissenschaft" (idw).

Mehr als in anderen öffentlichen Räumen und auch mehr als zu Hause und bei den Freunden rauchen Jugendliche während der Schulzeit auf oder in der Nähe des Schulgeländes.
         
   Nur österreichische Mädchen rauchen mehr als deutsche    
      
   
      Rund 70 Prozent der befragten 15jährigen Jugendlichen haben nach einer Bielefelder Studie bereits Erfahrungen mit Zigaretten gemacht, und schon 25 Prozent rauchen täglich. Damit liegen die deutschen Jugendlichen im europäischen Vergleich an der Spitze. Nur die österreichischen Mädchen rauchen noch mehr.
   ...       
   Zahlen aus der vorherigen europaweiten Studie von 1994 belegen außerdem, dass immer mehr Jungen und Mädchen mit dem Rauchen beginnen.    
      ...    
         
   Erfahrungen mit dem Rauchen auf dem Schulhof sammeln    
      
   
      Offenbar ist der Schulhof der zentrale Ort, wo Jugendliche Erfahrungen mit Zigaretten sammeln und wo der Zigarettenkonsum schließlich auch zur alltäglichen Gewohnheit wird: Rund 30 Prozent der Jugendlichen rauchen jeden Tag im Rahmen der Schulzeit.
   ...       
   Nationale Tabakpolitik in Österreich und Deutschland
In den an der Untersuchung beteiligten Ländern ist das Rauchen recht unterschiedlich geregelt, und diese Unterschiede spiegeln sich beim Zigarettenkonsum auf dem Schulhof wider. In Österreich ähnlich wie in Deutschland, Finnland und Norwegen ist das Rauchen an Schulen durch eine nationale Tabakpolitik geregelt. In Österreich ist das Rauchen ab 16 grundsätzlich erlaubt. Allerdings verbietet die Hausordnung der Schule häufig das Rauchen an der Schule. Im Gegensatz dazu obliegt in Dänemark, Schottland und Wales die Gestaltung der schulischen Tabakpolitik den einzelnen Schulen oder den Kommunen.    
      ...    
         
   Schulische Regeln nutzen wenig    
      
   
      Wie die in Brüssel vorgestellte Studie zeigt, nutzen schulische und kommunale Regeln eher wenig: Im Vergleich zu den Ländern mit nationaler Tabakpolitik werden in Dänemark, Schottland und Wales die bestehenden Schulgesetze deutlich seltener befolgt. In diesen Ländern berichten mindestens 40 Prozent der rauchenden Schüler, dass sie täglich auf dem Schulhof rauchen.

In Österreich mit einer nationalen Tabakpolitik wird viel seltener als in Deutschland auf dem Schulgelände geraucht. Deutschland ohne eine nationale Tabakpolitik, aber mit länderspezifischen Regeln, liegt im Mittelfeld, was die Befolgung des Rauchverbots auf dem Schulgelände angeht.
   ...       
   Die Untersuchung macht deutlich, dass Schülerinnen und Schüler von Schulen mit strikter Politik - etwa einem schulweiten Rauchverbot für Schüler, Lehrer und Besucher - und strikten Kontrollen insgesamt weniger rauchen.    
      ...    
         
   Zigarettenpreis von Bedeutung    
      
   
      Auf politischer Ebene sind laut Studie neben der schulischen Tabakgesetzgebung außerdem der Zigarettenpreis und die Zigarettenautomaten von Bedeutung. Dies ist auch für Österreich bedeutsam, da Zigaretten hier billiger sind als in anderen Ländern. In Schottland beispielsweise kosten Zigaretten fast das Doppelte.

Außerdem sind die Zigarettenautomaten in Österreich zum größten Teil frei zugänglich. In Norwegen dagegen sind Zigarettenautomaten komplett verboten, und in Finnland oder Wales dürfen Zigarettenautomaten nur da aufgestellt werden, wo Jugendliche sich nicht aufhalten dürfen, zum Beispiel in Lokalen und Wirtshäusern.
         
   Mehr Mut zu Präventionsmaßnahmen gefordert    
      
   
      Um den steigenden Zigarettenkonsum von Jugendlichen zu stoppen, ist es nach Auffassung der Bielefelder Wissenschaftler notwendig, zukünftig auf mehr Ebenen als bisher anzusetzen.

"Vor allem sollte mehr Mut bei der Umsetzung politischer Präventionsmaßnahmen bewiesen werden. Pragmatische Lösungsansätze sollten viel öfter gewählt werden, die von der Tatsache ausgehen, dass zahlreiche Jugendliche nun einmal rauchen. Schadensbegrenzende Maßnahmen, wie sie sich beispielsweise in der Arbeit mit illegalen Drogen seit rund zwei Jahrzehnten bewährt haben, sollten auch für die Tabakprävention nutzbar gemacht werden."
         
      
   
http://sciencev1.orf.at/science/news/5863   
   
      Lesen Sie mehr zum Thema Rauchen auf science.orf.at
   ->   Entwurf zur Antitabakkonvention
   ->   Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld

4510
16.4.10:
Danke Herr Dr. Pietsch für den Termin.


Von: Dietmar Erlacher <erl@utanet.at>
An: Pietsch, Franz; Stöger, Alois; vaa@volksanw.gv.at <vaa@volksanw.gv.at>
Cc: chkugler@a1.net <chkugler@a1.net>
Gesendet: Thu Apr 15 16:57:33 2010
Betreff: BMfG, Nichtraucherschutz
Sehr geehrter Herr Dr. Pietsch,

von Ihrem Ministerium bzw. der pers. Sekretärin von BM. Stöger werde ich immer wieder an Sie verwiesen. Daher kann ich davon ausgehen, dass eigentlich nur Sie sich 100 %ig mit dem Nichtraucherschutz im TG. und zu Suchtfragen auskennen.

Auch wurde meine tel. Anfrage über „Tabakwerbung in der OTS-Aussendung“ und „Erlaubnis von Wasserpfeifen rauchen für 13-jährige im Donauzentrum“ auf „weiblichen“ Rückruf festgehalten. Allerdings warte ich schon seit über 6 Wochen darauf. In der Privatwirtschaft wäre ein solcher Kundendienst unvorstellbar!

Gratulation, falls das BMfG dabei überhaupt etwas dazu beigetragen hat, zur gestrigen Stöckl Sendung. So was war einsame Spitze und sollte auf DVD an Schulen, Jugendleiter, Interessierte, Eltern ff. kostenfrei zur Verfügung gestellt werden; auf der Homepage vom BMfG anbieten, nicht im Dschungel des Broschürenversands! Dank auch an Barbara Stöckl mit ihrem Team; hoffe dass ich mit meinen Beiträgen helfen konnte. Bitte weiter so!

Nun haben wir einige Fragen an Sie, geschätzter Herr Dr. Pietsch, und möchten Ihre Antworten hören. Durch die Verletzungen von den letzten Gewalttaten durch Gäste und Personal im Donauzentrum, bin ich noch einige Zeit im Krankenstand.
Ich reise von Tirol so an, dass ich am Di. 4.5.10 ab 9 Uhr bei Ihnen sein könnte. Bitte wann genau ist es Ihnen möglich?

Mit Tiroler Grüßen

Dietmar Erlacher
 

       
                         K f K
  Verein Krebspatienten für Krebspatienten
Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                     Österreich
    Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
    Initiative Rauchfreie Gaststätten
Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
 Hotline  9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at
    Dietmar Erlacher, Bundesobmann

4511

Will er nur mehr unter Ausschluss der Öffentlichkeit "unter`s Volk",

hier zu uns Selbsthilfegruppen, überwiegend Krebspatienten?

Bereitet er seinen (stillen) Absxchied vor?


Gesundheit/Wien/Termin/Medizin/Patienten
2010-04-16 / 13:59:34 / Martha-Frühwirt-Zentrum
Einladung Zur Podiumsdiskussion: 25. Jahre Martha-Frühwirt-Zentrum für medizinische Selbsthilfe
 

Utl.: Selbsthilfeorganisationen: Ein unverzichtbarer Partner im Gesundheitssystem
   Wien (OTS) -
~
Einladung Zur Podiumsdiskussion: 25. Jahre Martha-Frühwirt-Zentrum
für medizinische Selbsthilfe

 Teilnehmer/-innen:
 
  - Alois Stöger, diplomé, Gesundheitsminister
  - Mag. Heinrich Burggasser, Präsident der Österreichischen
    Apothekerkammer
  - Dr. Walter Dorner, Präsident der Österreichischen Ärztekammer
  - Mag. Dr. Peter Nowak, Ludwig Boltzmann Institute Health Promotion
    Research
  - Mag. Jan Pazourek, Generaldirektor Stv. der WGKK
  - Prim. Dr. Norbert Vetter, niedergelassener Kassenarzt und
    Spitalsarzt
  - Otto Spranger, Geschäftsführer des Martha-Frühwirt-Zentrums

 Datum:   19.4.2010, 10:00 - 11:30 Uhr
 Ort:     Martha-Frühwirt-Zentrum/ Festsaal
          Obere Augartenstraße 26-28, 1020 Wien

~
Rückfragehinweis:
   Mag. Roland Bettschart, Mag. Daniela Pedross
   B&K - Bettschart und Kofler
   Medien- und Kommunikationsberatung GmbH
   Tel.: 01-3194378-11; e-mail: pedross@bkkommunikation.com
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/11165/aom
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0238    2010-04-16/13:59
161359 Apr 10

4512

ATV:
Drei Attacken in kurzer Zeit!


Freitag:

Donauzentrum, Pressefotografin von Österreich wird attackiert, 6 Polizisten (und 3 Securitis) mussten zig Anzeigen entgegen nehmen.

Samstag:
Donauzentrum, I.Spar Rest., Nichtraucherbereich, Raucher schlagen Erlacher nieder, Polizisten, Securitis, zig Anzeigen

Montag:

Donauzentrum, I.Spar Rest., Nichtraucherbereich: Erlacher fragt Kellner nach seinem Namen, dieser wird sofort gewalttätig, Anzeige


Rauchersheriff mit Bodyguard im Donauzentrum

http://www.youtube.com/watch?v=-5SLb-xQT-o&feature=related


4513


............ und wer noch ein Gustostück sehen will,

hier ist unser Rauchersheriff Dietmar Erlacher im "heiteren Gespräch" mit Gesundheitsminister Stöger:

http://www.youtube.com/watch?v=J9OAqzUpA94

4514



Streitkultur            Montag, 19. April  2010         21.03 Uhr         Radio Kärnten
Ausgedämpft

Kein allgemeines Rauchverbot, aber strengere Strafen. In Lokalen ab 50 m² müssen Raucher von Nichtrauchern ab 1. Juli strikt getrennt werden. Ist die Nichtraucherschutzregelung praktikabel oder eine typisch österreichische Lösung? Wer investiert, wer kontrolliert, wer profitiert, wer verliert? Darüber diskutieren unter der Leitung von Chefredakteur Bernhard Bieche:

•   Peter Kaiser, Landes-Gesundheitsreferent
•   Helmut Hinterleitner, Wirtschaftskammer
•   Othmar Haas, Lungenfacharzt
•   Dietmar Erlacher, Krebspatienten für Krebspatienten
•   Raimund Spöck, Kultur-Wirt
•   Dietmar Pobaschnig, Bar-Besitzer

Radio Kärnten Hörerinnen und Hörer sind eingeladen, mitzudiskutieren – Telefonnummer 0463- 500 300

Zum Mithören und zum Mitreden:
http://kaernten.orf.at/magazin/studio/radio/stories/1467/



4515
Sonstiges / Rauchen kommt teuer, meist dem Raucher, aber auch .....
« am: April 16, 2010, 17:51:39 Nachmittag »

http://www.orf.at/?href=http://www.orf.at/ticker/348552.html

Philip Morris muss 300 Mio. Dollar an Ex-Raucherin zahlen

Eine frühere Raucherin hat in Florida 300 Millionen Dollar (202 Mio. Euro) Schadensersatz von dem Tabakkonzern Philip Morris zugesprochen bekommen. Ein Berufungsgericht urteilte, die Fahrlässigkeit des Unternehmens sei der Grund für das Lungenleiden der 61-Jährigen.

Die Summe, die Cindy Naugle erhält, ist die höchste, die je einem Raucher in Florida gewährt wurde. Ihr Fall ist einer von insgesamt 8.000 gegen Zigarettenfirmen in dem US-Staat. Naugle begann im Alter von 20 Jahren mit dem Rauchen. 1993 hörte sie auf, doch ihre Gesundheitsprobleme dauern an.