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Nachrichten - admin

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TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel" 9. April 2010, von Carmen Baumgartner: "Ohne Rauch ginge es auch. Locker!"
Utl.: Die klassische österreichische Lösung: Was jetzt schon nicht funktioniert, wird fortgesetzt. =

   Innsbruck (OTS) - Die österreichische Auslegung des
(Nicht-)Raucherschutzes in der Gastronomie ist eine super Sache, die
weltweit ihresgleichen sucht: Es herrscht Wahlfreiheit statt
Bevormundung, man kann sich aussuchen, ob man in ein Raucher- oder
Nichtraucherlokal geht, die räumliche Abtrennung verdient diesen
Namen und es herrscht ein friedliches Nebeneinander der beiden
Gruppen, weil Rücksichtnahme auf den anderen an erster Stelle steht.
   So weit die Theorie, an die Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ)
zu glauben vorgibt. Dass die Wirklichkeit anders aussieht, weiß
jeder, der regelmäßig in Kaffeehäuser, Bars und Restaurants geht.
Oder eben nicht, weil er es leid ist, als Nichtraucher im kleinen
Hinterzimmer zu sitzen, in das sich der (leidgeprüfte) Kellner selten
verirrt. Wenn es den Extraraum überhaupt gibt, denn beliebter sind
nach wie vor fließende Übergänge - sinnloser geht es nicht.
   Nach einem Lokalausflug geselcht und mit roten Augen heimkommen zu
müssen, ist nicht nur ungut, sondern schlichtweg
gesundheitsgefährdend - Studien über die Schädlichkeit von
Passivrauchen gibt es genug. Österreich muss schon ein ganz
spezielles Land sein, dass man sich hierzulande nicht traut, einen
ordentlichen Nichtraucherschutz durchzuziehen: In Italien ist die
Welt nicht untergegangen, in Irland auch nicht - beides Länder, in
denen man sich die gastronomische Kultur ohne Rauch zuvor auch nicht
vorstellen konnte. Ein striktes Rauchverbot käme außerdem den Wirten
entgegen, weil so für alle die gleichen Bedingungen gelten würden.
   Mit dem Beharren auf dem Tabakgesetz geht das
Gesundheitsministerium seinen ureigensten Aufgaben aus dem Weg.
Geplagte Lokalbesucher dürfen nur noch auf die EU hoffen, die über
den Umweg Arbeitnehmerschutz das Rauchverbot einführen könnte.
Rückfragehinweis:
   Tiroler Tageszeitung, Chefredaktion , Tel.: 05 04 03 DW 610

4502

uihh, da wird es sich eher nicht um unseren Gesundheitsminister handeln!

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4504


http://oesterreich.orf.at/burgenland/stories/434074/

TABAKGESETZ 05.04.2010
 
   Rauchverbot bleibt Diskussionsthema
Das Rauchverbot in Lokalen bleibt auch im Burgenland Diskussionstema. Am ersten Juli endet die Übergangsfrist für Wirte, die ihre Lokale umbauen wollen. Bisher sei das neue Gesetz gut umgesetzt worden, heißt es. 
     
     
    Räumliche Trennung
Laut der gesetzlichen Regelung müssen Lokale, die kleiner als 50 Quadratmeter sind, entweder ganz rauchfrei oder ein Raucherlokal sein. Größere Lokale brauchen eine räumliche Trennung also quasi eigene Raucherzimmer.

Entscheidung bis 1. Juli
Die Wirte haben noch bis 1. Juli Zeit, sich zu entscheiden, dann endet die Übergangsfrist.
Im Burgenland sei die Regelung bisher gut umgesetzt worden, das sagt Helmut Tury, Obmann der burgenländischen Gastronomie.

An die Vorschrift würden sich aber ein paar - hauptsächlich Kaffeehausbetreiber - nicht halten, weil sie die Möglichkeit zur Trennung nicht hätten, meint Tury.

80 Umbauanträge
Für Umbauanträge und allfällige Strafen sind in Österreich die Bezirkshauptmannschaften zuständig. Im Burgenland hat es beispielsweise in den Bezirken Neusiedl, Eisenstadt - Umgebung und Güssing bisher 80 Umbauanträge gegeben.

Zwölf Anzeigen
Bisher gab es in den Bezirken Güssing, Oberwart sowie Eisenstadt-Umgebung insgesamt zwölf Anzeigen nach Verstößen gegen die Raucherregelung. 
     
    burgenland.ORF.at; 2.1.10
 Noch immer Paradies für Raucher
 

4507

Die Behörden wissen einiges davon nicht, aber vor allem die Bevölkerung soll durch Leserbriefe aufgeklärt werden.


Nichtraucherschutz - Gesetz ist Gesetz


Das Tabakgesetz schützt Nichtraucher seit 1.1.2005 (Rauchverbot in EKZ und Öffentlichen Gebäuden), sowie seit 1.1.2009 in Straßenlokalen, vor dem nachweislich tödlichen Tabakrauch (Jede getürkte Studie ist uninteressant - zuletzt vermutlich "market" und "Ifes". Welcher Hersteller einer Ware schreibt die Todesgefahr sonst noch auf die Verpackung seines Produktes?).
Eine Übergangsfrist für einen Umbau haben ca. 5 % der Wirte, nämlich nur jene, die vor dem 31.12.2008(!) bei der Behörde um Verlängerung der Umbaufrist angesucht haben. Hat die Behörde nach diesem Zeitpunkt Bewilligungen akzeptiert, besteht Amtsmissbrauch (mehrfach angezeigt!).

Die WKO versandte an ihre Gastros Falschkennzeichnungen, welche die Wirte gerne aufklebten: Dadurch Irreführung der Gäste, da nicht das drinnen ist, was außen draufsteht; zudem Unlauterer Wettbewerb!

Gastros müssen lt. Nichtraucherschutz bis 2.000.- und bei Wiederholung bis 10.000.- Strafe zahlen, nicht erst ab 1.7.2010. Verbotener "Zigarettengenuss" kostet RaucherInnen erstmals bis 100.- und bei Wiederholung bis 1.000.- Euro; Achtung, Unwissenheit schützt nicht vor Strafe!
Da kann man doch hunderte Beamte einstellen, von der Polizei, der Post, dem AMS! Die Behörden dürfen - einmalig in Österreich - das Gesetz nicht exekutieren, denn sie müssen - laut Gesetz - warten, bis eine verwertbare Anzeige von einem couragierten Bürger auf dem Tisch liegt. Auch Nachkontrollen sind laut Gesetz nicht erlaubt! Das haben die WKO, die meisten Parlamentarier, mit Hilfe weiterer Lobbyisten geschafft. Und eine Änderung des Gesetzes ist deswegen nicht möglich, ergänzte Stöger zuletzt bei Thurnher im ORF!

Die Behörden sind unterbesetzt, Mitteilungen gehen "verloren", Verfahren werden einfach eingestellt, obwohl die bundesweiten "Unabhängigen Verwaltungssenate" (2. Instanz) und die mehrfachen Urteile des VfGH (letzte Instanz) immer gegen die Wirte entschieden.
Als Krebspatient und Obmann von fast 5000 Mitgliedern im Verein "Krebspatienten für Krebspatienten" kann mir niemand etwas vormachen. Onkologiepapst Prof. Zielinski sagte erst jetzt wieder vor 400 Ärzten im Wiener Rathaus: Bis zu 90 % aller Krebserkrankungen haben den Tabakrauch als Verursacher. Und weiter: täglich zig Herzinfarkte, Schlaganfälle, COPD-Kranke, Schädigungen des Ungeboren, Kinder/Jugendliche mit Asthma und Allergien, gehen auf den tödlichen Tabakrauch zurück!
Wir stellen Gemeinwohl vor Eigenwohl. Tabakrauchgeschädigte mit Verwandte, Bekannte, Ärzte, Studenten etc. machen seit einem Jahr gemeinnützig und unentgeltlich "Besuche" und müssen 80 bis 90 % dieser zur Anzeige bringen.

Sind die Wirte ein Volk der Ignoranten (Gesetzesbrecher), und deckt dies die Wirtschaftskammer?

Ist unser Gesundheitssystem bankrott und auch hier vor den Lobbyisten in die Knie gegangen (Stöger)?

Wann überprüft endlich die Behörde die Nichteinhaltung des Nichtraucherschutzgesetzes? Wir wollten nie meine Kollegfen anzeigen; bin Jahrzehnte Funktionär in der Landes- und Bundeswirtschaftskammer.

Warum gibt es keine Aufklärung, keine Prävention, was mich als ehem. Landeschulrat besonders schmerzt. Kinder und Jugendliche werden vom Staat alleine gelassen!

Informationen zum Gesetz etc. auf www.sis.info



Bitte bei Berichte folgende Links veröffentlichen:

1)   www.rauchersheriff.at oder www.sis.info  (für Informationen, oder Anzeigen an Stöger)
2)   www.nichtraucheninlokalen.at (für Unterstützungserklärungen zum Volksbegehren, dzt. rund 4.000)



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Rücksichtsloses Rauchen ist vorsätzliche Körperverletzung

Lokale die rechtzeitig um eine Umbaugenehmigung ansuchten, haben noch bis zum 1.7.2010 Zeit diesen Umbau fertig zu stellen.
Nur wenige Lokale sind davon tatsächlich betroffen, der Rest muss schon jetzt bei einem Verstoß gegen das Tabakgesetz mit saftigen Strafen rechnen.
Einkaufszentren müssten seit 1.1.2005 komplett rauchfrei sein. Bekanntlich kümmert sich die Gastronomie jedoch kaum um die Gesetze.
Die Behörde kann jedoch erst dann tätig werden, wenn (ein couragierter) Bürger eine Anzeige erstattet. Um erfolgreich zu sein, muss der Anzeigende seine Personalien bekannt geben. Er braucht für seine Behauptungen einen Beweis, möglichst ein Foto.Selbst dann hat die Behörde noch 6 Monate Zeit um ein Verfahren einzuleiten. Wirte schützen sich oft durch eine Berufung beim UVS und VfGH. Es kann also Monate, sogar Jahre dauern, bis etwas geschieht.
Zwischenzeitlich setzt der Wirt weiterhin Angestellte und Gäste mit dem tödlichen Tabakrauch aus.

Tabakrauch ist für über Drittel aller Krebserkrankungen verantwortlich. Tabakrauch ist verantwortlich für Schlaganfall, Herzinfarkt, Raucherbein, Asthma, Allergien, usw.
Jährlich sind 11.000 vorzeitige Todesfälle dem Rauchen anzulasten; etwa weitere 1000 Personen sterben vorzeitig aufgrund einer Belastung mit Passivrauch.

BM. Stöger hat dazu aufgerufen - melden Sie Verstöße gegen das Gesetz auf www.sis.info 
Unterstützen Sie das Volksbegehren "Nicht rauchen in Lokalen" auf www.nichtraucheninlokalen.at


4509


Rauchersheriff mit BM. Stöger: Privatinterview
http://www.youtube.com/watch?v=J9OAqzUpA94

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1: Rauchersheriff erklärt die Situation des Nicht-Nichtraucherschutzes
http://www.youtube.com/watch?v=7WPWwUNi5kY


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2: Rauchersheriff auf Kontrollgang
http://www.youtube.com/watch#!v=c_CTX1_KflU&feature=related

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3: Rauchersheriff mit Promianwalt Dr. Ainedter
http://www.youtube.com/watch?v=6hEBUmK5-AM&feature=related
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Die nächsten Videos sollen noch besser werden;
bitte deine Anregungen mit konstruktiver Kritik an: kontakt@krebspatient.at  Danke!

4510
Von: Dietmar Erlacher <erl@utanet.at>
An: Pietsch, Franz; Stöger, Alois; vaa@volksanw.gv.at <vaa@volksanw.gv.at>
Cc: chkugler@a1.net <chkugler@a1.net>
Gesendet: Thu Apr 15 16:57:33 2010
Betreff: BMfG, Nichtraucherschutz

Zur ORF-Sendung von Stöckl ....


Sehr geehrter Herr Dr. Pietsch,

von Ihrem Ministerium bzw. der pers. Sekretärin von BM. Stöger werde ich immer wieder an Sie verwiesen. Daher kann ich davon ausgehen, dass eigentlich nur Sie sich 100 %ig mit dem Nichtraucherschutz im TG. und zu Suchtfragen auskennen.

Auch wurde meine tel. Anfrage über „Tabakwerbung in der OTS-Aussendung“ und „Erlaubnis von Wasserpfeifen rauchen für 13-jährige im Donauzentrum“ auf „weiblichen“ Rückruf festgehalten. Allerdings warte ich schon seit über 6 Wochen darauf. In der Privatwirtschaft wäre ein solcher Kundendienst unvorstellbar!

Gratulation, falls das BMfG dabei überhaupt etwas dazu beigetragen hat, zur gestrigen Stöckl Sendung. So was war einsame Spitze und sollte auf DVD an Schulen, Jugendleiter, Interessierte, Eltern ff. kostenfrei zur Verfügung gestellt werden; auf der Homepage vom BMfG anbieten, nicht im Dschungel des Broschürenversands! Dank auch an Barbara Stöckl mit ihrem Team; hoffe dass ich mit meinen Beiträgen helfen konnte. Bitte weiter so!

Nun haben wir einige Fragen an Sie, geschätzter Herr Dr. Pietsch, und möchten Ihre Antworten hören. Durch die Verletzungen von den letzten Gewalttaten durch Gäste und Personal im Donauzentrum, bin ich noch einige Zeit im Krankenstand.

Ich reise von Tirol so an, dass ich am Di. 4.5.10 ab 9 Uhr bei Ihnen sein könnte. Bitte wann genau ist es Ihnen möglich?

Mit Tiroler Grüßen

Dietmar Erlacher
      
                         K f K
  Verein Krebspatienten für Krebspatienten
Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                     Österreich
    Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
    Initiative Rauchfreie Gaststätten
Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
 Hotline  9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at
    Dietmar Erlacher, Bundesobmann

4511
hier Links und Berichte über ORF-Sendungen eintragen.

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Das war schon vor 3 Jahren bei einer Studie, übrigens von Ifes (WIEDER!)! Jetzt sicher noch mehr!

http://www.ifes.at/index.php?aNUM=14&newsId=119

Deutliche Mehrheit der Steirer für rauchfreie Lokale    [27.April 2007]
 
Laut der im Herbst 2006 durchgeführten IFES-Telefonumfrage sprechen sich 74 Prozent der Steirer für ein "generelles Rauchverbot in Lokalen" aus.
Gegliedert nach verschiedenen Betrieben sind 64 Prozent aller Befragten für ein generelles Rauchverbot in Restaurants; 51 Prozent befürworten ein generelles Rauchverbot in Cafés und 44 Prozent in Diskotheken und Tanzlokalen.

Im Auftrag des Gesundheitsressorts des Landes Steiermark, Gesundheitslandesrat Helmut Hirt, wurden 3.023 Steirerinnen und Steirer im Alter von 15 bis 65 Jahren befragt. 21 Prozent der Befragten waren zum Zeitpunkt der Umfrage Raucher – in der Steiermark ist der Anteil der Raucher seit jeher vergleichsweise niedrig.

Kontakt: IFES-Projektleiter MMag. Reinhard Raml   

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einige Fakten
Tatsache ist, daß Österreich europaweit die meisten jugendlichen Raucher hat. Weiters ist es Tatsache, daß rauchen nachweislich die Lunge, die Gefäße und somit auch das Herz schädigt. Die Schäden kommen meistens fortgeschrittenen Erwachsenenalter zum Vorschein. Fakt ist auch, daß diese Erkrankungen nicht nur Volksvermögen vernichtet sondern auch unglaubliches menschliches Leid bringt. So und jetzt haben wir die typisch österr. Lösung eines Rauchergesetzes. Ja, das ist Östrreich - super odr???


Kommentar von:wilten13.04.2010 16:13 Uhr
Alles zerreden wie bei der Politik
Ich als ehemalige leidenschaftliche Raucherin habe es geschafft aufzuhören vor 2,5 Jahren. Reine Kopfsache ist so.
Doch verstehe ich nicht warum bei uns alles immer überfragt und diskutiert wird, genauso wie bei den Politikern, darum kommt auch ncihts dabei heraus.
Andere Länder haben die Auflage gemacht in den Lokalen rauchverbot und es hat geklappt, es diskutiert niemand mehr darüber, doch bei uns wird schon Jahrelang dieskutiert und vor allem die Wirte, wie ano dazumal als die Getränkesteuer aufgehoben wurde, es würde dem Gast zugute kommen, wurde gesagt, doch ich habe niemals ein Getränk billiger bekommen.
Und die Gesetze sind so träge in unserem Österreich und greifen daher auch nicht zur richtigen Zeit, leider.
Nun wünsche ich allen rauchern und Nichtrauchern das es bald eine Gute Lösung gibt für beide Seiten.
Mal ehrlich diese Jahrelangen debatten könne doch nur nerven Oder??????

 
Kommentar von:Boogie1014.04.2010 06:46 Uhr
melden
GRATULATION
zu deiner richtigen Entscheidung. Auch ich habe vor vor 5 Jahren aufgehört.

Also wie man sieht, es geht doch.

 
Kommentar von:technomik13.04.2010 19:40 Uhr
melden
Genau!
Besser man verbietet es gleich, als wie immer wieder
so umständliche Länder zu überlegen und dann die
umständliche Einhaltung kontrolieren zu müssen.
In anderen Ländern gehts ja auch.
Aber nein, Österreich ist ja was Besseres!

 
Kommentar von:marilyn_california_usa13.04.2010 16:11 Uhr

egal
Ja ihr lieben Raucher. Egal ob ihr jetzt jeden Beitrag der gegen Euch geschrieben ist mit einem Finger nach unten anzeigt. Das Gesetz kommt und wenn erst die EU ein gesamtes Verbietet dann hat auch Österreich sich daran zu halten.

4514

http://www.vol.at/news/vorarlberg/artikel/rauchergesetz-ohne-wirkung/cn/news-20100413-06173116

Befürwortung für Rauchergesetz
Online gestellt: 13.04.2010 06:17 Uhr Aktualisiert: 13.04.2010 06:19 Uhr
Vorarlberger Nachrichten Klaus Hämmerle
Es gibt 75 Beiträge

Befürwortung für Rauchergesetz Es wird sie weiter geben, die Oasen für Raucherinnen und Raucher in der österreichischen Gastronomie.

- ©VN/Paulitsch

Bregenz -  Die Ländle- Gastronomie freut sich über das neue Tabakgesetz, die Gegner schimpfen, die Behörden sind vorsichtig.

    * Nichtrauchergesetz- Akzeptanz

Das Ergebnis der bundesweiten Umfrage über das Nichtraucherschutzgesetz und die Akzeptanz von räumlicher Trennung in Raucher- und Nichtraucherbereich freut die heimische Gastronomie. Eine große Mehrheit der Befragten (70 Prozent) begrüßten darin die ab 1. Juli ausnahmslos geltende gesetzliche Regelung in der Gastronomie bezüglich des Nichtraucherschutzes.

Wirte zufrieden
(Anm.: Nona, ohne Rauchersheriff feiern Sie täglich, im Tabakrauch!)
In Vorarlberg nehmen zwei Drittel der klassischen Mehrraumbetriebe die Möglichkeit wahr, die Ausnahmebestimmungen des Nichtraucherschutzgesetzes in Anspruch zu nehmen, sprich Raucherbereiche anzubieten. Bei Einraumbetrieben über 50 Quadratmeter wurden 300 behördliche Anträge auf eine Raumtrennung eingebracht, 150 Gastronomen werden die Trennung in Raucher- und Nichtraucherbereich auch realisieren. Über die Hälfte der Lokale mit einer Betriebsfläche von weniger als 50 Quadratmeter, die Wahlfreiheit haben, sind in Vorarlberg Raucherlokale. „Einige Betriebe mit über 50 Quadratmeter haben das Nichtrauchergesetz auch zum Anlass genommen, zu schließen“, erwähnt Andrew Nussbaumer, Fachgruppenobmann für Gastrononomie in der Vorarlberger Wirtschaftskammer. Doch insgesamt ist Nussbaumer froh, dass das Tabakgesetz bei der Bevölkerung auf überwiegende Zustimmung trifft und es nun fest verankert ist.

Defensive BH

„Und jetzt muss man sich auch daran halten“, macht Nussbaumer klar. Kontrollen seien okay, und diejenigen, welche die gesetzlich vorgeschriebenen Bestimmungen nicht einhielten, müssten eben mit Strafen rechnen. „Wichtig ist: Wir haben Rechtssicherheit und wirklich verbindliche Auflagen.“ Doch wie und wer wird säumige Wirte bestrafen? Der Gesundheitsminister jedenfalls nicht. „Das ist die Angelegenheit der Bezirksbehörden“, antwortet Alois Stöger auf die Frage, wer das Gesetz exekutieren soll. Andererseits: Diese planen von sich aus keine offensive Aktionen. „Wir werden keine Beamte in Lokale schicken“, sagt etwa der frischgebackene Dornbirner Bezirkshauptmann Helgar Wurzer. Man könne nur reagieren, sprich, Anzeigen von Bürgern nachgehen, wenn diese denn kommen. Und dann müsse ein Strafverfahren eingeleitet werden. „Fest steht auch: Das Nichtrauchergesetz kann nicht von der Polizei exekutiert werden. Das ist im Gesetz nicht vorgesehen“, weiß Wurzer. Auch bestünden noch keine klaren Richtlinien darüber, wie eine Raumtrennung von Raucher- und Nichtraucherbereich auszusehen habe. Für viele deklarierte Gegner von Rauchen in öffentlichen Lokalen ist die derzeitige Situation alles andere als befriedigend. „Das Gesetz ist die Kapitulation der Politik. Der Gesundheitsschutz von Nichtrauchern geht über alles. Das findet im Gesetz keine Berücksichtigung. Reagieren kann da jeder nur für sich. Ich zum Beispiel reagiere so, dass ich Lokale, in denen geraucht wird, immer mehr boykottiere“, findet AKS- Mediziner Dr. Günter Diem klare Worte.

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Ö s t e r r e i c h Medienberichte 1 / Entwurf zur Anti-Tabakkonvention
« am: April 16, 2010, 22:39:18 Nachmittag »
http://sciencev1.orf.at/science/news/5669

   Entwurf zur Anti-Tabakkonvention    

        Striktes Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden, keine Zigarettenlogos auf Sportler-Dressen, kein Zigarettenautomat mehr an der nächsten Straßenecke. Das und noch viel mehr soll die Anti-Tabak-Konvention der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bringen.              
            
   
      Der Entwurf dazu erhitzt die Gemüter, weniger der Industrie, als der Tabak-Gegner. Ihnen sind die Verbote und Richtlinien viel zu lax.         
   
         
   Zigaretten-Werbung als Knackpunkt
Das Papier, ein Entwurf zur Anti-Tabak-Konvention der WHO, birgt jede Menge Zündstoff. Es geht um international verbindliche Normen für Rauchverbote, Tabakhandel und Nikotinwerbung.    

   ->   Der Entwurf    http://www.who.int/tobacco/en/
      ...    
         
   Generelles Werbeverbot für Tabak    
      
   
      Die Tabakwerbung ist einer der Angriffspunkte. Sie soll sich dem Entwurf zufolge nicht mehr an Jugendliche unter 18 richten dürfen. Wie soll das gehen, fragt sich der Mediziner Ernest Groman, der bei den vorangegangenen Anhörungen der WHO Österreich vertreten hat. Das Produkt an sich spreche Jugendliche an. Groman bezeichnet das Papier daher als "zahnlos".

Ein generelles Werbeverbot für Zigaretten sei fällig, meint der französische EU-Parlamentarier Didier-Claude Rod, der maßgeblich an Anti-Tabak-Initiativen der EU beteiligt ist.
   ...       
   Bereits vor drei Jahren hatten die Gesundheitsminister der EU ein umfassendes und Unionsweites Tabakwerbeverbot vorgelegt - keine Werbung mehr, keine Zigarettenlogos im Sport oder auf Kleidung. Dieses Verbot war allerdings noch vor seiner Einführung vom Tisch: Es hielt der Prüfung durch den Europäischen Gerichtshof nicht stand.    
   ->   Europäisches Parlament    
      ...    
         
   Tabakwerbung in Österreich    
      
   
      In Österreich ist Tabakwerbung derzeit grundsätzlich erlaubt, allerdings mit Einschränkungen. Zigaretten dürfen etwa nicht im Fernsehen beworben werden, in Zeitschriften nur begrenzt, in Kinos sind jugendfreie Filme auch frei von Tabakwerbung und rund um Schulen gilt eine Bannmeile.
         
   Ein schwacher Kompromiss    
      
   
      Der jetzige Entwurf zur weltweiten Anti-Tabak-Konvention weist viele Parallelen zur EU-Initiative auf. Er gilt aber als schwacher Kompromiss aller Positionen - und das sind viele: Tabakindustrie, Handel, Mediziner, Konsumenten.

Internationale Tabak-Gegner kritisieren, dass der Entwurf kein generelles Werbeverbot vorschreibt oder dass die Tabakindustrie ihre Netzwerke nicht offen legen muss.

Dass die Politik von der Tabakindustrie beeinflusst wird, behauptet auch der französische EU-Parlamentarier Rod: Manche Abgeordneten würden von der Industrie regelrecht gekauft, sagt der Grün-Politiker Rod. Ein Vorwurf, den die Tabakindustrie freilich vehement zurückweist.
   ->   NGOs gegen Tabakmissbrauch
         
   Aus für "Light"-Zigaretten?    
      
   
      Abgesehen von Zigarettenwerbung geht es der WHO um die Veröffentlichung der Tabak-Zusatzstoffe, Rauchverbote an Arbeitsplätzen, in öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln, sowie um höhere Steuern auf Zigaretten.

Bezeichnungen wie "light" oder "mild" sollen auf keiner Packung mehr zu lesen sein, denn sie gelten als irreführend - es könnte der Eindruck entstehen, dass die "Light"-Zigaretten weniger gesundheitsschädigend sind. Von Seiten der Austria Tabak hält man dieses Verbot allerdings für wenig zielführend.
         
   Und Aus für Zigarettenautomaten    
      
   
      Ein eigenes Kapitel befasst sich mit jugendlichen Rauchern: Zigaretten sollen nicht mehr an Jugendliche unter 18 verkauft werden dürfen. Das würde auch ein Aus für den Zigarettenautomaten an der nächsten Straßenecke bedeuten.

Der Entwurf zur Anti-Tabak-Konvention sieht weiters ein Verbot von Sponsoring bei Sport- oder Kulturveranstaltungen vor. Bis die letzte Zigarettenwerbung in der Formel 1 fällt, werden aber vermutlich noch Jahre vergehen.
   ...       
   Politische Einschätzung
Während österreichische Sozialmediziner das Papier allgemein als zu milde beurteilen, sieht man den WHO-Entwurf auf höchster EU-Ebene rosiger: Aus dem Büro von David Byrne, dem EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, heißt es, man hege große Erwartungen in die geplante Konvention. Eine abschließende Stellungnahme liegt aber weder von der Eu-Kommission, noch aus dem Gesundheitsstaatssekretariat in Wien vor. Ende April verhandeln die knapp 200 WHO-Mitgliedstaaten
jedenfalls erneut über den Entwurf. Bis 2003 soll die verbindliche Anti-Tabak-Konvention in Kraft treten.    
      ...    
         
   Aufklärung statt Verbot    
      
   
      Neben Verboten und Richtlinien für die Industrie richtet sich die internationale Anti-Tabak-Konvention auch an die Raucher selbst. Durch Aufklärungskampagnen über die gesundheitlichen Schäden sollen sie zum Aufhören gebracht werden, oder zumindest das Rauchen einschränken.

Für alle die schon jetzt mit wissenschaftlicher Hilfe aufhören wollen:
         
         

   ->   WHO
   ->   Europäische Kommission
   ->   Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen