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Nachrichten - admin

4486
1 - Wien / Ö. Weiter teure(re) Zigaretten
« am: April 20, 2010, 21:11:00 Nachmittag »
www.wienerzeitung.at

Auch wenn der Mindestpreis fällt - die Raucher müssen mehr bezahlen

Von Helmut Dité

Aufzählung Gesundheitsminister Alois Stöger muss gemäß einem EuGH-Urteil die Verordnung zum Mindestpreis für Zigaretten schon Ende April kippen - bis längstens 4. Mai ist eine Stellungnahme an die Kommission fällig. Bringt Österreich den Mindestpreis von derzeit 3,45 Euro nicht zu Fall, folgen weitere Klagen aus Brüssel.

Dass ihm die Tabaksteuereinnahmen wegbrechen, wenn die Branche – so wie vor 2006 – einen neuen Preiskampf beginnt, muss Stöger dennoch nicht wirklich fürchten. Im Gegenteil: Zigaretten werden laufend teurer. Nach Marktführer Philip Morris ("Marlboro") und dem im Vorjahr erstmals auf Platz zwei verdrängten Ex-Monopolisten Austria Tabak ("Memphis") erhöht nun auch der britische Hersteller Imperial Tobacco ("Gauloises") – mit knapp 17 Prozent Anteil rund halb so groß wie die beiden knapp beieinander liegenden Platzhirsche die Nummer drei auf dem heimischen Markt – ab 3. Mai die Preise von 10 seiner 13 Marken ebenfalls um 10 bis 20 Cent. Branchenkenner gehen davon aus, dass der vierte große Player – British American Tobacco mit gut 10 Prozent Marktanteil - auch nicht mehr lange mit der Preiserhöhung wartet.

Die Zigarettenpreise bestehen in Österreich --------------
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4517&Alias=wzo&cob=486688


4487
Gesundheit / Ich rauche – na und?
« am: April 20, 2010, 01:17:35 Vormittag »


http://www.docs4you.at/Content.Node/Jugendseiten/Ich_rauche_na_und.pdf

Power point Präsentation mit:

Ich rauche – na und?
Fakten, die man wissen sollte!
Projekt
􀂃 Caritas-Ausbildungszentrum Seegasse
􀂃 Univ. Prof. Dr. Neuberger
www.aerzteinitiative.at

4488
Gesundheit / Universitätsklinik Innsbruck: Tabakrauch - Bin ich süchtig?
« am: April 20, 2010, 01:14:19 Vormittag »


Raucher - Entwöhnungsmittel
Helfen Pflaster und Kaugummi?

Dr. Eva Maria Fischer-Bischinger, Ärztin für Allgemeinmedizin

Leider raucht in Österreich noch immer jeder zweite Mann und jede dritte Frau und das obwohl jeder weiß, dass Rauchen teuer ist (ca. eine Million Schilling in 50 Jahren!) und krank macht.

Hier zwei Beispiele:

    * 90 - 97 % aller Lungenkrebserkrankungen entstehen bei Rauchern
    * die Hälfte aller Raucher stirbt an einer durch das Rauchen entstandenen Krankheit und das zwischen dem 40. Und 50. Lebensjahr, das heißt er verliert durchschnittlich 20 Lebensjahre.

Was ist so schädlich an der Zigarette?

Im Rauch sind 40 verschiedene krebserregende Substanzen enthalten, z.B. Cyanid und Formaldehyd.
Er enthält radioaktive Strahlung. CO (Kohlenmonoxid) ist in großen Mengen im Zigarettenrauch enthalten.
Dieses Gas führt bei einer Vergiftung zum Tod, man erstickt weil unser Blut keinen Sauerstoff mehr transportieren kann. Dieses CO ist für Schäden an unseren Gefäßen, am Herzen, im Gehirn verantwortlich.

Der bekannteste Inhaltsstoff, das Nikotin, ist weniger gesundheitsschädlich, es macht jedoch abhängig.
Das heißt, Nikotin ist die Ursache dafür, dass wir Entzugserscheinungen bekommen, wenn wir nicht mehr rauchen. Deshalb ist Nikotin eine Droge wie jede andere auch und jeder Raucher ist abhängig. Entzugserscheinungen sind Aggressivität, Unruhe, Schlafstörungen, gesteigerter Appetit, Depressionen usw.

Was kann nun helfen das Rauchen aufzugeben?

Leider gibt es kein Patentrezept, letztlich liegt es an Ihrem Mut, Ihrer Entschlossenheit und Ihrer Kraft.
Vielleicht gibt es jedoch einige Hilfsmittel, die speziell für Sie geeignet sind. Um diese Methoden festzustellen, sollten Sie sich zunächst über Ihr Rauchverhalten klar werden: Das können Sie indem Sie über einige Tage ein Raucherprotokoll führen. In dieses notieren Sie bitte wie viele Zigaretten Sie wann, bei welcher Gelegenheit, in welcher Stimmung und mit welchen Personen rauchen. Dieses Protokoll kann Ihnen zeigen, was für ein Rauchertyp Sie sind und Ihnen vielleicht schon helfen, bestimmte Situationen zu meiden, bei denen Sie besonders viel rauchen würden. Eine Hilfe, Ihr Verhalten zu ändern, kann das Buch "Endlich Nichtraucher" von Allen Carr sein.

Als nächsten Schritt empfehle ich den Fagerström-Test um den Grad Ihrer Nikotinabhängigkeit festzustellen.
http://gin.uibk.ac.at/thema/rauchen/entwoehnungsmittel.html


4489
4 - Steiermark, Kärnten / Lhtm.Stv. Dr. Kaiser, Kärnten, wie schaut`s nun aus?
« am: April 19, 2010, 19:44:30 Nachmittag »

Von: SCHAEFERMEIER Andreas [mailto:Andreas.Schaefermeier@ktn.gv.at]
Gesendet: Montag, 19. April 2010 18:22
An: Krebspatient-Krebsforum
Betreff: AW: ORF Radio Kärnten mit LHptmStv. Dr. Kaiser und Kom.R. Hinterleitner

Sehr geehrter Herr Erlacher!
 
Nachdem ich erst dieses Mail Ihrerseits als Bestätigung - inklusive Ihrer Fragen - erhalten habe und mit LHStv. Peter Kaiser unterwegs bin,ist es mir erst jetzt möglich, Ihnen zu antworten.
 
Ich darf Ihnen - auch im Sinne von Peter Kaiser - versichern, dass es unsererseits keinerlei Interesse an einem "Kleinkrieg" oder "Wadlbaißereien" gibt. Im Gegenteil, vielmehr gibt es ja ein gemeinsames Anliegen, nämlich einen umfangreichen Nichtraucherschutz in Form eines generellen Rauchverbots in der Gastronomie.
 
Allerdings gibt es  gesetzlich festgelegte Rahmenbedingungen, an die wir uns - auch wenn wir nicht damit eiverstanden sind - halten müssen.
 
Über ein mögliches Ergebnis eines allfälligen Planquadrates zur Kontrolle der Einhaltung des Tabakgesetzes kann ich Ihnen leider Nichts sagen, da diese Initiative nicht von uns aus gegangen ist.
 
Laut Gesetz sind zur Kontrolle der Bestimmungen zur Einhaltung des Nichtraucherschutzes die jeweiligen Bezirksverwaltungsbehörden (die beiden Magistrate in Klagenfurt und Villach bzw. die Bezirkshauptmannschaften) zuständig, wobei diese nicht von sich aus tätig werden müssen, sondern nach entsprechenden Anzeigen.
 
Leider kann ich Ihnen auch keine Auflistung jener Politiker,die sich für ein generelles Rauchverbot aussprechen,geben, weil ich so eine Liste nicht habe.
 
Dennoch denke ich, dass LHStv. Kaiser seine Position zu dem Thema mehrfach deutlich zum Ausdruck gebracht hat und diese auch weiterhin vertreten wird.
 
Ich hoffe, Ihnen mit der Beantwortrung Ihrer Fragen gedient zu haben und verbleibe
 
mit freundlichen Grüßen,

          LHptm.Stv. Dr. Kaiser
________________________________________
Von: Krebspatient-Krebsforum [krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Montag, 19. April 2010 17:49
An: KAISER Peter; SCHAEFERMEIER Andreas
Betreff: ORF Radio Kärnten mit LR. Dr. Kaiser und Kom.R. Hinterleitner
S.g.Hr. Mag. Schäfermeier,
Sie haben mich kurze Zeit nach dem Absenden Ihres Emails gefragt, ob ich es erhalten hätte.
Das habe ich Ihnen mit nachstehendem, ausführlichem Email bestätigt, doch auf die dortigen Fragen haben Sie NICHT geantwortet! Warum? Ich warte!
MfG.       
                         K f K
  Verein Krebspatienten für Krebspatienten
Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                     Österreich
    Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
Initiative Rauchfreie Gaststätten: www.sis.info
Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
Hotline von 9 bis 21 Uhr: 0650-577-2395
kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at
      Dietmar Erlacher, Bundesobmann
 
 
Von: Dietmar Erlacher [mailto:erl@utanet.at]
Gesendet: Donnerstag, 15. April 2010 23:49
An: 'KAISER Peter'
Betreff: ORF mit LHptm.Stv. Dr. Kaiser und Kom.R. Hinterleitner
 
Sehr geehrter Herr LHStv Kaiser,
 
ich möchte Kleinkrieg zwischen uns zwei bei der langen Sendung vermeiden, denn einiges hat mir bisher von ihnen gefallen. Auch hoffe ich, dass Sie jetzt als LHtmStv. noch mehr bewirken können, als schon als Landesrat.
Hinterleitner wird halt seine OTS-Aussendungen interpretieren, was bleibt ihm anderes übrig. Ebenso auf die (peinliche!) Studie von Stöger eingehen, siehe: http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=321.msg898#msg898
 
Vor ein paar Wochen wurden Kontrollen in Planquadraten in Klagenfurt angekündigt, ging die Initiative von Ihnen, vom Bürgermeister oder von Behörde aus? Trotzdem, wie war das Ergebnis?
 
Legen Sie das Tabakgesetz so aus, dass die Behörde von sich aus kontrollieren wird und auch später Nachkontrollen durchführen wird?

Haben die Behörden in Ihren Strafämtern dafür genügend Mitarbeiter?

 
Aufgrund der starren Haltung von Minister Stöger haben wir beschlossen selbst keine Anzeigen mehr durchzuführen, wir versenden lediglich Mitteilungen an zuständige Politiker und nicht an die Behörde! Wir wollen so zum Ausdruck bringen, dass wir uns nicht mehr durch ein weitgehend unwirksames Gesetz für Anzeigen missbrauchen lassen. Es ist nicht hinnehmbar, dass die Opfer des Tabakrauchs selbst für die Einhaltung des Gesetzes sorgen müssen.
 
Ich vermute, Sie wissen wer in der SPÖ - Spitze generell rauchfreie Lokale und öffentliche Gebäude befürwortet. Wir bitten Sie diesbezüglich um Informationen: welche Landesräte, Stadträte oder Sanitätsräte können wir ansprechen und bitten sich für unser Anliegen verstärkt einzusetzen?
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Dietmar Erlacher
 
PS: Ich freue mich schon auf die Sendung, denn Lugner war heute wirklich peinlich, http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=322.msg901#msg901
 
 
 
Von: KAISER Peter [mailto:Peter.KAISER@ktn.gv.at]
Gesendet: Donnerstag, 15. April 2010 16:59
An: 'Krebspatient-Krebsforum'
Betreff: AW: Treffen 19.4. Radio Kärnten! LHptm.Stv. Dr. Kaiser, Kärnten mit Überblick zum Nichtraucherschutz in Kärnten? Liste von SP-Mandataren,
Wichtigkeit: Hoch
 
Sehr geehrter Herr Erlacher!
 
Ich trete nach wie vor für ein generelles Rauchverbot in Gastronomiebetrieben ein!
Wie schon mehrmals erörtert, fallen Kontrollen über die Einhaltung des Tabakgesetzes nicht in meine Zuständigkeit, sondern in jene der entsprechenden Magistrate bzw. Bezirkshauptmannschaften. Deswegen bitte ich Sie, die von Ihnen gesammelten Anzeigen auch an diese zuständigen Behörden zu senden.
 
Mit freundlichen Grüßen,
 
LHStv. Peter Kaiser
 
 
 
 
 
________________________________________
Von: Krebspatient-Krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Donnerstag, 15. April 2010 14:22
An: KAISER Peter; SCHAEFERMEIER Andreas
Betreff: Treffen 19.4. Radio Kärnten! LR. Dr. Kaiser, Kärnten mit Überblick zum Nichtraucherschutz in Kärnten? Liste von SP-Mandataren,
Wichtigkeit: Hoch

Lieber Herr LHtm.Stv. Dr. Kaiser,
sicher haben Sie viel zu tun, aber Ihr Referent könnte doch einmal antworten; es wäre schade um meine Fragen im Auftrag der Basis. Daher Antworten bis übermorgen bitte.
Auch wäre es für Sie vielleicht besser, einmal konkreter zu werden, dann können wir uns das Wadelbeißen am 19.4. im ORF Radio Kärnten Streitkultur ersparen oder wenigstens reduzieren.
MfG. D. Erlacher
 
PS: Nachdem der "Chefsessel" aller Landeshauptleute und vom Bundesrat dzt. fest in Kärntner Hand ist, wie sind die Chancen für Druck zum NR.-Schutz?
 
 
Von: Krebspatient-Krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Montag, 12. April 2010 10:33
An: 'peter.kaiser@ktn.gv.at'
Cc: 'alois.stoeger@bmg.gv.at'; 'franz.pietsch@bmg.gv.at'; 'vaa@volksanw.gv.at'
Betreff: LR. Dr. Kaiser, Kärnten mit Überblick zum Nichtraucherschutz in Kärnten? Liste von SP-Mandataren
 
Sehr geehrter Herr LHptm.Stv. Dr. Kaiser!
 
Danke für Ihr Schreiben!
Bitte wie ist es nun wirklich mit den eigenständigen Kontrollen rund um den Wörthersee, wie angefragt? Werden sie durchgeführt, und wie viele mit welchem Ergebnis seit der Ankündigung?
Unsere Initiative für den Nichtraucherschutz und 109.000 auf facebook suchen dzt. Volksvertreter, die sich für diese Sache wirklich einsetzen! Bitte haben Sie diesbezüglich eine bundesweite Liste der entsprechenden SP-Volksvertreter? Dies werden wir auch dort publizieren: http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,1072.msg8721.html#msg8721
Was sagen Sie eigentlich dazu: http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=315.msg866#msg866
Bitte bei Ihren Aussendung beachten:
1)   www.rauchersheriff.at oder www.sis.info  (für Informationen, oder Anzeigen an Stöger)
2)   www.nichtraucheninlokalen.at (für Unterstützungserklärungen zum Volksbegehren, dzt. rund 4.000)
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Dietmar Erlacher
 
PS: Was sagen Sie zu den Gewaltexzessen, da Stöger nicht die Behörden von sich aus zum Kontrollieren ausschickt, sondern sich weiterhin dabei der durch den Tabakrauch geschädigten Patienten bedient? Siehe dazu gestrigen Kurier, heutiges Österreich, ORF, Radio Kronehit und Antenne, abends ATV, und …, und die letzten Beiträge auf www.sis.info , auf der 1. Seite ganz unten!
 
PPS: Wohin sollen wir diesmal rund 200 neue Anzeigen von Klagenfurt/Villach, etc. schicken, dass sie nicht wieder „verloren gehen“?

4490
4 - Steiermark, Kärnten / Frechheit siegt!
« am: April 19, 2010, 19:29:49 Nachmittag »
Kärnten:

Was ergaben eure Ergebnisse in letzte Zeit; wo wird der NR.-Schutz lt. Tabakgesetz eingehalten (Raucherraum mit geschlossener Türe zum NR.-Hauptraum!) und wo immer noch nicht?
Hat selbst WKO/WIFI, 2x in Klagenfurt (Europaplatz + Ecke Bhfstr.) nnoch immer keinen gesetzl. NR.-Schutz?
Bitte gleich Mitteilung an kontakt@krebspatient.at


Graz (+Österreich):

N.N.: Mein Mann hat heute im EKZ-Favoritenstr. im Merkurrestaurant gefragt weshalb direkt unter dem Nichtraucherpickerl geraucht wird. Die Antwort der Geschäftsleitung: Bei uns darf jeder rauchen der will, außerdem ist es mit dem Magistrat abgesprochen und es wurde eine Sondervereinbarung getroffen. Nachfrage beim Magistrat:...... Natürlich gibt es keine Sondervereinbarung..... obwohhl ich mir da bei den Magistratsbediensteten im 10. Bezirk nicht so sicher wäre.....

N.N.
Das gleiche hat man mir in Salzburg im EKZ Kiesel auch mitgeteilt: Der Magistrat hat es ausdrücklich erlaubt, und zwar mit der Begründung: Übergangsfrist.

Rauchersheriff:
Merkur macht was er will! 3 Tage vor unserer Pressekonferenz in Graz kam es zur gefährlichen Drohung und leichten Verletzungen durch den Restaurantleiter im M. Markt Graz.
Aus Angst, ich würde bei meiner PK. davon berichten, bekniete man mich von allen Seiten, nichts vor TV, Radio, Printmedien zu sagen. Das von Samstag bis Montagabend.
Am Di., eine Stunde vor der PK. hat man mir bestätigt: Ab sofort ist dieser Merkur Markt im EKZ rauchfrei.
Ich dankte in der PK. zuerst dem anwesenden "Boss" vom zweitgrößten Österreichweiten EKZ (Graz/Seiersberg), dass diese bereits seit 4/2009 komplett rauchfrei sind.
Dann erwähnte ich, dass dieser M. im EKZ jetzt - verspätete Umsetzung des Gesetzes seit 1.1.2005 - auch rauchfrei ist und forderte von Merkur, Regionalleiter war anwesend, dass alle Grazer M.Märkte binnen eines Monats rauchfrei sein müssen, sonst erfolgen Anzeigen und der Gang in die Öffentlichkeit.... Mehr anzeigen
Bitte wie sieht es in Graz, in der Stmk., aus?
Sophie, wie in Wien und Umgebung? Was ergaben deine Erhebungen, einschl. anderer hier, zu Merkur, Interspar, Kika, Lutz, Leiner, Interio, Ludwig? IKEA vor den Vorhang!
kontakt@krebspatient.at

PS: Heute mit BM. Stöger beisammen gewesen, aber in anderer Sache. Morgen hat Stöger den Bericht von obigem.

4491

Die Sendung am Montag 19. April 2010, um 21.03 Uhr

Anrufen und mitdiskutieren: 0463- 500 300

Kein allgemeines Rauchverbot, aber strengere Strafen. In Lokalen ab 50 Quadratmeter müssen Raucher von Nichtrauchern ab 1. Juli strikt getrennt werden. Die großen Fragen stellen sich aber in der Praxis: Ist die Nichtraucherschutzregelung praktikabel oder eine typisch österreichische Lösung? Wer investiert, wer kontrolliert, wer profitiert und wer verliert?

Ausgedämpft
Kein allgemeines Rauchverbot, aber strengere Strafen. In Lokalen ab 50 Quadratmeter müssen Raucher von Nichtrauchern ab 1. Juli strikt getrennt werden.
Ist die Regelung umzusetzen?
Die großen Fragen stellen sich aber in der Praxis: Ist die Nichtraucherschutzregelung praktikabel oder eine typisch österreichische Lösung? Wer investiert, wer kontrolliert, wer profitiert und wer verliert?
Die Diskussionsteilnehmer
Darüber diskutieren unter der Leitung von Chefredakteur Bernhard Bieche:

• Peter Kaiser, Landes-Gesundheitsreferent
• Helmut Hinterleitner, Wirtschaftskammer
• Othmar Haas, Lungenfacharzt
• Dietmar Erlacher, Krebspatienten für Krebspatienten
• Raimund Spöck, Kultur-Wirt
• Dietmar Pobaschnig, Bar-Besitzer
Radio Kärnten Hörerinnen und Hörer sind eingeladen, mitzudiskutieren – Telefonnummer 0463- 500 300.

Radio Kärnten Streitkultur
Jeden Montag um 21.03 Uhr diskutieren in Radio Kärnten Experten, Betroffene und Politiker zu einem aktuellen Thema. Die Sendungen lassen sich im Windows-Media-Format in unserem Archiv abrufen.
   
      Es öffnet sich der Windows Media Player.
     Radio Livestream

   
Anrufen und mitdiskutieren

Radio Kärnten Hörerinnen und Hörer sind in den Streitkultur-Sendungen eingeladen, unter der Nummer 0463-500 300 mitzudiskutieren.
Ausgedämpft Die Sendung am 19. April 2010
Kein allgemeines Rauchverbot, aber strengere Strafen. In Lokalen ab 50 Quadratmeter müssen Raucher von Nichtrauchern ab 1. Juli strikt getrennt werden. Die großen Fragen stellen sich aber in der Praxis: Ist die Nichtraucherschutzregelung praktikabel oder eine typisch österreichische Lösung? Wer investiert, wer kontrolliert, wer profitiert und wer verliert?
   
           Ausgedämpft

   

4492
STRAF-ANZEIGE gemäß §14 Abs.4 und 5 TABAK-GESETZ

SCHWERWIEGENDE, DAUERHAFTE, VORSÄTZLICHE UND ÄUSSERST PROVOKANTE MISSACHTUNG DER OBLIEGENHEITEN gem. §13c TG (INHABER/BETREIBER)
u.d. BUNDESGESETZLICHEN RAUCHVERBOTES gem. §13/1 TG (RAUCHERINNEN IM SPAR-BISTRO)

GEGEN d. VERANTWORTLICHEN GESCHÄFTSFÜHRER DES EKZ FORUM1, SÜDTIROLERPLATZ 13, 5020 SALZBURG, HERRN MAG. FILIPOVIC Velimir

Sowie gegen diverse mir namentlich nicht bekannte weibliche Bedienstete im dortigen Spar-Bistro.

An die Leiterin der Bezirks-Verwaltungsbehörde der Statutar-Stadt Salzburg, Fr. Dr. FUCHS Christine.

Wie angekündigt erstatte ich nun eigenschriftliche Strafanzeige (wie oben) in intensivierter Ausführung über das Internet. Leider zeigen die nun von mir inkriminierten Personen keinerlei Einsicht und verharren unbelehrbar in Ihrer Verwaltungsübertretung, die zugleich schon das gerichtliche Strafrecht zumindestens tangiert.

Zum Sachverhalt:

Das am 29.08.2008 (lt. Beilage Festschrift zur Einjahres-Feier) völlig neu eröffnete EKZ Forum1 neben dem Salzburger Hauptbahnhof hat von Anfang an eine illegale Raucherzone (ohne räumliche Abtrennung) im Spar-Bistro betrieben. Dies ausdrücklich sogar mehrere Wochen nach Kundmachung des BGBl.I/120/vom 11.08.2008 im Internet (6 Novelle zum TG). Schon seit 01.01.2005 gilt jedoch unzweifelhaft das umfassende "Rauchverbot in Räumen öffentlicher Orte" gem. §13/1 TG idF BGBl.I/167/vom 30.12.04 auch in allen offenen EKZ-Gastronomiebetrieben, die zur Mall hin völlig offen sind. Spätestens jedoch ab 01.01.2009 wurde das bundesweit akut durch das Inkrafttreten der §§ 13a ff. TG idF des BGBl.I/120/08. Ich habe am 11.11.2008 persönlich in sehr eindringlicher Form bei Herrn Filipovic in seinem Büro vorgesprochen unter Vorlage meiner Strafanzeige gegen den GF Europark Mag. Andexlinger wegen Raucherterror im dortigen EKZ unter derselben Verantwortung des Spar-Konzern. Prompt hatte dies zur Folge, daß pünktlich ab 02.01.2009 im Spar-Bistro des Forum1 die illegale Raucherzone aufgelöst wurde und die gesetzlich zwingend vorgeschriebene Rauchverbots-Kennzeichnung im ehemaligen Raucherbereich überaus deutlich und wirksam angebracht wurde..........

Jedoch schon nach ca. einer Woche "Probelauf" wurde dies alles wieder zunichte gemacht und der vorgängige hochgradig illegale Raucherterror wieder unauffällig installiert durch Entfernung der Rauchverbots-Kennzeichnung an der Stehbar und im ehemaligen Raucherbereich!! Dies offensichtlich mit ausdrücklicher Genehmigung oder sogar gezielter Anordnung der obersten Spar-Geschäftsführung in Bergheim. Die katastrophale Folge: seit ca. 10.01.2009 wird tagtäglich exzessiv geraucht im hinteren Bereich des Spar-Bistro, und dies vorrangig sogar durch die "uniformierten" weiblichen Bediensteten des Lokals in provokantester Form. Während der Sonn+Feiertage wird der separate kleine Seiteneingang verwendet und auch zu den Schliesszeiten des EKZ wird ein illegales Raucherlokal betrieben ohne irgendeine Kennzeichnung. Dieser Sachverhalt steht ausserhalb jeden Zweifels und wurde bereits vom Bundespolizei-Bezirksinspektor Reinhard LANG von der PI Hbf. amtlich festgestellt und vermerkt anlässlich meiner Anzeige gegen das benachbarte "City-Center" vor etlichen Tagen.

Gem. beiliegender Rechtsposition des BMG vom 09.03.2009 (Bereichsleiter Sektion III/B Drogen und Suchtmittel MR Dr. Franz PIETSCH) GZ BMG-22180-0154 können offene EKZ-Gastro-Betriebe die Ausnahme-und Übergangsbestimmungen des obzit. BGBl.I/120/08 keineswegs in Anspruch nehmen, sondern sie bilden mit dem Hauptraum der Mall des EKZ "einen einzigen Raum öffentlichen Ortes" nach der Definition des §1 Z 11 TG iVm §13/1 und somit gilt dort seit 01.01.2005 das
unabdingbare sanitätspolizeiliche Rauchverbot gem. §13/1 TG. Weiters hat das BMG als sachlich zuständige Oberbehörde in obzit. erlaßförmiger "Rechtsposition" klargestellt, dass PROVOKANTER AKTIONISMUS seitens verantwortlicher Betreiber/Inhaber kompromisslos bekämpft und verfolgt werden muss durch die jeweilige BVB. In den vergangenen Tagen hat BMG Stöger Alois im Erlasswege sämtliche Landes-Sanitätsdirektionen und alle BVB strikt angewiesen, das vorgegebene
Nichtraucher-Schutzgesetz konsequent von Amtswegen zu vollziehen und sämtliche Instrumente der Verwaltungs-Exekution in Anspruch zu nehmen, das heisst auch die (zumindest vorübergehende) Betriebsschliessung an Ort und Stelle ohne weiteres Verfahren gem. den §§ 360 ff GewO, den Entzug der gewerberechtlichen Konzession, die Beugehaft nach §35/1 VStG sowie alle weiteren Möglichkeiten, die im VVG, in der gerichtlichen EO sowie notfalls auch in der StPO vorgesehen sind zur wirksamen Vorbeugung gegenüber weiteren drohenden Verwaltungsübertretungen und Gerichtsdelikten.

Auch die Volksanwaltschaft, der Rechnungshof, das Institut für Höhere Studien sowie der Verfassungsgerichtshof sind derzeit massiv mit diesen Problemen beschäftigt. Aus vollster Überzeugung rate ich nun der einschreitenden Behörde, vorsorglich die verfassungsrechtlich verbürgte Assistenzleistung der in Rufweite befindlichen Bundespolizei am HBf in Anspruch zu nehmen, weil mit Widerstand gegen die Staatsgewalt zu rechnen ist. Gem. Art. 78a B-VG und §19 SPG
sind die Sicherheitsbehörden des Bundes und Ihre Organe zur unverzüglichen Hilfeleistung verpflichtet in solchen Fällen. Gem. §5/1 TG ist das Tabakrauchen grundsätzlich eine tödliche Gefahr für alle Beteiligten und fügt unter allen Umständen auch dem unfreiwilligen Mitraucher "erheblichen Schaden" zu. Gem. Art. 8 TEK (beiliegend) verursacht auch das Passiv-Rauchen Tod, Krankheit und Invalidität jedweder Art und jeden Grades. Gem. Präambel der TEK Tabak-Epidemie-Konvention BGBl.III/219/29.12.2005) ist der Tabakrauch hochgradig toxisch, mutagen, kanzerogen und teratogen (erzeugt charakterliche Ungeheuer)

Im EKZ Forum1 am HBf Salzburg verkehren tagtäglich abertausende Kinder aller Altersstufen und Schüler, aber auch viele ältere und schwache Menschen, vorgeschädigte Herz-Patienten und andere rauchsensitive Personen wie Allergiker und Asthmatiker. Das Verhalten der Spar-Bistro Belegschaft ist ein Skandal sondergleichen, die Verantwortung der Vorgesetzten im Spar-Konzern schreit regelrecht zum Himmel. Dasselbe Problem gibt es übrigens noch ärger im Interspar-
Restaurant Salzburg-Lehen, welch eine Schande für den angeblichen Weltmeister in Sachen EKZ!!

4493
Sonstiges / Tabakrauch: Was alles ist schädlich und überhaupt .....
« am: April 18, 2010, 21:07:39 Nachmittag »

http://www.rauchfrei2010.de/index.php?pageID=123

Fakten zum Rauchen

BZgA: Vorsicht Wasserpfeife
(515 kB)



Das Deutsche Krebsforschungszentrum veröffentlicht fortlaufend aktuelle nationale und internationale Forschungsergebnisse in der neuen Publikationsreihe „Fakten zum Rauchen“ .

Die Themen:


Tabakrauch – ein Giftgemisch
(59 kB)


Zehn Gründe, mit dem Rauchen aufzuhören und zehn Tipps, damit ein Rauchstopp gelingt
(42 kB)


Nikotin: Pharmakologische Wirkung und Entstehung der Abhängigkeit
(1449 kB)


Kanzerogene im Tabakrauch
(1236 kB)


Gesundheitsschäden durch Rauchen und Passivrauchen
(295 kB)


Durch Rauchen und Passivrauchen verursachte Atemwegs- und Lungenerkrankungen
(108 kB)


Durch Rauchen und Passivrauchen verursachte Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems
(986 kB)


Durch Rauchen und Passivrauchen verursachte Krebserkrankungen
(109 kB)


Rauchen und Mundgesundheit
(959 kB)


Rauchen und Passivrauchen verursachen Typ 2 Diabetes
(69 kB)


Rauchen und Hautschäden
(493 kB)


Rauchen und bakterielle Infektionen Teil 1
(994 kB)


Rauchen und bakterielle Infektionen Teil 2
(1249 kB)


Frauen und Rauchen in Deutschland
(1447 kB)


4494
TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel" 9. April 2010, von Carmen Baumgartner: "Ohne Rauch ginge es auch. Locker!"
Utl.: Die klassische österreichische Lösung: Was jetzt schon nicht funktioniert, wird fortgesetzt. =

   Innsbruck (OTS) - Die österreichische Auslegung des
(Nicht-)Raucherschutzes in der Gastronomie ist eine super Sache, die
weltweit ihresgleichen sucht: Es herrscht Wahlfreiheit statt
Bevormundung, man kann sich aussuchen, ob man in ein Raucher- oder
Nichtraucherlokal geht, die räumliche Abtrennung verdient diesen
Namen und es herrscht ein friedliches Nebeneinander der beiden
Gruppen, weil Rücksichtnahme auf den anderen an erster Stelle steht.
   So weit die Theorie, an die Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ)
zu glauben vorgibt. Dass die Wirklichkeit anders aussieht, weiß
jeder, der regelmäßig in Kaffeehäuser, Bars und Restaurants geht.
Oder eben nicht, weil er es leid ist, als Nichtraucher im kleinen
Hinterzimmer zu sitzen, in das sich der (leidgeprüfte) Kellner selten
verirrt. Wenn es den Extraraum überhaupt gibt, denn beliebter sind
nach wie vor fließende Übergänge - sinnloser geht es nicht.
   Nach einem Lokalausflug geselcht und mit roten Augen heimkommen zu
müssen, ist nicht nur ungut, sondern schlichtweg
gesundheitsgefährdend - Studien über die Schädlichkeit von
Passivrauchen gibt es genug. Österreich muss schon ein ganz
spezielles Land sein, dass man sich hierzulande nicht traut, einen
ordentlichen Nichtraucherschutz durchzuziehen: In Italien ist die
Welt nicht untergegangen, in Irland auch nicht - beides Länder, in
denen man sich die gastronomische Kultur ohne Rauch zuvor auch nicht
vorstellen konnte. Ein striktes Rauchverbot käme außerdem den Wirten
entgegen, weil so für alle die gleichen Bedingungen gelten würden.
   Mit dem Beharren auf dem Tabakgesetz geht das
Gesundheitsministerium seinen ureigensten Aufgaben aus dem Weg.
Geplagte Lokalbesucher dürfen nur noch auf die EU hoffen, die über
den Umweg Arbeitnehmerschutz das Rauchverbot einführen könnte.
Rückfragehinweis:
   Tiroler Tageszeitung, Chefredaktion , Tel.: 05 04 03 DW 610

4495

uihh, da wird es sich eher nicht um unseren Gesundheitsminister handeln!

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4497


http://oesterreich.orf.at/burgenland/stories/434074/

TABAKGESETZ 05.04.2010
 
   Rauchverbot bleibt Diskussionsthema
Das Rauchverbot in Lokalen bleibt auch im Burgenland Diskussionstema. Am ersten Juli endet die Übergangsfrist für Wirte, die ihre Lokale umbauen wollen. Bisher sei das neue Gesetz gut umgesetzt worden, heißt es. 
     
     
    Räumliche Trennung
Laut der gesetzlichen Regelung müssen Lokale, die kleiner als 50 Quadratmeter sind, entweder ganz rauchfrei oder ein Raucherlokal sein. Größere Lokale brauchen eine räumliche Trennung also quasi eigene Raucherzimmer.

Entscheidung bis 1. Juli
Die Wirte haben noch bis 1. Juli Zeit, sich zu entscheiden, dann endet die Übergangsfrist.
Im Burgenland sei die Regelung bisher gut umgesetzt worden, das sagt Helmut Tury, Obmann der burgenländischen Gastronomie.

An die Vorschrift würden sich aber ein paar - hauptsächlich Kaffeehausbetreiber - nicht halten, weil sie die Möglichkeit zur Trennung nicht hätten, meint Tury.

80 Umbauanträge
Für Umbauanträge und allfällige Strafen sind in Österreich die Bezirkshauptmannschaften zuständig. Im Burgenland hat es beispielsweise in den Bezirken Neusiedl, Eisenstadt - Umgebung und Güssing bisher 80 Umbauanträge gegeben.

Zwölf Anzeigen
Bisher gab es in den Bezirken Güssing, Oberwart sowie Eisenstadt-Umgebung insgesamt zwölf Anzeigen nach Verstößen gegen die Raucherregelung. 
     
    burgenland.ORF.at; 2.1.10
 Noch immer Paradies für Raucher
 

4500

Die Behörden wissen einiges davon nicht, aber vor allem die Bevölkerung soll durch Leserbriefe aufgeklärt werden.


Nichtraucherschutz - Gesetz ist Gesetz


Das Tabakgesetz schützt Nichtraucher seit 1.1.2005 (Rauchverbot in EKZ und Öffentlichen Gebäuden), sowie seit 1.1.2009 in Straßenlokalen, vor dem nachweislich tödlichen Tabakrauch (Jede getürkte Studie ist uninteressant - zuletzt vermutlich "market" und "Ifes". Welcher Hersteller einer Ware schreibt die Todesgefahr sonst noch auf die Verpackung seines Produktes?).
Eine Übergangsfrist für einen Umbau haben ca. 5 % der Wirte, nämlich nur jene, die vor dem 31.12.2008(!) bei der Behörde um Verlängerung der Umbaufrist angesucht haben. Hat die Behörde nach diesem Zeitpunkt Bewilligungen akzeptiert, besteht Amtsmissbrauch (mehrfach angezeigt!).

Die WKO versandte an ihre Gastros Falschkennzeichnungen, welche die Wirte gerne aufklebten: Dadurch Irreführung der Gäste, da nicht das drinnen ist, was außen draufsteht; zudem Unlauterer Wettbewerb!

Gastros müssen lt. Nichtraucherschutz bis 2.000.- und bei Wiederholung bis 10.000.- Strafe zahlen, nicht erst ab 1.7.2010. Verbotener "Zigarettengenuss" kostet RaucherInnen erstmals bis 100.- und bei Wiederholung bis 1.000.- Euro; Achtung, Unwissenheit schützt nicht vor Strafe!
Da kann man doch hunderte Beamte einstellen, von der Polizei, der Post, dem AMS! Die Behörden dürfen - einmalig in Österreich - das Gesetz nicht exekutieren, denn sie müssen - laut Gesetz - warten, bis eine verwertbare Anzeige von einem couragierten Bürger auf dem Tisch liegt. Auch Nachkontrollen sind laut Gesetz nicht erlaubt! Das haben die WKO, die meisten Parlamentarier, mit Hilfe weiterer Lobbyisten geschafft. Und eine Änderung des Gesetzes ist deswegen nicht möglich, ergänzte Stöger zuletzt bei Thurnher im ORF!

Die Behörden sind unterbesetzt, Mitteilungen gehen "verloren", Verfahren werden einfach eingestellt, obwohl die bundesweiten "Unabhängigen Verwaltungssenate" (2. Instanz) und die mehrfachen Urteile des VfGH (letzte Instanz) immer gegen die Wirte entschieden.
Als Krebspatient und Obmann von fast 5000 Mitgliedern im Verein "Krebspatienten für Krebspatienten" kann mir niemand etwas vormachen. Onkologiepapst Prof. Zielinski sagte erst jetzt wieder vor 400 Ärzten im Wiener Rathaus: Bis zu 90 % aller Krebserkrankungen haben den Tabakrauch als Verursacher. Und weiter: täglich zig Herzinfarkte, Schlaganfälle, COPD-Kranke, Schädigungen des Ungeboren, Kinder/Jugendliche mit Asthma und Allergien, gehen auf den tödlichen Tabakrauch zurück!
Wir stellen Gemeinwohl vor Eigenwohl. Tabakrauchgeschädigte mit Verwandte, Bekannte, Ärzte, Studenten etc. machen seit einem Jahr gemeinnützig und unentgeltlich "Besuche" und müssen 80 bis 90 % dieser zur Anzeige bringen.

Sind die Wirte ein Volk der Ignoranten (Gesetzesbrecher), und deckt dies die Wirtschaftskammer?

Ist unser Gesundheitssystem bankrott und auch hier vor den Lobbyisten in die Knie gegangen (Stöger)?

Wann überprüft endlich die Behörde die Nichteinhaltung des Nichtraucherschutzgesetzes? Wir wollten nie meine Kollegfen anzeigen; bin Jahrzehnte Funktionär in der Landes- und Bundeswirtschaftskammer.

Warum gibt es keine Aufklärung, keine Prävention, was mich als ehem. Landeschulrat besonders schmerzt. Kinder und Jugendliche werden vom Staat alleine gelassen!

Informationen zum Gesetz etc. auf www.sis.info



Bitte bei Berichte folgende Links veröffentlichen:

1)   www.rauchersheriff.at oder www.sis.info  (für Informationen, oder Anzeigen an Stöger)
2)   www.nichtraucheninlokalen.at (für Unterstützungserklärungen zum Volksbegehren, dzt. rund 4.000)