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Nachrichten - admin

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http://kaernten.orf.at/stories/437347/

20.04.2010

         Diskussion: Mehrheit für Rauchverbot
Die Radio-Diskussionssendung "Streitkultur" hat sich am Montagabend mit dem Thema Rauchen oder Nichtrauchen in der Gastronomie beschäftigt. Die Mehrheit der Diskutanten, auch Wirte, waren für ein generelles Rauchverbot.
            
            
Betriebe müssen umbauen oder sich entscheiden.

            "Schonzeit" endet am 1. Juli 2010
Ab 1. Juli endet die Übergangsfrist für Gastronomiebetriebe: Alle Lokale, die größer als 50 Quadratmeter sind, müssen Rauchern und Nichtrauchern getrennte Bereiche anbieten bzw. sich für ein Nichtraucherlokal entscheiden. Kleinere Betriebe müssen sich generell entscheiden, ob sie Nichtraucher- oder Raucherlokal sein wollen.
            
            
Othmar Haas

"Passivrauchen ist mehr als Belästigung."


            Haas: "Passivrauchen ist Gefährdung"
Das Tabakgesetz mit der Trennung von Nichtraucher- und Raucherbereichen ist unbefriedigend, sagte der Lungenfacharzt Othmar Haas. Denn die Arbeitnehmer in den Lokalen seien nicht geschützt.

Haas: "Das ist meines Erachtens ein Skandal. Es gibt Beweise und Studien aus Bars, wo man verglichen hat zwischen Nichtrauchern und Passivrauchern und man kann klar nachweisen, dass diese eine schlechtere Lungenfunktion haben. Passivrauchen in hohen Dosen ist keine Belästigung, sondern eine Gefährdung."
            
            
            Erlacher: "An Ungeborenenschutz denken"
Aber nicht nur die Arbeitnehmer in der Gastronomie müssen geschützt werden, sagte Dietmar Erlacher, vom Verein Krebspatienten für Krebspatienten.

Erlacher:
"Wir müssen auch daran denken, den Schutz des Ungeborenen, den Schutz der Kleinkinder, die mit Asthma auf die Welt kommen, die Allergien bekommen. Dann in weiterer Folge die Herzinfarkte, die Schlaganfälle, die ebenfalls durch Tabakrauch in höchsten prozentuellen Ausmaß hervorgerufen werden."
            
            
Peter Kaiser             Kaiser: "Husch-Pfusch-Gesetz"
Auch Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser (SPÖ) ist für ein generelles Rauchverbot. Denn die persönliche Freiheit der Raucher hat dort zu enden, wo andere geschädigt werden. Kaiser: "Dieses Gesetz ist ein Husch-Pfusch-Gesetz, es ist nicht exekutierbar. Es ist wettbewerbsverzerrt und geht von völlig falschen Voraussetzungen aus. Es heißt auch Tabak-Gesetz und nicht Nichtraucher-Schutz-Gesetz."
            
            
Helmut Hinterleitner         Gastronomievertreter verteidigt Tabak-Gesetz
Verteidigt wird das Gesetz vom Vertreter der rund 70.000 Gastronomiebetriebe in Österreich, Helmut Hinterleitner: "Fakt ist, wenn es ein absolutes Rauchverbot gegeben hätten, hätten wir exorbitant hohe Einbußen in unseren Betrieben und an die 4.000 Betriebsschließungen und in etwa 12.000 Arbeitslose mehr."
            
            
Dietmar Pobaschnig          "Kleines Lokal wird zerstört"
Ab erstem Juli müssen nun auch kleinere Betriebe Raucher- und Nichtraucherbereiche trennen. Eine vielfach unmögliche Forderung, sagte der Wirt Dietmar Pobaschnig: "Es zerstört das Lokal, wir haben ein kleines Lokal. Die Servicewege werden zerstört, das Lokal schaut nichts mehr gleich. Das ist ein Problem."
            
            
                            Wirte befürchten EU-weites Rauchverbot
Für Szenewirt Raimund Spöck gibt es im Sinne der Fairness unter den Betrieben nur eine Lösung: "Die Win-Win-Situation auch in Hinblick auf den Arbeitnehmerschutz kann nur heißen 'nicht rauchen', ich bin für ein generelles Rauchverbot."

Jetzt zu investieren ist auch gefährlich sagen viele Wirte. Wenn die EU ein generelles Rauchverbot erlässt, sind die Investitionen in Nichtraucherbereiche verloren.
            
            
   Sendung zum Nachhören: http://kaernten.orf.at/stories/437347/

4472
Hallo Dietmar,

anbei ein Schreiben vom Bundeskanzleramt, dieses Politikerwischiwaschi ist sehr frustrierend; das ist auch der Grund warum nicht mehr gewählt, sondern nur mehr abgewählt wird!

Schöne Grüße und halte durch,
wir Sympathisanten unterstützen dich mit Meldungen,

N.N.



MR DR. LUDWIG FOLLNER
LEITER BÜRGERSERVICE

GZ ● BKA-330.040/0387-VII/4/2010

E-MAIL ● SERVICE@BKA.GV.AT
Herrn
N.N.   

Wien, am 21. April 2010

Sehr geehrter Herr N.N.!

Der Herr Bundeskanzler dankt für Ihr Schreiben vom 26. März 2010 und hat sein Bürgerservice mit der weiteren Erledigung beauftragt.

Wir können Ihnen zunächst versichern, dass der österreichischen Bundesregierung die Bedeutung eines effektiven Nichtraucherschutzes bewusst ist. Krankheitsbelastung und vorzeitige tabakbedingte Sterblichkeit verursachen nicht nur Leid für die Betroffenen und ihr persönliches Umfeld, sondern auch hohe betriebs- und volkswirtschaftliche Kosten. Nichtraucherschutzmaßnahmen in öffentlich zugänglichen Gebäuden und Räumen zählen daher international zu den wichtigen gesundheitspolitischen Maßnahmen im Rahmen der Tabakpolitik und sind Gegenstand von Empfehlungen und rechtsverbindlichen Vorgaben im internationalen Rahmen und in der EU.

Gesundheitsminister Alois Stöger präsentierte im April dieses Jahres gemeinsam mit Dr. Imma Palme, Geschäftsführerin des IFES - Institut für empirische Sozialforschung, die Ergebnisse der Evaluierung des geltenden Tabakrechts.

Das österreichische Tabakgesetz enthält seit 1995 unter anderem auch Bestimmungen zum Schutz vor Passivrauchen. Mit der Novelle 2004 wurde der Nichtraucherschutz erweitert und ein weit reichendes Rauchverbot für so genannte "Räume öffentlicher Orte" verankert.

In die Tabakgesetz-Novelle 2008 wurde schließlich auch die bisher ausgenommene Gastronomie in den gesetzlichen Nichtraucherschutz mit einbezogen. Seit 1. Jänner 2009 gilt auch in der Gastronomie grundsätzlich ein Rauchverbot. Ausnahmen gibt es etwa für Lokale unter 50 m2 und solche, die einen baulich abgetrennten Raucherraum einrichten. Mit 30. Juni 2010 endet die Übergangsfrist für jene 50 bis 80 m2 großen Gastronomiebetriebe, die durch Umbauten einen solchen Raucherraum einrichten wollen. Das bedeutet, dass ab 1. Juli dieses Jahres Rauchen in der Gastronomie im Regelfall nur mehr in abgegrenzten Raucherräumen gestattet ist. Gibt es keine räumlichen Trennungen, sind die Lokale grundsätzlich als Nichtraucher-Lokale zu führen.

Gesundheitsminister Alois Stöger hat zu Beginn seiner Amtszeit angekündigt, das geltende Tabakgesetz ein Jahr in der Praxis zu beobachten und es dann evaluieren zu lassen. Anfang 2010 hat das IFES - Institut für empirische Sozialforschung - im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit diese Evaluierung auf mehreren Ebenen durchgeführt. Nachstehend die Ergebnisse dazu, wie das Gesetz in der Praxis der Österreicherinnen und Österreicher - in der Bevölkerung, in der Gastronomie und unter den Beschäftigten der Gastronomie angekommen ist:

http://www.bmg.gv.at/cms/site/attachments/4/5/5/CH0525/CMS1270645992890/pk_unterlage.pdf

Die Mehrheit der österreichischen Bevölkerung befürwortet, wie der Herr Bundesminister betonte, das Tabakgesetz. Das zentrale Evaluierungsergebnis: Raucher wie Nichtraucher stehen mehrheitlich hinter der österreichischen Lösung. Wichtig ist der Bevölkerung aber, dass das Gesetz auch eingehalten wird und es in der Gastronomie eine räumliche Trennung von Nichtraucher- und Raucherbereichen gibt.

Um den Nichtraucherschutz verstärkt einzuhalten, kündigte Bundesminister Alois Stöger einige Maßnahmen an. So hat er eine Kampagne in Auftrag gegeben, die noch vor dem Sommer gestartet wird. Das Ziel ist Bewusstseinsbildung für besonders gefährdete Gruppen. Einen Schwerpunkt wird der Herr Bundesminister darüber hinaus im Bereich der Kinder- und Jugendgesundheit legen. Drittens hat Bundesminister Alois Stöger mit Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl Möglichkeiten erörtert, wie die Interessenvertretung der Wirtschaft verstärkt ihren Beitrag zur Information der Wirte leisten kann.

Schließlich wird geprüft, welche Inhalte eine mögliche Weisung haben kann, die ab 1. Juli 2010 die Höhe etwaiger Strafen bei Verstößen gegen die geltende Regelung bestimmt. Die Strafen sollen, wie der Herr Bundesminister erläuterte, deutlich spürbar werden und an die ökonomischen Gegebenheiten des jeweiligen Lokals angepasst sein.

Für darüber hinausgehende Auskünfte zum Nichtraucherschutz in Österreich sowie zu den konkret geschilderten Fällen wenden Sie sich bitte direkt an das

Bundesministerium für Gesundheit
Radetzkystraße 2
1030 Wien
Telefonnummer: 01/ 711 00 -0
E-Mail: buergerservice@bmg.gv.at

Wir hoffen, mit diesen Ausführungen zur Klärung beigetragen zu haben und verbleiben

mit freundlichen Grüßen
FOLLNER

Elektronisch gefertigt
 


4473

Mein Kampf gegen WKO-Boss Hinterleitner: In der Höhle des Löwen, Kärnten.
Technisches k.o. erlitt Hinterleitner dann auch noch durch einen Höreranruf, der sich gewaschen hat. Das hätte ich mich nicht einmal getraut zu sagen.
http://kaernten.orf.at/magazin/studio/radio/stories/436629/
Bitte Mitteilung, sobald der Link nicht (mehr) funktioniert: kontakt@krebsforum.at

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4474

ATV: Gewalttaten gegen den Rauchersheriff, 16.4.2010
http://www.youtube.com/watch?v=PY-N3yb4B1M&feature=related

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Puls4: Talk of Town, 15.4.2010
http://www.youtube.com/watch?v=MF-DTk0K6cc&feature=related

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Bürgeranwalt, am 13.3.2010 in 4 Teilen

http://www.youtube.com/watch#!v=yb6tEiTbkeE&feature=related
und
http://www.youtube.com/watch?v=yb6tEiTbkeE&NR=1
und
http://www.youtube.com/watch#!v=cbEAKBcsh5U&feature=related
und
http://www.youtube.com/watch#!v=6JX8fPElElE&feature=related

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4475


Bei direkten Anzeigen kann man hier http://www.help.gv.at/behoerdenadressen/suche-flow
über die PLZ. die zuständige BH. erfahren.


Bei direkten Anzeigen unter Bcc hinein: krebspatient-krebsforum@utanet.at



MR. Dr. Franz Pietsch
Dr. Johanna Schopper
Barbara Fasching-Lieber
------------------------------------------------------
Abteilung II/1
Ombudsstelle für Nichtraucherschutz
Rechts- und Fachangelegenheiten Tabak, Alkohol und substanzungebundene Süchte
sowie Internationale Suchtangelegenheiten
Bundesministerium für Gesundheit
1030 Wien, Radetzkystraße 2
Tel: 0043/1/711 00 - 4197
Fax: 0043/1/711 00 - 4385
ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at
http://www.bmg.gv.at

Organisationseinheit: BMG - III/B/6 (Drogen und Suchtmittel)
Sachbearbeiter/in: Dagmar Schatzer
E-Mail: dagmar.schatzer@bmg.gv.at
Telefon: +43 (1) 711 00 - 4412
Fax: 711 00 - 4385
Geschäftszahl:
BMG-22180/0233-III/B/6/2010
Datum: 18.04.2010
Ihr Zeichen:
krebspatient-krebsforum@utanet.at

Anzeigen betreffend die Nichteinhaltung von Bestimmungen des
Tabakgesetzes über den Nichtraucherschutz



Sehr geehrter Herr Erlacher!

Das Bundesministerium für Gesundheit bezieht sich auf Ihr Email vom 8.4.2010. Die
Prüfung bzw. Ahndung von Verstößen gegen die Nichtraucherschutzbestimmungen
des Tabakgesetzes fällt nicht in die Zuständigkeit des Bundesministeriums für
Gesundheit. Ihre Anzeigen wurden deshalb an die dafür zuständigen
Bezirksverwaltungsbehörden weiter geleitet.

Wir ersuchen aus Gründen der Verwaltungsgeffizienz, allfällige weitere Eingaben direkt bei der zuständigen
Bezirksverwaltungsbehörde einzubringen. Soweit solche Eingaben beim
Bundesministerium für Gesundheit eingehen, sind wir zwar um die Weiterleitung
bemüht. Die unverzügliche Weiterleitung kann allerdings nicht immer gewährleistet,
ressourcenbedingte Verzögerungen können nicht ausgeschlossen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Für den Bundesminister:

Dr. Johanna Schopper

4477
Ö s t e r r e i c h Medienberichte 1 / Re: Medienberichte, diverse
« am: April 21, 2010, 00:51:29 Vormittag »

http://preservefreedom.wordpress.com/2010/04/19/rauchverbot-klare-worte-notig/


Rauchverbot – Klare Worte nötig

19. April 2010 von finerterter

Da das Thema Rauchen und Rauchverbot anscheinend für die meisten Leserinnen und Leser im Internet am interessantesten ist, werde ich jetzt hier genau alle positiven und negativen Aspekte betrachten die ein Rauchverbot mit sich bringt. Eins ist jedoch vornherein klar: Radikalität ist in dieser Diskussion nicht angebracht. Man muss sich immer in die Situation des jeweils anderen hineindenken, und dann zu einer Lösung kommen, mit der alle Leben können. Denn Demokratie ist, und war noch nie dazu gedacht, dass eine größere Gruppe sich mit ihrer Mehrheit gerechtfertigt auf die kleinere stürzen kann. (Und ich meine damit jetzt nicht unbedingt Nichtraucher gegen Raucher.)

Ich persönlich war mir lange unsicher ob ich für ein totales Rauchverbot bin, oder nicht. Es hat viele Argumente pro und contra gegeben. Um eins vornherein klar zu stellen: Ich bin stolzer Nichtraucher.

Argumente für ein Rauchverbot in Gaststätten:

    * Schutz der Nichtraucher und der Kinder im Lokal vor Passivrauchen
    * Qualität und Geschmack des Essens steigt aufgrund neutralen Geruchs im Raum
    * Kleidung stinkt nicht nach jedem Essen nach Rauch
    * Rauchen wird eingeschränkt, so hören vielleicht einige Raucher das Rauchen auf
    * Angestellte müssen nicht mehr den ganzen Tag den Rauch bei der Arbeit ertragen

Argumente gegen ein Rauchverbot in Lokalen:

    * Ausbleiben de Kundschaft durch Verlust der Raucher
    * In Österreich ist das Rauchen in Lokalen Tradition
    * In Diskotheken und typischen “Fortgeh-”Lokalen wäre dieses Gesetz katastrophal
    * Trennung von Freundeskreisen in Raucher und Nichtraucher
    * Vermehrtes Rauchen vor der Lokaltüre erzeugt viel Mist in Form der Zigarettenstümmel
    * Eingriff des Staates in die Rechte des Wirtens auf sein Privateigentum

Ich habe mir diese Argumente gut angesehen und bin zu der Entscheidung gekommen, dass es am sinnvollsten wäre, ein totales Rauchverbot mit 2 Ausnahmen einzuführen. Nämlich in Diskotheken und Lokalen die erst Abends öffnen, und größeren Gaststätten sollte es erlaubt sein, eine räumlich getrennte Raucherzone einzurichten, für jene Raucher, die’s wirklich nicht lassen können. Ein totales Verbot hat noch nie wirklich alle Teile der Bevölkerung eingeladen, so ein Gesetz zu begrüßen. Daher: Ein Verbot, aber mit den 2 genannten Ausnahmen.

Mann muss sich vor Augen führen, dass Nicotin und damit die Zigarette nichts anderes wie ein Suchtmittel ist. Der österr. Staat erlaubt dieses Suchtmittel. Aber andere zwanghaft daran teilhaben zu lassen, z. B. in Restaurants, ist dumm, meiner Meinung nach.

Veröffentlicht in Gesellschaft, Politik, Sonstiges, Soziales und Arbeitspolitik, Österreich | Noch keine Kommentare
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      am 20. April 2010 um 23:41 | Antworten Dietmar Erlacher
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      Stöger sagt im ORF:

      Die (Tabak?)Lobbyisten, die (WKO?)Lobbyisten sind so stark, ich kann das Gesetz nicht ändern.
      Auch finde ich im Parlament dazu keine Mehrheit.

      Somit ist die Bevölkerung aufgerufen zu:

      1) Jedes Lokal mitteilen, welches dem Nichtraucherschutz nicht nachkommt, siehe http://www.sis.info

      2) Unterschrift(en) für das Volksbegehren abgeben, beim Wohnsitzfinanzamt, bzw. jedem Wiener Magistrat; siehe
      http://www.nichtraucheninlokalen.at

      Weitere Infos auf: http://www.krebsforum.at

      Bei Fragen:
      kontakt@krebsforum.at

4478
Ö s t e r r e i c h Medienberichte 1 / Rauchverbot – Eine Gewissensfrage (?)
« am: April 21, 2010, 00:49:48 Vormittag »


http://preservefreedom.wordpress.com/2010/04/17/rauchverbot-eine-gewissensfrage/


Rauchverbot – Eine Gewissensfrage (?)

17. April 2010 von finerterter

Seit Wochen nun wird schon wieder über ein absolutes Rauchverbot in österreichischen Lokalen diskutiert. Militante Nichtraucherinitiativen gegen den typischen Raucher, der’s auch beim Essen nicht lassen kann? So einfach ist das nicht. Ich selbsts bin Nichtraucher. Doch ich stehe einem absoluten Rauchverbot auch kritisch gegenüber. Die Sozialdemokratische Partei versucht hier wieder einmal in das persönliche Leben der Österreicherinnen und Österreicher einzugreifen. Diesmal durch ein Gesetz, dass den Wirten und Lokalbesitzern vorschreibt, ob auf ihrem Grundstück bzw. in ihrem Haus geraucht wird oder nicht. Ich denke das sind unnötige Einschränkungen der persönlichen Rechte. Außerdem trampelt hier die SPÖ wieder mal auf den Eigentumsrechten einer Privatperson herum. Das dachte ich zuerst…

Doch immerhin handelt es sich bei den Lokalen und Discotheken nicht nur um persönlichen Besitz, sondern auch um die Arbeitsstätten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Lokalbesitzer. Und diese sind dann den ganzen Tag, an ihrem Arbeitsplatz (!) zwangsweise dem Rauch der Zigarette ausgeliefert. Deshalb würde ich es für sinnvoll halten, dort ein Rauchverbot einzuführen, wo außer dem Besitzer, noch Angestellte arbeiten. Und bei größeren Lokalen sollte die Einrichtung einer Raucherzone erlaubt sein.

Doch die typische “Drüberfahren-Leute nicht befragen”-Methodik der Sozialisten ist hier eindeutig fehl am Platz. Ein weiteres Beispiel dafür, dass der Sozialismus nur die Rechte der Menschen beschränken will? Ja, eindeutig!

4479
Sonstiges / www.sis.info bzw. SiS, was heißt das denn?
« am: April 21, 2010, 00:23:55 Vormittag »

www.sis.info bzw. SiS, was heißt das denn?


Für die Umsetzung verschiedener Projekte habe ich mir einige Domäns gekauft,
mit www.krebsforum.at beginnend.

Meine Selbsthilfegruppenmitglieder gehen auch ins Spital,
deshalb SiS - Selbsthilfe im Spital.

Als ich gebeten wurde die Initiative für generell rauchfreie Lokale zu leiten,
wollten wir sofort beginnen und haben einfach
www.sis.info
für
Wir bieten Hilfe zur Selbsthilfe. Wir arbeiten im System, nicht gegen das System.
verwendet.
Siehe http://rauchersheriff.at/infos/ziele.html

Später kamen dann andere Domäns dazu, z.B. rauchersheriff, rauchsheriff, etc.!

Dietmar Erlacher


4481
Gesundheit / Krebserregende Stoff, Feinstaub, ff.
« am: April 20, 2010, 23:52:12 Nachmittag »
 
Ascheregen: Ungefährlicher Feinstaub
Nach dem Ausbruch eines isländischen Vulkans zieht eine Rauchwolke über weite Teile Europas. Doch Experten geben Entwarnung: Gefährlich ist die Wolke nicht.
Von FOCUS-Online-Redakteurin Nicole Lauscher

Aschewolken vom Vulkan am Eyjafalla-Gletscher auf Island

Der Vulkanstaub besteht hauptsächlich aus Glaspartikeln, die entstehen, wenn heißes magmatisches Material mit Wasser in Verbindung kommt und sich in feinste Partikel zerteilt. Bislang gehen Wissenschaftler davon aus, dass der Staub keine giftigen Stoffe enthält. „Die Toxidgefahr hängt vom Schwermetallgehalt und von der Schwefeldioxidkonzentration der Mikrostäube ab. Darüber gibt es bisher aber noch keine verlässlichen Daten“, sagt Peter Masberg von der Philipps-Universität Marburg. In den Mengen, die in Deutschland zurzeit zu erwarten sind, hält er den Staub aber für ungefährlich.

.............................. http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/asthma/ascheregen-ungefaehrlicher-feinstaub_aid_499272.html

4482



 Mein Kampf gegen Hinterleitner in der Höhle des Löwen: Kärnten.

Danke Chris für dein Lob, meine ärztlichen Mitstreiter im ORF-Studio fand ich sehr gut. Dass sowohl die 2 Wirte, als
auch die Wirte am Telefon, als auch alle Privatpersonen am Telefon, als auch die Behörden auf meiner Seite
waren, hat Hinterleitner ganz schön blass aussehen lassen.

Technisches k.o. erlitt Hinterleitner dann auch noch durch einen Höreranruf, der sich gewaschen hat. Das hätte ich mich nicht einmal getraut zu sagen.

BItte, was machen wir mit den Beitrag?
Georg, bist du in der Lage diesen zu speichern, oder gleich auf unser You tube zu setzen, ggf. zur anschließenden Bilderergänzung?
Ansonsten erhalte ich nächstens auch einen Mitschnitt!

http://kaernten.orf.at/magazin/studio/radio/stories/436629/


PS:
Von: bernhard.bieche@orf.at [mailto:bernhard.bieche@orf.at]

Gesendet: Dienstag, 20. April 2010 13:04
An: krebspatient-krebsforum@utanet.at
Betreff: AW: ORF Radio Kärnten, Streitkultur; Mitschnitt etc.

Sehr geehrter Herr Erlacher,

vielen Dank für die Teilnahme an der Diskussion. Wir haben sehr viele positive Rückmeldungen zur Sendung bekommen. Einen Mitschnitt bekommen Sie zugeschickt.

Mit freundlichen Grüßen
Mag. Bernhard Bieche, ORF-Chefredakteur


4483
Mein "nüchterner" Besuch bei der Wiener VP-Gesundheitssprecherin Ingeid Korosec ist manchen bekannT,

das "enorme Wissen" ihres Mitarbeiters zum Nichtraucherschutz ebenfalls.

Ich erbat eine Stellungnahme:

Von: krebspatient-krebsforum@utanet.at
Gesendet: Freitag, 16. April 2010 01:03
An: Korosec, Ingrid
Betreff: AW: Ingrid.Korosec@wien.oevp.at
Grüß Gott,
ich darf Sie um eine Stellungnahme als Ges.Spr. zum NR.-Schutz ersuchen,
weshalb ich die Fahrt nach Wien zu Ihnen in Kauf genommen hatte.
Dies wird veröffentlicht in 8 Tagen u. a. auf:
http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,1072.msg8721.html#msg8721
MfG. D. Erlacher


und erhielt folgende Antwort:
Von: Brosch, Oliver [mailto:Oliver.Brosch@wien.oevp.at] Im Auftrag von Korosec, Ingrid
Gesendet: Dienstag, 20. April 2010 16:34
An: krebspatient-krebsforum@utanet.a
Betreff: AW: Ingrid.Korosec@wien.oevp.at Baldige Genesung!
Sehr geehrter Herr Erlacher!
Anbei darf ich Ihnen die Position der ÖVP Wien in Bezug auf Nichtraucherschutz übersenden.
Mit freundlichen Grüßen,
Ingrid Korosec


Nichtraucherschutz ÖVP – Wien
20.04.10

Rauchfrei - Nichtraucherschutz

Die ÖVP stellt klar: Nichtraucherschutz geht vor!
In der Gastronomie muss in Zukunft der Nichtraucherschutz auf allen Ebenen umgesetzt werden. Wir stehen für eine Politik mit Hausverstand, die sowohl den Nichtraucherschutz, als auch größtmögliche Rechtssicherheit für die Gastronomie gewährleisten soll.
 
Es macht daher für die ÖVP Wien keinen Sinn, die derzeitigen Regelungen als langlebig zu betrachten, denn der Nichtraucherschutz und die Suchtprävention werden langfristig Vorrang haben müssen.
Daher rät die ÖVP Wien den Gastronomen davon ab, kostspielige Umbauten vorzunehmen und schlägt stattdessen vor, Lokale zur generellen rauchfreien Zone zu erklären.

Es wird Zeit, dass der zuständige SPÖ-Gesundheitsminister Stöger endlich tätig wird und Bürgern wie Gastronomen ein Gesamtkonzept zur Raucherprävention vorlegt, das Rechtssicherheit bringt. Die ÖVP Wien steht für klare Worte und vollziehbare Regelungen, für einen umfassenden Nichtraucherschutz, zum Wohle der Gesundheit und im Sinne der Gastronomie.

Suchtprävention

Die Wiener ÖVP fordert daher insbesondere eine Verstärkung der Raucherprävention (Nikotinsuchtprävention) bei Jugendlichen in Wien und forciert alle Regelungen die zum Nichtraucherschutz an öffentlichen Orten, und insbesondere in Einrichtungen für Kinder und Jugendliche getroffen werden.

Daher bedarf es einer erweiterten Beratungs- und Präventionsoffensive besonders im urbanen Gebiet. Es ist wichtig das Rauchen als Gesundheitsproblem zu thematisieren und individuell Hilfe anzubieten. Besonders in den Schulen Wiens sollten ausgebildete Psychologinnen  auf die besonderen Bedürfnisse von jungen Menschen eingehen und auf ihre Erfahrungen zum Thema Rauchen eingehen. Neben den gesundheitlichen Vorteilen des Nichtrauchens sollten gerade bei Jugendlichen auch die Aspekte der Geldersparnis und nicht zuletzt der körperlichen Fitness thematisiert werden.



4484
Parteien ziehen Stellung zum Nichtraucherschutz / Die ÖVP meint zum NR.-Schutz
« am: April 20, 2010, 22:22:03 Nachmittag »
VP-Gesundheitssprecher und NR.Abg. Rasinger ist für generell rauchfreie Lokale,

aber einmal erst in 2, 3 Jahren,

dann wieder sofort,

aber im Parlament hatte er die Hand zur Änderung in der Hosentasche!

Geht auch nicht anders, einen Antrag der Grünen kann man doch nicht zustimmen.


PS: Ebenso einige Rote, die 3 Tage vorher vollmundig in der Presse meinten: Ich bin für generell rauchfreie Lokale.


4485

Mitte Dez. 2009 hörte mandiesbezüglich etwas und bald schon kamen parlamentarische Anfragen nämlich:

(siehe hier im Forum)


Dann ................


Und heute ............