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Nachrichten - admin

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Rauchverbot ist ein Tabuthema

8. April 2010 | 16:20 | | Fritz Pessl (SN). | Teilen

Tabakgesetz. Die Österreicher wollen abgetrennte Raucherräume, aber kein generelles Rauchverbot in Lokalen. Der Gesundheitsminister droht den Wirten mit empfindlichen Strafen nach Größe ihrer Betriebe.

Fritz Pessl

Wien (SN). Nur 19 Prozent der Befragten sprechen sich für ein völliges Rauchverbot in Lokalen aus. Die Trennung von Raucher- und Nichtraucherräumen ist einer Mehrheit von 69 Prozent aber sehr wichtig. Das ergab eine Umfrage des Instituts für empirische Sozialforschung (IFES) im Auftrag des Gesundheitsministeriums. Befragt wurden Tausende aus der Bevölkerung (Raucher, Nichtraucher), Wirte und Beschäftigte in der Gastronomie.

IFES-Geschäftsführerin Imma Palme zufolge haben die Österreicher große Angst, dass durch ein generelles Rauchverbot das soziale Leben, wie man es kennt, verloren gehen würde. Der Umwelthygieniker Manfred Neuberger von der Medizinischen Universität Wien hält die Studie für eine „Auftragsarbeit“.

Denn einer europaweiten Erhebung (Eurobarometer) zufolge sind 78 Prozent der Österreicher für rauchfreie Restaurants. Die höchsten Zustimmungsraten gebe es in Ländern, wo das Rauchverbot längst umgesetzt ist – in Italien (95 Prozent), Schweden (87 Prozent), Großbritannien (86 Prozent). In Irland seien unmittelbar vor Einführung des Rauchverbotes „nur“ 63 Prozent der Befragten dafür gewesen, ein Jahr später 90 Prozent, so Neuberger.

Zurück nach Österreich: Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) erklärte am Donnerstag erneut, dass ab 1. Juli 2010 in Lokalen der Hauptraum jedenfalls rauchfrei sein müsse. „Ich habe kein Verständnis, wenn es irgendwo im Hinterzimmer einen kleinen Nichtraucherraum geben sollte. Es reicht mir nicht, wie es derzeit läuft“, so Stöger. Er kündigte zudem „spürbare Strafen“ bei Zuwiderhandeln gegen das Tabakgesetz an. Diese müssten sich nach der wirtschaftlichen Größe einer Gaststätte bemessen. Stefan Gergely, Eigentümer von vier Lokalen in Wien, sprach in diesem Zusammenhang von „Wunschdenken des Ministers“. Im Gesetz gebe es keine Anhaltspunkte dafür, die Strafhöhen nach der Betriebsgröße zu staffeln. Stöger könne den Bezirksverwaltungsbehörden nicht vorschreiben, wie sie zu strafen haben.

„Die Wirte sind ohnehin schon kriminalisiert, bei vielen Gelegenheiten droht der Konzessionsentzug“, sagte Gergely. Er rechnet mit einer Vielzahl an Verfahren bis zu den Höchstgerichten, beispielsweise sei im Tabakgesetz der Hauptraum nur schwammig definiert und daher von den Wirten zu interpretieren.

Für Studienautorin Palme ist die Durchsetzung eines generellen Rauchverbots in Österreich deshalb so schwierig, weil verglichen mit anderen Ländern Europas die Raucherquote enorm hoch sei: Laut IFES rauchen 3,1 Millionen Menschen (45 Prozent).
Für rauchfreie Konditoreien
Eine Zahl, die für Umwelthygieniker Neuberger falsch ist: Statistik Austria habe 2007 bei der Gesundheitsbefragung 2,3 Mill. tägliche Raucher erhoben. Der Anteil der Raucher gemessen an der Bevölkerung liege im europäischen Durchschnitt. Palme hingegen befürwortet den geplanten Weg der kleinen Schritte mit dem Argument, dass es in anderen Ländern wie Italien oder Tschechien um 25 Prozent weniger Raucher gebe – und damit eine kleinere Raucherlobby.

Die IFES-Umfrage ergab zudem, dass am liebsten bei Lokalbesuchen (91 Prozent) und im Freien (72 Prozent) geraucht wird. Rund die Hälfte der Raucher zündet sich eine Zigarette nur in einem bestimmten Raum in der eigenen Wohnung an. Am Arbeitsplatz rauchen demnach 41 Prozent, im Auto 37 Prozent und in allen Räumen der Wohnung nur mehr zwölf Prozent. Während sich bei Konditoreien, in Restaurants und Gaststätten die Mehrheit für ein völliges Rauchverbot aussprach, überwiegt bei Kaffeehäusern, Discos, Bars sowie Tankstellenlokalen der Wunsch nach einem friedlichen Nebeneinander von Rauchern und Nichtrauchern.

© SN/SW

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Aktivitäten zur Verringerung des Tabakrauches / Nichtraucherschutz-Monat Mai
« am: April 29, 2010, 00:23:31 Vormittag »
http://www.arabella.at/wien/magazin/arabellaaktuell/nichtraucherschutz-monat-mai/

PS: Freitag 30.4.2010, 22 Uhr, Nichtraucherdisko mit den 80ern etc. im Volksgarten!


Nichtraucherschutz-Monat Mai

„HELP – Für ein rauchfreies Leben“ veranstaltet im Monat Mai viele Aktionen, um jungen Menschen die Gefahren des Rauchens zu vermitteln.
HELP-Kampagne im Mai

In der Kampagne zum Nichtraucherschutz von HELP wird nicht nur über die Gefahren des Rauchens gesprochen. Es werden auch Tipps zum Aufhören gegeben und junge Menschen darin bestärkt, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen. Bei den Veranstaltungen kann auch der Kohlenmonoxidgehalt der Atemluft gemessen werden.
Schließlich ist Tabakkonsum laut Univ.-Prof. Dr. Manfred Neuberger „die häufigste vermeidbare Todesursache in Europa und Österreich".
Veranstaltungen

Bei folgenden Veranstaltungen finden Beratungen und Messungen statt:

    * Maifest im Prater am 1. Mai 2010, 10 bis 18 Uhr, Wien, Praterstern
    * Surf Worldcup am 9. Mai 2010, 10 bis 18 Uhr, Podersdorf am See, Hauptdamm-Mole
    * Beratung in der Graphischen Lehranstalt am 11. und 12. Mai 2010, 10 bis 18 Uhr, Wien, Leyserstraße 6
    * dm-Frauenlauf, 30. Mai 2010, 10 bis 18 Uhr, Wien, Messeplatz
    * Weltnichtrauchertag, 31. Mai 2010, 10 bis 18 Uhr, Wien, Philadelphiabrücke/Wilhelmstrasse 64

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AUFRUF! Meidet das Interspar Donauzentrum, meidet das Restaurant, meidet alle jene Interspar, Merkur, etc., Lutz, Kika, Leiner, Interio, etc., welche keinen Nichtraucherschutz (seit 1.1.2005!) anbieten!

MELDET  diese und alle Lokale unter www.sis.info , so wie BM. Stöger im TV. die Bevölkerung dazu aufgerufen hat!

Zum Artikel:
http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/article685033.ece?ctv=R2010&dy=1272488023296

Dass ich mit einer Christine Cote, extreme Tabaklobbyistin, „vermutlich“ finanziert durch ……, die überall zu feig ist sich mit dem tatsächlichen Namen zu deklarieren, außer im TV (siehe den Link dazu auf Youtube) nicht eine Minute verschwende ist klar.
Lediglich zum Vorfall selbst:


In EKZ besteht seit 1.1.2005(!) gesetzlicher Nichtraucherschutz! Tabakgesetz! Strafen: erstmals bis 2.000.-, Wiederholung: bis 10.000.--.
Es gibt beim I.Spar Restaurant im Donauzentrum 2 Raucherlounges mit 3 Türen, die zu 95 % offen sind; deshalb haben Wiener Sympathisanten dieses Lokal schon zig Male angezeigt.
Wenn ich in Wien bin, wohne ich dort in der Nähe und gehe dort gerne essen, so auch dieses Mal. Auch habe ich viele Gespräche mit dem Restaurantsleiter und der Geschäftführerin etc. geführt; umsonst. Die Centerleitung bekräftigt und unterstützt unsere Maßnahmen und erteilte uns eine schriftliche Fotografiererlaubnis (hat sonst "niemand")! Es erfolgten auch zig Anzeigen bei der Polizei, deer Staatsanwaltschaft, abschriftlich an den Volksanwalt und "hohe" Politiker!

Nach 13 Monaten hat man schließlich einen Zettel befestigt: "Türe bitte schließen", was die KellnerInnen ignorieren, somit auch die Gäste.
Ich habe weder dort noch sonst wo Gäste unhöflich angesprochen, fotografiert, oder angezeigt. Dasselbe zu 98 % unsere bundesweiten Sympathisanten.
Ich stand, wie üblich, 4-6 m entfernt im 30 Grad Winkel vor der Türe zur Raucherlounge und fotografierte die Fassade mit der offenen Türe. Das war den täglich dort anwesenden Gewalttätern schon zu viel, sie stürmten heraus und der zweite von diesen hat zugeschlagen; das so arg, dass innere Verletzungen bestehen, immer noch Infusionen und Schmerzmittel. Krankenstand bis auf weiteres, Gefahr der Dauerschädigung.

Nun zum "er hätte doch höflich fragen können". Siehe vor, x-mal, trotz Unterstützung des Centerleiters D.I. Stoll. Sogar fachliche, unentgeltliche Beratung mit kompetenten Lösungsvorschlägen halfen nicht!

Aber wenige Tage später, auf Empfehlung, haben wir den Kellner gefragt, weshalb er die Türen offen lässt. Wieder Gewalttätigkeit, wieder Verletzungen, wieder Anzeige! Bis heute keine Entschuldigung, weder vom Kellner, noch vom Interspar!

Übrigens:
In der selben Woche wurde die Pressefotografin der Zeitung Österreich im Lokal Oase verleumdet, genötigt, bedroht bzw. ...... (6 Polizisten und 3 Securitis kamen)! Durch wen bedroht? Durch gewalttätige, militante Raucher!

Wir ersuchen die Centerleitung um Kontaktaufnahme mit dem Interspar und um eine Antwort bis 3. Mai.2010. Anschließend ergeht der Aufruf durch Rundschreiben und Veröffentlichungen an Medien und Bürger in Österreich und Deutschland.

Dietmar Erlacher

PS: Über den Ausgang des Verfahrens werde ich berichten!

PPS.: Zum x-ten Mal wird wieder eine Gruppe Nichtraucher – mit Begleitung - die Shopping City Süd besuchen! Ergebnis voraussichtlich: rund 40 Anzeigen!

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Deutschland / Deutschland: Rauchverbote - kein Umsatzrückgang!
« am: April 28, 2010, 01:19:01 Vormittag »
Rauchverbot schadet Wirten kaum

Essen - Die Rauchverbote in deutschen Kneipen und Restaurants haben entgegen den Befürchtungen der Branche nur zu geringen Umsatzeinbußen geführt.

© dpa

Die Rauchverbote in deutschen Kneipen und Restaurants haben entgegen den Befürchtungen der Branche nur zu geringen Umsatzeinbußen geführt.

Laut einer Studie, die das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen am Dienstag vorlegte, sanken die Einnahmen vor allem kurz nach Inkrafttreten der Verbote zwischen August 2007 und Juli 2008. Im Vergleich zu den Bundesländern, in denen noch keine Rauchverbote gegolten hätten, seien die Umsätze der Gastwirte in Rauchverbotsländern um rund zwei Prozent gesunken, sagte Harald Tauchmann vom RWI. Mit der Zeit hätten sich die Umsatzeinbußen aber abgeschwächt. Eine Auswertung der Gewerbeabmeldungen habe zudem keine Hinweise darauf geliefert, dass die Rauchverbote zu vermehrten Betriebsaufgaben geführt hätten.

Für die Untersuchung wurden den Angaben zufolge Gewerbeanzeigen in den Ländern und die auf Bundesebene zusammengefassten monatlichen Umsatzdaten von rund 10.000 Betrieben im Gastgewerbe zwischen Januar 2006 und September 2008 ausgewertet. Laut RWI sanken seit der Einführung der Rauchverbote auch die Umsätze an Zigarettenautomaten, die in Kneipen und Restaurants stehen. Weitaus größere Auswirkungen habe jedoch die Einführung der elektronischen Alterskennung an Automaten gehabt, die seit Januar 2007 gilt. Seitdem können Zigaretten nur noch mit Hilfe einer Geldkarte gezogen werden, auf der das Alter verzeichnet ist. Die Umsätze gingen laut RWI daraufhin weitaus stärker zurück als der Zigarettenkonsum insgesamt.



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http://derstandard.at/1271375254515/Slash-verabschiedet-sich-von-Drogen

Slash verabschiedet sich von Drogen

26. April 2010, 11:31

      Von 60 Zigaretten pro Tag zum Nichtraucher: Slash lebt jetzt gesund

Alkohol und Drogen haben dem ehemaligen Gitarristen von Guns N' Roses keinen Spaß mehr gemacht

Slash hat das Trinken und die Drogen aufgegeben, weil es ihm einfach "keinen Spaß" mehr gemacht habe. Der ehemalige 'Guns N' Roses'-Gitarrist, der bürgerlich Saul Hudson heißt, gesteht, dass er seine Feiergewohnheiten stark einschränken musste, da der Rausch für ihn mit dem Alter eher zur Last wurde.

"Mit dem Trinken habe ich allmählich aufgehört. Mit Drogen und Alkohol versucht man ohnehin nur eine Erinnerung an richtig gute Zeiten wieder zum Leben zu erwecken, was aber nicht funktioniert", sagt der 44-jährige Rocker.

Nichtraucher

Zudem habe er das Rauchen aufgegeben. Zu seinen stärksten Zeiten rauchte er nach eigenen Angaben bis zu 60 Zigaretten am Tag. Er wurde vor allem vom Tod seiner Mutter Ola, die im vergangenen August an Lungenkrebs starb, zum Umdenken bewogen. Doch während er bei seiner kranken Mutter war, konnte er das Laster noch nicht ablegen: "Ich habe die ganze Zeit über geraucht. Ich saß bei ihr im Krankenhaus und bin herausgegangen, um zu rauchen. Ihre Krankheit kam so plötzlich und sie quälte sich sieben Monate. Ich war immer bei ihr.

http://derstandard.at/1271375254515/Slash-verabschiedet-sich-von-Drogen

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http://www.meduniqa.at/MedUniqa/Magazin/Medizin___Gesundheit/Passivrauch_schaedigt_auch/

Passivrauch schädigt auch

Noch nie stand die Nikotinsucht so im Kreuzfeuer wie heute, denn die gesundheitsschädlichen Folgen des Rauchens betreffen nicht nur die Raucher selbst. Auch ihre Umgebung leidet unter dem blauen Dunst. Dieses Bewusstsein setzt sich in der Bevölkerung immer mehr durch. Zunehmend werden bestimmte Orte mit einem Rauchverbot belegt. Nicht ganz zu Unrecht, denn Passivrauchen erhöht das Risiko für viele Erkrankungen, vor allem bei Kindern.

Raucherpaar bilderbox.com    Rauchen Totenkopf mit Zigarette bilderbox.com    Rauchen Zigarettenglut bilderbox.com

In puncto Rauchen ist Österreich keine Insel der Seligen. Unser Land verzeichnet im Vergleich zu anderen EU-Staaten hohe Nikotinkonzentrationen in der Außenluft. So wurden in Discos 150 µ/m3 gemessen und in Restaurants 56, das ist deutlich mehr als der erlaubte Grenzwert von 50µ. Nicht einmal Orte der Genesung, z. B. Spitäler, sind rauchfrei.

Die Gefährlichkeit des Passivrauchens als Risikofaktor für die Entstehung von Krankheiten wurde lange Zeit unterschätzt bzw. bagatellisiert. Heute weiß man, dass Tabakrauch auch bei Nichtrauchern eine Verdickung der Gefäßwände bewirkt und damit z. B. deutlich das Risiko für Schäden an den Herzkranzarterien (KHK, koronare Herzkrankheit) erhöht. Unter anderen Erkrankungen leiden erwachsene Passivraucher ebenfalls häufig:

    * Reizungen der Augen und der Atemwege
    * Bronchitis
    * Lungenentzündung
    * Asthma
    * Lungenkrebs
    * Herzinfarkt
    * Schlaganfall
    * Arteriosklerose und dadurch bedingte Durchblutungsstörungen

Vermutet wird auch ein erhöhtes Risiko für Brust-, Nebenhöhlen-, Gebärmutterhals- und Blasenkrebs.

Besonders gefährdet: Kinder

Auf Tabakrauch besonders empfindlich reagieren Kinder. Für sie birgt Passivrauchen ein noch höheres Gefahrenpotenzial als für Erwachsene. Rauchende Mütter nehmen Schädigungen des Erbguts und ein geringeres Geburtsgewicht ihres Babys in Kauf. Es gibt auch Hinweise, dass bei intrauterin chronisch Nikotin ausgesetzten Kindern leichter eine "Suchtpersönlichkeit" entsteht.

Doch auch Männer mit Kinderwunsch sollten auf den blauen Dunst verzichten und das am besten lange Zeit vor der Zeugung. Rauchen kann nämlich auch bei den Samenzellen zu Mutationen (Genveränderungen) führen. Je länger ein Mann raucht, desto größer ist die Zahl der Mutationen.

Passivrauchen bewirkt bei Babys eine höhere Rate an SIDS (Sudden Infant Death Syndrome, plötzlicher Kindstod) und bei Kindern Störungen des Allgemeinbefindens wie Schwindel, Kopf- oder Bauchschmerzen und Schlafstörungen. Außerdem zeigen sie häufig:

    * ein deutlich erhöhtes Asthmarisiko
    * chronische Atemwegsleiden
    * Mittelohrentzündungen
    * Verhaltensauffälligkeiten und Entwicklungsstörungen
    * Konzentrations- und Lernschwierigkeiten
    * eine erhöhte Anfälligkeit für Hirnhautentzündungen
    * kariöse Milchzähne

Autorin: Dr. Gabriela Gerstweiler

26.04.10

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Veranstaltungen / Fr.30.4.10, 22 Uhr, Wien: Oxygen-Smokefree Club im Volksgarten
« am: April 27, 2010, 15:27:06 Nachmittag »

 30.4.10, 22h, Wien: Club "Oxygen" mit einem rauchfreien Clubbing im Volksgarten

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Oxygen-Smokefree Club

Mehr Oxygen - Null Rauch!

   Wien (OTS) - Am Freitag, den 30. April startet der Club "Oxygen"
mit einem rauchfreien Clubbing im Volksgarten-Banane unter Palmen mit
viel Oxygen und null Rauch*. Musik - Best of 70's - 90's Club Mix,
Dancefloor, House, Int.- & Latin House. DJs: Nin-Jah, Mike Lorenz
 Publikums-Gewinnspiel: 2x2 Karten zu Verlosen
 Gästeliste-Eintragung: Email an info@oxygen-club.at
 Pressetext & Flyer: http://www.oxygen-club.at/presse.htm
*Rauchen auf der Terrasse
Wir laden Sie als Medienvertreter herzlich zu der Veranstaltung ein.
~
Oxygen-Smokefree Club

 Datum: Freitag, 30. April 2010 ab 22:00
 Eintritt: frei bis 22:30 / danach Euro 10,-

 Datum:   30.4.2010, um 22:00 Uhr
 Ort:     Volksgarten-Banane
          Burgring, 1010 Wien
 Url:     www.oxygen-club.at

~
Rückfragehinweis:
   Hr. Joks, Tel.: 06764631208
   Fr. Rechberger, Tel.: 069910029511,
   info@oxygen-club.at, http://www.oxygen-club.at/
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/11170/aom
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0045    2010-04-19/09:34

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4. Mai 2010, Eisenstadt
Vortrag: "Wenn die Luft wegbleibt - Hochleistungsorgan Lunge und COPD"

Schätzungen zufolge leiden in Österreich etwa eine Million Menschen an chronisch obstruktiver Bronchitis, kurz COPD. Sie tritt doppelt so häufig in Erscheinung wie Asthma. Trotzdem wird die "Volkskrankheit der nächsten Jahrzehnte" bislang bei nur etwa einem Drittel der Betroffenen rechtzeitig diagnostiziert. Die Krankheit lässt sich bislang nicht heilen, bei rechtzeitiger Erkennung aber vermeiden. Warum verläuft COPD schleichend und unspektakulär? Welche Ursachen sind dafür verantwortlich? Was sind erste Anzeichen der Erkrankung? Ab wann wird ein vermeintlich harmloser Husten zu COPD? Welche neuen Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Vortragende: OA Dr. Sylvia Hartl
Zeit: 04.05.2010, 19.00 Uhr
Ort: Festsaal der Wirtschaftskammer Burgenland, Robert-Graf-Platz 1, Eisenstadt
Eintritt: frei
Nähere Infos: www.minimed.at

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Sonstiges / Hilfen gegen den todbringenden Tabakrauch - (fast) kostenlos!
« am: April 27, 2010, 13:13:27 Nachmittag »


http://www.suchebiete.com/details_Gemeinsame-Unternehmungen,Online-Rauchfrei_bzw_Nichtraucher_KOSTENLOSE-Gruppe,5230854.html

Online Rauchfrei, bzw. Nichtraucher werden - KOSTENLOSE Gruppe !!!

„Nichtraucher-Hilfe.com“ stellt eine aktive Gemeinschaft von ''Nichtraucherwilligen'' dar, welche durch die Gruppendynamik eines jeden Einzelnen das Durchhalten mit dem Nicht-mehr-Rauchen erheblich erleichtert. Damit es mit dem Nicht-mehr-Rauchen auch klappt, ist es ganz wichtig, dass du selbst auch den Willen hast, aufzuhören, ansonsten kann es nicht funktionieren!

Wir alle sind (teilweise sogar starke) Ex-Raucher und unterstützen und helfen uns GEGENSEITIG in dieser Gruppe. Du wirst sehen, in der Gemeinschaft mit Gleichgesinnten fällt es dir bestimmt wesentlich leichter auf deine (vielleicht jetzt noch geliebten) Zigaretten zu verzichten, als wenn du alleine vor diesem großen Projekt stehst.

In unserer Gruppe findest du viele Tools zur Unterstützung deiner NICHT-MEHR-RAUCHER-KARRIERE wie z.B.:

* einen NICHTRAUCHERZÄHLER - wenn du deine Daten dort einträgst, berechnet er dein erspartes Geld, deine nicht mehr gerauchten Tage, erspartes Nikotin und Teer

* ein FORUM & CHAT zum Austausch mit anderen Mitgliedern

* POKALE für deine erreichten Nicht-mehr-Raucher-Tage unterstützen und motivieren dich und dein Projekt

* tägliche TIPP's + VORBEREITUNGSZEIT + TAGEBÜCHER + ''BLICK ZURÜCK'' + DOWNLOADS + noch vieles mehr ...

* ... und nicht zu vergessen: Eine TOLLE Gruppe mit netten Menschen, die ALLE das gleiche ZIEL haben, nämlich NICHTRAUCHER zu WERDEN und zu BLEIBEN

JEDER, der von den Zigaretten loskommen möchte, vielleicht schon „mitten drin“ ist mit dem Rauchen aufzuhören, schon eine Raucherentwöhnung hinter sich hat, bereits Nichtraucher ist, egal über welchem Weg, ob mit Hypnose oder Raucherspritze, oder durch den eigenen Willen, ist in unserer Gruppe gerne gesehen und vor allem auch ''Herzlich Willkommen'' .

Schau einfach vorbei und wenn es dir gefällt hole dir bei uns die Unterstützung, die du benötigst

http://www.nichtraucher-hilfe.com

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Gesundheit / Menschen die rauchen ............
« am: April 26, 2010, 23:28:03 Nachmittag »

Ich glaube eher dass Rauchen und Übergewicht gemeinsame Ursachen hat:

http://www.psychology48.com/deu/d/esslust/esslust.htm

http://www.psychology48.com/deu/d/rauchen/rauchen.htm

Aber ob ein wechselseitiger Zusammenhang besteht kann ich daraus nicht ableiten.

4436
Von: Robert Rockenbauer [mailto:nichtraucherschutz@aon.at]
Gesendet: Montag, 26. April 2010 16:56
An: alois.stoeger@bmgfj.gv.at; franz.pietsch; vaa@volksanw.gv.at
Betreff: Datenschutz für jene, die Verstöße gegen das Tabakgesetz melden

Österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher (Aktiv seit 1975!)
Bundesleiter Robert Rockenbauer                     


Sehr geehrter Herr Gesundheitsminister!
Sehr geehrter Herr MR Dr. Franz Pietsch!
Sehr geehrte Frau Dr. Heidi Bacher!

Betreff Datenschutz für Anzeiger

In meiner Presseaussendung vom 21.1.2010 habe ich u.a. gefordert:

"Ich fordere, dass es für jene, die eine Meldung oder Anzeige tätigen, eine Auskunftspflicht geben muss, damit man kontrollieren kann, ob und was die Behörde im einzelnen Fall unternommen hat. Umgekehrt muss es einen Datenschutz für den Anzeiger gegenüber dem Angezeigten geben. Mir sind Fälle bekannt, wo der Wirt plakativ im Lokal angekündigt hat, wer ihn angezeigt hat. Solche Personen können sich dann gerade in kleineren Gemeinden nicht mehr im Lokal blicken lassen. Sie werden mit üblen Beschimpfungen und Bedrohungen von Wirten und Gästen überhäuft. Der Gesetzgeber hätte wissen müssen, dass eine nicht staatliche Kontrolle den Konflikt zwischen Raucher und Nichtraucher verschärft."

Nun finde ich ein höchst interessantes Urteil aus Deutschland:

Wer in einer Gaststätte Tabakrauch ausgesetzt wird und den Betreiber wegen eines Verstoßes gegen das Nichtraucherschutzgesetz anzeigt, bleibt anonym und braucht keine Repressalien zu befürchten. Dies folgt aus einer Entscheidung des Schleswig-Holsteinischen Verwaltungsgerichts vom 03.12. 2009 unter Aktenzeichen 14 A 167/08.
Gäste eines Kieler Lokals hatten vor zwei Jahren die Behörden über mehrere Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz informiert. Das Ordnungsamt der Landeshauptstadt Kiel hatte der Inhaberin für den Wiederholungsfall ein Zwangsgeld angedroht. Dagegen legte die Gastwirtin Widerspruch ein und beantragte Akteneinsicht – laut Gericht in der Absicht, gegen die Informanten später ein Hausverbot zu verhängen. Die Behörde verwehrte der Wirtin die uneingeschränkte Akteneinsicht mit dem Hinweis auf die schutzwürdigen Interessen der Informanten und kündigte an, die Namen unkenntlich zu machen mit der Begründung: Es sei nicht hinzunehmen, dass Bürger, die sich an das Ordnungsamt wenden, um zu ihrem Recht zu kommen, negative Folgen befürchten müssen. Die Behörde sei bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen.

Die Gastwirtin hatte daraufhin vor dem Verwaltungsgericht geklagt und wurde mit ihrer Klage abgewiesen. Inzwischen hat sie einen Antrag auf Berufung beim Oberverwaltungsgericht eingelegt. Ob eine Berufung zugelassen wird, hat das OVG (neues Aktenzeichen: 4 LA 13/10) zu entscheiden. 

Ich bitte das Gesundheitsministerium, per Gesetz zu regeln, dass auch in Österreich Personen geschützt werden, die Verstöße gegen das Tabakgesetz den Behörden melden. Ich versichere Ihnen, dass die Flut von Anzeigen stark zunehmen wird und damit gleichzeitig ein Beweis dafür geliefert wird, dass dieses Tabakgesetz völlig untauglich ist und sich weit über 60 Prozent der Wirte, für die das Tabakgesetz Auswirkungen hat, nicht daran halten. Es ist auch eine glatte Lüge zu behaupten, dass nur 19 Prozent der Österreicher für ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie sind. Das Gegenteil ist der Fall: 78 Prozent sind für ein generelles Rauchverbot. Es ist nicht nur feig sich hinter manipulierten Statistiken zu verstecken statt zu handeln, sondern zeigt auch eine gewisse Unfähigkeit, sich für die Gesundheit der Bürger (Raucher und Nichtraucher) einzusetzen.
Die Ankündigung, dass ab 1.7.2010 schärfer kontrolliert wird, ist keine Lösung, denn es gibt ja keine zusätzlichen Beamten. Sie sind also weiterhin auf die Meldungen von Bürgern angewiesen und sollten diese entsprechend schützen!

Ich erwarte Ihre Stellungnahme betreffend Datenschutz für Anzeiger!

Mit freundlichen Grüßen
Robert Rockenbauer

4437
Es hat sich nichts geändert, weder nach den Erhebungen im Auftrag von Kdolsky, noch dann durch "ihr" Gesetz, noch durch BM. Stöger, noch durch tausende Anzeigen, noch durch .......!
Weiterhin geht für die Politiker, außer "Die Grünen", die Wirtschaft vor der Gesundheit: Jedes Jahr 11.000 Rauchertote, 1.000 Passivrauchtote, tausende Schädigungen des Ungeborenen, Asthma- und Allergieerkrankung vom Kleinkindalter weg oder später, viele tausende Schlaganfälle und Herzinfarkte durch den tödlichen Tabakrauch, und vieles mehr, wie Diabetes (Amputation des Raucherbeines), etc.! Über 50 % aller Krebserkrankungen entstehen durch aktives und passives Zigarettenrauchen. Daher die Horroraufdrucke auf den Zigarettenschachteln.

Einkaufzentren und Öffentliche Gebäude müssen seit 1.1.2005(!), ausgenommen einer komplett abgewandeten Raucherlonge, und "Straßenlokale" seit 1.1.2009 rauchfrei sein.
Weiters sieht das Gesetz vor, dass der Wirt bis 50 qm sein Lokal als Raucherlokal kennzeichnen und führen kann.
Es gab/gibt auch Ausnahmen, so konnte der Wirt - aber nur bei einer Anmeldung bei der Behörde bis 31.12.2008 - um eine Fristverlängerung für den geplanten Umbau ansuchen (mit Pläne).
Daraus leitet sich auch ab, dass alle Lokale welche nach dem 1.1.2009 eröffnet wurden, keine Ausnahme zur Einhaltung des Nichtrauchschutzes haben!

Viele Informationen dazu gibt es auf http://rauchersheriff.at und http://krebsforum.at

Bei Nichtbeachtung muss der Wirt mit bis 2.000.- Euro, bei Wiederholung bis 10.000.- Euro an Strafe rechnen, RaucherInnen bis 100.-, bei Wiederholung bis 1.000.-- Euro. Der Kurier berichtete schon zum Jahreswechsel von über 10.000 Anzeigen. Angeblich seien (nie von uns) auch an die 1000 RaucherInnen angezeigt worden.

Gestraft darf, laut Gesetz, erst dann werden, wenn die Behörde eine detaillierte Anzeige von einem couragierten Bürger am Tisch liegen hat. Dann kann der Beamte angeblich bis zu 6 Monate "zuwarten", schließlich den Akt bearbeiten.
In der Zeit zwischen Einlangen einer Anzeige und Ausstellung eines Strafbescheides werden, angeblich nicht gesetzlich gedeckt, keine weiteren Anzeigen zu diesem Lokal entgegen genommen/bearbeitet werden.

BM. Stöger hat mehrfach im TV die Bevölkerung um Anzeigen bei Nichtbeachtung des Nichtraucherschutzes aufgerufen. Das ist möglich auf http://sis.info .

Vor 2 Wochen fand eine 90 Minuten Diskussion im ORF Kärnten statt. Alle anwesenden Gastwirte und die zugeschalteten anrufenden Lokalbesitzer haben sich für generell rauchfreie Lokale ausgesprochen. Ebenso LHptmStv. Dr. Kaiser und weitere Diskutanten, wie der Präs. der Ärztekammer Kärnten. Der dort auch anwesende Kom.R. Hinterleitner, Österreichs oberster Gastwirtevertreter, im August 2009 auch angezeigt worden, stand mit seinen Wünschen "im Regen", zudem alle Lokalgäste ebenso generell rauchfreie Lokale forderten.

Etliche Infos, auch das Privatinterview mit BM. Stöger vor 3 Wochen, Berichte von in- und ausländischen TV-Anstalten über die "Österreichischen Verhältnisse", sowie Tatsachen über "Stögers Lokal" im BMfG, auch Mitschnitte von Sympathisanten bei Besuchen, sind dort mit Links zu YouTube abrufbar.

Dietmar Erlacher, Krebspatient
Obmann von "Krebspatienten für Krebspatienten, Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen Österreichs"
Leiter der "Initiative für generell rauchfreie Lokale und öffentliche Gebäude"

PS: Ich will endlich am Abend nicht daran denken müssen: "Heute sind wieder drei Passivrauchtote gestorben."

4438
Weitere Informationen für Meldungen/Anzeigen / Melden, nicht anzeigen!
« am: April 26, 2010, 16:05:39 Nachmittag »

Die Meldung soll folgende Daten enthalten:


Betreff: PLZ.:                Lokal(EKZ):                     Datum:                      Meldung eines wiederholten Verstosses gegen das Rauchverbot

Im Text: Wir ersuchen Sie, diese Meldung an die entsprechende Behörde weiter zu leiten und in Evidenz zu halten!
Name des Betriebs:
Postleitzahl / Ort:
Strasse / Hausnummer:
Datum / Uhrzeit des Besuchs:
Kennzeichnung an der Eingangstuer:
Anmerkungen: z. B. Einraum oder mehrere Räume, geschätzte Einraumgröße, Anzahl der Raucher, Anzahl der Aschenbecher
Name und Adresse des Anzeigers:


Das Email bitte senden an:

An: alois.stoeger@bmg.gv.at ; heinz.fischer@hofburg.at , franz.pietsch@bmg.gv.at,
Cc: vaa@volksanw.gv.at ; werner.faymann@bka.gv.at ; josef.proell@bmf.gv.at ; krebspatient-krebsforum@utanet.at

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V a r i a n t e:
Anonyme Meldung von Lokalen, ohne Name, Adresse des Melders.
Sonst wie vor.
Zu senden nur an: krebspatient-krebsforum@utanet.at

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Für Meldungen von Lokalen in Einkaufszentren vorher excel sheet anfordern: krebspatient-krebsforum@utanet.at

4439
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=100426025

Gene schuld an Rauchgewohnheiten
Erblicher Einfluss in Nikotinrezeptoren nachgewiesen
 
Prof. Dr. med. Hans-Jörgen Grabe von der Universität Greifswald (Foto: privat)

Greifswald (pte/26.04.2010/13:45) - Das soziale Umfeld spielt zwar eine gewichtige Rolle dabei, ob man zur ersten Zigarette greift oder nicht. Mit dem Beginn des Nikotinkonsums jedoch, übernimmt der Körper eine Dirigentenrolle. Ein internationales Forscherteam, dem auch der Mediziner Hans-Jörgen Grabe von der Uni Greifswald http://www.uni-greifswald.de angehört, hat festgestellt, dass gewisse Gene ausschlaggebend dafür sind, ob man ein Genuss-, Gelegenheits- oder sogar Kettenraucher wird.

"Wir haben eine Genregion ausfindig gemacht, die hoch signifikant mit der Anzahl der konsumierten Zigaretten korreliert", so Grabe im pressetext-Interview. Insgesamt haben die Forscher mehr als 41.000 Menschen aus 20 Bevölkerungsgruppen untersucht, darunter 4.000 Probanden aus der SHIP-Studie (Study of Health in Pomerania) des Forschungsverbundes Community Medicine. Über die Erkenntnisse berichten die Forscher in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature Genetics.

Alte Vermutungen widerlegt

"Der von uns gefundene Genlokus kodiert für die Nikotinrezeptoren", erklärt Grabe. "Bislang ist man vor allem davon ausgegangen, dass das Suchtverhalten durch einen unterschiedlichen Abbau von Nikotin durch Enzyme in der Leber beeinflusst wird", meint der Experte. "Zudem ist sehr interessant, dass wir sonst keine Gene gefunden haben, die auf die Beteiligung eines größeren Suchtnetzwerks in Gehirn hindeutet."

Mit Hilfe von Blutuntersuchungen führten die Forscher an allen 41.000 Probanden genomweite Analysen über alle 46 Chromosomen durch. "Wir haben 2,5 Mio. genetische Marker untersucht", bestätigt Grabe. "Die aktuellen Befunde waren über alle Untersuchungsgruppen hoch signifikant nachweisbar. Die unterschiedliche genetische Veranlagung ist mit dafür verantwortlich, wie viele Zigaretten jemand durchschnittlich täglich konsumiert."

Nikotin setzt anders an als andere Suchtgifte

"Wie der Mechanismus in den Genen funktioniert, ist uns allerdings noch nicht klar", so Grabe. Interessant wäre auch eine Feststellung der genetischen Disposition bei jenen, die einmal geraucht haben, dann aber erfolgreich damit aufgehört haben. Grabe schätzt, dass andere Gene für die Rückfallgefahr ausschlaggebend sind. Aller Wahrscheinlichkeit sei hier das Glutamatsystem verantwortlich.

"Mit den neuen Erkenntnissen wurde indirekt auch bestätigt, dass Nikotin woanders ansetzt als andere Suchtgifte - wie etwa Alkohol oder Heroin", erklärt Grabe. Die aktuellen Forschungsergebnisse könnten dazu beitragen, schneller Medikamente zu entwickeln, die gezielt diese Wirkmechanismen direkt an den Rezeptoren im Gehirn aufgreifen und dadurch die Suchtanfälligkeit vermindern.

Rauchen als Hauptursache für schwere Erkrankungen

Rauchen stellt weltweit die Hauptursache für vermeidbare Ursachen von schwerwiegenden Erkrankungen wie Krebs, Herzinfarkte und Gefäßerkrankungen dar. Weltweit rauchen mehr als eine Milliarde Menschen. "Der Beginn des Rauchens ist jedoch vielmehr von psychosozialen als von genetischen Faktoren abhängig. Dies bedeutet, dass der primären Raucherprävention auf jeden Fall die größere Bedeutung zukommt, um zukünftig die fatalen gesundheitlichen Folgen des Rauchens effektiver einzudämmen", so Grabe abschließend.

Weitere Informationen über die SHIP-Studie: http://www.medizin.uni-greifswald.de/cm/fv/ship.html
(Ende)

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Verworrene Lage

25.04.2010

Wirte wollen klare Vorgaben zu den Rauchverboten (Anmerkung: Die sollen nach eineinhalb Jahren doch mal das Gesetz gelesen haben!)

Irland hat es vorgemacht: Dort gilt seit 2005 in allen Bars und Cafés ein striktes Rauchverbot. Wer es missachtet, zahlt bis zu 3.000 Euro Strafe. Ab Juli gelten auch bei uns verschärfte Bestimmungen: Trennwände sollen dann Tabakfreunde von den Nichtrauchern abgrenzen. Damit haben Gastronomen wenig Freude.


Es sind vor allem kleine Cafés, die wegen der verschärften Bestimmungen unter die Räder kommen könnten: "In einem Café sollte rauchen weiter möglich sein", so Martin Strehl vom "Wohnzimmer" in Salzburg-Mülln. So wie in seinem Lokal ist es vielen Gastronomen oft gar nicht möglich, Trennwände einzuziehen: "Man sollte die Gäste darüber mitbestimmen lassen, welche Regelung sie bevorzugen", sagt Bernhard Huemer vom Café Wernbacher.

Wirte: Keine weiteren Übergangsbestimmungen
In seinem Traditionscafé haben sich die Gäste im Vorjahr übrigens klar für ein Beibehalten des blauen Dunstes ausgesprochen. Raucher und Nichtraucher werden seither separiert, alles läuft klaglos. Die meisten Gastronomen sind gegen weitere Übergangsbestimmungen: "Lieber jetzt klare Regelungen als weitere sinnlose Investitionen", fordern sie.

Denn dass ein generelles Rauchverbot kommen wird, ist festgeschrieben. Andere EU-Länder (Italien, Island, Norwegen, Schweden, Spanien, Irland und die Niederlande) haben bereits derartige Regelungen. Fast so verworren wie in Österreich sind die Bestimmungen in Deutschland: Dort darf zwar in Bierzelten und speziellen Lokalen geraucht werden, nicht aber in Diskotheken, Schulen und Gefängnissen.

Viele Lokale haben bereits striktes Rauchverbot
In vielen Salzburger Cafés herrscht übrigens schon lange striktes Rauchverbot. In erster Linie allerdings, um den Süßigkeiten einen unerwünschten Beigeschmack zu ersparen: Beim "Tortenmacher", Ratzka oder Schatz zählt die Mehlspeise mehr als die Zigarette… (Anmerkung: Aha, März/April 2010, 189 Anzeigen bei 238 Besuche!).

von Wolfgang Weber, Kronen Zeitung

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