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Nachrichten - admin

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Rauchergesetz: "Konsens wird schwierig" 26.03.2010|02:10 min

Anmerkung: Daher gleich generell rauchfreie Lokale!

Soll die Gesetzeslage geändert werden, fragte Kleine.tv Passanten. Die Befragten sprechen sich größtenteils für eine Änderung aus. "Ich glaube wenn es einheitlich ist, bleiben die Raucher nicht weg, sondern die gewöhnen sich daran. Das ist eine Durchgangsphase", sagt Bärbel S.

http://schlank.kleinezeitung.at/allgemein/video/multimedia.do?action=showEntry_VideoDetail&project=462&id=84343


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Alle Wirte im ORF-Zentrum und alle Wirte die zugeschaltet wurden,
sind für generell rauchfreie Lokale!

"Kom. R. Hinterleitner kämpft nur mehr um sein Leiberl", so ein aufgebrachter Kärntner am Telefon, "und nicht für die Interessen der Wirte!"
Interessant auch die Aussage eines Wirtes, dass die Tabaklobbyisten mit vielen tausenden Euros den Wirt sponserten!



Wirte wehren sich gegen hohe Investitionen

Mit 1. Juli müssen Wirte Trennwände in Einraumlokalen eingebaut haben- eine teure Investition. Daher wird Ruf nach einem generellen Rauchverbot lauter. Auch Grüne dafür.

Starker Tobak für die Wirte: Am 1. Juli endet die Schonfrist für jene, die ihre Einraum-Gaststätten noch nicht in Raucher- und Nichtraucherräume getrennt haben. Ihnen läuft die Zeit davon, denn Gesundheitsminister Alois Stöger hat weder vor, die Frist zu verlängern, noch will er Säumige, die sich nicht an das Gesetz halten, schonen.

Ignoranz kann teuer werden. "Missachtet ein Wirt die Vorschriften, wird er mit 2000 Euro zur Kasse gebeten, im Wiederholungsfall sind es dann schon 10.000 Euro", informiert Spartengeschäftsführer Wolfgang Dörfler. Gäste zahlen bis zu 1000 Euro. Und ab Sommer sollten die Kontrollen schärfer ausfallen als bisher, wo der Gesetzgeber noch beide Augen zudrückte.

Bei den Kärntner Wirten macht sich zunehmend Verzweiflung breit, denn jetzt geht es ans Eingemachte. Die Informationsstelle der Wirtschaftskammer auf der "Gast" wurde heuer von Gastronomen gestürmt, die noch nicht umgebaut haben. Denn die Gesetzeslage ist klar: Wird ein Einraumlokal mit einer Größe von mehr als 50 Quadratmetern nicht räumlich in Raucher- und Nichtraucherbereich getrennt, muss es ab 1. Juli automatisch ein Nichtraucherlokal werden. Was viele Wirte scheuen, weil sie Umsatzeinbußen fürchten. "So lange Raucher ausweichen können, werden sie es tun", sagt Discobesitzer Horst Gutonik aus Pörtschach.

Die Zigarettensucht eines Teils ihrer Gäste kommt die Gastronomen teuer zu stehen. "Mich kostet die Glaswand im Domgassner 30.000 Euro, das muss erst einmal verdient werden", gibt Szenewirt Peter Haas zu bedenken. Felsenkellerwirt Hannes Kröpfl hat, wie er meint, keine andere Chance als umzubauen: "80 Prozent meiner Gäste sind Raucher. Es stört die Kommunikation, wenn sie zum Rauchen hinausgehen müssen."
Hoffen auf ein Wunder

Der Grund, warum noch so viele Kärntner Wirte zögern, ist die Hoffnung, dass bis 1. Juli noch ein Wunder geschieht. Dass die Frist verlängert wird oder die EU ein Machtwort in Richtung generelles Rauchverbot spricht. "Ich hoffe, dass das Gesetz noch vor dem 1. Juli geändert wird", sagt Wirtin Hildegard Bernold, die in Villach eine Café-Konditorei betreibt. Auch sie muss eine Glaswand einbauen, die sie teuer kommt. "Wir werden zwischen militanten Nichtrauchern und radikalen Rauchern zerrieben und müssen vermitteln, weil das Gesetz so unbrauchbar ist", klagt Bernold.

Unter dem finanziellen Druck ist der zunehmende Wunsch der Gastronomie nach einem "Rauchverbot für alle" verständlich. "Wer garantiert mir, dass in zwei bis drei Jahren nicht doch ein Rauchverbot kommt? Dann kann ich alles wieder rausreißen," fürchtet Haas und spricht damit der Mehrheit seiner Kollegen aus der Seele. Der Wunsch nach Chancengleichheit wird daher immer lauter. "Wenn es alle trifft, dann ist es in Ordnung. So herrscht Wettbewerbsverzerrung", sagt Gutonik. Er hofft, dass der Gesetzgeber bei seinem Gewölbe ein Auge zudrückt. "Unsere Gäste sind Jugendliche, 90 Prozent von ihnen rauchen."

Die Garantie, dass Österreichs Lokale nicht doch in absehbarer Zeit rauchfrei werden, kann niemand geben. Die EU hat zwar eine "dringliche Empfehlung" für säumige Länder ausgegeben, den Nichtraucherschutz einzuhalten, hat aber keine gesetzliche Handhabe. Sehr wohl könnte aber ein generelles Rauchverbot über den Arbeitnehmerschutz kommen. Es ist nicht einzusehen, dass Kellner und Kellnerinnen Arbeitnehmer zweiter Klasse sein sollen. Der Fachverbandsobmann der Gastronomie, Helmut Hinterleitner, der mit seiner starren Haltung längst nicht mehr alle Mitglieder hinter sich hat, hat ein politisches Argument parat, das auf tönernen Füßen steht: Solange die "Raucherpartei ÖVP" an der Macht sei, werde es kein generelles Rauchverbot geben.

ELISABETH TSCHERNITZ-BERGER

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"Rauchergesetz bleibt wie es ist"

Bei Verstößen soll es künftig zwar saftigere Strafen geben, ansonsten will Gesundheitsminister Stöger aber an räumlich getrennten Raucherbereichen festhalten.

Zu diesem Ergebnis kommt die Evaluierung des umstrittenen Gesetzes seitens des Gesundheitsministeriums. "Ich sehe derzeit keine Änderung für notwendig. Das Tabakgesetz muss umgesetzt werden und wenn es umgesetzt wird, entspricht es dem Willen der Mehrheit der Bevölkerung", betonte Gesundheitsminister Alois Stöger (S) am Donnerstag bei einer Pressekonferenz.

Eine dabei inkludierte Umfrage des Instituts für empirische Sozialforschung (IFES) hat ergeben, dass lediglich 19 Prozent der Österreicher ein totales Rauchverbot begrüßen würden. Die Mehrheit (59 Prozent) ist dafür, dass Österreich den bisherigen Weg fortsetzt, 70 Prozent der Österreicher plädierten für räumlich getrennte Raucherbereiche. Insgesamt erhielt der Nichtraucherschutz in der Gastronomie die Durchschnittsnote 2,9.

"Die Österreichische Bevölkerung befürwortet das Tabakgesetz mehrheitlich, unter einer ganz zentralen Voraussetzung: Sie wollen, dass das Gesetz eingehalten wird", beurteilte Stöger dieses Ergebnis. Wichtig sei eine klare Trennung sowie eine funktionierende Umsetzung. Bezüglich letzterem bestehe "Nachholbedarf", da die unterschiedliche Handhabung der Kontrollen in den Bundesländern "ein bisschen kritisch" zu beurteilen sei.
Verstöße stärker sanktionieren

"Die Qualität der Umsetzung ist nicht so, wie ich mir das als Gesundheitsminister erwarte", kritisierte Stöger. Aus diesem Grund will er Verstöße künftig stärker sanktionieren: "Ich habe einen Prüfungsauftrag erteilt, inwieweit ich einen Weisungsauftrag habe, wie die Höhe der Strafe auszusehen hat." Die Geldbußen sollen die Wirte je nach wirtschaftlicher Ertragslage empfindlicher treffen, angedacht wird eine individuelle Strafbemessung. "Und es wird im Wiederholungsfall schwierig für den Wirt und sehr, sehr teuer", ergänzte Stöger. Die Verantwortung, wie kontrolliert wird, bleibt weiter den Bezirksverwaltungsbehörden vorbehalten.

Kryptisch drückte sich der Minister bezüglich eines möglichen Außerkraftsetzens der österreichischen Regelung durch die EU aus: Angesichts der Wünsche der Bevölkerung könne er aus österreichischer Sicht ein Beibehalten des Gesetztes zumindest für diese Funktionsperiode des Nationalrats garantierten, erklärte er. "Ich kann nicht ausschließen, dass die Arbeitnehmerschutz-Bedingungen steigen werden, auch auf Druck der EU." Trotzdem gehe er davon aus, dass die Thematik grundsätzlich eine nationale Angelegenheit bleiben werde.

"Ich will, dass das Tabakgesetz tatsächlich umgesetzt wird. Es kann sich keiner mehr ausreden", so Stögers Botschaft an die Wirte. "Ab 1. Juli darf es kein Herumlavieren mehr geben. Wer sich nicht an die Spielregeln hält, wird bestraft." Das Ende der Übergangsfrist mit 30. Juni wird nicht verlängert. Verbessern will Stöger die derzeit noch mangelhafte Umsetzung mit einer bewusstseinsbildenden Kampagne, einer Arbeitsgruppe zum Thema Kinder- bzw. Jugendgesundheit und Rauchen sowie durch Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer. Diesbezüglich fand am Mittwoch bereits ein längeres Gespräch mit WK-Präsident Christoph Leitl statt.

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Viel Kritik nach Evaluierung des Nichtraucherschutzes

Scharfe Kritik kommt vom Verein "Krebspatienten für Krebspatienten": "Wir empfinden es als unzumutbar, dass man die Opfer des Tabakrauchs weiterhin zwingt, durch Anzeigen selbst für saubere Luft zu sorgen".

Stöger für die Grünen "hilflos"

Unter Befürwortern der jetzigen Regelung und Kämpfern für ein totales Rauchverbot hat das Ergebnis der Evaluierung des Nichtraucherschutzes in Lokalen am Donnerstag zu unterschiedlichen Reaktionen geführt. Kritik äußerten die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) sowie die Grünen. Zufriedenheit dominierte bei der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). FPÖ und BZÖ riefen gegen Regulierungswahn auf.

"Es ist traurig"

"Es ist traurig, dass die Gastronomie trotz der langen Übergangsphase mehrheitlich nicht in der Lage war, die Vorgaben des Gesetzes umzusetzen", kritisierte ÖÄK-Präsident Walter Dorner in einer Aussendung. Das Urteil der Ärzte über die Evaluierung laute "nicht zufriedenstellend". Im Sinne der Gesundheitsvorsorge wäre ein generelles Rauchverbot konsequent.

Die gleiche Forderung brachte der stellvertretende Klubobmann der Grünen, Werner Kogler, vor: "Wir brauchen möglichst rasch ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie - wie es in halb Europa gang und gäbe ist", kritisierte er das Handeln von Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) in seiner Aussendung: "Politische Hilflosigkeit hat damit einen Namen: Stöger!"

Erfreut zeigte sich über das Fazit der Evaluierung die Gastronomiesparte der WKÖ: "Diese Ergebnisse sind für die heimische Gastronomie sehr erfreulich und bestärken uns auf unserem bisherigen Weg", so Obmann Helmut Hinterleitner. Vorwürfe äußerte in Hinblick auf die Grünen, die "zu dem von ihnen im Nationalrat mit beschlossenen Tabakgesetz stehen" müssten. Auch Jurist Manfred Ainedter, Gründer der Plattform "Rauchfrei(heit)" war positiv gestimmt: "Mit einem generellen Rauchverbot würde das Rauchen in die Privatsphäre verdrängt, worunter vor allem Kinder leiden (...)".

ÖGB-Präsident Erich Foglar gab zu bedenken, dass sich der Tabakkonsum in jenen Ländern, wo es ein generelles Rauchverbot gibt, in "keinster Weise" reduziert habe. Er würde es hingegen begrüßen, wenn mehr für die Prävention getan und jene unterstützt würden, die mit dem Rauchen aufhören wollen.

"Ein Regulierungswahn"

Der Staat solle sich beim Rauchen aus dem Gastronomiebereich völlig heraushalten, rief FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky gegen "Regulierungswahn" auf. Im Kampf gegen Tabakkonsum sollte die Regierung aus Tabaksteuer-Einnahmen Gesundheitsfonds dotieren. BZÖ-Gesundheitssprecher Wolfgang Spadiut sprach sich ebenfalls gegen Bevormundung aus: "Wenn sich fast drei Viertel der Österreicher einen Raucherbereich in den Lokalen wünschen, dann ist das zu berücksichtigen und auch gegenüber der EU zu vertreten".

Scharfe Kritik übte der Verein "Krebspatienten für Krebspatienten", der für ein absolutes Rauchverbot eintritt: "Wir empfinden es als unzumutbar, dass man die Opfer des Tabakrauchs weiterhin zwingt, durch Anzeigen selbst für saubere Luft zu sorgen", so Obmann Dietmar Erlacher. Die vom Ministerium veröffentliche Zahl an gemeldeten Verstößen sei falsch.

Anmerkung:
Auf Wortspenden dieses BM. Hundstorfer können wir verzichten! Er lässt seine Unzuständigkeit mitteilen,
und raucht im Nichtraucherbereich beim Ball "Tanz und Krebs" in der Wiener Hofburg stolz seine Zigarette! Frechheit!



Kommentare:
Mediocrity am 09.04.2010, 10:59Kommentar melden
Seit Monaten sind bei Umfragen immer zwischen 50 und 60% für ein absolutes Rauchverbot

Und in der Umfrage vom Herrn Minister sollen's plötzlich nur mehr 19% sein - das merkt doch jedes Kind, dass da was nicht stimmt.
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Tabakrauch am 09.04.2010, 01:02Kommentar melden
Die Kleine Zeitung brachte es auf den Punkt!

Streng genug - aber keine Kontrollen! Das Gesetz lässt DAS nicht zu!
Beamte dürfen und können erst nach Anzeigen aus der Bevölkerung dem Gesetz nachkommen, strafen dann mit 100.- statt mit bis 2.000.- beim 1. Mal, und mit 200.- statt bis 10.000.- bei Wiederholung!
"Wenn wir keine tausenden Anzeigen mehr bringen, schießt die Zahl der Krebspatienten, Schlaganfälle, Herzinfarkte etc. in die Höhe, da dann die Wirte nur mehr tun was sie wollen!"
Daher: Es gibt nur eines: Generell rauchfreie Lokale und Öffentliche Gebäude! Zwischenzeitlich Infos und Meldungen auf www.sis.info und Zustimmungserklärung unterschreiben auf www.nichtraucheninlokalen.at
Irreführend auch die Übergangsfrist: "weniger als 10 % der Wirte haben vor dem 31.12.08 dafür angesucht. Niemand in Einkaufszentren bekam diese, auch kein neueröffnetes Lokal. Andernfalls liegt Amtsmissbrauch vor und möge der Staatsanwaltschaft gemeldet werden.
Dietmar Erlacher, Krebspatient

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http://schlank.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2334813/stoeger-falsche-mann-falschen-amt.story

Stöger ist der falsche Mann im falschen Amt

Fast jeder Gesundheitsminister ist gescheitert.

Alois Stögers größte Leistung als Gesundheitsminister ist, dass er immer noch amtiert. Seit dem Tag seiner Angelobung werden Gerüchte lanciert, der Kanzler wolle ihn auswechseln. Zu hölzern, zu schüchtern, zu leise sei er, meinen seine Kritiker. Vor allem aber könne er sich nicht durchsetzen. Dass er es nicht einmal schafft, Nichtraucher zu schützen, ist wirklich traurig. Wäre dies doch eines der wenigen Themen, bei denen er etwas zu reden hat.

Stöger mag von seinem Wesen her als Spitzenpolitiker fehlbesetzt sein. Das Hauptproblem ist aber, dass sein Amt eine Fehlkonstruktion ist. Da könnte auch Gabriele Heinisch-Hosek, die für seine Nachfolge gehandelt wird, wenig ausrichten. Ist ihr politischer Instinkt so gut, wie man meint, wird sie sich hüten, den öffentlichen Dienst für die Gesundheit einzutauschen.

Die Krankenkassen verfügen über das Geld. Die Länder haben die Kompetenzen und verschwenden das Geld. Die internationale Pharmaindustrie hat noch mehr Geld und investiert es hemmungslos in Lobbying. Die Ärztekammer hat ein unwiderlegbares Argument: Es geht um Leben und Tod. Dazwischen, nein, am Rande steht der Minister und darf zuschauen. Geht aber etwas schief, macht man ihn dafür verantwortlich. Solange nicht zumindest die Spitäler zentral finanziert werden, wird sich an dem Schlamassel nichts ändern.

Die letzte Gesundheitsministerin, die in positiver Erinnerung blieb, war Ingrid Leodolter. Sie führte zum Beispiel den Mutter-Kind-Pass ein. Die Sozialdemokratin hatte aber auch das Glück, dass ihr Kanzler Bruno Kreisky den Rücken stärkte, was auch heute dringend notwendig wäre.

Und seit den Siebzigerjahren des vorigen Jahrhunderts, wer durfte sich da abstrudeln? Die Ärzte Kurt Steyrer und Michael Ausserwinkler etwa, sie kämpften gegen Windmühlen. Der Journalist Franz Kreuzer scheiterte binnen zwei Jahren. Harald Ettl war ein fleißiger, braver Gewerkschafter, also ein etwas flotterer Stöger. Oder Franz Löschnak - war der nicht Innenminister? Andrea Kdolsky versuchte ihre mangelnden Kompetenzen mit Hyperaktivität zu kompensieren und ist allen noch in schlechter Erinnerung. Treffender war der Titel, den Reinhart Waneck trug: Gesundheitsstaatssekretär - mehr ist das Ressort nicht wert.

Alois Stöger braucht sich angesichts der Kritik also nicht zu kränken. Werden die Gesundheitskompetenzen nicht in dessen Hand gebündelt, wird auch sein Nachfolger oder seine Nachfolgerin spektakulär - oder leise - scheitern.

Sie erreichen die Autorin unter

eva.weissenberger@kleinezeitung.at
EVA WEISSENBERGER

Telesklav am 16.04.2010, 06:35Kommentar melden
Eine Watschn für uns alle!

Kein Rückgrat! Keine Entscheidungsgewalt! Dilletantisch! Fehl am Platz! Wo bleiben die Konsequenzen für diese(n) Politiker? Wo bleibt der Nichtraucherschutz? Ein Statement zur neuen Situation abzugeben ist wohl sinnlos. Ganz besonders schlimm finde ich, dass so viele Kinder rauchen, ohne das hier eingeschritten wird. Quo Vadis Österreich? Mit diesen Politikern!
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isogs am 15.04.2010, 22:55Kommentar melden
studie

traue keiner studie, die du nicht selbst gefälscht hast....
(leitsatz unserer politiker)
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Sonette am 15.04.2010, 22:42Kommentar melden
Bestellt

Bin überzeugt das das Ergebnis dieser Studie bestellt wurde. Bezahlt von den unbekannten Parteispendern.
Ich habe schon lange Angst um unsere Demokratie. Wenn ich das Stillhalteabkommen der Medien, vor allem dem ORF, bezüglich des Skandales im ÖOC denke, so wird mir übel.
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Der Trick mit den Tschick

Gesundheitsminister Alois Stögers (SPÖ) Raucherstudie gerät unter Beschuss. Hat er das gewünschte Ergebnis bestellt? Stöger dementiert.

Lokalbesucher fühlten sich vom Qualm doch nicht so belästigt, ergo müsse man die Regelung zum Nichtraucherschutz in Lokalen nicht verschärfen. Zu diesem Schluss kam Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) vor einer Woche. Ende gut, alles gut? Nein. "Vivid", die Fachstelle für Suchtprävention in der Steiermark, zweifelt die Umfrage des Meinungsforschungsinstituts "Ifes", auf der Stögers Entscheidung basiert, an. Denn eine ebenfalls von "Ifes" für "Vivid" durchgeführte Befragung von steirischen Erwachsenen hat erst im November 2009 ganz andere Werte erbracht als die von Stöger in Auftrag gegebene "Evaluation des Rauchergesetzes" im Jänner 2010.

Laut der ersten Umfrage unterstützen 73 Prozent ein generelles Rauchverbot in Restaurants, 50 Prozent wollen auch eines in Diskotheken. In der zweiten Umfrage findet "Ifes" plötzlich nur mehr 19 Prozent, die für ein "völliges Rauchverbot" in Lokalen sind, 70 Prozent bevorzugen "räumlich getrennte Raucher- und Nichtraucherbereiche".

Waltraud Posch, Leiterin von "Vivid", vermutet: "Offensichtlich hängt so ein Ergebnis vom Auftraggeber und der Fragestellung ab." Sie wünschen, wir spielen? Imma Palme, "Ifes"-Chefin und Studienautorin, verneint: "Unsere Aufgabe war es, festzustellen, wie das Gesetz von den verschiedenen Gruppen gesehen wird. Ergebnis: 70 Prozent wollen getrennte Bereiche. In der Steiermark ging es aber um die Tabakprävention."

Allerdings, sagt Nichtraucherin Palme auf Nachfrage der Kleinen Zeitung, war die Frage, ob ein generelles Rauchverbot befürwortet werde, bei der Evaluierung gar nicht "Thema". Ob das nicht die Studie entwerte? "Nein", antwortet Palme, "es ging um das aktuelle Tabakgesetz."

Waltraud Posch ärgert jetzt, dass die politische Entscheidung zum Tabakgesetz auf eine Studie aufbaue, die der "einzige Ausreißer im europäischen Umfeld ist. Alle anderen weisen auf eine Verschärfung des Nichtraucherschutzes hin und plädieren für ein generelles Rauchverbot".

Alois Stöger aber lässt ausrichten, dass die Evaluierung kein "schwindliges Ergebnis" erbracht habe, sondern eine "österreichische Lösung", die eben die räumliche Trennung in Lokalen gutheiße.

HELMUT BAST

http://schlank.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/2334812/trick-den-tschick.story

tom9thomas9 am 20.04.2010, 13:13Kommentar melden
Kein Miteinander durch Trennung

http://www.youtube.com/watch?v=1rWhzNHMYTc
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dohautsdienieder am 17.04.2010, 06:23Kommentar melden
WAS HAT DER RAUCH FUER EINE KRAFT ?DAS ER AUS VERNUEFTIGEN MENSCHEN IDIOTEN MACHT?

wie ist sowas moeglich ?
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nightflight2010 am 16.04.2010, 17:12Kommentar melden
Die Gesundheit der MitarbeiterInnen im Gastgewerbe ist dem Gesundheitsminister nichts Wert!

Der Gesundheitsminister nimmt absolut keine Rücksicht auf die MitarbeiterInnen im Gastgewerbe,
die tagtäglich dem hochgiftigen Rauch ausgesetzt sind.
Wer übernimmt die Verantwortung???, wenn diese MitarbeiterInnen an COPD ("Raucherlunge") oder an Lungenkrebs erkranken und daran Elend zugrunde gehen.
Wo bleibt hier der ArbeitnehmerInnen-Schutz?
Hier wird Sucht voll unterstützt, obwohl nachweislich schon sehr viele Menschen daran gestorben sind,
mehr als bei Verkehrsunfällen.

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4 - Steiermark, Kärnten / Kärnten, wie schaut`s aus?
« am: April 29, 2010, 21:18:57 Nachmittag »


http://cms.klz.apa.net:8180/kaernten/villach/villach/2329370/wirte-warten-faire-rauch-loesung.story

Wirte warten auf faire Rauch-Lösung

Nichtraucherschutz ist wieder in aller Munde. Auch für die Villacher Raucher-Lokale wird es langsam eng. Bis Sommer ist noch Frist, Baumaßnahmen umzusetzen. Einige wollen noch zuwarten.

Die Uhren ticken und die Zeit läuft unerbittlich. Nur noch gute zwei Monate haben Villachs Gastronomen Zeit, ihre angekündigten Baumaßnahmen zum Nichtraucherschutz umzusetzen. "Meine Pläne liegen fix und fertig in der Lade, so wie wohl bei fast allen Kollegen in meiner Branche", sagt Elisabeth Krakolinig, Chefin im Espresso Rossiello am Hauptplatz. Den tatsächlichen Umbautermin will sie - wie die meisten anderen Wirte auch - jetzt noch nicht fixieren. "Ich warte zu, es könnte ja bald danach vonseiten der EU eine einheitliche Nichtraucher-Verordnung kommen." Diese Variante wäre für Krakolinig die einzig faire Lösung. "Sonst gibt es wieder und wieder Diskussionen."

Im Stern im Atrio sind gerade die Glasfronten eingebaut worden. "Wir haben jetzt rund 10.000 Euro investiert", erklärt Chef Martin Pohl, der trotz ausgezeichneter Lüftung ständig mit Anzeigen und Strafen konfrontiert wurde. Im Stern-Lokal in der Altstadt wartet Pohl aber auch noch zu. "Bis Ende Juni haben wir Zeit, ich glaube grundsätzlich jedoch, dass man den Gästen nicht alles vorschreiben soll." Seine Lösung: "Warum erhöht man nicht die Preise für Zigaretten? Dann wären die Kosten für die Gesundheitsschäden abgedeckt und man würde die Problematik nicht auf die Wirte schieben."

Ganz klar sehen alle Villacher Kaffeehaus-Gastronomen die Symbiose zwischen dem Koffeingetränk und der Zigarette. Krakolinig: "Ich denke, dass es bei uns so 85 Prozent sind", so Krakolinig, die selbst nie geraucht hat. Für Lokale unter 50 Quadratmetern gilt die Entscheidungsfrist und auch hier gibt es einen Trend. "Zu unserem Genusskonzept passt eher der Raucher, wir werden aber noch diskutieren", meint Christoph Weitschacher, Chef im Herr Vincent. Und in der Caffe-Latte-Bar wird künftig auf den 26 Quadratmetern geraucht. "Das ist für uns ganz klar", sagt Wirt Christian Pasterk. Für die 100 Einraum-Lokale in Villach läuft die Uhr. "Ob das Gesetz danach eingehalten wird, können wir erst nach Ende der Frist kontrollieren", sagt Alfred Winkler, Magistrats-Jurist.

DANJA SANTNER

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http://www.sommergipfel.at/steiermark/bruckandermur/2283519/rauchergesetz-nicht-einmal-ignoriert.story

Rauchergesetz wird ignoriert


Schonfrist für 1000 Lokale in der Steiermark läuft mit Juli 2010 aus. Mit den Nichtraucherschutzmaßnahmen warten die Wirte aber zu und hoffen auf Gesetzesänderung. Schwangere als Verlierer des Tabakgesetzes.
Schonfrist endet im Juni

Gäste sind verärgert, die Wirte kämpfen mit Gästeschwund, die kontrollierenden Beamten sind überfordert. Das ist das kurze Fazit des seit mehr als einem Jahr geltenden Tabakgesetzes, das nicht nur am Stammtisch für hitzige Debatten sorgt. "Die Leute, ob Raucher oder Nichtrauchen zeigen nur Unverständnis darüber, wie das gehandhabt wird" weiß auch Wirtin Bettina Fink vom Gasthaus Fink & Haberl im oststeirischen Ottendorf. Beim unglücklichen Gesetz, das Raucher- und Nichtraucherlokale zulässt, bleibt letztlich der Nichtraucherschutz im Wirrwarr um Lokalgröße und Errichtung von Trennwänden auf der Strecke.
Umbaumaßnahmen

Weil in vielen Gaststätten der Nichtraucherschutz schlicht noch immer nicht eingehalten werde, lässt Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) jetzt bundesweit das Gesetz prüfen. Auch aus diesem Grund schieben Wirte die längst fälligen Umbaumaßnahmen hinaus, obwohl mit 1. Juli 2010 die Schon- sprich gesetzliche Übergangsfrist endet. 1000 Lokale müssten Umbaumaßnahmen umsetzen. Karl Wratschko, steirischer Obmann der Gastronomen ist überzeugt, dass die Wirte das auch tun werden. Die mit der Umsetzung betrauten Behörden stöhnen derweil unter dem "typisch österreichischen Wischi-Waschi-Gesetz". In Graz etwa, wo bei der zuständigen Bau- und Anlagenbehörde bis dato mehr als 400 Anzeigen eingingen und 253 Strafen gegen Wirte, die sich nicht an das Nichtrauchergesetz gehalten haben, verhängt wurden.
Keine Hilfe für Schwangere

Einem Beamten, er will nicht genannt werden, stößt vor allem eine Tatsache auf: "Die ärgsten Verlierer dieses Gesetztes sind die schwangeren Kellnerinnen, die in Raucherlokalen arbeiten. Die können nicht mal in Frühkarenz gehen, weil es das Gesetz nicht zulässt." Von zwei Betroffenen weiß der Beamte, die, um den Job nicht zu verlieren, nur durchhalten können. Und passiv mitrauchen müssen. "Dieses Gesetz ist nur schwer exekutierbar. Jede Anzeige benötigt umfängliche Erhebungen in den Lokalen. Ist es größer als 50 Quadratmeter oder nicht?" klagt Thomas Rajakovics vom politisch zuständigen Grazer Bürgermeisterbüro. Man sollte Schweden, Italien, Irland, Slowenien und Mazedonien folgen, wo das Rauchen in Lokalen gänzlich verboten ist. Wirte ignorieren das Gesetz und wollen sogar Strafen in Kauf zu nehmen wie Heinz Kammerer von Wein & Co. Er müsste in seinem Grazer Filiale ab Juli zwischen Rauchern und Nichtrau chern eine Trennwand einziehen. Für ihn ein "Eingriff in den freien Wettbewerb", weil in kleinen Einraumlokalen auch nach dem Juli weiter geraucht werden darf. Er fürchtet andernfalls Umsatzeinbrüche bis 50 Prozent.

Wein & Co in Graz ist zudem ein gebranntes Kind: Man probierte ein halbes Jahr eine Nichtraucherlösung aus, viele Gäste blieben aus. Jetzt darf an der Bar geraucht werden, ab Juli müsste eine Trennwand Raucher und Nichtraucher scheiden. Kammerer: "Das Gesetz ist so ohnehin nicht zu halten." Anders die Brucker Cafe-Konditorei Macher, die eine Trennwand einziehen will. Nicht umbauen und auf Nichtraucherlokal umstellen werden das Operncafe in Graz und das Lewandofsky in Bad Aussee, die zu Charly Temmels Kette gehören. "Das ist ein Chaos, viele Gäste sind beleidigt. Man nötigt Wirte zum Umbau, und dann verbietet in ein, zwei Jahren die EU ohnehin die Raucherlokale", ärgert sich Wilfried Temmel vom Lewandofsky.

Abwartend sind die Grazer Gastronomen Michael Schunko vom Lokal Eckstein und Harald Sükar, Chef von Hubert Auer. Beide müssten Umbaumaßnahmen vornehmen. Aber Schunko hofft, dass sein 78 Quadratmeter großes Einraumlokal in die Ausnahmeregelung für Lokale bis 80 Quadratmeter fällt. Angesucht um die Ausnahmeregelung hat er aber noch nicht. Und auch Sükar traut der österreichischen Gesetzeslage nicht und hofft überhaupt auf eine europäische Nichtraucher-Lösung. Dann würde sich eine Trennwand ohnehin erübrigen.

HELMUT BAST


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Diese Anzeige ist nicht unsere erste gegen "hohe" Politiker. Schon vor einem halben Jahr wurde dies aufgezeigt, jetzt wiederholt. Und in der Rathauspassage und rund 150 Lokalen ("Nachbesuche") wird - trotz Anzeigen - fleißig weiter gegen den NR.-Schutz verstoßen!

http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Politik/PolitikTirol/645031-6/innsbrucker-politiker-pfiffen-auf-rauchverbot-anzeige.csp

Warum? Da die Tiroler Behörden nicht tätig werden wollen, bevor nicht eine Anzeige am Schreibtisch liegt! Mehr dazu unter http://sis.info , mit Erläuterungen zum Gesetz und - ganz unten - neuesten Beiträgen.
Zurück zu den hohen Politikern: BM. Hundstorfer wurde erst jetzt beim Ball Tanz und Krebs (ärger geht es nicht!!!) in der Wiener Hofburg mit einer Tschick im Nichtraucherbereich entdeckt. Und Wiens "Bildungsminister" und Wiens "Promibezirksvorsteherin" haben sich bei der Eröffnung des Bades in Hütteldorf rauchend der Presse gestellt, flankiert von zwei rauchenden Badaufsehern.  Ist allen nicht bekannt, dass in Öffentlichen Gebäuden und Einkaufszentren seit 1.1.2005 nicht geraucht werden darf? Ebenso der Nichtraucherschutz seit 1.1.2009 bei Straßenlokalen zu gelten hat?

Warum sollen da 10 jährige, 12 jährige, 14 jährige nachdenken, wenn auf der Zigarettenschachtel steht: Rauchen schädigt Sie und die Menschen in Ihrer Umgebung! Guinness Buch der Rekorde: Österreich hat die meisten Raucher und liegt an zweiter Stelle beim Umsatzwachstum von Zigaretten, hinter China, weltweit. Österreich hat die meisten Raucher unter 12 Jahren!

Mehr als 50 % aller Krebsarten entstehen durch den tödlichen Tabakrauch, aktiv und passiv rauchend. Das aktive und passive Rauchen schädigt das Ungeborene, ebenso verursacht es chronisch Kranke mit Asthma, Allergien, Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfälle, Diabetes etc.! 11.000 Rauchertote und 1000 Passivrauchtote, Frau Bürgermeisterin, ist das nichts zum Handeln? Vor einem halben Jahr habe ich Ihnen hunderte Anzeigen bei der Pressekonferenz überreicht; da waren Sie noch Gesundheitsstadträtin. Was hat sich geändert? Was haben Sie getan? Nichts! Sie haben nicht einmal Beamte beauftragt, nach Aussendung des Strafbescheides nachzusehen, ob sich beim Lokal etwas verändert hat.

Hinweisen will ich auf das Volksbegehren unter http://nichtraucheninlokalen.at , welches beim Wohnsitzgemeindeamt unterschrieben werden kann. BM. Stöger hat auch die Bevölkerung mehrfach aufgerufen: „Bewerten Sie die Wirte, teilen Sie das mit.“ Möglich auf www.sis.info .

Dietmar Erlacher, Krebspatient
Bundesobman von "Krebspatienten für Krebspatienten"
Leiter der Initiative für generell rauchfreie Lokale und öffentl. Gebäude

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http://winter.kleinezeitung.at/steiermark/judenburg/2333467/italien-rauchfrei-ganz-revolte.story

Home » Stmk » Bezirk Judenburg

Italien rauchfrei, ganz ohne Revolte

Vom Unterschied der Gasthauskulturen, dem Stress der Österreicher, grauslichen Aschenbechern und einem Berlusconi im Topf.

Bei Franco Galati in Judenburg läuft es bestens - ohne Qualm.


Vier Plätze, 19 Uhr, und bitte einen Tisch mit Bank. Ein Anruf. Diese Österreicher, brauchen immer eine Couch zum Essen. Womöglich, um danach ewig bei Getränk und Zigarette abzuhängen? Nicht bei Franco in Judenburg. Der Mann aus Otranto, diesem östlichen Dorf Apuliens, führt, obwohl selbst Raucher, sein beliebtes Ristorante in der Kaserngasse als Nichtraucherlokal. Bei einem Gespräch dort bleibt einem also höchstens aus ungleich angenehmeren Gründen die Luft weg.

Signor Galati, was bedeutet für Sie Dolce Vita?

FRANCO GALATI: Hhmm, übersetzt süßes Leben... Das Leben genießen - also gut essen, mondän leben, immer unterwegs sein, Theater, Casino, kurz: wenig Arbeit und viel Brot.

Sind die Italiener im Genießen Weltmeister oder können das auch die Österreicher?

GALATI: Schon auch, aber das ist generell eine andere Kultur. Ihr habt immer Stress. Wenn ein Österreicher was braucht oder haben will, muss das sofort sein, am schlimmsten ist das bei den Frauen. Die werden gleich grantig. So kann man das Leben nicht wirklich genießen!

Wie geht es Ihnen damit?

GALATI: Ich bin ein spontaner Mensch und ganz anders aufgewachsen. Schon Nord- und Süditalien sind so unterschiedlich.

Fast ganz Europa schafft es, den Rauch aus seinen Gaststätten zu verblasen. Allen voran Italien, wie man erst ungläubig staunte...

GALATI: Bis jetzt hat keiner rebelliert. Alle haben das in Kauf genommen, das Gesetz für richtig empfunden. Und laut Statistik sind seitdem Herzinfarkte, Lungenkrebs und all die tödlichen Geschichten deutlich zurückgegangen. Neu ist jetzt, dass auch in Autos, in denen hinten Kinder sitzen, nicht geraucht werden darf. Absolut richtig!

Warum schafft das Österreich nicht?

GALATI: Ihr habt hier eine andere Kultur mit Gasthäusern. Das Wirtshaus ist ein Teil der Familie, wie ein Bruder. In Italien haben wir etwa das mit den Sparvereinen nicht. Bei uns gehen die Leute zum Essen in ein Restaurant, da ist auch Respekt da. Man bestellt Essen, Kaffee und Grappa und geht dann.

Eure Gastronomie ist deshalb nicht im Tiber untergegangen...

GALATI: Zugesperrt hat noch niemand. Und weil oft mit dem anderen Klima argumentiert wird, bei dem man vor die Tür gehen kann: Bei uns ist auch Winter.

Warum haben Sie sich für ein Nichtraucherlokal entschieden?

GALATI: Ein halbes Jahr lang wurde geraucht. Für eine Trennung sind wir zu klein. Dann hat mir die BH geholfen und meinte, dass es so einfacher wäre, weil ohnehin das Verbot von der EU kommt. 70, 80 Prozent unserer Gäste sind Nichtraucher. Aber wir haben draußen Heizstrahler mit Aschenbecher, damit man merkt, wir hassen die Raucher nicht. Aber es war ja auch wirklich grauslich, die vollen Aschenbecher wegzuräumen. Und wie kommt ein Nichtraucher dazu, den Qualm einzuatmen - wobei Nichtraucher sowieso toleranter sind als Raucher.

Wie reagierten die Gäste?

GALATI: Ein paar Stammgäste habe ich verloren. Wir haben aber auch mehr Lebensqualität, weil wir wegen der Raucher an der Bar nicht ewig im Lokal bleiben müssen. Auch wenn viele "nur" Genussraucher sind - die, die noch essen, werden trotzdem eingeraucht. Das geht einfach nicht, das kannst du daheim machen. Und mit einer Lüftung zieht es wieder. Die meisten akzeptieren es, "stimmt eh", meinen sie. Und ein paar Raucher haben inzwischen sogar aufgehört!

Was würde Sie sich für Österreich wünschen?

GALATI: Dass alles in der Gastronomie rauchfrei wird, außer Nachtlokale. In einem Lebensmittelgeschäft wird ja auch nicht geraucht, und ich rauche ja auch nicht in der Küche!

Carciofi alla romana, Calamari ripiene, Cassata alla siciliana - vertragen sich die italienischen Köstlichkeiten überhaupt mit stinkendem Qualm?

GALATI: Nein, das passt nicht...

Und zum Schweinsbraten?

GALATI: Zu Laugenbrezen passt es vielleicht, die liegen lang genug am Tisch. Nein, bei uns zu Hause wurde nirgendwo geraucht, nicht beim Friseur oder auf der Bank oder in der Schule - die Kinder durften das einfach nicht sehen.

Kochen und Rauch, verträgt sich das?

GALATI: Wenn einem Selchfleisch schmeckt oder geräucherte Forelle oder Lachs - ich weiß aber nicht, ob das gesund ist, und das hat jetzt nicht unbedingt etwas mit Tabakrauch zu tun.

Wo würden Sie am liebsten kochen, in welcher Stadt etwa?

GALATI: In meinem Heimatdorf, da könnte ich den anderen zeigen, was ich gelernt habe. Aber es ist schwer zu sagen, ob ich dort wieder einmal lande. In Österreich ist es auch schön, hier habe ich Schifahren gelernt - und ich komme auch immer hinunter!

Wen würden Sie am liebsten ein- und wen am liebsten bekochen?

GALATI: Einkochen den Berlusconi - in den Topf mit ihm. Und bekochen die Mama.

Ihr perfektes Menü?

GALATI: Ich mag ja alles... gerne Fisch, aber Fleisch auch... (überlegt) Nun: Zuppa di pesce, Bavette vongole, Frittura di pesce, und Tartufo affogato. (Also Fischsuppe, Pasta mit Muscheln, frittierte Fische, Meeresfrüchte, und eine "ertränkte" Eisspezialität.)

INTERVIEW:

BETTINA OBERRAINER

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Rauchverbot ist ein Tabuthema

8. April 2010 | 16:20 | | Fritz Pessl (SN). | Teilen

Tabakgesetz. Die Österreicher wollen abgetrennte Raucherräume, aber kein generelles Rauchverbot in Lokalen. Der Gesundheitsminister droht den Wirten mit empfindlichen Strafen nach Größe ihrer Betriebe.

Fritz Pessl

Wien (SN). Nur 19 Prozent der Befragten sprechen sich für ein völliges Rauchverbot in Lokalen aus. Die Trennung von Raucher- und Nichtraucherräumen ist einer Mehrheit von 69 Prozent aber sehr wichtig. Das ergab eine Umfrage des Instituts für empirische Sozialforschung (IFES) im Auftrag des Gesundheitsministeriums. Befragt wurden Tausende aus der Bevölkerung (Raucher, Nichtraucher), Wirte und Beschäftigte in der Gastronomie.

IFES-Geschäftsführerin Imma Palme zufolge haben die Österreicher große Angst, dass durch ein generelles Rauchverbot das soziale Leben, wie man es kennt, verloren gehen würde. Der Umwelthygieniker Manfred Neuberger von der Medizinischen Universität Wien hält die Studie für eine „Auftragsarbeit“.

Denn einer europaweiten Erhebung (Eurobarometer) zufolge sind 78 Prozent der Österreicher für rauchfreie Restaurants. Die höchsten Zustimmungsraten gebe es in Ländern, wo das Rauchverbot längst umgesetzt ist – in Italien (95 Prozent), Schweden (87 Prozent), Großbritannien (86 Prozent). In Irland seien unmittelbar vor Einführung des Rauchverbotes „nur“ 63 Prozent der Befragten dafür gewesen, ein Jahr später 90 Prozent, so Neuberger.

Zurück nach Österreich: Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) erklärte am Donnerstag erneut, dass ab 1. Juli 2010 in Lokalen der Hauptraum jedenfalls rauchfrei sein müsse. „Ich habe kein Verständnis, wenn es irgendwo im Hinterzimmer einen kleinen Nichtraucherraum geben sollte. Es reicht mir nicht, wie es derzeit läuft“, so Stöger. Er kündigte zudem „spürbare Strafen“ bei Zuwiderhandeln gegen das Tabakgesetz an. Diese müssten sich nach der wirtschaftlichen Größe einer Gaststätte bemessen. Stefan Gergely, Eigentümer von vier Lokalen in Wien, sprach in diesem Zusammenhang von „Wunschdenken des Ministers“. Im Gesetz gebe es keine Anhaltspunkte dafür, die Strafhöhen nach der Betriebsgröße zu staffeln. Stöger könne den Bezirksverwaltungsbehörden nicht vorschreiben, wie sie zu strafen haben.

„Die Wirte sind ohnehin schon kriminalisiert, bei vielen Gelegenheiten droht der Konzessionsentzug“, sagte Gergely. Er rechnet mit einer Vielzahl an Verfahren bis zu den Höchstgerichten, beispielsweise sei im Tabakgesetz der Hauptraum nur schwammig definiert und daher von den Wirten zu interpretieren.

Für Studienautorin Palme ist die Durchsetzung eines generellen Rauchverbots in Österreich deshalb so schwierig, weil verglichen mit anderen Ländern Europas die Raucherquote enorm hoch sei: Laut IFES rauchen 3,1 Millionen Menschen (45 Prozent).
Für rauchfreie Konditoreien
Eine Zahl, die für Umwelthygieniker Neuberger falsch ist: Statistik Austria habe 2007 bei der Gesundheitsbefragung 2,3 Mill. tägliche Raucher erhoben. Der Anteil der Raucher gemessen an der Bevölkerung liege im europäischen Durchschnitt. Palme hingegen befürwortet den geplanten Weg der kleinen Schritte mit dem Argument, dass es in anderen Ländern wie Italien oder Tschechien um 25 Prozent weniger Raucher gebe – und damit eine kleinere Raucherlobby.

Die IFES-Umfrage ergab zudem, dass am liebsten bei Lokalbesuchen (91 Prozent) und im Freien (72 Prozent) geraucht wird. Rund die Hälfte der Raucher zündet sich eine Zigarette nur in einem bestimmten Raum in der eigenen Wohnung an. Am Arbeitsplatz rauchen demnach 41 Prozent, im Auto 37 Prozent und in allen Räumen der Wohnung nur mehr zwölf Prozent. Während sich bei Konditoreien, in Restaurants und Gaststätten die Mehrheit für ein völliges Rauchverbot aussprach, überwiegt bei Kaffeehäusern, Discos, Bars sowie Tankstellenlokalen der Wunsch nach einem friedlichen Nebeneinander von Rauchern und Nichtrauchern.

© SN/SW

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Aktivitäten zur Verringerung des Tabakrauches / Nichtraucherschutz-Monat Mai
« am: April 29, 2010, 00:23:31 Vormittag »
http://www.arabella.at/wien/magazin/arabellaaktuell/nichtraucherschutz-monat-mai/

PS: Freitag 30.4.2010, 22 Uhr, Nichtraucherdisko mit den 80ern etc. im Volksgarten!


Nichtraucherschutz-Monat Mai

„HELP – Für ein rauchfreies Leben“ veranstaltet im Monat Mai viele Aktionen, um jungen Menschen die Gefahren des Rauchens zu vermitteln.
HELP-Kampagne im Mai

In der Kampagne zum Nichtraucherschutz von HELP wird nicht nur über die Gefahren des Rauchens gesprochen. Es werden auch Tipps zum Aufhören gegeben und junge Menschen darin bestärkt, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen. Bei den Veranstaltungen kann auch der Kohlenmonoxidgehalt der Atemluft gemessen werden.
Schließlich ist Tabakkonsum laut Univ.-Prof. Dr. Manfred Neuberger „die häufigste vermeidbare Todesursache in Europa und Österreich".
Veranstaltungen

Bei folgenden Veranstaltungen finden Beratungen und Messungen statt:

    * Maifest im Prater am 1. Mai 2010, 10 bis 18 Uhr, Wien, Praterstern
    * Surf Worldcup am 9. Mai 2010, 10 bis 18 Uhr, Podersdorf am See, Hauptdamm-Mole
    * Beratung in der Graphischen Lehranstalt am 11. und 12. Mai 2010, 10 bis 18 Uhr, Wien, Leyserstraße 6
    * dm-Frauenlauf, 30. Mai 2010, 10 bis 18 Uhr, Wien, Messeplatz
    * Weltnichtrauchertag, 31. Mai 2010, 10 bis 18 Uhr, Wien, Philadelphiabrücke/Wilhelmstrasse 64

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AUFRUF! Meidet das Interspar Donauzentrum, meidet das Restaurant, meidet alle jene Interspar, Merkur, etc., Lutz, Kika, Leiner, Interio, etc., welche keinen Nichtraucherschutz (seit 1.1.2005!) anbieten!

MELDET  diese und alle Lokale unter www.sis.info , so wie BM. Stöger im TV. die Bevölkerung dazu aufgerufen hat!

Zum Artikel:
http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/article685033.ece?ctv=R2010&dy=1272488023296

Dass ich mit einer Christine Cote, extreme Tabaklobbyistin, „vermutlich“ finanziert durch ……, die überall zu feig ist sich mit dem tatsächlichen Namen zu deklarieren, außer im TV (siehe den Link dazu auf Youtube) nicht eine Minute verschwende ist klar.
Lediglich zum Vorfall selbst:


In EKZ besteht seit 1.1.2005(!) gesetzlicher Nichtraucherschutz! Tabakgesetz! Strafen: erstmals bis 2.000.-, Wiederholung: bis 10.000.--.
Es gibt beim I.Spar Restaurant im Donauzentrum 2 Raucherlounges mit 3 Türen, die zu 95 % offen sind; deshalb haben Wiener Sympathisanten dieses Lokal schon zig Male angezeigt.
Wenn ich in Wien bin, wohne ich dort in der Nähe und gehe dort gerne essen, so auch dieses Mal. Auch habe ich viele Gespräche mit dem Restaurantsleiter und der Geschäftführerin etc. geführt; umsonst. Die Centerleitung bekräftigt und unterstützt unsere Maßnahmen und erteilte uns eine schriftliche Fotografiererlaubnis (hat sonst "niemand")! Es erfolgten auch zig Anzeigen bei der Polizei, deer Staatsanwaltschaft, abschriftlich an den Volksanwalt und "hohe" Politiker!

Nach 13 Monaten hat man schließlich einen Zettel befestigt: "Türe bitte schließen", was die KellnerInnen ignorieren, somit auch die Gäste.
Ich habe weder dort noch sonst wo Gäste unhöflich angesprochen, fotografiert, oder angezeigt. Dasselbe zu 98 % unsere bundesweiten Sympathisanten.
Ich stand, wie üblich, 4-6 m entfernt im 30 Grad Winkel vor der Türe zur Raucherlounge und fotografierte die Fassade mit der offenen Türe. Das war den täglich dort anwesenden Gewalttätern schon zu viel, sie stürmten heraus und der zweite von diesen hat zugeschlagen; das so arg, dass innere Verletzungen bestehen, immer noch Infusionen und Schmerzmittel. Krankenstand bis auf weiteres, Gefahr der Dauerschädigung.

Nun zum "er hätte doch höflich fragen können". Siehe vor, x-mal, trotz Unterstützung des Centerleiters D.I. Stoll. Sogar fachliche, unentgeltliche Beratung mit kompetenten Lösungsvorschlägen halfen nicht!

Aber wenige Tage später, auf Empfehlung, haben wir den Kellner gefragt, weshalb er die Türen offen lässt. Wieder Gewalttätigkeit, wieder Verletzungen, wieder Anzeige! Bis heute keine Entschuldigung, weder vom Kellner, noch vom Interspar!

Übrigens:
In der selben Woche wurde die Pressefotografin der Zeitung Österreich im Lokal Oase verleumdet, genötigt, bedroht bzw. ...... (6 Polizisten und 3 Securitis kamen)! Durch wen bedroht? Durch gewalttätige, militante Raucher!

Wir ersuchen die Centerleitung um Kontaktaufnahme mit dem Interspar und um eine Antwort bis 3. Mai.2010. Anschließend ergeht der Aufruf durch Rundschreiben und Veröffentlichungen an Medien und Bürger in Österreich und Deutschland.

Dietmar Erlacher

PS: Über den Ausgang des Verfahrens werde ich berichten!

PPS.: Zum x-ten Mal wird wieder eine Gruppe Nichtraucher – mit Begleitung - die Shopping City Süd besuchen! Ergebnis voraussichtlich: rund 40 Anzeigen!

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Deutschland / Deutschland: Rauchverbote - kein Umsatzrückgang!
« am: April 28, 2010, 01:19:01 Vormittag »
Rauchverbot schadet Wirten kaum

Essen - Die Rauchverbote in deutschen Kneipen und Restaurants haben entgegen den Befürchtungen der Branche nur zu geringen Umsatzeinbußen geführt.

© dpa

Die Rauchverbote in deutschen Kneipen und Restaurants haben entgegen den Befürchtungen der Branche nur zu geringen Umsatzeinbußen geführt.

Laut einer Studie, die das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen am Dienstag vorlegte, sanken die Einnahmen vor allem kurz nach Inkrafttreten der Verbote zwischen August 2007 und Juli 2008. Im Vergleich zu den Bundesländern, in denen noch keine Rauchverbote gegolten hätten, seien die Umsätze der Gastwirte in Rauchverbotsländern um rund zwei Prozent gesunken, sagte Harald Tauchmann vom RWI. Mit der Zeit hätten sich die Umsatzeinbußen aber abgeschwächt. Eine Auswertung der Gewerbeabmeldungen habe zudem keine Hinweise darauf geliefert, dass die Rauchverbote zu vermehrten Betriebsaufgaben geführt hätten.

Für die Untersuchung wurden den Angaben zufolge Gewerbeanzeigen in den Ländern und die auf Bundesebene zusammengefassten monatlichen Umsatzdaten von rund 10.000 Betrieben im Gastgewerbe zwischen Januar 2006 und September 2008 ausgewertet. Laut RWI sanken seit der Einführung der Rauchverbote auch die Umsätze an Zigarettenautomaten, die in Kneipen und Restaurants stehen. Weitaus größere Auswirkungen habe jedoch die Einführung der elektronischen Alterskennung an Automaten gehabt, die seit Januar 2007 gilt. Seitdem können Zigaretten nur noch mit Hilfe einer Geldkarte gezogen werden, auf der das Alter verzeichnet ist. Die Umsätze gingen laut RWI daraufhin weitaus stärker zurück als der Zigarettenkonsum insgesamt.



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http://derstandard.at/1271375254515/Slash-verabschiedet-sich-von-Drogen

Slash verabschiedet sich von Drogen

26. April 2010, 11:31

      Von 60 Zigaretten pro Tag zum Nichtraucher: Slash lebt jetzt gesund

Alkohol und Drogen haben dem ehemaligen Gitarristen von Guns N' Roses keinen Spaß mehr gemacht

Slash hat das Trinken und die Drogen aufgegeben, weil es ihm einfach "keinen Spaß" mehr gemacht habe. Der ehemalige 'Guns N' Roses'-Gitarrist, der bürgerlich Saul Hudson heißt, gesteht, dass er seine Feiergewohnheiten stark einschränken musste, da der Rausch für ihn mit dem Alter eher zur Last wurde.

"Mit dem Trinken habe ich allmählich aufgehört. Mit Drogen und Alkohol versucht man ohnehin nur eine Erinnerung an richtig gute Zeiten wieder zum Leben zu erwecken, was aber nicht funktioniert", sagt der 44-jährige Rocker.

Nichtraucher

Zudem habe er das Rauchen aufgegeben. Zu seinen stärksten Zeiten rauchte er nach eigenen Angaben bis zu 60 Zigaretten am Tag. Er wurde vor allem vom Tod seiner Mutter Ola, die im vergangenen August an Lungenkrebs starb, zum Umdenken bewogen. Doch während er bei seiner kranken Mutter war, konnte er das Laster noch nicht ablegen: "Ich habe die ganze Zeit über geraucht. Ich saß bei ihr im Krankenhaus und bin herausgegangen, um zu rauchen. Ihre Krankheit kam so plötzlich und sie quälte sich sieben Monate. Ich war immer bei ihr.

http://derstandard.at/1271375254515/Slash-verabschiedet-sich-von-Drogen