Beiträge anzeigen

Diese Sektion erlaubt es ihnen alle Beiträge dieses Mitglieds zu sehen. Beachten sie, dass sie nur solche Beiträge sehen können, zu denen sie auch Zugriffsrechte haben.


Nachrichten - admin

436


Die Angst vor dem Aufhören ist unbegründet

Die Angst vor den Entzugserscheinungen hindert viele Raucher am Aufhören. "Die meisten können sich nicht vorstellen, dass es ihnen danach besser geht, selbst wenn sie durchs Rauchen richtig krank geworden sind", so der Sozialmediziner Rudolf Schoberberger. Laut einer Studie sei das aber unbegründet.

............ http://science.orf.at/stories/1759347/


437
Sonstiges / HOTELIERS + EKZ: Schon vor Jahren BESCHLUSS "WEG MIT RAUCHER !!!"
« am: Mai 22, 2015, 15:04:26 Nachmittag »



Zur Erinnerung!

438



Erst DAS sei die Schmerzgrenze für Robert Menasse, Schriftsteller und passionierter Raucher,

sagte er mir im Anschluss an die TV-Sendung.


DAS zeigt, wie weit Drogen-Sucht geht!

439
Entwurf neues Tabakgesetz / SERVUS-TV: Talk im Hanger-7
« am: Mai 21, 2015, 23:59:50 Nachmittag »


Talk im Hangar-7

Rauchen verboten! Und was kommt als Nächstes?


Talk im Hangar-7


In Österreich wird gepafft und gepofelt: Jeder dritte Erwachsene raucht, bei den 15-Jährigen ist es jeder Vierte. Damit soll - zumindest in den Gastronomiebetrieben - bald Schluss sein. Bis 2018 will die Regierung den blauen Dunst komplett aus Gaststuben, Cafés und Bars vertreiben.

Seit Jahren belegt Österreich beim Nichtraucherschutz in der EU den unrühmlichen letzten Platz, erhob die "Vereinigung der Krebsligen Europa". Ein Rauchverbot sei längst überfällig, monieren Kritiker. Wirte und Raucher aber sehen im Aus für Zigaretten den Anfang vom Ende: "Wenn wir beginnen, eine ganze Kultur zu verbieten, dann gibt es kein Halten mehr", warnt der Schriftsteller Robert Menasse.

Ist Rauchen Teil der österreichischen Kultur? Oder ist Österreich das letzte Raucherparadies - auf Kosten der Nichtraucher? Müssen diese nicht geschützt werden? Braucht es wirklich ein Verbot?
Kaum ein Lebensbereich kommt mehr ohne Vorschriften aus: Glühbirnen, Rauchverbot, Allergen-Kennzeichnungspflicht; sogar die Ölkännchen auf Restauranttischen hätten reguliert werden sollen. Wie viel Vorschriften braucht ein freies Land? Wie stark darf der Staat in das Leben seiner Bürger eingreifen? Und: Welche Vorschrift kommt als nächstes?

Gäste
Robert Menasse, Schriftsteller und passionierter Raucher
Dietmar Erlacher, Rauchsheriff und Krebspatient
Hellmut Samonigg, Leiter der Onkologie, Med-Uni Graz
Anne Siegetsleitner, Professorin für Praktische Philosophie an der Universität Innsbruck
Heinz Pollischansky, Gastronom, Centimeter & Stiegl-Ambulanz
Franz Pietsch, stv. Sektionsleiter für Recht und Gesundheitlichen Verbraucherschutz im Gesundheitsministerium



Michael Fleischhacker

Donnerstag 30.04.2015 | 22:15

http://www.servustv.com/at/Medien/Talk-im-Hangar-793


441




DI. Peter Tappler
Initiative für einen gesunden Wettbewerb in der Gastronomie Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger
Stutterheimstraße 16-18/2
A-1150 Wien
tel: +43-(0)1-9838080, +43-(0)664-3008093
fax: +43-(0)1-9838080-15
p.tappler@innenraumanalytik.at
www.gesunder-wettbewerb.at

442




http://kurier.at/chronik/wien/wirten-schreck-ich-bin-kein-vernaderer/130.664.191


Wirten-Schreck: "Ich bin kein Vernaderer" Peter Tappler ist der Albtraum der Gastronomen, die das Tabakgesetz ignorieren.


Sich im Alter von 56 Jahren noch Felskletter-Touren zuzumuten, beweist Durchhaltevermögen. "Die Schwierigkeitsgrade werden aber immer leichter, weil ich in den vergangenen 20 Jahren um zehn Kilo schwerer geworden bin", gibt Peter Tappler lächelnd zu. Seine zweite Leidenschaft, das Motorradfahren, hat der studierte Innenraum-Analytiker und gerichtlich beeidete Sachverständige aufgegeben: "Ein Unfall hat dieses Hobby gestoppt."

Dafür widmet sich Tappler in seiner Freizeit verstärkt Fachliteratur und Vorträgen zum Thema Innenraumluft. Und somit kennt der Techniker alle Facetten und Kritikpunkte rund um den Nichtraucherschutz in der Gastronomie, also dem seit 2009 heftig umstrittenen Tabakgesetz.

Doch Tappler ging einen entscheidenden Schritt weiter:
Er gründete mit einem guten Dutzend Wirten und 15 Sympathisanten die "Interessensgemeinschaft für einen fairen Wettbewerb in der Gastronomie". Und dieser Verein gilt als Albtraum aller Gastronomen, die sich über das Tabakgesetz mit Nichtraucher- und Raucherbereichen hinwegsetzten.


Denn Tappler und Mitstreiter fanden einen gesetzeskonformen Weg, um unter diesen Wirten "Angst und Schrecken zu verbreiten". Anstatt die Übertretungen auf Magistraten und Bezirkshauptmannschaften – wo Hunderte Eingaben schubladisiert oder eingestellt wurden – anzuzeigen, zieht man vor das Handelsgericht.

Wettbewerbsverzerrung

Dort wird in der Regel nicht lange gefackelt. Richter setzen in dieser Behörde relativ rasch einen Lokalaugenschein an, und stellten mittels Sachverständiger fest, ob gegen das Tabakgesetz und somit gegen aufrechte Wettbewerbsregeln verstoßen wurde. "Wir suchen allerdings vor der Anzeige das Gespräch mit den Lokalbetreibern und klären die Wirte auf. Wird auf unsere Kritik nichts geändert, reagieren wir, und ziehen vor das Handelsgericht."

Die Urteile haben es in sich und lassen keinen Spielraum offen. Das Handelsgericht erlässt eine einstweilige Verfügung, fordert bauliche Änderungen und legt – bei Beibehaltung des Status quo – einen Stichtag fest, wo der Tabakkonsum in dem Lokal ein Ende haben muss. Wird das Urteil ignoriert, drohen saftige Geldstrafen. Drei Wiener Lokale (Café Korb, Golden Harp Irish Pub und das Restaurant D.otz) mussten bereits auf rauchfrei umstellen. Im Fall des Traditionshauses Korb drohte eine Strafe von 32.000 Euro.

"Ich rauche selbst am Tag zwei Zigaretten und ich bin sicher kein Vernaderer. Das Gesetz ist nur deshalb so schlecht, weil Tausende Wirte die Vorschriften ignorieren, und weil nicht kontrolliert wird." Somit sind die Gastronomen, die sich ans Gesetz halten, die Dummen. Daher ist ein generelles Rauchverbot der einzig seriöse Weg." 2013 führte sein Verein eine Studie in Wien-Neubau durch: "Von den 120 kontrollierten Gaststätten hielt sich nur eine einziges Lokal an das Tabakgesetz. Das sagt wohl alles über die Branche."

Kritik an Regierung

Der Genussraucher übt aber auch Kritik an der Regierung: "Noch vor dem Sommer soll im Parlament das generelle Rauchverbot in der Gastronomie beschlossen werden. Warum bitte tritt es dann erst im Mai 2018 in Kraft? Aschenbecher wegräumen und das Rauchverbot ausschildern. Schon ist der Tabakkonsum Geschichte."

Innenraumluft-Analytiker Tappler wirft den Verfassern des "Husch-Pfusch-Gesetzes" mangelndes professionelles Handeln vor: "2008 gab es ein Positionspapier zum Thema Entlüftung. Mit einer seriösen Durchlüftung der Raucherräume wären viele Diskussionen vom Tisch gewesen. Mit dieser Lösung, sie wäre nicht teurer gewesen als bauliche Trennungen, wäre der Nichtraucherschutz in der Gastronomie kein Thema mehr. Aber die Verantwortlichen ignorierten diese Option."

 
(kurier) Erstellt am 16.05.2015, 06:00

443
Entwurf neues Tabakgesetz / Rauchverbot-in-der-Gastronomie
« am: Mai 21, 2015, 23:42:53 Nachmittag »


Es fehlen insbesondere:

Das Inkrafttreten vor dem Sommer 2015, oder wenigsten das absolute Rauchverbot ab 1.10.2015 !!!

Altersgrenze von 16 Jahren auf 18 Jahren, wie fast überall in Europa !!!




http://kurier.at/chronik/oesterreich/nichtraucherschutz-rauchverbot-in-der-gastronomie-feuerwehrfest-kuenftig-ohne-tschick/130.834.932




Das generelle Rauchverbot in der Gastronomie ist – geht es nach Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SP) und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (VP) – beschlossene Sache. Tatsächlich soll das "neue" Tabakgesetz im letzten Plenum (7. bis 9. Juli) noch vor der parlamentarischen Sommerpause beschlossen werden.

Dem KURIER liegt der Gesetzesentwurf vor. Die Begutachtungsfrist mit 231 Stellungnahmen ist abgelaufen, die Vorschläge wurden von Juristen des Gesundheitsministeriums geprüft. Aktuell wird das Gesetz ausformuliert, danach geht es in den Fachausschuss. Der zuständige Sektionschef, Gerhard Aigner, spricht von "verfassungsrechtlich vermintem Gebiet". Damit argumentiert er auch die – heftig kritisierte – lange Übergangsfrist. Der Nichtraucherschutz tritt erst im Mai 2018 in Kraft: "Ich kann die Kritik nachvollziehen, die Übergangsfrist ist nicht ganz kurz. Aber in dieser Zeit können sich die Betroffenen darauf einstellen. Es geht um Rechtssicherheit. Und das Gesetz muss vor den Verfassungsrichtern halten. Es novellieren zu müssen, wäre peinlich." Hier die Eck- und Knackpunkte des Gesetzes.

Gastronomie: Es gibt keinerlei Räume mehr, wo geraucht werden darf – gleichgültig, welche Größe das Lokal hat.

Hotellerie: Hier gibt es Ausnahmen. In Hotels und/oder Pensionen dürfen Raucherräume angeboten werden. "Dabei muss gewährleistet sein, dass der Tabakrauch nicht in den mit Rauchverbot belegten Bereich dringt und das Rauchverbot dadurch nicht umgangen wird." (§ 13). Bedeutet, dass die Türen der Raucherräume nach dem Betreten oder Verlassen immer geschlossen werden müssen. Gastronomen protestierten und orten Ungleichbehandlung.

Gastgärten: In Österreichs Schani- und Gastgärten ist der Nikotingebrauch weiterhin erlaubt.

Zeltfeste: Ab 1. Mai 2018 ist die Zigarette bei Zeltfesten tabu. Das gilt natürlich auch für Feuerwehrfeste, sofern sie in einem Zelt stattfinden. "Was in Bayern beim Oktoberfest machbar ist, muss auch bei uns funktionieren", erklärt Jurist Aigner.

Dampf-Zigaretten: Wasserpfeifen und Dampf-Produkte wurden mit Zigaretten gleichgesetzt. Dabei macht es keinen Unterschied, ob die Liquids Nikotin enthalten oder nicht. Sie sind wie Zigarren oder Pfeifen in der Gastronomie verboten.

Vereine: Der größte Knackpunkt im Tabakgesetz. Laut Gesetzesvorlage darf auch in Räumlichkeiten eines Vereines (vom Kegel- bis zum Fußballverein) nicht mehr geraucht werden. Allerdings deponierte der Verfassungsdienst des Bundeskanzleramtes hier seine Vorbehalte: "Ein unterschiedsloses absolutes Rauchverbot für Vereinsaktivitäten in Räumen oder nicht ortsfesten Einrichtungen (Zelte) erscheint als unverhältnismäßige Beschränkung der Vereinsfreiheit." In diesem Punkt konnte sich Jurist Aigner nicht festlegen. Dieser Paragraf muss noch konkretisiert werden. Theoretisch dürfte im Zigarren-Club nicht gepafft werden.

Kontrolle: Auch hier gibt es eine Änderung bzw. Ausdehnung der Befugnisse. Neben den üblichen Kontrollen von Mitarbeitern der Magistrate und Bezirkshauptmannschaften sollen auch Beamte der Markt-, Gewerbe- und Lebensmittelaufsicht Überprüfungen durchführen. "Und zwar wenn sie ohnehin bereits in den Gaststätten kontrollieren. Wenn es offensichtlich ist, dass der Wirt rauchen lässt, sollte ein eMail mit Ort, Zeit und Namen an die BH oder den Magistrat abgesetzt werden. Das ist schnell und effizient", erklärt Aigner. Ein Schreiben des Gesundheitsministeriums wird die zuständigen Stellen informieren.

Strafen: Die Strafhöhen bleiben gleich. Gastronomen, die gegen den Nichtraucherschutz verstoßen, können im Erstfall mit bis zu 2000 Euro zur Kasse gebeten werden. Im Wiederholungsfall droht eine Verwaltungsstrafe von bis zu 10.000 Euro.

Casinos Austria: Das Glücksspiel-Unternehmen wollte wegen des vermuteten Gäste-Rückganges eine Ausnahme. Doch die Gesetzes-Architekten winkten entschieden ab. Aigner: "Da wird sicher keine Ausnahme gemacht."

Mitarbeiterschutz: Der von der EU geforderte Mitarbeiterschutz betreffend Passivrauchens ist durch das Gesetz gewährleistet.

Über den Autor

    Michael Berger

    Michael Berger

    Chronik
    Zum Autoren-Profil

Weitere Artikel zum Thema
Rauchverbot: Neue Debatte, alte Positionen

Nichtraucherschutz
Rauchverbot: Neue Debatte, alte Positionen

Die Rufe nach einer Reparatur der Regelung werden lauter. Die ÖVP-Spitze ortet keinen Änderungsbedarf.

    Begutachtungsentwurf
    Rauchverbot: In drei Jahren is’ ausdämpft

    Tabakgesetz
    Regierung kippt Nichtraucherschutz

    Rauchen
    Ärztekammer fordert totales Rauchverbot

    Tabakgesetz
    Viel Rauch trotz Tabakgesetz

Tabakgesetz: Chronologie des Scheiterns

1. Jänner 2009: Das Tabakgesetz tritt nach zähen Verhandlungen zwischen SP, VP und dem Wirtschaftsbund in Kraft.

25. März 2009: Die Arbeiterkammer deckt den ersten Fauxpas auf. Schwangere dürfen laut Gesetz in verrauchten Lokalen arbeiten. Gesundheitsminister Stöger verbietet das mittels Erlass.

23. Juni 2010: Stöger  macht sich bei Wiederholungstätern für strengere Strafen stark und droht mit dem Entzug des Gewerbescheines.

2009–2015: Tausende Gastronomen bauen ihre Lokale in Raucher- und Nichtraucherbereiche um. Rauch-Sheriffs überprüfen Gaststätten und zeigen Lokalbetreiber bei Übertretungen an.

3. Jänner 2015: Journalist und Raucher Kurt Kuch stirbt an Krebs, die Diskussion um eine rauchfreie Gastronomie bekommt neuen Schwung.

Februar  2015: Die Regierung erklärt, dass ein  Gastronomie-Rauchverbot geplant ist.
(kurier) Erstellt am 15.05.2015, 06:00

444


Tabak und Alkohol sind die Drogen mit dem größten Schadenspotenzial

Mittwoch, 13. Mai 2015

dpa

Berlin - Jährlich sterben über hundertmal so viele Menschen an Alkohol- und Tabakkonsum wie am Konsum illegaler Drogen. Darauf machte die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in Berlin zur Vorstellung des Jahrbuch Sucht 2015 aufmerksam. 2014 seien 1.230 Drogentote hauptsächlich durch Opiatkonsum gezählt worden, durchschnittlich drei pro Tag. An Alkoholkonsum sterben nach den von der DHS zusammengestellten Zahlen jährlich 74.000 Menschen. Zudem würden an den Folgen des Rauchens zwischen 100.000 und 120.000 Menschen sterben, also insgesamt knapp 300 pro Tag.

Im Jugendschutz ist präventiv noch viel möglich

„Alkohol und Tabak sind und bleiben die Drogen mit dem größten Schadenspotenzial“, erklärte Raphael Gaßmann, Geschäftsführer der DHS. Der Verband fordert deshalb erneut Begrenzungen des Verkaufs von Alkohol sowie ein Verbot der öffentlich zugänglichen Zigarettenautomaten und eine Lizensierung von Tabakverkaufsstellen. Von den eine Million Zigarettenautomaten in Deutschland ständen 400.000 allein in Deutschland. „Auch im Jugendschutz ist präventiv noch viel möglich, wenn er konsequent angewandt würde“, ergänzte Gabrielle Bartsch von der DHS. Zudem könnte die Besteuerung von Bier und Wein, wie in den skandinavischen Ländern, den Konsum reduzieren.

„Es lassen sich aber auch Erfolge feststellen“, sagte Gaßmann. So wie die Raucherquote bei Kindern und Jugendlichen heute deutlich geringer sei als noch vor 15 Jahren. Aber die E-Zigarette, die bislang nicht dem Jugendschutz unterliegt, könnte diesen Trend umkehren, befürchtete er. Kinder und Jugendliche ....... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/62800


445
Gesundheit / Rauchstopp? Jetzt!
« am: Mai 13, 2015, 00:33:10 Vormittag »
Gesundheit
29.04.15
Besser Nichtraucher

Studie: Rauch-Stopp hat auch noch im fortgeschrittenen Alter positive gesundheitliche Folgen.


Heidelberg (dpa). Ein Rauch-Stopp lohnt sich auch noch im fortgeschrittenen Alter. Selbst wer seine letzte Zigarette erst als über 60-Jähriger rauche, senke sein Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall innerhalb weniger Jahre erheblich, berichten deutsche Wissenschaftler im "British Medical Journal".

Die Forscher vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg werteten Daten von einer halben Million Menschen aus, die 60 Jahre oder älter sind, wie das DKFZ mitteilte. Raucher sterben demnach im Mittel fünfeinhalb Jahre früher an Herz-Kreislauf-Erkrankungen als lebenslange Nichtraucher. Ex-Raucher sterben knapp zwei Jahre früher. Insgesamt erliegen laut DKFZ Raucher doppelt so oft einem solchen Leiden wie Nichtraucher.

Es sei nie zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören, sagte Studienleiter Hermann Brenner. "Selbst Menschen in der höchsten Altersgruppe profitieren gesundheitlich noch sehr davon." Allerdings gelte: Je länger die letzte Zigarette zurückliegt, desto deutlicher der Effekt.


https://www.ihre-vorsorge.de/index.php?id=275&tx_ttnews[tt_news]=10998&cHash=f0da1b4419c562f7541a50797220d901

446
x



Cafe Korb gibt Kampf für Raucher auf


Anmerkung: Nach  mind. 6 1/2  Jahren Gesetzwidrigkeit und Mitschuld an 3 Passivrauchtoten täglich!

WO  BLEIBT  DER STAATSANWALT ?




In drei Jahren gilt das Rauchverbot in Lokalen. Die Chefin des Cafe Korb in der City gibt bereits jetzt klein bei. Sie musste Strafen zahlen, weil hemmungslos geraucht wurde. Nun drohen 32.000 Euro Strafe. Ab Samstag ist das Traditionscafe daher weitgehend rauchfrei.

Seit 110 Jahren wird im Cafe Korb auf der Brandstätte geraucht. Ab Samstag ist damit Schluss, berichten „Kurier“ und „Kronenzeitung“. Nur in einem recht kleinen Raum, der Art Lounge, dürfen die Raucher noch sitzen. Dieses Kammerl war bisher den Nichtrauchern vorbehalten: ein Verstoß gegen den Nichtraucherschutz.
Strafen im Sinne der Gäste übernommen

Die vorhergehenden sechs Strafen zahlte die Chefin Susanne Widl noch: „Ich habe sie im Sinne der rauchenden Gäste übernommen. Die jetzt ergangene einstweilige Verfügung erreicht aber ein finanzielles Aumaß, das ich aus kaufmännischen Gründen nicht mehr tragen kann“, so Widl im „Kurier“. Mit der einstweiligen Verfügung des Handelsgerichts droht eine Strafe von 32.000 Euro.
Rauchverbot

APA/Fohringer

Keine Gnade für das Traditionscafe
Zehn Lokale unter Beobachtung

Denn der Verein „Interessensgemeinschaft für fairen Wettbewerb in der Gastronomie“ hatte sie angezeigt, bestehend aus Lokalbesitzern und Sympathisanten. Dieser setzt sich dafür ein, dass für alle Wirte idente Rahmenbedingungen gelten müssen. Im Cafe Korb sei das derzeitige Tabakgesetz seit Jahren ignoriert worden, so der Präsident des Vereins. Laut „Kurier“ hat die Interessensgemeinschaft noch zehn weitere Wiener Lokale unter Beobachtung.

Wirte und Raucher haben am Dienstag gegen das von der Regierung angekündigte Rauchverbot in der Gastronomie vor dem Parlament demonstriert. Laut Polizei „mindestens 500“ Personen machten mit Trillerpfeifen viel Lärm, auch geraucht wurde fleißig - mehr dazu in „Mindestens 500“ bei Raucherdemo. Als Reaktion auf das totale Rauchverbot in der Gastronomie, das ab 2018 kommen soll, fordern Wirte in Wien ganzjährige Schanigärten - mehr dazu in Rauchen: Wirte wollen ganzjährige Schanigärten.


http://wien.orf.at/news/stories/2708511/


447





Laut vorigen Artikel:

"Centimeter-Betreiber Heinz Pollischansky wirft den Ministern vor, die Österreicher zu „entmündigen“."


Pollischansky musste gerade erst life auf ServusTV - unwidersprochen - zur Kenntnis nehmen, dass wieder Anzeigen wegen Nichteinhalting des Nichtraucherschutzes bei den Behörden eingelangt sind!




448


Von: DON'T SMOKE [mailto:info=dontsmoke.at@mail58.atl111.rsgsv.net] Im Auftrag von DON'T SMOKE
Gesendet: Freitag, 8. Mai 2015 15:08
An: Dietmar
Betreff: DON’T SMOKE-Stellungnahme zum neuen Tabakgesetz – geballte Experten-Stimmen für kürzere Übergangsfrist

Sehr geehrter Herr Erlacher,

im Rahmen des parlamentarischen Begutachtungsverfahrens haben wir namens der ExpertInnen-Initiative DON’T SMOKE eine von kompetenter juristischer Seite (Rechtsanwalt Dr. Armin Bammer) ausformulierte Stellungnahme erarbeitet und fristgerecht eingereicht.

Es ist uns gelungen, 48 Institutionen mit bedeutendem gesundheitspolitischem Gewicht – wie die Österreichische Ärztekammer, zahlreiche medizinische Fachgesellschaften, Universitäten, Krankenhäuser, die Österreichische Krebshilfe mit den Landesorganisationen sowie weitere Gesundheitseinrichtungen – als Miteinreichende zu gewinnen.
Unisono fordern wir in unserer Stellungnahme insbesondere eine deutlich kürzere Übergangsfrist. Denn so positiv der Ministerialentwurf zur Novellierung des Tabakgesetzes grundsätzlich ist – den 1. Mai 2018 als Zeitpunkt des Inkrafttretens können wir nicht gutheißen. Bis dahin sterben statistisch gesehen über 26.000 Menschen frühzeitig an den Folgen des Rauchens und über 3.000 Menschen durch die schädliche Wirkung des Passivrauchens. Wir alle sind überzeugt: Da muss man früher gegensteuern.
Weiters appellieren wir an den Gesetzgeber, u.a. das geplante Rauchverbot auf Kranken- und Kuranstalten, Pflegeheime und Rehabilitationszentren auszudehnen sowie Autos mitzuerfassen, wenn von diesen Kinder transportiert werden. Und nicht zuletzt sollte das Gesetz den Arbeitnehmerschutz für die Beschäftigten in der Gastronomie verbessern. Die Feinstaubkonzentration in den Raucherräumen von Lokalen liegt im Extremfall ums Zehnfache über dem Wert der Außenluft. Das sollte keinem Mitarbeiter zugemutet werden.

Gemeinsam hoffen wir, dank der Bedeutung der die Stellungnahme mittragenden Institutionen beim Gesetzgeber Gehör zu finden und mit sachlichen Argumenten in der emotional aufgeheizten Diskussion zu überzeugen.

Die Stellungnahme im Wortlaut finden Sie auf der Website des Parlaments. Folgende Institutionen sind Einreicher unserer Stellungnahme:

•   Österreichische Ärztekammer Weihburggasse 10-12, 1010 Wien
•   Österreichische Diabetes Gesellschaft Währinger Straße 76/13, 1090 Wien
•   Österreichische Gesellschaft für Arbeitsmedizin Kaplanhofstraße 1, 4020 Linz
•   Österreichische Gesellschaft für Chirurgie Frankgasse 8, 1090 Wien
•   Österreichische Gesellschaft für Endokrinologie und Stoffwechsel Operngasse 20B, 1040 Wien
•   Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde Müllner Hauptstraße 48, 5020 Salzburg
•   Österreichische Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie Freyung 6, 1010 Wien
•   Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe Innrain 66A, 6020 Innsbruck
•   Österreichische Gesellschaft für Hals,- Nasen und Ohrenheilkunde, Kopf und Halschirurgie Operngasse 20B, 1040 Wien
•   Österreichische Gesellschaft für Hämatologie & Medizinische Onkologie (OeGHO) Postfach 10, 1090 Wien
•   Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin Freyung 6/3, 1010 Wien
•   Österreichische Gesellschaft für Internistische Angiologie Alser Straße 4, 1090 Wien
•   Österreichische Gesellschaft für Nephrologie Anichstraße 35, 6020 Innsbruck
•   Österreichische Gesellschaft für Neurologie Skodagasse 14-16, 1080 Wien
•   Österreichische Gesellschaft für Plastische , Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien
•   Österreichische Gesellschaft für Pneumologie Operngassse 20B, 1040 Wien
•   Österreichische Gesellschaft für Public Health Alser Straße 4, 1090 Wien
•   Österreichische Gesellschaft für Thorax- und Herzchirurgie Anichstraße 35, 6020 Innsbruck
•   Österreichische Kardiologische Gesellschaft Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien
 
•   Arbeitsgemeinschaft hämato-onkologischer Pflegepersonen in Österreich Auenbruggerplatz 15, 8036 Graz
•   Steirische Akademie für Allgemeinmedizin Pestalozzistraße 62, 8010 Graz
•   Österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeverband Wilheminenstraße 91IIe, 1160 Wien
 
•   Österreichische Krebshilfe Tuchlauben 19, 1010 Wien
•   Österreichische Krebshilfe  Wien Theresiengasse 46, 1180 Wien
•   Österreichische Krebshilfe Niederösterreich Wiener Straße 69, 2700 Wiener Neustadt
•   Österreichische Krebshilfe Oberösterreich Harrachstraße 13, 4020 Linz
•   Österreichische Krebshilfe Salzburg Mertensstraße 13, 5020 Salzburg
•   Österreichische Krebshilfe Tirol Wilhelm Greil Straße 25/5, 6020 Innsbruck
•   Österreichische Krebshilfe Vorarlberg Rathausplatz 4, 6850 Dornbirn
•   Österreichische Krebshilfe Steiermark Rudolf-Hans-Bartsch-Str. 15-17, 8042 Graz
•   Österreichische Krebshilfe Kärnten Bahnhofstraße 24, 9020 Klagenfurt
•   Österreichische Krebshilfe Burgenland Hartiggasse 4, 7202 Bad Sauerbrunn
 
•   Medizinische Universität Wien Spitalgasse 23, 1090 Wien
•   Medizinische Universität Graz Auenbruggerplatz 2, 8036 Graz
•   UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik Eduard Wallnöfer Zentrum 1, 6060 Hall in Tirol
•   Alpen-Adria-Universität Klagenfurt Universitätsstraße 65-67, 9020 Klagenfurt
 
•   Steiermärkische Krankenanstalten GmbH (KAGes) Stiftingtalstraße 4-6, 8010 Graz
•   LKH Universitätsklinikum Graz Auenbruggerplatz 1, 8036 Graz
•   Krankenhaus der Elisabethinen Linz GmbH Fadingerstraße 1, 4020 Linz
•   Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz Betriebs GmbH Seilerstätte 4, 4010 Linz
•   Krankenhaus der Elisabethinen Graz GmbH Elisabethinergasse 14, 8020 Graz
•   Marienkrankenhaus Vorau GmbH Spitalsstraße 101, 8250 Vorau
•   A.Ö. Krankenhaus St. Vinzenz Betriebs GmbH Sanatoriumstraße 43, 6511 Zams
•   Gesundheitseinrichtung Josefhof Haideggerweg 1, 8044 Graz
 
•   Salzburger Gebietskrankenkasse Engelbert-Weiß-Weg 10, 5020 Salzburg
•   Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau Linke Wienzeile 48-52, 1060 Wien
•   Institut für Gesundheitsförderung und Prävention GmbH Haideggerweg 40, 8044 Graz
•   Netdoktor.at GmbH Heiligenstädter Lände 29/TOP5, 1190 Wien

Beste Grüße,
 
Univ.-Prof. Dr. Hellmut Samonigg
Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie & Medizinische Onkologie (OeGHO)
Leiter der Klinischen Abteilung für Onkologie LKH am Universitätsklinikum Graz

Beste Grüße,
 
Univ.-Prof. Dr. Hellmut Samonigg
Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie & Medizinische Onkologie (OeGHO)
Leiter der Klinischen Abteilung für Onkologie LKH am Universitätsklinikum Graz

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Walter Voitl-Bliem, Geschäftsführer der OeGHO:

Tel.: +43 664 2758095
walter.voitl@oegho.at

DON’T SMOKE
Eine ExpertInnen-Initiative der OeGHO.

www.dontsmoke.at
 
info@dontsmoke.at

/dontsmokeat
   
#dontsmokeat
   
YouTube Channel DON'T SMOKE.at

Sollten Sie diese E-Mail irrtümlich erhalten haben, können Sie diese Nachricht ignorieren.

Copyright © 2015 Don't Smoke, Alle Rechte vorbehalten.

Kontakt: info@dontsmoke.at







449
Anzeigen WIEN, ab 1.1.2013 / Wien - neuere Anzeigen(arten)
« am: Mai 06, 2015, 23:45:04 Nachmittag »



http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,1154422


Das Wiener Traditionscafé Korb muss sich dem neuen Rauchverbot früher beugen als gedacht. Weil es das aufrechte Tabakgesetz seit Jahren ignoriert, droht Korb-Chefin Susanne Widl eine Strafe in Höhe von 32.000 Euro vom Wiener Handelsgericht, wie der "Kurier" berichtet.
Rauchverbot in ALLEN Räumen gefordert!

Nicht nur für Lokale

Rauchverbot in ALLEN Räumen gefordert!

Ab Samstag, dem 2. Mai, wird der blaue Dunst nach 110 Jahren aus dem Café Korb auf der Brandstätte in der Wiener City verbannt. Grund dafür ist eine einstweilige Verfügung des Wiener Handelsgerichts, das einer Anzeige der "Interessensgemeinschaft für fairen Wettbewerb in der Gastronomie" nachgegangen ist.

Peter Tappler, Mediziner und Vereins-Präsident, erklärt die Hintergründe gegenüber dem "Kurier": "Wir wollen erreichen, dass für alle Wirte idente Rahmenbedingungen gelten. Im Café Korb wurde das aufrechte Tabakgesetz seit Jahren schlichtweg ignoriert."

Demo gescheitert: 500 Raucher vor Parlament
300.000 Unterschriften
Demo gescheitert: 500 Raucher vor Parlament

Lokalaugenschein
Deswegen hat das Handelsgericht im März einen Testbesuch im Korb durchgeführt. Dabei fiel auf, dass den Nichtrauchern nur ein kleiner Platz des Lokals zur Verfügung steht. Im April dann das Urteil von Richterin Elfriede Dworak: Ab 2. Mai ist Schluss mit dem Rauchen im Café Korb. Das krass gesetzeswidrige Verhalten der Beklagten wirkt sich erheblich auf den Wettbewerb unter Gastronomiebetrieben aus.

Wiener Bäder führen Rauchverbot ein

Wiener Bäder führen Rauchverbot ein
Sollte die Gastronomin und Korb-Chefin Susanne Widl das Urteil ignorieren, dann droht ihr eine saftige Geldstrafe in Höhe von 32.000 Euro. Aber sie möchte sich dem Urteil beugen, denn in den letzten Jahren hat sie bereits zum Wohlbefinden ihrer Gäste mehrere Strafen übernommen und müsste zudem eine Trennwand einziehen, die sie in drei Jahren sowieso wieder einreißen müsste.

http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,1154422

450
Entwurf neues Tabakgesetz / Vorlage neues Tabakgesetz - Stellungnahmen Parteien
« am: Mai 06, 2015, 23:40:44 Nachmittag »


http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150428_OTS0098/spindelberger-generelles-rauchverbot-in-der-gastronomie-bringt-gesundheitsschutz-und-rechtssicherheit



SP-Spindelberger: Generelles Rauchverbot in der Gastronomie bringt Gesundheitsschutz und Rechtssicherheit

Gefahr des Passivrauchens darf nicht unterschätzt werden

Wien (OTS/SK) - "Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jährlich rund 600.000 Menschen an den Folgen des Passivrauchens. Mit dem neuen generellen Rauchverbot wird ein Gesetz geschaffen, das dem wichtigsten Gut des Menschen, der Gesundheit, endlich die notwendige Priorität einräumt. Es bringt vor allem einen Schutz für besonders schutzbedürftige Gruppen, wie Kinder oder chronisch kranke Menschen. Aber auch die dem Rauch ausgesetzten Bediensteten in der Gastronomie werden vor den tödlichen Folgen des Passivrauchens geschützt", begrüßt SPÖ-Gesundheitssprecher Erwin Spindelberger das geplante generelle Rauchverbot in der Gastronomie. ****

"Gleichzeitig kommt man mit dem Vorschlag auch einem Wunsch der Wirte nach, wie ich in vielen Gesprächen erfahren konnte. Denn die Wirte wünschen sich vor allem zwei Dinge: Rechtssicherheit und gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle. Diese werden nun gegeben sein", betont Spindelberger.

"Mit der Prämie für Betriebe, die bereits bis zum 1. Juli 2016 freiwillig auf rauchfrei umstellen, ist auch ein Ansatz gefunden, um die Rauchfreiheit in vielen Lokalen bereits vor dem gesetzlichen Stichtag zu ermöglichen. Ein wichtiger Anreiz im Sinne der Bevölkerung" ist Spindelberger abschließend überzeugt. (Schluss) up/ms/mp
Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum