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Nachrichten - admin

4336
Scheele: Am 31. Mai ist Welt-Nichtrauchertag
Utl.: 1.000 NichtraucherInnen sterben jährlich an den Folgen des Passivrauchs


Wichtige Anmerkung:
Siehe auch
http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=270.msg1157;topicseen#msg1157


   St. Pölten (OTS/SPI ) - Den kommenden Welt-Nichtrauchertag am 31.
Mai nutzt NÖ Gesundheitslandesrätin Mag.a Karin Scheele, um einmal
mehr auf die Gefahren des Rauchens aufmerksam zu machen. "Dass
Rauchen gesundheitsschädlich ist, ist allgemein bekannt. Die Gefahren
des Passivrauchs werden aber nach wie vor unterschätzt und
verharmlost. Von NichtraucherInnen wird noch immer falsch verstandene
Toleranz eingefordert. Aber es muss klar sein, Passivrauch ist eine
ernste Gesundheitsgefährdung. In Österreich sterben jährlich rund
1.000 NichtraucherInnen an den Folgen des Passivrauchs. Daher ist es
absolut notwendig, den Schutz der NichtraucherInnen in den Focus der
Aufmerksamkeit zu rücken", so NÖ Gesundheitslandersrätin Mag.a Karin
Scheele.

"Der Rauch ist keine harmlose Belästigung, die man tolerieren sollte,
sondern eine ernsthafte Gesundheitsgefahr für alle die passiv
mitrauchen müssen. In Zigarettenrauch sind über 4.000 chemische
Verbindungen, darunter zahlreiche krebserregendeStoffe und Gifte wie
Arsen und Formaldehyd. Studien belegen außerdem, dass der
Nebenstromrauch, also jener Rauch der beim Verglimmen einer Zigarette
entsteht, 4-toxischer ist als der Hauptstromrauch. Der
Nebenstromrauch macht aber an die 85 Prozent des Rauches aus", macht
Landesrätin Scheele deutlich.

Wie stark man durch den blauen Dunst belastet ist, zeigt unter
anderem der "Smokerlyzer" des Rauchertelefons an der bei
Gesundheitstagen und Präventionsveranstaltungen aber auch im Rahmen
der 5-wöchigen ambulanten Raucherberatung zum Einsatz kommt. Gemessen
werden die Anteile von Kohlenmonoxid in der Atemluft, der
prozentuelle Anteil der roten Blutkörperchen die statt Sauerstoff
Kohlenmonoxid transportieren. "Kohlenmonoxid belastet RaucherInnen
und auch PassivraucherInnen, weil das Herz schneller schlagen muss,
um genug Sauerstoff zu transportieren. Das Herz selbst bekommt zu
wenig Sauerstoff, das Risiko für Lungenkrankheiten", erläutert
Landesrätin Scheele. Diese negativen Einflüsse auf die Gesundheit
sind sowohl bei RaucherInnen als auch bei PassivraucherInnen deutlich
erkennbar.

"Für alle die mit dem Rauchen aufhören wollen, gibt es beim
österreichweiten Rauchertelefon der NÖGKK rasche, kompetente und
kostenlose Beratung. Im ersten Quartal dieses Jahres registrierte das
Rauchertelefon fast 1.500 Anrufe, aus diesen Kontaktaufnahmen
resultierten über 900 Beratungsgespräche, was eine weitere Steigerung
gegenüber dem Vorjahr bedeutet", berichtet LRin Scheele. Am
Welt-Nichtrauchertag, der unter dem Motto "Probier's doch mal
rauchfrei" steht, ist das Rauchertelefon übrigens extra lange
erreichbar - am 31. Mai sind die ExpertInnen von 10 bis 22 Uhr unter
der Nummer 0810 810 013 erreichbar. www.rauchertelefon.at
(Schluss) kr

Rückfragehinweis:
   SPNÖ-Landesregierungsfraktion/SPNÖ-Landtagsklub
   Mag. Andreas Fiala, Pressesprecher LHStv. Dr. Sepp Leitner
   Tel.: 02742/9005 DW 12794, Mobil: 06642017137
   andreas.fiala@noel.gv.at
   www.noe.spoe.at

4337

WELTNICHTRAUCHERTAG 2010

Utl.: Neue Studie zum Thema "Geschlecht und Tabak" soll vor allem Frauen auf negative Effekte des Rauchens aufmerksam machen =

   Wien (OTS) - Am Montag, den 31. Mai 2010 ist Weltnichtrauchertag -
ein Tag, an dem weltweit auf die Gefahren des Tabakkonsums und die
vermeidbaren Todesfälle und Krankheiten in seinem Gefolge aufmerksam
gemacht und auch gezeigt werden soll.

   Der Weltnichtrauchertag 2010 steht unter dem Motto "Geschlecht und
Tabak" und soll vor allem auf die der auf Frauen ausgerichteten
Marketingstrategien der Tabakindustrie aufmerksam machen. In
Österreich sind 30% aller Frauen (im Alter ab 16 Jahren)
Raucher.1,2,3, Jährlich sterben 2.553 Frauen an den durch das Rauchen
bedingten Folgeerkrankungen4.

   Es ist unabdingbar wichtig, speziell Frauen und Mädchen vor den
schädlichen Folgen des Rauchens zu schützen. Im Kampf gegen das
Rauchen ist primär darauf zu achten, Menschen daran zu hindern,
überhaupt zur Zigarette zu greifen. Weiters besteht auch ein
besonderer Bedarf, Frauen, die bereits rauchen, erfolgreich und
richtig dabei zu unterstützen, dieses Laster wieder abzulegen.

   Die im Rahmen unseres Gesundheitssystems vorgesehenen Mittel und
Maßnahmen zum Verzicht auf Nikotin müssen entsprechend finanziert und
unterstützt werden, um Raucher entsprechend zu ermutigen, mit Hilfe
dieser Maßnahmen ihrer Nikotinsucht auch tatsächlich Herr zu werden.

Wie Frauen versuchen, das Rauchen aufzugeben

   Untersuchungen haben gezeigt, dass Frauen, die bereits rauchen,
generell weniger Versuche unternehmen, das Rauchen aufzugeben und
auch eine geringere Erfolgsrate in Bezug auf eine dauerhafte
Rauchfreiheit aufweisen.5

   Eine von Pfizer in Auftrag gegebene und von YouGov bei 8.061
Frauen in ganz Europa durchgeführte Untersuchung konnte zeigen, dass
in Österreich Frauen durchschnittlich 3 Versuche unternehmen, das
Rauchen aufzugeben.6 Auch für Männer sind es durchschnittlich 3
Aufgabeversuche.6

   Die häufigste Methode zum Rauchstopp des Rauchens bei Frauen in
Österreich konzentriert sich ausschließlich auf die eigene
Willenskraft - 51% haben versucht, auf diese Weise das Rauchen
aufzugeben.6 Andere Untersuchungen zeigen allerdings, dass nur etwa
3% aller Raucher, die versuchen, das Rauchen mit Willenskraft alleine
aufzugeben, auch nach einem Jahr noch immer rauchfrei sind.7

   58% aller Frauen in Österreich denken nicht daran, eine Beratung
Ihres Arztes bezüglich eines Rauchstopps einzuholen6, obwohl
Untersuchungen gezeigt haben, dass selbst schon eine kurze Beratung
durch einen Arzt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Raucher dauerhaft
abstinent bleibt, um bis zu 30% erhöhen kann.8

   36% aller Frauen in Österreich erachten eine Beratung durch ihren
Arzt als letzte Möglichkeit, um das Rauchen erfolgreich aufzugeben.8

   Unterstützende Hilfe durch Freunde und Familie ist für Frauen bei
ihren Rauchstoppversuchen ebenfalls von großer Bedeutung; 47% aller
Frauen in Österreich würden Hilfe und Beratung durch Freunde oder
Bekannte, die das Rauchen bereits erfolgreich aufgegeben haben, in
Anspruch nehmen.8

   4% aller Frauen in Österreich würden es nicht in Betracht ziehen,
ihren Hausarzt zu konsultieren, da sie Angst oder Sorge hätten, dass
er/sie kein Verständnis zeigen würde.8 Dies gilt im Vergleich dazu
für 8% aller Männer.

   Andere Untersuchungen zeigen, dass Frauen in ganz Europa weniger
davon überzeugt sind, das Rauchen erfolgreich aufgeben zu können, als
Männer (30 % im Vergleich zu 53%).9 

   Der Hauptgrund, warum Frauen eine Beratung durch ihren Arzt nicht
in Betracht ziehen würden, ist allerdings, dass sie davon überzeugt
sind, dass ein erfolgreicher Rauchstoppversuch nur von der nötigen
Willenskraft abhängig ist.6

   Eine Frage des Lebensstils oder eine tatsächliche Erkrankung?
In Österreich gilt Rauchen derzeit in der öffentlichen Meinung nicht
als medizinische Krankheit - tatsächlich sind mehr als die Hälfte
aller Frauen in Österreich (56%) der Meinung, dass Rauchen eine
Entscheidung für einen bestimmten Lebensstil darstellt.1

   Allerdings sind laut einer Untersuchung im Auftrag von Pfizer 81%
der Ärzte in Österreich davon überzeugt, dass Rauchen eine
medizinische Krankheit darstellt.10

   41% der Ärzte in Österreich würden ihren Patienten proaktiv einen
Rauchstoppversuch vorschlagen, gleichgültig ob der Patient/die
Patientin um eine diesbezügliche Beratung oder Konsultation gebeten
hat.10

Die wichtigsten Fakten & Hilfestellungen:

 1. Nikotin macht süchtig und führt dazu, dass Raucher von Tabak
 abhängig werden und bleiben.11

 2. Tabakabhängigkeit ist eine chronische, rezidivierende
 Krankheit11 und muss als solche behandelt und nicht als
 Lebensstilentscheidung erachtet werden.

 3. Die Erfolgschancen für einen Rauchstoppversuch können sich mit
 Beratung und Unterstützung durch einen Arzt erheblich verbessern.
 Untersuchungen haben gezeigt, dass bereits eine kurze Konsultation
 eines Arztes die Chancen auf einen erfolgreichen Rauchstopp um bis
 zu 30% verbessern kann.8

 4. Andere Untersuchungen zeigen auch, dass nur etwa 3% aller
 Raucher, die sich bei ihren Aufgabeversuchen auf reine Willenskraft
 verlassen, nach einem Jahr noch immer rauchfrei sind.7

 5. Es ist höchste Zeit für einen neuen Ansatz bei der Bekämpfung
 der Nikotinsucht und beim Rauchstopp.

 6. Besuchen Sie noch heute Ihren Arzt, um mit ihm einen für Sie
 passenden Rauchstopp-Plan auszuarbeiten oder besuchen Sie die
 Website www.quitwithhelp.com

Über Pfizer Corporation Austria

   Pfizer Corporation Austria ist die österreichische Niederlassung
von Pfizer Inc., des weltweit größten biopharmazeutischen
Unternehmens. Pfizer ist heute in über 150 Ländern mit
Niederlassungen präsent und erforscht, entwickelt, produziert und
vermarktet verschreibungspflichtige Medikamente für Mensch und Tier.
Pfizer Inc. investiert mehr als US$7 Milliarden jährlich in Forschung
und Entwicklung innovativer, lebensrettender und die Lebensqualität
verbessernder Medikamente der verschiedensten therapeutischen
Bereiche wie Herz-Kreislauf, Infektionskrankheiten, Neurologie,
Onkologie, Augenheilkunde, Urologie und Atemwegserkrankungen. Pfizer
Corporation Austria ist ein wichtiger Partner der medizinischen
Forschung und Entwicklung in Österreich.

Literatur:

   1. Sofern nicht anders angegeben, stammen alle Angaben von YouGov
Plc, einer internationalen Studiengruppe. Die gesamte
Stichprobengröße umfasste 16.036 Erwachsene im Alter ab 18 Jahren in
insgesamt 16 Ländern (Vereinigtes Königreich, Frankreich, Italien,
Deutschland, Spanien. Schweden, Dänemark, Norwegen, Griechenland,
Irland, Österreich, Schweiz, Portugal, Belgien, Niederlande und
Finnland). Die Feldarbeit wurde im November und Dezember 2009
durchgeführt. Die Untersuchung erfolgte online. Die Angaben und
Zahlen sind für das Profil des jeweiligen Landes aufgrund einer
Kombination von kontrollierten Interviews und einer Gewichtung der
Daten entsprechend repräsentativ.

   2. Beruhend auf Statistiken (gesamte erwachsene und erwachsene
weibliche Bevölkerung aus Eurostat; Angaben für Mai 2010 aus
http://www.ots.at/redirect/epp.eurostat.ec.europa.eu

   3. European Commission Survey on Tobacco Analytical Report #245.
Pub. March 2009. Accessed online at:
http://ec.europa.eu/public_opinion/flash/fl_253_en.pdf

   4. Peto R, Lopez AD, Boreham J, Thun M (2003). Mortality from
smoking in developed countries 1950-2000. 2nd edition (data updated
June 2006). Oxford

   5. Samet JM, Yoon SY, eds. (2001). Women and the tobacco epidemic:
challenges for the 21st century. Geneva, World Health Organization.
Accessed online at:
http://www.who.int/tobacco/media/en/WomenMonograph.pdf

   6. Sofern nicht anders angegeben, stammen alle Angaben von YouGov
Plc, einer internationalen Studiengruppe. Die gesamte
Stichprobengröße umfasste 16.036 Erwachsene im Alter ab 18 Jahren in
insgesamt 16 Ländern (Vereinigtes Königreich, Frankreich, Italien,
Deutschland, Spanien. Schweden, Dänemark, Norwegen, Griechenland,
Irland, Österreich, Schweiz, Portugal, Belgien, Niederlande und
Finnland). Die Feldarbeit wurde im November und Dezember 2009
durchgeführt. Die Untersuchung erfolgte online. Die Angaben wurden
nicht gewichtet

   7. Smoking cessation guidelines and their cost effectiveness.
Thorax 1998; Vol 53 Supplement 5, part 2, S11-S16.

   8. World Health Organisation (WHO). "WHO urges health
professionals to engage in tobacco control" 31 May 2005. Accessed
online at:
http://www.who.int/mediacentre/news/releases/2005/pr22/en/index.html/
. Last accessed April 2010

   9. Audrain J, Gomez-Caminero A, Robertson AR., et al. Gender and
ethnic differences in readiness to change smoking behavior. Women's
Health 1997;3:139-150. Accessed online at:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9332155?log$=activity

   10. Sofern nicht anders angegeben, stammen alle Angaben von YouGov
Plc, einer internationalen Studiengruppe. Die gesamte
Stichprobengröße umfasste 16.036 Erwachsene im Alter ab 18 Jahren in
insgesamt 16 Ländern (Vereinigtes Königreich, Frankreich, Italien,
Deutschland, Spanien. Schweden, Dänemark, Norwegen, Griechenland,
Irland, Österreich, Schweiz, Portugal, Belgien, Niederlande und
Finnland). Die Feldarbeit wurde im November und Dezember 2009
durchgeführt. Die Untersuchung erfolgte online. Die Angaben wurden
nicht gewichtet.

   11. Peters M, Morgan L. The pharmacotherapy of smoking cessation.
MJA. Vol 176: 486-490. 2002

Rückfragehinweis:

~
   Pfizer Corporation Austria
   Pressekontakt
   Mag. (FH) Eva Christina Denk
   Pfizer Corporation Austria Gesellschaft m.b.H.
   Floridsdorfer Hauptstraße 1, A-1210 Wien
   
   eva.denk@pfizer.com
   Tel: +43 1 521 15 156
   www.pfizer.at

4338

Anm.:
In 20 Jahren verdoppelte sich bei Frauen der Blasenkrebs, eine typische Rauchererkrankung;
zudem geht dies bei Frauen fast doppelt so oft tödlich aus!



31. Mai, Weltnichtrauchertag 2010: Warum Frauen mit dem Rauchen nicht aufhören können - ANHANG
Utl.: Weibliche Emanzipation fehlt beim Rauchausstieg


OTS0123 5 CI 0678 OKD0001 Do, 27.Mai 2010

31. Mai, Weltnichtrauchertag 2010: Warum Frauen mit dem Rauchen nicht aufhören können - ANHANG

Krebshilfe Broschüre: Ratgeber Rauchen Kostenlos unter service@krebshilfe.net oder 01/7966450 bzw. zum Download auf www.krebshilfe.net erhältlich.

RATGEBER FÜR RAUCHER, NICHTRAUCHER UND PASSIVRAUCHER



   Wien (OTS) - Jahrzehnte lang war Rauchen männlich: Marlboro Man
und seine Freunde waren in den 70iger Jahren Vorbild für 85 %
männliche und 15 % weibliche RaucherInnen. Mit den 80iger Jahren
begann sich dieses Verhältnis zu verändern. Derzeit rauchen in
Österreich 34 % der Männer und 23 % der Frauen, wobei der Anteil der
Raucherinnen stetig steigt. Frauen emanzipieren sich beim Rauchen,
sie emanzipieren sich auch bei den Rauchfolgen - die Erkrankungsraten
bei COPD, Lungenkrebs etc. steigen. Frauen emanzipieren sich aber
noch nicht beim Rauchausstieg. Anlässlich des Weltnichtrauchertages
präsentiert die Österreichische Krebshilfe die "Raucherentwöhnung aus
Gendersicht".

   Die Unterschiede zwischen Mann und Frau sind - wie in vielen
anderen Bereich des Lebens - auch beim Rauchverhalten und vor allem
beim Rauchausstieg erkennbar und wurden in den letzten Jahren
intensiver erforscht. "Der Anstieg der weiblichen Raucherkarrieren
ist eine traurige Erfolgsstory. Frauen emanzipierten sich beim
Rauchen, aber beim Raucherausstieg haben sie viel weniger Engagement,
als ihre männlichen Kollegen," erklärt Krebshilfe Präsident Univ.
Prof. Dr. Paul Sevelda. Resultat dieser Entwicklung ist der Anstieg
von Erkrankungen wie COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung)
oder Lungenkrebs bei Frauen.

   Anlässlich des Weltnichtrauchertages 2010 präsentiert Pneumologe
Prim. Dr. Herwig Schinko von der Österreichischen Krebshilfe die
wichtigsten Fakten zur "Raucherentwöhnung aus Gendersicht".

~
1. Frauen haben schlechtere Chance beim Rauchausstieg. Tatsächlich
   werden nur 10-20% rauchfrei, bei den Männern sind es 40-50% der
   Entzugswilligen. Innerhalb von Entwöhngruppen werden bei Frauen
   aber weniger Rückfälle verzeichnet als bei Männern.
2. Nach einem Rauchstopp kommen bei Raucherinnen öfters negative
   Gefühlszustände vor als bei Männern. Wenn diese stark ausgeprägt
   sind, nimmt auch die Zuversicht ab, rauchfrei zu bleiben.
   Stress, emotional negative Situationen sowie Belastungen - vor
   allem in der Partnerschaft und im Beruf - lassen Frauen leichter
   rückfällig werden.
3. Das weibliche Rauchverhalten schwankt mit dem
   Menstruationszyklus. Dies bedeutet, dass sich das Verlangen nach
   Nikotin vor und während der Menstruation verstärkt. Als
   Langzeiteffekt kommen Frauen ein Jahr früher in die
   Wechseljahre.
4. Raucherinnen bekommen nach der Pilleneinnahme weniger leicht
   Kinder. Schwangerschaft und Kinderwunsch sind aber starke
   Motivationsgründe, rauchfrei zu werden. Während der
   Schwangerschaft raucht 1/3 der Raucherinnen ohne Unterbrechung
   und Zigarettenreduktion weiter, 1/3 schafft es, rauchfrei zu
   werden und zu bleiben, während 1/3 nach der Schwangerschaft
   wieder zu rauchen beginnt.
5. Frauen, die vor oder nach der Menopause stehen, verzeichnen
   einen höheren Erfolg bei der Raucherentwöhnung.
6. Während Raucher beiderlei Geschlechts zu ca. 48% nikotinabhängig
   sind, erwarten sich eher Frauen eine stimmungsregulierende
   Wirkung des Nikotins.
7. Obwohl beim Körpergewicht keine erkennbaren Unterschiede
   zwischen Rauchern und Nichtrauchern bestehen, stellt gerade für
   Frauen eine mögliche Gewichtszunahme beim Rauchausstieg ein
   größeres Problem dar, als bei Männern. Während nur 35% der Männer
   eine Gewichtszunahme von 2-3 kg beim Rauchstopp nicht tolerieren,
   sind es bei Frauen 75%. Interessant ist auch, dass tatsächlich
   die Gewichtszunahme bei Frauen etwas größer ausfällt als bei
   Männern. Allerdings "normalisiert" sich das Gewicht über Jahre
   wieder.
8. Auf einen Nikotinersatz beim Zigarettenausstieg scheinen Frauen
   weniger zu anzusprechen als Männer. Nikotinersatzprodukte kommen
   beim Einzel- wie Gruppenausstieg in Frage.
~

"Weibliche" Motive und Tipps für den Rauchausstieg

   "Für Raucherinnen sind vor allem Motivation und Stärkung des
Selbstvertrauens Motive für den Rauchausstieg", so der Pneumologe
Prim. Dr. Herwig Schinko. "Einfache Tipps und Tricks, wie z.B. Apfel
statt Zigarette oder der Zeitpunkt des Ausstiegs fern dem
Menstruationszeitpunkt können helfen, den Weg zur Rauchfreiheit zu
erleichtern und dabei auch erfolgreich zu bleiben," so Schinko.
Entspannungsübungen oder Bewältigungsstrategien in
Konfliktsituationen zählen ebenso zu den "weiblichen"
Therapieansätzen, wie Unterstützung durch Ernährungs- oder
Sportberatung.

   Trotzdem gibt es DIE erfolgversprechende Motivation zum
Raucherausstieg für Raucherinnen nicht. Obwohl sie an einem
nachhaltigen Lebensstil interessiert sind, ist ihr Bewusstsein für
die Bedrohung durch den Zigarettenrauch - anders als bei Männern -
nicht wirklich ausgeprägt. "Wünschenswert wäre, wenn Raucherinnen
auch hier Emanzipation zeigen würden," so Krebshilfe Präsident
Sevelda. "Dies wäre vor allem auch notwendig, um eine Trendwende
herbeizuführen. In den USA hat beispielsweise bereits in den späten
80er Jahren der rauchbedingte Lungenkrebs den Brustkrebs als
Todesursache Nr. 1 bei Frauen überholt."

   
AOM/Original Text Service, sowie über den Link "Anhänge zu dieser
Meldung" unter http://www.ots.at

Rückfragehinweis:
   Österreichische Krebshilfe
   Tel.: 01/7966450
   service@krebshilfe.net

4339
Angeblich sind der Hauptverband (Chef Dr. Schelling, ÖVP, WKO-VZ.Präs.),
die WKO, die ÖVP, Stöger mit der SPÖ, die Tabaklobbyisten
Schuld an der Österreichischen Misere:
3 Passivrauchtote täglich und 11.000 Rauchertote zusätzlich jedes Jahr!



Weltnichtrauchertag 2010

Utl.: Der Beitrag der Sozialversicherung für ein längeres und rauchfreies Leben


   Wien (OTS) -   Jede Stunde stirbt in Österreich ein Mensch an den
Folgen des Tabakrauchs. Eine österreichweit durchgeführte
Gesundheitsbefragung der Statistik Austria zeigt, dass 1,6 Mio.
ÖsterreicherInnen täglich rauchen. Neben den gesundheitlichen Folgen
des Tabakkonsums stellt auch der Passivrauch eine massive Bedrohung
für die Gesundheit dar. PassivraucherInnen verlieren rund 9 Monate an
Lebenserwartung, so eine Studie des Instituts für Höhere Studien
(IHS). Rauchen stellt heute das bedeutendste Gesundheitsrisiko für
Atemwegs-, Herz-Kreislauf-, sowie Krebserkrankungen dar und ist die
wichtigste vermeidbare Ursache von vorzeitigem Tod. RaucherInnen
haben im Durchschnitt eine um 5 Jahre niedrigere Lebenserwartung als
NichtraucherInnen. Maßnahmen der RaucherInnenentwöhnung und zum
NichtraucherInnenschutz sind deshalb wichtiger Bestandteil einer
nationalen Gesundheitspolitik.
  Viele RaucherInnen sind mit ihrem Rauchverhalten unzufrieden und
möchten etwas verändern, einige möchten ihren Konsum reduzieren,
manche ganz mit dem Rauchen aufhören. Die österreichische
Sozialversicherung bietet schon seit vielen Jahren unterschiedliche
Möglichkeiten zur RaucherInnenentwöhnung an: stationäre und ambulante
Programme und das Rauchertelefon, eine gelungene Kooperation zwischen
den Krankenversicherungsträgern, den Ländern und dem
Bundesministerium für Gesundheit (www.rauchertelefon.at, 0810810013).

  Die Sozialversicherung übernimmt mit Beratungs- und
Entwöhnungsangeboten Verantwortung für das Thema. Anlässlich des
Weltnichtrauchertages 2010 betont Dr. Probst: "Beratungs- und
Entwöhnungsangebote können jedoch nur ein Element einer abge-stimmten
und gemeinsamen Anti-Tabakstrategie sein. Die Umsetzung eines
ausgeweiteten NichtraucherInnenschutzes, sowie intensive Aufklärungs-
und Informationskampagnen sind weitere wichtige Schritte."
  Internationale Erfahrungen zeigen, dass nur gemeinsame und
abgestimmte Maßnahmen nachhaltig ein rauchfreies Leben fördern
können. Österreich ist jedoch in der Umsetzung von wirksamen
Maßnahmen der Tabakprävention im europäischen Vergleich weit
abgeschlagen, so Dr. Josef Probst, stellvertretender Generaldirektor
im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger.
"Laut Artikel 5 des Rahmenübereinkommens der WHO zur Eindämmung des
Tabakgebrauches soll eine umfassende sektorübergreifende nationale
Anti-Tabak-Strategie für Österreich entwickelt werden. Die
Sozialversicherung versucht seit Jahren mit bisher teilweisen
Erfolgen maßgebliche Entscheidungsträger auf die Wichtigkeit des
Themas hinzuweisen
"Nur durch eine gemeinsame, alle Politik- und
Gesellschaftsbereiche umfassende Kraftanstrengung können wir dem
Problem des Tabakkonsums und den daraus resultierenden Folgen für die
Menschen und das Gesundheitswesen Einhalt gebieten", so Dr. Probst
abschließend.

 Die Sozialversicherung garantiert unabhängig von Alter, Einkommen,
sozialer Herkunft und Bildung hochwertige Gesundheitsversorgung und
eine sichere Pensionsvorsorge. Aktuell sind rund 8,2 Millionen
Menschen anspruchsberechtigt (Versicherte und mitversicherte
Angehörige). Der Behandlungsanspruch aus der Krankenversicherung wird
beim Mediziner durch das e-card-System angezeigt: Die e-card als
Schlüsselkarte enthält keine medizinischen Daten, ermöglicht dem Arzt
aber die Überprüfung des Versicherungsstatus eines Patienten und die
Nutzung weiterer Services. Der Hauptverband der österreichischen
Sozialversicherungsträger ist das organisatorische Dach über der
solidarischen Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung Österreichs.

Rückfragehinweis:
   Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Pressestelle
   Tel.: (++43-1) 71132-1120
   dieter.holzweber@hvb.sozvers.at
   http://www.sozialversicherung.at


Anm.: Dieses Lippenbekenntnis ist eine Farce, Hr. Dr. Schelling (Chef vom Hauptverband aller Kassen)!
Wenn alle Kassen für generellen Schutz der Nichtraucher in Lokalen und Öffentlichen Gebäuden wären,
dann bräuchten wir uns nicht mit dem Gesetz einer Bananenrepublik herumstreiten!
Haben Sie nicht gewusst, dass wir Österreicher um 511 Mill. € jedes Jahr zuzahlen müssen, zu den "Schäden" die uns die Raucher anrichten?
Zuerst müssen es die Kassen zahlen, dann wir, und vor allem: Deshalb werden Nichtrauchern Medikamente oft nicht bewilligt!


4340
Ö s t e r r e i c h Medienberichte 1 / Weltnichtrauchertag ff.
« am: Mai 30, 2010, 01:36:25 Vormittag »

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100529_OTS0024/stoeger-nichtrauchen-gesellschaftlich-staerken

Stöger: Nichtrauchen gesellschaftlich stärken
Utl.: Gesundheitsminister startet Bewusstseinskampagne


   Wien (OTS) - Den Weltnichtrauchertag 2010 am 31. Mai nimmt
Gesundheitsminister Alois Stöger zum Anlass, die Gastronomen
aufzufordern, den geltenden Nichtraucherschutz einzuhalten. "Mit 1.
Juli ist die Übergangsfrist zu Ende, die Zeit der Ausreden vorbei.
Jene, die sich nicht an die Gesetze halten, müssen entsprechend
gestraft werden", bekräftigt Stöger.

Überdies fordert der Gesundheitsminister die Verwaltungsbehörden auf,
die Einhaltung des Tabakgesetzes durch effiziente Kontrollen zu
gewährleisten. Von den Trafikanten verlangt Stöger die strikte
Einhaltung der Jugendschutzgesetze, die den Verkauf von Zigaretten an
Jugendliche verbieten.

Stöger fordert prinzipiell mehr Verantwortung für die jungen Menschen
ein: "Das Vorbild, besonders von Eltern und Pädagoginnen und
Pädagogen, prägt nachhaltig das Verhalten der jungen Menschen. Da
sind alle gefordert", so der Gesundheitsminister. Der
Weltnichtrauchertag sei Anlass, den eigenen Lebensstil zu überdenken.
"Wir sollten diesen Anlass nicht ungenützt verstreichen lassen",
lautet Stögers Appell. Im Gesundheitsministerium werde aus diesem
Grund derzeit an einer Nichtraucherkampagne gearbeitet. "Die Kampagne
wird im Juni starten und einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung jener
Gruppen leisten, die besonders viel rauchen. Sie richtet sich
schwerpunktmäßig vor allem an junge Menschen", betonte der
Gesundheitsminister.

"Die Stärkung der Nichtraucherinnen und Nichtraucher ist mein
erklärtes Ziel. Dennoch muss auch den Raucherinnen und Rauchern Hilfe
angeboten werden", so Stöger, der in diesem Zusammenhang auf das
Rauchertelefon verweist. "Diese Kooperation von
Gesundheitsministerium, Sozialversicherungsträgern und Bundesländern
bietet Raucherinnen und Rauchern wertvolle Unterstützung im Kampf
gegen ihre Sucht an", so der Gesundheitsminister abschließend.

Rückfragehinweis:

~
   Bundesministerium für Gesundheit
   Sigrid Rosenberger, Pressesprecherin
   Radetzkystraße 2, 1030 Wien
   Tel.: +43/1/71100-4506
   sigrid.rosenberger@bmg.gv.at
   http://www.bmg.gv.at

4341
2 Kommentare zum vorstehenden Artikel in den OÖ.N.

Nichtraucherschutz? Nicht in Österreich! · von www.Rauchersheriff.at · 28.05.2010 16:30 Uhr

Ab 2013 gibt es ein EU-Gesetz. Bis dort hin werden mehr als 11.000 Raucher und mehr als 1000 Passivraucher jährlich vorzeitig sterben. Zahl der rauchenden Jugendlichen steigt weiterhin; für Tabakprävention steht jedoch kein Geld zur Verfügung.
Nur eine Hand voll Wirte haben umgebaut. Als Anzeiger missbraucht man die Opfer, weil sich der Staat seiner Verantwortung nicht stellen will.
Der Entzug der Konzessionen unkooperativer Wirte und Trafikanten beginnt. Nach monatelanger absichtlicher Weigerung der Inhaber das Gesetz umzusetzen ein konsequenter letzter Schritt. Gegen Centerleiter ermittelt die Staatsanwaltschaft. Es ist für uns unverständlich, dass es die Vertreter der Wirtschaft so weit kommen ließen und die Besitzer der betroffenen Unternehmen im Regen stehen ließen.
BM. Stöger ruft weiter auf zu Meldungen von Wirten, siehe www.sis.info und ein Volksbegehren kann auf www.nichtraucheninlokalen.at unterzeichnet werden.
Dietmar Erlacher, Krebspatient



Tatsachen · von KARLLINZ · 28.05.2010 07:41 Uhr
Trotz Kenntnis dieser Tatsachen sind unsere Politiker zu feige ein Rauchverbot in der Gastronomie einzuführen. Was kümmern sie schon die paar tausend frühzeitig Verstorbene, was kümmern sie schon die jährlich fast 1.000 Getöteten durch Passivrauchen - wichtig erscheint ihnen einzig und allein, den Tag ohne Schwierigkeiten mit der Tabakmafia hinter sich zu bringen und das Pensionsalter zu erreichen - so habe ich den Eindruck...

4342

100 % Steigerung bei Frauen mit Blasenkrebs in den letzten 20 Jahren!

Jeder 10. Raucher hat bereits Blasenkrebs oder eine Vorstudie und weiß es (noch) nicht.

Die Todesrate nach Blasenkrebs ist bei Frauen höher als bei Männer.

Infos in unserem Krebsforum: http://www.krebsforum.at/forum/index.php/board,20.0.html

4343

Das stand noch im Krebsforum.
Durch die jetzige Aussendung der NÖ. SP Gesundheitslandesrätin wurde es wieder aktuell!
Warum hat sie sich nicht distanziert von solchen Forderungen.


 
http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,3396.msg9055.html#msg9055
   
NÖ.: SP. und WV. für vorsätzlichen Tod der NÖ. Bevölkerung verantwortlich?
« Antworten #4 am: 08. Juli 2009, 22:08 »
   ZitierenZitat Beitrag ändernÄndern Beitrag löschenLöschen Thema teilenThema teilen

KEINE ANTWORT bisher von der GESUNDHEITSSTADTRÄTIN,
klingt nach stiller Äußerung wie Parteikollege Stöger: Das schau ich mir einmal jetzt an, 3 Passivrauchtote/Tag sind mir egal, oder?


Von: krebspatient-krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Mittwoch, 08. Juli 2009 23:22
An: 'servicenoe@spoe.at'; 'post.lhstvleitner@noel.gv.at'; 'post.lrscheele@noel.gv.at'; 'fsg_noe@hotmail.com'; 'noe.frauen@spoe.at'
Betreff: 1. Krebsforum Österreich! NÖ.: SP. und WV. für vorsätzlichen Tod der NÖ. Bevölkerung verantwortlich?

Siehe:
http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,3396.msg9055.html#msg9055

Zur Kenntnis,
mit dem Ersuchen um Stellungnahme im 1. Krebsforum Österreich!
MfG.       
                         K f K
  Verein Krebspatienten für Krebspatienten
Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
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    Dietmar Erlacher, Bundesobmann



Starker Tobak!

Seit 2005 müssen alle Einkaufszentren rauchfrei sein!

JETZT verlangt die SPÖ Niederösterreich, mit dem Sozialistischen Wirtschaftsverband: "Übergangslösung!"

Haben die Wirte und die SPÖ NÖ. und der Soz. Wirtschaftverband 4 1/2 Jahre geschlafen?

Wie lange soll eine "Übergangsregelung" denn bei der SPÖ dauern?

Waren viereinhalb Jahre seit Gesetzwerdung zu kurz?

Sind 6 Monate seit dem neuen Tabakgesetz (für außenliegende Gaststätten) zu kurz?

Warum haben diese Gastwirte nicht längst den Umbau durchgeführt?

Eine Zwischenwand mit einer Glas-Türe, vierseitig Dichtungen und Türschließer, bekommt man in 4 bis 8 Wochen!

Wie lange sollen noch täglich 4 Passivrauchtote sterben?

Wie lange sollen noch täglich zig Menschen wegen Passivrauch schwerste Erkrankungen bekommen?


Die SPÖ NÖ. ist gut beraten, das Leben der NiederösterreicherInnen zu schützen und

sofort die Lokale in NÖ. auf Einhaltung des Gesetzes von 2005 kontrollieren lassen, und

bei Verstöße (80 bis 90 %!) sofort anzeigen! Auch Raucher in EKZ müssen bis 100.- € lt. Gesetz Strafe zahlen!


Die SPÖ-NÖ. soll die Verwaltungsstrafen als Hilfe für die Bevölkerung zweckwidmen lassen:

K O S T E N F R E I E    R A U C H E R E N T W Ö H N U N G :

1) Gespräche beim Hausarzt

2) Gruppentherapien und

3) Medikamentöse Unterstützungen (3 bzw. 6 Monate)


"Das Rauchverbot in EKZ habe zu einem starken Rückgang der Gäste und einem

drastischen Umsatzeinbruch von bis zu einem Drittel und mehr geführt."

Bitte wo denn?

Welche EKZ in NÖ. halten sich an das Gesetz, (bereits seit 2005!!!), vielleicht die SCS?

Herr Vizepräsident und Spartenvorsitzender des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes

Niederösterreich (SWV NÖ) im Tourismus, Komm.-Rat Ernst Riedl,

Herr Landeshauptmann Stv. und Frau LR. für Volksgesundheit:

Hätten Sie den Chirurgenkongress vor 5 Wo., oder Psychoonkologiekongress vor 3 Wo.,

oder heute/gestern den Onkologiekongress besucht, Ihnen wäre speiübel geworden beim Anblick der

dahinsiechenden Raucher und Passivraucher,

mit Lungenkrebs, mit Kehlkopfkrebs, mit Blasenkrebs und seitlichem Ausgang, mit Schlaganfall, mit Herzinfarkt,

mit dem andauernden Nachziehen einer Sauerstoffflasche wegen COPD, mit ..... !

Besuchen Sie die Lungenkrebsabteilung im LKH. St. Pölten und die Pathologie,

buchen Sie einen "Rundgang" bei den Raucherkranken mit dem Ärztlicher Direktor Dr. Andreas Schneider, St. Pölten,

besuchen Sie die Lungenheilanstalten in Ihrem Bundesland,

melden Sie sich bei der Raucherberatung in Ihrer NÖ.GKK!



Lieber User:

Fragen Sie die SPÖ NÖ. und den WV. NÖ. ob ihnen 4 Passivrauchtote/Tag zu wenig sind,

davon sicher viele KellnerInnen (gibt s in NÖ. keinen Arbeitnehmerschutz vor schwer kanzerogenen Stoffen!),

fragen Sie, ob sie noch mehr als 14.000 Rauchertote im Jahr wollen?



Landesgeschäftsstelle der Sozialdemokratischen Partei Österreichs
Landesorganisation Niederösterreich,
Niederösterreichring 1a
A-3100 St. Pölten
Telefon: +43 (2742) 2255-0
Fax: +43 (2742) 2255-101
mit

Parteiobmann,
LHptm. Stv.,
LR.in für "Volksgesundheit",
Arbeitnehmervertreter,
Frauenbewegung, etc.

wieso widerrufen Sie nicht sofort derartige Aussendungen?

Herr LHptm. Stv., ff., bitte schreiben Sie uns "Ihre Meinung" dazu hier ins Forum,
denn schließlich: http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,1072.msg8721.html#msg8721


Sie sind SPÖ-Mitglied?
Sind Sie Restaurant-Besucher?
Wenn Sie sich beschweren wollen:
servicenoe@spoe.at, post.lhstvleitner@noel.gv.at, post.lrscheele@noel.gv.at, fsg_noe@hotmail.com, noe.frauen@spoe.at

4344

Franz Fischler

"Weil Rauchen auch die Gesundheit der Nichtraucher gefährdet, müssen alle öffentlich zugänglichen Räume in Österreich zur Nichtraucher-Zone werden. Nur so sind wir vor den Gefahren des Passivrauchens weitgehend geschützt. Ein komplettes Rauchverbot in Lokalen ist die logische Konsequenz daraus. Als Menschen tragen wir Verantwortung für andere. Verantwortungsvolles Handeln und Gastfreundschaft heißt im konkreten Fall, den Gästen ein angenehmes Miteinander in gesunder rauchfreier Atmosphäre zu ermöglichen."

http://nichtraucheninlokalen.at/unterstuetzer

4345
 

bitte verwenden


Weltnichtrauchertag bleibt Tabakkrebstag

bzw. später dann als ....

Nichtraucherschutz? Nicht in Österreich!

Von Seiten der EU ist erst ab dem Jahr 2014 mit einem Nichtraucherschutzgesetz zu rechnen. Die österreichische Regierung unternimmt aber weiterhin nichts, um ein funktionierendes Gesetz zu schaffen. Auch in Zukunft werden also mehr als 10.000 Raucher und mehr als 1000 Passivraucher jährlich vorzeitig sterben. Rauchbedingte Erkrankungen, Verlust an Arbeitskraft und vorzeitige Todesfälle belasten die Volkswirtschaft. Durch die Tabaksteuer und verlorene Pensionsjahre wird das bei weitem nicht aufgewogen. Wir Österreicher müssen diesen Wahnsinn mit zusätzlichen 500 Millionen Euro pro Jahr mitfinanzieren.
Die Zahl der rauchenden Jugendlichen steigt weiterhin, wir liegen aber bereits an der Spitze. Durch Kinder und Jugendliche werden jährlich etwa 60 Millionen an Tabaksteuer eingenommen - eigentlich zu unrecht, sie dürfen ja noch nicht rauchen - für Tabakprävention steht jedoch kein Geld zur Verfügung.
Nur eine Hand voll Wirte haben umgebaut, es ist unwahrscheinlich. Es ist unwahrscheinlich, dass alle anderen Wirte ihr Lokal zu einem Nichtraucherlokal machen werden. Minister Stöger wird  aber weiterhin niemanden für die Exekution des Nichtraucherschutzes lt. Tabakgesetzes beauftragen. Anzeigen durch die Nichtraucher haben einen negativen Beigeschmack. Man missbraucht die Opfer, weil sich der Staat seiner Verantwortung nicht stellen will. Nach Monaten erfolgloser Versuche die Gastronomie rauchfrei zu bekommen ist die Bereitschaft aktiver Nichtraucher zu Anzeigen auch eher gering.
Wirkliche Veränderungen wird man in Zukunft wohl nur durch den Entzug der Konzessionen unkooperativer Wirte und Trafikanten erreichen. Rechtlich gesehen ist das aufgrund der Gewerbeordnung ganz einfach möglich und nach monatelanger absichtlicher Weigerung der Inhaber das Gesetz umzusetzen ein konsequenter letzter Schritt der verantwortlichen Behörden. Auch Centerleiter simd schon der Staatsanwaltschaft gemeldet worden, weiß Stöger. Es ist für uns unverständlich, dass es die Vertreter der Wirtschaft so weit kommen ließen und die Besitzer der betroffenen Unternehmen im Regen stehen ließen.
Seit 2005 in Einkaufszentren und seit 1.1.2009 bei Straßenlokalen gibt es verbotenerweise Wettbewerbsverzerrungen unter "Kollegen". Gäste und Personal werden weiterhin durch Tabakrauch geschädigt und belästigt. Einige Unternehmen (in Wien) haben Unsummen für sinnlose Umbauten verschwendet. die anderen ignorieren das Gesetz und schädigen dadurch ihren Berufsstand.
BM. Stöger ruft weiter auf zu Meldungen von Wirten, siehe www.sis.info und ein Volksbegehren kann auf www.nichtraucheninlokalen.at unterzeichnet werden.

Dietmar Erlacher, Krebspatient
           
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4346

Eine „Nachlese“ zur Podiumsdiskussion „Kein Nichtraucherschutz“ am 25.5.10 im Parlament:


http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100521_OTS0240/aviso-dienstag-25-mai-10-bis-1230-uhr-gruene-podiumsdiskussion-mit-glawischnigstoegerneuberger-ua-zu-rauchfreie-gastronomie


Personen am Podium und aus dem Publikum wollten von BM. Stöger MEHR wissen, vor allem über die Lobbyisten, doch leider …………..!
Der Hinweis „2014, oder noch später kommt ein EU-Nichtraucherschutzgesetz für Arbeitnehmer“ war ein Keulenschlag, wobei Glawischnigs Aussage „manchmal geht etwas viel schneller“ wieder etwas für positive Zukunftsaussichten stand.
Die 511 Millionen „Überling“, die wir für die Ausgaben der Raucherursachen zusätzlich zahlen müssen, ist viel Geld. Aber wir haben es ja, aber nur scheinbar. Denn wir haben fast kein Geld für Prävention, denn Stöger hat mir nicht widersprochen, dass die 12 Mill. Euro für Prävention nicht zur Raucherprävention und Raucherentwöhnung verwendet werden, sondern insgesamt für Prävention, also „alle“ Krankheiten wie Krebs, Diabetes, Alkoholiker, Herz etc.!
 
Stöger gab zu, auch weiterhin niemanden für die Exekution des Nichtraucherschutzes lt. Tabakgesetzes zu beauftragen. Innerhalb von den Büros haben die Bezirkshauptmannschaften für mehr Mitarbeiter zu sorgen – „Es gibt genügend Arbeitslose….., laut Finanzausgleich sind die Bezirkshauptleute für genügend Personal dazu verpflichtet ….“ – und vor Ort, beim Wirt in den Lokalen, hat so wie so kein Kontrolleur des Magistrates oder der Polizei was zu suchen: „Keine Raucherpolizei“!
Da wird auch in dem seit etlichen Wochen angekündigten Erlass, dzt. zur Kontrolle beim Verfassungsdienst des Bundeskanzleramtes, nichts Besonders drinnen stehen, wenn er überhaupt versandt wird. Die dort vermerkte Ankündigung einer empfindlicheren Höchststrafe ist eine Farce, nachdem der UVS und VfGH selbst 500.- Eurostrafen herabgesetzt hat. Ähnlicher Meinung war auch SO. Dr. Preglau, stellvertretend für den Wirtschaftsminister. Die dort angeblich festgehaltene Anpassung der Strafhöhe an die persönlichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten des Wirtes ist ein alter Hut und wird, lt. OA. Mag. Oliver Birbaumer (Leiter vom MA. 20. Bez. und „Spezialist“ i. S. des Tabakgesetzes für die Wiener Magistratsämter), bereits immer schon durchgeführt. Dies sei mit ein Grund, dass Anzeigen oft viele Monate „bearbeitet“ werden. Dass einige Centerleiter bald vor dem Staatsanwalt stehen, oder so ähnlich, überraschte. „War da die Tabak- und Wirtelobby zu schwach, z. B. ist SCS, DZ., Gasometer, Stadion, W3, Auhof, Lugner city etc. seit 2005, im Ganzen täglich ein Raucherlokal“.
 
Nun erst beginnt die WKO mit Informationsveranstaltungen für Wirte. Wie sollen diese bis 1.7.2010 die Trennungen durchgeführt haben, einschließlich umfangreicher Planungen und behördlicher Ansuchen einschließlich Baubewilligung, Feuerpolizei, ggf. Denkmalamt, usw.? Als Unternehmer (Tischlerei, mit ex-Glaserei) kann ich nur sagen: realitätsfremder geht es nicht! Aber auch Hinterleitners 13.000 Beschäftigte aus der Gastronomie, die bei einer strikten Umsetzung auf der Straße stehen würden, kommen aus der Fabelwelt. Ähnliches hat SO. Dr. Preglau gesagt.
 
„Eine Ombudsstelle ist jetzt im BMfG, wo die Leute Anzeigen hinschicken können.“ Aber welche Leute? Unsere Sympathisanten sind nach 15 Monaten Kontrollen und vielen tausenden Anzeigen mit Recht frustriert. Stöger sagte: „Wenn sich einer nicht an die Straßenverkehrsordnung hält gibt es zwei Ergebnisse: entweder es kracht, oder ein Amtsorgan stellt eine empfindliche Strafe aus.“ Richtig, nur der Vergleich ist total unpassend! Es gibt nämlich kein Amtsorgan welches auf die Straße, sprich zum Wirten, geht und kontrolliert. Auch die Polizei hat dazu, lt. Erlass Pol. Präs. Dr. Pürstl, keine Pflicht und keine Berechtigung zur Assistenzleistung für die Behörde.

Es wurden auch schon rund 1000 RaucherInnen angezeigt und zwei Drittel seien bestraft worden.  Unsere Organisation www.rauchersheriff.at hat keine(n) RaucherIn angezeigt. Ein Magistratsbeamter auch nicht. Der kann nämlich keine Ausweisleistung verlangen und die Polizei kommt zwecks Assistenzleistung nicht vorbei. Auch Stögers Aussage: „Trafikanten haben wegen Verkauf von Zigaretten an Minderjährige bereits die Konzession verloren“, glauben wir nicht. Wer kontrolliert da, wer mach Testkäufe? Die diesbezüglich negativen Ergebnisse vom ORF und von uns kamen nicht zur Anzeige. Zudem steht Aussage gegen Aussage.
 
Unwahr ist auch Stögers Ausführung: „Viele Stellen bieten Präventionsmaßnahmen den Betrieben an, die rauchfrei sein wollen.“ Das Angebot ist dürftig, es wird auch nicht angenommen! So hat wegen Nichtraucherschutz die SVA alle Betriebsinhaber aus dem Gewerbe zu einem verlängerten Wochenende eingeladen. Kosten übernimmt zu mehr als zwei Drittel die SVA. Ich war der einzige Unternehmer der sich angemeldet hatte, somit Absage!

Das Rauchertelefon (www.rauchertelefon.at und unter Tel. 0810 810 013) ist die einzige bundesweite Stelle zwecks Anfragen zur Raucherentwöhnung bzw. Prävention. Manche Bundesländer scheinen nicht einmal auf (Burgenland), sind äußerst zurückhaltend (Vorarlberg, Tirol), der Rest mittelmäßig, bzw. nicht über die Landeshauptstadt hinaus. „Es fehlt das Geld, um hier wirklich Positives für Kinder, Jugendliche, Erwachsene zu leisten“, so Stöger. Erlacher: „Was geschieht eigentlich mit den 60 Mill. € die unter 16-Jährige an Tabaksteuer zahlen, jedes Jahr? Trotz Rauchverbot!“ Und zur Jugend: „Die Deutschen sind in der Pisastudie nicht viel besser als die Österreicher. Dass dort erst ab 18 Jahren Zigarettenkauf und das Rauchen möglich ist, zeigt doch für mehr Geist.“

Dietmar Erlacher, Krebspatient
           
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Links:
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Rauchersheriff www.rauchersheriff.at
Volksbegehren www.nichtraucheninlokalen.at
Raucherentwöhnung, GKK www.rauchertelefon.at

4347
Tabakabhängigkeit und ihre psychologische Behandlung
Utl.: Einladung zum Symposium des Berufsverbandes Österreichischer PsychologInnen (BÖP) =

TEROTS_20100529_21556968_0 CI H
Tabakabhängigkeit und ihre psychologische Behandlung

Ort: Austria Trend Hotel Europa Graz, Bahnhofgürtel 89, 8020, Graz
Datum: 29.05.2010

   Graz (OTS) - Der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen
veranstaltet anlässlich des diesjährigen Weltnichtrauchertages auch
in diesem Jahr ein Symposium zum Thema "Tabakabhängigkeit und ihre
psychologische Behandlung", zu dem wir Sie herzlich einladen.

   Nicht nur die gegenwärtige Diskussion bezüglich Nichtraucherschutz
verleiht diesem Problembereich besondere Aktualität sondern vor allem
auch der Umstand, dass nahezu 50% der entwöhnungswilligen
RaucherInnen fünf und mehr Jahre ernsthaft über eine Beendigung ihres
Tabakkonsums nachdenken, bevor sie sich auf einen Entwöhnungsversuch
einlassen. Hier kann die Psychologie mit gezielten
Motivationsstrategien, entsprechender Raucherdiagnostik und
wirkungsvoller Entwöhnungstherapie nicht nur diese "Nachdenkphase"
verkürzen sondern auch damit einen wesentlichen Beitrag zur
Verminderung des Gesundheitsrisikos, aber letztendlich auch zur
Verbesserung der Lebensqualität leisten. Klinische PsychologInnen
zeigen die Notwendigkeit und Effektivität der psychologischen
Methoden auf.

   Wir übermitteln Ihnen das Programm und laden Sie herzlich zur
Veranstaltung ein, wo Sie die Möglichkeit zu Gesprächen mit
ExpertInnen haben. Wenn Sie teilnehmen möchten, bitten wir um kurze
Rückmeldung unter lobarzewski@boep.or.at

~
Tabakabhängigkeit und ihre psychologische Behandlung

 Programm abrufbar unter:
 http://www.ots.at/redirect/Symposium_Programm

 Datum:   29.5.2010
 Ort:     Austria Trend Hotel Europa Graz
          Bahnhofgürtel 89, 8020 Graz

~

Rückfragehinweis:
   Mag. Sandra Lobarzewski
   Berufsverband Österreichischer PsychologInnen
   Tel: 01 / 407 26 71-15
   E-mail: lobarzewski@boep.or.at

4348
Die WKO und die Tabaklobbyisten berichten neu / Leserbrief für Ainedter
« am: Mai 27, 2010, 15:25:40 Nachmittag »

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von:
Gesendet: Donnerstag, 27. Mai 2010 14:19
An: office@eup.at
Cc: stefan@gergely.at; ERL ; chefredaktion@diepresse.com; kurier ; redaktion@kleinezeitung.at; redaktion@salzburg.com; Dr. Prof.; chefredaktion@kronenzeitung.at; leser@kronenzeitung.at; Reinhold Mitterlehner; M Stickler; BMfG ; buergerservice1@bmg.gv.at
Betreff: OTS 0075 v. 27.5.10

Betrifft: Rauchfrei(heit)

Kann es jemand dem Dr. Ainedter so erklären, dass er es endlich versteht?

Niemand will jemanden das Rauchen verbieten, niemand ist bestrebt die Raucher zu bekehren, sie von ihrer Sucht abbringen oder die Trafikanten um ihr Geschäft bringen, es ist für die BefürworterInnen des RV in Lokalen einzig und allein wichtig, dass jedermann/frau ein Lokal betreten kann ohne mit Substanzen der Klasse "CHEMISCHER KAMPFSTOFF" konfrontiert zu werden! Und, dass die Wirte und deren Personal nicht mehr als lebende FEINSTAUBFILTER in KARZINOGENEN SCHWADEN ihr Geld verdienen müssen!
Ob und wieviel Zigaretten zukünftig geraucht bzw. verkauft werden ist völlig irrelevant! Ob es nach Einführung des Rauchverbotes mehr oder weniger Raucher gibt ebenso!
Auch wo die Süchtigen dann ihre Abgase abblasen ist völlig unerheblich - nur nicht in ÖFFENTLICH ZUGÄNGLICHEN RÄUMEN!!!

Ist das jetzt ein für allemal klar Herr Dr. Ainedter?

Mit freundlichen Grüßen

N.N.


4349

Aus dem Telefoninterview (88,6)
http://www.youtube.com/watch?v=6hEBUmK5-AM
und der Karlich Show (wird dieser Tage gesendet, quasi "Wollen wir die totale Verstaatlichung)
bitte wann wird das gesendet?
hat er noch wenig gelernt:



Plattform "Rauchfrei(heit)!" unterstützt die Forderung nach Prävention der ÖGP
Utl.: Manfred Ainedter: Verbote sind gegenüber Aufklärung wirkungslos =

   Wien (OTS) - "Wir sind uns der gesundheitlichen Konsequenzen des
Rauchens bewusst und unterstützen die Forderung der Österreichischen
Gesellschaft für Pneumologie nach neuen Schritten in der Prävention",
sagt  Dr. Manfred Ainedter, der Gründer der Plattform
"Rauchfrei(heit)!". Die Forderung nach einem generellen Rauchverbot,
scheint dem Rechtsanwalt trotzdem verfehlt.  "Davon auszugehen, dass
ein generelles Rauchverbot dazu führt, dass die Österreicher ihre
Zigaretten für immer ausdämpfen ist Unsinn. Führende Suchtexperten
sind sich einig, dass Verbote keine Verhaltensänderungen nach sich
ziehen - sei es im Kampf gegen ungesunde Ernährung oder wie in diesem
Fall gegen das Rauchen", so Ainedter weiter. Zudem dürfte man nicht
vergessen, dass die Raucherzahlen in anderen Ländern seit Einführung
von Rauchverboten nicht gesunken sind.

   "Mehr als das Rauchen in die Privatsphäre zu verdrängen, worunter
vor allem Kinder leiden, die sich anders als mündige Erwachsene nicht
entscheiden können wo und wie sie ihre Abende verbringen, könnte ein
generelles Rauchverbot nicht", sagt Ainedter. Sicher macht den
Rechtsanwalt der Blick über die Grenze: "Verbote verbieten,
verhindern können sie nicht. Das zeigt der Vergleich mit zahlreichen
Ländern wie Frankreich, Spanien oder Italien. So hat sich das Minus
beim Tabakverkauf unmittelbar nach dem neuen Gesetz in Frankreich
mittlerweile in ein Plus umgewandelt. Ähnliches beobachten wir in
Spanien. In Italien haben sich die Nichtraucherzahlen kaum geändert
und in England ist die Zahl der rauchenden männlichen Jugendlichen
sogar gestiegen." Auch am Zigaretten-Konsum bei Jugendlichen zeigt
sich die Zahnlosigkeit von Verboten: "In Österreich dürfen Zigaretten
nur unter strengen Auflagen verkauft werden, um Kinder und
Jugendliche zu schützen. Und dennoch greifen gerade die jungen
Menschen vermehrt zur Zigarette. Warum? Weil Verbote gerade bei ihnen
keine Wirkung erzielen. Wir fordern deshalb noch einmal: Hausaufgaben
machen und jetzt eine großangelegte Jugendschutzkampagne starten!".

Über die Initiative "Rauchfrei(heit)!"

   Die überparteiliche Initiative "Rauchfrei(heit)!", die von
österreichischen Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Berufs- und
Lebensbereichen getragen wird, sieht die Entwicklung, immer mehr
Angelegenheiten der persönlichen Lebens- und Konsumgewohnheiten (in
den EU-Mitgliedsstaaten) per Gesetz regeln zu wollen, höchst kritisch
und nimmt das neue Tabakgesetz zum Anlass, einen offenen Diskurs zum
Thema Freiheit des einzelnen, mündigen Bürgers anzustoßen. Ziel ist
es, mit Aufklärung, Information und Dialog, einen nachhaltig
erfolgreicheren Umgang mit dem gesundheitsrelevanten Thema "Rauchen"
anzuregen, als dies gesetzliche Zwangsmaßnahmen je leisten könnten.
Dabei soll einem adäquaten Nichtraucherschutz ebenso Rechnung
getragen werden, wie dem Ende der Diskriminierung und der sozialen
Ächtung der Raucher.

Rückfragehinweis:
   Ecker & Partner Öffentlichkeitsarbeit und Public Affairs GmbH
   Telefon +43 (0)1 59932-41
   www.rauchfreiheit.at
   www.eup.at


Anm.: siehe nachstehenden Leserbrief!

4350
http://derstandard.at/1271377445763/Rauchverbot-Gesundheitsminister-warnt-Wirte-vor-saftigen-Strafen

Rauchverbot
Gesundheitsminister warnt Wirte vor saftigen Strafen
25. Mai 2010, 18:50

    * Artikelbild: Der blaue Dunst wird auch nach dem 1. Juli Österreichs Lokale prägen - dem Gesetz nach aber nur noch in bestimmten Zonen - Foto: jus/derStandard.at

      Der blaue Dunst wird auch nach dem 1. Juli Österreichs Lokale prägen - dem Gesetz nach aber nur noch in bestimmten Zonen

Ein Erlass, der den Behörden harte Sanktionen ermöglichen soll, ist in Begutachtung

Wien - Ab 1. Juli kenne er kein Mitleid, wenn sich jemand an das "generelle Rauchverbot mit Ausnahmen" in Lokalen nicht hält, sagte Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) bei einer Podiumsdiskussion der Grünen zum Thema "Rauchfreie Gastronomie" am Dienstag im Parlament.

Derzeit prüfe das Bundeskanzleramt einen Entwurf für einen ministeriellen Erlass, der den Bezirkshauptmannschaften und Magistraten, die Vergehen im Falle einer Anzeige ahnden müssen, "klare Strafen" für Verstöße gegen das Tabakgesetz vorgeben soll. Der Minister empfahl den Bezirksverwaltungsbehörden, mehr Personal aufzunehmen - und betonte, Kontrollen seien nicht so wichtig wie wirksame Sanktionen. Die Strafen sollten für Wirte, die sich nicht an das Gesetz halten "auch ökonomisch spürbar sein", erläuterte der Minister, die Höhe soll an den Umsatz des Betriebes angepasst sein. Bei einmaligen Verstößen sollen von Gastronomen bis zu 2000 Euro abkassiert werden, im Wiederholungsfall bis zu 10.000 Euro. Rauchende Gäste, die gegen das Gesetz verstoßen, müssen im Wiederholungsfall mit bis zu 1000 Euro Strafe rechnen.

Auch Trafikanten, die an Jugendliche Zigaretten verkaufen, würden nicht geschont, sagte Stöger. Es seien deshalb schon Konzessionen entzogen worden.

Belastete Nichtraucherzonen

Grünen-Chefin Eva Glawischnig und Umweltmediziner Manfred Neuberger (Initiative "Ärzte gegen Raucherschäden") sprachen sich erneut für ein generelles Rauchverbot ohne Ausnahmen aus. In Lokalen sei in Nichtraucherzonen die Feinstaubbelastung dreimal so hoch wie der Grenzwert, der an der freien Luft gelte, sagte Neuberger, im Raucherbereich sogar mehr als zehnmal so hoch.

Auf die Frage, ob Stöger persönlich für ein generelles Rauchverbot in Lokalen sei, blieb der Minister vage. "Wenn Österreich keine Demokratie wäre, und nur einer anschaffen würde, wäre es ganz klar: Ich brauche keine Zigaretten", sagte er. Glawischnig erinnerte ihn daran, dass in anderen Demokratien wie etwa Frankreich und Großbritannien ein Totalrauchverbot gelte - für das in Österreich seit März eine von den Grünen unterstützte Initiative für ein Volksbegehren läuft.

Für Stöger ist das aktuelle Gesetz "ein richtiger Schritt", wenn dieser auch schneller gehen könne. Und er lade jeden Wirten dazu ein, ein Nichtraucherlokal zu eröffnen. Gastronomin Gerti Man, hielte das in ihrem Fall allerdings für kontraproduktiv. "Es wäre der Tod für Lokale wie meines."

EU-weit würde ein generelles Rauchverbot, sollte es kommen, nicht vor 2014 eingeführt, erläuterte Herbert Preglau. Der Sektionschef im Wirtschaftsministerium vertrat am Podium Reinhold Mitterlehner (ÖVP). Der Wirtschaftsminister hatte im April gesagt, er sehe "die Tendenz, dass es auf EU-Ebene zu einem totalen Rauchverbot kommen könnte." (Gudrun Springer/DER STANDARD, Printausgabe, 26. Mai 2010)