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Nachrichten - admin

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http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100531_OTS0084


Jugendlichen RaucherInnen beim Ausstieg helfen!
Utl.: Internationale Konferenz des ACCESS-Projekts und Kampagnenankündigung am 18. Juni 2010 =

   Wien (OTS) - Österreichs Jugendliche sind europäische Spitze beim
Rauchen, mit 15 Jahren rauchen hier ca. 45% zumindest gelegentlich,
ca. 32% sogar täglich (vgl. ESPAD-Studie). Rund zwei Drittel der
jungen RaucherInnen denken daran aufzuhören, jährlich schaffen es
aber nur ca. 5% ohne entsprechende professionelle Hilfe.

   Das Wiener Institut für Sozial- und Gesundheitspsychologie
arbeitet seit September 2009 als österreichische Partnerinstitution
an einem mit öffentlichen Mitteln finanzierten Forschungsprojekt mit
8 europäischen Partnern. Ziel des Projekts "ACCESS"
(www.isg.co.at/access) ist die Identifikation und Sammlung von
Zugangsstrategien für jugendliche RaucherInnen zu bestehenden
Entwöhnungsangeboten. Am 18. Juni 2010 wird die Abschlusskonferenz
des Projekts in Wien stattfinden, aus welchem Anlass auch eine neue
österreichische Informationskampagne für jugendliche RaucherInnen
vorgestellt werden wird. Die Kampagne beruht auf den Empfehlungen von
ACCESS und soll direkt in den Lebenswelten Jugendlicher Informationen
über die Schädlichkeit des Rauchens und über bestehende
Ausstiegshilfen für Jugendliche anbieten und Stakeholder aus allen
Bereichen und Regionen mit einbeziehen.

   Medienvertreter sind zur Pressekonferenz am 18. Juni 2010 herzlich
eingeladen, Anmeldung erbeten.

Rückfragehinweis:

~
   Institut für Sozial- und Gesundheitspsychologie Wien (ISG)
   Mag. Sebastian Bohrn-Mena, Geschäftsführer
   
   Tel.: +43 660 8383 247
   Mail: sebastian.bohrn@isg.co.at
   Homepage: www.isg.co.at/access     



4322
Hälfte aller Raucher bereits weiblich: Aufhören fällt Frauen viel schwerer

http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/art114,400251

Waren noch in den 70er-Jahren gerade einmal 15 Prozent der Raucher weiblich, ist es heute fast die Hälfte.

Aus diesem Grund nehmen auch die tabakbedingten Schäden wie etwa Raucherhusten und Lungenkrebs bei Frauen zu. „Rauchstopp fällt Frauen schwerer als Männern“, sagt Primar Herwig Schinko von der Abteilung für Lungenheilkunde am AKH Linz und Vorstandmitglied der Krebshilfe anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai. Warum es Frauen schwererfällt, auf das Rauchen zu verzichtet, erklärt Schinko so:

• Während Raucher beiderlei Geschlechts zu zirka 48 Prozent nikotinabhängig sind, erwarten sich Frauen eher eine stimmungsregulierende Wirkung des Nikotins.

• Nach einem Rauchstopp leiden Frauen häufiger unter negativen Gefühlszuständen. Sie werden bei Stress eher rückfällig.

• Frauen lassen sich durch eine mögliche Gewichtszunahme eher vom Rauchausstieg abhalten.

• Das weibliche Rauchverhalten schwankt mit dem Menstruationszyklus. Vor und während der Regelblutung ist das Verlangen nach Nikotin stärker.

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achtung ! · von  feelgood40    · 28.05.2010 16:56 Uhr
morgen wieder rauchertreff in den großen einkaufszentren rund um, und in linz.
für gute unterhaltung und gratis-zigis wird gesorgt !
weiters wird die "goldene zigarre" unter den rauchern verlost.
also...bitte zahlreich erscheinen !

Gratis Meldungen senden an:
· von www.Rauchersheriff.at · 30.05.2010 21:11 Uhr
http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html

Studie der Univ. Klinik Innsbruck · von www.Rauchersheriff.at · 28.05.2010 16:39 Uhr
Aufruf in der T.T., und im ORF: Liebe RaucherInnen, mit ca. 1 Schachtel und mehr pro Tag, meldet euch. Bei diesen Hunderten wurde bei jedem Zehnten Blasenkrebs oder eine Vorstufe davon festgestellt. Nur RaucherInnen wussten es nicht einmal, während der Krebs teils über die Blasenwand hinaus wucherte.
Die Zahl der weiblichen Blasenkrebspatienten hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt. Das passt zu diesen Artikel. Mehr Infos auf www.krebsforum.at , Hilfe dort und auf www.rauchertelefon.at , Hilfe zur Selbsthilfe auf www.sis.info

Raucher raucht, aber im Freien.
Ab 2013 gibt es ein EU-Gesetz. Bis dort hin werden mehr als 11.000 Raucher und mehr als 1000 Passivraucher jährlich vorzeitig sterben. Zahl der rauchenden Jugendlichen steigt weiterhin; für Tabakprävention steht jedoch kein Geld zur Verfügung.
Nur eine Hand voll Wirte haben umgebaut. Als Anzeiger missbraucht man die Opfer, weil sich der Staat seiner Verantwortung nicht stellen will.
Der Entzug der Konzessionen unkooperativer Wirte und Trafikanten beginnt. Nach monatelanger absichtlicher Weigerung der Inhaber das Gesetz umzusetzen ein konsequenter letzter Schritt. Gegen Centerleiter ermittelt die Staatsanwaltschaft. Es ist für uns unverständlich, dass es die Vertreter der Wirtschaft so weit kommen ließen und die Besitzer der betroffenen Unternehmen im Regen stehen ließen.
BM. Stöger ruft weiter auf zu Meldungen von Wirten, siehe www.sis.info und ein Volksbegehren kann auf www.nichtraucheninlokalen.at unterzeichnet werden.

4323

Von: erl [mailto:erl@utanet.at]
Gesendet: Sonntag, 30. Mai 2010 23:23
An: 'post.lrscheele@noel.gv.at'; 'lh.proell@noel.gv.at'; 'servicenoe@spoe.at'; 'post.lhstvleitner@noel.gv.at'; 'fsg_noe@hotmail.com'; 'noe.frauen@spoe.at'; 'noe@wirtschaftsverband.at'
Betreff: NÖ. SP. und WV. für vorsätzlichen Tod der NÖ. Bevölkerung verantwortlich? Weltnichtrauchertag 2010
Wichtigkeit: Hoch

Sehr geehrte Frau Landesrat Mag. Scheele,

abgesehen davon, dass es unhöflich ist nicht zu antworten, fast ein Jahr hatten Sie Zeit, sagt unsere neue Selbsthilfegruppe in NÖ.: „Ihre jetzige Presseaussendung ist „für den Hugo“!


Getrauen Sie sich doch wirklich etwas zu bewegen, wie Ihr Kollege in Kärnten oder die Kollegin in der Steiermark!
Oder haben Sie ein Gasthaus zu Hause, was auch den NR.-Schutz nicht einhält?

Siehe auch http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=270.msg1148#msg1148 ff.
und 70 % aller Krebserkrankungen hängen mit Tabakrauch zusammen: aktiv/passiv

MfG.
           
                              K f K
      Verein Krebspatienten für Krebspatienten
    Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                           Österreich
          Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
     Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
 Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at
         Dietmar Erlacher, Bundesobmann


PS: Ihre Antwort werden wir in unser Onkologisches Mitgliederrundschreiben geben, sowie hier http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,1072.msg8721.html#msg8721 und hier veröffentlichen: www.sis.info

4324
http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Tirol/770933-2/wirte-f%C3%BCrchten-die-flucht-der-raucher.csp

Wirte fürchten die Flucht der Raucher

Noch einen Monat haben jene Wirte Zeit, die in ihrem Lokal Raucher- von Nichtraucherbereich trennen müssen.
  
Thomas Lechner wird seinen Bürgergarten wahrscheinlich in zwei komplett getrennte Bereiche teilen. Im Café Central ist der Umbau bereits fix.

Von Kathrin Siller und Christian Willim

Innsbruck – Noch zieht jeden Abend der Qualm durch das Jimmy's. Bis zu 1000 Zigaretten gehen in dem Innsbrucker Szenelokal an manchen Abenden in Rauch auf, schätzt dessen Besitzer, Mark Henderson. Doch damit ist in der Nachtbar ab 1. Juli Schluss. Denn bis zu diesem Stichtag müssen Gastronomiebetriebe, die größer als 80 m² sind und nur aus einem Raum bestehen, einen eigenen getrennten Bereich für Raucher schaffen (siehe Info-Box). Entsprechende Pläne hat Henderson seinerzeit zwar eingereicht, „aber der Umbau würde mich rund 40.000 Euro kosten. Das kann ich mir nicht leisten.“

Um den Charakter seines Lokals nicht zu zerstören, hätte der 36-Jährige eine teure Glaswand aufziehen und ein zweites Lüftungssystem installieren lassen müssen. Und so wird am 30. Juni im Jimmy's zum letzten Mal gequalmt, das Lokal anschließend zur Nichtraucherzone.

Henderson sieht diesem Stichtag schon sorgenvoll entgegen. „Viele werden sich sicher freuen, dass die Luft bei uns besser wird. Aber wir sind ein Nachtlokal und haben viele Raucher als Kunden“, bangt der gebürtige Brite um Umsätze. Der Glimm­stengelfraktion will er zwar das Rauchen im Freien ermöglichen, doch auch das ist nicht ganz unproblematisch. Sind die vor der Tür zu laut, gibt es Ärger mit den Anrainern. „Wir wollen aber mit den Rauchern zusammenarbeiten, damit es keine Probleme gibt.“

Dem Nichtraucherschutz würde der 36-Jährige trotzdem an sich positiv gegenüberstehen. „Aber die derzeitige Regelung verursacht eine Wettbewerbsverzerrung, von der vor allem kleine Lokale extrem profitieren werden, in denen man weiterhin rauchen darf. Das ist so, als ob ich ein Bier um 3 Euro verkaufen muss und andere dürfen es um 2 Euro verkaufen.“ Henderson will seine Kunden u.a. mit Getränkeaktionen und Snacks bei der Stange halten.

Einen Wettbewerbsnachteil sieht auch Klaus Pirchmoser, Wirt des Kulturcafés Stromboli in Hall, das ebenfalls aus einem großen Raum besteht: „Bei uns gibt es viele kleine Lokale, in denen geraucht werden darf, und viele Lokale, die schon über mehrere Räume verfügen und deshalb leicht einen Nichtraucherbereich schaffen können.“ Ein Umbau wäre weder für ihn noch für seinen Verpächter, den Verein Kulturlabor Stromboli, finanzierbar. Und selbst wenn, sieht der Ampasser eine Trennung des Veranstaltungszentrums in zwei Bereiche problematisch. „Ich kann ja bei einem Konzert nicht den Sänger und den Gitarristen für die Raucher und den Bassisten und den Schlagzeuger für die Nichtraucher auftreten lassen“, spielt der 35-Jährige auf die Bühne an, die sich im Zentrum seines Nachtcafés befindet.

Und so bangt auch Pirchmoser um seine Einkünfte. Immerhin seien etwa 80 bis 90 Prozent seiner Gäste Raucher. „Für mich als Familienvater ist die Raucherregelung existenzgefährdend.“ Damit teilt er sich seine Sorgen mit Thomas Lechner, dem Geschäftsführer des Restaurants Bürgergarten in Innsbruck. Der hat sein Lokal zwar schon mit einer Wand in einen Nichtraucher-Essbereich und einen Raucher-Cafébereich unterteilt. Aber diese Trennung reicht nicht aus, weil die Übergänge zwischen den Räumen offen sind. An einer kompletten Trennung wird Lechner aber wohl nicht vorbeikommen. „Bei einem reinen Nichtraucherlokal hätte ich zu viele Einbußen.“ Schließlich seien seine Stammgäste vor allem Büroangestellten der umliegenden Firmen. „Weil sie in der Arbeit nicht rauchen dürfen, brauchen sie irgendwo Platz dafür.“

Bevor sich der Bürgergarten-Chef allerdings endgültig für einen Umbau entscheidet, möchte er noch den Kostenvoranschlag abwarten. Er rechnet mit Kosten von bis zu 15.000 Euro. Lechner würde ein generelles Rauchverbot begrüßen. Und das nicht etwa, weil er selbst Nichtraucher ist, sondern weil er in der jetzigen Regelung ebenfalls ungleiche Grundvoraussetzungen für die Gastronomen sieht: „So wie jetzt ist das eine halbe Sache.“

Mit der haben die Wirte, die vor der Frage „Umbau, ja oder nein“ stehen, alle gemeinsam ein großes Problem. Was, wenn der Gesetzgeber in naher Zukunft doch noch auf ein totales Rauchverbot umschwenkt und die Investition somit sinnlos wäre?

Eine Sorge, die Thomas Lechner, der Geschäftsleiter des Café Central in Innsbruck und Namensvetter des Bürgergarten-Wirts, teilt. Er will trotzdem „eine Stange Geld“ in die Hand nehmen und in Kürze eine Glaswand durch den Traditionsbetrieb ziehen, die sich gut in das architektonische Gesamtbild des Raumes einfügen soll. „Ein komplettes Rauchverbot wäre momentan nicht denkbar. Wir können nicht abschätzen, wie sich das auf unsere rauchenden Stammkunden auswirken würde. Auch wenn wir festgestellt haben, dass während des Mittagsgeschäfts eh schon viele Kunden nicht mehr rauchen.“ Der Nichtraucherbereich wird ab 1. Juli dann etwa 75 Prozent des Lokals einnehmen.

Am morgigen Weltnichtrauchertag wird der blaue Dunst jedenfalls noch durch das gesamte Central und viele andere Einraumlokale ziehen.

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InfoboxNichtraucherschutz

Unter 50 m²: Diese Lokale müssen sich seit 1.1.2009 als Raucher- oder als Nichtraucherlokal deklarieren.

Lokale über 50 m² können das Rauchen in abgeschlossenen Räumen gestatten. Der Nichtraucherbereich muss jedoch der Hauptraum sein. Einraumlokale haben für die Schaffung von Raucherbereichen noch bis 1. Juli 2010 Zeit. Ansonsten werden sie automatisch zu Nichtraucherbetrieben.

Ausnahme: Einraumlokale mit einer Fläche zwischen 49 und 80 m², die aus feuer- oder baupolizeilichen Gründen oder wegen Denkmalschutz keinen Raucherbereich schaffen können, dürfen sich (wie die kleinen Gaststätten) für oder gegen Qualm entscheiden.

4325
http://www.oe24.at/oesterreich/politik/daniel/Wiener-SP-will-Personal-vom-Bund-0709770.ece

17.5.10

Mit der geplanten Neuformierung im Herbst soll auch bei der Wiener SP etwas umgebaut werden.
 
Bäumchen wechsle dich. Wie berichtet, plant SP-Bundeskanzler Werner Faymann nach der Wien-Wahl am 10. Oktober eine Regierungsumbildung im Bund.

Gesundheitsminister Alois Stöger etwa soll durch Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek als neue Superministerin ersetzt werden.



4326
EU, Fragen, Antworten, etc. / Verhältnisse Österreich zur EU
« am: Mai 30, 2010, 22:10:08 Nachmittag »

http://www.aerzteinitiative.at/_Aktuelles_1.htm

Eurobarometer  Tabak: EU/Österreich: Raucher 29% (fallend) / 34%  (steigend), Zigaretten 14,4 / 17,7 pro Tag, Aufhörversuch (12 Mo) 28 / 21%, mit Hilfe 67 / 31%  Erfolg mit Hilfe 80 / 57%, rauchfreies Heim 61 / 54%, bei Rauchern 30 / 18%, verrauchte Bars 45 / 86%, Esslokale 30 / 70%, Vertrauen in Leichtzigaretten 25 / 39%
Tabakwerbung (6 Mo) 50 / 69%, für Werbeverbot in Trafiken 63 / 46%, für Verbot der Zigarettenautomaten 52 / 35%. Schlussfolgerung: Rückständiges Österreich!

4327
http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,401013

 Sonntag, 30. Mai 2010

Oberösterreich

Linz: Café wegen Tabakgesetz geschlossen

Wegen Verstößen gegen das Tabakgesetz wurde einer Lokalbetreiberin in der Linzer Lentia City bereits die Gewerbeberechtigung entzogen, sagt Bezirksverwaltungschefin Martina Steininger: „Bei einigen weiteren Betreibern läuft das Verfahren.“ Dieses wird eingeleitet, wenn ein Lokal zum dritten Mal gestraft wird. Steininger rechnet mit verstärkten Anzeigen von Privaten nach Ende der Übergangsfrist: „Einer hat bereits angekündigt, sich extra freizunehmen.“ (hes)

2 Kommentare

Recht so! · von linz010 · 29.05.2010 11:05 Uhr
Und weitere werden folgen.


Nichtraucherschutz? Nicht in Österreich! · von www.Rauchersheriff.at · 30.05.2010 20:48 Uhr
Ab 2013 gibt es ein EU-Gesetz. Bis dort hin werden mehr als 11.000 Raucher und mehr als 1000 Passivraucher jährlich vorzeitig sterben. Zahl der rauchenden Jugendlichen steigt weiterhin; für Tabakprävention steht jedoch kein Geld zur Verfügung.
Nur eine Hand voll Wirte haben umgebaut. Als Anzeiger missbraucht man die Opfer, weil sich der Staat seiner Verantwortung nicht stellen will.
Der Entzug der Konzessionen unkooperativer Wirte und Trafikanten beginnt. Nach monatelanger absichtlicher Weigerung der Inhaber das Gesetz umzusetzen ein konsequenter letzter Schritt. Gegen Centerleiter ermittelt die Staatsanwaltschaft. Es ist für uns unverständlich, dass es die Vertreter der Wirtschaft so weit kommen und die Besitzer der betroffenen Unternehmen im Regen stehen ließen.
BM. Stöger ruft auf zu Meldungen von Lokalen ohne NR.-Schutz, siehe www.sis.info und ein Volksbegehren kann auf www.nichtraucheninlokalen.at unterzeichnet werden.

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Rote und Schwarze

Immer mehr Politiker für totales Verbot


© AP

Die Stimmung im Land kippt: Immer mehr sind für ein generelles Rauchverbot. Ein Volksbegehren ist in Planung, auch die Politik will Ernst machen.
 

Riesiges Echo auf die ÖSTERREICH-Story über das geplante Volksbegehren für ein totales Rauchverbot in der Gastronomie: Immer mehr Menschen schließen sich im Internet (www.nichtraucheninlokalen.at) dem Aufstand an und geben per Online-Formular die Unterschrift ab.

105.000 Unterstützer
Auf Facebook hat die Aktion schon mehr als 105.000 Unterstützer. Initiator, Unternehmer Gerald Költringer (41), sagt zu ÖSTERREICH: „Es läuft seit der Berichterstattung sehr gut. Die Downloads der Unterstützungserklärungen sind sprunghaft auf 7.000 angestiegen.“ Költringer appelliert angesichts der hochemotional geführten Diskussion in Online-Foren auf eine sachliche Auseinandersetzung: „Wir wollen verhindern, dass Raucher und Nichtraucher auseinanderdividiert werden.“

Lauda: „Blöder Kompromiss“
Auch zahlreiche Prominente melden sich in ÖSTERREICH zu Wort. Tenor: „So wie es jetzt ist, kann die Regelung nicht bleiben.“ Airliner Niki Lauda sagt: „Ich habe nie verstanden, wie man einen so blöden Kompromiss schließen kann. Das ist eine typisch österreichische Lösung.“ Er ist für ein generelles Verbot, weil: „In anderen Ländern funktioniert das perfekt.“

Stimmen in SPÖ und ÖVP für neues Gesetz
Die Grünen bringen voraussichtlich am Mittwoch einen dringlichen Antrag betreffend Schaffung eines generellen Rauchverbots in der Gastronomie ein. „Uns geht es um Jugendschutz, die Hälfte aller Jugendlichen raucht in Österreich. Da haben wir als Gesellschaft unsere Verantwortung zu übernehmen“, sagt Grünen-Chefin Eva Glawischnig gegenüber ÖSTERREICH.

ÖVP-Gesundheitssprecher Erwin Rasinger kündigt im ÖSTERREICH-Interview an, sich in seiner Partei für ein strengeres Gesetz stark zu machen. Und der SPÖ-Nationalrat Dietmar Keck sagt klipp und klar: „Ja, ich bin für ein generelles Verbot in der Gastronomie, die Gesundheit hat Vorrang.“

Wirte argumentieren dagegen: Ein totales Rauchverbot würde rechtlich gar nicht halten.

Autor: P. Reidinger/M. Wolschlager

4330


28.3.10

Hier ist auch die Graphik!

http://www.oe24.at/oesterreich/politik/article716104.ece?ctv=R2010&dy=1275243699614

Neues Gesetz

Mehrheit für Totales Rauchverbot


Rauchverbot
© APA

Aufwind für Nichtraucherschutz: Bevölkerung will ein Gastro-Rauchverbot.
 

Die heimischen Meinungsforscher orten derzeit einen Meinungsumschwung beim Thema Rauchen. In der brandaktuellen Gallup-Umfrage für ÖSTERREICH (400 Befragte am 25. und 26. März) spricht sich erstmals eine Mehrheit für ein totales Rauchverbot in der Gastronomie aus:

    * 50 % sagen demnach „Ja“ zu einem absoluten Rauchverbot in der Gastronomie, 48 % „Nein“, 2 % machten keine Angabe.
    * Männer gelten mit 54 % zu stärkeren Befürwortern des totalen Rauchverbots als Frauen (46 % sind dafür).
    * Grün- und ÖVP-Wähler sind mehrheitlich für das Rauchverbot, SPÖ- und FPÖ-Wähler dagegen.

Die Mehrheit ist mit dem Tabak-Gesetz unzufrieden
Außerdem markant: Das unter VP-Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky eingeführte Tabakgesetz, das derzeit von SP-Minister Alois Stöger evaluiert wird, wird von einer satten Mehrheit von 54 Prozent abgelehnt. Nur 39 % Prozent der Österreicher sind mit dem aktuellen Nichtraucher-Schutzgesetz zufrieden.

Das befeuert auch Facebook-Aktivisten, die im Internet ein Rauch-Volksbegehren vorbereiten (ÖSTERREICH berichtete vorab). Die Facebook-Gruppe Rauchverbot in Lokalen hat mittlerweile knapp 108.000 Unterstützer. Der Gründer der Seite, Hubert Doppelhofer, stellt klar: „Weiterhin wollen wir, dass diese Initiative keinerlei wie auch immer gearteten parteipolitischen Hintergrund hat und lediglich der Sache unter Zuhilfenahme direkt demokratischer Mittel dient.“

Dennoch stellt Doppelhofer klar: „Alle Parteien und Organisationen sind jedoch eingeladen mitzuarbeiten, um den Missstand bzw. Nachholbedarf hinsichtlich des Nichtraucherschutzes in Österreich im Gegensatz zu vielen Ländern Europas und weltweit zu bereinigen.“

3.000 (6.500) Unterstützer haben bereits unterschrieben
Einer der maßgeblichen Organisatoren des Volksbegehrens, Gerald Költringer, spricht gegenüber ÖSTERREICH bereits von Tausenden Unterstützungserklärungen, die von der Homepage www.nichtraucheninlokalen.at heruntergeladen wurden. 3.000 haben ihre Unterschrift bereits eingereicht. 5.000 sind damit noch notwendig, dann kann man per Gesetz ein Volksbegehren einleiten.

Der wissenschaftliche Berater des Projekts, der Mediziner Manfred Neuberger, hält ein Rauchverbot für unumgänglich. Mit der Einführung würde es in Österreich einen bis zu 20-prozentigen Rückgang der Herzinfarkte geben.

Autor: Markus Wolschlager

4331
Gesundheit / Jedes 3. Kind raucht passiv mit
« am: Mai 30, 2010, 21:08:44 Nachmittag »
http://www.oe24.at/gesund/Jedes_3_Kind_raucht_passiv_mit_0464321.ece

Jedes 3. Kind raucht passiv mit
© sxc

Obwohl viele Eltern wissen, dass Rauch für Kinder schädlich ist, kümmert sie das kaum.
 

Steiermark. “Wir müssen etwas tun“, anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai rief das Land Steiermark nun als Vorreiter eine Kampagne zum Schutz von Kindern vor dem Passivrauchen ins Leben.

Der dramatische Anlass: Laut einer aktuellen Umfrage ist bereits jedes dritte Kind (36,8 Prozent) im Alter von zehn bis 15 Jahren zu Hause öfters Passivrauch ausgesetzt. Jedes vierte Kind muss zu Hause sogar täglich ungewollt „mitrauchen“. Besonders ärgerlich: Gleichzeitig wussten 97 Prozent der Befragten, dass Passivrauchen gerade für Kinder besonders schädlich ist – doch einen Teil von ihnen kümmerte das wenig.

Alarmierend
Angesichts dieser alarmierenden Zahlen startete der steirische Gesundheitslandesrat Helmut Hirt gemeinsam mit der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse und der Fachstelle für Suchtprävention die Kampagne Rauchfrei dabei. „Wir sind überzeugt, dass viele Eltern, Großeltern und Erwachsene generell ihr Verhalten ändern, wenn es uns gelingt, ihnen bewusst zu machen, was Passivrauch für Kinder bedeutet“, betont Hirt.

Tatsächlich ist längst nachgewiesen, dass der blaue Dunst bei Kindern und Jugendlichen weit mehr schaden anrichtet, als bei Erwachsenen. Besonders die sich erst entwickelnden Organe haben keine Abwehrkräfte gegen Nikotin und andere Giftstoffe.

4332
http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,401081

 
Sonntag, 30. Mai 2010

Oberösterreich - Rauchverbot: Für Wirte wird es eng

Jetzt wird es eng für viele Wirte: Wer nicht umbaut, wird bestraft

Bis 1. Juli müssen 50 bis 80 Quadratmeter große Lokale getrennte Raucher- und Nichtraucherzonen haben.   Bild: Wodicka

LINZ. Noch einen Monat haben die Wirte Zeit, ihre Betriebe dem neuen Rauchverbot anzupassen. „Die Gastronomen nehmen die geforderten Umbauten trotz der hohen Kosten ernst“, heißt es bei der Wirtschaftskammer.

Mit 30. Juni endet die Übergangsfrist – bis dahin müssen die Lokale in Raucher- und Nichtraucherzonen umgebaut werden. Wer sich nicht daran hält, muss mit Strafen mit einem Höchstrahmen von bis zu 2000 Euro rechnen.

Vor diesen Zahlungen scheuen sich Oberösterreichs Wirte offenbar, heißt es bei der Wirtschaftskammer: „Seit heuer im Februar ist die Nachfrage der Gastronomen zur räumlichen Teilung sehr groß. Wir haben den Eindruck, dass sie die Umstellung sehr ernst genommen haben und zeitgerecht mit dem Umbau fertig werden“, sagt Peter Paul Frömmel, Chef der Sparte Gastronomie in der Wirtschaftskammer. Ganz so locker würden die baulichen Maßnahmen von den Betroffenen aber dennoch nicht genommen. Durchschnittlich koste die rund 1000 betroffenen Einraum-Betriebe die bauliche Trennung zwischen 3000 und 4500 Euro, sagt Frömmel: „Viele stöhnen angesichts der hohen Kosten und der prognostizierten Umsatzeinbußen.“

Oberösterreichs Präsident der Ärztekammer, Peter Niedermoser, zweifelt am Reformwillen der Wirte. Er rechnet mit „einigen schwarzen Schafen“, die sich nicht an die neue Regelung halten werden. Gleichzeitig erneuert Niedermoser seine Forderung eines kompletten Rauchverbots in allen Lokalen. „Dann sollte man aber Zigaretten generell verbieten“, sagt Frömmel dazu. (nieg)


Nur 0,7 % der Gastronomen tun was, für den Nichtraucherschutz von www.Rauchersheriff.at · 30.05.2010 19:18 Uhr

Ab 2013 gibt es ein EU-Gesetz. Bis dort hin werden mehr als 11.000 Raucher und mehr als 1000 Passivraucher jährlich vorzeitig sterben. Zahl der rauchenden Jugendlichen steigt weiterhin; für Tabakprävention steht jedoch kein Geld zur Verfügung.
Nur eine Hand voll Wirte haben umgebaut. Als Anzeiger missbraucht man die Opfer, weil sich der Staat seiner Verantwortung nicht stellen will.
Der Entzug der Konzessionen unkooperativer Wirte und Trafikanten beginnt. Nach monatelanger absichtlicher Weigerung der Inhaber das Gesetz umzusetzen ein konsequenter letzter Schritt. Gegen Centerleiter ermittelt die Staatsanwaltschaft. Es ist für uns unverständlich, dass es die Vertreter der Wirtschaft so weit kommen und die Besitzer der betroffenen Unternehmen im Regen stehen ließen.
BM. Stöger ruft auf zu Meldungen von Lokalen ohne NR.-Schutz, siehe www.sis.info und ein Volksbegehren kann auf www.nichtraucheninlokalen.at unterzeichnet werden.


Falsch! · von  www.Rauchersheriff.at    · 30.05.2010 20:59 Uhr
Strafen bis 2.000.- gibt es nur beim ersten Mal!
Bei Wiederholung bereits Strafen bis 10.000.- Euro!
Da die Wirte nicht so viel Geld haben, zahlt dies dann die Tabak Regie oder die WKO?


Warum soll es für Wirte eng werden??? · von www.Rauchersheriff.at · 30.05.2010 19:14 Uhr

Gesetzl. NR.-Schutz gilt seit 2005 für EKZ bzw. 1.1.09 für "Straßenlokale". Was hat sich bisher geändert? Irgendwelche Fantasiepickerln kleben fallweise im Türbereich, nach denen sich weder Wirt noch Gast hält.
Ja, 2.000.- bzw. 10.000.- € für Wirt, 100.- bzw. 1.000.- € für Gast, wenn gestraft wird. Doch die Behörde hat kein Recht nachzusehen, die Polizei nicht einmal ein Recht/eine Pflicht zur Assistenzleistung für den Beamten. Und nur 5 % der Wirte haben eine Umbauverlängerungzeit bis 30.6.10, aber alle tun, richtig: NICHTS!
Nur die Tabak- und Wirtelobbyisten tun das Ihrige, sie unterminieren jede Maßnahme den Tabakrauch einzudämmen. Der Schandlohn für die Wirte von den Tabakkonzernen ist hoch (http://sis.info). Somit freuen sich alle, einschließlich der Tod: 3-4 Passivrauchtote/Tag, 11.000 Tabakrauchtote im Jahr.
Und wegen der Mehrheit, den Nichtrauchern ....? Die werden auch eingenebelt, war ja früher auch so!
Stöger sagt: http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html

4333
Scheele: Am 31. Mai ist Welt-Nichtrauchertag
Utl.: 1.000 NichtraucherInnen sterben jährlich an den Folgen des Passivrauchs


Wichtige Anmerkung:
Siehe auch
http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=270.msg1157;topicseen#msg1157


   St. Pölten (OTS/SPI ) - Den kommenden Welt-Nichtrauchertag am 31.
Mai nutzt NÖ Gesundheitslandesrätin Mag.a Karin Scheele, um einmal
mehr auf die Gefahren des Rauchens aufmerksam zu machen. "Dass
Rauchen gesundheitsschädlich ist, ist allgemein bekannt. Die Gefahren
des Passivrauchs werden aber nach wie vor unterschätzt und
verharmlost. Von NichtraucherInnen wird noch immer falsch verstandene
Toleranz eingefordert. Aber es muss klar sein, Passivrauch ist eine
ernste Gesundheitsgefährdung. In Österreich sterben jährlich rund
1.000 NichtraucherInnen an den Folgen des Passivrauchs. Daher ist es
absolut notwendig, den Schutz der NichtraucherInnen in den Focus der
Aufmerksamkeit zu rücken", so NÖ Gesundheitslandersrätin Mag.a Karin
Scheele.

"Der Rauch ist keine harmlose Belästigung, die man tolerieren sollte,
sondern eine ernsthafte Gesundheitsgefahr für alle die passiv
mitrauchen müssen. In Zigarettenrauch sind über 4.000 chemische
Verbindungen, darunter zahlreiche krebserregendeStoffe und Gifte wie
Arsen und Formaldehyd. Studien belegen außerdem, dass der
Nebenstromrauch, also jener Rauch der beim Verglimmen einer Zigarette
entsteht, 4-toxischer ist als der Hauptstromrauch. Der
Nebenstromrauch macht aber an die 85 Prozent des Rauches aus", macht
Landesrätin Scheele deutlich.

Wie stark man durch den blauen Dunst belastet ist, zeigt unter
anderem der "Smokerlyzer" des Rauchertelefons an der bei
Gesundheitstagen und Präventionsveranstaltungen aber auch im Rahmen
der 5-wöchigen ambulanten Raucherberatung zum Einsatz kommt. Gemessen
werden die Anteile von Kohlenmonoxid in der Atemluft, der
prozentuelle Anteil der roten Blutkörperchen die statt Sauerstoff
Kohlenmonoxid transportieren. "Kohlenmonoxid belastet RaucherInnen
und auch PassivraucherInnen, weil das Herz schneller schlagen muss,
um genug Sauerstoff zu transportieren. Das Herz selbst bekommt zu
wenig Sauerstoff, das Risiko für Lungenkrankheiten", erläutert
Landesrätin Scheele. Diese negativen Einflüsse auf die Gesundheit
sind sowohl bei RaucherInnen als auch bei PassivraucherInnen deutlich
erkennbar.

"Für alle die mit dem Rauchen aufhören wollen, gibt es beim
österreichweiten Rauchertelefon der NÖGKK rasche, kompetente und
kostenlose Beratung. Im ersten Quartal dieses Jahres registrierte das
Rauchertelefon fast 1.500 Anrufe, aus diesen Kontaktaufnahmen
resultierten über 900 Beratungsgespräche, was eine weitere Steigerung
gegenüber dem Vorjahr bedeutet", berichtet LRin Scheele. Am
Welt-Nichtrauchertag, der unter dem Motto "Probier's doch mal
rauchfrei" steht, ist das Rauchertelefon übrigens extra lange
erreichbar - am 31. Mai sind die ExpertInnen von 10 bis 22 Uhr unter
der Nummer 0810 810 013 erreichbar. www.rauchertelefon.at
(Schluss) kr

Rückfragehinweis:
   SPNÖ-Landesregierungsfraktion/SPNÖ-Landtagsklub
   Mag. Andreas Fiala, Pressesprecher LHStv. Dr. Sepp Leitner
   Tel.: 02742/9005 DW 12794, Mobil: 06642017137
   andreas.fiala@noel.gv.at
   www.noe.spoe.at

4334

WELTNICHTRAUCHERTAG 2010

Utl.: Neue Studie zum Thema "Geschlecht und Tabak" soll vor allem Frauen auf negative Effekte des Rauchens aufmerksam machen =

   Wien (OTS) - Am Montag, den 31. Mai 2010 ist Weltnichtrauchertag -
ein Tag, an dem weltweit auf die Gefahren des Tabakkonsums und die
vermeidbaren Todesfälle und Krankheiten in seinem Gefolge aufmerksam
gemacht und auch gezeigt werden soll.

   Der Weltnichtrauchertag 2010 steht unter dem Motto "Geschlecht und
Tabak" und soll vor allem auf die der auf Frauen ausgerichteten
Marketingstrategien der Tabakindustrie aufmerksam machen. In
Österreich sind 30% aller Frauen (im Alter ab 16 Jahren)
Raucher.1,2,3, Jährlich sterben 2.553 Frauen an den durch das Rauchen
bedingten Folgeerkrankungen4.

   Es ist unabdingbar wichtig, speziell Frauen und Mädchen vor den
schädlichen Folgen des Rauchens zu schützen. Im Kampf gegen das
Rauchen ist primär darauf zu achten, Menschen daran zu hindern,
überhaupt zur Zigarette zu greifen. Weiters besteht auch ein
besonderer Bedarf, Frauen, die bereits rauchen, erfolgreich und
richtig dabei zu unterstützen, dieses Laster wieder abzulegen.

   Die im Rahmen unseres Gesundheitssystems vorgesehenen Mittel und
Maßnahmen zum Verzicht auf Nikotin müssen entsprechend finanziert und
unterstützt werden, um Raucher entsprechend zu ermutigen, mit Hilfe
dieser Maßnahmen ihrer Nikotinsucht auch tatsächlich Herr zu werden.

Wie Frauen versuchen, das Rauchen aufzugeben

   Untersuchungen haben gezeigt, dass Frauen, die bereits rauchen,
generell weniger Versuche unternehmen, das Rauchen aufzugeben und
auch eine geringere Erfolgsrate in Bezug auf eine dauerhafte
Rauchfreiheit aufweisen.5

   Eine von Pfizer in Auftrag gegebene und von YouGov bei 8.061
Frauen in ganz Europa durchgeführte Untersuchung konnte zeigen, dass
in Österreich Frauen durchschnittlich 3 Versuche unternehmen, das
Rauchen aufzugeben.6 Auch für Männer sind es durchschnittlich 3
Aufgabeversuche.6

   Die häufigste Methode zum Rauchstopp des Rauchens bei Frauen in
Österreich konzentriert sich ausschließlich auf die eigene
Willenskraft - 51% haben versucht, auf diese Weise das Rauchen
aufzugeben.6 Andere Untersuchungen zeigen allerdings, dass nur etwa
3% aller Raucher, die versuchen, das Rauchen mit Willenskraft alleine
aufzugeben, auch nach einem Jahr noch immer rauchfrei sind.7

   58% aller Frauen in Österreich denken nicht daran, eine Beratung
Ihres Arztes bezüglich eines Rauchstopps einzuholen6, obwohl
Untersuchungen gezeigt haben, dass selbst schon eine kurze Beratung
durch einen Arzt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Raucher dauerhaft
abstinent bleibt, um bis zu 30% erhöhen kann.8

   36% aller Frauen in Österreich erachten eine Beratung durch ihren
Arzt als letzte Möglichkeit, um das Rauchen erfolgreich aufzugeben.8

   Unterstützende Hilfe durch Freunde und Familie ist für Frauen bei
ihren Rauchstoppversuchen ebenfalls von großer Bedeutung; 47% aller
Frauen in Österreich würden Hilfe und Beratung durch Freunde oder
Bekannte, die das Rauchen bereits erfolgreich aufgegeben haben, in
Anspruch nehmen.8

   4% aller Frauen in Österreich würden es nicht in Betracht ziehen,
ihren Hausarzt zu konsultieren, da sie Angst oder Sorge hätten, dass
er/sie kein Verständnis zeigen würde.8 Dies gilt im Vergleich dazu
für 8% aller Männer.

   Andere Untersuchungen zeigen, dass Frauen in ganz Europa weniger
davon überzeugt sind, das Rauchen erfolgreich aufgeben zu können, als
Männer (30 % im Vergleich zu 53%).9 

   Der Hauptgrund, warum Frauen eine Beratung durch ihren Arzt nicht
in Betracht ziehen würden, ist allerdings, dass sie davon überzeugt
sind, dass ein erfolgreicher Rauchstoppversuch nur von der nötigen
Willenskraft abhängig ist.6

   Eine Frage des Lebensstils oder eine tatsächliche Erkrankung?
In Österreich gilt Rauchen derzeit in der öffentlichen Meinung nicht
als medizinische Krankheit - tatsächlich sind mehr als die Hälfte
aller Frauen in Österreich (56%) der Meinung, dass Rauchen eine
Entscheidung für einen bestimmten Lebensstil darstellt.1

   Allerdings sind laut einer Untersuchung im Auftrag von Pfizer 81%
der Ärzte in Österreich davon überzeugt, dass Rauchen eine
medizinische Krankheit darstellt.10

   41% der Ärzte in Österreich würden ihren Patienten proaktiv einen
Rauchstoppversuch vorschlagen, gleichgültig ob der Patient/die
Patientin um eine diesbezügliche Beratung oder Konsultation gebeten
hat.10

Die wichtigsten Fakten & Hilfestellungen:

 1. Nikotin macht süchtig und führt dazu, dass Raucher von Tabak
 abhängig werden und bleiben.11

 2. Tabakabhängigkeit ist eine chronische, rezidivierende
 Krankheit11 und muss als solche behandelt und nicht als
 Lebensstilentscheidung erachtet werden.

 3. Die Erfolgschancen für einen Rauchstoppversuch können sich mit
 Beratung und Unterstützung durch einen Arzt erheblich verbessern.
 Untersuchungen haben gezeigt, dass bereits eine kurze Konsultation
 eines Arztes die Chancen auf einen erfolgreichen Rauchstopp um bis
 zu 30% verbessern kann.8

 4. Andere Untersuchungen zeigen auch, dass nur etwa 3% aller
 Raucher, die sich bei ihren Aufgabeversuchen auf reine Willenskraft
 verlassen, nach einem Jahr noch immer rauchfrei sind.7

 5. Es ist höchste Zeit für einen neuen Ansatz bei der Bekämpfung
 der Nikotinsucht und beim Rauchstopp.

 6. Besuchen Sie noch heute Ihren Arzt, um mit ihm einen für Sie
 passenden Rauchstopp-Plan auszuarbeiten oder besuchen Sie die
 Website www.quitwithhelp.com

Über Pfizer Corporation Austria

   Pfizer Corporation Austria ist die österreichische Niederlassung
von Pfizer Inc., des weltweit größten biopharmazeutischen
Unternehmens. Pfizer ist heute in über 150 Ländern mit
Niederlassungen präsent und erforscht, entwickelt, produziert und
vermarktet verschreibungspflichtige Medikamente für Mensch und Tier.
Pfizer Inc. investiert mehr als US$7 Milliarden jährlich in Forschung
und Entwicklung innovativer, lebensrettender und die Lebensqualität
verbessernder Medikamente der verschiedensten therapeutischen
Bereiche wie Herz-Kreislauf, Infektionskrankheiten, Neurologie,
Onkologie, Augenheilkunde, Urologie und Atemwegserkrankungen. Pfizer
Corporation Austria ist ein wichtiger Partner der medizinischen
Forschung und Entwicklung in Österreich.

Literatur:

   1. Sofern nicht anders angegeben, stammen alle Angaben von YouGov
Plc, einer internationalen Studiengruppe. Die gesamte
Stichprobengröße umfasste 16.036 Erwachsene im Alter ab 18 Jahren in
insgesamt 16 Ländern (Vereinigtes Königreich, Frankreich, Italien,
Deutschland, Spanien. Schweden, Dänemark, Norwegen, Griechenland,
Irland, Österreich, Schweiz, Portugal, Belgien, Niederlande und
Finnland). Die Feldarbeit wurde im November und Dezember 2009
durchgeführt. Die Untersuchung erfolgte online. Die Angaben und
Zahlen sind für das Profil des jeweiligen Landes aufgrund einer
Kombination von kontrollierten Interviews und einer Gewichtung der
Daten entsprechend repräsentativ.

   2. Beruhend auf Statistiken (gesamte erwachsene und erwachsene
weibliche Bevölkerung aus Eurostat; Angaben für Mai 2010 aus
http://www.ots.at/redirect/epp.eurostat.ec.europa.eu

   3. European Commission Survey on Tobacco Analytical Report #245.
Pub. March 2009. Accessed online at:
http://ec.europa.eu/public_opinion/flash/fl_253_en.pdf

   4. Peto R, Lopez AD, Boreham J, Thun M (2003). Mortality from
smoking in developed countries 1950-2000. 2nd edition (data updated
June 2006). Oxford

   5. Samet JM, Yoon SY, eds. (2001). Women and the tobacco epidemic:
challenges for the 21st century. Geneva, World Health Organization.
Accessed online at:
http://www.who.int/tobacco/media/en/WomenMonograph.pdf

   6. Sofern nicht anders angegeben, stammen alle Angaben von YouGov
Plc, einer internationalen Studiengruppe. Die gesamte
Stichprobengröße umfasste 16.036 Erwachsene im Alter ab 18 Jahren in
insgesamt 16 Ländern (Vereinigtes Königreich, Frankreich, Italien,
Deutschland, Spanien. Schweden, Dänemark, Norwegen, Griechenland,
Irland, Österreich, Schweiz, Portugal, Belgien, Niederlande und
Finnland). Die Feldarbeit wurde im November und Dezember 2009
durchgeführt. Die Untersuchung erfolgte online. Die Angaben wurden
nicht gewichtet

   7. Smoking cessation guidelines and their cost effectiveness.
Thorax 1998; Vol 53 Supplement 5, part 2, S11-S16.

   8. World Health Organisation (WHO). "WHO urges health
professionals to engage in tobacco control" 31 May 2005. Accessed
online at:
http://www.who.int/mediacentre/news/releases/2005/pr22/en/index.html/
. Last accessed April 2010

   9. Audrain J, Gomez-Caminero A, Robertson AR., et al. Gender and
ethnic differences in readiness to change smoking behavior. Women's
Health 1997;3:139-150. Accessed online at:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9332155?log$=activity

   10. Sofern nicht anders angegeben, stammen alle Angaben von YouGov
Plc, einer internationalen Studiengruppe. Die gesamte
Stichprobengröße umfasste 16.036 Erwachsene im Alter ab 18 Jahren in
insgesamt 16 Ländern (Vereinigtes Königreich, Frankreich, Italien,
Deutschland, Spanien. Schweden, Dänemark, Norwegen, Griechenland,
Irland, Österreich, Schweiz, Portugal, Belgien, Niederlande und
Finnland). Die Feldarbeit wurde im November und Dezember 2009
durchgeführt. Die Untersuchung erfolgte online. Die Angaben wurden
nicht gewichtet.

   11. Peters M, Morgan L. The pharmacotherapy of smoking cessation.
MJA. Vol 176: 486-490. 2002

Rückfragehinweis:

~
   Pfizer Corporation Austria
   Pressekontakt
   Mag. (FH) Eva Christina Denk
   Pfizer Corporation Austria Gesellschaft m.b.H.
   Floridsdorfer Hauptstraße 1, A-1210 Wien
   
   eva.denk@pfizer.com
   Tel: +43 1 521 15 156
   www.pfizer.at

4335

Anm.:
In 20 Jahren verdoppelte sich bei Frauen der Blasenkrebs, eine typische Rauchererkrankung;
zudem geht dies bei Frauen fast doppelt so oft tödlich aus!



31. Mai, Weltnichtrauchertag 2010: Warum Frauen mit dem Rauchen nicht aufhören können - ANHANG
Utl.: Weibliche Emanzipation fehlt beim Rauchausstieg


OTS0123 5 CI 0678 OKD0001 Do, 27.Mai 2010

31. Mai, Weltnichtrauchertag 2010: Warum Frauen mit dem Rauchen nicht aufhören können - ANHANG

Krebshilfe Broschüre: Ratgeber Rauchen Kostenlos unter service@krebshilfe.net oder 01/7966450 bzw. zum Download auf www.krebshilfe.net erhältlich.

RATGEBER FÜR RAUCHER, NICHTRAUCHER UND PASSIVRAUCHER



   Wien (OTS) - Jahrzehnte lang war Rauchen männlich: Marlboro Man
und seine Freunde waren in den 70iger Jahren Vorbild für 85 %
männliche und 15 % weibliche RaucherInnen. Mit den 80iger Jahren
begann sich dieses Verhältnis zu verändern. Derzeit rauchen in
Österreich 34 % der Männer und 23 % der Frauen, wobei der Anteil der
Raucherinnen stetig steigt. Frauen emanzipieren sich beim Rauchen,
sie emanzipieren sich auch bei den Rauchfolgen - die Erkrankungsraten
bei COPD, Lungenkrebs etc. steigen. Frauen emanzipieren sich aber
noch nicht beim Rauchausstieg. Anlässlich des Weltnichtrauchertages
präsentiert die Österreichische Krebshilfe die "Raucherentwöhnung aus
Gendersicht".

   Die Unterschiede zwischen Mann und Frau sind - wie in vielen
anderen Bereich des Lebens - auch beim Rauchverhalten und vor allem
beim Rauchausstieg erkennbar und wurden in den letzten Jahren
intensiver erforscht. "Der Anstieg der weiblichen Raucherkarrieren
ist eine traurige Erfolgsstory. Frauen emanzipierten sich beim
Rauchen, aber beim Raucherausstieg haben sie viel weniger Engagement,
als ihre männlichen Kollegen," erklärt Krebshilfe Präsident Univ.
Prof. Dr. Paul Sevelda. Resultat dieser Entwicklung ist der Anstieg
von Erkrankungen wie COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung)
oder Lungenkrebs bei Frauen.

   Anlässlich des Weltnichtrauchertages 2010 präsentiert Pneumologe
Prim. Dr. Herwig Schinko von der Österreichischen Krebshilfe die
wichtigsten Fakten zur "Raucherentwöhnung aus Gendersicht".

~
1. Frauen haben schlechtere Chance beim Rauchausstieg. Tatsächlich
   werden nur 10-20% rauchfrei, bei den Männern sind es 40-50% der
   Entzugswilligen. Innerhalb von Entwöhngruppen werden bei Frauen
   aber weniger Rückfälle verzeichnet als bei Männern.
2. Nach einem Rauchstopp kommen bei Raucherinnen öfters negative
   Gefühlszustände vor als bei Männern. Wenn diese stark ausgeprägt
   sind, nimmt auch die Zuversicht ab, rauchfrei zu bleiben.
   Stress, emotional negative Situationen sowie Belastungen - vor
   allem in der Partnerschaft und im Beruf - lassen Frauen leichter
   rückfällig werden.
3. Das weibliche Rauchverhalten schwankt mit dem
   Menstruationszyklus. Dies bedeutet, dass sich das Verlangen nach
   Nikotin vor und während der Menstruation verstärkt. Als
   Langzeiteffekt kommen Frauen ein Jahr früher in die
   Wechseljahre.
4. Raucherinnen bekommen nach der Pilleneinnahme weniger leicht
   Kinder. Schwangerschaft und Kinderwunsch sind aber starke
   Motivationsgründe, rauchfrei zu werden. Während der
   Schwangerschaft raucht 1/3 der Raucherinnen ohne Unterbrechung
   und Zigarettenreduktion weiter, 1/3 schafft es, rauchfrei zu
   werden und zu bleiben, während 1/3 nach der Schwangerschaft
   wieder zu rauchen beginnt.
5. Frauen, die vor oder nach der Menopause stehen, verzeichnen
   einen höheren Erfolg bei der Raucherentwöhnung.
6. Während Raucher beiderlei Geschlechts zu ca. 48% nikotinabhängig
   sind, erwarten sich eher Frauen eine stimmungsregulierende
   Wirkung des Nikotins.
7. Obwohl beim Körpergewicht keine erkennbaren Unterschiede
   zwischen Rauchern und Nichtrauchern bestehen, stellt gerade für
   Frauen eine mögliche Gewichtszunahme beim Rauchausstieg ein
   größeres Problem dar, als bei Männern. Während nur 35% der Männer
   eine Gewichtszunahme von 2-3 kg beim Rauchstopp nicht tolerieren,
   sind es bei Frauen 75%. Interessant ist auch, dass tatsächlich
   die Gewichtszunahme bei Frauen etwas größer ausfällt als bei
   Männern. Allerdings "normalisiert" sich das Gewicht über Jahre
   wieder.
8. Auf einen Nikotinersatz beim Zigarettenausstieg scheinen Frauen
   weniger zu anzusprechen als Männer. Nikotinersatzprodukte kommen
   beim Einzel- wie Gruppenausstieg in Frage.
~

"Weibliche" Motive und Tipps für den Rauchausstieg

   "Für Raucherinnen sind vor allem Motivation und Stärkung des
Selbstvertrauens Motive für den Rauchausstieg", so der Pneumologe
Prim. Dr. Herwig Schinko. "Einfache Tipps und Tricks, wie z.B. Apfel
statt Zigarette oder der Zeitpunkt des Ausstiegs fern dem
Menstruationszeitpunkt können helfen, den Weg zur Rauchfreiheit zu
erleichtern und dabei auch erfolgreich zu bleiben," so Schinko.
Entspannungsübungen oder Bewältigungsstrategien in
Konfliktsituationen zählen ebenso zu den "weiblichen"
Therapieansätzen, wie Unterstützung durch Ernährungs- oder
Sportberatung.

   Trotzdem gibt es DIE erfolgversprechende Motivation zum
Raucherausstieg für Raucherinnen nicht. Obwohl sie an einem
nachhaltigen Lebensstil interessiert sind, ist ihr Bewusstsein für
die Bedrohung durch den Zigarettenrauch - anders als bei Männern -
nicht wirklich ausgeprägt. "Wünschenswert wäre, wenn Raucherinnen
auch hier Emanzipation zeigen würden," so Krebshilfe Präsident
Sevelda. "Dies wäre vor allem auch notwendig, um eine Trendwende
herbeizuführen. In den USA hat beispielsweise bereits in den späten
80er Jahren der rauchbedingte Lungenkrebs den Brustkrebs als
Todesursache Nr. 1 bei Frauen überholt."

   
AOM/Original Text Service, sowie über den Link "Anhänge zu dieser
Meldung" unter http://www.ots.at

Rückfragehinweis:
   Österreichische Krebshilfe
   Tel.: 01/7966450
   service@krebshilfe.net