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Nachrichten - admin

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http://tv.orf.at/program/orf2/20100531/476623401/292677/


Durch die Sendung führt Martina Rupp

   Raucher-Polizei

Heute wird der Weltnichtrauchertag begangen. Derzeit rauchen laut Österreichischer Krebshilfe hierzulande 34 Prozent der Männer und 23 Prozent der Frauen, wobei der Anteil der Raucherinnen stetig steigt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt dafür der Tabakindustrie die Schuld und stellt den Weltnichtrauchertag am Montag unter das Motto "Geschlecht und Tabak".

Der Countdown für den Nichtraucherschtz läuft: Anfang Juli ist es so weit: Dann müssen alle größeren Lokale getrennte Raucher- und Nichtraucherbereiche haben. Viele Wiener Wirte haben aber nach wie vor nicht umgebaut, auch wenn Strafen von bis zu 10.000 Euro drohen.

Schauprozesse gegen prominente Raucher, Inspektoren und "Durchsetzungsbeauftragte", und kostenlose Hotlines, um Verstöße zu melden – das sind einige Punkte der EU-Empfehlungen für eine rauchfreie Umgebung. Noch sind es nur Empfehlungen, doch die können zu Gesetzen werden.

Verstöße gegen das Tabakgesetz werden nicht von den Behörden kontrolliert. Vielmehr verlässt sich der Gesetzgeber auf Anzeigen "aus der Zivilgesellschaft". So genannte "Nichtraucher-Sheriffs" könnten dann das Stadtbild prägen.

Helena Fröhlich und Faris Rahoma haben sich als "Raucherkontrollore" ausgegeben und mit einem von der Redaktion selbst entworfenen Ausweis auf einen Kontrollrundgang begeben.

Quelle: APA

4322

http://steiermark.orf.at/stories/446344/

     Immer mehr Mädchen greifen zur Zigarette
In der Steiermark greifen bereits mehr Mädchen zur Zigarette als Burschen. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) stehen Frauen und Jugendliche besonders im Visier der Tabakindustrie.
            
            
Der Weltnichtrauchertag am Montag steht heuer unter dem Motto "Rauchen und Geschlecht".
            Tabakindustrie wirbt um Jugendliche
Die Tabakindustrie versuche gezielt, möglichst viele Jugendliche zum Rauchen zu animieren, warnte Waltraud Posch von Vivid, der steirischen Fachstelle für Suchtprävention. "Wir wissen, wer mit 20 noch Nichtraucher ist, wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr zum Raucher oder zur Raucherin."
            
            
            Frauen im Visier
Deshalb wird auf sehr unterschwellig versteckte Werbung gesetzt, etwa in Kinofilmen. Weil weltweit wesentlich mehr Männer rauchen als Frauen, konzentriert sich die Tabakindustrie vor allem auf den weiblichen, noch nicht gesättigten Markt. Ein beliebtes Mittel ist, Frauen zu suggerieren, dass Rauchen schlank mache - und die Wirkung bleibt nicht aus.
            
            Immer mehr Junge rauchen täglich
Auch in der Steiermark rauchen noch mehr Männer als Frauen, bei Mädchen und Buben sind aber bereits die Mädchen auf dem Vormarsch, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. "Bei den Elf- bis 15-Jährigen sind fünf Prozent der Mädchen tägliche Raucher und 3,7 Prozent der Buben", so Posch.
            
            
Frauen haben ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lungenerkrankungen und Osteoporose.
            Tabak schadet Frauen mehr als Männern
Die Folgen sind schwerwiegend. Frauen, die gleich viel rauchen wie Männer, hätten ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lungenerkrankungen und Osteoporose, so Posch: "Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Tabak Frauen noch mehr schadet als Männern."
            
            
            Prävention und Raucherentwöhnung
Gegenzusteuern ist schwierig. Vivid setzt einerseits auf Prävention schon im frühen Kindesalter, andererseits auf Raucherentwöhnungsprogramme. Diese werden vom Land und der Gebietskrankenkasse gefördert.
            
            steiermark.ORF.at; 27.5.10
Eine positive Zwischenbilanz hat am Donnerstag Gesundheitslandesrätin Bettina Vollath (SPÖ) über die Aktion "Rauchfrei dabei" gezogen. Vollath forderte dabei erneut ein absolutes Rauchverbot in Lokalen.
   "Rauchfrei dabei" zeigt Wirkung
            
            ORF.at
Der lässige Cowboy hat als Werbeikone ausgedient, die Tabakindustrie hat eine neue Zielgruppe für sich entdeckt: "Frauen sind das Hauptziel der Tabakindustrie in dem Bemühen, neue Konsumenten zu gewinnen", erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) anlässlich des Weltnichtrauchertags am Montag.
   Frauen sind "Hauptziel der Tabakindustrie"

4323

http://orf.at/100530-51807/?href=http%3A%2F%2Forf.at%2F100530-51807%2F51808txt_story.html

Werbung zielt "zunehmend" auf Mädchen

Das Marktpotenzial bei Frauen ist weitaus größer als bei Männern.

Rauchen hat lange Zeit als Männerdomäne gegolten. Der "Marlboro Man" und Co. waren in den 70er Jahren Vorbilder für 85 Prozent männliche und lediglich 15 Prozent weibliche Raucher. Mit den 80er Jahren begann sich dieses Verhältnis zu verändern.

Derzeit rauchen laut Österreichischer Krebshilfe hierzulande 34 Prozent der Männer und 23 Prozent der Frauen, wobei der Anteil der Raucherinnen stetig steigt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt dafür der Tabakindustrie die Schuld und stellt den Weltnichtrauchertag am Montag unter das Motto "Geschlecht und Tabak".

Suche nach Ersatz für verstorbene Raucher

"Frauen sind das Hauptziel der Tabakindustrie in dem Bemühen, neue Konsumenten zu gewinnen", so die WHO. Die Konzerne würden permanent danach streben, neue Kunden zu finden, um diejenigen zu ersetzen, die mit dem Rauchen aufhören oder vorzeitig daran sterben.

Der Markt für weibliche Kunden ist dafür weitaus attraktiver als jener für Männer: Denn weltweit rauchen laut WHO nur neun Prozent der Frauen - im Vergleich zu 40 Prozent der Männer.

Mädchen ziehen mit Buben gleich

"Wir wissen, dass Tabakwerbung zunehmend auf Mädchen zielt", kritisierte auch WHO-Mitarbeiter Ala Alwan. Offenbar geschieht das mit Erfolg, denn die Frauen holen auf: In der Hälfte von 151 untersuchten Ländern beginnen demnach etwa genauso viele Mädchen wie Buben mit dem Tabakkonsum.

In manchen Staaten seien es sogar mehr Mädchen. "Der Trend in einigen Ländern ist extrem besorgniserregend", sagte WHO-Chefin Margaret Chan.

Fünf Millionen Tote jährlich

Fünf Millionen Menschen sterben nach WHO-Daten jedes Jahr vorzeitig wegen des Rauchens, 1,5 Millionen davon sind Frauen.

Wie eine österreichweite Untersuchung des Pharmakonzerns Pfizer zeigt, beginnen Frauen jedoch nicht nur immer häufiger zu rauchen, sondern sind auch weniger erfolgreich bei der dauerhaften Entwöhnung als Männer.

Opfer des Passivrauchens meist weiblich

Besonders betroffen sind Frauen vom Passivrauchen: Weltweit sterben dadurch nach Angaben der WHO etwa 430.000 Erwachsene pro Jahr, 64 Prozent davon sind Frauen. Laut dem Institut für Höhere Studien (IHS) verlieren Passivraucher rund neun Monate ihrer Lebenserwartung.

Die WHO fordert, jegliche Tabakwerbung und das Sponsoring durch Tabakproduzenten generell zu verbieten. Weniger als neun Prozent der Weltbevölkerung lebten in Regionen mit einem solchen Werbeverbot. Vor allem wendet sich die Organisation gegen den Versuch der Werbung, die tödlichen Produkte mit Schönheit und Befreiung in Verbindung zu setzen.

Rauchen als Krankheit?

In der öffentlichen Meinung gilt Rauchen hierzulande nicht als medizinische Krankheit, wie die Pfizer-Untersuchung zeigt. So seien mehr als die Hälfte aller Frauen in Österreich (56 Prozent) der Meinung, dass Tabakkonsum eine Frage des Lebensstils sei. Hingegen sind 81 Prozent der Ärzte davon überzeugt, dass Rauchen eine medizinische Krankheit ist.

Stöger ermahnt Gastronomen

Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) nahm den Weltnichtrauchertag zum Anlass, die Gastronomen zur Einhaltung des geltenden Nichtraucherschutzes aufzufordern. "Mit 1. Juli ist die Übergangsfrist zu Ende, die Zeit der Ausreden vorbei. Jene, die sich nicht an die Gesetze halten, müssen entsprechend gestraft werden", sagte er.

Das Gesundheitsministerium plant nach eigenen Angaben eine Nichtraucherkampagne, die im Juni starten und sich vor allem an junge Menschen richten soll.

Links:

    * WHO
    * Österreichische Krebshilfe
    * Pfizer
    * IHS
    * Gesundheitsministerium

4324

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100531_OTS0084


Jugendlichen RaucherInnen beim Ausstieg helfen!
Utl.: Internationale Konferenz des ACCESS-Projekts und Kampagnenankündigung am 18. Juni 2010 =

   Wien (OTS) - Österreichs Jugendliche sind europäische Spitze beim
Rauchen, mit 15 Jahren rauchen hier ca. 45% zumindest gelegentlich,
ca. 32% sogar täglich (vgl. ESPAD-Studie). Rund zwei Drittel der
jungen RaucherInnen denken daran aufzuhören, jährlich schaffen es
aber nur ca. 5% ohne entsprechende professionelle Hilfe.

   Das Wiener Institut für Sozial- und Gesundheitspsychologie
arbeitet seit September 2009 als österreichische Partnerinstitution
an einem mit öffentlichen Mitteln finanzierten Forschungsprojekt mit
8 europäischen Partnern. Ziel des Projekts "ACCESS"
(www.isg.co.at/access) ist die Identifikation und Sammlung von
Zugangsstrategien für jugendliche RaucherInnen zu bestehenden
Entwöhnungsangeboten. Am 18. Juni 2010 wird die Abschlusskonferenz
des Projekts in Wien stattfinden, aus welchem Anlass auch eine neue
österreichische Informationskampagne für jugendliche RaucherInnen
vorgestellt werden wird. Die Kampagne beruht auf den Empfehlungen von
ACCESS und soll direkt in den Lebenswelten Jugendlicher Informationen
über die Schädlichkeit des Rauchens und über bestehende
Ausstiegshilfen für Jugendliche anbieten und Stakeholder aus allen
Bereichen und Regionen mit einbeziehen.

   Medienvertreter sind zur Pressekonferenz am 18. Juni 2010 herzlich
eingeladen, Anmeldung erbeten.

Rückfragehinweis:

~
   Institut für Sozial- und Gesundheitspsychologie Wien (ISG)
   Mag. Sebastian Bohrn-Mena, Geschäftsführer
   
   Tel.: +43 660 8383 247
   Mail: sebastian.bohrn@isg.co.at
   Homepage: www.isg.co.at/access     



4325
Hälfte aller Raucher bereits weiblich: Aufhören fällt Frauen viel schwerer

http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/art114,400251

Waren noch in den 70er-Jahren gerade einmal 15 Prozent der Raucher weiblich, ist es heute fast die Hälfte.

Aus diesem Grund nehmen auch die tabakbedingten Schäden wie etwa Raucherhusten und Lungenkrebs bei Frauen zu. „Rauchstopp fällt Frauen schwerer als Männern“, sagt Primar Herwig Schinko von der Abteilung für Lungenheilkunde am AKH Linz und Vorstandmitglied der Krebshilfe anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai. Warum es Frauen schwererfällt, auf das Rauchen zu verzichtet, erklärt Schinko so:

• Während Raucher beiderlei Geschlechts zu zirka 48 Prozent nikotinabhängig sind, erwarten sich Frauen eher eine stimmungsregulierende Wirkung des Nikotins.

• Nach einem Rauchstopp leiden Frauen häufiger unter negativen Gefühlszuständen. Sie werden bei Stress eher rückfällig.

• Frauen lassen sich durch eine mögliche Gewichtszunahme eher vom Rauchausstieg abhalten.

• Das weibliche Rauchverhalten schwankt mit dem Menstruationszyklus. Vor und während der Regelblutung ist das Verlangen nach Nikotin stärker.

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achtung ! · von  feelgood40    · 28.05.2010 16:56 Uhr
morgen wieder rauchertreff in den großen einkaufszentren rund um, und in linz.
für gute unterhaltung und gratis-zigis wird gesorgt !
weiters wird die "goldene zigarre" unter den rauchern verlost.
also...bitte zahlreich erscheinen !

Gratis Meldungen senden an:
· von www.Rauchersheriff.at · 30.05.2010 21:11 Uhr
http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html

Studie der Univ. Klinik Innsbruck · von www.Rauchersheriff.at · 28.05.2010 16:39 Uhr
Aufruf in der T.T., und im ORF: Liebe RaucherInnen, mit ca. 1 Schachtel und mehr pro Tag, meldet euch. Bei diesen Hunderten wurde bei jedem Zehnten Blasenkrebs oder eine Vorstufe davon festgestellt. Nur RaucherInnen wussten es nicht einmal, während der Krebs teils über die Blasenwand hinaus wucherte.
Die Zahl der weiblichen Blasenkrebspatienten hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt. Das passt zu diesen Artikel. Mehr Infos auf www.krebsforum.at , Hilfe dort und auf www.rauchertelefon.at , Hilfe zur Selbsthilfe auf www.sis.info

Raucher raucht, aber im Freien.
Ab 2013 gibt es ein EU-Gesetz. Bis dort hin werden mehr als 11.000 Raucher und mehr als 1000 Passivraucher jährlich vorzeitig sterben. Zahl der rauchenden Jugendlichen steigt weiterhin; für Tabakprävention steht jedoch kein Geld zur Verfügung.
Nur eine Hand voll Wirte haben umgebaut. Als Anzeiger missbraucht man die Opfer, weil sich der Staat seiner Verantwortung nicht stellen will.
Der Entzug der Konzessionen unkooperativer Wirte und Trafikanten beginnt. Nach monatelanger absichtlicher Weigerung der Inhaber das Gesetz umzusetzen ein konsequenter letzter Schritt. Gegen Centerleiter ermittelt die Staatsanwaltschaft. Es ist für uns unverständlich, dass es die Vertreter der Wirtschaft so weit kommen ließen und die Besitzer der betroffenen Unternehmen im Regen stehen ließen.
BM. Stöger ruft weiter auf zu Meldungen von Wirten, siehe www.sis.info und ein Volksbegehren kann auf www.nichtraucheninlokalen.at unterzeichnet werden.

4326

Von: erl [mailto:erl@utanet.at]
Gesendet: Sonntag, 30. Mai 2010 23:23
An: 'post.lrscheele@noel.gv.at'; 'lh.proell@noel.gv.at'; 'servicenoe@spoe.at'; 'post.lhstvleitner@noel.gv.at'; 'fsg_noe@hotmail.com'; 'noe.frauen@spoe.at'; 'noe@wirtschaftsverband.at'
Betreff: NÖ. SP. und WV. für vorsätzlichen Tod der NÖ. Bevölkerung verantwortlich? Weltnichtrauchertag 2010
Wichtigkeit: Hoch

Sehr geehrte Frau Landesrat Mag. Scheele,

abgesehen davon, dass es unhöflich ist nicht zu antworten, fast ein Jahr hatten Sie Zeit, sagt unsere neue Selbsthilfegruppe in NÖ.: „Ihre jetzige Presseaussendung ist „für den Hugo“!


Getrauen Sie sich doch wirklich etwas zu bewegen, wie Ihr Kollege in Kärnten oder die Kollegin in der Steiermark!
Oder haben Sie ein Gasthaus zu Hause, was auch den NR.-Schutz nicht einhält?

Siehe auch http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=270.msg1148#msg1148 ff.
und 70 % aller Krebserkrankungen hängen mit Tabakrauch zusammen: aktiv/passiv

MfG.
           
                              K f K
      Verein Krebspatienten für Krebspatienten
    Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                           Österreich
          Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
     Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
 Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at
         Dietmar Erlacher, Bundesobmann


PS: Ihre Antwort werden wir in unser Onkologisches Mitgliederrundschreiben geben, sowie hier http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,1072.msg8721.html#msg8721 und hier veröffentlichen: www.sis.info

4327
http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Tirol/770933-2/wirte-f%C3%BCrchten-die-flucht-der-raucher.csp

Wirte fürchten die Flucht der Raucher

Noch einen Monat haben jene Wirte Zeit, die in ihrem Lokal Raucher- von Nichtraucherbereich trennen müssen.
  
Thomas Lechner wird seinen Bürgergarten wahrscheinlich in zwei komplett getrennte Bereiche teilen. Im Café Central ist der Umbau bereits fix.

Von Kathrin Siller und Christian Willim

Innsbruck – Noch zieht jeden Abend der Qualm durch das Jimmy's. Bis zu 1000 Zigaretten gehen in dem Innsbrucker Szenelokal an manchen Abenden in Rauch auf, schätzt dessen Besitzer, Mark Henderson. Doch damit ist in der Nachtbar ab 1. Juli Schluss. Denn bis zu diesem Stichtag müssen Gastronomiebetriebe, die größer als 80 m² sind und nur aus einem Raum bestehen, einen eigenen getrennten Bereich für Raucher schaffen (siehe Info-Box). Entsprechende Pläne hat Henderson seinerzeit zwar eingereicht, „aber der Umbau würde mich rund 40.000 Euro kosten. Das kann ich mir nicht leisten.“

Um den Charakter seines Lokals nicht zu zerstören, hätte der 36-Jährige eine teure Glaswand aufziehen und ein zweites Lüftungssystem installieren lassen müssen. Und so wird am 30. Juni im Jimmy's zum letzten Mal gequalmt, das Lokal anschließend zur Nichtraucherzone.

Henderson sieht diesem Stichtag schon sorgenvoll entgegen. „Viele werden sich sicher freuen, dass die Luft bei uns besser wird. Aber wir sind ein Nachtlokal und haben viele Raucher als Kunden“, bangt der gebürtige Brite um Umsätze. Der Glimm­stengelfraktion will er zwar das Rauchen im Freien ermöglichen, doch auch das ist nicht ganz unproblematisch. Sind die vor der Tür zu laut, gibt es Ärger mit den Anrainern. „Wir wollen aber mit den Rauchern zusammenarbeiten, damit es keine Probleme gibt.“

Dem Nichtraucherschutz würde der 36-Jährige trotzdem an sich positiv gegenüberstehen. „Aber die derzeitige Regelung verursacht eine Wettbewerbsverzerrung, von der vor allem kleine Lokale extrem profitieren werden, in denen man weiterhin rauchen darf. Das ist so, als ob ich ein Bier um 3 Euro verkaufen muss und andere dürfen es um 2 Euro verkaufen.“ Henderson will seine Kunden u.a. mit Getränkeaktionen und Snacks bei der Stange halten.

Einen Wettbewerbsnachteil sieht auch Klaus Pirchmoser, Wirt des Kulturcafés Stromboli in Hall, das ebenfalls aus einem großen Raum besteht: „Bei uns gibt es viele kleine Lokale, in denen geraucht werden darf, und viele Lokale, die schon über mehrere Räume verfügen und deshalb leicht einen Nichtraucherbereich schaffen können.“ Ein Umbau wäre weder für ihn noch für seinen Verpächter, den Verein Kulturlabor Stromboli, finanzierbar. Und selbst wenn, sieht der Ampasser eine Trennung des Veranstaltungszentrums in zwei Bereiche problematisch. „Ich kann ja bei einem Konzert nicht den Sänger und den Gitarristen für die Raucher und den Bassisten und den Schlagzeuger für die Nichtraucher auftreten lassen“, spielt der 35-Jährige auf die Bühne an, die sich im Zentrum seines Nachtcafés befindet.

Und so bangt auch Pirchmoser um seine Einkünfte. Immerhin seien etwa 80 bis 90 Prozent seiner Gäste Raucher. „Für mich als Familienvater ist die Raucherregelung existenzgefährdend.“ Damit teilt er sich seine Sorgen mit Thomas Lechner, dem Geschäftsführer des Restaurants Bürgergarten in Innsbruck. Der hat sein Lokal zwar schon mit einer Wand in einen Nichtraucher-Essbereich und einen Raucher-Cafébereich unterteilt. Aber diese Trennung reicht nicht aus, weil die Übergänge zwischen den Räumen offen sind. An einer kompletten Trennung wird Lechner aber wohl nicht vorbeikommen. „Bei einem reinen Nichtraucherlokal hätte ich zu viele Einbußen.“ Schließlich seien seine Stammgäste vor allem Büroangestellten der umliegenden Firmen. „Weil sie in der Arbeit nicht rauchen dürfen, brauchen sie irgendwo Platz dafür.“

Bevor sich der Bürgergarten-Chef allerdings endgültig für einen Umbau entscheidet, möchte er noch den Kostenvoranschlag abwarten. Er rechnet mit Kosten von bis zu 15.000 Euro. Lechner würde ein generelles Rauchverbot begrüßen. Und das nicht etwa, weil er selbst Nichtraucher ist, sondern weil er in der jetzigen Regelung ebenfalls ungleiche Grundvoraussetzungen für die Gastronomen sieht: „So wie jetzt ist das eine halbe Sache.“

Mit der haben die Wirte, die vor der Frage „Umbau, ja oder nein“ stehen, alle gemeinsam ein großes Problem. Was, wenn der Gesetzgeber in naher Zukunft doch noch auf ein totales Rauchverbot umschwenkt und die Investition somit sinnlos wäre?

Eine Sorge, die Thomas Lechner, der Geschäftsleiter des Café Central in Innsbruck und Namensvetter des Bürgergarten-Wirts, teilt. Er will trotzdem „eine Stange Geld“ in die Hand nehmen und in Kürze eine Glaswand durch den Traditionsbetrieb ziehen, die sich gut in das architektonische Gesamtbild des Raumes einfügen soll. „Ein komplettes Rauchverbot wäre momentan nicht denkbar. Wir können nicht abschätzen, wie sich das auf unsere rauchenden Stammkunden auswirken würde. Auch wenn wir festgestellt haben, dass während des Mittagsgeschäfts eh schon viele Kunden nicht mehr rauchen.“ Der Nichtraucherbereich wird ab 1. Juli dann etwa 75 Prozent des Lokals einnehmen.

Am morgigen Weltnichtrauchertag wird der blaue Dunst jedenfalls noch durch das gesamte Central und viele andere Einraumlokale ziehen.

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InfoboxNichtraucherschutz

Unter 50 m²: Diese Lokale müssen sich seit 1.1.2009 als Raucher- oder als Nichtraucherlokal deklarieren.

Lokale über 50 m² können das Rauchen in abgeschlossenen Räumen gestatten. Der Nichtraucherbereich muss jedoch der Hauptraum sein. Einraumlokale haben für die Schaffung von Raucherbereichen noch bis 1. Juli 2010 Zeit. Ansonsten werden sie automatisch zu Nichtraucherbetrieben.

Ausnahme: Einraumlokale mit einer Fläche zwischen 49 und 80 m², die aus feuer- oder baupolizeilichen Gründen oder wegen Denkmalschutz keinen Raucherbereich schaffen können, dürfen sich (wie die kleinen Gaststätten) für oder gegen Qualm entscheiden.

4328
http://www.oe24.at/oesterreich/politik/daniel/Wiener-SP-will-Personal-vom-Bund-0709770.ece

17.5.10

Mit der geplanten Neuformierung im Herbst soll auch bei der Wiener SP etwas umgebaut werden.
 
Bäumchen wechsle dich. Wie berichtet, plant SP-Bundeskanzler Werner Faymann nach der Wien-Wahl am 10. Oktober eine Regierungsumbildung im Bund.

Gesundheitsminister Alois Stöger etwa soll durch Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek als neue Superministerin ersetzt werden.



4329
EU, Fragen, Antworten, etc. / Verhältnisse Österreich zur EU
« am: Mai 30, 2010, 22:10:08 Nachmittag »

http://www.aerzteinitiative.at/_Aktuelles_1.htm

Eurobarometer  Tabak: EU/Österreich: Raucher 29% (fallend) / 34%  (steigend), Zigaretten 14,4 / 17,7 pro Tag, Aufhörversuch (12 Mo) 28 / 21%, mit Hilfe 67 / 31%  Erfolg mit Hilfe 80 / 57%, rauchfreies Heim 61 / 54%, bei Rauchern 30 / 18%, verrauchte Bars 45 / 86%, Esslokale 30 / 70%, Vertrauen in Leichtzigaretten 25 / 39%
Tabakwerbung (6 Mo) 50 / 69%, für Werbeverbot in Trafiken 63 / 46%, für Verbot der Zigarettenautomaten 52 / 35%. Schlussfolgerung: Rückständiges Österreich!

4330
http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,401013

 Sonntag, 30. Mai 2010

Oberösterreich

Linz: Café wegen Tabakgesetz geschlossen

Wegen Verstößen gegen das Tabakgesetz wurde einer Lokalbetreiberin in der Linzer Lentia City bereits die Gewerbeberechtigung entzogen, sagt Bezirksverwaltungschefin Martina Steininger: „Bei einigen weiteren Betreibern läuft das Verfahren.“ Dieses wird eingeleitet, wenn ein Lokal zum dritten Mal gestraft wird. Steininger rechnet mit verstärkten Anzeigen von Privaten nach Ende der Übergangsfrist: „Einer hat bereits angekündigt, sich extra freizunehmen.“ (hes)

2 Kommentare

Recht so! · von linz010 · 29.05.2010 11:05 Uhr
Und weitere werden folgen.


Nichtraucherschutz? Nicht in Österreich! · von www.Rauchersheriff.at · 30.05.2010 20:48 Uhr
Ab 2013 gibt es ein EU-Gesetz. Bis dort hin werden mehr als 11.000 Raucher und mehr als 1000 Passivraucher jährlich vorzeitig sterben. Zahl der rauchenden Jugendlichen steigt weiterhin; für Tabakprävention steht jedoch kein Geld zur Verfügung.
Nur eine Hand voll Wirte haben umgebaut. Als Anzeiger missbraucht man die Opfer, weil sich der Staat seiner Verantwortung nicht stellen will.
Der Entzug der Konzessionen unkooperativer Wirte und Trafikanten beginnt. Nach monatelanger absichtlicher Weigerung der Inhaber das Gesetz umzusetzen ein konsequenter letzter Schritt. Gegen Centerleiter ermittelt die Staatsanwaltschaft. Es ist für uns unverständlich, dass es die Vertreter der Wirtschaft so weit kommen und die Besitzer der betroffenen Unternehmen im Regen stehen ließen.
BM. Stöger ruft auf zu Meldungen von Lokalen ohne NR.-Schutz, siehe www.sis.info und ein Volksbegehren kann auf www.nichtraucheninlokalen.at unterzeichnet werden.

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Rote und Schwarze

Immer mehr Politiker für totales Verbot


© AP

Die Stimmung im Land kippt: Immer mehr sind für ein generelles Rauchverbot. Ein Volksbegehren ist in Planung, auch die Politik will Ernst machen.
 

Riesiges Echo auf die ÖSTERREICH-Story über das geplante Volksbegehren für ein totales Rauchverbot in der Gastronomie: Immer mehr Menschen schließen sich im Internet (www.nichtraucheninlokalen.at) dem Aufstand an und geben per Online-Formular die Unterschrift ab.

105.000 Unterstützer
Auf Facebook hat die Aktion schon mehr als 105.000 Unterstützer. Initiator, Unternehmer Gerald Költringer (41), sagt zu ÖSTERREICH: „Es läuft seit der Berichterstattung sehr gut. Die Downloads der Unterstützungserklärungen sind sprunghaft auf 7.000 angestiegen.“ Költringer appelliert angesichts der hochemotional geführten Diskussion in Online-Foren auf eine sachliche Auseinandersetzung: „Wir wollen verhindern, dass Raucher und Nichtraucher auseinanderdividiert werden.“

Lauda: „Blöder Kompromiss“
Auch zahlreiche Prominente melden sich in ÖSTERREICH zu Wort. Tenor: „So wie es jetzt ist, kann die Regelung nicht bleiben.“ Airliner Niki Lauda sagt: „Ich habe nie verstanden, wie man einen so blöden Kompromiss schließen kann. Das ist eine typisch österreichische Lösung.“ Er ist für ein generelles Verbot, weil: „In anderen Ländern funktioniert das perfekt.“

Stimmen in SPÖ und ÖVP für neues Gesetz
Die Grünen bringen voraussichtlich am Mittwoch einen dringlichen Antrag betreffend Schaffung eines generellen Rauchverbots in der Gastronomie ein. „Uns geht es um Jugendschutz, die Hälfte aller Jugendlichen raucht in Österreich. Da haben wir als Gesellschaft unsere Verantwortung zu übernehmen“, sagt Grünen-Chefin Eva Glawischnig gegenüber ÖSTERREICH.

ÖVP-Gesundheitssprecher Erwin Rasinger kündigt im ÖSTERREICH-Interview an, sich in seiner Partei für ein strengeres Gesetz stark zu machen. Und der SPÖ-Nationalrat Dietmar Keck sagt klipp und klar: „Ja, ich bin für ein generelles Verbot in der Gastronomie, die Gesundheit hat Vorrang.“

Wirte argumentieren dagegen: Ein totales Rauchverbot würde rechtlich gar nicht halten.

Autor: P. Reidinger/M. Wolschlager

4333


28.3.10

Hier ist auch die Graphik!

http://www.oe24.at/oesterreich/politik/article716104.ece?ctv=R2010&dy=1275243699614

Neues Gesetz

Mehrheit für Totales Rauchverbot


Rauchverbot
© APA

Aufwind für Nichtraucherschutz: Bevölkerung will ein Gastro-Rauchverbot.
 

Die heimischen Meinungsforscher orten derzeit einen Meinungsumschwung beim Thema Rauchen. In der brandaktuellen Gallup-Umfrage für ÖSTERREICH (400 Befragte am 25. und 26. März) spricht sich erstmals eine Mehrheit für ein totales Rauchverbot in der Gastronomie aus:

    * 50 % sagen demnach „Ja“ zu einem absoluten Rauchverbot in der Gastronomie, 48 % „Nein“, 2 % machten keine Angabe.
    * Männer gelten mit 54 % zu stärkeren Befürwortern des totalen Rauchverbots als Frauen (46 % sind dafür).
    * Grün- und ÖVP-Wähler sind mehrheitlich für das Rauchverbot, SPÖ- und FPÖ-Wähler dagegen.

Die Mehrheit ist mit dem Tabak-Gesetz unzufrieden
Außerdem markant: Das unter VP-Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky eingeführte Tabakgesetz, das derzeit von SP-Minister Alois Stöger evaluiert wird, wird von einer satten Mehrheit von 54 Prozent abgelehnt. Nur 39 % Prozent der Österreicher sind mit dem aktuellen Nichtraucher-Schutzgesetz zufrieden.

Das befeuert auch Facebook-Aktivisten, die im Internet ein Rauch-Volksbegehren vorbereiten (ÖSTERREICH berichtete vorab). Die Facebook-Gruppe Rauchverbot in Lokalen hat mittlerweile knapp 108.000 Unterstützer. Der Gründer der Seite, Hubert Doppelhofer, stellt klar: „Weiterhin wollen wir, dass diese Initiative keinerlei wie auch immer gearteten parteipolitischen Hintergrund hat und lediglich der Sache unter Zuhilfenahme direkt demokratischer Mittel dient.“

Dennoch stellt Doppelhofer klar: „Alle Parteien und Organisationen sind jedoch eingeladen mitzuarbeiten, um den Missstand bzw. Nachholbedarf hinsichtlich des Nichtraucherschutzes in Österreich im Gegensatz zu vielen Ländern Europas und weltweit zu bereinigen.“

3.000 (6.500) Unterstützer haben bereits unterschrieben
Einer der maßgeblichen Organisatoren des Volksbegehrens, Gerald Költringer, spricht gegenüber ÖSTERREICH bereits von Tausenden Unterstützungserklärungen, die von der Homepage www.nichtraucheninlokalen.at heruntergeladen wurden. 3.000 haben ihre Unterschrift bereits eingereicht. 5.000 sind damit noch notwendig, dann kann man per Gesetz ein Volksbegehren einleiten.

Der wissenschaftliche Berater des Projekts, der Mediziner Manfred Neuberger, hält ein Rauchverbot für unumgänglich. Mit der Einführung würde es in Österreich einen bis zu 20-prozentigen Rückgang der Herzinfarkte geben.

Autor: Markus Wolschlager

4334
Gesundheit / Jedes 3. Kind raucht passiv mit
« am: Mai 30, 2010, 21:08:44 Nachmittag »
http://www.oe24.at/gesund/Jedes_3_Kind_raucht_passiv_mit_0464321.ece

Jedes 3. Kind raucht passiv mit
© sxc

Obwohl viele Eltern wissen, dass Rauch für Kinder schädlich ist, kümmert sie das kaum.
 

Steiermark. “Wir müssen etwas tun“, anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai rief das Land Steiermark nun als Vorreiter eine Kampagne zum Schutz von Kindern vor dem Passivrauchen ins Leben.

Der dramatische Anlass: Laut einer aktuellen Umfrage ist bereits jedes dritte Kind (36,8 Prozent) im Alter von zehn bis 15 Jahren zu Hause öfters Passivrauch ausgesetzt. Jedes vierte Kind muss zu Hause sogar täglich ungewollt „mitrauchen“. Besonders ärgerlich: Gleichzeitig wussten 97 Prozent der Befragten, dass Passivrauchen gerade für Kinder besonders schädlich ist – doch einen Teil von ihnen kümmerte das wenig.

Alarmierend
Angesichts dieser alarmierenden Zahlen startete der steirische Gesundheitslandesrat Helmut Hirt gemeinsam mit der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse und der Fachstelle für Suchtprävention die Kampagne Rauchfrei dabei. „Wir sind überzeugt, dass viele Eltern, Großeltern und Erwachsene generell ihr Verhalten ändern, wenn es uns gelingt, ihnen bewusst zu machen, was Passivrauch für Kinder bedeutet“, betont Hirt.

Tatsächlich ist längst nachgewiesen, dass der blaue Dunst bei Kindern und Jugendlichen weit mehr schaden anrichtet, als bei Erwachsenen. Besonders die sich erst entwickelnden Organe haben keine Abwehrkräfte gegen Nikotin und andere Giftstoffe.

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http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,401081

 
Sonntag, 30. Mai 2010

Oberösterreich - Rauchverbot: Für Wirte wird es eng

Jetzt wird es eng für viele Wirte: Wer nicht umbaut, wird bestraft

Bis 1. Juli müssen 50 bis 80 Quadratmeter große Lokale getrennte Raucher- und Nichtraucherzonen haben.   Bild: Wodicka

LINZ. Noch einen Monat haben die Wirte Zeit, ihre Betriebe dem neuen Rauchverbot anzupassen. „Die Gastronomen nehmen die geforderten Umbauten trotz der hohen Kosten ernst“, heißt es bei der Wirtschaftskammer.

Mit 30. Juni endet die Übergangsfrist – bis dahin müssen die Lokale in Raucher- und Nichtraucherzonen umgebaut werden. Wer sich nicht daran hält, muss mit Strafen mit einem Höchstrahmen von bis zu 2000 Euro rechnen.

Vor diesen Zahlungen scheuen sich Oberösterreichs Wirte offenbar, heißt es bei der Wirtschaftskammer: „Seit heuer im Februar ist die Nachfrage der Gastronomen zur räumlichen Teilung sehr groß. Wir haben den Eindruck, dass sie die Umstellung sehr ernst genommen haben und zeitgerecht mit dem Umbau fertig werden“, sagt Peter Paul Frömmel, Chef der Sparte Gastronomie in der Wirtschaftskammer. Ganz so locker würden die baulichen Maßnahmen von den Betroffenen aber dennoch nicht genommen. Durchschnittlich koste die rund 1000 betroffenen Einraum-Betriebe die bauliche Trennung zwischen 3000 und 4500 Euro, sagt Frömmel: „Viele stöhnen angesichts der hohen Kosten und der prognostizierten Umsatzeinbußen.“

Oberösterreichs Präsident der Ärztekammer, Peter Niedermoser, zweifelt am Reformwillen der Wirte. Er rechnet mit „einigen schwarzen Schafen“, die sich nicht an die neue Regelung halten werden. Gleichzeitig erneuert Niedermoser seine Forderung eines kompletten Rauchverbots in allen Lokalen. „Dann sollte man aber Zigaretten generell verbieten“, sagt Frömmel dazu. (nieg)


Nur 0,7 % der Gastronomen tun was, für den Nichtraucherschutz von www.Rauchersheriff.at · 30.05.2010 19:18 Uhr

Ab 2013 gibt es ein EU-Gesetz. Bis dort hin werden mehr als 11.000 Raucher und mehr als 1000 Passivraucher jährlich vorzeitig sterben. Zahl der rauchenden Jugendlichen steigt weiterhin; für Tabakprävention steht jedoch kein Geld zur Verfügung.
Nur eine Hand voll Wirte haben umgebaut. Als Anzeiger missbraucht man die Opfer, weil sich der Staat seiner Verantwortung nicht stellen will.
Der Entzug der Konzessionen unkooperativer Wirte und Trafikanten beginnt. Nach monatelanger absichtlicher Weigerung der Inhaber das Gesetz umzusetzen ein konsequenter letzter Schritt. Gegen Centerleiter ermittelt die Staatsanwaltschaft. Es ist für uns unverständlich, dass es die Vertreter der Wirtschaft so weit kommen und die Besitzer der betroffenen Unternehmen im Regen stehen ließen.
BM. Stöger ruft auf zu Meldungen von Lokalen ohne NR.-Schutz, siehe www.sis.info und ein Volksbegehren kann auf www.nichtraucheninlokalen.at unterzeichnet werden.


Falsch! · von  www.Rauchersheriff.at    · 30.05.2010 20:59 Uhr
Strafen bis 2.000.- gibt es nur beim ersten Mal!
Bei Wiederholung bereits Strafen bis 10.000.- Euro!
Da die Wirte nicht so viel Geld haben, zahlt dies dann die Tabak Regie oder die WKO?


Warum soll es für Wirte eng werden??? · von www.Rauchersheriff.at · 30.05.2010 19:14 Uhr

Gesetzl. NR.-Schutz gilt seit 2005 für EKZ bzw. 1.1.09 für "Straßenlokale". Was hat sich bisher geändert? Irgendwelche Fantasiepickerln kleben fallweise im Türbereich, nach denen sich weder Wirt noch Gast hält.
Ja, 2.000.- bzw. 10.000.- € für Wirt, 100.- bzw. 1.000.- € für Gast, wenn gestraft wird. Doch die Behörde hat kein Recht nachzusehen, die Polizei nicht einmal ein Recht/eine Pflicht zur Assistenzleistung für den Beamten. Und nur 5 % der Wirte haben eine Umbauverlängerungzeit bis 30.6.10, aber alle tun, richtig: NICHTS!
Nur die Tabak- und Wirtelobbyisten tun das Ihrige, sie unterminieren jede Maßnahme den Tabakrauch einzudämmen. Der Schandlohn für die Wirte von den Tabakkonzernen ist hoch (http://sis.info). Somit freuen sich alle, einschließlich der Tod: 3-4 Passivrauchtote/Tag, 11.000 Tabakrauchtote im Jahr.
Und wegen der Mehrheit, den Nichtrauchern ....? Die werden auch eingenebelt, war ja früher auch so!
Stöger sagt: http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html