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Nachrichten - admin

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Ö s t e r r e i c h Medienberichte 1 / Schwach, schwächer, Stöger!
« am: Juni 02, 2010, 01:11:19 Vormittag »
http://www.wirtschaftsblatt.at/aktuell/422844/index.do?from=rss

28.5.10

Keine Durchschlagskraft. Der sozialdemokratische Minister, der das riesige, teure – und für die Bevölkerung so wichtige – Gesundheitsressort leitet, ist bisher vor allem dadurch aufgefallen, dass er keine, verspätete, ausweichende oder schräge Wortmeldungen abgegeben hat.

....... Echt schwach ist Stögers Linie, was den Nichtraucherschutz angeht. Hier fährt er einen Hinhaltekurs, der bei allen Seiten für Verärgerung sorgt. Statt endlich klare Worte zum Thema Rauchen zu finden – wie es einem Gesundheitsminister zu Gesicht stehen würde –, verteidigt er die weiche Haltung der Regierung in der Causa.

Für ihn ist das geltene Tabakgesetz ein „Schritt in die richtige Richtung“ – auch wenn die Nikotin-Lobbyisten permanent dagegen wettern und sich kaum jemand daran hält. Stöger plädiert einfach für eine Aufstockung der Rauchverbots-Kontrolleure: Jeder Landeshauptmann kann und soll Personal aufnahmen, um die Einhaltung des Gesetzes durchzusetzen, so der Minister. In Zeiten, in denen überall gespart werden muss und Bürokratieabbau notwendiger denn je ist, mutet Stögers Vorschlag mehr als skurril an.


Nichtraucherschutz? Nicht in Österreich!
Von Seiten der EU ist erst ab dem Jahr 2014 mit einem Nichtraucherschutzgesetz zu rechnen. Die österreichische Regierung unternimmt aber weiterhin nichts, um ein funktionierendes Gesetz zu schaffen. Auch in Zukunft werden also mehr als 10.000 Raucher und mehr als 1000 Passivraucher jährlich vorzeitig sterben. Rauchbedingte Erkrankungen, Verlust an Arbeitskraft und vorzeitige Todesfälle belasten die Volkswirtschaft. Durch die Tabaksteuer und verlorene Pensionsjahre wird das bei weitem nicht aufgewogen. Wir Österreicher müssen diesen Wahnsinn mit zusätzlichen 500 Millionen Euro pro Jahr mitfinanzieren.
Die Zahl der rauchenden Jugendlichen steigt weiterhin, wir liegen aber bereits an der Spitze. Durch Kinder und Jugendliche werden jährlich etwa 60 Millionen an Tabaksteuer eingenommen - eigentlich zu unrecht, sie dürfen ja noch nicht rauchen - für Tabakprävention steht jedoch kein Geld zur Verfügung.
Nur eine Hand voll Wirte haben umgebaut, es ist unwahrscheinlich. Es ist unwahrscheinlich, dass alle anderen Wirte ihr Lokal zu einem Nichtraucherlokal machen werden. Minister Stöger wird  aber weiterhin niemanden für die Exekution des Nichtraucherschutzes lt. Tabakgesetzes beauftragen. Anzeigen durch die Nichtraucher haben einen negativen Beigeschmack. Man missbraucht die Opfer, weil sich der Staat seiner Verantwortung nicht stellen will. Nach Monaten erfolgloser Versuche die Gastronomie rauchfrei zu bekommen ist die Bereitschaft aktiver Nichtraucher zu Anzeigen auch eher gering.
Wirkliche Veränderungen wird man in Zukunft wohl nur durch den Entzug der Konzessionen unkooperativer Wirte und Trafikanten erreichen. Rechtlich gesehen ist das aufgrund der Gewerbeordnung ganz einfach möglich und nach monatelanger absichtlicher Weigerung der Inhaber das Gesetz umzusetzen ein konsequenter letzter Schritt der verantwortlichen Behörden. Auch Centerleiter simd schon der Staatsanwaltschaft gemeldet worden, weiß Stöger. Es ist für uns unverständlich, dass es die Vertreter der Wirtschaft so weit kommen ließen und die Besitzer der betroffenen Unternehmen im Regen stehen ließen.
Seit 2005 in Einkaufszentren und seit 1.1.2009 bei Straßenlokalen gibt es verbotenerweise Wettbewerbsverzerrungen unter "Kollegen". Gäste und Personal werden weiterhin durch Tabakrauch geschädigt und belästigt. Einige Unternehmen (in Wien) haben Unsummen für sinnlose Umbauten verschwendet. die anderen ignorieren das Gesetz und schädigen dadurch ihren Berufsstand.
BM. Stöger ruft weiter auf zu Meldungen von Wirten, siehe www.sis.info und ein Volksbegehren kann auf www.nichtraucheninlokalen.at unterzeichnet werden.

Dietmar Erlacher, Tirol, Krebspatient

4323

Von: krebspatient-krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Mi 27.01.2010 19:49
An: Konkret
Cc: Kundendienst Orf; Stribl Simone, FI 9; Report, FI 9; THEMA, FI 9; Club 2, FI 1
Betreff: Heutiges ORF-Konkret zu Nichtraucherschutz war NICHT konkret

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großem Unbehagen habe ich Ihre heutige Sendung gesehen.

Leider haben Sie die falschen Informanten gefragt, für eine "konkret" -
Sendung.

1)    Das Wiener Cafe Museum hat nicht wegen evtl. Umbaukosten zugesperrt,
sondern - lt. Besitzer - da die Miete per 1.1.10 exorbitant angestiegen
wäre. Wäre ersteres der Fall gewesen könnten Sie sicher sein, dass bis
30.6.2010 (letzte Frist für Umbau) das Cafe offen geblieben wäre.

2)    Investitionen wurden dort seit vielen, vielen Jahren nicht mehr
gemacht. Jeder Unternehmer muss dabei ein Risiko tragen, da braucht es keine
Rechtssicherheit, wie dieser Tabak-Gastro-WKO-Lobbyist (Cafekioskbesitzer?)
immer Falschaussagen wissentlich von sich gibt! Sie hätten ihn besser fragen
sollen, wie er und seine Kollegen zur vorsätzlichen Körperverletzung mit
möglichem, tödlichen Ausgang steht, denn wieder waren in Österreich letztes
Jahr rund 11.000 Rauchertote und 1.086 Passivrauchtote! Übrigens: Ich
bekomme auch keine Rechtssicherheit bei Investitionen in meinem Betrieb; das
fällt unter Unternehmerrisiko, sowie in der Kalkulation unter Gewinn und
Wagnis. Aber davon haben wohl die meisten Kaffeesieder noch nie etwas
gehört: Tee 2,70 Euro (öS 37,80 !!!) und Melange 3,70 Euro (öS 51,80 !!!),
im Schnitt, auch teurer!

3)    Ein Umbau kostet keinesfalls 150.000.- bis 200.000.-, wie dieser
"Ferstl" wieder sagt. Wir Tischler und Glaser machen dies ab 3.000.- Euro,
evtl. zuzügl. Lüftungsumbau in Summe 10.000.- Euro. Eine solche Panikmache
schadet auch den Jungunternehmern!

4)    Ebenso ist es eine arge Unterstellung wenn Sie quasi sagen: "Es gibt
keine Hilfe zur Raucherentwöhnung". Genau das Gegenteil ist der Fall. Bei
unseren bundesweit 12 Pressekonferenzen, heute in Kärnten (Anlage), hatten
wir immer wen kompetenten der GKK am Podium. Selbstverständlich gibt es,
auch in Wien, kostenlose Einzel- und Gruppentherapien, oft sogar mit
Mentaltraining, Bewegungstherapie und viel, viel mehr, wie ich heute wieder
hörte.

5)    Hinweis: Dass die WKO, z. B. in OÖ., 5 Wochen vor der Kammerwahl
günstige Darlehen zum Umbau gibt, ist wohl der größte Hohn. In ca. 2 Jahren
ist der Nichtraucherschutz EU-Gesetz. Bekommen dann die Wirte wieder ein
billiges Darlehen, dass sie die Umbauten wieder entfernen? Der Dumme ist der
Wirt, der jeweils 15 Jahre lang die Darlehen zurück zahlen kann. Lachender
Dritter ist die Sektion Banken in der WKO, die wieder hinten herum ein gutes
Geschäft bekamen.

So darf ich dem ORF empfehlen, bezüglich Nichtraucherschutz kompetentere
Fernsehteams einzusetzen. Auch empfehle ich, eine längere Sendung z. B.
Report oder Club 2 mit diesem Thema zu veranstalten. Hohe Zuschauerzahlen
sind dem ORF gewiss, denn das Thema ist nach wie vor aktuell, wie meine
Kurzdiskussion in der ZiB24 zuletzt bewies.

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher, Krebspatient

PS: Laden Sie zur "Supersendung" auch meinen WKO-Präs. Dr. Leitl ein, denn
er war für die WKO mittragend, als dieses "Kdolsky-Gesetz", glaublich mit
Bartenstein, "geboren" wurde. Er zeichnet mitverantwortlich für täglich 30
Rauchertote und 3 Passivrauchtote! BM. Stöger kann es jetzt "nur" ausbaden,
also sofort generell rauchfreie Lokale zum Gesetz werden zu lassen, wenn er
noch länger Gesundheitsminister bleiben will. Innerhalb von nur fünf Wochen
organisierten sich nämlich auf Facebook über 82.000 Nichtraucher, die ein
Volksbegehren für generell rauchfreie Lokale abhalten werden! Ein
kompetenter Gast wäre der Arbeits- und  Hygienemediziner, Internist Prof.
Dr. Manfred Neuberger; er misst selbst die Schadstoffe, in den Lokalen, wie
im Wohnzimmer. Und vergessen Sie den Tabaklobby-Promianwalt Dr. Ainedter,
dem es nicht zu blöd ist für Zigaretten/Zigarren zu werben, den Passivrauch
verharmlost, und als Vorstandsmitglied der Österreichischen Krebshilfe die
Broschüre "Tabakrauch - Passivrauch" heraus gibt. Auf solche Leute kann
Österreich verzichten!


K f K
Verein Krebspatienten für Krebspatienten
Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
Österreich
Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
Initiative Rauchfreie Gaststätten
Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
Hotline  9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at
Dietmar Erlacher, Bundesobmann

4324
So schrieb nach der heutigen Sendung ein Bürger an den ORF ........


Sehr geehrte Redaktion,

habe soeben Ihren Beitrag zum Thema "Rauchen" gesehen und war von der Berichterstattung völlig entsetzt. Zum einen war die Aussage, dass die Gesundheitskosten die jährlich durch das Rauchen (aktiv und passiv) entstehen nur 500 Mio Euro betragen sollen unwahr - Richtig ist, dass die "Raucher-Gesundheitskosten" 2,5 Mrd Euro betragen, durch die Tabaksteuer werden 2 Mrd Euro eingenommen und 500 Millionen Euro müssen jährlich zusätzlich aus dem Steuertopf bezahlt werden. Zum anderen hat man bei den Sehern unnötig EU-Skepsis und negative Emotionen gegenüber Maßnahmen die dem Nichtraucherschutz dienlich wären geschürt und noch dazu dem notorischen Raucherpapst Ainedter eine Bühne gegeben, auf der er seine Angstparolen vor immer größerer gesetzlicher Bevormundung zum Besten geben konnte.

Dass man einen falschen Raucherkontrolleur losschickt, der ein angebliches Rauchverbot im Freien kontrolliert, das absolut gar nicht zur Diskussion steht und das auch niemand in Österreich fordert, geht vollkommen an der Realität vorbei und bewirkt in der Bevölkerung nur eine Abneigung gegenüber längst fälligen, klaren, gesetzlichen Schutzmaßnahmen für Schwangere, Babys, Kinder, Gastro-Mitarbeiter und alle anderen nicht nikotinsüchtigen Menschen vor den Belastungen durch Passivrauch in öffentlich zugänglichen, geschlossenen Räumen, somit auch in Lokalen.

Ich bitte Sie daher in ihrer nächsten Sendung um eine Klarstellung, damit dieser vollkommen falsche Eindruck der durch diesen Bericht entstanden ist, wieder ins rechte Licht gerückt wird!

Mit freundlichen Grüßen

N.N.

4325
Zuerst war es DER Rauchersheriff der zusammen geschlagen wurde, im Interspar Restaurant, Donauzentrum..

Tags darauf traf es eine Pressefotografin, von Österreich, die derart genötigt und .... wurde, dass 6 Polizisten und 3 Securities ausrückten! Wo? Natürlich Donauzentrum.

Dann traf es wieder DEN Rauchersheriff, im Interspar Restaurant im Donauzentrum, nachdem ein Kellner "dumm spielte" und tätlich wurde!


Alle Fälle liegen bei der Staatsanwaltschaft!

http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/Nichtraucher-erneut-als-Pruegelopfer-0686558.ece

http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Rauchsheriff-nach-Attacke-schwer-verletzt-0685033.ece


4326
Ö s t e r r e i c h Medienberichte 1 / 15.000 ?
« am: Mai 31, 2010, 18:23:54 Nachmittag »

Nein, 15.000 waren es nicht, aber einige tausende Anzeigen schon!

Disput um Tabakgesetz verschärft sich
Die Stimmung zwischen Rauchern und Nichtrauchern in Wiener Lokalen verschärft sich. Die Wiener Wirtschaftskammer ruft dazu auf, keine aggressiven Handlungen zu setzen.
            
            
            Gastronomen sind verunsichert
Was tun, wenn jemand in ein Lokal kommt und damit beginnt, Raucher zu fotografieren? Allein zehn Mal sei diese Frage am Montag an ihn gerichtet worden, so der Obmann der Sparte Gastronomie in der Wiener Wirtschaftskammer, Wilhelm Turecek. Die Gastronomen sind verunsichert.
            
            
Es soll bereits zu tätlichen Auseinandersetzungen gekommen sein.
            Attacke auf "Rauch-Sheriff"
Zuletzt berichtete die Zeitung "Österreich" über einen "Rauch-Sheriff", der in einem Lokal attackiert und dabei verletzt worden sei, als er Verstöße gegen das Tabakgesetz fotografieren wollte.
Dabei sei es zu tätlichen Auseinandersetzungen mit Rauchern gekommen, die sich durch das Fotografieren gestört fühlten. Der Mann soll den Behörden schon mehr als 15.000 Anzeigen gegen Raucher übergeben haben.

            
            
            Unter anderem Hausfriedensbruch
Die Anfragen bei der Wirtschaftskammer häufen sich. Laut Turecek geht es rechtlich gesehen in solchen Fällen um Hausfriedensbruch und die Verletzung der Intimsphäre.
Turecek rät dazu, solche Fotografen des Lokals zu verweisen oder die Polizei zu rufen. Aggressive Handlungen würden der Sache nur schaden.

Anmerkung:
Der SP-Gastrovertreter möge zuerst in der WKO-Rechtsabteilung eine kostenlose Beratung in Anspruch nehmen,
bevor er sich selbst so einen Blödsinn einredet und die Mitglieder wieder falsch informiert werden!

4327
Ö s t e r r e i c h Medienberichte 1 / "Rauchfrei dabei" zeigt Wirkung
« am: Mai 31, 2010, 18:03:42 Nachmittag »
"Rauchfrei dabei" zeigt Wirkung
Eine positive Zwischenbilanz hat am Donnerstag Gesundheitslandesrätin Bettina Vollath (SPÖ) über die Aktion "Rauchfrei dabei" gezogen. Vollath forderte dabei erneut ein absolutes Rauchverbot in Lokalen.
            
            
65 Prozent der Raucher, die die Angebote der Tabakprävention kennen, racuhen nicht mehr in Gegenwart von Kindern.
            Die meiste Aufmerksamkeit bekam der kleine Leo: Im Rahmen von "Rauchfrei dabei" war der wenige Monate alte Bub mit dem Text "Ich darf schon rauchen" auf Plakaten zu sehen - und 80 Prozent der Steirer kennen dieses Plakat.

Plakate machten Raucher sensibler
Die Aktion trug in den vergangenen Jahren dazu bei, dass die Sensibilität für das Thema stark stieg, so Vollath: So versuchen 65 Prozent der Raucher, die die Angebote der Tabakprävention kennen, nicht mehr in Gegenwart von Kindern zu rauchen.
            
            
            Kampagne wird fortgeführt
Die Kampagne soll daher fortgeführt werden - und zwar in der bewährten Weise, also mit Prävention in Kindergärten, Schulen und Jugendzentren, Weiterbildung für Ärzte, Apotheker und Familienhelfer und Seminaren zur Tabakentwöhnung.
            
            Erfolgreiche Rauchfrei-Seminare
Die "Rauchfrei in sechs Wochen-Seminare", die die GKK anbietet, können auf eine hohe Erfolgsrate verweisen: Mehr als 60 Prozent der über 2.300 Teilnehmer rauchen auch ein Jahr nach Beendigung des Seminars nicht.
            
            
"Was in halb Europa möglich ist, sollte auch in Österreich möglich sein", so die Gesundheitslandesrätin.
            Vollath für absolutes Rauchverbot in Lokalen
Auch soll der Nichtraucherschutz verstärkt werden: Wie schon ihr Vorgänger Helmut Hirt (SPÖ) setzt sich auch Bettina Vollath für ein absolutes Rauchverbot in Lokalen ein: "Tausende Menschen arbeiten in der Gastronomie und sind an ihrem Arbeitsplatz dann Rauch ausgesetzt, und da ist die einzige Möglichkeit, das zu verhindern, ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie. Ich denke, was in halb Europa möglich ist, sollte auch in Österreich möglich sein", so die Gesundheitslandesrätin.
            
            steiermark.ORF.at; 31.7.09
Zigarettenrauch schadet vor allem Kindern - die Gefahren des Passivrauchens sind daher Thema der aktuellen Nichtraucherkampagne des Landes. Elf Prozent der befragten Steirer haben aufgrund der Plakate ihr Rauchverhalten geändert.
   Kampagne gegen Passivrauchen zeigt Wirkung
            
            Link:
   "Rauchfrei dabei"
            
            
            

4328

 CHRONIK     
         Nichtraucherschutz: Countdown für Wirte läuft
Anfang Juli ist es so weit: Dann müssen alle größeren Lokale getrennte Raucher- und Nichtraucherbereiche haben. Viele Wiener Wirte haben aber nach wie vor nicht umgebaut, auch wenn Strafen von bis zu 10.000 Euro drohen.
            
            
            "Großteil der Lokale noch nicht umgebaut"
Von den 1.200 Lokalen, die in Wien aufgrund des Gesetzes umbauen müssen, "hat das der Großteil noch immer nicht gemacht", schätzt der Obmann der Sparte Gastronomie in der Wiener Wirtschaftskammer, Wilhelm Turecek.

Er geht aber davon aus, dass viele im Sommer ihre Lokale in einen Raucher- und Nichtraucherbereich trennen werden. Nichts zu tun wäre "tödlich", so Turecek, denn "die Strategie 'Augen zu und durch' kann nur dazu führen, dass man wo anläuft".
            
            
Turecek glaubt, dass viele Raucher anfangs zu Hause bleiben.
            Gastroinnung warnt vor Konkursen
Aber auch für Lokale, die fristgerecht umgebaut haben, wird es nach Ansicht von Turecek schwerer: Er geht davon aus, dass die Raucher anfangs gar nicht mehr oder nur seltener in Lokale gehen. Deshalb rechne er mit Umsatzrückgängen von "15 Prozent aufwärts". Die Folge werde eine Reihe von Konkursen sein.
            
            
Behörden kontrollieren Verstöße von sich aus nicht.
            Übergangsfrist läuft mit 1. Juli ab
Lokale, die größer als 50 Quadratmeter sind, müssen ab 1. Juli baulich getrennte rauchfreie Bereiche anbieten. Geht das nicht, müssen sie zu einem Nichtraucherlokal werden. Kleinere Lokale dürfen entscheiden, ob sie Raucher- oder Nichtraucherlokale werden.

Die Abtrennungen müssen jedenfalls bis 1. Juli errichtet werden, sonst wird aus einem Betrieb quasi automatisch ein Nichtraucherlokal.

Verstöße gegen das Tabakgesetz werden nicht von den Behörden kontrolliert. Vielmehr verlässt sich der Gesetzgeber auf Anzeigen "aus der Zivilgesellschaft".
            
            Sollten die Behörden kontrollieren?
   Ja, wäre sinnvoll
   Nein, Anzeigen reichen aus
   Keine Angabe
            
            
Ärztekammer kritisiert Gastronomen.
            Ärzte weiter für generelles Rauchverbot
"Es ist traurig, dass die Gastronomie trotz der langen Übergangsphase mehrheitlich nicht in der Lage war, die Vorgaben des Gesetzes umzusetzen", bedauerte der Präsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Walter Dorner.

Es sei aber zu begrüßen, dass die Übergangsfrist über den 1. Juli hinaus nicht verlängert werde und es härtere Strafen für säumige Gastronomen geben solle. "Im Sinne der Gesundheitsvorsorge konsequent wäre aber ein generelles Rauchverbot - nicht zuletzt für die Beschäftigten in der Gastronomie", so Dorner.
            
            wien.ORF.at

   Disput um Tabakgesetz verschärft sich
   Tabakgesetz: Es bleibt nicht mehr viel Zeit
            
            
   Wirtschaftskammer Wien
   Ärztekammer

4329

http://tv.orf.at/program/orf2/20100531/476623401/292677/


Durch die Sendung führt Martina Rupp

   Raucher-Polizei

Heute wird der Weltnichtrauchertag begangen. Derzeit rauchen laut Österreichischer Krebshilfe hierzulande 34 Prozent der Männer und 23 Prozent der Frauen, wobei der Anteil der Raucherinnen stetig steigt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt dafür der Tabakindustrie die Schuld und stellt den Weltnichtrauchertag am Montag unter das Motto "Geschlecht und Tabak".

Der Countdown für den Nichtraucherschtz läuft: Anfang Juli ist es so weit: Dann müssen alle größeren Lokale getrennte Raucher- und Nichtraucherbereiche haben. Viele Wiener Wirte haben aber nach wie vor nicht umgebaut, auch wenn Strafen von bis zu 10.000 Euro drohen.

Schauprozesse gegen prominente Raucher, Inspektoren und "Durchsetzungsbeauftragte", und kostenlose Hotlines, um Verstöße zu melden – das sind einige Punkte der EU-Empfehlungen für eine rauchfreie Umgebung. Noch sind es nur Empfehlungen, doch die können zu Gesetzen werden.

Verstöße gegen das Tabakgesetz werden nicht von den Behörden kontrolliert. Vielmehr verlässt sich der Gesetzgeber auf Anzeigen "aus der Zivilgesellschaft". So genannte "Nichtraucher-Sheriffs" könnten dann das Stadtbild prägen.

Helena Fröhlich und Faris Rahoma haben sich als "Raucherkontrollore" ausgegeben und mit einem von der Redaktion selbst entworfenen Ausweis auf einen Kontrollrundgang begeben.

Quelle: APA

4330

http://steiermark.orf.at/stories/446344/

     Immer mehr Mädchen greifen zur Zigarette
In der Steiermark greifen bereits mehr Mädchen zur Zigarette als Burschen. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) stehen Frauen und Jugendliche besonders im Visier der Tabakindustrie.
            
            
Der Weltnichtrauchertag am Montag steht heuer unter dem Motto "Rauchen und Geschlecht".
            Tabakindustrie wirbt um Jugendliche
Die Tabakindustrie versuche gezielt, möglichst viele Jugendliche zum Rauchen zu animieren, warnte Waltraud Posch von Vivid, der steirischen Fachstelle für Suchtprävention. "Wir wissen, wer mit 20 noch Nichtraucher ist, wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr zum Raucher oder zur Raucherin."
            
            
            Frauen im Visier
Deshalb wird auf sehr unterschwellig versteckte Werbung gesetzt, etwa in Kinofilmen. Weil weltweit wesentlich mehr Männer rauchen als Frauen, konzentriert sich die Tabakindustrie vor allem auf den weiblichen, noch nicht gesättigten Markt. Ein beliebtes Mittel ist, Frauen zu suggerieren, dass Rauchen schlank mache - und die Wirkung bleibt nicht aus.
            
            Immer mehr Junge rauchen täglich
Auch in der Steiermark rauchen noch mehr Männer als Frauen, bei Mädchen und Buben sind aber bereits die Mädchen auf dem Vormarsch, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. "Bei den Elf- bis 15-Jährigen sind fünf Prozent der Mädchen tägliche Raucher und 3,7 Prozent der Buben", so Posch.
            
            
Frauen haben ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lungenerkrankungen und Osteoporose.
            Tabak schadet Frauen mehr als Männern
Die Folgen sind schwerwiegend. Frauen, die gleich viel rauchen wie Männer, hätten ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lungenerkrankungen und Osteoporose, so Posch: "Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Tabak Frauen noch mehr schadet als Männern."
            
            
            Prävention und Raucherentwöhnung
Gegenzusteuern ist schwierig. Vivid setzt einerseits auf Prävention schon im frühen Kindesalter, andererseits auf Raucherentwöhnungsprogramme. Diese werden vom Land und der Gebietskrankenkasse gefördert.
            
            steiermark.ORF.at; 27.5.10
Eine positive Zwischenbilanz hat am Donnerstag Gesundheitslandesrätin Bettina Vollath (SPÖ) über die Aktion "Rauchfrei dabei" gezogen. Vollath forderte dabei erneut ein absolutes Rauchverbot in Lokalen.
   "Rauchfrei dabei" zeigt Wirkung
            
            ORF.at
Der lässige Cowboy hat als Werbeikone ausgedient, die Tabakindustrie hat eine neue Zielgruppe für sich entdeckt: "Frauen sind das Hauptziel der Tabakindustrie in dem Bemühen, neue Konsumenten zu gewinnen", erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) anlässlich des Weltnichtrauchertags am Montag.
   Frauen sind "Hauptziel der Tabakindustrie"

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http://orf.at/100530-51807/?href=http%3A%2F%2Forf.at%2F100530-51807%2F51808txt_story.html

Werbung zielt "zunehmend" auf Mädchen

Das Marktpotenzial bei Frauen ist weitaus größer als bei Männern.

Rauchen hat lange Zeit als Männerdomäne gegolten. Der "Marlboro Man" und Co. waren in den 70er Jahren Vorbilder für 85 Prozent männliche und lediglich 15 Prozent weibliche Raucher. Mit den 80er Jahren begann sich dieses Verhältnis zu verändern.

Derzeit rauchen laut Österreichischer Krebshilfe hierzulande 34 Prozent der Männer und 23 Prozent der Frauen, wobei der Anteil der Raucherinnen stetig steigt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt dafür der Tabakindustrie die Schuld und stellt den Weltnichtrauchertag am Montag unter das Motto "Geschlecht und Tabak".

Suche nach Ersatz für verstorbene Raucher

"Frauen sind das Hauptziel der Tabakindustrie in dem Bemühen, neue Konsumenten zu gewinnen", so die WHO. Die Konzerne würden permanent danach streben, neue Kunden zu finden, um diejenigen zu ersetzen, die mit dem Rauchen aufhören oder vorzeitig daran sterben.

Der Markt für weibliche Kunden ist dafür weitaus attraktiver als jener für Männer: Denn weltweit rauchen laut WHO nur neun Prozent der Frauen - im Vergleich zu 40 Prozent der Männer.

Mädchen ziehen mit Buben gleich

"Wir wissen, dass Tabakwerbung zunehmend auf Mädchen zielt", kritisierte auch WHO-Mitarbeiter Ala Alwan. Offenbar geschieht das mit Erfolg, denn die Frauen holen auf: In der Hälfte von 151 untersuchten Ländern beginnen demnach etwa genauso viele Mädchen wie Buben mit dem Tabakkonsum.

In manchen Staaten seien es sogar mehr Mädchen. "Der Trend in einigen Ländern ist extrem besorgniserregend", sagte WHO-Chefin Margaret Chan.

Fünf Millionen Tote jährlich

Fünf Millionen Menschen sterben nach WHO-Daten jedes Jahr vorzeitig wegen des Rauchens, 1,5 Millionen davon sind Frauen.

Wie eine österreichweite Untersuchung des Pharmakonzerns Pfizer zeigt, beginnen Frauen jedoch nicht nur immer häufiger zu rauchen, sondern sind auch weniger erfolgreich bei der dauerhaften Entwöhnung als Männer.

Opfer des Passivrauchens meist weiblich

Besonders betroffen sind Frauen vom Passivrauchen: Weltweit sterben dadurch nach Angaben der WHO etwa 430.000 Erwachsene pro Jahr, 64 Prozent davon sind Frauen. Laut dem Institut für Höhere Studien (IHS) verlieren Passivraucher rund neun Monate ihrer Lebenserwartung.

Die WHO fordert, jegliche Tabakwerbung und das Sponsoring durch Tabakproduzenten generell zu verbieten. Weniger als neun Prozent der Weltbevölkerung lebten in Regionen mit einem solchen Werbeverbot. Vor allem wendet sich die Organisation gegen den Versuch der Werbung, die tödlichen Produkte mit Schönheit und Befreiung in Verbindung zu setzen.

Rauchen als Krankheit?

In der öffentlichen Meinung gilt Rauchen hierzulande nicht als medizinische Krankheit, wie die Pfizer-Untersuchung zeigt. So seien mehr als die Hälfte aller Frauen in Österreich (56 Prozent) der Meinung, dass Tabakkonsum eine Frage des Lebensstils sei. Hingegen sind 81 Prozent der Ärzte davon überzeugt, dass Rauchen eine medizinische Krankheit ist.

Stöger ermahnt Gastronomen

Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) nahm den Weltnichtrauchertag zum Anlass, die Gastronomen zur Einhaltung des geltenden Nichtraucherschutzes aufzufordern. "Mit 1. Juli ist die Übergangsfrist zu Ende, die Zeit der Ausreden vorbei. Jene, die sich nicht an die Gesetze halten, müssen entsprechend gestraft werden", sagte er.

Das Gesundheitsministerium plant nach eigenen Angaben eine Nichtraucherkampagne, die im Juni starten und sich vor allem an junge Menschen richten soll.

Links:

    * WHO
    * Österreichische Krebshilfe
    * Pfizer
    * IHS
    * Gesundheitsministerium

4332

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100531_OTS0084


Jugendlichen RaucherInnen beim Ausstieg helfen!
Utl.: Internationale Konferenz des ACCESS-Projekts und Kampagnenankündigung am 18. Juni 2010 =

   Wien (OTS) - Österreichs Jugendliche sind europäische Spitze beim
Rauchen, mit 15 Jahren rauchen hier ca. 45% zumindest gelegentlich,
ca. 32% sogar täglich (vgl. ESPAD-Studie). Rund zwei Drittel der
jungen RaucherInnen denken daran aufzuhören, jährlich schaffen es
aber nur ca. 5% ohne entsprechende professionelle Hilfe.

   Das Wiener Institut für Sozial- und Gesundheitspsychologie
arbeitet seit September 2009 als österreichische Partnerinstitution
an einem mit öffentlichen Mitteln finanzierten Forschungsprojekt mit
8 europäischen Partnern. Ziel des Projekts "ACCESS"
(www.isg.co.at/access) ist die Identifikation und Sammlung von
Zugangsstrategien für jugendliche RaucherInnen zu bestehenden
Entwöhnungsangeboten. Am 18. Juni 2010 wird die Abschlusskonferenz
des Projekts in Wien stattfinden, aus welchem Anlass auch eine neue
österreichische Informationskampagne für jugendliche RaucherInnen
vorgestellt werden wird. Die Kampagne beruht auf den Empfehlungen von
ACCESS und soll direkt in den Lebenswelten Jugendlicher Informationen
über die Schädlichkeit des Rauchens und über bestehende
Ausstiegshilfen für Jugendliche anbieten und Stakeholder aus allen
Bereichen und Regionen mit einbeziehen.

   Medienvertreter sind zur Pressekonferenz am 18. Juni 2010 herzlich
eingeladen, Anmeldung erbeten.

Rückfragehinweis:

~
   Institut für Sozial- und Gesundheitspsychologie Wien (ISG)
   Mag. Sebastian Bohrn-Mena, Geschäftsführer
   
   Tel.: +43 660 8383 247
   Mail: sebastian.bohrn@isg.co.at
   Homepage: www.isg.co.at/access     



4333
Hälfte aller Raucher bereits weiblich: Aufhören fällt Frauen viel schwerer

http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/art114,400251

Waren noch in den 70er-Jahren gerade einmal 15 Prozent der Raucher weiblich, ist es heute fast die Hälfte.

Aus diesem Grund nehmen auch die tabakbedingten Schäden wie etwa Raucherhusten und Lungenkrebs bei Frauen zu. „Rauchstopp fällt Frauen schwerer als Männern“, sagt Primar Herwig Schinko von der Abteilung für Lungenheilkunde am AKH Linz und Vorstandmitglied der Krebshilfe anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai. Warum es Frauen schwererfällt, auf das Rauchen zu verzichtet, erklärt Schinko so:

• Während Raucher beiderlei Geschlechts zu zirka 48 Prozent nikotinabhängig sind, erwarten sich Frauen eher eine stimmungsregulierende Wirkung des Nikotins.

• Nach einem Rauchstopp leiden Frauen häufiger unter negativen Gefühlszuständen. Sie werden bei Stress eher rückfällig.

• Frauen lassen sich durch eine mögliche Gewichtszunahme eher vom Rauchausstieg abhalten.

• Das weibliche Rauchverhalten schwankt mit dem Menstruationszyklus. Vor und während der Regelblutung ist das Verlangen nach Nikotin stärker.

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achtung ! · von  feelgood40    · 28.05.2010 16:56 Uhr
morgen wieder rauchertreff in den großen einkaufszentren rund um, und in linz.
für gute unterhaltung und gratis-zigis wird gesorgt !
weiters wird die "goldene zigarre" unter den rauchern verlost.
also...bitte zahlreich erscheinen !

Gratis Meldungen senden an:
· von www.Rauchersheriff.at · 30.05.2010 21:11 Uhr
http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html

Studie der Univ. Klinik Innsbruck · von www.Rauchersheriff.at · 28.05.2010 16:39 Uhr
Aufruf in der T.T., und im ORF: Liebe RaucherInnen, mit ca. 1 Schachtel und mehr pro Tag, meldet euch. Bei diesen Hunderten wurde bei jedem Zehnten Blasenkrebs oder eine Vorstufe davon festgestellt. Nur RaucherInnen wussten es nicht einmal, während der Krebs teils über die Blasenwand hinaus wucherte.
Die Zahl der weiblichen Blasenkrebspatienten hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt. Das passt zu diesen Artikel. Mehr Infos auf www.krebsforum.at , Hilfe dort und auf www.rauchertelefon.at , Hilfe zur Selbsthilfe auf www.sis.info

Raucher raucht, aber im Freien.
Ab 2013 gibt es ein EU-Gesetz. Bis dort hin werden mehr als 11.000 Raucher und mehr als 1000 Passivraucher jährlich vorzeitig sterben. Zahl der rauchenden Jugendlichen steigt weiterhin; für Tabakprävention steht jedoch kein Geld zur Verfügung.
Nur eine Hand voll Wirte haben umgebaut. Als Anzeiger missbraucht man die Opfer, weil sich der Staat seiner Verantwortung nicht stellen will.
Der Entzug der Konzessionen unkooperativer Wirte und Trafikanten beginnt. Nach monatelanger absichtlicher Weigerung der Inhaber das Gesetz umzusetzen ein konsequenter letzter Schritt. Gegen Centerleiter ermittelt die Staatsanwaltschaft. Es ist für uns unverständlich, dass es die Vertreter der Wirtschaft so weit kommen ließen und die Besitzer der betroffenen Unternehmen im Regen stehen ließen.
BM. Stöger ruft weiter auf zu Meldungen von Wirten, siehe www.sis.info und ein Volksbegehren kann auf www.nichtraucheninlokalen.at unterzeichnet werden.

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Von: erl [mailto:erl@utanet.at]
Gesendet: Sonntag, 30. Mai 2010 23:23
An: 'post.lrscheele@noel.gv.at'; 'lh.proell@noel.gv.at'; 'servicenoe@spoe.at'; 'post.lhstvleitner@noel.gv.at'; 'fsg_noe@hotmail.com'; 'noe.frauen@spoe.at'; 'noe@wirtschaftsverband.at'
Betreff: NÖ. SP. und WV. für vorsätzlichen Tod der NÖ. Bevölkerung verantwortlich? Weltnichtrauchertag 2010
Wichtigkeit: Hoch

Sehr geehrte Frau Landesrat Mag. Scheele,

abgesehen davon, dass es unhöflich ist nicht zu antworten, fast ein Jahr hatten Sie Zeit, sagt unsere neue Selbsthilfegruppe in NÖ.: „Ihre jetzige Presseaussendung ist „für den Hugo“!


Getrauen Sie sich doch wirklich etwas zu bewegen, wie Ihr Kollege in Kärnten oder die Kollegin in der Steiermark!
Oder haben Sie ein Gasthaus zu Hause, was auch den NR.-Schutz nicht einhält?

Siehe auch http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=270.msg1148#msg1148 ff.
und 70 % aller Krebserkrankungen hängen mit Tabakrauch zusammen: aktiv/passiv

MfG.
           
                              K f K
      Verein Krebspatienten für Krebspatienten
    Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                           Österreich
          Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
     Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
 Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at
         Dietmar Erlacher, Bundesobmann


PS: Ihre Antwort werden wir in unser Onkologisches Mitgliederrundschreiben geben, sowie hier http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,1072.msg8721.html#msg8721 und hier veröffentlichen: www.sis.info

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http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Tirol/770933-2/wirte-f%C3%BCrchten-die-flucht-der-raucher.csp

Wirte fürchten die Flucht der Raucher

Noch einen Monat haben jene Wirte Zeit, die in ihrem Lokal Raucher- von Nichtraucherbereich trennen müssen.
  
Thomas Lechner wird seinen Bürgergarten wahrscheinlich in zwei komplett getrennte Bereiche teilen. Im Café Central ist der Umbau bereits fix.

Von Kathrin Siller und Christian Willim

Innsbruck – Noch zieht jeden Abend der Qualm durch das Jimmy's. Bis zu 1000 Zigaretten gehen in dem Innsbrucker Szenelokal an manchen Abenden in Rauch auf, schätzt dessen Besitzer, Mark Henderson. Doch damit ist in der Nachtbar ab 1. Juli Schluss. Denn bis zu diesem Stichtag müssen Gastronomiebetriebe, die größer als 80 m² sind und nur aus einem Raum bestehen, einen eigenen getrennten Bereich für Raucher schaffen (siehe Info-Box). Entsprechende Pläne hat Henderson seinerzeit zwar eingereicht, „aber der Umbau würde mich rund 40.000 Euro kosten. Das kann ich mir nicht leisten.“

Um den Charakter seines Lokals nicht zu zerstören, hätte der 36-Jährige eine teure Glaswand aufziehen und ein zweites Lüftungssystem installieren lassen müssen. Und so wird am 30. Juni im Jimmy's zum letzten Mal gequalmt, das Lokal anschließend zur Nichtraucherzone.

Henderson sieht diesem Stichtag schon sorgenvoll entgegen. „Viele werden sich sicher freuen, dass die Luft bei uns besser wird. Aber wir sind ein Nachtlokal und haben viele Raucher als Kunden“, bangt der gebürtige Brite um Umsätze. Der Glimm­stengelfraktion will er zwar das Rauchen im Freien ermöglichen, doch auch das ist nicht ganz unproblematisch. Sind die vor der Tür zu laut, gibt es Ärger mit den Anrainern. „Wir wollen aber mit den Rauchern zusammenarbeiten, damit es keine Probleme gibt.“

Dem Nichtraucherschutz würde der 36-Jährige trotzdem an sich positiv gegenüberstehen. „Aber die derzeitige Regelung verursacht eine Wettbewerbsverzerrung, von der vor allem kleine Lokale extrem profitieren werden, in denen man weiterhin rauchen darf. Das ist so, als ob ich ein Bier um 3 Euro verkaufen muss und andere dürfen es um 2 Euro verkaufen.“ Henderson will seine Kunden u.a. mit Getränkeaktionen und Snacks bei der Stange halten.

Einen Wettbewerbsnachteil sieht auch Klaus Pirchmoser, Wirt des Kulturcafés Stromboli in Hall, das ebenfalls aus einem großen Raum besteht: „Bei uns gibt es viele kleine Lokale, in denen geraucht werden darf, und viele Lokale, die schon über mehrere Räume verfügen und deshalb leicht einen Nichtraucherbereich schaffen können.“ Ein Umbau wäre weder für ihn noch für seinen Verpächter, den Verein Kulturlabor Stromboli, finanzierbar. Und selbst wenn, sieht der Ampasser eine Trennung des Veranstaltungszentrums in zwei Bereiche problematisch. „Ich kann ja bei einem Konzert nicht den Sänger und den Gitarristen für die Raucher und den Bassisten und den Schlagzeuger für die Nichtraucher auftreten lassen“, spielt der 35-Jährige auf die Bühne an, die sich im Zentrum seines Nachtcafés befindet.

Und so bangt auch Pirchmoser um seine Einkünfte. Immerhin seien etwa 80 bis 90 Prozent seiner Gäste Raucher. „Für mich als Familienvater ist die Raucherregelung existenzgefährdend.“ Damit teilt er sich seine Sorgen mit Thomas Lechner, dem Geschäftsführer des Restaurants Bürgergarten in Innsbruck. Der hat sein Lokal zwar schon mit einer Wand in einen Nichtraucher-Essbereich und einen Raucher-Cafébereich unterteilt. Aber diese Trennung reicht nicht aus, weil die Übergänge zwischen den Räumen offen sind. An einer kompletten Trennung wird Lechner aber wohl nicht vorbeikommen. „Bei einem reinen Nichtraucherlokal hätte ich zu viele Einbußen.“ Schließlich seien seine Stammgäste vor allem Büroangestellten der umliegenden Firmen. „Weil sie in der Arbeit nicht rauchen dürfen, brauchen sie irgendwo Platz dafür.“

Bevor sich der Bürgergarten-Chef allerdings endgültig für einen Umbau entscheidet, möchte er noch den Kostenvoranschlag abwarten. Er rechnet mit Kosten von bis zu 15.000 Euro. Lechner würde ein generelles Rauchverbot begrüßen. Und das nicht etwa, weil er selbst Nichtraucher ist, sondern weil er in der jetzigen Regelung ebenfalls ungleiche Grundvoraussetzungen für die Gastronomen sieht: „So wie jetzt ist das eine halbe Sache.“

Mit der haben die Wirte, die vor der Frage „Umbau, ja oder nein“ stehen, alle gemeinsam ein großes Problem. Was, wenn der Gesetzgeber in naher Zukunft doch noch auf ein totales Rauchverbot umschwenkt und die Investition somit sinnlos wäre?

Eine Sorge, die Thomas Lechner, der Geschäftsleiter des Café Central in Innsbruck und Namensvetter des Bürgergarten-Wirts, teilt. Er will trotzdem „eine Stange Geld“ in die Hand nehmen und in Kürze eine Glaswand durch den Traditionsbetrieb ziehen, die sich gut in das architektonische Gesamtbild des Raumes einfügen soll. „Ein komplettes Rauchverbot wäre momentan nicht denkbar. Wir können nicht abschätzen, wie sich das auf unsere rauchenden Stammkunden auswirken würde. Auch wenn wir festgestellt haben, dass während des Mittagsgeschäfts eh schon viele Kunden nicht mehr rauchen.“ Der Nichtraucherbereich wird ab 1. Juli dann etwa 75 Prozent des Lokals einnehmen.

Am morgigen Weltnichtrauchertag wird der blaue Dunst jedenfalls noch durch das gesamte Central und viele andere Einraumlokale ziehen.

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InfoboxNichtraucherschutz

Unter 50 m²: Diese Lokale müssen sich seit 1.1.2009 als Raucher- oder als Nichtraucherlokal deklarieren.

Lokale über 50 m² können das Rauchen in abgeschlossenen Räumen gestatten. Der Nichtraucherbereich muss jedoch der Hauptraum sein. Einraumlokale haben für die Schaffung von Raucherbereichen noch bis 1. Juli 2010 Zeit. Ansonsten werden sie automatisch zu Nichtraucherbetrieben.

Ausnahme: Einraumlokale mit einer Fläche zwischen 49 und 80 m², die aus feuer- oder baupolizeilichen Gründen oder wegen Denkmalschutz keinen Raucherbereich schaffen können, dürfen sich (wie die kleinen Gaststätten) für oder gegen Qualm entscheiden.