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Nachrichten - admin

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http://search.salzburg.com/articles/9667509?highlight=Nichtraucher+

Rauchergesetz: Wut bei vielen Gastronomen

Stichtag 1. Juli. Ab Jahresmitte wird das Rauchergesetz streng kontrolliert. Laut eigener Standesvertretung steht die Gastronomie hinter der österreichischen Lösung. Das stimmt so nicht: Viele einheimische Wirte schäumen vor Wut. Auch der Platzlwirt in St. Johann.

Franz Taferner st. JOhann. Ab Anfang Juli ist es soweit: Die Übergangsregelung für die heimische Gastronomie in Sachen Rauchergesetz ist vorbei. Ab diesem Zeitpunkt gilt: Der Hauptraum muss ein Nichtraucherlokal sein.

Es war die Wirtschaftskammer, die in den Verhandlungen auf die „österreichische Lösung“ gepocht hatte, nach der in Zukunft sowohl Raucher als auch Nichtraucher – getrennt – in den Gasträumen sitzen dürfen. Und die Standesvertretung der Gastronomen lobt dieses Gesetz.Eine Abtrennung istoft nicht möglich Freilich gibt es Abertausende Gastwirte, denen diese Regelung die Zornesröte ins Gesicht drückt.

So wie Christof Rohrmoser in St. Johann. Er betreibt das beliebte „Platzl“ im Stadtzentrum. Größe: 100 Quadratmeter. Nur: Der Gastraum ist so gebaut, dass eine Abtrennung in Nichtraucher- und Raucherbereich beim besten Willen nicht möglich ist. Rohrmoser: „Ich bin ab 1. Juli dazu gezwungen, meinen Betrieb als reines Nichtraucherlokal zu führen.“ Nachsatz: „Das kostet mich 15 bis 20 Prozent Umsatz!“ Christof Rohrmoser hat das im Jänner bereits 14 Tage lang getestet. Sein Resümee: „Die Leute kommen am Abend trotzdem zum Essen, dann aber verlassen sie uns und gehen in ein Raucherlokal. Um 21 Uhr abends war unser Betrieb leer! Dieses Gesetz ist für uns ein Wahnsinn, weil es extrem wettbewerbsverzerrend ist. Ich bin ein Draufzahler!“

Dabei ist Christof Rohrmoser gar nicht gegen den Nichtraucherschutz. Er würde sogar eine „große Lösung“ suchen und investieren: „Das kostet mich mindestens 100.000 Euro. Aber das Schlimme daran: Niemand will mir sagen, was in zwei, drei Jahren ist. Kein Politiker, kein Standesverteter. Ob es ein EU-weites Nichtrauchergesetz gibt oder der Mitarbeiterschutz ohnehin so weit ausgedehnt wird, dass an keinem Arbeitsplatz mehr geraucht werden darf.“

Schon jetzt darf der Platzlwirt für sein Service keinen Lehrling mehr aufnehmen, weil dieser den Rauchern schutzlos ausgesetzt wäre.Nächster „Wirbel“ istschon vorprogrammiert Und Rohrmoser sagt den nächsten „Wirbel“ voraus: „Es gibt viele kleine Lokale in unserer Region, wo in den Etagen darüber Wohnungen situiert sind. Weil das alles bald Nichtraucherlokale sein müssen, werden viele Gäste in Gruppen ins Freie zum Rauchen gehen. Da sind Konfrontationen mit den Wohnungsbesitzern so gut wie vorprogrammiert!“

Der St. Johanner Platzlwirt wünscht sich nun wie viele seiner betroffenen Kollegen vor allem eines: „Sagt uns endlich verbindlich, wie die Zukunft für den Raucherschutz aussehen wird! Dann kann jeder von uns auf seine beste Art und Weise darauf reagieren, ohne Gefahr zu laufen, Unsummen für nix und wieder nix zu investieren!“
Pongauer nachrichten / 22.04.2010 22.04.2010 / Print

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http://search.salzburg.com/articles/9829373?highlight=Nichtraucher+

Altenmarkt will dem Rauchen Kampf ansagen

Glimmstängel. Nur in Bulgarien und Grönland qualmen die Jugendlichen mehr als in Österreich, sagte der Kinderarzt Primar Dr. Josef Riedler bei einem Vortrag in Altenmarkt.

altenmarkt (taf). „Heimspiel“ für den Leiter des Kinderspitals in Schwarzach, Primar Dr. Josef Riedler: Der gebürtige Altenmarkter referierte im Rahmen von „Gesundes Altenmarkt 2010“ in seiner Heimatgemeinde. Hochaktuelles Thema: die Nikotinsucht der Jugendlichen.

„Österreich verdient eine traurige Bronzemedaille bei der Anzahl der 15-jährigen Raucher“, so Primar Riedler, „nur in Bulgarien und Grönland qualmen die Teenies noch mehr als bei uns.“ Und habe ein Jugendlicher erst mit dem Rauchen angefangen, sei ziemlich unwahrscheinlich, dass er so schnell wieder von den „Tschick“ wegkomme, erklärt der Kinder- und Jugendarzt bei seinem Vortrag „Wie kann man Rauchsucht verhindern?“.

Deshalb sei es so wichtig, dass die jungen Leute erst gar nicht mit dem Rauchen anfangen. Wie das gehen soll? Riedler: „Über das Selbstbewusstsein und das Umfeld der Teenager!“ Als cool soll nicht der „Rebell“ mit dem Glimmstängel gelten, sondern einer, der sagt: „Ich brauch’s nicht.“. Das ist auch der Titel einer Kampagne für 11- bis 12-jährige Schüler, an der Dr. Josef Riedler maßgeblich beteiligt war.

„Ein möglicher Herzinfarkt ist einem Teenager so was von egal“, sagt der Leiter des Kinder- und Jugendspitals in Schwarzach. „Argumente wie Impotenz, schnelle Hautalterung und Mundgeruch ziehen schon eher bei den jungen Leuten. Aber reines Abschrecken, etwa mit Bildern, bringt gar nichts.“

Auch Verträge und mögliche Belohnungen fürs Nichtrauchen können laut Dr. Riedler dabei helfen, dass der Nachwuchs nicht in die Sucht schlittert.

Bei der Kampagne sollten außerdem beliebte, starke und vor allem nichtrauchende Jugendliche ihre Mitschüler positiv beeinflussen. Nicht zuletzt sollten sich jedoch vor allem Eltern und Lehrer ihrer Vorbildwirkung bewusst sein, mahnt der Primar.

Das Resultat der dreijährigen Aktion „Ich brauch’s nicht!“: In den beteiligten Klassen haben um 23 Prozent weniger Schüler angefangen zu rauchen als in den „normalen“ Schulklassen. „Man kann’s nicht verhindern, aber man kann’s reduzieren“, meinte Riedler in Altenmarkt dazu pragmatisch. Das Ziel müsse ohnehin sein, dass das Nichtrauchen zur Norm in unserer Gesellschaft werde. „Das geht aber nur, wenn das Rauchen von allen öffentlichen Plätzen verbannt wird. Eine Wischiwaschi-Lösung wie in Österreich ist die allerschlechteste von allen Varianten, besonders für die Jugendlichen“, sagt Dr. Josef Riedler, „solange es Raucherbereiche in Bars und Cafés gibt, sind immer die cool, die dort sitzen, obwohl sie eigentlich noch nicht dürften. Wenn - außer zu Hause – nirgendwo mehr geraucht werden darf, ist das alles kein Thema mehr!“
Pongauer nachrichten / 29.04.2010 29.04.2010 / Print

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http://search.salzburg.com/articles/9854580?highlight=Nichtraucher+

Wirte pochen auf eine einheitliche Regelung

Rauchergesetz. Ab Jahresmitte gelten verschärfte Bestimmungen. Gaststätten mit mehr als 50 Quadratmeter müssen den Raucher- vom Nichtraucherbereich räumlich abtrennen. Viele Gastronomen haben wenig Freude mit der Lösung.

Andreas Praher SALZBURG. Ab Anfang Juli ist es soweit. Die Übergangsregelung für die heimische Gastronomie in Sachen Rauchergesetz ist vorbei. Ab diesem Zeitpunkt gilt: Der Hauptraum muss ein Nichtraucherlokal sein. Eine Trennwand muss diesen vor den qualmenden Gästen abgrenzen.

Es war die Wirtschaftskammer, die in den Verhandlungen auf die „österreichische Lösung“ gepocht hatte, nach der in Zukunft sowohl Raucher als auch Nichtraucher getrennt in den Gasträumen sitzen sollen. Während die Standesvertretung der Gastronomen dieses Gesetz lobt, sehen das viele Wirte anders. Sie reagieren verärgert.

Die Schnitzelschmiede in der Chiemseegasse hat aus diesem Grund seit 7. April bis auf weiteres geschlossen. Geschäftsführerin Veronika Höllbacher ließ das Gewölbe der 64 Quadratmeter großen Gaststube erst im Herbst des Vorjahres um mehrere 100.000 Euro renovieren, der Umbau würde sie weitere 40.000 Euro kosten. Da sie bei einem Umbau an Verkaufsfläche verlieren würde, sei eine Abtrennung aber schon aus räumlichen Gründen äußerst schwierig. Hinzu komme, dass der Einbau einer Trennwand aus Glas an die 14 Tage dauern würde und sie nicht wisse, wo sie in diesem Zeitraum die Frühstücksgäste vom Hotel bedienen soll. Da 80 Prozent ihrer Mittagsgäste Raucher seien, komme ein Nichtraucherlokal nicht in Frage.

Weniger tragisch, wenn auch nicht reibungslos gestaltet sich die Situation im Santorini. Das griechische Restaurant in der Kaigasse bleibt ein Raucherlokal. Um seine Stammkunden – laut eigenen Angaben bis zu 95 Prozent Raucher – nicht zu verärgern, opfert Sakis Athanasiol drei Quadratmeter seiner 53 Quadratmeter großen Gaststube und trennt den Nebenraum mit einer Gipswand ab. Den abgetrennten Teil werde er künftig als kleines Lager oder Abstellraum nutzen. „Ohne Raucher kein Umsatz“, bringt es der Grieche nüchtern auf den Punkt. Die Kosten für den Umbau halten sich bei ihm in Grenzen, glücklich über die Lösung ist Athanasiol dennoch nicht.

Ebenso wenig wie Karl Peter Reiter, Pächter des Zwettler nebenan. Er schätzt die Kosten für die bereits beantragte Trennwand auf 8000 Euro. Dabei sei der Verlust durch den Geschäftsentgang während der Umbauphase noch nicht mitgerechnet. „Den muss ich auf meine Kappe nehmen, da muss ich dann viel Bier und Wein verkaufen“, meint Reiter ironisch. Viel entscheidender sei jedoch die Frage, wie lange das Gesetz hält. Denn bis dato könne niemand genau sagen, wie es weitergeht.

Kurt Ranzenberger, Inhaber des Café Mozart sowie des Shamrock und O’Malley’s, hofft jedenfalls, dass sich die Ausgaben für die Abtrennung lohnen und die gesetzliche Regelung ein paar Jahre bleibt. Er sei froh, dass seine Gäste noch die Chance haben zu rauchen und nicht wie anderswo in Europa vor die Tür gehen müssen. Ein wenig anders sieht das Markus Dobrowolny, Betriebsleiter des Raschhofer’s Rossbräu in der Alpenstraße. Denn obwohl die Trennwand kein Problem darstelle, wäre ihm lieber, wenn endlich Nägel mit Köpfen gemacht würden, da jeder Einbau Kosten verursacht. Ins selbe Horn stößt Otto Lauermann, Geschäftsführer des nebenan gelegenen Pier 17: „Das ganze Gesetz ist sehr schwammig, die rechte Hand weiß nicht, was die linke tut.“ Er gehe den Weg des geringsten Widerstands und baue die Terrasse zu einem Wintergarten für Raucher um. Das Innere des Lokals bleibt künftig Nichtrauchern vorbehalten. Beide Bereiche seien mit rund 100 Quadratmetern etwa gleich groß.

Stadt nachrichten / 30.04.2010 30.04.2010 / Print

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Ein fauler Kompromiss

schlaglicht W enn politische Entscheidungsträger wenig Mut zu unpopulären Entscheidungen und viel Angst vor den Reaktionen potenzieller Wähler und Einflussgruppen haben, dann kommt so etwas heraus wie das neue Tabakgesetz. Der Versuch, weder den Rauchern, noch den Nichtrauchern und schon gar nicht der Wirtschaft vor den Kopf zu stoßen, hat dazu geführt, dass alle Seiten unzufrieden sind, und dass jeder weitere Schritt zumindest eine dieser Gruppen echauffieren würde. Folglich ist nicht zu erwarten, dass in nächster Zeit überhaupt etwas passiert, die Politik wird der Dinge harren und auf ein Machtwort der EU – in Form eines generellen Verbots – hoffen. Dieses wird im Lauf der nächsten Jahre wohl auch kommen. Dann kann gegenüber allen „Leidtragenden“ auf Brüssel verwiesen werden. Eine Taktik symptomatisch für eine zu oft mutlose politischen Riege.

D ie Übergangsregelung lässt zumindest hoffen, dass in Kaffeehäusern und Restaurants nicht mehr passiv mitgeraucht werden muss. Anders sieht es in den Nachtlokalen aus. Das Klientel zieht es nachweislich dort hin, wo am meisten los ist. Das wird auch künftig dort sein, wo das Rauchen erlaubt ist. Einen Nichtraucherbereich zu schaffen, ist nicht ausreichend, das Ziel muss der aktive Schutz von Angestellten und Nichtrauchern sein. Dieser funktioniert nur über ein Verbot. Und auch ein Großteil der Wirte würde sich über eine eindeutige Lösung freuen.

Pinzgauer nachrichten / 06.05.2010 06.05.2010 / Print

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http://search.salzburg.com/articles/9992608?highlight=Nichtraucher+

Wirte ärgern sich über neue Raucher-Regeln

Umstritten. Die heimischen Gastwirte sind verärgert . Ab 1. Juli müssen viele von ihnen auf Nichtraucherbetrieb umstellen – und mit kräftigen Umsatzeinbußen rechnen.

Michael MinichbergeR Zell am See. Am 1. Jänner 2009 trat das novellierte Tabakgesetz in Kraft, aufgrund einer Übergangsregelung wurde es bisher freilich kaum umgesetzt. Ab 1. Juli müssen die neuen Spielregeln (siehe Box auf dieser Seite) eingehalten werden, ansonsten drohen Strafen.

Für Ärger sorgt das Gesetzeswerk bei den betroffenen Gastronomen. Rudi Eder ist Sprecher der Vereinigung der Zeller Nachtlokale: „Diese Lösung ist nicht fertig gedacht. Jeder Wirt, mit dem ich rede, ist dagegen.“

Die geforderte Trennung in Raucher- und Nichtraucherräume komme für sein Lokal, das Insider (160 m2 ), nicht in Frage. „Ich müsste auch noch das ganze Lüftungssystem, das vorgeschrieben ist, umbauen. Das Ganze wäre eine Rieseninvestition.“ Und das in einer Lage, wo man nicht wisse, ob nicht bald ein generelles Rauchverbot komme. „Ich nehme jedenfalls keinen Cent in die Hand.“Wettbewerbsnachteil für größere Lokale Lokale über dem Grenzwert von 50 m2 hätten einen klaren Wettbewerbsnachteil gegenüber kleineren Betrieben. „Wobei mir unklar ist, warum Rauchen in kleinen Lokalen gesünder sein soll.“ Eder, selbst Nichtraucher, plädiert für ein einheitliches Rauchverbot in Gastronomiebetrieben. „Das funktioniert in vielen Ländern und würde mich nicht zuletzt für meine Mitarbeiter freuen.“

Dass die Kunden ausbleiben, glaubt er nicht. „Bei einem flächendeckenden Rauchverbot gehen die Umsätze nicht zurück. Die Leute haben das Bedürfnis auszugehen und Menschen kennenzulernen.“ Zudem kämen auch von den rauchenden Kunden immer wieder Signale pro Rauchverbot. „Die meisten sehen das gar nicht so tragisch.“Hoher Anteil an Rauchern im Nachtleben Problematischer sei die halbherzige Lösung, die zu einer Wettbewerbsverzerrung zwischen Raucher- und Nichtraucherlokalen führe. „Da rechne ich mit 20 Prozent Umsatzrückgang“, sagt Rudi Eder, der schätzt, dass innerhalb seiner Kundschaft über 50 Prozent rauchen.

Im Kreise der Zeller Nachtlokale sei man dabei sich auf einen freiwilligen Nichtraucherbetrieb zu einigen. „Wir wollen vermeiden, dass einer anfängt umzubauen und die anderen dann nachziehen.“ Es seien zwar noch Gespräche ausständig, aber mit hoher Wahrscheinlichkeit würden die Leitlokale ab 1. Juli auf rauchfreien Betrieb umstellen.

Wenig Freude mit dem Gesetz haben auch viele Kaffeehausbesitzer. Einer der schon jetzt einen Bereich für beide Gruppen anbietet, ist Erich Pletzer (Café Pletzer, Mittersill): „Das ist aus unserer Sicht perfekt. Es gibt welche, die kommen gar nicht rein, wenn es keine Nichtraucherzone gibt. Andere sagen, sobald Rauchverbot ist, komme ich nicht mehr.“ Ein generelles Verbot hält er nicht für notwendig.

Pletzer hofft, dass die bestehende Trennung den neuen Vorschriften entspricht. „Investitionen sind eine Zumutung, wenn man nicht weiß wie es weitergeht.“

Kollegen, die keine Möglichkeit haben zu trennen, hätten einen klaren wirtschaftlichen Nachteil, glaubt Pletzer. „Das weiß ich von Kollegen aus Südtirol. Die haben am Rauchverbot sehr zu knabbern.“ Ein generelles „Nein“ zum Rauchen in Lokalen, würde den Cafés ebenfalls Kunden und Umsatz kosten, so seine Einschätzung.BH rechnet mit Anzeige und schwierigen Verfahren Auf eine klarere Regelung noch vor dem Stichtag hofft man seitens der Bezirkshauptmannschaft. Ansonsten müsse man wohl ab Juli einer Reihe von Anzeigen nachgehen, sagt Amtsdirektor Franz Schwab. „Und dann besteht die Gefahr, dass wir für die Anwälte arbeiten, die versuchen jedes Schlupfloch auszunutzen.“

Pinzgauer nachrichten / 06.05.2010 06.05.2010 / Print

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http://search.salzburg.com/articles/10483550?highlight=Nichtraucher+

Endspurt für „Gastro“: Raucher „separieren“

Land der Raucher. Ab Jahresmitte gelten verschärfte Bestimmungen. Gaststätten mit mehr als 50 Quadratmetern müssen den Raucher- vom Nichtraucherbereich räumlich abtrennen. Wirklich Freude mit der Lösung haben nicht allzu viele.

Fink/Linder/PraheR Salzburg/Seekirchen. Ab Anfang Juli ist es soweit. Die Übergangsregelung für die heimische Gastronomie in Sachen Rauchergesetz ist vorbei. Ab diesem Zeitpunkt gilt: Der Hauptraum muss ein Nichtraucherlokal sein. Eine Trennwand muss diesen von den qualmenden Gästen abgrenzen und die Nichtraucher vor Teer und Nikotin schützen.

Es war die Wirtschaftskammer, die in den Verhandlungen auf die „österreichische Lösung“ gepocht hatte, nach der in Zukunft sowohl Raucher als auch Nichtraucher getrennt in den Gasträumen sitzen sollen. Während die Standesvertretung der Gastronomen dieses Gesetz lobt, sehen das viele Wirte anders.

Maximilian Nöhammer, Chef der Standesvertreter Gastronomie bei der Wirtschaftskammer und Besitzer des Café SchweigerEis in Salzburg-Itzling: „Eigentlich ist die neue Raucherregelung schon seit 1. Jänner 2009 in Kraft. Die Übergangsregelung, die jetzt per 30. Juni ausläuft, war für all jene gedacht, die Änderungs- oder Umbauten zu realisieren hatten, um dem Gesetz zu entsprechen.“ Kritik an Schwammigkeit der Bestimmungen Das betreffe vor allem Einraumbetriebe, die fertig sein sollten. Die Schwammigkeit der Bestimmungen wird heftig kritisiert – auch im Hinblick der angekündigten europaweiten Verschärfungen der Raucherbestimmungen ab 2011. Trotzdem sei die Stimmung nicht schlecht – erklärt Nöhammer: „Das ist zweigeteilt: Die einen sind froh, dass das umgesetzt werden muss, für die anderen ist es schwierig.“ Vor allem im Bar- und Cafébereich herrsche Skepsis. Nöhammer: „Wie auch immer: Wessen Lokal größer als 50 m ist und bis 30. Juni nicht umgebaut hat, führt dann ein Nichtraucherlokal. “„Die Raucher sind ein wichtiges Klientel“ Hias Gmachl-Wintersteller, Wirt vom Gasthof Post in Seekirchen, ist „Gottseidank von diesen Schwierigkeiten nicht betroffen“, aber: „Wenn die Raucher als Gäste ausfallen, ist das mit Sicherheit ein harter Schlag.“

Die Seekirchener Tourismusverbandsobfrau und Bräuwirtin Veronika Ametsreiter sieht das ähnlich: „Für uns ist das kein Problem. Wir haben den Restaurantbereich und den Frühstücksraum bereits räumlich getrennt. Die Gaststube bleibt Raucherbereich.“ Der Anteil der Raucher sei doch recht groß.

Probleme hätten vor allem die kleineren Lokale, wo eine Trennung zwischen Rauchern und Nichtrauchern kaum durchführbar sei. „Ein paar müssen sich da sicher noch etwas einfallen lassen“, so Ametsreiter.

Im Poko’s Cafe – Bar – Bistro im Gewerbepark in Obertrum ist das Nichtrauchergesetz ebenfalls Thema. „Immer mehr Leute fragen deshalb nach, aber im Poko’s haben wir von Anfang an dafür gesorgt, dass die Nichtraucher einen abgetrennten Bereich haben“, so Inhaber Edgar Pöllinger.

Sollte die Lösung nicht ganz den gesetzlichen Erfordernissen entsprechen, werde man das bei einer Beanstandung durch die Behörden ändern. „Die Informationen dazu haben wir eigentlich auch nur aus den Medien. Wir müssen das jetzt auf uns zukommen lassen.“

Die Raucher seien aber vor allem am Abend ein wichtiges Klientel. „Da ist der Nichtraucherbereich ziemlich leer.“

Flachgauer nachrichten / 27.05.2010 27.05.2010 / Print

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http://search.salzburg.com/articles/10508840?highlight=Raucher+

Rauchverbot: Ab Juli wird gestraft

Tabakgesetz. Am 1. Juli wird es ernst mit dem Rauchverbot in der Gastronomie. Wer gegen das Gesetz verstößt, muss zahlen.

barbara haimerl salzburg (SN). Der Countdown läuft. Mit 1. Juli ist die Übergangsfrist für das Rauchverbot in der Gastronomie vorbei. Bis dahin müssen Wirte das Rauchen verbieten oder einen baulich abgetrennten Raum für Raucher schaffen. Der attraktivere Teil des Lokals muss den Nichtrauchern vorbehalten sein.

Eine Ausnahme bleiben Lokale, die kleiner sind als 50 Quadratmeter. Dort können die Betreiber selbst entscheiden, ob geraucht werden darf oder nicht.

Eine Verlängerung der Übergangsfrist komme für Minister Alois Stöger (SPÖ) auf keinen Fall infrage, hieß es am Freitag im Gesundheitsministerium.

Bisher hielt sich die Zahl der Anzeigen wegen eines Verstoßes gegen das im Jänner 2009 in Kraft getretene Tabakgesetz in Grenzen. „Heuer waren es weniger als zehn Anzeigen“, sagte am Freitag eine Mitarbeiterin in der BH Salzburg-Umgebung. In der Stadt Salzburg kam es bisher zu 38 Strafverfahren. Die meisten sind abgeschlossen und endeten mit einer Strafe zwischen 200 und 1000 Euro.

Mit Ende der Übergangsfrist dürfte die Zahl der Anzeigen und Verfahren deutlich zunehmen. Rasch, konsequent und fundiert wolle er Verstöße gegen das Tabakgesetz ahnden, sagt Roland Schagerl, Leiter des Strafamts in der Stadt Salzburg. Er habe aber nicht vor, Wirte beim erstmaligen Verstoß sofort mit voller Härte zu bestrafen. „Rund 1000 Euro werden es aber schon sein.“ Empfindlich teurer wird es im Wiederholungsfall. Der Strafrahmen beträgt bis zu 10.000 Euro. Die Stimmung in der Gastronomie sei bei weitem nicht so schlecht wie angenommen, sagt Maximilian Nöhammer, Besitzer des Café Schweiger Eis in Salzburg-Itzling und Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer Salzburg. Die Wirte wüssten schließlich seit 18 Monaten, was auf sie zukomme. Außerdem sei nur bei sechs Prozent der Mitgliedsbetriebe ein Umbau nötig. Wer trotzdem nicht umbaue, führe mit 1. Juli automatisch ein Nichtraucherlokal.

Die meisten Lokalbetreiber haben noch nichts unternommen. Das gilt auch für Nöhammer. „Ich habe ja noch bis Ende Juni Zeit“, sagt er. In seinem Lokal gebe es seit 17 Jahren einen Raucher- und einen Nichtraucherbereich. Die Räume seien früher getrennt gewesen. Er werde nun zeitgerecht eine Glaswand einbauen lassen.

Dem Gesundheitsministerium wurden bisher rund 4300 Anzeigen aus Österreich gemeldet, die meisten davon in Wien. Insgesamt entfallen rund 3500 Fälle auf Inhaber von Gastronomiebetrieben, 90 auf Inhaber von Einkaufszentren und knapp 700 auf Raucher selbst.

Salzburg / 29.05.2010 29.05.2010 / Print

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http://search.salzburg.com/articles/10578505?highlight=Raucher+#

Schon Zehnjährige rauchen

Schon Volksschüler werden heute mitunter beim Rauchen erwischt. Vor Kurzem wurden einer Flachgauer Volksschuldirektorin fünf Viertklassler gemeldet, die im Ort beim Rauchen angetroffen wurden. „Es war in der unterrichtsfreien Zeit“, sagte die Direktorin, die darum bat, den Namen der Schule nicht zu nennen, da sich der Vorfall außerhalb des Schulgeländes ereignet habe. „Ich habe mich dann intensiv mit den Kindern unterhalten. Sie waren sehr einsichtig und haben gesagt, dass sie es nur probiert haben und es nie mehr wieder tun werden.“

Das Rauchen im Volksschulalter sei „eher außergewöhnlich“, sagte Sozialarbeiter Heimo Bauer vom Verein Spektrum am Montag, dem „Weltnichtrauchertag“, den SN. Ganz anders sei das in der Hauptschule und im Gymnasium. „Da steigt der Anteil der Raucher mit jeder Klasse.“ Obwohl der Zigarettenkonsum in Österreich erst ab 16 erlaubt sei, würden viele schon früher zur Zigarette greifen. „Mit 15 Jahren rauchen relativ viele. Die probieren nicht mehr nur, die rauchen wirklich. Unser Problem ist oft, dass das im öffentlichen Raum niemand sanktioniert.“

Generell sinke bei Kindern und Jugendlichen das Alter, in dem etwas „zum ersten Mal“ probiert werde – sei es beim Rauchen, beim Alkoholkonsum oder bei sexuellen Kontakten, sagt Bauer.

In Österreich ist der Anteil der 15-Jährigen, die rauchen, höher als in allen anderen OECD-Ländern. 24 Prozent der 15-jährigen Burschen und 30 Prozent der gleichaltrigen Mädchen greifen regelmäßig zur Zigarette. HÖD


Anmerkung:
Herr Sozialarbeiter Heimo Bauer, sie sind da glaublich ein wenig realitätsfremd!

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Wie gehe ich bei Meldungen/Anzeigen vor / Die Polizei
« am: Juni 03, 2010, 22:25:04 Nachmittag »

Die Polizei kontrolliert leider noch immer nicht Lokale auf Einhaltung des Nichtraucherschutzes.
Es wäre aber lukrativ: bis 2.000.- bzw. 10.000.- Euro, 20 % Provision soll ihnen Stöger geben, dann läuft der Laden.




179 Anzeigen bei Lokalkontrollen von Stadt Wien und Polizei
Utl.: Überprüfungen in Ottakring und Hernals - zwei Lokale gesperrt


   Wien (OTS) - In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden im Rahmen
einer konzertierten Behörden-Aktion von Magistrat und Polizei
insgesamt 31 Lokale im 16. und 17. Bezirk überprüft. An den
Kontrollen beteiligten sich auch das Finanzamt und die Wiener
Gebietskrankenkasse. Koordiniert wurde die Aktion vom Dezernat für
Sofortmaßnahmen der Stadt Wien.


http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100529_OTS0036/179-anzeigen-bei-lokalkontrollen-von-stadt-wien-und-polizei


4300
Da macht eine Ex-Gesundheitsministerin ein derart mieses Gesetz,
was auch heute noch alle Parteien feststellen,
und erdreist sich dann einen so frivolen Artikel zu verbreiten:

In Italien wächst trotz Rauchverbots der Tabaksektor jährlich um 2,6 Prozent
Ist das die Sorge oder Freude oder Aufgabe von Kdolsky? War es dies schon während ihrer Zeit als Gesundheitsministerin?
 
   * Andrea Kdolsky
    * Managerin Healthcare, PricewaterhouseCoopers

„Die Frage ist, ob tatsächlich alles über Verbote geregelt werden muss und soll.“

Rauchen ist, wie viele andere Dinge auch, tatsächlich nicht gesund. Die Frage ist, ob Medien und Politik in der Lage sind, diese Tatsache über entsprechende effiziente Aufklärung der Bevölkerung freiwillig nahezubringen oder ob tatsächlich alles über Verbote geregelt werden muss. Ich möchte eigentlich weder Teil einer „postdemokratischen Verbotsgesellschaft“ (ein Diktum des Philosophen ­Peter Sloterdijk) sein, noch bereitet es mir große Freude zu sehen, wie sendungsbewusste Denunzianten zu Rettern der – nichtrauchenden – Menschheit hochstilisiert werden.
Der vormalige zypriotische EU-Gesundheitskommissar Markos Kyprianou betonte, er ver­stehe, „dass manche Mitgliedsstaaten lieber schrittweise vorgehen. Dies ist in Ordnung, so­lange wir das Ziel im Auge behalten, ein rauchfreies Europa zu schaffen.“ Ein guter Ansatz, wie ich meine. Wenn von der Opposition voll Sorge auf das Rauchverhalten von Kindern und Jugendlichen verwiesen wird, sehe ich dringenden Handlungsbedarf in der Aufklärung durch Elternhaus und Schule, da ein totales Rauchverbot in Lokalen bei 11- bis 14-Jährigen ja wohl nicht wirklich Sinn macht.
Wenn unser Ziel also sein soll, das Rauchen als Zufuhr schädlicher Substanzen negativ zu positionieren, müssen wir überprüfen, ob Verbote in der Lage sind, die Anzahl der RaucherInnen in einem Land zu verringern, denn sonst ist es einfach eine staatliche Machtdemonstration. Italien hat seit 2004 ein totales Rauchverbot in Gaststätten. Einer Studie zufolge zeigte sich am italienischen Tabaksektor zwischen 2004 und 2008 eine jährliche Wachstumsrate von 2,6 Prozent. Ob das ein gesundheitspolitisch erwünschtes Ziel sein kann, bleibt dem geschätzten Leser zur Beurteilung frei!

Kommentare:

Gesetze regeln
Die aufgeworfene Frage, ob denn der NR-Schutz überhaupt durch Gesetze geregelt werden soll, hätte sich die Frau Ex-Minister schon in Ihrer Amtszeit beantworten können.
Wozu kommentiert sie hier? Sie hat in Ihrer Ministerzeit genug Möglichkeiten gehabt, etwas zu exekutieren - wie es Minister halt tun. Zwischen den Zeilen ist aber eindeutig erkennbar, dass ihr nach wie vor der Gesundheitsschutz der Nichtraucher weniger am Herzen liegt als die uneingeschränkte Freiheit der Raucher....zum Schaden der Nichtraucher.

Themaverfehlung!
Einerseits gibt Kdolsky zu, die Tabakindustrie muss keine Angst vor Einbrüchen haben. Andererseits vergisst Frau "Schauspielerin" geflissentlich den Arbeitnehmerschutz. Die Freiwilligkeit zum Schutz unschuldiger Nichtraucher ist gescheitert! Ein Rauchverbot damit ad absurdum führen, dass eh kein Raucher aufhört ist der Gipfel. Wir Nichtraucher haben es satt, im eigenen Land ignoriert, vorgeführt und hingehalten zu werden!

http://www.format.at/articles/1001/693/259121/in-italien-rauchverbots-tabaksektor-2-6-prozent

4301

derzeit aktuell: http://www.youtube.com/results?search_query=Rauchersheriff&aq=f

weiters etliche Videos auf youtube von Rauchersheriff mit ORF, ATV, Puls, RTL etc.

4302
Was bewirkt Regierungsumbildung sonst noch?
Stöger muss scheinbar gehen.


Mit der geplanten Neuformierung im Herbst soll auch bei der Wiener SP etwas umgebaut werden.
 

Bäumchen wechsle dich. Wie berichtet, plant SP-Bundeskanzler Werner Faymann nach der Wien-Wahl am 10. Oktober eine Regierungsumbildung im Bund. Gesundheitsminister Alois Stöger etwa soll durch Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek als neue Superministerin ersetzt werden. Norbert Darabos soll vom Heeresressort als Parteimanager in die Löwelstraße zurückkehren.

Schieder als Wiener Stadtrat
Bei all diesen Rochaden wird freilich auch die Wiener SPÖ ein Wörtchen mitreden: Denn auch die Roten in Wien planen eine Neuaufstellung. Ein SP-Spitzenmann berichtet, dass der derzeitige Finanzstaatssekretär Andreas Schieder nach der Wahl im Oktober in die Stadtregierung wechseln könnte.

Wehsely in die Regierung
Statt ihm könnte dann die derzeitige Stadträtin Sonja Wehsely in Faymanns Kabinett einziehen. Auch SP-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas wird von den Wienern begehrt. Der Kanzler möchte seine Vertraute freilich lieber behalten. Sie soll jüngste Frauenministerin der Zweiten Republik werden.

Faymanns Pläne würden auch schwarze Rochaden erleichtern: Wenn Staatssekretärin Christine Marek etwa VP-Vizebürgermeisterin in Wien würde, müsste Pröll sie im Bund nachbesetzen.

4303
Deutschland / Deutschland: Rauchverbot gilt ohne Ausnahme
« am: Juni 03, 2010, 21:09:54 Nachmittag »

Rauchverbot gilt ohne Ausnahme

Urteil Verwaltungsgericht weist Klage der Oldenburger Weser-Ems-Halle zurück

Auch bei gewerblicher oder privater Nutzung darf in der Messehalle nicht geraucht werden. Der Beschluss ist noch nicht rechtskräftig.

ls

Oldenburg - In den Räumlichkeiten und Einrichtungen der Weser-Ems-Halle in Oldenburg darf auch dann nicht geraucht werden, wenn die Räumlichkeiten zu gewerblichen Zwecken oder zu privaten Zwecken genutzt werden.

http://www.nwzonline.de/Region/Artikel/2341787/Rauchverbot+gilt+ohne+Ausnahme.html

4304
Gesundheit / Re: Wie komme ich los, vom Tabakrauch?
« am: Juni 03, 2010, 21:08:36 Nachmittag »

Zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2010: Warum Nichtrauchen so einfach sein kann

http://www.yourpr.de/2010/05/10/zum-weltnichtrauchertag-am-31-mai-2010-warum-nichtrauchen-so-einfach-sein-kann-62134423.html

(yourPR) - Iserlohn/Murnau a. Staffelsee. Die Wellen werden wieder hochschlagen, wenn am 4. Juli 2010 in Bayern der Volksentscheid zum Nichtraucherschutzgesetz ansteht. Doch nur ein kleiner Teil der Raucher geht politisch gegen das drohende gesetzliche Rauchverbot vor, der weitaus größere Teil würde sich gerne selbst vom schädlichen und teuren Glimmstängel verabschieden – wenn das so einfach wäre. „Aber es ist so einfach!“, versichert der Diplom-Pädagoge und Tiefenpsychologe Andreas Winter. „Jeder kann von jetzt auf gleich damit aufhören, wenn er ganz genau weiß, warum er raucht!“

*** Nikotinsucht – der große Irrtum
Aber macht Rauchen denn nicht süchtig? Führen die Entzugserscheinungen nicht nahezu unvermeidlich zum Rückfall? „Nein“, sagt Winter. „Rauchen ist keine echte Sucht, sondern ein angelerntes Verhalten. Um sich dieses Verhalten abzugewöhnen, muss man nur die Gründe dafür analysieren. Jeder, der ganz genau weiß, warum er raucht, kann mühelos damit aufhören!“ Das mag sich unglaublich anhören, doch Tausende seiner Kunden, die dank seines speziellen Ansatzes problemlos zum Nichtraucher wurden, geben dem Autor des Ratgebers „Nikotinsucht – der große Irrtum. Warum Nichtrauchen so einfach sein kann!“ Recht.

*** Stimmen aus der Fachwelt
Auch aus der Fachwelt erhält Winter zunehmend Rückendeckung, unter anderem von Prof. Dr. med. Ulrich Borchard. Dieser arbeitete selbst jahrelang als klinischer Pharmakologe in der Raucherentwöhnung. Er ist vor allem unzufrieden mit der geringen Langzeit-Erfolgsquote bisheriger Entwöhnungsprogramme: „Der Ansatz von Herrn Winter ist zunächst verblüffend, aber doch sehr plausibel. Dass Rauchen zum einen keine Sucht ist und Nikotin zum anderen keine körperliche Abhängigkeit verursacht, erklärt nicht nur die mangelhafte Wirkung der Nikotinsubstitution.“ Winters Therapiekonzept ist die Basis der Raucherentwöhnung, die auf der Bewusstmachung der Hintergründe des Rauchverhaltens beruhe. Dieser Ansatz ist „einleuchtend, sehr effektiv und daher empfehlenswert“, so Borchard.
Aber auch von der Berliner Charité zeigt sich Unterstützung für Winters Ansatz: „Dieser Ratgeber überzeugt! Mit vielen Fakten rückt der Autor den Rauchern zu Leibe und enttarnt die Sucht als vorwiegend antrainiertes Verhalten. Unrecht hat er nicht und selbst hartgesottene Raucher müssen hin und wieder einsehen, dass sie großteils Selbsttäuschungen unterliegen (…)“, schreibt die von Prof. Dr. med. Gert Baumann herausgegebene Patientenzeitschrift „Herz-Blatt“ in seiner Ausgabe vom Dezember 2009.

*** Warum Kettenraucher von jetzt auf gleich Nichtraucher werden können
Wieso werden Passivraucher eigentlich nicht süchtig? Warum kann ein jeder Kettenraucher stundenlang ruhig schlafen, ohne durch Entzugserscheinungen wach zu werden? Winter stellt klar: „Rauchen macht zwar krank, aber eben nicht süchtig, und man kann mühelos damit aufhören. Ein angelerntes Verhalten sorgt für den Zwang zum Rauchen, aber keine körperliche Sucht.“ Das regelmäßige Anzünden einer Zigarette unterliege einer gewissen Symbolik, „dazu gehören Gefühle von Mündigkeit und Entspannung“. Mithilfe einer tiefenpsychologischen Analyse könnten diese von der Zigarettenindustrie vermittelten Informationen entlarvt werden. Andreas Winters bewährter Psychocoach-Ansatz umfasst die Techniken der tiefenpsychologischen Analyse, Elemente der Neurolinguistischen Programmierung (NLP) und das Arbeiten mit bildhaften Vorstellungen. Aufgrund der hohen Erfolgsquote kommen Winters Klienten inzwischen aus ganz Europa.

Buchtipp:
Andreas Winter: Der Psychocoach 1: Nikotinsucht – der große Irrtum. Warum Nichtrauchen so einfach sein kann! 14,95 Euro (D) / 15,40 Euro (A), gebunden mit Starthilfe-CD, 2. Aufl. 2008. 14,5 x 15,5 cm, 157 S., ISBN 978-3-938396-10-0. Mehr: http://www.mankau-verlag.de/verlagsprogramm/psychologie/winter-andreas-der-psychocoach-1-nikotinsucht-der-grosse-irrtum/

Alle Bücher aus der Psychocoach-Reihe:
* Der Psychocoach 1: Nikotinsucht – der große Irrtum. Warum Nichtrauchen so einfach sein kann! Mehr: http://www.mankau-verlag.de/verlagsprogramm/psychologie/winter-andreas-der-psychocoach-1-nikotinsucht-der-grosse-irrtum/
* Der Psychocoach 2: Heilen ohne Medikamente. Wie chronische Krankheiten ganz einfach wieder verschwinden! Mehr: http://www.mankau-verlag.de/verlagsprogramm/psychologie/winter-andreas-der-psychocoach-2-heilen-ohne-medikamente/
* Der Psychocoach 3: Abnehmen ist leichter als Zunehmen. Mehr: http://www.mankau-verlag.de/verlagsprogramm/psychologie/winter-andreas-der-psychocoach-3-abnehmen-ist-leichter-als-zunehmen/
* Der Psychocoach 4: Liebe, Sex und Partnerschaft. Warum Erfüllung so einfach sein kann! Mehr: http://www.mankau-verlag.de/verlagsprogramm/psychologie/winter-andreas-der-psychocoach-4-liebe-sex-und-partnerschaft/
* Der Psychocoach 5: Der Geist aus der Flasche. Alkohol – Genuss statt Muss! Mehr: http://www.mankau-verlag.de/verlagsprogramm/psychologie/winter-andreas-der-psychocoach-5-geist-aus-der-flasche-alkohol-alkoholismus/
* Der Psychocoach 6: Anti-Aging. Warum es so einfach ist, jung zu bleiben! Mehr: http://www.mankau-verlag.de/verlagsprogramm/psychologie/winter-andreas-der-psychocoach-6-anti-aging-jung-bleiben/
* Der Psychocoach 7: Zielen – loslassen – erreichen! Wie Sie Ihr Gehirn auf Erfolg einstellen. Mehr: http://www.mankau-verlag.de/verlagsprogramm/psychologie/winter-andreas-der-psychocoach-7-zielen-gehirn-erfolg/

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Deutschland / Re: Deutschland: Wer rauchen will, kann doch raus gehen, oder?
« am: Juni 03, 2010, 21:04:07 Nachmittag »

Rauchverbot gilt ohne Ausnahme

Urteil Verwaltungsgericht weist Klage der Oldenburger Weser-Ems-Halle zurück

Auch bei gewerblicher oder privater Nutzung darf in der Messehalle nicht geraucht werden. Der Beschluss ist noch nicht rechtskräftig.

ls

Oldenburg - In den Räumlichkeiten und Einrichtungen der Weser-Ems-Halle in Oldenburg darf auch dann nicht geraucht werden, wenn die Räumlichkeiten zu gewerblichen Zwecken oder zu privaten Zwecken genutzt werden.

http://www.nwzonline.de/Region/Artikel/2341787/Rauchverbot+gilt+ohne+Ausnahme.html