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Nachrichten - admin

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Was bewirkt Regierungsumbildung sonst noch?
Stöger muss scheinbar gehen.


Mit der geplanten Neuformierung im Herbst soll auch bei der Wiener SP etwas umgebaut werden.
 

Bäumchen wechsle dich. Wie berichtet, plant SP-Bundeskanzler Werner Faymann nach der Wien-Wahl am 10. Oktober eine Regierungsumbildung im Bund. Gesundheitsminister Alois Stöger etwa soll durch Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek als neue Superministerin ersetzt werden. Norbert Darabos soll vom Heeresressort als Parteimanager in die Löwelstraße zurückkehren.

Schieder als Wiener Stadtrat
Bei all diesen Rochaden wird freilich auch die Wiener SPÖ ein Wörtchen mitreden: Denn auch die Roten in Wien planen eine Neuaufstellung. Ein SP-Spitzenmann berichtet, dass der derzeitige Finanzstaatssekretär Andreas Schieder nach der Wahl im Oktober in die Stadtregierung wechseln könnte.

Wehsely in die Regierung
Statt ihm könnte dann die derzeitige Stadträtin Sonja Wehsely in Faymanns Kabinett einziehen. Auch SP-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas wird von den Wienern begehrt. Der Kanzler möchte seine Vertraute freilich lieber behalten. Sie soll jüngste Frauenministerin der Zweiten Republik werden.

Faymanns Pläne würden auch schwarze Rochaden erleichtern: Wenn Staatssekretärin Christine Marek etwa VP-Vizebürgermeisterin in Wien würde, müsste Pröll sie im Bund nachbesetzen.

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Deutschland / Deutschland: Rauchverbot gilt ohne Ausnahme
« am: Juni 03, 2010, 21:09:54 Nachmittag »

Rauchverbot gilt ohne Ausnahme

Urteil Verwaltungsgericht weist Klage der Oldenburger Weser-Ems-Halle zurück

Auch bei gewerblicher oder privater Nutzung darf in der Messehalle nicht geraucht werden. Der Beschluss ist noch nicht rechtskräftig.

ls

Oldenburg - In den Räumlichkeiten und Einrichtungen der Weser-Ems-Halle in Oldenburg darf auch dann nicht geraucht werden, wenn die Räumlichkeiten zu gewerblichen Zwecken oder zu privaten Zwecken genutzt werden.

http://www.nwzonline.de/Region/Artikel/2341787/Rauchverbot+gilt+ohne+Ausnahme.html

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Gesundheit / Re: Wie komme ich los, vom Tabakrauch?
« am: Juni 03, 2010, 21:08:36 Nachmittag »

Zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2010: Warum Nichtrauchen so einfach sein kann

http://www.yourpr.de/2010/05/10/zum-weltnichtrauchertag-am-31-mai-2010-warum-nichtrauchen-so-einfach-sein-kann-62134423.html

(yourPR) - Iserlohn/Murnau a. Staffelsee. Die Wellen werden wieder hochschlagen, wenn am 4. Juli 2010 in Bayern der Volksentscheid zum Nichtraucherschutzgesetz ansteht. Doch nur ein kleiner Teil der Raucher geht politisch gegen das drohende gesetzliche Rauchverbot vor, der weitaus größere Teil würde sich gerne selbst vom schädlichen und teuren Glimmstängel verabschieden – wenn das so einfach wäre. „Aber es ist so einfach!“, versichert der Diplom-Pädagoge und Tiefenpsychologe Andreas Winter. „Jeder kann von jetzt auf gleich damit aufhören, wenn er ganz genau weiß, warum er raucht!“

*** Nikotinsucht – der große Irrtum
Aber macht Rauchen denn nicht süchtig? Führen die Entzugserscheinungen nicht nahezu unvermeidlich zum Rückfall? „Nein“, sagt Winter. „Rauchen ist keine echte Sucht, sondern ein angelerntes Verhalten. Um sich dieses Verhalten abzugewöhnen, muss man nur die Gründe dafür analysieren. Jeder, der ganz genau weiß, warum er raucht, kann mühelos damit aufhören!“ Das mag sich unglaublich anhören, doch Tausende seiner Kunden, die dank seines speziellen Ansatzes problemlos zum Nichtraucher wurden, geben dem Autor des Ratgebers „Nikotinsucht – der große Irrtum. Warum Nichtrauchen so einfach sein kann!“ Recht.

*** Stimmen aus der Fachwelt
Auch aus der Fachwelt erhält Winter zunehmend Rückendeckung, unter anderem von Prof. Dr. med. Ulrich Borchard. Dieser arbeitete selbst jahrelang als klinischer Pharmakologe in der Raucherentwöhnung. Er ist vor allem unzufrieden mit der geringen Langzeit-Erfolgsquote bisheriger Entwöhnungsprogramme: „Der Ansatz von Herrn Winter ist zunächst verblüffend, aber doch sehr plausibel. Dass Rauchen zum einen keine Sucht ist und Nikotin zum anderen keine körperliche Abhängigkeit verursacht, erklärt nicht nur die mangelhafte Wirkung der Nikotinsubstitution.“ Winters Therapiekonzept ist die Basis der Raucherentwöhnung, die auf der Bewusstmachung der Hintergründe des Rauchverhaltens beruhe. Dieser Ansatz ist „einleuchtend, sehr effektiv und daher empfehlenswert“, so Borchard.
Aber auch von der Berliner Charité zeigt sich Unterstützung für Winters Ansatz: „Dieser Ratgeber überzeugt! Mit vielen Fakten rückt der Autor den Rauchern zu Leibe und enttarnt die Sucht als vorwiegend antrainiertes Verhalten. Unrecht hat er nicht und selbst hartgesottene Raucher müssen hin und wieder einsehen, dass sie großteils Selbsttäuschungen unterliegen (…)“, schreibt die von Prof. Dr. med. Gert Baumann herausgegebene Patientenzeitschrift „Herz-Blatt“ in seiner Ausgabe vom Dezember 2009.

*** Warum Kettenraucher von jetzt auf gleich Nichtraucher werden können
Wieso werden Passivraucher eigentlich nicht süchtig? Warum kann ein jeder Kettenraucher stundenlang ruhig schlafen, ohne durch Entzugserscheinungen wach zu werden? Winter stellt klar: „Rauchen macht zwar krank, aber eben nicht süchtig, und man kann mühelos damit aufhören. Ein angelerntes Verhalten sorgt für den Zwang zum Rauchen, aber keine körperliche Sucht.“ Das regelmäßige Anzünden einer Zigarette unterliege einer gewissen Symbolik, „dazu gehören Gefühle von Mündigkeit und Entspannung“. Mithilfe einer tiefenpsychologischen Analyse könnten diese von der Zigarettenindustrie vermittelten Informationen entlarvt werden. Andreas Winters bewährter Psychocoach-Ansatz umfasst die Techniken der tiefenpsychologischen Analyse, Elemente der Neurolinguistischen Programmierung (NLP) und das Arbeiten mit bildhaften Vorstellungen. Aufgrund der hohen Erfolgsquote kommen Winters Klienten inzwischen aus ganz Europa.

Buchtipp:
Andreas Winter: Der Psychocoach 1: Nikotinsucht – der große Irrtum. Warum Nichtrauchen so einfach sein kann! 14,95 Euro (D) / 15,40 Euro (A), gebunden mit Starthilfe-CD, 2. Aufl. 2008. 14,5 x 15,5 cm, 157 S., ISBN 978-3-938396-10-0. Mehr: http://www.mankau-verlag.de/verlagsprogramm/psychologie/winter-andreas-der-psychocoach-1-nikotinsucht-der-grosse-irrtum/

Alle Bücher aus der Psychocoach-Reihe:
* Der Psychocoach 1: Nikotinsucht – der große Irrtum. Warum Nichtrauchen so einfach sein kann! Mehr: http://www.mankau-verlag.de/verlagsprogramm/psychologie/winter-andreas-der-psychocoach-1-nikotinsucht-der-grosse-irrtum/
* Der Psychocoach 2: Heilen ohne Medikamente. Wie chronische Krankheiten ganz einfach wieder verschwinden! Mehr: http://www.mankau-verlag.de/verlagsprogramm/psychologie/winter-andreas-der-psychocoach-2-heilen-ohne-medikamente/
* Der Psychocoach 3: Abnehmen ist leichter als Zunehmen. Mehr: http://www.mankau-verlag.de/verlagsprogramm/psychologie/winter-andreas-der-psychocoach-3-abnehmen-ist-leichter-als-zunehmen/
* Der Psychocoach 4: Liebe, Sex und Partnerschaft. Warum Erfüllung so einfach sein kann! Mehr: http://www.mankau-verlag.de/verlagsprogramm/psychologie/winter-andreas-der-psychocoach-4-liebe-sex-und-partnerschaft/
* Der Psychocoach 5: Der Geist aus der Flasche. Alkohol – Genuss statt Muss! Mehr: http://www.mankau-verlag.de/verlagsprogramm/psychologie/winter-andreas-der-psychocoach-5-geist-aus-der-flasche-alkohol-alkoholismus/
* Der Psychocoach 6: Anti-Aging. Warum es so einfach ist, jung zu bleiben! Mehr: http://www.mankau-verlag.de/verlagsprogramm/psychologie/winter-andreas-der-psychocoach-6-anti-aging-jung-bleiben/
* Der Psychocoach 7: Zielen – loslassen – erreichen! Wie Sie Ihr Gehirn auf Erfolg einstellen. Mehr: http://www.mankau-verlag.de/verlagsprogramm/psychologie/winter-andreas-der-psychocoach-7-zielen-gehirn-erfolg/

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Deutschland / Re: Deutschland: Wer rauchen will, kann doch raus gehen, oder?
« am: Juni 03, 2010, 21:04:07 Nachmittag »

Rauchverbot gilt ohne Ausnahme

Urteil Verwaltungsgericht weist Klage der Oldenburger Weser-Ems-Halle zurück

Auch bei gewerblicher oder privater Nutzung darf in der Messehalle nicht geraucht werden. Der Beschluss ist noch nicht rechtskräftig.

ls

Oldenburg - In den Räumlichkeiten und Einrichtungen der Weser-Ems-Halle in Oldenburg darf auch dann nicht geraucht werden, wenn die Räumlichkeiten zu gewerblichen Zwecken oder zu privaten Zwecken genutzt werden.

http://www.nwzonline.de/Region/Artikel/2341787/Rauchverbot+gilt+ohne+Ausnahme.html


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Kinder und Jugendliche vor Tabak schützen

Bonn (jft) – Am 31. Mai 2010 ist Welt-Nichtrauchertag. Unter dem Thema „Die Marketing-Strategien der Tabakindustrie“ fordert die Deutsche Krebshilfe als Mitglied des AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN vom Gesetzgeber weitere wirksame Schritte für einen umfassenden Jugendschutz. Denn nach wie vor verführen die Tabakhersteller Minderjährige mit intensiver und zielgruppenorientierter Werbung zum Rauchen.

„Jeder zweite Raucher stirbt langfristig an den Folgen seiner Sucht. Daher sind die Unternehmen der Tabakindustrie ständig darauf aus neue Kunden gewinnen“, so Professor Dr. Harald zur Hausen, Präsident der Deutschen Krebshilfe. Kinder und Jugendliche sind eine attraktive und entscheidende Zielgruppe für die Konzerne: „Je früher junge Menschen mit dem Rauchen anfangen, desto schwerer kommen sie davon los“, so zur Hausen. Trotz einer Selbstverpflichtung der Tabakindustrie, nicht bei Jugendlichen zu werben, zielen die Marketing-Aktivitäten für Zigaretten immer noch auf Mädchen und Jungen. Das Rauchen wird als „cool“ und „modern“ dargestellt und soll „Freiheit und Abenteuer“ verheißen. Das Gegenteil aber ist der Fall: Rauchen macht süchtig und krank. Ein Drittel aller Krebs-Neuerkrankungen ist auf das Rauchen zurück zu führen.

Mit dem diesjährigen Plakatmotiv zum Welt-Nichtrauchertag macht das AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN, dem die Deutsche Krebshilfe angehört, darauf aufmerksam, dass Mädchen und Jungen nicht ausreichend vor den Gefahren des Rauchens geschützt werden: In Deutschland stehen Zigarettenautomaten frei zugänglich an der Straße. Das Chip-System zur Alterskontrolle kann einfach umgangen werden. Bunt gestaltete Werbeplakate hängen an Bushaltestellen und auf Werbe-Großflächen. Minderjährige werden oft bei Veranstaltungen angesprochen, die von der Tabakindustrie gesponsert werden. Im Fernsehen und im Kino ist geschickt platzierte Schleichwerbung für Zigaretten Alltag – trotz Werbeverbots.

„Wir fordern ein uneingeschränktes Verbot von Tabakwerbung und Sponsoring. Außerdem sollten die bereits seit langem angekündigten bildlichen Warnhinweise endlich auf Zigarettenpackungen abgedruckt werden“, sagt Dr. Uwe Prümel-Philippsen, Koordinator des AKTIONSBÜNDNISSES NICHTRAUCHEN.

„Zudem müssen die Tabaksteuern weiter erhöht und die Verkaufsmöglichkeiten von Tabakwaren eingeschränkt werden.“ Prümel-Philippsen weist darauf hin, dass die Bundesregierung den internationalen Vertrag zur Tabakkontrolle (Framework Convention on Tobacco Control) unterzeichnet hat und damit umfassende Verpflichtungen eingegangen ist: „Deutschland hat vertraglich zugesichert, Gegenaufklärung zur Tabakwerbung zu betreiben. Sinnvoll wären beispielsweise gut gemachte Aufklärungs-Spots: Eine vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte aktuelle Studie mit mehr als 4.000 Teilnehmern zeigt, dass Anti-Tabak-Spots in Kinos als Präventionsmaßnahme erfolgversprechend sind. Wir appellieren an die politisch Verantwortlichen, die junge Generation besser zu schützen“, so Prümel-Philippsen.

Das AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN stellt das Plakat zum Welt-Nichtrauchertag, ein Factsheet sowie weitere Informationsmaterialien kostenlos zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es hier und unter www.weltnichtrauchertag.de und www.tabakkontrolle.de.

Das AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN – Zahlen, Daten, Fakten
Der Tabakkonsum ist hierzulande das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko. In Deutschland raucht ein Drittel der erwachsenen Bevölkerung (30,1 Prozent). Das entspricht etwa 24 Millionen Menschen. Mit verheerenden Folgen: Zigarettenrauchen führt in Deutschland jährlich zu mehr Todesfällen als Aids, Alkohol, illegale Drogen, Verkehrsunfälle, Morde und Selbstmorde zusammen. Jedes Jahr sterben etwa 110.000 Menschen vorzeitig an den Folgen des aktiven Rauchens sowie mindestens 3.300 Menschen an den Folgen des Passivrauchens.

Das AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN ist ein Zusammenschluss namhafter Organisationen des Gesundheitswesens in Deutschland. Es wurde mit dem Ziel gegründet, Maßnahmen zur Eindämmung der Gesundheitsgefahr „Rauchen“ auf politischer Ebene anzuregen, zu fördern und zu begleiten. Folgende Organisationen bilden das AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN: Ärztlicher Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit, Bundesärztekammer, Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung, Deutsche Gesellschaft für Kardiologie, Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin, Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, Deutsches Krebsforschungszentrum, Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe und Deutsche Lungenstiftung.

 

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Gesundheit / Kinder, Jugend - Zigarettenrauchen
« am: Juni 03, 2010, 13:49:31 Nachmittag »
Statement zum Pressegespräch von Univ. Prof. Prim. Dr. Michael Studnicka

siehe weiters: http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=399.msg1202#msg1202


Gefangen in der Sucht – die „Krankheit“ Rauchen wirksam behandeln

Nikotinsucht in Kindheit und Jugend

Kinder und Jugendliche sind in erster Linie durch Passivrauch belastet und gefährdet.
Passivrauchen stellt eine außergewöhnliche Form einer Feinstaubbelastung dar. So werden in verrauchten Lokalen – insbesondere Diskotheken – Feinstaubwerte erreicht, die um das 20-fache über den gesetzlich festgelegten Schutzwerten für die Außenluft liegen. Passivrauchbelastung von Kleinkindern stellt die häufigste Form von Kindesmisshandlung dar.
Der Besuch von Diskotheken durch Jugendliche mit Asthma, etwa 5-10 % der Bevölkerung, kann für diese lebensbedrohlich sein.
Passivrauchen führt jedoch nicht nur zu einer akuten Belastungssituation für Herz, Kreislauf, Atemwege und Lunge, sondern schädigt Jugendliche durch die Vorbildwirkung.
Nikotinsuchtkarrieren beginnen heute bereits im 11. Lebensjahr – dem Einfluss von Freunden kommt die gleiche Bedeutung wie dem Einfluss der Eltern zu.
82 % der erwachsenen Raucher haben in der Jugend begonnen zu rauchen und bereits
40 % der jugendlichen Raucher wünschen sich professionelle Hilfe zur Entwöhnung (CDC 1994).
Das erschreckend frühe Eintrittsalter in die Tabakabhängigkeit wird auch die tabakassoziierten Erkrankungen COPD und Lungenkrebs beeinflussen. Der frühe inhalative Schaden trifft auf ein in Ausreifung befindliches Organsystem – die Lunge wächst bis zum 18. Lebensjahr. Es ist zu befürchten, dass diese Entwicklung zu einem Auftreten von COPD und Lungenkrebs bereits bei 30- und 40-Jährigen führen wird.
Gesetzliche Rahmenbedingungen, die die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen schützen, wie z. B. rauchfreie Innenräume in Gaststätten und Diskotheken und die Erhöhung der Zigarettenpreise, sind wirksame Maßnahmen der Primärprävention.


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Gesundheit / Re: Rauchen ist ............
« am: Juni 03, 2010, 13:46:45 Nachmittag »
            
Statement zum Pressegespräch von Prim. Dr. Alfred Lichtenschopf

Gefangen in der Sucht – die „Krankheit“ Rauchen wirksam behandeln


Rauchen ist eine körperlich und physisch abhängig machende Erkrankung. Das ist auch heute in der Öffentlichkeit noch viel zu wenig bekannt. Das Potential, abhängig zu werden, kann mit Kokain und Heroin verglichen werden.

Aus diesem Grund ist das Wegkommen vom Zigarettenrauchen so schwierig und viele Raucher brauchen mehrere Versuche bis sie schlussendlich erfolgreich sind.
In der Raucherentwöhnung ist es die wichtigste Aufgabe des Rauchertherapeuten, dem Raucher mitzuhelfen mit dieser Abhängigkeit fertig zu werden. Es gilt, einen günstigen Termin für den Stopptag zu finden, die Entzugserscheinungen zu bewältigen und ein Rückfallmanagement durchzuführen. Die Raucherberatung ist Grundteil jeder Raucherentwöhnungsstrategie, für den Großteil der Raucher bringt die Kombination mit medikamentösen Hilfsmitteln eine deutliche Besserung der Erfolgsrate. Derzeit empfiehlt die Österreichische Gesellschaft für Pneumologie in ihren Standards der Raucherentwöhnung die Nikotinersatztherapie, Buproprionhydrochlorid und Vareniclin. Jede medikamentöse Strategie muss in enger Zusammenarbeit mit einem Arzt umgesetzt werden. Seit einigen Jahren bietet die Österreichische Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer die Ausbildung zum zertifizierten Rauchertherapeuten an. Weit über tausend Ärztinnen und Ärzte haben die Ausbildung absolviert.












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Gesundheit / Rauchen ist ............
« am: Juni 03, 2010, 13:42:21 Nachmittag »

In Österreich leben derzeit rund 2,3 Millionen RaucherInnen – 1,1 Millionen Raucherinnen und 1,2 Millionen Raucher. Mit ca. 37 Prozent Raucheranteil ist Österreich im europäischen Vergleich ein führendes Raucherland, dessen Umgang mit der Raucherproblematik nicht unbedingt eine Erfolgsgeschichte darstellt. Während Länder wie Irland, Italien und zuletzt auch die Türkei bedingungslose Anti-Rauchgesetze implementiert haben, findet man in Österreich nur zahnlose Kompromisslösungen zwischen Wirtschaft und Politik. Sowohl hinsichtlich Gesetzgebung zum Nichtraucherschutz als auch in der Prävention und Aufklärung ist Österreich im EU-Vergleich Schlusslicht. Ein aus ärztlicher Sicht befriedigender Nichtraucherschutz ist bis heute nicht gefunden.

Neben mangelndem Schutz durch das Gesetz, sehen Vertreter der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) vor allem auch persönliche Risikofaktoren, die Menschen zu Rauchern werden lassen. Die erste Zigarette wird durchschnittlich im Alter von 11 Jahren angezündet. Bei den 15-Jährigen ist das Rauchen für jeden Vierten ein fixer Lebensbestandteil, die Raucherzahlen der 16- und 17-jährigen Jugendlichen übertreffen sogar jene der Erwachsenen1. Rauchen gilt als cool und chic und man tut es, weil es alle tun. Speziell Mädchen rauchen in Österreich immer öfter und früher. Freunde aber auch Eltern und Lehrer stellen zusätzlich ein schlechtes Vorbild dar und mindern den Ernst der Sache. Aus anfänglichem „Dazugehören“ und „Cool-Sein“ entwickelt sich schnell eine nicht zu unterschätzende Abhängigkeit.

Professionelle Unterstützung in der Raucherentwöhnung
Rund 70 Prozent der österreichischen Raucher sind dissonante Raucher. Sie wollen entweder ganz aufhören oder den Tabakkonsum zumindest reduzieren, können aber nicht oder haben Angst davor, zu scheitern. Die anfängliche Rauchgewohnheit endet in der Sucht, eine freie Entscheidung ist meist nicht mehr möglich. Neben einem starken Willen und der Eigenmotivation kann hier vor allem eine professionelle ärztliche Begleitung und Unterstützung für eine effektive und erfolgreiche Raucherentwöhnung entscheidend sein. Dabei muss sowohl die körperliche als auch seelische Komponente einbezogen werden. „Ohne Hilfe scheitern rund 80 Prozent der Raucher innerhalb eines Jahres mit dem Versuch, sich das Rauchen abzugewöhnen. Die Zigarettensucht ist ebenso stark wie die Heroinsucht“, so Prof. Olschewski, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP). Neben ärztlicher Betreuung und Unterstützung trägt auch eine begleitende medikamentöse Therapie maßgeblich dazu bei, die Erfolgsquote der Raucherentwöhnung zu erhöhen und die Lebensqualität und die Gesundheit des Einzelnen und seines Umfeldes zu verbessern.

Der Arbeitskreis „Tabakprävention und Raucherentwöhnung“ der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie bietet Allgemeinmedizinern und Fachärzten im Rahmen eines Diplom-Fortbildungsprogrammes Ausbildungen zur Raucherberatung  und -entwöhnung an. In Österreich praktizieren rund 350 Ärzte mit Zertifikat für Raucherberatung.

Rauchen ist eine Krankheit
Die Kosten für eine ärztliche Raucherberatung und medikamentöse Therapie sehen viele Raucher als eine große finanzielle Hürde. Aktuell wird die ärztliche Raucherberatung und -entwöhnung von den österreichischen Krankenkassen nicht refundiert. Einzige Ausnahme stellen dabei die Fachärzte für Lungenkrankheiten in Wien dar. Die Begründung der Nichterstattung ist im Erstattungskodex des allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes zu finden. Dieser besagt, dass jene Maßnahmen in den Kodex aufzunehmen sind, die eine Krankenbehandlung annehmen lassen. Das Rauchen (Nikotinabusus, Nikotinabhängigkeit und Nikotinentzug) wird von der österreichischen Sozialversicherung nicht als behandlungswürdige Krankheit, die Raucherberatung und -entwöhnung nicht als Maßnahme der Krankenbehandlung betrachtet. Österreichs Pulmologen teilen diesen Standpunkt nicht. Aus medizinischer Sicht ist Rauchen eine Krankheit, weil es nicht gesund sein kann, dass man sofort nach dem Aufwachen an die erste Zigarette denkt, dass man sich an rauchfreien Orten unwohl und panisch fühlt, dass man ohne Verschnaufpause den ersten Stock nicht erreichet oder dass man trotz Erkältung und Grippe nicht auf das Rauchen verzichten kann.

Diesen Standpunkt teilt auch die oberste internationale Gesundheitsbehörde: Aus Sicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist eine Abhängigkeit – und somit auch die Nikotinabhängigkeit – dann als Krankheit einzustufen, wenn diese das Leben der betroffenen Person negativ beeinträchtigt. Die WHO definiert das Rauchen somit ganz klar als Krankheit und signalisiert die Ernsthaftigkeit des Problems mit einer ICD-Codierung der Nikotinabhängigkeit, einem internationalen Klassifizierungscode für Krankheiten. Auch für die Österreichische Gesellschaft für Pneumologie ist Rauchen keineswegs eine Lifestylefrage sondern vielmehr eine behandlungswürdige Krankheit, noch dazu mit gravierenden Folgen. Laut WHO ist Rauchen eine der bisher größten, tödlichen Epidemien der Menschheit. Im 20. Jahrhundert erlagen rund 100 Millionen Menschen den Folgen der Krankheit „Rauchen“ und somit ihrer Abhängigkeit. Raucher haben ein mehrfach erhöhtes Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko. Eine Vielzahl unterschiedlicher Krebsarten, akute und chronische respiratorische Erkrankungen wie COPD und Asthma und kardiovaskuläre Krankheiten gehen mit dem Genuss des blauen Dunstes einher. In Österreich versterben jährlich 14.000 Menschen an den Folgen des Rauchens.

Auswege aus der Sucht
Ein fester Entschluss, Motivation und Durchhaltevermögen sind die ersten wesentlichen Schritte in Richtung erfolgreiche Raucherentwöhnung. Wichtig ist dabei, die Unzufriedenheit und Zweifel hinsichtlich eigenem Rauchverhalten nicht zu ignorieren, sondern aktiv auf die Symptome der Abhängigkeit zu reagieren und Hilfe zu suchen. Zur Unterstützung des eigenen Vorhabens sind Familie und Freunde, besonders aber ärztliche Hilfe gefragt und zielführend. Durch eine professionelle Begleitung und Beratung des Arztes können mögliche Ängste und Irrglauben beseitigt werden. Je nach Bedarf steht bei körperlichen Beschwerden und Entzugserscheinungen auch medikamentöse Unterstützung zur Verfügung. Mit Hilfe des ärztlichen Know Hows und der medikamentösen Therapie steigt die Erfolgswahrscheinlichkeit einer langfristigen und dauerhaften Raucherentwöhnung maßgeblich an. Nur 3-5 Prozent der Raucher, die ohne Hilfsmittel aufhören, sind nach 6 bis 12 Monaten noch rauchfrei.2

In Österreich wird die ärztlich begleitete Raucherentwöhnung und medikamentöse Behandlung von den Krankenkassen nicht finanziert. Obwohl die Finanzierung dieser Maßnahmen zur Verbesserung der öffentlichen Gesundheit maßgeblich beitragen würde, wird das Rauchen bis heute von der österreichischen Sozialversicherung nicht als Krankheit anerkannt. Die von Rauchern oftmals genannten hohen Kosten der ärztlichen und medikamentösen Therapie scheinen als Argument gegen eine begleitete Raucherentwöhnung dennoch fragwürdig. In der Gegenüberstellung von Zigarettenkosten und Therapiekosten sind letztere auf Dauer gesehen verschwindend gering und durchaus vernachlässigbar.

In Österreich gibt es rund 350 zertifizierte Ärzte, die eine Raucherberatung und -entwöhnung anbieten.
Eine Liste der auf Raucherentwöhnung spezialisierten Ärzte können Sie unter office@science-relations.at anfordern.

4300
Lobbying - 2 June 2010
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Die Tabakindustrie lenkt weiter mit hohem Geschick Gesellschaft und Politik, so sehr auch die negativen Folgen des Rauchens im allgemeinen Bewusstsein verankert sind. Im "American Journal of Public Health" zeigen US-Forscher in mehreren Studien, dass der Einfluss weit subtiler geschieht als von vielen vermutet wird. Für ihre Analyse konnten die Forscher auf 50 Mio. Dokumente rund um die Rauchergesetzgebung der USA zurückgreifen, die an der University of California in San Francisco www.ucsf.edu gesammelt werden.

Scheinheilige Raucherprävention

Die erste Studie widmete sich einem weit verbreiteten Raucherpräventions-Programm für Jugendliche, das von der Tabakindustrie finanziert wird. Dessen Hauptfunktion sei, das Image der Tabakindustrie zu verbessern und Regulierungen zurückzudrängen, so die Forscher. Die Gesetzesgeber sollten vorsichtig sein, ähnliche Selbstregulierungen zu akzeptieren, da diese kaum wirksam seien und der Industrie selbst zugute kommen würden, empfehlen sie.

Der Gerlinger Thoraxchirurg Thomas Kyriss, der 2008 die Lobbyarbeit der Tabakindustrie in Deutschland analysiert hat, bestätigt das gegenüber pressetext. "Philip Morris etwa präsentiert sich heute als Jugendschutzorganisation. Propagiert werden jedoch einzig Studien, deren Wirksamkeit bestritten wird", so der Mediziner. Als einzig effektive Maßnahmen, um Rauchen bei Jugendlichen zu verhindern, sieht Kyriss das Abhängen von Zigarettenautomaten, das Werbeverbot oder auch die Erhöhung der Steuern.

Krieg erzeugt Raucher

Die zweite Untersuchung der US-Forscher analysierte die Situation von Kriegsveteranen, die während ihres Militärdienstes zu rauchen begannen und später infolge dieser Gewohnheit schwer behindert wurden. Anspruchsforderungen auf Behindertenpension verliefen aufgrund geschickten Zusammenspiels von Regierung, Tabakindustrie und Veteranenorganisationen stets ergebnislos, konnte gezeigt werden. Grund ist, dass den Veteranen "gewolltes Fehlverhalten" unterstellt wurde, obgleich die lange gängige Militärpraxis oft zum Rauchen animiert habe.

Auch in Europa erzeugte der Krieg viele spätere Raucher. Bekannt ist hier etwa die Zigarettenmarke Reemtsma - 2002 wurde die deutsche Erfolgsmarke von britischen "Imperial Tobacco" übernommen - die im Nationalsozialismus ihre Umsätze verzehnfachte. Nach Bestechungen führender NS-Politikern in Millionenhöhe waren kostenlose Zigaretten, Vergünstigungen für Soldaten und Werbungen in der Parteizeitschrift plötzlich kein Gegensatz mehr zum stets propagierten "gesunden Volkskörper".

David gegen Goliath

Der Tabakindustrie ist es lange gelungen, dass wissenschaftliche Forschung wie etwa die zum Lungenkrebs seit den 60er-Jahren ohne Folgen blieb. Tatsächlich zum Problem wurden erst in den 90ern kostspielige Raucherprozesse in den USA, berichtet Kyriss. "Diese Verluste waren ein Schlag für die Tabakindustrie und haben ihre Position in den Medien und in der Politik wesentlich geschwächt." Der heutige Einfluss Internet, im Lobbyismus und direkt in der Politik über Beziehungen und Parteispenden sei jedoch weiterhin immens und das Vorgehen des Nichtraucherschutzes erinnere finanziell noch immer an David und Goliath.

Immerhin gewinnt das Thema Rauchfreihei t heute an Terrain, wobei laut dem Experten WHO und Krebsforschungszentren einen wichtigen Beitrag geleistet haben. "Wenigstens weiß heute jedes Kind, dass Rauchen gefährlich ist, bei Passivrauchen ist man noch nicht soweit." Die Märkte, auf die sich die Tabakkonzerne stürzen, sind nun vor allem Indien und China. "Doch auch Europa und die USA sind weiter immens wichtig, da Marken, Produktion und Vertrieb bestens installiert sind. Solange es Zigaretten gibt, spielen die Tabakkonzerne also auf Zeit", so der Mediziner.
http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f941e64c057c2d_563569&a_no=21722


Quelle: pressetext.deutschland, 31.5.2010
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4301
> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: pressemitteilungen-bounces@mail.gruene-mail.de [mailto:pressemitteilungen-bounces@mail.gruene-mail.de] Im Auftrag von Pressemitteilungen von Buendnis 90/Die Gruenen im Bundestag
> Gesendet: Freitag, 28. Mai 2010 14:00
> An: pressemitteilungen@mail.gruene-mail.de
> Betreff: PM 0604-10, (Weltnichtrauchertag: Bundesregierung muss Tabakmarketing stärker beschränken)
>
> PRESSEMITTEILUNG der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
>
> NR. 0604
> Datum: 28. Mai 2010
>
> Weltnichtrauchertag: Bundesregierung muss Tabakmarketing stärker beschränken
>
> Anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai erklären Harald Terpe, Sprecher für Drogen- und Suchtpolitik, und Ulrike Höfken, Mitglied des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz:
>
> In diesem Jahr stehen die Marketing-Strategien der Tabakindustrie vor allem in Bezug auf Kinder und Jugendliche im Fokus des Weltnichtrauchertages. Aus gutem Grund. Die Regelungen des auch von Deutschland ratifizierten WHO-Tabakrahmenübereinkommens zur Tabakwerbung wurden hierzulande bislang nur unzureichend umgesetzt. So gibt es immer wieder Beispiele, dass tabakbezogene Werbung gerade im Umfeld von Schulen platziert wird und Jugendliche etwa durch gezieltes Sponsoring von Veranstaltungen angesprochen werden.
>
> Wir fordern die Bundesregierung auf, eine Strategie gegen das an Kinder und Jugendliche gerichtete Tabakmarketing vorzulegen. Ein Verbot der Tabakwerbung in der Öffentlichkeit zum Beispiel auf Plakaten gehört ebenso dazu wie die Einführung bildlicher Warnhinweise auf Zigarettenschachteln. Auch die Sponsoringmaßnahmen der Tabakindustrie müssen stärker in den Fokus genommen werden.
>
> Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung scheint dies alles nicht zu tangieren. Sie thematisiert anlässlich des Weltnichtrauchertages weggeworfene Zigarettenkippen auf Kinderspielplätzen.
>
>
> (c) Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
>
> Pressestelle
> 11011 Berlin
>
> T: 030 / 227 - 5 72 12
> F: 030 / 227 - 5 69 62
> http://www.gruene-bundestag.de
> eMail: presse@gruene-bundestag.de

4302
Schreibt hier hinein, was euch auffällt!

Bitte nachvollziehbar, zwecks eventueller Verfolgung, Meldung.

Ansonsten auch an: kontakt@krebsforum.at

4303
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4304
Weltnichtrauchertag: WGKK hilft, vom Nikotin loszukommen
Utl.: Wiener Gebietskrankenkasse unterstützt unterschiedlichste RaucherInnentypen =

   Wien (OTS) - Die Luft für RaucherInnen wird dünner - nicht zuletzt
aufgrund neuer Bestimmungen für die Gastronomie ab 1. Juli. Warum
dann nicht gleich aufhören? Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK)
bietet dazu ein umfangreiches Angebot.

   Nikotin hat ein ähnlich starkes Suchtpotenzial wie Heroin. Nicht
jede/r, die/der möchte, schafft es von allein, vom Nikotin
loszukommen. Medizinische Unterstützung aus vielen Fachrichtungen
finden aufhörwillige RaucherInnen in den Gesundheitszentren der WGKK.
Das Interdisziplinäre Kompetenzzentrum für Antirauchtherapie (IKAR)
am Gesundheitszentrum Wien-Süd unter der Leitung von Dr. Dietmar
Windisch bündelt die Angebote. "Im Erstgespräch versuche ich unter
anderem herauszufinden, warum jemand raucht: Ist es Stress, Genuss,
Gewohnheit?", erklärt Dr. Windisch. Dann folgen medizinische
Untersuchungen. Liegen alle Befunde vor, suchen PatientIn und
Nikotincoach die am besten geeignete Therapieform. Gespräche bilden
die Basis der kostenlosen WGKK-RaucherInnen-Therapie. Sie können
durch kostenpflichtige Medikamente ergänzt werden.

   Rauchende Frauen sind der Schwerpunkt des Weltnichtrauchertags
2010. Mit unterschiedlichen Therapien kommt die WGKK den einzelnen
RaucherInnentypen entgegen. Dr. Windisch: "Frauen haben ein anderes
Suchtverhalten als Männer. Als Therapie wählen sie meist die fixe
Gesprächsgruppe und erzielen mit dieser durchaus Disziplin
erfordernden Variante sehr gute Erfolge."

 - Offene Gruppe im Gesundheitszentrum Wien-Mitte:
Interessierte können einmal pro Woche unverbindlich teilnehmen - ein
guter Einstieg für alle, die sich noch nicht festlegen möchten.
3., Strohgasse 28. Infos und Anmeldung: (+43 1) 60 122-40345

 - Fixe Gruppe im IKAR im Gesundheitszentrum Wien-Süd:
Fest Entschlossene nehmen innerhalb von sechs Wochen verbindlich an
fünf Treffen teil und legen ein individuelles, aber unbedingt
einzuhaltendes "Rauchstoppdatum" fest. 
10., Wienerbergstraße 13. Infos/Anmeldung, Tel.: (01) 60 122-2162

 - Einzelgespräche in den Gesundheitszentren Wien-Mariahilf und
Wien-Nord:
Im Dialog mit dem Nikotincoach finden auch RaucherInnen psychische
Unterstützung, die aufhören wollen, es aber nicht schaffen, weil die
Nikotinabhängigkeit schon zu stark ist.
6., Mariahilfer St 85-87. Infos/Anmeldung, Tel.: (01) 60 122-40696
21., Karl-Aschenbrenner-G. 3. Infos/Anmeldung, Tel.: (01) 60
122-40229

 - Rauchfrei im Betrieb:
Blauer Dunst am Arbeitsplatz belastet die NichtraucherInnen. Er
bremst aber auch den Elan von RaucherInnen, die aufhören möchten. Die
WGKK bietet Betrieben kostenlose Vorträge vor Ort mit praxisnahen
Tipps, wie sich das Miteinander von RaucherInnen und
NichtraucherInnen verbessern oder ein Betrieb stufenweise ganz
rauchfrei machen lässt.
Infos: gesundheitsfoerderung@wgkk.at oder(01) 60 122-2106

 - Rauchertelefon 0810 810 013:
Mit diesem besonders niederschwelligen Angebot bietet die
österreichische Sozialversicherung nützliche Informationen rund um
den Rauchstopp. Speziell geschulte Psychologinnen begleiten
Aufhörwillige auf Wunsch aber auch längerfristig in Form von
Rückrufen.
Erreichbar: Montag bis Freitag von 13:00 bis 18:00. Am 31. Mai,
Weltnichtrauchertag, sogar von 10:00 bis 22:00 Uhr.
Infos: www.rauchertelefon.at

Rückfragehinweis:
   Mag. Andrea Riedel
   WGKK-Öffentlichkeitsarbeit
   Tel.: (+43 1) 60 122-1351
   E-Mail: andrea.riedel@wgkk.at
   www.wgkk.at

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Hier sollen bald alle Maßnahmen der GKK und anderer Organisationen aller Bundesländer stehen!