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Nachrichten - admin

4261
EU, Fragen, Antworten, etc. / EU - Witz des Tages!
« am: Juni 20, 2010, 00:53:58 Vormittag »

Rauch in Lokalen

17.06.2010, 12:37
Deutscher Mandatar ringt EU-Kommissar "Nein" zu Verbot ab
Deutscher Mandatar ringt EU-Kommissar "Nein" zu Verbot ab (Bild: dpa/Z5447 Gero Breloer)
In der Gerüchteküche um ein europaweites Rauchverbot in Lokalen duftet es derzeit wieder nach "Nein": Die EU-Kommission plant nach den Worten des deutschen EU-Abgeordneten Bernd Posselt nämlich "kein totales EU-weites Rauchverbot in Gaststätten". Man werde lediglich Bemühungen auf nationaler Ebene unterstützen, habe EU-Gesundheitskommissar John Dalli ihm versichert, erklärte Posselt am Donnerstag.

.............. http://www.krone.at/Nachrichten/Deutscher_Mandatar_ringt_EU-Kommissar_Nein_zu_Verbot_ab-Rauch_in_Lokalen-Story-205466

4262
EU, Fragen, Antworten, etc. / EU: ohne Worte!
« am: Juni 20, 2010, 00:48:44 Vormittag »
Rauchverbot: EU macht Rückzieher

In Sachen Rauchverbot spielt die EU-Kommission den Ball zurück an die nationalen Regierungen. Es sei kein EU-weites Rauchverbot geplant, bestätigt ein deutscher EU-Parlamentarier.

.................. http://www.krone.at/Nachrichten/Deutscher_Mandatar_ringt_EU-Kommissar_Nein_zu_Verbot_ab-Rauch_in_Lokalen-Story-205466

Oder stimmt der Kommentar:

Falschmeldung

Saarbrückener Zeitung 18.6.10
Gesundheitskommissar John Dally will den Tabakkonsum bis 2012 deutlich eindämmen. Lob für den Saarländischen NR-Schutz.
Der Artikel der Kleine Zeitung beruht demnach auf eine gezielt von der Tabakmafia gestreute Propagandameldung.
Der Krake lebt!

4263
Österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher (Aktiv seit 1975!)
Bundesleiter Robert Rockenbauer                    
Thomas-Riss-Weg 10, 6020 Innsbruck                      
p e r s ö n l i c h   e r r e i c h b a r:                                            
Beratungszentrum für Nichtraucher und Raucher
Haller Straße 3, 6020 Innsbruck
Mo - Fr 9.30 - 12.30, 15 - 18.30 Uhr
Telefon und Fax 0512 / 268025
Neu: 0664/9302958
Kto.Nr. 0000-075960 Tiroler Sparkasse (20503)
www.alpha2000.at/nichtraucher
nichtraucherschutz@aon.at



Sehr geehrte Redaktion!

Danke, dass Sie in Ihrer Berichterstattung betreffend Tabakgesetz deutlich auf das Ende der Übergangslösung mit 30.6.2010 hinweisen. Was noch fehlt ist die Verpflichtung der richtigen Kennzeichnung.


Pressemeldung

Wirte müssen ab 1.7.2010 richtig kennzeichnen

Die österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher möchte alle Wirte warnen, die bisher von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen waren, dass ab 1.7.2010 für alle Betriebe eine richtige Kennzeichnung erfolgen muss, ansonsten es zu Anzeigen kommen wird.
Einraumlokale ab 50 qm, die rechtzeitig bis 31.12.2008 ein Ansuchen auf Raumtrennung gestellt haben, waren bisher von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen. Bundesleiter Robert Rockenbauer aus Innsbruck befürchtet, dass die Wirte weiterhin gegen das Tabakgesetz verstoßen und dabei die Kennzeichnungspflicht am wenigsten beachten werden. Die Kennzeichnung ist bereits am Eingang zum Betrieb sowie auch am Eingang zu jedem Gastraum bzw. in den Gasträumen anzubringen. Dabei sind ausschließlich die Pickerln der Wirtschaftskammer gültig, die diese allen Betrieben kostenlos zur Verfügung stellt.



Mit freundlichen Grüßen
Robert Rockenbauer

4264
1 - Wien / Minister schaut selbst in seiner Kantine weg!
« am: Juni 15, 2010, 08:51:35 Vormittag »

Eine Frechheit:

http://kurier.at/nachrichten/2008899.php

15.6.2010

Raucher im Gesundheitsministerium
Im eigenen Haus wird das Tabakgesetz ignoriert: Jetzt gibt es eine Anzeige von privaten Raucher-Sheriffs.

Restaurant des gesundheitsministeriums Restaurant „Arkade“ im Gesundheitsministerium: Beim KURIER-Lokalaugenschein rauchten neun von zehn Gästen. Alle Außentüren waren weit geöffnet – es folgte eine Anzeige

Dann machen wir die Türen halt zu, damit kein Zigarettenrauch mehr in die Eingangshalle gelangt", versprach Hannes Beran, Hauptmieter des Restaurants "Arkade" im Gesundheitsministerium.

Diese Einsicht kam nicht von ungefähr. Denn das Lokal befindet sich im öffentlichen Raum (Gebäude der Bundesimmobilien Gesellschaft). Und dort besteht generelles Rauchverbot. Während des KURIER-Lokalaugenscheins rauchten 90 Prozent der Gäste.

Wiederholungsfall

Grund genug für Dietmar Erlacher, Gründer des Vereines "Krebspatienten für Krebspatienten" und selbst ernannter Raucher-Sheriff, den Mieter - nach einer verdeckten Ermittlung - anzuzeigen: "Das ist ein klarer Verstoß gegen das Tabakgesetz. Die Polizei hat die Anzeige auch aufgenommen. Sie wird an die Staatsanwaltschaft weiter geleitet." Erlacher forderte, weil ein Wiederholungsfall, die Höchststrafe von 10.000 Euro.

Für Manfred Neuberger, Leiter der Präventivmedizinischen Abteilung an der Uni Wien ist dieser laxe Umgang mit dem Nichtraucherschutz "ein Skandal": "Gesundheitsminister Stöger ist nicht einmal imstande, im eigenen Haus für die Umsetzung des Gesetztes zu sorgen."

Tatsache ist, dass noch unzählige Wirte bis zum 1. Juli zuwarten. Ab diesem Stichtag müssen Lokale mit mehr als 50 m² baulich getrennte Nicht- und Raucherräume anbieten. Und zwar in identer Größe. Wer das nicht will, wird automatisch zum Nichtraucherlokal.
Für den Innsbrucker Raucher-Sheriff Robert Rockenbauer gibt es nur noch ein Druckmittel: "Säumigen Wirten muss die Gewerbeberechtigung entzogen werden. Sie haben sich an das Gesetz zu halten."

Weitere Kontrollen

Die Nichtraucher kündigen weitere Kontrollen an. Und die gipfelten bereits in Raufereien. Vor etwa zwei Monaten wurde Dietmar Erlacher in einem Lokal im Wiener Donauzentrum tätlich angegriffen: "Ich erlitt ein Hämatom im Brustbereich. Seitdem trage ich einen Pfefferspray bei mir. Ich bin noch immer im Krankenstand."

Links

    * Ärzteinitiative (extern)
    * Rauchersheriff

4265
Die Wirkung des akuten Rauchens ist in der betrachteten Fachliteratur eindeutig. Es verursacht sowohl bei chronischen Rauchern als auch bei Nichtrauchern einen akuten Anstieg der arteriellen Steifheit.



Erster systematischer Review untersucht die Wirkung des Rauchens auf die arterielle Steifheit

Artikel von G. Turner, medical writer

Ausgewählter Artikel von .

Aus Hypertens Res. 2010 Apr 9. [Epub ahead of print]
PMID: 20379189

Schlüsselpunkte

• Eine Reihe von Faktoren und Konditionen verursachen Veränderungen der arteriellen Steifheit, darunter Alkoholkonsum, Dyslipidämie, Hypertonie, renale Dysfunktion, Adipositas und chronische obstruktive Lungenerkrankung. Diese Wirkungen könnten mit den Wirkungen des Rauchens interagieren, um die arterielle Steifheit und kardiovaskuläre Risikoprofile zu modifizieren.

• Eine erhöhte arterielle Steifheit ist mit einem höheren Risiko für kardiovaskuläre Komplikationen assoziiert, und es wurde eine starke Korrelation zwischen der arteriellen Steifheit und der Entstehung von Atherosklerose an verschiedenen Stellen in den Arterien festgestellt.

• Die Wirkung des akuten Rauchens ist in der betrachteten Fachliteratur eindeutig. Es verursacht sowohl bei chronischen Rauchern als auch bei Nichtrauchern einen akuten Anstieg der arteriellen Steifheit. Chronische Raucher zeigten nach dem akuten Rauchen einen größeren Anstieg der arteriellen Steifheit als Nichtraucher.

• Das passive Rauchen verursacht zwar eindeutig eine erhöhte arterielle Steifheit, doch die Autoren berichten, dass die Wirkung des chronischen Rauchens etwas kontroverser ist. Während die meisten Studien einen Anstieg der arteriellen Steifheit durch chronisches Rauchen feststellten, konnten einige diese Wirkung nicht einheitlich beobachten. Die Wirkung des Einstellens des Rauchens auf die Rückbildung der arteriellen Steifheit war ebenfalls nicht eindeutig.

http://www.univadis.de/medical_and_more/de_DE_News_Article_Elsevier?profileAOI=2&profileAOIName=Kardiologie&articleItemId=9af00a48105ba0fbce9f5dcd7968d2a0

4266
Veranstaltungen / Heutige ATV Sendung, ggf. auf Youtube, teils?
« am: Juni 10, 2010, 02:23:37 Vormittag »

Infos sonst hier, siehe unten Kommentare und Antworten:

http://blog.atv.at/ampunkt/2010-06/dicke-luft-absolutes-rauchverbot-in-osterreich/

4267

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: N.N.
Gesendet: Samstag, 05. Juni 2010 14:04
An: Werner Faymann; Reinhold Mitterlehner; EU ; BMfG ; BZVA
Cc: vaa@volksanw.gv.at; ERL ; Franz Pietsch; Dr. Prof.; post@aerztekammer.at
Betreff: Tabakwerbung

Anzeige wegen verbotener Tabakwerbung am 4. u. 5.6.2010 im PRO-Kaufland 4040 Linz Lindengasse.
Täter: Dannemann - Moods
Beweis: Fotos im Anhang

Sehr geehrte Damen und Herren!

Die Durchseuchung dieses Staates mit Agenten und Sympathisanten der Tabakmafia scheint bereits bedenkliche Ausmaße angenommen zu haben.
Wie sonst wäre es möglich, dass die verantwortlichen bzw. verantwortungs losen Politiker incl. AK und Gewerkschaft, bis dato Kindern und Jugendlichen den Schutz vor Tabakrauch in Raucherlokalen verweigern - wie sonst wäre es möglich, dass ein Rauchverbot seit 2005 in Einkaufszentren einfach ignoriert wird - wie sonst wäre es möglich, dass ein nachweislich tödliches Produkt (steht auf der Packung drauf!) aktiv (die Vorbeigehenden werden angesprochen und mit Werbegeschenken animiert diese Zigarillos zu kaufen) angeboten werden darf! Die Werbedamen decken dabei die Aufschrift "Rauchen kann tödlich sein" mit einem Werbefeuerzeug und Flachzündern ab! Und - wie sonst wäre es möglich, dass sich ein (angeblich) Unabhängiger Verwaltungs Senat weigert das Gesetz zu exekutieren, indem dieser Mehrfachdelikte als Einzeldelikt betrachtet und damit das Tabakgesetz de facto ad absurdum führt! Auf andere Delikte umgelegt würde dies bedeuten, dass jemand der wegen Alkohol am Steuer belangt wurde, bis zum endgültigen Strafbescheid besoffen fahren darf!
Es wird bemängelt, dass zu wenig Geld in Präventivmaßnahmen gesteckt wird und lässt es gleichzeitig zu, die Menschen direkt zum Rauchen aufzufordern bzw. zu animieren!
Verlogener und korrupter geht`s nur noch in Diktaturen!
Wobei ich keinem Politiker unterstellen möchte, Geld oder Sachwerte entgegengenommen zu haben - vielmehr wird "gepackelt" dass sich die Balken biegen! Die Passivrauchopfer scheinen Sie definitiv kalt zu lassen!
Ich fordere Sie daher neuerlich auf, die Werbung für Suchtmittel zu unterbinden und das Gesetz auch zu exekutieren und nicht mit allen Mitteln zu versuchen die Täter vor Konsequenzen zu schützen!
Für einen Wirt sind € 100,- jährlich keine Bedrohung! Vielmehr kann er daraus ersehen, dass es dem Gesetzgeber richtiggehend peinlich ist eine Strafe auszusprechen!
Ich beantrage daher: Die Täter im vorgesehenen Strafrahmen zu bestrafen und nicht zu einer Spende aufzufordern!
Werbung für Tabakprodukte zu untersagen und jeden Einzeldelikt auch einzeln zu bestrafen!
Es geht nämlich um Leben oder Tod - sollte Ihnen das noch immer nicht zu Bewußtsein gekommen zu sein!
Der Tabakrauch-Terror muss endlich zurückgedrängt werden!

N.N.

4268

http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=100531029

Her mit der Jugend, die brauchen wir!


Tabaklobby hat weiter enormen Einfluss

Experte: "Philip Morris präsentiert sich als Jugendschützer"

 

Europa ist für die Tabakindustrie weiterhin höchst lukratives Terrain (Foto: pixelio.de/Desche)

San Francisco/Gerlingen (pte/31.05.2010/13:59) - Die Tabakindustrie lenkt weiter mit hohem Geschick Gesellschaft und Politik, so sehr auch die negativen Folgen des Rauchens im allgemeinen Bewusstsein verankert sind. Im "American Journal of Public Health" zeigen US-Forscher in mehreren Studien, dass der Einfluss weit subtilerer geschieht als von vielen vermutet wird. Für ihre Analyse konnten die Forscher auf 50 Mio. Dokumente rund um die Rauchergesetzgebung der USA zurückgreifen, die an der University of California in San Francisco http://www.ucsf.edu gesammelt werden.

Scheinheilige Raucherprävention

Die erste Studie widmete sich einem weit verbreiteten Raucherpräventions-Programm für Jugendliche, das von der Tabakindustrie finanziert wird. Dessen Hauptfunktion sei, das Image der Tabakindustrie zu verbessern und Regulierungen zurückzudrängen, so die Forscher. Die Gesetzesgeber sollten vorsichtig sein, ähnliche Selbstregulierungen zu akzeptieren, da diese kaum wirksam seien und der Industrie selbst zugute kommen würden, empfehlen sie.

Der Gerlinger Thoraxchirurg Thomas Kyriss, der 2007 die Lobbyarbeit der Tabakindustrie in Deutschland analysiert hat, bestätigt das gegenüber pressetext. "Philip Morris etwa präsentiert sich heute als Jugendschutzorganisation. Propagiert werden jedoch einzig Programme, die als nicht effektiv gelten", so der Mediziner. Als einzig wirksame Maßnahmen, um Rauchen bei Jugendlichen zu verhindern, sieht Kyriss das Abhängen von Zigarettenautomaten, das Werbeverbot oder auch die Erhöhung der Steuern.

Krieg erzeugt Raucher

Die zweite Untersuchung der US-Forscher analysierte die Situation von Kriegsveteranen, die während ihres Militärdienstes zu rauchen begannen und später infolge dieser Gewohnheit schwer behindert wurden. Anspruchsforderungen auf Behindertenpension verliefen aufgrund geschickten Zusammenspiels von Regierung, Tabakindustrie und Veteranenorganisationen stets ergebnislos, konnte gezeigt werden. Grund ist, dass den Veteranen "gewolltes Fehlverhalten" unterstellt wurde, obgleich die lange gängige Militärpraxis oft zum Rauchen animiert habe.

Auch in Europa erzeugte der Krieg viele spätere Raucher. Bekannt ist hier etwa die Zigarettenmarke Reemtsma - 2002 wurde die deutsche Erfolgsmarke von britischen "Imperial Tobacco" übernommen - die im Nationalsozialismus ihre Umsätze verzehnfachte. Nach Bestechungen führender NS-Politikern in Millionenhöhe waren kostenlose Zigaretten, Vergünstigungen für Soldaten und Werbungen in der Parteizeitschrift plötzlich kein Gegensatz mehr zum stets propagierten "gesunden Volkskörper".

David gegen Goliath

Der Tabakindustrie ist es lange gelungen, dass wissenschaftliche Forschung wie etwa die zum Lungenkrebs seit den 60er-Jahren ohne Folgen blieb. Tatsächlich zum Problem wurden erst in den 90ern kostspielige Raucherprozesse in den USA, berichtet Kyriss. "Diese Verluste waren ein Schlag für die Tabakindustrie und haben ihre Position in den Medien und in der Politik wesentlich geschwächt." Der heutige Einfluss Internet, im Lobbyismus und direkt in der Politik über Beziehungen und Parteispenden sei jedoch weiterhin immens und das Vorgehen des Nichtraucherschutzes erinnere finanziell noch immer an David und Goliath.

Immerhin gewinnt das Thema Rauchfreiheit heute an Terrain, wobei laut dem Experten WHO und Krebsforschungszentren einen wichtigen Beitrag geleistet haben. "Wenigstens weiß heute jedes Kind, dass Rauchen gefährlich ist, bei Passivrauchen ist man noch nicht soweit." Die Märkte, auf die sich die Tabakkonzerne stürzen, sind nun vor allem Indien und China. "Doch auch Europa und die USA sind weiter immens wichtig, da Marken, Produktion und Vertrieb bestens installiert sind. Solange es Zigaretten gibt, spielen die Tabakkonzerne also auf Zeit", so der Mediziner. (Ende)


Aussender: pressetext.deutschland
Redakteur: Johannes Pernsteiner
email: pernsteiner@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-316

4269
Deutschland / Wird Österreich Deutschlands Aschenbecher?
« am: Juni 05, 2010, 02:49:58 Vormittag »

 MÜNCHEN Das „Aktionsbündnis für Freiheit und Toleranz“ schlägt Alarm: Sollte der Volksentscheid am 4. Juli das absolute Rauchverbot in Gaststätten durchsetzen, rechnet die Gastronomiebranche mit einem verheerendem Geschäftsrückgang. „80 Prozent der kleinen Kneipen werden schließen“, prophezeit Wirt Adi Warta.

Am 4. Juli stimmen die Bayern ab über das totale Rauchverbot in Wirtshäusern und Festzelten. Das Aktionsbündnis „Nein zum totalen Rauchverbot“ rührt die Werbetrommel. „Wir starten nächste Woche mit unserer bayernweiten Plakataktion“, sagt Sprecher Franz Bergmüller.

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„Mein Lokal ist nur zwei Kilometer von der österreichischen Grenze
entfernt, wo rauchen erlaubt ist“, klagt sie.

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http://www.abendzeitung.de/bayern/190354




4270
Antrag auf Entzug der Gewerbeberechtigung:

Atrio Betreiber und alle Lokale im Atrio, Villach, die den NR. Schutz lt. TG. nicht einhalten.

Das Rauchverbot für offene Gastronomiebereiche in öffentlichen Einrichtungen ist im Tabakgesetz unmissverständlich klar geregelt. Etliche Urteile von Unabhängigen Verwaltungssenaten und dem Verfassungsgerichtshof waren immer eindeutig gegen den Antragsteller / Beschuldigten. Im oben genannten Lokal / Bereich werden berechtigte Schutzinteressen bewusst missachtet. Angestellte und Gäste werden weiterhin durch den Tabakrauch gefährdet. Tabakempfindlichen Personen, chronisch Kranken (Patienten mit Krebs, Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall, etc.), Asthmatikern, Allergikern, Kindern, Jugendlichen, Schwangeren, älteren Leuten wird dadurch der Aufenthalt dort, sowie in allen angrenzenden öffentlichen Bereichen, erschwert oder sogar unmöglich gemacht.
In direkter Umgebung und im näheren Umkreis befinden sich andere Gastronomielokale. Durch die illegale Raucherlaubnis verschafft sich der Besitzer / Betreiber gegen Mitbewerber einen enormen Wettbewerbsvorteil, zudem werden benachbarte, konkurrierende Lokalbetreiber aufgrund des Wettbewerbsnachteils verleitet das Tabakgesetz ebenfalls zu missachten. Der Ruf der Gastronomen wird so schwer beschädigt, in der Öffentlichkeit – und bei Medienvertretern - entsteht der Eindruck, die Behörden seien tatenlos bzw. machtlos. Das wiederum hat negative Folgen auf die Akzeptanz des Tabakgesetzes.
Da das Gesetz im oben genannten Bereich bereits seit Jahren volle Gültigkeit hat gehen wir davon aus, dass dieses Lokal schon mehrfach angezeigt wurde, evtl. auch schon gegen Verfahren berufen hat, und somit die Behörden mutwillig "beschäftigt"; ersteres ist selbst uns bekannt. Es wurden offensichtlich mehrmalige Aufforderungen durch Verpächter oder / und Behörden bewusst ignoriert. Aufgrund dieser Vielzahl an Verstößen gegen die „zu beachtenden Rechtsvorschriften und Schutzinteressen“ und aufgrund der damit verbundenen Schädigung „des Ansehens des Berufsstandes“, ist davon auszugehen, dass der Gewerbeinhaber „die für die Ausübung dieses Gewerbes erforderliche Zuverlässigkeit nicht mehr besitzt“ (Siehe: § 87 Abs. 1, Ziff. 3 Gewerbeordnung).
Wir erwarten uns deshalb, dass die Behörden nun auch zu dem Rechtsmittel greifen, das in diesen Fällen vorgesehen ist und zwar: die sofortige Entziehung der Gewerbeberechtigung (Siehe: § 361 der Gewerbeordnung).

4271

   Linz (OTS) - Armut macht krank. Aber auch ein niedriges
Bildungsniveau. Obwohl beides wissenschaftlich erwiesen ist, sind
Lösungsansätze rar gesät. Im Rahmen der Tagung "(Un)gleich? -
Gesundheitsförderung und Prävention" sollen neue Wege diskutiert
werden.

   Welche Möglichkeiten es für mehr Fairness im Gesundheitssystem
gibt, möchten Ihnen Gesundheitsminister Alois Stöger, diplômé, sowie
Dr. Josef Kandlhofer, Generaldirektor des Hauptverbandes österr.
Sozialversicherungsträger, Felix Hinterwirth, Obmann der OÖGKK, und
AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer vorab bei einer Pressekonferenz am
Donnerstag, 10. Juni 2010, um 9.00 Uhr in der AK OÖ,
Volksgartenstraße 40, 4020 Linz, im Seminarraum 3, 5. Stock,
vorstellen.

 Pressekonferenz mit Gesundheitsminister Alois Stöger, diplômé, Dr.
 Josef Kandlhofer, Generaldirektor des hauptverbandes österr.
 Sozialversicherungsträger, Felix Hinterwirth, Obmann der OÖGKK,
 AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer

 Datum:   10.6.2010, um 09:00 Uhr
 Ort:     Arbeiterkammer Oberösterreich 5. Stock, Seminarraum 3
          Volksgartenstraße  40, 4020 Linz
 Url:     http://www.arbeiterkammer.com

4272
1) In einer Werbeaussendung (OTS, für jeden möglich gegen Bezahlung zu werben) bewirbt die Austria Tabak eine neue Zigarettensorte, sogar mit Abbildung. Erlaubt?

2) In einer Werbeaussendung, in ganzseitigen Inseraten, wirbt die Austria Tabak für das Vorgehen gegen Zigarettenschmuggler. WKO mit dabei. Erlaubt?

3) deine Beobachtungen, deine Fragen?  kontakt@krebsforum.at

4273
1) Griffbereit liegen am langen Pulttisch der Trafik 3 versch. Arten neuer Zigaretten zur Selbstbedienung. Erlaubt?

2) In Trafiken darf geraucht werden, auch wenn Kinder dort oft 1/4 Stunde in Heftln schmökern, bevor sie eines kaufen. Änderung?

3) Wie weit vom Lokal entfernt darf mit Plakaten für Zigaretten geworben werden?

4) Einkaufszentrum: Vor der Trafik stehen Werbedamen und bieten neue Zigaretten an. Erlaubt?

5) Einkaufszentrum: Die Trafiken sind dort zum Gang offen. Trotzdem raucht man in der Trafik. Erlaubt?

6) deine Wahrnehmung ....... kontakt@krebsforum.at

4274

Ich dacht er hat sich zurückgezogen,

stattdessen ist er wieder voll im Einsatz, seit Wochen, großer Dank(!), und beschäftigt ............


Bitte lesen, zumindest http://www.rauchfreistudieren.at/viewtopic.php?t=1435&postdays=0&postorder=asc&start=45&sid=cca8e8a8fc3f3c46cd7d65ae121e6360

und die Folgeseite!


4275


http://search.salzburg.com/articles/9667509?highlight=Nichtraucher+

Rauchergesetz: Wut bei vielen Gastronomen

Stichtag 1. Juli. Ab Jahresmitte wird das Rauchergesetz streng kontrolliert. Laut eigener Standesvertretung steht die Gastronomie hinter der österreichischen Lösung. Das stimmt so nicht: Viele einheimische Wirte schäumen vor Wut. Auch der Platzlwirt in St. Johann.

Franz Taferner st. JOhann. Ab Anfang Juli ist es soweit: Die Übergangsregelung für die heimische Gastronomie in Sachen Rauchergesetz ist vorbei. Ab diesem Zeitpunkt gilt: Der Hauptraum muss ein Nichtraucherlokal sein.

Es war die Wirtschaftskammer, die in den Verhandlungen auf die „österreichische Lösung“ gepocht hatte, nach der in Zukunft sowohl Raucher als auch Nichtraucher – getrennt – in den Gasträumen sitzen dürfen. Und die Standesvertretung der Gastronomen lobt dieses Gesetz.Eine Abtrennung istoft nicht möglich Freilich gibt es Abertausende Gastwirte, denen diese Regelung die Zornesröte ins Gesicht drückt.

So wie Christof Rohrmoser in St. Johann. Er betreibt das beliebte „Platzl“ im Stadtzentrum. Größe: 100 Quadratmeter. Nur: Der Gastraum ist so gebaut, dass eine Abtrennung in Nichtraucher- und Raucherbereich beim besten Willen nicht möglich ist. Rohrmoser: „Ich bin ab 1. Juli dazu gezwungen, meinen Betrieb als reines Nichtraucherlokal zu führen.“ Nachsatz: „Das kostet mich 15 bis 20 Prozent Umsatz!“ Christof Rohrmoser hat das im Jänner bereits 14 Tage lang getestet. Sein Resümee: „Die Leute kommen am Abend trotzdem zum Essen, dann aber verlassen sie uns und gehen in ein Raucherlokal. Um 21 Uhr abends war unser Betrieb leer! Dieses Gesetz ist für uns ein Wahnsinn, weil es extrem wettbewerbsverzerrend ist. Ich bin ein Draufzahler!“

Dabei ist Christof Rohrmoser gar nicht gegen den Nichtraucherschutz. Er würde sogar eine „große Lösung“ suchen und investieren: „Das kostet mich mindestens 100.000 Euro. Aber das Schlimme daran: Niemand will mir sagen, was in zwei, drei Jahren ist. Kein Politiker, kein Standesverteter. Ob es ein EU-weites Nichtrauchergesetz gibt oder der Mitarbeiterschutz ohnehin so weit ausgedehnt wird, dass an keinem Arbeitsplatz mehr geraucht werden darf.“

Schon jetzt darf der Platzlwirt für sein Service keinen Lehrling mehr aufnehmen, weil dieser den Rauchern schutzlos ausgesetzt wäre.Nächster „Wirbel“ istschon vorprogrammiert Und Rohrmoser sagt den nächsten „Wirbel“ voraus: „Es gibt viele kleine Lokale in unserer Region, wo in den Etagen darüber Wohnungen situiert sind. Weil das alles bald Nichtraucherlokale sein müssen, werden viele Gäste in Gruppen ins Freie zum Rauchen gehen. Da sind Konfrontationen mit den Wohnungsbesitzern so gut wie vorprogrammiert!“

Der St. Johanner Platzlwirt wünscht sich nun wie viele seiner betroffenen Kollegen vor allem eines: „Sagt uns endlich verbindlich, wie die Zukunft für den Raucherschutz aussehen wird! Dann kann jeder von uns auf seine beste Art und Weise darauf reagieren, ohne Gefahr zu laufen, Unsummen für nix und wieder nix zu investieren!“
Pongauer nachrichten / 22.04.2010 22.04.2010 / Print