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Nachrichten - admin

4111
AB 1. JULI 2010: PLANQUADRAT ÖSTERREICH / Militante Raucher und Wirte und .....
« am: Juli 10, 2010, 23:03:26 Nachmittag »
Ihre Mitteilung wird hier veröffentlicht:
www.krebsforum.at (rund 300.000 Zugriffe/Monat)!
www.rauchsheriff.at (rund 30.000 Zugriffe/Monat)!


Ich bin seit Jahrzehnten WKO-Bundesfunktionär für tausende Unternehmer in meiner Brache!

Ein „Unternehmer“, der  sich seit eineinhalb Jahren nicht an gültige Gesetze hält, fortgesetzt vorsätzliche Körperverletzung mit möglicher Todesfolge mit seinen Angestellten
und Gästen betreibt, ist mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu bestrafen, bis zum Konzessionsentzug! Und 540 Sympathisanten österreichweit sorgen mit den Behörden dafür!!!

75 bis 85 % der besuchten Wirte halten sich nicht an den gesetzlichen Nichtraucherschutz!
Stöger ruft auf zu Anzeigen, täglich, mehrfach
: http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html

            
                              K f K
      Verein Krebspatienten für Krebspatienten
    Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                           Österreich
          Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
     Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
 Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at
        

------------------------------------------------------------------------------------



Von: Horn, Michael [mailto:Michael.Horn@ggbearings.com]
Gesendet: Samstag, 10. Juli 2010 19:10
An: krebspatient-krebsforum@utanet.at
Betreff: Meldung eines wiederholten Verstosses gegen das Rauchverbot

Ihre Raucherhatz ist unglaublich.
Warum bleiben Sie nicht einfach daheim und kochen selbst? Niemand zwingt Sie dazu, Gaststätten oder auch Lokale aufzusuchen.
Ich finde Ihre Entmündigungspolitik eine echte Frechheit. Ein Gastronom hat so wie jeder andere Unternehmer das Recht sich seine Zielgruppe und seinen Kundenkreis selbst auszusuchen.
Dieses Recht können Sie einem freien Unternehmer, der das volle wirtschaftliche Risiko trägt nicht einfach absprechen.
Also muß es dem Betreiber eines Restaurants auch freigestellt bleiben, ob er auf Nichtraucher als Gäste in seinem Lokal verzichtet.
Mir ist allerdings klar, daß dies Ihrem beschränkten Verstand nicht klarzumachen sein wird.  
mit unfreundlichen Grüssen
Michael Horn

4112
Die Krone berichtet morgen Sonntag österreichweit +über den mangelnden AN.-Schutz!

Endlich wird dies aufgegriffen, sage ich als Unternehmer und ............

Auf Seite 12 heißt es dort u. a.:

Gesundheitsminister Alois Stöger hat es geschafft
mit seinemhalbherzigen „Nichtraucher-Gesetzchen“ so
ziemlich alle in Österreich vor den Kopf zu stoßen. Nikotinliebhaber
werden ins Eck gedrängt,Wirte zu sinnlosen
Investitionen gezwungen und Kellner müssen sich
immer öfters dem Krebsrisiko in Raucherhöhlen aussetzen!
................

„Sie und tausende Arbeitskollegen
in der heimischen
Gastronomie sind dadurch
einem massiven
Krebsrisiko durch Passivrauchen
ausgesetzt. Doch
wenn diese Krankheit ausbricht,
wird wohl der Herr
Minister längst nicht mehr
im Amt sein“, sagt Rauchsheriff Dietmar
Erlacher.

ACHTUNG:
Jetzt habe ich auch schon den direkten Link  http://www.krone.at/Oesterreich/Neue_Regelung_Kellner_klagen_ueber_verqualmte_Lokale-Lage_verschlechtert-Story-209368

4113
AB 1. JULI 2010: PLANQUADRAT ÖSTERREICH / Steiermark
« am: Juli 10, 2010, 16:15:34 Nachmittag »

4114
Sonstiges / Aktion Papst
« am: Juli 10, 2010, 14:55:03 Nachmittag »
    
Aktion Papst

Es war eine Sensation, der Papst besucht Österreich. Mittlerweile war er auch schon bei uns in Innsbruck, Berg Isel Stadion.

Sein Besuch in Wien, Nähe der Uno City, im Donaupark (Wiener Internationale Gartenschau), war imposant. Ein großes, künstlerisch gestaltetes Kreuz
wurde aufgestellt und gepflegt, bis heute. Jetzt soll es weg. Warum? Wird dort ein Hochhaus gebaut? Nein!

PROTEST - Sei dabei: Sonntag um 21 Uhr ist für alle Nicht/Wenigerfußballfans ein Treffen im Donaupark mit Lichtermeer und Andacht beim Papstkreuz. Sei dabei!

http://www.papstkreuz.at/


4115
Weitere Informationen für Meldungen/Anzeigen / ANZEIGEN an wen senden?
« am: Juli 10, 2010, 14:28:31 Nachmittag »
Wir mach(t)en mehr Druck bei/durch (fast 10.000) Anzeigen.

Uns macht auch die Behörde (oder die WKO) nicht ein U für ein X vor - es gibt höhere Stellen bei Falschaussagen und Ungereimtheiten!

Daher alle von BM. Stöger gewünschte  Anzeigen direkt einbringen auf: http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html


Von "Selberanzeigen" raten wir daher ab.

Wenn einmal doch, dann zumindest ALLE folgenden Emailadressen sichtbar, zusätzlich, eingeben:

krebspatient-krebsforum@utanet.at, heinz.fischer@hofburg.at; alois.stoeger@bmg.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; vaa@volksanw.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; josef.proell@bmf.gv.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; gerhard.doerfler@ktn.gv.at; peter.mitterer@parlament.gv.at; verbandsvorsitzender@hvb.sozvers.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; info@rauchertelefon.at; lh.proell@noel.gv.at, martin.preineder@parlament.gv.at

Info: bis 31.12.10 ist LH. Pröll, Vorsitzender der LHptm. Konferenzen; BR.Abg. Preineder, NÖ, ist bis 31.12.10 Vorsitzender des Bundesrates


4116
Von: krebspatient-krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Samstag, 10. Juli 2010 13:03
An: H. P.
Betreff: Danke! - Bitte JETZT massiv unterstützen! An Freunde/Bekannte dieses Email weiterleiten! AW: Meldung eines wiederholten Verstosses gegen das Rauchverbot

Grüß Gott aus Tirol,

danke! Österreichs größte Einkaufstempel sind seit gestern (fast) rauchfrei! Jetzt Druck durch noch mehr von Stöger geforderte Anzeigen!
Mich/unsere Organisation kann man nach fast 10.000 Anzeigen nicht mehr übergehen! Daher bitte alle Anzeigen an uns (auf Wunsch erfolgt Email-Kopie).
Offiziell oder TOTAL anonymisiert werden wir wunschgemäß Ihre Anzeigen behandeln.
Bitte herzlich um weitere Meldungen, täglich, mehrfach! Wir wollen mehr bzw. alles rauchfreie Lokale!
Bei den Anzeigen nicht vergessen Datum, Uhrzeit, und neu „ca. Gesamtsitzplätze und ca. Anzahl der Raucher(für Strafhöhe wichtig!)“, daher gute Besuchszeit verwenden!

3 min pro Besuch, 3 min für hier eingeben: http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher, Krebspatient

PS: Bitte jetzt überall Volksbegehren unterschreiben www.nichtraucheninlokalen.at und
20 leere Ausdrucke bei jedem Magistrat/Gemeindeamt abgeben (es liegt meist nichts auf!)!

 
            
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Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
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 Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at
         Dietmar Erlacher, Bundesobmann

PS: Unterzeichnete Unterstützungserklärungen können auch an uns gesendet werden. Danke!
 

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Razzia durch Krone, Wien von admin (Ab 1. Juli 2010: Planquadrat Österreich) Juli 06, 2010, 13:16:
 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von:
Gesendet: Samstag, 10. Juli 2010 12:41
An: krebspatient-krebsforum@utanet.at
Betreff: Meldung eines wiederholten Verstosses gegen das Rauchverbot

hallo, ihr macht das wirklich super, ich habe persönlich seit 1.7.10
10 meldungen an die bh gemacht.
weitermachen!!!!!!
mfg
h. p.


4117

..... tun was er will, denn er zahlt ja Steuern und beschäftigt Leute.

 

Wir mach(t)en mehr Druck bei/durch (fast 10.000) Anzeigen.

Uns macht auch die Behörde (oder die WKO) nicht ein U für ein X - es gibt höhere Stellen bei Falschaussagen und Ungereimtheiten!

Daher alle von BM. Stöger gewünschte  Anzeigen direkt einbringen auf: http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html


Von "Selberanzeigen" raten wir daher ab.

Wenn einmal doch, dann zumindest ALLE folgenden Emailadressen sichtbar, zusätzlich, eingeben:

krebspatient-krebsforum@utanet.at, heinz.fischer@hofburg.at; alois.stoeger@bmg.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; vaa@volksanw.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; josef.proell@bmf.gv.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; gerhard.doerfler@ktn.gv.at; peter.mitterer@parlament.gv.at; verbandsvorsitzender@hvb.sozvers.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; info@rauchertelefon.at; lh.proell@noel.gv.at, martin.preineder@parlament.gv.at

Info: bis 31.12.10 ist LH. Pröll, Vorsitzender der LHptm. Konferenzen; BR.Abg. Preineder, NÖ, ist bis 31.12.10 Vorsitzender des Bundesrates


4118

http://www.welt.de/politik/deutschland/article8356506/Bayerische-Raucher-fluechten-nach-Oesterreich.html

 07.07.10| Qualmverbot

Bayerische Raucher flüchten nach Österreich

Vom verschärften Rauchverbot lassen sich einige Bayern den Nikotin-Genuss nicht vermiesen: Sie qualmen im Nachbarland weiter.

Erst die Touristen, dann die Studenten, nun die Raucher - in Österreich sorgt eine neue deutsche Welle für Schlagzeilen. „Bayern stürmen grenznahe Lokale“, titelte die „Kronen-Zeitung“ nach dem generellen Rauchverbot im Freistaat. Das „Aus für Glimmstängel im Weißwurst-Nachbarland“ sorge für „lachende Gesichter bei heimischen Wirten“: Schon 2008 seien die Umsätze in grenznahe Regionen um 25 Prozent „und mehr“ gestiegen, nun würden die Wirte hoffen, dass ihnen das neue Gesetz noch mehr asylsuchende Raucher aus Bayern zutreibt.

Bei den Vertretern der Wirte in den Wirtschaftskammern der an Deutschland grenzenden Bundesländer ist man nicht ganz so optimistisch. „Es ist ähnlich wie mit dem Tanktourismus“ sagt Peter Frömml von der Wirtschaftskammer Oberösterreich: Wenn das nächste Gasthaus, wo man rauchen darf, nur ein paar Kilometer weiter weg sei, als das gewohnte, würden das sicher viele Bayern nützen und künftig jenseits der Grenze Fußball schauen oder ihren Stammtisch abhalten.
Zahlen und Fakten
Das Rauchen

Rauchen ist die häufigste vermeidbare Todesursache in den Industrieländern.

RAUCHER: In Deutschland qualmt rund ein Drittel der Erwachsenen, darunter mehr Männer als Frauen. Insgesamt sind es etwa 16 Millionen Menschen.

TABAKRAUCH: Beim Verbrennen einer Zigarette entstehen mehr als 4800 chemische Stoffe. Etliche davon sind hochgradig giftig und krebserregend. Neben Nikotin, Teer und Kohlenmonoxid entstehen unter anderem Benzol, Arsen und Polonium. Für Nikotin liegt der gesetzliche Grenzwert im Rauch einer Zigarette bei einem Milligramm, für Teer und Kohlenmonoxid bei zehn Milligramm.
Die Folgen

GESUNDHEITSFOLGEN: Wegen ihres Tabakkonsums sterben bundesweit jährlich rund 140 000 Menschen vorzeitig. Zu den häufigsten Folgen des Rauchens gehören Krebs (besonders Lungenkrebs), Kreislauf- und Atemwegserkrankungen sowie Magengeschwüre. Durch Passivrauchen kommen pro Jahr rund 3300 Menschen ums Leben.

VOLKSWIRTSCHAFTLICHE KOSTEN: Die Kosten des Rauchens für die Gesellschaft werden auf rund 19 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Darunter sind Ausgaben für ambulante und stationäre Behandlung sowie Arzneimittel, Produktionseinbußen, Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit.

STEUER: Tabakwaren mit einem Wert im Handel von knapp 22,8 Milliarden Euro wurden 2009 versteuert – rund 315 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Grund dafür waren Preiserhöhungen. Der Bund kassierte rund 13 Milliarden Euro aus der Tabaksteuer.

Quelle: dpa

Denkbar sei auch, dass bayrische Ausflügler bald lieber nach Österreich fahren, statt in Bayern zu bleiben, oder dass Bustouristen vermehrt auf der österreichischen Seite Halt machen. „Das bayrische Rauchverbot wird die Gastronomie in Grenzbezirken sicher beleben“, sagt Frömml, beziffern lasse sich das jedoch noch nicht. Der Oberösterreicher rechnet derzeit jedenfalls nicht damit, dass seine Heimat in näherer Zukunft von nikotinsüchtigen Bajuwaren überrannt wird, seine Kollegen in Tirol sehen das ähnlich.

Eins steht aber bereits fest: Das Votum der Bayern hat die Diskussion um das Rauchen auch in Österreich wieder angefacht und jenen Rückenwind verschafft, die das Volk mitentscheiden lassen wollen. Die Oppositionsparteien fordern in seltener Einigkeit eine Volksbefragung zum derzeit geltenden Gesetz. Eine parteiunabhängige Bürgerinitiative sammelt schon seit März Unterschriften, um über ein Volksbegehren größeren Schutz für Nichtraucher zu erzwingen. 7500 von etwa 8000 dafür nötigen haben die Aktivisten bereits, den Rest dürfte nun problemlos zusammenkommen, bei Facebook hat die Gruppe „Nichtrauchen in Lokalen“ bereits mehr als 100 000 Unterstützer. Genau wie eine Volksbefragung ist aber auch ein Volksbegehren in Österreich nicht rechtlich bindend, das wäre nur eine Volksabstimmung, die bisher alle Parteien ablehnen.

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Der föderale Flickenteppich

Bundesweite Nichtraucherschutzregeln:
Bundesweit ist das Rauchen in öffentlichen Verkehrsmitteln, Bundesbehörden und dem Bundestag seit dem 1. September 2007 grundsätzlich verboten. Nichtraucherschutzgesetze für Gaststätten und Länderbehörden fallen allerdings in die Gesetzgebungskompetenz der einzelnen Bundesländer. Seit einem Urteil des BVG im Jahr 2008 ist das Rauchen in Einraumkneipen, die keine oder nur einfache Speisen anbieten, erlaubt.

Baden-Württemberg:
In Baden-Württemberg gibt es seit dem 1. August 2007 ein Rauchverbot. Dieses gilt in Gaststätten und öffentlichen Gebäuden. In Berufsschulen und Gymnasien darf allerdings die Schulkonferenz entscheiden, ob es weiterhin eine Raucherecke geben darf. In Gaststätten (nicht in Diskotheken) dürfen Gaststättenbetreiber das Rauchen in vollständig abgetrennten Nebenräumen erlauben, wenn diese Räume in deutlich erkennbarer Weise als Raucherräume gekennzeichnet sind. Ein-Raum-Kneipen bis 75 qm, in denen keine warmen Speisen abgegeben werden und die nur Erwachsenen Zutritt gewähren, dürfen selber entscheiden, ob sie Raucher- oder Nichtraucherlokal sind. Bier-, Wein- und Festzelte sind vom gesetzlichen Rauchverbot ausgenommen.

Bayern:
In Bayern ist das Rauchen in allen öffentlichen Gebäuden, Gaststätten und Festzelten verboten. Auch die in anderen Bundesländern erlaubten Raucherzimmer darf es in der bayerischen Gastronomie nicht geben. Ausnahmen gibt es nur bei geschlossenen Gesellschaften. In Biergärten und im Außenbereich von Gaststätten darf weiter geraucht werden. Diese Regelung galt seit dem 1. Januar 2008, wurde dann aber mehrfach von der Regierung aufgeweicht. Am 4. Juli 2010 wurde aber per Volksentscheid durchgesetzt, zu den ursprünglichen strengen Regeln zurückzukehren.

Berlin:
In der Hauptstadt ist das Rauchen in öffentlichen Einrichtungen und Gaststätten seit dem 1. Januar 2008 untersagt. In Nebenräumen bleibt das Rauchen erlaubt. In Diskotheken gilt totales Rauchverbot. Seit dem 30. April 2009 darf aber in Einraumkneipen geraucht werden, sofern sie als Raucherlokal deklariert sind, keine im Lokal zubereiteten Speisen serviert werden und Kinder und Jugendliche keinen Zutritt haben.

Brandenburg:
In Brandenburg gelten dieselben Regeln wie in Berlin.

Bremen:
Auch in Bremen ist das Rauchen seit dem 1. Januar 2008 untersagt. In Nebenräumen der Gastronomie und Einraumkneipen bleibt es erlaubt. Auch bei Großereignissen wie etwa dem Bremer Sechstagerennen darf nur in separaten Räumen geraucht werden. Bei Verstößen droht eine Geldstrafe bis zu 2500 Euro. Ausgenommen von dem Rauchverbot ist die traditionelle Schaffermahlzeit. Nach einem fünfstündigen Essen rauchen die Gäste Tabak in langen weißen Tonpfeifen.

Hamburg:
In Hamburg trat das Nichtraucherschutzgesetz ebenfalls am 1. Januar 2008 in Kraft. Rauchen in Gaststätten und öffentlichen Gebäuden ist untersagt. Bei befristeten Veranstaltungen ist das Rauchen in Bier- und Festzelten erlaubt. Auch in Nebenräumen bleibt das Rauchen erlaubt, sofern der Raucherbereich kleiner ist als der Nichtraucherraum. Einraumkneipen, die als Raucherlokal deklariert sind, dürfen keine Speisen anbieten. Bei Verstößen gegen das Gesetz droht ein Bußgeld bis zu 500 Euro.

Hessen:
Hessen hat bereits seit Oktober 2007 ein Nichtrauchergesetz. In Einraumkneipen darf der Wirt entscheiden, ob der das Rauchen erlauben will. In Bier- und Festzelten bleibt das Rauchen bei befristeten Veranstaltungen erlaubt. Auch bei geschlossenen Gesellschaften und in Spielbanken darf geraucht werden. In Pflegeeinrichtungen, Behörden, Flughäfen, Gaststätten und Diskotheken ist das Rauchen in abgetrennten Nebenräumen möglich.

Mecklenburg-Vorpommern:
Mecklenburg-Vorpommern hat das Rauchen in Gaststätten seit dem 1. August 2008 verboten. Das Verbot gilt auch in Spielbanken und Spielhallen. Ausnahme sind Einraumkneipen, andere Lokale dürfen einen Raucherraum einrichten. Bei Verstößen droht Rauchern eine Geldstrafe bis zu 500 Euro, Gastwirten bis zu 10.000 Euro. Das Bundesland hat prozentual die meisten Raucher in Deutschland. Dort raucht jeder Dritte.

Niedersachsen:
In Niedersachsen gilt seit dem 1. August 2007 ein Rauchverbot. Es gilt in allen öffentlichen Gebäuden sowie in Gaststätten und Diskotheken. Eine Ausnahme gilt wie in den übrigen Bundesländern für Einraumkneipen.

Nordrhein-Westfalen:
Nordrhein-Westfalen führte ein umfassendes Nichtrauchergesetz im Juli 2008 ein. Schon seit dem 1. Januar 2008 durfte in öffentlichen Gebäuden nicht mehr geraucht werden. Im Juni 2009 wurde das Gesetz zugunsten von Einraumkneipen gelockert. Bei befristeten Veranstaltungen bleibt das Rauchen in Bier- und Festzelten erlaubt. Bei geschlossenen Gesellschaften darf auch im Hauptraum geraucht werden.

Rheinland-Pfalz:
In Rheinland-Pfalz gilt seit dem 15. Februar 2008 ein Rauchverbot in Gaststätten, Diskotheken und Tanzlokalen. Für Inhabergeführte Einraumkneipen gilt das Rauchverbot nicht. In Bier- und Festzelten bleibt das Rauchen bei befristeten Veranstaltungen auch in Rheinland-Pfalz erlaubt.

Saarland:
Im Saarland führte die CDU-FDP-Grünen-Regierung zunächst ein totales Rauchverbot in der Gastronomie ein. Ab 01. Juli 2010 sollten lediglich Gastronomen, die nachweisbar Geld für die Schaffung von Raucherräumen investiert hatten, eine Übergangsfrist bis 31.12.2011 erhalten. Das Rauchverbot gilt auch für Vereinsheime, Discotheken, Festzelte, Beherbergungsbetriebe, Spielhallen und Spielcasinos, wenn diese auch gastronomische Räume beinhalten. Laut einem Urteil des saarländischen Verfassungsgerichtshofs darf aber auch in Inhabergeführten Gaststätten, solchen mit Nebenräumen und Kleingaststätten vorerst weiter geraucht werden.

Sachsen:
In Sachsen trat das Nichtraucherschutzgesetz zum 1. Februar 2008 in Kraft. Es gilt in allen öffentlichen Einrichtungen sowie in Gaststätten und Diskotheken. In Gaststätten-Nebenräumen ist das Rauchen weiterhin erlaubt. Auch in Inhabergeführten Einraumkneipen darf gequalmt werden. Volljährige dürfen auch an Berufsschulen rauchen. Wer gegen das Verbot verstößt, muss mit einem Bußgeld bis zu 5000 Euro rechnen.

Sachsen-Anhalt:
In Sachsen-Anhalt gilt das Rauchverbot seit Januar 2008. Betroffen sind alle öffentlichen Einrichtungen sowie Reha- und Sporteinrichtungen, Hotels, Gaststätten und Diskotheken. Diskotheken, in denen der Zugang erst ab 18 erlaubt ist, dürfen Raucherbereiche einrichten, in denen dann aber Tanzverbot herrschen soll. Gastwirte mit mehreren Räumen können einen davon für Raucher freigeben. Auch in Einraumkneipen ist das Rauchen erlaubt. Berufschüler dürfen auf dem Schulgelände rauchen, ebenso Bewohner von Pflegeheimen in der Einrichtung.

Schleswig-Holstein:
Seit dem 1. Januar 2008 ist in Gaststätten und öffentlichen Gebäuden das Rauchen verboten. In Bier- und Festzelten bleibt das Rauchen bei befristeten Veranstaltungen erlaubt. Auch in Nebenräumen der Gastronomie darf weitergeraucht werden.

Thüringen:
In Thüringen trat das Rauchverbot im Juli 2008 in Kraft. Es gilt in Behörden, Gaststätten, Vereinshäusern sowie in Sport- und Kultureinrichtungen. Ausnahmen gelten für Einraumkneipen, Nebenzimmer von Gaststätten sowie Diskotheken, sofern sich dort keine Tanzfläche befindet. Behördenleiter haben zudem die Möglichkeit, Raucherzimmer einzurichten. In Spielhallen war das Rauchen zunächst untersagt, die Regelung wurde aber aufgehoben.

Der zuständige Gesundheitsminister Alois Stöger sieht hingegen keinen Reformbedarf. Der Sozialdemokrat verweist vielmehr darauf, dass das bestehende Gesetz erst seit 1. Juli richtig greife. Zuvor verhinderte eine Übergangsfrist, dass Verstöße geahndet wurden. Im europaweiten Vergleich ist es trotzdem äußerst raucherfreundlich. Rauchen im Wirtshaus ist weiterhin erlaubt, in Betrieben, die größer als 50 Quadratmeter sind, muss es allerdings einen abgetrennten Raum dafür geben. Kleinere Gaststätten können frei entscheiden, ob sie sich auf die Seite der Raucher oder der Nichtraucher schlagen.

Seit vergangenem Donnerstag wird dieser klassisch österreichische Kompromiss nun auch umgesetzt, aber so richtig zufrieden ist niemand im letzten Refugium der Raucher. Überzeugte Nichtraucher sowieso nicht, ihnen ist das Gesetz viel zu lasch, aber auch Raucher und Wirte granteln, letztere vor allem über die Investionen, die ihnen der Staat damit abverlangt.

Österreich wäre jedoch nicht Österreich, wenn es nicht ein Schlupfloch gebe. Wenn bauliche Veränderungen nicht im Sinne des Denkmalschutzes sind, können Gaststätten bis 80 Quadratmeter von der Verpflichtung befreit werden, Raucher und Nichtraucher zu trennen. Um eine solche Ausnahmegenehmigung bemüht sich auch der Chef des berühmten Café Hawelka in der Wiener Innenstadt. „Ein Kaffeehaus ohne Rauchen“, sagte er vor kurzem dem „Standard“, „ist wie ein Kaffeehaus ohne Kaffee.“ Er ist jedoch zuversichtlich, dass im Hawelka bald wieder beides möglich ist.

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Lieber Nichtraucher in Österreich unterschreibt das VB. auf eurer Gemeinde (www.nichtraucheninlokalen) und schützt euch, eure Kinder, eure Enkel vor schwerer Körperverletzung mit möglicher Todesfolge durch gesetzwidrige Rauchhöhlen, mit täglich mehrfach: http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html

4119

„Ohne uns gäbe es null Schutz“

Tiroler Tageszeitung, 2.7.10

Rauchersheriff Dietmar Erlacher (Initiative rauchfreie Gaststätten) zerfetzt das Gesetz.


Wien – Dietmar Erlacher vom Verein Krebspatienten für Krebspatienten, selbst ernannter Rauchersheriff und Kopf der Initiative Rauchfreie Gaststätten, geht mit dem Tabakgesetz hart ins Gericht.

Herr Erlacher, Sie kritisieren vor allem die fehlenden Kontrollen?
Erlacher: Gesundheitsminister Stöger musste zugeben, dass laut Gesetz keiner von den Beamten aufstehen und kontrollieren darf. Und wenn ich zum Magistrat gehe und sage, dass im Lokal nebenan 14 Leute rauchen, sagen die, sie hätten keine Zeit und keine Berechtigung, ohne Polizei einen Ausweis zu verlangen. Die Polizei leistet aber beim Tabakgesetz keine Assistenz.

Heißt das, es passiert nichts, wenn nicht ein Bürger oder konkurrierender Wirt eine Anzeige macht? Allein Ihre Organisation hat österreichweit Tausende Anzeigen erstattet.
Erlacher: Es werden um die 8000 sein, die wir weitergeleitet haben. Aber bisher haben erst rund 300 Kranke, Angehörige und Sympathisanten etc. Anzeigen auf unsere PC‘s geschickt. Diese Anzahl wird sich wahrscheinlich jetzt verdoppeln.

Was nützt das?
Erlacher: Wenn wir nicht wären, gäbe es null Schutz für Nichtraucher. Es ist aber absolut unverständlich, wenn nur ein Viertel bis ein Drittel der Anzeigen zur Strafe führt. Allein in Kärnten sind 225 Anzeigen, die wir vor laufender Kamera dem Gesundheitsreferenten übergeben haben, verschwunden. Jetzt gibt es einen Erlass des Gesundheitsministers, dass jede Anzeige, die zu keiner Strafe geführt hat, ihm vorzulegen ist.

Ist der Erlass eine Lösung?
Erlacher: Nein, weil nicht drin steht, dass die Behörde von sich aus kontrollieren soll, und weil es keine Min¬dest¬strafen gibt. 90 Prozent aller Wirte lassen rauchen, Nichtraucher werden zum WC verbannt. Deshalb verlan¬gen wir generell rauchfreie Lokale.

Das Gespräch führte Elke Ruß

4121

Zuletzt aktualisiert: 01.07.2010 um 18:41 Uhr

227 Kommentare

Kritik am Rauchverbot: "Es ändert sich überhaupt nichts"

Der von Medienvertretern benannte "Rauchersheriff", Dietmar Erlacher, sieht auch nach Einführung des neuen Gesetzes keine nachhaltigen Änderungen: "50 Prozent aller Lokale sind nicht oder falsch gekennzeichnet".

Seit Donnerstag ist es vorbei mit der Übergangsfrist und das Rauchverbots-Gesetz in Österreichs Lokalen gilt für alle. Für den selbst ernannten Rauchersheriff Dietmar Erlacher kein Grund zum Aufatmen: "Es ändert sich an dem Ganzen so gut wie überhaupt nichts", kritisierte der entmutigte Tiroler gegenüber der Austria Presse Agentur nach einem Streifzug durch Wiener Gaststätten am Donnerstag. "50 Prozent aller Lokale - egal in welcher Landeshauptstadt - sind nicht oder falsch gekennzeichnet."
Mängel beim Lokalaugenschein

Laut Erlacher ist die vorgeschriebene Beschilderung der Lokale nicht vorhanden oder auf Plaketten versprochene Nichtraucherräume fehlen. In Wien hat der Rauchersheriff laut eigenen Angaben am Donnerstag viele Verstöße festgestellt: Im Bereich der Taborstraße in der Leopoldstadt seien alle elf unter die Lupe genommenen Lokale punkto Nichtrauchschutz mangelhaft. Am Schwedenplatz habe er binnen 45 Minuten 40 Lokale besucht und dabei 36 Verstöße gegen das Gesetz gefunden, schilderte Erlacher.

Über die Situation in anderen Städten, in denen am Donnerstag seine freiwilligen Helfer patrouillierten, gebe es noch keinen Überblick. Seit Mittwoch habe sich der Zugriff auf seine Internetseite www.sis.info, wo Verstöße auch anonym gemeldet werden können, aber vervierfacht, betonte Erlacher, der vor allem einen mangelnden Willen der Wirte, etwas zu ändern, sowie die fehlenden Kontrollen seitens der Behörden oder der Polizei anprangerte.

http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?action=post;topic=427.0;num_replies=3

4122


Anmerkung:
Meine Tränendrüse reagiert auf diese APA/OTS-Aussendung der Gesetzesübertreter und ..... nicht.
In Lokalen wo geraucht wird finden ständig schwere Körperverletzungen mit möglicher Todesfolge statt, durch den tödlichen Tabakrauch.
PS: Wer zahlt das? Tobaccoland, Tabakregie, WKO, Ainedter ....?



http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100707_OTS0011/guter-start-fuer-wwwraucher-willkommenat

Guter Start für www.raucher-willkommen.at
Utl.: Über 400 Zugriffe am ersten Tag zeigen den Bedarf an Information über Lokale, in denen geraucht werden darf =

   Wien (OTS) - Unter www.raucher-willkommen.at finden Konsumenten
zahlreiche Gastronomiebetriebe, in denen entsprechend der geltenden
Gesetzeslage geraucht werden darf. (Anm.: Wir werden diese gelentlich auf
den Wahrheitsgehjalt prüfen und Sachverhaltdarstellungen eines Gutachters an ..... senden!)
"Knapp über eintausend
Seitenaufrufe in den ersten Tagen geben jenen Betrieben recht, die
von der Möglichkeit der Gratiseintragung Gebrauch gemacht haben",
freut sich Günter Rittinger, Geschäftsführer der SITAS Werbeagentur,
über diesen Erfolg. "Und das, trotzdem die Medien nichts darüber
berichtet haben. Wenn man berücksichtigt, wie viel Raum den
Nichtraucher-Fanatikern eingeräumt wird, dann ist das schon ein wenig
unfair".

   Der Sinn von www.raucher-willkommen.at ist keineswegs, die
Gefahren des Rauchens zu bagatellisieren. Es geht vielmehr darum
jenen Konsumenten, die gerne nach dem Essen oder zu einem Kaffee eine
Zigarette rauchen möchten, eine entsprechende Möglichkeit der
Lokalsuche zu bieten. Und das, sowohl für Konsumenten, als auch für
die Gastronomie völlig gratis.

   "Ich finde es schon komisch, wie sehr sich die Bevölkerung von
einer kleinen, fanatischen Minderheit majorisieren läßt", so
Rittinger weiter. "Dabei steht es doch jedem Gast frei, sich sein
Lokal auszusuchen. Ich kann ja auch nicht verlangen, in einem
vegetarischen Lokal einen Schweinsbraten serviert zu bekommen. Und es
gibt auch genug Lokale, in denen nicht geraucht wird. Die
Bevormundung der Gastronomie und auch der Konsumenten kann und darf
nicht widerspruchslos hingenommen werden", schloß Rittinger.

Rückfragehinweis:
   Werbeagentur SITAS Handelsgesellschaft mbH.
   Günter RITTINGER, Geschäftsführer
   Tel: 0664 - 34 00 121
   E-Mail: rittinger@sitas.at

4123
SPÖ Kaiser: Tabakgesetz muss umgehend novelliert werden
Utl.: Völliges Rauchverbot in allen Gaststätten muss das Ziel sein

   Klagenfurt (OTS) - Zur Diskussion rund um den Nichtraucherschutz
hält SPÖ Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser fest: "Die jetzige
Regelung wurde von mir von Beginn an äußerst kritisch gesehen und
muss aus meiner Sicht sofort novelliert werden, was in erster Linie
ein Einsehen des Nationalrats braucht". Jetzt, wenige Tage nach in
Kraft treten des Gesetzes eine Volksbefragung zu fordern sei purer
Populismus, so Kaiser, der festhält: "Nach dem bayrischen Urteil
lässt sich bei dem einen oder anderen bereits die Wandlung vom Saulus
zum biblischen Paulus feststellen". Um einen umfassenden
Nichtraucherschutz zu gewährleisten gibt es laut Kaiser nur einen
einzigen gangbaren Weg: Die Novellierung des Tabakgesetzes um ein
völliges Rauchverbot in allen Gaststätten zu erreichen.

   (Schluss)

Rückfragehinweis:
   SPÖ Kärnten
   Klagenfurt

4124
http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Chronik/ChronikContainer/949753-8/nein-zu-privaten-rauchsheriffs.csp

Mo, 05.07.2010 | 19:56 Uhr

Nein zu privaten Rauchsheriffs

Der Präsident der Tiroler Tourismusvereinigung Josef Falkner befürchtet wegen des nun geltenden Nichtraucherschutzes eine Menschenhatz.   
   
Anmerkung: Sie haben 1/09 bereits ein totales Rauchverbot in der Hotelerie gefordert, sogar mittels APA/OTS-Aussendung! Vergessen?
Und haben vermutlich 18 Monate Ihre Kammerzwangsmitglieder unwahr informiert und jetzt stecken sie im Kriminal.
   

Seit dieser Woche wird das Tabakgesetz scharf kontrolliert.
   
Von Frank Tschoner

Innsbruck – „Wenn jemand das neue Tabakgesetz mit seinem Nichtraucherschutz kontrollieren darf, dann sollen dies nur offizielle Organe sein“, fordert der Präsident der Tiroler Tourismusvereinigung Josef Falkner. Er befürchtet eine Menschenhatz durch „selbst ernannte Nichtraucherpäpste wie Robert Rockenbauer & Co“. „Sie hetzen Menschen auf, sich gegenseitig anzuzeigen“, so Falkner. Er spricht sich damit gegen private Rauchersheriffs aus.

Gerüchten, wonach die Behörde das neue Tabakgesetz von sich aus nicht kontrolliert, tritt Klaus Plattner, Leiter des Sicherheitsreferates der Bezirkshauptmannschaft Innsbruck-Land entgegen: „Im Tabakgesetz gibt es zwar keinen Prüfungsauftrag, doch den braucht es nicht. Denn auf Grund des Prinzips der Offizialmaxime muss die Behörde tätig werden, wenn ihr Verstöße zu Ohren kommen. Wir werden aber auch von uns selbst aus tätig.“ Derzeit würden dauernd Kontrollen durchgeführt.

Katastrophenchef Plattner hatte schon immer "nichtraucherfeindliche": 86 % der Besuche werden zu Anzeigen, er aber sieht keinen Prüfungsauftrag. Und 6 Monate brauchen wir nichts tun nach Erhalt einer Anzeioge, oder so (siehe Originalemail auf www.sis.info )! Solche Leute werden mit unseren Steuern bezahlt! Bitte entsorgen!

Selbst der Unabhängige Verwaltungssenat in Tirol (UVS) ist mit Verfahren wegen des neuen Nichtraucherschutzes konfrontiert. „Derzeit sind zwischen 20 und 25 Verfahren anhängig“, berichtet Albin Larcher, Vizepräsident des UVS. Hauptsächlich gehe es um die Trennung der Räume, Rauchverbote in Einkaufszentren und die Kennzeichnung der Lokale.

Linda Wieser von der Bezirkshauptmannschaft Schwaz berichtet von vielen Anrufen von Lokalbesitzern: „Zwar sind die Wirte gut informiert, doch es gibt viele Sonderfälle, es ist bei jedem etwas anders.“

4125
http://www.salzburger-fenster.at/rubrik/lokales/2510/erlass-minister-will-schwere-strafen_16432.html

SF25/10
Erlass: Minister will schwere Strafen für Raucher-Delikte

Bayern stimmen für Totalverbot

Gesundheitsminister Stöger will keine Laxheit im Vollzug des Tabakgesetzes dulden: Sein Erlass hält die Behörden an, spürbare Strafen bis hin zum Gewerbeentzug zu verhängen.

Der Vollzug des Tabakgesetzes in Österreich variiert von Bundesland zu Bundesland und von Bezirk zu Bezirk sehr stark. Während Tirol bereits knapp 500 Verfahren führte, konnte Salzburg für eine Pressekonferenz von Gesundheitsminister Alois Stöger noch nicht einmal rechtzeitig Zahlen liefern. Wie zur Bestätigung gaben die Behördenchefs im Pinzgau, Pongau und Tennengau auch noch „seltsame Äußerungen“ ab, wie ein Verwaltungsjurist meint.
Die Bezirkshauptleute Rosmarie Drexler, Harald Wimmer und Klaus Aigner sehen „keinen Kontrollauftrag“ zum Schutze der Nichtraucher, außerdem hätten sie gar nicht das Personal, „um tausende Lokale zu prüfen“. Sehr wohl Zeit und Muße hat die BH Hallein, ein Strafverfahren gegen zwei Tennengauer Bäuerinnen zu führen, im Zuge dessen die Landwirtinnen zu Ersatzarreststrafen verdonnert wurden, weil sie ihre Kühe nicht impfen ließen.
Stöger nimmt die Strafämter nun an die Kandare. Laut Erlass sollen uneinsichtige Lokalbetreiber und Wiederholungstäter allenfalls mit der Höchststrafe von 10.000 Euro oder dem Entzug der Gewerbeberechtigung bestraft werden. Die Bayern haben unterdessen für den strengsten Nichtraucherschutz in ganz Deutschland gestimmt.


Noch kann man im Gastgarten pofeln, im Winter wollen viele Gastronomen Heizschwammerln aufstellen. Der griechische Wirt Marios in Salzburg hat seinen Gastraum abgetrennt, das Gesetz findet er „dumm“. Foto: S.Wenger

Strafamt der Stadt prüft alle Lokale


Magistrat Salzburg hat Gesamtstrafen von 6000 Euro verhängt. Österreichweit liegen 4253 Anzeigen nach dem Tabakgesetz vor, der Großteil gegen Lokalbetreiber, Einkaufszentren und einzelne Raucher. Auch der Stadtmagistrat Salzburg vollzieht das Gesetz – während die BHs auf dem Land lamentieren.

SPÖ-Gesundheitsminister Alois Stöger spricht nur indirekt von einem gewissen Unwillen auf Behördenebene. „Wir haben festgestellt, dass der Vollzug des Gesetzes zum Schutz der Nichtraucher höchst unterschiedlich ist“, sagt Sprecher Fabian Fußeis zum SF.
Bei einer Pressekonferenz präsentierte Stöger Zahlen. Bundesweit liegen demnach seit dem Beginn des Vorjahres 4253 Anzeigen nach dem Tabakgesetz vor. Tirol, von vielen Paramtern her gut mit mit Salzburg vergleichbar, tat sich mit 494 Anzeigen hervor, das weitaus größere Oberösterreich hatte demgegenüber nur 569 Verfahren, Wien lag mit 1665 Anzeigen an der Spitze. Der Tiroler Magistrat hat angekündigt, demnächst Erhebungsbeamte zur Lokalkontrolle auszuschicken.

Gast Anschnauzen erhöht die Strafe

Der Salzburger Strafamtsleiter Roland Schagerl sieht sein Amt „nicht primär als ausschwärmende Kontrollbehörde. Ich werde nicht persönlich durch die Stadt gehen und schauen, ob die Rauchpickerl drauf sind. Aber alles, was ein bisschen Hand und Fuß hat, werden wir abarbeiten“, so Schagerl. Irgendwann werde man alle Lokale geprüft haben. Bis jetzt wurden 64 Verfahren bearbeitet und Strafen in Gesamthöhe von 5000 bis 6000 Euro verhängt.
Am Anfang habe man sich auf die Einkaufszentren konzentriert, da diese öffentliche Treffpunkte mit Massenpublikum seien, so Schagerl. Praktisch alle EKZ wurden wegen Missachtung der Kennzeichnungspflicht ermahnt oder mit 100 bis 150 Euro bestraft (Shoppingcenter Bahnhof, Alpenstraße, Kiesel-Gebäude, Europark).
Anmerkung: Und was nützte es? Nichts! Fast alle EKZ und deutlich mehr Lokale dort drinnen, wurden von uns wieder angezeigt!
In 47 Verfahren ging es um widerrechtliches Rauchen in Lokalen, verhängte Strafen: 200 bis 500 Euro. Man prüfe in jedem Fall die individuelle Situation, erklärt Jurist Schagerl: "Es macht einen Unterschied im Strafmaß, ob der Gast angeschnauzt wird, wenn er den Kellner auf das Rauchen anspricht, oder ob man sich höflich entschuldigt und das Rauchen neben der Mutter mit dem Kinderwagen einstellt." Generell aber verhielten sich die Betreiber von Shoppingcentern wie auch die meisten Gastronomen kooperativ. „Die wollen keine Reibereien, die wollen, dass alles sauber läuft", so Schagerl.

„Minister buseriert die Bezirksbehörden“

Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ): „Auch ein umstrittenes Gesetz muss geahndet werden.“

Salzburgs Strafamtsleiter Roland Schagerl: „Wir arbeiten ab, schwärmen aber nicht zur Kontrolle aus.“


Der SPÖ- Gesundheitsminister hat vielmehr Probleme mit der Beamtenschaft, die einen gewissen Widerwillen gegen das „verwaschene“ österreichische Rauchergesetz verströmt: Das Tabakgesetz ist ein Kompromiss zwischen ÖVP-Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky und den Wirtschaftsinteressensverbänden. Auch wenn Gesetzesregeln kontroversiell diskutiert würden, mahnt der Stöger-Erlass die vollziehenden Beamten, seien die Regeln doch „Teil der Rechtsordnung“ und demnach „zu befolgen, zu ahnden und zu bestrafen.“

„So einen Erlass gab’s noch nie“
Anmerkung: Nach 18 Monaten nur zuschauen und Schmäh führen ist jetzt die Wende passiert!
Unsere Salzburger werden bald nachkontrollieren, da die Beamten scheinbar "zu faul" sind!
Wenn nichts weitergeht, werden wir die Behörde wegen Verdacht des Amtsmissbrauches anzeigen, über den Volksanwalt!


Um die Behörden auf Linie zu bringen
, ordnet Stöger „empfindliche Strafen“ für Wiederholungstäter bis hin zur Höchststrafe von 10.000 Euro an. Die Einstellung von Verwaltungsverfahren ohne Strafe sind dem Ministerium zusammen mit einer kurzen Begründung zu melden. „So einen Erlass gab es noch nie“, urteilt ein Verwaltungsjurist, „dass sich ein Minister direkt in die Strafpraxis der Behörde einmischt, das ist schon einzigartig“ – und erinnere an die Berichtspflicht der Justiz bei heiklen Politprozessen. Der Minister „buseriert die BHs, aber nicht die Landessanitätsdirektionen, wo seine eigenen Leute sitzen.“ Anmerkung: Danke, WIR holen es nach!

Rauchsheriff verprügelt

Die Landessanitätsdirektoren wiederum werden von den selbsternannten Rauchsheriffs buseriert. Die militant auftretenden Qualmgegner führen einen fanatischen Kreuzzug gegen alles, was qualmt (www.rauchersheriff.at). Der 60-jährige pensionierte Tiroler Tischler Dietmar Erlacher und seine Mitstreiter schwirrten schon mehrfach zu bundesweiten Kontrollen aus. Bei einer „Aktion scharf“ in der Stadt Salzburg haben die Tabak-Ritter mehr als 200 Lokale begutachtet, sich Notizen gemacht ("vier Raucher, fünf Aschenbecher"), mit Kellnern und Wirten gestritten und den Behörden 250 Anzeigen überreicht.
Diese Konvolute erhielt auch Landessanitätschef Christoph König – der zurückschrieb, man solle ihn „wegen Unzuständigkeit nicht mehr mit derartigen E-Mails belästigen“ und die „aggressive, fehlgeleitete Kommuinikation überdenken“ (7. Juni 2010). Das Strafamt der Stadt wird "die Liste vom dem Sheriff jetzt sukzessive abklappern" (Amtsleiter Roland Schagerl) und hat die Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Zuletzt wurde Rauchsheriff Erlacher in einem Supermarkt-Restaurant in Wien Donaustadt von Rauchern verprügelt, als er eine offen stehende Trennwand zum Raucherraum fotografieren wollte. Man habe ihm das Schloss seines Postfachs verklebt, die Luft aus seinen Reifen ausgelassen, ihn im Internet und in der U-Bahn bedroht, schildert Erlacher dem SF. Er selbst hat freilich auch keinerlei Hemmung, eine Journalistin, die auf einer Pressekonferenz eine falsche Frage stellte, des Raums zu verweisen und Amtsvertreter mit unsachlichen Vorwürfe zu drangsalieren. Die Streiter brauchen „keine Freunde, wir wollen nur, dass die Behörden das Tabakgesetz prüfen", so Erlacher.

Die 673 Anzeigen und Strafverfahren gegen RaucherInnen, bundesweit 2009, ad personam hält Erlacher für „Vernaderungsgeschichten zwischen Saufkumpanen, die sich irgendwann zerstreiten.“ Ab 1. August blühen auch Bayerns Kneipenszene harte Zeiten. Ab da gilt aufgrund eines Volksentscheids ein striktes Rauchverbot.

Salzburgs Spartenobmann Max Nöhammer: „Die Gastronomie hat das Gesetz akzeptiert.“
Anmerkung: Ja, und hält es nicht ein!!!


Großteil der Lokale hat umgebaut

Anmerkung: Lachhaft, schauen Sie über den Tellerrand bzw. über die WKO-Kantine hinaus (hält die den NR.-Schutz ein?).


Seit 1. Juli müssen Lokale über 50 qm den Hauptraum nikotinfrei und abgetrennt vom Raucherraum haben. Zwei Drittel der 70.000 Gastronomiebetriebe in Österreich verfügten über mehrere Räume und hätten somit kaum Probleme dies herzustellen, heißt es im Büro des Gesundheitsministers. Die Lokale unter 50 qm seien mehrheitlich Raucherstätten, es handelt sich meist um trinkorientierte Szene- und Nachtlokale und Beisln. Die 5 bis 6 Prozent Einraumbetriebe, die größer als 50 qm sind, hätten zu 80 Prozent umgebaut und zwei Räume geschaffen, weiß der Salzburger Konditormeister und Spartenobmann der Wirtschaftskammer, Max Nöhammer. Einige Lokale hätten um Umbau angesucht, diesen aber noch nicht ausgeführt. Sie müssen vorerst als Nichtraucher-Betriebe geführt werden. Die Gastronomie habe das Gesetz akzeptiert, meint Nöhammer.
 
Sonja Wenger