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Nachrichten - admin

4096
http://www.piaty.at/Offener%20Brief%20-%20Kennzeichnung%20von%20rauchfreien%20Lokalen.pdf

Kommerzialrat Karl Piaty
Untere Stadt 39 3340 Waidhofen/Ybbs
Tel. mobil: 0676 91 92 993 mail: karl@piaty.at
Offener Brief an den Herrn Waidhofen/Ybbs, 25.Juli 2010
Gesundheitsminister Alois Stöger!
Hilferuf nach gerechter Kennzeichnung von 100% rauchfreien Lokalen wird
vom Gesundheitsministerium leider bisher ignoriert.
DAHER:
Kommerzialrat Karl Piaty fordert
Gesundheitsminister Dr. Alois Stöger
zum öffentlichen Duell (mit Worten).
Das Tabakgesetz hat nach Ansicht von Kommerzialrat Karl Piaty (heute Pensionist,
einst jahrzehntelang kämpferischer Interessensvertreter der Konditoren) eine ganz
besondere Eigenheit, die er öffentlich aufzeigen will.
Derzeit: Alle Betriebe welche Rauchen lassen, haben ihren Betrieb mit einem
grünen Pickerl kennzeichnen, Nichtraucherlokale müssen rot kennzeichnen.
Rot ist bei den Menschen (Verkehrsampel) bei Hinweisen als Negativfarbe besetzt,
während grün und blau positiv besetzt ist. Das lernt man schon immer spätestens
in der Fahrschule, heute auch zusätzlich bei jedem Marketingseminar.
Besser wäre daher gewesen, ein rotes oder schwarzes Pickerl für Raucherlokale
zu verordnen, ein grünes oder blaues Pickerl für rauchfreie Lokale.
Derartig gestaltete Aufkleber (rot Raucher – grün Nichtraucher) wurden ja zu Beginn
teilweise an die Betriebe ausgegeben, und der ORF bildete die „farblich richtigen“
Pickerl noch Anfang 2009 ab: http://kaernten.orf.at/stories/333325/ .
Aber das Tabakgesetz von Frau Ministerin Dr. Andrea Kodolsky hat das dann leider
anders verordnet, und so müssen nun alle Nichtraucherlokale rot gekennzeichnet
werden. (in den Augen von Piaty eine absolute Ungerechtigkeit, vielleicht sogar als
eine Feindseligkeit gegenüber von Nichtraucherlokalen zu verstehen)
Derzeit überlegen die Gesundheitspolitiker vieler EU Länder, für Lebensmittel eine
sogenannte "Ampelkennzeichnung" einzuführen. Dies würde bedeuten, dass
Lebensmittel mit ungesunden Bestandteilen mit rotem Punkt, gesunde Lebensmittel
mit grünen Punkt gekennzeichnet werden, orange Punkte für Grenzfälle –
.... und bei den umweltrelevanten Fahrverboten sind ebenfalls die „Stinker“ mit rot,
die abgasärmeren Fahrzeuge mit „grün“ zu kennzeichnen.
Diese Selbstverständlichkeit wird wohl jeder anerkennen.
Nur beim Rauchen sollen die Österreicher scheinbar weiter "farbenblind" bleiben.
Anfragemails von Karl Piaty an das Gesundheitsministerium, ob hier an eine
Änderung gedacht ist, blieben bisher leider unbeantwortet.
Piaty fordert Stöger daher jetzt zum „Rededuell“ in der Öffentlichkeit.
Es ist durchaus anzunehmen, dass Medien an dieser Auseinandersetzung
Interesse haben und daher mithelfen, dieses geforderte „Duell der Worte“ auch
Realität werden zu lassen.
Piaty will öffentlich verlangen, den absolut rauchfreien Lokalen mit einer
"freundlich gestalteten" Zusatzkennzeichnung eine „rechtlich abgesicherte
Positivdeklarierung“ der äußeren Kennzeichnung und zu Werbezwecken auf
Speisekarten, Inseraten usw. zu ermöglichen.
Ein freundliches Logo mit dem Hinweis, dass hier nicht geraucht wird, das
gesamte Lokal „rauchfrei“ ist. –
gültig natürlich nur für alle 100% rauchfreien Lokale.
Um dieses Logo entsprechend verbreiten zu können, müssten Medien und
Gesundheitsministerium an einem Strang ziehen. Ob es möglich ist, Positivaktivitäten
gemeinsam zu forcieren, soll der Appell von Piaty aufzeigen.
Dazu ein unverbindlicher Vorschlag: Natürlich nur als Gedankenbeispiel.
Ergeht an Gesundheitsminister Alois Stöger
.... sowie an Personen, denen das „Problem Rauchen“ ein Anliegen ist.
Außerdem erhalten Medien diesen offenen Brief zur Kenntnisnahme und mit der
höflichen Bitte, diese Gedanken weiterzutragen.

http://www.piaty.at/Offener%20Brief%20-%20Kennzeichnung%20von%20rauchfreien%20Lokalen.pdf

4097
Betrifft Verwaltungsstrafverfahren zu

Sehr geehrter Herr

Zu Ihrer Anzeige vom       2010 werden Sie ersucht binnen einer Woche ab Erhalt dieses Schreibens Ihre Wohnsitzadresse bekannt zu geben.
Diese wird im Verwaltungsstrafverfahren bezüglich Zeugenladung benötigt.

Mit freundlichen Grüßen
Für den Bezirkshauptmann
Doris Mörk

Bezirkshauptmannschaft Bruck an der Leitha Fischamender Straße 10 A-2460 Bruck an der Leitha
E-Mail: mailto:strafen.bhbl@noel.gv.at
Tel.: +43 (0)2162 9025 DW 23357  Fax: DW 23341


So weit die Vorgeschichte, nach einer anonym direkt an die Behörde gesandten Anzeige durch Herrn .....


Es gibt anonyme und offizielle Anzeigen (Name, Adresse, Tel. Nr.).
Einer anonymen Anzeige muss die Behörde - wie einer offiziellen - nachgehen.
Oft leugnet der Wirt, vielleicht auf Empfehlung von .....! Dann braucht die Behörde den Anzeiger als Zeugen.
Gibt der Anzeiger seine Personalien nicht bekannt, wird wohl das Verfahren eingestellt.

Das heißt, bitte hier beim Email die Anzeige dementsprechend ausfüllen; dann werden wir von der Behörde erst einmal aufgefordert, den Anzeiger möglichst bekannt zu geben (auch z. B. eine Aliasemailadresse).
http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html Die Zahlen Raucher (viele): Nichtraucher (wenige) erhöhen angeblich die Strafe bei Nichteinhaltung des NR.-Schutzes lt. Tabakgesetz.
Das ist bisher keine fünf Mal vorgekommen! Trotzdem sind die Zahlen von Anzeigen zu Bestrafte äußerst konträr.
Warum wohl?
Scheinbar hat die Behörde nicht ordnungsgemäß das Verfahren durchgeführt, den Fall zu früh eingestellt. Der Wirt bekam keine Strafe; die Behörde war nicht einmal dort, den Istzustand anzusehen.



4098
Wie gehe ich bei Meldungen/Anzeigen vor / Wohin mit Meldungen?
« am: Juli 30, 2010, 13:48:59 Nachmittag »
Alle Meldungen sind für uns Anzeigen.

Da die Politiker oder das BMfG oder jetzt auch die Abt. der Magistratsdirektion Wien Anzeigenpakete zur Weiterleitung ablehnen, wollen wir nicht "das Verschwinden von Anzeigen" unterstützen.
Wir senden die Pakete von Anzeigen an die zuständige Magistrats-/Bezirkshauptmannschaft-abteilung als erstgenannte Emailadresse, und dann, z. B.

in Wien, zusätzlich an:

michael.haeupl@wien.gv.at; sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at; oliver.birbaumer@wien.gv.at, karin.spacek@wien.gv.at,    
fallweise, speziell wegen Krankenhäuser: wilhelm.marhold@wienkav.at (Dr., KAV Direktor; außer AKH!),  judith.polat-firtinger@wienkav.at (KAV-Reklamationsmanagement PhDr.in Judith Polat-Firtinger), brigitte.muellner@wienkav.at (Oberin, Ombudsfrau KV)

Fast immer bekommen die Anzeigen auch:

heinz.fischer@hofburg.at; alois.stoeger@bmg.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; vaa@volksanw.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; josef.proell@bmf.gv.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; krebspatient-krebsforum@utanet.at, lh.proell@noel.gv.at, martin.preineder@parlament.gv.at (bis 31.12.10 ist Pröll Vorsitzender der LHptm. Konferenzen; Preineder, NÖ, ist bis 31.12.10 Vorsitzender des Bundesrates)


Über Einzelmeldungen von Anzeigern wurde uns schon oft "Ungutes" berichtet. Jedesmal, dass Fragen nach .... nicht beantwortet werden, denn "Sie sind nicht Partei, Sie bekommen keine Auskunft!"
Wer trotzdem direkt meldet wird empfohlen, "offen" dies abschriftlich auch an krebspatient-krebsforum@utanet.at zu mailen.

4099

Ganz so ist es nicht, denn Denkmalschutz, Feuerpolizei, Baupolizei könnten den Wirt "retten", bei einer Größe bis 80 qm (oder auch darüber?).

Jetzt stehen etliche Fragen an, aber wie sind die Antworten darauf?

Schickt bitte die Fragen an kontakt@krebsforum.at

Es ist geplant, die Antworten hier zu listen.

4100

Interessante Sendung, jeder Raucher müsste sofort aufhören, wenn er gscheit ist!

Beiträge mit Telefonanrufen waren teils speziell, wurden aber von Prof. Neuberger und OA. Homeier nachvollziehbar beantwortet.

Auch auf Internet gab es Fragen/Antworten:

Krankenhäuser
rauchersheriffat 26.07.2010 15:02

Das AKH hätte das Lokal Clinicum seit 1.1.2005 rauchfrei machen müssen. Wenigstens jetzt ist es geschehen. Viele KH. und Politiker kennen scheinbar die Gefahr des aktiven/passiven Tabakrauches nicht. Warum schaut Bgmst. Häupl und Ges.SR. Wehsely beim Raucherlokal Paracelsus im SMZ-Ost seit Jahren weg, trotz Anzeigen? Angeblich hat man jetzt sogar öffentliche Rauchercaferäume beschlossen!

antworten
Möglichkeiten zur Tabakrauchentwöhnung
rauchersheriffat 26.07.2010 14:56

Angeblich machen dies alle GKK, unterschiedlich umfangreich, immer kostenfrei. Gibt es da eine Übersicht des bundesweiten Angebotes, detailliert? Wie ist nochmal die Hotline vom Rauchertelefon?

Antworten
studiogast6 26.07.2010 15:00

Unter diesem Link http://www.aerzteinitiative.at/RTel-A.html finden sie die Nummer des Rauchertelefons. Unter http://www.aerzteinitiative.at/Rauchertherapie.html finden sie weitere Anbote zur Rauchentwöhnung.

antworten
Krebspatienten Selbsthilfegruppen (SH)
rauchersheriffat 26.07.2010 14:53

Unseren bundesweiten SHG wurde von Onkologen gesagt, dass auch über 50 % der Kehlkopf- u. Blasenkrebspatienten diesen durch aktiven/passiven Tabakrauch haben. Prof. Zielinski pauschaliert sogar, dass Tabakrauch für 50 % der Krebserkrankungen mitschuldig ist, neben Asthma, Allergie, Schlaganfall, Herzinfarkt, Diabetes. Warum werden ÖsterreicherInnen nicht besser geschützt vor dem tödlichen Tabakrauch (lt. Aufdruck auf jeder Schachtel)? Warum gibt es ein Gesetz, wo die Behörde nicht von sich aus kontrollieren, strafen und nachkontrollieren muss, sondern es eine Bürgerwehr braucht, um Anzeigen gegen (10.000) Wirte durchzuführen, über Internet auf www.sis.info

Antwort
studiogast6 26.07.2010 14:56

Der Einfluss der Tabakindustrie und des Tabakhandels auf die Politik in Österrreich ist derzeit noch immer zu groß. Verlangen Sie von ihren Volksvertretern mehr Transparenz bei Parteispenden, sowie Spenden an die Wirtschaftskammer.

antworten
Pfeife rauchen
gusbachus 26.07.2010 14:28

Wie ist das Rauchen einer Pfeife - mit und ohne Filter - zu bewerten? Gruss Gus

Antwort
studiogast6 26.07.2010 14:50

Wenn Sie Pfeifenrauch nicht in die Lunge inhalieren, ist das Lungenkrebsrisiko geringer, aber ein erhöhtes Krebsrisiko in der Mundhöhle besteht, und auch das Risiko für Herz- Kreislauferkrankungen. Das Wasser der Wasserpfeife filtert die Schadstoffe nicht.

antworten
Rauchen in der Schule
grau 26.07.2010 14:18

Warum existieren an vielen Schulen nach wie vor "Raucherecken" für SchulerInnen und "Raucherkammerln" für LehrerInnen, wenn bekannt ist, dass der Ersteinstieg im Alter von 12-14 Jahren erfolgt? Warum wird bei Schulfesten auch in Volksschulen geraucht? Mfg Gerhard Raudner

Antwort
studiogast6 26.07.2010 14:53

Auf der Jugendseite von www.aerztinitiative.at finden Sie den Erlaß, der den Schülern auf dem gesamten Schulgelände (inklusive Hof und Garten), das Rauchen verbietet. Im Schulgebäude selbst ist nur den Schülern das Rauchen verboten. Lehrer dürfen Raucherzimmer aufsuchen. Wenn diese Verordnung nicht eingehalten wird, sollten sie Anzeige erstatten.

4101
Die Tabakrauchlobbyistenlüge: Am 1. Juli ist das Nichtraucherschutzgesetz in Kraft getreten. Und was gibt es sonst heute um 14 Uhr?

http://oe1.orf.at/programm/245389

Radiodoktor - Medizin und Gesundheit *
Montag
26. Juli 2010
14:03

Rauchen - Gesundheitsrisiko Nr. 1
Am 1. Juli ist das Nichtraucherschutzgesetz in Kraft getreten. Die Übergangsfrist Lokale in Raucher-und Nichtraucherbereiche zu trennen ist vorbei. Die Diskussion über rauchen in der Öffentlichkeit noch lange nicht.

Denn die Bevölkerung ist laut Umfragen bei diesem Thema gespalten und zahlreiche Ausnahmenregelungen seitens des Gesetzgebers sorgen zusätzlich für Diskussionsstoff. Aus medizinischer Sicht ist die Sache allerdings klar. Rauchen gilt mittlerweile als größtes Gesundheitsrisiko weltweit. So verursachen die Rauchinhaltsstoffe zum Beispiel nicht nur Lungenkrebs, COPD, Herz-und Gefäßerkrankungen sondern sind auch maßgeblich an der Entstehung des Typ-2-Diabetes beteiligt. Von diesen möglichen Folgen sind nicht nur die aktiven Raucher betroffen sondern, als Folge des passiven Rauchkonsums, auch Nichtraucher. Darum ist der Nichtraucherschutz aus Sicht der Medizin besonders wichtig.

Moderation und Sendungsgäste
Moderation:
Univ.-Prof. Dr. Manfred Götz

Sendungsgäste:
Univ.-Prof. Dr. Manfred Neuberger
Institut für Umwelthygiene an der Medizinischen Universität Wien
Kinderspitalgasse 15 A-1090 Wien
Tel.: +43/1/4277/64710
E-Mail

Oberärztin Dr. Irmgard Homeier
2. Internen Abteilung des Pulmologischen Sozialmedizinischen Zentrums Baumgartner Höhe - Otto Wagner Spital mit Pflegezentrum
Baumgartner Höhe 1 A-1140 Wien
Tel.: +43/1/91060/42002
E-Mail
Zahlen, Daten, Fakten

2,3 Millionen Österreicherinnen und Österreicher greifen regelmäßig zur Zigarette. Acht von zehn Raucher/Innen haben im Teenageralter angefangen zu rauchen. Rund 40 Prozent der Männer und 32 Prozent der Frauen sind Raucher/Innen. Jeder vierte 15-Jährige in Österreich raucht. Eine WHO-Studie hat gezeigt, dass Österreichs Kinder bereits mit zwölf Jahren zum ersten Mal zur Zigarette greifen - nur amerikanische (11,2 Jahre) und litauische Kinder (11,4 Jahre) sind noch früher dran.


Mögliche Folgeschäden des Zigarettenkonsums

Nach Schätzungen sind 25 Prozent aller tödlichen Krebserkrankungen und 15 Prozent aller Todesfälle in der Europäischen Union auf Tabakkonsum zurückzuführen. 13 Millionen Menschen in der EU leiden aufgrund von Tabakkonsum an chronischen Erkrankungen wie der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Ein Überblick über die möglichen Folgeschäden des Rauchens
Höheres Karzinomrisiko (Lunge, Kehlkopf, Mundhöhle, Rachen, Zunge, Lippen, Magen-Darm-Trakt, Bauchspeicheldrüse, Harnblase, Niere)
Höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkt und Schlaganfall
Belastungen des Atemsystems (erhöhte Infektionsgefahr und Hustenanfälle)
Beinamputationen („Raucherbein“)
Negative Veränderung des Lipidprofils (Cholesterinspiegel)
Höheres Narkoserisiko bei operativen Eingriffen
Vorzeitiger Alterungsprozess (Haut, Haare)
Schlechte Einheilung von Zahnimplantaten
Während chirurgischer Eingriffe gibt es bei Rauchern mehr Komplikationen mit der Atmung
Raucher haben häufiger Zahnfleischerkrankungen
Die Haut leidet durch das Rauchen. Sie wird schlecht durchblutet, sieht grau und großporig aus und altert rascher

Der Nikotinentzug

Viele Raucher und Raucherinnen haben bereits mehrere erfolglose Rauchentwöhnungsversuche hinter sich. Rückschläge - so Experten - seien vor allem auf die psychische Abhängigkeit zurückzuführen. Jeder, der sich entschlossen hat, mit dem Rauchen aufzuhören, sollte sich daher überlegen, in welcher Situation der Griff zur Zigarette erfolgt und ein „Rauchertagebuch“ führen. Bei der Analyse wird schnell klar, welche Zigaretten wirklich genossen werden.

Für die Rauchentwöhnung stehen auch eine breite Palette von Nikotinspendern wie z.B. Pflaster, Inhalatoren oder Kaugummis zur Verfügung, die Entzugserscheinungen mindern. In Frage kommen auch die Medikamente Bupropion und Vareniclin. Die Abstinenzrate liegt nach einem Jahr bei ca. 20 Prozent. Ebenso erfolgreich ist die Entwöhnung in einer stationären Einrichtung.

Diskutieren Sie mit!

Wenn Sie Fragen zum Thema haben, dann rufen Sie während der Sendung unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 22 6979 an oder posten Sie hier.
Wie stehen Sie zum Nichtraucherschutz?
Halten Sie Rauchverbote für sinnvoll?
Fühlen Sie sich durch Zigarettenrauch belästigt?
Rauchen Sie in Gegenwart von Nichtrauchern?
Haben Sie schon einmal versucht sich das Rauchen abzugewöhnen?
Offen gebliebene Fragen werden nach der Sendung von unserem Sendungsgast Univ.-Prof. Dr. Manfred Neuberger bis ca. 15:00 Uhr in unserem Online-Forum beantwortet.
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SERVICE
Weitere Anlaufstellen und Informationen: Ärzteinitiative - Informationen zum Thema RauchenDas Rauchertelefon feelok.at - Selbsthilfeprogramme für Jugendliche Österreichische Gesellschaft für Pneumologie Raucherstopphilfe - Ein Internet-Coach zum Rauchstopp Österreichisches Nikotininstitut Landesstellen der Sozialversicherungen Ursula Grohs, "Nebenwirkung rauchfrei", Ecowin Verlag 2010 Petra Neumayer, "Nichtraucher - aber bitte für immer!", Mankau Verlag 2006 Keyvan Davani, Renate Burger, "Schwarzbuch Zigarette. Rauchen gefährdet Ihr Bewusstsein", Ueberreuter Verlag 2006 Allan Carr, "Endlich Nichtraucher!", Goldmann Verlag 1992
Programm

Rauchen Sie?
Von "Verteidigung einer Leidenschaft", wie der Untertitel verspricht, kann bei Imre von Heydt keine Rede sein. In seinem Sachbuch wehrt er sich allerdings gegen die derzeitige Hetze und das Rauchen als alleinige Gesundheitsgefährdung zu betrachten.
mehr

WEITER
http://oe1.orf.at/programm/245389
Schluss mit dem Rauch
Der Qualm als Lust und Ärger

4102
"Ich finde, Politiker verdienen zu wenig"

Stöger:
Wenn ich mich mit einer Weberin vergleiche, die 40 Stunden pro Woche in der Fabrik arbeitet, bin ich überzahlt. Wenn ich das Gehalt des Bankdirektors aus meinem Dorf heranziehe, ist es zu wenig. Es ist eben eine Frage der Perspektive. Ich finde, in Österreich bräuchte niemand mehr als der Bundespräsident verdienen. Diese Manager-Spitzengehälter in Millionenhöhe sind einfach nicht argumentierbar."

Standard:
Herr Minister, Ihr Vater war Totengräber. Was ist denn ein idealer Leichenschmaus?
Stöger: Das kann ich wirklich gut beantworten: Ich liebe diesen Semmelkren. Den gab's immer bei Beerdigungen.

http://derstandard.at/1277338552702/Ich-finde-Politiker-verdienen-zu-wenig


4103
Das erste magische Raucher-Kabarett

Wien (OTS) - In der Trattoria Margaretner im Wiener Schlossquadrat
fand vergangenen Montag die feierliche Einweihung des
Nichtraucherraumes mit einem "magischen  Kabarett" statt .....

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100720_OTS0043/das-erste-magische-raucher-kabarett-bild

"Ein Miteinander?" Gemeinsames Sterben durch tödlichem Tabakrauch, als Passivraucher?

Ja spinnen die? Denn ....... http://www.facebook.com/group.php?gid=207474724730&v=wall&ref=ts#!/photo.php?pid=30949088&op=1&o=all&view=all&subj=207474724730&aid=-1&oid=207474724730&id=1184407639

4104
AB 1. JULI 2010: PLANQUADRAT ÖSTERREICH / Stögers "Todeskampf"
« am: Juli 16, 2010, 12:08:25 Nachmittag »
Von: erl [mailto:erl@utanet.at]
Gesendet: Freitag, 16. Juli 2010 11:05
An: 'alois.stoeger@bmg.gv.at'; 'franz.pietsch@bmg.gv.at'; 'Christoph.Hörhan@fgoe.org'
Betreff: Ostereierfärben
Wichtigkeit: Hoch

16.7.2010, Umfärbung ist nicht gleich Umfärbung « DiePresse.com
diepresse.com
Schwarz raus? Rot rein? Alois Stöger baut sein Gesundheitsressort um. Angeblich bereitet er damit seinen Abgang vor.
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/581538/index.do?parentid=0&act=2&isanonym=null#kommentar0


Dietmar Erlacher
Chronisch Kranke sind wütend - fordern Stögers Rücktritt!
Es war mucksmäuschenstill, als vor ca. 10 Wo. Prof. Neuberger bei Stögers Pressekonferenz den Minister eine sehr peinliche Frage zur "Umfärbung" stellte. Unvorbereitet und somit hilflos war dann dessen "Antwort"!
Aber was hat sich Hörhan, FGÖ und Präventionsprofi zu schulden kommen lassen, dass er die Fristlose bekam?
Siehe: http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=424.msg1514#msg1514
Warum wurde der int. anerkannte "Drogenspezialist" Pietsch ins Besenkammerl degradiert?
Alles nur Zufälle, so wie die falschen Ergebnisse der Befragungen/Studien zum Raucherschutz"?
Sind Sie Krankenminister oder Gesundheitsminister?

Warum gibt es bereits rund 10.000 Anzeigen wegen Nichteinhaltung des NR.-Schutzes? Warum gibt es immer noch keine Mindeststrafe für gesetzwidrige Lokalbesitzer? Warum kontrollieren noch immer nicht alle Behörden von sich aus die Einhaltung des Nichtraucherschutzes?
Am 30.8.10 haben Sie die Möglichkeit zu Änderungen. Laut Format sind Sie da als einziger im Ministerrat. Da könnten Sie doch (zum Abschied?) einstimmige Beschlüsse umsetzen!
Aber .....! Daher jetzt schon überall in den Gemeinden das Volksbegehren unterschreiben http://nichtraucheninlokalen.at/ , und vor allem täglich möglichst viele "Stöger-Anzeigen" auf: http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html


            
                              K f K
      Verein Krebspatienten für Krebspatienten
    Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                           Österreich
          Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
     Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
 Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at
         Dietmar Erlacher, Bundesobmann

4105
Deutschland / Hallo Bayern, kommt in den Aschenbecher Europas
« am: Juli 13, 2010, 23:40:00 Nachmittag »


 08.07.10
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Österreich buhlt um Bayerns Raucher

Die Wirte im Grenzgebiet freuen sich schon über neue Kunden. Aber die Kämpfer gegen Qualm rüsten sich auch dort
von Elisalex Henckel

Wien - Erst die Touristen, dann die Studenten, nun die Raucher - in Österreich sorgt eine neue deutsche Welle für Schlagzeilen. "Bayern stürmen grenznahe Lokale", titelte die "Kronen-Zeitung" nach dem generellen Rauchverbot im Freistaat. Das "Aus für Glimmstängel im Weißwurst-Nachbarland" sorge für "lachende Gesichter bei heimischen Wirten". Schon 2008 seien die Umsätze in grenznahen Regionen um 25 Prozent "und mehr" gestiegen, nun würden die Wirte hoffen, dass ihnen das neue Gesetz noch mehr Asyl suchende Raucher aus Bayern zutreibt.........

http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article8365482/Oesterreich-buhlt-um-Bayerns-Raucher.html


4106

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100702_OTS0259/snus-die-rauchfreie-alternative-zu-zigaretten-ist-weniger-schaedlich-als-rauchen

Ist dann diese Werbung in Österreich rechtens? Siehe ganz unten!

Snus - DIE rauchfreie Alternative zu Zigaretten - ist weniger schädlich als Rauchen =

   Wien (OTS) - In Schweden ist Snus bereits seit mehr als 100 Jahren
auf dem Markt und hat einen Anteil von 55% am Gesamtabsatz von
Tabakprodukten. Heute greifen in Schweden in Summe mehr als eine
Million Männer und Frauen regelmäßig zu Snus. Mehr als die Hälfte
dieser Personen hat früher geraucht.

.........................

   Snus-Produkte bestehen aus gemahlenen Tabakblättern, Wasser, Salz,
Feuchthaltemitteln und in der Regel auch Aromastoffen. Der in Europa
hauptsächlich vertriebene portionierte Swedish Style Snus wird in
einem einzigartigen, der Pasteurisierung ähnlichen Verfahren
hergestellt. Das Erhitzungsverfahren verringert die Bildung
tabakspezifischer, potenziell krebserregender Nitrosamine, die in
einigen anderen Arten rauchfreier Tabakerzeugnisse in relativ hohen
Konzentrationen vorliegen.

   Snus gibt es ohne und mit Geschmack (u.a. Lakritze, und Minze) und
in unterschiedlichen Größen und Intensitätsgraden. Die British
American Tobacco Tochter Fiedler und Lundgren erzeugt die Snus-Marken
Granit, Mocca und Lucky Strike und hält damit aktuell einen Anteil
von 10 % am schwedischen Markt.

Handel nur in Schweden erlaubt

   Aufgrund der europäischen "Tabakproduktrichtlinie" ist das
gewerbliche In-Umlauf-Bringen von Snus außer in Schweden in der
gesamten restlichen Europäischen Union verboten, der Konsum jedoch
legal.

Rückfragehinweis:

~
   Pressestelle British American Tobacco
   Pleon Publico Public Relations & Lobbying
   Mag. Nikolaus Chiari
   Neulinggasse 37, 1030 Wien
   Tel:  +43/1/717 86 - 168
   Fax: +43/1/717 86 - 60
   E-Mail: nikolaus.chiari@pleon-publico.at

4107
AB 1. JULI 2010: PLANQUADRAT ÖSTERREICH / Oberösterreich, nach dem 1. Juli
« am: Juli 13, 2010, 23:13:22 Nachmittag »


http://www.meinbezirk.at/Urfahr%28Umgebung%29/bez_93/channel_1-1-8/chsid_1/uid_14542/id_756751

Lieber freies Vitamin statt Nikotin

(08.07.10) BEZIRK (fog). Seit einer Woche ist die letzte Schonfrist für die Umbauarbeiten in Gaststätten abgelaufen. Einige Lokalbesitzer wachen aber erst jetzt auf. Bei der Bezirkshauptmannschaft (BH) Urfahr-Umgebung laufen die Telefone heiß. „Viele Wirte haben einfach umgebaut und fragen erst jetzt, ob das so korrekt ist“, sagt Andrea Außerweger von der BH Urfahr. Das betreffe rund 50 Wirte, die sich in den vergangenen drei bis vier Wochen gemeldet haben. „Umbauten sind der Gewerbebehörde anzuzeigen“, so Andrea Außerweger.

Die im Jänner 2009 in Kraft getretene Tabaknovelle sah eine Übergangsfrist bei Umbauten vor. Seit 1. Juli dürfen Gastronomen Tabakkonsum nur mehr dann erlauben, wenn sie über abgetrennte Raucherzimmer verfügen oder das gesamte Lokal nicht größer als 50 Quadratmeter ist. Bei Verstößen drohen den Wirten Strafen bis zu 10.000 Euro – qualmenden Gästen immerhin bis zu 1000 Euro. Strafverfahren aufgrund des neuen Nichtraucherschutzes gab es im Bezirk allerdings nicht viele. Außerweger: „Es sind ungefähr zehn.“ Was bei den Wirten noch auffalle: „Viele sehen den Nichtraucherschutz nicht ein.“ Noch immer gelte das Motto: „Schauen wir mal“.

„Gesetz ist ein Witz“
Einige trifft das Nichtrauchergesetz besonders hart, wie zum Beispiel das Kino in Ottensheim. Hat doch das „Kino bei Tisch“ seit Jahren mit den Linzer Großkinos zu kämpfen. „Ich habe einige Raucher als Gäste“, sagt Beate Haller-Fischerlehner, die Eigentümerin der Filmszene in Ottensheim. „Wie sich das auswirkt, kann man jetzt noch nicht sagen. Aber das Gesetz ist ein Witz, denn entweder gilt es überall oder gar nicht“, ärgert sich Haller-Fischerlehner.

Von „zwiespältigen Reaktionen der Gäste“ spricht auch Robert Pockfuß, der ein Café in Altenberg führt. Pockfuß: „Ein paar Gäste stoßen sich schon daran, aber das Verständnis wird immer besser.“ Das zeige auch die Abstimmung in Bayern am vergangenen Sonntag, wo sich 61 Prozent für das absolute Rauchverbot ausgesprochen haben. Ab 1. August darf in bayrischen Gaststätten gar nicht mehr geraucht werden.

„Vitamin statt Nikotin“
Kaffeehausbesitzer Robert Pockfuß hat sich noch etwas einfallen lassen. Statt Aschenbechern stellt er Schalen mit Obst auf. „Die Aktion ‘Vitamin statt Nikotin’ kommt bis jetzt gut an bei den Gästen“, so Pockfuß.

Im Sommer sitzen die meisten Raucher im Café Pockfuß auf der Terrasse, aber der nächste Winter kommt bestimmt.

http://www.meinbezirk.at/Urfahr%28Umgebung%29/bez_93/channel_1-1-8/chsid_1/uid_14542/id_756751

4108
AB 1. JULI 2010: PLANQUADRAT ÖSTERREICH / ORF-Tirol berichtet ......
« am: Juli 13, 2010, 23:05:21 Nachmittag »

http://tirol.orf.at/stories/454148/

Rauchchergesetz Bayern: Vorteil für Tiroler Wirte
Das strenge Rauchergesetz in Bayern könnte der Tiroler Gastronomie in Grenznähe einige Gäste mehr verschaffen. Damit rechnet die Tiroler Wirtschaftskammer. Die Wirte selbst sind dagegen vorsichtig optimistisch.
            
            
            Ebbs, Erl, Kufstein eventuell bevorteilt
Schon bald wird es in Bayern das strengste Rauchergesetz in ganz Deutschland geben. Raucher dürfen künftig weder in Gaststätten noch im Bierzelt zum Glimmstengel greifen.

Peter Trost, der Sprecher der Sparte Tourimsus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer glaubt, dass die Tiroler Betriebe in Grenznähe davon profitieren. Er denkt da vor allem an Gasthäuser in Ebbs, Erl und Kufstein. Die Zahl der Gäste, die extra kommen, um ungestört rauchen zu können, werde aber überschaubar sein.
            
            
            Vorsichtiger Optimismus der Wirte
Beim Oberwirt in Ebbs sieht man das ähnlich. Man hofft zwar auf mehr Gäste aufgrund der strengen Nichttraucherregelung in Bayern, erwartet sich aber nicht den großen Ansturm.

In der blauen Quelle in Erl will man erst einmal abwarten. Es kämen jetzt schon viele rauchende Gäste aus Bayern, natürlich hoffe man, dass es mehr werden.

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FALSCH:
Eingehende Beanstandungen zeigen dies, von Eisenstadt und etc.!




Rauchverbot: Nach Ende von Übergangsfrist keine Anzeigenflut

Ob sich die Wirte seit dem Ende der Übergangsfrist am 1. Juli an das gesetzliche Rauchverbot in Lokalen halten, bleibt auch mehrere Tage nach Auslaufen der Schonzeit unklar.

Im Burgenland hat man seit dem Ende der Übergangsfrist noch keine Anzeigenflut bemerkt. Im Landessüden, im Bezirk Oberwart habe es seit dem 1. Juli noch nichts "Außergewöhnliches" gegeben, sagte der stellvertretende Bezirkshauptmann Helmut Nemeth.

Im Bezirk Neusiedl am See sah es am Montag ähnlich aus. "Ich glaube, dass es so bleiben wird wie im vergangenen Jahr, damals hatten wir rund 30 Strafverfahren", sagte Bezirkshauptmann Martin Huber. In Eisenstadt wartete man mit einer Einschätzung noch zu. Generell gehe man allerdings davon aus, dass es "schon zu Anzeigen kommen wird, wenn sich jemand nicht daran hält", so Maximilian Schulyok, Pressesprecher des Magistrats der Landeshauptstadt.

Bereits in den vergangenen Monaten habe es einige Anzeigen von organisierten "Kontrollvereinen" gegeben. Diese hätten sich schwerpunktmäßig auf Einkaufszentren konzentriert, hieß es aus dem Eisenstädter Rathaus.

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http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/2401515/qualm-discos-anzeigenflut-graz.story;jsessionid=76E69C909490B20E7778A48A754AA287.p1

Zuletzt aktualisiert: 13.07.2010 um 08:22 Uhr26 Kommentare

Qualm in Discos: Anzeigenflut in Graz

Bei Kontrollen in 26 Grazer Lokalen für Jugendliche gab es 26 Anzeigen wegen Verstößen gegen das Rauchergesetz. Jetzt setzt es Strafen von 1000 Euro und die Stadt bläst weiter zur Aktion scharf.
Von wegen ausgeraucht: In den Partylokalen der Stadt setzte es am Wochenende Anzeigen

Foto © APVon wegen ausgeraucht: In den Partylokalen der Stadt setzte es am Wochenende Anzeigen

Fast wollten Wirte und Kontrollore der Stadt in Sachen Nichtraucherschutz schon die Friedenspfeife rauchen. In der ersten Woche gab es ein erfreuliches Stimmungsbild (wir berichteten): Bei der vom zuständigen Bürgermeister Siegfried Nagl ausgerufenen Aktion scharf stieß man kaum auf schwarze Schafe. Die Bilanz seit 1. Juli bis vorigen Donnerstag: Bei 144 Kontrollen gab es nur 28 Anzeigen wegen Verstößen, die im Erstfall mit 100 Euro geahndet werden.

Doch mit einer zusätzlichen Schwerpunktaktion am letzten Wochenende ist die positive Bilanz vorerst ausgedämpft, erfährt man in Nagls Büro. Unsere Kontrollore waren am Wochenende vor allem in Lokalen für ein junges Zielpublikum unterwegs. In Großdiscos an der Peripherie und zentrumsnahen Partylokalen, die mehrheitlich von Besuchern unter oder um die 20 Jahre frequentiert werden, schnappten die Behördenvertreter nach Luft und atmeten dabei Qualm ein.
Harte Strafen

"Nach 26 Kontrollen gab es 26 Anzeigen", ist Nagl-Sprecher Thomas Rajakovics sichtlich verärgert, dass sich just jene Gastronomen nicht ans Gesetz halten, die sich an ein junges Zielpublikum richten: "Am öftesten hörten die Beamten die Ausrede, dass man den Jungen das einfach nicht klarmachen könne." Anders als im Restaurantbereich oder in Shoppingcentern gebe es keine Disziplin und kein Einsehen. Das wirkt sich auch auf die Strafen aus, so Rajakovics: "Jetzt setzt es einmal 300 Euro." Jene Wirte, die nicht einmal den Versuch der räumlichen Trennung von Rauchern unternommen haben, müssen mit Strafen von bis 1000 Euro rechnen.

Der Geschäftsführer der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer, Christian Kolbl, ist von der Anzeigenflut überrascht: "Wir wissen, dass diese Lokale die größten Probleme mit dem Gesetz haben. Aber bei unseren Beratungen im Vorfeld haben wir ein großes Bemühen der Betreiber gespürt, das Gesetz umzusetzen." Die Kammer werde weiter beraten. Klar sei aber: "Das Gesetz ist einzuhalten!"

Die Anzeigenbilanz in den Partylokalen veranlasst Bürgermeister Nagl nun dazu, die Aktion scharf weiter zu ziehen: "Wir werden nicht locker lassen. Es ist unzumutbar, dass ausgerechnet in Lokalen, wo junge Menschen hingehen, der Nichtraucherschutz nicht eingehalten wird."