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Nachrichten - admin

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Dietmar Erlacher:
Sehr geehrter Herr Redakteur Berger!
Der vereinbarte Bürstenabzug zwecks vorheriger Autorisierung kam nicht; so aus dem Zusammenhang gerissen hätte ich nicht zugestimmt.


http://kurier.at/nachrichten/wien/2020607.php

Rauchen: Heiße Debatte um laues Gesetz

Das Tabakgesetz sorgt immer noch für Kontroversen. Der KURIER lud Raucher-Anwalt und Raucher-Sheriff zum Streitgespräch.

Raucherdebatte Raucher Manfred Ainedter (li.) und Raucher-Sheriff Dietmar Erlacher (re.)

Ihre Einstellung zum Thema Rauchen könnte nicht unterschiedlicher sein. Anwalt Manfred Ainedter (58), Raucher aus Leidenschaft und Obmann der Plattform "Rauchfrei(heit)" sowie sein Kontrahent Dietmar Erlacher (60), Nichtraucher, gefürchteter Raucher-Sheriff und Krebspatient, im KURIER-Streitgespräch.

KURIER: Sind Sie zurzeit auf Kontrolltour durch Österreichs Lokale unterwegs? Und wie viele Wirte haben Sie schon angezeigt?
Dietmar Erlacher: Wir sind 518 Kollegen und kontrollieren die Gastronomie ständig. Allein im Juli haben wir 1800 Wirte wegen Verstößen gegen das Tabakgesetz angezeigt. Insgesamt legten wir in den vergangenen drei Jahren schon 11.000 Anzeigen. Die Jagd ist im Laufen.

Was hält der Anwalt von dieser Wirte-Hetze?
Manfred Ainedter: Dieser Kreuzzug beleidigt jede zivilisierte, demokratische Gesellschaft. In Zukunft zeigen die Nikotin-Exorzisten jeden an, der bei Rot über die Kreuzung fährt oder geht. Diese Art stört mein Weltbild schon sehr.

Gesundheitsminister Stöger rief die Bevölkerung zum Vernadern auf. Unterstützt damit die Regierung das Denunziantentum?
Erlacher: Stöger redet sich heraus. Er soll endlich kontrollieren lassen. Vernaderei hin oder her. Mich interessiert die Zukunft. Und die soll in der österreichischen Öffentlichkeit rauchfrei sein.
Ainedter: Jetzt fehlen nur noch Ergreiferprämien ...
Erlacher (erfreut) : Das wäre super, ich bin am Konto eh im Minus.
Ainedter: Das ist ja unerträglich. Wir können uns doch nicht wechselseitig anzeigen. Das erinnert an die verhassten Blockwarte.

Seit einem Monat ist das Tabakgesetz in Kraft. Wischiwaschi-Lösung oder gangbarer Kompromiss?
Erlacher: Die Bayern machen es uns ab 1. August vor. Generelles Rauchverbot in allen Lokalen. So gehört das.
Ainedter (zeigt eine Kopie des bayerischen Gesetzes) : Reden Sie keinen Unsinn. Auch im Freistaat dürfen kleine Raucherboxen errichtet werden. Und fürs Oktoberfest gibt es Ausnahmen. Bayern orientiert sich an unserem Tabakgesetz. Und das ist die zweitbeste Lösung. Die beste wäre allerdings gar kein Gesetz.

Wer von Ihnen hat in Lokalen Kontrollen erlebt?
Erlacher: Die mangelnden Überprüfungen demolieren das Gesetz. Ohne Raucher-Sheriffs würde nix passieren.
Ainedter: Stimmt schon wieder nicht. In vielen Einkaufszentren wurde überprüft und angezeigt. Meines Wissens haben aber viele angezeigte Gastronomen berufen.

    * » Analyse: Sheriffs: Tausende Wirte angezeigt

Warum kann sich die Regierung nicht zu einem generellen Rauchverbot wie im Großteil Europas durchringen?
Ainedter: Politiker hüten sich, Gesetze gegen den Willen eines Großteils der Bevölkerung zu beschließen. Außerdem stehen auch viele Nichtraucher einem Rauchverbot negativ gegenüber.
Erlacher: Das glauben auch nur Sie. Tatsächlich gibt es im Parlament keine Mehrheit, weil Tabaklobby- und Wirtschaftskammer-Interessen geschützt werden.

In Österreich läuft ein Volksbegehren. Noch fehlen 300 auf die nötigen 8032 Unterschriften. Bringt diese Initiative rauchfreie Lokale?
Ainedter: Das ist so, als würde ich mir wünschen, dass die ganze Woche die Sonne scheint. Der Verfassungsgerichtshof hat das Tabakgesetz bestätigt.
Erlacher: Leider ist das nur heiße Luft. Hoffe aber trotzdem auf einen Erfolg der engagierten Initiative.

Zum Passivrauchen. Glauben Sie, Herr Erlacher, dass der Rauch Ihre Krebserkrankung beschleunigt hat?
Erlacher: Ja, und ich überlege eine Klage. Ein Gutachten ist in Arbeit. Mein Rechtsschutz erhebt gerade die Chancen.

Die EU hat sich von einem Rauchverbot distanziert. Die Nationen sollen entscheiden...
Ainedter: Auch EU-Politiker wollen wieder gewählt werden. EU-Bürger lassen sich nicht ständig bevormunden.
Erlacher: Die Union schafft bis 2012 die Trendwende. Davon bin ich überzeugt. Vor allem im Sinne des Mitarbeiterschutzes.

Würde Herr Ainedter mit Freunden in ein Nichtraucher- bzw. Herr Erlacher in ein Raucherlokal gehen?
Erlacher: Nie und nimmer. Das käme nicht infrage. Auf keinen Fall.
Ainedter: Völlig undenkbar! Dort wird man mich nicht antreffen.

Frage an den Juristen: Macht ein Gesetz ohne Kontrolle überhaupt Sinn?
Ainedter: Dafür gibt es ja die Raucher-Sheriffs. Aber im Ernst. Nach der dritten Anzeige kann ein säumiger Gastronom die Gewerbeberechtigung verlieren. So eine Konsequenz wirkt.
Erlacher: Ohne uns wären die Nichtraucher auf verlorenem Posten.

4082
AB 1. JULI 2010: PLANQUADRAT ÖSTERREICH / WKO - Hinterleitner
« am: Juli 30, 2010, 21:32:46 Nachmittag »
... lt. Format:

Helmut Hinterleitner, der Obmann des Fachverbands für Gastronomie in der Wirtschaftskammer (WKO): „Es war ohnehin nur jeder sechste der 70.000 Gastronomie-Betriebe von der Frist betroffen.“ Alle anderen mussten nicht umbauen. Sie sind entweder klein genug, oder sie widmen nun je einen Extra-Raum für Raucher und Nichtraucher. Laut WKO-Umfrage gibt es nun in 70 Prozent der Lokale die räumliche Trennung, 12 Prozent setzen auf die Raucher, die restlichen 18 auf die Nichtraucher – zumindest über den Sommer.

In der kälteren Jahreszeit wird sich zeigen, ob wegen Geschäftseinbußen doch noch der eine oder andere in einen Umbau investiert.

4083
AB 1. JULI 2010: PLANQUADRAT ÖSTERREICH / Österreichweit, lt. APA - ORF
« am: Juli 30, 2010, 21:29:54 Nachmittag »
Anmerkungen:

1) Vor Hitze sind die Türen sperrangelweit offen und verkeilt! DieGäste sitzen im Freien!

2) Auch wir haben Urlaubszeit, wenigstens die vier Leute bundesweit, welche die Meldungen bearbeiten müssen.

3) Daher ist auch alles ein Weana Schmäh wenn die Aufwachtler sagen: Es gibt 50 % ja 80 % Umsatzrückgang!



http://oesterreich.orf.at/stories/459286/

   CHRONIK     29.07.2010

         Rauchverbot: Kaum Anzeigen im ersten Monat

Seit einem Monat gilt das Rauchverbot in der Gastronomie: Nur noch Lokale unter 50 Quadratmetern oder größere Betriebe mit abgetrennten Raucherräumen dürfen Tabakkonsum erlauben. Die befürchtete Anzeigenflut ist ausgeblieben.
            
            
            Wien: Beanstandungen rückläufig


Wien verzeichnet seit dem 1. Juli keine Anzeigenflut - im Gegenteil: Seit Ende der Übergangsfrist seien die Beanstandungen sogar zurückgegangen, so Oliver Birbaumer von den magistratischen Bezirksämtern zur APA: "Die Erwartungen sind eher in eine andere Richtung gegangen." Eine genaue zahlenmäßige Erhebung liegt noch nicht vor.

Trotzdem hat Birbaumer ein Beispiel parat: In der Brigittenau habe es erst eine Anzeige gegeben, die Monate davor seien es bis zu 30 gewesen, sagte der Sprecher. Dies liege einerseits am schönen Wetter, das es den Wirten leichter mache, im Lokalinneren das Rauchen zu verbieten, und andererseits an den Raumtrennungen, die viele Gastronomen noch vorgenommen hätten, so seine Mutmaßung.
   
         
            30 neue Anzeigen in Linz

"Relativ wenige" - rund 30 - neue Anzeigen habe es seit 1. Juli beim Magistrat Linz gegeben, sagte Bezirksverwaltungsdirektorin Martina Steininger zur APA. Sie habe nach Ablauf der Übergangsfrist eine regelrechte Flut erwartet, diese sei aber ausgeblieben.

Die Gründe für die Anzeigen seien bunt gemischt, von nicht ordnungsgemäßer Kennzeichnung bis zum Rauchen im Nichtraucherbereich gingen die Beschwerden.
            
            
            Keine Anzeige in St. Pölten

In St. Pölten ist es seit dem Ende der Übergangsfrist ebenfalls ruhig geworden. "Seit 1. Juli sind keine Anzeigen mehr eingelangt", so Martin Koutny, Sprecher des Magistrats. Dies entspreche aber dem gesamten Jahrestrend, denn nach der Anzeigenflut mit 60 Beanstandungen im Jahr 2009 hat die Behörde seit 1. Jänner nur noch sieben Anzeigen gezählt.

Eigene Kontrollorgane für das Gesetz gibt es nicht. Verstöße, die im Zuge anderer amtlicher Kontrollen auffallen, würden aber schon gemeldet, sagte Koutny.
            
            
            Burgenland wartet auf Herbst

Unverändert ist die Lage im Burgenland: In den vergangenen Wochen habe sich "eigentlich nichts getan", so der Oberwarter Bezirkshauptmann Hermann Sagmeister. Viele würden momentan "natürlich noch draußen sitzen", da sei vom Rauchverbot nicht viel zu spüren.

Spannend könnte es laut Sagmeister ab Herbst werden, aber "das ist schwer einzuschätzen". Auch im Landesnorden in Eisenstadt sei die Situation unverändert: "Seit dem Ende der Übergangsfrist hat es keine einzige Anzeige gegeben", sagte Maximilian Schulyok, Pressesprecher des Magistrats der Landeshauptstadt.
            
            
            34 Strafverfahren in Graz

In Graz wurden insgesamt 34 Strafverfahren nach dem Rauchergesetz seit Anfang Juli aufgenommen. Zwei davon erfolgten nach einer der sieben Anzeigen von Privatpersonen, die Verstöße in Lokalen gemeldet hatten. Die übrigen 32 Verfahren wurden nach 49 Kontrollen der Stadt Graz eingeleitet.

Die betroffenen Lokale seien laut Enrico Radaelli vom Büro des Bürgermeisters Siegfried Nagl (ÖVP) bunt gemischt: Sowohl 25 Quadratmeter große Cafes als auch Großraumdiskotheken müssten sich nun im Verfahren verantworten. Aus den Bezirken Liezen und Leoben dagegen hieß es am Donnerstag, dass seither keine einzige Anzeige eingegangen sei.
            
            
            Keine Veränderung in Kärnten

In Kärnten hat sich die Zahl der Anzeigen in den vergangenen Wochen nicht verändert. "Das Gesetz ist ja schon länger in Kraft, nur die Übergangsfrist ist zu Ende gegangen", sagte Albert Kreiner, Leiter der Abteilung für Wirtschaftsrecht und Infrastruktur beim Land.

Gegenwärtig seien 287 Anzeigen wegen Verstößen gegen des Rauchverbot anhängig. Kreiner geht in Zukunft von einem Rückgang aus: "Die Akzeptanz gegenüber dem Gesetz wird nämlich steigen."
            
            
            Salzburg: Sammelanzeige gegen 200 Lokale

Rund eine Anzeige pro Woche wegen Verstößen gegen das Rauchverbot gehe derzeit beim Magistrat Salzburg ein, berichtete der Leiter des Strafamts der Stadt Salzburg, Roland Schagerl.

Zu diesem seit Monaten üblichen Anzeigenaufkommen sei nach dem 1. Juli eine Sammelanzeige gegen rund 200 Lokale in der Mozart-Stadt gekommen. Diese sei von Aktivisten eines Nichtrauchervereins eingebracht worden.
            
            
            Kaum schwarze Schafe in Tirol

Relativ ruhig ist es rund ums Rauchverbot auch in Tirol geworden. "Wir sind selber überrascht, wie ruhig es ist", sagte der zuständige Spartenobmann der Tiroler Wirtschaftskammer, Josef Hackl. Es gebe kaum Beschwerden von Gastronomen, auch von Anzeigen höre man wenig. Eine Mehrzahl der Wirte sehe die Umsetzung sehr positiv.

Unzufriedenheit gebe es allerdings beim einen oder anderen Kleinraumbetrieb. Auch die Kontrollen des Strafamtes in Innsbruck brachten nur wenig schwarze Schafe zum Vorschein. "Der Großteil der Betriebe hat die Umbaumaßnahmen umgesetzt", sagte Amtsvorstand Elmar Rizzoli. Insgesamt gab es bisher fünf Anzeigen.
            
            
            Nur "einige wenige" in Vorarlberg

Bei den Vorarlberger Bezirkshauptmannschaften konnte man seit dem Ende der Übergangsfrist kein erhöhtes Anzeigenaufkommen feststellen. Die Zahl bewege sich im selben Rahmen wie vor dem 1. Juli, hieß es unisono aus den Bezirkshauptmannschaften Bregenz, Dornbirn und Bludenz. Es seien schon bisher nur "einige wenige" gewesen, daran habe sich nichts geändert.
            
            Weiter scharfe Kritik

Weiterhin scharfe Kritik übt die Österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher. Probleme gebe es besonders bei der Vorschrift bezüglich eines rauchfreien Hauptraums: "Am Land schätzen wir nach bisherigen Kontrollen, dass sich mindestens 50 Prozent der Wirte nicht daran halten", sagte Bundesleiter Robert Rockenbauer kürzlich.

"Inzwischen habe ich mit 360 Wirten gesprochen und 350 sind für ein generelles Rauchverbot", so Rockenbauer.

4084
AB 1. JULI 2010: PLANQUADRAT ÖSTERREICH / SCS-Vösendorf
« am: Juli 30, 2010, 18:52:43 Nachmittag »
Auch den NÖ. Einkaufstempel, das größte EKZ in Österreichs, haben wir in die Knie gezwungen!

Hunderte Anzeigen wirkten mehr, als nette Gespräche mit der Centerleitung (gleicher Eigentümer wie DZ. und .........) und dem Bezirkshauptmann!

Sympathisanten in ganz Österreich, bitte täglich viele Meldungen auf: http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html


Dicke Luft in SCS, auch ohne Tabakqualm

Lokalaugenschein: Ausgeraucht hat es sich in Europas größtem Einkaufszentrum seit 1. Juli. Das Rauchverbot freut nicht alle.

SCS Luft mit Reinheitsgebot: Seit 1. Juli gilt in der SCS völliges Rauchverbot. In der Mall und in den Lokalen. Wer rauchen will, muss rausgehen. DruckenSendenLeserbrief
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Während anderswo in Lokalen des Landes das Rauchen in getrennten Bereichen noch möglich ist, hat die Shopping City Süd mit 1. Juli die Zigaretten völlig aus Einkaufsmall und Gastronomie verbannt. Das rauchfreie Shoppingerlebnis ist aber nicht unumstritten - die SCS-Wirte fürchten umUmsätze und Kunden.

"Schauen Sie sich die leeren Tische an. 30 Leute sind heute wieder gegangen, weil sie hier nicht rauchen dürfen. Und den anderen Gastronomen geht es nicht besser", sieht Fatih Koc vom "Café Milano" seine Gäste schwinden. "Der Umsatz ist um mehr als die Hälfte zurückgegangen. Wenn das so weitergeht, können wir zusperren. Zum Kaffee gehört für viele eben auch die Zigarette. Wir bräuchten auch einen Raucherbereich."
"Smoking Areas"

Cafe Milano Im Café Milano bleiben die Gäste weg.Für den Zug vor oder nach dem Einkauf bleiben nur noch die "Smoking Areas" - die letzten Aschenbecher bei den Eingängen. Dort ist man geteilter Meinung: "Ich finde es im Prinzip okay, dass Rauchen drinnen verboten ist, aber die Gastwirtschaft wird damit ein Problem bekommen. Man braucht sich nur die leeren Lokale anschauen", meint Caroline Hermann-Huber. Dass sie vor die Türe verbannt wurde, stört die Raucherin wenig: "Jetzt ist das in Ordnung, im Winter wird die Kälte stören."

Etwas anders als im SCS-Haupthaus ist die Situation im benachbarten Multiplex. Dort gibt es zumindest in den großen Lokalen (noch) Raucherbereiche. "Ich bin selbst Nichtraucher, aber geschäftlich sehe ich das anders. Im Nichtraucherbereich will einfach niemand sitzen. Die Umsätze schauen schlecht aus. Und was mich besonders ärgert ist, dass andere über meinen Betrieb bestimmen können", sagt Ernst Riedl, Herr über zwei Lokale.

Anton Cech, SCS-Centermanager, ist dagegen stolz, dass "das Rauchverbot in der Mall zu 100 Prozent umgesetzt ist. Alle Gastronomen halten sich daran, die Schonfrist ist vorbei." Wer nicht mitspielt, gegen den wird mittelfristig vorgegangen. Wer hingegen nicht auf den gewohnten Zug verzichten will, für den gibt es ab August Raucherkabinen.

Gastronomen, die sich nicht an das Rauchverbot halten, müssen mit Anzeigen rechnen.

In Niederösterreich wurde in Woche eins nach dem Stichtag am 1. Juli allerdings keine einzige erstattet (Anm.: Sind die alle auf Urlaub? Bitte Hilfe durch täglich viele Meldungen auf http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html).

Dafür erreichen die Bezirkshauptmannschaften vermehrt Anrufe verunsicherter Wirte. Viele fürchten ein generelles Rauchverbot.

Artikel vom 09.07.2010 21:15 | KURIER | Markus Foschum und Michael Berger

http://kurier.at/nachrichten/niederoesterreich/2015573.php

4085
Deutschland / Re: Deutschland nach dem Volksentscheid von Bayern
« am: Juli 30, 2010, 17:59:16 Nachmittag »
Nichtraucherschutz nicht ganz lückenlos

http://www.sueddeutsche.de/bayern/rauchverbot-in-bayern-nichtraucherschutz-nicht-ganz-lueckenlos-1.980725

28.07.2010, 10:15 2010-07-28 10:15:35

Von Dietrich Mittler

Ein rigoroses Rauchverbot ohne Ausnahme? Nicht ganz. Die Vollzugshinweise des Gesundheitsministeriums zeigen: Es gibt ein kleines Schlupfloch.

Auch das neue verschärfte Nichtraucherschutzgesetz lässt Ausnahmen zu. Wie aus den jetzt vom bayerischen Gesundheitsministerium veröffentlichten Vollzugshinweisen hervorgeht, bleiben "echte geschlossene Gesellschaften" vom Rauchverbot ausgenommen. Dazu zählen zum Beispiel Familienfeiern wie etwa Hochzeiten, Taufen, Geburtstage.

In einer ersten Reaktion schloss Sebastian Frankenberger, der Hauptinitiator des Rauchverbot-Volksentscheids vom 4. Juli, rechtliche Schritte gegen die Vollzugshinweise aus. Die darin gestatteten Ausnahme vom strikten Rauchverbot basiere auf einer Verfassungsgerichtsentscheidung, nach welcher echte geschlossene Gesellschaften als Privatbereich gelten - und dort sei jeder selbst für seinen Gesundheitsschutz verantwortlich.

"Dennoch ist es schade, weil es wieder eine Hintertür für die Wirte offen lässt", sagte Frankenberger. Zudem, so meinte er, sollten Bedienungen auch bei geschlossenen Gesellschaften Anspruch auf einen rauchfreien Arbeitsplatz haben. Tröstlich sei jedoch, dass in den Vollzugshinweisen jede Möglichkeit entfalle, aus Gaststätten doch noch Raucherclubs zu machen.dm

http://www.sueddeutsche.de/bayern/rauchverbot-in-bayern-nichtraucherschutz-nicht-ganz-lueckenlos-1.980725

4086
Da braucht es keinen Quaksalber irgendwelcher Behörden,
geschweige einen Trittbrettfahrer als "militanten" Raucher und bisheriges Vorstandsmitglied (gekündigt?) der Österr. (!) Krebshilfe!


Ja, es ist heiß im 1. Bezirk und überall, alles sitzt im Freien,
die Eingangstüren sind sperrangelweit verkeilt,
keine Kennzeichnung ist ersichtlich,
"wir sind ein Nichtraucherlokal", wird frech geantwortet!

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100729_OTS0144/ainedter-zur-anzeigenbilanz-die-oesterreichische-loesung-funktioniert

Ainedter zur Anzeigenbilanz: Die österreichische Lösung funktioniert

Aha, warum sind dann 11 Lokale rund um die Kanzlei Ainedter ohne NR.-Schutz lt. Tabakgesetz?
Nicht nur vor 4 Wochen, auch vor 3 Tagen? Promianwalt Ainedter traut sich nicht den Tatsachen ins Auge zu sehen!
Wir haben Sie eingeladen nach dem Streitgespräch, 20 min mitzugehen, aber Sie lehnten ab, wussten, was Sie erwartet hätte!

4087
http://www.piaty.at/Offener%20Brief%20-%20Kennzeichnung%20von%20rauchfreien%20Lokalen.pdf

Kommerzialrat Karl Piaty
Untere Stadt 39 3340 Waidhofen/Ybbs
Tel. mobil: 0676 91 92 993 mail: karl@piaty.at
Offener Brief an den Herrn Waidhofen/Ybbs, 25.Juli 2010
Gesundheitsminister Alois Stöger!
Hilferuf nach gerechter Kennzeichnung von 100% rauchfreien Lokalen wird
vom Gesundheitsministerium leider bisher ignoriert.
DAHER:
Kommerzialrat Karl Piaty fordert
Gesundheitsminister Dr. Alois Stöger
zum öffentlichen Duell (mit Worten).
Das Tabakgesetz hat nach Ansicht von Kommerzialrat Karl Piaty (heute Pensionist,
einst jahrzehntelang kämpferischer Interessensvertreter der Konditoren) eine ganz
besondere Eigenheit, die er öffentlich aufzeigen will.
Derzeit: Alle Betriebe welche Rauchen lassen, haben ihren Betrieb mit einem
grünen Pickerl kennzeichnen, Nichtraucherlokale müssen rot kennzeichnen.
Rot ist bei den Menschen (Verkehrsampel) bei Hinweisen als Negativfarbe besetzt,
während grün und blau positiv besetzt ist. Das lernt man schon immer spätestens
in der Fahrschule, heute auch zusätzlich bei jedem Marketingseminar.
Besser wäre daher gewesen, ein rotes oder schwarzes Pickerl für Raucherlokale
zu verordnen, ein grünes oder blaues Pickerl für rauchfreie Lokale.
Derartig gestaltete Aufkleber (rot Raucher – grün Nichtraucher) wurden ja zu Beginn
teilweise an die Betriebe ausgegeben, und der ORF bildete die „farblich richtigen“
Pickerl noch Anfang 2009 ab: http://kaernten.orf.at/stories/333325/ .
Aber das Tabakgesetz von Frau Ministerin Dr. Andrea Kodolsky hat das dann leider
anders verordnet, und so müssen nun alle Nichtraucherlokale rot gekennzeichnet
werden. (in den Augen von Piaty eine absolute Ungerechtigkeit, vielleicht sogar als
eine Feindseligkeit gegenüber von Nichtraucherlokalen zu verstehen)
Derzeit überlegen die Gesundheitspolitiker vieler EU Länder, für Lebensmittel eine
sogenannte "Ampelkennzeichnung" einzuführen. Dies würde bedeuten, dass
Lebensmittel mit ungesunden Bestandteilen mit rotem Punkt, gesunde Lebensmittel
mit grünen Punkt gekennzeichnet werden, orange Punkte für Grenzfälle –
.... und bei den umweltrelevanten Fahrverboten sind ebenfalls die „Stinker“ mit rot,
die abgasärmeren Fahrzeuge mit „grün“ zu kennzeichnen.
Diese Selbstverständlichkeit wird wohl jeder anerkennen.
Nur beim Rauchen sollen die Österreicher scheinbar weiter "farbenblind" bleiben.
Anfragemails von Karl Piaty an das Gesundheitsministerium, ob hier an eine
Änderung gedacht ist, blieben bisher leider unbeantwortet.
Piaty fordert Stöger daher jetzt zum „Rededuell“ in der Öffentlichkeit.
Es ist durchaus anzunehmen, dass Medien an dieser Auseinandersetzung
Interesse haben und daher mithelfen, dieses geforderte „Duell der Worte“ auch
Realität werden zu lassen.
Piaty will öffentlich verlangen, den absolut rauchfreien Lokalen mit einer
"freundlich gestalteten" Zusatzkennzeichnung eine „rechtlich abgesicherte
Positivdeklarierung“ der äußeren Kennzeichnung und zu Werbezwecken auf
Speisekarten, Inseraten usw. zu ermöglichen.
Ein freundliches Logo mit dem Hinweis, dass hier nicht geraucht wird, das
gesamte Lokal „rauchfrei“ ist. –
gültig natürlich nur für alle 100% rauchfreien Lokale.
Um dieses Logo entsprechend verbreiten zu können, müssten Medien und
Gesundheitsministerium an einem Strang ziehen. Ob es möglich ist, Positivaktivitäten
gemeinsam zu forcieren, soll der Appell von Piaty aufzeigen.
Dazu ein unverbindlicher Vorschlag: Natürlich nur als Gedankenbeispiel.
Ergeht an Gesundheitsminister Alois Stöger
.... sowie an Personen, denen das „Problem Rauchen“ ein Anliegen ist.
Außerdem erhalten Medien diesen offenen Brief zur Kenntnisnahme und mit der
höflichen Bitte, diese Gedanken weiterzutragen.

http://www.piaty.at/Offener%20Brief%20-%20Kennzeichnung%20von%20rauchfreien%20Lokalen.pdf

4088
Betrifft Verwaltungsstrafverfahren zu

Sehr geehrter Herr

Zu Ihrer Anzeige vom       2010 werden Sie ersucht binnen einer Woche ab Erhalt dieses Schreibens Ihre Wohnsitzadresse bekannt zu geben.
Diese wird im Verwaltungsstrafverfahren bezüglich Zeugenladung benötigt.

Mit freundlichen Grüßen
Für den Bezirkshauptmann
Doris Mörk

Bezirkshauptmannschaft Bruck an der Leitha Fischamender Straße 10 A-2460 Bruck an der Leitha
E-Mail: mailto:strafen.bhbl@noel.gv.at
Tel.: +43 (0)2162 9025 DW 23357  Fax: DW 23341


So weit die Vorgeschichte, nach einer anonym direkt an die Behörde gesandten Anzeige durch Herrn .....


Es gibt anonyme und offizielle Anzeigen (Name, Adresse, Tel. Nr.).
Einer anonymen Anzeige muss die Behörde - wie einer offiziellen - nachgehen.
Oft leugnet der Wirt, vielleicht auf Empfehlung von .....! Dann braucht die Behörde den Anzeiger als Zeugen.
Gibt der Anzeiger seine Personalien nicht bekannt, wird wohl das Verfahren eingestellt.

Das heißt, bitte hier beim Email die Anzeige dementsprechend ausfüllen; dann werden wir von der Behörde erst einmal aufgefordert, den Anzeiger möglichst bekannt zu geben (auch z. B. eine Aliasemailadresse).
http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html Die Zahlen Raucher (viele): Nichtraucher (wenige) erhöhen angeblich die Strafe bei Nichteinhaltung des NR.-Schutzes lt. Tabakgesetz.
Das ist bisher keine fünf Mal vorgekommen! Trotzdem sind die Zahlen von Anzeigen zu Bestrafte äußerst konträr.
Warum wohl?
Scheinbar hat die Behörde nicht ordnungsgemäß das Verfahren durchgeführt, den Fall zu früh eingestellt. Der Wirt bekam keine Strafe; die Behörde war nicht einmal dort, den Istzustand anzusehen.



4089
Wie gehe ich bei Meldungen/Anzeigen vor / Wohin mit Meldungen?
« am: Juli 30, 2010, 13:48:59 Nachmittag »
Alle Meldungen sind für uns Anzeigen.

Da die Politiker oder das BMfG oder jetzt auch die Abt. der Magistratsdirektion Wien Anzeigenpakete zur Weiterleitung ablehnen, wollen wir nicht "das Verschwinden von Anzeigen" unterstützen.
Wir senden die Pakete von Anzeigen an die zuständige Magistrats-/Bezirkshauptmannschaft-abteilung als erstgenannte Emailadresse, und dann, z. B.

in Wien, zusätzlich an:

michael.haeupl@wien.gv.at; sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at; oliver.birbaumer@wien.gv.at, karin.spacek@wien.gv.at,    
fallweise, speziell wegen Krankenhäuser: wilhelm.marhold@wienkav.at (Dr., KAV Direktor; außer AKH!),  judith.polat-firtinger@wienkav.at (KAV-Reklamationsmanagement PhDr.in Judith Polat-Firtinger), brigitte.muellner@wienkav.at (Oberin, Ombudsfrau KV)

Fast immer bekommen die Anzeigen auch:

heinz.fischer@hofburg.at; alois.stoeger@bmg.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; vaa@volksanw.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; josef.proell@bmf.gv.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; krebspatient-krebsforum@utanet.at, lh.proell@noel.gv.at, martin.preineder@parlament.gv.at (bis 31.12.10 ist Pröll Vorsitzender der LHptm. Konferenzen; Preineder, NÖ, ist bis 31.12.10 Vorsitzender des Bundesrates)


Über Einzelmeldungen von Anzeigern wurde uns schon oft "Ungutes" berichtet. Jedesmal, dass Fragen nach .... nicht beantwortet werden, denn "Sie sind nicht Partei, Sie bekommen keine Auskunft!"
Wer trotzdem direkt meldet wird empfohlen, "offen" dies abschriftlich auch an krebspatient-krebsforum@utanet.at zu mailen.

4090

Ganz so ist es nicht, denn Denkmalschutz, Feuerpolizei, Baupolizei könnten den Wirt "retten", bei einer Größe bis 80 qm (oder auch darüber?).

Jetzt stehen etliche Fragen an, aber wie sind die Antworten darauf?

Schickt bitte die Fragen an kontakt@krebsforum.at

Es ist geplant, die Antworten hier zu listen.

4091

Interessante Sendung, jeder Raucher müsste sofort aufhören, wenn er gscheit ist!

Beiträge mit Telefonanrufen waren teils speziell, wurden aber von Prof. Neuberger und OA. Homeier nachvollziehbar beantwortet.

Auch auf Internet gab es Fragen/Antworten:

Krankenhäuser
rauchersheriffat 26.07.2010 15:02

Das AKH hätte das Lokal Clinicum seit 1.1.2005 rauchfrei machen müssen. Wenigstens jetzt ist es geschehen. Viele KH. und Politiker kennen scheinbar die Gefahr des aktiven/passiven Tabakrauches nicht. Warum schaut Bgmst. Häupl und Ges.SR. Wehsely beim Raucherlokal Paracelsus im SMZ-Ost seit Jahren weg, trotz Anzeigen? Angeblich hat man jetzt sogar öffentliche Rauchercaferäume beschlossen!

antworten
Möglichkeiten zur Tabakrauchentwöhnung
rauchersheriffat 26.07.2010 14:56

Angeblich machen dies alle GKK, unterschiedlich umfangreich, immer kostenfrei. Gibt es da eine Übersicht des bundesweiten Angebotes, detailliert? Wie ist nochmal die Hotline vom Rauchertelefon?

Antworten
studiogast6 26.07.2010 15:00

Unter diesem Link http://www.aerzteinitiative.at/RTel-A.html finden sie die Nummer des Rauchertelefons. Unter http://www.aerzteinitiative.at/Rauchertherapie.html finden sie weitere Anbote zur Rauchentwöhnung.

antworten
Krebspatienten Selbsthilfegruppen (SH)
rauchersheriffat 26.07.2010 14:53

Unseren bundesweiten SHG wurde von Onkologen gesagt, dass auch über 50 % der Kehlkopf- u. Blasenkrebspatienten diesen durch aktiven/passiven Tabakrauch haben. Prof. Zielinski pauschaliert sogar, dass Tabakrauch für 50 % der Krebserkrankungen mitschuldig ist, neben Asthma, Allergie, Schlaganfall, Herzinfarkt, Diabetes. Warum werden ÖsterreicherInnen nicht besser geschützt vor dem tödlichen Tabakrauch (lt. Aufdruck auf jeder Schachtel)? Warum gibt es ein Gesetz, wo die Behörde nicht von sich aus kontrollieren, strafen und nachkontrollieren muss, sondern es eine Bürgerwehr braucht, um Anzeigen gegen (10.000) Wirte durchzuführen, über Internet auf www.sis.info

Antwort
studiogast6 26.07.2010 14:56

Der Einfluss der Tabakindustrie und des Tabakhandels auf die Politik in Österrreich ist derzeit noch immer zu groß. Verlangen Sie von ihren Volksvertretern mehr Transparenz bei Parteispenden, sowie Spenden an die Wirtschaftskammer.

antworten
Pfeife rauchen
gusbachus 26.07.2010 14:28

Wie ist das Rauchen einer Pfeife - mit und ohne Filter - zu bewerten? Gruss Gus

Antwort
studiogast6 26.07.2010 14:50

Wenn Sie Pfeifenrauch nicht in die Lunge inhalieren, ist das Lungenkrebsrisiko geringer, aber ein erhöhtes Krebsrisiko in der Mundhöhle besteht, und auch das Risiko für Herz- Kreislauferkrankungen. Das Wasser der Wasserpfeife filtert die Schadstoffe nicht.

antworten
Rauchen in der Schule
grau 26.07.2010 14:18

Warum existieren an vielen Schulen nach wie vor "Raucherecken" für SchulerInnen und "Raucherkammerln" für LehrerInnen, wenn bekannt ist, dass der Ersteinstieg im Alter von 12-14 Jahren erfolgt? Warum wird bei Schulfesten auch in Volksschulen geraucht? Mfg Gerhard Raudner

Antwort
studiogast6 26.07.2010 14:53

Auf der Jugendseite von www.aerztinitiative.at finden Sie den Erlaß, der den Schülern auf dem gesamten Schulgelände (inklusive Hof und Garten), das Rauchen verbietet. Im Schulgebäude selbst ist nur den Schülern das Rauchen verboten. Lehrer dürfen Raucherzimmer aufsuchen. Wenn diese Verordnung nicht eingehalten wird, sollten sie Anzeige erstatten.

4092
Die Tabakrauchlobbyistenlüge: Am 1. Juli ist das Nichtraucherschutzgesetz in Kraft getreten. Und was gibt es sonst heute um 14 Uhr?

http://oe1.orf.at/programm/245389

Radiodoktor - Medizin und Gesundheit *
Montag
26. Juli 2010
14:03

Rauchen - Gesundheitsrisiko Nr. 1
Am 1. Juli ist das Nichtraucherschutzgesetz in Kraft getreten. Die Übergangsfrist Lokale in Raucher-und Nichtraucherbereiche zu trennen ist vorbei. Die Diskussion über rauchen in der Öffentlichkeit noch lange nicht.

Denn die Bevölkerung ist laut Umfragen bei diesem Thema gespalten und zahlreiche Ausnahmenregelungen seitens des Gesetzgebers sorgen zusätzlich für Diskussionsstoff. Aus medizinischer Sicht ist die Sache allerdings klar. Rauchen gilt mittlerweile als größtes Gesundheitsrisiko weltweit. So verursachen die Rauchinhaltsstoffe zum Beispiel nicht nur Lungenkrebs, COPD, Herz-und Gefäßerkrankungen sondern sind auch maßgeblich an der Entstehung des Typ-2-Diabetes beteiligt. Von diesen möglichen Folgen sind nicht nur die aktiven Raucher betroffen sondern, als Folge des passiven Rauchkonsums, auch Nichtraucher. Darum ist der Nichtraucherschutz aus Sicht der Medizin besonders wichtig.

Moderation und Sendungsgäste
Moderation:
Univ.-Prof. Dr. Manfred Götz

Sendungsgäste:
Univ.-Prof. Dr. Manfred Neuberger
Institut für Umwelthygiene an der Medizinischen Universität Wien
Kinderspitalgasse 15 A-1090 Wien
Tel.: +43/1/4277/64710
E-Mail

Oberärztin Dr. Irmgard Homeier
2. Internen Abteilung des Pulmologischen Sozialmedizinischen Zentrums Baumgartner Höhe - Otto Wagner Spital mit Pflegezentrum
Baumgartner Höhe 1 A-1140 Wien
Tel.: +43/1/91060/42002
E-Mail
Zahlen, Daten, Fakten

2,3 Millionen Österreicherinnen und Österreicher greifen regelmäßig zur Zigarette. Acht von zehn Raucher/Innen haben im Teenageralter angefangen zu rauchen. Rund 40 Prozent der Männer und 32 Prozent der Frauen sind Raucher/Innen. Jeder vierte 15-Jährige in Österreich raucht. Eine WHO-Studie hat gezeigt, dass Österreichs Kinder bereits mit zwölf Jahren zum ersten Mal zur Zigarette greifen - nur amerikanische (11,2 Jahre) und litauische Kinder (11,4 Jahre) sind noch früher dran.


Mögliche Folgeschäden des Zigarettenkonsums

Nach Schätzungen sind 25 Prozent aller tödlichen Krebserkrankungen und 15 Prozent aller Todesfälle in der Europäischen Union auf Tabakkonsum zurückzuführen. 13 Millionen Menschen in der EU leiden aufgrund von Tabakkonsum an chronischen Erkrankungen wie der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Ein Überblick über die möglichen Folgeschäden des Rauchens
Höheres Karzinomrisiko (Lunge, Kehlkopf, Mundhöhle, Rachen, Zunge, Lippen, Magen-Darm-Trakt, Bauchspeicheldrüse, Harnblase, Niere)
Höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkt und Schlaganfall
Belastungen des Atemsystems (erhöhte Infektionsgefahr und Hustenanfälle)
Beinamputationen („Raucherbein“)
Negative Veränderung des Lipidprofils (Cholesterinspiegel)
Höheres Narkoserisiko bei operativen Eingriffen
Vorzeitiger Alterungsprozess (Haut, Haare)
Schlechte Einheilung von Zahnimplantaten
Während chirurgischer Eingriffe gibt es bei Rauchern mehr Komplikationen mit der Atmung
Raucher haben häufiger Zahnfleischerkrankungen
Die Haut leidet durch das Rauchen. Sie wird schlecht durchblutet, sieht grau und großporig aus und altert rascher

Der Nikotinentzug

Viele Raucher und Raucherinnen haben bereits mehrere erfolglose Rauchentwöhnungsversuche hinter sich. Rückschläge - so Experten - seien vor allem auf die psychische Abhängigkeit zurückzuführen. Jeder, der sich entschlossen hat, mit dem Rauchen aufzuhören, sollte sich daher überlegen, in welcher Situation der Griff zur Zigarette erfolgt und ein „Rauchertagebuch“ führen. Bei der Analyse wird schnell klar, welche Zigaretten wirklich genossen werden.

Für die Rauchentwöhnung stehen auch eine breite Palette von Nikotinspendern wie z.B. Pflaster, Inhalatoren oder Kaugummis zur Verfügung, die Entzugserscheinungen mindern. In Frage kommen auch die Medikamente Bupropion und Vareniclin. Die Abstinenzrate liegt nach einem Jahr bei ca. 20 Prozent. Ebenso erfolgreich ist die Entwöhnung in einer stationären Einrichtung.

Diskutieren Sie mit!

Wenn Sie Fragen zum Thema haben, dann rufen Sie während der Sendung unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 22 6979 an oder posten Sie hier.
Wie stehen Sie zum Nichtraucherschutz?
Halten Sie Rauchverbote für sinnvoll?
Fühlen Sie sich durch Zigarettenrauch belästigt?
Rauchen Sie in Gegenwart von Nichtrauchern?
Haben Sie schon einmal versucht sich das Rauchen abzugewöhnen?
Offen gebliebene Fragen werden nach der Sendung von unserem Sendungsgast Univ.-Prof. Dr. Manfred Neuberger bis ca. 15:00 Uhr in unserem Online-Forum beantwortet.
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SERVICE
Weitere Anlaufstellen und Informationen: Ärzteinitiative - Informationen zum Thema RauchenDas Rauchertelefon feelok.at - Selbsthilfeprogramme für Jugendliche Österreichische Gesellschaft für Pneumologie Raucherstopphilfe - Ein Internet-Coach zum Rauchstopp Österreichisches Nikotininstitut Landesstellen der Sozialversicherungen Ursula Grohs, "Nebenwirkung rauchfrei", Ecowin Verlag 2010 Petra Neumayer, "Nichtraucher - aber bitte für immer!", Mankau Verlag 2006 Keyvan Davani, Renate Burger, "Schwarzbuch Zigarette. Rauchen gefährdet Ihr Bewusstsein", Ueberreuter Verlag 2006 Allan Carr, "Endlich Nichtraucher!", Goldmann Verlag 1992
Programm

Rauchen Sie?
Von "Verteidigung einer Leidenschaft", wie der Untertitel verspricht, kann bei Imre von Heydt keine Rede sein. In seinem Sachbuch wehrt er sich allerdings gegen die derzeitige Hetze und das Rauchen als alleinige Gesundheitsgefährdung zu betrachten.
mehr

WEITER
http://oe1.orf.at/programm/245389
Schluss mit dem Rauch
Der Qualm als Lust und Ärger

4093
"Ich finde, Politiker verdienen zu wenig"

Stöger:
Wenn ich mich mit einer Weberin vergleiche, die 40 Stunden pro Woche in der Fabrik arbeitet, bin ich überzahlt. Wenn ich das Gehalt des Bankdirektors aus meinem Dorf heranziehe, ist es zu wenig. Es ist eben eine Frage der Perspektive. Ich finde, in Österreich bräuchte niemand mehr als der Bundespräsident verdienen. Diese Manager-Spitzengehälter in Millionenhöhe sind einfach nicht argumentierbar."

Standard:
Herr Minister, Ihr Vater war Totengräber. Was ist denn ein idealer Leichenschmaus?
Stöger: Das kann ich wirklich gut beantworten: Ich liebe diesen Semmelkren. Den gab's immer bei Beerdigungen.

http://derstandard.at/1277338552702/Ich-finde-Politiker-verdienen-zu-wenig


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Das erste magische Raucher-Kabarett

Wien (OTS) - In der Trattoria Margaretner im Wiener Schlossquadrat
fand vergangenen Montag die feierliche Einweihung des
Nichtraucherraumes mit einem "magischen  Kabarett" statt .....

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100720_OTS0043/das-erste-magische-raucher-kabarett-bild

"Ein Miteinander?" Gemeinsames Sterben durch tödlichem Tabakrauch, als Passivraucher?

Ja spinnen die? Denn ....... http://www.facebook.com/group.php?gid=207474724730&v=wall&ref=ts#!/photo.php?pid=30949088&op=1&o=all&view=all&subj=207474724730&aid=-1&oid=207474724730&id=1184407639

4095
AB 1. JULI 2010: PLANQUADRAT ÖSTERREICH / Stögers "Todeskampf"
« am: Juli 16, 2010, 12:08:25 Nachmittag »
Von: erl [mailto:erl@utanet.at]
Gesendet: Freitag, 16. Juli 2010 11:05
An: 'alois.stoeger@bmg.gv.at'; 'franz.pietsch@bmg.gv.at'; 'Christoph.Hörhan@fgoe.org'
Betreff: Ostereierfärben
Wichtigkeit: Hoch

16.7.2010, Umfärbung ist nicht gleich Umfärbung « DiePresse.com
diepresse.com
Schwarz raus? Rot rein? Alois Stöger baut sein Gesundheitsressort um. Angeblich bereitet er damit seinen Abgang vor.
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/581538/index.do?parentid=0&act=2&isanonym=null#kommentar0


Dietmar Erlacher
Chronisch Kranke sind wütend - fordern Stögers Rücktritt!
Es war mucksmäuschenstill, als vor ca. 10 Wo. Prof. Neuberger bei Stögers Pressekonferenz den Minister eine sehr peinliche Frage zur "Umfärbung" stellte. Unvorbereitet und somit hilflos war dann dessen "Antwort"!
Aber was hat sich Hörhan, FGÖ und Präventionsprofi zu schulden kommen lassen, dass er die Fristlose bekam?
Siehe: http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=424.msg1514#msg1514
Warum wurde der int. anerkannte "Drogenspezialist" Pietsch ins Besenkammerl degradiert?
Alles nur Zufälle, so wie die falschen Ergebnisse der Befragungen/Studien zum Raucherschutz"?
Sind Sie Krankenminister oder Gesundheitsminister?

Warum gibt es bereits rund 10.000 Anzeigen wegen Nichteinhaltung des NR.-Schutzes? Warum gibt es immer noch keine Mindeststrafe für gesetzwidrige Lokalbesitzer? Warum kontrollieren noch immer nicht alle Behörden von sich aus die Einhaltung des Nichtraucherschutzes?
Am 30.8.10 haben Sie die Möglichkeit zu Änderungen. Laut Format sind Sie da als einziger im Ministerrat. Da könnten Sie doch (zum Abschied?) einstimmige Beschlüsse umsetzen!
Aber .....! Daher jetzt schon überall in den Gemeinden das Volksbegehren unterschreiben http://nichtraucheninlokalen.at/ , und vor allem täglich möglichst viele "Stöger-Anzeigen" auf: http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html


            
                              K f K
      Verein Krebspatienten für Krebspatienten
    Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                           Österreich
          Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
     Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
 Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at
         Dietmar Erlacher, Bundesobmann