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Nachrichten - admin

4006
"Kurier" vom 01.09.2010
Ressort: Chronik
Seite: 17
Ausgabe: Wi,Abend

Interview

"Sehe Tabakkonsum als Symbol der Freiheit"

Der KURIER fragte bei dem Bayern Manuel Güll, Unternehmenssprecher von Imperial Tobacco, nach. Das Unternehmen ist weltweit der viertgrößte Zigarettenanbieter. In Österreich setzt der Konzern pro Jahr 13 Milliarden Zigaretten ab. Jährlicher Umsatz: 50 Millionen Euro nach Steuern.

KURIER: Geht der Zigarettenabsatz bei absoluten Rauchverboten wie etwa in Irland oder der Türkei zurück?

Manuel Güll:Im ersten Jahr reduziert sich das Geschäft um zwei Prozent. Dann pendeln sich die Umsatzzahlen wieder ein. Raucher rauchen wegen Verboten nicht weniger.

Wie stehen Sie zu der österreichischen Lösung mit getrennten Bereichen?

Das Gesetz liegt im europäischen Trend. Raucher, Nichtraucher, Gastronomie und Wirtschaft können miteinander existieren.

Die EU hat bei einem europaweiten Rauchverbot zurückgerudert. Dafür gibt es jetzt den Vorschlag der Einheitspackerln ...

Damit will man Zigaretten unattraktiv machen und Raucher an den Pranger stellen. Und es ist ein Angriff auf bestehende Markenrechte. Anfang September gibt es dazu in Brüssel eine Anhörung.

Experten sehen darin eine Erleichterung für Fälscherbanden. Sie auch?

Ein Camel-Packerl ist schwieriger zu kopieren als eine Einheitsbox. Die Fälscher werden sich freuen.

Österreich ist bei Jugendlichen Rauch-Weltmeister. Gibt es eine Erklärung?

Nein, aber wir wollen nicht, dass Kinder- und Jugendliche rauchen. Verkaufen Trafikanten Rauchwaren an Jugendliche, muss dagegen vorgegangen werden.

Sollten Zigarettenpreise steigen oder sind gesetzliche Mindestpreise sinnvoller?

Der Mindestpreis ist rechtswidrig und daher gefallen. Steigerungen von 15 bis 20 Cent pro Box sind möglich. Es gibt aber eine finanzielle Schmerzgrenze.

Akzeptiert die Tabakbranche den angerichteten Schaden an der Volksgesundheit?Oder zählt nur die Eigenverantwortung?

Der Konsum birgt gesundheitliche Risiken. Aber diese Debatte ist zynisch ...

Warum?

Ich sehe den Tabakkonsum als Symbol der Freiheit. In Zukunft wird über das Schnitzel oder Alkohol diskutiert. Auch Ski fahren birgt Risiken. Regierungen können nicht alles regulieren.

Seit einem Monat besteht in Bayern generelles Rauchverbot in Lokalen. Wie nehmen Ihre Landsleute das auf?

Das hängt von den Promille ab. Aber Spaß beiseite. Der Bayer lässt sich ungern etwas vorschreiben. Ich erwarte aber keine Rebellion.

http://www.rauchersheriff.at

http://www.rauchfreiheit.at

4007
Ö s t e r r e i c h Medienberichte 1 / Tabakpolitik in Österreich
« am: September 01, 2010, 17:44:07 Nachmittag »
"Kurier" vom 01.09.2010

Ressort: Innenpolitik

Seite: 4

Ausgabe: Wi,Abend,Länder,Morgen

   
Runder Tisch: Was läuft falsch im Gesundheitssystem? Die Sprecher von SPÖ und ÖVP sowie Ex-Kassenchef Bittner im Streitgespräch
Tabaksteuer in die Spitalskasse?

Am Rande des Europäischen Forums Alpbach diskutierten die Gesundheitssprecher von SPÖ und ÖVP, Sabine Oberhauser und Erwin Rasinger, mit dem Gesundheitsexperten und Ex-Chef der Wiener Gebietskrankenkasse Franz Bittner ("Peri Human Relations") über die Anhebung der Tabaksteuer, fehlende Transparenz im Gesundheitssystem - und die richtige Butterstärke am Brot:

KURIER: Die Ärztekammer hat eine höhere Besteuerung des Rauchens zugunsten der Gesundheitspolitik eingefordert. Ein kluger Vorstoß?

Erwin Rasinger: Die Verdoppelung erscheint mir überzogen, aber 30 Millionen Euro sollten aus der Tabaksteuer für Prävention zweckgewidmet werden. In anderen Bereichen geht das: Österreichs Sportler bekommen aus den Lotto-Toto-Erträgen 80 Millionen Euro im Jahr, Anfang 2000 waren es 30 Millionen. Im Fonds Gesundes Österreich, der sich um Vorsorge kümmern soll, haben wir demgegenüber seit 1996 unverändert sieben Millionen. Das ist für nachhaltige und sinnvolle Prävention zu wenig. Was wir beim Sport können, müssen wir auch bei der Gesundheit schaffen.

Franz Bittner: Als Kassenchef habe ich die Zweckwidmung der Tabaksteuer immer wieder gefordert, nur hat sich kein Finanzminister je getraut, das umzusetzen. Das Problem ist: Alle Beteiligten halten die Maßnahme für klug - nur passiert nichts.

Sabine Oberhauser: Was vielleicht auch daran liegt, dass die Anhebung der Tabaksteuer für mich nur die zweitbeste Lösung ist. Steigt die Steuer, nehmen Schmuggel und Schwarzhandel zu, entsprechend geringer sind die zusätzlichen Einnahmen. Hinzu kommt: Sobald die Menschen gesünder leben, sprich weniger oder gar nicht rauchen, fehlen wieder Millionen für das Gesundheitssystem. Die beste Lösung wäre, mehr Geld aus dem allgemeinen Steuertopf in das System zu geben.

Herr Rasinger, gäb's das Geld, was sollte mit zweckgebundenen Mitteln passieren?

Rasinger: Da mangelt es nicht an Ideen. Wir könnten die Sportförderung für übergewichtige Kinder ausbauen. Derzeit werden Projekte nach wenigen Jahren wieder eingestellt, weil die Finanzierung fehlt.

Oberhauser: Ein Vorbild sind die Finnen. Sie haben etwa evaluiert, wie dick die Butter am Brot ist. Am Ende stand die Ansage: Wir wollen runter von drei auf einen Millimeter! Und bei Schweinen wurde die Fettschicht am Rücken gemessen. Weniger fettes Fleisch im Regal bedeutet weniger Versuchungen beim Einkaufen - und gesündere Konsumenten.

Bittner: Ich würde eine finanzielle Stützung hochwertiger Nahrungsmitteln dringend befürworten.

Die Menschen kaufen falsch ein - ist das unser Hauptproblem im Gesundheitswesen?

Rasinger: Nicht das Hauptproblem, aber Prävention wird zu wenig beachtet. 80 Prozent der Typ-2-Diabetiker wären durch adäquate Bekämpfung von Übergewicht zu vermeiden. Wir müssen weg von der Spitals-, hin zur Präventionspolitik. Denken Sie an psychische Erkrankungen. Die nehmen dramatisch zu und sind bereits die häufigste Ursache für Invaliditätspensionen.

Bittner: Bleiben wir bei Diabetikern: Hier zeigt sich, wie wenig vorhandene Potenziale genutzt werden. Wir haben in Österreich 420.000 Diabetiker in Behandlung, 180.000 sind krank aber nicht diagnostiziert, weitere 10.000 erkranken jährlich neu. Von den 420.000 werden aber nur 10.000 in Disease-Management-Programmen betreut.

Warum ist das wichtig?

Weil diese Programme Leid und Kosten sparen. Diabetes ist eine Krankheit mit schwersten Folgen - Erblindungen, Dialyse, etc. In den Disease-Management-Programmen werden Patienten effektiver behandelt, die Kosten pro Jahr und Patient sind um bis zu 700 Euro niedriger. Trotzdem passiert in die Richtung wenig, weil wir neun verschiedene Gesundheitssysteme haben und einfach die zentrale Steuerung fehlt.

Eine Forderung der Ärzte lautet: Der Hausarzt muss gestärkt werden. Warum?

Rasinger: Weil Hausärzte oft nicht sind, was sie sein sollten, nämlich zentraler Ansprechpartner der Patienten. Wir müssen nachdenken, wofür wir Ärzte entlohnen. Derzeit bekommen sie fürs Blutabnehmen oder für Injektionen bezahlt, Zuwendung zählt nicht im selben Maß.

Oberhauser: Volle Zustimmung. Wir müssen beim Honorarsystem etwas tun, das kleinteilige Sammeln von Leistungen ist von gestern.

Mit Pauschalzahlungen?

Rasinger: So lange der Hausbesuch beim Pudel mehr Geld bringt als der beim Frauerl, darf man sich nicht wundern, wenn uns in Großstädten bald Ärzte fehlen.

Apropos Fehlen: Herr Bittner, Sie attestieren dem Gesundheitssystem einen Mangel an Transparenz.

Bittner: Und zwar insbesondere bei den Spitälern. In Dänemark kann ich sehen, wie viele OPs ein Spital macht und welche Erfolgsquote es hat - eine wichtige Entscheidungsgrundlage. Wissen Patienten, dass irgendwo nur 100 Geburten im Jahr stattfinden, werden sie dort nicht entbinden. Das Spital schließt die Abteilung und spezialisiert sich auf andere Bereiche. Transparenz schafft Qualität.

Aber wie soll diese Transparenz konkret aussehen?

Bittner: Die Leistungsbilanz eines Krankenhauses sollte online abrufbar sein.

Rasinger: Da bin ich skeptisch.

Warum?

Rasinger: Der 80-Jährige schaut nicht ins Internet.

Oberhauser: Dann erledigt das eben der Hausarzt.

Rasinger:Ein guter Arzt weiß, wo er Patienten unterbringt, und Qualitätsberichte werden oft überbewertet. In den USA werden Komplikationszahlen bei Bypass-OPs veröffentlicht. Was passiert? Manche Spitäler nehmen schwierige Patienten nicht, weil diese die Statistik drücken.

Bittner: Warum so pessimistisch? Probieren wir Reformen doch aus. Verwerfen können wir sie immer noch.

Copyrighthinweis: © Kurier - Wien, 2010

4008

LHStv. und Ref. für Gesundheit Dr. Kaiser
, sehen Sie das Zigarettenrauchen auch als Sucht, oder als .....?
Ist die Nichteinhaltung des NR.-Schutzes ein Kavaliersdelikt, oder wird endlich in entsprechender Höhe gestraft?

PS: Die KGKK ist bei Raucherentwöhnung schon ziemlich weit, aber noch nicht außerhalb von Klagenfurt/Villach.

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100901_OTS0072/a-v-i-s-o-morgen-donnerstag-1300-uhr-pk-lhstv-kaiser-zu-pilotprojekt-suchtpraevention


A V I S O - Morgen, Donnerstag, 13.00 Uhr, PK LHStv. Kaiser zu Pilotprojekt Suchtprävention =

   Klagenfurt (OTS/LPD) - Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser
gibt morgen, Donnerstag, 13.00 Uhr, eine Pressekonferenz zum Thema
"Suchtprävention - Pilotprojekt des Gesundheitsreferates mit dem
Militärkommando Kärnten". Sie findet im Stellungsgebäude des
Militärkommandos Kärnten, Seminarraum, Windisch-Kaserne, Welzenegger
Zeile 28, Klagenfurt, statt. Weitere Gesprächspartner sind
Militärkommandant Brigadier Gunther Spath und Cornelia Moschitz von
der Landesstelle Suchtprävention.
    (Schluss Aviso)

Rückfragehinweis:
   Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
   Tel.: 05- 0536-22 852
   http://www.ktn.gv.at

4009


Laut Kurier vom: 1.9.10

……. Einer der wehrhaften Gastronomen ist Werner Staud aus Bad Vöslau. Der "Raucher-Rebell" suchte für seinen Bierhof um eine Trafik-Lizenz an und erhielt sie: "Laut Gesetz darf in Trafiken geraucht werden. Also sind im Bierhof Raucher willkommen." Die BH Baden kontrollierte das Lokal. Staud: "Ich warte auf die Anzeige."

Helmut Hinterleitner, Gastronomie-Sprecher der Wirtschaftskammer, verwehrt Staud jede Unterstützung: "Dieses Vorgehen ist nicht im Sinn der Kammer."
Auch im Gesundheitsministerium befasst man sich mit dem "Grenzfall Staud".

Alle Nachahmer zogen aus Furcht vor Konsequenzen ihr Trafik-Ansuchen zurück.

4010
Niederösterreich, Eigenartigkeiten

August 07, 2010, 08:50:32 »

http://kurier.at/nachrichten/niederoesterreich/2021984.php

Geplante Razzia beim Raucher-Rebellen

    * Hauptartikel
    * Interview
    * Hintergrund

Wirt nützt Lücke im Tabakgesetz

Rauchen erlaubt: Ein Wirt aus Niederösterreich hat eine Gesetzeslücke entdeckt und umgeht in seinem Lokal den Nichtraucherschutz.

Mit der Trafik-Lizenz will Wirt Werner Staud in seinem Restaurant Bierhof (Bad Vöslau) die Nichtraucher-Regelung aus den Angeln heben.

http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=456.msg1521#msg1521

4011

"Rauchverbot": Anzeigenflut nach Kontrollen in Grazer Discos


In Discos und Bars setzte es am Wochenende nach 26 Kontrollen 26 Anzeigen. Strafen von 300 bis 1000 Euro.

KLZ/ScheriauSujetbild

Es war die Ruhe vor dem Sturm. Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl hatte mit 1. Juli zur Aktion scharf geblasen, um den Nichtraucherschutz in Lokalen zu überprüfen. Die erste Bilanz sah positiv aus: Nach 144 Kontrollen in Restaurants und Cafés (auch in Shoppingzentren) gab es nur 28 Anzeigen wegen Verstöße.
Dicke Luft in Discos und Bars

Doch eine Schwerpunktkontrolle am Wochenende ergab bei Discos und Partylokalen in Graz ein ganz anderes Bild. Dort herrscht dicke Luft: Nach 26 Kontrollen setzte es 26 Anzeigen. Die meisten Betreiber zeichneten sich durch Ignoranz aus, ärgert sich Nagl-Sprecher Thomas Rajakovics: "Grundtenor war, wir sind ja nicht die Eltern, dass wir den Jugendlichen das Rauchen verbieten." Noch dazu waren das großteils U-20-Lokale. Nun setzt es Strafen ab 300 bis 1000 Euro und die Aktion scharf wird verlängert.

4012
AB 1. JULI 2010: PLANQUADRAT ÖSTERREICH / Oberösterreich: Ist Wels anders?
« am: September 01, 2010, 11:02:31 Vormittag »
Von: krebspatient-krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Mittwoch, 01. September 2010 08:30
An: 'franz.pietsch@bmg.gv.at'
Cc:
Betreff: Ist Wels anders?

Guten Morgen!
Wegen unten: Bitte Kontaktaufnahme mit f.h.doppelhofer@gmail.com und Antwort dann abschriftlich an krebspatient-krebsforum@utanet.at
Danke!
MfG.
Dietmar Erlacher

PS: Weiters zur Info http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=427.msg1588;topicseen#msg1588


Hubert Doppelhofer Anfrage aus Wels wo wir leider auch keine Antwort wissen:
in wels (OÖ) findet gerade das volksfest (agraria) statt. in sämtlichen
bierzeltern und weinhallen wird geraucht. nach anfrage bei der zuständigen
behörde, magistrat wels, wurde mir mitgeteilt, dass es hierfür eine
sonderregelung gibt.

...
leider ist für mich keine sonderregelung im gesetzblatt ersichtlich und ich
stelle mir die frage, ob gewisse städte wieder ausnahmen bei ihren eigenen
veranstaltungen machen dürfen?
   
   
In einem Informationsblatt des Gesundheitsministeriums wird behauptet, dass Zeltfeste ausgenommen sind: http://www.bmg.gv.at/cms/site/attachments/9/9/8/CH0756/CMS1157723700705/informationsblatt__nichtraucherschutz_in_der_gastronomie__gz_221...8...0_0086-iii_b_6_2008.pdf
Ausjudiziert ist das aber nicht, und im Gesetz steht nicht taxativ aufgezählt, dass Zeltfeste ausgenommen sind: http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10010907
Aber das wissen wir eh, dass das derzeitige Gesetz viel Interpretationsspielraum zulässt.
   

Die Kärntner Zeltfeste mussten schließlich auch rauchfrei sein, nachdem sich BMfG + BH. eingeschaltet haben.
Ist Wels anders
?

4013
AB 1. JULI 2010: PLANQUADRAT ÖSTERREICH / Graz
« am: September 01, 2010, 10:59:27 Vormittag »
In der Tschickeria

Not macht erfinderisch. Aktuelles Beispiel: Rauchergesetz. Wie Wirte damit umgehen? Ein ungefilterter Rundgang.

http://www.kleinezeitung.at/g7/2438641/tschickeria.story

Die Lösung in der Eschenlaube ist blitzblank, hat 9000 Euro gekostet und öffnet sich mit zerdehntem Surren. Und das viel langsamer, als so manchem Kellner lieb ist: die neue elektrische Glastür, die von nun an die Raucher von den Nichtrauchern trennt. "Da muss man sich schon erst einmal daran gewöhnen. Es ist ein bisserl wie am Flughafen", sagt Kellnerin Claudia Haslinger mit skeptischem Blick auf die Glasfront.
Hier klicken!

Das Rauchergesetz ist in Graz angekommen. Seit 1. Juli hat sich in den Lokalen so einiges verändert. Quadratmeter wurden hin-, her- und ausdiskutiert und eigenartige Clubs gegründet. 56 Gaststätten wurden bis dato in Graz kontrolliert, 34 Strafverfahren laufen bereits. Dabei droht Lokalen und Wirtshäusern bei Erstvergehen eine Strafe von 100 Euro, Einkaufszentren von 300 Euro. Die Wut gibt's gratis dazu.
Zweiklassengesesellschaft

Der Wirte letzter Schluss nach einem Monat Rauchergesetz: "Hätte man das Rauchen gleich in allen Lokalen verboten, hätten wir uns viel Geld gespart." Denn die eine oder andere Nichtraucherlösung entwickelt sich zur wahren Gespenstergesellschaft. So wie im Cafe Generals in der Belgiergasse. Hier wurde die Bar durch eine Kombination aus Glas- und Steinwand in Nichtraucher- und Raucher geteilt. Betreiber Günter Moitz: "Ich habe 20.000 Euro investiert, damit jetzt niemand drinnen sitzt." Auch Hans Gregoritsch von Flann O'Brien hat das Thema satt: "Alles furchtbar, es wird nicht auf die Art des Lokals geachtet. Unser Leitbild ist Sport und Musik, jetzt habe ich eine Zweiklassengesellschaft. Einer ist immer benachteiligt, ob Raucher oder Nichtraucher."

Im Cafe Centraal löst man das Problem auf kubanische Art, mit den "Amigos de Cuba". Das Lokal wurde mit einer Wand geteilt. Vorne liegt der Raucherbereich, hinten das Vereinslokal. Auch für Raucher. Mitgliedsbeitrag ist fünf Euro, dazu gibt's Getränkegutscheine. Das Geld geht übrigens an ein kubanisches Waisenhaus. Bei l'angelo geht man das Problem auf provokante Weise an. Ein Plakat in der Optik eines Warnhinweises sagt dem Gast: "Der Besuch kann tödlich sein. Raucherlokal. Nichtraucher wegen guter Lüftung willkommen." Wir danken für den Hinweis.



Dazu:
Von: krebspatient-krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Mittwoch, 01. September 2010 09:51
An: 'franz.pietsch@bmg.gv.at'
Cc:
Betreff: Graz, Cafe Centraal
Wir dachten, Vereinslokale müssen ebenfalls den NR.-Schutz einhalten.
Doch nicht?
Warum handeln BHs/MAs nicht, wenn bundesweit Missverhalten der Wirte öffentlich kundgetan wird, mit Fotos? Amtsmissbrauch?
http://www.kleinezeitung.at/g7/2438641/tschickeria.story
Im Cafe Centraal löst man das Problem auf kubanische Art, mit den "Amigos de Cuba". Das Lokal wurde mit einer Wand geteilt. Vorne liegt der Raucherbereich, hinten das Vereinslokal. Auch für Raucher. Mitgliedsbeitrag ist fünf Euro, dazu gibt's Getränkegutscheine. Das Geld geht übrigens an ein kubanisches Waisenhaus.



4014
http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/2464112/rauchergesetz-erste-wirte-werfen-handtuch.story

1.09.2010

Rauchergesetz: Erste Wirte werfen Handtuch

Das Rauchergesetz ist seit zwei Monaten in Kraft und es hagelt weiter Anzeigen und Strafen. Erste Wirte sperren bereits wegen Gästemangels zu.

Seit 1. Juli ist Schluss mit den Übergangsregelungen beim Nichtraucherschutz in Lokalen. Seit Wochen klagen daher auch die Grazer Wirte über Umsatzeinbußen und kritisieren die "wettbewerbsverzerrenden" Regelungen. Noch dazu hagelte es vor allem in den ersten Wochen Anzeigen und Strafen vonseiten der zuständigen Bau- und Anlagenbehörde, weil viele Wirte Nichtrauchschutzmaßnahmen nicht umgesetzt haben. Vor allem Jugendlokale und Discos würden noch immer auf das Gesetz pfeifen (siehe links).

Nun gibt der erste Wirt auf: Wolfgang Pöltl, Betreiber der Obama-Bar in der Grazer Innenstadt, hat diese wegen des Nichtraucherschutzgesetzes zugesperrt. "Das Gesetz hat mir meine Gäste vertrieben, weil ich mich anders als andere Wirte an das Gesetz halte. Vor Kurzem musste ich zusperren und sechs Leute entlassen. Die hat Gesundheitsminister Alois Stöger auf dem Gewissen", hadert Pöltl.
Gesetz prüfen lassen

Und Pöltl droht mit Konsequenzen: "Ich fordere von der Politik meinen Verlust von 200.000 Euro zurück." Dazu will er den Verfassungsgerichtshof einschalten, damit dieser mittels Normprüfungsverfahren prüfe, ob das Gesetz überhaupt ordnungsgemäß umsetzbar sei. Vor allem die Tatsache, dass es von der Größe eines Lokals abhängt, ob es ein Raucher- oder Nichtraucherlokal sein darf, kritisiert Pöltl. "Das ist so, wie wenn man mit einem großen BMW 370 fahren darf, mit einem Golf aber nur 130."

Als schlicht "wettbewerbsverzerrend und katastrophal" bezeichnet Gerhard Sudy, Inhaber des Cafés Gino am Tummelplatz und des Cafés Muhr in der Herrengasse das Nichtrauchergesetz. Auch er stößt sich daran, dass Gedeih und Verderb eines Lokals davon abhänge, ob es 49 oder 51 Quadratmeter groß sei. "Es muss eine Volksabstimmung her, die ein klares Nein oder Ja für Rauchen oder Nichtrauchen in Lokalen festlegt", so Sudy.

Besonders ärgert Sudy, dass das Gesetz auf die Arbeitnehmer kaum Rücksicht nimmt. Denn die Kellnerin im Raucherlokal könne sich höchstens einen neuen Job suchen. Auch die Abtrennung von Raucher- und Nichtraucherbereich sei problematisch: "Es gibt zwar eine trennende Glastür, bloß bleibt sie bei vielen offen."

Diese Kritik lässt Karl Wratschko, Gastronomie-Obmann in der Wirtschaftskammer, nicht gelten. "94 Prozent sind mit dem Gesetz zufrieden. Nur eine kleine Minderheit betreibt eine Hatz gegen die Raucher", so Wratschko. Auch die vorgeschriebene räumliche Trennung hätten die Wirte umgesetzt. Und: Der Arbeitnehmerschutz sei mit der Gewerkschaft ausverhandelt worden - und dass Wirte das Gesetz ignorieren, stimme einfach nicht.

HELMUT BAST


4015
Gesundheit / Jugend - Zigarettenrauchen - Depressionen
« am: August 31, 2010, 15:39:12 Nachmittag »
Montreal/Iserlohn (pte/30.08.2010/12:17) - Teenies, die auf dem Schulhof ihre Zigaretten paffen, wollen damit manchmal den täglichen Frust abbauen. Doch nun haben Forscher der Universitäten von Montreal und Toronto festgestellt, dass Zigaretten bei einigen Jugendlichen genau das Gegenteil bewirken.

Rauchende Teens zeigten in Langzeituntersuchungen vermehrt Depressionen. Für die Untersuchung im Fachmagazin Addictive Behaviors wurden mehr als 670 Schüler befragt.

"Mit dieser Studie wollten wir die emotionalen Vorteile des Tabakkonsums erforschen", erklärt Studienleiter Michael Chaiton von der Ontario Tobacco Research Unit http://www.otru.org an der University of Toronto. "Obwohl Zigaretten zunächst die Stimmung aufheitern können, zeigt sich als Langzeiteffekt eine Zunahme von depressiven Symptomen bei den Heranwachsenden." In der Untersuchung wurden Schüler verschiedener sozialer Schichten in verschiedenen kanadischen Gemeinden befragt.

Vermeintlicher Stimmungsaufheller verursacht Depression

Die Studienprobanden wurden in drei Gruppen eingeteilt, die sich aus Nichtrauchern, Gelegenheitsrauchern, die Zigaretten nicht als Stimmungsaufheller sahen und jenen, die zur Frustbewältigung zum Glimmstängel griffen, zusammengesetzt. Die depressiven Symptome wurden anhand von gezielten Fragen nach Lust zu Aktivitäten, Schlafstörungen, Frustgefühlen, Traurigkeit, Nervosität, Zukunftsängsten und Sorgen definiert. Jene Schüler, die Zigaretten als Stimmungsaufheller konsumierten, entwickelten am ehesten Depressionen.

Warum Jugendliche eigentlich rauchen

"Wir rauchen, um das Bevormundungsgefühl loszuwerden", meint der Psychocoach Andreas Winter http://www.powerscout.net im pressetext-Interview. "Rauchen ist verboten und daher machen es die Jugendlichen heimlich. Sie beweisen sich damit, dass sie frei sind", erklärt der Experte, der sich intensiv mit Raucherentwöhnung beschäftigt.

"Der Auslöser zum Rauchen ist die Überlastung einer bestimmten Gehirnregion, die den Erwartungsdruck registriert." Auch jeder Nichtraucher will eine solche Entlastung, lässt sich dafür etwas anderes einfallen. Der Erwartungsdruck spiele jedenfalls eine entscheidende Rolle, betont Winter, der auch davon ausgeht, dass es leicht sei mit dem Rauchen aufzuhören.

"Rauchen macht zwar krank, aber nicht süchtig, und man kann mühelos damit aufhören, denn ein angelerntes Verhalten sorgt für den Zwang zum Rauchen, aber keine körperliche Sucht", so der Experte. Dabei gehe es nicht um zwanghaftes "nie-mehr-rauchen-dürfen", sondern um die Freiheit zu entscheiden, ob man rauchen will oder nicht.

4016
Deutschland / Tabak-/Wirte-/Raucherorganisationen
« am: August 31, 2010, 12:29:08 Nachmittag »
Das Aktionsbündnis für Freiheit und Toleranz verbreitet schamlos Lügen und Desinformationen über tödlichen Passivrauch

Veröffentlicht am August 30, 2010 von sackstarkinfo


Hier steht der Artikel mit zig Links!!!
http://sackstarkinfo.wordpress.com/2010/08/30/das-aktionsbundnis-fur-freiheit-und-toleranz-verbreitet-schamlos-lugen-und-desinformationen-uber-todlichen-passivrauch/


 Das selbsternannte „Aktionsbündnis für Freiheit und Toleranz“ verbreitet  über seinen Facebookauftritt die auf unbedarfte Raucher zugeschnittene  Volksverdummung der angeblichen “Prohibition” und der angeblichen “Passivrauchlüge” .  Mit der Verlinkung eines Artikels einer Raucherlobbyistin der TAZ    über den am 27./28. Januar 2009 in Brüssel von der sogenannten „TICAP“  initiierten und durchgeführtenVolksverdummungskongreß mit dem irreführenden Thema «Prohibition und Passivrauchlüge» verbreiten diese skrupellosen Tabaklobbyisten die dreisten Lügen und krassen Desinformationen der TICAP.
Am 27./28. Januar 2009 veranstaltete diese “TICAP” in Brüssel einen Volksverdummungskongreß mit dem irreführenden Thema «Prohibition und Passivrauchlüge», bei dem auch die Creme de la Creme der von der Tabakindustrie geschmierten Wissenschaftler vertreten war.

TICAP ist eine Ansammlung von schleimigen Tabaklobbyisten, deren Ziel es ist, Rauchen und Passivrauchen zu verharmlosen und so dem Nikotinkonsum Vorschub zu leisten. Auf den Punkt gebracht geht es darum, dass bei der Tabakmafia der Rubel rollt.

Unter der handvoll an verwirrten, eingeladnenen Wissenschaftlern befand sich auch Christopher Snowdon, der eine äußerst absurde und mit gezielten Desinformationen gespickte Rede über die Entwicklung und den derzeitigen Stand der Anti-Rauch-Bewegung hielt, die unter dem Patronat des allseits bekannten Tabaklobbyisten und neoliberalen rechtsnationalen britischen EU-Abgeordneten Godfrey Bloom MEP in einem Hotelkeller abgehalten wurde, nachdem das EU-Parlament es diesen militanten Handlangern der Tabakmafia untersagt hatte, ihre menschenfeindlichen und antidemokratischen Parolen im EU-Parlament zu verbreiten.

Pikant ist, daß ausgerechnet die Raucher-Sekten, welche diesen Kongreß der absurdesten Wissenschaftler mit dem Argument abhielten, sie wären von der Tabakindustrie unabhängig, aber dabei mit einem “Kronzeugen” aufwarteten, der es in sich hat: Gio Batta Gori, Toxikologe und langjähriger Berater der Tabakindustrie, kassierte Millionenbeträge von dieser Tabakverbrecherbande. Aber auch die anderen “Wissenschaftler” dieser Voklsverdummungskonferenz waren bezahlte Schergen der Tabakmafia. Zwei Beispiele folgen:
Dr. Jan Snel arbeitete unter anderem auch für ARISE, siehe:
http://legacy.library.ucsf.edu/tid/opo43…7118BDFDA092400
Associates for Research in the Science of Enjoyment (ARISE) war eine von der Tabakmafia gegründete und finanzierte pseudowissenschaftliche Bude, mit dem Ziel, den Nikotinkonsum als “stressmindernd” darzustellen.
Dr. Jan Snel arbeitet mit John Luik zusammen. John Luik ist durch und durch Tabakmafia”wissenschaftler” und hat auf der Brüssler “Konferenz” die Desinformationen, die er im Auftrag der Tabakmafia erarbeitet hat, heruntergebetet, was die militante Qualmfraktion offensichtlich in orgasmusähnliche Zustände versetzte. Für denkfähige Menschen jedoch wirkt dieses widerliche pro-Qualm Geschwafel einfach nur abstoßend . Interessantes zu Luik findet man hier:
http://www.sourcewatch.org/index.php?title=John_Luik

Was für ein widerliches Pack.
Eine sehr schöne Zusammenfassung der Tabakmafiastrategie, zu der u.a. obige “Wissenschaftler” beigetragen haben, findet man hier:
http://eurpub.oxfordjournals.org/cgi/content/full/17/2/162
Nebenbei bemerkt: Der Vorsitzende von “TICAP”, Gian Turci, ist kurz nach der Konferenz im Alter von 58 Jahren an den Folgen seiner Raucherkarriere verstorben. Wem das keine Warnung vor diesem Verein ist, dem ist nicht mehr zu helfen.

4017
J u g e n d , die Zielgruppe der Tabakmafia / Rauchen macht Teenager depressiv
« am: August 30, 2010, 15:45:54 Nachmittag »

Rauchen macht Teenager depressiv

Montreal/Iserlohn (pte/30.08.2010/12:17) - Teenies, die auf dem Schulhof ihre Zigaretten paffen, wollen damit manchmal den täglichen Frust abbauen. Doch nun haben Forscher der Universitäten von Montreal und Toronto festgestellt, dass Zigaretten bei einigen Jugendlichen genau das Gegenteil bewirken. Rauchende Teens zeigten in Langzeituntersuchungen vermehrt Depressionen. Für die Untersuchung im Fachmagazin Addictive Behaviors wurden mehr als 670 Schüler befragt.

"Mit dieser Studie wollten wir die emotionalen Vorteile des Tabakkonsums erforschen", erklärt Studienleiter Michael Chaiton von der Ontario Tobacco Research Unit http://www.otru.org an der University of Toronto. "Obwohl Zigaretten zunächst die Stimmung aufheitern können, zeigt sich als Langzeiteffekt eine Zunahme von depressiven Symptomen bei den Heranwachsenden." In der Untersuchung wurden Schüler verschiedener sozialer Schichten in verschiedenen kanadischen Gemeinden befragt.

Vermeintlicher Stimmungsaufheller verursacht Depression

Die Studienprobanden wurden in drei Gruppen eingeteilt, die sich aus Nichtrauchern, Gelegenheitsrauchern, die Zigaretten nicht als Stimmungsaufheller sahen und jenen, die zur Frustbewältigung zum Glimmstängel griffen, zusammengesetzt. Die depressiven Symptome wurden anhand von gezielten Fragen nach Lust zu Aktivitäten, Schlafstörungen, Frustgefühlen, Traurigkeit, Nervosität, Zukunftsängsten und Sorgen definiert. Jene Schüler, die Zigaretten als Stimmungsaufheller konsumierten, entwickelten am ehesten Depressionen.

Warum Jugendliche eigentlich rauchen

"Wir rauchen, um das Bevormundungsgefühl loszuwerden", meint der Psychocoach Andreas Winter http://www.powerscout.net im pressetext-Interview. "Rauchen ist verboten und daher machen es die Jugendlichen heimlich. Sie beweisen sich damit, dass sie frei sind", erklärt der Experte, der sich intensiv mit Raucherentwöhnung beschäftigt.

"Der Auslöser zum Rauchen ist die Überlastung einer bestimmten Gehirnregion, die den Erwartungsdruck registriert." Auch jeder Nichtraucher will eine solche Entlastung, lässt sich dafür etwas anderes einfallen. Der Erwartungsdruck spiele jedenfalls eine entscheidende Rolle, betont Winter, der auch davon ausgeht, dass es leicht sei mit dem Rauchen aufzuhören.

"Rauchen macht zwar krank, aber nicht süchtig, und man kann mühelos damit aufhören, denn ein angelerntes Verhalten sorgt für den Zwang zum Rauchen, aber keine körperliche Sucht", so der Experte. Dabei gehe es nicht um zwanghaftes "nie-mehr-rauchen-dürfen", sondern um die Freiheit zu entscheiden, ob man rauchen will oder nicht.

4018
Thomas Geiblinger wird Chef des SPÖ-Pressediensts

17.08.2010 | 17:48 |   (DiePresse.com)

Thomas Geiblinger ist als Sprecher im SP-Parlamentsklub, von Justizministerin Maria Berger und Gesundheitsminister Alois Stöger, tätig.

Nedeljko Bilalic bleibt Kommunikationschef.


PS: Angeblich wird Rosenberger als Nachfolgerin von Mag. Hörhan, Gesundes Österreich ff., gehandelt.

4019
http://kurier.at/nachrichten/2025519.php

Das Kaffeehaus überlebt

Eine erste Bilanz: Die alte Wiener Kaffeehaustradition ist trotz der neuen Rauchverbote nicht gefährdet.


Julius Raab verstünde die Welt nicht mehr. Der Staatsvertrags-Kanzler nahm täglich im Wiener Café Landtmann sein Frühstück ein, um sich danach genüsslich die geliebte "Virginier" anzuzünden. Erst wenn dieser geheiligte Vorgang beendet war, konnte er seinen Staatsgeschäften nachgehen. Damit wär's jetzt allerdings vorbei, denn genau dort, wo der Politiker seinen Stammplatz hatte, darf man heute nicht mehr rauchen, der kleine Kaffeehaustisch liegt in der Nichtraucherzone des Landtmann.

Die Wiener Kaffeehauskultur ist mehr als 300 Jahre alt. Und sie wird die neuen Zeiten überstehen. "Das Tabakgesetz wird einmal eine Fußnote in der Chronik des Wiener Kaffeehauses sein", meint Landtmann-Chef Berndt Querfeld, der jetzt schon eine Trendwende zu erkennen glaubt: "Wir haben manchmal sogar zu wenige Tische im Nichtraucherbereich."

Rauchen im Café
Kaffeehaus und Rauchen, das war immer eins. Wenn sich Generationen geeichter Besucher durch dichte Rauchschwaden kämpften, dann gehörte das zum Bild des Kaffeehauses, das dem Rauchsalon einen Gutteil seines Erfolgs verdankt. Denn zu Hause durften die Gäste - "wegen der Kinder und der Vorhänge" - meist nicht rauchen. Also ab ins Kaffeehaus!

Die legendären Kaffeehausliteraten mussten auf solch bürgerliche Vorschriften keine Rücksicht nehmen - schon weil sie weder Kinder noch Vorhänge hatten. Aber starke Raucher waren sie alle, ob Peter Altenberg, Karl Kraus, Alfred Polgar oder Friedrich Torberg, der 1978 erklärte: "Ich übe den Beruf des Schriftstellers seit 50 Jahren aus und habe ihn von Anfang an rauchend ausgeübt. Ich bin auf diese Weise 70 Jahre alt geworden. Vielleicht wäre ich bei gesünderer Lebensweise heute schon 75 oder 80, aber das lässt sich schwer feststellen."

Ordentlich gepafft haben auch die jungen Künstler, die nach 1945 das durch Zigarettendunst heute noch an seinen Wänden vergilbte Hawelka bevölkerten, von H. C. Artmann über Hundertwasser bis Qualtinger und Oskar Werner. Sie würden sich allesamt im Grab umdrehen, wüssten sie, dass seit 1. Juli im Hawelka ein Schild mit der Aufschrift "Rauchverbot" hängt. Noch mehr würden sie sich wundern, dass die Gäste nicht einmal protestieren. "Es haben sich bisher alle daran gehalten", erklärt Günther Hawelka, der Sohn des mittlerweile 99-jährigen Gründers Leopold Hawelka, der immer noch fast täglich ins Kaffeehaus kommt. "Die Anzahl der Besucher ist auch nicht zurückgegangen. Wie das im Winter sein wird, wissen wir aber noch nicht, weil derzeit viele in den Schanigarten ausweichen".

Im Schanigarten darf weiterhin geraucht werden, allerdings meint Berndt Querfeld - er ist auch Clubobmann der Kaffeesieder - dass sich das ändern könnte. "Viele glauben, dass die neuen Bestimmungen ein erster Schritt zum völligen Rauchverbot sind, davon wären dann wohl auch die Schanigärten betroffen."

Wiens erste Schanigärten entstanden zur Mitte des 19. Jahrhunderts und werden so genannt, weil viele Piccolos Johann - kurz: Schani - hießen und mit Beginn der warmen Jahreszeit vom Ober aufgefordert wurden: "Schani, stell den Garten auße!" Womit Alfred Polgars berühmter Satz, dass man sich "im Kaffeehaus zwar nicht zu Hause und doch nicht an der frischen Luft" befände, nur noch bedingt der Wahrheit entsprach.

"Gesundes Rauchen"
Als der Armenier Johannes Diodato 1685 Wiens erstes Kaffeehaus gründete, hatte das Rauchen den exakt gegenteiligen Ruf, den es heute hat. Der Arzt Nicolo Monardes behauptete, dass Nikotin "ein Wundermittel gegen Husten, Asthma, Kopfschmerz und Gicht" sei. Auch wenn kein Kaffeehausgast auf diese Weise von diesen Leiden geheilt wurde - sondern eher daran erkrankte - begann sich das Paffen durchzusetzen.

Und das Kaffeehaus wurde zum Zentrum der neuen Rauchkultur. In seiner Blütezeit, der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, hatte jede Berufsgruppe ihr eigenes Café. Die Schauspieler das Dobner am Naschmarkt, Operette und Revue das Café Payer, Literaten das Griensteidl, das Central und das Herrenhof.

Ohrfeige
Während die meisten im Kaffeehaus ihre Freunde trafen, lag seine Bedeutung für Karl Kraus darin, seine Feinde zu treffen. Als er seinem Kollegen Felix Salten am Stammtisch vorwarf, der deutschen Grammatik nicht mächtig zu sein, bekam er von diesem eine schallende Ohrfeige, "was allseits freudig begrüßt wurde", wie Arthur Schnitzler in seinem Tagebuch notierte.

Im Café Imperial saßen Anton Bruckner, Hugo Wolf und der Dirigent Franz Schalk, der nach der Oper im Frack kam - und von manchem Gast prompt mit dem Kellner verwechselt wurde. Mit jenem Kellner Julius, der im Imperial als Piccolo begonnen hatte und als greiser Ober dort schweren Schritts immer noch die Melange servierte.

Sperl
"Wir haben uns zu einer Nichtraucher-Gesellschaft entwickelt", sagt Berndt Querfeld, "somit muss sich auch das Kaffeehaus dorthin entwickeln". Ähnlich Rainer Staub vom Café Sperl: "Der Umsatz ist stabil geblieben, und es kommen auch Leute, die sagen, jetzt kann man ins Sperl gehen, weil hier nicht geraucht wird."

Schaden brachte das Rauchverbot dem Billard-Café Weingartner in Wien-Fünfhaus, in dem seit 1. Juli drei von vier Spieltischen leer bleiben. "Das Rauchen gehört zum Billardspielen", sagt Heinrich Weingartner, der sein Café dennoch nicht sperrt, weil er es durch seine Billardtisch-Erzeugung erhalten kann.

"Es wird kein Kaffeehaus-Sterben geben", ist Cafétier-Obmann Querfeld überzeugt. "Aber es wird Dolchstoßlegenden geben. Kaffeehausbesitzer, die aus diversen Gründen zusperren mussten oder wollten, hat es immer gegeben - und die werden halt jetzt sagen, dass das neue Tabakgesetz schuld sei."

Artikel vom 21.08.2010 19:49 | KURIER | Georg Markus

http://kurier.at/nachrichten/2025519.php

4020
http://www.rauchfreistudieren.at/viewtopic.php?t=1281&postdays=0&postorder=asc&start=60

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GoldenHero


Anmeldungsdatum: 31.01.2007
Beiträge: 75
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 Verfasst am: 14.08.2010, 15:36         
   
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Satisesto:

Wer war dieser "Bürgermeister-Stellvertreter der Landeshauptstadt Salzburg" ?

Doch nicht etwa der Padutsch,
der mich anno 2008 bei einer dienstlichen Besprechung im Dienstgebäude
illegalerweise vollqualmte
und auf meinen Einwand, dass ich den Rauch nicht vertrage,
nur mit einem arroganten "ah so?" reagierte und seelenruhig weiterpofelte ?

.
   

    an GOLDEN HERO : herzliche Grüsse aus" PADUTSCHISTAN&qu   
satisesto!!!


Anmeldungsdatum: 26.12.2009
Beiträge: 116
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 Verfasst am: 14.08.2010, 18:25         
   
Da ich mich derzeit im Salzburger Straßennetz bewege ( Ressort Padutsch J.) lauten die aktuellen Grüße wie oben , bei mir aber handelt es sich um den VBM PREUNER Harald, Dipl.Ing. und Fahrschul-Inhaber, zuständig für die gesamten Agenden der MA 1, somit D E R hauptverantwortliche Politiker für Nichtraucherschutz und Tabak-Prävention in der gesamten Stadt. Nun aber weiter in der systematischen Darstellung der Entwicklung: absolutes "high-light" in der bisherigen Medien-Berichterstattung war das "Salzburger Fenster" Nr.25 vom 7.Juli heuer ! Schon auf der 1.Seite bekommt man fürchterliches Herz-Rasen beim Lesen: jetzt kommt offensichtlich alles in Bewegung: "Erlaß: Minister will schwere Strafen für Raucher-Delikte" lautet die verheißungsvolle Schlagzeile und weiter:" Bayern stimmen für Total-Verbot".........."Gesundheitsminister Stöger will keine Laxheit im Vollzug des Tabakgesetzes dulden: Sein Erlaß hält die Behörden an, spürbare Strafen bis hin zum GEWERBE-ENTZUG zu verhängen." Ihr findet den gesamten Artikel samt Farbfotos in bester Qualität im Netz, ich zitiere hier nur etliche Punkte mit besonderer Brisanz und Bedeutung. Beschämend genug für alle beteiigten Behörden einschließlich UVS Salzburg, daß nicht nur generelle Weisungen der Öberbehörden nicht nach "UNTEN" durchdringen, weil sie irgendwo vom "LADI" z.Bsp. "schub-LADI-siert werden, oder sonstwo "hängenbleiben " bei einem Mitglied der Kapnomanisten-Fraktion, nein es werden sogar von obersten Organen der Bezirks-Verwaltungs-Behörden " S E L T S A M E Ä U S S E R U N G E N " = RARISSIMAE ENUNTIATIONES ungefiltert in den Äther losgelassen !!! Während die BHs von Hallein, St.Johann im Pongau und Zell am See wenigstens kurzfristig erstmals ihre Deckung verlassen haben, um zu "lamentieren", wie es dann im SF Nr.25 auf S.3 links oben wörtlich heißt , wagt sich unser überaus schlauer BH-SL nach wie vor nicht aus seiner gut getarnten Stellung: ziemlich träg und faul sitzt die BVB FLACHGAU inmitten der weltberühmten Theater-Stadt, für die sie gar nicht zuständig ist und hofft auf weitere Medien-Verschonung, weil alle immer zuerst auf das Stadt-Geschehen achten. Aber auf Dauer kann sich jetzt niemand mehr verstecken, alles kommt ans Licht, kommt in die Medien, kommt ins Gericht ! Die drei erwähnten BHs sehen also im Gesetz keinerlei konkreten "KONTROLL-AUFTRAG" für ihre Behörden, womit sie erstaunlicherweise sogar Recht haben, denn im § 19 TabakG ist nur der BM für Gesundheit erwähnt als Vollzugs-Verantwortlicher, dies allerdings zwingend "im Einvernehmen mit dem BM für Finanzen" mit unserem BIG YUSUF AL FINANZI EL RADLBRUNNI, dem obersten Patron der nationalen TABAK-DROGEN-MAFIA: wie soll das gutgehen ?! Und nun noch eine besondere Kostprobe aus dem "SCHAGERLARIUM HILARIUM FULGENS " (vollständige Sammlung aller Geistesblitze des Salzburger Strafamtsleiters) aus dem Text im SF 25: "GAST ANSCHNAUZEN ERHÖHT DIE STRAFE" :Der Salzburger Strafamtsleiter Robert Schagerl sieht sein Amt "nicht primär als ausschwärmende Kontroll-Behörde. ICH WERDE NICHT PERSÖNLICH DURCH DIE STADT GEHEN UND SCHAUEN, OB DIE RAUCH-PICKERL DRAUF SIND. ABER ALLES, WAS EIN BISSCHEN HAND UND FUSS HAT, WERDEN WIR ABARBEITEN", so Schagerl. .........und später: "Es macht einen Unterschied im Strafmaß, ob der Gast ANGESCHNAUZT wird.....Stellt sich wiederum konkret die heikle Frage, warum all dies nicht zuzutreffen scheint für das "BAZAR" im Europark, für das "REPUBLIC" in der Altstadt und für diverse andere Spezialitäten, über die ich noch ausführlich berichten werde........

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    SALZBURGER NACHRICHTEN vom Sa 29.5.2010   
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 Verfasst am: 17.08.2010, 22:03         
   
Ganz besonders aus der großen Fülle der Presse-Berichte möchte ich noch herausgreifen die Reportage von Barbara HAIMERL in der kleinen (lokalen) SN vom Samstag 29.Mai 2010 auf den S.10+11 mit der großen Schlagzeile : "RAUCHVERBOT : AB JULI WIRD GESTRAFT" und mit dem Untertitel: "Tabakgesetz. Am 1.Juli wird es ernst mit dem Rauchverbot in der Gastronomie. Wer gegen das Gesetz verstößt , muß zahlen." Da der gesamte Artikel im Internet zu finden ist, begnüge ich mich hier auf den nun überaus akuten Punkt Strafpraxis Magistrat Salzburg. Denn hier finden wir im Text folgende Passage : "In der Stadt Salzburg kam es bisher zu 38 Strafverfahren. Die meisten sind abgeschlossen und endeten mit einer Strafe zwischen 200 und 1000 Euro. Mit Ende der Übergangsfrist dürfte die Zahl der Anzeigen und Verfahren deutlich zunehmen . R A S C H , K O N S E Q U E N T , und F U N D I E R T wolle er Verstöße gegen das Tabakgesetz A H N D E N , sagt Roland SCHAGERL, Leiter des Strafamts der Stadt Salzburg. Er habe aber nicht vor, Wirte beim erstmaligen Verstoß sofort mit voller Härte zu bestrafen. "Rund 1000 Euro werden es aber schon sein." Empfindlich teurer wird es im Wiederholungs-Fall. Der Strafrahmen beträgt bis zu 10.000 Euro. Soweit das Zitat aus dem SN-Text. Nun dazu noch etliche Überlegungen: bei diesen Äußerungen ist nun deutlich zu spüren die Wirksamkeit des letzten Erlasses aus dem übergeordneten BM für Gesundheit, der auf der Homepage www.bmg.gv.at/Nichtraucherschutz zu finden ist. Und nun wiederum die Gretchen-Frage: warum gilt das nicht im Falle des Cafe "BAZAR EUROPARK SALZBURG" , welche üblen Machenschaften sind da am Werk ? Wieso sind sämtliche Anzeigen, Meldungen, Beschwerden etc. in diesem Zusammenhang im Sande verlaufen? Sind etwa alle Magistratsbeamte blind, wenn sie im Europark Nachschau halten? Und warum veröffentlicht der UVS Salzburg das diesbezügliche freisprechende Berufungs-Erkenntnis nicht im RIS, während Tirol und Oberösterreich sehr wohl solche Erkenntnisse publiziert haben? Und genauso im Falle von "REPUBLIC" in der Altstadt: seit 2.Jänner 2009 treibt der dort verantwortliche Inhaber ein endloses Katz-und-Maus-Spiel mit der Behörde und auch mit den Kunden !!! Das "REPUBLIC" ist ein Mehrraum-Betrieb und somit waren die Übergangsbestimmungen des BGBl.I/120/2008 überhaupt nicht anwendbar. Trotzdem wurde "fristgerecht" ein vorgetäuschter "Umbau-Antrag" bei der Baurechts-Behörde eingebracht und auch "denkmalschutzrechtliche Aspekte" angemeldet, was aber in diesem Falle überhaupt keine Berechtigung hat. Und seit dem 1.Juli geht dieses üble "Herumtrixen" offenbar endlos weiter und niemand hat daran etwas auszusetzen ??.......Wo bleibt hier die obzit." Rasche, konsequente und fundierte Strafpraxis der Behörde ?

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    WALTE VOLKS-ANWALT : VOLLZUGS-NOTSTAND TABAK-GESETZ !   
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Anmeldungsdatum: 26.12.2009
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 Verfasst am: 18.08.2010, 12:42         
   
AN VOLKS-ANWALT Dr. Peter K O S T E L K A, Singerstr.17, 1015 Wien: ANMELDUNG für den SPRECHTAG in SALZBURG, Schloß Mirabell, am kommenden Dienstag, den 24.August 2010 sowie erneute BESCHWERDE über den skandalösen Miss-stand und Not-stand bei der Vollziehung des Nichtraucher-Schutzes und der Tabak-Prävention sowohl im gesamten Bundesland Salzburg als auch bundesweit. Bezugnehmend auf meine umfangreiche Beschwerde vom 3.2.2010 und Ihre Antwort vom 20.5. erlaube ich mir nun, erneut Beschwerde vorzubringen mit folgenden Belegen: Die Beilage 1 beinhaltet meine Strafanzeige gegen die Geschäftsführung des "EUROPARK" SALZBURG vom 11.11.2008 ; die Beilage 2 die Beschwerde vom 3.2.10, die ich in mehreren Punkten aufrechterhalte- es hat sich kaum etwas verbessert ; die Beilage 3 eine Kopie Ihrer Antwort vom 20.5.10, für ich sehr dankbar bin . Die Beilage 4 bringt eine Farbkopie A 3 der KRONENZEITUNG SALZBURG vom Do 1.7.2010 mit der Schlagzeile "NEUE ZEITRECHNUNG FÜRS RAUCHEN IM GASTHAUS" mit erschütternden Aussagen mehrerer Bezirkschefs. Dann die Beilage 5 bringt meine Strafanzeige gegen den Inhaber vom CAFE BAZAR EUROPARK vom 5.7.10 ; die Beilage 6 bringt den sensationellen Großbericht im SALZBURGER FENSTER vom 7.7.10 auf 2 Original-Blättern A3Farbe ; die Beilage 7 beinhaltet auf der Vorderseite den Leitartikel SN Mo 26.7.10 von Chef-Redakteur Manfred PERTERER über das staatlich provozierte Denunziantentum, auf der Rückseite eine naheliegende Lösungsmöglichkeit ; die achte und letzte Beilage beinhaltet meine "KRIMINALPOLIZEILICHE ANZEIGE GEGEN DEN MAGISTRAT SALZBURG NACH § 302 StGB AMTS-MISSBRAUCH"...........

Ich ersuche Sie dringend, mir eine Ausfertigung Ihrer Vollzugs-Empfehlung an den BMG mitzubringen, die Sie im Antwortschreiben vom 20.5.10 angekündigt haben. Im übrigen lade ich alle interessierten Personen ein, an diesem kommenden Dienstag, 24.8.2010 ebenfalls im Schloß Mirabell zu erscheinen, um meine Beschwerde-Führung zu unterstützen und um gemeinsam zu beraten, wie wir endlich VOR-WÄRTS kommen heraus aus den endlosen Debatten und fruchtlosen Petitionen.
N U M Q U I D N O N D U M S A T I S S I M E E S T O ? ? ?

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    OTHMAR B E H R : DIE LETZTE ZIGARETTE 31.12.08 SN   
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Anmeldungsdatum: 26.12.2009
Beiträge: 116
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 Verfasst am: 18.08.2010, 15:59         
   
Wie schon vor etlichen Tagen angekündigt: nun wird mit "ofb" Salzburg bein hart "AB-GERECHNET" !! Seine "letzte" Zigarette vom Mi 31.12.2008 auf der S. 6 der kleinen (lokalen) SN wird seiner "nächsten" Z. vom Samstag, 24.Juli 2010 auf S. V der Wochenend-Beilage entgegen-gestellt und wir werden eine tiefgehende Psycho-Analysis vornehmen beim Verfasser. Unter dem Titel "SALZBURG QUER" schreibt Othmar BEHR an besagtem Jahres-Ende folgenden "TEASER" : "DIE LETZTE ZIGARETTE" : "Wenige Stunden noch, und mit dem Schlag der Pummerin um Mitternacht wird das Land ein anderes sein. Österreich und damit auch Salzburg R A U C H T N I C H T M E H R. Der Marlboro-Man steigt endgültig aus dem Sattel. Niemand geht mehr meilenweit für eine Camel Filter.

Keine Sorte ist mild genug, um noch gekauft zu werden. Smart ist heute schon mehr Auto-Marke als Zigarette und am Neujahrs-Tag ist es ganz vorbei. Kein Rascheln mehr mit dem Packerl, kein Schnippen mit dem Feuerzeug, kein tiefer, langer, heiß ersehnter erster Zug. Mit Start des Jahres 2009 ist Tabak-Rauchen genauso nostalgisch wie das Dampfen einer alten schwarzen Lok. Einst unersetzlich, später bedeutungslos.......................dann sind alle aufgewacht. Was wird sich wirklich ändern durch die" Änderung des Bundesgesetzes........(Tabak-Gesetz) geändert wird." (Zitat Bundes-Gesetz-Blatt der Republik Österreich Teil I/Nr.120 vom 11.8.2008). Vor allem frieren werden sie, die Raucherinnen und Raucher. "Räume öffentlicher Orte" werden zu Tabu-Zonen für den blauen Dunst. Draußen vor der Tür mischt sich der tiefe, lange, heiß ersehnte erste Zug mit der Kälte der Winterluft.
Witzchen machen die Runde: "Rauchst du noch, oder hustest du schon ?" Der AUS-WEG aus der MISERE? Er kostet ein paar Cent, dämpft in der Folge die Anfälligkeit für Kopfschmerzen und schärft die Geschmacksnerven. DIE LETZTE ZIGARETTE RAUCHEN IN DER SILVESTERNACHT . U N W I D E R R U F L I C H . Dann das Packerl liegen lassen. Das Gesetz Gesetz sein lassen. F R E I S E I N .
Die ersparten Euro in eine Büchse werfen. S T A U N E N . Über die GELD-VERMEHRUNG. Über den KLAREREN KOPF, Tag für Tag. Ihre Meinung? www.salzburg.com/Meinung " Ende Text-Zitat.

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    OTHMAR B E H R : DIE N Ä C H S T E ZIGARETTE SN 24.7.10   
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Anmeldungsdatum: 26.12.2009
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 Verfasst am: 18.08.2010, 17:52         
   
Welch eine abgrundtiefe Enttäuschung !!! Ich dachte schon, der obzit. "ofb" der Salzburger Nachrichten sei ein un-ent-BEHR-licher Mitstreiter geworden inmitten von KAPNO-DAIMONISTAN, ein Front-Schwein erster Kategorie im Kampf um rauchfreien Journaillismus.........und dann urplötzlich das, ohne die geringste Vorwarnung, der totale Rückfall, die PTOSIS MEGALE...........:
"I C H habe geraucht. Im Stiegenhaus, auf dem Weg zur Haltestelle, am Badezimmer-Fenster, wenn die Eltern nicht zu hause waren. Ich hätte nicht rauchen dürfen. Weil ich noch keine 16 Jahre alt war. Wenn ich ehrlich bin, war ich beim Einstieg knapp 14. (Tja, liebe Psychologen in den Fernseh-Talkrunden: die "Jugend " rauchte schon in den späten 60ern "immer früher"). Ich war Schüler und hatte mich sehr erwachsen gefühlt. Mit Zigaretten. Einige Sortenpreise habe ich noch heute im Kopf: Neun Schillinge kostete die Packung Smart Export, elf die Milde Sorte. Die Traum-Zigarette John Player Spezial in der schwarz-goldenen Packung mußte noch über Umwege aus dem Ausland beschafft werden.

Warum das alles nach rund vierzig Jahren wieder so präsent ist? Weil ich eine Meldung gelesen habe. Die EU will neutrale Zigaretten-Packungen in weißer Farbe durchsetzen. Für alle Marken. Zur Unterscheidung soll nur noch in designfreien Buchstaben Marlboro, Memphis oder Nil zu lesen sein. In Trafiken und Kiosken sollen Zigaretten nicht mehr sichtbar lagern. Alles für den Jugend-Schutz. Eigentlich könnte es mir egal sein. Für den Jugend-Schutz bin ich ja keine Zielgruppe, und ich rauche seit vielen Jahren nicht mehr. Ein militanter Nichtraucher bin ich trotzdem nicht geworden. Meinen Zustand definiere ich gern mit toleranter Ex-Raucher.Mehr noch: Immer wenn die Raucher-Debatte verschärft geführt wird, SCHLAGE ICH MICH AUF DIE SEITE DER RAUCHER.
Wie würde ich auf Meldungen über weiße Packungen reagieren, wäre ich heute Raucher mit 15,16 oder 17 ? ICH WÜRDE MIR GLEICH EINE ANHEIZEN. Ich würde den Rauch in die Umgebung blasen. Ich würde sofort eine Schachtel John Player Spezial kaufen. Eines würde ich sicher nicht tun: WEGEN DES EU-DIKTATES DAS RAUCHEN AUFHÖREN......Eines hat BRÜSSEL auf jeden Fall erreicht: Mir fallen nach langer Zeit Zigaretten-Packungen wieder bewußt auf.
Rote, blaue und natürlich die schwarz-goldenen. Das soll alles verschwinden? Ich ertappe mich, an das Ziehen an einer Zigarette zu denken. "Was machst du gerade?" fragt die virtuelle Beschäftigungs-Maschine Facebook bei jeder Anmeldung. Es juckt in den Fingern, "RAUCHEN" einzutippen. Facebook erlaubt alles. Dort habe ich auch Freunde , die ich im echten Leben nicht kenne. WARUM NICHT V I R T U E L L QUALMEN? "RAUCHEN" schreiben. Bei jeder Anmeldung. Kein Husten. Keine gelben Zähne. Bilder von wunderschönen John-Player-Spezial-Packungen lade ich mir auch aus dem Internet . WAS FÜR EIN G E N U S S. Psst-nicht nach "BRÜSSEL" weitersagen.!

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    R A U C H M A C H T D E P R E S S I V   
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Anmeldungsdatum: 26.12.2009
Beiträge: 116
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 Verfasst am: 18.08.2010, 18:35         
   
Das neue Heft Nr.3 FORUM GESUNDHEIT der Salzburger (und wohl auch der oberöst.) Gebiets-Krankenkasse bringt auf der S.26 eine dramatische Meldung, deren Bedeutung nicht hoch genug eingeschätzt werden kann mit folgendem Text: "Passiv-Rauchen schädigt nicht nur die Lunge und den Kreislauf der Betroffenen. Mit der unfreiwilligen Nikotin-Aufnahme steigt auch die Anfälligkeit für DEPRESSIONEN und andere psychische Erkrankungen. Denn eine nun veröffentlichte Studie zeigt auf, daß der sogenannte "SECOND-HAND-SMOKE" auch die geistige Gesundheit belastet. Das folgern Mediziner vom UNIVERSITY COLLEGE LONDON aus einer Langzeitstudie an 5.560 Nichtrauchern und 2.595 Rauchern, die zu Beginn der Erhebung im Jahre 1998 als psychisch gesund eingestuft worden waren.
Bis zum Ende der Studie im Jahr 2003 diagnostizierten die Forscher bei 14,5 Prozent der Teilnehmer psychische Störungen. In einer sechsjährigen Beobachtungsphase nach dem Ende der Studie zählten sie zudem 41 Einweisungen in psychiatrische Kliniken. Dabei zeigte sich eine deutliche Dosis-Wirkung-Beziehung zwischen-auch passiver- Nikotinaufnahme und der Anfälligkeit für DEPRESSIONEN, SCHIZOPHRENIE und ANDERE PSYCHISCHE STÖRUNGEN. Die Studie ist vor allem deshalb ernst zu nehmen, weil die Aussagen zur Rauch-Belastung nicht auf unsicheren Selbstauskünften beruhen, sondern auf der Analyse von Nikotin-Abbauprodukten im Speichel." Ende Zitat.
Im selben Heft der SGKK findet sich auch eine sehr lesenswerte Seite über Rauch-Entwöhnungs-Angebote und ein dramatischer Erfahrungs-Bericht über einen erfolgreichen Ex-horkismos Kapno-daimonikos..... ich werde später noch darauf zurückkommen. Und nun werden wir ein ganz spezielles kapnomanisches Gutachten anfordern über SN-Lokal-Redakteur Othmar B E H R, der uns tiefgründige Rätsel zu lösen aufgibt durch seine postkapnomanischen Rezidiv-Schübe.

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    SKANDALON "R E P U B L I C" Salzburg 1.Teil   
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Anmeldungsdatum: 26.12.2009
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 Verfasst am: 21.08.2010, 11:12         
   
Am Freitag, den 2.Jänner 2009 berichtete SN-Redakteur Peter GNAIGER ausführlich in der kleinen (lokalen) SN auf den S.6+7 über seine Neujahrs-Lokalrunde durch Salzburg-Stadt mit der großen Schlagzeile "RAUCHVERBOT: AUFSCHUB KANN F A L L E WERDEN" und mit dem vielsagenden Untertitel: "RAUCHZEICHEN - Stellen Sie sich vor, es gibt einen neuen Nichtraucherschutz- und fast alles bleibt beim Alten. Ein Lokalaugenschein in der Altstadt." Und dann folgt eine ausführliche Beschreibung über die aktuelle Situation im Cafe "SACHER" mit Interview von Stammgästen und mit Statement der dortigen Chefin Elfriede Kammerhofer. All dies kann jederzeit im Archiv der SN nachgelesen werden im großen Foyer zugänglich rundumdieUhr für jedermann/jedefrau/jedeskind.....und rauchfrei kann dort studiert werden seit Wirksamwerden meiner hier im Forum geposteten Strafanzeige vom Dez.08 !

Wir begleiten nun Peter GNAIGER weiter: nun folgt Besuch im Cafe "BAZAR ALTSTADT", wo Chefin Evelyn BRANDSTÄTTER das Szepter der Machtausübung schwingt mit folgender bemerkenswerter Aussage: "Diese Regelung kann aber zu einer "F A L L E " werden....stinksauer auf die Politiker.....die wälzen wieder einmal alles auf die Gastronomen ab.....dann wurde das Geld zum Fenster rausgeschmissen......Trotzdem fordert auch sie ein absolutes Rauchverbot: "ALLEIN SCHON MEINEN MITARBEITERN ZULIEBE . DIE MÜSSEN JEDEN TAG IN DIESEM QUALM ARBEITEN". Hört und seht also gut, was die "BRANDSTÄTTEREI" alles drauf hat ! Und nun wird es aber sogar "kriminalpolizeilich" spannend, wie es spannender gar nicht mehr geht: wir begleiten Peter Gnaiger nun weiter auf seiner Neujahrsrunde 2009:
"Auf der anderen Seite der Salzach, im Szenelokal R E P U B L I C funktioniert die neue Regelung hingegen perfekt. Der große Raum wurde rauchfrei. "Bei uns war die Bar immer schon räumlich getrennt. Dort wird weiter geraucht. ALLE SIND ZUFRIEDEN" sagt Republic-Chef Michael FASCHING." Nun, liebe Konforisten, merkt euch diese Passage genau : das Republic war und ist eindeutig ein MEHR-RAUM-BETRIEB mit einem eindeutig dominierenden Hauptraum, mit einer hohen Doppel-Flügel-Falttüre zum Nebenraum mit Bar&Co. Und zuletzt im selben Artikel kommt noch zu Wort der ÖHV-Präsi Sepp SCHELLHORN mit folgender schwerwiegender fachmännischer Fest-Stellung: "VERKRÜPPELTE GESETZE MACHEN VERKRÜPPELTE LOKALE - und am Ende kommt sowieso das absolute Rauchverbot."
Dazu gibt es drei Farbfotos aus dem Sacher, dem Republic (Jugendliche ausdrücklich ganz cool ohne Tschick) und als Krönung das krininalpolizeiliche Beweismittel ersten Ranges: BAZAR-ALTSTADT Fürstin Evelyn BRANDSTÄTTER im intensiven Dialog mit Peter GNAIGER: und der hat tatsächlich so einen grausigen Tschick in der hocherhobenen Rechten unweit des deutlich sichtbaren Eheringes und vergiftet in fataler Weise die Atemluft seiner Gesprächs-Genossen.............SKANDALON -SKANDALON - EXOCHOTATON !!!

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    SKANDALON R E P U B L I C Salzburg 2.TEIL   
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Anmeldungsdatum: 26.12.2009
Beiträge: 116
Wohnort: semper ubique
      
 Verfasst am: 21.08.2010, 12:19         
   
"RAUCHER : STREIT NUR AUFGESCHOBEN" schlagzeilt bereits einige Tage später, exakt am Donnerstag, 8.Jänner 2009 der wackere Front-Journalist Thomas HÖDLMOSER in eben derselben kleinen SN auf den S. 12+13 mit folgendem schockierendem Untertitel: "Im "REPUBLIC" ist nach wenigen Tagen das Rauchen wieder erlaubt. Von Anzeigen blieben die Wirte bisher verschont".........."Nur eine (knappe!) Woche galt das Rauchverbot im "REPUBLIC-CAFE" in Salzburg. Jetzt dürfen die Glimmstängel wieder angezündet werden......"Wir haben am Dienstag wieder umgestellt, weil wir solche Einbußen hatten, sagte Michael FASCHING vom "REPUBLIC" den SN......"Die Gäste sind ausgeblieben. Verglichen zur Ferienzeit im Vorjahr hatten wir zwischen 30 und 50 Prozent Umsatz-Einbußen."

Vorerst bleibt also alles beim Alten im REPUBLIC. Möglich ist das deshalb, WEIL FASCHING RECHTZEITIG EIN ANSUCHEN FÜR EINE RÄUMLICHE TRENNUNG von Raucher-und NR-Bereich beim Magistrat EINGEREICHT HAT. Deshalb hat er jetzt bis Ende Juni 2010 mit der Umstellung Zeit. Praktisch im letzten Moment am 29.und 30. Dezember (2008), sei noch eine Unmenge von Ansuchen hereingekommen, sagt Felix HOLZMANNHOFER, der Leiter des zuständigen städtischen Baurechts-Amtes . In Summe seien rund 220 Ansuchen.....eingelangt. Wir sehen also: urplötzlich wurde aus dem eindeutigen Mehr-Raum-Lokal der Vorwoche ein "EIN-RAUM-LOKAL" nach der exakten gesetzlichen Vorgabe des § 18 TabakG idf BGBl.I/120/11.8.2008, um sich 1 1/2 Jahre "AUFSCHUB" zu lukrieren, der zur" FALLE" werden kann, wie wir schon gelesen haben.......zur Falle nun vor allen für jene leitenden Beamten des Magistrates Salzburg, die nun sehr naheliegend und intensiv in den Verdacht, die Anschuldigung, die formelle kriminalpolizeiliche Anzeige und hoffentlich baldigst auch unter die A N K L A G E des AMTS-MISSBRAUCHES nach § 302 StGB kommen ! In diesem Bericht vom 8.1.09 finden wir dann auch noch ein großes Farbfoto vom REPUBLIC mit Kellnerin "ANGELA" und Aschenbecher einladend aufgestellt in provokanter Form in der eindeutigen gesetzlichen Verbots-Zone. All dies kann nun den berufenen Spezial-Ermittlern des BAK WIEN und der KStA Wien in bester und vollauf beweiskräftiger Form im Original vorgelegt werden, zusätzlich zu den Akten der Magistratsabteilungen 1 und 6 !

Und welche epochalen ENUNTIATIONES finden wir unter dem Datum 8.1.09 in unserem schon erwähnten SCHAGERLARIUM HILARIUM FULGENS: Schon auf der 1.Seite der obzit. SN lesen wir: " Es gibt noch keine Anzeigen", sagte Roland Schagerl, der Leiter des Straf-Amts im Salzburger Magistrat, das Rauchverbot sei derzeit "NOCH KEIN B R E N N E N D E S THEMA". Dafür brennt jetzt der Hut umsomehr über den magistratischen Tintenburgen, und die heutige kleine (lokale) SN bringt passend dazu Hochaktuelles aus ANIF bei Salzburg (BH-SL !!!) mit weiteren völlig absurden Herum - Tricksereien und mit ausreichender Wortmeldung von "RAUCH-MARSCHALL" Dietmar ERLACHER, den ich nur auffordern kann, ebenfalls auf der"KORRUPTIONS-STAATSANWALTSCHAFT" WIEN Strafanzeige gem. § 302 StGB zu erstatten.

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    SKANDALON "RE P U B L I C" Salzburg 3.Teil   
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 Verfasst am: 21.08.2010, 13:55         
   
" V O M R A U C H V E R T R I E B E N " ist dann ein volles und ganzes Jahr später tituliert der Leserbrief von Klaus LIEBAU aus 5111 BÜRMOOS bei Salzburg in der kleinen (lokalen) SN vom Freitag, den 8.Jänner 2010 auf der S. 24 ganz am Schluß !! Und nun folgt der vollständige Text dieses Auf-Schreis aus verzweifelter Qual: "Als Musik- Begeisterter besuchte ich vor ca. 2 Wochen im "REPUBLIC" ein sehr gutes Konzert, in der Meinung, daß es ein Rauchverbot bei öffentlichen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen gäbe. Es wurde geraucht, sodaß die Bühne im Nebel verschwand und es mir die Tränen in die Augen trieb.
Noch Tage danach stank das Gewand nach Rauch und ich spürte ein Kratzen im Hals. Leider mußte ich das an sich anspruchsvolle Konzert frühzeitig verlassen. WANN KOMMT ENDLICH EIN RAUCH-VERBOT IN GESCHLOSSENEN RÄUMEN BEI ÖFFENTLICHEN VERANSTALTUNGEN ? Solche Gesetze gibt es bereits in sogenannten Entwicklungs-Ländern !"Ende Zitat........Nun sehen wir auch hier, daß der Magistrat Salzburg in amtsmißbräuchlicher Form nicht nur unterdrückt den Vollzug des § 20 Salzburger VAG (Veranstaltungs-Gesetz), sondern auch des 13 Abs.1 TABAKG seit der epochalen Neufassung durch BGBl.I/167/2004. In den im Internet frei zugänglichen amtlichen " INFORMATIONEN" (durchaus mit Weisungs-Charakter für die Unter-Behörden !!) der zuständigen Oberbehörde unter www.bmg.gv.at/Nichtraucherschutz ist jedoch seit Oktober 2008 in ausführlichster und wohlbegründeter Form unmißverständlich dargelegt, daß nun ab sofort ein striktes und ausnahmsloses RV gilt auch bei allen Veranstaltungen dieser Art und außerdem auch bei allen "GESCHLOSSENEN GESELLSCHAFTEN", die sich in irgendeinem Betrieb einnisten, der unter die neue Regelung der §§ 13 und 13a TG fällt.
Bis heute ist das bei den zuständigen Exekutiv-Behörden auf Bezirks- und auch auf Landes-Ebene "NICHT ANGEKOMMEN", nach wie vor werden völlig rechtswidrige Vorgänge nicht nur kommentarlos geduldet, sondern sogar gefördert durch ausdrückliches Erlaubnis im Wege telefonischer Auskunfts-Erteilung etc.........Ich habe unter Vorlage und Abgabe eines Exemplars des obzit. Leserbriefes und auch noch sämtlicher obzit. Rechtsquellen und Richtlinien persönlich vorgesprochen doppelt im Magistrat Salzburg ungefähr im Februar heuer: sowohl im Strafamt Mag 1/O6 beim Amtsrat SANTNER als auch im Baurechtsamt Mag. 6/ ? bei der diensthabenden Juristin jeweils mit dem dringenden Ersuchen, dies als Anzeige zu werten und sofortige Abhilfe zu schaffen.
Ergebnis war total null. Uns so geht das endlos weiter: auch heute findet sich das "REPUBLIC" unter den aktuellen Skandal-Meldungen in der kleinen SN und es ist überdeutlich zu sehen, daß die Verantwortlichen nach wie vor PROVOKANTEN AKTIONISMUS und KAPNOMANISCHE RECHTS-BEUGUNG dulden und fördern trotz aller Anzeigen, Meldungen und Beschwerden !!!
SKANDALON - SKANDALON - EXOCHOTATON !!!

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 Verfasst am: 21.08.2010, 15:11         
   
"RAUCHEN LEICHT SIE DA ? UM GOTTES WILLEN !" schlagzeilt der stadtbekannte PROVOKATOR GENERALIS der SN , der umtriebige Lokal-Rechercheur Christian R E S C H in der kleinen (lokalen) SN vom Freitag, den 2.Juli heuer auf den vollständigen S. 2+3 (abgesehen vom brutalen "eye-catcher" auf der ersten Seite !) In dieser Großreportage provoziert Christian R. in allen Lokalen, indem er seine berüchtigte Unschulds-Miene aufsetzt und sich überall in der Verbots-Zone eine anheizt und losqualmt. Wir konzentrieren uns hier nun auf seinen letzten Einsatzort, auf das legendäre "REPUBLIC", das früher einmal das "Stadt-Kino " war. und so lautet sein Bericht vom Front-Einsatz an der letzten Kampf-Raucher-Stelle: "K E U C H. Wird Zeit, den Versuch abzubrechen, schon aus gesundheitlichen Gründen.
Aber ein Lokal geht noch. Das Cafe "REPUBLIC" auf dem Anton-Neumayr-Platz. Auch hier Aschenbecher auf allen Tischen, nur nicht ganzhinten, bei der Bar. Die letzte Zigarette wird entflammt. Einatmen. Ausatmen. Die Lungenflügel protestieren. Die Kellner im Lokal protestieren nicht. Die Erklärung: auch hier werde der größere Raum flugs zum NEBEN-RAUM umdeklariert, erklärt eine Dame .Wie das funktioniert? In den zukünftigen HAUPT-RAUM" - das ist der kleine neben der Bar- kommen einfach so viele Tische und Sessel, daß dort mehr Sitzplätze vorhanden sind als im großen Saal. Dort werden wiederum mehr Steh-Plätze eingerichtet, Sitzplätze dafür reduziert. K R E A T I V ist das jedenfalls. Resümee der Aktion: Die Lokalbetreiber wissen ganz genau, was in puncto TabakG auf sie zukommt.
Die meisten achten penibel auf die Einhaltung der Nichtraucherbereiche. Einige setzen auf recht originelle Lösungen, um ihren attraktivsten Raum Rauchern weiterhin zugänglich zu machen. Bernd HUBER vom Büro des zuständigen VBM PREUNER (ÖVP): "Mal schauen, ob sie damit durchkommen" Ende Zitat. Wir sehen also hier erneut, wie "ZAUBER-MEISTER" Michael FASCHING als passionierter Verwandlungs-Künstler "F L U G S", also nur im Handumdrehen, aus seinem Republic wieder ein "MEHR-RAUM-LOKAL" macht, obwohl er länger wie 1 1/2 Jahre ein fiktives "EIN-RAUM-LOKAL" mit "UMBAU-ANTRAG" geführt hat. Und wieder hat der Magistrat Salzburg alle Augen zugedrückt, soferne er solche überhaupt hat. Für wie blöd halten die Verantwortlichen dort eigentlich das "VOLK", das mit offenen Augen unterwegs ist und mit empfindlicher Nase ?

Und in der heutigen kleinen (lokalen) SN findet das perfekte Fortsetzung: das wahrhaft höllische Kapnomanisten-Duo der SN berichtet ausführlich über " R A U M - D E U T U N G E N" diverser anderer Zauber-Künstler unter den Salzburger Gastronomen.
Wir werden also einen speziellen Kurs in "RAUM - PHILOSOPHIE" absolvieren müssen, Zaubermeister Michael Fasching wird diesen Kurs leiten zusammen mit unserem hochqualifizierten "DRAUF-TUSCHER" vom Strafamt.
Und unser "OPTIMUS VOLXI KOSTELKA" wird am kommenden Dienstag hier im Schloß Mirabell aus dem Staunen nicht mehr rauskommen, wenn beide soeben erwähnten "Raum-Kapazunder" nicht nur authentische Interpretationen liefern, sondern an Ort und Stelle gleich vorführen..........."AUS EINS MACH ZWEI - AUS ZWEI MACH EINS - AUS EINS MACH ZWEI" in endloser und beliebiger Serie !?

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 Verfasst am: 21.08.2010, 19:33         
   
Nach einem tagesaktuellen Lokal-Augenschein soeben im "Republic" und auch im "Bazar Europark" gibt es jetzt noch etliche wichtige Ergänzungen, verbunden mit Analyse des heutigen Berichtes in der kleinen SN von Peter GNAIGER und Christian RESCH mit der aufreißerischen Schlagzeile: "NICHTRAUCHER MÜSSEN IN ANIFER LOKAL VOR DIE TÜR" und mit dem "meteorologischen" Untertitel, der die "Wettersituation" schon mit dem 1.Wort treffend darstellt: "VER-NEBELT.
Seit 1.Juli müßte jedes größere Lokal im "Hauptraum" das Rauchen verbieten. Um sich das zu ersparen, entwickeln Wirte viel FANTASIE." Dann wird ausführlich berichtet über ein Gast-Lokal der FRIESACHER-SIPPSCHAFT, die bekanntlich nicht weniger umtriebig und "kreativ" ist wie die gesamte "BRANDSTÄTTEREI" aus Liefering. Dann wird berichtet vom "CARPE DIEM" in der Altstadt mit einer ebenfalls neuen und sehr gewagten "RAUM-DEUTEREI".
Und schon befinden wir uns wieder bei Johannes Brandstätter im BAZAR EUROPARK und seinen neuesten Schmähs.............Man höre + staune: "Johannes Brandstätter W I R D sein Cafe Bazar im EP mit einer GLAS-WAND abtrennen......."der NR-Bereich befindet sich bei mir dann beim Eingang", sagt er. Das müsse sein, weil KEIN TABAK-RAUCH in das EKZ gelangen dürfe. Daß dieser NR-Bereich nur etwa ein Drittel des gesamten Lokals ausmacht, gleicht er mit der Bestuhlung aus. "Da werden 81 Sitz-Gelegenheiten geschaffen", sagt er. "Im hinteren Bereich sind es N U R 80".........jö, schau doch mal, wer hat dem J.Brandstätter das alles nun "ERFOLGREICH" vorgebetet, sodaß er es so artig nachbeten kann, wer oder was hat nun endlich "M E T A - N O I A " hervorgebracht ?
Es geschehen also nun wirklich Zeichen und Wunder, fast biblisch anmutende "TERATA KAI SEMEIA". Und nun weiter im Text: "Eine ähnliche L Ö S U N G PRAKTIZIERT bereits seit Wochen das Lokal REPUBLIC , in der die Nichtraucher in ihrem Bereich vor lauter Möbel fast schon die Stühle nicht mehr sehen. Eine Praxis, die beim zuständigen Salzburger Strafamt für SCHMUNZELN sorgt. Amtsleiter Robert SCHAGERL betont aber, daß die Kontrolleure in jedem Lokal "eine Interpretation im Sinne des Gesetzes" vorzunehmen hätten.
Heißt im Klartext: Was offensichtlich kein Hauptraum sei, werde auch nicht als Hauptraum anerkannt.
"Aber wir sehen uns jeden einzelnen Fall persönlich an". Nun gut, wir werden sehen, was aus dem "schagerlschen Schmunzeln" noch wird in den nächsten Tagen, wenn er mit dem Zauberkünstler M.Fasching vom Republic zusammenkracht - dort zeigt sich aktuell noch kein Einlenken, aber die nächste Woche wird wesentliche Veränderung erzwingen - und sei es die "probeweise" behördliche Schließung des Lokals für eine Nachdenk-Pause.

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