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Nachrichten - admin

3946
Gäste haben schon ausgedämpft, Wirte hadern noch mit dem Verbot

Die Zigarette muss draußen bleiben

BRAUNAU.

Eine Zigarette zum Kaffee oder zum Bier – das geht nur noch im Raucherbereich von Lokalen.
Seit gut zwei Monaten ist das neue Gesetz in Kraft. Viele verstoßen dagegen, eine Anzeigenflut ist die Folge.
„Es sind schon jede Menge anonyme Anzeigen eingetroffen“, berichtet Raimund Schwarzmayr von der Bezirkshauptmannschaft (BH). Kontrollen werden von der BH nicht gemacht, sie stattet lediglich angezeigten Wirten einen Besuch ab. „Bisher haben wir bei jedem Wirt, der angezeigt wurde, auch einen Verstoß vorgefunden“, erklärt der Beamte. Saftige Strafen sind die Folge. Die Wirte müssen bei klaren Verstößen bis zu 10.000 Euro blechen. Schonfrist gibt es nicht mehr!

Anmerkung:
"Jede Anzeige, nach Kontrolle der Behörde, ein Strafbescheid!"
BM. Stöger, Hinterleitner ff. auf was warten Sie noch, als endlich ein generelles Rauchverbot in allen Lokalen und öffentlichen Gebäuden!


http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/braunau/art14857,462862

3947
Welt, außerhalb Europa / Russland
« am: September 16, 2010, 01:56:18 Vormittag »


Minister fordert Russen zum Trinken und Rauchen auf

01.09.2010 | 17:16 |   (DiePresse.com)

Russlands Finanzminister Alexej Kudrin sorgt mit einem kuriosem Vorschlag für Aufsehen: Um die Steuereinnahmen zu erhöhen, sollen sich die Bürger Alkohol und Nikotin hingeben: "Wer Wodka trinkt, hilft dem Staat."

Der russische Finanzminister Alexej Kudrin hat ein einfaches Rezept zur Aufbesserung der Staatsfinanzen: Er rief seine Landsleute am Mittwoch zum Rauchen und Trinken auf, um so die Steuereinnahmen zu erhöhen.
"Wer trinkt und raucht, hilft dem Staat"

"Damit die Leute es verstehen: Wer Wodka trinkt und raucht, hilft dem Staat." Indem jemand eine Packung Zigaretten rauche, trage er finanziell dazu bei, soziale Probleme zu lösen, führte Kudrin nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax aus.

In Russland sterben jedes Jahr Experten zufolge eine halbe Million Menschen am übermäßigen Genuss von Wodka und anderen Alkoholika.

3948
Welt, außerhalb Europa / Amerika - Nichtraucherschutz
« am: September 16, 2010, 01:44:51 Vormittag »

http://derstandard.at/1282979855011/New-York-plant-Rauchverbot-im-Freien
New York plant Rauchverbot im Freien
15. September 2010,
Autos dürfen qualmen, Menschen nicht: New York City - Foto: REUTERS/Shannon Stapleton
.............



Wer im Central Park eine Zigarette anzündet, soll Strafe zahlen
http://www.sueddeutsche.de/panorama/rauchverbot-total-in-new-york-no-smoking-im-park-1.51111
Rauchverbot total in New York No Smoking im Park
Seit sechs Jahren darf in New Yorker  Büros nicht mehr geraucht werden. Wer eine Raucherpause einlegen will, muss vor die Tür.
Bald ist vielleicht auch das nicht mehr erlaubt: Bald müssen sich Raucher in New York womöglich heimlich in die Büsche schlagen, wenn sie sich eine Zigarette zwischendurch anzünden wollen.
..........


Von Astrid Bischof

Vorbei der blaue Dunst: In Parks, auf Spielplätzen und an den Stränden New Yorks könnte bald ein umfassender Nichtraucherschutz gelten.

3949

http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&view=article&id=478:nein-zur-marlboro-ja-zum-joint&catid=1:erstaunliches

Nein zur Marlboro, ja zum Joint     

Grüne Nichtrauchersheriffs
Auch die GRÜNEN wollen nun beim Thema "Nichtraucherschutz" mitmischen. Seitdem der
ehemalige kettenrauchende Parteischef A. Van Der Bellen in Pension ist, fällt es auch leichter
die Anliegen der Nichtraucher zu vertreten.

Da den grünen Parteigenossen die momentane Raucher-Nichtraucherregelung in den heim-
ischen Lokalen nicht gefällt, fordern sie für die Gastronomie ein komplettes Rauchverbot. Viel-
leicht kommt es noch soweit, dass sie sich dem "Rauchersheriff Dietmar Erlacher" anschliessen.


Grüne Spezialisten
Auf der Webseite "favoriten.gruene.at " stellen selbsternannte Spezialisten fest, was ohnehin
ein jeder Mensch weiß. Das Rauchen eine Sucht ist, die Gesundheit der Raucher gefährdet,
das Rauchen Lungenkrebs verursacht, usw., usw. Sie meinen auch, dass viele Lokalbesitzer
ums Geschäft bangen, falls sie ihren Gästen das Rauchen verbieten.

Momentane Situation ist O.K.
Wir finden die momentane Regelung mit Raucher und Nichtraucherlokalen eigentlich in Ord-
nung. So kann sich jeder Konsument aussuchen, welches Lokal er besuchen will. Auch für die
Lokalbetreiber ist es optimal, da sie wählen können, ob sie ihren Gästen das Rauchen erlauben
oder verbieten wollen.

In Lokalen ab einer gewissen Grössenordnung, sind ohnehin räumliche Trennungen vorge-
schrieben. Das ist den GRÜNEN aber zuwenig, den sie meinen dass ohne Strafmassnahmen
und mehrmalige Kontrollen, das Rauchverbotsgesetz keinen Erfolg bringen wird.

GRÜNE sind besorgt
An und für sich wäre dieses Thema nicht wirklich aufregend, wenn da nicht folgender Aspekt
wäre. Da setzt sich eine Partei für ein absolutes Rauchverbot ein, da sie sich um die Gesund-
heit der Bevölkerung sorgt.

Drogenfreigabe
Die selbe Partei plädiert aber bereits seit Jahren, für die Freigabe von "leichten" Drogen
wie Haschisch und Marihuana. Das Nikotin ein schädlicher Giftstoff ist, ist unbestritten.
Aber Nikotin macht im Gegenteil zu Haschisch und Marihuana nicht "stoned".

Ein Zigarettenraucher ist nach dem Genuss einer Zigarette nicht geistig umnebelt, was man
ja von einem Jointraucher nicht behaupten kann. Aber vielleicht ist die Stratgegie Zigarette
"nein", Joint  "ja" von den GRÜNEN beabsichtigt.

Möglicherweise in der Wahlkabine optimal
In Zeiten wo die GRÜNEN einen permanenten Stimmenverlust erleiden, ist es vielleicht
besser wenn der Wähler in der Wahlkabine nicht ganz nüchtern ist, um so manche erstaun-
lichen Wahlversprechen der Grünen Fraktion zu glauben.

Aber lassen wir einmal den Sarkasmus sein. Eines steht mit Sicherheit fest, keine Partei
hat zur Zeit in dieser Angelegenheit,  mehr an Doppelmoral zu bieten.

*****

2009-12-05

http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&view=article&id=478:nein-zur-marlboro-ja-zum-joint&catid=1:erstaunliches


3950
http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&view=article&id=71:nichtraucher&catid=1:erstaunliches


Smoking Joe     

Rauchverbot in der Gastronomie

Ab 1.Jänner 2009 gilt dieses generelle Rauchverbot aufgrund der Tabakgesetznovelle
nun auch bei uns in der Gastronomie und Hotellerie.
Während in anderen Ländern der EU ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie
verhängt wurde, war man in Österreich wenigstens so intelligent einige Ausnahmen
zu schaffen. Bei unserem Nachbarn Deutschland führte das Rauchverbot zu existenz-
iellen Zuständen. Zahlreiche Gastrobetriebe schlitterten in die Pleite und andere
wurden erfinderisch. Sie gründeten Raucherklubs in ihren Lokalen um nicht in
Konkurs gehen zu müssen. Politiker die sich zuerst für das Rauchverbot stark ge-
macht hatten, mußten nun über Nacht ihre Meinung ändern und eine neuerliche
Gesetzesänderung mußte durchgeführt werden.
Das wollte man sich offensichtlich bei uns ersparen und so entstand eine typische
österreichische Lösung.
 
„Nichtraucherschutz in Räumen der Gastronomie“
§ 13a. (1) Unbeschadet arbeitsrechtlicher Bestimmungen und der §§ 12 und 13 gilt
Rauchverbot in den der Verabreichung von Speisen oder Getränken an Gäste dienenden
Räumen
1.der Betriebe des Gastgewerbes gemäß § 111 Abs. 1 Z 2 der Gewerbeordnung 1994
(GewO), BGBl. Nr. 194/1994, in der geltenden Fassung, 4 von 6
610 der Beilagen XXIII. GP - Regierungsvorlage – Gesetzestext
2.der Betriebe des Gastgewerbes mit einer Berechtigung zur Beherbergung von Gästen
gemäß § 111 Abs. 1 Z 1 oder Abs. 2 Z 2 oder 4 der GewO,
3. der Betriebe gemäß § 2 Abs. 9 oder § 111 Abs. 2 Z 3 oder 5 der GewO.
Als Ausnahme vom Verbot des Abs. 1 können in Betrieben, die über mehr als eine für
die Verabreichung von Speisen oder Getränken an Gäste geeignete Räumlichkeit verfügen,
Räume bezeichnet werden, in denen das Rauchen gestattet ist, wenn gewährleistet ist,
dass der Tabakrauch nicht in die mit Rauchverbot belegten Räumlichkeiten dringt und das
Rauchverbot dadurch nicht umgangen wird. Es muss jedoch der für die Verabreichung von
Speisen oder Getränken vorgesehene Hauptraum vom Rauchverbot umfasst sein, und es
darf nicht mehr als die Hälfte der für die Verabreichung von Speisen oder Getränken
vorgesehenen Verabreichungsplätze in Räumen gelegen sein, in denen das Rauchen
gestattet wird.
 3.Das Rauchverbot gemäß Abs. 1 gilt ferner nicht, wenn nur ein für die Verabreichung
von Speisen oder Getränken an Gäste geeigneter Raum zur Verfügung steht, und
1. der Raum eine Grundfläche von weniger als 50m2 aufweist, oder,
sofern der Raum eine Grundfläche zwischen 50m2 und 80m2 aufweist, die für eine Teilung
des Raumes zur Schaffung eines gesonderten Raumes für den im Abs. 2 genannten Zweck
erforderlichen baulichen Maßnahmen aufgrund einer rechtskräftigen Entscheidung der nach
den bau-, feuer- oder denkmalschutzrechtlichen Vorschriften zuständigen Behörde nicht
zulässig sind. . . . . . . . . . . . .
 
Kennzeichnungspflicht
§ 13b. (1) Rauchverbote gemäß den §§ 12 und 13 sind in den unter das Rauchverbot fallenden
Räumen und Einrichtungen durch den Rauchverbotshinweis „Rauchen verboten“ kenntlich zu
machen.
(2) Anstatt des Rauchverbotshinweises gemäß Abs. 1 können die Rauchverbote auch durch
Rauchverbotssymbole, aus denen eindeutig das Rauchverbot hervorgeht, kenntlich gemacht
werden.
(3) Die Rauchverbotshinweise gemäß Abs. 1 oder die Rauchverbotssymbole gemäß Abs. 2 sind
in ausreichender Zahl und Größe so anzubringen, dass sie überall im Raum oder der Einrichtung
gut sichtbar sind.
(4) In Betrieben gemäß § 13a Abs. 1 ist kenntlich zu machen, ob in den der Verabreichung von
Speisen oder Getränken an Gäste dienenden Räumen Rauchverbot gilt oder nicht, oder, sofern
Rauchverbot nicht gilt, das Rauchen vom Inhaber gestattet wird oder nicht. In Räumen, in denen
geraucht werden darf, hat die Kennzeichnung überdies den Warnhinweis „Rauchen gefährdet Ihre
Gesundheit und die Gesundheit Ihrer Mitmenschen“ zu enthalten und ist die Kennzeichnung in
ausreichender Größe und Zahl so anzubringen, dass sie überall im Raum gut sichtbar und der
Warnhinweis gut lesbar ist   . . . . . . . . . . . . . .
 
Kaffehauskultur
Offensichtlich weis man im realitätsfremden, abgehobenen EU-Parlament nicht, warum
Menschen überhaupt in ein Kaffehaus gehen. Vielleicht hätte man den dort ausgemuster-
ten Politikern einen Kurs in Kulturgeschichte bezahlen sollen. Es gibt Traditionen die
man nicht einfach per Gesetz abschaffen kann.
Seit Jahrhunderten besuchen Menschen Kaffehäuser und Gaststätten um vom Alltag
abzuschalten. Sich bei einer Tasse Kaffe, beim einem Gläschen Wein oder sonstigen
Getränken, verbunden mit dem Genuss einer Zigarette oder Zigarre, mit anderen
Leuten zu kommunizieren oder einfach die Tageszeitung zu lesen.
Das ist Kaffehauskultur. Ob nun der Genuss von Koffein, Alkohol oder Nikotin beson-
ders sinnvoll und gesund ist, ist eine andere Frage. Aber solange diese Staaten, Milliar-
den am Verkauf dieser Genussmitteln verdienen ist es mehr als scheinheilig, unter dem
Deckmäntelchen des Nichtraucherschutzes ein derartiges Verbot zu erlassen.
Aber Gott sei Dank haben einige österreichische Politiker erkannt, daß man nicht jeden
EU-Schwachsinn mitmachen muß und haben eine „wasch mich – aber mach mich nicht
nass“ -Lösung gefunden.

Stauni

http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&view=article&id=71:nichtraucher&catid=1:erstaunliches

3951

http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&view=article&id=94:berufsdenunziant-niktonsheriff&catid=1:erstaunliches

Berufsdenunziant Nikotinsheriff     

Schwachpunkt Mensch   
   
Über den Sinn oder Unsinn des Rauchens zu disktutieren wird wahrscheinlich sinnlos
sein. Das es ungesund ist, stinkt und viel Geld kostet ist unbestritten. Jeder vernüftige
Mensch müßte daher von sich aus Nichtraucher sein. Aber die Unvernunft ist eben eine
Schwäche der Menschheit.
   
Wenn man davon ausgeht das Rauchen wirklich so extrem schädlich für Aktiv – und
Passivraucher ist, wäre es doch vernünftiger Nikotin zur illegalen Droge zu erklären
und es gesetzlich zu verbieten.
Dem Finanzminister scheint die Gesundheit seiner rauchenden Mitbürger aber nicht
so wirklich am Herzen zu liegen, verdient er doch bei jeder Packung gute 50 % mit.

Zwei Fliegen mit einer Klappe

Also hat man lieber ein Gesetz gebastelt, bei dem die Strafverfolgung erstaunlich ist.
Nach diesem Gesetz können Menschen bestraft werden, die gar keine Straftat
begangen haben.
Es genügt lediglich das „..sie dafür Sorge zu tragen haben...“, so der lapidare
Gesetzestext, ein anderer die Tat nicht begeht. Wie das funktionieren soll, darüber
schweigt sich der Gesetzgeber aus.

Allerdings schlägt hier der Staat zwei Fliegen mit einer Klappe. Nämlich einerseits
kassiert er horrende Steuern für Tabakware und anderseits kassiert er Strafen, wenn
diese nicht „ordnungsgemäß“ konsumiert werden.

Wir ersuchen um Entschuldigung das wir Ihnen hier einen trockenen Gesetzes-
text wiedergeben, der jedoch interessant ist weil er die betreffenden Passagen
beinhaltet.

„Obliegenheiten betreffend den Nichtraucherschutz
§ 13c. (1) Die Inhaber von
BGBl. I - Ausgegeben am 11. August 2008 - Nr. 120
1.Räumen für Unterrichts- oder Fortbildungszwecke oder für schulsportliche
Betätigung gemäß § 12,
2. Räumen eines öffentlichen Ortes gemäß § 13,
3. Betrieben gemäß § 13a Abs. 1,
haben für die Einhaltung der Bestimmungen der §§ 12 bis 13b einschließlich
einer gemäß § 13b Abs. 4 erlassenen Verordnung Sorge zu tragen.
(2) Jeder Inhaber gemäß Abs. 1 hat insbesondere dafür Sorge zu tragen, dass
1. in einem Raum gemäß § 12 Abs. 1 nicht geraucht wird;
2.in einem Raum gemäß § 12 Abs. 2, soweit Rauchverbot gilt, nicht geraucht wird;
3.in den Räumen eines öffentlichen Ortes, soweit nicht die Ausnahme gemäß
§ 13 Abs. 2 zum Tragen kommt, nicht geraucht wird;
4.in den Räumen der Betriebe gemäß § 13a Abs. 1, soweit Rauchverbot besteht
oder das Rauchen gemäß § 13a Abs. 4 nicht gestattet werden darf, weil für den Betrieb
ein Kollektivvertrag gemäß § 13a Abs. 4 Z 1 bis 4 nicht gilt, nicht geraucht wird;
5.in jenen Räumen der Betriebe gemäß § 13a Abs. 1, in denen das Rauchverbot wegen
Vorliegens einer der Voraussetzungen gemäß § 13a Abs. 2 oder 3 nicht gilt, das Rauchen
nur gestattet wird, wenn für den Betrieb ein Kollektivvertrag gemäß § 13a Abs. 4 Z 1 bis
4 gilt;
6.die Bestimmungen des § 13a Abs. 4 Z 4 oder Abs. 5 hinsichtlich Jugendlicher oder
werdender Mütter eingehalten werden,
7.der Kennzeichnungspflicht gemäß § 13b oder einer gemäß § 13 Abs. 5 erlassenen
Verordnung entsprochen wird.“

20.Dem § 14 werden folgende Abs. 4 und 5 angefügt:
(4) Wer als Inhaber gemäß § 13c Abs. 1 gegen eine der im § 13c Abs. 2 festgelegten
Obliegenheiten verstößt, begeht, sofern die Tat nicht den Tatbestand einer in die Zu-
ständigkeit der Gerichte fallenden strafbaren Handlung bildet oder nach einer anderen
Verwaltungsstrafbestimmung mit strengerer Strafe bedroht ist, eine Verwaltungsüber-
tretung und ist mit Geldstrafe bis zu 2000 Euro, im Wiederholungsfall bis zu 10 000 Euro
zu bestrafen.
(5) Wer an einem Ort, an dem gemäß den §§ 12 Abs. 1 oder 2, 13 Abs. 1 oder 13a Abs. 1
Rauchverbot besteht oder an dem das Rauchen vom Inhaber nicht gestattet wird, raucht,
begeht, sofern der Ort gemäß § 13b Abs. 1 bis 4 oder einer gemäß § 13b Abs. 4 erlassenen
Verordnung gekennzeichnet
ist und die Tat nicht den Tatbestand einer in die Zuständigkeit der Gerichte fallenden straf-
baren Handlung bildet oder nach einer anderen Verwaltungsstrafbestimmung mit strengerer
Strafe bedroht ist, eine
Verwaltungsübertretung und ist mit Geldstrafe bis zu 100 Euro, im Wiederholungsfall bis
zu 1 000 Euro zu bestrafen.“

Jeder Verantwortliche kann bestraft werden

Laut diesem Gesetz kann jeder Verantwortliche einer gesetzlichen Nichtraucherzone
bestraft werden, wenn er es nicht verhindert hat, daß sich jemand eine Zigarette anraucht.
Da wird sich aber der Herr Amtsdirektor eines Magistrates freuen, wenn ihm demnächst
ein Strafbescheid ins Haus flattert, weil jemand am Bezirksamt geraucht hat und er das
nicht zu verhindern wußte.

Raucherverbot auch im Bordell

Das es nicht unbedingt notwendig ist in einem Speiselokal zu rauchen ist einzusehen.
Aber dieses Gesetz schließt auch Cafehäuser, Weinhallen, Nachtclubs, Branntweiner
udgl. ein. Das für derartige Lokale, deren Besuch ausschließlich zur Unterhaltung
eines bestimmten Personenkreises dient, ebenfalls das Rauchverbot gilt ist erstaun-
lich.
Der Grund für unseren heutigen Beitrag ist nämlich jener, daß es zu zahlreichen Anzeigen
gegen Betreiber von Gastgewerbebetrieben gekommen ist, die von selbsternannten
Nikotinsheriffs anonym erstattet wurden.

Weites Betätigungsfeld
   
Für diese Nikotinsheriffs, die in unseren Augen nicht anderes als Berufsdenunzianten
sind, tut sich doch ein weites Betätigungsfeld auf.
Sie sollten dieses unbedingt erweitern und auch Magistrate und Gerichte aufsuchen,
um dort ihre anonymen Anzeigen gegen die Verantwortlichen zu erstatten, wenn sie
vielleicht einen nervösen Raucher entdecken, der sich vor einer Verhandlung noch eine
Zigarette ansteckt.
Dann wird die, bis jetzt ohnehin nicht sonderlich gute Presse für diese Denunzianten,
wahrscheinlich „amtswegig“ verstummen.

Aber ein Gutes hat das Rauchverbot für diese denunzierenden Nikotinrambos auch.
Sollte ihnen ihre bessere Hälfte auf den nächsten Bordellbesuch draufkommen,
können sie sich immerhin rausreden, es wäre nur im „Namen des Nichtraucherschutzes“
geschehen. Ohne Lokalaugenschein hätten sie doch keinen Raucher erwischt und
können damit jede andere Absicht für ihren Puffbesuch in Abrede stellen.

Stauni

http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&view=article&id=94:berufsdenunziant-niktonsheriff&catid=1:erstaunliches

3952

Den Medien ist zwar dieser Tage zu entnehmen, dass in Wien, nach Innsbruck, auch ein "Genlabor" notwendig ist, aber ........!
Erlacher könnte jedoch für genügend Geschäft sorgen, wenn er die Zigarettenkippen den Meldungen seiner 524 Rauchsheriffs gleich beilegt.
"Damit hätten wir gleich die Adresse des Rauchers, denn bisher haben wir die nicht anzeigen können", sagt Erlacher beim Interview am 1.April.



Das Raucher-Gen      Zurück       Drucken      E-Mail

Beginn der Raucherkarriere
Haben wir bis jetzt geglaubt, dass der Beginn einer Raucherkarriere auf Grund jugendlicher
Unvernunft, gekoppelt mit Werbung der Tabakindustrie zusammenhängt, sind wir nun eines
Besseren belehrt worden.

Ein vom Raucher-Gen befallener Mensch: http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&view=article&id=679:das-raucher-gen&catid=1:erstaunliches

Es sind nicht Marlboro-Man und Casablanca-Idylle die Jugendliche zu ihren ersten Gehversu-
chen auf dem Nikotinpfad veranlassen, NEIN es ist einkörpereigenes Gen dass bestimmt ob
und wie viel jemand raucht.

Ein Gen ist schuld
Darf man einer heutigen Meldung auf http://tirol.orf.at/ Glauben schenken, ist das Rauchen
genetisch bedingt. In einer internationalen Studie, deren Leitung eine namentlich nicht ge-
nannte Wissenschafterin über hatte, wurde die sogenannte Genregion "15g25" entdeckt.

Dieses Gen bestimmt, wie oft ein Raucher täglich zur Zigarette greift. Genauere Analysen
stehen allerdings noch aus. Auf jeden Fall steht fest, dass sich drei Gene in der Region
"15g25" mit der Aufnahme von Nikotin befassen.

Was macht nun Rauchersheriff Erlacher?
Erstaunlich was die Wissenschaft so zu Tage fördert. Sollte dies wissenschaftlich fundiert
werden, haben es Berufs-Denunzianten a la Erlacher und Co in Zukunft schwer. Für gene-
tische Veranlagungen kann man nicht bestraft werden.

Dass ist natürlich alles Schwachsinn, denn was hat das Gen gemacht ehe das Tabakrauchen
in Europa eingeführt wurde. Und wieso gibt es eine doch beachtliche Anzahl von Personen,
welche sich das Rauchen abgewöhnt haben.

Vermutlich Tabakkonzern im Hintergrund
Folgt man dieser erstaunlich wissenschaftlichen Studie, wäre es möglich durch Willens-
stärke eine genetisch bedingte Sucht im eigenen Körper zu heilen. Wir glauben eher, dass
diese Studie von irgendeinem Tabakkonzern in Auftrag gegeben wurde, um irgendwelche
weitere Klagen abzuwenden.

*****

2010-04-26

http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&view=article&id=679:das-raucher-gen&catid=1:erstaunliches


3953


GEWERBEBERECHTIGUNG  ENTZOGEN  -  Kein Nichtraucherschutz


Erstens automatisch bei den Sammelanzeigen
und zweitens
wenn wir erfahren, dass das Lokal das dritte Mal angezeigt wird.

Wir beantragen die Entziehung der Konzession, wie es in der Gewerbeordnung bei Unzuverlässigkeit vorgesehen ist!

Vorerst so lange, bis der Umbau zum Nichtraucherschutz lt. Tabakgesetz beendet ist,
aber bei einer weiteren Wiederholung: auf Dauer!


3954
1 - Wien / Wien: Kein Nichtraucherschutz in Bordellen
« am: September 16, 2010, 00:28:49 Vormittag »


Oh jeh,

auch noch Zugabe!




http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&view=article&id=771:nichtraucherschutz-im-dritten-reich&catid=1:erstaunliches



Rauchen ist schädlich
Über den Sinn oder Unsinn des Rauchens zu disktutieren wird wahrscheinlich sinnlos
sein. Das es ungesund ist, stinkt und viel Geld kostet ist unbestritten. Jeder vernünftige
Mensch müßte daher von sich aus Nichtraucher sein. Aber die Unvernunft ist eben eine
Schwäche der Menschheit.

Gesetz ist in Kraft und das Vernadertum blüht
Seit 1.Juli ist es nun soweit. Das heftig umstrittene Gesetz zum Schutz der  Nichtraucher ist in
Kraft getreten.  Durch die Worte des  Gesundheitsministers  Alois  Stöger:  "Wenn Wirte das
Tabakgesetz nicht einhalten, wird es hohe Strafen geben. Dafür werde ich mich stark machen"
oder "Ich erwarte mir viele Anzeigen", ist offensichtlich das befürchtete Vernadertum eingetre-
ten.

Seit der Einführung des Rauchergesetzes sind allein in Wien rund 4.500 Anzeigen gegen
Wirte erstattet worden, die sich nach Angaben der selbsternannten Rauchersheriffs nicht
an das Gesetz hielten.

Die Konkurrenz vernichten
Diese Anzeigen wurden vorwiegend von Berufs- oder Hobbydenunzianten erstattet, da die
Gaststätten von den  Ämtern kaum aktiv  kontrolliert  wurden.  Zirka 1.300  Lokalbetreiber
wurden mit Geldstrafen von durchschnittlich  1.000,- Euro belegt. Damit ist die Rechnung
des Gesundheitsministers voll aufgegangen.

Wer sind die Leute welche sich auf einmal bemüßigt fühlen, Anzeigen am laufenden Band
zu erstatten. Nun, ein Teil wird sich sicher aus der Konkurrenz rekrutieren. Denn so einfach
wird man kaum wieder einen Mitbewerber in die Pleite schicken können.

Inanspruchnahme ärztlicher Hilfe wird empfohlen
Der überwiegende Teil sind offensichtlich Erscheinungen wie der allseits bekannte und
selbst ernannte Rauchersheriff Dietmar Erlacher. Diese Leute besuchen nun Lokale, die
sie vor dem  Inkrafttreten des  Gesetzes nie betreten hätten.  Ihr einziger Grund für ihren
Lokalbesuch ist es zu schauen, ob es etwas zum Vernadern gibt.

Unserer Meinung nach sollten diese Denunzianten unbedingt ärtzliche Hilfe in Anspruch
nehmen,  denn es  erscheint nicht normal  plötzlich Anzeigen gegen Lokalbetreiber zu
erstatten, in deren Lokale diese  Personen früher noch nie einen  Schritt gesetzt haben
und auch nicht setzen würden.

Alles schon da gewesen
Aber eine solche Anti-Raucher-Kampagne ist nichts neues, denn Adolf Hitler war ein mili-
tanter Nichtraucher. Und so wurde bereits im Dritten Reich eine Raucherhatz betrieben
und das Vernadertum gefördert. Unter diesem "Link" finden Sie einen aufschlussreichen
Beitrag.

(Screen: wikipedia.org/)

Interessantes Sujet aus dem Dritten Reich

Fördergelder und Werbung sind kein Problem
Interessante Nebenaspekte dieser ganzen Angelegenheit sind aber, dass der Tabakanbau
mit EU-Gelder gefördert wird und in  Österreich die Firma  "Tobaccoland"  ganz ungeniert
Werbung für ihre Tabakprodukte betreiben darf. 

Ein Verbot für Tabakwerbung wäre wohl der erste Schritt, um das Gesundheitsempfinden der
Menschen zu stärken. Allerdings dürfte hier der Gesundheitsminister eine Nummer zu klein
sein, denn  Tobaccoland hat eine mächtige Lobby  hinter sich stehen.  So ähnlich dürfte es
sich auch mit der  Milch- und  Käseindustrie verhalten, als diese  bakteriell verseuchten
Käse auf den Markt brachten. Obwohl durch den Genuß einige Leute starben, sah Alois
Stöger nicht wirklich einen Grund zum Handeln.

Rechtfertigung für Bordellbesuch
Aber wieder zurück zum Thema des Rauchverbotes in Lokalen,  bei denen es wesentlich
leichter abzukassieren geht, als bei den mächtigen Lobbysten.  Für die denunzierenden
Nikotinrambos ergibt sich aus diesem Verbot ein gewaltiger Vorteil.

Ab sofort können Erlacher und Co ganz ungeniert ins Bordell gehen, denn auch dort be-
steht Rauchverbot.
Im Namen des Nichtraucherschutzes können sie dann dort verweilen,
natürlich nur um zu sehen ob das  Rauchverbot auch wirklich eingehalten wird.  Damit
gibt es auch keine Diskussionen mit der Ehefrau oder Freundin, denn Kontrolle muß sein.

*****

2010-07-07

3955
1 - Wien / Dietmar Erlacher lässt grüßen! Nichtraucherschutz im Puff!
« am: September 16, 2010, 00:20:06 Vormittag »
834

Erlacher, weinend: Nein, ich bekam kein Sponsoring von gehörnten Ehefrauen um ihre Männer anzuzeigen.


PS: Es gibt nichts, was es nicht gibt!


http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&view=article&id=779:nichtraucherschutz-im-puff&catid=1:erstaunliches


............ Nichtraucherschutz im Puff       Zurück        Drucken       E-Mail
 
Moral und Anstand wahren
Woran merkt man dass Wahlen ins Haus stehen? Ein untrügerisches Zeichen dafür ist, dass
plötzlich die Kreuzritter der Moral und des Anstandes massenhaft unterwegs sind. Und diese
setzen sich medienwirksam in Szene, indem sie mit Hilfe der Behörden nächtens in Bordellen
unterwegs sind, um diese genauestens unter die Lupe zu nehmen.

Alle wollen abkassieren
Also erfolgte gestern eine  Prostitutionskontrolle durch die Stadt Wien und der Polizei  im  15.
Wiener Gemeindebezirk.  An den Kontrollen  beteiligte sich auch die Wiener  Gebietskranken-
kasse. Dass ist doch eine Selbstverständlichkeit, denn immerhin besteht die Möglichkeit für die
marode WGKK bei dieser Gelegenheit etwas abzukassieren.

(Fotoquelle: www.wien.gv.at/)

Koordiniert wurde die Aktion vom Dezernat für
Sofortmaßnahmen der Stadt Wien

Jede Menge Anzeigen
12 Betriebe wurden überprüft und dabei 54 Anzeigen erstattet, 27 Organmandate kassiert
und ein Betrieb behördlich geschlossen, da keine Gewerbebrechtigung vorlag. Erstaunlich
ist, dass sämtliche Betreiber von genehmigten Betrieben angezeigt wurden, da ihre Etab-
lissements in der 150-Meter Schutzzone liegen.

Offensichtlich hatte man das bei der Erteilung der Genehmigung nicht gesehen, oder diese
trotzdem ausgestellt um in späterer Folge abkassieren zu können. Ausserdem werden diese
Anzeigen rechtlich nicht halten, da das Prostitutionsgesetz die Anbahnung der Prostitution
in Schutzzonen in der Öffentlichkeit vorsieht und nicht hinter verschlossenen Türen von ge-
nehmigten Betrieben.

Naja. zwecks  Wahlwerbung kann man ja ein wenig mehr  Anzeigen erstatten.  Der Steuer-
zahler merkt es ohnehin nicht, wenn er dann für die Abweisungskosten derartiger Anzeigen
aufkommen darf.

Auch Freier angezeigt
Die erstaunlichste Anzeige der gestrigen Nacht war wohl die gegen einen Freier. Dieser
wurde wegen "Beihilfe zur Prostitution in einer Schutzzone" angezeigt. Das heißt im Klar-
text, dass der Galan die Dame erst überreden mußte mit ihm in der Schutzzone ins Bett zu
gehen. Dass dies purer Schwachsinn ist wird jedem vernüftigen Menschen einleuchten.

Aber  die Bemühungen des Beamten  der diese Anzeige erstattet hat,  werden von  Erfolg
gekrönt sein. Der Freier wird vermutlich nicht den Rechtsweg beschreiten,  obwohl er dort
sicherlich eine Einstellung des zu Verfahrens erwarten zu hätte.  Da dies aber mit amtlichen
Briefverkehr verbunden ist und eine eventuell vorhandene  Ehefrau nichts davon mitbekom-
men soll,  wird er zähneknirschend und  stillschweigend die paar hundert  Euros  bezahlen.

Dietmar Erlacher lässt grüßen
Aber das  Karussell der  Erstaunlichkeiten dreht sich weiter.  4 (!) Betriebe wurden wegen
Nichteinhaltung des Tabakgesetzes beanstandet. Nichtraucherschutz im Puff, da läßt doch
Schilda grüßen. Allerdings fragen wir uns, ob sich ein Beamter der in einem Bordell eine An-
zeige nach dem Tabakgesetz erstattet, am nächsten Morgen noch in den Spiegel schauen
kann, ohne dabei einen Lachkrampf über sein eigenes Verhalten zu bekommen.


Fortsetzung: Nächster Beitrag!

3956
26

ERSTENS:
BMfG-AGES-BM.Stöger:

Schwangere sollen ruhig 8 Dosen Cola und 4 red bull täglich trinken!



ZWEITENS:
Fliegender WECHSEL, Stöger ist weg, Dagmar Belakowitsch (FPÖ!) neue Gesundheitsministerin!




OTS0246 / 15.09.2010 / 14:36 /
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100915_OTS0246/belakowitsch-jenewein-skandaloese-ratschlaege-des-gesundheitsministers-fuer-schwangere-frauen
Belakowitsch-Jenewein: Skandalöse Ratschläge des Gesundheitsministers für schwangere Frauen
Utl.: Alkoholkonsum wird als unbedenklich eingestuft - Stöger fehlt völlig die Kontrolle über sein Ministerium =

   Wien (OTS) - Schockiert reagiert FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg.
Dagmar Belakowitsch-Jenewein auf die Informationen für schwangere
Frauen auf einer Webseite mit Beteiligung des
Gesundheitsministeriums. Wörtlich heißt es dort: "Bei moderatem
Alkoholkonsum während der Schwangerschaft konnten keine adversen
Effekte auf Fehlgeburt, Totgeburt, beeinträchtigtes Wachstum und
beeinträchtigte Entwicklung, Geburtsgewicht, Frühgeburt,
Missbildungen und Krebsentstehung festgestellt werden. Bei
Komatrinken während der Schwangerschaft wurde hingegen bei Kindern im
Alter von 12 Monaten häufiger Eisenmangelanämie beobachtet."
"Frauen derartige Tipps für den Umgang mit Alkohol in der
Schwangerschaft zu geben, ist höchst verantwortungslos", so
Belakowitsch-Jenewein, die selbst gerade die Geburt ihres zweiten
Kindes erwartet. Diese Information sei unerklärlich, zumal mit dem
Ministerium, der AGES und dem Hauptverband der
Sozialversicherungsträger die drei wesentlichen Behörden im
Gesundheitsbereich für die Webseite verantwortlich zeichnen. "Wenn
das die dort vorherrschende Meinung ist, dann muss man sich um den
Zustand des Gesundheitswesens ernsthafte Sorgen machen."

Die FPÖ-Gesundheitsministerin appelliert daher an schwangere Frauen,[/b][/color]
derartige "gute Tipps" zu ignorieren: "Es gilt wie bisher: Alkohol in
der Schwangerschaft kann das Kind schädigen. Und auch Energy Drinks,
Cola oder Kaffee sollten Schwangere möglichst meiden."
Belakowitsch-Jenewein erinnerte Gesundheitsminister Stöger (SPÖ)
daran, dass auch er noch vor einem Jahr in einer parlamentarischen
Anfragebeantwortung die Gefahr des Alkohols erkannt habe, indem er
schrieb, dass er "geringfügige Schädigungen auch bei relativ
moderatem Alkoholkonsum nicht mit Sicherheit ausschließen kann".
"Als Gesundheitsminister, der auch für die Gesundheit der Ungeborenen
in Österreich Verantwortung zu tragen hätte, hat sich Stöger mit
solchen Aussagen einmal mehr disqualifiziert. Auch wenn er selbst
nicht informiert war, zeigt diese Webseite, dass ihm seine
Mitarbeiter auf der Nase herumtanzen und er sein Ressort nicht einmal
ansatzweise im Griff hat", stellt Belakowitsch-Jenewein fest und
fordert die Betreiber auf, diese "Informationen" schnellstens zu
entfernen.
Rückfragehinweis:
~
   Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
   presse-parlamentsklub@fpoe.at
  
   http://www.fpoe-parlamentsklub.at
   http://www.fpoe.at

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dazu:


3957
Krebspatienten bitten um Hilfe!

Jeder Dritte erkrankt an Krebs, jeder Vierte stirbt daran vorzeitig, 40 % der Krebserkrankungen entstehen durch Tabakrauch - www.krebsforum.at

BM. Stöger sagt immer wieder:
"Ich habe keine Mehrheit für generell rauchfreie Lokale, weder im Ministerrat, noch im Parlament. Der Lobbyismus (Anm.: Tabakwerke und WKO) ist zu stark.
Ich fordere daher alle Bürger auf, Wirte ohne gesetzlichen Nichtraucherschutz zu melden!"

Ja, Herr Minister, offiziell oder anonym, täglich, möglichst oft, auf www.sis.info

Wir danken unseren mittlerweile 524 Sympathisanten österreichweit für Meldungen; sind Sie schon dabei?

Daher:
Jetzt Volksbegehren unterschreiben, www.nichtraucheninlokalen.at und täglich, mehrfach, Wirte melden auf www.sis.info


Dietmar Erlacher, Krebspatient, Tirol

30 J. Unternehmer, der sich an Gesetze hält!

kontakt@krebspatient.at

3958

Nun werden wir auch von anderen Bundesländern öffentlich kundtun,

dass wir ständig hunderte Lokale anzeigen müssen.

Unsere 524 Sympathisanten, die uns bundesweit Anzeigen schicken, können sich dadurch über unsere Vorgangsweise informieren.

Die hier nachlesbaren Anzeigen sind wahllos, einfach die Erstgereihten.

Leute die lieber direkt bei der Behörde per Email anzeigen wollen, bitte möglichst mit Namen und Adresse und unter Cc angeben: krebspatient-krebsforum@utanet.at




Von: krebspatient-krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Dienstag, 14. September 2010 14:56
An: 'stadtverwaltung@graz.at'; 'fa1a@stmk.gv.at'; 'bhgu_strafwesen@stmk.gv.at'; 'fa8b@stmk.gv.at'; 'buergermeister.nagl@stadt.graz.at'; 'stadtrat.riedler@stadt.graz.at'; 'franz.voves@stmk.gv.at'; 'bettina.vollath@stmk.gv.at'
Cc: 'heinz.fischer@hofburg.at'; 'alois.stoeger@bmg.gv.at'; 'werner.faymann@bka.gv.at'; 'josef.proell@bmf.gv.at'; 'eva.glawischnig-piesczek@gruene.at'; 'vaa@volksanw.gv.at'; 'franz.pietsch@bmg.gv.at'; 'laszlo.andor@ec.europa.eu'; 'john.dalli@ec.europa.eu'; 'erl@utanet.at'
Betreff: 8000 Teil 2! KEINE Besserung des Nichtraucherschutzes: Steiermark/Graz! Weiterleitung eines teils von vielen hunderten NEUEN Anzeigen seit 1.8.2010!
Wichtigkeit: Hoch

Sehr geehrte Damen und Herren!
Zu Beginn ersuchen wir Sie als leitender Politiker um eine Stellungnahme zu diesem Schreiben. Im Anschluss finden sie einige Anzeigen, bitte informieren Sie uns auch, wie Sie nun diesbezüglich und weiterhin vorgehen wollen. Wir haben bereits vereinbart, dass am 20.9.2010 die Steirischen Medienvertreter (Fernsehen, Rundfunk, Print)  über den noch immer fehlenden Nichtraucherschutz und ihre geplante Vorgehensweise informiert werden. Wir bitten um rechtzeitige Zusendung Ihrer Stellungnahme.
Nun wurden auch unten genannte Lokale / Gebäude „nochmals besucht“. Der Nichtraucherschutz wird hier weiterhin nicht eingehalten, das bisherige Gesetz hat offensichtlich versagt! Diese Lokale verstoßen damit vermutlich wiederholt oder sogar dauerhaft gegen das Tabakgesetz. Wir fordern daher ein sofortiges Rauchverbot in allen Lokalen!

Wir empfinden es als unzumutbar, dass man die Opfer des Tabakrauches weiterhin zwingt, durch Anzeigen selbst für saubere Luft zu sorgen. Diese werden so dem Zorn der Wirte und der Raucher ausgesetzt; auch etliche Gewaltdelikte sind bei den Staatsanwaltschaften anhängig. Anzeiger müssen oft einen unnötigen bürokratischen Aufwand auf sich nehmen (bei Rückfragen müssen die meisten Zeugen einen etwa einstündigen Amtsweg in Kauf nehmen; als Zeuge beim UVS geht ein halber Tag verloren). Die Politiker und die WKO haben uns einen funktionierenden Nichtraucherschutz zugesagt. Rund zehntausend Anzeigen erwiesen sich trotzdem als weitgehend wirkungslos. Deshalb beauftragen wir Sie dafür zu sorgen, dass diese Lokale sofort rauchfrei werden. Schließlich sind die verantwortlichen Politiker und Gastronomievertreter seit über 20 Monaten überzeugt, dass dieses Gesetz ausreichend ist.

Wir denken, dass man Nichtraucher um einen funktionierenden Nichtraucherschutz betrogen hat. Deshalb sterben in Österreich jährlich etwa 1000 Passivraucher vorzeitig, deshalb leidet das Gastronomiepersonal noch immer, deshalb werden Lokalgäste – durch Falschkennzeichnungen und nicht räumlichen Trennungen - mit dem tödlichen Tabakrauch zwangsbeglückt, deshalb beginnen bereits Kinder und Jugendliche mit dem Rauchen ab 10 Jahren, deshalb werden diese  süchtig und krank, deshalb sterben etwa 11.000 Raucher vorzeitig.
Wir weisen auch darauf hin, dass die Lokalbesitzer die sich an das Gesetz halten unter der momentanen Situation leiden.
Wenn benachbarte Wirte das Rauchen illegal erlauben, dann führt die Wettbewerbsverzerrung  zu Einnahmensverlusten bei den gesetzeskonformen Wirten.
Mehrere Meldungen / Anzeigen kamen von Wirten, da sie keine andere Möglichkeit sehen sich gegen die Gesetzesverstöße ihrer Nachbarn zu wehren.

Ändern Sie endlich das Gesetz

Schaffen Sie ein generelles Rauchverbot; die gesetzliche Raumtrennung findet zu 80 % nicht statt!
Lassen Sie endlich die Einhaltung des Gesetzes durch die Behörden konsequent kontrollieren und lassen sie Nachkontrollen durchführen.
Sorgen Sie dafür, dass Verstöße unverzüglich und als Einzeldelikt geahndet werden.
Führen Sie den Entzug der Konzession durch, wie es die Gewerbeordnung vorsieht.
Setzen Sie Ihre Ankündigung um und entziehen Sie Trafikanten die Konzession, wenn sie Zigaretten an unter 16-jährige verkaufen. Machen Sie Testkäufe wie wir.
Sorgen Sie für ein Ende der Wettbewerbsverzerrung durch generell rauchfreie Lokale!
Stellen Sie den Schutz der Anzeiger gegenüber dem Angezeigten her (keine Aushändigung der Anzeige bei Akteinsicht!)!
Sorgen Sie sofort dafür, dass Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren keinen Zutritt zu Raucherlokalen und Raucherlounges haben!
Verlangen Sie dafür auch die Unterstützung anderer Regierungsvertreter.
Setzen Sie sich endlich aktiv für ein generelles Rauchverbot in allen Lokalen und öffentlichen Gebäuden ein!


Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass in anderen Orten u. a. auch die Beamten der Sanitätsabteilung von sich aus Kontrollen zum Nichtraucherschutz durchführen! Ebenso erfolgen dort ca. 4 Wochen nach Rechtskraft des Strafbescheides Nachkontrollen!

Jeder Dritte erkrankt an Krebs, jeder Vierte stirbt daran vorzeitig. Tabakrauch hat Schuld an 40 % aller Krebserkrankungen, sowie Erkrankungen des Ungeborenen, Asthma, Allergien, Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall, etc.!

Frage: Liegt den hiesigen verantwortlichen Politikern auch in Wahlzeiten nichts an der Gesundheit und dem Überleben der Steirerinnen und Steirer? Es scheint, es ist das „Kopf-in-den-Sand-stecken“ vorsätzlich, bei jährlich 35.000 Krebsneuerkrankungen, 11.000 Rauchertoten, mehr als 1000 Passivrauchtoten, zehntausenden Schwerstkranken, da man sich so gar nicht an die Exekutierung des Nichtraucherschutzes hält?

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher, Krebspatient

            
                              K f K
      Verein Krebspatienten für Krebspatienten
    Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                           Österreich
   Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
     Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
 Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at
         Dietmar Erlacher, Bundesobmann
     Spenden: BAWAG, BLZ. 18.190, 910016350      
 
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Landeshauptleute, Nationalratsvorsitzende, Bundesratsvorsitzender, Leiter der Landeshauptleutekonferenz, ff.:
Es ist höchst an der Zeit, sich endlich um das gesundheitliche Wohl von chronisch Kranken zu kümmern
bzw. überhaupt die ÖsterreicherInnen vor dem tödlichen Tabakrauch zu schützen!
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 ACHTUNG:
 1)   Einkaufszentren: Bei allen Lokalen in EKZ erfolgt hiermit gleichzeitig Anzeige gegen den Centerbetreiber, da dieser seinen unternehmerischen Pflichten zur Einhaltung des Tabakgesetzes vorsätzlich und andauernd nicht nachkommt (In EKZ besteht totales Rauchverbot seit 1.1.2005!)! Im Wiederholungsfalle ist – in Anlehnung des Erlasses von BM. Stöger (6/2010) - wegen besonders drastischer Nichtbeachtung und der Duldung der Gefahr schwerer Körperverletzung die Strafhöhe mit 10.000.- € anzusetzen.
2)   Wiederholungstäter: Wegen vorsätzlicher, andauernder Missachtung des NR.-Schutzes möge beim dritten Strafbescheid die Höchststrafe von 10.000.- Euro vorgeschrieben  und der Konzessionsentzug eingeleitet werden (Hinweis: Hierüber wurden die Wirte in Kenntnis gesetzt: veröffentlicht von der WKO in Rundschreiben und auf der WKO-Homepage).
3)   Zusatzstrafe: Zudem möge eine Zusatzstrafe wegen offenbarer Mutwilligkeit zur Inanspruchnahme der Behörden nach wiederholter Nichtbeachtung des Gesetzes / eines Strafbescheides von der Bezirksbehörde verhängt werden. Der Angezeigte nimmt es durch die andauernde ungesetzliche Raucherlaubnis in Kauf, dass bei ihm dutzende/hunderte Menschen pro Tag vorsätzliche schwere Körperverletzung mit möglicher Todesfolge erleiden können. Vier Passivrauchtote/Tag, 10.000 Rauchertote/Jahr und zehntausende Schwerstkranke durch den Tabakrauch/Jahr sind erwiesen – siehe Steirischer Landtag: http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=263.msg1599#msg1599
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Achtung: Datenschutz beachten, vom Weiterleiter der Anzeigen und vom Angezeigten!
Falls unzuständig, ersuchen wir um richtige Weiterleitung laut Gesetz! Danke!
Zeuge: Falls Zeugenaussage notwendig, dies bitte binnen 10 Tagen kundtun.
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Name des Betriebs:
D.S., Restaurant
Postleitzahl / Ort: 8020 Graz
Straße / Hausnummer: Belgiergasse 1

Datum / Uhrzeit des Besuchs: 06.09.2010, 16:30 Uhr Kennzeichnung an der Eingangstür: Laut Eingangskennzeichnung handelt es sich um ein gemischtes Nichtraucher- /Raucherlokal.

Anzahl der Raucher: 2
Anzahl der Nichtraucher: 15

Sonstige Anmerkungen: Der Hauptraum ist Raucherbereich. Die Tür zum Raucherbereich war offen und nicht gekennzeichnet!

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Name des Betriebs: G. B.
Gaststätte
Postleitzahl / Ort: 8010 Graz Strasse / Hausnummer: Neutorgasse 48

Datum / Uhrzeit des Besuchs: 09.09.2010, 17.00 Uhr

Kennzeichnung an der Eingangstür: Laut Eingangskennzeichnung handelt es sich um ein gemischtes Nichtraucher- /Raucherlokal jedoch ist der Nichtraucherbereich kleiner als der Raucherbereich und nicht der Hauptraum.

Anzahl der Raucher: 6
Anzahl der Nichtraucher: 40

Anmerkungen: Der Hauptraum um die Bar ist Raucherbereich, in diesem befindet sich auch eine "rauchfreie Zone" ohne räumliche Trennung. Der rauchfreie Nebenraum ist viel kleiner als der Hauptraum. Die beiden Türen zum Raucherbereich waren offen! Nur bei einer Tür zum Nichtraucherbreich war eine Kennzeichnung (kleines rotes Pickerl).

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Name des Betriebs: P. d. F.
Cafe
Postleitzahl / Ort: 8010 Graz
Straße / Hausnummer: Am Eisernen Tor 7

Datum / Uhrzeit des Besuchs: 03.09.2010 22.00 Uhr

Kennzeichnung an der Eingangstür: Die Kennzeichnung an der Eingangstür war falsch.Laut Eingangskennzeichnung handelt es sich um ein Raucherlokal, obwohl die bewirtschaftete Fläche über 50m² beträgt!

Anzahl der Raucher: 7
Anzahl der Nichtraucher: 18

Bemerkung: Das Lokal ist größer als 50 m²!

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Name des Betriebs: C., Cafe Bar
Postleitzahl / Ort: 8010 Graz
Straße / Hausnummer: St. Peter Hauptstraße 25

Datum / Uhrzeit des Besuchs: 06.09.2010, 18:45 Uhr Kennzeichnung an der Eingangstür: Laut Eingangskennzeichnung handelt es sich um ein gemischtes Nichtraucher- /Raucherlokal, jedoch gibt es keine bauliche Trennung!

Anzahl der Raucher: 8
Anzahl der Nichtraucher: 30
Sonstige Anmerkungen: Das Lokal ist größer als 50 m²!

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und weitere hunderte Anzeigen ...........

Graz/Steiermark: Fortsetzung erfolgt morgen!




Achtung: Datenschutz beachten, vom Weiterleiter der Anzeigen und vom Angezeigten!

Falls unzuständig, ersuchen wir um richtige Weiterleitung laut Gesetz! Danke!

Zeuge: Falls Zeugenaussage notwendig, dies bitte binnen 10 Tagen kundtun.



3959
Gesundheit / Tabakrauch: Einmal Gefäßpatient – immer wieder Gefäßpatient?
« am: September 12, 2010, 16:53:00 Nachmittag »
 09.09.2010 
   
   Einmal Gefäßpatient – immer wieder Gefäßpatient?

Wer einmal eine Durchblutungsstörung hatte – egal, ob Schlaganfall, Herzinfarkt oder Schaufensterkrankheit (pAVK) – hat immer ein stark erhöhtes Risiko, weitere Gefäßerkrankungen zu entwickeln. Das ist das Ergebnis der weltweiten REACH-Studie, die heute im renommierten US-Fachmagazin JAMA veröffentlicht wurde. Für diese Untersuchung wertete ein internationales Forscherteam vier Jahre lang die Daten von fast 68.000 Patientinnen und Patienten aus.

.................. http://www.journalmed.de/newsview.php?id=31259

3960
J u g e n d , die Zielgruppe der Tabakmafia / Jugend: Rauchen gegen den Erwartungsdruck
« am: September 12, 2010, 16:48:10 Nachmittag »
09.09.2010
   
Infos für Ärzte   
   
   Rauchen gegen den Erwartungsdruck

Teenies, die auf dem Schulhof ihre Zigaretten paffen, wollen damit manchmal den täglichen Frust abbauen. Doch nun haben Forscher der Universitäten von Montreal und Toronto festgestellt, dass Zigaretten bei einigen Jugendlichen genau das Gegenteil bewirken. Rauchende Teens zeigten in Langzeituntersuchungen vermehrt Depressionen. Für die Untersuchung im Fachmagazin Addictive Behaviors wurden mehr als 670 Schüler befragt.


"Mit dieser Studie wollten wir die emotionalen Vorteile des Tabakkonsums erforschen", erklärt Studienleiter Michael Chaiton von der Ontario Tobacco Research Unit an der University of Toronto. "Obwohl Zigaretten zunächst die Stimmung aufheitern können, zeigt sich als Langzeiteffekt eine Zunahme von depressiven Symptomen bei den Heranwachsenden." In der Untersuchung wurden Schüler verschiedener sozialer Schichten in verschiedenen kanadischen Gemeinden befragt.

Die Studienprobanden wurden in drei Gruppen eingeteilt, die sich aus Nichtrauchern, Gelegenheitsrauchern, die Zigaretten nicht als Stimmungsaufheller sahen und jenen, die zur Frustbewältigung zum Glimmstängel griffen, zusammengesetzt. Die depressiven Symptome wurden anhand von gezielten Fragen nach Lust zu Aktivitäten, Schlafstörungen, Frustgefühlen, Traurigkeit, Nervosität, Zukunftsängsten und Sorgen definiert. Jene Schüler, die Zigaretten als Stimmungsaufheller konsumierten, entwickelten am ehesten Depressionen.

"Wir rauchen, um das Bevormundungsgefühl loszuwerden", meint der Psychocoach Andreas Winter im pressetext-Interview. "Rauchen ist verboten und daher machen es die Jugendlichen heimlich. Sie beweisen sich damit, dass sie frei sind", erklärt der Experte, der sich intensiv mit Raucherentwöhnung beschäftigt.

............. http://www.journalmed.de/newsview.php?id=31267