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Nachrichten - admin

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4 - Steiermark, Kärnten / Kärnten - Jedes zweite Kind raucht passiv mit
« am: November 19, 2010, 12:02:10 Nachmittag »

Jahre dauerte es - viel Druck, mit Anzeigenpakete, war notwendig!

DAS könnte ein erster Schritt sein, wir bleiben wachsam!



Hr. LHptm.Stv. Dr. Kaiser:

Wo bleibt ein Zutrittsverbot für Kleinkinder und Jugendliche unter 16 Jahren in Raucherlounges und Raucherlokalen, Rauchertrafiken etc.?




Jedes zweite Kind raucht passiv mit

Schwere Krankheiten wie Asthma, Lungen- und Mittelohrentzündungen können die Folge sein. Das Land Kärnten startet die Aufklärungskampagne "Schutz vor Passivrauch".

http://www.kleinezeitung.at/magazin/wellness/2562319/passivrauch-massive-gefahr-fuer-kinder.story;jsessionid=A26E4C7F0E39AB25B58312CBEA610197.p2

Kinder sind durch Passivrauch besonders gefährdet. Erstens, weil sie im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht mehr Atemluft und dementsprechend auch mehr giftige Substanzen zu sich nehmen als Erwachsene. Zweitens, weil der Passivrauch auch das Immunsystem von Kindern schwächt. Sie leiden um ein Vielfaches öfter an Krankheiten wie Asthma, Atemwegsbeschwerden, Lungenentzündungen und chronischen Mittelohrentzündungen bis hin zur Taubheit. Außerdem steigt das Risiko eines plötzlichen Kindstodes.

Alarmierende Zahlen

Alarmierend sind auch die Kärntner Zahlen: Fast jedes zweite Schulkind ist regelmäßig Tabakrauch ausgesetzt. Zudem können 23 Prozent der Frauen und 28 Prozent der Männer ihre Finger nicht von Zigaretten lassen. Speziell in der Altersgruppe der 20- bis 44-Jährigen ist der Anteil der Raucher mit 38 Prozent - laut dem Kärntner Gesundheitsbericht von 2009 - besonders hoch.

"Mit dem österreichischen Tabakgesetz sind das Rauchen und der Nichtraucherschutz an öffentlichen Orten geregelt", sagt Gesundheitsreferent Peter Kaiser. "Nicht so aber im privaten Bereich. Hier ist der Schutz vor Passivrauch an die Verantwortung und Rücksichtnahme der Mitmenschen geknüpft." Gleichzeitig gibt er zu bedenken, dass Kinder dem Passivrauch in den elterlichen vier Wänden oft hilflos ausgeliefert seien. Ein Beispiel: Verbringt ein Kind nur eine Stunde in einem verqualmten Raum, atmet es gleich viele Giftstoffe ein, als würde es selbst eine Zigarette rauchen. Ist das täglich der Fall, nimmt der Körper des Kindes in kurzer Zeit das Gift von einigen hundert Zigaretten auf. Zu lüften, reiche bei weitem nicht, denn Stoffe und Möbel reichern sich mit Schadstoffen an.

Und da setzt die Aufklärungs- und Vorsorgekampagne "Schutz vor Passivrauch" des Vereins "Gesundheitsland Kärnten", der Landesstelle für Suchtprävention und des Frauengesundheitszentrums an. Ziel: Erwachsene für das Thema sensibilisieren.

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J u g e n d , die Zielgruppe der Tabakmafia / Help - Jugend und Politik
« am: November 19, 2010, 10:02:51 Vormittag »
Anti-Raucher-Kampagne

Jeder zweite 17-Jährige raucht

Experten des Instituts für Sozial- und Gesundheitspsychologie haben einen optimistischen Ansatz: sie meinen, dass zwar viele Jugendliche rauchen - aber dass die meisten Jugendlichen aufhören wollen zu rauchen, es nur nicht schaffen. Aber die Gesundheitspsychologen wollen helfen.

Mittagsjournal 08.11.2010
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Martin Haidinger
EU-weite Kampagne "Help"

Schon seit fünf Jahren versucht die EU-weite Kampagne "Help - für ein rauchfreies Leben" Jugendliche vom Rauchen wegzubringen. Gerade in Österreich eine stolze Aufgabe: bei uns raucht ein Drittel der 15-Jährigen- die höchste Rate in der EU.

Initiative für eine rauchfreie Jugend

Sebastian Bohrn-Mena vom Verein "Initiative für eine rauchfreie Jugend" will Rauchstopp-Angebote für Jugendliche schaffen und setzt auf psychologische Anreize: "Wenn bestehende Nicht-Raucher, die seit vielen Jahren nicht rauchen oder Leute, die aufgehört haben, sagen: "Liebe Leute, hört auf zu rauchen, denn es ist teuer, du stinkst, du wirst ausgegrenzt. Das Rauchen ist eine Beschränkung deiner Freiheit. Dann haben wir eine viele höhere Wahrscheinlichkeit einer effektiven Kampagne".

Netzwerke besser nützen

"Wir müssen, vor allem, die Kommunikationsinstrumente der Jugend benützen, wie Facebook, Internet und ihre Sprache." Eine große Organisation mit großen Veranstaltungen wollen die Anti-Rauch- Aktivisten nicht schaffen, nur bestehende Netzwerke besser für ihr Anliegen nützen.

Information statt Druck

Die Informationsbewegung des Instituts für Sozial-und Gesundheitspsychologie soll vorerst ein Jahr dauern. Es soll keine Verbots Bewegung werden, die mit Zwängen und Druck arbeitet, auf denen militante Anti-Rauch-Lobbyisten aufbauen, sondern das einfangen, was ohnehin schon da ist, sagt Sebastian Bohrn-Mena. Information statt Druck heißt die Devise.

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08.11.2010
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Institut für Sozial-und Gesundheitspsychologie
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Radiodoktor - Medizin und Gesundheit
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Die Ö1 Kinderuni
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Mehr dazu auf oe1.orf.at
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KATEGORIE: GESUNDHEIT
Raucherlösung in Lokalen in Kraft
Gilt ab sofort
Ab heute müssen in größeren Lokalen die Bereiche für Raucher und Nichtraucher getrennt sein. In den meisten kleineren Lokalen darf allerdings weiter wie bisher geraucht werden, auch in Gastgärten oder Zelten.
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Für ein rauchfreies Leben

3799

Rechnungshof, UVS, Staatsanwaltschaft, Korruptionsstaatsanwaltschaft, NMfG Kontrolle lt. Erlass!


"Zwar gab es zur Jahresmitte Hunderte Anzeigen gegen Lokalbetreiber – allerdings stellte die Behörde fast alle ein, weil entweder gegen kein Gesetz verstoßen wurde oder die Betriebe gar nicht mehr existierten.
Erlassen wurden elf Straferkenntnisse. Die Strafhöhen: zwischen 300 und 2000 Euro."

3800
Rauchverbot: Lokal zahlte 2000 Euro Strafe

http://www.salzburg.com/online/salzburg/aktuell/Rauchverbot-Lokal-zahlte-2000-Euro-Strafe.html?article=eGMmOI8VfXlPp3rrnuzau6pHbWP8JNoAROO7BF6&img&text&mode

15. November 2010 | 08:33 | | Peter Gnaiger Christian Resch (SN). | Teilen  

Der Magistrat ist zufrieden: Die meisten Gastronomen halten sich an den Nichtraucherschutz. Kräftige Strafen drohen nur einzelnen Wirten.
Lokale ohne Rauch: Volksbegehren könnte startenRauchverbot:Tricksen in den LokalenRauchverbot: „Die einzig gerechte Lösung“

Peter Gnaiger
Christian Resch

salzburg-stadt (SN). Seit 1. Juli gilt es: das neue Tabakgesetz. Seither müsste jedes Lokal über 50 m2 im „Hauptraum“ das Rauchen verbieten.
Nun zieht der Salzburger Magistrat Resümee – und zwar ein durchaus positives: Die meisten Gastronomen tun, was die Behörde vorschreibt. Einzelne freilich liegen noch im Clinch mit den Kontrolloren – darunter einige der bekanntesten Lokale in der Landeshauptstadt. Wegen der drohenden hohen Strafen sei aber „mit Einsicht zu rechnen“, sagt der ressortzuständige Vizebürgermeister Harald Preuner (ÖVP).

Anmerkung: Das stinkt nach Amtsmissbrauch, oder?
Zwar gab es zur Jahresmitte Hunderte Anzeigen gegen Lokalbetreiber – allerdings stellte die Behörde fast alle ein, weil entweder gegen kein Gesetz verstoßen wurde oder die Betriebe gar nicht mehr existierten.
Erlassen wurden elf Straferkenntnisse. Die Strafhöhen: zwischen 300 und 2000 Euro.


Härtefälle Wernbacher, Bazar, republic und ARGEBeisl

SN-Recherchen zufolge handelt es sich bei den „hartnäckigen Fällen“ um das Café Wernbacher, um das Café Bazar im Europark, das Szenelokal republic sowie das ARGEBeisl.
Deren Betreiber reagieren unterschiedlich auf die verschärfte Gangart der Behörde. Bernhard Humer (Wernbacher) sagt im SN-Gespräch, dass er „klein beigeben“ werde und so schnell wie möglich eine Zwischenwand einziehe. Auf die habe er bislang verzichtet, weil er den Charme des Traditionscafés habe erhalten wollen. Ein Nichtrauchercafé zu führen, komme für ihn nicht in Frage: „Das ist mein Mitarbeiterschutz“, sagt er. „Wir haben derzeit 80 Prozent Raucher und viele Raucherstammtische.“ Sollten die Raucher fernbleiben, könne er sich seine Mitarbeiter nicht mehr leisten.

Michael Fasching (republic) sagt dagegen, er sei mit dem Magistrat im besten Einvernehmen: „Unsere Lösung, den Barbereich mit ausreichender Bestuhlung als Nichtraucherzone auszuweisen und den größeren Bereich mit weniger Stühlen zu bestücken, ist inzwischen als gesetzeskonform anerkannt.“ Eine Strafe in Höhe von 1000 Euro räumt er aber ein. „Die habe ich auch verdient“, sagt Fasching. „Weil vergessen wurde, die Tür zwischen Raucher- und Nichtraucherbereich zu verriegeln. Das kommt nicht wieder vor.“

Grüner: ARGEBeisl rauchfrei machen

Dass auch Helmut Nemeth (ARGEBeisl) Ungemach drohe, könne dieser sich aus aktueller Sicht nicht vorstellen. Ihm sei signalisiert worden, dass seine Lösung gesetzeskonform ist. Auch Nemeth reiht sich mit seiner Auslegung der Definition des Hauptraums in die Reihe der Rechenkünstler ein. Den abgetrennten Beisl-Raum wies er als Raucherraum aus, die auch zum Lokal zählende größere Fläche im Gang sowie die Bar seien nun sein Hauptraum, argumentiert er. Markus Grüner, künstlerischer Leiter der ARGEKultur, würde es allerdings begrüßen, wenn der Zirkus bald ein Ende hätte: „Ich würde das Beisl rauchfrei machen. Aber die Entscheidung liegt nun mal beim Pächter.“

Fast schon leid tun kann einem Johannes Brandstätter. Er sagt, er würde sofort die mit 20.000 Euro veranschlagte Wand in seinem Café Bazar im Europark errichten – wenn er nur endlich eine verbindliche Rechtsauskunft hätte. Brandstätter ist in der Zwickmühle. Der dem Einkaufszentrum zugewandte Raum muss nämlich rauchfrei sein. Und aus architektonischen Gründen könne der nur im vorderen Drittel seines Lokals sein. Die geringere Fläche müsste er dann mit mehr Stühlen ausgleichen. Eine diesbezügliche Anfrage von 27. 8. an das Bundesministerium für Gesundheit blieb bis heute unbeantwortet.

Die Regelung in der Anifer „Einkehr“ sei juristisch übrigens wasserdicht: Dort wurden die Lauben im Gastgarten als Nichtraucherbereich ausgewiesen. Weil aber in der Einkehr zusätzlich die Hälfte des Lokals „rauchberuhigt“ wurde, habe das Gesundheitsministerium keine Einwände, sagt der Architekt Manfred Katzlinger, der diese Lösung gemeinsam mit Michael Friesacher ertüftelt hat.


© SN/SW

3801

http://kurier.at/nachrichten/wien/2013421.php


Minister Stöger: "Bräuchten generelles Verbot" Zum Hauptartikel

Gesundheitsminister Alois Stöger verteidigt die Lösung in Österreich.


KURIER: Das Tabakgesetz ist ein Kompromiss. Warum diese halbherzige Lösung?
Alois Stöger: Die SP war klar für ein generelles Rauchverbot. Nur dieser Kompromiss war mehrheitsfähig.

Welche Parteien boykottierten ein Rauchverbot?
Ganz klar FP und BZÖ. Auch die starke Lobby der Wirtschaftskammer im Parlament war dagegen. Sogar die Grünen haben dem Kompromiss zugestimmt.

Wären Sie 2006 Gesundheitsminister gewesen, hätten Sie den Druck erhöht?
Es ist klar, dass wir ein Rauchverbot bräuchten.

Die Länder weigern sich zu kontrollieren. Sie setzten auf Nichtraucher als Kontrollinstanz. Ein Aufruf zur Vernaderei?
Es ist Aufgabe der Behörden, Gesetze zu kontrollieren. Nichtraucher fordern zu Recht ein, dass das Gesetz eingehalten wird.

Wie stehen sie zu den Rauchersheriffs? Sind das ihre Verbündeten?
Sheriffs gibt's im Wilden Westen. Bei Privaten kann es aber zu Anzeigen kommen.

Kann es auch zu einer Spaltung Nichtraucher und Raucher kommen?
Im Gegenteil. Denn Raucher sind bereit, in qualmfreie Bereiche zu gehen.

7000 Wirte haben nicht umgebaut und sind jetzt rauchfrei. Zufrieden?
Ich bin mit jedem zusätzlichen Nichtraucherlokal sehr zufrieden.

3802
Europa / Schweiz - Rauchverbote
« am: November 19, 2010, 01:02:50 Vormittag »
04.11.10

http://www.baizer.ch/aktuell/index.cfm?EintragID=2527&md=akt&lvl=2

Wo gilt welches Rauchverbot?

Bundeslösung am meisten verbreitet...
   

In der Schweiz gibt es drei Arten von Rauchverboten in Gaststätten: Ein sehr strenge Variante, die nur unbediente Fumoirs erlaubt, sowie zwei etwas weniger strenge Verbote, die Ausnahmen für kleine, klar gekennzeichnete Raucherlokale und/oder bediente Fumoirs vorsehen.

Am meisten verbreitet ist klar die Bundeslösung. Elf Kantone verzichten auf nennenswerte Verschärfungen des Bundesgesetzes zum Schutz vor Passivrauchen: Aargau, Appenzell-Innerrhoden, Glarus, Jura, Luzern, Nidwalden, Obwalden, Schaffhausen, Schwyz, Thurgau, Zug. Sieben Kantone erlauben immerhin bediente Fumoirs: Appenzell-Ausserrhoden, Bern, Graubünden, Solothurn, Tessin, Uri und Zürich.

Nur gerade acht von 26 Kantonen kennen die strengste Variante, die als Ausnahme nur unbediente Fumoirs zulässt. Dabei handelt es sich um: Baselland, Basel-Stadt, Freiburg, Genf, Neuenburg, St. Gallen, Waadt, Wallis. Der Lungenliga geht selbst da noch zuwenig weit: Ihre eidgenössische Volksinitiative will das Rauchen an Einzelarbeitsplätzen verbieten!

Nicht nur in der Schweiz kommen unterschiedliche Nichtraucherschutzbestimmungen zur Anwendung. Doch auch in der EU herrscht kein einheitliches Rauchverbot, obwohl Tabakgegner immer wieder versuchen, diesen Eindruck zu erwecken.

Baden-Württemberg und zahlreiche andere deutsche Bundesländer kennen kleine Raucherbetriebe bis 75 Quadratmeter Grundfläche. In Österreich, Tschechien und Bulgarien gelten noch moderatere Regelungen. In Holland darf in Kleinbetrieben neuerdings wieder geraucht werden, wenn dort nur der Betriebsinhaber und seine Familienangehörigen arbeiten.

In Italien und verschiedenen anderen Ländern ist die Bedienung von Fumoirs zugelassen. Davon ist in den Medien leider nie die Rede. Und schliesslich gibt es noch Staaten wie Spanien oder Griechenland: Dort gibt es zwar Anti-Raucher-Gesetze, doch werden diese mehr oder weniger offen ignoriert. Durchsetzungsprobleme, wenn auch geringeren Ausmasses, sind auch in anderen Ländern bekannt.
   
     

EU-Kommission will ein rauchfreies Europa
   
     

Rauchverbot in Griechenland scheitert erneut
   
     

Rauchverbot zu Karneval aufgehoben

3803

Zigarette und Popkorn: Im Kino wird wieder geraucht

Im Fohnsdorfer Diesel Kino darf wieder überall geraucht werden. Ausschlaggebend ist die Anzahl der Kinoplätze. Murtaler Wirte leiden indes unter dem Rauchverbot.

 Link zum Artikel

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/2542184/diesel-kino-sitzanzahl-rettet-plaetze-fuer-rauchende-gaeste.story

3804

Von: Dialogbüro des grünen Parlamentsklubs [mailto:infopool@gruene.at]
Gesendet: Donnerstag, 21. Oktober 2010 14:13
An: krebspatient-krebsforum@utanet.at
Betreff: Ihr Mail an die Grünen: Krankenhäuser mit Rauchhöhlen! Wien - Urgenz - Sammelstelle für Anzeigen wegen Nichteinhaltung des Nichtraucherschutzes

Sehr geehrter Herr Erlacher,

vielen Dank für Ihr Mail.
Wir versichern Ihnen dass wir nicht locker lassen und auch weiterhin gezielt parlamentarisch tätig sind (siehe anbei). Speziell werden wir versuchen, dem Minister zu entlocken, wie er denn nun wirklich versucht, "schärfer" zu strafen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Dialogbüro der Grünen

--
Dialogbüro
Grüner Klub im Parlament
1017 Wien
www.gruene.at

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5128/AB XXIV. GP
Eingelangt am 30.06.2010 Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich.
BM für Gesundheit
Anfragebeantwortung
Frau Alois Stöger diplômé
Präsidentin des Nationalrates Bundesminister
Maga. Barbara Prammer
Parlament
1017 Wien
GZ: BMG-11001/0130-I/5/2010
Wien, am 30. Juni 2010
Sehr geehrte Frau Präsidentin!
Ich beantworte die an mich gerichtete schriftliche parlamentarische
Anfrage Nr. 5206/J der Abgeordneten Glawischnig-Piesczek, Freundinnen und Freunde nach den mir vorliegenden Informationen wie folgt:
Einleitend möchte ich anmerken, dass die in der gegenständlichen Anfrage angeführten Daten jene aus dem Berichtszeitraum 2009 darstellen.
Frage 1:
Meinem Ressort wurden aus allen neun Bundesländern insgesamt 4.679 Anzeigen gemeldet, die sich wie folgt aufgliedern: 3.911 Anzeigen gegen Inhaber/innen von Gastronomie-Betrieben, 95 gegen Inhaber/innen von Einkaufszentren und 673 gegen Raucher/innen.
Dazu ist festzuhalten, dass die in der Anfrage angesprochenen Daten aus Salzburg für den am 8. April 2010 präsentierten Ergebnisbericht nicht vorlagen, in der Zwischenzeit jedoch nachgereicht wurden und in der vorliegenden Anfragebeantwortung, soweit sich die Fragestellung darauf bezog, jeweils eingearbeitet und berücksichtigt sind.
5128/AB XXIV. GP - Anfragebeantwortung 1 von 5
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Frage 2:
Der Berichtszeitraum für die Evaluierung des Tabakgesetzes (TabakG) durch mein Ressort betraf das Kalenderjahr 2009. Zum 31. Dezember 2009 befand sich laut Meldungen der Bundesländer an das Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
aufgeschlüsselt je nach Bundesland folgende Anzahl an Anzeigen bei den Bezirksverwaltungsbehörden in Bearbeitung:
Bundesland
Noch anhängige Strafverfahren bei den BVBs (Stichtag 31.12.2009)
Tirol
448
Stmk.
250
Oberösterr.
75
Burgenland
74
Niederösterr.
55
Wien
624
Vorarlberg
13
Kärnten
105
Salzburg
2
Österreich gesamt
1.646
Frage 3:
Nach den meinem Ressort übermittelten Berichten stellt sich für den Berichtszeitraum 2009 die Anzahl an erstinstanzlich verhängten Straferkenntnissen und davon an bereits in Rechtskraft erwachsenen Straferkenntnissen aufgeschlüsselt nach Bundesländern wie folgt dar:
Bundesland
Straferkenntnisse in 1. Instanz ergangen (Stichtag 31.12.2009)
Straferkenntnisse rechtskräftig (Stichtag 31.12.2009)
Tirol
124
54
Stmk.
45
25
Oberösterr.
47
37
Burgenland
18
12
Niederösterr.
90
74
Wien
487
359
Vorarlberg
21
16
Kärnten
137
77
Salzburg
2
0
Österreich gesamt
971
654 2 von 5 5128/AB XXIV. GP - Anfragebeantwortung
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Frage 4:
Die Gesamtsumme der verhängten Strafen wurde von mir nicht erhoben; jedoch beläuft sich nach den mir übermittelten Berichten die durchschnittliche Höhe der verhängten Strafen aus den Bundesländern wie folgt:
Bundesland
Durchschnittliche Höhe der verhängten Strafen (in €)
Tirol
30 – 1000
Stmk.
20 – 150
Oberösterr.
30 – 300
Burgenland
20 – 250
Niederösterr.
20 – 500
Wien
-
Vorarlberg
50 – 500
Kärnten
100
Salzburg
200 - 500
Österreich gesamt
20 - 1000
Die Stellungnahme des Amtes der Wiener Landesregierung lag meinem Ressort zum Zeitpunkt der Fälligkeit noch nicht vor, da die Befassung aller Magistratischen Bezirksämter einige Zeit in Anspruch nimmt. Die Stellungnahme wird jedoch ehest möglich nachgereicht. Frage 5: Die von mir eingeforderten Daten wurden seitens der Bezirksverwaltungsbehörden/Ämter der Landesregierungen teilweise nicht vollständig übermittelt und von einigen Bezirksverwaltungsbehörden keine bzw. sehr rudimentäre Angaben zu meinen Fragestellungen übersandt. Möglicherweise ist durch den erhöhten Bearbeitungsaufwand, aufgrund der gestiegenen Zahl an Anzeigen, in der festgelegten Frist keine ausführliche Bearbeitung der Daten möglich gewesen. Schlussfolgerungen für ein Gesamtbild in Österreich können daher aus den zur Verfügung gestellten Daten aus den Ländern nur sehr bedingt gezogen werden; zweifelsohne lassen sich daraus aber trotzdem klare Tendenzen ableiten.
Frage 6:
In der Zwischenzeit wurden die von mir erbetenen Daten auch von Salzburg übermittelt.
Frage 7:
Die erhobenen Daten zur den eingebrachten Anzeigen geben keinerlei Auskunft über die Motivation oder Gründe dafür, sodass auch kein Zusammenhang zwischen der Toleranz der Bürger/innen und der Anzahl der Anzeigen daraus abgeleitet werden kann. Darüber hinaus ist die gemeldete Anzahl der Gesamtanzeigen unvollständig, sodass sich schon daher kein konkreter Rückschluss auf einen diesbezüglichen Zusammenhang ziehen lässt.
5128/AB XXIV. GP - Anfragebeantwortung 3 von 5
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Frage 8:
Berichte der Wirtschaftskammer über Einzeldaten aus den Bundesländern liegen mir nicht vor. Die von mir präsentierten Daten geben den Stand der eingelangten Meldungen an die Bezirksverwaltungsbehörden/Ämter der Landesregierungen im Berichtszeitraum 2009 wieder; darüber hinausgehende Angaben sind meinem Ressort nicht bekannt, sodass darauf bezugnehmende Erklärungen nicht möglich sind.
Frage 9:
Wie von mir im Jahr 2009 angekündigt, habe ich die Evaluierung des Nichtraucherschutzes beauftragt und in der Folge auch das Ergebnis im Rahmen der Pressekonferenz am 8. April 2010 präsentiert.
Im Hinblick auf das Auslaufen der Übergangsregelungen mit Ende Juni 2010 muss der Umbau in den betroffenen Gastronomiebetrieben abgeschlossen sein, wodurch Klarheit dahingehend herrscht, dass in Lokalen über 50 m2 grundsätzlich ein klar abgetrennter Raucherraum bestehen muss oder das Lokal als Nichtraucherlokal zu führen ist.
Es obliegt den in mittelbarer Bundesverwaltung für die Vollziehung des TabakG zuständigen Bezirksverwaltungsbehörden, entsprechende Kontrollen im Bedarfsfalle und in geeigneter Weise vorzusehen. Unabhängig davon hat mein Ressort vor kurzem einen Erlass an die Landeshauptleute herausgegeben, mit welchem die Bezirksverwaltungsbehörden zu einer einheitlichen Verfahrens- und Strafpraxis angehalten werden sollen. Darin wird – neben Umständen, die aus Sicht des Ressorts bei Verstößen gegen das TabakG und in weiterer Folge bei der Strafbemessung besonders zu berücksichtigen sind – festgeschrieben, dass Verwaltungsstrafverfahren, die ohne Verhängung einer Strafe beendet werden, jedenfalls dem Bundesministerium für Gesundheit mit Begründung zur Kenntnis zu bringen sind. Dadurch soll ein Beitrag zur Vereinheitlichung der Verfahrens- und Strafpraxis geleistet und die Rechtssicherheit der Bürger/innen sowie die flächendeckende Umsetzung des Nichtraucherschutzes gewährleistet und verbessert werden und auf die nachhaltige Einhaltung der Nichtraucherschutzbestimmungen hingewirkt werden.
Frage 10:
Wie bereits ausgeführt, obliegt es primär den Bezirksverwaltungsbehörden, die Einhaltung der Bestimmungen des TabakG und sohin auch die Regelungen betreffend der Übergangsfrist zu kontrollieren, in dem sie aufgezeigten Verstößen im gebotenen Umfang nachgehen.
4 von 5 5128/AB XXIV. GP - Anfragebeantwortung
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Frage 11:
Die Ahndung von Verwaltungsübertretungen liegt im Verantwortungsbereich der jeweiligen Bezirksverwaltungsbehörden. Es obliegt den zuständigen Stellen, die im Zusammenhang mit den anhängigen Verwaltungsstrafverfahren nötigen Ermittlungen, allenfalls unter Durchführung von Kontrollen, vorzunehmen, um auf Basis des maßgeblichen Sachverhalts erwiesene Verstöße im TabakG zu ahnden. Meinem Ressort kommt keine Kompetenz zu, den Bezirksverwaltungsbehörden für Kontrollen zusätzliches Personal zur Verfügung zu stellen; auch obliegt die Personalhoheit den jeweils zuständigen Landesbehörden. Frage 12: Gesundheitspolitisch bleibt es mir ein Anliegen, auch weiterhin auf die Einhaltung der Nichtraucherschutzbestimmungen hinzuweisen bzw. hinzuwirken und verstärkt Problembewusstsein für eine nachhaltige Reduzierung des Tabakkonsums zu erzielen. Der Gesetzgeber hat den betroffenen Gastronomen durch die 1 ½ jährige Dauer der Übergangsregelungen ausreichend Gelegenheit eingeräumt, den Umbau bis Ende der Frist abgeschlossen zu haben, um die Voraussetzungen für einen abgetrennten Raucherraum zu schaffen.
Natürlich ist aus Sicht des Gesundheitsressorts „jede nicht gerauchte Zigarette die Beste“. Die nötige Sensibilisierung von Raucher/innen und Nichtraucher/innen wird jedoch nicht von heute auf morgen zu erreichen sein und so geht es jetzt primär darum, auf Basis des geltenden Gesetzes die Anzahl von Räumen, in denen geraucht wird, nachhaltig zu reduzieren - dies betrifft sowohl die Gastronomie als auch jegliche andere Räume öffentlicher Orte.
5128/AB XXIV. GP - Anfragebeantwortung 5 von 5

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5206/J XXIV. GP
Eingelangt am 30.04.2010 Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich.
ANFRAGE
der Abgeordneten Glawischnig-Piesczek, Freundinnen und Freunde
an den Bundesminister für Gesundheit
betreffend Strafen wegen Verstößen gegen das Tabakgesetz
Bei der Pressekonferenz zur Evaluierung des Tabakgesetzes am 8. April 2010 präsentierten Sie zusammen mit der Geschäftsführerin der IFES, wie zu Beginn Ihrer Amtszeit angekündigt, eine Evaluierung des geltenden Gesetzes. Anhand der Ergebnisse der Studie sollte ersichtlich sein, ob sich das Gesetz, das noch unter Ihrer Vorgängerin Kdolsky beschlossen wurde, bewährt habe.
Eine große Zahl an BürgerInnen erhoffte sich bis vor kurzem noch eine wirkliche Nachbesserung des Gesetzes, sobald die Ergebnisse von der Evaluierung vorliegen. Unter Ihnen war der Leiter der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher, Robert Rockenbauer, der in Bezug auf „gravierende Mängel“ eine "schärfere Gangart" und keine "kosmetische Korrektur" von Ihnen forderte. Nicht nur er wurde enttäuscht.
Zu den genannten Mängeln zählt in erster Linie die Umsetzung des Gesetzes: Der Vollzug der Strafbestimmungen obliegt den jeweils zuständigen Ämtern der Landesregierungen bzw. Bezirksverwaltungsbehörden, die aufgrund von Meldungen, Beschwerden, Anzeigen, etc. tätig werden. In der Regel wird dabei ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, wo die Betroffenen die Möglichkeit haben, ihre richtige Umsetzung des Tabakgesetzes zu erklären. Die Behörden haben sechs Monate Zeit, Verstößen nachzugehen und WirtInnen zu einer Stellungnahme aufzufordern. An öffentlichen Orten wie in Einkaufszentren oder Tankstellen wurden bisher in bis zu 90 Prozent gegen das Tabakgesetz verstoßen, in den übrigen Lokalen etwa zu 60 Prozent. Geldstrafen bis zu € 2.000,--, im Wiederholungsfalle € 10.000,-- für BetreiberInnen (GastwirtInnen, EigentümerInnen der Gebäude, etc.) sind als Strafen genannt.
Aus unserer Sicht ist es Sache der Politik, mit Kontrollen durch Polizei und Verwaltungsorganen für eine sofortige Abstrafung sorgen, und nicht den BürgerInnen das Anzeigen der Verstöße zu überlassen. Auch Sie haben bei der Pressekonferenz im April von Verbesserungspotenzial gesprochen, die Behörden seien „unterschiedlich mit der Exekution umgegangen“. Sie würden weiterhin darauf 5206/J XXIV. GP - Anfrage 1 von 3
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achten, dass der Prüfungsauftrag umgesetzt werde, allerdings seien keinerlei Weisungen im Umgang mit den Strafen an die Länder angedacht. Es werde aber auch nicht mehr kontrollierende Beamte geben, wenn die Übergangsfrist mit Ende Juni 2010 endet.
Laut Presseunterlage1 wurden für die Evaluierung des Gesetzes die zuständigen Ämter/Behörden vom Gesundheitsministerium aufgefordert, sämtliche Daten zu Verstößen gegen das Tabakgesetz zu melden. Der Bericht sei „nicht zu 100% repräsentativ“, da die Daten in „unterschiedlicher Qualität übermittelt“ wurden, das Bundesland Salzburg habe keine Daten geliefert.
Die gemeldeten Daten laut Pressemappe: Es wurden 4.253 Anzeigen aus ganz Österreich gemeldet. Davon entfallen 3.491 auf InhaberInnen von Gastronomiebetrieben, 89 auf Einkaufszentren und 673 auf RaucherInnen. Die Übersicht über die Anzeigen gegen GastronomiebetreiberInnen, aufgeteilt auf die Bundesländer, lautet wie folgt:
Tirol: 494
Steiermark: 77
Oberösterreich: 569
Burgenland: 80
Niederösterreich: 204
Wien: 1665
Vorarlberg: 46
Kärnten: 356
Diese Zahlen zeigen eindeutig, dass es Handlungsbedarf gibt. Innerhalb eines Jahres sind mehrere tausend Anzeigen von Privatpersonen erstattet worden, trotzdem werden die von Ihnen angekündigten „strengeren Strafen“ ab 1. Juli 2010 nicht durch eine Aufstockung an prüfendem Personal begleitet. Routinemäßige Kontrollen zur Einhaltung der NichtraucherInnenschutzbestimmungen sind im Tabakgesetz auch weiterhin nicht vorgesehen.
Die unterfertigten Abgeordneten stellen daher folgende
ANFRAGE:
1) Bekanntlich gibt es seit Inkrafttreten der Novelle mit 1. Jänner 2009 eine Flut an Anzeigen. Wie viele waren es, inklusive Salzburg, nun gesamt bis zum Zeitpunkt der Evaluierung?
2) Wie viele dieser Anzeigen sind derzeit, aufgeschlüsselt nach Bundesland, in Bearbeitung?
1 Presseunterlage zur Pressekonferenz am 8. April 2010: http://www.bmg.gv.at/cms/site/attachments/4/5/5/CH0525/CMS1270645992890/pk_unterlage.pdf 2 von 3 5206/J XXIV. GP - Anfrage
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3) Wie viele Strafen wurden, aufgeschlüsselt nach Bundesland, bereits verhängt?
4) Wie hoch ist die Gesamtsumme der verhängten Strafen, aufgeschlüsselt nach Bundesland? Wie hoch ist der jeweilige Durchschnitt?
5) Wie erklären Sie sich die „unterschiedliche Qualität“ der Daten aus den Bundesländern?
6) Wie erklären Sie sich, dass aus Salzburg keine Daten zur Verfügung gestellt wurden?
7) Sehen Sie einen Zusammenhang zwischen der Toleranz der BürgerInnen und der Anzahl der Anzeigen? Wodurch erklären Sie sich die größenunabhängigen Zahlen?
8) Laut Geschäftsführer der Gastronomie in der Wirtschaftskammer Tirol, Peter Trost2, gab es in Tirol im Laufe des Jahres 2009 (Stand: 30. Dezember 2009) 630 Anzeigen gegen LokalbetreiberInnen, die das Rauchverbot nicht ausreichend umgesetzt haben. Wie erklären Sie sich die Differenz zu den von Ihnen präsentierten Daten?
9) Wenn Handlungsbedarf bei der Umsetzung gegeben ist, wie Sie selbst sagen, warum gibt es vom Gesundheitsministerium keine Weisung an die Länder?
10) Wie wollen Sie kontrollieren, ob das Ende der Übergangsfrist eingehalten wird?
11) Wie wollen Sie sicherstellen, dass ohne zusätzliches Personal die notwendigen Kontrollen gemacht werden können?
12) Wenn die Zahl der Anzeigen auch in Zukunft ähnlich hoch bleibt, wie werden Sie der Unzufriedenheit der BürgerInnen begegnen?
2 http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?AngID=1&StID=525841&DstID=684&titel=Tabakgesetz,in,%D6sterreich,ist,scharf,genug 5206/J XXIV. GP - Anfrage 3 von 3

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Von: Walter Gernot [mailto:gernot.walter@stmk.gv.at]
Gesendet: Freitag, 17. September 2010 16:14
An: krebspatient-krebsforum@utanet.at
Betreff: Tabakgesetz

Schönen guten Tag!

Anbei schicken wir das Statement von Landeshauptmann Franz Voves zu Ihrem Schreiben vom 14. September 2010.


„Das Tabakgesetz, als derzeit geltendes Bundesgesetz, ist in der Steiermark zu vollziehen. In der Steiermark sind die Bezirkshauptmannschaften angewiesen, besonderes Augenmerk auf die Einhaltung des Gesetzes zu richten. Grundsätzlich gilt es aber, in der Bevölkerung Bewusstseinsbildung für mehr Rücksichtnahme in diesem Bereich voranzutreiben.“


Mit freundlichen Grüßen,
Gernot Walter


Mag. Gernot Walter
Büro Landeshauptmann Mag. Franz Voves
Pressereferat
Adr.: Hofgasse 15, 8010 Graz, Austria
Tel.: + 43 (0) 316 877-2251
Fax:  + 43 (0) 316 877-5430
E-Mail: gernot.walter@stmk.gv.at
Homepage: www.landeshauptmann.steiermark.at

 
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Von: krebspatient-krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Freitag, 01. Oktober 2010 13:24
An: bettina.vollath@stmk.gv.at; franz.voves@stmk.gv.at; buergermeister.nagl@stadt.graz.at; stadtverwaltung@graz.at; bab@stadt.graz.at; fa1a@stmk.gv.at; bhgu_strafwesen@stmk.gv.at; fa8b@stmk.gv.at; stadtrat.herper@stadt.graz.at; mustermann.max.1234567@hotmail.de
Cc: heinz.fischer@hofburg.at; alois.stoeger@bmg.gv.at; vaa@volksanw.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; josef.proell@bmf.gv.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; lh.proell@noel.gv.at; martin.preineder@parlament.gv.at; erl@utanet.at
Betreff: Was ist in Graz und in der Steiermark los?

Sehr geehrte Frau Landesrat für Gesundheit,
sehr geehrter Herr Landeshauptmann der „Grünen Mark“,
sehr geehrter Herr Bürgermeister von Graz!


Die nachstehende Erklärung zu einer erhaltenen Anzeige verwundert uns sehr.
Daher ersuchen wir um dringende Mitteilung, ob es nicht Aufgabe JEDER Behörde ist, laut verschiedener Paragraphen und Verordnungen – z. B. nur §6 AVG – eine Anzeige an die richtige Stelle unverzüglich weiter zu leiten. War das Abwimmeln eines besorgten Bürgers rechtens?

Beschwerden über dieses Abwimmeln häufen sich gerade in der Steiermark. Auch nötigt man die Anzeiger die Anonymität zu verlassen: „Sonst kann ich die Anzeige nicht entgegen nehmen!“ Ist das gesetzlich gedeckt?

Weiters ersuchen wir um Auskunft, ob es nicht Aufgabe der zuständigen Behörde ist, laut verschiedener Paragraphen und Verordnungen – z. B. nur §25 VSG – von sich aus tätig zu werden, wenn Übertretungen bekannt oder zu erwarten sind? Bekanntlich wurden in Graz 27 Jugendtreffs kontrolliert, was 27 Anzeigen brachte. Wurden weitere kontrolliert? Wurden/Werden Strafbescheidempfänger nach z. B. 4 Wochen nachkontrolliert?

Laut Grazer Medienvertretern seien seit 1.7. von Amt wegen Beamte auf der Straße im Einsatz, um das Rauchverbot zu überprüfen. Man gab an: „15 Lokale schaffen wir pro Tag!“ Somit wären 900 Lokale kontrolliert worden. Was ergaben diese Kontrollen? Siehe auch: http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=460.msg1723#msg1723 

Wir sind in berechtigter Sorge, dass es zu eigenartigen Einstellungen von Anzeigen gekommen ist, da auch die von der Behörde den Medien bekanntgegebene Anzeigenzahl nicht richtig sein kann. Dass nur ein Viertel der Anzeigen zu einen Strafbescheid ausgearbeitet wurde, zeigt unseres Erachtens von wenig Kompetenz. Wurde da dann überall, lt. Erlass BM. Stöger, der Akt seinem Büro weiter geleitet?

Empfehlung: Laden Sie doch auch – zur Fortbildung - Dr. Pietsch, BMfG, zu einem Seminar.

Mit dem Ersuchen um dringende Antworten, gerne von allen drei Personen, verbleiben wir


mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher


           
                              K f K
      Verein Krebspatienten für Krebspatienten
    Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                           Österreich
   Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
     Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
 Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at
         Dietmar Erlacher, Bundesobmann
 



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ÖSTERREICH: Salzburgs Stadtchef Schaden an Krebs erkrankt
Utl.: Der Langzeit-Bürgermeister bestätigt Erkrankung: "Ja ich habe Krebs, aber es geht mir nicht schlecht." Er führt die Geschäfte voll weiter. =

   Salzburg (OTS) - Salzburgs Stadtoberhaupt, SP-Bürgermeister Heinz
Schaden laboriert an "weißem Hautkrebs". In einem Interview mit der
Tageszeitung ÖSTERREICH (Sonntags-Ausgabe) bestätigt der 56-jährige
Stadtchef die Erkrankung. Er ist bereits zum zweiten Mal in seinem
Leben an Krebs erkrankt.

   Zuerst machte nur ein Gerücht die Runde. Denn gegenüber früheren
Gewohnheiten trug der Bürgermeister plötzlich eine rote Kappe -
ähnlich wie sie Niki Lauda hat. Dann hieß es seitens der SPÖ, der
Bürgermeister hat sich einer kleinen Operation unterzogen. Im
ÖSTERREICH-Gespräch sagt der Langzeit-Bürgermeister aber offen: "Ja,
ich habe Hautkrebs." Es sei eine relativ gutartige Form des Krebses,
erläutert er.

   Obwohl die Diagnose Krebs an sich nicht leicht verdaulich ist,
führt Schaden die Amtsgeschäfte weiter, als wäre nichts geschehen.
"Ich bin nur einen Tag für die Operation ausgefallen." Beobachtern
ist jedoch aufgefallen, dass  Schaden seit dem Sommer viel von seiner
früheren Fröhlichkeit verloren hat. Kein Wunder: Anfang kommenden
Jahres steht eine weitere Operation an.

   Es ist übrigens schon das zweite Krebsleiden des gebürtigen
Steirers: Vor zehn Jahren war er an Hodenkrebs erkrankt. Schaden zu
ÖSTERREICH: "Aber das hängt damit überhaupt nicht zusammen."

Rückfragehinweis:
   ÖSTERREICH, Chefredaktion
   Tel.: (01) 588 11 / 1010
   redaktion@oe24.at

3807
A N Z E I G E N Österreich bis Ende 2012 / Lugner city Video
« am: November 19, 2010, 00:32:12 Vormittag »
Die Lugner Mannschaft weiterhin als Lühner-Barone!

http://www.krone.tv/Video/Stars-Society/Lugner_schlaegt_gegen_Anti-Rauch-Sheriff_zurueck-Fehlender_Schutz-Video-231004

Lugner schlägt gegen Anti-Rauch-Sheriff zurück - Fehlender Schutz ...
Anti-Raucher-Sheriff Dietmar Erlacher macht Richard Lugner die Hölle heiß: Angeblich werden Abstinente im Shoppingtempel des Baumeisters im 15. Wie...
www.krone.tv/.../Lugner_schlaegt_gegen_Anti-Rauch-Sheriff...


3808
Publiziert am: 05.11.10 - Medienformen: Medienform Text
Eins von hunderten: JWH-250
Gesundheitsminister Alois Stöger sagte am 29. Oktober: "In Österreich werden vermehrt Räuchermischungen angeboten, die, wenn sie geraucht werden, sehr gefährlich sein können. Aus diesem Grund habe ich die betroffenen Substanzen mit heutigem Tag verboten“. Die Medien übernahmen das ungeprüft und so wogen sich Boulevardpresse und besorgte Eltern recht schnell in Sicherheit. Doch das Suchtmittelgesetz in Österreich ist dem deutschen BtmG sehr ähnlich und so hat sich unsere Redaktion gewundert, wie man Stoffe verbieten kann, bevor sie analysiert wurden.
Und siehe da, auch in Österreich sind bis heute lediglich die fünf Cannabinoide verboten, die auch in Deutschland im BtmG aufgeführt sind. Das Gesetz reagiert also, anders als Herr Stöger behauptet, keineswegs auf die neuen Räuchermischungen, die weder CP 47,497 oder seine Homologe, JWH 018 oder HU 210 enthalten.
Andere synthetische Cannabinoide sind hingegen auch in Österreich als Räuchermischung weiterhin frei verkäuflich.

http://www.hanfjournal.de/hajo-website/artikel/2010/11november/s27_1110_von_wegen_verboten.php

3809
GESUNDHEIT    08.11.2010
         Raucherentwöhnung für Jugendliche
Nirgendwo in Europa rauchen Mädchen und Burschen so viel wie in Österreich. Allein bei den 15-Jährigen greift jeder Vierte täglich zur Zigarette. Der Verein Initiative für eine rauchfreie Jugend startet eine neue Kampagne.
            
            
Jeder zweite 17-Jährige in Österreich konsumiert täglich Zigaretten.
            Jugendliche: Kaum Hilfe beim Entwöhnen
Jugendliche brauchen Unterstützung, wenn es um das Neinsagen zu Zigaretten geht - aber sie bekommen diese nur unzureichend. Zu diesem Schluss kommt das europäische Forschungsprojekt Access, an dem das Wiener Institut für Sozial- und Gesundheitspsychologie (ISG) beteiligt war.

"Nach drei Monaten überlegen die Jugendlichen sich bereits, wie sie wieder aufhören könnten, und finden leider keine Antwort darauf", betonte Projektleiter und ISG-Vorstand Karl Bohrn.

Dabei ist gerade die Situation der österreichischen Jugend alarmierend: Bei den 15-Jährigen greift jeder Vierte täglich zur Zigarette, bei den 17-Jährigen tut das sogar jeder Zweite, so die Daten der EU-weiten Anti-Raucher-Initiative "Help".
            
            
            "Sprache der Jugendlichen sprechen"
Die ISG setzt das Projekt "Access" mit mehreren internationalen Organisationen in Österreich um. Als Teil davon startet nun die Initiative "Rauchfreie Jugend", bei der Teenagern das Thema Entwöhnung nahegebracht werden soll. Information statt Druck heißt die Devise.

Gemeinsam mit Lehrern, Eltern, Jugendbetreuern und Experten werden dabei alternative Lebensstile aufgezeigt. Vor allem müsse man aber die Kommunikationsinstrumente der Jugend benutzen, also etwa Facebook. "Und wir müssen die Sprache der Jugendlichen sprechen", so die Initiatoren.
            
            
            "Politische und volkswirtschaftliche Frage"
"Es ist eine Sache, die uns alle angeht - eine gesellschaftliche, volkswirtschaftliche und politische Frage", betonte Othmar Karas, ÖVP-Europaabgeordneter und Präsident des Hilfswerks Österreich.

In Österreich würden pro Jahr ökonomische Kosten in der Höhe von rund 511 Millionen Euro entstehen. Die Einnahmen aus dem Verkauf der Tabakprodukte würden die Behandlungskosten von Gesundheitsschäden nicht aufwiegen, so Karas.
            
            science.ORF.at
   Raucherentwöhnung: Drittel ist "heilbar"
   Jugendliche rauchen vor allem in Schule
            
            
            
            
            
   Netdoktor.at: Infos zum Thema
   ISG

3810
Rauchstopp

Jugendlichen fehlt Zugang zu Rauchentwöhnung

08. November 2010, 13:28

    * Artikelbild: Nikotinentwöhnung gibt es zwar, aber es fehlt ein direkter Zugang - Foto: REUTERS/HO-Philip Morris

      Nikotinentwöhnung gibt es zwar, aber es fehlt ein direkter Zugang
    *

Jeder zweite 17-Jährige in Österreich konsumiert täglich Zigarette - Keine Antwort für Aufhörwillige

Wien - Jugendliche brauchen Hilfe, wenn sie mit dem Rauchen aufhören wollen. Aber sie bekommen diese nur unzureichend. Zu diesem Schluss kommt das europäische Forschungsprojekt "Access", an dem das Wiener Institut für Sozial- und Gesundheitspsychologie (ISG) beteiligt war. "Nach drei Monaten überlegen die Jugendlichen sich bereits, wie sie wieder aufhören könnten und finden leider keine Antwort darauf", betonte Projektleiter und ISG-Vorstand Karl Bohrn in Wien.

Dabei ist gerade die Situation der österreichischen Jugend alarmierend: Nirgendwo in Europa rauchen Mädchen und Burschen so viel wie hierzulande. Bei den 15-Jährigen greift jeder Vierte täglich zum Glimmstängel, bei den 17-Jährigen tut dies sogar jeder Zweite, so die Daten der EU-weiten Antiraucher-Initiative "Help". Die Gesundheitsprognose ist entsprechend schlecht: Wer ab 17 im Schnitt täglich eine ganze Packung Zigaretten konsumiere, sterbe 15 Jahre früher als ein Nichtraucher.

Direkter Zugang fehlt

Maßnahmen zur Nikotinentwöhnungen gibt es laut Bohrn zwar, es fehle aber ein direkter Zugang zur Jugend. Um diesen herzustellen, wurde bei "Access" unter Einbezug von Entwöhnungs-Anbietern, Experten und Eltern-, Lehrer- sowie Jugendvertretern eine mehrstufige Strategie ausgearbeitet. Ein wichtiger Faktor sei dabei das Nichtrauchen als soziale Norm, erklärte Bohrn. "Das ist leider bei uns in Österreich nicht der Fall." Erreicht werden könnte dieses Ziel durch Tabakwerbe- und umfassende Rauchverbote, regelmäßige Preiserhöhungen sowie verstärkte Prävention.

Zu den insgesamt neun "Access"-Prinzipien zählen weiters die Verfügbarkeit von jugendspezifischen Rauchstopp-Angeboten, zu denen es laut Bohrn in Österreich noch nicht einmal Untersuchungen gebe, sowie die Erforschung der Einstellungen der Jugend zum Thema Tabakkonsum. Entwöhnprogramme sollten darüber hinaus als sozial attraktiv vermarket werden und den Teenagern Anreize bieten - beispielsweise durch die Teilnahme während der Unterrichts- bzw. Arbeitszeit oder Gutscheine. Ab dem Frühjahr 2011 soll der im Oktober gegründete Verein "Initiative für eine rauchfreie Jugend" mittels Kampagnen die Situation in Österreich verbessern und insbesondere Wissenslücken bei Eltern, Lehrern und Sozialarbeitern schließen. (APA/red)