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Nachrichten - admin

3691
J u g e n d , die Zielgruppe der Tabakmafia / Verbot bunter Zigarettenschachteln
« am: Dezember 08, 2010, 21:00:39 Nachmittag »

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/43842/Krebsforschungszentrum_Bunte_Zigarettenschachteln_sind_zu_attraktiv.htm

Studien halten fest, wonach Kinder und Jugendliche eher mit dem Rauchen beginnen und daran festhalten, je mehr sie mit Tabakwerbung in Kontakt kommen. Deshalb sei es dringend nötig, die Tabakwerbung weiter einzuschränken. Im November hatte bereits die britische Regierung ein Verbot bunter Zigarettenschachteln angekündigt.

3692
Gesundheit / Mundkrebs durch Kautabak
« am: Dezember 08, 2010, 20:57:58 Nachmittag »

"Fünf Millionen Dollar für Familie von Kautabak-Toten"


Washington – Eine US-Firma für Kautabak hat sich bereit erklärt, eine Entschädigung von fünf Millionen Dollar (3,78 Millionen Euro) an die Familie eines an Krebs gestorbenen Mannes zu zahlen, der seit seiner Jugend Kautabak konsumiert hatte. Der ... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/43839/Fuenf_Millionen_Dollar_fuer_Familie_von_Kautabak-Toten.htm


3693

Österreich ist Spitze, bei den RaucherInnen, jung und jünger!

25.1.2010 – APA-OTS-Aussendung, http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100125_OTS0032
Negativer Raucherrekord
Utl.: Österreich an der Spitze bei jugendlichen Rauchern! =


   St. Pölten (OTS) - Österreich als Schlaraffenland für Raucher?
Alarmierende Zahlen hat dazu die jüngste OECD-Gesundheitsstudie. In
keinem anderen OECD-Land ist der Anteil der 15 jährigen Raucher so
hoch wie in Österreich. Besonders deutlich ist der Abstand zu anderen
Ländern bei den Mädchen. Auch die Zeitschrift Profil berichtet, dass
im Guinness-Buch der Rekorde Österreich punkto Raucherdichte
"Weltmeister" ist - und zwar vor Griechenland und Ungarn. Das
"Einstiegsalter" liegt bereits bei elf Jahren!
   Daher setzt das österreichische Rauchertelefon (0810 810 013)
einen Beratungs- und Vorsorgeschwerpunkt für Jugendliche, um diese
Problematik zu thematisieren und individuell Hilfe beim Rauchstopp zu
bieten. Denn gerade das Rauchertelefon hat für Jugendliche das ideale
Setting: Unkompliziert, ohne Terminvereinbarung und Schwellenangst
erfolgt die telefonische, persönliche Beratung durch ausgebildete
Psychologinnen der NÖ Gebietskrankenkasse. Und sein Handy hat
schließlich jeder Jugendliche stets mit dabei.
   Speziell für Jugendliche gibt es einen eigenen Folder, der unter
www.rauchertelefon.at bestellt werden kann bzw. zum Download zur
Verfügung steht. Darüber hinaus haben die Psychologinnen einen
eigenen Leitfaden für die Beratung von Jugendlichen entwickelt, um
auf die speziellen Bedürfnisse von jungen Menschen eingehen zu
können.
   Dazu Mag. Sophie Meingassner, fachliche Leitung des
Rauchertelefons: "Die Beratung zielt auf positive Verstärkung ab. Wir
wollen die Jugendlichen dazu bringen, sich mit dem Thema kritisch
auseinanderzusetzen, ihnen Informationen vermitteln und ihre
Ressourcen sowie ihren Entschluss zum Rauchstopp stärken."
 Schwerpunkte in der Jugendlichen-Beratung sind kurze, oft einmalige
Beratungen mit konkreten Anleitungen zum Rauchstopp sowie die
Unterstützung durch interaktive Medien. Auf der Homepage stehen
Informationen speziell für Jugendliche, ein
Online-Entwöhnungsprogramm und ein Diskussionsforum bereit.
Anteil der jugendlichen Anrufer beim Rauchertelefon
   Im Jahr 2009 ist der Anteil der jugendlichen Anrufer (bis 18
Jahre) auf über 30 % angestiegen. Zum Teil handelte es sich um
"Testanrufe", bei denen es vorrangig um Klärung des Angebots und
erste Informationsvermittlung geht (z. B. Hinweis auf die Homepage
...). Viele Jugendliche fragen jedoch nach konkreten Tipps und
Unterstützung, um das Rauchen zu beenden. Als Motivation dienen
Vorteile wie Geldersparnis und körperliche Fitness.
   Detail am Rande: Der Großteil der jungen Anrufer erfährt die
Nummer über die Zigarettenpackungen. Seit Juli 2008 ist auf Antrag
der NÖ Gebietskrankenkasse auf jeder 14. Zigarettenpackung die Nummer
des Rauchertelefons abgedruckt.
   Erreichbar ist das Rauchertelefon, das eine Kooperation zwischen
Sozialversicherungs-trägern, Ländern und dem Bundesministerium für
Gesundheit darstellt, von Mo-Fr, 13:00 18:00 Uhr.
 Kontakt:
 0810 810 013
 www.rauchertelefon.at
 info@rauchertelefon.at
Rückfragehinweis:
   NÖ Gebietskrankenkasse
   Öffentlichkeitsarbeit
   Tel.: 050899-5121, Fax:  050899-5181
   oea@noegkk.at
   www.noegkk.at


xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Hunderttausende stimmten ab, 79 % meinen .....

http://diepresse.com/home/panorama/rauchen/series/poll/vote.do


3694
Geld / Unterstützung für Krebspatienten
« am: Dezember 08, 2010, 13:27:05 Nachmittag »

Hallo,

wir Nichtraucherschützer nehmen keine Spenden, bekommen von niemanden Unterstützungsgelder!
Deine Hilfe nehmen wir liebend gerne an:

a) täglich viele Anzeigen auf http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html
b) Wiederholung von Besuchen und Anzeigen alle 2 Wochen.
c) Verwandte/Bekannte bitten, mit zu tun! Dies auch in Leserbriefen, Kommentaren, Diskussionen; Anregungen: www.sis.info und
BM. Stöger sagt immer wieder: "Ich habe keine Mehrheit für generell rauchfreie Lokale, weder im Ministerrat, noch im Parlament. Der Lobbyismus (Anm.: Tabakwerke und WKO) ist zu stark. Ich fordere daher alle Bürger auf, Wirte ohne gesetzlichen Nichtraucherschutz zu melden!"
Ja, Herr Minister, offiziell oder anonym, täglich, möglichst oft, auf www.sis.info

Danke im Voraus!

Für Fragen immer für dich da!

LG.
Dietmar

PS: Siehe Infos für Meldungen: http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=159.0
und die neuesten Beiträge auf der Übersicht ganz unten: www.sis.info

PPS-Neu: Siehe: http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=523.msg1930#msg1930

Wir Krebspatienten haben bald Adventtreffen. Wenn Sie hierbei Menschen unterstützen wollen, bitte gerne:
Krebspatienten für Krebspatienten, BLZ. 14.000, Ko.Nr. 110211635

Besten Dank!

           
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
      kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann

3695

http://www.lifeline.de/llspecial/news/content-220164.html

Jugendliche

Tabakprävention in Schulen - das klappt ziemlich gut

Die Schule bietet sich für tabakpräventive Maßnahmen an. Durch die allgemeine Schulpflicht werden alle Personen eines Jahrgangs erreicht.
Mehr zum Thema

    * Lesen Sie auch: EU-Projekt will Rauchstopp von Jugendlichen fördern

Köln. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat daher 2003 das Projekt "rauchfreie Schule" gestartet. Das erste Bundesland mit gesetzlichem schulischen Rauchverbot ohne Ausnahmeregelungen war 2004 Berlin (Bundesgesundheitsbl 2010; 53: 170). Seit Beginn des Schuljahres 2008/2009 ist in allen 16 Bundesländern das Rauchen in der Schule nicht mehr gestattet.

Die positiven Effekte sind ein sinkender Raucheranteil bei Schülern in der Sekundarstufe 1: in Hauptschulen von 25 auf 19 Prozent, an Realschulen von 23 auf 19 Prozent, an Gymnasien von 14 auf 4 Prozent, an Gesamtschulen von 24 auf 10 Prozent - jeweils im Zeitraum von 2003 bis 2008.

3696
Deutschland / Deutschland - Rauchen und Zigarettenkauf erst ab 18 Jahren
« am: Dezember 08, 2010, 02:30:16 Vormittag »


Deutschland - Rauchen und Zigarettenkauf erst ab 18 Jahren!

Aha,
deswegen sind die Deutschen bei der Pisastudie eine Liga oberhalb von Österreich!




Ab 1. September gilt: Rauchen erst ab 18


Verfasst von shekko am Mittwoch, 25. Juli 2007, 07:40 Uhr  26517 Aufrufe

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet bringt das mittlerweile von Bundestag und Bundesrat verabschiedete Nichtraucherschutzgesetz auch eine wesentliche Änderung im Jugendschutz mit sich:

Bereits ab 1. September 2007 ist das Rauchen für Jugendliche bis inklusive 17 Jahren in der Öffentlichkeit verboten. In Zukunft heißt der Gesetzestext also:
"In Gaststätten, Verkaufsstellen oder sonst in der Öffentlichkeit dürfen Tabakwaren an Kinder oder Jugendliche weder abgegeben noch darf ihnen das Rauchen gestattet werden." (JuSchG, § 10, Absatz 1.)

Die Einschränkung auf Jugendliche unter 16 Jahren ist nun entfallen, es gilt daher: Rauchen erst ab 18!

verwandter Link:
Forum :: Recht :: Nichtrauchergesetze und Jugendräume
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3697
Aktivitäten zur Verringerung des Tabakrauches / Kur zum Nichtraucher
« am: Dezember 08, 2010, 02:26:44 Vormittag »

http://kurinformationen.de/wordpress/?p=486

In Deutschland dürfen die gesetzlichen Krankenkassen Arzneimittel zur Raucherentwöhnung nicht bezahlen. Aber sie unterstützen ihre versicherten Raucher bei der Entwöhnung. Doch wieviel die Kassen letztendlich dafür zahlen, ist unterschiedlich.
Es gibt in den Apotheken verschiedene Mittel, die helfen können, das Rauchen aufzugeben. Doch die Gefahr für Raucher, ohne ärztliche und therapeutische Unterstüzung rückfällig zu werden, ist hoch. Deshalb brauchen Raucher Hilfe, wenn Sie das Rauchen aufgeben möchten.

In Österreich gibt es die „stationäre Rauchertherapie“. Eine Kur, bei der allerdings auch nur einzelne Krankenkassen in Österreich die Kosten übernehmen. Die Raucher werden 3 Wochen stationär untergebracht. In der ersten Woche darf auch noch geraucht werden, damit herausgefunden werden kann, wann der Raucher zur Zigarette greift. Danach ist Schluß mit dem Rauchen. Therapeuten betreuen die Patienten in Einzel- und Gruppengesprächen und zeigen Wege auf, wie die Patienten in Zukunft auf Nikotin verzichten können. Der Erfolg kann sich sehen lassen: jeder 2. Raucher hat während der stationären Rauchertherapie dauerhaft mit dem Rauchen aufgehört.

In Deutschland gibt es Alternativen. Wenn Sie z.B. Urlaub in Oberstaufen machen möchten, können Ihnen dort verschiedene Nichtraucherprogramme und Therapien angeboten werden, die Sie während Ihres Aufenthaltes nutzen können. Dabei werden unterschiedliche Methoden genutzt, wie unter anderem Akupunktur, Sauerstofftherapie (nach Prof. Manfred von Ardenne) oder Entgiftungsinfusionen. Informationen erhalten Sie hier: http://www.oberstaufen.de/index.shtml?nichtraucher

Eine weitere Alternative ist Bad Wörishofen. Hier gibt es das Angebot “Rauchfrei-Coaching mit Kneipp”, welches in Kooperation mit der Barmer Ersatzkasse (heute Barmer GEK) entstanden ist.
Durch Sebastian Anton Kneipp wurde Bad Wörishofen einst zum Kurort.

Das Programm ist auf eine Woche verteilt und beinhaltet folgende Leistungen:

7 Übernachtungen, Samstag bis Samstag
Halbpension
medizinische Check-up’s
3 x Entwöhnungsakupunktur
5 x Entgiftung mit kneippschen Wickeln
5 x Obergüsse zur Stimulierung des Suchtzentrums
diverse Hausangebote
1 x Wanderung (Atemwanderung oder Venenwalking), Radwanderung vom 01.April –31.Oktober
oder
1x Nordic Walking vom 01.November –31.März

Zur Übernahme der Kosten fragen Sie bitte vor der Buchung bei Ihrer Krankenkasse nach, denn auch Raucher, die nicht bei der Barmer GEK versichert sind, können dieses Angebot in Anspruch nehmen. Falls Ihre Krankenkasse die Kosten nicht übernimmt gilt es immer noch zu überlegen, ob Sie dieses Angebot nicht selber zahlen, denn dadurch, dass Sie auf das Rauchen verzichten, sparen Sie ja zukünftig auch.
Je nach Unterkunft kostet das “Rauchfrei-Coaching” im Jahr 2010 zwischen rund 600 Euro und 1250 Euro.

3698
Europa / 30 Prozent Raucher in Europa
« am: Dezember 08, 2010, 01:22:00 Vormittag »

http://www.nachrichten.at/nachrichten/ticker/Industrie-Tabak-Rauchen-Gesundheit-EU;art449,469933

30 Prozent Raucher in Europa

Größere und abschreckendere Warnungen geplant

EU-Gesundheitskommissar John Dalli hat die krankmachende Wirkung des Tabakkonsums kritisiert. Beim Start einer öffentlichen Konsultation über den Vorschlag der Kommission, größere und abschreckendere Warnungen auf Zigarettenpackungen einzuführen, sagte Dalli, "Tabak macht süchtig, führt zu Erkrankungen und verursacht vermeidbare Gesundheitsausgaben. Trotzdem rauchen 30 Prozent der Europäer".

Besonders besorgt sei er darüber, dass 35 Prozent der jungen Europäer zur Zigarette greifen. Die EU will bis 2025 das Rauchen unter Jugendlichen um die Hälfte verringern. Die Befragung über den Kommissionsvorschlag läuft bis 19. November dieses Jahres.

Dabei sollen sich Interessenträger zu zahlreichen Problemstellungen äußern. Die Rechtsvorschriften der EU-Staaten würden sich stark voneinander unterscheiden und nicht in ausreichendem Maß auf die Gesundheits- und Sicherheitsbedenken eingehen. Bildwarnhinweise würden derzeit in nur vier EU-Ländern verwendet - Belgien, Rumänien, Lettland und Großbritannien. Frankreich und Spanien planten das ab 2011. Das bedeute, dass die Verbraucher in sehr unterschiedlichem Ausmaßüber die Gefahren des Tabakkonsums informiert seien.

Auch die Rechtsvorschriften der EU-Länder würden sich im Hinblick auf die Zulassung oder das Verbot möglicherweise schädlicher und suchterzeugender Stoffe sowie von Aromastoffen stark voneinander unterscheiden. Ferner seien die Angaben zu Inhaltsstoffen in Tabakprodukten schwer zu verstehen, zu vergleichen und zu analysieren.

In dem Kommissionspapier werden zahlreiche Problembereiche angeführt. Die unterschiedlichen Vorschriften würden auch ein Funktionieren des Binnenmarkts erschweren.

3699
Gesundheit / Rauchen kann bei Grippe-Infektionen zu schweren Komplikationen führen.
« am: Dezember 08, 2010, 01:18:10 Vormittag »

http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Nachrichten/1464883-6/raucher-erleiden-bei-grippe-oft-schwere-komplikationen.csp   
   
Rauchen kann bei Grippe-Infektionen zu schweren Komplikationen führen.
      

Werne - Raucher sind im Fall einer Grippe-Infektion besonders gefährdet. Im Vergleich zu Nichtrauchern erleiden sie wesentlich häufiger Komplikationen und sterben eher, wie die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) berichtet. „Bei Rauchern kommt es offenbar zu einer unkontrollierten, übersteigerten Immunreaktion bei der Abwehr der Influenza-Viren“, erläutert der Pneumologe Bernd Schönhofer vom Krankenhaus Oststadt-Heidehaus in Hannover.

„Wer regelmäßig raucht, riskiert daher, dass sein Immunsystem bei der Erregerabwehr entgleist, was das Risiko von schweren Komplikationen wie einer Lungen- oder Herzbeutelentzündung und damit eines tödlichen Verlaufs erhöht.“

Schutzimpfung empfohlen

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt Patienten mit Atemwegserkrankungen wie Asthma und chronischer Raucherbronchitis (COPD) eine jährliche Schutzimpfung.

„Wir Lungenärzte raten aber auch langjährigen, bisher nicht chronisch kranken Rauchern dringend zu einer Grippe-Impfung“, so Schönhofer. „Raucher neigen in der Regel zu häufigen Erkältungen mit wiederholter Bronchitis, so dass ihre Lungen ohnehin schon kleine, immer wieder auftretende Entzündungsherde aufweisen.“ (APA/dapd)

3700
Europa / Rauchverbot hat positivere Auswirkungen als erwartet
« am: Dezember 08, 2010, 00:58:07 Vormittag »

Rauchverbot hat positivere Auswirkungen als erwartet

http://www.kleinezeitung.at/magazin/wellness/2527662/rauchverbot-hat-positivere-auswirkungen-erwartet.story

Die positiven Folgen von Rauchverboten zeichnen sich immer deutlicher ab: Nun deutet eine große Studie aus Schottland darauf hin, dass seit dem Tabakbann immer weniger Kinder wegen Asthma-Anfällen in Kliniken eingeliefert werden.

Foto © APA

Für manche ein Fluch, für andere ein Segen: Rauchverbote sind in Europa ein umstrittenes Thema. Manche Länder wie Italien oder Griechenland tun sich mit Gesetzesregelungen schwer. Dagegen ist der Tabakkonsum in Großbritannien, Frankreich, Deutschland und auch Österreich vielerorts untersagt - etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Schulen oder am Arbeitsplatz. Besonders streng dringen die USA auf den Nichtraucherschutz.

"Die gesundheitlichen Auswirkungen solcher Regelungen sind weit größer, als man erwarten würde", betont Stanton Glantz von der Universität von Kalifornien, der seit Jahren die Folgen des Rauchens erforscht. Dass Zigarettenqualm Asthma-Anfälle auslösen kann, ist unstrittig. In den USA leben etwa 40 Prozent aller Kinder, die wegen Asthmas in Kliniken behandelt werden, in Raucherhaushalten. Das sind auffällig viele angesichts der Tatsache, dass nur 21 Prozent der erwachsenen US-Bürger Tabak konsumieren.
Kurzfristige Effekte

Gerade in der Analyse schwerer Asthma-Attacken sehen Forscher eine gute Möglichkeit, den kurzfristigen Effekt von Rauchverboten zu prüfen. In der Studie registrierten Forscher der Universität von Glasgow zwischen den Jahren 2000 und 2009 alle Kinder bis 14 Jahren, die wegen Asthma-Attacken in schottische Notaufnahmen gebracht wurden. Vor dem Verbot stieg die Zahl der Einlieferungen pro Jahr um fünf Prozent. Im Jänner 2006, dem Höhepunkt des traurigen Trends, wurden täglich durchschnittlich sechs Notfälle in Kliniken behandelt.

Anfang 2006 wurde Tabakgebrauch in Schottland am Arbeitsplatz und an öffentlichen Orten - darunter auch Restaurants und Bars - untersagt. Prompt sank die Zahl der Kinder, die wegen Asthmas in Krankenhäuser mussten, pro Jahr um 13 Prozent. Im Oktober 2009 unterschritt sie fünf Einweisungen pro Tag.
Umfangreiche Studie

Zwar kamen ähnliche Studien in den US-Staaten Arizona und Kentucky schon früher zu vergleichbaren Befunden. Aber die neue Analyse, publiziert im renommierten "New England Journal of Medicine", ist die bisher umfangreichste Untersuchung zu dem Thema. Sie verleiht dem Argument besonderes Gewicht, wonach viele Menschen schon nach kurzer Zeit von Rauchverboten profitieren.

Eigentlich greift das Tabakverbot zwar vor allem an jenen Orten, wo Erwachsene arbeiten und sich treffen. Aber der Effekt zieht scheinbar Kreise: Offenbar macht die öffentliche Diskussion das Qualmen unpopulär und ermuntert so manchen Raucher dazu, seinen Zigarettenkonsum entweder zu drosseln oder sogar ganz einzustellen. Davon profitiert dann auch die Luftqualität in Wohnungen, wie Studienleiterin Jill Pell betont. "Die Leute entscheiden sich dafür, ihre Kinder auch dort zu schonen, wo sie es nicht unbedingt müssen", sagt sie. Auch in vielen anderen Ländern führten Verbote laut Studien dazu, dass Eltern auch zu Hause auf Zigaretten verzichten.

Tabakexperte Terry Pechacek von der US-Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) ist überzeugt, dass in den kommenden Jahren weitere positive Folgen des Tabakbanns nachgewiesen werden: "Asthma ist nur die Spitze des Eisbergs."


3701
1 - Wien / Stadtbekannt Kontrovers: Für ein generelles Rauchverbot
« am: Dezember 08, 2010, 00:17:10 Vormittag »


http://www.stadtbekannt.at/de/wien/debatte/stadtbekannt-kontrovers_-f_r-ein-generelles-rauchverbot.html

Stadtbekannt Kontrovers: Für ein generelles Rauchverbot

Seit einiger Zeit gilt in Wien und Österreich ein strengeres Tabakgesetz, für alle Lokale. Für alle? Nein keineswegs, zahlreiche Ausnahmen machen das Gesetz zum zahnlosen Papiertiger, verzerren den Wettbewerb und haben mit NichtraucherInnenschutz genau gar nichts zu tun.

Die Basics

Passivrauchen und Rauchen sind schädlich, was allgemein bekannt sein sollte. Zwar wird das manchmal geleugnet, wozu dann Argumente dienen wie „Abgase sind auch gefährlich“, „meine Oma hat immer geraucht und wurde 100 Jahre alt“ und ähnliche Stilblüten der gekonnten Selbstbelügung.

An sich sollte die Sachlage aber klar sein. Persönliche Freiheit hin oder her, was andere Unbeteiligte schädigt, kann nicht durch einen Gewinn an individueller Freiheit legitimiert werden. Schon die Goldene Regel „was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu.“, stellt das klar.

Die simple Forderung nach Rücksichtnahme auf NichtraucherInnen greift jedoch nicht, weil nahezu jede/r den bequemeren Weg ergreift, so lange man/ sie nur kann. NichtraucherInnen, oder RaucherInnen die gerade nicht angequalmt werden wollen müssen aktiv etwas fordern, so lange kein Gesetz sie schützt, RaucherInnen können einfach passiv beim Status quo verharren, klar ist wer sich da in aller Regel durchsetzt.

Die momentane Regelung

Relativ spät wurde auch in Österreich erkannt, dass die Gesetzeslage eigentlich untragbar ist. Immer mehr wurde absehbar, dass sich im Rahmen der EU die österreichische Tabakgesetzgebung nicht halten wird können.

Also trat ein Gesetz mit 1.Juli des heurigen Jahres in Kraft, das klassisches österreichisches Stückwerk ist. Seither darf in Lokalen unter 50 Quadratmetern von den EigentümerInnen frei entschieden werden, ob geraucht werden darf oder nicht (no na darf in fast allen geraucht werden), bis 80 Quadratmeter, sofern Umbauten aus gebäudetechnischen- oder Denkmalschutzgründen nicht möglich sind, gilt dies ebenfalls. Bei höherer Quadratmeteranzahl muss der Hauptraum, das ist der Raum in dem sich die Bar befindet, rauchfrei sein. Auch Toiletten müssen sich im rauchfreien Raum befinden.

Dieses Gesetz ist ein Kniefall vor der WirtInnenlobby, die sich damit aber selbst ins eigene Knie geschossen hat. Denn welche Art von fairem Wettbewerb soll es sein, wenn kleine Lokale nicht umbauen müssen, große aber schon?

Entsetzlicher Gestank

Ich kenne persönlich keine RaucherInnen, die mit der momentanen Lage zufrieden sind. In den Lokalen die über einen RaucherInnenbereich verfügen, stinkt es bestialisch. Auch hartgesottene RaucherInnen halten es dort kaum aus. Umso erfreulicher, dass sich nun zahlreiche NichtraucherInnen in diesen Bereich setzen „dürfen“ wenn es nur ausreichend viele RaucherInnen in ihrem Freundes-/ Bekanntenkreis gibt. Was für ein genialer NichtraucherInnenschutz.

Außerdem wird früher oder später der EUGH entscheiden, dass verrauchte Lokale mit dem Gesundheitsschutz für ArbeitnehmerInnen nicht vereinbar sind. Spätestens dann finden WirtInnen keine ArbeitnehmerInnen für ihre Lokale mehr.

Wegen ihrer Investitionen, die sie im Glauben daran, dass die Republik Österreich sinnvolle Gesetze erlässt, getätigt haben, genießen sie aber selbst bei einer Verschärfung der gesetzlichen Regelung einen Vertrauensschutz. Vermutlich wird man ihnen Schadensersatz zahlen müssen, was abermals den geradezu genialen Ansatz der aktuellen Gesetzgebung beweißt.

Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

Idealerweise sollte man in Österreich raschest möglich ein generelles Rauchverbot erlassen. Ohne Einschränkung sollte dann das rauchen an öffentlich zugänglichen Orten unterbunden werden. Höchst wahrscheinlich müsste WirtInnen die jetzt umgebaut haben, Schadenersatz gezahlt werden. Das ist aber nur fair, schließlich kommen sie ja weitgehend unschuldig zum Handkuss.

Gegenargument

Gegen ein generelles Rauchverbot zu argumentieren ist ungleich schwieriger. Das einzige wirklich sinnvolle Argument scheint mir zu sein, dass sobald das Rauchen in der Gesellschaft zurückgedrängt wird, nicht mehr garantiert werden kann, dass weitere gesetzliche Maßnahmen nicht auf die Stigmatisierung von RaucherInen abzielen.

Man schaue beispielsweise nach New York. Nach vielen Jahren des Zurückdrängens des Rauchens hat sich die Zahl der RaucherInnen stark reduziert. Aktuelle gesetzliche Maßnahmen zielen nun darauf ab, den RaucherInnen das Rauchen auch dort zu verbieten, wo sie keine anderen Menschen gefährden. Rauchen soll dort nun auch in Parks, auf öffentlichen Plätzen und an Stränden verboten werden. Solche gesetzlichen Maßnahmen schützen nicht mehr die NichtraucherInnen, sondern zielen als biopolitische Ordnungspolitik darauf ab, mündigen BürgerInnen zu verbieten ihrem Körper schlechtes zu tun.

Trotzdem...

Die Gefahr besteht in der Tat, dass RaucherInnen sobald sie zahlenmäßig immer weniger sind, sich gegen solche Machtphantasien nicht mehr adäquat wehren können. Das kann aber kein Argument gegen den NichtraucherInnenschutz sein. Deshalb sollte man das rauchen verbieten wo es nicht beteiligte schädigt, sich aber zugleich dafür einsetzen, dass weiterhin jede/r selbst das Recht hat sich gesundheitlich zu schädigen, wie es ihm/ihr gefällt.

Teil 1 von Stadtbekannt Kontrovers: „Willkommen Österreich absetzen.“

signatur_daniel    Daniel Steinlechner

Mit Fug und Recht: Über Sinn und Unsinn

3702
4 - Steiermark, Kärnten / Steiermark - Anzeigenflut in der Gastronomie
« am: Dezember 07, 2010, 23:59:58 Nachmittag »

Anzeigenflut in der Gastronomie

von Klaus Krainer aus Graz

Nach wie vor erhitzt das Rauchverbot in der Gastronomie die Gemüter. Seitens der Stadt Graz will man ab Jänner wieder verstärkt Kontrollen durchführen. Vor allem Diskotheken sollen auf die Einhaltung der neuen gesetzlichen Regelung überprüft werden.

Trotz weniger Kontrollen steigt die Zahl der Anzeigen nach Verstößen gegen das Rauchverbot in Lokalen.

Was ist 8,5 Zentimeter lang und erhitzt die Gemüter wie kaum etwas anderes? Richtige Antwort: Zigaretten. Das seit 1. Juli diesen Jahres geltende Glimmstängelverbot in der Gastronomie sieht eine strikte Trennung von Nichtraucher- und Raucherbereichen vor, vorausgesetzt, das Lokal ist größer als 50 Quadratmeter.
Eine umstrittene Regelung, gegen die regelmäßig verstoßen wird. Und das hat Folgen: „Wir verzeichnen trotz weniger Kontrollen immer mehr Anzeigen. Diese werden von Privatpersonen erstattet, im Schnitt sind es bereits zwei pro Tag“, berichtet man in der zuständigen Bau- und Anlagenbehörde. Eine Entwicklung, die sich auch in der Statistik widerspiegelt. 114 Kontrollen wurden in der Grazer Gastronomie im ersten Monat nach Einführung der Regelung durchgeführt, 33 Anzeigen waren die Folge. Seit damals gab es nur noch 48 Kontrollen, aber 108 Strafakte, zurückzuführen eben auf die vielen Privatanzeigen.
Die Zeche dafür müssen die Wirte zahlen. Ein angezeigter Verstoß kostet durchschnittlich zwischen 100 und 1.000 Euro, möglich sind aber auch Strafen von bis zu 10.000 Euro. Zusperren musste wegen dem Verbot allerdings keiner, sagt der Wirte-Boss in der Wirtschaftskammer Steiermark, Karl Wratschko, im WOCHE-Kurzinterview:

WOCHE: Wie hat sich das Rauchergesetz bisher bewährt?
Wratschko: Aus Sicht der Gastronomie hat sich die Teilung in Raucher- und Nichtraucherbereiche gut bewährt. Allerdings halte ich nichts von zu vielen Kontrollen und Strafen. Das dividiert die Leute nur auseinander.

Wie gut sind die Nichtraucherbereiche ausgelastet?
Viele Nichtraucherbereiche sind leer, weil es Nichtrauchern oft egal ist, wo sie sitzen. Kein Verständnis habe ich allerdings für Nichtraucher, die sich im Raucherbereich hinsetzen und dann aufregen.

Kennen Sie ein Lokal, das aufgrund des Rauchergesetzes zusperren musste?
Es gibt Lokale, die zugesperrt haben. Aber das nur auf das Gesetz zu schieben, halte ich für eine Ausrede.

Autoren: Mario Lugger, Klaus Krainer

http://www.woche.at/graz/politik/anzeigenflut-in-der-gastronomie-d24275.html


3703

SCHÜTZT  DIE  KINDER  VOR  PASSIVRAUCH !!!


http://tvkaernten.at/videos/embed/739

3704
Ein Schelm, der dabei nicht lacht! / Die Casinos Austria ..........
« am: Dezember 07, 2010, 22:37:38 Nachmittag »

Casinos Austria: Der Kampf gegen die roten Zahlen


Sie hielten sich nicht daran,
sie halten sich nicht daran,
und jetzt geben sie ihm die Schuld,
so wie ihre kleine Geschwister, die Lokale,

DER NICHTRAUCHERSCHUTZ RUINIERT UNS!




06.12.2010 | 18:23 |  HEDI SCHNEID (Die Presse)

Die Casinos Austria werden heuer nicht gerade vom Glück verwöhnt. Vor allem im Ausland läuft das Geschäft in den Spielbanken nicht nach Wunsch. Der Konzern droht 2010 erstmals in die roten Zahlen zu rutschen.
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Aus dem Archiv:

    * Lotto-Lizenz: Konkurrenz prüft Klage (14.10.2010)
    * Glücksspiel: Casinos Austria vor Ausstieg in Luzern (01.10.2010)
    * Glücksspiel: Republik droht Amtshaftungsklage (09.09.2010)
    * Glücksspiel: Casinos Austria: Verluste im Ausland (01.09.2010)

Wien. Wirtschaftskrise, Rauchverbot, Konkurrenz durch Internetanbieter und hohe Investitionen: http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/616454/Casinos-Austria_Der-Kampf-gegen-die-roten-Zahlen?parentid=0&act=2&isanonym=null#



3705
1 - Wien / Öffentliche Gebäude - Millennium + Amtsgebäude, und überhaupt
« am: Dezember 07, 2010, 22:24:11 Nachmittag »

Von: erl [mailto:erl@utanet.at]
Gesendet: Dienstag, 07. Dezember 2010 20:35
An: 'Birbaumer Oliver'; 'michael.haeupl@wien.gv.at'; 'sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at'; 'oliver.birbaumer@wien.gv.at'; 'Harald.Kaltenboeck@wien.gv.at'; 'karin.spacek@wien.gv.at'; 'christine.marek@oevp-wien.at'; 'Ingrid.korosec@wien.oevp.at'; 'maria.vassilakou@gruene.at'; 'sigrid.pilz@gruene.at'; 'infopool@gruene.at'
Cc: 'heinz.fischer@hofburg.at'; 'alois.stoeger@bmg.gv.at'; 'vaa@volksanw.gv.at'; 'barbara.prammer@parlament.gv.at'; 'werner.faymann@bka.gv.at'; 'josef.proell@bmf.gv.at'; 'eva.glawischnig-piesczek@gruene.at'; 'franz.pietsch@bmg.gv.at'; 'ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at'; 'laszlo.andor@ec.europa.eu'; 'john.dalli@ec.europa.eu'; 'lh.proell@noel.gv.at'; 'martin.preineder@parlament.gv.at'; 'kontakt@krebsforum.at'
Betreff: Wien - Sehr geehrter Herr Mag. Birbaumer, bitte nicht lachen, auch solche Anzeigen wiederholen sich laufend, vielleicht ergänzend mit: "Offene Türen"!

Sehr geehrter Herr Mag. Birbaumer!

Sie brauchen sich nicht herabsetzen, für uns sind Sie der Öffentlichkeitssprecher für die Magistratischen Bezirksämter.

Ich und viele sehen Widersprüchlichkeiten, aber das ist vielleicht das Tabaklobbyistensalz in der Suppe, so dass es u. a. beim BMfG heißt, dass über 50 % der RaucherInnen (95 % Wiener) gleich zahlten, aber nur 10 % der Wirte, oder der UVS bzw. VfGH / VwGH spricht. Und das bei diesen Gastro-Superministrafen und Nichtausnützungen des Strafrahmens.

Ja, ich kann fundierte Massenaussagen wiedergeben! Tausende User von den rund 250.000 / Monat auf meiner Homepage haben sich mir gegenüber seit 2 Jahren so geäußert, ebenso von den 16.000 Krebspatienten im Verein, mit zig Selbsthilfegruppen. Aber auch die „normale Bevölkerung“ sieht das scheinbare Nichtstun der Behörden nicht ein! Sonst hören Sie mal nach, den halben Tag auf 88,6, die Freitagstunde auf Radio Wien, die 90 Minuten gestern auf Radio Kärnten, an einem Tag 2 x ZiBs und Willkomen Ö. und OÖ.Heute vor 3 Wochen, Bürgeranwalt, Konkrets, Reports, Thema, Club2, Bundesland Heute (in ganz Österreich), etc., gerne auch RTL, 3SAT, RAI Uno, ServusTV, ARD, und natürlich Ö3 und zig Private! Dort meldete sich dann das Volk, so auch die besorgten Wienerinnen und Wiener! Eine Stunde bleibe ich dann auch noch meist auch im Studio, um mit den Anrufern zu sprechen!

Sie und Ihre Beamten schauen scheinbar auf den Boden, wenn sie in näherer oder weiterer Umgebung von Ihrem Bezirksamt in Lokale, Cafes, Konditoreien gehen, oder ins Millennium, dienstlich oder privat. Wir sehen das nicht ein! Ist es nicht Ihre / Eure Beamtenpflicht, in Kenntnis der Sachlage von selbst tätig zu werden? Habt ihr nicht einen Eid abgelegt, der auch solche Schritte beinhaltet, bzw. ist es nicht einfache Staatsbürgerpflicht, …..?
Ich könnte dies weder als Staatsbürger, noch als Betroffener und Berufener tun, weg zu schauen bei tödlichem Gift!

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher, Krebspatient
medizinische Teilausbildungen
Unternehmer, KR., LSR, Richter aD; Gutachter

           
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                               Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
      kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann


Von: Birbaumer Oliver [mailto:oliver.birbaumer@wien.gv.at]
Gesendet: Dienstag, 07. Dezember 2010 18:00
An: erl *EXTERN*
Betreff: AW: Wien - Sehr geehrter Herr Mag. Birbaumer, bitte nicht lachen, auch DAS wiederholt sich laufend, vielleicht ergänzend mit: "Offene Türen"!

Sehr geehrter Herr Erlacher!
 
Ich habe Ihnen schon mehrfach mitgeteilt, dass ich nicht "Öffentlichkeitssprecher" bin. Ich bin lediglich mit der Öffentlichkeitsarbeit für die Magistratischen Bezirksämter befasst. Ansonsten beschränkt sich mein Zuständigkeitsbereich auf den 20. Wiener Gemeindebezirk.
 
Ich entnehme Ihrer Mail, dass Sie trotz meiner detaillierten Erläuterung in meiner E-Mail vom 4.10.2010 Bedeutung und Inhalt des § 25 VStG, auf den Sie sich immer wieder beziehen, nach wie vor nicht korrekt erfasst haben. Diese Bestimmung verpflichtet die Verwaltungsstrafbehörde jeder Anzeige nachzugehen. Voraussetzung für ein Tätigwerden der Verwaltungsstrafbehörde ist aber das Vorliegen einer entsprechenden Anzeige. In Bezug auf den von Ihnen angesprochenen Lokalaugenschein verweise ich auf eine Passage in meiner oben zitierten E-Mail: Für eine "Nachschau" ohne konkreten Verdacht einer Verwaltungsübertretung gibt der § 25 VStG keinen Raum, wobei von wem immer geäußerte, unsubstantiierte "Pauschalverdächtigungen" für die Behörde in einem Rechtsstaat keine Rolle spielen dürfen.   
 
Ich darf auch zum wiederholten Male darauf hinweisen, dass die Magistratischen Bezirksämter keine Gesundheitsbehörden im eigentlichen Sinn sind, sondern lediglich die Verwaltungsstrafverfahren durchzuführen haben. Ich ersuche Sie zu berücksichtigen, dass die Adressaten der einschlägigen Bestimmungen des Tabakgesetzes primär die InhaberInnen der gastronomischen Betriebe sind. Diese müssen für die Einhaltung des Gesetzes in ihren Einrichtungen sorgen. Ihre Ausführungen in diesem Zusammenhang lassen den Schluss zu, dass Ihre Auffassung über meine Aufgaben offenbar auf einem massiven Missverständnis beruht: Es ist nicht meine Aufgabe, in der Millennium-City "für Recht und Gesetz im Gesundheitsbereich" zu sorgen. Es ist mir unerklärlich, wie Sie auf diese Formulierung kommen.
 
Ich bin auch verwundert, dass Sie sich in Ihrer Mail bezüglich meiner Tätigkeit als Bezirksamtsleiter auf eine angebliche "Meinung der mündigen Wiener Bürgerinnen und Bürger" beziehen. Haben Sie diese in einem Ausmaß erhoben, das eine derart pauschale Aussage zulässig machen würde, oder ist dies doch bloß wieder jene Polemik, die eine konstruktive Auseinandersetzung mit dem Thema "Nichtraucherschutz" so erschwert?
 
Mit freundlichen Grüßen
Oliver Birbaumer
 
 
 

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Von: erl *EXTERN* [mailto:erl@utanet.at]
Gesendet: Dienstag, 07. Dezember 2010 14:16
An: Birbaumer Oliver; Häupl Michael; Wehsely Sonja; Birbaumer Oliver; Kaltenböck Harald; Spacek Karin; Christine Marek; Ingrid.korosec@wien.oevp.at; Maria Vassilakou; Sigrid Pilz; infopool@gruene.at
Cc: heinz.fischer@hofburg.at; alois.stoeger@bmg.gv.at; vaa@volksanw.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; josef.proell@bmf.gv.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; lh.proell@noel.gv.at; martin.preineder@parlament.gv.at; kontakt@krebsforum.at
Betreff: Wien - Sehr geehrter Herr Mag. Birbaumer, bitte nicht lachen, auch DAS wiederholt sich laufend, vielleicht ergänzend mit: "Offene Türen"!

Sehr geehrter Herr Mag. Birbaumer,
Öffentlichkeitssprecher der Wiener Bezirksämter (so richtig?)!

Wir ersuchen Sie um richtige Weiterleitung, aber ohne zu lachen.

Weiters haben Sie mir versucht zu erklären, was es mit der „Eigenverantwortung des Strafamtes“ auf sich hat, speziell i. S. des § 25 VSG. Dazu nun die Frage: „Ihrem Strafamt“ ist seit fast 2 Jahren bekannt, gestützt durch zig Anzeigen gleicher Lokale, dass im Millennium vorsätzliche, fortgesetzte Nichteinhaltung des Nichtraucherschutzes lt. Tabakgesetz stattfindet.
Warum nun schicken Sie nicht Ihre Beamten in der Mittagspause dorthin, sowie einen Boogie-Tänzer ab 22 Uhr in die Kellerdisko, um den Lokalaugenschein aufzunehmen und eine Befundaufnahme durchzuführen.

Wir finden es wirft kein gutes Licht auf Sie, wenn Sie in Ihrem Bezirk, wo Sie Bezirksamtsleiter sind, seit 2 Jahren, nicht einmal im Millennium für Recht und Gesetz im Gesundheitsbereich sorgen (das ist ausdrücklich nicht emotionell oder polemisch, sondern die Meinung der mündigen Wiener Bürgerinnen und Bürger). 

Werden Sie die nachstehenden Anzeigen weiter leiten?

Im Voraus besten Dank für Ihre Antworten!

Mit freundlichen Grüßen


Dietmar Erlacher, Krebspatient
medizinische Teilausbildungen
Unternehmer, KR., LSR, Richter aD; Gutachter

           
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          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
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      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
      kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann


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Restaurant im MBA13, Erdgeschoß
Hietzinger Kai 1
1130 Wien
Kontrolle 7. 12. 2010 13:00 Uhr
falsche Kennzeichnung gemäß BGBl II Nr. 424/ 2008

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Arkade
Restaurant im Gesundheitsministerium
1130 Wien, Radetzkistr.
Bemerkung: Der nach zig Anzeigen endlich abgetrennte Raucherraum hat beim Zugang von außen und von innen falsche Kennzeichnungen gemäß BGBl II Nr. 424/ 2008