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Nachrichten - admin

3556
Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Dienstag, 18. Jänner 2011 19:54
An: krebspatient-krebsforum@utanet.at
Betreff: NUR SOFORTIGE KONSEQUENTE HÄRTE FÜHRT ZUM ERFOLG !

Und nun einige Überlegungen zum berichteten  "SCHNELL-RICHTER-VERFAHREN" in Zell am See.

Dazu muß vorneweg festgestellt werden, daß dieses hochwirksame Maßnahmen-Paket entstanden ist aus der jahrelangen Erfolglosigkeit der örtlichen Sicherheits-Polizei, die nächtlichen Probleme in den Griff zu bekommen. Dies hat letztlich zu mehreren "Gipfel-Gesprächen" geführt unter Leitung der dortigen rührigen Bezirks-Haupt-Frau. Und im Bezirks-Hauptort läßt sich nun einmal ganz leicht auf kürzestem Wege eine unmittelbare Zusammenarbeit von Organen der Sicherheits-Polizei mit der örtlichen Verwaltungs-Strafbehörde organisieren, wenn man/frau  nur entschlossen das will und durchführt..........aber ebendieselbe Bezirks-Hauptfrau hat vor kurzem öffentlich verlautbaren lassen, daß ihre Behörde keinerlei Auftrag im Gesetz verankert sieht, die Bestimmungen des Tabak-G (und auch des ASchG !) zu überwachen und auch wirksam durchzusetzen !

Und damit hat sie tatsächlich sogar "recht". Denn in der StVO ist die behördliche Vorgangsweise bei Alko-Lenkern genau geregelt, ebenso in der GewO bezüglich Alk-Ausschank an Betrunkene und an Jugendliche,  und auch im Salzburger Jugend-G ist sogar der Einsatz der Bundes-Polizei durch ein Landes-G genau geregelt, sodaß es überhaupt kein Problem gibt, wenn in einem Bezirks-Hauptort Behörde und Polizei direkt und unmittelbar zusammenarbeiten. Was aber in Seekirchen am Wallersee mit gut 10.000 Einwohnern,  in Neumarkt am Wallersee und in Straßwalchen mit jeweils ca. 6.000 Einwohnern    -   die Behörde ist meilenweit entfernt in Salzburg-Stadt, kein Mensch dort und die nächtlichen Polizei-Streifen sind immer wieder gezwungen zu "flüchten" vor randalierenden Horden in diesen und anderen Orten !!!

Unter diesen Umständen ist es derzeit völlig ausgeschlossen, daß sich die Organe des Wachkörpers Bundes-Polizei auch noch mit rauch-süchtigen Personen "anlegen" und schon gar mit Wirten, die sich daraus ein gigantisches Gewerbe gemacht haben, derartige  Rauch-Süchtler stundenlang zu beherbergen zur Ausübung eben dieser Rauch-Sucht, die wir wissenschaftlich als Manie bezeichnen müssen, als  KAPNO-MANIA.

Zum Tausendsten Male muß ich feststellen: das Hauptproblem liegt nach wie vor in der  "LEX  IMPERFECTA", sodaß kein wirksames Einschreiten von Organen der  "RAUCH-POLIZEI" erfolgt  und auch kein wirksames Handeln der zuständigen  SANITÄTS-VERWALTUNG  des Bundes.  Nach wie vor verweigern sämtliche amtlichen Sprengel-Ärzte,  ebenso alle bezirks-behördlichen Amts-Ärzte,  und skandalöserweise auch sämtliche Landes-Sanitäts-Direktoren  jedwedes Einschreiten gegen die apokalyptische  TABAK-EPIDEMIE,  weil sie schlichtweg zu  FEIGE  sind, um der Wahrheit ins Gesicht zu schauen und den bitterbösen Feind entschlossen zu bekämpfen und aus dem "Lande" zu werfen.

Ja auch der ehemalige pompöse  "GENERAL-DIREKTOR für die ÖFFENTLICHE GESUNDHEIT"  ist der Republik höchst unauffällig und somit umso verdächtiger abhanden gekommen vor kurzem und selbiger hatte ebenfalls total kapituliert vor der  NATIONALEN  TABAK-DROGEN-MAFIA,  deren Machenschaften wir jetzt konsequent und zügig vollständig aufdecken, entlarven und natürlich : spurlos beseitigen werden mit allen nur überhaupt vorstellbaren Mitteln........

3557
Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Dienstag, 18. Jänner 2011 17:58
An: krebspatient-krebsforum@utanet.at
Betreff: "SCHNELL-RICHTER" bei NÄCHTLICHER RAZZIA im EIN - SATZ !

Die kleinen (lokalen) "SALZBURGER NACHRICHTEN" brachten gestern, Montag den 17.1.2011 auf den S.4 und 5 einen sensationellen Bericht von "Pinzgau-Reporter" Anton KAINDL mit obzit.Schlagzeile und mit folgendem Untertitel samt vollständigem Text: "SOFORTIGE BESTRAFUNG HAT DEN BESTEN EFFEKT  -  AKTION SCHARF IM PINZGAU ZEIGT NUN SCHON WIRKUNG"....ZELL am See (SN).

Im Pinzgau gab es in der Nacht auf Sonntag wieder eine große Razzia in den Nachtlokalen. Dabei kam auch das  "SCHNELL-RICHTER-VERFAHREN" zum Einsatz. Zwei Beamte der Bezirks-Hauptmannschaft (BH) verbrachten die Nacht in der Behörde. Sie wickelten Verwaltungs-Strafverfahren sofort ab  .
DIE POLIZEI BRACHTE DIE ANGEZEIGTEN ZUR BH. Wenig später konnten sie die Behörde mit einem Straf-Bescheid und einem Erlag-Schein wieder verlassen. Zwischen 22 und 5 Uhr gab es im Zuge der Razzia unter anderem 5 Anzeigen gegen Alko-Lenker, 15 Vergehen gegen den Jugend-Schutz, und 3 Überschreitungen der Sperr-Stunde.  Martin REICHHOLF, Leiter der Gruppe Verkehr und Strafen bei der BH, sagte, der  ERZIEHERISCHE  EFFEKT  sei bei einer sofortigen Bestrafung am besten.  "Das zeigen rechts-psychologische Studien". 

Besonders bei Jugendlichen dürfte die Wirkung stark sein. Die Beamten rufen die Eltern mitten in der Nacht in die BH, wenn ihre Kinder angezeigt werden. Die Eltern wohnen dem Schnell-Verfahren bei und bringen ihre Kinder dann nach Hause. "Bisher haben wir noch keinen zweimal aufgegabelt" sagte  REICHHOLF. "Die meisten Eltern sind froh, daß wir sie informieren."  Die Maßnahmen im Pinzgau wurden Ende Oktober von BH und Polizei nach einer Reihe brutaler Schlägereien eingeführt.  "Laut Polizei hat sich die Situation durch die Maßnahme beruhigt", meinte  REICHHOLF.
"Zwar gibt es noch ab und zu Rauf-Händel ,aber nicht mehr in dieser Brutalität. Wir setzen die Maßnahmen auch 2011 fort ". 

Ausführlicher Kommentar folgt in Kürze !


Anmerkung:
Warum wurde nicht gleich auch der Nichtraucherschutz überprüft, wie es BM. Stöger immer lautstark kund tut, dass das geschieht?



3558
J u g e n d , die Zielgruppe der Tabakmafia / Kinder, Jugend und Politik
« am: Januar 18, 2011, 15:25:10 Nachmittag »

Das bundesweit einheitliche Jugendschutzgesetz soll entstehen! Siehe vorherigen Beitrag vom Noch-Istzustand!
Durch wen?
Durch den BM. für Wirtschaft, Mittelehner!
Na dann ......., siehe Tabakgesetz, mit Wiortschaftsminister (Bartenstein) am Ruder!


Und auch das klappt scheinbar auch nicht:
Verankerung der Kinderrechte in der österreichischen Verfassung - eine Alibiaktion!
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110118_OTS0052/verankerung-der-kinderrechte-in-der-oesterreichischen-verfassung-eine-alibiaktion

3559
Männer: Rauchen und Trinken bringt früheren Tod

Besorgnis erregender Trend bei jungen Frauen

Zigaretten: Wegen Rauchen sterben Männer früher als Frauen (Foto: pixelio.de/Dreiucker)
London (pte/18.01.2011/11:00) - Das Rauchen ist hauptverantwortlich dafür, dass in Europa die Männer im Durchschnitt früher sterben als Frauen. Zu diesem Ergebnis sind Forscher des Medical Research Council http://www.mrc.ac.uk gekommen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) http://www.who.int geht davon aus, dass Todesfälle durch mit dem Rauchen in Zusammenhang stehende Krankheiten in den meisten Ländern für bis zu 60 Prozent dieser Kluft zwischen den Geschlechtern verantwortlich sind.

In Großbritannien zum Beispiel leben Frauen durchschnittlich vier Jahre länger als Männer. Dieser Abstand hat sich jedoch in den vergangenen Jahren verringert. Nach dem Rauchen ist der Alkohol für rund 20 Prozent dieses Ungleichgewichts verantwortlich berichtet das Team um Gerry McCartney in Tobacco Control http://tobaccocontrol.bmj.com.

Rauchen als Hauptverursacher

Manche Experten haben ganz einfach die Biologie für diesen Unterschied verantwortlich gemacht oder die Tatsache, dass Frauen eher zum Arzt gehen als Männer. Die aktuellen Forschungsergebnisse legen jedoch nahe, dass das Rauchen der Hauptverursacher ist. In 30 europäischen Ländern waren die Sterbezahlen bei allen Todesursachen bei Männern höher. Island und Großbritannien schnitten mit rund 200 zusätzlichen Todesfällen pro 100.000 Einwohner pro Jahr am besten ab. Litauen und die Ukraine am schlechtesten. Dort starben 800 Männer pro 100.000 Einwohner mehr.

Als die Wissenschaftler untersuchten, was für die Todesfälle mitverantwortlich war, zeigte sich, dass das Rauchen für 40 bis 60 Prozent dieser Kluft zwischen den Geschlechtern verantwortlich war. Das galt für alle Länder mit Ausnahme von Dänemark, Portugal und Frankreich. Dort war der Anteil niedriger. In Malta war er mit mehr als 70 Prozent jedoch deutlich höher. In Großbritannien waren Lungenkrebs und Herzerkrankungen für 60 Prozent der zusätzlichen Todesfälle verantwortlich.

Soziale Ursachen

Die Studie zeige, dass nicht einfach nur ein biologischer Unterschied zwischen Frauen und Männern entscheidend sei, so McCartney. Die Tatsache, dass die Kluft in verschiedenen Ländern unterschiedlich groß ist, beweise, dass soziale Ursachen verantwortlich sind, die in vielen Fällen mit dem Rauchen zusammenhängen, heißt es bei BBC Online. Es bestehe jedoch Hoffnung, da immer mehr Menschen mit dem Rauchen aufhören. Gerade bei jungen Frauen gebe es jedoch derzeit einen Besorgnis erregenden Trend beim Rauchen und Trinken, der genau beobachtet werden sollte. (Ende)


http://www.pressetext.at/news/110118017/maenner-rauchen-und-trinken-bringt-frueheren-tod/


3560
Europa / Spanien: Keine Gesundheitsschädigung und keine Belästigung mehr!
« am: Januar 18, 2011, 11:46:52 Vormittag »
Montag, 17. Januar 2011

Absolutes Rauchverbot!!

Seit 1. Jänner 2011 ist es nun endlich soweit: Man darf in Madrid in Lokalen nicht rauchen. Und am Samstag haben wir diese tolle Neuerung in einer Tapasbar genossen.

Eigentlich wollten wir ja ins Kino, aber es gab dann nur mehr Karten für die erste Reihe und dann haben wir beschlossen lieber was trinken zu gehen. Wir sind dann ziemlich lang gegangen bis wir was gefunden haben aber das hat sich gelohnt!! Es war das erste mal, dass wir so wirkliche Tapas (also nicht nur Nüsse und Chips) zu unserem Bier bekommen haben. Also zuerst haben wir gebratene Erdäpfel mit einer scharfen Sauce und Brot bekommen und dann Pommes und gebratene Würstl und Teigtaschen mit Gemüsefüllung. Der Mann hinter der Bar war schon etwas älter und sehr lustig, weil er uns ständig auf englisch angeredet hat, bis er mal gefragt hat ob wir spanisch können (obwohl er das ja daran gemerkt haben könnte, dass wir auf spanisch bestellt und ihm schon vorher mal auch auf spanisch geantwortet haben). Naja jedenfalls hat er es toll gefunden, dass wir hier studieren.

Und wir haben es toll gefunden, dass wir mal nicht absolut verstunken aus einem Lokal herausgehen!!

3561
17/01/2011
( APA/dpa )
.
Rauchen - Genschäden schon nach wenigen Minuten

Grundstein für Tumore nach der ersten Zigarette gelegt

Krebserregende Stoffe in Zigaretten brauchen nach einer neuen Studie nur wenige Minuten, um den Grundstein für spätere Tumore zu legen. US-Forschern gelang es nach eigenen Angaben erstmals, das tödliche Handwerk der polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) im Körper von zwölf Studienteilnehmern zu verfolgen.

Demnach vergehen nur 15 bis 30 Minuten nach dem Rauchen, bis die PAK sich zu einer Substanz im Blut verwandelt haben, die genetische Veränderungen und damit Krebs auslösen kann. Stephen S. Hecht von der Universität von Minnesota und Kollegen stellten das Ergebnis ihrer Studie im Fachjournal "Research in Chemical Toxicology" vor.

Nach Angaben von Hecht werden die PAK in Zigaretten mit Lungentumoren und mindestens 18 weiteren Krebsarten in Verbindung gebracht. Lungenkrebs fordert weltweit etwa 3.000 Todesopfer am Tag; 90 Prozent der Fälle gehen nach Schätzungen auf das Rauchen zurück.

Wer glaube, rechtzeitig wieder aufhören zu können, erliege einem Irrtum, warnen die Forscher. Die genetischen Schäden treten nicht erst nach Jahren auf, sondern unter Umständen schon nach der ersten Zigarette. (el)

Hinweis: Research in Chemical Toxicology

http://www.univadis.de/medical_and_more/KurzmeldungenMedizin_Detail?link=/DE/apa/Rauchen-Genschaeden-schon-nach-wenigen-Minuten/%28language%29/ger-DE&id=23833

Siehe auch:
Rauchen erzeugt DNA-Gift schon nach Minuten
PAKs aus dem Rauch werden überraschend schnell zu Diol-Epoxid umgewandelt
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-12842-2011-01-17.html

3562
1 - Wien / 58,8 %: In allen Lokalen sollte generell ein Rauchverbot gelten!
« am: Januar 17, 2011, 17:22:30 Nachmittag »

Welche Bilanz ziehen Sie nach einem halben Jahr?

10. Jänner 2011, 13:29

Seit 1. Juli ist es fix: Die österreichischen Lokale werden in Raucher- und Nichtraucherzonen geteilt - Hat sich dadurch für Sie etwas geändert?

58,8 %: In allen Lokalen sollte generell ein Rauchverbot gelten.

http://derstandard.at/1293370327936/Umfrage-Welche-Bilanz-ziehen-Sie-nach-einem-halben-Jahr


3563

Nichtrauchen in Lokalen?

Sinnvoll und gut. Sinnvoll und gut. Sinnvoll und ... Wir gewöhnen uns allmählich daran. Wir werden uns noch ganz daran gewöhnen.


Die Iren haben sich daran gewöhnt, die Italiener und die Deutschen, und jetzt gewöhnen sich offenbar auch die Österreicher: an das Rauchverbot in der Gastronomie. Einer aktuellen Umfrage zufolge empfinden drei Viertel der Bevölkerung die jetzt geltenden Nichtraucherschutz-Regelungen als "zufriedenstellend".

Gut: Die Umfrage wurde von der Wirtschaftskammer in Auftrag gegeben, die es sicher lieber hört, dass die Nichtraucher jetzt mehr ausgehen als früher, als wenn alle sagen, sie bleiben nun vorzugsweise daheim und rauchen vor dem Fernseher. Deshalb wurde die Umfrage auch als "manipuliert" und als Versuch kritisiert, die öffentliche Meinung durch vorsätzliche Wiederholung der Gutheißung zu beeinflussen.

Allerdings zeigt sich eben, dass renitentes Wiederholen des immer Gleichen durchaus zum Ziel führt. Zum Beispiel glauben jetzt immer mehr Hundehalterinnen und -halter an das Gackerl-Sackerl und das ist seeeehr gut. Und es glauben immer mehr Österreicherinnen und Österreicher an den Sinn von Ganztags- und Gesamtschulen: Sogar schon solche, die der ÖVP nahestehen, weshalb jetzt auch die ÖVP langsam anfängt, daran zu glauben. Leider glaubt auch ein Drittel der Wiener, dass die Migranten an den meisten Problemen Schuld seien: Weil ihnen jemand diesen Blödsinn lange genug immer wieder und wieder und wieder vorgebetet hat, und das ist dann nicht so gut, sondern überaus schwer wieder aus den Köpfen hinauszukriegen.

Beim Rauchen aber ist es so: Das Rauchverbot - also der Nichtraucherschutz - in Lokalen ist sinnvoll und gut. Sinnvoll und gut. Sinnvoll und gut. Sinnvoll und ... Wir gewöhnen uns allmählich daran. Wir werden uns noch ganz daran gewöhnen.

Letztes Update am 11.01.2011, 16:23

Artikel vom 11.01.2011 16:00 | KURIER | Doris Knecht |

http://kurier.at/interaktiv/kolumnen/2064224.php

3564
1 - Wien / Wien / Österreich
« am: Januar 17, 2011, 17:17:24 Nachmittag »
Nichtraucher ärgern sich 2011 weiter

Das geforderte Rauchverbot in der Gastronomie kommt nicht.

Der umstrittene Nichtraucherschutz in der Gastronomie war einer der Aufreger 2010. Das wird sich auch im kommenden Jahr nicht ändern.

"Salzamt"

Schon bei den Silvesterfeiern drohen Konflikte. Denn viele Wirte ignorieren die seit 1. Juli vorgeschriebene Raumtrennung. Völlig verärgerte Nichtraucher werden mit ihren Protesten nicht selten an das "Salzamt" verwiesen. Daher starten sie 2011 ein Volksbegehren ("Rauchverbot in Lokalen"). Die dafür notwendigen 8032 Unterstützungserklärungen sind längst unterschrieben. Organisator Hubert Doppelhofer: "Die Stimmung in der Bevölkerung geht in Richtung generelles Rauchverbot."

Doch der selbst von Gesundheitsminister Alois Stöger als "Kompromissgesetz" bezeichnete Nichtraucherschutz wird in dieser Legislaturperiode nicht geändert: "Die österreichische Lösung funktioniert und wird vom Großteil der Bevölkerung gutgeheißen. Es besteht für mich kein Grund, das Gesetz zu ändern." Dass es mit dem Regierungspartner dafür auch keine Mehrheit geben würde, erwähnt der SP-Gesundheitsminister nicht.

Raucher-Sheriffs

Während Nichtraucher und Raucher-Sheriffs immer häufiger säumige Gastronomen anzeigen, sind Wirte über die Auswirkungen des Tabakgesetzes verschiedener Meinung.

Stefan Gergely, Szenewirt aus Wien-Margareten ("Schlossquadrat") war einer der ersten, der eine Glaswand zwischen Raucher- und Nichtraucherbereich errichtet hat: "Wir sind rundum zufrieden. Und der Umsatz ist auch nicht eingebrochen." Nachsatz: "Jetzt will ich aber auch rauchen lassen. Denn der Umbau war teuer. Ein plötzlich verhängtes, generelles Rauchverbot könnte ich nicht akzeptieren."

Der Chef des City-Restaurants "Kuchldragoner", Ronald Gutharc, stand vor dem Ende: "Ich hab' nicht umgebaut und wurde mit 2. Juli zum Nichtraucherlokal. Der Umsatzrückgang betrug 80 Prozent. Ich konnte die Gehälter nicht mehr zahlen." Gutharc nutzte ein Schlupfloch. Über den Denkmalschutz wurde ein Umbau verhindert. Jetzt wird im ganzen Lokal geraucht: "Das Stammpublikum ist wieder da."

Berndt Querfeld, Obmann der Wiener Kaffeesieder und Chef mehrerer Cafés, hingegen verkleinerte im "Café Museum" den Raucherraum: "Wäre ein generelles Rauchverbot gekommen, hätten wir uns wenigstens die Streiterei erspart. Und diejenigen, die jetzt jammern, hätten ohnehin zugesperrt. Ich glaube, in zwei Jahren ist der Qualm in der Gastronomie tabu."


Chronologie

http://kurier.at/nachrichten/2061299.php

18. April 2007 Ex-Gesundheitsministerin Kdolsky kündigt für 2008 ein Gesetz zum Nichtraucherschutz in Lokalen an.
6. September 2007 Die Gastronomie protestiert.
21. September 2007 Die SPÖ kann den ÖVP-Entwurf (längere Übergangsfristen) nicht akzeptieren.
31. Oktober 2007 Der Nichtraucherschutz scheitert, eine Nachdenkpause folgt.
3. April 2008 Wiederaufnahme der Verhandlungen. Gestritten wird jetzt um das Wahlrecht bei Lokalen unter 50 .
9. Juli 2008 Der Nationalrat beschließt das Tabakgesetz. Die Übergangsfrist für bauliche Maßnahmen dauert bis 31. Juni 2010.
1. Jänner 2009 Das Gesetz tritt in Kraft, die Übergangsfristen weichen den Nichtraucherschutz auf.
Dezember 2009 Nichtraucher starten ein Volksbegehren. Minister Stöger kündigt ab 1. Juli 2010 Strafen sowie Kontrollen an. Er fordert die Bürger auf, säumige Wirte anzuzeigen.

3565
Sonstiges / Wirte, jammert`s nicht!
« am: Januar 17, 2011, 13:08:39 Nachmittag »

Rauchverbot ohne negative wirtschaftliche Folgen für Gastro

http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Nachrichten/2019465-2/rauchverbot-ohne-negative-wirtschaftliche-folgen-f%C3%BCr-gastro.csp

Lediglich der durchschnittliche Pro-Kopf-Anteil für Restaurant- und Kneipenbesuche beim privaten Konsum ging minimal zurück.
         
Rund drei Viertel der Österreicher sind laut einer Umfrage des market-Instituts im Auftrag der Wirtschaftskammer Österreich mit dem Nichtraucherschutz zufrieden.
   
Oslo/Berlin – Auch strikte Rauchverbote haben offenbar geringere negative Auswirkungen auf die Gastronomie, als von Branchenvertretern bisher behauptet. Stattdessen können sie einer aktuellen norwegischen Studie zufolge Gastwirten und Restaurantbesitzern kurzfristig sogar zusätzliche Einnahmen beschaffen.

Laut der Untersuchung haben Rauchverbote auch langfristig keine negativen wirtschaftlichen Folgen für die Betriebe. Die durchschnittlichen Einnahmen in Restaurants und Kneipen Norwegens hätten sich nach Einführung des Rauchverbotes im Juni 2004 auch drei Jahre später nicht nennenswert verändert, heißt es in einem aktuellen wissenschaftlichen Beitrag für die Zeitschrift „European Journal of Health Science“, welcher der dapd Nachrichtenagentur vorliegt.

Einnahmen gestiegen

In absoluten Zahlen seien die Einnahmen der Kneipen preisbereinigt im ersten Jahr nach Verbotsbeginn um 1,2 Prozent, die der Restaurants sogar um 2,5 Prozent gestiegen, schreiben die norwegischen Gesundheitsökonomen Hans Olav Melberg und Karl E. Lund. Die Autoren verweisen darauf, dass in der Studie erstmals die Entwicklung über einen längeren Zeitraum vor und nach Einführung eines Rauchverbots - in diesem Fall von 1999 bis 2007 - untersucht worden sei.

Zudem müssten bei der Bewertung der Studie die besonderen Gegebenheiten für die Raucher in Norwegen berücksichtigt werden. Denn diese müssten dort zum Rauchen ausnahmslos vor die Tür gehen und das, obwohl die Temperaturen im Winter wie im Sommer deutlich kälter seien als in den meisten anderen Ländern.

Da aber viele Restaurants seit Einführung des Verbotes für die Raucher Decken, Heizgeräte und Unterstände zur Verfügung stellten, hätten sich offenbar deutlich weniger Raucher vom Gaststättenbesuch abhalten lassen als erwartet, folgern die Ökonomen.

Pro-Kopf-Anteil für Restaurantbesuche ging zurück

Lediglich der durchschnittliche Pro-Kopf-Anteil für Restaurant- und Kneipenbesuche beim privaten Konsum ging den Angaben zufolge im ersten Jahr nach Beginn des Rauchverbots verglichen mit dem Jahr davor minimal zurück (Restaurantbesuche von 1,65 Prozent auf 1,57 Prozent, Kneipenbesuche 0,077 Prozent auf 0,071 Prozent).

Die ausgewerteten Daten für die Studie stammen nach Angaben der Studienautoren vom Norwegischen Amt für Statistik (Statistics Norway). Das Amt berechnet unter anderem die Einnahmen der gastronomischen Betriebe auf Basis von Informationen der Steuerbehörden, welche wiederum die Mehrwertsteuerangaben der Betriebe erhalten.

Keine Schließungen, aber Umsatzeinbußen

Seit 1. Juli 2010 darf in Österreich nicht mehr in allen Gastronomiebetrieben geraucht werden. Jetzt, ein halbes Jahr, nachdem der neue Nichtraucherschutz voll in Kraft getreten ist, zieht die Gastronomie eine erste Bilanz.

Zu einer Schließung von Lokalen durch die Tabakgesetzgebung sei es nicht gekommen. Umsatzeinbußen habe es allerdings in jenen 70.000 Gastronomiebetrieben gegeben, in denen die Speisenverabreichung nicht im Vordergrund stehe: in Bars, Diskotheken und Beisln.

Neben den Bars und Diskotheken haben laut Hackl auch so genannte Mischbetriebe, die ein bisschen Café, Restaurant und Bar sein wollen, mit der neuen Tabakgesetzgebung Probleme. (dapd, APA, ft)

3566

Rauchverbot: Kein Kläger, kein Richter, kein Tabakgesetz

11.01.2011 | 19:06 |  DUYGU ÖZKAN (Die Presse)

http://diepresse.com/home/panorama/rauchen/624462/Rauchverbot_Kein-Klaeger-kein-Richter?_vl_backlink=/home/index.do

In vielen kleineren Lokalen und Cafés wird trotz Tabakgesetzes weiterhin geraucht, weil die Wirte Angst vor Umsatzeinbußen haben. Und aus Solidarität zeigen die Stammgäste ihren Wirt meist nicht an.

Wien. „Ich habe ein Nichtraucherlokal“, sagt Rosemarie Gutmann, „aber wenn jemand rauchen will, werde ich ihn nicht zurechtweisen.“ Gutmann ist ihren rauchenden Gästen gegenüber kulant. Muss sie sein, sagt sie, sonst hätte sie 70 Prozent weniger Umsatz. Ihre Gäste danken es ihr, indem sie weiterhin das Lokal aufsuchen – und indem sie Gutmann nicht anzeigen. Eine Symbiose zwischen Wirt und rauchendem Stammgast, die im neuen Tabakgesetz eigentlich nicht vorgesehen ist.
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Denn laut neuem Gesetz, das seit 1.Juli 2010 gilt, müsste Gutmanns Café Kaisergarten in Wien Neubau ein Nichtraucherlokal sein: Das Café ist 75 Quadratmeter groß. Und Lokale ab 50 Quadratmetern müssen einen abgetrennten Nichtraucherbereich haben oder als Nichtraucherlokal geführt werden. Baulich sei eine Abtrennung allerdings nicht möglich, weil mitten im Raum Stufen sind, sagt Gutmann. Die endgültige Entscheidung darüber liegt noch bei der Baupolizei.

 
„Da setzt sich kein Mensch rein“

Ob nun gebaut wird oder nicht: Gutmann ist nicht die einzige Wirtin, bei der das neue Tabakgesetz – aus Angst vor Umsatzeinbußen – noch nicht angekommen ist. Jenseits alteingesessener Cafés in der Stadt, die kaum Probleme mit dem neuen Gesetz haben („Die Presse“ berichtete), hadern gerade kleine Lokale, die vor allem von der Nachbarschaft leben, noch damit.

„Das ist das große Problem in der Branche“, sagt Berndt Querfeld, Spartenobmann der Kaffeehäuser in der Wirtschaftskammer Wien: „die vielen kleinen Lokale und Espressi, die eine Versorgungsfunktion haben“. Gerade dort würden 95 Prozent der Gäste rauchen, schätzt Querfeld. „Diese Wirte jammern enorm. Wenn sie ein Nichtraucherlokal führen, setzt sich kein Mensch rein.“

Darüber hinaus taucht regelmäßig das Gerücht auf, dass ohnehin ein generelles Rauchverbot komme – die Tabakgesetze sind zwar Ländersache, aber die EU könnte aus arbeitsrechtlichen Gründen ein allgemeines Rauchverbot verhängen. Dass es Schritte in diese Richtung gibt, wird von Österreich und der EU zwar dementiert. Die Wirte indessen, die Geld investiert und ihre Lokale gesetzeskonform ausgebaut haben, blicken besorgt nach Spanien.

 
Strenge in Spanien

Das spanische Tabakgesetz aus dem Jahr 2006 war zunächst ebenfalls eine Kompromisslösung zwischen Gastwirten und Gesundheitsministerium. Lokale unter 100 Quadratmetern waren vom Rauchverbot ausgenommen, und die Wirte konnten entscheiden, ob sie ein Raucher- oder Nichtraucherlokal führen wollen.

Weil dieses Gesetz nicht ernst genommen wurde, gilt ab heuer – nachdem ein Jahr lang diskutiert wurde – ein generelles Rauchverbot. Ein recht strenges sogar: Nicht nur auf Kinderspielplätzen, vor Schulen, in und vor Krankenhäusern oder auf Bahnhöfen darf nicht geraucht werden, sondern auch in Lokalen, Diskotheken und Casinos.

Wie viele Lokale in Österreich das Rauchverbot letztlich umgehen, lässt sich schwer abschätzen. Von den 11.000 betroffenen Lokalen werden zumindest rund 30Prozent als Nichtraucherlokale geführt. Kontrolliert wird nicht. Nur wenn die Gäste Anzeige erstatten, rücken die Bezirksämter aus. Zwar ist die große Anzeigenflut nach Einführung des Tabakgesetzes ausgeblieben, bei Einzelfällen ist es aber ebenso wenig geblieben: Allein im vergangenen November gab es in Wien 212 Anzeigen.

 
Zwei Quadratmeter zu viel

Mit einer Anzeige muss auch der Wirt eines Cafés in Wien Margareten jederzeit rechnen – denn in seinem Lokal wird geraucht, obwohl am Eingang ein Nichtraucherpickerl angebracht ist.

Das Lokal des Wirtes, der seinen Namen nicht in der Zeitung sehen will, hat einen Raum – und der ist 52 Quadratmeter groß. Eine bauliche Trennung gehe nicht, da die Theke mitten im Raum steht, so der Wirt. Um die überschüssigen zwei Quadratmeter zu kaschieren, wollte der Wirt sogar eine Ecke zubauen. Das habe aber nicht funktioniert, weil dort der Gaszähler angebracht sei. Daher lässt er seine Gäste weiterhin rauchen. Angezeigt hat ihn bisher niemand – seine Stammgäste würden das ja ohnehin nicht machen. „Wenn ich wirklich das Rauchen verbiete“, so der Wirt, „kann ich sofort zusperren, so schnell können Sie gar nicht schauen.“

Auf einen Blick

Totes Recht? Rund ein halbes Jahr nach Einführung des neuen Tabakgesetzes gibt es nach wie vor viele Lokale, die das Gesetz ignorieren. Die Wirte befürchten massive Umsatzeinbußen, wenn sie auf ein Nichtraucherlokal umstellen.

Generelles Rauchverbot. Viele befürchten die Einführung eines generellen Rauchverbotes. Jene Wirte, die bereits umgebaut haben, blicken besorgt nach Spanien. Dort galt bisher eine Kompromisslösung, seit heuer herrscht generelles strenges Rauchverbot.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.01.2011)

3567
Wie gehe ich bei Meldungen/Anzeigen vor / OGH - Strafe für leere Aschenbecher
« am: Januar 16, 2011, 23:57:58 Nachmittag »
Höchstgericht

Strafe für leere Aschenbecher

Wie streng es die Höchstrichter mit dem Schutz der Nichtraucher nehmen, geht aus einem kürzlich gefällten Urteil des Verwaltungsgerichtshofes hervor:

Ein Cafétier im Linzer Einkaufszentrum "Lentia" war vom Unabhängigen Verwaltungssenat zu einer Geldstrafe von 300 Euro verurteilt worden.
Die Gründe für die Bestrafung lauteten im Wesentlichen: Das betreffende Lokal werde nicht in einem abgeschlossenen Raum betrieben, sondern bilde eine
Zone mit der "Mall" des Einkaufszentrums. Diese gilt als öffentlicher Ort, an dem nach den Bestimmungen des Tabakgesetzes ein grundsätzliches Rauchverbot besteht.

Dessen ungeachtet habe der Gastronom seine Gäste anstandslos rauchen lassen und auch sein Personal nicht angewiesen, dies zu unterbinden.

Der Wirt wollte die Strafe nicht akzeptieren und wandte sich an das Höchstgericht, wo er aber ein herbe Abfuhr erlitt.
Aus dem Erkenntnis geht nämlich hervor, dass allein schon das Aufstellen von Aschenbechern in Lokalen eine Bestrafung nach sich zieht - selbst wenn kein Raucher am Tisch sitzt.

3568
J u g e n d , die Zielgruppe der Tabakmafia / Kinderrechte, z. B. vor Tabakrauch?
« am: Januar 16, 2011, 14:49:00 Nachmittag »

http://www.bmwfj.gv.at/Jugend/Kinderrechte/Seiten/default.aspx

Kinderrechte

Schriftzug Kinderrechte, darunter Jugendliche bilden eine Kette

Kinderrechte sind Menschenrechte, die auf der ganzen Welt für alle jungen Menschen bis 18 Jahre gelten.

Kinder sind nicht vom Goodwill der Erwachsenen abhängig, sondern haben ein Recht darauf, angemessen versorgt, gefördert und geschützt zu werden und sich am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen. Kinder sind kompetente Persönlichkeiten und eigenständige Träger von Rechten, die sie auch selber vertreten können.

Für diese Grundrechte der Kinder gibt es seit 1989 mit der UN-Konvention über die Rechte des Kindes ein weltweites Grundgesetz.

Mit der Ratifkation der Kinderrechtskonvention (KRK) im Jahr 1992 hat sich Österreich verpflichtet, die Rechte von Kindern und Jugendlichen einzuhalten.

Umfassende Informationen darüber finden Sie auf unserer Kinderrechtewebsite www.kinderrechte.gv.at.
Kontakt

Maria Orthofer, Abteilung Jugendwohlfahrt und Kinderrechte: post@II2.bmwfj.gv.at



3569
MITTEILUNGEN AN DIE MEDIENVERTRETER / Lobbyismus: Tabakindustrie und WKO und .......
« am: Januar 16, 2011, 14:13:04 Nachmittag »
Prof.  Dr.  Ludger  Schiffler
Koenigsallee 18 c      14193 Berlin
Fon 030-8914844 Fax 89409220
ludger.schiffler@fu-berlin.de
www.ludger-schiffler.de
ARD Panorama                                   15.1.2011
Arnulfstr. 43
800335 München

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 12.1.11 haben Sie die Sendung über den erfolgreichsten Finanzmanager (ich vermeide den Ausdruck „Betrüger) Deutschlands, den AWD-Gründer Carsten Maschmeyer, und seine laut Wulff selbst „freundschaftliche“ Verbindung mit ihm und anderer Politiker wie Schröder, Rister etc, gebracht, die vielen Deutschen die bedauerlich Verflechtung unseren  Politikern mit der Finanzwelt vor Augen führte. Diese Sendung war außerordentlich verdienstvoll und ein eindrucks-volles Zeugnis unserer demokratischen Presse-freiheit.

Sie schildern drei Fälle von älteren Anlegern, die um ihre gesamten Ersparnisse gebracht wurden. So bedauerlich diese Fälle auch sind, sind diese Menschen glücklicherweise noch am Leben.

Es besteht jedoch eine ebenso intensive Verflechtung unserer Politiker mit der Nikotinindustrie, die 140.000 Deutschen das Leben kostet.  Es wäre eine hervorragende Medien-leistung, wenn sie eine ähnliche Recherche über die Einflussnahme dieser Industrie auf unsere Politiker veröffenltlichen könnten, die nicht nur mehrern Menschen Unglück bringt, sondern einer so großen Zahl sogar das Leben.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Ludger Schiffler

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Rauchverbot drückt Umsätze in Bars

Seit einem halben Jahr ist der neue Nichtraucherschutz in Lokalen voll in Kraft. Bars, Diskotheken, Beisln und so genannte Mischbetriebe, die Café, Restaurant und Bar in einem sind, stöhnen unter Umsatzeinbußen.

Wien, Innsbruck – Seit 1. Juli 2010 darf nicht mehr in allen Gastronomiebetrieben geraucht werden. Jetzt, ein halbes Jahr, nachdem der neue Nichtraucherschutz voll in Kraft getreten ist, zieht die Gastronomie eine erste Bilanz.

„Wir waren mit unserer österreichischen Lösung auf dem richtigen Weg“, sagte Helmut Hinterleitner, Obmann des Fachverbandes Gastronomie der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Prävention müsse weiter betrieben werden, „aber nicht auf dem Rücken der Gastronomie“.

Zu einer Schließung von Lokalen durch die Tabakgesetzgebung sei es nicht gekommen. Umsatzeinbußen habe es allerdings in jenen 70.000 Gastronomiebetrieben gegeben, in denen die Speisenverabreichung nicht im Vordergrund stehe: in Bars, Diskotheken und Beisln.

Die reinen Restaurationsbetriebe haben laut dem Obmann der Tiroler Gastronomie, Josef Hackl, nur kaum gelitten. „Die Gäste wollen beim Essen nicht mehr rauchen.“ Eine Ausnahme stellten Weihnachtsfeiern dar, hier wollten die einheimischen Gäste nach dem Hauptgang eine Zigarette rauchen.

Neben den Bars und Diskotheken haben laut Hackl auch so genannte Mischbetriebe, die ein bisschen Café, Restaurant und Bar sein wollen, mit der neuen Tabakgesetzgebung Probleme. Der Gastronomieobmann führt das auf die Größe dieser Lokale mit zwischen 50 und 120 Quadratmetern zurück: „Diese Betriebe kann man schwer in Raucher und Nichtraucherbereiche teilen.“ Wie groß die Umsatzeinbußen bei diesen Lokalen sind, kann Hackl nicht beziffern.

weiter, und Kommentare ........................http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Nachrichten/2014116-6/rauchverbot-dr%C3%BCckt-ums%C3%A4tze-in-bars.csp?success=1#comments

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Bevormundung
KommentarVon Frank Tschoner

http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Nachrichten/2013216-6/bevormundung.csp

Das teilweise Rauchverbot in der Gastronomie sorgte bei seiner Einführung für lautstarken Protest seitens der Wirte. Doch ein halbes Jahr später scheint fast alles in Butter: Rauchende Gäste haben sich mit den Verboten abgefunden. Die Wirtschaftskammer feiert den österreichischen Weg, der Oasen für Raucher erhält. Die Bewährungsprobe für die Gastronomen steht aber noch bevor: Die EU-Kommission wünscht sich ein rauchfreies Europa. Das würde auch das Aus für den österreichischen Weg bedeuten. Damit hätten einige Gastronomen umsonst in Abtrennungen investiert. Doch noch schwerer wiegt, dass den Gästen eine Wahlmöglichkeit genommen wird. Sie können nicht mehr entscheiden, ob sie ein Lokal besuchen wollen, in dem geraucht werden darf. Und das ist eine unzulässige Bevormundung.

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http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Meinung/2031984-39/verlogenes-thema-rauchverbot.csp

Verlogenes Thema Rauchverbot
Leserbrief

Thema: „Rauchverbot drückt Umsätze in Bars“, TT vom 11. Jänner.

Dieser Artikel und der Kommentar von Frank Tschoner (Bevormundung) zeigen deutlich, wie verlogen mit dem Thema Rauchen in Österreich umgegangen wird. Die Gesundheit muss immer an oberster Stelle stehen, das wirtschaftliche Wohlergehen einer Interessengruppe muss hintanstehen. Alle wissen um die schädlichen Folgen für die Raucher und Passivraucher – ein absolutes Rauchverbot muss endlich eingeführt werden. Beispiele anderer Staaten zeigen, dass es funktioniert. Wer zur Zigarette greift, handelt schlichtweg unverantwortlich. Die Politik ist zu feige, Farbe zu bekennen. Das ewige österreichische „Nur nicht wehtun und Kompromisse eingehen“ – egal ob sie sinnvoll sind oder nicht – ist hier völlig fehl am Platz. Die beste Lösung wäre die Vervielfachung der aktuellen Preise der Tabakwaren, dann löst sich das Problem buchstäblich in Luft auf.

Dr. Christian Perathoner 6020 Innsbruck