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Nachrichten - admin

3511
Deutschland / Kaum Umsatzrückgänge durch Rauchverbot
« am: Februar 02, 2011, 00:58:19 Vormittag »
Kaum Umsatzrückgänge durch Rauchverbot

Studie über Auswirkungen des Nichtraucherschutzgesetzes auf die Gastronomie
 
Betreiber von Kneipen, Restaurants und Diskotheken befürchteten, weniger Umsätze zu machen, wenn erstmal das Rauchverbot eingeführt wird. Nun wurden Ergebnisse veröffentlicht, die belegen, dass es keine großen Einbrüche gab. In Hohenheim stellte der Wissenschaftler Harald Tauschmann seine Studie vor.

Lidija Lenic

HOHENHEIM

Rauchen scheint nicht mehr so "in" zu sein, wie noch vor wenigen Jahren. "Seit 2003 zeigt sich ein absinkender Trend bei den Raucherzahlen", erklärt der Wissenschaftler vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung. "Das spiegelt wider, dass der gesundheitliche Aspekt in der deutschen Bevölkerung immer wichtiger wird." Seit 1979 sei die Raucherquote bei Jugendlichen rapide von ehemals 34 auf heute noch 15 Prozent gesunken.

Dies ist wohl mit ein Faktor, welcher dazu beigetragen hat, dass sich das viel diskutierte Rauchverbot nicht so stark auf die Gastronomie ausgewirkt hat, wie im Vorfeld befürchtet. "Es war damals nicht so, dass nach dem Verbot Gäste in die Nichtraucherbetriebe geströmt sind."

Im Gesamtergebnis gibt es laut Tauschmann im Durchschnitt Umsatzrückgänge von zwei Prozent seit der Gesetzeseinführung. "Die Wirte leiden zwar unter dem Rauchverbot, aber die negative Wirkung scheint mit der Zeit in den einzelnen Bundesländern abzuklingen", sagt er. Er vermutet, dass es auch deshalb keine großen wirtschaftlichen Einbrüche gab, weil das Verbot schrittweise in den einzelnen Ländern zwischen Juli 2007 und Juli 2008 eingeführt wurde. Da in den baden-württembergischen Gastronomiebetrieben seit dem 1. Juli 2007 nicht mehr geraucht werden darf, habe sich die Lage normalisiert.

Die Studienergebnisse stützen sich auf eine erste Befragung von Gastronomen in verschiedenen Bundesländern. "Aber leider haben die Wirte anfangs nicht richtig mitgespielt", teilt Tauschmann mit. Kaum einer wollte über seine Umsätze Auskunft geben. Zudem machten hauptsächlich Kneipenbesitzer mit. Also verzichteten die Wissenschaftler auf eine zweite Befragung und verwendeten amtliche Daten des statistischen Bundesamtes, die auf Befragungen von 10 000 Betrieben bundesweit basieren. Insgesamt kann also nach bisheriger Erfahrung keine Rede sein von einer "Bedrohung des Gastgewerbes", wie es damals die IHK Region Stuttgart befürchtet hat, obwohl auch Tauschmann nicht ganz ausschließen will, dass in Einzelfällen kleine Betriebe vielleicht wegen des Rauchverbots schließen mussten.


20.01.2011

3512
1 - Wien / Hawelka - kein Denkmalschutz - weiterhin rauchfrei!
« am: Februar 02, 2011, 00:56:00 Vormittag »
Rauchen für den Denkmalschutz

Von Judith Belfkih

http://www.wienerzeitung.at/default.aspx?tabID=4152&alias=wzo&cob=538211

Das Hawelka bleibt rauchfrei. Entschieden hat das das Denkmalamt. Es hat verkündet, das Wiener Kaffeehaus mit der dunklen Rauch und Kaffee-Patina an den Wänden nicht unter Denkmalschutz zu stellen. Begründung: Es gebe keine wertvollen Originalmöbel oder innenarchitektonische Besonderheiten. Die Patina und die herrlichen Buchteln zählen da scheinbar nicht.

An sich noch kein Drama. Eine Institution kann ja auch von sich aus eine bleiben. Und dass das Hawelka schützenswert ist, scheint auch der dritten Betreibergeneration bewusst. Und doch bedeutet die Entscheidung des Denkmalamtes das Aus für das legendäre Künstlertreff – zumindest in heutiger Form.

Das gesetzliche Rauchverbot war nämlich der Grund für die Familie Hawelka gewesen, Denkmalschutz zu beantragen. Mit einer solchen Schutzstellung hätte man das Rauchverbot lockern können, da das Trennen des Gastraumes dann nicht erlaubt gewesen wäre. Um die Umsatzausfälle durch ausbleibende Raucher zu kompensieren, denkt die Familie nun an den Anbau eines Wintergartens, in dem geraucht werden darf. Doch ein umgebautes Hawelka wäre definitiv nicht mehr das Hawelka.

Und ein Schicksal wie dem Cafe Museum, das nach der gescheiterten Renovierung zur mittlerweile erneut umgebauten Touristenattraktion verkommen war, ist dem Hawelka nicht zu wünschen. Und den Wienern auch nicht.

3513
3 - Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberger / OÖ. - Raucher raus!
« am: Februar 02, 2011, 00:06:24 Vormittag »

Prost, Mahlzeit: Raucher raus!

Wenn Raucher aus Nichtraucherräumen flüchten.

http://www.nachrichten.at/nachrichten/meinung/kommentar/Kommentar;art13612,543395

Karl L. aus Pfarrkirchen im Mühlkreis ist Nichtraucher. Seine Lebensgefährtin aber raucht. Beim Essengehen gibt es somit Probleme. Mehr Probleme, als vor dem Nichtraucherschutzgesetz. Diese Erfahrung mussten viele Nichtraucher und Nichtraucherinnen machen, die mit Rauchern/Raucherinnen ausgehen.

Herr L. schreibt: „Wir waren essen im ,Wienerwald’ am Freinberg in Linz. Weil meine Begleiterin raucht, mussten wir uns in den nicht sehr einladenden Raucherbereich gleich links hinunter nach dem Eingang setzen. Wir wussten aber nicht, dass das ein regelrechter ,Raucher-Fluchtraum’ ist. Ich traute meinen Augen nicht, als laufend Gäste vom Nichtraucherbereich in diesen Raum gingen, um dort, zum Teil stehend, ihre Glimmstängel zu inhalieren. Einige setzten sich auch an einen leeren Tisch um dort zu rauchen und dann wieder hinauf in den Nichtraucherteil zu verschwinden und dort ihr Essen in rauchfreier Atmosphäre genossen.“

Herr L. fügt hinzu, er sei ein sehr toleranter Mensch und kein militanter Nichtraucher, aber was sich da etliche Zeitgenossen geleistet hätten, sei rücksichtslos und egoistisch.

Herr L. hat recht. Auch ich habe diese Situation schon erlebt. Dass jetzt Raucher noch mehr zusätzlich auch Passivraucher sein müssen als früher in Räumen in denen Raucher und Nichtraucher beisammen saßen, kann man mit einem „selber schuld“ quittieren, nicht aber, dass auch das Personal, das in den Raucherräumen serviert, noch mehr geschädigt wird. Das war wohl auch dem Gesetzgeber klar, es war ihm aber egal.

Deshalb muss ein guter Wirt diese übermäßige Tabakrauchvernebelung in Raucher-Speiseräumen verhindern: Gäste, die im Raucherbereich sitzen und konsumieren, dürfen hier rauchen. Alle anderen aber: Bitte vor die Türe!

3514
Deutschland / Karlsruhe: Rauchverbot auf Spielplätzen
« am: Februar 02, 2011, 00:03:54 Vormittag »


Gemeinderat: CDU für Rauchverbot auf Spielplätzen [41]

Karlsruhe (sas) - Nachdem Spanien zum neuen Jahr ein striktes Rauchverbot auf Spielplätzen eingeführte hatte, will die CDU-Fraktion im Karlsruher Gemeinderat dem Beispiel des EU-Mitglieds folgen. In ihrem Antrag fordert sie die Aufnahme des Rauchverbots auf Spielplätzen in die Grünanlagenverordnung und dessen Ausweisung durch Schilder.

............ http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/Gemeinderat-CDU-fuer-Rauchverbot-auf-Spielplaetzen;art6066,550621


3515
Europa / Südfrankreich: Kletterer rauchten - Sperre!
« am: Februar 02, 2011, 00:00:43 Vormittag »
Bouldergebiet La Capelle in Südfrankreich gesperrt

26.01.2011 von Sarah Burmester

Weil die Kletterer das Rauchverbot missachtet und Boulder beschädigt haben, hat der Grundbesitzer des Bouldergebiets La Capelle das Klettern dort untersagt.

Ortsschild La Capelle

Seit dem 1. November 2010 ist das Bouldergebiet La Capelle gesperrt. Das Gebiet zwischen Uzès und Bagnols sur Cèze mit den ungefähr 300 Bouldern in 11 Sektoren liegt auf Privatgrund - wie übrigens fast alle Klettergebiete in Frankreich.

Nachdem die Kletterer wiederholt das absolute Rauchverbot wegen Waldbrandgefahr missachtet hatten und Boulder beschädigt (gechippt) worden waren, sah der Besitzer keine andere Lösung, als das Gebiet komplett zu schließen. Wer trotz Sperrung das Gelände betritt, muss mit einer Anzeige und Strafverfolgung rechnen.

Video: http://www.klettern.de/news/sportklettern-bouldern/bouldergebiet-la-capelle-in-suedfrankreich-gesperrt.485862.5.htm

3516

27. Jänner 2011

Kritiker mit Rauchverboten weiter unzufrieden

http://www.springermedizin.at/apa-artikel/?full=20532

Kritiker sind mit dem seit mehr als zwei Jahren geltenden partiellen Bann von Tabakqualm in Österreichs Lokalen nach wie vor unzufrieden. "Zu einem generellen Rauchverbot in der Gastronomie gibt es keine Alternative", wiederholte Robert Rockenbauer, Leiter der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher, eine alte Forderung. Ein Dorn im Auge ist Nichtraucherschutz-Aktivisten vor allem der mangelnde Schutz von Minderjährigen.

"Die Schädigung der Kinder durch Passivrauch entspricht rechtlich einer Körperverletzung", erklärte Angela Zacharasiewicz, Kinderärztin im Wiener Wilhelminenspital. Eine strafrechtliche Verfolgung wäre möglich, werde nach dem Motto "Wo kein Kläger, da kein Richter" aber nicht durchgeführt. In jeder Entwicklungsphase habe der Rauch vielfältige Folgen, laut Studien seien die häufigsten erhöhter Blutdruck, ein größeres Risiko für Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen sowie Hyperaktivitätsstörungen.

In öffentlichen Räumen, der gesamten Gastronomie, in Fahrzeugen und auf Kinderspielplätzen sollten Verbote Kinder schützen, forderte Zacharasiewicz. Es sei daher nicht einzusehen, dass Tabakkonsum in ihrer Gegenwart erlaubt sei. Gesundheitsminister Alois Stöger (S) sei rücktrittsreif, da er Gesundheitsschädigung dulde, so Rockenbauer weiter. Die Wirtschaftskammer vertrete die Interessen der Tabakindustrie und nicht jene der Wirte. Letztere würden in persönlichen Gesprächen großteils einen generellen Bann in allen Lokalen befürworten.

Österreich sei ein Entwicklungsland in Sachen Nichtraucherschutz, kritisierte Rockenbauer. "In Zentraleuropa sind Österreich, Tschechien und Ungarn die rückständigsten Länder", ergänzte Manfred Neuberger von der Medizinischen Universität Wien. Es stehe eine noch nie da gewesene Epidemie an Raucherschäden bevor.

Auch bezüglich der Anzeigenpraxis wiederholten die Nichtraucherschutz-Aktivisten ihre bisherige Kritik: Das Gesetz werde überwiegend ignoriert. Behörden würden nach Hinweisen nicht selbst tätig, sondern die Melder nur nach Monaten als Zeugen laden. Selbst Sozialminister Rudolf Hundstorfer (S) habe bei einem Ball verbotenerweise eine Zigarette konsumiert bzw. versucht anzuzünden, kritisierte "Rauchersheriff" Dietmar Erlacher vom Verein "Krebspatienten für Krebspatienten". Dieser organisiert private Lokalkontrollen und hat in den vergangenen Jahren mehr als 10.000 Anzeigen wegen Missachtung des Gesetzes eingebracht.

Knapp sechs Millionen Menschen sterben weltweit pro Jahr an Tabakkonsum, der WHO zufolge ist bei mehr als 600.000 Passivrauchen der Grund, so Rockenbauer. Je knapp ein Drittel der Krebsfälle und Herzinfarkte gehe auf das Konto des Tabakkonsums. In Österreich liege die Zahl der Toten durch Rauchen bei rund 11.000, etwa 1.100 würden an passivem Konsum sterben.

apa.at
APA – Austria Presse Agentur, 2011

3517


LEBEN: Beliebte Laster, Teil 1: Das Rauchen.

Über den Lustgewinn einer Zigarette.

Letztes Update am 28.01.2011, 17:20


Guido Tartarotti Guido Tartarotti Das Rauchen ist von allen verfügbaren Lastern das dümmste, denn es bringt den geringsten Genuss bei höchstem Risiko. Der Lustgewinn einer Zigarette ist nicht zu vergleichen mit dem von Alkohol, ganz zu schweigen von hemmungslosem promiskuitiven Sex. Dagegen ist das gesundheitsschädliche Potenzial enorm - wer dringend einen Krebs sein eigen nennen will, dem kann man nur empfehlen, mit dem Rauchen anzufangen. Die Auswahl an Krebsarten ist hoch, als Beilagen gibt es Herzinfarkt, Raucherbein und chronischen Auswurf.

Warum rauchen Menschen dennoch, obwohl sie es gar nicht müssten? (Im Unterschied etwa zu Schornsteinen, Vulkanen oder der Voest - die rauchen, weil es ihr Beruf ist.) Weil Rauchen angeblich süchtig macht. Ich habe das Suchtpotenzial von Zigaretten nicht verstanden. Ich rauche seit 30 Jahren, aber es ist mir nie gelungen, davon abhängig zu werden. Einmal habe ich es probiert, in einer, äh, interessanten Lebensphase. Ich zwang mich, vom Aufwachen bis zum Einschlafen Kette zu rauchen. Einen Monat lang hielt ich durch, dann grauste mir so überirdisch, dass ich das Experiment abbrach und acht Wochen keine Zigarette anrührte.

........................ http://kurier.at/interaktiv/kolumnen/2068386.php

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Deutschland / Mannheim: Immer mehr Städte verbieten Rauchen auf Spielplätzen
« am: Februar 01, 2011, 23:02:26 Nachmittag »



Mannheim: Immer mehr Städte verbieten Rauchen auf Spielplätzen

29.01.11, 9:28

Mannheim. Qualmen auf Spielplätzen ist in Heidelberg tabu. Seit 2005 gilt in der Neckarstadt ein Rauchverbot zwischen Sandkasten und Schaukel. Und langsam macht das Beispiel im Südwesten Schule, wie eine dpa-Umfrage ergab. Verschlucken Kleinkinder die giftigen Reste der Glimmstängel, können schwere Vergiftungserscheinungen wie Erbrechen und Durchfall die Folge sein. Und Kippen sind nicht nur im Kindermund gefährlich. Sie geben ihre Giftstoffe auch in den Boden ab, darunter Arsen und Schwermetalle. Heidelberg hat mit dem Verbot gute Erfahrungen gemacht. Laut einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) wurden in der Neckarstadt bei zwei Stichproben im Schnitt 10 bis 16 Kippen je Spielplatz gefunden. In Mannheim - damals noch ohne Rauchstopp - waren es dagegen 46 bis 114 Zigarettenstummel. Anlass für die Quadratestadt, das Qualmen im Sandkasten zu untersagen. An allen rund 190 Spielplätzen sollen demnächst Verbotsschilder aufgestellt werden. Kosten: rund 20 000 Euro. Auch in Karlsruhe heißt es künftig: "Dieser Spielplatz ist rauchfrei! Seien Sie Vorbild. Kinder haben ein Recht auf gesunde Spielräume." (dpa)

3519


Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Dienstag, 01. Februar 2011 21:13
An: krebspatient-krebsforum@utanet.at
Betreff: FEHLENDE NRS-KENNZEICHNUNG bei GASTRO ist wie RASENDE AUTO-FAHRT OHNE AMTLICHES KENN-ZEICHEN !

Wenn man/frau/kind aufmerksam genug durchs ganze Land wandert, dann zeigt sich nach wie vor in erschreckendem Ausmaße: mehr als die Hälfte der kennzeichnungs-pflichtigen Betriebe und sonstigen Einrichtungen haben entweder eine mehr oder minder mangelhafte oder sogar eine bewußt irreführend falsche Kennzeichnung, und nicht wenige nach wie vor überhaupt keine !
Dies alles nun über volle 2 Jahre nach Inkrafttreten der diesbezüglichen Bestimmungen in den §§ 13b, 13c und 14 Tabak-G bzw. mehr als ein halbes Jahr nach Auslaufen auch der letzten Fristen. Und offensichtlich kümmert das weder die zuständigen Behörden noch die Funktionäre der Wirtschaftskammer, aber auch bei den eigentlichen Adressaten, den Kunden, ist das diesbezügliche Interesse mittlerweile total abgeflaut bis unter die Wahrnehmungs-Grenze.  Und allein schon dadurch kollabiert das gesamte System einer wirksamen Durchsetzung der NRS-Bestimmungen, weil dann im Inneren eines Gebäudes jeder ungestraft tun kann, was er will.
Und weil es überhaupt keine flächendeckenden amtlichen Kontrollen gibt, ist die Kennzeichnungs-Moral äußerst miserabel in jeder Hinsicht.   

Zum wirksamen und lebensnahen VERGLEICH: wenn ein Autofahrer mit seinem Wagen ohne amtliches Kennzeichen auf Reise geht (wenngleich ordnungsgemäß angemeldet, ordnungsgemäß überprüft und zugelassen), dann kommt er nicht sehr weit: kaum erblickt irgendein Polizist ein derartiges Fahrzeug, dann wird es unter Einsatz sämtlicher zur Verfügung stehenden Mittel sofort zum Still-Stand gebracht und aus dem Verkehr gezogen. Wenn jemand dabei nicht gehorcht und davon-rast, dann wird er notfalls verfolgt und gejagt buchstäblich bis ans Ende der Welt...........auch wenn dabei mehrere Streifen-Wägen "draufgehen", wird der Kennzeichen-Sünder gnadenlos verfolgt, bis er erwischt wird, da gibt es keine einzige Ausnahme.
Obwohl es sich dabei nur um eine unwesentliche Formalität handelt : denn im "Flucht-Auto" liegen ja tatsächlich beide amtlichen Kennzeichen, die Versicherung ist bezahlt, der Wagen ist vollauf verkehrssicher und überprüft.......es war nur eine gezielte  "PRO-VOKATION" !   Was will ich damit sagen: wer als verantwortlicher  "IN-HABER"  eines  "Raumes öffentlichen Ortes" nach der Definition des § 1 Z 11 Tabak-G  vorsätzlich oder grob fahrlässig auf die vorgeschriebene NRS-KZ  "vergißt", der sollte von der Polizei genauso gnadenlos gejagt und unverzüglich abgestraft werden wie ein Autofahrer ohne Kennzeichen vorne + hinten.

Das heißt, die Polizei sollte bevollmächtigt werden, mit Organ-Straf-Mandat an Ort und Stelle saftige Geldstrafen zu kassieren und unverzüglich eine äußerst auffällige amtliche Ersatz-Kennzeichnung anzubringen, deren exakte Gestaltung unverzüglich in die bestehende  NKV eingebaut werden sollte.  Und im Nu würde sich die diesbezügliche  "Kennzeichnungs-Moral"  auf das im Straßen-Verkehr übliche Niveau von fast 100% heben !

3520
Europa / 143 : 4 ! Rauchverbot im Kanton Bern bleibt bestehen
« am: Februar 01, 2011, 22:26:37 Nachmittag »

Rauchverbot bleibt bestehen

Aktualisiert am 31.01.2011

http://www.derbund.ch/bern/Rauchverbot-bleibt-bestehen/story/31683849
 
Das Rauchverbot im Kanton Bern bleibt bestehen. Das Parlament hat am Montag einen Vorstoss von SVP-Grossrat Erich Hess in Schall und Rauch aufgehen lassen.

Der Vorstoss von Hess verlangte, die kantonale Regelung gegen das Passivrauchen aufzuheben.

Seit 2010 sei ein nationales Rauchverbot in Kraft, die wesentlich strengere kantonale Regelung sei deshalb unnötig und überflüssig, brachte Hess vor.

Im «Bären» oder «Rössli» werde auch weiterhin gejasst und Bier getrunken, einfach nicht mehr geraucht, betonte Hans Rudolf Feller (FDP/Steffisburg). Die Wirte und ihre Gäste hätten sich mit den neuen Gegebenheiten arrangiert.

Abschaffung «sinnlos»

Ausserdem habe das Rauchverbot habe den Vorteil, dass seine Frau nicht mehr riechen könne, ob er in der «Beiz» gewesen sei, meinte Hans Rudolf Feller (FDP/Steffisburg) nicht ganz ernsthaft.

Das Gesetz sei erst seit kurzem in Kraft, es mache überhaupt keinen Sinn, es nun schon wieder abschaffen zu wollen, war sich der Grosse Rat einig wie selten. Auch die Regierung lehnte den Vorstoss ab.

Lediglich vier Gefolgsleute vermochte Hess hinter sich zu scharen. 143 Parlamentarier stimmten gegen seine Forderung, drei enthielten sich.

3521
Europa / Rauchverbot an Haltestellen in Budapest
« am: Februar 01, 2011, 22:23:38 Nachmittag »

Rauchverbot an Haltestellen in Budapest

Nachricht vom 31. Januar 2011 - 19:57 Uhr.

Vom kommenden Sonntag (6.2.) gilt an allen Haltestellen der Budapester Verkehrsbetriebe Rauchverbot. Verstöße dagegen können mit Strafen bis zu 50 000 Forint (etwa 180 Euro) geahndet werden. Im Einzelnen erstreckt sich das Verbot, das das Budapester Stadtparlament Mitte Dezember beschloss für die Haltestellen von Bussen, Straßenbahnen, O-Busse, Zahnradbahn, Standseilbahn, Sessellift und S-Bahn (HÉV). Auch Warteräume an den Endstationen wurden einbezogen. Entsprechende Hinweistafeln sollen dieser Tage angebracht werden.

http://www.balaton-zeitung.info/nachrichten/Rauchverbot-an-Haltestellen-in-Budapest

3522
Deutschland / Deutschland: Das Rauchverbot wirkt bereits!
« am: Februar 01, 2011, 22:16:44 Nachmittag »
Herzinfarkt

Wirkt das Rauchverbot schon?

Arnold Rieger, aktualisiert am 31.12.2010 um 10:50 Uhr
Rauchverbot in Bayern verfassungsgemäß
Foto: dpa

Stuttgart - Seit 2007 müssen Raucher Einschränkungen in Gaststätten hinnehmen. Dass dies dem Wohl der nicht rauchenden Gäste und Angestellten dient, ist medizinisch unbestritten. Dennoch zweifeln Fachleute daran, dass sich der Erfolg schon jetzt messen lässt.

Die Techniker Krankenkasse (TK) verkündet zum Jahreswechsel eine frohe Botschaft: Die seit August 2007 geltenden Einschränkungen für das Rauchen in Gaststätten wirke sich bereits in der Gesundheitsstatistik aus. Das zeige sich in den rückläufigen Zahlen der Herzinfarkt-Toten im Land, sagte TK-Landeschef Andreas Vogt der Deutschen Presse-Agentur.


3523
Justiz in Österreich / Da stimmt doch was nicht! - Strafen für ........
« am: Februar 01, 2011, 20:35:07 Nachmittag »

Gesendet: Dienstag, 01. Februar 2011 19:22
An: krebspatient-krebsforum

Betreff: Vergleiche von Verwaltungsstrafen

Extrem ungerecht:

Wen ein Hundebesitzer angezeigt wird wegen nicht Wegräumens desTrümmerls kostet das 350,-€
Wenn man ohne Vignette erwischt wird, kostet die Anzeige 320,-€
->Relativ harmlose Vegehen.

Wenn nun ein Raucherwirt verbotener Weise 1,5 Jahre rauchen lässt, bekommt er vom Magistrat nur 350,-€ vorgeschrieben, geht dann immernoch beim UVS in die Berufung, mehrere Verhandlungen, RA.-Kosten, UVS-Kosten (20%).
->für den Gesetzgeber demnach auch ein relative harmloses Vergehen.

Da stimmt die Gewichtung nicht, überhaupt nicht.

3524


Dienstag, 1. Februar 2011, 18:45 Uhr

Bayerns Antiraucher-Aktionist treibt jetzt auch bei uns Volksbegehren an

Sebastian Frankenberger gestern auf der Schärdinger Silberzeile   

PASSAU/SCHÄRDING. Das für Wirte und Raucher personifizierte „Schreckgespenst“ Sebastian Frankenberger erweitert seinen Aktionsradius. Der Passauer Bundesparteichef (ÖDP) wurde von einer Agentur engagiert, um auch in Österreichs Lokalen das generelle Rauchverbot durchzusetzen.

Auf Frankenbergers Initiative hin herrscht bekanntlich in Bayerns Lokalen ein strenges Rauchverbot. Dass er seinen Aktionsradius jetzt über die Grenze zu uns erweitern will, bestätigte Sebastian Frankenberger gestern bei seinem Besuch in der Schärdinger OÖN-Redaktion. „Ich wurde von einer PR-Agentur für Volksbegehren engagiert“, sagt er. Auf die Frage ob es sich um ein Volksbegehren für den Nichtraucherschutz handelt, lächelt er: „Das könnte durchaus sein.“

Seine Entscheidung für den Nichtraucherschutz in die Presche zu springen, habe Frankenberger bislang nicht bereut. „Schon gar nicht im Hinblick auf die Herzinfarktquote oder wenn ich daran denke, dass weniger Jugendliche zur Zigarette greifen.“ Auch wenn Frankenberger von erzürnten Rauchern regelmäßig Zigarettenschachteln in seinem Briefkasten findet – und Paketsendungen auf seinen Namen, die er nie bestellt hat. „In vielen Lokalen, vor allem Clubs und Kneipen, habe ich nach wie vor Lokalverbot.“

Der „Ökodemokrat“ will sich von seinem Weg nicht abbringen lassen. Und das verursacht bei vielen Gastwirten – auch im Innviertel – Unbehagen, wenn sie „Nichtraucherschutz-Volksbegehren“ hören. Zumal sie in den vergangenen Jahren kräftig in Baumaßnahmen für getrennte Bereiche investierten. Der bayerischen Antiraucher-Ikone trauen sie die Wende zum generellen Rauchverbot in Lokalen offenbar auch in Österreich zu.

Dem Vernehmen nach .........http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,546115

bereits 136 Kommentare: ........




3525
Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Dienstag, 01. Februar 2011 18:23
An: krebspatient-krebsforum@utanet.at

Betreff: AUCH HAUS-TIERE LEIDEN ENORM UNTER TABAK-RAUCH-TERRORISMUS !

In den kleinen (lokalen) "SALZBURGER NACHRICHTEN" vom Mittwoch, 19.1.2011 auf S. 17 berichtet Tier-Ärztin  Tanja WARTER in ihrer altbewährten "Sprech-Stunde" unter dem Titel "NICHTRAUCHERSCHUTZ  AUCH  FÜR  HUNDE" über folgende Anfrage der Leserin Kerstin  KÖNIG: "Im Prinzip ist unsere Wohnung zwar rauchfrei, aber wenn wir Gäste haben, gibt es immer wieder Ausnahmen.

Nach dem letzten Fest ist mir aufgefallen, daß unser Hund  HUGO  in der Früh noch nach Rauch gerochen hat. Ist für ihn Passiv-Rauchen eigentlich auch gefährlich?"   
Das ist eine ganz berechtigte Frage, denn der Hund atmet in der Wohnung dieselbe Luft ein wie Sie. Und nachdem der Zigaretten-Qualm für Sie schädlich ist, ist er es auch für unsere Tiere. Gezielte Studien untermauern mittlerweile diese These. Hunde in Raucher-Haushalten haben wesentlich häufiger Allergien und Atemwegs-Erkrankungen als Tiere in Nichtraucher-Haushalten.
Hat der Hund eine lange Schnauze, steigt ausserdem das Risiko von Nasen-Tumoren.  Rassen mit kurzen Schnauzen bekommen bei Zigaretten-Rauch öfter Lungen-Krebs als ihre Kollegen, die nicht stundenlang in vernebelten Räumen sitzen müssen.

Kein Wunder also, daß PASSIV-RAUCH  heute von  TOXIKOLOGEN  als das  SCHÄDLICHSTE  WOHN-GIFT  überhaupt eingestuft wird. Ihre Beobachtung mit dem riechenden Fell hat sich auch schon viele Male in Untersuchungen bestätigt: hier sammeln sich Gift-Stoffe an, die von Hunden, vor allem aber von Katzen auch noch abgeleckt und so in den Körper aufgenommen werden. "   info@docwarter.com  oder www.salzburg.com/warter         

Soweit der Text aus den SN  und nun noch etliche Überlegungen dazu: Im Tierschutz-Recht, das wir finden in bester aktueller Qualität im www.ris.bka.gv.at/Bundesrecht konsolidiert/Rauchverbote/  befinden sich tatsächlich auch etliche spezielle gesetzliche Rauch-Verbote  im Zusammenhang mit der Tier-Haltung einschließlich Zirkusse.
Ich werde mich in den nächsten Tagen bemühen, eine vollständige Link-Liste zu all diesen RV hier ins Forum des www.rauchsheriff.at zu schicken zur Veröffentlichung.