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Nachrichten - admin

3496
L E S E R B R I E F E, Abstimmungen / Beiträge auf facebook
« am: Februar 02, 2011, 15:49:00 Nachmittag »
Richard Stein hat Alfred Herlbauers Link ebenfalls kommentiert.

Richard hat geschrieben:
„Es sollte fast jeder Person möglich sein abzuschätzen ob ein Raum größer als 50m² ist oder nicht.

In Spanien hat der Gesetzgeber ein strenges Nichtraucherschutzgesetz beschlossen, nachdem das weniger strenge dauerhaft übertreten wurde. Es ist durchaus möglich, dass sich auch der österreichische Gesetzgeber nicht mehr länger von fanatischen militanten Kampfrauchern verarschen lässt und ebenfalls bald mal für spansiche Verhältnisse im Nichtraucherschutz sorgt.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.“
Um den Thread mit den Kommentaren zu sehen, folge dem untenstehenden Link:
http://www.facebook.com/n/?permalink.php&story_fbid=137483336316451&id=207474724730&mid=3b3470eG5af332a4afd8G95a4aaG13&bcode=E4rnq&n_m=krebspatient-krebsforum%40utanet.at

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Alexander hat geschrieben:
„@Mas Sla, ja, in der Theorie muss sich der Raucher in Lokalen darüber informieren, ob er rauchen darf, weil er genauso eine Verwaltungsübertretung begeht wie der Wirt, der es zulässt (dort wo er ein Rauchverbot aussprechen muss). Raucher können genauso angezeigt werden wie Wirte, auch wenn das nach dem Tabakgesetz - wohl absichtlich - in der Praxis verunmöglicht wird, da man dann die Personalien des Rauchers aufnehmen müsste“

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3497
L E S E R B R I E F E, Abstimmungen / OÖ.N.: RAUCHVERBIETER
« am: Februar 02, 2011, 13:13:15 Nachmittag »
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: 
Gesendet: Mittwoch, 02. Februar 2011 08:33
An: Werner Faymann; EU ; Franz Pietsch; BMfG ; Gruene ; redaktion@nachrichten.at
Cc: Christine Prammer; Gastro ; leserbrief@volksblatt.at; redaktion@oe24.at; gast@wirtschaftsverlag.at; Christoph Leitl; C Tropper; P Hirsch; Reinhold Mitterlehner; stefan@gergely.at; vac@volksanwaltschaft.gv.at; chefredaktion@diepresse.com; info@derStandard.at; redaktion@kleinezeitung.at; redaktion@salzburg.com; lokales@kronenzeitung.at; Prof. Dr.; erl; office@krone.at

Betreff: OÖNachrichten 2.2.2011 Titelseite

http://www.nachrichten.at/nachrichten/meinung/24zeilen/art11087,547003

RAUCHVERBIETER
Ich empfinde es als eine Ungeheuerlichkeit und gewissermaßen erschreckend, dass ein renommiertes Blatt wie die OÖN, derartigen intelektuellen Sondermüll auf der Titelseite (!) verbreiten lässt!
Diese Verdrehung von Fakten stellt geradezu eine Sabotage an der Gesundheit der Bevölkerung dar, eine subversive Agitation gegen das Tabakgesetz (welches ohnehin zum Großteil ignoriert wird), leistet der Kindesmisshandlung durch Tabakrauch Vorschub, indem es die Raucher in ihrem Selbstverständnis immer und überall die Atemluft verpesten zu dürfen stärkt!
Als ob es nicht schon schlimm genug wäre hierzulande, dass jährlich annähernd 1.000 Nichtraucher durch die Verschwelgase des Tabakkrautes getötet werden, versucht dieses von "att" verbal Erbrochenes, aus einer versuchten Lebensrettung, eine Bedrohung für die Süchtigen zu konstruieren!
Diese Bedrohung ist real gegeben! 11.000 Süchtige krepieren jährlich an dem hochkarzinogenen Feinstaub den sie sich todestrotzig in die Lungen ziehen! Dabei werden sie vom österreichischen Suchtmittelhandel tatkräftig unterstützt, indem das Suchtgift Nikotin an jeder Ecke um ein paar Euro verteilt wird!
Das ist die reale Bedrohung!

Mit freundlichen Grüßen!

3498
3 - Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberger / OÖ.N.: Frankenberger kommt!
« am: Februar 02, 2011, 13:02:55 Nachmittag »
http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/art70,546749

Wirte haben keine Freude mit Plänen von Anti-Raucher-Papst


Frankenberger beantwortet auch Ihre Frage im Chat.  

SCHÄRDING/PASSAU. Mit seinen neuesten Plänen zu Volksbegehren in Österreich macht sich der Passauer Nichtraucher-Aktivist Sebastian Frankenberger keine Freunde bei den heimischen Wirten. Buh-Mann zu sein, ist der deutsche ÖDP-Bundesparteichef allerdings gewohnt.

Er hat das generelle Rauchverbot in der bayerischen Gastronomie durchgesetzt und dafür nicht nur Lob geerntet. Vielfach hat Frankenberger Lokalverbot in Passauer Kneipen. Auch im Gasthaus Weinbeißer in Freinberg besteht ein Hausverbot. Beschimpfungen ist er gewohnt, auch Drohungen. Wie berichtet, will der bayerische Bundespolitiker nun sein Werk in Österreich fortsetzen. Von einer PR-Agentur wurde er für ein Volksbegehren engagiert. Dieses Begehren soll offenbar ein generelles Rauchverbot auch in österreichischen Gastrobetrieben forcieren.

Ein Ziel, das bei vielen Nichtrauchern großen Zuspruch erntet und bei Wirten die Furcht vor Umsatzeinbrüchen nährt. „Der Frankenberger soll seine Finger von Österreich lassen. Wir haben Spielregeln eingeführt, an die wir uns halten. Der Gesundheitsminister hat uns zugesichert, so lange alles in geregelten Bahnen läuft und der Nichtraucherschutz funktioniert, haben wir nichts zu befürchten“, sagt der Braunauer Gastwirt Helmut Bogner. Mit dem generellen Rauchverbot in Bayern hätten sich die Rauchtouristen in seinem Gasthaus vermehrt. Ganze Stammtische seien ins Innviertel übersiedelt. Im Bezirk Braunau gab es im Vorjahr 19 Verwaltungsstrafverfahren wegen Übertretung des Tabakgesetzes. „Erfreulich, dass sich unsere Bürger an die Vorgaben halten und dass unsere Wirte Geld für den Nichtraucherschutz in die Hand genommen haben“, sagt Bezirkshauptmann Georg Wojak.

Karl Zuser, Gastwirt in Ried: „Ich bin Nichtraucher, weiß aber, dass ein Rauchverbot ordentliche Umsatzeinbußen mit sich bringt. Das trifft nicht nur die Gastronomie, auch die Zulieferer. In einigen Ländern wurden die scharfen Bestimmungen wieder gelockert. Wir haben eine gute Lösung. Außerdem hat ein Volksbegehren längst nicht so viel Gewicht wie eine Volksabstimmung. Die Raucher müssen sich aber für ihre Rechte einsetzen.“

Susanne Hargassner betreibt in Schärding das „Vino“: „Mein Lokal ist so klein, dass ich es von Anfang an als Nichtraucherlokal deklariert habe. Es kommen viele Gäste, denen es nichts ausmacht, zum Rauchen vor das Lokal zu gehen. Dafür habe ich dort eine Heizung stehen. Bevormundungen halte ich für falsch. Jeder Wirt soll selbst entscheiden können, wie er sein Lokal führen will.“

3499
http://www.nachrichten.at/nachrichten/meinung/24zeilen/art11087,547003

 
Mittwoch, 2. Februar 2011, 11:53 Uhr Linz  -4°C


Schon wieder die Bayern:

Nachdem ein Zukunftsrat den Passauern empfohlen hat, sie mögen sich doch „bitt’sche“ wirtschaftlich am Innviertel orientieren, droht weiteres – diesmal ernstzunehmendes – Ungemach.
Eine heimische PR-Agentur will den Bayern Sebastian Frankenberger ins Land einschleusen. Hinter dem Allerweltsnamen verbirgt sich eine reale Bedrohung für alle Raucher.
Der selbst ernannte Öko-Demokrat nutzte eine politische Schwächeperiode in Bayern und boxte dort ein generelles Rauchverbot in Lokalen durch.
Der gute Mann wurde dafür mit dem Bannstrahl bayerischer Wirte bestraft und erhielt ein landesweites Lokalverbot.

Jetzt soll der Bayer bei uns ein Volksbegehren für ein totales Rauchverbot unterstützen.
Schwächelnde Politiker wird er auch bei uns vorfinden. (att)

3500
Deutschland / Keine Zigarette bekommen - zusammen geschlagen!
« am: Februar 02, 2011, 01:06:19 Vormittag »

Polizei sucht Täter

18-Jährigen ohne Vorwarnung niedergeschlagen

http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1295371213640.shtml

Von Guido Wagner, 24.01.11, 07:06h

Weil er keine Zigaretten bei sich hatte, ist ein 18-Jähriger von einem jungen Mann niedergeschlagen worden. Wie die Polizei gestern mitteilte, war der 18-Jährige in der Nacht auf Samstag gegen 1 Uhr mit einigen Freunden über den Gladbacher Busbahnhof gegangen.

BERGISCH GLADBACH - Dort wurde er von einem unbekannten, laut Zeugenaussagen ebenfalls etwa 18 Jahre alten Mann angesprochen, der ihn nach einer Zigarette fragte.

Als der 18-Jährige daraufhin erwiderte, dass er Nichtraucher sei, habe der andere unvermittelt zugeschlagen, so die Polizei. Der 18-Jährige wurde dabei im Gesicht verletzt und ging zu Boden. Der Täter konnte danach unerkannt entkommen.

Den Zeugenaussagen zufolge soll er normal gebaut sein und etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß. Zudem hat er kurze schwarze Haare.

Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und bittet Zeugen, die Hinweise auf die Tat oder den Täter geben können, sich bei der Kreispolizei in Bergisch Gladbach unter der Telefonnummer (0 22 02) 20 50 zu melden.

3501
Deutschland / Das Recht auf saubere Luft
« am: Februar 02, 2011, 01:02:24 Vormittag »


Kommentar: Das Recht auf saubere Luft

http://www.noz.de/artikel/50945376/kommentar-das-recht-auf-saubere-luft

Für manche Handwerksbetriebe ist die Umweltzone eine Belastung. Keine Frage. Auf der anderen Seite stehen 17000 Menschen, die an stark mit Stickstoffdioxid belasteten Straßen in Osnabrück leben. Wer diese Interessen abwägt, kann nur zu einem Schluss kommen: Der Gesundheitsschutz hat Vorrang vor dem Recht auf freie Fahrt für Stinker.

100 Fahrzeuge betroffen
Umweltzone: Massive Probleme für 50 Handwerksbetriebe aus Stadt und Land Osnabrück
umweltzone Osnabrück. Die Umweltzone in Osnabrück bereitet mindestens 50 Handwerksunternehmen in Stadt und Landkreis mit etwa 100 Fahrzeugen massive Probleme. Das hat eine Umfrage der... mehr


 Für Autos mit roter Plakette ab Januar tabu  Noch mehr Ausnahmen bei der Umweltzone  Kommentar: Das Recht auf saubere Luft


„Nur ein Trainerwechsel hilft!“ – Wirklich?
kem-spf-5439 hp/ab Osnabrück. Die Diskussion ist da, und sie wird vorerst nicht verstummen. „Schreibt endlich den Trainer weg!“, fordern Zuschauer die Journalisten auf, in den Internet-Foren gibt es... mehr
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Kommentar: Das Recht auf saubere Luft
Für manche Handwerksbetriebe ist die Umweltzone eine Belastung. Keine Frage. Auf der anderen Seite stehen 17000 Menschen, die an stark mit Stickstoffdioxid belasteten Straßen in Osnabrück... mehr
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Lichtkunst soll Neumarkttunnel retten
090827-wiesbaden-05 Osnabrück. Mit dem Vorschlag des Lichtkünstlers Mario Haunhorst, den Neumarkttunnel durch eine Licht-hinter-Glas-Installation entlang der Seitenwände künstlerisch aufzupeppen, ist wieder... mehr
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 Osnabrücker Neumarkttunnel: Alle Geschäfte schließen, nur einer bleibt stur  Was tun mit dem Tunnel?


Rocker-Klub will Namen veröffentlichen
Hells Angels schlagen im Internet zurück
50446112_50449477 Osnabrück. Die Hells Angels wehren sich: Nachdem die Polizei in den vergangenen Wochen in mehreren Bundesländen massiv gegen die Rocker vorgegangen ist, setzen die Höllenengel jetzt auf... mehr
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 Die Höllenengel stehen unter Druck


Wege zum richtigen Umgang mit alternden Belegschaften
Meppen. Auch im Landkreis Emsland wird sich der demografisch veränderte Bevölkerungsaufbau auf die Altersstrukturen in den Betrieben auswirken. mehr
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Lammerskitten fordert Beldes Rücktritt
par-neujahrsempfang6 Wallenhorst. Der Neujahrsempfang des CDU-Ortsverbandes Wallenhorst sollte ein Muntermacher für das Kommunalwahljahr 2011 sein – mit Hauptblickrichtung auf das Geschehen im Landkreis.... mehr
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Die EU hat den Blickwinkel umgekehrt. Der Luftverschmutzer muss Einschränkungen akzeptieren, nicht die Menschen, die ein Recht auf saubere Luft haben. So war es in den Kneipen mit dem Rauchverbot, so ist es jetzt in den Städten, die mit hohen Stickstoffdioxidbelastungen kämpfen.

In Osnabrück liegt die Stickstoffdioxid-Belastung seit Jahren über dem zulässigen Grenzwert, gottlob mit sinkender Tendenz. 81 Prozent dieses giftigen Stoffes entstehen durch den Autoverkehr an Ort und Stelle – und zwar insbesondere durch alte Dieselfahrzeuge. 1200 der in Osnabrück und Umgebung zugelassenen Dieselautos mit Euro-0- oder Euro-1-Standard stoßen so viel giftiges Stickstoffdioxid aus wie 43000 Dieselautos neuer Bauart.

Das sollte bedenken, wer die Umweltzone für ein verfehltes Mittel und bürokratisches Monster hält. Zurzeit gibt es kein wirksameres Mittel, die Menschen vor den Stinkern zu schützen

3502
20.01.2011 Passau

Rauchverbot: Passauer Polizei greift durch!


Raucher sind mittlerweile ein Fall für die Polizei.
Per Pressemitteilung wurde vermeldet, dass am Donnerstagmorgen in der Passauer Gastronomie schwarze Schafe erwischt worden seien, die das Nichtraucherschutzgesetz missachteten.

Zwischen eins und halb zwei Uhr früh wurden im Rahmen von Gaststättenkontrollen in zwei Lokalen in der Dr.-Hans-Kapfinger-Straße sowie in der Kleinen Klingergasse festgestellt, dass mehrere Personen rauchten. In beiden Fällen wurden Anzeigen erstattet und an die Stadt Passau weitergeleitet.

3503
Deutschland / Kaum Umsatzrückgänge durch Rauchverbot
« am: Februar 02, 2011, 00:58:19 Vormittag »
Kaum Umsatzrückgänge durch Rauchverbot

Studie über Auswirkungen des Nichtraucherschutzgesetzes auf die Gastronomie
 
Betreiber von Kneipen, Restaurants und Diskotheken befürchteten, weniger Umsätze zu machen, wenn erstmal das Rauchverbot eingeführt wird. Nun wurden Ergebnisse veröffentlicht, die belegen, dass es keine großen Einbrüche gab. In Hohenheim stellte der Wissenschaftler Harald Tauschmann seine Studie vor.

Lidija Lenic

HOHENHEIM

Rauchen scheint nicht mehr so "in" zu sein, wie noch vor wenigen Jahren. "Seit 2003 zeigt sich ein absinkender Trend bei den Raucherzahlen", erklärt der Wissenschaftler vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung. "Das spiegelt wider, dass der gesundheitliche Aspekt in der deutschen Bevölkerung immer wichtiger wird." Seit 1979 sei die Raucherquote bei Jugendlichen rapide von ehemals 34 auf heute noch 15 Prozent gesunken.

Dies ist wohl mit ein Faktor, welcher dazu beigetragen hat, dass sich das viel diskutierte Rauchverbot nicht so stark auf die Gastronomie ausgewirkt hat, wie im Vorfeld befürchtet. "Es war damals nicht so, dass nach dem Verbot Gäste in die Nichtraucherbetriebe geströmt sind."

Im Gesamtergebnis gibt es laut Tauschmann im Durchschnitt Umsatzrückgänge von zwei Prozent seit der Gesetzeseinführung. "Die Wirte leiden zwar unter dem Rauchverbot, aber die negative Wirkung scheint mit der Zeit in den einzelnen Bundesländern abzuklingen", sagt er. Er vermutet, dass es auch deshalb keine großen wirtschaftlichen Einbrüche gab, weil das Verbot schrittweise in den einzelnen Ländern zwischen Juli 2007 und Juli 2008 eingeführt wurde. Da in den baden-württembergischen Gastronomiebetrieben seit dem 1. Juli 2007 nicht mehr geraucht werden darf, habe sich die Lage normalisiert.

Die Studienergebnisse stützen sich auf eine erste Befragung von Gastronomen in verschiedenen Bundesländern. "Aber leider haben die Wirte anfangs nicht richtig mitgespielt", teilt Tauschmann mit. Kaum einer wollte über seine Umsätze Auskunft geben. Zudem machten hauptsächlich Kneipenbesitzer mit. Also verzichteten die Wissenschaftler auf eine zweite Befragung und verwendeten amtliche Daten des statistischen Bundesamtes, die auf Befragungen von 10 000 Betrieben bundesweit basieren. Insgesamt kann also nach bisheriger Erfahrung keine Rede sein von einer "Bedrohung des Gastgewerbes", wie es damals die IHK Region Stuttgart befürchtet hat, obwohl auch Tauschmann nicht ganz ausschließen will, dass in Einzelfällen kleine Betriebe vielleicht wegen des Rauchverbots schließen mussten.


20.01.2011

3504
1 - Wien / Hawelka - kein Denkmalschutz - weiterhin rauchfrei!
« am: Februar 02, 2011, 00:56:00 Vormittag »
Rauchen für den Denkmalschutz

Von Judith Belfkih

http://www.wienerzeitung.at/default.aspx?tabID=4152&alias=wzo&cob=538211

Das Hawelka bleibt rauchfrei. Entschieden hat das das Denkmalamt. Es hat verkündet, das Wiener Kaffeehaus mit der dunklen Rauch und Kaffee-Patina an den Wänden nicht unter Denkmalschutz zu stellen. Begründung: Es gebe keine wertvollen Originalmöbel oder innenarchitektonische Besonderheiten. Die Patina und die herrlichen Buchteln zählen da scheinbar nicht.

An sich noch kein Drama. Eine Institution kann ja auch von sich aus eine bleiben. Und dass das Hawelka schützenswert ist, scheint auch der dritten Betreibergeneration bewusst. Und doch bedeutet die Entscheidung des Denkmalamtes das Aus für das legendäre Künstlertreff – zumindest in heutiger Form.

Das gesetzliche Rauchverbot war nämlich der Grund für die Familie Hawelka gewesen, Denkmalschutz zu beantragen. Mit einer solchen Schutzstellung hätte man das Rauchverbot lockern können, da das Trennen des Gastraumes dann nicht erlaubt gewesen wäre. Um die Umsatzausfälle durch ausbleibende Raucher zu kompensieren, denkt die Familie nun an den Anbau eines Wintergartens, in dem geraucht werden darf. Doch ein umgebautes Hawelka wäre definitiv nicht mehr das Hawelka.

Und ein Schicksal wie dem Cafe Museum, das nach der gescheiterten Renovierung zur mittlerweile erneut umgebauten Touristenattraktion verkommen war, ist dem Hawelka nicht zu wünschen. Und den Wienern auch nicht.

3505
3 - Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberger / OÖ. - Raucher raus!
« am: Februar 02, 2011, 00:06:24 Vormittag »

Prost, Mahlzeit: Raucher raus!

Wenn Raucher aus Nichtraucherräumen flüchten.

http://www.nachrichten.at/nachrichten/meinung/kommentar/Kommentar;art13612,543395

Karl L. aus Pfarrkirchen im Mühlkreis ist Nichtraucher. Seine Lebensgefährtin aber raucht. Beim Essengehen gibt es somit Probleme. Mehr Probleme, als vor dem Nichtraucherschutzgesetz. Diese Erfahrung mussten viele Nichtraucher und Nichtraucherinnen machen, die mit Rauchern/Raucherinnen ausgehen.

Herr L. schreibt: „Wir waren essen im ,Wienerwald’ am Freinberg in Linz. Weil meine Begleiterin raucht, mussten wir uns in den nicht sehr einladenden Raucherbereich gleich links hinunter nach dem Eingang setzen. Wir wussten aber nicht, dass das ein regelrechter ,Raucher-Fluchtraum’ ist. Ich traute meinen Augen nicht, als laufend Gäste vom Nichtraucherbereich in diesen Raum gingen, um dort, zum Teil stehend, ihre Glimmstängel zu inhalieren. Einige setzten sich auch an einen leeren Tisch um dort zu rauchen und dann wieder hinauf in den Nichtraucherteil zu verschwinden und dort ihr Essen in rauchfreier Atmosphäre genossen.“

Herr L. fügt hinzu, er sei ein sehr toleranter Mensch und kein militanter Nichtraucher, aber was sich da etliche Zeitgenossen geleistet hätten, sei rücksichtslos und egoistisch.

Herr L. hat recht. Auch ich habe diese Situation schon erlebt. Dass jetzt Raucher noch mehr zusätzlich auch Passivraucher sein müssen als früher in Räumen in denen Raucher und Nichtraucher beisammen saßen, kann man mit einem „selber schuld“ quittieren, nicht aber, dass auch das Personal, das in den Raucherräumen serviert, noch mehr geschädigt wird. Das war wohl auch dem Gesetzgeber klar, es war ihm aber egal.

Deshalb muss ein guter Wirt diese übermäßige Tabakrauchvernebelung in Raucher-Speiseräumen verhindern: Gäste, die im Raucherbereich sitzen und konsumieren, dürfen hier rauchen. Alle anderen aber: Bitte vor die Türe!

3506
Deutschland / Karlsruhe: Rauchverbot auf Spielplätzen
« am: Februar 02, 2011, 00:03:54 Vormittag »


Gemeinderat: CDU für Rauchverbot auf Spielplätzen [41]

Karlsruhe (sas) - Nachdem Spanien zum neuen Jahr ein striktes Rauchverbot auf Spielplätzen eingeführte hatte, will die CDU-Fraktion im Karlsruher Gemeinderat dem Beispiel des EU-Mitglieds folgen. In ihrem Antrag fordert sie die Aufnahme des Rauchverbots auf Spielplätzen in die Grünanlagenverordnung und dessen Ausweisung durch Schilder.

............ http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/Gemeinderat-CDU-fuer-Rauchverbot-auf-Spielplaetzen;art6066,550621


3507
Europa / Südfrankreich: Kletterer rauchten - Sperre!
« am: Februar 02, 2011, 00:00:43 Vormittag »
Bouldergebiet La Capelle in Südfrankreich gesperrt

26.01.2011 von Sarah Burmester

Weil die Kletterer das Rauchverbot missachtet und Boulder beschädigt haben, hat der Grundbesitzer des Bouldergebiets La Capelle das Klettern dort untersagt.

Ortsschild La Capelle

Seit dem 1. November 2010 ist das Bouldergebiet La Capelle gesperrt. Das Gebiet zwischen Uzès und Bagnols sur Cèze mit den ungefähr 300 Bouldern in 11 Sektoren liegt auf Privatgrund - wie übrigens fast alle Klettergebiete in Frankreich.

Nachdem die Kletterer wiederholt das absolute Rauchverbot wegen Waldbrandgefahr missachtet hatten und Boulder beschädigt (gechippt) worden waren, sah der Besitzer keine andere Lösung, als das Gebiet komplett zu schließen. Wer trotz Sperrung das Gelände betritt, muss mit einer Anzeige und Strafverfolgung rechnen.

Video: http://www.klettern.de/news/sportklettern-bouldern/bouldergebiet-la-capelle-in-suedfrankreich-gesperrt.485862.5.htm

3508

27. Jänner 2011

Kritiker mit Rauchverboten weiter unzufrieden

http://www.springermedizin.at/apa-artikel/?full=20532

Kritiker sind mit dem seit mehr als zwei Jahren geltenden partiellen Bann von Tabakqualm in Österreichs Lokalen nach wie vor unzufrieden. "Zu einem generellen Rauchverbot in der Gastronomie gibt es keine Alternative", wiederholte Robert Rockenbauer, Leiter der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher, eine alte Forderung. Ein Dorn im Auge ist Nichtraucherschutz-Aktivisten vor allem der mangelnde Schutz von Minderjährigen.

"Die Schädigung der Kinder durch Passivrauch entspricht rechtlich einer Körperverletzung", erklärte Angela Zacharasiewicz, Kinderärztin im Wiener Wilhelminenspital. Eine strafrechtliche Verfolgung wäre möglich, werde nach dem Motto "Wo kein Kläger, da kein Richter" aber nicht durchgeführt. In jeder Entwicklungsphase habe der Rauch vielfältige Folgen, laut Studien seien die häufigsten erhöhter Blutdruck, ein größeres Risiko für Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen sowie Hyperaktivitätsstörungen.

In öffentlichen Räumen, der gesamten Gastronomie, in Fahrzeugen und auf Kinderspielplätzen sollten Verbote Kinder schützen, forderte Zacharasiewicz. Es sei daher nicht einzusehen, dass Tabakkonsum in ihrer Gegenwart erlaubt sei. Gesundheitsminister Alois Stöger (S) sei rücktrittsreif, da er Gesundheitsschädigung dulde, so Rockenbauer weiter. Die Wirtschaftskammer vertrete die Interessen der Tabakindustrie und nicht jene der Wirte. Letztere würden in persönlichen Gesprächen großteils einen generellen Bann in allen Lokalen befürworten.

Österreich sei ein Entwicklungsland in Sachen Nichtraucherschutz, kritisierte Rockenbauer. "In Zentraleuropa sind Österreich, Tschechien und Ungarn die rückständigsten Länder", ergänzte Manfred Neuberger von der Medizinischen Universität Wien. Es stehe eine noch nie da gewesene Epidemie an Raucherschäden bevor.

Auch bezüglich der Anzeigenpraxis wiederholten die Nichtraucherschutz-Aktivisten ihre bisherige Kritik: Das Gesetz werde überwiegend ignoriert. Behörden würden nach Hinweisen nicht selbst tätig, sondern die Melder nur nach Monaten als Zeugen laden. Selbst Sozialminister Rudolf Hundstorfer (S) habe bei einem Ball verbotenerweise eine Zigarette konsumiert bzw. versucht anzuzünden, kritisierte "Rauchersheriff" Dietmar Erlacher vom Verein "Krebspatienten für Krebspatienten". Dieser organisiert private Lokalkontrollen und hat in den vergangenen Jahren mehr als 10.000 Anzeigen wegen Missachtung des Gesetzes eingebracht.

Knapp sechs Millionen Menschen sterben weltweit pro Jahr an Tabakkonsum, der WHO zufolge ist bei mehr als 600.000 Passivrauchen der Grund, so Rockenbauer. Je knapp ein Drittel der Krebsfälle und Herzinfarkte gehe auf das Konto des Tabakkonsums. In Österreich liege die Zahl der Toten durch Rauchen bei rund 11.000, etwa 1.100 würden an passivem Konsum sterben.

apa.at
APA – Austria Presse Agentur, 2011

3509


LEBEN: Beliebte Laster, Teil 1: Das Rauchen.

Über den Lustgewinn einer Zigarette.

Letztes Update am 28.01.2011, 17:20


Guido Tartarotti Guido Tartarotti Das Rauchen ist von allen verfügbaren Lastern das dümmste, denn es bringt den geringsten Genuss bei höchstem Risiko. Der Lustgewinn einer Zigarette ist nicht zu vergleichen mit dem von Alkohol, ganz zu schweigen von hemmungslosem promiskuitiven Sex. Dagegen ist das gesundheitsschädliche Potenzial enorm - wer dringend einen Krebs sein eigen nennen will, dem kann man nur empfehlen, mit dem Rauchen anzufangen. Die Auswahl an Krebsarten ist hoch, als Beilagen gibt es Herzinfarkt, Raucherbein und chronischen Auswurf.

Warum rauchen Menschen dennoch, obwohl sie es gar nicht müssten? (Im Unterschied etwa zu Schornsteinen, Vulkanen oder der Voest - die rauchen, weil es ihr Beruf ist.) Weil Rauchen angeblich süchtig macht. Ich habe das Suchtpotenzial von Zigaretten nicht verstanden. Ich rauche seit 30 Jahren, aber es ist mir nie gelungen, davon abhängig zu werden. Einmal habe ich es probiert, in einer, äh, interessanten Lebensphase. Ich zwang mich, vom Aufwachen bis zum Einschlafen Kette zu rauchen. Einen Monat lang hielt ich durch, dann grauste mir so überirdisch, dass ich das Experiment abbrach und acht Wochen keine Zigarette anrührte.

........................ http://kurier.at/interaktiv/kolumnen/2068386.php

3510
Deutschland / Mannheim: Immer mehr Städte verbieten Rauchen auf Spielplätzen
« am: Februar 01, 2011, 23:02:26 Nachmittag »



Mannheim: Immer mehr Städte verbieten Rauchen auf Spielplätzen

29.01.11, 9:28

Mannheim. Qualmen auf Spielplätzen ist in Heidelberg tabu. Seit 2005 gilt in der Neckarstadt ein Rauchverbot zwischen Sandkasten und Schaukel. Und langsam macht das Beispiel im Südwesten Schule, wie eine dpa-Umfrage ergab. Verschlucken Kleinkinder die giftigen Reste der Glimmstängel, können schwere Vergiftungserscheinungen wie Erbrechen und Durchfall die Folge sein. Und Kippen sind nicht nur im Kindermund gefährlich. Sie geben ihre Giftstoffe auch in den Boden ab, darunter Arsen und Schwermetalle. Heidelberg hat mit dem Verbot gute Erfahrungen gemacht. Laut einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) wurden in der Neckarstadt bei zwei Stichproben im Schnitt 10 bis 16 Kippen je Spielplatz gefunden. In Mannheim - damals noch ohne Rauchstopp - waren es dagegen 46 bis 114 Zigarettenstummel. Anlass für die Quadratestadt, das Qualmen im Sandkasten zu untersagen. An allen rund 190 Spielplätzen sollen demnächst Verbotsschilder aufgestellt werden. Kosten: rund 20 000 Euro. Auch in Karlsruhe heißt es künftig: "Dieser Spielplatz ist rauchfrei! Seien Sie Vorbild. Kinder haben ein Recht auf gesunde Spielräume." (dpa)