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Nachrichten - admin

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Von: liwest.at]
Gesendet: Freitag, 11. März 2011 07:53
An: kontakt@krebsforum.at
Betreff: (nicht vorhandener) Nichtraucherschutz

Hallo!
 
Folgende Missstände wurden von mir gestern, also am Donnerstag, dem 10. März 2011, festgestellt:
Pub "Bierviertel" im Einkaufszentrum "Infra Center" in 4020 Linz, Wegscheider Straße 3: Die Zugangstür zu diesem als Raucherlokal gekennzeichneten Gastrobetrieb steht sperrangelweit offen, Zigarettenqualm durchzieht den gesamten Komplex, im Gangbereich stinkt es zum Erbrechen! Das ganze Lokal ist gesteckt voll mit Qualmern (über 20 Raucher um 11. 44h). Ich möchte da nicht missverstanden werden: So traurig das für die dort beschäftigten Angestellten ist: die Qualmer dürfen dort ja qualmen, aber die Tür zum Gangbereich des Kaufzentrums darf nicht den ganzen Tag über offen stehen, denn auf diese Weise lässt man alle Besucher des EKZ´s am Qualm "teilhaben"!
Cafè "Caffino" im Einkauzfszentrum Oed; 4020 Linz, Europastraße 12: Glastüre den ganzen Tag über weit offen, Zigarettenqualm durchzieht den gesamten baulich geschlossenen Innenraum des Komplexes!
Restaurant / Cafè "Lanzino" im Einkaufszentrum Oed, Linz, Europastraße 12: Zugangstür den ganzen Tag über weit offen,  13 Qualmer sitzen etwa 1 1/2 Meter neben der Tür ( 13.12h), Rauch durchzieht das ganze Gebäude; es stinkt den ganzen Tag erbärmlich nach Zigarettenqualm!
Das besonders Tragische daran: Zwei Kindergärten und drei Schulen befinden sich in unmittelbarer Nähe des Komplexes, was bedeutet, dass dort Schüler und sogar Kleinkinder den genzen Tag hindurch dem Zigarettenqualm ausgesetzt sind!
Und noch viel tragischer: Die dafür "zuständige" Dame am Linzer Magistrat, Frau Mag. Christine Prammer - Hackl, weiß davon seit fast zwei Jahren!!!!!!!!!!!!!!
 
Mit der Bitte um Unterstützung (denn vom "zuständigen" Amt ist keine Reaktion zu erwarten) und bestem Dank vorweg für das Bemühen
 


3362
A N Z E I G E N Österreich bis Ende 2012 / Magistrat Linz
« am: März 14, 2011, 02:06:43 Vormittag »
Von: @liwest.at
Gesendet: Freitag, 11. März 2011 08:49
An: Prammer-Hackl Christine
Cc: nichtraucherschutz@aon.at; krebspatient-krebsforum
Betreff: Nichtraucherschutz
Wichtigkeit: Hoch

Sehr geehrte Frau Magister,
 
ein Sprichwort sagt so schön "Jedes Ding hat zwei Seiten". Daher ergeht hier eine positive wie auch eine negative Meldung an Sie.
Zunächst die positive:
Das Restaurant "Wok & more" in 4020 Linz, Hamoderstraße 6, ist nun als generell rauchfrei gekennzeichnet. Ein normaler Mensch kann also dort wieder hineingehen. Wenn Sie mit Ihrer Intervention dazu beigetragen haben, dann gebührt Ihnen Dank und Anerkennung!
 
Und nun die negative Meldung (die Sie ja bereits kennen):
"Caffino" im Einkaufzentrum Oed, 4020 Linz, Europastraße 12: Glastüre ganztägig weit offen (jeden Tag!) - mit der Folge, dass Zigarettenqualm den ganzen Tag über den baulich geschlossenen Innenraum des Komplexes durchzieht.
"Lanzino" im Einkaufszentrum Oed, 4020 Linz, Europastraße 12: Zugangstüre seit Wochen ganztägig weit offen, Qualmer sitzen etwa 1 1/2 Meter neben dem Zugang, Rauchschwaden durchziehen von dort den gesamten Komplex!
Dieser unhaltbare Zustand ist Ihnen seit geraumer Zeit bekannt! Wann gedenken Sie endlich einzuschreiten und dem Unfug kraft Ihrer amtlichen "Zuständigkeit" ein Ende zu bereiten? Wie Sie ebenfalls bereits seit geraumer Zeit wissen, befinden sich zwei Kindergärten und drei Schulen in unmittelbarer Nachbarschaft des Kaufzentrums, was bedeutet, dass Schüler und sogar Kleinkinder permanent - und bislang mit Ihrer Duldung!! - dem Zigarettenqualmschwaden ausgesetzt sind. Wann gedenken Sie endlich etwas dagegen zu unternehmen?
 
Ich bitte Sie um eine klare Antwort!
 
Mit besten Grüßen

 
PS.: Eigentlich bin nicht ich als betroffener Bürger dafür zuständig und verpflichtet, mich um Übetretungen der Nichtraucherschutzbestimmungen zu kümmern. Das ist klar Ihr Kompetenzbereich. Bislang aber werden von Ihnen nur die Täter geschützt, während betroffene Bürger weiterhin mutterseelenallein im Regen stehen gelassen werden! Haben Sie da ein gutes Gefühl dabei oder ist es Ihnen egal? Auch diese Frage könnten Sie mir gelegentlich beantworten.

3363

DANKE DER KLEINEN ZEITUNG, die hat für den "Fastenwirbel" gesorgt!


Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat gegenüber der "Kleinen Zeitung" eingeräumt, dass das Tabakgesetz in seiner derzeitigen Form daneben gegangen sei. "Diese Übergangsregelung war ein Fehler, man hätte sofort ein generelles Rauchverbot in der ... Bald striktes Rauchverbot
Kleine Zeitung - ‎10.03.2011‎




DIE RESTLICHEN ARTIKEL sind wohl alles "APA-Kopien".
Wirtschaftsminister: "Übergangsregelung war ein Fehler"
derStandard.at - ‎11.03.2011‎

Umdenken beim verpfuschten Tabakgesetz auf höchster Ebene. Erstmals bekannte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner ein, dass das Tabakgesetz in der derzeitigen Form in Österreich gründlich daneben gegangen sei. "Diese Übergangsregelung war ein ... Wirtschaftsminister Mitterlehners Äußerung zum Rauchverbot sorgt in der ...
APA OTS (Pressemitteilung) - ‎11.03.2011‎

Berlin (OTS/PWK175 ) - Mit Verwunderung reagiert der Fachverband Gastronomie in der WKÖ auf die jüngsten Äußerungen von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner zum Rauchverbot. Der Minister hatte gemeint, die "Übergangsregelung" sei ein Fehler ... FPÖ-Vilimsky zu Mitterlehner: Einziger Fehler bei Tabakgesetz ist das ...
APA OTS (Pressemitteilung) - ‎11.03.2011‎

Wien (OTS) - "Der einzige Fehler im aktuellen Tabakgesetz ist das Rauchverbot in der Gastronomie", betonte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky in Reaktion auf die unfassbaren Aussagen des ÖVP-Wirtschaftsministers, der sich für ein ... SPÖ Kaiser: Generelles Rauchverbot in der Gastronomie rasch umsetzen
APA OTS (Pressemitteilung) - ‎11.03.2011‎
Utl.: Laut Medienberichten lenkt ÖVP-Wirtschaftsminister Mitterlehner beim Tabakgesetz ein. SPÖ Kärnten fordert rasche Verhandlungen mit ÖVP. = Klagenfurt (OTS) - "Es freut mich, dass nun auch die ÖVP die Zeichen der Zeit erkennt und in Sachen ...

Mitterlehner: Übergangsregelung bei Rauchverbot war Fehler
nachrichten.at - ‎11.03.2011‎
"Der Kommentar des Ministers ist ein nicht nachvollziehbarer Schwenk und in jeder Hinsicht entbehrlich", sagte Helmut Hinterleitner, Obmann des Fachverbandes Gastronomie in der Wirtschaftskammer (WKÖ). Zahlreiche Gastronomiebetriebe hätten sehr viel ...

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Von: Michaela Walchshofer [mailto:michaela@walchshofer.com]
Gesendet: Sonntag, 13. März 2011 22:44
An: reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at
Cc: alois.stoeger@bmg.gv.at; Manfred Neuberger; nichtraucherschutz@aon.at; krebspatient-krebsforum@utanet.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; christoph.leitl@wko.at
Betreff: derstandard.at, Übergangsregelung war ein Fehler



Sehr geehrter Herr Minister Mitterlehner,
Herzlichen Dank für Ihre Aussagen zum Thema Nichtraucherschutz.



Mein Lokal ist seit 1. Juli 2010 rauchfrei und trotzdem es in meiner unmittelbaren Nachbarschaft zahlreiche (eigentlich nur) Raucherlokale gibt (sowohl "legitime" als auch solche, die das bestehende Tabakgesetz vollkommen mißachten oder ignorieren) habe ich wirtschaftlich kein Problem.
 
Meine Überzeugung:
Wenn es nur rauchfreie Lokale gäbe und diese auch kontrolliert würden (!!!) hätten es die Wirte viel leichter weil   
sie nicht, so wie derzeit, die Verantwortung und somit den "schwarzen Peter" für Rauch oder rauchfrei übernehmen müßten.
 
Aus eigener Erfahrung weiß ich: es funktioniert!  (Sofern der Wirt nicht andere wirtschaftliche oder konzeptuelle
Probleme hat!)

 
Bitte lassen Sie sich nicht von der Wirtschaftskammer verunsichern. Die haben das verpfuschte Tabakgesetz in der jetzigen Form mit zu verantworten, haben den Wirten zu unsinnigen Investitionen geraten und müssen nun ihren Standpunkt verteidigen um ihre Glaubwürdigkeit nicht zu verlieren.
 
"Entbehrlich" sind sowohl die Aussagen als auch die Funktionen von Hinterleitner, Maier, und Rauch-verteidigenden Kämmerer-Kollegen.
 
Jeder Betrieb muß immer "Stand der Technik" entsprechen. Beim Tabakrauch spielt offensichtlich der Wissensstand keine Rolle, obwohl zahlreiche Studien und wissenschaftliche Erkenntnisse eindeutig die Gefahr sowohl für Raucher als auch für Passivraucher belegen.
Ignoriert werden diese Erkenntnisse  in erster Linie nur von Rauchern (weil befangen), der Tabaklobby, der Wirtschaftskammer und vom "Gesundheits"Minister.
 
Natürlich befürworte auch ich ein generelles Rauchverbot um die Wettbewerbsverzerrung und den derzeitigen Unmut sowohl der Gäste als auch vieler Gastronomen zu verringern!
 
Mit dankbaren Grüßen
Michaela Walchshofer
 
==========================
ALTE METZGEREI Imbiß und Vinothek
Michaela Walchshofer
Herrenstraße 5
4020 Linz
Tel.& Fax: +43 70 774434
Mobil:   +43 664 51 53 034
mailto:  michaela@walchshofer.com
 
 
 
 
 
"Übergangsregelung war ein Fehler"

11. März 2011, 16:22
Zeitungsbericht: Wirtschaftsminister erwartet EU-weites totales Rauchverbot in Lokalen
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat gegenüber der "Kleinen Zeitung" eingeräumt, dass das Tabakgesetz in seiner derzeitigen Form daneben gegangen sei. "Diese Übergangsregelung war ein Fehler, man hätte sofort ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie einführen sollen. Eine ganze Lösung ist immer besser als eine halbe", sagte Mitterlehner am Rande der Internationalen Tourismusbörse in Berlin.
Durch die liberale Lösung in Österreich sei kein wirklicher Vorteil für die Gastronomie ersichtlich, so Mitterlehner. "Wir warten, was die EU verordnen wird. Ich bin sicher, dass sehr bald ein generelles Rauchverbot über den Arbeitnehmerschutz kommen wird."
Gastronomie: "Nicht nachvollziehbarer Schwenk"
Die Äußerungen des Wirtschaftsministers sorgte am Freitag innerhalb der Gastronomie für Unmut. "Der Kommentar des Ministers ist ein nicht nachvollziehbarer Schwenk und in jeder Hinsicht entbehrlich", sagte Helmut Hinterleitner, Obmann des Fachverbandes Gastronomie in der Wirtschaftskammer (WKÖ). Zahlreiche Gastronomiebetriebe hätten sehr viel Geld in die Hand genommen, um ihre Räumlichkeiten zu adaptieren - und würden durch diese Wortmeldung in Bezug auf ihre Rechts- und Investitionssicherheit verunsichert. "Gerade jetzt erwarten sich die Betriebe vom Wirtschaftsminister aber Unterstützung", so Hinterleitner. (APA)

3366
Offener Brief!

Von: krebspatient-krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Sonntag, 13. März 2011 20:19
An: lh.puehringer@ooe.gv.at; gottfried@kneifel.at; Peter.KAISER@ktn.gv.at; uwe.scheuch@ktn.gv.at
Cc: vaa@volksanw.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; alois.stoeger@bmg.gv.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; Rudolf.Hundstorfer@bmask.gv.at; herbert.tumpel@akwien.at; erich.foglar@oegb.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; josef.proell@bmf.gv.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; heinz.fischer@hofburg.at; kontakt@krebspatienten.at; kammerer@me.com; berndt.querfeld@landtmann.at
Betreff: Kein Nichtraucherschutz - wieder hunderte Anzeigen in Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Wien; in 10 Tagen in Linz/OÖ.! Daher: Generell RAUCHFREIE Lokale!


Sehr geehrter Herr Landeshauptmann Dr. Pühringer (VP-OÖ.),
Vorsitzender der Landeshauptleutekonferenzen,

sehr geehrter Herr Präsident des Bundesrates Kneifel (VP-OÖ)!


Nachdem Ihre Vorgänger und Sie nicht die geringsten Anzeichen einer Bemühung/Änderung/Aktivität beim Nicht-Nichtraucherschutz laut Tabakgesetz zeigen, weder in Linz, OÖ., geschweige Österreich weit, werden wir Ihnen nicht mehr jedes Mal die Anzeigen senden, sondern nur gelegentlich bzw. besondere Meldungen, wie die untenstehenden!

Sollten Sie aber doch Gedanken zur Veränderung haben, lassen Sie es uns bitte wissen (16.000 Mitglieder bei "Krebspatienten"; 350.000 Zugriffe im Forum/Monat). Als kleine Anregung in der Anlage die Aktivitäten Ihrer "Kollegen (Kaiser, Scheuch)" in den letzten Tagen, sowie Besonderheiten. Übrigens: Selbst Ihr VP-Ges.Sprecher Dr. Rasinger versicherte mir „Generellen Nichtraucherschutz“ als seine Meinung, bei einer Veranstaltung in der Industriellen Vereinigung, Wien.

Wenn mir „Ihr“ BM. Mitterlehner am Mittwoch, 12. Jänner 2011 18:15 persönlich schreibt „In Österreich gilt bereits seit 1. Jänner 2009 in den Räumen von Betrieben, in denen Speisen und Getränke verabreicht werden, ein grundsätzliches Rauchverbot. Gemeinsam mit der Tourismuswirtschaft wurden allerdings Übergangsfristen und Ausnahmen geschaffen, um den Unternehmern die Chance einzuräumen, die notwendigen Veränderungen durchzuführen.“, dann interessiert uns 36.000 jährlich neuen Krebspatienten, 40 % durch Tabakrauch, ob er nicht weiß, dass es seit 1.7.10 überhaupt „keine Chance“ mehr für die notorischen Gesetzesübertreter gibt (zuletzt 86 % in Linz/Umgeb.).

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher, Krebspatient


PS: Unsere Österreich weiten Sympathisanten – speziell in OÖ. - rufen wir auf, gerade jetzt durch Anzeigen den Druck auf die Politiker zu erhöhen http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202


            
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
    kontakt@krebspatienten.at  www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann


Kneifel: http://www.parlament.gv.at/WWER/PAD_08998/index.shtml#tab-ZurPerson
Pühringer: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/SID-70292549-ACD94178/ooe/hs.xsl/17537_DEU_HTML.htm


Von: Karl.Leeb@gmx.at [mailto:Karl.Leeb@gmx.at]
Gesendet: Sonntag, 13. März 2011 13:42
An: gastronomie@wko.at; BM
Cc: D. Erlacher; WKO; EU ; vac@volksanwaltschaft.gv.at; Gruene ; BMfG MR.Dr.
Betreff: OTS 0181 Rauchverbot
http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=469.msg2430#msg2430
Nachdem in ca. 80% der Betriebe das Tabakgesetz nicht eingehalten wird, der Schutz von Nichtrauchern von der Gastronomie geradezu verhöhnend verweigert wird, Hauptraum überall für Raucher, Türen zu 90% offen, kaum ein Wirt hat Raucherräume eingerichtet sondern nur Nichtraucherbereiche, würde die Forderung alles beim Alten zu lassen nichts anderes bedeuten, als auf der Abschussquote von annähernd 1.000 NR jährlich in Österreich zu beharren.
Die durch ein RV unmittelbar eintretende Verringerung von Herzinfarkten und sonstigen Raucherschäden wird ignoriert, schwere Gesundheitsschäden und das Krepieren von ca. 11.000 Rauchern in Kauf genommen!
Gestern bei einem Mostbauern in 4060 Rufling war wieder das samstägliche Raucherfestival angesagt!
Es gibt dort 2 Räume für NR, die Türen sind ständig geöffnet, der große Hauptraum mit der Schank, dem offenen Durchgang zur Küche, der Essensausgabe ist verqualmt, es tummeln sich 10-15 Kinder von 2 bis 10 Jahren zwischen den Tischen, die Leute qualmen auf Teufel komm heraus!
Das ist NR-Schutz auf österreichisch!
Und die WKO will alles beim Alten lassen!
Unserem Staatsapparat ist es scheinbar immer nicht gelungen sich vom Diktat der Tabakmafia zu befreien!
Mit freundlichen Grüßen Karl Leeb 4020 Linz, Hofgasse 13


Von: Ing. G.
Gesendet: Samstag, 12. März 2011 16:15
An: 'krebspatient-krebsforum'
Betreff: AW: 1100 AW: Meldung eines wiederholten Verstosses gegen das Rauchverbot
Heutiger Stapel an Anzeigen!
Ich melde jetzt seit 8 Monaten recht regelmäßig alle mir bekannten und besuchten Lokale in Österreich.
Bis auf ein Einziges, hat sich noch in keinem Lokal irgendetwas geändert. Traurig aber war.

Ich bin mir sicher, dass manche nach einem Besuch durch die Behörde zurückrudern würden.
Dieser dürfte aber nie erfolgen.
Wahrscheinlich werden diese anonymen Anzeigen einfach weggeschmissen.
Das Gesetz ist einfach nur eine Schande!
Anmerkung: Die Studien der WKO sind ein riesiger Schmäh!



Von: Ing. Gruber
Gesendet: Samstag, 12. März 2011 11:51
An: krebspatient-krebsforum@utanet.at
Betreff: Meldung eines wiederholten Verstosses gegen das Rauchverbot
Ich will anonym bleiben: Ja/
Ich stehe fuer eine eventuelle Zeugeneinvernahme zur  Verfuegung,: Nein
Name des Betriebs: Zum Stöger
Postleitzahl / Ort: 1050 Wien
Strasse / Hausnummer: Ramperstorffergasse 63
Datum / Uhrzeit des Besuchs: 11.03.11 / 20:00
Kennzeichnung an der Eingangstuer: Ja
Anzahl der Raucher:
Anzahl der Nichtraucher:
Sonstige Anmerkungen: Lokal wird als reines Raucherlokal geführt obwohl es sicher größer als 50 m² ist. Bitte Lokal unbedingt überprüfen.
BM. Stöger wird dieses Lokal nicht gehören,
aber nicht einmal in seinem Gesundheitsministerium, Parterre, entspricht das Lokal dem NR.-Schutz lt. Tabakgesetz, seit 1.1.2005, trotz rund 15 Anzeigen, trotz „Anschwärzen“ durch die Medien!



Von: …….. @format.co.at
Datum: 19. Februar 2011 23:51:01 MEZ
An: "kontakt@krebsforum.at"  
Betreff: Lokal Kubus in Linz
Ich habe mich jetzt mehrfach über das Kubus im AEC geärgert!
Am 9.2.2011 wollten wir Mittag essen im Kubus, ich hatte Geburtstag. Im kleinen Nichtraucherbereich am Gang alles voll, im großen Hauptraum ist der Raucherbereich angesiedelt!
1. Türe stand ganz offen, wurde auch dazwischen nicht geschlossen.
2. Ich denke, der große Hauptraum muss für Nichtraucher sein?
Uhrzeit: es war 11:45 am 9.2.
Kubus in 4040 Linz im Ars Electronica Center im Obergeschoß
Anmerkung: Das Rest. Kubus im 5. Stock vom Ars Electronica Centrum wurde vom Linzer Magistrat kontrolliert und für in Ordnung befunden!!!! Seitdem gab es 8 Anzeigen!


> Von: …… pichler@gmx.at]
> Gesendet: Sonntag, 13. Februar 2011 12:22
> An: dietmar.erlacher@gmail.com
> Betreff: Postleitzahl: 4020 Meldung eines wiederholten Verstosses gegen das Rauchverbot
> Name des Betriebs: Cafe Traxlmayr
> Postleitzahl / Ort: 4020 Linz
> Strasse / Hausnummer: Promenade 16
> Datum / Uhrzeit des Besuchs: 13.2.11, 11.00
   bin wieder gegangen nachdem die Tür zum
> Raucherraum offen steht
   Anzahl der Raucher: ca. 20
> Kurze Sachverhaltsdarstellung:
> Größerer Raum wird als Raucherraum genutzt! Tür zwischen Raucher und
> Nichtraucherraum steht durchgehend offen.



Von: ……..@gmx.at
Gesendet: Mittwoch, 09. März 2011 23:22
An: dietmar.erlacher@gmail.com
Betreff: Postleitzahl: 1010 Meldung eines wiederholten Verstosses gegen das Rauchverbot
Name des Betriebs: Babenberger Passage
Veranstalter: Fusion Events GmbH
Postleitzahl / Ort: 1010 Wien
Veranstalter: 1040 Wien
Strasse / Hausnummer: Burgring 1
Veranstalter: Favoritenstraße 34/5
Datum / Uhrzeit des Besuchs: 08 03 2011 zwischen 20 und 24 Uhr
Anzahl der Raucher: ca. 50
Kurze Sachverhaltsdarstellung:
Im Eingangsbereich wird schlecht sichtbar mit einem ca. 5x5 cm großen Aufkleber auf eine Nichtraucherzone hingewiesen.
Im Barbereich gibt es keine Hinweisschilder.
Einraumlokal, Größe ca. 500 m²
Raumtrennung: keine
Geraucht wird dort wo man hinsieht.
Dem Veranstalter scheint es auch egal zu sein.
Weder Barpersonal noch Security weisen rauchende Gäste auf ein Rauchverbot hin.


Von: p.atricio [mailto:p.atricio@gmx.net]
Gesendet: Donnerstag, 03. März 2011 16:45
An: dietmar.erlacher@gmail.com
Betreff: Postleitzahl:8010 Meldung eines wiederholten Verstoßes gegen das Rauchverbot
Name des Betriebs: WEIN & CO Graz
Postleitzahl / Ort: 8010 Graz
Straße / Hausnummer: Joanneumring 13
Datum / Uhrzeit des Besuchs: 25.02.2011, 19.30 Uhr
Anzahl der Raucher: 20
Kurze Sachverhaltsdarstellung:. Laut Eingangskennzeichnung handelt es
sich um ein gemischtes Nichtraucher- /Raucherlokal. Das Lokal ist größer als 50 m².
Der Raucherbereich hat weitaus mehr Sitzplätze als der Nichtraucherbereich.
Anmerkung: Von der Filiale Schottentor liegen auch noch etliche Meldungen auf!



Von: ……….@uibk.ac.at]
Gesendet: Donnerstag, 24. Februar 2011 10:54
An: Kontakt@krebsforum.at
Betreff: 1010: Meldung eines Verstoßes gegen das Tabakgesetz
Name des Betriebs: Cafe Landtmann
Postleitzahl / Ort: 1010 Wien
Straße / Hausnummer: Dr. Karl Lueger-Ring 4
Datum / Uhrzeit des Besuchs: 16.02.2011; 11:30
Anzahl der Raucher: sehr viele im Raucherbereich
Die Türe (Glas/Holztüre) zum Nichtraucherbereich stand permanent  
offen, sodass man dem tödlichen Tabakrauch voll ausgesetzt ist!
PS: Hr. Erlacher, auf Grund meiner drei Anzeigen im Dezember/Jänner versprachen Sie persönliche Intervention.
Warum geschieht dann nichts? Wenn sich nicht einmal ein Gremialvorsteher an Gesetze hält, dann …..!



3367
A N Z E I G E N Österreich bis Ende 2012 / Oberösterreich, bzw. überall!
« am: März 13, 2011, 19:22:07 Nachmittag »

Kurios?

Eigentlich nicht!

Überall das Gleiche!



Von:
Gesendet: Sonntag, 13. März 2011 13:42
An: gastronomie@wko.at; BM
Cc: D. Erlacher; WKO; EU ; vac@volksanwaltschaft.gv.at; Gruene ; BMfG MR.Dr.
Betreff: OTS 0181 Rauchverbot


Nachdem in ca. 80% der Betriebe das Tabakgesetz nicht eingehalten wird, der Schutz von Nichtrauchern von der Gastronomie geradezu verhöhnend verweigert wird,
Hauptraum überall für Raucher, Türen zu 90% offen, kaum ein Wirt hat Raucherräume eingerichtet sondern nur Nichtraucherbereiche,
würde die Forderung alles beim Alten zu lassen nichts anderes bedeuten, als auf der Abschussquote von annähernd 1.000 NR jährlich in Österreich zu beharren.

Die durch ein RV unmittelbar eintretende Verringerung von Herzinfarkten und sonstigen Raucherschäden wird ignoriert, schwere Gesundheitsschäden
und das Krepieren von ca. 11.000 Rauchern in Kauf genommen!

Gestern bei einem Mostbauern in 4060 Rufling war wieder das samstägliche Raucherfestival angesagt!
Es gibt dort 2 Räume für NR, die Türen sind ständig geöffnet, der große Hauptraum mit der Schank, dem offenen Durchgang zur Küche,
der Essensausgabe ist verqualmt, es tummeln sich 10-15 Kinder von 2 bis 10 Jahren zwischen den Tischen, die Leute qualmen auf Teufel komm heraus!

Das ist NR-Schutz auf österreichisch!

Und die WKO will alles beim Alten lassen!

Unserem Staatsapparat ist es scheinbar immer nicht gelungen sich vom Diktat der Tabakmafia zu befreien!

Mit freundlichen Grüßen

3368
A N Z E I G E N Österreich bis Ende 2012 / Neue Anzeigen gegen .............
« am: März 13, 2011, 11:56:39 Vormittag »

Unsere vier Österreich weiten Netzwerke in Innsbruck, Linz, Wien, Graz haben in den letzten Tagen mit Planquadrat
 
hunderte Anzeigen abgesandt:

Salzburg

Vorarlberg

Wien 15. Bezirk
[/color]



Jetzt folgen andere Wiener Bezirke!

Daher dringend weitere Anzeigen:


KURZ-Meldung (LANG-Meldung weiter unten!):


An: kontakt@krebspatienten.at

Betreff: Postleitzahl:       Meldung eines wiederholten Verstoßes gegen das Tabakgesetz

Name des Betriebs:
Postleitzahl / Ort:
Straße / Hausnummer:
Datum / Uhrzeit des Besuchs:
Anzahl der Raucher:
Kurze Sachverhaltsdarstellung: z.B. Größe des Lokals (über 50 qm), Eingangskennzeichnung, Einhaltung der Raumtrennung...


Emailvorlage groß:

An:  kontakt@krebspatienten.at
Betreff: Postleitzahl ..............., Lokalname ............., Meldung eines wiederholten Verstoßes gegen das Tabakgesetz

Name des Betriebs:
Postleitzahl / Ort:
Straße / Hausnummer:
Datum / Uhrzeit des Besuchs:
Anzahl der Raucher:
Kurze Sachverhaltsdarstellung: zum Beispiel …..
a)Eingangskennzeichnung ("Rauchfreier Bereich im Lokal" ist gegen das Gesetz: Meldung!) ?
b)Raucherraumkennzeichnung (mit Text!) ?
c)Kennzeichnung Raucherraum, beim Zutritt vom Nichtraucherraum in den Raucherraum ?
d)Größe des Lokals (über 50 qm? Im Zweifelsfall: Anzeige) ?
e)Einhaltung der Raumtrennung (nur) durch geschlossene Türe zum Raucherraum, einer Decke, dichte Wände zwischen Raucherraum und Nichtraucherraum ?
f)Laut Entscheidung des OGH muss die Türe des Raucherraumes immer geschlossen sein, bis auf das Durchschreiten von Kellner und Gäste!
f)Bei Trennung: mindestens gleich viele Verabreichungsplätze im NRR. wie im Raucherraum vorhanden ?
g)Immer das Lokal und den Centerbetreiber vom EKZ anzeigen!

PS: Interessante Meldung! Bitte Vermerk zu ....
a) Ja! Mitteilung mit meiner Emailadresse weiterleiten auch an BM. Stöger ff.
b) Ja! Ein Journalist kann zwecks meiner Stellungnahme mich anmailen/anrufen : Tel. .....


Siehe auch Infos: http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=562.msg2110#msg2110

PS.: Bitte bei Leserbriefen etc. vermerken, dass auf www.rauchsheriff.at anonym angezeigt werden kann!

PS: Auf Zig.Automaten ohne Bankomatkarteneinschub achten, melden?


D A N K E !

dietmar.erlacher@gmail.com



3369
Suchtkongress 2011 vom 23.3. bis 25.3.11 "Mythen - Fakten - Perspektiven"

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110311_OTS0082/verein-basis-und-verein-gruener-kreis-veranstalten-suchtkongress-2011-vom-233-bis-25311-mythen-fakten-perspektiven-anhang


   Wien (OTS) - Vor 30 Jahren hat der Hauptverband der
österreichischen Sozialversicherungsträger "Sucht" als Krankheit
anerkannt und leistet seither seinen Beitrag in der Prävention,
Beratung und Behandlung Suchtkranker und Sucht gefährdeter Menschen.

   Anlässlich dieses Jubiläums veranstaltet der Verein B.A.S.I.S.
(www.vereinbasis.com) in Kooperation mit dem Verein Grüner Kreis
(www.gruenerkreis.at) einen Internationalen Suchtkongress zum Thema
"Mythen - Fakten - Perspektiven", 30 Jahre Suchttherapie in
Österreich.

   "Lasst uns über Sucht reden, darüber diskutieren, welche
Entwicklungen die Suchttherapie genommen hat und aufzeigen, welche
Perspektiven sich in unserer Gesellschaft im Umgang mit Sucht
bieten", meint Mag. Andreas Mauerer BA.pth. (Geschäftsführer des
Vereins B.A.S.I.S.).

   Namhafte ExpertInnen referieren vom 23.März 2011 bis 25.März 2011
in den Räumlichkeiten der Sigmund Freud Privat Universität
(Schnirchgasse 9a, 1030 Wien). Nähere Informationen entnehmen Sie
unserer Website www.suchtkongress.at.

~
Suchtkongress 2011 "Mythen - Fakten - Perspektiven"

 EHRENSCHUTZ
 Dr. Heinz Fischer, Bundespräsident der Republik Österreich
 
 10.00 - 11.30 FEIERLICHE ERÖFFNUNG
 
  - Maga Drin Maria Fekter, Bundesministerin für Inneres
  - Hon. Prof. Dr. Fritz Zeder, Leiter der u.a. für das
    Suchtmittelstrafrecht zuständigen Abteilung IV 2 im BMJ
  - Dr. Franz Pietsch, Leiter der Abteilung II/1 im BMG
    (Fachabteilung für u. a. Internationale Suchtangelegenheiten)
  - Dr. Michael Häupl (angefragt), Bürgermeister der Stadt Wien
  - Erich Hohenberger, Bezirksvorsteher des dritten Wiener
    Gemeindebezirks
  - Univ. Prof. Dr. Alfred Pritz, Rektor der Sigmund Freud Privat
    Universität
  - Mag. Andreas Mauerer BA.pth., Geschäftsführer Verein B.A.S.I.S.
 - - Alfred Rohrhofer, Direktor Verein Grüner Kreis
 
 Moderation: Alfons Haider


 Datum:   23. - 25.3.2011, ab 10:00 Uhr
 Ort:     Sigmund Freud Privat Universität Festsaal
          Schnirchgasse 9A, 1030 Wien

~

   

Rückfragehinweis:
   Maga Christina Trauner
   f.d. Organisationskomitee

   Verein B.A.S.I.S.
   Radetzkystraße 31/1/8
   A - 1030 Wien

   T: +43 (0)1 710 74 44
   F: +43 (0)1 710 74 44 22
   E: trauner@vereinbasis.com und info@suchtkongress.at
   M: +43 (0)664 853 24 24

3370
Ö s t e r r e i c h Medienberichte 1 / Korruption, bei/mit wem?
« am: März 12, 2011, 17:40:27 Nachmittag »


http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=110312004


Korruption: Frustrierte sind besonders verführbar

Suche nach Ruhm ist Leitmotiv für Bestechlichkei
t

Witten (pte/12.03.2011/06:10) - Bestechliche Menschen führen ein Parallelleben, leiden jedoch daran, nicht "den Hengst rauslassen" zu können. Das zeigt der Ökonom und Philosoph Birger P. Priddat von der Universität Witten/Herdecke http://www.uni-wh.de im Buch "Korruption als Ordnung zweiter Art", das soeben im vs-Verlag erschienen ist. Priddat analysierte dazu Prozessberichte und eigene Beobachtungen aus der Wirtschaft. "Durch Bestechlichkeit wollen sich Menschen psychisch aufwerten. Letztlich zerbrechen sie jedoch oft an der Spannung, die die Illegalität und fehlende Anerkennung mit sich bringt", so der Forscher im pressetext-Interview.

Schmiergeld immer salonfähiger

Im Vergleich zu anderen Kulturen, wo der Bakschisch ein fester Bestandteil von Geschäftsabläufen ist, sieht Priddat Deutschland und die Schweiz als relativ "korruptionsresistent und stabil". Dennoch sei auch hierzulande Korruption auf dem Vormarsch. "Immer mehr schleichen sich Nachlässigkeiten ein, über die man anderen zunehmend auch offen weitererzählt. Steuerhinterziehung gilt als Spiel und ist dabei meist erst die Einstiegsdroge. Denn wer sich darauf einlässt, bemerkt dass auch andere Dinge Geld bringen wie etwa die Manipulation von Gutachten."

Dass Korruption verschiedene Ebenen hat, erklärt Priddat anhand der Baubranche. "Baufirmen bilden untereinander oft Kartelle, indem sie hohe Preise absprechen und reihum jeweils einen darunter bieten lassen. Doch auch die Vergabestellen lassen sich bestechen. Frankfurts Staatsanwaltschaft meinte unlängst, jede Baubehörde sei korrupt." Am Anfang stehe oft eine Kiste Rotwein oder Urlaubseinladungen in Mallorca-Villen, später komme besonders bei Schlüsselpositionen schrittweise Bargeld ins Spiel. Auch dem Rotationsprinzip vieler Behörden gelang es bisher kaum, das Problem aus der Welt zu schaffen.

Alles beginnt mit Kränkung

Warum sich Menschen "schmieren" lassen, ist eine der Hauptinteressen Priddats. "Die Korrupten sind meist gebrochene Männer. Sie träumten einst von einem Höhenflug, der sich nicht erfüllte. Häufiges Motiv ist daher die Rache und die verzweifelte Suche nach Ruhm und Ehre." Betroffene kommen sich dabei meist "smart" vor, Vorteile herauszuschinden und nicht entdeckt zu werden, viele prahlen sogar offen damit. Dass Männer bestechlicher sind, sei in ihren bruderschaftlichen Beziehungen begründet. "Männliche Führungskräfte gehen nach der Arbeit mit ihren Kumpanen auf ein Bier, weibliche nach Hause."

Das Leben parallel zur Realität bezeichnet der Korruptionsforscher als "Second Life". "Viele fühlen sich aufgrund ihrer Illegalität wie Geheimagenten. Ihr Problem ist aber, dass sie die Vorteile, die ihnen die Bestechlichkeit einbringt, nicht ausleben dürfen. Schließlich müssen sie im Job bleiben, der sie für Bestechungen erst interessant macht." Eine glanzvolle Karriere sei dies nicht, zudem ist auch ein Ausstieg nicht mehr möglich, da man durch das Mitwissen anderer im System gefangen ist. Den hohe psychischen Druck halten viele nicht durch und machen Fehler- wie etwa Polizisten, die sich plötzlich einen Porsche zulegen.

Die Sehnsucht, aufzufliegen

Das Auffliegen selbst ist jedoch oft gar kein Versehen. "Auf Dauer wollen Bestochene sogar entdeckt werden", glaubt Priddat. Viele setzen selbst Zeichen für andere, durch die man nach langer Heimlichkeit der Gesellschaft die eigene Klugheit und Überlegenheit beweist - als kleiner heimlicher Chef, der große Geschäfte macht und eine Karriere verdient hätte. Dies sei der Knackpunkt, der Journalisten zu Enthüllungsgeschichten verhilft. "Erhalten korrupte Menschen die Aussicht, in den Medien einmal groß rauszukommen, können sie damit endlich zeigen, was sie so unerkannt geleistet haben - auch wenn das Spiel dann aus ist."

Doch es gibt sie auch, die Unbestechlichen. Priddat berichtet von vielen Beispielen, besonders in Familienunternehmen, die sich nicht verführen lassen. "Denkt man nach, was Bestechlichkeit langfristig für das eigene Leben bedeutet, lohnt sie sich nicht. Korrektes Verhalten und bedeutet schlicht, andere so zu behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte - Anstand, kurz gesagt." (Ende)


Aussender: pressetext.redaktion
Redakteur: Johannes Pernsteiner
email: pernsteiner@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-316

3371


KURZ-Meldung (LANG-Meldung weiter unten!):

An: kontakt@krebspatienten.at

Betreff: Postleitzahl:       Meldung eines wiederholten Verstoßes gegen das Tabakgesetz

Name des Betriebs:
Postleitzahl / Ort:
Straße / Hausnummer:
Datum / Uhrzeit des Besuchs:
Anzahl der Raucher:
Kurze Sachverhaltsdarstellung: z.B. Größe des Lokals (über 50 qm), Eingangskennzeichnung, Einhaltung der Raumtrennung...


Emailvorlage groß:

An:  kontakt@krebspatienten.at
Betreff: Postleitzahl ..............., Lokalname ............., Meldung eines wiederholten Verstoßes gegen das Tabakgesetz

Name des Betriebs:
Postleitzahl / Ort:
Straße / Hausnummer:
Datum / Uhrzeit des Besuchs:
Anzahl der Raucher:
Kurze Sachverhaltsdarstellung: zum Beispiel …..
a)Eingangskennzeichnung ("Rauchfreier Bereich im Lokal" ist gegen das Gesetz: Meldung!) ?
b)Raucherraumkennzeichnung (mit Text!) ?
c)Kennzeichnung Raucherraum, beim Zutritt vom Nichtraucherraum in den Raucherraum ?
d)Größe des Lokals (über 50 qm? Im Zweifelsfall: Anzeige) ?
e)Einhaltung der Raumtrennung (nur) durch geschlossene Türe zum Raucherraum, einer Decke, dichte Wände zwischen Raucherraum und Nichtraucherraum ?
f)Laut Entscheidung des OGH muss die Türe des Raucherraumes immer geschlossen sein, bis auf das Durchschreiten von Kellner und Gäste!
f)Bei Trennung: mindestens gleich viele Verabreichungsplätze im NRR. wie im Raucherraum vorhanden ?
g)Immer das Lokal und den Centerbetreiber vom EKZ anzeigen!

PS: Interessante Meldung! Bitte Vermerk zu ....
a) Ja! Mitteilung mit meiner Emailadresse weiterleiten auch an BM. Stöger ff.
b) Ja! Ein Journalist kann zwecks meiner Stellungnahme mich anmailen/anrufen : Tel. .....


------------------------------------------------------------

Auch selbst anzeigen möglich, allerdings namentlich, und senden an (Legislative und Exekutive)
die Behörde,
den politischen Verantwortlichen,
bis zur EU:

z. B.

1. Bezirk:

post@mba01.wien.gv.at, ursula.stenzel@wien.gv.at; angelika.mayrhofer-battlogg@wien.gv.at (Strafamt), Bezirksamtsleiter 1. Bezirk: dr. christine.keller@01.magwien.gv.at  

und an:

heinz.fischer@hofburg.at; alois.stoeger@bmg.gv.at; vaa@volksanw.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; josef.proell@bmf.gv.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at, laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; lh.puehringer@ooe.gv.at, gottfried@kneifel.at, kontakt@krebspatienten.at

3372
CD1


Scheinbar traut sich die WKO von Wien aus keine Aussage mehr zum Rauchverbot machen,
oder suchen sie Hilfe beim Altkanzler Schmidt,
und daher "AUS BERLIN?"

Egal, jedenfalls hat die Gastronomie die Hosen gestrichen voll!
Welcher Politiker ist der nächste, der für Gesundheit Priorität ergreift?

Nieder mit den Lobbyisten, wie es Stöger forderte!




Wirtschaftsminister Mitterlehners Äußerung zum Rauchverbot sorgt in der Gastronomie für Unmut
Utl.: Betriebe sind verunsichert und wünschen sich vom Wirtschaftsminister Unterstützung


   Berlin (OTS/PWK175 ) -    Mit Verwunderung reagiert der
Fachverband Gastronomie in der WKÖ auf die jüngsten Äußerungen von
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner zum Rauchverbot. Der
Minister hatte gemeint, die "Übergangsregelung" sei ein Fehler
gewesen, man hätte sofort ein generelles Rauchverbot in der
Gastronomie einführen sollen.

ANMERKUNG:
Siehe vorherige Beiträge "dazu"!


   "Der Kommentar des Ministers ist ein nicht nachvollziehbarer
Schwenk und in jeder Hinsicht entbehrlich", ärgert sich KR Helmut
Hinterleitner, Obmann des Fachverbandes. Er erinnert daran, dass das
Tabakgesetz vor nicht einmal erst zwei Jahren von der Koalition
ausverhandelt und im Parlament mit großer Mehrheit beschlossen wurde.

   Zahlreiche Gastronomiebetriebe hätten sehr viel Geld in die Hand
genommen, um ihre Räumlichkeiten zu adaptieren - und würden durch
diese Wortmeldung in Bezug auf ihre Rechts- und
Investitionssicherheit verunsichert. "Gerade jetzt erwarten sich die
Betriebe vom Wirtschaftsminister aber Unterstützung", betont
Hinterleitner. (PM)

Rückfragehinweis:

~
   Wirtschaftskammer Österreich,
   Fachverband Gastronomie
   Fachverbandsgeschäftsführer
   Dr. Thomas Wolf
   Tel.: Tel.: (++43) 0590 900-3560
   gastronomie@wko.at
   http://diegastronomie.at



3373


FPK-Scheuch unterstützt Einführung eines generellen Rauchverbotes

Klagenfurt (OTS) - Im Zuge der von Wirtschaftsminister
Mitterlehner begonnenen Debatte spricht sich auch FPK-Obmann DI Uwe
Scheuch für ein generelles Rauchverbot aus. "Im Sinne des
Nichtraucherschutzes bin ich für die Einführung eines generellen
Rauchverbotes in der Gastronomie. Was in einem Großteil der EU und
sogar in Italien funktioniert, wird wohl auch hierzulande möglich
sein. Das sind wir unserer Gesundheit schuldig", so Scheuch. Die
Praxis habe außerdem bewiesen, dass es durch ein Rauchverbot auch
keine negativen wirtschaftlichen Folgen für die Gastrononmie gäbe.
ÖVP und SPÖ hätten es zu verantworten, dass nicht schon längst eine
solche eindeutige Regelung vorliege, mit der vielen Wirten hohe
Investitionskosten für die räumliche Trennung ihrer Lokale erspart
geblieben wären.
"Damals wie heute konnten sich Rot und Schwarz auf keine klare Lösung
einigen und jetzt beginnt Mitterlehner schon wieder herumzulavieren.
Schluss damit! Die Wirte, die Angestellten in der Gastronomie und die
Gäste haben sich endlich eine klare Entscheidung verdient. Und die
kann nur die Einführung eines generellen Rauchverbotes sein", fordert
Scheuch abschließend von der Bundesregierung.
(Schluss/le)
Rückfragehinweis:
   Die Freiheitlichen in Kärnten - FPK
   9020 Klagenfurt
   Tel.: 0463/56 404

3374

SP verlangt Rauchverbot - vorheriger Artikel!


Bald striktes Rauchverbot

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner sagt ungeschminkt: "Die Übergangsregelung beim Tabakgesetz in Österreich war ein Fehler."

Umdenken beim verpfuschten Tabakgesetz auf höchster Ebene. Erstmals bekannte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner ein, dass das Tabakgesetz in der derzeitigen Form in Österreich gründlich daneben gegangen sei. "Diese Übergangsregelung war ein Fehler, man hätte sofort ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie einführen sollen. Eine ganze Lösung ist immer besser als eine Halbe", sagte der Minister, der die Gastronomie und Hotellerie vertritt, am Rande der Internationalen Tourismusbörse (ITB).

Klare Worte, die man vom Gesundheitsminister bisher vermisst hat. Obwohl durch die liberale Lösung in Österreich "kein wirklicher Vorteil für die Gastronomie ersichtlich ist", wolle man an der sozialpartnerschaftlichen Einigung vorerst festhalten. Immerhin habe die Gastronomie viele Millionen investiert, um die Räumlichkeiten in Raucher- und Nichtraucherzonen zu teilen."

"Wir warten, was die EU verordnen wird. Ich bin sicher, dass sehr bald ein generelles Rauchverbot über den Arbeitnehmerschutz kommen wird." Die gesellschaftliche Entwicklung gehe eindeutig in Richtung Rauchverbot, es sei nur eine Frage der Zeit, bis die Raucher auch in Österreich geschlossen vor die Türe gehen würden. "Italiener und Bayern haben es uns vorgemacht. Der Druck wird auch bei uns kommen", sagt der Wirtschaftsminister. Über einen politischen Vorstoß traut sich der VP-Minister nicht drüber. Ist es doch vor allem die ÖVP, die die Raucher nicht vergraulen möchte. Kritik kommt auch von der Chefin der Österreich Werbung, Petra Stolba. Sie findet die österreichische Lösung - 90 Prozent der Lokale unter 50 Quadratmeter sind Raucherlokale, alle anderen müssen geteilt werden - für ein Tourismusland verheerend. "Gäste, vorwiegend aus den USA, Italien und England, sind entsetzt über die verrauchten Lokale", so Stolba.

ELISABETH TSCHERNITZ-BERGER

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2696201/bald-striktes-rauchverbot.story;jsessionid=BE97EBB44176652A887C3A1BEE66546A.p1#forummain

3375


DAS ist eine starke Ansage, von Stöger`s Parteifreund LH.Stv. Dr. Kaiser!

Nachdem dies gestern auch der VP-Wirtschaftsminister forderte, siehe nächsten Beitrag,

JETZT viel Druck machen,

JETZT möglichst viele anzeigen,

wen und wie und wo ...... http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202




SPÖ Kaiser: Generelles Rauchverbot in der Gastronomie rasch umsetzen

Utl.: Laut Medienberichten lenkt ÖVP-Wirtschaftsminister Mitterlehner beim Tabakgesetz ein. SPÖ Kärnten fordert rasche Verhandlungen mit ÖVP. =

   Klagenfurt (OTS) - "Es freut mich, dass nun auch die ÖVP die
Zeichen der Zeit erkennt und in Sachen Tabakgesetz doch einlenken zu
scheint", erklärt SPÖ-Landesvorsitzender Gesundheitsreferent LHStv.
Peter Kaiser zu Medienberichten heute, wonach ÖVP-Minister Reinhold
Mitterlehner die derzeitige Übergangslösung in der Gastronomie in
Frage stellt.

Damit schwenke die ÖVP auf die Linie der SPÖ Kärnten ein, die seit
langem ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie fordert. In der
nächsten Sitzung der Bundesgesundheitskommission, der
Gesundheitsminister Alois Stöger vorsteht, wird Kaiser der Forderung
nach einem generellen Rauchverbot in der Gastronomie Nachdruck
verleihen, indem er entsprechende Verhandlungen auf Bundesebene
fordert.

"Sowohl die Konsumenten, die Wirte als auch insbesondere die in der
Gastronomie Beschäftigen wollen eine endgültige und klare Lösung, die
auf ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie hinausläuft. Denn,
was im Großteil der EU funktioniert, muss auch bei uns möglich sein",
fordert Kaiser.  

(Schluss)

Rückfragehinweis:
   SPÖ Kärnten
   Klagenfurt