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Nachrichten - admin

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Suchtprävention ist eindeutig Chefsache

Heimische Lungenfachärzte kritisieren die mangelnde Aktivität des Gesundheitsministers bei Suchtprävention und Nichtraucherschutz.

Raucher, Nichtraucher, Ärzte, Gastronomen, die Tabakindustrie und Politiker – gar vielfältig ist das Publikum und damit auch die dahinterliegenden Interessen, die den Weltnichtrauchertag am 31. Mai zum aktuellen Anlass nehmen, um über das Österreichische Tabakgesetz und Rauchverbote in Lokalen zu diskutieren. Sie alle haben im Lobbying-Tauziehen ein gemeinsames Ziel: eine tragfähige Lösung zu erreichen, in der weder die Gesundheit des Einzelnen noch seine Freiheit eingeschränkt werden.

Eines zeigt die Debatte ganz klar: Die Österreicher reagieren rasch verärgert, wenn sie bevormundet werden. Geht es etwa um restriktive Anti-Raucher-Maßnahmen, outen sich Herr und Frau Österreicher viel toleranter als der EU-Durchschnitt. Wie aus einer im Auftrag der EU-Kommission erstellten und aktuell veröffentlichten Umfrage hervorgeht, ist die Mehrheit der Österreicher gegen ein Verkaufsverbot von Tabakprodukten aus Automaten, während sich EU-weit mehr als die Hälfte der Befragten dafür ausspricht. Für bebilderte Warnhinweise auf Zigarettenschachteln voten 64 Prozent der Österreicher (EU: 75 Prozent), ein Internet-Verkaufsverbot von Tabakprodukten befürwortet knapp die Hälfte der Österreicher (EU: 60 Prozent) und höhere Tabaksteuern wollen 49 Prozent (EU: 56 Prozent). Kaum verwunderlich ist das Ergebnis, zählen doch die Österreicher zu den stärksten Rauchern im EU-Schnitt: 34 Prozent der heimischen Befragten gaben an, derzeit Zigaretten, Zigarren oder Pfeife zu rauchen – das entspricht Rang sechs unter allen 27 EU-Staaten.

Prim. Prof. Dr. Horst Olschewski, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) und Vorstand der Klinischen Abteilung für Pulmologie, Medizinische Universität Graz, kann die alarmierenden Zahlen noch weiter toppen: „Im Rahmen einer IFES-Studie im Auftrag des Gesundheitsministers zur Evaluierung des Tabakgesetzes wurde deutlich, dass sich nur jeder fünfte Österreich für ein totales Rauchverbot in Gaststätten aussprechen würden.“ Weitaus dramatischer sieht der Experte aber jene Ergebnisse der Studie, die bisher nicht weiter öffentlich diskutiert wurden: „Österreich ist mit geschätzten 2,5 Millionen regelmäßigen Rauchern wahrscheinlich Weltrekordhalter. Bei den 20- bis 50-Jährigen sind 60 Prozent regelmäßige oder Gelegenheitsraucher!“
Vom Schlusslicht zum Mittelmaß

Nachdenklich machen vor allem auch die Zahlen einer jüngst veröffentlichten OECD-Statistik, aus der hervorgeht, dass bereits viele Jugendliche dem blauen Dunst verfallen sind: 24 Prozent der 15-jährigen Burschen sind Raucher, 30 Prozent der gleichaltrigen Mädchen. „Österreich liegt besonders bei den Mädchen deutlich an der einsamen Spitze in Europa. Erst mit viel Abstand folgt Tschechien“, so Olschewski. Dass Maßnahmen zur Senkung der Raucherrate möglich und wirkungsvoll sind, wenn der politische Wille da ist, zeigt ein Blick über die EU-Grenzen hinaus: In der Altersklasse der 15-Jährigen sind in den USA deutlich weniger als 10 Prozent Raucher zu verzeichnen. „Das ist das Ergebnis großer nationaler Anstrengungen. Damit wir dort hinkommen, braucht es ein generelles Umdenken in der Politik und klare Zielvorgaben. Wir sind so ein einsames Schlusslicht, dass es in einem ersten Schritt schon ein großer Erfolg wäre, wenn wir uns den europäischen Durchschnitt erreichen würden“, fordert der Mediziner.
„Alarmstufe Rot“

Die Zahlen der unterschiedlichen Studien sind so eindrucksvoll wie dramatisch. Dennoch ist es der ÖGP das Zahlenspiel nicht wichtig „Ob 19 oder mehr Prozent der Bevölkerung ein totales Rauchverbot in der Gastronomie ablehnen ist sekundär. Es geht letzlich um den Schutz der Gesundheit der Bevölkerung. Und für den ist wohl der Gesundheitsminister verantwortlich“, resümiert Olschewski. Die Umfragedaten sind aus Sicht des Mediziners lediglich Ausreden, denn gerade sie stellen der österreichischen Gesundheitspolitik ein beschämendes Zeugnis aus. Der Mediziner fordert umgehend rigorose Maßnahmen zur Suchtprävention und zum Nichtraucherschutz und betont: „Bekommen haben wir statt dessen ein völlig unzulängliches, unklar geregeltes Tabakgesetz.“

Dass Studien immer Platz für Interpretationen offenlassen und gern die Sicht der Verfasser oder Leser widerspiegeln, ist bekannt. So gibt es entgegen den bisher zitierten Ergebnissen auch Zahlen und Fakten, die in eine völlig andere Richtung weisen. Das im Jahr 2009 veröffentlichte – und daher nicht mehr ganz aktuelle – Eurobarometer weist immerhin 63 Prozent der österreichischen Bevölkerung als Befürworter von Rauchverboten in der Gastronomie aus. Die höchsten Zustimmungsraten für Restaurants ohne blauen Dunst sind in jenen Ländern zu finden, die entsprechende Gesetze schon umgesetzt haben: Italien, Großbritannien oder Frankreich haben die Nase vorn. Eine EU-weite Erhebung aus dem Jahr 2006 schlägt in eine ähnliche Kerbe und eine aktuelle Studie der Medizinischen Universität Graz für die Bundesländer Steiermark und Oberösterreich weist eine Mehrheit der Bevölkerung für ein generelles Rauchverbot in der Gatronomie aus.
Konkrete Maßnahmen gefragt

Olschewski lässt keinen Zweifel daran, dass für Österreichs Lungenfachärzte die bisherige Gesundheitspolitik in punkto Rauchprävention komplett versagt hat. „Die Strategie der Tabakkonzerne Rauchverbote zu verhindern und dauernd neuen Rauchernachwuchs zu generieren wurde von der Politik in Österreich noch nie ernsthaft bekämpft,“ ist der Mediziner überzeugt. „Getrennte Räume für Raucher und Nichtraucher sind ein fauler Kompromiss. Damit sind die Verantwortlichen aus der Verantwortung entlassen echte Suchtprävention und Nichtraucherschutz umzusetzen“, so die deutlichen Worte Olschewskis.

Dass Zahlenspiele, politische Schlagabtausche und der „mahnende Zeigefinger“ bisher zu wenig konstruktiven Lösungen geführt haben, liegt auf der Hand. Mit konkreten Vorschlägen hält die ÖGP daher nicht hinter dem Berg: „Wirksame Maßnahmen zur Suchtprävention und -behandlung sind unverzichtbar, eine Umsetzung ist nur durch einen nationalen Gesundheitsplan zur Reduktion der Tabakabhängigkeit möglich“, meint Dr. Sylvia Hartl, Vizepräsidentin der ÖGP, Generalsekretärin der European Respiratory Society, Oberärztin der I. Internen Lungenabteilung am Otto Wagner Spital. Sie warnt davor, durch falsche Gesundheitspolitik jetzt die Basis für eine „Generation von Lungenkranken“ zu legen. Wirksame Tabakprävention kommt nach Ansicht Hartls an einem Rauchverbot nicht vorbei, erfordert aber weitaus mehr. Die Zahlen weisen derzeit nur auf bereits suchtkranke Menschen hin, denen mit einem Rauchverbot nicht geholfen wäre.

Gesundheitsminister Alois Stöger gibt sich mit dem Tabakgesetz durchaus zufrieden und sieht es als einen Schritt in die richtige Richtung: „Der Nationalrat hat damit Rauchen im öffentlichen Raum untersagt. Für die Gastronomie gibt es unter gewissen Bedingungen Ausnahmen. Über diese Ausnahmen kann diskutiert werden“, lässt er wissen und stellt klar: „Ich bin ein Praktiker und weiß, dass gesetzliche Verbote Probleme nicht immer lösen. Jugendlichen ist das Rauchen per Jugendschutzgesetz verboten, aber wir wissen, dass ein Viertel der Jugendlichen unter 16 raucht.“ Die entscheidende Frage sieht Stöger in der Umsetzung der Gesetze, die jedoch durchaus umstritten sind. Kontrollorgane sind die Bezirksverwaltungsbehörden, dort fehlt es am nötigen Personal. „Jeder Landeshauptmann soll Personal aufnehmen, um die Einhaltung der Gesetze durchzusetzen“, so Stöger .
Prävention ist „Chefsache“

Prof. Dr. Otto Burghuber, Vorstand der 1. Internen Lungenabteilung am Otto Wagner Spital in Wien, kritisiert die in der Bevölkerung völlig fehlende Awareness für Lungengesundheit. „Jeder weiß, dass falsche Ernährung und mangelnde Bewegung Herz- Kreislauferkrankungen verursachen können. Lungenerkrankungen werden noch immer viel zu wenig mit dem eigenen Lebensstil in Zusammenhang gebracht.“ Auch er fordert in diesem Zusammenhang den Gesundheitsminister auf, endlich tätig zu werden.

Laut WHO können nationale „Non-Profit-Organisationen“, wie wissenschaftliche Gesellschaften, Patientenorganisationen, karitative Einrichtungen, einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von „Rauchfreiheit“ leisten. Voraussetzung dafür ist, dass alle diese Initiativen in einem nationalen Gesundheitsplan zusammengefasst und zur Chefsache erklärt werden. Hartl fordert als Basis, dass die Mindestanforderungen an einen nationalen Gesundheitsplan, die von der WHO formuliert wurden, eingehalten werden. Dazu zählen die Kontrolle der Einhaltung der Tabakpräventionsgesetze mit entsprechenden Strafen bei Zuwiderhandeln, eine öffentliche Thematisierung und Information der Bevölkerung über die Gesundheitsschäden durch Tabakkonsum und die aktive Beratung über Behandlungsmöglichkeiten der Abhängigkeit, etwa durch Betriebsärzte, Zahnärzte, oder Apotheken sowie kostenlose Telefonhotlines. „Es muss Rauchern leichter gemacht werden, die Beratung in Anspruch zu nehmen und dafür auch kostenfreie oder sehr günstige Therapieangebote anzunehmen. Die Kosten für Nikotinersatz und therapeutische Begleitung müssen eine Kassenleistung werden“, fordert die Ärztin. Zur Finanzierung der Maßnahmen wäre eine inflationsangepasste und deutliche Erhöhung der Tabaksteuern notwendig. „Derzeit fließen auch in den ‚reichen‘ Ländern aus den Erträgen der Tabaksteuern kaum Mittel in die Prävention. Nur 17 der ‚high income‘-Länder, erfüllen zurzeit alle Maßnahmen nach WHO-Plan. Das bedeutet, dass nur 8,2 Prozent der Tabakabhängigen in der Welt auch eine adäquate Therapie erhalten“, weiß Hartl.
Rauchertherapie mit Erfolg

Die Rauchertherapie ist trotz der hohen Rückfälligkeitsraten, wie sie bei einer Suchterkrankung üblich sind, eine der wichtigsten Gesundheitsmaßnahmen, da sie rasch positive Auswirkungen zeigt. Länder wie England oder die Niederlande beweisen eindrucksvoll, dass die wirksame Behandlung von Tabakabhängigkeit durch kostenfreie Beratung und Therapie Erfolg zeigt. Hartl fordert einen abgestuften Plan „von der Kurzberatung bis zur medikamentösen Therapie“ und fährt mit einer Reihe von Vorschlägen auf: „Wir brauchen flächendeckend Schülerberatung, Beratung in allen Betrieben, durch alle Ärzte, Behandlung durch Suchttherapeuten, öffentliche Thematisierung des Gesundheitsrisikos und die Förderung von Initiativen zur Reduktion der Abhängigkeit. Für alle diese Maßnahmen kann man den Gesundheitsminister nicht aus der Verantwortung entlassen.“ Bei all ihren Forderungen lässt die Medizinerin den Realitätssinn nicht vermissen: „Null Abhängige werden wir nicht erreichen. Ziel muss es sein, dorthin zu kommen, wo Länder liegen, die bereits nationale Programme umgesetzt haben. 20 Prozent Raucher würde schon bedeuten, dass wir in Österreich die Zahl halbiert hätten!“

Von Mag. Renate Haiden, Ärzte Woche 22 /2010
© 2010 Springer-Verlag GmbH, Impressum

http://www.springermedizin.at/gesundheitspolitik/?full=17231

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Sonstiges / Zahlen der Raucher ........
« am: April 29, 2011, 22:54:19 Nachmittag »

   
Gesundheitspolitik 1. Jänner 2009

Chaos um die Raucherzahlen in Österreich

Zigarettenkonsum wird zusehends als gesundheitlicher Risikofaktor ersten Ranges gesehen und es werden immer mehr Maßnahmen zur Verringerung des Zigarettenkonsums implementiert.
Im Raum steht die Frage: "Haben diese Maßnahmen zu einem nennenswerten Rückgang des Phänomens geführt?"
Obwohl es eine Reihe Umfragen mit großen Stichproben von renommierten Instituten gibt, ist es derzeit unmöglich, dazu eine fundierte Antwort zu geben.
Es erscheint daher zweckmäßig, sich ganz grundsätzlich mit der Methodologie zur Erfassung gesundheitsbeeinträchtigender Verhaltensweisen in der Bevölkerung auseinanderzusetzen.

Alfred Uhl, Sonja Bachmayer, Ulrike Kobrna, Wiener Medizinische Wochenschrift

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3213
Sonstiges / Studenten sollten es wissen, aber: Studenten, Alkohol und Tabak
« am: April 29, 2011, 22:51:45 Nachmittag »

Studenten, Alkohol und Tabak


Jeder Vierte raucht, jeder Fünfte trinkt zu viel.

Suchtexperte Prof. Dr. Otto-Michael Lesch sieht den gesundheitlichen Nutzen des Nichtraucherschutzes bestätigt.


Alkohol werde in Österreich aber immer noch verharmlost.

Studentenheimen wird gelegentlich nachgesagt, dass sie eine Umgebung bieten, in der Jugendliche leichter zu Zigaretten und Alkohol greifen. Dass dem nicht so ist, zeigt eine aktuelle österreichische Studie. Die letzte repräsentative österreichische Untersuchung zum Thema Alkohol und Tabak wurde im Jahr 2002 mit stellungspflichtigen 18-Jährigen durchgeführt. Damals rauchte jeder Zweite. Jeder Fünfte war tabakabhängig, jeder Dritte betrieb Alkoholmissbrauch.
Temperament und Sucht

Nun ließ die Studentenheim-Trägerorganisation ÖJAB (Österreichische Jungarbeiterbewegung) den Konsum von Alkohol und Tabak in ÖJAB-Studentenheimen in Österreich erforschen. In einer anonymen Erhebung gaben knapp 1.400 Bewohnerinnen und Bewohner (46 %) per Fragebogen Auskunft. Prof. Dr. Otto-Michael Lesch, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Suchtmedizin, führte die Untersuchung mit den jungen Forschern Giselle Dworschak und Dr. Matthias Unseld (MedUni Wien) durch. Die Studie berücksichtigte neben suchtmittelbezogenen Auskünften und sozialen Faktoren auch Verhaltensstile (Temperamente nach Akiskal).

Rund 90 Prozent der Befragten gaben an, Alkohol zu konsumieren (davon 1,3 % täglich, 26,1 % mehrmals wöchentlich). Fast ein Viertel von ihnen (21,8 % aller Befragten) sind nach dem CAGE-Score als abhängig einzustufen.

23 Prozent der Befragten rauchen. 1,8 Pozent haben im Heim damit begonnen. Nach HSI-Score sind zwei Drittel von ihnen stark nikotinabhängig, ein Drittel leicht abhängig.
Heute rauchen also weniger Studenten, aber der Anteil der stark Abhängigen ist gestiegen. Im Schweregrad des Rauchverhaltens gibt es keinen Unterschied zwischen Neueingetretenen und Studenten, die schon mehrere Jahre im Heim wohnen.

Cannabis hat rund ein Drittel der Befragen probiert. 2,3 Prozent konsumieren es regelmäßig. Die Auswertung nach Verhaltensstilen zeigt, dass Personen mit cyclothymem (launisch, impulsiv, risikoreich) oder irritablem (grüblerisch, übellaunig, überkritisch) Temperament anfälliger für übermäßigen Alkohol- und Tabakkonsum sind, im Gegensatz zu Personen mit depressivem (lethargisch, schwermütig, selbstzweiflerisch), hyperthymem (selbstbewusst, erfolgreich, unternehmerisch, risikoreich) oder ängstlichem (ängstlich, sorgenvoll) Temperament.

Mag. Patricia Herzberger, Ärzte Woche 42 /2010

© 2010 Springer-Verlag GmbH, Impressum

3214
Hat jetzt weniger mit Lokalen zu tun, aber diese Aussage von Westbahn-Chef Stefan Wehinger schmerzt doch sehr und ist symptomatisch für dieses Land:

kurier.at: Wird die Westbahn Raucherabteile haben?
"Wir haben eine Raucherkabine. Wir wissen, dass das es eine juristische Grauzone ist, aber wollen die Raucher nicht ausschließen."

Sie nehmen also eine Anzeige in Kauf?
"Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen."

Wer erinnert sich noch an die ÖBB-Raucherabteile, die damals beim durchgehen und auch noch Monate nach dem Rauchverbot in Zügen gestunken haben?

--> Nichts dazugelernt!

3215
Von: Erlacher Dietmar GMail [mailto:krebspatienten@gmail.com]
Gesendet: Donnerstag, 28. April 2011 17:38
An: vaa@volksanw.gv.at; strafamt@stadt-salzburg.at; post@stadt-salzburg.at; buergermeister@stadt-salzburg.at; bgmstv.preuner@stadt-salzburg.at; bgmstv.panosch@stadt-salzburg.at; gemeinderatskanzlei@stadt-salzburg.at; buero-lad@salzburg.gv.at; burgstaller@salzburg.gv.at; eberle@salzburg.gv.at; scharer@salzburg.gv.at; christiane.hofinger@salzburg.gv.at; michaela.ramsauer@salzburg.gv.at; christoph.koenig@salzburg.gv.at; gesundheit@salzburg.gv.at
Cc: alois.stoeger@bmg.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; karlheinz.kopf@oevpklub.at; josef.cap@spoe.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; lh.puehringer@ooe.gv.at; gottfried@kneifel.at; kurt.gruenewald@gruene.at; erwin.rasinger@oevp.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; Peter.KAISER@ktn.gv.at; uwe.scheuch@ktn.gv.at; heinz.fischer@hofburg.at; michael.haeupl@wien.gv.at; sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; vaa@volksanw.gv.at; sabine.oberhauser@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at
Betreff: A-5020 Salzburg/Österreich - Kein Nichtraucherschutz! Regiert (Schmier)Geld den Vollzug des Tabakgesetzes?


Sehr geehrter Herr Volksanwalt Dr. Kostelka,
hier besteht weiterhin, mehrfach, der Verdacht des Amtsmissbrauches!



Sehr geehrte Damen und Herren,

anlässlich unseres gestrigen Besuches der UVS-Verhandlung in Salzburg haben wir wieder einige Lokale durch "gutachterliche Befundaufnahmen" kontrolliert.
Ergebnis: Es scheint, dass das "Kopf in den Sand stecken" in Salzburg munter weiter geht, ohne und mit Festspiele (der Tabaklobbyisten).
Somit ergeht die höfliche Anfrage, mit dem Ersuchen um dringende Beantwortung:
Welche "Sonderregelungen" gelten z. B. im Euro Park, für den schuldhaften Einkaufs-Center-Betreiber (Seit  1.1.2005 gilt das EKZ-Gesetz Nichtraucherschutz), oder bei den seit Jahren scheinbar gesetzlosen Lokalen
BAZAR,
Testa Rossa,
Magazin,
Raschhofer Rossbräu?
Liegen bei Ihnen mittlerweile Anzeigen gegen gleiche Lokale im zweistelligen Bereich auf, oder wurden sie entsorgt?

Oder haben jene und weitere seit 1.1.2009 "die Lizenz zum Töten":
Drei Hasen
und in Bahnhofsnähe
Stazione
Stiegl Corner
Hattrick
Segafredo
Trattoria
Testarossa?

"Geld regiert die Welt", und "Vitamin B"! Warum soll es in Salzburg anders sein?
BM. Stöger sagt: I kann nix tuan, der Lobbyismus ist zu stark!
Carpe Diem (red bull?)
Republic (Hauseigentümer sogar die Stadt Salzburg; Herr Bürgermeister Schaden, sind Sie nicht mittlerweile Mehrfachkrebspatient? Wissen Sie, dass der Tabakrauch 60 % Schuld an unser Krebsleiden hat? Siehe: http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=179.msg2586#msg2586 )

Und so geht es weiter! Was kann sich eigentlich ein Friesacher noch erlauben?

Frech informierte der Magistrat Salzburg (Marika Stollwitzer) vor knapp einem Jahr die Medien, dass es nur bei rund 20 bis 25 % der angezeigten Lokale Beanstandungen gibt! Lassen Sie sich schulen vom BMfG, Abt. Drogenkoordination! Wir hatten einen Gutachter, der damals unsere hunderten Befundaufnahmen begleitete - und der Magistrat gibt die Anzeigen in den Papierkorb! Wer veranlasst dies?

In anderen Städten wird zusätzlich das Gesundheitsamt tätig! In Salzburg aber mokiert sich der "Sanitäts-KÖNIG" über die Belästigungen durch abschriftliche Anzeigen! DER soll sich was schämen! Bitte entlassen, verlangen wir Salzburger Krebspatienten!

Bei der heutigen und vorgestrigen Verhandlung vom UVS-Wien, hat man "BM. Stöger die Löffel lang ziehen wollen". Aber er ist auf "Raucherschutzurlaub bis zum Ende der Legislaturperiode"!

Mit der Bitte um dringende Beantwortung,

freundlichen Grüße aus Tirol

Dietmar Erlacher, Krebspatient

            
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann



Falls unzuständig für die Strafverfolgung, ersuchen wir um sofortige, richtige Weiterleitung! Danke!

Die reinste Form des Wahnsinns ist es,

alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen,

dass sich etwas ändert. (Albert Einstein)




21.2.11: Von der Pressekonferenz der Akademie der Wissenschaften (Anlagen) zwei Zitate:

Prof. Dr. Dr. Gerald Maurer, Vorstand der Universitätsklinik für Kardiologie an der MedUni Wien am AKH:
"Die Einführung eines generellen Rauchverbots reduziert die Herzinfarktrate drastisch, innerhalb des ersten Jahres um zehn bis 20 Prozent. (...) Anscheinend reagieren bei uns die Politiker nicht so sehr auf Fakten als auf Lobbyismus. Österreich ist eine 'Insel der seligen Raucher'."

Univ.-Prof. Dr. Marianne POPP, Obfrau der Kommission für Reinhaltung der Luft der ÖAW (Österreichischen Akademie der Wissenschaften):
"Es wird die Kronenzeitung brauchen, um die Politiker zum Nichtraucherschutz zu bewegen!"

M e d i e n:
Tiroler Tageszeitung: 91 Prozent der Lokalbesucher durch Rauch belastet!
KURIER: 5.000 Passivrauch-Tote/Jahr/Österreich! DARF DAS BM. STÖGER EGAL SEIN?
ORF-TV-ZiB Feinstaub - die Medien verstanden die Gefahr!

DIE PRESSE: Tabakrauch/Feinstaub rafft die Österreicher weg!

ORF: Justiz in der Krise - Gefahr für den Rechtsstaat?



S A L Z B U R G

Viele Wirte wurden schon x-mal seit 26 Monaten beanstandet/angezeigt, aber weiterhin besteht in Niederösterreichs Lokalen überwiegend kein Nichtraucherschutz, nicht einmal laut Tabakgesetz. Alleine in den letzten Monaten bekamen wir deswegen von Lokalgästen in Niederösterreich hunderte Beanstandungen wegen Nichteinhaltung des Nichtraucherschutzes, sehr viele telefonisch, auch schriftlich.
Somit mögen die Strafen lt. „BM. Stöger Erlass von 6/10 bzw. 10/10 in der Höhe von 1.000.- € als Mindeststrafe vorgeschrieben werden. Weiters wird – lt. Gewerbeordnung - die Einleitung des Verfahrens zum Konzessionsentzug beantragt, wegen  fortgesetzte, vorsätzliche, schwere Körperverletzung mit möglicher Todesfolge, trotz Strafbescheide, wenn bereits zwei Anzeigen vorliegen. Siehe dazu: GO. § 13 bzw. § 87 bis 91, sowie 87/1/1 Zuverlässigkeit im Bereich von Gesundheitsschädigung ff.

3216

Von: Krebspatient-Krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Donnerstag, 28. April 2011 23:12
An: alois.stoeger@bmg.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; karlheinz.kopf@oevpklub.at; josef.cap@spoe.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; lh.puehringer@ooe.gv.at; gottfried@kneifel.at; kurt.gruenewald@gruene.at; erwin.rasinger@oevp.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; Peter.KAISER@ktn.gv.at; uwe.scheuch@ktn.gv.at; heinz.fischer@hofburg.at; michael.haeupl@wien.gv.at; sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; vaa@volksanw.gv.at; sabine.oberhauser@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at

Hr. BM. Stöger, 36.000 jährlich neue Krebspatienten "sagen Danke" für Ihren Tabaklobbyismus, mit diesem Raucherschutzgesetz!
Lassen Sie sich endlich von BK. Dr. Faymann austauschen, denn Sie sind eine Vorgabe im Gesundheitsschutz!



Hr. Gesundheitsminister Stöger,

36.000 jährlich neue Krebspatienten "sagen Danke" für Ihren Tabaklobbyismus, mit diesem Raucherschutzgesetz!
Lassen Sie sich endlich von BK. Dr. Faymann austauschen!
Bitte noch vor dem WELT-NICHTRAUCHERTAG in einem Monat!

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher, Krebspatient
           
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Der blaue Dunst regiert in Schwaz
Gastronomen, die nicht genehmigbare Umbauansuchen bei der Behörde einreichten, sind fein raus beim Nichtraucherschutz. Ob durch Umplanungen Nichtraucherzonen möglich wären, interessiert nämlich nicht.

http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=271.msg2587#msg2587



Mörder Tabak

"……………… Da 61 % der Krebs-Sterblichkeit mit der Tabakrauchlast assoziiert sind, sollten sich Krebspräventionsprogramme in Österreich und Deutschland auf die Tabakkontrolle konzentrieren."
Springer-Verlag, Wiener Klinische Wochenschrift

http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=179.msg2586#msg2586



Parlament beschloss generelles Rauchverbot

Der Standard, 26. April 2011

http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=514.msg2585#msg2585


           
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Deutschland / Für die Raucher wird die Luft in den Gaststätten immer dünner.
« am: April 28, 2011, 23:52:40 Nachmittag »

Für die Raucher wird die Luft in den Gaststätten immer dünner. Aber nur in Deutschland!


Schlappe für Raucher-Kneipen

Gericht kassiert jetzt auch Raucher-Räume


Köln – – 

Für die Raucher wird die Luft in den Gaststätten immer dünner. Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat einem Kölner Wirt jetzt untersagt, „einfach so“ einen Raum im Brauhaus zum Raucherbereich zu erklären.

Die Richter kassierten mit dem Grundsatzbeschluss auch eine gängige Praxis in Köln: Brauhäuser machen den hinteren, großen Festsaal zur rauchfreien Zone, im Theken-Raum wird nach wie vor gepafft. So war es auch im Brauhaus Quetsch in Rodenkirchen.

Die Stadt ging dagegen vor, ein juristischer Streit geriet ins Rollen. Nun ging der Wirt baden.

Ein solcher mutwilliger Raucherraum sei ein klarer Verstoß gegen das Nichtraucherschutzgesetz. Ordnungsamtschef Robert Kilp begrüßte die Entscheidung: „Das Urteil sorgt für Klarheit.“

Und es ist weitreichend: Nichtrauchern sei es nicht zuzumuten, dass sie etwa „beim Betreten der Gaststätte, bei Toilettengängen oder für Bestellungen gezwungen werden, einen Raucherbereich zu durchqueren“. Und sei es nur kurz.

Dem Brauhaus nutzte es auch nichts, dass ein separater Außeneingang zum Nichtraucherbereich führt. Selbst dann nicht, wenn er „gleichwertig mit dem Haupteingang“ wäre, so die Richter.

Denn dem Wirt sei hier zuzumuten gewesen, einen strikt abgetrennten „Nebenraum“ zum Raucherbereich zu machen. Und auch dafür hat Münster klare, bauliche Vorgaben gemacht. Tabakrauch dürfe von dort nicht in andere Bereiche gelangen. So reichten beispielsweise Vorhänge in den Durchgängen nicht aus.

http://www.express.de/regional/koeln/gericht-kassiert-jetzt-auch-raucher-raeume/-/2856/8383016/-/index.html



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Deutschland / Präsidentin des Kirchentages als Rauchbefürworter?
« am: April 28, 2011, 23:46:04 Nachmittag »


An Alle
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Richard Hagenauer
An: katrin.goering-eckardt@bundestag.de
Cc: Helga Boch
Gesendet: Donnerstag, 28. April 2011 21:02
Betreff: Evangelischer Kirchentag in Dresden

mit der Bitte zur Kenntnisnahme an die Mitglieder des Kollegiums
 
Sehr geehrte Frau Göring-Eckardt,
 
ich möchte Sie ansprechen als Präsidentin des Kirchentages und Sie auf einen Zustand innerhalb der Veranstaltung des Kirchentages hinweisen, der der Kirche unwürdig und überhaupt grundsätzlich unakzeptabel ist.
 
Frau Helga Boch hatte sich mit Ihrem Schreiben v. 24. April beschwert, dass beim 2. ökumenischen Kirchentag in München im Freigelände geraucht wurde, und dies ein unhaltbarer Zustand gewesen sei. Sie bat darum, dass beim Kirchentag in Dresden das Rauchen verboten  werden sollte!
 
Die Antwort von Herrn Bernd Baucks ist sachlich ein Desaster. Wenn er behauptet, dass der Kirchentag sich strikt an die Regeln des Jugendschutz-gesetzes halten würde, dann ist er wohl nicht darüber informiert, dass jährlich in Deutschland viele hundert Kinder und Jugendliche durch den hochgiftigen Tabakqualm, von Rauchern getötet werden. Wenn sich der Kirchentag angeblich an die Regelungen der Messe hält und nicht den Schutz der Menschen, besonders der Kinder in den Vordergrund stellt, und Herr Baucks ein Rauchverbot als unrealistisch bezeichnet, dann kann ich nur von einer menschenverachtenden Haltung der Kirche sprechen! Herr Baucks stellt die Sucht der Raucher über die Gesundheit der Nichtraucher. Ihm ist es völlig gleichgültig, dass jährlich in Deutschland bis zu 140 000 Menschen an Tabakrauch elendlich verrecken müssen. Darunter bis zu 10 000 zwangsbe-rauchte Nichtraucher.
 
Wenn dieser Horror die Politik der Kirche sein sollte, die von der Bewahrung der Schöpfung spricht, dann bin ich längstens Mitglied gewesen. Wenn Herr Baucks bei diesem erwiesenen Terror erst noch beobachten will, ob Maßnahmen ergriffen werden sollen, dann unterstützt er Körperverletzungen, Mord und Totschlag. Denn alle 4 Minuten wird ein Mensch getötet. Ich fordere Sie auf, in Dresden ein totales Rauchverbot auf dem gesamten Gelände auszusprechen. 75% der Menschen sind Nichtraucher. Und in einer Demokratie hat man sich nach der Mehrheit zu richten!
 
Mit der Hoffnung auf die Bewahrung der Schöpfung
 
Richard Hagenauer
Engelbergstraße 30
70499 Stuttgart
E-Post: haagis@t-online.de

3219
AB 1. JULI 2010: PLANQUADRAT ÖSTERREICH / Walserberg der 3. Teil
« am: April 28, 2011, 23:14:18 Nachmittag »
Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Donnerstag, 28. April 2011 19:27
An: krebspatienten@gmail.com
Cc: grissly10@me.com
Betreff: WALSERBERG - STORY 3.TEIL

Im weiteren Verlauf der Verhandlung präsentiert sich der Beschuldigte als das wahre Unschulds-Lamm und als vorbildhafter Muster-Knabe:  Zigtausend Euro habe er bereits in den Nichtraucher-Schutz investiert,  von über 8.000 m2  Betriebsfläche seien  7.800 m2  für die NR gewidmet und eben nur 200 m2 für die Raucher...........mit 10 großen aktuellen Fotos wird die DERZEITIGE bauliche Situation dokumentiert und zum Akt genommen.....zumindest  JETZT   müßte alles gesetzes-konform sein......

das läßt aber der Zeuge nicht gelten und bringt vor, daß er soeben vor Verhandlungs-Beginn am Walserberg die tagesaktuelle Situation genau in Augenschein genommen habe und nach wie vor keine ausreichende räumliche Abtrennung vorhanden sei, es gäbe noch immer einen offenen Spalt bis an die Decke hinauf mit ungefähr eineinhalb Meter Breite.....worauf der Gegner höchstens einen handbreiten Spalt zugibt..........es geht also wieder um Begriffs-Differenzen, denn eine Handbreit kann ja ganz verschieden ausgelegt werden......dann aber wird vom Verhandlungs-Leiter energisch festgestellt, daß es hier ausschließlich um die Situation zum Zeitpunkt der Anzeige = 14.10.2010 gehe  und hier keine Kollaudierung nach baurechtlichen Vorschriften stattfinde, sondern eine Verhandlung nach dem Verwaltungs-Strafgesetz.

Und dann  wird das Geplänkel offiziell beendet zum exakt protokollierten Zeitpunkt, es kommt zu keiner mündlichen Verkündung der Entscheidung ,sondern die postalische Zustellung des Bescheides wird angekündigt. Dann verläßt der Beschuldigte mit seinem Verteidiger den Saal und als außerprotokollarische Draufgabe verkündet der Bericht-Erstatter  dem Richter die unverzügliche Information einer größeren  "interessierten Öffentlichkeit"  im Internet
und  dazu wörtlich  "in eventu die entschlossene  subsidiäre  AMTS-BESCHWERDE"  durch  das durchaus dazu berechtigte und berufene  Rauch-Sheriffat in naheliegender Analogie zu vergleichbaren Gesetzen wie dem TSchG (Tier-Schutz-Gesetz),  denn hier im UVS Salzburg wurde Im Oktober 2009 durch ein haarsträubendes  "VER-KENNTNIS"  eines anderen Richters unvorstellbarer Schaden angerichtet, dies noch dazu im ausdrücklichen Widerspruch zum diesbezüglichen  Erst-Erkenntnis des VfGH  vom 1.10.2009 mit GZ B 776/09  und das brauchen wir nicht nocheinmal ".   

Worauf der Richter sehr deutlich zu erkennen gab, daß er den nach wie vor ungelösten extremen Problem-Fall  um das  CAFE  BAZAR  EUROPARK  sehr wohl kenne..........

Und nun ersuchen wir die Leiterin des UVS Salzburg dringend:  sie möge sämtliche bisherigen Entscheidungen des UVS ins www.ris.bka.gv.at/Judikatur stellen und so bald wie möglich auch die nun anstehende.

3220
AB 1. JULI 2010: PLANQUADRAT ÖSTERREICH / Walserberg Story 2
« am: April 28, 2011, 16:37:47 Nachmittag »
Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Donnerstag, 28. April 2011 15:15
An: Erlacher Dietmar GMail
Cc: grissly10@me.com
Betreff: WALSERBERG - STORY 2.Teil


Pünktlich auf die Minute wird also von Verwaltungs-Richter  Ing.Dr. Adalbert  LINDNER  um halbzehn im Verhandlungs-Saal 1 im UVS Salzurg die Verwaltungs-Strafsache des Josef  SCHILCHER  öffentlich aufgerufen und der Beschuldigte marschiert in Begleitung eines bulligen Verteidigers kampfentschlossen in die Arena ein, hinterher die sogenannte  "interessierte Öffentlichkeit", verkörpert durch den Schreiber dieser Zeilen.  

Zur exakten Aufnahme der persönlichen Daten des Beschuldigten einschließlich des finanziellen Status muß jedoch kurzfristig ebendieselbe "interessierte Öffentlichkeit"  den Saal wieder verlassen. Nach etlichen Minuten beginnt dann die Verhandlung, die nur sehr zäh und mühsam in Schwung kommt.  

Man sieht, daß der UVS-Richter einen ziemlich dicken Akt am Tisch liegen hat als Ergebnis der bisherigen Verfahrens-Schritte. Nach knapper Darlegung des Verfahrens-Standes wird dann der aus Linz extra angereiste Anzeiger und zugleich "Kron-Zeuge" der behördlichen Straf-Verfolgung in den Saal gerufen  und gehörig belehrt, was ihm alles an Schrecklichkeiten bevorstehe, wenn er jetzt etwa nicht wahrheitsgemäß und vollständig genug aussage. Unverzüglich würde eine diesbezügliche Sachverhalts-Darstellung an die Staatsanwaltschaft ergehen mit allen Konsequenzen nach § Soundso Strafgesetzbuch Res Publica Austriaca !  Der Spieß würde also ruckizucki  umgedreht und der Anzeiger würde selbst hier am Landes-Gericht als Angeklagter landen !  Nicht sonderlich einladend also die Tätigkeit eines "Rauch-Sheriffs"  hierzulande !  Der Zeuge hat sich jedoch keineswegs einschüchtern lassen und stellte sofort öffentlich fest, daß hier in Österreich offensichtlich die Opfer eher die Verfolgten seien als die  "TÄTER". Der vorgeworfene  "TAT-BESTAND"  sei ja völlig außer Zweifel und sonnenklar......worauf sofort der Beschuldigte und sein Verteidiger in Abrede stellten, daß es in aufgerufener Straf-Sache einen konkreten  "TÄTER"  gebe..........denn tat-sächlich im wahrsten Sinn des Wortes: es geht wieder einmal um bloße strafbare  UNTER-LASSUNGEN   und derartige Unterlassungs-Delikte sind ja keine konkreten Fehl-Handlungen, sondern meistens ganz bewußt in Kauf genommene, eher unauffällige Vorbei-Schwindlereien.........

Kurzum: der bullige, ziemlich ungehaltene und ungehobelte Verteidiger bedrohte den Zeugen ebenfalls rituell und sehr beharrlich, er möge sich darauf beschränken, genau das auszusagen, was ihm der Richter vorkaut  und sonst kein Wort.........dabei lief er puterrot an und schon befürchtete ich eine Explosion größeren Ausmaßes und einen Eklat mit Abbruch der Verhandlung etc......jedoch der Verhandlungsführer behielt die Sache souverän im Griff und sorgte dafür, daß der Zeuge ausführlich genug aussagen konnte und sämtliche Fang-Fragen des Verteidigers passend erwidern konnte, z.Bsp. ob vielleicht doch  VOR  dem Hotel-Eingang Leute geraucht hätten und der Rauch vom Vorplatz in die Lobby illegal eingedrungen wäre und ähnlicher Schwach-Sinn. Aber dazu laden wir nun sowieso den Zeugen dringend ein, uns ins Forum einen eigenen Bericht zu schicken !        

Gehen wir nun in den Kern der ganzen Sache: es handelt sich insgesamt um einen multifunktionalen Komplex mit Tankstelle & Shop,  Hotel-Betrieb mit diversen Spezial-Angeboten, umfangreiche Gastro-Zonen, großteils alles ohne bauliche Abtrennung und somit eindeutig und unzweifelhaft seit bereits dem 1.Jänner 2005 ausschließlich dem § 13 Abs.1 TabakG unterworfen, ohne Übergangsbestimmungen und auch ohne die Ausnahmebestimmungen der 6.Novelle TG BGBl.I/120/vom 11.8.2008.  Und genau das ist nun in der ganzen Sache das Haupt-Problem:  WER  in ganz  KAPNOMANISTAN  hat exakt  am 30.12.2004  das BGBl.Nr 164 im Teil I  in inbrünstiger Erwartung  endlich im www.ris.bka.gv.at  entdeckt, sofort großformatig A 3 ausgedruckt und  plakativ an geeigneter Stelle angeschlagen zur volks-öffentlichen Beschau,  zum volks-öffentlichen  Jubel-Schrei :  "ENDLIICH  ABSOLUTES  RAUCH-VERBOT  in ALLEN  RÄUMEN  ÖFFENTLICHER  ORTE  WIRKSAM  AB 1.1.2005"    

Nun, heute nach fast 6 1/2 Jahren  sind wir ernüchtert genug und kämpfen noch immer mit den verheerenden Folgen  einer  LEX  IMPERFECTA,  die uns damals die BMG Maria  RAUCH-KALLAT  als das  NONPLUSULTRA  des Nichtraucherschutzes andrehen wollte.  Denn im gesamten Staatsgebiet wurde vom 1.1.2005 bis zum 31.12. 2008 , also durch volle 4 Jahre, diese neue allzu knappe und apodiktische Neufassung des § 13  Abs.1 TG weitgehend mißverstanden und  "konsequent"  ignoriert.  

Selbstverständlich auch von Josef  SCHILCHER, der sein Groß-Projekt in diesen Jahren auf die Beine stellte.  Kurz nach Eröffnung beider Komplexe (beidseits der Autobahn) konnte ich feststellen, daß die bestehenden Vorschriften des zit. BGBl.I/164 total ignoriert wurden......................und dann kam das böse Erwachen am 1.Jänner 2009 und große Verwirrung,  Ratlosigkeit,  ungläubiges  Erstaunen und intensive  Betroffenheit !

3221
Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Donnerstag, 28. April 2011 13:01
An: krebspatienten@gmail.com
Cc: grissly10@me.com
Betreff: UVS SALZBURG BERUFUNGS-VERHANDLUNG SCHILCHER Josef , Walserberg

Gestern, Mittwoch 27.4.2011 hatte ich erstmals Gelegenheit, am UVS Salzburg, Michael-Pacherstr.27, als interessierter  ZU-HÖRER  einer verwaltungs-gerichtlichen öffentlichen Berufungs-Verhandlung bezüglich Übertretung nach dem Tabak-G beizuwohnen. Dies gelang nur durch rechtzeitige Information über diesen Termin durch unseren bewährten "Rauchsheriff", der seinerseits vom vorgeladenen Zeugen informiert worden war. Somit stellt sich gleich vornehin die Frage, wie die sogenannte "interessierte Öffentlichkeit"  rechtzeitig solche Termine in wirksame Erfahrung bringen könnte, wo sie doch zu allen öffentlichen Verhandlungen unbeschränkten Zutritt hat ?? 

Denn der UVS Salzburg begnügt sich mit dem wöchentlichen Anschlag der öff. Verhandlungs-Termine nur an der internen Amts-Tafel in knappster Form ohne irgendeinen Hinweis auf die zugrundeliegenden Materien ! 
Könnte man da bitte vielleicht erreichen, daß ab sofort alle derartigen Termine auf www.rauchsheriff.at  rechtzeitig bekanntgegeben werden, so wie das der UVS Wien nun praktiziert nach erfolgreicher Intervention  unseres "Rauch-Marschalls" (Copyright by JOURNAILLE  AUSTRIA).   

Es war überaus interessant und spannend, dieser "öffentlichen, mündlichen Verhandlung"  als einziger Vetreter dieser " Öffentlichkeit"  beizuwohnen. Es lohnt sich nun, in diesem Zusammenhang ausführlich zu berichten und im Gefolge konkrete Anregungen für entsprechende Gesetzes-Initiativen  zu erteilen, denn es gibt haarsträubende Probleme in der Rechts-Durchsetzung in mehrfacher Hinsicht ! 

Und nun zum konkreten Fall  "WALSERBERG - AUTOBAHN - RASTSTÄTTE - Fa. SCHILCHER  Josef & Co." 

Schon seit mindestens 6 Jahren verfolge ich das dortige Geschehen mit großem Interesse: nach dem Wegfall der Grenz-Kontrollen und nach dem Abriß diverser architektonischer Scheusslichkeiten  ergab sich die unausweichliche Herausforderung, den gesamten Grenz-Bereich neu zu gestalten mit entsprechendem Angebot an Gastronomie und Hotellerie. Diese besonders wichtige Herausforderung hat Herr Josef SCHILCHER  vor etlichen Jahren mit seiner Familie entschlossen aufgegriffen und  sicherlich eine außerordentliche Leistung erbracht mit geeigneten potenten Partnern wie SHELL, Mc Donalds etc., und zwar auf beiden Seiten der Autobahn. Das Gesamt-Angebot ist tatsächlich derart interessant und attraktiv geworden, daß es sich lohnt, dort bewußt und ganz extra immer wieder etliche Stunden zu verbringen. Dies muß vornehin klargestellt werden, damit die nun folgende  KRITIK  richtig eingeordnet werden kann.     

Denn am 14.10.2010 des Vorjahres hatte der vorgeladene  ZEUGE  K. L. per e@mail  bei der zuständigen BVB angezeigt, daß er selbtags bei Rückkehr im Rahmen einer einwöchigen völlig rauchfreien Busreise durch benachbarte Staaten dann erstmals wieder beim Überschreiten der Staatsgrenze von "KAPNO-MANISTAN"  am Walserberg  im Gehege von Großunternehmer Josef  SCHILCHER  rechtswidrig  mit dem cancerogenen  Giftgas namens  "FUMUS  KAPNOMANICUS" ungewollte Konfrontation hatte: in der geräumigen  HOTEL-LOBBY  war deutlich der Tabak-Rauch zu riechen, der aus dem  nicht rauchdichten  "Coffee-Shop" entfleuchen konnte...........
und die Folge waren 
Straf-Bescheid der BH,
mehrere kommissionelle Begehungen,
endlose Ausflüchte,
Fehl-Deutungen,
Miss-Interpretationen bis heute  - 

Wir werden uns diesen Fall nun ganz ganz genau anschauen, wir werden den Berufungs-Bescheid  nach allen Richtungen hin malträtieren und zerpflücken,  wir werden genau überprüfen, ob das  GE-SETZ  vollständig  DURCH-GE-SETZT  wird..................

3222
Hr. BM. Stöger,

36.000 jährlich neue Krebspatienten sagen Danke für Ihren Tabaklobbyismus, mit diesem durchlöcherten Raucherschutzgesetz!

Lassen Sie sich endlich von BK. Dr. Faymann endlich austauschen!

Fast täglich kommen für Sie rücktrittsreife Berichte in den Medien, Herr BM. Stöger! Nehmen Sie endlich Ihren Hut!


Zudem:

Vor 10 Tagen 74 % Anzeigen bei 168 Besuchen in Innsbruck/Umgebung!

Gestern zig Anzeigen bzw. Dauer-Wiederholungs-Anzeigen von fast jedem Besuch in Salzburg Stadt!

Und lassen Sie sich von den Präsidenten der Unabhängigen Verwaltungssenate eine ehrliche Stellungnahme zum Tabakgesetz senden, anlässlich Verhandlungen, so gestern, morgen, seit Monaten in Wien, gestern in Salzburg;

ebenso einen Bericht durch Volksanwalt Dr. Kostelka, einschließlich, warum Ihnen "Salzburg" die Anzeigenzahlen verheimlicht, selbst von 2009.

Sie werden erblassen, und schnell das Weite suchen, hoffentlich!  





D e r   b l a u e    D u n s t   r e g i e r t    i n   S c h w a z

Gastronomen, die nicht genehmigbare Umbauansuchen bei der Behörde einreichten, sind fein raus beim Nichtraucherschutz. Ob durch Umplanungen Nichtraucherzonen möglich wären, interessiert nämlich nicht.

http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Chronik/ChronikTirol/ChronikTirolContainer/2632141-8/der-blaue-dunst-regiert-in-schwaz.csp

Nichtraucherzonen in den Pubs und Bars im Schwazer Stadtzentrum zu finden, erweist sich als schwierig.Symbolfoto: Böhm
Foto: TT / Thomas Böhm
   
      

Von Angela Dähling

Schwaz – Für einige Schwazer stinkt es zum Himmel, wie in so manchen Lokalen im Stadtzentrum mit dem Nichtraucherschutzgesetz umgegangen wird. Auch das Verhalten der Behörden in der Angelegenheit erscheint dabei teilweise so undurchsichtig wie dichter Zigarrenqualm.

Denn der blaue Dunst regiert in etlichen Gastronomiebetrieben dank diverser Ausnahmegenehmigungen durch die Stadtgemeinde. „Wir haben versucht, den Interessen der Bauwerber bzw. Gastronomen soweit es das Gesetz zuließ entgegenzukommen“, erklärt Bürgermeister Lintner. Sein zuständiger Mitarbeiter, Stadtbaumeister Gernot Kirchmair, nennt den Denkmalschutz oder baupolizeiliche Aspekte für die Erstellung solcher Ausnahmegenehmigungen. Kirchmair hatte einst die eingereichten Umbaupläne der Gastronomiebetriebe zur Schaffung von Nichtraucherzonen zu begutachteten.

Wenn darin, wie bei einer Schwazer Café-Bar beispielsweise, weder die Belüftung noch eine ordentliche Belichtung (mangels Fenster) berücksichtigt war, wurde ein Nein zum Umbau und eine Ausnahmegenehmigung erteilt. Ob durch eine Umplanung derartige Probleme hätten gelöst werden können, war dabei nicht relevant. „Ich beurteile nur das, was bei mir abgegeben wurde. Ich bin nicht dazu da festzustellen, ob es anders gehen würde“, grenzt Kirchmair seinen Zuständigkeitsbereich ab. Ob die eingereichten und für gut befundenen Umbaupläne wie genehmigt realisiert wurden, liege in der Verantwortung der Unternehmer. Und die Kontrolle sei Aufgabe der Bezirkshauptmannschaft. „Ich bin nicht die Polizei und nur dazu da, Bauanzeigen auszustellen“, betont Kirchmair.

Auch Christoph Wurzer von der Bezirkshauptmannschaft stellt klar: „Die Behörde kann für den Wirt nicht planen. Bei einem negativen Baubescheid hat er sich aussuchen dürfen, ob sein Lokal ein Raucher- oder Nichtraucherlokal ist.“ Anders formuliert: Wer clever genug war, ein nicht genehmigungsfähiges Umbauansuchen einzureichen, konnte dem Nichtraucherschutz ein Schnippchen schlagen. Das räumt auch Wurzer ein.

Darauf, dass die Behörden wegschauen, konnte ein anderer Schwazer Wirt bislang erfolgreich setzen. Sein einst eingereichter kleiner Raucher­bereich ist nämlich jetzt der Nichtraucherbereich und somit der Großteil des Betriebes Raucherzone. Gesetzeskonform ist das nicht. Der betroffene Gastronom sagt gegenüber der Tiroler Tageszeitung, dass er sich zunächst an die Gesetzeslage hielt. Das habe zu Anrainerbeschwerden wegen nächtlichem Lärm aufgrund rauchender Gäste vor dem Lokal und zu enormen Umsatzeinbußen geführt. „Weil alle anderen Ausnahmegenehmigungen hatten und wir nicht“, spricht er von Wettbewerbsverzerrung.

Die Finger verbrennen will sich von behördlicher Seite offenbar niemand. Auch seitens der BH wird bisher nicht aktiv kontrolliert. Tätig wird man hier erst, wenn Anzeigen einlangen. Heuer sind es bis jetzt eine Handvoll. Im Vorjahr konnten nach acht Anzeigen ebenso viele Strafverfahren abgeschlossen werden, informiert Linda Wieser von der BH. Ein Restaurantbe­treiber hat nach einem solchen Urteil seinen Nichtraucherbereich im hinteren, unattraktiveren Bereich des Lokals so erweitert, dass nun der größere Teil des Lokals Nichtrauchern vorbehalten ist. Die beliebten Plätze am Fenster bleiben Raucherzone, allerdings werben dort Schilder dafür, auf nicht rauchende Gäste während der Essenszeit Rücksicht zu nehmen. Die meisten Raucher halten sich gern daran.

Das Eremitage ist indes zwangsweise zum Nichtraucherlokal geworden. Eine Ausnahmegenehmigung gab es nicht. Und wegen der Konzerte könne man auch keinen Raum abtrennen, erklärt Andreas Gfall als einer der Betreiber. „Während der Essenszeiten empfinden das rauchfreie Ambiente auch viele Raucher als angenehm“, räumt er ein. Aber zu späterer Stunde leere sich das Lokal wegen des Rauchverbotes leider schneller.

Stefan Bletzacher von der Wirtschaftskammer bestätigt, dass es im Schwazer Stadtzentrum einige gastronomische Problemfälle in Sachen Nichtraucherschutz gibt. Ansonsten sei das im ganzen Bezirk kein großes Thema. Vielleicht auch deshalb, weil schlaue Füchse Gesetzeslücken für sich zu nutzen wissen. Ein Zillertaler Hotelier hat beispielsweise sein keineswegs kleines Pub mit der Begründung als Raucherzone ausgewiesen, dass die Speisesäle im Hotel, welche eine größere Fläche einnehmen, ja Nichtraucherzonen seien.

Tiroler Tageszeitung, Printausgabe vom Mi, 27.04.2011

3223
Gesundheit / "MÖRDER TABAK"
« am: April 26, 2011, 23:09:11 Nachmittag »
Wien Klin Wochenschr (2010)
DOI 10.1007/s00508-010-1487-x
© Springer-Verlag 2010
Printed in Austria
Correspondence: Manfred Neuberger, MD, Institute
of Environmental Health, Medical University of Vienna,
Kinderspitalgasse 15, 1095 Vienna, Austria,
E-mail: manfred.neuberger@meduniwien.ac.at


Wiener klinische Wochenschrift
The Middle European Journal of Medicine



Tobacco smoke load and non-lung cancer mortality
associations in Austrian and German males


Livia Borsoi1, Bruce Leistikow2, Manfred Neuberger1
1Department of Preventive Medicine, Institute of Environmental Health, Medical University of Vienna, Vienna, Austria
2 Department of Public Health Sciences, University of California, Davis, CA, USA
Received July 9, 2010, accepted September 9, 2010, published online November 15, 2010


Tabakrauchlast und Nicht-Lungen-Krebssterblichkeit von Männern
in Österreich und Deutschland


Zusammenfassung.
Diese Studie versucht, den Anteil
der Krebssterblichkeit in Österreich (1967–2006) und
Deutschland (1973–2006) abzuschätzen, der nicht die
Lunge betraf und mit Tabakrauch assoziiert war. Die dem
aktiven und passiven Rauchen attribuierte Fraktion (smoking
attributable fraction – SAF) wurden jährlich aus den
nationalen Sterblichkeitsraten an Lungenkrebs für Männer
aller Altersklassen berechnet. In beiden Ländern fand sich
eine fast perfekt lineare Korrelation zwischen der Mortalität
an Lungenkrebs und an anderen Krebsarten: in Österreich
mit einem R2 von 0,95 und einem Anstieg von 1,86
(95 % Konfi denzintervall 1,71–1,99) und in Deutschland
mit einem R2 von 0,94 und einem Anstieg von 1,77 (95 %
Konfi denzintervall 1,60–1,93). Nach Korrektur für Autokorrelation
ergab sich 2006 in Österreich eine SAF von 61 %
(Sensitivitätsbereich 45–70 %) und in Deutschland eine
SAF von 61 % (Sensitivitätsbereich 41–75 %). Die Ähnlichkeit
der Ergebnisse entspricht der bis vor kurzem ähnlich
schlechten Tabakkontrolle in beiden Ländern.

Anm.: Und weiter heißt es dort:

"Da also 61 % der Krebs-Sterblichkeit mit der Tabakrauchlast assoziiert sind, sollten sich Krebspräventionsprogramme in Österreich und Deutschland auf die Tabakkontrolle konzentrieren."


3224
Europa / Parlament beschloss generelles Rauchverbot
« am: April 26, 2011, 21:10:46 Nachmittag »

Parlament beschloss generelles Rauchverbot


26. April 2011, 19:10 - leider UNGARN

Ein Anti-Rauchaktivist in Budapest hatte schon vor drei Jahren radikale Forderungen gestellt - jetzt wurde die Zigarette an vielen Orten verboten.

Das Gesetz tritt ab 1. Jänner 2012 in Kraft und betrifft auch Raucherinseln in Gebäuden

Budapest - In Ungarn wird ein generelles Rauchverbot verhängt. Das Parlament verabschiedete am Dienstag mit 271 Ja- und 37 Nein-Stimmen sowie 14 Enthaltungen die Modifizierung des Gesetzes zum Schutz der Nichtraucher. Laut dieser darf ab 1. Jänner 2012 in Restaurants, Bars, Theatern, am Arbeitsplatz, in öffentlichen Verkehrsmittel, an Haltestellen sowie auf Spielplätzen nicht mehr geraucht werden, berichtet die Ungarische Nachrichtenagentur MTI.

Laut der neuen Regelung dürfen auch keine Raucherinseln in obigen Einrichtungen geschaffen werden. Nur unter freiem Himmel, fünf Meter vom Eingang der Einrichtungen entfernt, darf geraucht werden. Das Verbot gilt nicht für Gartenlokale und Open-Air-Vergnügungslokale.

Laut der rechtskonservativen Regierungspartei Fidesz-MPSZ wird das Rauchverbot keinen negativen Einfluss auf das Gastgewerbe haben. Die neue rechtliche Regelung sei viel mehr der erste Meilenstein auf dem Weg der Durchsetzung des Programmes zur Verbesserung der Volksgesundheit, wird betont. (APA)


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26.04.2011 20:00meldenbewertenwow. vor einem Jahr habe ich in Budapest mein Erasmus-Semester gemacht u war überrascht, dass es noch raucherfreundlichere Länder als Ö gibt... tja, ein Hoch auf den Raucherschutz in Ö!!!
eTom 200antwortenpermalink26.04.2011 19:54meldenbewerten.
[3].Und Ö macht sich weiterhin mehr Sorgen über die Radioaktivität in Japan...
virtualboy0antwortenpermalink26.04.2011 19:46meldenbewerten.
[5].Bravo! Wann hält der Fortschritt auch endlich bei uns Einzug? Der neue Ostblock sind mittlerweile wir, wo die Rauchermafia noch immer die Luft verpesten darf.
alexanderletten9 antwortenpermalink26.04.2011 19:39meldenbewerten.
[4]."Ein Anti-Rauchaktivist in Budapest hatte schon vor drei Jahren radikale Forderungen gestellt - jetzt wurde die Zigarette an vielen Orten verboten."

Es genügt ein Aktivist, damit Regierungen rasch und konsequent Gesetze ändern; dabei ist lt. Tabakfundi-Diktion dies ja alles Lüge.;-)
Blanca Hohn20antwortenpermalink26.04.2011 19:32meldenbewerten.
[4].....und bald war es nur noch Österreich....
...das letzte Dominosteinchen.

Cooles Foto übrigens.
Nichtraucherschutz11antwortenpermalink26.04.2011 19:31meldenbewerten.
[2].>>mit 271 Ja- und 37 Nein-Stimmen
Wow!

Blanca Hohn20antwortenpermalink26.04.2011 19:33meldenbewerten.
[3]."37 Nein-Stimmen"
Es gibt auch in Ungarn eine FPÖ/BZÖ...?? :-)
Nichtraucherschutz11antwortenpermalink26.04.2011 19:38meldenbewerten.
[2].Ich vermute dort werden Nichtraucher als stalinistische Altkommunisten beschimpft.
peak oil1antwortenpermalink26.04.2011 19:38meldenbewerten.
[1].ja, die heißen dort
jobbik (= die besseren).
Segelboot0antwortenpermalink26.04.2011 19:29meldenbewerten.
[5].Nichtraucher in Ungarn werden sich freuen!
Nie wieder verrauchte Kleidung, und keine lästigen Diskussionen, ob sich eine ganze Runde wegen eines Rauchers in den Raucherbereich setzen muss.

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so wie in Ungarn gehört sich es!
5 Meter Abstand vom Eingang halten mindestens ...daran denkt bei uns keiner!!!
auch Rauchverbot auf Spielplätzen!
und enorm hohe Zustimmungsrate!

 
Parlament beschloss generelles Rauchverbot
derStandard.at
Budapest - In Ungarn wird ein generelles Rauchverbot verhängt. Das Parlament verabschiedete am Dienstag mit 271 Ja- und 37 Nein-Stimmen sowie 14 Enthaltungen die Modifizierung des Gesetzes zum Schutz der Nichtraucher. Laut dieser darf ab 1. ...
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Ungarn beschließt generelles Rauchverbot - news.ORF.at
In Ungarn wird ein generelles Rauchverbot verhängt. Das Parlament verabschiedete heute mit 271 Ja-, 37 Nein-Stimmen und 14 Enthaltungen die Modifizierung ...
news.orf.at/stories/2055210/

Ungarisches Parlament beschloss generelles Rauchverbot ...
Laut dieser darf ab 1. Jänner 2012 in Restaurants, Bars, Theatern, am Arbeitsplatz, in öffentlichen Verkehrsmittel, an Haltestellen sowie auf Spielplätzen ...
tt.com/.../ungarisches-parlament-beschloss-generelles-rauchver...

Ungarn - Parlament beschloss generelles Rauchverbot - Parents ...
Ungarn - Parlament beschloss generelles Rauchverbot News & Schlagzeilen.
www.parents.at/forum/showthread.php?t=708932

Generelles Rauchverbot in Ungarn beschlossen - Nachrichtzeiger.at
Generelles Rauchverbot in Ungarn beschlossen - In Ungarn wird ein generelles Rauchverbot verhängt. Das Parlament verabschiedete am Dienstag mit 271 Ja-, 37.
www.nachrichtzeiger.at/.../generelles_rauchverbot_in_ungarn...

Ungarn - Parlament beschloss generelles Rauchverbot | Newsreader
Ungarn - Parlament beschloss generelles Rauchverbot - Die Sammelstelle großer RSS-Feeds und damit die Zukunft der Newsletter - alle aktuellen Headlines ...
www.tripple.net/contator/newsreader/rss.asp?quelle...


3225
Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Montag, 18. April 2011 18:33
An: Erlacher Dietmar GMail
Betreff: AKTUELLER ZWISCHEN - BERICHT aus SALZBURG im ÜBER-BLICK

ÖFFENTLICHES  STATEMENT  zur aktuellen Situation im Bereich  "EIN-HALTUNG  und  DURCH-SETZUNG  der  NRS-BESTIMMUNGEN"  im Bereich von Stadt und Land Salzburg mit Datum vom 18.4.2011:    Insgesamit ist festzustellen, daß sich seit etlichen Wochen überhaupt nichts mehr "tut". Das heißt, die Situation ist total festgefahren auf einem gewissen Status, der insgesamt keineswegs zufriedenstellend ist. 

Es gibt praktisch überhaupt keine wirksamen neuen Anzeigen mehr, weil sich die zuständigen Behörden bei den wirklich hartnäckigen Fällen als inkompetent, überaus korrupt und  somit von spezieller Kriminalität selbst infiziert erwiesen haben. Wie schon vielfach von mir auf-ge-zeigt und auch an-ge-zeigt im strafrechtlichen Sinne: die fachlich & sachlich zuständige Sanitäts-Verwaltung des Bundes im Rahmen der den Ländern anvertrauten "mittelbaren Bundes-Verwaltung"  zeigt nicht das geringste Interesse zum amtswegigen Einschreiten, auch nicht nach 1000 Anzeigen und mehr. Eine spezielle "operative Sanitäts-Polizei" ist praktisch überhaupt nicht vorhanden im Bereich Nichtraucher-Schutz & Tabak-Prävention,  ganz im auffälligen Gegensatz zum Bereich Lebens-Mittel incl.Trinkwasser nach dem LMSVG etc. Somit wird die Straf-Verfolgung und effektive Gesetzes-Durchsetzung im Bereich  NRS & TP in krass verfassungs-widriger Weise zum "PRIVAT-VERGNÜGEN"  umdeklariert mit den sattsam bekanntgewordenen Folgen !

An einigen besonders krassen Beispielen hier in Stadt und Land Salzburg sei das wiederum in Erinnerung gerufen:   
1.Das extreme Beispiel vom  CAFE  BAZAR  EUROPARK:  trotz mittlerweile mindestens 6 Straf-Verfahren, trotz vielfacher Einschaltung des zuständigen BMG, trotz Klags-Führung bis zum General-Prokurator beIm OGH - absolut keine Änderung! Das heißt konkret: auch heute, Montag 18.4.2011 wurden dort um 9 Uhr morgens Dutzende Aschenbecher aufgestellt und zum rechtswidrigen Rauchen öffentlich mit Erfolg eingeladen, obwohl es dort seit 1.1.2005 bereits strikt gesetzlich verboten ist. Sämtliche Anzeigen und Beschwerden etc. haben bislang nichts bewirkt, weil der Magistrat Salzburg in krass amtsmißbräuchlicher Weise das Gesetz schlicht und einfach nicht durchsetzt.   
2. CAFE  REPUBLIC  in der Altstadt: berüchtigter  "HAUPT-RAUM-SCHWINDLER"  mit Erfolg bis heute, ich brauche das hier nicht zu wiederholen, was in gut 10 Beiträgen hier im Forum zu lesen ist diesbezüglich.   
3. CARPE  DIEM in der Getreidegasse ganz am Ende (Nr.50): ebenfalls absurde "Haupt-Raum-Phantasterei" zum Kotzen und vom Magistrat rechtswidrig "abgesegnet".   
4. DREI  HASEN  in Maxglan: ebenfalls völlig unbelehrbar über die Bedeutung des Wortes "Haupt-Raum" im TabakG .   
5. CAFE-KONDITOREI-BÄCKEREI  MÜLLER Otto, Linzer B 33 wie hier im Forum angezeigt im Jänner: das klägliche Versagen des Magistrates überdeutlich erkennbar !   

Dies sind jedoch nur die besonders krassen Fälle, weil vielfach schon angezeigt ohne Erfolg. Daneben gibt es Hunderte Betriebe, die die Kennzeichnungs-Vorschriften teilweise oder total ignorieren und die praktisch nichts zu befürchten haben, weil es keinerlei systematische flächendeckende behördlichen Überprüfungen gibt.