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Nachrichten - admin

3121
A N Z E I G E N Österreich bis Ende 2012 / Hier Salzamt, ............!
« am: Mai 17, 2011, 01:43:04 Vormittag »
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von:
Gesendet: Freitag, 13. Mai 2011 09:51
An: post@volksanwaltschaft.gv.at; krebspatienten@gmail.com; post.bhpl@noel.gv.at; post.landnoe@noel.gv.at
Betreff:

.................
................
...............


An die
Volksanwaltschaft
Singerstraße
1010  Wien

2011 05 13

Beschwerde über BH St. Pölten, Hr. Blauensteiner und Frau Seiler

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich war soeben bei der Firma Raiffeisen Lagerhaus Neulengbach, Baumarkt, Untergeschoß und mußte im Verkaufsraum starken Tabakrauch feststellen. Auf meine Frage, ob hier geraucht werde, sagte mir der Verkäufer: "Nur im Vorraum, dort steht ohnehin der Aschenbecher".
Als ich mich beim Chef der Bauabteilung, Herrn Nardei, darüber beschwerte, drückte mir dieser die Wuchtel hinein, daß der Aschenbecher normalerweise draußen stehe und nur wegen des Regens im Vorraum sei.
Ich wollte diesen Tatbestand Herrn Blauensteiner und Frau Seiler von der BH St. Pölten anzeigen. Beide weigerten sich, die Anzeige aufzunehmen, obwohl ich heftigst darauf bestanden habe.
Ich müsse dies schriftlich tun oder auf die Polizei gehen.

Ich richte dieses Schreiben
1. an die BH St. Pölten wegen Nichteinhalten des Nichtraucherschutzes,
2. an die Volksanwaltschaft wegen der Weigerung der Beamten, die Anzeige aufzunehmen,
3. an das Amt der Niederösterreichischen Landesregierung wegen der Weigerung der Beamten, die Anzeige aufzunehmen und 4. an den Rauchersheriff

Mit freundlichen Grüßen

..........................

3122
Von: Erlacher Dietmar GMail [mailto:krebspatienten@gmail.com]
Gesendet: Dienstag, 17. Mai 2011 00:25
An: post@mba01.wien.gv.at; post@mdgb.wien.gv.at; stab@mdgb.wien.gv.at; post@md-p.wien.gv.at; michael.haeupl@wien.gv.at; sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at; karin.spacek@wien.gv.at; maria.vassilakou@gruene.at; sigrid.pilz@gruene.at; infopool@gruene.at; christine.marek@oevp-wien.at; Ingrid.korosec@wien.oevp.at
Cc: alois.stoeger@bmg.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; karlheinz.kopf@oevpklub.at; josef.cap@spoe.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; lh.puehringer@ooe.gv.at; gottfried@kneifel.at; kurt.gruenewald@gruene.at; erwin.rasinger@oevp.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; Peter.KAISER@ktn.gv.at; uwe.scheuch@ktn.gv.at; heinz.fischer@hofburg.at; michael.haeupl@wien.gv.at; sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; sabine.oberhauser@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at

Betreff: 1010/1080 - HILFE-Polizei! Kein Einzelfall, nur, wer zeigt die Polizei an, oder den Wirt im Gesundheitsministerium? Weiterleitung eines Verstoßes gegen das Tabakgesetz


1010/1080 Wien -  Wieder äußerst arge Meldung  eines wiederholten Verstoßes gegen das Rauchverbot

Viele hunderte Anzeigen, nur vom 1. Bezirk, in letzter Zeit!


Zur Information:

1) Fast alle Wirte, diese "Totschläger und Mörder", wurden zwischenzeitlich wieder und wieder angezeigt, umsonst!
2) Für das Planquadrat Innsbruck vor einem Monat, wurden eine Woche lang gutachterliche Befundaufnahmen von uns in Auftrag gegeben; rund 100 Anzeigen folgen, laut Vorberichte des Sachverständigen.
3) Für das Planquadrat Salzburg vor zwei Wochen, wurden eine Woche lang gutachterliche Befundaufnahmen von uns in Auftrag gegeben; rund 100 Anzeigen folgen, laut Vorberichte des Sachverständigen.
4) Ebenso in Linz, 250 gutachterliche Befundaufnahmen, mit Anzeigen in den nächsten 8 Tagen!

Ich verspreche Ihnen, wir werden in den nächsten 2 Wochen bundesweit wieder rund 500 Lokale anzeigen, über unsere Stützpunkte in Innsbruck, Linz, Wien und Graz.

Schmeißt endlich dieses todbringende "Raucherschutzgesetz" - und

sorgt endlich für generell rauchfreie Lokale und öffentliche Gebäude!


31.Mai, Weltnichtrauchertag: http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=629.msg2679#msg2679

BM. Stöger: http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=574.msg2697#msg2697


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Name des Betriebs: Polizeikommissariat Josefstadt
Postleitzahl / Ort: 1080 Wien Straße / Hausnummer: Fuhrmannsgasse 5
Datum / Uhrzeit des Besuchs: 16.05.2011 um 09:55 Anzahl der Raucher: 1
Kurze Sachverhaltsdarstellung:
Im Zimmer 03.1.02 (Amtsarzt) wird während der Parteienverkehrsstunden geraucht.
Am Schreibtisch steht ein Aschenbecher mit einer ausgedrückten Zigarettenkippe.
Der Raum ist verraucht, sowohl Besucher als auch Mitarbeiter werden geschädigt.


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Falls unzuständig für die Strafverfolgung, ersuchen wir um sofortige, richtige Weiterleitung! Danke!

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Herr Bürgermeister,
Frau Gesundheitsstadtrat!

Diese und ähnliche Anzeigen bekamen Sie in 2 Jahren ein paar tausend Stück, abschriftlich!
So lange nicht Sie oder Ihre Angehörigen Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall etc. durch Tabakrauch bekommen, stört Sie scheinbar der Nicht-Nichtraucherschutz bei rund 75 % der Lokalen überhaupt nicht!


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Weitere Hinweise:

Es ist ein Gesamteindruck zu bilden, welcher Teil des Lokales übergeordnet ist.
Findet das Betreten durch den Raucherteil statt, ist dies ein wichtiges Indiz dafür, dass der Raucherbereich übergeordnet ist.
Der Nichtraucherraum eines Gastronomiebetriebes muss dem Raucherraum übergeordnet sein (z. B. Nichtraucher-Hauptraum mit Theke, gehobene Ausstattung, mindestens gleich viele Verabreichungsplätze), und dieser Nichtraucher-Hauptraum muss räumlich zum Raucherraum komplett abgetrennt sein.
Als Gast im Nichtraucherraum eines Gastronomiebetriebes kann ich davon ausgehen, dass die Türe zwischen Raucherraum und Nichtraucherraum geschlossen ist und nur zum Zwecke des Durchschreitens geöffnet wird. Ungesetzlich sind: Hauptraum (z. B. mit Theke) ist Raucherraum, zu den "Nichtraucherräumen" gibt es gar keine schließenden Türen, bzw. die Trenntüre steht andauernd offen, Verabreichungspolätze in der Mall werden den Nichtraucher-Verabreichungsplätzen zugerechnet.
Hierzu gibt es zig Entscheidungen!


Dietmar Erlacher, Krebspatient


                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann


Abschriften unter Bcc

Anlagen

3123

B8Dx

Von: Krebspatient-Krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Montag, 16. Mai 2011 21:11
An: [b]alois.stoeger@bmg.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at[/b]
Cc: 'barbara.prammer@parlament.gv.at'; 'werner.faymann@bka.gv.at'; 'michael.spindelegger@oevp.at'; 'reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at'; 'karlheinz.kopf@oevpklub.at'; 'josef.cap@spoe.at'; 'eva.glawischnig-piesczek@gruene.at'; 'laszlo.andor@ec.europa.eu'; 'john.dalli@ec.europa.eu'; 'lh.puehringer@ooe.gv.at'; 'gottfried@kneifel.at'; 'kurt.gruenewald@gruene.at'; 'erwin.rasinger@oevp.at'; 'eva.glawischnig-piesczek@gruene.at'; 'Peter.KAISER@ktn.gv.at'; 'uwe.scheuch@ktn.gv.at'; 'heinz.fischer@hofburg.at'; 'michael.haeupl@wien.gv.at'; 'sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at'; 'ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at'; 'sabine.oberhauser@spoe.at'; 'gabriele.kotzegger@spoe.at'
Betreff: Wissen Sie, dass am 31. Mai Weltnichtrauchertag ist?
Wichtigkeit: Hoch


Wissen Sie, dass am 31. Mai Weltnichtrauchertag ist?
Wenn ja, wissen Sie auch das Thema? Aber wahrscheinlich wollen Sie es gar nicht hören!
Daher gleich die Frage: Hat Österreich die WHO-Vereinbarung unterschrieben?
Wann, und wann wurde dies den Medien/der Bevölkerung bekannt gegeben?
Und die Millionenfrage:
Wann hat das BMfG diese Vereinbarung umgesetzt?



WHO-Rahmenabkommen zur Eindämmung des Tabakgebrauchs (FCTC)
Das Thema der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum diesjährigen Welt-Nichtrauchertag lautet „The WHO Frame Work Convention on Tobacco Control“ (WHO FCTC).
FCTC ist das weltweit weitreichendste Instrument zur Tabakkontrolle und der erste internationale Vertrag, der je unter der Federführung der WHO abgeschlossen wurde. Dem Abkommen, das seit 2005 in Kraft ist, sind bereits 170 Länder beigetreten. Der Welt-Nichtrauchertag 2011 will die internationale Bedeutung des Abkommens hervorheben und die Motivation der Vertragspartner stärken, die Inhalte der Vereinbarung in ihren Ländern umzusetzen.
In diesem Jahr werden weltweit mehr als 5 Millionen Menschen an den durch Tabakkonsum bedingten Krankheiten sterben (Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Atemwegserkrankungen u.a.). Das beinhaltet noch nicht die 600.000 Menschen, die ebenfalls in diesem Jahr durch Passivrauchen sterben werden – davon mehr als ein Viertel Kinder. Die jährliche tabakbedingte Sterberate könnte nach Schätzungen der WHO bis zum Jahr 2030 auf 8 Millionen ansteigen. Während Tabak im 20sten Jahrhundert 100 Millionen Todesfälle verursacht hat, könnten von diesem Schicksal im 21sten Jahrhundert 1 Milliarde Menschen betroffen sein.
Alle Staaten, die FCTC unterzeichnet haben, gehen rechtliche Verpflichtungen ein. Diese sind u.a.:
    Schutz vor Einflussnahme der Tabakindustrie auf die Gesundheitspolitik
    Steuerliche Maßnahmen zur Reduzierung des Tabakkonsums
    Schutz vor Passivrauchen
    Umfassendes Verbot von Tabakwerbung und Tabaksponsoring
    Maßnahmen zur Förderung des Rauchstopps und zur Behandlung der Tabakabhängigkeit
Die zentrale Botschaft der WHO-Kampagne zum Welt-Nichtrauchertag lautet:
Die Vertragsparteien sind aufgerufen, das Abkommen vollständig umzusetzen, um heutige und künftige Generationen vor den verheerenden gesundheitlichen, sozialen, ökologischen und ökonomischen Folgen des Tabakkonsums und des Passivrauchens zu schützen. Das Potential des Abkommens ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft, es gibt für die Vertragsparteien noch viel zu tun.
Zum Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai und während des gesamten Jahres 2011 wird die WHO die Vertragsländer dazu drängen, die Umsetzung von FCTC an die erste Stelle ihrer Anstrengungen zur Tabakprävention zu stellen.
Weitere Informationen zum World No Tobacco Day 2011:  „WHO’s Tobacco Free Initiative“


Sicher hat das BMfG
Plakate und Folder zum 31.5.2011 gedruckt, wird eine Pressekonferenz, im Rahmen einer großen Veranstaltung im Saal des BMfG durchführen, oder?
Was?
Nichts dergleichen!
Warum?
Ach, weil lt. BM. Stöger der Lobbyismus so stark ist, oder?


Sehen Sie mal über den Lobbyisten-Tellerrand:
http://www.abnr.de/files/bestellformular_weltnichtrauchertag.pdf
und
http://www.abnr.de/files/plakat_wnrt2011_gross.jpg


"Aber bei uns in Bagdad", hat man früher gesagt, besser: "Bei uns, im Aschenbecher Europas!"


Dietmar Erlacher, Krebspatient
Leiter der Initiative für generell rauchfreie Lokale und öffentliche Gebäude



            
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann



3124

Fachleute kritisieren Österreich    

http://sciencev1.orf.at/news/13585.html

 
        2,3 Millionen Österreicher rauchen. Fast 1,3 Millionen von ihnen wollen die Glimmstängel beiseite legen. Doch während in vielen Ländern entschiedene Maßnahmen gegen den Tabakkonsum ergriffen werden, bemängeln österreichische Fachleute die Passivität der heimischen Politik.    
         
      
      
   
      "Traurig, aber wahr: In der gesundheitspolitischen Kontrolle des Tabakproblems ist Österreich eines der Schlusslichter - und das, obwohl die wissenschaftliche Forschung und die Therapie weltweit beispielgebend sind", heißt es in einem Positionspapier des österreichischen "Nikotin-Instituts" anlässlich des Welt-Nichtrauchertags (31.Mai) der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
   ...       
   Welt-Nichtrauchertag
Am 31.Mai wird der Welt-Nichtrauchertag begangen. Er soll weltweit das öffentliche Bewusstsein für die durch das Rauchen bedingten Gesundheitsschäden schärfen.    
      ...    
         
   Forschung erstklassig    
      
   
      Michael Kunze, Vorstand des Instituts für Sozialmedizin der Universität Wien, und federführender Proponent des
Nikotin-Instituts in Wien, gegenüber der APA: "Der US-Experte Prof. John Hughes und der schwedische Fachmann Prof. Karl Fagerström haben beide nach einer Evaluation unsere Einrichtungen als 'Nummer 1' in Kontinentaleuropa bezeichnet."

Doch Kunze will nicht nur Wissenschaft rund
um das Rauchen betreiben, sondern fordert vor allem gesundheitspolitische Maßnahmen zur Zurückdrängung des Tabakproblems.

Bereits vor vielen Jahren hat Kunze nachgewiesen, dass jede Zigarettenpreiserhöhung eine Verringerung des Tabakkonsums bringt. Er fordert auch harte Maßnahmen gegen die Tabakwerbung.
   ...       
   Nikotinvergiftung
Nikotin ist ein starkes Gift. Es greift das gesamte Gefäß- und Nervensystem an. Durch den Nikotinkonsum wird unter anderem die Herztätigkeit beschleunigt, die Blutgefäße verengen sich und somit wird das Durchblutungssystem gestört. Viele Organe werden ungenügend mit Sauerstoff versorgt. Die schwer wiegendsten gesundheitlichen Folgen für starke Raucher sind chronische Bronchitis, Raucherbein und Lungenkrebs.    
      ...    
         
   Politik versagt bei Kampf gegen Tabak    
      
   
      Deshalb formulierten die Spezialisten des "Nikotin-Instituts" in ihrem Positionspapier: "Umso bedauerlicher stimmt es, dass gerade in Österreich kein gesellschaftlicher und politischer Konsens zur Bekämpfung des Tabakkonsums herbeizuführen ist.

Auf jeden kleinsten diesbezüglichen Versuch (Stichwort Werbeverbot für Zigaretten, Hinweise auf die Gesundheitsgefährdung durch Rauchen) folgt die aggressive Antwort der dadurch vermeintlich 'gefährdeten' Wirtschaftsbetriebe."
         
   Tabakmonopol bringt Geld    
      
   
      Kunze ergänzte dazu im Gespräch mit der APA: "Im Grunde steckt dahinter, dass man den Verkauf der ATW (Austria Tabak, Anm.) nicht gefährden will." Das sei derzeit das Hauptmotiv, warum die Politik nicht härter gegen den Tabakkonsum in Österreich vorgehe.
         
   Immer jüngere Lungenkrebs-Tote    
      
   
      Die Konsequenzen sind für den Sozialmediziner erschütternd: "Am besten sieht man das am Lungenkarzinom. Die Betroffenen erkranken in einem immer jüngeren Alter. Das Sterbealter der Männer, die diese Krankheit in Österreich bekommen, sinkt."

Längere "Rauchkarrieren" - das gilt zunehmend auch für Frauen - bewirken eine Veränderung bei den Folgeerkrankungen des Zigarettenrauchens: chronisch obstruktive Lungenerkrankung und Lungenkrebs treten früher auf und führen früher zu Invalidität bzw. Tod.
   ...       
   Tabakrauch, ein giftiges Gemisch
Im Tabakrauch finden sich neben Nikotin und Teerstoffen noch Kohlenmonoxide und über 1000 weitere chemische Substanzen. 20 bis 80 Prozent dieser Stoffe dringen tief in die Lungen ein und werden unterschiedlich vom Menschen eingelagert oder abgebaut. Im Laufe eines Raucherlebens bekommt die Lunge durch die Teerstoffe die typisch schwarzen Flecke. Bei täglich 20 Zigaretten legen sich pro Jahr etwa eine Tasse Teerstoffe in der Lunge ab.    
   ->   Mehr zur Sucht, den Folgen und den Aufhören auf netdoktor.de    
      ...    
         
   Reine Aufklärung zu wenig    
      
   
      Aufklärungsarbeit über die Gefahren des Rauchens allein ist den Fachleuten vom österreichischen Nikotin-Institut jedenfalls zu wenig.

Die Fachleute in ihrem Positionspapier: "Allgemeine Maßnahmen wie gesundheitliche Aufklärung erreichen in erster Linie diejenigen Tabakkonsumenten, die wenig abhängig und wenig schadstoffbelastet sind - gerade diejenigen also, die auch ohne fremde Hilfe aufhören können."
         
   ''Man kann jedem Raucher helfen''    
      
   
      Stattdessen sollte laut den Experten eine andere Strategie gewählt werden: "Es geht um die Behandlung der extrem abhängigen Raucher, und zwar mit allen medikamentösen und nicht-medikamentösen Methoden. Die eigenen Forschungsergebnisse lassen erkennen: Man kann grundsätzlich jedem Raucher helfen, der mitarbeiten will."
         
   Ausreichende Finanzierung essentiell    
      
   
      Dazu sei laut den Medizinern auch eine Finanzierung ausreichender Diagnose- und Behandlungskapazitäten notwendig: "Die Finanzierung der diagnostischen und therapeutischen Leistungen wird in Zukunft durch die entsprechenden Versicherungsträger erfolgen müssen.
   ...       
   Was ist Lungenkrebs?
Lungenkrebs ist weltweit der häufigste Tumor beim Menschen und kann sich aus allen Gewebsbestandteilen der Bronchien und des Lungengewebes entwickeln. Rauchen ist in zirka 85 Prozent der Fälle die Ursache für die Entstehung dieser Erkrankung, die in den letzten 50 Jahren rasant zugenommen hat. Lungenkrebs tritt am häufigsten zwischen dem 65. und 70. Lebensjahr auf. Rund fünf Prozent der Betroffenen sind unter 40 Jahre alt. Das Bronchialkarzinom ist die häufigste Krebsform bei Männern. Da immer mehr Frauen rauchen, steigt die Anzahl der weiblichen Erkrankten auch hier schnell.    
   ->   Mehr zu Lungenkrebs auf netdoktor.de    
      ...    
         
   ''Betreuung muss individuell sein''    
      
   
      In den vergangenen Jahren haben sich allerdings die medizinischen Betreuungsmöglichkeiten für Nikotinabhängie verbessert. Der Sozialmediziner: "Die Betreuung sollte individuell geschehen. Mit dem so genannten Fagerström-Test (Fragebogen, Anm.) lässt sich leicht der Grad der Abhängigkeit bestimmen.

Durch die Messung des Kohlenmonoxids in der ausgeatmeten Luft bekommt man einen Hinweis auf das Ausmaß des Zigarettenkonsums." An Hand dieser Informationen lässt sich dann die richtige Therapie wählen.
         
   Rückfälle immer möglich    
      
   
      "Wir werden in Zukunft die Nikotinersatzmittel wahrscheinlich höher dosieren müssen. Im Bedarfsfall verwenden wir in Kombination damit Bupropion ("Pille" gegen Nikotin-Gier, Anm.)", so Kunze. Hinzu kommt psychologische Hilfe. Auch bei Rückfällen sollte nicht aufgegeben werden. Die sind nämlich bei Abhängigkeitserkrankungen jederzeit möglich.

(APA/red)
   ->   Mehr zum Nikotininstitut in Wien
   ->   Nikotin-Institut Wien
 

3125
So lassen sich Jugendliche vom Rauchen abhalten

Nach dem jüngsten Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung raucht etwa jeder dritte Erwachsene. Pro Jahr sterben bundesweit 140.000 Menschen vorzeitig an den Folgen des Rauchens. Die WHO hält schonungslose Aufklärung für den richtigen Weg und setzt auf abschreckende Bilder auf Zigarettenschachteln.

Abschreckende Motive auf Zigarettenschachteln

    Foto: AP Vorher-nachher-Vergleich: So könnten die Schockfotos aussehen, die die deutschen Raucher zum umdenken bewegen sollen.

„Meine erste Zigarette habe ich im Gebüsch gefunden und dann geraucht, weil ich erwachsen wirken wollte.“ Leise schildert der an Lungenkrebs erkrankte Andreas Köpke seinen jungen Zuhörern im Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) in Hamburg, wie er als 15-Jähriger zum Kettenraucher wurde. Heute ist Köpke 41 Jahre alt. „Aber ich fühle mich wie 70 oder 80“, erklärt der Handwerker den 9- bis 13-jährigen Schülern. Sein Krebs hat gestreut, Wirbel mussten versteift werden und jetzt die Chemo: „Ich fühle mich unglaublich müde.“

    Foto: pa Zigaretten sind gefährlich - und haben eine magische Anziehungskraft auf nun schonungslos aufklären

„Nichtrauchen ist cool“ heißt das Projekt am UKE, mit dem Ärzte Kinder in den vierten bis siebten Klassen vom Rauchen abhalten wollen auch mit einer Spiegelung einer Lunge, die den Krebs ebenso drastisch zeigt wie Teerbrocken im schleimigen Sekret. „Das ist das, was die Raucher morgens aushusten“, sagt Prof. Eckart Laack, Mitinitiator des Projekts, den stöhnenden Kindern im Hörsaal. Ärzte und Patienten haben auf diese Weise bereits mehr als 32.000 Schüler aus Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen vor den tödlichen Gefahren des Tabaks gewarnt.

Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält schonungslose Aufklärung für den richtigen Weg. Sie hat den Weltnichtrauchertag am 31. Mai daher unter das Motto „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ gestellt. Pro Jahr sterben bundesweit 140.000 Menschen vorzeitig an den Folgen des Rauchens, zum Beispiel an Herzinfarkt und Schlaganfall. 3300 sind Opfer des Passivrauchens.

Laack erklärt die Statistik seinen jungen Zuhörern in klaren Worten: „Jeden Tag sterben in Deutschland 400 Menschen an den Folgen des Rauchens. Das ist so, als ob täglich ein großes Passagierflugzeug abstürzt.“ Dass Raucher irgendwie anders sind, wissen die Schüler: „Die riechen oft komisch“ oder „Sie sind faltiger“. Aber dass im Zigarettenrauch mindestens 70 krebserregende Stoffe stecken, nur einer von zehn Lungenkrebs-Kranken überlebt und der Konsum einer Wasserpfeife dem Rauchen von 100 filterlosen Zigaretten entspricht all dies lässt die Schüler verstummen oder „Oh Gott!“ rufen.

Ähnliche Projekte gibt es auch in Heidelberg, in Kaiserslautern und in der Nähe von Bonn. Bilder von Raucherbeinen und verstopften Arterien, Tumore in Großaufnahme wie verarbeiten die Kinder solche Eindrücke? „Nur wenige Schüler haben bei den Veranstaltungen, die wir jeden Donnerstag seit vier Jahren anbieten, den Saal verlassen“, berichtet Laack. Wichtig ist nach Ansicht des Arztes aber eine ausreichende Vor- und Nachbereitung in der Schule.

„Der Besuch einer Klinik und die Schilderungen der Patienten sind kein Schock, sondern ein natürlicher Vorgang des Lebens. Das regt zum Nachdenken an“, meint auch Martina Pötschke-Langer vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Die Aufklärung müsse auch so früh beginnen. Denn von den 12- bis 17-Jährigen griffen im Jahr 2008 bereits etwa 15 Prozent zur Zigarette. „Im Jahr 2001 waren es sogar 28 Prozent“, berichtet die Expertin. Ursache für den Rückgang sei unter anderem, dass das Rauchen teurer geworden ist.

Im Umgang mit dem schwer kranken Andreas Köpke zeigen die Kinder keine Berührungsängste und wollen von ihm zum Beispiel wissen, ob Freunde nach seiner Krebsdiagnose auch mit dem Rauchen aufgehört haben und ob der Tabak-Qualm eigentlich im Hals brennt. Geduldig und sanft beantwortet Köpke alle Fragen. Nur zum Schluss appelliert er im ernsten Ton an die Schüler: „Fangt bloß nicht mit dem Rauchen an! Es schmeckt nicht, es kostet viel und es ruiniert eure Gesundheit.“

3126


http://www.abnr.de/files/bestellformular_weltnichtrauchertag.pdf



siehe auch

http://www.abnr.de/files/plakat_wnrt2011_gross.jpg

was man teils überkleben/überdrucken könnte,

denn von unserem BMfG gibt es sicher nichts!




3128

Zum Weltnichtrauchertag

Zehn Irrtümer übers Rauchen

...dazu Tipps, wie Sie endlich Nichtraucher werden

http://www.bild.de/ratgeber/gesund-fit/rauchen/weltnichtrauchertag-tipps-um-nichtraucher-zu-werden-12663278.bild.html

3129
Deutschland / Deutschland, Kontrollen und Strafen sind notwendig!
« am: Mai 16, 2011, 21:41:15 Nachmittag »
Nichtraucherplätze
Ärztepräsident wirft Gastronomie-Verband Täuschung vor

Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, fordert die Politik auf, beim Nichtraucherschutz nicht auf halbem Wege stehen zu bleiben. Ein Rauchverbot dürfe sich nicht auf öffentliche Gebäude beschränken, sondern sei auch in Gaststätten unabdingbar, sagte Hoppe dem Berliner "Tagesspiegel". Damit reagierte er auf die Äußerung von Verbraucherminister Horst Seehofer, dass man Nichtraucher in öffentlichen Räumen dringend schützen, über Rauchverbote in Restaurants aber noch diskutieren müsse. Scharfe Kritik übte Hoppe auch am Hotel- und Gaststättenverband. Mit seinen bisher gelieferten Zahlen über angeblich vorhandene Nichtraucherplätze in Gaststätten tue der Verband so, als habe er dem Nichtraucherschutz einen Dienst erwiesen.

Tatsächlich gebe es keinen Nachweis, dass die Zielvereinbarung erfüllt sei, wonach bis März diesen Jahres 30 Prozent der Gaststätten mindestens 30 Prozent Nichtraucherplätze anbieten müssen. Der Verband habe nur ganz wenige Betriebe befragt, und deren Angaben seien nicht kontrolliert worden. Die gelieferten Zahlen seien "Makulatur". Außerdem brächten Nichtraucherplätze gar nichts, wenn sie nicht räumlich abgetrennt seien.

3130
Gesundheit / Kinder durch Passivrauchen ihrer Eltern gefährdet
« am: Mai 16, 2011, 21:39:14 Nachmittag »
Wissenschaft

Kinder durch Passivrauchen ihrer Eltern gefährdet

Kinder, bei denen ein Elternteil raucht, weisen um 50 Prozent erhöhte oxidative Stresswerte im Blut auf. Das berichten die beiden österreichischen Mediziner Anthony Oguogho und Heidemarie Pilz. Die Forscher haben im Labor die oxidative Veränderung bei 158 Kindern im Alter zwischen drei und 15 Jahren nachgewiesen. Dabei entdeckten sie, dass bei Eltern, die beide zusammen mehr als 40 Zigaretten täglich rauchten, der 8-epi-PGF2alpha-Wert der Kinder um 130 Prozent höher als bei Nichtrauchern lag. Die erhöhten Werte waren nicht abhängig vom Alter und dem Geschlecht der Kinder. Nach Angaben der Wissenschaftler sind in West-Europa und in den USA fast die Hälfte aller Kinder Zigarettenrauch ausgesetzt.

Auch eine japanische Studie beschäftigt sich mit dem so genannten Passivrauchen bei Kindern: Die Antioxidantien und deren Abwehreffekte werden durch Zigarettenrauch ausgeschaltet. Besonders die Endothel-Schicht an den Arterienwänden wird dadurch beschädigt. Diese Dysfunktionen sind ein früher Hinweis auf Atherosklerose. Und diese wiederum steht mit Herzerkrankungen und Schlaganfällen in engem Zusammenhang. Zigarettenrauch wird auch mit der Bildung so genannter freier Radikale in gesunden Kindern in Zusammenhang gebracht. Nach der japanischen Studie erhöht sich die Zahl der freien Radikale signifikant durch Zigarettenrauch. Die freien Radikale erhöhen den oxidativen Stress.

Die Wissenschaftler haben auch entdeckt, dass der Zigarettenkonsum der Mutter eher zur Bildung erhöhter 8-epi-PGF2alpha- Werte beitrug. Die Forscher führen diese Tatsache auf den engeren Kontakt zwischen den Müttern und Kindern zurück.

3131
Gesundheit / Passivrauchen kann tödlich sein, Christiane Hörbiger
« am: Mai 16, 2011, 21:38:22 Nachmittag »
Gift-Cocktail

Passivrauchen für Kinder und Ungeborene besonders schädlich

Ungeborene und Kinder sind besonders stark durch Passivrauchen gefährdet. Werdende Mütter sollten daher während der Schwangerschaft gar nicht rauchen, und Kinder sollten sich grundsätzlich nicht in verrauchten Räumen aufhalten, warnt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Je mehr eine Schwangere zum Beispiel rauche, desto stärker würden die Wachstumsstörungen des Kindes. Das Risiko von Fehl- und Totgeburten, plötzlichem Kindstod und Fehlbildungen wie Lippen-Gaumenspalten sei ebenfalls höher.

Neue Informationsbroschüren für Schwangere, Gynäkologen, Hebammen und Eltern sollen die massiven gesundheitlichen Auswirkungen des Tabakkonsums für ungeborene und geborene Kinder verringern. Eltern sollten wissen, dass Kinder in einem verqualmten Raum pro Stunde so viele Giftstoffe einatmen, als ob sie selbst eine Zigarette rauchen würden, meint BZgA-Direktorin Elisabeth Pott.

Raucht die werdende Mutter während der Schwangerschaft, gibt es für das ungeborene Kind kein Entrinnen vor den schädlichen Folgen des Nikotinkonsums. Zigarettenrauch ist ein chemischer Cocktail von ca. 4.000 verschiedenen chemischen Substanzen, von denen zahlreiche eine giftige Wirkung haben und etwa 40 nachweislich Krebs auslösen. Durch die Versorgung über die Plazenta und die Nabelschnur erreichen Giftstoffe auch das ungeborene Kind. So können zum Beispiel krebserregende Substanzen in den Organismus des ungeborenen Kindes gelangen und die gesundheitliche Entwicklung des Ungeborenen stören. Das von der werdenden Mutter mit dem Zigarettenrauch eingeatmete Kohlenmonoxid führt beim Embryo zu einer zu geringen Versorgung mit Sauerstoff, wodurch die körperliche Entwicklung beeinträchtigt wird.

Rauchen während der Schwangerschaft beeinflusst auch das Längenwachstum der Kinder im Mutterleib ungünstig, so die BZgA. Kinder von Raucherinnen haben ein geringeres Geburtsgewicht und einen kleineren Kopfumfang, wobei das Ausmaß dieser Wachstumsstörungen mit der Zahl der während der Schwangerschaft gerauchten Zigaretten steigt. Als Folge des Rauchens wird auch die vorgeburtliche Entwicklung der Lunge beeinträchtigt, so dass eine verminderte Lungenfunktion bei den Neugeborenen nachweisbar ist. Durch die Passivrauchbelastung im Mutterleib können bei den Kindern körperliche Fehlbildungen, wie z.B. Lippen-Gaumenspalten, entstehen. Darüber hinaus nimmt das Risiko für Fehl- oder Totgeburten sowie für den Plötzlichen Kindstod deutlich zu, wenn während der Schwangerschaft geraucht wird.

Passivrauch bedroht vor allem die Gesundheit von Kindern. So sind stark krebserregende Stoffe aus der Gruppe der Nitrosamine in der Tabakrauch verunreinigten Innenraumluft um bis zu hundertmal stärker konzentriert als im so genannten Hauptstromrauch - dem Rauch, den die Raucher selber einatmen. Der Giftstoff Ammoniak ist sogar bis zum Hundertsiebzigfachen stärker im Zigarettenqualm der Raumluft konzentriert als im inhalierten Zigarettenrauch. Besonders kleine Kinder sind durch die Folgen des Passivrauchens gefährdet. Ihre körperliche Entwicklung ist bei weitem noch nicht ausgreift, so dass ihr Körper anfälliger für die Giftstoffe des Zigarettenrauchs ist. Außerdem nehmen Kleinkinder in Relation zu ihrem Körpergewicht mehr Atemluft auf als Erwachsene mit der Folge, dass sie im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht auch deutlich mehr giftige Substanzen aufnehmen als Erwachsene.

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Weltnichtrauchertag

Krebsforscher fordern Verbot von "Kinderpackungen" für Zigaretten

Zum Schutz von Kindern und Jugendlichen haben das Deutsche Krebsforschungszentrum, die Deutsche Krebshilfe, die Deutsche Krebsgesellschaft und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) ein Verbot neuer Minipackungen für Zigaretten gefordert. Die Hürde, Zigaretten zu kaufen, werde durch die neuen Packungen gerade für Kinder und Jugendliche noch niedriger, so die vier Organisationen in einer gemeinsamen Erklärung zum Weltnichtrauchertag am Samstag.

Zigaretten in Minipackungen stellten die Antwort der Tabakkonzerne auf die geplanten Tabaksteuererhöhungen dar. Da zu erwarten sei, dass vor allem Kinder und Jugendliche durch einen Preisanstieg bei Zigaretten weniger rauchen würden, beugten die Konzerne schon einmal vor: Die Einführung von Zigarettenpackungen mit nur 10 Zigaretten lasse den Preis erschwinglich erscheinen ? die Preishürde von Normalpackungen werde dadurch überwunden.

Erfahrungen in Ländern mit "Kinderpackungen" zeigten, dass die Minipackungen sich vor allem bei Kindern und Jugendlichen großer Beliebtheit erfreuten. Die auf der Weltgesundheitskonferenz gerade verabschiedete Rahmenkonvention zur Tabakkontrolle enthält in Artikel 16,3 die Aufforderung, den Zigarettenverkauf in Kleinpackungen zu verbieten, da diese "die Erschwinglichkeit des Produktes für Minderjährige erhöht". Deutschland hat dieser Rahmenkonvention zugestimmt.

Nach einem Bericht der Weltbank sind Preiserhöhungen ein besonders wirksames Mittel zur Senkung des Tabakkonsums. Das Deutsche Krebsforschungszentrum hat jetzt die deutsche Ausgabe des Berichtes "Der Tabakepidemie Einhalt gebieten. Regierungen und wirtschaftliche Aspekte der Tabakkontrolle" herausgegeben. Er ist zu beziehen über who-cc@dkfz.de.



Auswahl an Beiträgen zu den Stichworten:

http://www.ngo-online.de/2003/05/30/weltnichtrauchertag/

    Gesundheit  
    Deutsche Krebshilfe zeichnet Betriebe für Nichtraucherschutz aus

    Europawoche gegen den Krebs  
    Jedes zweite Kind lebt in einem Raucherhaushalt

    Kinderkrebsregister widerlegt sich selbst  
    In AKW-Nähe 60% erhöhte Krebsrate und 120% erhöhtes Leukämierisiko für Kinder

    Gift-Cocktail  
    Passivrauchen für Kinder und Ungeborene besonders schädlich

    Gesundheit  
    Auch UVA-Strahlung kann Krebs verursachen

    "Offenbar erhebliche Mittelveruntreuungen"  
    DZI entzieht "Förderkreis Krebskranke Kinder" das Spendensiegel

    Wissenschaft  
    Kinder durch Passivrauchen ihrer Eltern gefährdet

    Nichtraucherplätze  
    Ärztepräsident wirft Gastronomie-Verband Täuschung vor

    Kinderkrebs um Atomkraftwerke  
    Umweltminister Gabriel soll Risikovorsorge gewährleisten

    Gesundheit  
    Mehr Kinder medizinisch unterversorgt

    Lungenkrebs  
    Mehr als 40.000 sterben jährlich an typischen Raucherkrankheiten

    Jedes 12. Kind stirbt unter fünf Jahren  
    Gesunde Kinder mit guter Schulbildung sind Motor der Staaten

    Rauchen  
    Große Gefahr auch für Passivraucher

    Problem dicke Kinder  
    Übergewicht ist das größte Gesundheitsrisiko der Wohlstandsgesellschaft

    Gesundheitsrisiko Phthalate  
    Unfruchtbare Männer? - Kinder nehmen viele hormonell wirksamen Stoffe auf

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Medizinische Organisationen melden / Welt-Nichtrauchertag Schluss mit Rauchen!
« am: Mai 16, 2011, 21:33:39 Nachmittag »



Welt-Nichtrauchertag Schluss mit Rauchen!

Die 8 wichtigsten Methoden im Experten-Check

http://www.bild.de/ratgeber/gesund-fit/rauchen/zum-weltnichtrauchertag-acht-methoden-im-experten-check-12720220.bild.html

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http://www.abnr.de/index.php?article_id=105html/kunstwirkt.html

Jedes Jahr am 31. Mai: Welt-Nichtrauchertag

Der Welt-Nichtrauchertag wurde am 31.05.1987 von der Weltgesundheitsorganisation WHO ausgerufen und steht seitdem jedes Jahr unter einem anderen Motto.

Auf diesen Seiten finden Sie eine Übersicht über alle Welt-Nichtrauchertage der letzten Jahre mit vielfältigen Informationsmaterialien.

    2011: Flickenteppich Deutschland
    2010: Die Marketing-Strategien der Tabakindustrie
    2009: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte
    2008: Rauchfreie Jugend
    2007: Rauchfrei genießen
    2006: Tabak - tödlich in jeder Form
    2005: Schluss mit süchtig
    2004: Wer raucht, ist arm dran
    2003: Film und Fernsehen - mit Schall ohne Rauch
    2002: Ja zum Sport heißt Nein zum Tabak
    2001: Keine dicke Luft am Arbeitsplatz
    2000: Tobacco kills - don't be duped
    frühere Welt-Nichtrauchertage

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http://www.abnr.de/index.php?article_id=107html/sachstand1999.html

Welt-Nichtrauchertag 2011

Flickenteppich Deutschland – Was läuft schief beim Nichtraucherschutz?

Am 31. Mai 2011 ist Welt-Nichtrauchertag – in diesem Jahr mit dem Schwerpunkt „gesetzlicher Nichtraucherschutz“.

16 Bundesländer – 16 Gesetze: In Deutschland gibt es inzwischen viele unterschiedliche Gesetze und Regelungen, die dafür sorgen, dass manche öffentliche Institutionen und Einrichtungen rauchfrei sind und Tabakwerbung in vielen Bereichen verboten ist. Aber: Die Gesetze und Verordnungen lassen Schlupflöcher und Hintertürchen offen. So ist ein „Flickenteppich Deutschland“ entstanden, der für viel Verwirrung sorgt. Dabei hat Deutschland die internationale Tabak-Rahmenkonvention („Framework Convention on Tobacco Control“ - FCTC) unterzeichnet und sich damit verpflichtet, hierzulande einen effektiven Nichtraucherschutz umzusetzen.


Werden Sie aktiv!

Das Aktionsbündnis Nichtrauchen braucht Ihre Unterstützung: Mit Gesundheitstagen, Informationsveranstaltungen, Vorträgen und Aktionen können Sie dazu beitragen, dass die Öffentlichkeit mehr über „Gummiparagrafen, Hintertürchen, Tricksereien und Ausnahmen“ erfährt.

Wenn Sie sich engagieren möchten, haben Sie viele Möglichkeiten:

     Meiden Sie demonstrativ Plätze und Einrichtungen, wo geraucht wird.
    Werben Sie über soziale Netzwerke für die Vorzüge eines rauchfreien Lebens.
    Malen Sie Schilder, um Kinder auf Spielplätzen und Kindertagesstätten vor dem Passivrauchen zu schützen.
    Ob als Schüler, Lehrer oder Eltern: Schlagen Sie in Ihrer Schule Projekte und Projekttage vor, um den Nichtraucherschutz zum Thema zu machen.
    Bieten Sie Informationsstände und -veranstaltungen für Ihre Kollegen, Mitarbeiter, Patienten oder Kunden an.
    Regen Sie in Ihrer Firma, in Ihrem Unternehmen und in Ihrer Institution Gesundheitstage und Raucherentwöhnungskurse an.
    Treten Sie an Ihrer Arbeitstätte für rauchfreie Arbeitsplätze ein.
    Motivieren Sie Ihre Landtags- und Bundestagsabgeordneten, Gesetzesinitiativen sowie „kleine und große Anfragen“ (ein Instrument der parlamentarischen Kontrolle) auf Länder- und Bundesebene auf den Weg zu bringen.

Wir unterstützen Sie gerne mit kostenlosen Informationsmaterialien. Diese können Sie bei der Deutschen Krebshilfe (Bestellformular DKH) und beim Deutschen Krebsforschungszentrum (Bestellformular DKFZ) bestellen.

http://www.abnr.de/index.php?article_id=107html/sachstand1999.html

Plakatmotiv 2011 zum Download (jpg-Format)

 Die Forderungen des ABNR zum WNRT 2011

Das Aktionsbündnis Nichtrauchen tritt dafür ein, dass

    alle Arbeitsplätze, Spielplätze und gastronomischen Betriebe rauchfrei werden.
    es in Zukunft weder offene Tabakwerbung noch Schleichwerbung für Tabakprodukte gibt.
    alle Inhaltsstoffe von Tabakwaren offengelegt werden.
    Kinder nicht mehr den Gefahren des Passivrauchens ausgesetzt werden – auch nicht in Autos und Wohnungen.

Veröffentlichungen des AKTIONSBÜNDNISSES NICHTRAUCHEN können Sie online abrufen. Hier finden Sie zum diesjährigen Thema des WNRT zwei Ausgaben der ABNR-Positionen: ABNR-Positionen 3/2010 zum Thema „Erfüllt Deutschland seine internationalen Verpflichtungen zur Tabakprävention? Eine Bilanz“ und (in Kürze) ABNR-Positionen 5/2011 zum Thema "Flickenteppich Deutschland - Was läuft schief beim Nichtraucherschutz?".

Das Thema der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum diesjährigen Welt-Nichtrauchertag lautet „The WHO Frame Work Convention on Tobacco Control“ (WHO FCTC).

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http://www.abnr.de/index.php?article_id=139

WHO-Rahmenabkommen zur Eindämmung des Tabakgebrauchs (FCTC)

Das Thema der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum diesjährigen Welt-Nichtrauchertag lautet: The WHO Frame Work Convention on Tobacco Control“ (WHO FCTC).

FCTC ist das weltweit weitreichendste Instrument zur Tabakkontrolle und der erste internationale Vertrag, der je unter der Federführung der WHO abgeschlossen wurde. Dem Abkommen, das seit 2005 in Kraft ist, sind bereits 170 Länder beigetreten. Der Welt-Nichtrauchertag 2011 will die internationale Bedeutung des Abkommens hervorheben und die Motivation der Vertragspartner stärken, die Inhalte der Vereinbarung in ihren Ländern umzusetzen.

In diesem Jahr werden weltweit mehr als 5 Millionen Menschen an den durch Tabakkonsum bedingten Krankheiten sterben (Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Atemwegserkrankungen u.a.). Das beinhaltet noch nicht die 600.000 Menschen, die ebenfalls in diesem Jahr durch Passivrauchen sterben werden – davon mehr als ein Viertel Kinder. Die jährliche tabakbedingte Sterberate könnte nach Schätzungen der WHO bis zum Jahr 2030 auf 8 Millionen ansteigen. Während Tabak im 20sten Jahrhundert 100 Millionen Todesfälle verursacht hat, könnten von diesem Schicksal im 21sten Jahrhundert 1 Milliarde Menschen betroffen sein.

Alle Staaten, die FCTC unterzeichnet haben, gehen rechtliche Verpflichtungen ein. Diese sind u.a.:

    Schutz vor Einflussnahme der Tabakindustrie auf die Gesundheitspolitik
    Steuerliche Maßnahmen zur Reduzierung des Tabakkonsums
    Schutz vor Passivrauchen
    Umfassendes Verbot von Tabakwerbung und Tabaksponsoring
    Maßnahmen zur Förderung des Rauchstopps und zur Behandlung der Tabakabhängigkeit
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Die zentrale Botschaft der WHO-Kampagne zum Welt-Nichtrauchertag lautet: Die Vertragsparteien sind aufgerufen, das Abkommen vollständig umzusetzen, um heutige und künftige Generationen vor den verheerenden gesundheitlichen, sozialen, ökologischen und ökonomischen Folgen des Tabakkonsums und des Passivrauchens zu schützen. Das Potential des Abkommens ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft, es gibt für die Vertragsparteien noch viel zu tun.

Anmerkung: So siehts in Österreich aus http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=621.msg2668#msg2668

Zum Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai und während des gesamten Jahres 2011 wird die WHO die Vertragsländer dazu drängen, die Umsetzung von FCTC an die erste Stelle ihrer Anstrengungen zur Tabakprävention zu stellen.

Weitere Informationen zum World No Tobacco Day 2011:  „WHO’s Tobacco Free Initiative“