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Nachrichten - admin

3121
1 - Wien / Verdacht der finanziellen Unterstützung durch Lobbyisten?
« am: Mai 17, 2011, 01:54:41 Vormittag »
Von: Manfred Neuberger [mailto:manfred.neuberger@meduniwien.ac.at]
Gesendet: Freitag, 13. Mai 2011 00:25
An: Krebspatient-Krebsforum
Cc: Brigitte.Kirchgatterer@kurier.at; Johannes.Wolf@kurier.at; chronik@kurier.at; alois.stoeger@bmg.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; Thomas.Kvicala@bmg.gv.at
Betreff: Re: Kurier

Dazu muss man sich nur die objektiven Messergebnisse ansehen, die in der Österr. Akademie der Wissenschaften vor kurzem vorgestellt wurden:
http://www.oeaw.ac.at/shared/news/2011/pdf/PG_2_Jahre_Tabakgesetz_Auswirkungen_2011_Unterlagen.pdf
http://www.aerzteinitiative.at/PK110221Pletz.pdf



An: Brigitte.Kirchgatterer@kurier.at; Johannes.Wolf@kurier.at; chronik@kurier.at; alois.stoeger@bmg.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; Thomas.Kvicala@bmg.gv.at

Am 12.05.2011 20:20, schrieb Krebspatient-Krebsforum:
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
zum Kurier Artikel: http://kurier.at/nachrichten/gesundheit/2101166.php?mobil
 
danke, dass Sie sich gestern/vorgestern eine halbe Stunde lang bei mir informiert, und die aktuellen Infos vom www.rauchsheriff.at aufgenommen haben.
 
Warum berichten Sie dann aber nur falsch und einseitig was irgend so ein Kvicala vom BMfG gesagt hat, der wahrscheinlich noch nicht einmal eingeschult wurde, geschweige einen Überblick hat.
Der soll sich von BM. Stöger und Dr. Pietsch die tausenden Anzeigenkopien kommen lassen, nur von uns, und dann "schmähstad" sein, und sich dann bei uns Krebspatienten entschuldigen für die "saublöden Wortblasen".  

Seine Aussagen sind so, dass der Verdacht der finanziellen Unterstützung durch Lobbyisten besteht,
von denen Stöger regelmäßig spricht.
Bitte recherchieren Sie in dieser Richtung weiter und verständigen Sie dann die Korruptionsstaatsanwaltschaft. Aber das kommt davon, da BM. Stöger den Dr. Pietsch ins Besenkammerl abgeschoben hat und einen "Lehrbuben" zum Nicht-Nichtraucherschutz sprechen lässt!
 
In Wirklichkeit halten sich 3/4 der Gastronomen nicht an das Tabakgesetz, nur ob es 70 % oder 80 % sind, darüber gibt es Differenzen je nach Landeshauptstadt. Details findet man auch auf www.rauchsheriff.at und www.rauchnet.at und wwew.krebsforum.at und www.facebook.com (Volksbegehren).
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Dietmar Erlacher, Krebspatient
 
 
            
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann
 

3122
Von: Erlacher Dietmar [mailto:erlacher.d@gmail.com]
Gesendet: Mittwoch, 11. Mai 2011 15:14
An: post@mba16.wien.gv.at; post@mdgb.wien.gv.at; stab@mdgb.wien.gv.at; post@md-p.wien.gv.at; michael.haeupl@wien.gv.at; sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at; karin.spacek@wien.gv.at; maria.vassilakou@gruene.at; sigrid.pilz@gruene.at; infopool@gruene.at; christine.marek@oevp-wien.at; Ingrid.korosec@wien.oevp.at; barbara.hoernlein@wienkav.at; guenter.dorfmeister@wienkav.at; barbara.gross@wienkav.at; katharina.schild@wienkav.at
Cc: alois.stoeger@bmg.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; karlheinz.kopf@oevpklub.at; josef.cap@spoe.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; lh.puehringer@ooe.gv.at; gottfried@kneifel.at; kurt.gruenewald@gruene.at; erwin.rasinger@oevp.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; Peter.KAISER@ktn.gv.at; uwe.scheuch@ktn.gv.at; heinz.fischer@hofburg.at; michael.haeupl@wien.gv.at; sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; sabine.oberhauser@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at

Betreff: 1160 + Wien, Krankenhaus Wilhelminenspital - Weiterleitung von ANZEIGEN: Schon wieder "starker Tobak" über die "Wiener Krankenhaus-Kultur wegen Nicht-Nichtraucherschutz"!


Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen

und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.

(Albert Einstein)


1160 Wien -  Wieder äußerst arge Meldungen über wiederholte Verstöße gegen das Rauchverbot



Zur Information:

Über 300 Anzeigen, nur vom 1. Bezirk, im April!

1) Fast alle Wirte (und viele öffentliche Gebäude wie Krankenhäuser etc.) wurden zwischenzeitlich wieder und wieder angezeigt, umsonst!
2) Für das Planquadrat Innsbruck vor einem Monat, wurden eine Woche lang gutachterliche Befundaufnahmen von uns in Auftrag gegeben; rund 100 Anzeigen folgen nächste Woche, laut Vorberichte des Sachverständigen.
3) Für das Planquadrat Salzburg vor zwei Wochen, wurden eine Woche lang gutachterliche Befundaufnahmen von uns in Auftrag gegeben; rund 100 Anzeigen folgen nächste Woche, laut Vorberichte des Sachverständigen.
4) Das Planquadrat Wien, diesen Montag/Dienstag, zeigte eine rund 80 %ige Nichteinhaltung des Tabakgesetzes bei den Lokalen!

Daher versprechen wir Ihnen, wir werden täglich Anzeigen über unsere Stützpunkte in Innsbruck, Linz, Wien und Graz an die Behörden weiterleiten.

Schmeißt endlich dieses todbringende "Raucherschutzgesetz" - und

sorgt für generell rauchfreie Lokale und öffentliche Gebäude!


xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx


Herr Bürgermeister,
Frau Gesundheitsstadtrat!

Diese und ähnliche Anzeigen bekamen Sie in 2 Jahren ein paar tausend Stück, abschriftlich!

So lange nicht Sie oder Ihre Angehörigen Asthma, Allergien, COPD, Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall etc. durch Tabakrauch bekommen, stört Sie scheinbar der Nicht-Nichtraucherschutz in öffentlichen Gebäuden und bei rund 80 % der Lokale überhaupt nicht!


Dietmar Erlacher, Krebspatient


PS: Wir verweisen auf die heute ins Netz gestellte Homepage mit Hinweisen für ein "Neues Tabakgesetz", auf www.rauchnet.at


                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
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                            Österreich
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   krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann


Abschriften unter Bcc

Anlagen




Name des Betriebs: Wilhelminenspital
Postleitzahl / Ort: 1160 Wien
Straße / Hausnummer: Montleartstraße 37
Datum / Uhrzeit des Besuchs: 10.05.2011, 7:00-11:00 Anzahl der Raucher: 4
Kurze Sachverhaltsdarstellung:
Im Untergeschoss des Pavillon 23, in dem sich das Institut für Radioonkologie befindet, wird täglich am Personal-WC (Raum K015A) geraucht, so auch am 10.05.2011 in der Zeit von 07:00 bis 11:00 Uhr. Der Rauch gelangt über den Gang ins Stiegenhaus, verbreitet sich im gesamten Haus und schädigt Mitarbeiter, Patienten und Besucher.

__


Betreff:
1160 Wien, Wilhelminenspital,
Meldung eines wiederholten Verstoßes gegen das Tabakgesetz Name des Betriebs: Wilhelminenspital Postleitzahl / Ort: 1160 Wien Straße / Hausnummer: Montleartstraße 37 Datum / Uhrzeit des Besuchs: 04.05.2011, 8:00 bis 9:00 Anzahl der Raucher: 7
Kurze Sachverhaltsdarstellung:
Im Untergeschoss des Pavillon 23, in einem Raum unterhalb des östlichen Eingangs wird an jedem Werktag geraucht, so auch am 04.05.2011 in der Zeit von 08:00 bis 9:00 Uhr. Der Rauch gelangt über den Gang ins Stiegenhaus, verbreitet sich im gesamten Haus und schädigt Mitarbeiter, Patienten und Besucher.

__


Betreff:
1160 Wien, Wilhelminenspital,
Meldung eines wiederholten Verstoßes gegen das Tabakgesetz Name des Betriebs: Wilhelminenspital Postleitzahl / Ort: 1160 Wien Straße / Hausnummer: Montleartstraße 37 Datum / Uhrzeit des Besuchs: 11.04.2011, 19:00 bis 6:00 Anzahl der Raucher: 3
Kurze Sachverhaltsdarstellung:
Im Pavillon 29 wird auf der Station E-Süd im Sozialraum von Mitarbeitern des Krankenhauses bei offenen Türen geraucht, so auch am 11.04.2011 in der Zeit von 19:00 bis 6:00 (12.04.2011). Der Rauch dringt durch die offenen Türen durch den Stützpunkt in den Gang und weiter in die Patientenzimmer, in denen der Rauch deutlich wahrnehmbar ist. Er schädigt Mitarbeiter, Patienten und Besucher. Alle Berufsgruppen und insbesondere auch die leitenden Stellen (Stationsschwester, Oberärzte) wissen und dulden den vorliegenden Sachverhalt.

__

Betreff:
1160 Wien, Wilhelminenspital,
Meldung eines wiederholten Verstoßes gegen das Tabakgesetz Name des Betriebs: Wilhelminenspital Postleitzahl / Ort: 1160 Wien Straße / Hausnummer: Montleartstraße 37 Datum / Uhrzeit des Besuchs: 05.05.2011, 12:30 Anzahl der Raucher: 3
Kurze Sachverhaltsdarstellung:
Im Ärztereferat des Wirtschaftsgebäudes im Wilhelminenspital wird täglich von den Mitarbeitern während des Parteienverkehrs geraucht, so auch am 05.05.2011 um 12:30. Es gibt keine Tageszeit, an dem das Ärztereferat betreten werden kann, ohne dem Tabakrauch ausgesetzt zu sein. Die Mitarbeiter des Verwaltungstraktes, insbesondere auch die leitenden Angestellten (Fr. OAR Schild, Fr. Haindler) wissen und dulden die Missachtung des Tabakgesetzes.

3123
Von: Erlacher Dietmar [mailto:erlacher.d@gmail.com]
Gesendet: Donnerstag, 05. Mai 2011 08:48
An: 'post@mba09.wien.gv.at'; 'stab@mdgb.wien.gv.at'; 'post@md-p.wien.gv.at'; 'michael.haeupl@wien.gv.at'; 'sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at'; 'karin.spacek@wien.gv.at'; 'maria.vassilakou@gruene.at'; 'sigrid.pilz@gruene.at'; 'infopool@gruene.at'; 'christine.marek@oevp-wien.at'; 'Ingrid.korosec@wien.oevp.at'
Cc: 'alois.stoeger@bmg.gv.at'; 'barbara.prammer@parlament.gv.at'; 'werner.faymann@bka.gv.at'; 'michael.spindelegger@oevp.at'; 'reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at'; 'karlheinz.kopf@oevpklub.at'; 'josef.cap@spoe.at'; 'eva.glawischnig-piesczek@gruene.at'; 'laszlo.andor@ec.europa.eu'; 'john.dalli@ec.europa.eu'; 'lh.puehringer@ooe.gv.at'; 'gottfried@kneifel.at'; 'kurt.gruenewald@gruene.at'; 'erwin.rasinger@oevp.at'; 'eva.glawischnig-piesczek@gruene.at'; 'Peter.KAISER@ktn.gv.at'; 'uwe.scheuch@ktn.gv.at'; 'heinz.fischer@hofburg.at'; 'michael.haeupl@wien.gv.at'; 'sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at'; 'franz.pietsch@bmg.gv.at'; 'ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at'; 'sabine.oberhauser@spoe.at'; 'gabriele.kotzegger@spoe.at'
Betreff: 1090 Wien - Allg. Krankenhaus AKH, kein öffentliches Gebäude?, laufend Beschwerden/Meldungen: Nichteinhaltung des Nichtraucherschutzes!


     

1090 Wien -  Wieder äußerst arge Meldung  eines wiederholten Verstoßes gegen das Rauchverbot


Herr Bürgermeister Häupl,

Frau Gesundheitsstadtrat Wehsely!

Diese und ähnliche Anzeigen bekamen Sie in 2 Jahren ein paar tausend Stück, abschriftlich!
Über 300 Anzeigen, nur vom 1. Bezirk, im April!
Wo bleibt der Schutz vor Körperverletzung durch Zwangsberauchen, laut Grundgesetz und Strafgesetz?
So lange nicht Sie oder Ihre Angehörigen Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, COPD etc. durch Tabakrauch bekommen, stört Sie scheinbar der Nicht-Nichtraucherschutz bei rund 75 % der Lokalen überhaupt nicht!


Zur Information:

1) Fast alle Wirte, wurden zwischenzeitlich wieder und wieder angezeigt, umsonst!
2) Für das Planquadrat Innsbruck vor einem Monat, wurden eine Woche lang gutachterliche Befundaufnahmen von uns in Auftrag gegeben; rund 100 Anzeigen folgen nächste Woche, laut Vorberichte des Sachverständigen.
3) Für das Planquadrat Salzburg vor zwei Wochen, wurden eine Woche lang gutachterliche Befundaufnahmen von uns in Auftrag gegeben; rund 100 Anzeigen folgen nächste Woche, laut Vorberichte des Sachverständigen.

Ich verspreche Ihnen, wir werden in den nächsten 48 Stunden bundesweit wieder rund 500 Lokale anzeigen, über unsere Stützpunkte in Innsbruck, Linz, Wien und Graz.

Schmeißt endlich dieses todbringende "Raucherschutzgesetz" weg, und

sorgt für generell rauchfreie Lokale und öffentliche Gebäude!

Dietmar Erlacher, Krebspatient

PS: Austria-Tabak-Schließung in Hainburg droht  http://noe.orf.at/stories/513895/ Beschäftigte und Steuern "pfutsch"! Uns bleiben dann die Tabakrauchopfer durch Import-Tschik!


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AKH-Wien,
angeblich Europas größtes Krankenhaus,
doch so einen Nicht-Nichtraucherschutz-Zustand gibt es bei der Berliner Charité nicht, Herr Verwaltungsdirektor Krepler!


Name des Betriebs: AKH Wien Uniklinik
Postleitzahl / 1090 WIEN
Strasse / Hausnummer:  Währingergürtel 18-20
Kennzeichnung beim Haupteingang: irreführend
"Tatbereiche":
> in den stationsaufenthaltsräumen des akh wiens, obwohl hier
> rauchverbot herrscht, wird seit jahren vom personal ( hauptsächlich
> schwestern und putzpersonal kräftigst geraucht)
orthopädie stationen 18B, 18C, 18E
Kinderstation !!!! auf 17B
Kieferchirurgie 18D
Unfallchirurgie gesamte ebene 19
Urologiestation
> ich bin in einem medizinischen Beruf im AKH Wien tätig. Einer
> Einrichtung die seit Jahren rauchfrei sein sollte.
> Leider ist es noch immer so, dass auf fast alles Stationen,
> hauptsächlich von den Schwestern auf den Station geraucht wird.
> Besonders schlimm ist es auf der Orthopädie, der chirurgischen Station
> 17B, der Unfallchirurgie, und der Kieferchirurgie. die sachlage ist lt
> kollegen auch auf den meisten anderen stationen so, da habe ich aber keine persönliche erfahrug.
> Der allgemeine Aufenthaltsraum der Ärzte und Schwestern ist fast
> überall von rauchenden Mitarbeiter (leider der Grossteil) in Beschlag,
> sodass man sich dort gar nicht aufhalten kann.Nachdem die
> stationsschwestern meist kettenraucehr sind, färbt das ganze natürlich
> auf die jungen schwestern ab die dann auch dabei sind.
> Medizinisches Personal sollte eine Vorbild sein. Leider ist genau das
> Gegentail der Fall.
> Wir haben seit Jahren vergebens versucht die Raucher zu bitten, das
> Rauchen zu minimieren, leider vergeblich. Es gibt sogar immer wieder
> Feueralarmmeldungen durch rauchende Schwestern auf der Station .... aber ohne konsequenz.
> Datum / Uhrzeit des Besuchs: 7:00 , den ganzen tag bis ca 3:00 in der
> nacht
> Anzahl der Raucher: je nach schwesternanzahl: 1-6 pro station (70% der
> belegschaft)
> Hr. Erlacher, habe viel Positives über Sie schon gehört, danke für Ihren
> gemeinnützigen, unentgeltlichen Einsatz für den Nichtraucherschutz in Österreich!
> Wir würden uns sehr über Hilfe freuen, da sich dieses Thema auch
> medial sicher gut verkaufen lässt und dem leider jetzt mittlerweile etwas
> eingeschlafenen Nichtraucherschutz etwas Unterstützung liefern könnte.
> vielen herzlichen Dank!!!
> ein Nichtraucher, der auch gerne (so wie es eingentlich vorgesehen
> ist) in einem Krankenhaus arbeiten möchte das rauchfrei ist.


Anmerkungen:
Himmelschreiend,
Herr ärztl. Direktor Krepler, Sie sind doch Arzt. Zuerst dauerte es Jahre, bis wir das Klinikum-Restaurant rauchfrei bekamen, und dann werden Nichtraucher mit giftigem Tabakrauch in den Ambulanzen/Stationen zwangsberaucht! Und bitte sagen Sie nicht, Sie hätten nie was gesehen. Der Raucher-Zustand in der Psychiatrie und den genannten Stationen ist "jedem Lehrmädchen" bekannt, seit Jahren.
Und die Verwaltungsdirektorin, ……, ach was, nützt eh nichts, hat vor lauter Korruptionsakten keine Zeit auf den tödlichen Tabakrauch und der Zwangsberauchung zu schauen. Wie bei den tausenden Wirten, welche die Strafen aus der Portokasse zahlen und weiterhin das Gesetz missachten!


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Name des Betriebs: AKH Wien Uniklinik für Psychiatrie u. Psychotherapie - Klinische Abt. für biologische Psychiatrie - Station 6a.
Postleitzahl / 1090 WIEN
Strasse / Hausnummer:  Währingergürtel 18-20
xDatum / Uhrzeit des Besuchs: 21.04.11, 13.30, 17.30
Kennzeichnung an der Eingangstuer:  nein
Anzahl der Raucher: 5
Anzahl der Nichtraucher:  Der große Rest der Patienten.
Sonstige Anmerkungen:   
In dieser Station befindet sich ganz offen eine große Sitzecke (etwa 15 Plätze) mit Aschenbechern und Zigarettenpackungen am Tisch und einige Patienten rauchen gemütlich. Das Pflegepersonal und Ärzte gehen vorbei und sagen nichts. Der Rauch zieht sich durch die ganze Station! Auch ein vorbeigehender Securitymitarbeiter schreitet nicht ein!
Da hat sich seit meinem letzten Besuch absolut nichts geändert. In einem Spital können doch keine wirtrschaftlichen Interessen gegen ein Rauchverbot bestehen - wenn nicht hier, wo geht es dann um die Gesundheit. Hier werden Kranke durch die Raucher noch weiter geschädigt. Und keiner unterbindet das.


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Name des Betriebs: AKH Wien Uniklinik für Psychiatrie u. Psychotherapie - Klinische Abt. für biologische Psychiatrie - Station 6a.
Postleitzahl / 1090 WIEN
Strasse / Hausnummer:  Währingergürtel 18-20
xDatum / Uhrzeit des Besuchs: 28.04.11, 17.15
Kennzeichnung an der Eingangstuer:  nein
Anzahl der Raucher: 6
Anzahl der Nichtraucher:  Der große Rest der Patienten.
Sonstige Anmerkungen:   
In dieser Station befindet sich ganz offen eine große Sitzecke (etwa 15 Plätze) mit Aschenbechern und Zigarettenpackungen am Tisch und einige Patienten und/oder Besucher rauchen gemütlich. Das Pflegepersonal und Ärzte gehen vorbei und sagen nichts. Eine Schwester war etwas vorher, rechts, in einer kleinen Kammer mit Waschmaschine und rauchte - bei offener Türe zum Gang ebenfalls. Der Rauch zieht sich durch die ganze Station!
Da klebt im  Übergang auf ebene 5 an der scheibe ein rauchverbotszeichen.es sind aber schwerer standaschenbecher aufgestellt - sicher vom spital und nicht von patienten . da ist man schon geselcht wenn man durchgeht!
Die Direktion hat scheinbar so viel Dreck am Stecken, siehe Medienberichte "Krepler ff.", dass solche Dauermissstände - kein Nichtraucherschutz in einem Krankenhaus - auch schon egal sind.
PatientInnen, Besucher, Ärzte teilen uns laufend Beschwerden über unhaltbare Zustände wegen Nichteinhaltung des Nichtraucherschutzes im AKH-Wien mit. Selbst Oberärzte wissen es, seien aber "machtlos".
Zudem hat die Verwaltungsdirektion schon in der vEingangshalle das Rauchverbot äußerst unüberlegt öffentlich gemacht, so als ob nur deutschsprechende Menschen vorbei gehen! Auch die "blauen AKH-Schilder" sind keinesfalls hilfreich, sondern kontraproduktiv; siehe Straßenverkehrsordnung!


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Name des Betriebs: AKH Wien Uniklinik für Psychiatrie u. Psychotherapie - Klinische Abt. für biologische Psychiatrie - Station 6a.
Postleitzahl / 1090 WIEN
Strasse / Hausnummer:  Währingergürtel 18-20
xDatum / Uhrzeit des Besuchs: 3.5.11, 17.00 + 18.00
Kennzeichnung an der Eingangstuer:  nein
Anzahl der Raucher: 4
Anzahl der Nichtraucher:  Der große Rest der Patienten.
Sonstige Anmerkungen:   
gleich wie oben
weiters:
Über eine bzw. zwei Brücken gelangt man zu diesen Gebäudeteil. Im "Brückenbereich" sind Sitzgelegenheiten aufgestellt, ein Rauchverbotszeichen angebracht.
Das gefiel der "Verwaltungsdirektion Kreppler" scheinbar nicht und so wurden hohe Standaschenbecher aufgestellt.


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Ich stelle hiermit den Antrag auf Zuerkennung einer Parteistellung
und ersuche fristgerechte Zustellung der Entscheidung!

Gemäß § 8 AVG u. w. bin ich als Partei einzustufen, da ich durch den Inhaber dieses Unternehmens vorsätzlich und gesetzwidrig einem gesundheitsschädlichen Tabakrauch („Passivrauchen“) ausgesetzt worden bin, ohne dass ich an diesen Örtlichkeiten - über 2 Jahre (1.1.2009) bzw. 6 Jahre (1.1.2005) nach Rechtskraft des Tabakgesetzes - damit hätte rechnen müssen.
Die im Tabakgesetz normierten Rauchverbote dienen dem Ziel des Schutzes der Nichtraucher vor Gefährdung ihrer Gesundheit durch das Passivrauchen. Nichtraucher sollen in ihrem „Recht auf rauchfreie Luft“ geschützt werden. Dieses Ziel liegt im öffentlichen Interesse (siehe VfGH 1.10.2009, B 776/09, u. w., und Erlass BM. Stöger 6/2010).
Durch den Verstoß gegen das Tabakgesetz wurde nicht nur ein Verwaltungsstraftatbestand begründet, sondern hat auch eine grob fahrlässige Gefährdung bzw. Schädigung meiner körperlichen Unversehrtheit stattgefunden. Passivrauchen ist eindeutig von der Wissenschaft als gesundheitsschädlich eingestuft worden. Diese Anschauung wird auch unter anderen vom Gesetzgeber, dem BM für Gesundheit, dem Verwaltungsgerichtshof und dem Verfassungsgerichtshof vertreten. Ich behalte mir daher zivilrechtliche Schadenersatzklagen gegen den von mir angezeigten Unternehmer vor.
Das Lokal/das öffentliche Gebäude ist laut Tabakgesetz ab sofort als Gesamtes RAUCHFREI zu führen, zumindest bis zur Beendigung eines evtl. Umbaues innerhalb des rechtlichen Rahmens lt. Tabakgesetz.
Es werden in Kürze Nachkontrollen durchgeführt. Sollte sich dabei noch nichts geändert haben, werden weitere Maßnahmen eingeleitet!
 

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Weitere Hinweise:

Es ist ein Gesamteindruck zu bilden, welcher Teil des Lokales übergeordnet ist.
Findet das Betreten durch den Raucherteil statt, ist dies ein wichtiges Indiz dafür, dass der Raucherbereich übergeordnet ist.
Der Nichtraucherraum eines Gastronomiebetriebes muss dem Raucherraum übergeordnet sein (z. B. Nichtraucher-Hauptraum mit Theke, gehobene Ausstattung, mindestens gleich viele Verabreichungsplätze), und dieser Nichtraucher-Hauptraum muss räumlich zum Raucherraum komplett abgetrennt sein.
Als Gast im Nichtraucherraum eines Gastronomiebetriebes kann ich davon ausgehen, dass die Türe zwischen Raucherraum und Nichtraucherraum geschlossen ist und nur zum Zwecke des Durchschreitens geöffnet wird. Ungesetzlich sind: Hauptraum (z. B. mit Theke) ist Raucherraum, zu den "Nichtraucherräumen" gibt es gar keine schließenden Türen, bzw. die Trenntüre steht andauernd offen, Verabreichungspolätze in der Mall werden den Nichtraucher-Verabreichungsplätzen zugerechnet.
Hierzu gibt es zig Entscheidungen!


           
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
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      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
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Anlagen

3124
A N Z E I G E N Österreich bis Ende 2012 / Hier Salzamt, ............!
« am: Mai 17, 2011, 01:43:04 Vormittag »
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von:
Gesendet: Freitag, 13. Mai 2011 09:51
An: post@volksanwaltschaft.gv.at; krebspatienten@gmail.com; post.bhpl@noel.gv.at; post.landnoe@noel.gv.at
Betreff:

.................
................
...............


An die
Volksanwaltschaft
Singerstraße
1010  Wien

2011 05 13

Beschwerde über BH St. Pölten, Hr. Blauensteiner und Frau Seiler

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich war soeben bei der Firma Raiffeisen Lagerhaus Neulengbach, Baumarkt, Untergeschoß und mußte im Verkaufsraum starken Tabakrauch feststellen. Auf meine Frage, ob hier geraucht werde, sagte mir der Verkäufer: "Nur im Vorraum, dort steht ohnehin der Aschenbecher".
Als ich mich beim Chef der Bauabteilung, Herrn Nardei, darüber beschwerte, drückte mir dieser die Wuchtel hinein, daß der Aschenbecher normalerweise draußen stehe und nur wegen des Regens im Vorraum sei.
Ich wollte diesen Tatbestand Herrn Blauensteiner und Frau Seiler von der BH St. Pölten anzeigen. Beide weigerten sich, die Anzeige aufzunehmen, obwohl ich heftigst darauf bestanden habe.
Ich müsse dies schriftlich tun oder auf die Polizei gehen.

Ich richte dieses Schreiben
1. an die BH St. Pölten wegen Nichteinhalten des Nichtraucherschutzes,
2. an die Volksanwaltschaft wegen der Weigerung der Beamten, die Anzeige aufzunehmen,
3. an das Amt der Niederösterreichischen Landesregierung wegen der Weigerung der Beamten, die Anzeige aufzunehmen und 4. an den Rauchersheriff

Mit freundlichen Grüßen

..........................

3125
Von: Erlacher Dietmar GMail [mailto:krebspatienten@gmail.com]
Gesendet: Dienstag, 17. Mai 2011 00:25
An: post@mba01.wien.gv.at; post@mdgb.wien.gv.at; stab@mdgb.wien.gv.at; post@md-p.wien.gv.at; michael.haeupl@wien.gv.at; sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at; karin.spacek@wien.gv.at; maria.vassilakou@gruene.at; sigrid.pilz@gruene.at; infopool@gruene.at; christine.marek@oevp-wien.at; Ingrid.korosec@wien.oevp.at
Cc: alois.stoeger@bmg.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; karlheinz.kopf@oevpklub.at; josef.cap@spoe.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; lh.puehringer@ooe.gv.at; gottfried@kneifel.at; kurt.gruenewald@gruene.at; erwin.rasinger@oevp.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; Peter.KAISER@ktn.gv.at; uwe.scheuch@ktn.gv.at; heinz.fischer@hofburg.at; michael.haeupl@wien.gv.at; sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; sabine.oberhauser@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at

Betreff: 1010/1080 - HILFE-Polizei! Kein Einzelfall, nur, wer zeigt die Polizei an, oder den Wirt im Gesundheitsministerium? Weiterleitung eines Verstoßes gegen das Tabakgesetz


1010/1080 Wien -  Wieder äußerst arge Meldung  eines wiederholten Verstoßes gegen das Rauchverbot

Viele hunderte Anzeigen, nur vom 1. Bezirk, in letzter Zeit!


Zur Information:

1) Fast alle Wirte, diese "Totschläger und Mörder", wurden zwischenzeitlich wieder und wieder angezeigt, umsonst!
2) Für das Planquadrat Innsbruck vor einem Monat, wurden eine Woche lang gutachterliche Befundaufnahmen von uns in Auftrag gegeben; rund 100 Anzeigen folgen, laut Vorberichte des Sachverständigen.
3) Für das Planquadrat Salzburg vor zwei Wochen, wurden eine Woche lang gutachterliche Befundaufnahmen von uns in Auftrag gegeben; rund 100 Anzeigen folgen, laut Vorberichte des Sachverständigen.
4) Ebenso in Linz, 250 gutachterliche Befundaufnahmen, mit Anzeigen in den nächsten 8 Tagen!

Ich verspreche Ihnen, wir werden in den nächsten 2 Wochen bundesweit wieder rund 500 Lokale anzeigen, über unsere Stützpunkte in Innsbruck, Linz, Wien und Graz.

Schmeißt endlich dieses todbringende "Raucherschutzgesetz" - und

sorgt endlich für generell rauchfreie Lokale und öffentliche Gebäude!


31.Mai, Weltnichtrauchertag: http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=629.msg2679#msg2679

BM. Stöger: http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=574.msg2697#msg2697


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Name des Betriebs: Polizeikommissariat Josefstadt
Postleitzahl / Ort: 1080 Wien Straße / Hausnummer: Fuhrmannsgasse 5
Datum / Uhrzeit des Besuchs: 16.05.2011 um 09:55 Anzahl der Raucher: 1
Kurze Sachverhaltsdarstellung:
Im Zimmer 03.1.02 (Amtsarzt) wird während der Parteienverkehrsstunden geraucht.
Am Schreibtisch steht ein Aschenbecher mit einer ausgedrückten Zigarettenkippe.
Der Raum ist verraucht, sowohl Besucher als auch Mitarbeiter werden geschädigt.


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Falls unzuständig für die Strafverfolgung, ersuchen wir um sofortige, richtige Weiterleitung! Danke!

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Herr Bürgermeister,
Frau Gesundheitsstadtrat!

Diese und ähnliche Anzeigen bekamen Sie in 2 Jahren ein paar tausend Stück, abschriftlich!
So lange nicht Sie oder Ihre Angehörigen Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall etc. durch Tabakrauch bekommen, stört Sie scheinbar der Nicht-Nichtraucherschutz bei rund 75 % der Lokalen überhaupt nicht!


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Weitere Hinweise:

Es ist ein Gesamteindruck zu bilden, welcher Teil des Lokales übergeordnet ist.
Findet das Betreten durch den Raucherteil statt, ist dies ein wichtiges Indiz dafür, dass der Raucherbereich übergeordnet ist.
Der Nichtraucherraum eines Gastronomiebetriebes muss dem Raucherraum übergeordnet sein (z. B. Nichtraucher-Hauptraum mit Theke, gehobene Ausstattung, mindestens gleich viele Verabreichungsplätze), und dieser Nichtraucher-Hauptraum muss räumlich zum Raucherraum komplett abgetrennt sein.
Als Gast im Nichtraucherraum eines Gastronomiebetriebes kann ich davon ausgehen, dass die Türe zwischen Raucherraum und Nichtraucherraum geschlossen ist und nur zum Zwecke des Durchschreitens geöffnet wird. Ungesetzlich sind: Hauptraum (z. B. mit Theke) ist Raucherraum, zu den "Nichtraucherräumen" gibt es gar keine schließenden Türen, bzw. die Trenntüre steht andauernd offen, Verabreichungspolätze in der Mall werden den Nichtraucher-Verabreichungsplätzen zugerechnet.
Hierzu gibt es zig Entscheidungen!


Dietmar Erlacher, Krebspatient


                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann


Abschriften unter Bcc

Anlagen

3126

B8Dx

Von: Krebspatient-Krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Montag, 16. Mai 2011 21:11
An: [b]alois.stoeger@bmg.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at[/b]
Cc: 'barbara.prammer@parlament.gv.at'; 'werner.faymann@bka.gv.at'; 'michael.spindelegger@oevp.at'; 'reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at'; 'karlheinz.kopf@oevpklub.at'; 'josef.cap@spoe.at'; 'eva.glawischnig-piesczek@gruene.at'; 'laszlo.andor@ec.europa.eu'; 'john.dalli@ec.europa.eu'; 'lh.puehringer@ooe.gv.at'; 'gottfried@kneifel.at'; 'kurt.gruenewald@gruene.at'; 'erwin.rasinger@oevp.at'; 'eva.glawischnig-piesczek@gruene.at'; 'Peter.KAISER@ktn.gv.at'; 'uwe.scheuch@ktn.gv.at'; 'heinz.fischer@hofburg.at'; 'michael.haeupl@wien.gv.at'; 'sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at'; 'ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at'; 'sabine.oberhauser@spoe.at'; 'gabriele.kotzegger@spoe.at'
Betreff: Wissen Sie, dass am 31. Mai Weltnichtrauchertag ist?
Wichtigkeit: Hoch


Wissen Sie, dass am 31. Mai Weltnichtrauchertag ist?
Wenn ja, wissen Sie auch das Thema? Aber wahrscheinlich wollen Sie es gar nicht hören!
Daher gleich die Frage: Hat Österreich die WHO-Vereinbarung unterschrieben?
Wann, und wann wurde dies den Medien/der Bevölkerung bekannt gegeben?
Und die Millionenfrage:
Wann hat das BMfG diese Vereinbarung umgesetzt?



WHO-Rahmenabkommen zur Eindämmung des Tabakgebrauchs (FCTC)
Das Thema der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum diesjährigen Welt-Nichtrauchertag lautet „The WHO Frame Work Convention on Tobacco Control“ (WHO FCTC).
FCTC ist das weltweit weitreichendste Instrument zur Tabakkontrolle und der erste internationale Vertrag, der je unter der Federführung der WHO abgeschlossen wurde. Dem Abkommen, das seit 2005 in Kraft ist, sind bereits 170 Länder beigetreten. Der Welt-Nichtrauchertag 2011 will die internationale Bedeutung des Abkommens hervorheben und die Motivation der Vertragspartner stärken, die Inhalte der Vereinbarung in ihren Ländern umzusetzen.
In diesem Jahr werden weltweit mehr als 5 Millionen Menschen an den durch Tabakkonsum bedingten Krankheiten sterben (Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Atemwegserkrankungen u.a.). Das beinhaltet noch nicht die 600.000 Menschen, die ebenfalls in diesem Jahr durch Passivrauchen sterben werden – davon mehr als ein Viertel Kinder. Die jährliche tabakbedingte Sterberate könnte nach Schätzungen der WHO bis zum Jahr 2030 auf 8 Millionen ansteigen. Während Tabak im 20sten Jahrhundert 100 Millionen Todesfälle verursacht hat, könnten von diesem Schicksal im 21sten Jahrhundert 1 Milliarde Menschen betroffen sein.
Alle Staaten, die FCTC unterzeichnet haben, gehen rechtliche Verpflichtungen ein. Diese sind u.a.:
    Schutz vor Einflussnahme der Tabakindustrie auf die Gesundheitspolitik
    Steuerliche Maßnahmen zur Reduzierung des Tabakkonsums
    Schutz vor Passivrauchen
    Umfassendes Verbot von Tabakwerbung und Tabaksponsoring
    Maßnahmen zur Förderung des Rauchstopps und zur Behandlung der Tabakabhängigkeit
Die zentrale Botschaft der WHO-Kampagne zum Welt-Nichtrauchertag lautet:
Die Vertragsparteien sind aufgerufen, das Abkommen vollständig umzusetzen, um heutige und künftige Generationen vor den verheerenden gesundheitlichen, sozialen, ökologischen und ökonomischen Folgen des Tabakkonsums und des Passivrauchens zu schützen. Das Potential des Abkommens ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft, es gibt für die Vertragsparteien noch viel zu tun.
Zum Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai und während des gesamten Jahres 2011 wird die WHO die Vertragsländer dazu drängen, die Umsetzung von FCTC an die erste Stelle ihrer Anstrengungen zur Tabakprävention zu stellen.
Weitere Informationen zum World No Tobacco Day 2011:  „WHO’s Tobacco Free Initiative“


Sicher hat das BMfG
Plakate und Folder zum 31.5.2011 gedruckt, wird eine Pressekonferenz, im Rahmen einer großen Veranstaltung im Saal des BMfG durchführen, oder?
Was?
Nichts dergleichen!
Warum?
Ach, weil lt. BM. Stöger der Lobbyismus so stark ist, oder?


Sehen Sie mal über den Lobbyisten-Tellerrand:
http://www.abnr.de/files/bestellformular_weltnichtrauchertag.pdf
und
http://www.abnr.de/files/plakat_wnrt2011_gross.jpg


"Aber bei uns in Bagdad", hat man früher gesagt, besser: "Bei uns, im Aschenbecher Europas!"


Dietmar Erlacher, Krebspatient
Leiter der Initiative für generell rauchfreie Lokale und öffentliche Gebäude



            
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      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
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           Dietmar Erlacher, Bundesobmann



3127

Fachleute kritisieren Österreich    

http://sciencev1.orf.at/news/13585.html

 
        2,3 Millionen Österreicher rauchen. Fast 1,3 Millionen von ihnen wollen die Glimmstängel beiseite legen. Doch während in vielen Ländern entschiedene Maßnahmen gegen den Tabakkonsum ergriffen werden, bemängeln österreichische Fachleute die Passivität der heimischen Politik.    
         
      
      
   
      "Traurig, aber wahr: In der gesundheitspolitischen Kontrolle des Tabakproblems ist Österreich eines der Schlusslichter - und das, obwohl die wissenschaftliche Forschung und die Therapie weltweit beispielgebend sind", heißt es in einem Positionspapier des österreichischen "Nikotin-Instituts" anlässlich des Welt-Nichtrauchertags (31.Mai) der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
   ...       
   Welt-Nichtrauchertag
Am 31.Mai wird der Welt-Nichtrauchertag begangen. Er soll weltweit das öffentliche Bewusstsein für die durch das Rauchen bedingten Gesundheitsschäden schärfen.    
      ...    
         
   Forschung erstklassig    
      
   
      Michael Kunze, Vorstand des Instituts für Sozialmedizin der Universität Wien, und federführender Proponent des
Nikotin-Instituts in Wien, gegenüber der APA: "Der US-Experte Prof. John Hughes und der schwedische Fachmann Prof. Karl Fagerström haben beide nach einer Evaluation unsere Einrichtungen als 'Nummer 1' in Kontinentaleuropa bezeichnet."

Doch Kunze will nicht nur Wissenschaft rund
um das Rauchen betreiben, sondern fordert vor allem gesundheitspolitische Maßnahmen zur Zurückdrängung des Tabakproblems.

Bereits vor vielen Jahren hat Kunze nachgewiesen, dass jede Zigarettenpreiserhöhung eine Verringerung des Tabakkonsums bringt. Er fordert auch harte Maßnahmen gegen die Tabakwerbung.
   ...       
   Nikotinvergiftung
Nikotin ist ein starkes Gift. Es greift das gesamte Gefäß- und Nervensystem an. Durch den Nikotinkonsum wird unter anderem die Herztätigkeit beschleunigt, die Blutgefäße verengen sich und somit wird das Durchblutungssystem gestört. Viele Organe werden ungenügend mit Sauerstoff versorgt. Die schwer wiegendsten gesundheitlichen Folgen für starke Raucher sind chronische Bronchitis, Raucherbein und Lungenkrebs.    
      ...    
         
   Politik versagt bei Kampf gegen Tabak    
      
   
      Deshalb formulierten die Spezialisten des "Nikotin-Instituts" in ihrem Positionspapier: "Umso bedauerlicher stimmt es, dass gerade in Österreich kein gesellschaftlicher und politischer Konsens zur Bekämpfung des Tabakkonsums herbeizuführen ist.

Auf jeden kleinsten diesbezüglichen Versuch (Stichwort Werbeverbot für Zigaretten, Hinweise auf die Gesundheitsgefährdung durch Rauchen) folgt die aggressive Antwort der dadurch vermeintlich 'gefährdeten' Wirtschaftsbetriebe."
         
   Tabakmonopol bringt Geld    
      
   
      Kunze ergänzte dazu im Gespräch mit der APA: "Im Grunde steckt dahinter, dass man den Verkauf der ATW (Austria Tabak, Anm.) nicht gefährden will." Das sei derzeit das Hauptmotiv, warum die Politik nicht härter gegen den Tabakkonsum in Österreich vorgehe.
         
   Immer jüngere Lungenkrebs-Tote    
      
   
      Die Konsequenzen sind für den Sozialmediziner erschütternd: "Am besten sieht man das am Lungenkarzinom. Die Betroffenen erkranken in einem immer jüngeren Alter. Das Sterbealter der Männer, die diese Krankheit in Österreich bekommen, sinkt."

Längere "Rauchkarrieren" - das gilt zunehmend auch für Frauen - bewirken eine Veränderung bei den Folgeerkrankungen des Zigarettenrauchens: chronisch obstruktive Lungenerkrankung und Lungenkrebs treten früher auf und führen früher zu Invalidität bzw. Tod.
   ...       
   Tabakrauch, ein giftiges Gemisch
Im Tabakrauch finden sich neben Nikotin und Teerstoffen noch Kohlenmonoxide und über 1000 weitere chemische Substanzen. 20 bis 80 Prozent dieser Stoffe dringen tief in die Lungen ein und werden unterschiedlich vom Menschen eingelagert oder abgebaut. Im Laufe eines Raucherlebens bekommt die Lunge durch die Teerstoffe die typisch schwarzen Flecke. Bei täglich 20 Zigaretten legen sich pro Jahr etwa eine Tasse Teerstoffe in der Lunge ab.    
   ->   Mehr zur Sucht, den Folgen und den Aufhören auf netdoktor.de    
      ...    
         
   Reine Aufklärung zu wenig    
      
   
      Aufklärungsarbeit über die Gefahren des Rauchens allein ist den Fachleuten vom österreichischen Nikotin-Institut jedenfalls zu wenig.

Die Fachleute in ihrem Positionspapier: "Allgemeine Maßnahmen wie gesundheitliche Aufklärung erreichen in erster Linie diejenigen Tabakkonsumenten, die wenig abhängig und wenig schadstoffbelastet sind - gerade diejenigen also, die auch ohne fremde Hilfe aufhören können."
         
   ''Man kann jedem Raucher helfen''    
      
   
      Stattdessen sollte laut den Experten eine andere Strategie gewählt werden: "Es geht um die Behandlung der extrem abhängigen Raucher, und zwar mit allen medikamentösen und nicht-medikamentösen Methoden. Die eigenen Forschungsergebnisse lassen erkennen: Man kann grundsätzlich jedem Raucher helfen, der mitarbeiten will."
         
   Ausreichende Finanzierung essentiell    
      
   
      Dazu sei laut den Medizinern auch eine Finanzierung ausreichender Diagnose- und Behandlungskapazitäten notwendig: "Die Finanzierung der diagnostischen und therapeutischen Leistungen wird in Zukunft durch die entsprechenden Versicherungsträger erfolgen müssen.
   ...       
   Was ist Lungenkrebs?
Lungenkrebs ist weltweit der häufigste Tumor beim Menschen und kann sich aus allen Gewebsbestandteilen der Bronchien und des Lungengewebes entwickeln. Rauchen ist in zirka 85 Prozent der Fälle die Ursache für die Entstehung dieser Erkrankung, die in den letzten 50 Jahren rasant zugenommen hat. Lungenkrebs tritt am häufigsten zwischen dem 65. und 70. Lebensjahr auf. Rund fünf Prozent der Betroffenen sind unter 40 Jahre alt. Das Bronchialkarzinom ist die häufigste Krebsform bei Männern. Da immer mehr Frauen rauchen, steigt die Anzahl der weiblichen Erkrankten auch hier schnell.    
   ->   Mehr zu Lungenkrebs auf netdoktor.de    
      ...    
         
   ''Betreuung muss individuell sein''    
      
   
      In den vergangenen Jahren haben sich allerdings die medizinischen Betreuungsmöglichkeiten für Nikotinabhängie verbessert. Der Sozialmediziner: "Die Betreuung sollte individuell geschehen. Mit dem so genannten Fagerström-Test (Fragebogen, Anm.) lässt sich leicht der Grad der Abhängigkeit bestimmen.

Durch die Messung des Kohlenmonoxids in der ausgeatmeten Luft bekommt man einen Hinweis auf das Ausmaß des Zigarettenkonsums." An Hand dieser Informationen lässt sich dann die richtige Therapie wählen.
         
   Rückfälle immer möglich    
      
   
      "Wir werden in Zukunft die Nikotinersatzmittel wahrscheinlich höher dosieren müssen. Im Bedarfsfall verwenden wir in Kombination damit Bupropion ("Pille" gegen Nikotin-Gier, Anm.)", so Kunze. Hinzu kommt psychologische Hilfe. Auch bei Rückfällen sollte nicht aufgegeben werden. Die sind nämlich bei Abhängigkeitserkrankungen jederzeit möglich.

(APA/red)
   ->   Mehr zum Nikotininstitut in Wien
   ->   Nikotin-Institut Wien
 

3128
So lassen sich Jugendliche vom Rauchen abhalten

Nach dem jüngsten Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung raucht etwa jeder dritte Erwachsene. Pro Jahr sterben bundesweit 140.000 Menschen vorzeitig an den Folgen des Rauchens. Die WHO hält schonungslose Aufklärung für den richtigen Weg und setzt auf abschreckende Bilder auf Zigarettenschachteln.

Abschreckende Motive auf Zigarettenschachteln

    Foto: AP Vorher-nachher-Vergleich: So könnten die Schockfotos aussehen, die die deutschen Raucher zum umdenken bewegen sollen.

„Meine erste Zigarette habe ich im Gebüsch gefunden und dann geraucht, weil ich erwachsen wirken wollte.“ Leise schildert der an Lungenkrebs erkrankte Andreas Köpke seinen jungen Zuhörern im Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) in Hamburg, wie er als 15-Jähriger zum Kettenraucher wurde. Heute ist Köpke 41 Jahre alt. „Aber ich fühle mich wie 70 oder 80“, erklärt der Handwerker den 9- bis 13-jährigen Schülern. Sein Krebs hat gestreut, Wirbel mussten versteift werden und jetzt die Chemo: „Ich fühle mich unglaublich müde.“

    Foto: pa Zigaretten sind gefährlich - und haben eine magische Anziehungskraft auf nun schonungslos aufklären

„Nichtrauchen ist cool“ heißt das Projekt am UKE, mit dem Ärzte Kinder in den vierten bis siebten Klassen vom Rauchen abhalten wollen auch mit einer Spiegelung einer Lunge, die den Krebs ebenso drastisch zeigt wie Teerbrocken im schleimigen Sekret. „Das ist das, was die Raucher morgens aushusten“, sagt Prof. Eckart Laack, Mitinitiator des Projekts, den stöhnenden Kindern im Hörsaal. Ärzte und Patienten haben auf diese Weise bereits mehr als 32.000 Schüler aus Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen vor den tödlichen Gefahren des Tabaks gewarnt.

Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält schonungslose Aufklärung für den richtigen Weg. Sie hat den Weltnichtrauchertag am 31. Mai daher unter das Motto „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ gestellt. Pro Jahr sterben bundesweit 140.000 Menschen vorzeitig an den Folgen des Rauchens, zum Beispiel an Herzinfarkt und Schlaganfall. 3300 sind Opfer des Passivrauchens.

Laack erklärt die Statistik seinen jungen Zuhörern in klaren Worten: „Jeden Tag sterben in Deutschland 400 Menschen an den Folgen des Rauchens. Das ist so, als ob täglich ein großes Passagierflugzeug abstürzt.“ Dass Raucher irgendwie anders sind, wissen die Schüler: „Die riechen oft komisch“ oder „Sie sind faltiger“. Aber dass im Zigarettenrauch mindestens 70 krebserregende Stoffe stecken, nur einer von zehn Lungenkrebs-Kranken überlebt und der Konsum einer Wasserpfeife dem Rauchen von 100 filterlosen Zigaretten entspricht all dies lässt die Schüler verstummen oder „Oh Gott!“ rufen.

Ähnliche Projekte gibt es auch in Heidelberg, in Kaiserslautern und in der Nähe von Bonn. Bilder von Raucherbeinen und verstopften Arterien, Tumore in Großaufnahme wie verarbeiten die Kinder solche Eindrücke? „Nur wenige Schüler haben bei den Veranstaltungen, die wir jeden Donnerstag seit vier Jahren anbieten, den Saal verlassen“, berichtet Laack. Wichtig ist nach Ansicht des Arztes aber eine ausreichende Vor- und Nachbereitung in der Schule.

„Der Besuch einer Klinik und die Schilderungen der Patienten sind kein Schock, sondern ein natürlicher Vorgang des Lebens. Das regt zum Nachdenken an“, meint auch Martina Pötschke-Langer vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Die Aufklärung müsse auch so früh beginnen. Denn von den 12- bis 17-Jährigen griffen im Jahr 2008 bereits etwa 15 Prozent zur Zigarette. „Im Jahr 2001 waren es sogar 28 Prozent“, berichtet die Expertin. Ursache für den Rückgang sei unter anderem, dass das Rauchen teurer geworden ist.

Im Umgang mit dem schwer kranken Andreas Köpke zeigen die Kinder keine Berührungsängste und wollen von ihm zum Beispiel wissen, ob Freunde nach seiner Krebsdiagnose auch mit dem Rauchen aufgehört haben und ob der Tabak-Qualm eigentlich im Hals brennt. Geduldig und sanft beantwortet Köpke alle Fragen. Nur zum Schluss appelliert er im ernsten Ton an die Schüler: „Fangt bloß nicht mit dem Rauchen an! Es schmeckt nicht, es kostet viel und es ruiniert eure Gesundheit.“

3129


http://www.abnr.de/files/bestellformular_weltnichtrauchertag.pdf



siehe auch

http://www.abnr.de/files/plakat_wnrt2011_gross.jpg

was man teils überkleben/überdrucken könnte,

denn von unserem BMfG gibt es sicher nichts!




3131

Zum Weltnichtrauchertag

Zehn Irrtümer übers Rauchen

...dazu Tipps, wie Sie endlich Nichtraucher werden

http://www.bild.de/ratgeber/gesund-fit/rauchen/weltnichtrauchertag-tipps-um-nichtraucher-zu-werden-12663278.bild.html

3132
Deutschland / Deutschland, Kontrollen und Strafen sind notwendig!
« am: Mai 16, 2011, 21:41:15 Nachmittag »
Nichtraucherplätze
Ärztepräsident wirft Gastronomie-Verband Täuschung vor

Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, fordert die Politik auf, beim Nichtraucherschutz nicht auf halbem Wege stehen zu bleiben. Ein Rauchverbot dürfe sich nicht auf öffentliche Gebäude beschränken, sondern sei auch in Gaststätten unabdingbar, sagte Hoppe dem Berliner "Tagesspiegel". Damit reagierte er auf die Äußerung von Verbraucherminister Horst Seehofer, dass man Nichtraucher in öffentlichen Räumen dringend schützen, über Rauchverbote in Restaurants aber noch diskutieren müsse. Scharfe Kritik übte Hoppe auch am Hotel- und Gaststättenverband. Mit seinen bisher gelieferten Zahlen über angeblich vorhandene Nichtraucherplätze in Gaststätten tue der Verband so, als habe er dem Nichtraucherschutz einen Dienst erwiesen.

Tatsächlich gebe es keinen Nachweis, dass die Zielvereinbarung erfüllt sei, wonach bis März diesen Jahres 30 Prozent der Gaststätten mindestens 30 Prozent Nichtraucherplätze anbieten müssen. Der Verband habe nur ganz wenige Betriebe befragt, und deren Angaben seien nicht kontrolliert worden. Die gelieferten Zahlen seien "Makulatur". Außerdem brächten Nichtraucherplätze gar nichts, wenn sie nicht räumlich abgetrennt seien.

3133
Gesundheit / Kinder durch Passivrauchen ihrer Eltern gefährdet
« am: Mai 16, 2011, 21:39:14 Nachmittag »
Wissenschaft

Kinder durch Passivrauchen ihrer Eltern gefährdet

Kinder, bei denen ein Elternteil raucht, weisen um 50 Prozent erhöhte oxidative Stresswerte im Blut auf. Das berichten die beiden österreichischen Mediziner Anthony Oguogho und Heidemarie Pilz. Die Forscher haben im Labor die oxidative Veränderung bei 158 Kindern im Alter zwischen drei und 15 Jahren nachgewiesen. Dabei entdeckten sie, dass bei Eltern, die beide zusammen mehr als 40 Zigaretten täglich rauchten, der 8-epi-PGF2alpha-Wert der Kinder um 130 Prozent höher als bei Nichtrauchern lag. Die erhöhten Werte waren nicht abhängig vom Alter und dem Geschlecht der Kinder. Nach Angaben der Wissenschaftler sind in West-Europa und in den USA fast die Hälfte aller Kinder Zigarettenrauch ausgesetzt.

Auch eine japanische Studie beschäftigt sich mit dem so genannten Passivrauchen bei Kindern: Die Antioxidantien und deren Abwehreffekte werden durch Zigarettenrauch ausgeschaltet. Besonders die Endothel-Schicht an den Arterienwänden wird dadurch beschädigt. Diese Dysfunktionen sind ein früher Hinweis auf Atherosklerose. Und diese wiederum steht mit Herzerkrankungen und Schlaganfällen in engem Zusammenhang. Zigarettenrauch wird auch mit der Bildung so genannter freier Radikale in gesunden Kindern in Zusammenhang gebracht. Nach der japanischen Studie erhöht sich die Zahl der freien Radikale signifikant durch Zigarettenrauch. Die freien Radikale erhöhen den oxidativen Stress.

Die Wissenschaftler haben auch entdeckt, dass der Zigarettenkonsum der Mutter eher zur Bildung erhöhter 8-epi-PGF2alpha- Werte beitrug. Die Forscher führen diese Tatsache auf den engeren Kontakt zwischen den Müttern und Kindern zurück.

3134
Gesundheit / Passivrauchen kann tödlich sein, Christiane Hörbiger
« am: Mai 16, 2011, 21:38:22 Nachmittag »
Gift-Cocktail

Passivrauchen für Kinder und Ungeborene besonders schädlich

Ungeborene und Kinder sind besonders stark durch Passivrauchen gefährdet. Werdende Mütter sollten daher während der Schwangerschaft gar nicht rauchen, und Kinder sollten sich grundsätzlich nicht in verrauchten Räumen aufhalten, warnt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Je mehr eine Schwangere zum Beispiel rauche, desto stärker würden die Wachstumsstörungen des Kindes. Das Risiko von Fehl- und Totgeburten, plötzlichem Kindstod und Fehlbildungen wie Lippen-Gaumenspalten sei ebenfalls höher.

Neue Informationsbroschüren für Schwangere, Gynäkologen, Hebammen und Eltern sollen die massiven gesundheitlichen Auswirkungen des Tabakkonsums für ungeborene und geborene Kinder verringern. Eltern sollten wissen, dass Kinder in einem verqualmten Raum pro Stunde so viele Giftstoffe einatmen, als ob sie selbst eine Zigarette rauchen würden, meint BZgA-Direktorin Elisabeth Pott.

Raucht die werdende Mutter während der Schwangerschaft, gibt es für das ungeborene Kind kein Entrinnen vor den schädlichen Folgen des Nikotinkonsums. Zigarettenrauch ist ein chemischer Cocktail von ca. 4.000 verschiedenen chemischen Substanzen, von denen zahlreiche eine giftige Wirkung haben und etwa 40 nachweislich Krebs auslösen. Durch die Versorgung über die Plazenta und die Nabelschnur erreichen Giftstoffe auch das ungeborene Kind. So können zum Beispiel krebserregende Substanzen in den Organismus des ungeborenen Kindes gelangen und die gesundheitliche Entwicklung des Ungeborenen stören. Das von der werdenden Mutter mit dem Zigarettenrauch eingeatmete Kohlenmonoxid führt beim Embryo zu einer zu geringen Versorgung mit Sauerstoff, wodurch die körperliche Entwicklung beeinträchtigt wird.

Rauchen während der Schwangerschaft beeinflusst auch das Längenwachstum der Kinder im Mutterleib ungünstig, so die BZgA. Kinder von Raucherinnen haben ein geringeres Geburtsgewicht und einen kleineren Kopfumfang, wobei das Ausmaß dieser Wachstumsstörungen mit der Zahl der während der Schwangerschaft gerauchten Zigaretten steigt. Als Folge des Rauchens wird auch die vorgeburtliche Entwicklung der Lunge beeinträchtigt, so dass eine verminderte Lungenfunktion bei den Neugeborenen nachweisbar ist. Durch die Passivrauchbelastung im Mutterleib können bei den Kindern körperliche Fehlbildungen, wie z.B. Lippen-Gaumenspalten, entstehen. Darüber hinaus nimmt das Risiko für Fehl- oder Totgeburten sowie für den Plötzlichen Kindstod deutlich zu, wenn während der Schwangerschaft geraucht wird.

Passivrauch bedroht vor allem die Gesundheit von Kindern. So sind stark krebserregende Stoffe aus der Gruppe der Nitrosamine in der Tabakrauch verunreinigten Innenraumluft um bis zu hundertmal stärker konzentriert als im so genannten Hauptstromrauch - dem Rauch, den die Raucher selber einatmen. Der Giftstoff Ammoniak ist sogar bis zum Hundertsiebzigfachen stärker im Zigarettenqualm der Raumluft konzentriert als im inhalierten Zigarettenrauch. Besonders kleine Kinder sind durch die Folgen des Passivrauchens gefährdet. Ihre körperliche Entwicklung ist bei weitem noch nicht ausgreift, so dass ihr Körper anfälliger für die Giftstoffe des Zigarettenrauchs ist. Außerdem nehmen Kleinkinder in Relation zu ihrem Körpergewicht mehr Atemluft auf als Erwachsene mit der Folge, dass sie im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht auch deutlich mehr giftige Substanzen aufnehmen als Erwachsene.

3135
Weltnichtrauchertag

Krebsforscher fordern Verbot von "Kinderpackungen" für Zigaretten

Zum Schutz von Kindern und Jugendlichen haben das Deutsche Krebsforschungszentrum, die Deutsche Krebshilfe, die Deutsche Krebsgesellschaft und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) ein Verbot neuer Minipackungen für Zigaretten gefordert. Die Hürde, Zigaretten zu kaufen, werde durch die neuen Packungen gerade für Kinder und Jugendliche noch niedriger, so die vier Organisationen in einer gemeinsamen Erklärung zum Weltnichtrauchertag am Samstag.

Zigaretten in Minipackungen stellten die Antwort der Tabakkonzerne auf die geplanten Tabaksteuererhöhungen dar. Da zu erwarten sei, dass vor allem Kinder und Jugendliche durch einen Preisanstieg bei Zigaretten weniger rauchen würden, beugten die Konzerne schon einmal vor: Die Einführung von Zigarettenpackungen mit nur 10 Zigaretten lasse den Preis erschwinglich erscheinen ? die Preishürde von Normalpackungen werde dadurch überwunden.

Erfahrungen in Ländern mit "Kinderpackungen" zeigten, dass die Minipackungen sich vor allem bei Kindern und Jugendlichen großer Beliebtheit erfreuten. Die auf der Weltgesundheitskonferenz gerade verabschiedete Rahmenkonvention zur Tabakkontrolle enthält in Artikel 16,3 die Aufforderung, den Zigarettenverkauf in Kleinpackungen zu verbieten, da diese "die Erschwinglichkeit des Produktes für Minderjährige erhöht". Deutschland hat dieser Rahmenkonvention zugestimmt.

Nach einem Bericht der Weltbank sind Preiserhöhungen ein besonders wirksames Mittel zur Senkung des Tabakkonsums. Das Deutsche Krebsforschungszentrum hat jetzt die deutsche Ausgabe des Berichtes "Der Tabakepidemie Einhalt gebieten. Regierungen und wirtschaftliche Aspekte der Tabakkontrolle" herausgegeben. Er ist zu beziehen über who-cc@dkfz.de.



Auswahl an Beiträgen zu den Stichworten:

http://www.ngo-online.de/2003/05/30/weltnichtrauchertag/

    Gesundheit  
    Deutsche Krebshilfe zeichnet Betriebe für Nichtraucherschutz aus

    Europawoche gegen den Krebs  
    Jedes zweite Kind lebt in einem Raucherhaushalt

    Kinderkrebsregister widerlegt sich selbst  
    In AKW-Nähe 60% erhöhte Krebsrate und 120% erhöhtes Leukämierisiko für Kinder

    Gift-Cocktail  
    Passivrauchen für Kinder und Ungeborene besonders schädlich

    Gesundheit  
    Auch UVA-Strahlung kann Krebs verursachen

    "Offenbar erhebliche Mittelveruntreuungen"  
    DZI entzieht "Förderkreis Krebskranke Kinder" das Spendensiegel

    Wissenschaft  
    Kinder durch Passivrauchen ihrer Eltern gefährdet

    Nichtraucherplätze  
    Ärztepräsident wirft Gastronomie-Verband Täuschung vor

    Kinderkrebs um Atomkraftwerke  
    Umweltminister Gabriel soll Risikovorsorge gewährleisten

    Gesundheit  
    Mehr Kinder medizinisch unterversorgt

    Lungenkrebs  
    Mehr als 40.000 sterben jährlich an typischen Raucherkrankheiten

    Jedes 12. Kind stirbt unter fünf Jahren  
    Gesunde Kinder mit guter Schulbildung sind Motor der Staaten

    Rauchen  
    Große Gefahr auch für Passivraucher

    Problem dicke Kinder  
    Übergewicht ist das größte Gesundheitsrisiko der Wohlstandsgesellschaft

    Gesundheitsrisiko Phthalate  
    Unfruchtbare Männer? - Kinder nehmen viele hormonell wirksamen Stoffe auf