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Nachrichten - admin

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Anmerkung:

Von militantem Raucher, über Trafikant, Tabakgroßhändler, Wirt, Kämmerer, Bestattungsunternehmer, FPÖ-ler etc., ist viel möglich,

jedenfalls ein zustimmender Vernichter der Volksgesundheit,

eher ohne Kinder und Enkel und nicht bereit, nächsten Samstag/Sonntag Klinik-Besuchsdienst bei den Tabak-Lungenkrebskranken zu machen!


Und was der alles hat und macht:

http://www.alles-tabak.net/catago/Tabak/FE/Textmodul/sublink?shortcut=;tex_id=0000006a-00000010;menuactive=0000006a-00000002;submenuactive=subsubmenu%3D-1&sessiontest=fd13c44904f14362e4c06cc60f784b50

oder

http://www.atmedia.at/best-heads/Helmut%20Spreitzer/7739/

aha, danke:
Helmut Spreitzer - atmedia.at
Herr Helmut Spreitzer. Agenturleiter corporate.media · Mediengestaltung. Adresse: Berggasse 33. Ort: 2391 Kaltenleutgeben | Niederösterreich ...


Impressum
Medieninhaber und Herausgeber: Helmut Spreitzer, Berggasse 33, 2391 Kaltenleutgeben, Tel.: 0680 237 90 42
Redaktion: info@allestabak.net
Verkauf: sales@allestabak.net
Grundlegende Richtung:
www.alles-tabak.net versteht sich als branchenspezifisches Internetportal, das einerseits einer breiten Schicht Interessierter ab 18 Jahren frei zugänglich ist, andererseits über einen geschlossenen Bereich verfügt, in dem ausschließlich wichtige und nützliche Informationen für die im Tabakhandel tätigen Personen gebündelt werden.
www.alles-tabak.net ist ein von Parteien und Interessensgruppen unabhängiger Online-Informationsdienst für die österreichische (und internationale) Tabakwirtschaft.



Alles Tabak oder net?
Utl.: Unter www.alles-tabak.net ist seit kurzem ein neuer Informationsdienst für die Tabakwarenwirtschaft online

   Wien (OTS) - Ob Raucher oder Nichtraucher - wer meint, nicht
objektiv genug über die Fakten informiert zu werden, der hat jetzt
eine neue Plattform: www.alles-tabak.net. Helmut Spreitzer, der
Gründer und Betreiber, freier Fachjournalist, zu den Überlegungen
hinter dieser Initiative: "Es ist mir aufgefallen, wie einseitig die
öffentliche Kommunikation mit dem Thema Rauchen und Rauchverbote
umgeht. Dagegen wollte ich eine Plattform stellen, die das Rauchen
nicht "gesund schreiben" will, wobei es aber doch um die faire
Darstellung der Gegebenheiten geht."

Einheitspackungen ändern Rauchverhalten nicht

   Die Plattform ist zweigeteilt. Ein öffentlicher, frei zugänglicher
Teil, der derzeit u.a. Themen wie Zigaretten-Schmuggel, die
Rauchverbotsdiskussion in der Gastronomie sowie der Überarbeitung der
Tabakprodukterichtlinie durch die EU (Stichwort: Einheitspackungen)
umfasst. Wußten Sie übrigens, dass das renommierte internationale
Beratungsunternehmen Deloitte einen Report fertig gestellt hat, mit
dem - erstmals statistisch untermauert - nachgewiesen wird, dass die
von der WHO und der EU geforderten Einheitspackungen für Zigaretten
keine nachweisliche Auswirkung auf das Rauchverhalten haben? Auf
www.alles-tabak.net stehts zu lesen. Dazu gibt es ein Voting-Tool,
bei dem die User darüber abstimmen können, ob Österreich tatsächlich
ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie braucht.

Freiheit und Toleranz zuerst

   Die Rauchverbotsdiskussion verdeckt nur, worum es in Wirklichkeit
geht - um die Bedrohung von Freiheit und Selbstbestimmung mündiger
Bürger und um Toleranz in unserer Gesellschaft. Denn die Hatz auf
Tabak ist nur der erste Schritt in einer weiteren Einschränkung
individueller Freiheiten zugunsten der "gesunden Gesellschaft." Im
Fokus dabei: Alkohol, Zucker, Salz, Fette.
Noch vor dem Sommer soll ein Guide für Raucherlokale in Österreich
(verknüpft mit Google) das Service für die österreichische
Raucher-Community (rund 2,3 Millionen) ergänzen.

   Der zweite Teil von www.alles-tabak.net widmet sich
Fachinformationen für die "im Tabakhandel tätigen Personen."

Rückfragehinweis:
   Helmut Spreitzer,
   Tel.: 0680-2379042,
   www.alles-tabak.net, info@allestabak.net

3077
http://mobil.derstandard.at/1304552637904/Reformagenda-Gesundheit-Da-schwellen-mir-die-Zornesadern

Gesundheitspolitik

Reformagenda Gesundheit "Da schwellen mir die Zornesadern"
Anmerkung: Gut gebrüllt, Löwe (Dorner), besser wäre: "Ärzte aller (Bundes)Länder vereinigt euch, verlangt generell rauchfreie Lokale und öffentliche Gebäude!"



23. Mai 2011

Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) und Walter Dorner, Präsident der Ärztekammer, sprachen über die schwierige Spitalsreform, die Tücken der EDV und das ewige Reizthema Rauchen


STANDARD: Das Gesundheitssystem gilt als Paradebeispiel für die chronische Unreformierbarkeit Österreichs. Warum ist dieser Bereich so besonders zäh?

Stöger: Wir haben eines der besten Gesundheitssysteme der Welt. Aber natürlich muss man auch dieses System weiterentwickeln. Daher habe ich nach dem erfolgreichen Kassensanierungspaket nun die Diskussion zur Spitalsreform begonnen.

STANDARD: Sehen Sie das auch so optimistisch wie der Minister?

Dorner: Ein Minister muss optimistisch sein. Die primäre Frage jeder Reform ist: Was kann ich für den Patienten tun? Die zweite Frage ist die der Finanzierung, die darf man aber nicht überbewerten. Ich weiß auch nicht, warum man sich an der Gesundheit so festkrallt. Es gäbe so viele Reformbereiche in dieser Republik, die viel wichtiger sind. Ich stimme dem Minister zu, dass wir ein gutes System haben. Aber jeder will die beste Reform machen, und durch diese wahnsinnige Drängerei ist das gemeinsame Vorgehen gefährdet.

STANDARD: Sie haben kürzlich sogar gefordert, den Hauptverband abzuschaffen.

Dorner: Das war natürlich eine sehr provokante Aussage, aber ganz bewusst gemacht. Das Zusammenwirken bringt uns etwas, aber nicht ein apodiktisches Dekret (der "Masterplan Gesundheit" des Hauptverbandes, Anm.). Wir sind Partner, wir haben ja auch Verträge - und dann wird man nicht einmal zu Gesprächen eingeladen, sondern es wird an die Öffentlichkeit getragen: Wir wollen die absolute Macht. Aber mittlerweile hat sich das wieder beruhigt, wir sind wieder in Gesprächen.

STANDARD: In Österreich werden 10,5 Prozent des BIPs für Gesundheit ausgegeben, das ist über dem EU-Schnitt, ebenso wie die Lebenserwartung. Die Zahl der gesunden Jahre liegt hingegen drei Jahre unter dem Durchschnitt. Wo ist da der Systemfehler?

Stöger: Da geht es um Rahmenbedingungen wie das Arbeitsumfeld, soziale Lage oder Lebensstil - das macht viel aus. Daher habe ich etwa den nationalen Aktionsplan Ernährung entwickelt. Außerdem gelingt es zunehmend, die betriebliche Gesundheitsförderung zu stärken.

Dorner: Das Thema Prävention ist trotz aller Bemühungen ein Stiefkind. Ein blendendes Beispiel ist das Rauchen in Österreich. Das ist ein Wahnsinn, da schwellen mir die Zornesadern. Die Menschen sind unzufrieden, aber auch die Gastronomie. Da muss sich der Minister noch einmal etwas überlegen. Ich will nicht sagen, er ist säumig - er ist zu gutmütig. Ich wäre da viel radikaler.

Stöger: Ich bin da sehr radikal, weil ich ganz klar sage, die Gesetze sind einzuhalten, die Bezirkshauptmannschaften haben die Aufgabe, zu prüfen. Man kann immer über die Geschwindigkeit der Entwicklung streiten, aber der Gesetzgeber sagt nun erstmals, dass das Nichtrauchen normal ist und dass die Raucher Rücksicht zu nehmen haben. (Anmerkung: Leider nein, Stöger hat "dass das Nichtrauchen normal ist, Rücksichtnahme ......" mehrfach seit einem Jahr gebracht, in Printmedien, bei Thurnherr im ORF, im Radio Kulturhaus, bei Pressekonferenzen, ff., fast alles auf www.sis.info ! Und die Raucher? "Was schert sich die Eiche, wenn sich die Sau am Stamm reibt!")

STANDARD: Andernorts ist es längst selbstverständlich, dass in Lokalen gar nicht geraucht wird. Warum kann sich Österreich nicht dazu durchringen?

Stöger: Ich freue mich über jedes Gasthaus, das zum Nichtraucherlokal wird. Dadurch steigt auch die Qualität der Gaststätten.

Dorner: Aber mit der aktuellen Regelung öffnet man der typisch österreichischen Mentalität Tür und Tor - dem Schlendrian.

STANDARD: Ist das aktuelle Gesetz der Weisheit letzter Schluss?

Stöger: Der Weisheit letzter Schluss wäre es, wenn die Menschen nicht mehr rauchen. Wir stehen da in einem Spannungsverhältnis zwischen der Freiheit der Menschen und staatlicher Anordnung. Wir müssen die Herzen und Köpfe Menschen erreichen, da ist schon viel geschehen. Wir wissen zum Beispiel, dass die Menschen weniger in ihren Wohnungen rauchen, das ist schon gut, dann rauchen Kinder weniger mit.
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Anm.: Super! Waren Sie in den Wohnzimmern nachschauen, jetzt und vor 2 Jahren? Oder hat Ihnen das der "Freiheit-Strache" geflüstert? Oder umgekehrt schauen Sie sich an was sich in den Lokalen geändert hat, nichts! Schiss haben Sie, mitsamt der Regierung, wie es VP-Rasinger mir persönlich sagte, dass Regressansprüche kommen, und Sie (endlich!) den Hut nehmen müssen! Zeit wäre es, denn so wie Sie sagten keinen Wirt anzuzeigen, schauen Sie sich auch nicht die hunderttausenden Patienten durch aktiver + passiver Tabakrauchschädigung an!

STANDARD: Zur Spitalsreform: Wie wollen Sie es schaffen, statt der neun Ländergesetze ein Krankenanstaltengesetz durchzusetzen?

Stöger: Das ist eine wichtige Herausforderung, der ich mich gerne und mit Überzeugung stelle. Ich will, dass die Landesregierungen entscheiden, wie das konkrete Versorgungsgeschehen aussieht, aber dass es österreichweit gemeinsame Vereinbarungen und Parameter dafür gibt. Auch die Veränderungen in der Medizin müssen sich abbilden. Ein Beispiel: Die Dauer der Anwesenheit in einem Krankenhaus hat sich massiv reduziert - zum Nutzen der Patienten. Gleichzeitig sind manche Menschen nachher nicht versorgt. Es geht auch darum, die Schnittstellen zum Sozialsystem zu stärken.

STANDARD: Ist der Abbau der Akutbetten, bei denen Österreich über dem EU-Schnitt liegt, ein Ziel?

Stöger: Was sagt ein Bett aus? Gar nichts. Man muss immer schauen: Was brauchen die Patienten vor Ort, wo sind die Stärken eines Krankenhausstandortes, und wo kann man sich von etwas trennen?

Dorner: Für mich hat die Spitalsreform derzeit noch sehr unscharfe Konturen. Ich bin in einem Punkt beim Minister: Dass die Spitalsreform patientenorientiert zu geschehen hat und nicht finanzorientiert. Ein Finanzlandesrat schaut nicht darauf, welche Leistungen in den Spitälern erbracht werden, der sagt nur: Die haben ein Batzen-Defizit, das sperren wir zu. Der denkt nicht daran, dass die Bevölkerung auch eine Nahversorgung braucht. Dann kommt der Bürgermeister von irgendwo und sagt zum Landesrat: Bei mir geht das nicht, du musst an das und das denken. Eigentlich wollen die Länder ja alles haben, sie wollen noch mehr föderalisieren, sie wollen das Geld vom Bund und von den Krankenkassen, und dann entscheiden, was sie damit machen. Das ist Verstaatlichung, auch wenn es die Länder machen.

STANDARD: Wie erklären Sie den Ländern, dass sie Kapazitäten zurückfahren müssen?

Stöger: Es geht darum, im Spitalsbereich Planung und Steuerung in eine gemeinsame Verantwortung zu legen. Derzeit ist das nicht der Fall. 65 Prozent zahlt der Bund, die Länder entscheiden aber zu 100 Prozent über das Geld, obwohl sie nur einen Anteil von 20 bis 25 Prozent im eigenen Budget spüren. Das funktioniert nicht. Die Versorgungsstruktur ist außerdem ländergrenzenüberschreitend sicherzustellen. Dass Machtfragen auch eine Rolle spielen, ist klar. Aber es braucht neue Entscheidungsstrukturen. Derzeit ist der Spitalsbereich so kompliziert geregelt, dass er de facto nicht geregelt ist.

STANDARD: E-Health wird in Österreich nur "unzureichend und zögerlich eingesetzt", kritisiert das Wifo in einem aktuellen Papier.

Stöger: Das Wifo soll sich das einmal europaweit anschauen. Wir sind da sehr, sehr weit. Wir haben für alle Menschen die E-Card, der nächste Schritt ist die E-Medikation. Damit kann es gelingen, die Qualität der Verschreibung zu verbessern. Wir wissen, dass oft zu viel verschrieben wird, und wir brauchen in Zukunft Ärzte, die da den Überblick haben. Das System wird jetzt in Pilotprojekten getestet. Gesundheitsdaten brauchen aber einen hohen Datenschutz, da bin ich sehr sensibel. Der Patient muss alles kontrollieren können.

Dorner: Ich sehe das differenzierter. Die Idee ist nicht schlecht, die E-Medikation ist wichtig, dazu bekennen wir uns. Aber das Problem liegt im Detail. 70 Prozent der Patienten wollen das gar nicht. Und die EDV-Firmen wollen nur ein Geschäft daraus machen, denen hängt schon die Zunge bis zum Boden. Es gibt Hindernisse, weil die Industrie so gierig ist und nicht in Ruhe entwickeln lässt.

Stöger: Bei einer Neueinführung spielen sicher viele Interessen eine Rolle. Wir geben genug Geld für EDV aus, dass man erwarten kann, dass gute Dienstleistung angeboten wird. Das wird noch ein wenig ein Kampf, aber so ist es.

STANDARD: Was soll die E-Card in zehn Jahren können?

Dorner: Für uns ist klar, dass auf die E-Card wesentlich mehr Dinge draufsollen als bisher, Notfalldaten, Allergien oder Impfungen. Ich halte nichts davon, dass man sie zur Bürgerkarte macht.

Stöger: Die E-Card soll die Schlüsselkarte für den Zugang zum elektronischen Gesundheitsakt sein. Man könnte auch Laborbefunde oder Elemente des Mutter-Kind-Passes darauf abbilden.

"Im Spannungsverhältnis zwischen der Freiheit der Menschen und staatlicher Anordnung" sieht Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) die Raucher-Debatte. Ärztekammer-Präsident Walter Dorner wäre in dieser Frage "viel radikaler". (Andreas Heigl, STANDARD-Printausgabe, 24.5.2011)

 

ZU DEN PERSONEN

Alois Stöger (50) ist seit Ende 2008 Gesundheitsminister. Der Oberösterreicher machte bei der Voest eine Ausbildung zum Werkzeugmacher und Dreher und kam über die Gewerkschaft zur SPÖ, seit seinem Studium der sozialen Praxis trägt er den Titel Diplomé. Vor seinem Wechsel in den Bund war Stöger Obmann der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse. Er hat eine erwachsene Tochter.

Walter Dorner (68) arbeitete als Chirurg im Krankenhaus Göttlicher Heiland und im Heeresspital Stammersdorf, von 1997 bis 2003 war er Leiter der Heereskrankenanstalt Wien. Seit Anfang der 80er-Jahre engagiert er sich in der Ärztekammer. 1999 wurde er Präsident der Wiener Landeskammer, seit 2007 steht er der österreichischen Ärztekammer vor. Dorner ist verheiratet und hat zwei Kinder.

3078

Fünf Jahre nach Ratifizierung eines WHO-Abkommens wurde Österreich vertragsbrüchig

Prof. Manfred Neuberger, Internist, Arbeits- und Umweltmediziner, macht als Ordinarius für


Umwelthygiene der Medizinischen Universität Wien auf katastrophale lufthygienische Verhältnisse in der österreichischen Gastronomie aufmerksam. Der Standpunkt der Wissenschaft zum Tabakgesetz wurde bisher vom Gesundheits- und Jugendressort der Regierung ignoriert. Gehör fand nur eine kurzsichtige Wirtschaftslobby, die im Wesentlichen Interessen von Tabakindustrie und -handel vertritt. Dagegen blieben die Argumente der Akademie der Wissenschaften, Medizinischen Universitäten und Fachgesellschaften für Pädiatrie, Pneumologie, Kardiologie, Arbeitsmedizin, Hygiene und Präventivmedizin unbeachtet: http://www.aerzteinitiative.at/TabGes08.html.
Neuberger bringt in Erinnerung, dass auf Anraten von Reinhard Waneck (FPÖ)
Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky (ÖVP) das alte Spanische Tabakgesetz abschrieb, das die
Tabakindustrie zufrieden stellte, aber Angestellte in der Gastronomie, Gäste und Kinder ungeschützt ließ.

Alois Stöger (SPÖ) war dann zu feig, dieses Gesetz zu ändern, obwohl alle damit unzufrieden waren: Die Wirte wegen der konkurrierenden Raucherlokale und die Gäste, weil ihnen Kontrolle und Meldung von Gesetzesverletzungen aufgebürdet wurde, um sie dann als Denunzianten anzuprangern und mit Behördenvorladungen und Beweisforderungen zu schikanieren. Inzwischen ist ein neues Spanisches Tabakgesetz in Kraft, das dem Stand der Wissenschaft Rechnung trägt. Neuberger fordert vom Gesundheitsminister, dass er wieder dem "Spanischen Modell" folgt, damit Österreich endlich westeuropäischen Standard erreicht und seine Verpflichtungen erfüllt (WHO-FCTC).
Erfahrungsgemäß sind die Rauchverbote und abnehmende soziale Akzeptanz des Rauchens für
viele Raucher und Raucherinnen Anlass, über das eigene Rauchverhalten nachzudenken und
Entwöhnungsangebote in Anspruch zu nehmen. Derzeit beobachten wir aber in Österreich das Gegenteil, insbesondere bei Frauen und Jugendlichen. In anderen Ländern haben Rauchverbote an allen Arbeitsplätzen (nicht nur büroähnlichen Räumen) die Herzinfarktraten in der Allgemeinbevölkerung binnen eines Jahres um 8 bis 20% gesenkt.

Raucherräume in der Gastronomie sind aus arbeitsmedizinischer Sicht nur akzeptabel, wenn dort
nicht serviert wird und gewährleistet ist, dass der Rauch von dort nicht in andere Räume dringt. Dazu sind eine bauliche Trennung, selbstschließende Türen, separate Belüftung und ein Unterdruck im Raucherraum von mindestens 5 Pa erforderlich. Raucherzimmer ohne Zutrittsverbot für Minderjährige und Selbstbedienung sind in jedem Fall aus ärztlicher Sicht abzulehnen.

Die gegenwärtigen Schadstoffbelastungen in österreichischen Lokalen lassen Gesundheitsschäden
beim nichtrauchenden Personal erwarten, ebenso bei Gästen, wobei Kinder und vorgeschädigte Personen besonders gefährdet sind. Die gemessenen Feinstaubkonzentrationen stellen für manche Asthma- und Herzkranke ein akutes und zum Teil lebensbedrohendes Risiko dar. Sie erfordern eine rasche Maßnahme, und zwar ein Rauchverbot wie an allen anderen Arbeitsplätzen in Österreich und wie in den meisten Ländern Nord- und Westeuropas und bei unseren Nachbarn Italien, Slowenien, Bayern und (ab nächstem Jahr) Ungarn. Im Jahr der Einführung von Rauchverboten war nicht mehr Personaleinsatz der Exekutive erforderlich als bei Einführung der Gurtenpflicht im Auto. Studien im United Kingdom wiesen nach, dass ein Rauchverbot in allen öffentlich zugänglichen
Räumen nicht zu einer Verdrängung des Passivrauchens in den häuslichen Bereich führt, sondern dass Eltern die Gefährlichkeit von Tabakrauch damit eher bewusst gemacht wird, sodass Raucher dann zum Rauchen eher auf den Balkon oder in den Garten gehen, um ihre Kinder nicht zu gefährden. Ziel muss daher auch in Österreich sein, das Rauchen in Räumen mittels Tabakgesetz und Arbeitnehmerschutzgesetz auf Privaträume zu beschränken. Mit dieser für den Schutz von Kindern und anderen Nichtrauchern unersetzlichen Maßnahme wird gleichzeitig die Sichtbarkeit und soziale Akzeptanz des Rauchens reduziert, es wird als Luftverschmutzung bewusst und seine Attraktivität für junge Menschen sinkt. Studien von OECD, HBSC und ENSP zeigen, dass dies in Österreich dringend nötig ist, weil uns sonst eine Epidemie von Raucherschäden ungeahnten Ausmaßes bevorsteht.

Rückfragen: Tel. 01 40160 34920

3079
AB 1. JULI 2010: PLANQUADRAT ÖSTERREICH / Die WHO - FTC aus 2003 !
« am: Mai 24, 2011, 00:31:26 Vormittag »
Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Montag, 23. Mai 2011 22:19
An: fctcsecretariat@who.int
Cc: ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; krebspatienten@gmail.com
Betreff: DIE MARK-ERSCHÜTTERNDE PRÄAMBEL der WHO-FCTC aus 2003

Bereits vor genau 8 Jahren, exakt am 21.5.2003, wurde auf der 56.General-Versammlung der WHO  in Genf der englische Voll-Text der internationalen Konvention zur Bekämpfung dieser absurden  "TABAK - EPIDEMIE"  der Öffentlichkeit vorgestellt und erst am 29.12.2005 gelangte der offizielle deutsche Vertrags-Text ins heimische Bundes-Gesetz-Blatt als laufende Nr.219 in der Abteilung III und anschließend auch ins konsolidierte Bundes-Recht der Datei www.ris.bka.gv.at/Bundesrecht in geltender Tages-Fassung.

Am 15.12.2010
ist nun die an mehreren Stellen dieser FCTC  vereinbarte Umsetzungs-Frist von vollen 5 Jahren abgelaufen, ohne daß unsere Bundes-Regierung jene vertraglich versprochenen  "W I R K S A M E N   MASSNAHMEN"  ergriffen hat, die im Artikel 8 gefordert werden.  

Dies ergibt Anlaß genug nun,  vor dem  www.fctcsecretariat@who.int  maximale  K L A G E   zu führen:  
die öst. Bundes-Regierung betätigt sich nach wie vor als  HEGER & PFLEGER  dieser katastrophalen Tabak-Epidemie und keineswegs als Eindämmer, Bekämpfer und Ausrotter, wie das zu erwarten wäre.
Die öst. Bundes-Regierung erweist sich als völlig unfähig & unwillig, diese völkerrechtsverbindliche Konvention im nationalen Recht  W I R K S A M   umzusetzen.  

Daher fordere ich nun die Einsetzung einer eigenen Untersuchungs-Kommission der WHO GENF  zur Überprüfung dieses Vorwurfes, und die von unseren staatlichen Stellen völlig unabhängige Überprüfung vor Ort durch unangemeldete kommissionelle Massnahmen , am besten unter Führung der öst. Schutzgemeinschaft für Nichtraucher in Innsbruck www.alpha 2000.at,  der www.ärzteinitiative.at in Wien und  des www.rauchsheriff.at in Wien.  

Vielmehr ist diese öst. Bundes-Regierung geradezu krampfhaft bestrebt, das Bekanntwerden der WHO-FCTC  in weiteren Bevölkerungs-Kreisen zu verhindern oder zumindest zu erschweren - dafür gibt es tausende Beweise, die der Untersuchungs-Kommission jederzeit vorgelegt werden können.          

Siehe www.ris.bka.gv.at  Bundesgesetzblatt authentisch zur Nr.219 im Teil  III/2005.

3080
Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Montag, 23. Mai 2011 20:17
An: Erlacher Dietmar GMail
Cc: fctcsecretariat@who.int; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at

Betreff: VOLLE ZWEIHUNDERT JAHRE JUNG : ABGB BLEIBT WIRKSAM !


In der heutigen  "PRESSE" gibt es einen ausführlichen Bericht von der  "BAU-STELLE  ABGB 1811",  veranlaßt durch die alljährliche Richter-Woche, diesmal wiederum in Lochau (Vorarlberg). Dazu gibt es eine vielsagende Karikatur : das altehrwürdige ABGB  ist vielen eine Nummer zu groß für einschneidende Reformen..........

Mir persönlich liegt das Recht des  "SCHADEN - ERSATZES"  ganz besonders am Herzen in diesem Zusammenhang, denn auch da müssen wir jetzt ganz entschlossen ansetzen und konsequent zuschlagen. 
Millionenfach lesen wir unübersehbar auf allen Verpackungen von Tabak-Drogen,  daß das Rauchen die Gesundheit des Rauchers und auch der unfreiwilligen  Mit-Raucher  "ERHEBLICH  SCHÄDIGT". Dies ist im § 5 Abs.1  TabakG geradezu  "DOGMATISCH"  verankert  und steht außerhalb jeden Zweifels. Somit ist jeder Raucher  KLAG-BAR  auf  SCHADEN-ERSATZ  nach diesen Bestimmungen des ABGB,  noch mehr die gesamte verwegene Maschinerie, die diese schädlichen Drogen erzeugt, handelt und verkauft.
Wieso kommt kein einziger Jurist hierzulande auf die Idee, Schadenersatz einzuklagen nach dem Vorbild tausender derartiger Prozesse in den USA ?? 
Wieso schalten sämtliche graduierten & promovierten & habilitierten Juristen hierzulande in  KAPNOMANISTAN  ihren Haus-Verstand total aus, wenn es um die überaus  SCHÄDLICHEN  Machenschaften der gesamten Tschick-Mafia geht ? 
Nur einen einzigen Fach-Aufsatz zu diesem Thema findet man in der diesbezüglichen gelehrten Literatur und auch dieser wagt sich keineswegs vor, sondern resigniert sofort vor der offenkundigen All-Macht der heimischen  TABAKO-KRATIA,  die nach wie vor alle berufenen Institutionen lähmt und kampf-unfähig macht.     

200 Jahre Schaden-Ersatz-Recht nach dem ABGB  sollten Anlaß genug sein, unüberhörbare  K L A G E  zu erheben gegen die alltägliche  ERHEBLICHE  SCHÄDIGUNG  durch die  TABAK-RAUCH-TERRORISTEN.

3081
Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Montag, 23. Mai 2011 13:41
An: Erlacher Dietmar GMail
Cc: fctcsecretariat@who.int; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at

Betreff: KRONE-ARZT Dr. Wolfgang EXEL . MIT FEIGHEIT LÖST MAN KEIN PROBLEM !

Vor fast genau 1 Jahr hat die "KRONEN-ZEITUNG"  Wien in der Beilage "GESUND"  am Samstag, den 29.5.2010 folgende Glosse von Dr.med.Wolfgang  EXEL  veröffentlicht, die nach Ablauf eines vollen Jahres noch aktueller ist wie im Vorjahr :"Auch der heurige  WELT - NICHTRAUCHER - TAG  wird an der seltsamen Situation in Ö. nichts ändern.  Rauchen schadet von oben bis unten.  Daher werden recht zögerlich aber doch Gesetze zum Schutz der Nichtraucher erlassen.  Das Problem:   ES  SCHERT  SICH  NIEMAND  DARUM. 
Vollmundigen Ankündigungen der üblichen Verdächtigen (gemeint sind die Politiker)  stehen keine Taten gegenüber.  Wenn der Gesundheits-Minister verkündet, daß zum Beispiel das Rauchverbot in Lokalen kontrolliert und ein Verstoß geahndet werden muß,  dann sind das bisher leere Worte.  Wenn derselbe Minister sogar ein generelles RV fordert,  gehört ihm ein  DENK-MAL  gesetzt.  Falls er sich damit durchsetzt.  Allerdings bekennt Herr Diplome Stöger im selben Atemzug: "Im Parlament bekomme ich dafür keine Mehrheit"   
Rund 600 Millionen Euro pro Jahr kosten uns die Raucher mehr als durch frühes Ableben und Tabaksteuer eingenommen wird.  Auch in Zukunft sind hohe Kosten zu erwarten. Es sei denn, wir bekommen doch noch eine Regierung, die sich wirklich um unsere Gesundheit sorgt und sich nicht feige vor der Verantwortung drückt.     
M U T   wird man für echte Lösungen schon aufbringen müssen - die Raucher können ja tatsächlich Wahlen entscheiden.  Aber man könnte eventuell mit Hilfsmaßnahmen bei den Rauchern selbst ansetzen - lesen Sie bitte ein paar konkrete Vorschläge auf Seite 12. " Text Ende.

Das war also vor genau 1 Jahr in der "Krone" zu lesen und mit Sicherheit wird sich der uns bestens bekannte Dr.Exel  auch heuer wieder zu Wort melden,  vielleicht noch eine wesentliche Spur deutlicher ?


3082
Deutschland / Rauchverbot: Frankenberger braucht immer noch Polizeischutz
« am: Mai 23, 2011, 01:08:25 Vormittag »


Anmerkung:
Der hat Glück, in Deutschland.
In Österreich lacht ihn die Polizei aus und sagt:
Zahlen Sie sich den Personenschutz doch selbst, wir haben so viele "ausländische Verbrecher, etc.", die wir schützen müssen!



Rauchverbot: Frankenberger braucht immer noch Polizeischutz

Veitshöchheim - Fast ein Jahr nach dem Volksentscheid über ein Rauchverbot braucht Initiator Sebastian Frankenberger immer noch Polizeischutz. Am Rande eines Parteitages berichtete er nun über seine aktuelle Situation.

Fast ein Jahr nach dem Volksentscheid über ein Rauchverbot in der bayerischen Gastronomie braucht Initiator Sebastian Frankenberger bei öffentlichen Auftritten in Bierzelten immer noch Polizeischutz. Zwar habe sich die Lage etwas beruhigt, trotzdem werde er wegen seines Kampfes gegen das Rauchen immer noch angefeindet, sagte der ÖDP-Chef am Sonntag am Rande des Parteitages im fränkischen Veitshöchheim der Nachrichtenagentur dpa in München. “Erst vor kurzem habe ich für einen Vortrag in Rosenheim Polizeischutz bekommen.“

Frankenberger ist Hauptinitiator des Volksbegehrens für den Nichtraucherschutz, das im vergangenen Jahr schließlich zum Volksentscheid und zu einem strikten Rauchverbot in der bayerischen Gastronomie führte. Viele Wirte in ganz Bayern nehmen Frankenberger sein Engagement für den Nichtraucherschutz immer noch übel. Er hat Hausverbot in zahlreichen Kneipen, einige Münchner Wirte haben sogar Verbotsschilder an ihren Türen angebracht. Bierzelte betritt Frankenberger wegen der feindlichen Stimmung nur noch in Ausnahmefällen.

dpa


PS: Was ist eigentlich aus der ominösen p.r.-Agentur/Frankenberger/Volksbegehren ff. geworden?
      Außer Spesen nicht gewesen?


3083

AN: 'alois.stoeger@bmg.gv.at'; 'barbara.prammer@parlament.gv.at'; 'werner.faymann@bka.gv.at'; 'michael.spindelegger@oevp.at'; 'reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at'; 'karlheinz.kopf@oevpklub.at'; 'josef.cap@spoe.at'; 'eva.glawischnig-piesczek@gruene.at'; 'laszlo.andor@ec.europa.eu'; 'john.dalli@ec.europa.eu'; 'lh.puehringer@ooe.gv.at'; 'gottfried@kneifel.at'; 'kurt.gruenewald@gruene.at'; 'erwin.rasinger@oevp.at'; 'eva.glawischnig-piesczek@gruene.at'; 'Peter.KAISER@ktn.gv.at'; 'uwe.scheuch@ktn.gv.at'; 'heinz.fischer@hofburg.at'; 'michael.haeupl@wien.gv.at'; 'sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at'; 'franz.pietsch@bmg.gv.at'; 'ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at'; 'sabine.oberhauser@spoe.at'; 'gabriele.kotzegger@spoe.at'; 'fctcsecretariat@who.int'; 'krebspatienten@gmail.com'

Cc: Diverse


Was lässt sich am Tabakgesetz rasch ändern?

Seit mehr als 2 Jahren haben wir ein neues Tabakgesetz, seit 10 Monaten hat es volle Gültigkeit. Zahlreiche Probleme zeigten sich in dieser Zeit. Österreich ist Schlusslicht im Nichtraucherschutz, die Zahl der rauchenden Kinder und Jugendlichen ist im internationalen Vergleich beschämend, doch der Wille der Politiker etwas zu verändern ist gleich null. Der Fortbestand des Gesetzes wird meist wirtschaftlich begründet, angeführt wird auch der verfassungsrechtliche Vertrauensschutz, da die Lokalbesitzer aufgrund des Gesetzes in die Raumtrennung investierten. Außer Acht bleibt, dass das Gesetz in Landgemeinden und in der Abendgastronomie nicht mal annähernd eingehalten wird.  Die Raumtrennung erweist sich als nicht praktikabel. Rauch dringt in krankmachender Konzentration weiterhin in Nichtraucherbereiche ein, die Feinstaubwerte überschreiten hier die Werte einer starkbefahrenen Straße um ein Vielfaches.

Da drängt sich nun die Frage auf, ob der Politik wirklich die Hände gebunden sind.
Was wäre trotz des verfassungsrechtlichen Vertrauensschutzes leicht umsetzbar?

Kontrolle des Nichtraucherschutzes: Zunächst wäre es dringend notwendig, dass die Kontrolltätigkeit aktiv durch die Behörden selbst durchgeführt wird, idealerweise auch durch die Polizei, denn die kann sofort Strafen aussprechen, langwierige Strafverfahren würden wegfallen, die Einhaltung des jetzigen Gesetzes würde sich massiv verbessern. Es ist absurd die Kontrolle des Gesetzes den Bürgern aufzubürden. Man stelle sich vor, Bürger müssten selbst das Tempolimit im Straßenverkehr überwachen, niemand würde sich daran halten; es funktioniert weil die Behörden kontrollieren. Bei schwerwiegenden Verstößen gegen die STVO droht zudem rasch der Entzug der Lenkerberechtigung. Eine einfache analoge Regelung im Tabakgesetz, die festlegt ab wie vielen Verstößen der Entzug der Gastgewerbekonzession erfolgt, würde das Gesetz rasch zum Funktionieren bringen.

Schutz von Säuglingen, Kinder, Jugendliche: Ein neues Nichtraucherschutzgesetz nach Vorbild anderer fortschrittlicher Länder wäre auch in Österreich längst überfällig, aber unsere  Gesundheitspolitik verweigert sogar den Schutz der Kinder und Jugendlichen. Hier würden weder wirtschaftliche Interessen noch der Vertrauensschutz verletzt. Einfache Änderungen würden bereits viel bringen, z.B.  ein Zutrittsverbot für Kinder und Jugendliche zu Raucherbereichen (Raucherlokale bis 50 qm, Raucherlounges etc.), so wie z.B. in Deutschland. Parallel dazu sollte man im Jugendschutzgesetz das Rauchen bis zum 18. Lebensjahr untersagen, so wie man das bei Solarien oder beim Glücksspiel ebenfalls getan hat. Immerhin beginnen nahezu alle Raucher bereits in einem Alter mit ihrer Nikotinsucht, in dem sie die Gefahren dieser Sucht noch nicht mal annähernd abschätzen können. Weitere präventive Maßnahmen würden die Interessen der Wirtschaft noch nicht mal berühren, wie z.B. Rauchverbote auf Spielplätzen, sowie Rauchverbote in Gegenwart von Personen, die in einem schutzbedürftigen Abhängigkeitsverhältnis stehen z.B. auch im gesamten Schulgelände bzw. Kindergartenbereich oder in Heimen.

12.000 Tote, 100.000e Schwerstkranke, jedes Jahr: Man kann dem Gesundheitsminister nicht vorwerfen, dass massiver Lobbyismus der Wirtschaftskammer und der Tabakindustrie eine schnelle Gesetzesänderung schwierig macht, aber von Seite des Ministeriums wurde sogar behauptet, dass das Tabakgesetz funktioniert. Das ist angesichts der Situation eine glatte Lüge. Damit wird Gesundheitspolitik zum Teil dieser skrupellosen Lobby anstatt ihr entgegen zu wirken. Unsere Gesundheitspolitiker tragen Mitschuld am vorzeitigen Tod von mehr als 11.000 Rauchern, am vorzeitigen Tod von 1000 Passivrauchern, sowie am Leiden von hunderttausenden Tabakrauch-Schwerstkranken (Asthma, Allergien, Krebs, COPD, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes), die zudem oft die Frühpension antreten müssen.

Ignoranz ist keine Lösung, sie ist die Ursache des Problems.

Dietmar Erlacher, Krebspatient

           
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
         Neues Tabakgesetz: www.rauchnet.at
      Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann


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Es ist schon interessant, dass dem "Gesundheits"Minister und der Wiener "Gesundheits"Stadträtin nicht einfällt, gegen das Rauchen!

Aha, der Lobbyismus ist zu stark! DAS müssen die ÖsterreicherInnen natürlich akzeptieren, liest man doch täglich "darüber" in allen Zeitungen!

PS: Rot und Rot gesellt sich gern (Anmerkung: negativ!)!




Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen

und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.

(Albert Einstein)




Weltnichtrauchertag: Kino statt Unterricht

Münster (sms) - Anlässlich des Weltnichtrauchertages finden in Münster am 31. Mai und 1. Juni die Jugend Filmtage "Nikotin und Alkohol – Alltagsdrogen im Visier" statt. "Zigarettenrauchen gilt bei immer weniger Jugendlichen als 'cool'. Die Wasserpfeife hingegen wird für Kinder und Jugendliche zunehmend interessanter", stellt Brigitte Klute von der städtischen Drogenhilfe fest.



Die Jugend Filmtage nehmen in diesem Jahr die Alltagsdrogen ins Visier – auf unterhaltsame Weise. Das finden auch Georg Piepel, Anna Pohl und Brigitte Klute vom Jugendamt wie auch Wolfgang Schallenberg vom "Kommissariat Vorbeugung" in Vertretung aller Kooperationspartner (v.l.). Foto: Presseamt Stadt Münster
Die Jugend Filmtage nehmen in diesem Jahr die Alltagsdrogen ins Visier – auf unterhaltsame Weise. Das finden auch Georg Piepel, Anna Pohl und Brigitte Klute vom Jugendamt wie auch Wolfgang Schallenberg vom "Kommissariat Vorbeugung" in Vertretung aller Kooperationspartner (v.l.). Foto: Presseamt Stadt Münster
Die Jugend Filmtage wollen Schulen spielerisch und unterhaltsam darin unterstützen, Jugendliche über die gesundheitlichen Folgen und das Abhängigkeitspotenzial des Rauchens – auch von Wasserpfeifen - zu informieren, Nichtrauchende weiter zu stärken und Raucherinnen und Raucher beim Aufhören zu begleiten.

Organisiert werden die Filmtage von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Unterstützung des Verbandes der privaten Krankenversicherung e.V. In Münster präsentiert die Suchtprävention der städtischen Drogenhilfe die Jugend Filmtage.

Schülerinnen und Schüler von 12 bis 19 Jahren sind ins Kino zu den Spielfilmen "Das Jahr der ersten Küsse", "Jargo", "The Insider" und "Das Lächeln der Tiefseefische" eingeladen (Eintritt: 2,50 Euro). Vor und nach den Filmvorführungen motivieren die Kooperationspartner der Filmtage an den Mitmach-Aktionen dazu motivieren, sich mit den Themen Nikotin auseinander zu setzen. Zum Beispiel an der neuen Station "Filmbox – Dein Set. Deine Meinung.", beim "Fragenduell – Denk mit und zeig, was Du drauf hast" oder in der in der "Lounge mit Psychotest - Der letzte Zug!".

Für Lehrkräfte findet am 5. Mai in der städtischen Drogenhilfe, Schorlemerstraße 8, von 15.30 bis 18 Uhr ein Methodenworkshop zur Vor- und Nachbereitung der Kinotage in der Schule statt. Einladungen zu dieser Fortbildung und zu den Jugend Filmtagen sind bereits an die weiterführenden Schulen gegangen. Anmeldungen für die Fortbildung und die Kinotage sind ab sofort per E-Mail bei der Drogenhilfe der Stadt Münster möglich: Ahlswede@stadt-muenster.de, erfolgen. Für nähere Informationen ist Brigitte Klute (4 92-51 84) ansprechbar. Programmflyer mit Anmeldeformular und Plakate gibt es bei der Drogenhilfe und im Cineplex.

Internettipps:
ww.rauch-frei.info
www.bist-du-staerker-als-alkohol.de
www.kenn-dein-limit.info
www.muenster.de/stadt/drogenhilfe

3085
Deutschland / Kinder und Jugendliche besonders gefährdet
« am: Mai 22, 2011, 21:41:52 Nachmittag »

KREIS KLEVE. Pünktlich zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai legt die DAK eine neue wissenschaftliche Studie zum Zigarettenkonsum von Kindern und Jugendlichen vor. Einfaches, aber erschreckendes Fazit: Je mehr Tabakwerbung sie sehen, desto häufiger beginnen sie zu rauchen. Das IFT-Nord (Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung) befragte im Auftrag der Kasse 2102 Jugendliche zwischen zehn und 17 Jahren, die noch nie in ihrem Leben geraucht hatten.

Laut DAK-Studie begannen in der Folge 19 Prozent der Jugendlichen mit hohem Kontakt zu Tabakwerbung mit dem Rauchen, im Vergleich zu „nur“ zehn Prozent mit wenig Werbekonsum. Das ist fast doppelt so häufig!

WHO-Werbeverbot muss auch für Deutschland gelten
„Die Ergebnisse zeigen, dass in Deutschland Tabakwerbung weiter eingeschränkt werden muss,“ sagt Volker Dorissen, Leiter des Servicezentrums für den Kreis Kleve „Wir fordern, endlich die WHO-Vorgaben auch hier umzusetzen und Tabakwerbung ganz zu untersagen - zum Schutz unserer Kinder und Jugendlichen.“

Weniger jugendliche Raucher
Positiv wertet die Kasse den insgesamten Rückgang an jugendlichen Rauchern. Laut BZgA rauchen in Deutschland derzeit 13 Prozent der 12- bis 17-Jährigen. Damit hat sich ihr Anteil von 2001 bis heute mehr als halbiert. „Die Bemühungen um Aufklärung scheinen nun Früchte zu tragen“, so Dorissen

3086
Deutschland / Deutschland wird rauchfrei
« am: Mai 22, 2011, 21:40:02 Nachmittag »

 19.05.2011  

 AKTION

Weltnichtrauchertag am 21. Mai 2011

Berlin. Anlässlich des Weltnichtrauchertages startete im Mai 2010 das Landesprogramm „Berlin Qualmfrei“ mit einer Infopaketaktion zum Thema „Schwangerschaft und Rauchen“.
  
http://www.berlin-aktuell.de/weltnichtrauchertag-am-21-mai-2011_id16330.html


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Weltnichtrauchertag am 21. Mai 2011

Pressemitteilung Nr. 2498 vom 19.05.2011

Im Mai 2010 startete das Landesprogramm „Berlin qualmfrei“ anlässlich des Weltnichtrauchertages die Infopaketaktion zum Thema „Schwangerschaft und Rauchen“.
Diese Aktion wird 2011 fortgesetzt. Auch in diesem Jahr werden mit Beteiligung des Gesundheitsamtes Reinickendorf Informationspakete an Gynäkologen und Gynäkologinnen, Kinderärzte und Kinderärztinnen sowie Hebammen des Bezirks verschickt.

Aus gutem Grund weist die Weltgesundheitsorganisation mit dem Weltnichtrauchertag jedes Jahr auf die besondere Gesundheitsgefährdung durch das Rauchen hin.

Hierzu der für Gesundheit und Soziales zuständige Bezirksstadtrat Andreas Höhne (SPD): „Kinder reagieren wesentlich empfindlicher auf die Schadstoffe im Tabakrauch und können sich selbst nicht gegen die durch das Passivrauchen bedingten Gesundheitsgefahren wehren. Daher werde ich mich auch weiterhin konsequent für ein rauchfreies und gesundes Aufwachsen der Kinder einsetzen und unterstütze das landesweite Aktionsprogramm „Berlin Qualm-frei“ beim Versand von Infopaketen an Gynäkologen und Gynäkologinnen, Kinderärzte und Kinderärztinnen sowie Hebammen des Bezirks, um vorhandenes Wissen über die Gefahren des Passivrauchens aufzufrischen und wieder stärker ins Bewusstsein zu rücken.“

Die verschickten Pakete enthalten u.a. Materialien der Berliner Krebsgesellschaft sowie der Charité, um Ärzten und Ärztinnen sowie Hebammen einen aktuellen Überblick über das zur Verfügung stehende Angebot zu verschaffen.

Andreas Höhne
Bezirksstadtrat für
Jugend, Familie,
Gesundheit und Soziales

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Weltnichtrauchertag: Apotheken helfen beim Aufhören, in Österreich und in Deutschland

Welche gesundheitlichen Folgen das Rauchen haben kann, ist längst bekannt. Dennoch fällt es den meisten Aufhörwilligen ausgesprochen schwer, dauerhaft auf Zigaretten zu verzichten. Wer angesichts des Weltnichtrauchertags dennoch einen Anlauf nimmt, seine Abhängigkeit zu überwinden, den kann eine Nikotinersatztherapie aus der Apotheke dabei unterstützen.
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Trotz verschärfter Raucherschutzgesetze und umfassender Aufklärungskampagnen greifen immer noch rund 30 Prozent aller erwachsenen Bundesbürger täglich zur Zigarette. Und sind damit einer Sucht verfallen, die nach Einschätzung der US-Gesundheitsbehörde FDA mit der des Heroins vergleichbar ist.

Kein Wunder, dass der Nikotinentzug teils massive Symptome hervorruft und so mancher „künftige Ex-Raucher“ gar nicht so weit kommt, dass er symptomfrei wird: Dies ist drei bis vier Wochen nach einem konsequenten Rauch-Stopp der Fall.

Motivieren durch unterstützende Beratung
Aktuell lenkt der Weltnichtrauchertag am 31. Mai die Aufmerksamkeit auf die Gefahren des Rauchens und die verschiedenen Wege, Nichtraucher zu werden. Hilfreich dabei kann, wie zahlreiche Studien zeigen, eine ausschleichende Nikotinersatztherapie (NET) sein.

Die Chance, vom Tabak wegzukommen, verdoppelt sich durch den Einsatz von Nikotinpflaster, -kaugummi, -tabletten und -inhaler. Diese rezeptfrei erhältlichen Ersatzprodukte mildern Entzugserscheinungen und reduzieren das Verlangen nach einer Zigarette.
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Eines aber können sie nicht: die Motivation des Aufhörwilligen dauerhaft aufrechterhalten. Weshalb es auch nichts nützt, in der Beratung zur Raucherentwöhnung irgendetwas zu beschönigen: Der feste Entschluss, das Rauchen aufzugeben und eine enorme Willenskraft sind in jedem Fall die wichtigsten Voraussetzungen, damit das Vorhaben gelingt.

Unterstützend allerdings können (und sollten) Apothekenmitarbeiter durchaus bei der Raucherentwöhnung ihrer Kunden mitwirken. Da ist zum einen die genaue Erläuterung, wie Nikotinersatzprodukte wirken, welche Hilfe sie Aufhörwilligen bieten, welche Vor- und Nachteile die einzelnen Produkte haben. Auf Basis dessen lässt sich herausfinden, welches Produkt am besten zu den jeweiligen Kunden passt.

Genaue Hinweise zu Anwendung und Dosierung sorgen zudem dafür, dass der gewünschte Effekt – eben der Nikotinersatz – auch tatsächlich zur Wirkung kommt und der Griff zur Zigarette unterbleibt.

Gabi Kannamüller | Kontakt: am-redaktion@springer.com

Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 05/2011 auf Seite 28 oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.

3090
Europa / Weltnichtrauchertag in Brünn
« am: Mai 22, 2011, 21:32:25 Nachmittag »

Animals Don't Smoke - Weltnichtrauchertag


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