Beiträge anzeigen

Diese Sektion erlaubt es ihnen alle Beiträge dieses Mitglieds zu sehen. Beachten sie, dass sie nur solche Beiträge sehen können, zu denen sie auch Zugriffsrechte haben.


Nachrichten - admin

3076
AB 1. JULI 2010: PLANQUADRAT ÖSTERREICH / Die WHO - FTC aus 2003 !
« am: Mai 24, 2011, 00:31:26 Vormittag »
Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Montag, 23. Mai 2011 22:19
An: fctcsecretariat@who.int
Cc: ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; krebspatienten@gmail.com
Betreff: DIE MARK-ERSCHÜTTERNDE PRÄAMBEL der WHO-FCTC aus 2003

Bereits vor genau 8 Jahren, exakt am 21.5.2003, wurde auf der 56.General-Versammlung der WHO  in Genf der englische Voll-Text der internationalen Konvention zur Bekämpfung dieser absurden  "TABAK - EPIDEMIE"  der Öffentlichkeit vorgestellt und erst am 29.12.2005 gelangte der offizielle deutsche Vertrags-Text ins heimische Bundes-Gesetz-Blatt als laufende Nr.219 in der Abteilung III und anschließend auch ins konsolidierte Bundes-Recht der Datei www.ris.bka.gv.at/Bundesrecht in geltender Tages-Fassung.

Am 15.12.2010
ist nun die an mehreren Stellen dieser FCTC  vereinbarte Umsetzungs-Frist von vollen 5 Jahren abgelaufen, ohne daß unsere Bundes-Regierung jene vertraglich versprochenen  "W I R K S A M E N   MASSNAHMEN"  ergriffen hat, die im Artikel 8 gefordert werden.  

Dies ergibt Anlaß genug nun,  vor dem  www.fctcsecretariat@who.int  maximale  K L A G E   zu führen:  
die öst. Bundes-Regierung betätigt sich nach wie vor als  HEGER & PFLEGER  dieser katastrophalen Tabak-Epidemie und keineswegs als Eindämmer, Bekämpfer und Ausrotter, wie das zu erwarten wäre.
Die öst. Bundes-Regierung erweist sich als völlig unfähig & unwillig, diese völkerrechtsverbindliche Konvention im nationalen Recht  W I R K S A M   umzusetzen.  

Daher fordere ich nun die Einsetzung einer eigenen Untersuchungs-Kommission der WHO GENF  zur Überprüfung dieses Vorwurfes, und die von unseren staatlichen Stellen völlig unabhängige Überprüfung vor Ort durch unangemeldete kommissionelle Massnahmen , am besten unter Führung der öst. Schutzgemeinschaft für Nichtraucher in Innsbruck www.alpha 2000.at,  der www.ärzteinitiative.at in Wien und  des www.rauchsheriff.at in Wien.  

Vielmehr ist diese öst. Bundes-Regierung geradezu krampfhaft bestrebt, das Bekanntwerden der WHO-FCTC  in weiteren Bevölkerungs-Kreisen zu verhindern oder zumindest zu erschweren - dafür gibt es tausende Beweise, die der Untersuchungs-Kommission jederzeit vorgelegt werden können.          

Siehe www.ris.bka.gv.at  Bundesgesetzblatt authentisch zur Nr.219 im Teil  III/2005.

3077
Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Montag, 23. Mai 2011 20:17
An: Erlacher Dietmar GMail
Cc: fctcsecretariat@who.int; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at

Betreff: VOLLE ZWEIHUNDERT JAHRE JUNG : ABGB BLEIBT WIRKSAM !


In der heutigen  "PRESSE" gibt es einen ausführlichen Bericht von der  "BAU-STELLE  ABGB 1811",  veranlaßt durch die alljährliche Richter-Woche, diesmal wiederum in Lochau (Vorarlberg). Dazu gibt es eine vielsagende Karikatur : das altehrwürdige ABGB  ist vielen eine Nummer zu groß für einschneidende Reformen..........

Mir persönlich liegt das Recht des  "SCHADEN - ERSATZES"  ganz besonders am Herzen in diesem Zusammenhang, denn auch da müssen wir jetzt ganz entschlossen ansetzen und konsequent zuschlagen. 
Millionenfach lesen wir unübersehbar auf allen Verpackungen von Tabak-Drogen,  daß das Rauchen die Gesundheit des Rauchers und auch der unfreiwilligen  Mit-Raucher  "ERHEBLICH  SCHÄDIGT". Dies ist im § 5 Abs.1  TabakG geradezu  "DOGMATISCH"  verankert  und steht außerhalb jeden Zweifels. Somit ist jeder Raucher  KLAG-BAR  auf  SCHADEN-ERSATZ  nach diesen Bestimmungen des ABGB,  noch mehr die gesamte verwegene Maschinerie, die diese schädlichen Drogen erzeugt, handelt und verkauft.
Wieso kommt kein einziger Jurist hierzulande auf die Idee, Schadenersatz einzuklagen nach dem Vorbild tausender derartiger Prozesse in den USA ?? 
Wieso schalten sämtliche graduierten & promovierten & habilitierten Juristen hierzulande in  KAPNOMANISTAN  ihren Haus-Verstand total aus, wenn es um die überaus  SCHÄDLICHEN  Machenschaften der gesamten Tschick-Mafia geht ? 
Nur einen einzigen Fach-Aufsatz zu diesem Thema findet man in der diesbezüglichen gelehrten Literatur und auch dieser wagt sich keineswegs vor, sondern resigniert sofort vor der offenkundigen All-Macht der heimischen  TABAKO-KRATIA,  die nach wie vor alle berufenen Institutionen lähmt und kampf-unfähig macht.     

200 Jahre Schaden-Ersatz-Recht nach dem ABGB  sollten Anlaß genug sein, unüberhörbare  K L A G E  zu erheben gegen die alltägliche  ERHEBLICHE  SCHÄDIGUNG  durch die  TABAK-RAUCH-TERRORISTEN.

3078
Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Montag, 23. Mai 2011 13:41
An: Erlacher Dietmar GMail
Cc: fctcsecretariat@who.int; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at

Betreff: KRONE-ARZT Dr. Wolfgang EXEL . MIT FEIGHEIT LÖST MAN KEIN PROBLEM !

Vor fast genau 1 Jahr hat die "KRONEN-ZEITUNG"  Wien in der Beilage "GESUND"  am Samstag, den 29.5.2010 folgende Glosse von Dr.med.Wolfgang  EXEL  veröffentlicht, die nach Ablauf eines vollen Jahres noch aktueller ist wie im Vorjahr :"Auch der heurige  WELT - NICHTRAUCHER - TAG  wird an der seltsamen Situation in Ö. nichts ändern.  Rauchen schadet von oben bis unten.  Daher werden recht zögerlich aber doch Gesetze zum Schutz der Nichtraucher erlassen.  Das Problem:   ES  SCHERT  SICH  NIEMAND  DARUM. 
Vollmundigen Ankündigungen der üblichen Verdächtigen (gemeint sind die Politiker)  stehen keine Taten gegenüber.  Wenn der Gesundheits-Minister verkündet, daß zum Beispiel das Rauchverbot in Lokalen kontrolliert und ein Verstoß geahndet werden muß,  dann sind das bisher leere Worte.  Wenn derselbe Minister sogar ein generelles RV fordert,  gehört ihm ein  DENK-MAL  gesetzt.  Falls er sich damit durchsetzt.  Allerdings bekennt Herr Diplome Stöger im selben Atemzug: "Im Parlament bekomme ich dafür keine Mehrheit"   
Rund 600 Millionen Euro pro Jahr kosten uns die Raucher mehr als durch frühes Ableben und Tabaksteuer eingenommen wird.  Auch in Zukunft sind hohe Kosten zu erwarten. Es sei denn, wir bekommen doch noch eine Regierung, die sich wirklich um unsere Gesundheit sorgt und sich nicht feige vor der Verantwortung drückt.     
M U T   wird man für echte Lösungen schon aufbringen müssen - die Raucher können ja tatsächlich Wahlen entscheiden.  Aber man könnte eventuell mit Hilfsmaßnahmen bei den Rauchern selbst ansetzen - lesen Sie bitte ein paar konkrete Vorschläge auf Seite 12. " Text Ende.

Das war also vor genau 1 Jahr in der "Krone" zu lesen und mit Sicherheit wird sich der uns bestens bekannte Dr.Exel  auch heuer wieder zu Wort melden,  vielleicht noch eine wesentliche Spur deutlicher ?


3079
Deutschland / Rauchverbot: Frankenberger braucht immer noch Polizeischutz
« am: Mai 23, 2011, 01:08:25 Vormittag »


Anmerkung:
Der hat Glück, in Deutschland.
In Österreich lacht ihn die Polizei aus und sagt:
Zahlen Sie sich den Personenschutz doch selbst, wir haben so viele "ausländische Verbrecher, etc.", die wir schützen müssen!



Rauchverbot: Frankenberger braucht immer noch Polizeischutz

Veitshöchheim - Fast ein Jahr nach dem Volksentscheid über ein Rauchverbot braucht Initiator Sebastian Frankenberger immer noch Polizeischutz. Am Rande eines Parteitages berichtete er nun über seine aktuelle Situation.

Fast ein Jahr nach dem Volksentscheid über ein Rauchverbot in der bayerischen Gastronomie braucht Initiator Sebastian Frankenberger bei öffentlichen Auftritten in Bierzelten immer noch Polizeischutz. Zwar habe sich die Lage etwas beruhigt, trotzdem werde er wegen seines Kampfes gegen das Rauchen immer noch angefeindet, sagte der ÖDP-Chef am Sonntag am Rande des Parteitages im fränkischen Veitshöchheim der Nachrichtenagentur dpa in München. “Erst vor kurzem habe ich für einen Vortrag in Rosenheim Polizeischutz bekommen.“

Frankenberger ist Hauptinitiator des Volksbegehrens für den Nichtraucherschutz, das im vergangenen Jahr schließlich zum Volksentscheid und zu einem strikten Rauchverbot in der bayerischen Gastronomie führte. Viele Wirte in ganz Bayern nehmen Frankenberger sein Engagement für den Nichtraucherschutz immer noch übel. Er hat Hausverbot in zahlreichen Kneipen, einige Münchner Wirte haben sogar Verbotsschilder an ihren Türen angebracht. Bierzelte betritt Frankenberger wegen der feindlichen Stimmung nur noch in Ausnahmefällen.

dpa


PS: Was ist eigentlich aus der ominösen p.r.-Agentur/Frankenberger/Volksbegehren ff. geworden?
      Außer Spesen nicht gewesen?


3080

AN: 'alois.stoeger@bmg.gv.at'; 'barbara.prammer@parlament.gv.at'; 'werner.faymann@bka.gv.at'; 'michael.spindelegger@oevp.at'; 'reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at'; 'karlheinz.kopf@oevpklub.at'; 'josef.cap@spoe.at'; 'eva.glawischnig-piesczek@gruene.at'; 'laszlo.andor@ec.europa.eu'; 'john.dalli@ec.europa.eu'; 'lh.puehringer@ooe.gv.at'; 'gottfried@kneifel.at'; 'kurt.gruenewald@gruene.at'; 'erwin.rasinger@oevp.at'; 'eva.glawischnig-piesczek@gruene.at'; 'Peter.KAISER@ktn.gv.at'; 'uwe.scheuch@ktn.gv.at'; 'heinz.fischer@hofburg.at'; 'michael.haeupl@wien.gv.at'; 'sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at'; 'franz.pietsch@bmg.gv.at'; 'ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at'; 'sabine.oberhauser@spoe.at'; 'gabriele.kotzegger@spoe.at'; 'fctcsecretariat@who.int'; 'krebspatienten@gmail.com'

Cc: Diverse


Was lässt sich am Tabakgesetz rasch ändern?

Seit mehr als 2 Jahren haben wir ein neues Tabakgesetz, seit 10 Monaten hat es volle Gültigkeit. Zahlreiche Probleme zeigten sich in dieser Zeit. Österreich ist Schlusslicht im Nichtraucherschutz, die Zahl der rauchenden Kinder und Jugendlichen ist im internationalen Vergleich beschämend, doch der Wille der Politiker etwas zu verändern ist gleich null. Der Fortbestand des Gesetzes wird meist wirtschaftlich begründet, angeführt wird auch der verfassungsrechtliche Vertrauensschutz, da die Lokalbesitzer aufgrund des Gesetzes in die Raumtrennung investierten. Außer Acht bleibt, dass das Gesetz in Landgemeinden und in der Abendgastronomie nicht mal annähernd eingehalten wird.  Die Raumtrennung erweist sich als nicht praktikabel. Rauch dringt in krankmachender Konzentration weiterhin in Nichtraucherbereiche ein, die Feinstaubwerte überschreiten hier die Werte einer starkbefahrenen Straße um ein Vielfaches.

Da drängt sich nun die Frage auf, ob der Politik wirklich die Hände gebunden sind.
Was wäre trotz des verfassungsrechtlichen Vertrauensschutzes leicht umsetzbar?

Kontrolle des Nichtraucherschutzes: Zunächst wäre es dringend notwendig, dass die Kontrolltätigkeit aktiv durch die Behörden selbst durchgeführt wird, idealerweise auch durch die Polizei, denn die kann sofort Strafen aussprechen, langwierige Strafverfahren würden wegfallen, die Einhaltung des jetzigen Gesetzes würde sich massiv verbessern. Es ist absurd die Kontrolle des Gesetzes den Bürgern aufzubürden. Man stelle sich vor, Bürger müssten selbst das Tempolimit im Straßenverkehr überwachen, niemand würde sich daran halten; es funktioniert weil die Behörden kontrollieren. Bei schwerwiegenden Verstößen gegen die STVO droht zudem rasch der Entzug der Lenkerberechtigung. Eine einfache analoge Regelung im Tabakgesetz, die festlegt ab wie vielen Verstößen der Entzug der Gastgewerbekonzession erfolgt, würde das Gesetz rasch zum Funktionieren bringen.

Schutz von Säuglingen, Kinder, Jugendliche: Ein neues Nichtraucherschutzgesetz nach Vorbild anderer fortschrittlicher Länder wäre auch in Österreich längst überfällig, aber unsere  Gesundheitspolitik verweigert sogar den Schutz der Kinder und Jugendlichen. Hier würden weder wirtschaftliche Interessen noch der Vertrauensschutz verletzt. Einfache Änderungen würden bereits viel bringen, z.B.  ein Zutrittsverbot für Kinder und Jugendliche zu Raucherbereichen (Raucherlokale bis 50 qm, Raucherlounges etc.), so wie z.B. in Deutschland. Parallel dazu sollte man im Jugendschutzgesetz das Rauchen bis zum 18. Lebensjahr untersagen, so wie man das bei Solarien oder beim Glücksspiel ebenfalls getan hat. Immerhin beginnen nahezu alle Raucher bereits in einem Alter mit ihrer Nikotinsucht, in dem sie die Gefahren dieser Sucht noch nicht mal annähernd abschätzen können. Weitere präventive Maßnahmen würden die Interessen der Wirtschaft noch nicht mal berühren, wie z.B. Rauchverbote auf Spielplätzen, sowie Rauchverbote in Gegenwart von Personen, die in einem schutzbedürftigen Abhängigkeitsverhältnis stehen z.B. auch im gesamten Schulgelände bzw. Kindergartenbereich oder in Heimen.

12.000 Tote, 100.000e Schwerstkranke, jedes Jahr: Man kann dem Gesundheitsminister nicht vorwerfen, dass massiver Lobbyismus der Wirtschaftskammer und der Tabakindustrie eine schnelle Gesetzesänderung schwierig macht, aber von Seite des Ministeriums wurde sogar behauptet, dass das Tabakgesetz funktioniert. Das ist angesichts der Situation eine glatte Lüge. Damit wird Gesundheitspolitik zum Teil dieser skrupellosen Lobby anstatt ihr entgegen zu wirken. Unsere Gesundheitspolitiker tragen Mitschuld am vorzeitigen Tod von mehr als 11.000 Rauchern, am vorzeitigen Tod von 1000 Passivrauchern, sowie am Leiden von hunderttausenden Tabakrauch-Schwerstkranken (Asthma, Allergien, Krebs, COPD, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes), die zudem oft die Frühpension antreten müssen.

Ignoranz ist keine Lösung, sie ist die Ursache des Problems.

Dietmar Erlacher, Krebspatient

           
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
         Neues Tabakgesetz: www.rauchnet.at
      Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann


3081

Es ist schon interessant, dass dem "Gesundheits"Minister und der Wiener "Gesundheits"Stadträtin nicht einfällt, gegen das Rauchen!

Aha, der Lobbyismus ist zu stark! DAS müssen die ÖsterreicherInnen natürlich akzeptieren, liest man doch täglich "darüber" in allen Zeitungen!

PS: Rot und Rot gesellt sich gern (Anmerkung: negativ!)!




Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen

und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.

(Albert Einstein)




Weltnichtrauchertag: Kino statt Unterricht

Münster (sms) - Anlässlich des Weltnichtrauchertages finden in Münster am 31. Mai und 1. Juni die Jugend Filmtage "Nikotin und Alkohol – Alltagsdrogen im Visier" statt. "Zigarettenrauchen gilt bei immer weniger Jugendlichen als 'cool'. Die Wasserpfeife hingegen wird für Kinder und Jugendliche zunehmend interessanter", stellt Brigitte Klute von der städtischen Drogenhilfe fest.



Die Jugend Filmtage nehmen in diesem Jahr die Alltagsdrogen ins Visier – auf unterhaltsame Weise. Das finden auch Georg Piepel, Anna Pohl und Brigitte Klute vom Jugendamt wie auch Wolfgang Schallenberg vom "Kommissariat Vorbeugung" in Vertretung aller Kooperationspartner (v.l.). Foto: Presseamt Stadt Münster
Die Jugend Filmtage nehmen in diesem Jahr die Alltagsdrogen ins Visier – auf unterhaltsame Weise. Das finden auch Georg Piepel, Anna Pohl und Brigitte Klute vom Jugendamt wie auch Wolfgang Schallenberg vom "Kommissariat Vorbeugung" in Vertretung aller Kooperationspartner (v.l.). Foto: Presseamt Stadt Münster
Die Jugend Filmtage wollen Schulen spielerisch und unterhaltsam darin unterstützen, Jugendliche über die gesundheitlichen Folgen und das Abhängigkeitspotenzial des Rauchens – auch von Wasserpfeifen - zu informieren, Nichtrauchende weiter zu stärken und Raucherinnen und Raucher beim Aufhören zu begleiten.

Organisiert werden die Filmtage von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Unterstützung des Verbandes der privaten Krankenversicherung e.V. In Münster präsentiert die Suchtprävention der städtischen Drogenhilfe die Jugend Filmtage.

Schülerinnen und Schüler von 12 bis 19 Jahren sind ins Kino zu den Spielfilmen "Das Jahr der ersten Küsse", "Jargo", "The Insider" und "Das Lächeln der Tiefseefische" eingeladen (Eintritt: 2,50 Euro). Vor und nach den Filmvorführungen motivieren die Kooperationspartner der Filmtage an den Mitmach-Aktionen dazu motivieren, sich mit den Themen Nikotin auseinander zu setzen. Zum Beispiel an der neuen Station "Filmbox – Dein Set. Deine Meinung.", beim "Fragenduell – Denk mit und zeig, was Du drauf hast" oder in der in der "Lounge mit Psychotest - Der letzte Zug!".

Für Lehrkräfte findet am 5. Mai in der städtischen Drogenhilfe, Schorlemerstraße 8, von 15.30 bis 18 Uhr ein Methodenworkshop zur Vor- und Nachbereitung der Kinotage in der Schule statt. Einladungen zu dieser Fortbildung und zu den Jugend Filmtagen sind bereits an die weiterführenden Schulen gegangen. Anmeldungen für die Fortbildung und die Kinotage sind ab sofort per E-Mail bei der Drogenhilfe der Stadt Münster möglich: Ahlswede@stadt-muenster.de, erfolgen. Für nähere Informationen ist Brigitte Klute (4 92-51 84) ansprechbar. Programmflyer mit Anmeldeformular und Plakate gibt es bei der Drogenhilfe und im Cineplex.

Internettipps:
ww.rauch-frei.info
www.bist-du-staerker-als-alkohol.de
www.kenn-dein-limit.info
www.muenster.de/stadt/drogenhilfe

3082
Deutschland / Kinder und Jugendliche besonders gefährdet
« am: Mai 22, 2011, 21:41:52 Nachmittag »

KREIS KLEVE. Pünktlich zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai legt die DAK eine neue wissenschaftliche Studie zum Zigarettenkonsum von Kindern und Jugendlichen vor. Einfaches, aber erschreckendes Fazit: Je mehr Tabakwerbung sie sehen, desto häufiger beginnen sie zu rauchen. Das IFT-Nord (Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung) befragte im Auftrag der Kasse 2102 Jugendliche zwischen zehn und 17 Jahren, die noch nie in ihrem Leben geraucht hatten.

Laut DAK-Studie begannen in der Folge 19 Prozent der Jugendlichen mit hohem Kontakt zu Tabakwerbung mit dem Rauchen, im Vergleich zu „nur“ zehn Prozent mit wenig Werbekonsum. Das ist fast doppelt so häufig!

WHO-Werbeverbot muss auch für Deutschland gelten
„Die Ergebnisse zeigen, dass in Deutschland Tabakwerbung weiter eingeschränkt werden muss,“ sagt Volker Dorissen, Leiter des Servicezentrums für den Kreis Kleve „Wir fordern, endlich die WHO-Vorgaben auch hier umzusetzen und Tabakwerbung ganz zu untersagen - zum Schutz unserer Kinder und Jugendlichen.“

Weniger jugendliche Raucher
Positiv wertet die Kasse den insgesamten Rückgang an jugendlichen Rauchern. Laut BZgA rauchen in Deutschland derzeit 13 Prozent der 12- bis 17-Jährigen. Damit hat sich ihr Anteil von 2001 bis heute mehr als halbiert. „Die Bemühungen um Aufklärung scheinen nun Früchte zu tragen“, so Dorissen

3083
Deutschland / Deutschland wird rauchfrei
« am: Mai 22, 2011, 21:40:02 Nachmittag »

 19.05.2011  

 AKTION

Weltnichtrauchertag am 21. Mai 2011

Berlin. Anlässlich des Weltnichtrauchertages startete im Mai 2010 das Landesprogramm „Berlin Qualmfrei“ mit einer Infopaketaktion zum Thema „Schwangerschaft und Rauchen“.
  
http://www.berlin-aktuell.de/weltnichtrauchertag-am-21-mai-2011_id16330.html


xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx


Weltnichtrauchertag am 21. Mai 2011

Pressemitteilung Nr. 2498 vom 19.05.2011

Im Mai 2010 startete das Landesprogramm „Berlin qualmfrei“ anlässlich des Weltnichtrauchertages die Infopaketaktion zum Thema „Schwangerschaft und Rauchen“.
Diese Aktion wird 2011 fortgesetzt. Auch in diesem Jahr werden mit Beteiligung des Gesundheitsamtes Reinickendorf Informationspakete an Gynäkologen und Gynäkologinnen, Kinderärzte und Kinderärztinnen sowie Hebammen des Bezirks verschickt.

Aus gutem Grund weist die Weltgesundheitsorganisation mit dem Weltnichtrauchertag jedes Jahr auf die besondere Gesundheitsgefährdung durch das Rauchen hin.

Hierzu der für Gesundheit und Soziales zuständige Bezirksstadtrat Andreas Höhne (SPD): „Kinder reagieren wesentlich empfindlicher auf die Schadstoffe im Tabakrauch und können sich selbst nicht gegen die durch das Passivrauchen bedingten Gesundheitsgefahren wehren. Daher werde ich mich auch weiterhin konsequent für ein rauchfreies und gesundes Aufwachsen der Kinder einsetzen und unterstütze das landesweite Aktionsprogramm „Berlin Qualm-frei“ beim Versand von Infopaketen an Gynäkologen und Gynäkologinnen, Kinderärzte und Kinderärztinnen sowie Hebammen des Bezirks, um vorhandenes Wissen über die Gefahren des Passivrauchens aufzufrischen und wieder stärker ins Bewusstsein zu rücken.“

Die verschickten Pakete enthalten u.a. Materialien der Berliner Krebsgesellschaft sowie der Charité, um Ärzten und Ärztinnen sowie Hebammen einen aktuellen Überblick über das zur Verfügung stehende Angebot zu verschaffen.

Andreas Höhne
Bezirksstadtrat für
Jugend, Familie,
Gesundheit und Soziales

3084

Weltnichtrauchertag: Apotheken helfen beim Aufhören, in Österreich und in Deutschland

Welche gesundheitlichen Folgen das Rauchen haben kann, ist längst bekannt. Dennoch fällt es den meisten Aufhörwilligen ausgesprochen schwer, dauerhaft auf Zigaretten zu verzichten. Wer angesichts des Weltnichtrauchertags dennoch einen Anlauf nimmt, seine Abhängigkeit zu überwinden, den kann eine Nikotinersatztherapie aus der Apotheke dabei unterstützen.
© photos.com

Trotz verschärfter Raucherschutzgesetze und umfassender Aufklärungskampagnen greifen immer noch rund 30 Prozent aller erwachsenen Bundesbürger täglich zur Zigarette. Und sind damit einer Sucht verfallen, die nach Einschätzung der US-Gesundheitsbehörde FDA mit der des Heroins vergleichbar ist.

Kein Wunder, dass der Nikotinentzug teils massive Symptome hervorruft und so mancher „künftige Ex-Raucher“ gar nicht so weit kommt, dass er symptomfrei wird: Dies ist drei bis vier Wochen nach einem konsequenten Rauch-Stopp der Fall.

Motivieren durch unterstützende Beratung
Aktuell lenkt der Weltnichtrauchertag am 31. Mai die Aufmerksamkeit auf die Gefahren des Rauchens und die verschiedenen Wege, Nichtraucher zu werden. Hilfreich dabei kann, wie zahlreiche Studien zeigen, eine ausschleichende Nikotinersatztherapie (NET) sein.

Die Chance, vom Tabak wegzukommen, verdoppelt sich durch den Einsatz von Nikotinpflaster, -kaugummi, -tabletten und -inhaler. Diese rezeptfrei erhältlichen Ersatzprodukte mildern Entzugserscheinungen und reduzieren das Verlangen nach einer Zigarette.
Anzeige
Click here to find out more!

Eines aber können sie nicht: die Motivation des Aufhörwilligen dauerhaft aufrechterhalten. Weshalb es auch nichts nützt, in der Beratung zur Raucherentwöhnung irgendetwas zu beschönigen: Der feste Entschluss, das Rauchen aufzugeben und eine enorme Willenskraft sind in jedem Fall die wichtigsten Voraussetzungen, damit das Vorhaben gelingt.

Unterstützend allerdings können (und sollten) Apothekenmitarbeiter durchaus bei der Raucherentwöhnung ihrer Kunden mitwirken. Da ist zum einen die genaue Erläuterung, wie Nikotinersatzprodukte wirken, welche Hilfe sie Aufhörwilligen bieten, welche Vor- und Nachteile die einzelnen Produkte haben. Auf Basis dessen lässt sich herausfinden, welches Produkt am besten zu den jeweiligen Kunden passt.

Genaue Hinweise zu Anwendung und Dosierung sorgen zudem dafür, dass der gewünschte Effekt – eben der Nikotinersatz – auch tatsächlich zur Wirkung kommt und der Griff zur Zigarette unterbleibt.

Gabi Kannamüller | Kontakt: am-redaktion@springer.com

Diesen Artikel finden Sie in APOTHEKE + MARKETING 05/2011 auf Seite 28 oder als PDF-Download im Kasten oben rechts.

3087
Europa / Weltnichtrauchertag in Brünn
« am: Mai 22, 2011, 21:32:25 Nachmittag »

Animals Don't Smoke - Weltnichtrauchertag


http://www.jizni-morava.cz/?r=2&tpl=51&lang=3&typ=2&id=6826



3088
Nichtraucher werden und nachhaltig mit Rauchen aufhören

Sie haben den ersten Schritt in ein rauchfreies und nikotinfreies Leben für sich getan – Sie informieren sich oder suchen nach Unterstützung.Unseren herzlichen Glückwunsch zu dieser Entscheidung.
Rauchen, Gifte und Folgeschäden

In der Tat enthält Tabakrauch eine Vielzahl von Substanzen, die negativ auf den menschlichen Organismus wirken. Insbesondere die als Krebsauslöser bekannten polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffe sowie Benzole, aber auch die mit aufgenommenen Elemente wie Zink, Kadmium und Blei, die als Verursacher anerkannter Berufskrankheiten gelten, sowie weitere chemische Verbindungen schädigen bei längerem Konsum den menschlichen Organismus nachhaltig. Hinreichend nachgewiesen sind die langfristigen Folgeschäden im Herz-Kreislaufsystem, in den Atemwegen, hinsichtlich einer geringeren Infektabwehr und weiterer pathologischer Erscheinungen.
Nichtraucher geworden zu sein, wird eher selten bereut

Nun die gute Nachricht: Jeder Tag als Nichtraucher lässt Ihre Lebenserwartung steigen und fördert Ihre Gesundheit. Durch den Schritt zum Nichtraucher können Sie Ihrem Körper den besten Dienst erweisen. Sinkende Gesundheitsrisiken, besseres Allgemeinbefinden, mehr Leistungsfähigkeit in allen Lebenslagen und ein vom Rauchzwang befreites Leben sind Faktoren, die Sie langanhaltend zum Nichtrauchen motivieren können.

 
Hinzu kommt der wirtschaftliche Faktor: Beim Verzicht auf das Rauchen von einer Schachtel Zigaretten täglich sparen Sie
- 35,00 € wöchentlich,
- 150,00 € monatlich,
- 1.800,00 € jährlich.
Genug Geld, sich Alternativen zum Rauchen leisten zu können.
Haben Nichtraucher Geheimnise?
Ehemalige Raucher, die es bereut haben, Nichtraucher zu werden, sind eher selten anzutreffen.

Jeder Raucher und jede Raucherin weiß, dass der Drang zum Rauchen wie eine Sucht erscheint. Hierfür sind folgende Faktoren ursächlich:

     Verhaltensgewohnheiten, die den Griff zur Zigarette bei bestimmten Auslösereizen fördern (Zigarette zum Kaffee);
     Eine körperliche Abhängigkeit von dem „Suchtstoff“ Nikotin, die durch Aufnahme dieser Substanz zu angenehmen Empfindungen führt und schnell in einer entsprechenden Erwartungshaltung der Rauchenden Ausdruck findet.


Unser Beitrag bei Ihrem Wunsch, Nichtraucherin oder Nichtraucher zu werden, ist es, Ihnen bei der Änderung Ihrer Einstellungen und Verhaltensweisen durch sachdienliche Hinweise, durch Selbsterkenntnis und durch Stärkung Ihres Willens zu helfen, ohne Hypnose und ohne Medikamente. Mit Ihrem freien Willen entscheiden Sie und übernehmen die Verantwortung für Ihr Leben. Sie selbst sind der aktive Part, und der Erfolg ist Ihre persönliche Leistung.
Rauchen ist ein erlerntes Verhaltensmuster

Rauchen kann als erlerntes falsches Verhaltensmuster angesehen werden.
Jeder Mensch ist in der Lage, sein Verhalten durch inneren Antrieb aktiv zu ändern. Ohne die Fähigkeit zur Verhaltensanpassung hätte sich die Menschheit nicht entwickeln können. Diese Verhaltensänderung ist eine Äußerung unserer Fähigkeit zu lebenslangem Lernen.


Im Verlauf unseres Seminares vereinbaren Sie mit sich selbst einen Termin, mit dem Rauchen aufzuhören. Sie haben also Zeit, sich nochmals mit allen Argumenten und Fakten auseinanderzusetzen.
Warum ist es gut, zum vorgenommenen Termin vollständig mit dem Rauchen aufzuhören?

Der Ausstieg beginnt mit einer Neukonditionierung des Körpers. Es wird kein Nikotin mehr aufgenommen und unsere entsprechenden Rezeptoren „vergessen“ die Befriedigungswirkung. Der Bedarf an Nikotin schwindet umso schneller, je weniger eine sich fortsetzende Konditionierung erfolgt. Beim sogenannten Ausschleichen gewinnt jede einzelne Zigarette psychologisch aber auch physiologisch ein Mehrfaches an Bedeutung für die betreffende Person.
Nach wenigen Tagen verschwinden die körperlichen Abhängigkeitsgefühle und Sie werden sich nun wirklich befreit fühlen. Dafür sollten Sie sich belohnen – vielleicht mit einem Kinobesuch oder mit einem Spaziergang durch den Park.
Wir alle, die in diesem Projekt tätig sind, waren Raucherinnen bzw. Raucher, wissen also, dass ein Aufhören auf Grundlage einer freien Willensentscheidung möglich ist und wir kennen das, was Sie jetzt und nach dem Seminar bewegt. Wir verstehen uns als Ihre Partner, die Sie auf Ihrem Weg zum Nichtrauchen tatkräftig unterstützen und Ihnen als Beraterinnen und Berater zur Verfügung stehen.

http://www.nichtraucherzentrale-hannover.de/rauchen/Nichtraucher.html

3089

(Gießen, den 18.05.2011) Für viele Menschen nahezu eine Heldentat: Das Rauchen aufgeben. Die meisten Nichtraucher in Spe scheitern häufig bei dem Versuch, die letzte Zigarette auch als solche auszudrücken.

KnowHowNow befragt Dr. Lars Pracejus über Chancen und Möglichkeiten, das Rauchen effektiv und nachhaltig aufzugeben. Der promovierte Psychologe und Hypnotherapeut aus Gießen hilft selbst seit über fünf Jahren seinen Klienten bei der Rauchentwöhnung - und zwar mit Hypnose!

Sie dürfen mit dem Team von KHN vom Spezialisten erfahren, was sich dahinter verbirgt.

---

KHN
Herr Dr. Lars Pracejus, in einer Zeit, welche dem Rauchen immer weniger Popularität vergönnt - welche Chancen bieten sich hier dem Raucher, möglichst ungezwungen das Rauchen aufzugeben?

Dr. Lars Pracejus
Der Markt bietet umfangreiche Möglichkeiten: Verhaltenstherapie, Hypnotherapie, Akupunktur, Substitutionstherapie (Ersatzstoffe), als da sind: Pflaster, Kaugummis, Sublingualtabletten, E-Zigaretten. Des weiteren gibt es Seminare, Vorträge, Kurse, Bücher, Therapiegruppen, Selbsthilfegruppen und auf Raucherentwöhnung spezialisierte Therapeuten.

Ungezwungen ist in diesem Zusammenhang ein schwieriger Begriff. Um von einem Genussgift wegzukommen ist eine Zeit der körperlichen und psychischen Entwöhnung notwendig. Das kann dem Raucher nicht erspart werden, aber er kann dabei begleitet werden.

KHN
Sie gelten als Spezialist auf dem Gebiet der Hypnotherapie. Wie kann man sich Raucherentwöhnung durch Hypnotherapie vorstellen?

Dr. Lars Pracejus
Raucherentwöhnung kann in der Gruppe oder im Einzelsetting geschehen. Ich biete beides an. Es gibt ein Vorgespräch, in dem verhaltenstherapeutische Tipps und Strategien erläutert werden. Außerdem wird die Substitution durch Nikotinpflaster besprochen. In den Therapiesitzungen 2, 3 und 4 wird die Abstinenz (Enthaltsamkeit) durch hypnotherapeutische Interventionen konsolidiert (gefestigt). Nach einer Zeit von zwei bis drei Monaten erfolgt noch mal ein Nachgespräch.

KHN
Wie hoch ist die Erfolgschance, nachhaltig das Rauchen mit psychologischer Hilfe aufzugeben? Was für Alternativen gibt es?

Dr. Lars Pracejus
Wie oben aufgezählt gibt es viele alternative Verfahren, aber die Kombination von Verhaltenstherapie und Hypnotherapie ist die erfolgsversprechendste. Studien belegen, dass ein Jahr nach der Therapie weiterhin knapp 50% der Klienten rauchfrei sind. Das ist doppelt so viel wie bei anderen Therapieformen (Schweizer u. Revenstorf, 2003).

KHN
Kennen viele der Nichtraucher in Spe diese Möglichkeiten? Wie wird Aufklärung erzeugt?

Dr. Lars Pracejus
Das Gießener Institut für Psychologietransfer e.V. (GIP) bietet am 31.05.2011, dem Weltnichtrauchertag eine Informationsveranstaltung in der Kongresshalle Gießen an und hat mich eingeladen, dort zwei Vorträge zu halten:

18:00 Uhr, "Was ist, was kann Hypnotherapie?" Dies ist ein Vortrag für Fachkollegen: Diplom-Psychologen, Ärzte, Zahnärzte und Studenten dieser Disziplinen.

20:00 Uhr, "Raucherentwöhnung durch Hypnose". Dies ist ein Vortrag für interessierte Laien und zukünftige Nichtraucher.

Veranstaltungsort: Kongresshalle Gießen (Kerkrade-Zimmer), Berliner Platz 2. Eingang von der Wieseck aus. Die Teilnahme ist kostenlos und unverbindlich.

KHN
Worauf werden Sie bei Ihrem kommenden Vortrag den Schwerpunkt legen?

Dr. Lars Pracejus
Beim ersten Vortrag für Fachkollegen erläutere ich allgemein die Grundprinzipien der Hypnotherapie, die Indikationsgebiete und wenn Interesse daran besteht, die Fortbildungsmöglichkeiten.

Der zweite Vortrag erläutert den Ablauf der Raucherentwöhnung durch Hypnose für zukünftige Nichtraucher und bietet ein Forum für offene Fragen, die häufig mit vielen Vorurteilen über Hypnotherapie gespickt sind: Willenlosigkeit, Kontrollverlust, Erinnerungslücken und ähnliches.

KHN
Gibt es Möglichkeiten der Eigentherapie?

Dr. Lars Pracejus
Das Aufhören in Eigenregie ist leider selten erfolgreich. Nur 5% der Klienten schaffen es alleine aufzuhören. Mark Twain hat gesagt: "Mit dem Rauchen aufzuhören ist kinderleicht. Ich habe es schon hundertmal geschafft." Das Schwierige an der Raucherentwöhnung ist nicht das Aufhören. Die Schwierigkeit besteht im Nicht-wieder-Anfangen. Hier leistet die psychologische Begleitung eine Unterstützung, die in der Eigentherapie fehlt.

KHN
Herr Dr. Pracejus - lassen Sie mich die Frage erlauben, ob Sie selbst Raucher sind?

Dr. Lars Pracejus
Ich habe in Jugend und jungem Erwachsenenalter einige Jahre Zigaretten geraucht. Ich habe mit der Sofort-Stop-Methode und in Eigenregie aufgehört. Ich beobachtete aber viele Freunde und Bekannte, die es nicht schafften. Die Humangenetik erforscht die Theorie, dass es eine genetische Prädisposition für "Suchtpersönlichkeiten" gibt. Bestimmte genetische Ausstattungen führen also dazu, dass einige Menschen eher substanzabhängig werden können als andere. Ich habe das Privileg nicht zur Abhängigkeit zu neigen.

KHN
Gibt es Möglichkeiten an sich selbst zu erkennen, ob man tatsächlich im Stande ist, das Rauchen aufzugeben?

Dr. Lars Pracejus
Zur erfolgreichen Raucherentwöhnung gehört der feste Wille es zu tun. Ein Patient, der deshalb kommt, weil sein Arzt sagt, er müsse aus gesundheitlichen Gründen aufhören, mir aber berichtet, er rauche gerne und täte es am liebsten weiterhin, bringt nicht die entscheidende Voraussetzung mit.

Der Willensentschluss ist zwar notwendig aber noch nicht ausreichend. Ein Patient muss eine Vorstellung davon erarbeiten, wie es sein wird rauchfrei zu sein. Das geschieht in den Sitzungen.

KHN
Gibt es überhaupt derartige Individualitäten bei einer Rauchentwöhnung, oder kann man bei jedem Hilfesuchenden gleichermaßen vorgehen?

Dr. Lars Pracejus
Irvin Yalom hat gesagt, dass der Therapeut bei jedem Patienten sich nicht nur einer anderen Therapie bedienen sollte, sondern dass er sogar bei jedem Patienten eine eigene Therapie erfinden muss! Die Grundlagen unserer Arbeit sind durch ein wissenschaftlich untersuchtes Konzept gestützt, auf dem das Programm basiert. Dennoch muss der Therapeut individuell auf jeden Patienten einzeln eingehen können. Darin liegt die eigentliche Stärke des Therapeuten.

KHN
Empfinden Sie die Behandlung aus Ihrer Sicht kompliziert? Welche Komplikationen oder Stressfaktoren erwarten Sie und den Patienten?

Dr. Lars Pracejus
Die Raucherentwöhnung gilt in der Psychotherapie eigentlich eher als Gebiet, welches wenig Komplikationen aufweist. Schlimmstenfalls wird ein Patient rückfällig, aber auch das wäre keine extreme Katastrophe. Raucher haben oft ein sehr positives und geselliges Selbstbild und Raucherentwöhnungsgruppen sind oftmals sehr unterhaltsam und sogar lustig. Der Stress des körperlichen Entzugs kann durch Nikotinersatz aufgefangen und der Stress des psychischen Entzugs durch die Interventionen des Therapeuten sowie der Gruppenmitglieder gelindert werden. In der Summe erwarte ich also eher erfolgreiche therapeutische Arbeit als Stress. Für den zukünftigen Nichtraucher bleibt natürlich trotzdem ein Rest Willensstärke und Arbeit, die er aufbringen muss.

KHN
Was wollen Sie einem willigen Nichtraucher in Spe an dieser Stelle noch mit auf den Weg geben?


Dr. Lars Pracejus
Vertrauen Sie lieber Ihrer Kraft als Ihrem Glück. Sie können es schaffen!

---

Dr. Lars Pracejus arbeitet in eigener Privatpraxis für Psychotherapie (HPG) in Gießen. Er steht für Beratung und Nachfrage zur Thematik persönlich zur Verfügung.

Praxis für Psychotherapie (HPG)
Dipl.-Psych. Dr. Lars Pracejus
Südanlage 12, 35390 Gießen
Tel.: 0641 - 55 99 613

www.hypno-dialog.de

---

Experten-Interview 'Rauchentwöhnung durch Hypnotherapie', Im Gespräch Dr. Lars Pracejus. Praxis: Südanlage 12, 35390 Gießen. Diplom-Psychologe aus Gießen und Spezialist für Psychotherapie, Hessen. Promotion (rer. nat.) und Studium der Psychologie und Medizin an der Justus Liebig Universität Gießen.

Interviewkennung bei Rückfragen an KnowHowNow: med/0003

---

KnowHowNow
Portal für Expertise
Ludwig-Rinn-Straße 14
35452 Gießen

Geprüftes Experten-Wissen zu tagesaktuellen Themen aus Recht, Gesundheit und Bildung von führenden Spezialisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

---

KnowHowNow ist ein Informationsdienst zur Verbreitung qualifizierter und geprüfter Fachgespräche mit Experten und Referenten aus Bildung, Recht, Wirtschaft, Gesundheit, Sicherheit und Finanzen. Die Verbreitung und Übernahme unserer Informationen, auch in analoger Form, ist erwünscht und entspricht unseren Leitsätzen. Bitte beachten Sie dabei die Angaben und AGB der ursprünglichen Quellen sowie die gesetzlichen Vorschriften zur Nachrichtenverbreitung von und aus vorhandenen Quellen.


Dr. Lars Pracejus arbeitet in eigener Privatpraxis für Psychotherapie (HPG) in Gießen. Er steht für Beratung und Nachfrage zur Thematik persönlich zur Verfügung.
Dr. Lars Pracejus
Dr. Lars Pracejus
Südanlage 12
35390 Gießen
0641 - 55 99 613




Pressekontakt:
KnowHowNow
Andreas Bode
Ludwig-Rinn-Straße 14-16
35452 Gießen
info@knowhownow.de
06413949641
http://www.knowhownow.de