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Nachrichten - admin

3046

Von: Erlacher Dietmar GMail [mailto:krebspatienten@gmail.com]
Gesendet: Samstag, 28. Mai 2011 20:38
An: ministerbuero@bmi.gv.at
Cc: werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at
Betreff: Innenministerium, Frau Minister Mag.a Mikl-Leitner

 
Sehr geehrte Frau Minister Mag.a Mikl-Leitner,


Ich bin Krebspatient und Leiter bundesweiter Krebsselbsthilfegruppen. Vor einigen Jahren wurde ich von anderen Patienten, Ärzten und besorgten Eltern gebeten mich gegen eine vermeidbare Hauptursache für Krebs zu engagieren, gegen den Tabakrauch, und habe deshalb eine bundesweite „Initiative für generell rauchfreie Lokale“ ins Leben gerufen. Die Medien verliehen mir den Namen Rauchsheriff, diesen Namen habe ich aufgegriffen.

Aufgrund dieser Funktion wende ich mich nun an Sie, mit der Bitte um Hilfe.
Laut österreichischer Verfassung Artikel 78a (1 und 2) ist das Bundesministerium für Inneres in ihrer Funktion als oberste Sicherheitsbehörde zuständig, wenn Leben oder Gesundheit von Menschen gefährdet sind „ungeachtet der Zuständigkeit einer anderen Behörde zur Abwehr der Gefahr, bis zum Einschreiten der jeweils zuständigen Behörde zur ersten allgemeinen Hilfeleistung“.
Mit zahlreichen freiwilligen Helfern versuchten wir in den letzten Jahren aufzuzeigen, dass das Tabakgesetz die Österreicher nicht ausreichend schützt. Das Gesundheitsministerium hat unsere Bitte um Hilfe bisher ignoriert.
Unsere Hauptkritikpunkte sind:

•   Kinder und Jugendliche werden in diesem Gesetz noch nicht mal erwähnt. Es gibt keine gesetzlich geregelte Präventionsmaßnahmen, angeblich auch nicht viel Geld dazu. Es gibt keinerlei Schutz vor Tabakrauch, wie in Deutschland. Es soll auch bei uns der Kauf von Zigaretten und der Aufenthalt in Raucherlokalen und Raucherlounges erst ab 18 Jahren möglich sein.
•   Die Behörden kontrollieren Lokale erst dann, wenn diese zuvor von Privatpersonen angezeigt wurden. Damit wird die Kontrollfunktion in unfairer Weise den Bürgern aufgelastet; von sich aus sehen die Lokalbesitzer nur selten eine Veranlassung das Gesetz zu befolgen. Beamte der Polizei nehmen eine Anzeige nicht entgegen. Sie fühlen sich nicht zuständig.

Ein Lokalaugenschein ergab:
In ihrer Heimatregion, im nördlichen Niederösterreich, ist es überhaupt schwierig rauchfreie Lokale zu finden. In Mistelbach, Hollabrunn, Laa an der Thaya wird das Rauchverbot in fast allen Lokalen an den Hauptplätzen bzw. in der Fußgängerzone ignoriert. In den kleinen Gemeinden, finden Sie kein rauchfreies Lokal. Dort wo sich Jugendliche vorzugsweise aufhalten (Diskotheken, Abendgastronomie) steht der Rauch dicht.
Aber auch vor ein paar Tagen in Wien, "Planquadrat Wagramerstraße", http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=590.msg2762#msg2762 : 100 % der Lokale halten den Nichtraucherschutz laut Tabakgesetz nicht ein, Frauen mit Kinderwagen, Kinder und Jugendliche, sitzen in den verbotenen und mehrfach bestraften, ungesetzlichen Raucherlokalen: Restaurant, Cafe, Konditorei, etc.!

Leute die sich dazu entschließen ein Lokal anzuzeigen müssen damit rechnen, dass sie dieses Lokal nie wieder aufsuchen können. Der Name des Anzeigenden wird dem Angezeigten weitergegeben. Damit muss der Anzeigende mit massiven Aggressionen  rechnen. Ich selbst wurde wiederholt körperlich attackiert, war mehrmals deshalb im Krankenstand und lange arbeitsunfähig, wurde Opfer eines versuchten Betrugs in Höhe eines sechsstelligen Betrags, werde öffentlich diffamiert, die Wände und Zugangsbereiche meines Wohnhauses wurden nun bereits zum 6. Mal beschmiert (siehe Bild im Anhang). Diese Einschüchterungsversuche erinnern an die dunkelsten Zeiten der österreichischen Geschichte. Ich habe mehrmals erfolglos die Behörden um Schutz gebeten. Die rund 25 Fälle wurden bisher auch nicht aufgeklärt; nur zwei sind gerichtsanhängig. Ich werde deswegen nicht aufgeben, ich fühle mich den Krebspatienten gegenüber verpflichtet, aber ich habe kein Interesse als Märtyrer zu sterben.

Die zu erwartenden Aggressionen waren der Grund weshalb wir eine Möglichkeit geschaffen haben Verstöße auch anonym anzuzeigen ( www.rauchsheriff.at ),
wir leiten diese Anzeigen an die zuständigen Behörden weiter. Der Großteil dieser Anzeigen führt aber zu keinem Erfolg, entweder werden keine Verfahren eingeleitet, weil der Verstoß nicht nachweisbar ist (z.B. weil Behörden ihren Schreibtisch nicht verlassen, oder weil nur abends geraucht wird und da keine zuständigen Beamten verfügbar sind), oder der Verstoß liegt bereits Ewigkeiten zurück, weil die Behörde unerträglich langsam arbeitet. Auch im Falle einer Anzeige wird das Rauchverbot ignoriert, man nimmt eher eine weitere Strafe in Kauf, als den Nichtraucherschutz einzuhalten.

Ich ersuche Sie daher, sich diesem leidigen Thema dringend anzunehmen.

•    Wenn dieses Gesetz funktionieren soll, dann muss die Polizei diese Aufgabe übernehmen. Es ist nicht Aufgabe des Bürgers die Einhaltung der Gesetze zu kontrollieren. Dadurch steigt automatisch der Grad der Einhaltung des Gesetzes, und der entstehende Aufwand ist sicher nicht höher als bei der Einführung der Gurtenpflicht oder des Handyverbots am Steuer. Wenige Planquadrate würden bereits genügen.
•    Setzen Sie sich ein für den Schutz von Kindern und Jugendlichen.
Vorschläge finden Sie auf http://www.rauchnet.at/gesetz/kids.html.
Es ist eine Schande für Österreich, wenn noch nicht mal die Schutzbedürftigsten geschützt werden.

Ich freue mich sehr auf Ihre Antwort!


Mit freundlichen Grüßen aus Tirol


Dietmar Erlacher, Krebspatient

 
           
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
         Neues Tabakgesetz: www.rauchnet.at
      Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann

3047
BP. Dr. Fischer; Regierungsmitglieder außer BMfG / Innenministerium
« am: Mai 28, 2011, 22:32:57 Nachmittag »

wäre zuständig für den Schutz der ÖsterreicherInnen!

3048
Ö s t e r r e i c h Medienberichte 1 / Kurier mit Blutgeld?
« am: Mai 28, 2011, 13:14:50 Nachmittag »

Werbung von/mit Zigaretten verboten!

Warum halten das die Medien sehr oft nicht ein?

Wie sagte Stöger: Der Lobbyismus ist so stark ............!



Kurier - Bob-Dylan
Vor Jahrzehnten hat er sich auf die "Never Ending Tour" begeben. Jetzt wird er 70. Fans über ihre Bob-Dylan-Verehrung.
....................http://kurier.at/kultur/2104288.php?mobil
Artikel vom 21.05.2011 15:00 | KURIER | Guido Tartarotti, Barbara Mader |

3049

Nichtraucherschutz
Ein rauchfreies Bayern dank Inspektor Gast

Seit August 2010 gilt das absolute Rauchverbot in bayerischen Gaststätten. Die meisten Wirte halten sich daran. Und das hat einen Grund. Von Melanie Steck

Dem strikten Nichtrauchergesetz ist es zu verdanken. Und die Wirte im Freistaat ziehen kräftig mit: Bayerns Kneipen und Gaststätten größtenteils rauchfrei. Spitzenreiter ist die Landeshauptstadt München. Hier verbieten die Besitzer von 95 Prozent aller gastronomischen Betriebe den blauen Dunst. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Doch so glänzend wie in Bayern sind die Werte nicht überall. Im gesamtdeutschen Raum wird in mehr als 80 Prozent der knapp 3000 untersuchten Kneipen und Bars trotz Nichtraucherschutzgesetz gequalmt. Die meisten Verstöße wurden in der Rheinmetropole Düsseldorf geahndet.

....................... http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Ein-rauchfreies-Bayern-dank-Inspektor-Gast-id14959136.html

3050
Deutschland / Berlin: Mehrheit für konsequenteres Umsetzen von Rauchverboten!
« am: Mai 28, 2011, 00:28:46 Vormittag »

Mehrheit für konsequenteres Umsetzen von Rauchverboten

(AFP) – 07.05.2011

Berlin — Eine Mehrheit der Deutschen spricht sich dafür aus, Rauchverbote in Restaurants und Kneipen konsequenter umzusetzen. 56 Prozent der Bürger plädierten dafür, Verstöße gegen das Rauchverbot verstärkt zu ahnden, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag der "Bild am Sonntag" ergab. 44 Prozent sind demnach allerdings dagegen. Besonders hoch war die Zustimmung für ein konsequenteres Vorgehen gegen unerlaubtes Rauchen bei Schülern und bei Senioren - mit jeweils 70 Prozent.

....................... http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5iwHup0Zk48zsNjiJzd4jQrE_DQTQ?docId=CNG.2c4c7237570748142e0ca166380e795b.7d1

3051
Deutschland / Berlin: Hier stinkt`s!
« am: Mai 28, 2011, 00:24:15 Vormittag »


"Frische Luft für Berlin"

Rauchverbots-Missionare mit langem Atem

http://www.tagesspiegel.de/berlin/rauchverbots-missionare-mit-langem-atem/4148854.html

Lokalrunde. Die Nichtraucheraktivisten Wolfgang Behrens (li.), Johannes Spatz und Laura Hoffmann. - Foto: Tzscheuschner

Die Volksinitiative "Frische Luft für Berlin" fordert ein strengeres Rauchverbot und will ihr Anliegen zum Wahlkampfthema machen. Unterwegs mit drei Aktivisten in der Raucherhochburg Neukölln.

Da steht es. In schwarzen Buchstaben auf die Hauswand gesprüht: „Berlin stinkt.“ Aus dem Fenster einer Kneipe gleich daneben weht Zigarettenrauch. Laura Hoffmann bleibt stehen, macht ein Foto von dem Graffiti – und von Johannes Spatz, der ironisch grinst. Wolfgang Behrens ist nicht mit im Bild, er sieht aus, als fühle er sich nicht ganz wohl: „Das hier ist nicht so meine Gegend, ich bin aus Lichtenrade“, sagte er und lächelt unter seinem grauen Schnurrbart hervor.

„Das hier“ ist die Weserstraße in Neukölln und Hoffmann, Spatz und Behrens sind auf einem Kreuzzug gegen den Gestank. Genauer: gegen Zigarettenrauch. Sie sind Sprecher der Volksinitiative „Frische Luft für Berlin“ und kämpfen für ein absolutes Rauchverbot.

Ihr Vorbild ist Bayern, das den Nichtraucherschutz nach einem Volksentscheid im Juli 2010 erheblich verbesserte. „Minigesetz und Ausnahme-Mischmasch“ nennt Hoffmann das geltende Berliner Nichtraucherschutzgesetz. Rund 100 Berliner würden sich aktiv für die Initiative engagieren. Und insgesamt 500 Mitglieder haben die drei Organisationen, deren Sprecher Hoffmann, Behrens und Spatz sind: der Verein Pro Rauchfrei, der Nichtraucherbund und das Forum Rauchfrei. 28 000 Unterschriften für eine Verschärfung des Gesetzes haben sie gesammelt und vor kurzem an Abgeordnetenhauspräsident Walter Momper (SPD) übergeben. Innerhalb der nächsten vier Monate muss sich das Landesparlament mit ihrem Anliegen befassen. Doch die Volksinitiative – wie das Volksbegehren ein Instrument der direkten Demokratie – will auch den bevorstehenden Wahlkampf nutzen, um Druck auf die Politik zu machen: „Wir wollen, dass sich die Parteien dazu positionieren. Das haben die meisten bis jetzt noch nicht getan“, sagt Spatz, der selbst Grünen-Mitglied ist.

„Wir machen Lobbyarbeit“, sagt Behrens, „wie die Tabakindustrie – nur mit weniger Geld“. Und das sei in Neukölln, wo Philip Morris jährlich rund 60 Milliarden Zigaretten produziert, besonders wichtig, sagt Spatz. „Neukölln ist die Hochburg des Rauchens.“ Der 68-Jährige hat sämtliche Statistiken im Kopf: „31 Prozent der Neuköllner über 15 Jahren rauchen. Das ist der höchste Prozentsatz von allen Berliner Bezirken.“ Und Berlin ist im Vergleich mit den anderen Bundesländern an der Spitze der Raucherstatistik. „Hier in Neukölln sind auch die Folgen am schlimmsten“, sagt Spatz, der Medizin studiert hat. „Der Anteil der vorzeitigen Todesfälle durch Lungenkrebs liegt bei fast 34 Prozent. In Steglitz-Zehlendorf sind es nur 16 Prozent.“ Von dort kommen auch Johannes Spatz und Laura Hoffmann.

Die Weserstraße ist seit einiger Zeit eine der angesagten Feiermeilen der Stadt. Wer abends hier spazieren geht, könnte glauben, dass die Statistiken noch untertreiben. Die drei Nichtraucher-Aktivisten sind nicht zum ersten Mal hier unterwegs. Vor einiger Zeit haben sie die Kneipen im Kiez angesehen, um zu prüfen, wie es um den Schutz für die Nichtraucher bestellt ist. Das Fazit: „In 20 von 25 Gaststätten wurde geraucht. Es tut mir in der Seele weh“, sagt Spatz. Viele Kneipen sind kleiner als 75 Quadratmeter und haben sich zu Raucherlokalen erklärt. Das Gesetz lässt das zu. Die größeren haben je einen Raucherraum eingerichtet, aber in die meisten führen nur provisorische Türen oder sie sind geöffnet. Ähnliches haben die drei in anderen Bezirken beobachtet.

Zu einem ganz anderen Ergebnis kommt auf den ersten Blick eine Studie des Deutschen Herzforschungszentrums: 80 Prozent der Berliner Gaststätten seien rauchfrei, heißt es dort. Doch die Tester des Forschungszentrums waren nur in Mitte, Prenzlauer Berg und Kreuzberg unterwegs. „Von den Landeshauptstädten, in denen Ausnahmeregelungen gelten, hat Berlin den höchsten Anteil an rauchfreien Gaststätten“, lautet das Fazit der Studie. Die Forscher stellten jedoch deutliche Unterschiede zwischen den Bezirken fest: „Die gehobene Gastronomie in Mitte, im Regierungsviertel, Unter den Linden und an der Friedrichstraße ist zu großen Teilen rauchfrei. Dagegen sind viele Eckkneipen in den ärmeren Stadtbezirken nach wie vor verraucht.“

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Und das sei noch nicht alles, sagt Laura Hoffmann: „Selbst Kneipen, die rauchfrei sind, stellen nach 22 Uhr Aschenbecher auf. Die wissen, das dann keine Kontrolleure vom Ordnungsamt mehr auftauchen. Und Clubs, die erst nach 22 Uhr aufmachen sind jenseits von Gut und Böse.“ Die 39-jährige Tanzpädagogin und ehemalige Balletttänzerin sagt, sie würde gern mal wieder Tanzen gehen – ins Berghain oder in den Kitkat-Club. Aber wegen des Rauchs komme das nicht infrage: „Ich weiß nicht, wie ich das früher ausgehalten habe.“ Mit Anfang 20 arbeitete sie in Kneipen und Diskotheken. Auch der 71-Jährige Behrens hat während seines Studiums in „Nachtclubs“ gearbeitet – und selbst geraucht. Und Spatz erzählt, das er als 15-Jähriger ein halbes Jahr lang ebenfalls Gefallen an Zigaretten fand. Laura Hoffmann rümpft die Nase.

Spatz ist beim Gang durch die Weserstraße immer der Erste, der in die Bars stürmt – freundlich lächelnd, aber wie ein Jagdhund, der eine Spur gewittert hat. Der Mediziner hat eine Mission, ihm geht es um die Gesundheit der Menschen: „Wenn sie so ein Giftgemisch an einem anderen Arbeitsplatz hätten, würde der sofort geschlossen. Und die junge Dame da am Tresen bekommt das voll ab“, sagt er und zeigt in eine verrauchte Bar.

Spatz hat viel Erfahrung mit Kreuzzügen im Namen der Gesundheit, als Gesundheitsstadtrat in Charlottenburg-Wilmersdorf und später bei der Planleitstelle für Gesundheit: Er kämpfte gegen krebserregende Reinigungsmittel und Asbest in Schulgebäuden und machte das Gesundheitsamt im Bezirk in den Achtzigern zum ersten, in dem nicht mehr geraucht werden durfte: „Das war eine richtige Revolution damals.“

Vor allem dürfe auf Kinderspielplätzen nicht mehr geraucht werden, sagt Spatz. Das ist ihm besonders wichtig. Dazu gibt es in Berlin noch keine einheitliche Regel. „In Neukölln ist es nicht verboten,“ sagt Hoffmann. Schon wieder Neukölln – und da kommt noch mehr: „Die sind hier unheimlich lahmarschig mit den Bußgeldern“, sagt Spatz. „Das Ordnungsamt kontrolliert nicht viel.“ Tatsächlich wurden in Neukölln 2010 die meisten Beschwerden von Bürgern gegen das Nichtraucherschutzgesetz in ganz Berlin registriert: 135. Doch das Ordnungsamt verhängte nur 63 Bußgelder in Höhe von 4500 Euro – ein Bruchteil der fast 123 000 Euro, die Wirte in ganz Berlin im vergangenen Jahr in 700 Fällen zahlen mussten.

Auch viele Wirte hätten für die Volksinitiative unterschrieben, sagt Laura Hoffmann. „Auch in der Weserstraße.“ Behrens erklärt das: „Die derzeitige Ausnahmeregelung ist ja auch wettbewerbsverzerrend: Mit 75 Quadratmetern dürfen sie Raucherkneipe werden, der Nachbar mit 76 Quadratmetern nicht.“ Sogar Raucher hätte sie zum Unterschreiben bewegen können, sagt Hoffmann, und Behrens fügt hinzu: „Wir haben ja auch nichts gegen Raucher, nur gegen den Rauch.“ Und wenn die Volksinitiative trotz allem scheitert? „Dann fangen wir wieder vor vorn an mit dem Unterschriftensammeln – für ein Volksbegehren.“

3052
Deutschland / Karlstadt: "Hände hoch, Raucherwirt!"
« am: Mai 28, 2011, 00:21:04 Vormittag »


Karlstadt: Rauchverbot gilt auch in Franken

Dass das bayerische Rauchverbot auch in Franken gilt, hat jetzt ein Wirt in Karlstadt lernen müssen. Während des Bundesligaspiels am Samstag hatte sich ein Gast über die Raucher in einer Kneipe beschwert, für die der Wirt sogar fürsorglich Aschenbecher bereitgestellt hat. Der Tourist erinnerte den Inhaber der Kneipe an das Gesundheitsschutzgesetz, bekam jedoch zur Antwort, dass man in Franken und nicht in Bayern sei. Und deshalb - so die Folgerung - gelte das Nichtraucherschutzgesetz zumindest in Karlstadt nicht. Darauf wandte sich der Gast an die zuständige Polizei. Als eine Streife die Kneipe überprüfte, hing noch deutlich Zigarettenqualm in der Luft. Da es sich bei dem Bundesliganachmittag nicht um eine geschlossene Gesellschaft handelte, erwartet den Wirt eine Anzeige. Er muss nun mit einer empfindlichen Geldbuße rechnen.

3053



Aargau: Anzeigen wegen Rauchverbot

Aarau. Seit Einführung des Rauchverbots im Kanton Aargau haben die Behörden 60 Strafanzeigen eingereicht. Dies teilen die Aargauer Behörden mit. Angezeigt wurden Betriebe, die das Gesetz zum Schutz vor Passivrauchen nur ungenügend umgsetzt haben. Seit einem Jahr ist Rauchen in Räumen, die mehreren Personen als Arbeitsplatz dienen, nicht mehr erlaubt. Wie Kontrollen zeigten, hielten sich nicht alle Betriebe an die Vorschriften. Im Kanton Aargau sind rund 1500 Gastrobetriebe gemeldet. Bei über 300 Betrieben gab es Beanstandungen.

AGENTURMELDUNG:

Rauchverbot
Aargau reicht im ersten Rauchverbot-Vollzugsjahr 60 Anzeigen ein

Aarau (sda) Seit Inkrafttreten des schweizweiten Rauchverbots per
1. Mai 2010 sind im Aargau nicht alle Betriebe mit dem Gesetz zum
Schutz vor Passivrauchen zurecht gekommen. Der Kanton machte bei 327
Betrieben Beanstandungen und reichte 60 Strafanzeigen ein.

Im ersten Vollzugsjahr erhielten 201 Betriebe die Bewilligung für
das Betreiben eines Raucherlokals, wie das Departement Gesundheit
und Soziales (DGS) am Montag mitteilte. Das Aargauer Amt für
Verbraucherschutz (AVS) kontrollierte 224 Fumoirs.

Die rund 1500 Aargauer Gastrobetriebe seien durch die
Gesetzgebung zunächst verunsichert gewesen, hielt der Kanton fest.
Nach vielen Gesuchen und Anfragen zu Beginn hätten die Auskünfte im
Laufe des Jahres jedoch deutlich abgenommen.

Seit Anfang Mai 2010 ist Rauchen in Räumen, die mehreren Personen
als Arbeitsplatz dienen, nicht mehr erlaubt. Ausnahmen sind Fumoirs
und Raucherlokale. Das Gesuch zum Raucherlokal können Betriebe
stellen, die über nicht mehr als 80 Quadratmeter Fläche verfügen.

(SDA-ATS\/as/pa)

3054
Deutschland / Rauchverbot ist Rauchverbot!
« am: Mai 28, 2011, 00:14:45 Vormittag »

Umfrage: Viele stört es, wenn trotz Rauchverbot gequalmt wird!

http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/10195179/artid/14184572/compact/title/Ticker/true


3055

Kommt jetzt das generelle Rauchverbot?

80 Prozent der Bars und Kneipen halten sich nicht an den Nichtraucherschutz. Politiker im Norden fordern jetzt Konsequenzen.

Lübeck - 80 Prozent der Bars und Kneipen halten sich nicht an den Nichtraucherschutz. Politiker im Norden fordern jetzt Konsequenzen.

Aufregung in Schleswig-Holstein um eine erschreckende Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ): 3000 Lokale sind bundesweit auf Einhaltung des Nichtraucherschutzgesetzes überprüft worden, davon 300 im Norden. Das ernüchternde Ergebnis: In 80 Prozent aller Kneipen und Bars wird weiterhin gequalmt. Bei den Spielhallen sind es sogar 90 Prozent. Krankenkassen und Landespolitik fordern eiligst Konsequenzen. Sie wollen ein generelles Rauchverbot – ohne Ausnahmeregelungen.

Nach Ansicht von Martina Pötschke-Langer, Leiterin der Krebsprävention beim DKFZ in Berlin, sind die meisten Landesgesetze zum Nichtraucherschutz gescheitert. „Wer abends ein Bier trinken will muss vielerorts lange suchen, wenn er nicht zum Passivrauchen gezwungen werden will“, sagt sie. Von den 300 Lokalen, die in der Kieler Innenstadt überprüft worden sind, waren weniger als 60 rauchfrei. Im Rest des Landes sieht es kaum besser aus. Ein offenes Geheimnis: Viele Gastronomen drücken ein Auge zu, wenn Gäste zum Glimmstängel greifen – auch dort, wo es eigentlich verboten ist.

Argumente dafür gibt es viele: „Meine Gäste sind mündige Menschen – und ich bin es auch. Wir brauchen solche erzieherischen Maßnahmen des Staates nicht“, sagt ein Lübecker Wirt den LN. Ein anderer kritisiert, dass in puncto Nichtraucherschutz mit zweierlei Maß gemessen werde: „Dieses Gesetz ist überflüssig und absurd – woanders werden auch keine Verbote gegen Dieselruß, Frittendunst und Lack-Gase erlassen.“ Auch er erlaubt heimlich den Griff zur Zigarette. Die Gefahr, bei Kontrollen der Ordnungsämter erwischt zu werden, ist gering. „Uns fehlt schlichtweg das Personal“, heißt es von den Kommunen.

Die Grünen in Schleswig-Holstein fühlen sich von den „skandalösen Ergebnissen“ der Untersuchung bestätigt. „Nur ein lückenloses Rauchverbot, wie wir es seit langem fordern, stellt einen effektiven Schutz sicher“, sagt die gesundheitspolitische Sprecherin Marret Bohn. Die Linken im Landtag bilanzieren: „Das Nebeneinander von Raucher- und Nichtraucherbereichen in Kneipen und Restaurants hat nicht funktioniert“, so Gesundheits-Expertin Antje Jansen. „Zum Nichtraucherschutz brauchen wir ein vollständiges Rauchverbot. Ausnahmeregelungen darf es nicht mehr geben“, sagt Jansen.

Unterstützung kommt von den Krankenkassen. Sie sprechen von „ernüchternden“ und „enttäuschenden“ Ergebnissen der Studie. „Offenbar besteht auch in Schleswig-Holstein eine große Lücke zwischen der Zielsetzung des Gesetzgebers und der Umsetzung in der Realität“, sagt Jens Kuschel von der AOK Nordwest. Er fordert von der Politik, ein stringenteres Nichtraucherschutzgesetz auf den Weg zu bringen, „wenn die freiwillige Selbstkontrolle nicht greift“, so Kuschel. Davon kann nach Ansicht von Kiels Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) allerdings keine Rede sein. „Die Regelungen haben sich als pragmatischer und grundsätzlich akzeptierter Weg für einen besseren Gesundheitsschutz bewährt“, so Garg. Eine gesetzliche Verschärfung sei entsprechend auch nicht geplant.
Von Bastian Modrow http://www.ln-online.de/lokales/luebeck/3112877/Kommt_jetzt_das_generelle_Rauchverbot%3F

3056
Lucky Lukes Erfinder Morris setzte 1983 ein visionäres Zeichen: Der Cowboyheld bekam statt Nikotin nur noch Gras verabreicht - in Form eines Halmes, den Luke stets lässig aus der Mundecke hängen ließ. Im Business war man zu dieser Zeit noch nicht so weit. Österreichs Benimm-Experte Thomas Schäfer-Elmayer erklärt: "Vor zwanzig oder mehr Jahren, als ich noch in der Industrie gearbeitet habe, hat man auch in Sitzungen ohne weiteres rauchen können. Heute ist das fast total tabu."

http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/die-lucky-lukes-der-wirtschaftswelt-472256/index.do

Die Zeiten der uneingeschränkten Akzeptanz des Rauchens bei Besprechungen, Geschäftsessen und sogar im Büro, wo nichtrauchende Kollegen den Qualm der Raucher meist hinzunehmen hatten, hat auch Klaus Rohner, Consulting Manager bei HP, noch erlebt. Heute ist die Zigarette laut Rohner weltweit aus allen HP-Büros verbannt. Die Mitarbeiter wurden allerdings schrittweise entwöhnt: "Ich bin seit 23 Jahren bei HP, damals wurde untertags im Büro geraucht. Einige Jahre später durfte man nur ab 18 Uhr rauchen, dann nur in einem Kammerl." Heute ist das Rauchen im gesamten Bürogebäude verboten. Für Geschäftsessen werde automatisch ein Nichtraucher-Tisch bestellt, das sei ein ungeschriebenes Gesetz.

Viel weniger Toleranz

"Die Toleranz gegenüber Rauchern hat dramatisch abgenommen",
bestätigt Etikette-Profi Schäfer-Elmayer. Und dabei geht es nicht nur um den störenden blauen Dunst, sondern auch um Leistung und Neid. Manager Rohner: "Es wird eher negativ gesehen in Bezug auf die Arbeitszeit." Besonders nichtrauchende Kollegen und der Arbeitgeber sehen es ungern, wenn Mitarbeiter viele Rauchpausen einlegen.

Klaus Rohner juckt das alles nicht mehr. Er hat vor einem knappen Jahr die letzte Zigarette geraucht. Das Aufhören gelang ihm mithilfe von Arzt und Coach Johannes Zeibig, der die Mitarbeiter von HP in Gesundheitsthemen unterstützt hat. Rauchentwöhnung ist eines seiner Spezialgebiete, er hilft vor allem Managern und Unternehmern beim Abgewöhnen. 2008 entwickelte er sein Entwöhnungsprogramm für die SVA.

Die Auserwählten

Zeibig bietet Kurse und Einzelcoachings an, wobei "Top-Führungskräfte selten Kurse" buchen. Unter ihnen seien aber generell weniger Raucher - sie weisen meist eine starke Willenskraft auf. Relativ viele Raucher gebe es im mittleren Management und unter Selbstständigen.

Das Aufhören von oben zu verordnen, funktioniert nicht. Deshalb hat Zeibig eine Art Vorauswahl-Methode entwickelt: Zunächst führt er ein Telefonat, um herauszufinden, um welchen Typ Raucher es sich handelt. Laut Zeibig rauchen 30 Prozent der Österreicher, von denen seien wieder 30 Prozent dissonante Raucher: "Sie sagen: Ich weiß, es ist blöd, dass ich rauche, aber ich kann nicht aufhören. Die interessieren mich nicht."

3057




Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag

http://www.lehrmittelperlen.net/beliebteste/beliebteste-themen/763-am-31-mai-ist-weltnichtrauchertag.html

Seit 1987 wird jährlich am 31. Mai der Weltnichtrauchertag begangen. Hier finden Sie viele Infos zum Rauchen und seinen Folgen (hier für D/A) für Ihren Unterricht. Zusätzliche Links gibt es im Beitrag vom Mai 2010 auf dieser Seite.
Nicht nur zum Rauchen, sondern zu Drogen im Allgemeinen gibt es verschiedene Materialien (in Englisch), z.B. die Geschichte des Drogenkonsums in Karteiform: Psychoactive and Posisonous Plants, eine gut gemachte Broschüre Cocaine mit Inhalten zu Produktion, Anbau in Kolumbien, Handel und Kampf gegen die Drogeneinfuhr in Europa, diese Unterrichtseinheiten zum Thema Drogen und synthetische Drogen oder Was sind eigentlich Drogen (hier als PDF-Textdatei).
Jede Droge wirkt anders auf das Gehirn des Konsumenten. Bei dieser interaktiven Mouse Party sehen die Schülerinnen und Schüler die Wirkung der verschiedenen Drogen auf das Gehirn von Mäusen.

3058

Oberösterreich -

Mädchen starten Raucherkarriere bereits vor dem zwölften Lebensjahr!

.......................   http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/art67,630566 Und was macht Stöger?

Richtig! Nullkommaalois! Denn die Lobbyisten sind so stark, sagt er zu Thurnherr im ORF!

3059


Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai: Start in ein rauchfreies Leben =

   Neuss (ots) - Am 31. Mai ist Welt-Nichtrauchertag. Alljährlich lenkt
er die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Gefahren des Rauchens und
die Bedeutung des Nichtraucherschutzes. Heuer steht der Aktionstag
unter dem Motto "Das WHO-Rahmenabkommen zur Eindämmung des
Tabakgebrauchs".

Obwohl Österreich das Abkommen ratifiziert hat,
steckt die Umsetzung noch in den Kinderschuhen, wie eine aktuelle
internationale Vergleichsstudie zur Tabakkontrolle illustriert.

Die größte "Baustelle" stellt nach wie vor der Nichtraucherschutz in
Gastronomiebetrieben dar. Die zuständigen Länderbehörden weigern
sich, eigene Kontrollen durchzuführen, sondern reagieren vielerorts
auf Gesetzesverstöße nur dann, wenn sie durch Bürger zur Anzeige
gebracht werden.


Österreich, selig Raucherland? Nein, denn trotz schlechter Noten für
die Tabakgesetzgebung und den Nichtraucherschutz sind die
Österreicher europaweit unter den Top 3 in Sachen Raucherentwöhnung
mit Hilfe von Nicotinersatztherapie (NET)[ii], wie auch Univ.-Doz.
Dr. Ernest Groman, Nikotin Institut Wien, bestätigt. Gerade
Nicotinersatzprodukte wie NICORETTE® gelten hierzulande als wertvolle
Unterstützung auf dem Weg in ein rauchfreies Leben.


Der Einsatz von Nicotinersatzpräparaten kann die Chance auf eine
erfolgreiche Raucherentwöhnung verdoppeln[iii]. Das NICORETTE
Sortiment bietet mit 4 Darreichungsformen (Kaugummi, Inhaler,
Microtab, transdermales Pflaster) in jeweils unterschiedlichen
Wirkstärken ein umfassendes Angebot für eine individuell auf den
Raucher abgestimmte Nicotinersatztherapie - für einen erfolgreichen
schrittweisen oder sofortigen Rauchausstieg.

Nicorette® ist im Vertrieb der Johnson & Johnson Ges. m. b H. Das
Unternehmen ist die österreichische Tochter des gleichnamigen
globalen Konzerns. Mit rund 115.5000 Mitarbeitern in mehr als 250
Firmen zählt Johnson & Johnson zu den weltweit größten Unternehmen
der Gesundheitsfürsorge. Die Unternehmensphilosophie ist bei Johnson
& Johnson von einem starken Leitmotiv geprägt - der Kultur der
Fürsorge. Das Statement of Caring fasst dieses Selbstverständnis in
Worte: "Für die Welt sorgen...beim Einzelnen beginnen©". Grundlegend
für die Entwicklung der Angebote sind die Zusammenarbeit  mit
Experten und das eigene Engagement in der Forschung. Mit den
Geschäftsfeldern Consumer Health Care, Pharma und Medical setzte der
1886 gegründete Konzern 2009 weltweit rund 61,9 Milliarden US-Dollar
um. In Österreich ist das Unternehmen im Bereich Consumer Health Care
mit einer Vielzahl bekannter Marken vertreten, unter anderem o.b.®,
Carefree®, Penaten®, bebe Young Care®, Neutrogena®, Listerine®,
Nicorette® oder Compeed®.

~
   Quellen:
      Luk Joossens, Martin Raw. The Tobacco Control Scale 2010 in
         Europe. Association of European Cancer Leagues, Brussels,
         2011.
    [ii] Special Eurobaromter 272c. Attitudes of Europeans towards 
         Tobacco. 2007.
   [iii] Garvey AJ et al. Effects of nicotine gum dose by level  of
         nicotine dependence. Nicotine & Tobacco Research
         2000;2:53-63.
~

Rückfragehinweis:
  MW Office PR
  Steinheilstraße 10
  85737 Ismaning

  Nico Geigant               
  Tel.: 089-96086-365                       
  E-Mail: nico.geigant@mwoffice.de

  Sophia Post           
  Tel.: 089-96086-378                       
  E-Mail: sophia.post@mwoffice.de

3060

Wacht Amstetten auf?
Zeit wäre es längst, denn weit mehr als 2 Drittel der Lokale halten dort den Nichtraucherschutz NICHT ein, bei letzter Kontrolle!
PS: Mit der Raucherentwöhnungs-Hotline, die noch dazu ganz Ö. bearbeiten muss, ist es nicht getan!
Welcher Bürgermeisterbeauftragte kontrolliert die Lokale, zeigt sie an, wenn kein NR.-Schutz da ist???



http://www.amstetten.noe.gv.at/Aktuelles-Details.88+M52b46f76609.0.html?&S=http%3A%2Fbusca.uol.com.br

Weltnichtrauchertag

„Mehr Luft, mehr Leben“ – 5 Jahre RauchertelefonHotline feiert zum Weltnichtrauchertag Jubiläum mit vielen AktionenEin Drittel der österreichischen Bevölkerung raucht. Jeder Zweite möchte aufhören oder zumindest sein Rauchverhalten ändern. Was liegt näher, als einfach zum Handy zu greifen und sich von Profis beraten zu lassen?Über 8000 Personen haben dies in den letzten fünf Jahren getan und die Nummer des österreichweiten Rauchertelefons - 0810 810 013 - gewählt. Die Ergebnisse können sich auch international sehen lassen: „Ein Drittel der Beratenen ist rauchfrei, ein weiteres Drittel hat den Zigarettenkonsum reduziert“, so Mag. Melanie Stulik, fachliche Leiterin der Nichtraucher-Hotline. Das Rauchertelefon wird von der NÖ Gebietskrankenkasse betrieben und ist eine Initiative aller Sozialversicherungsträger, aller Bundesländer und des Gesundheitsministeriums. Das 5-jährige Jubiläum wird gebührend gefeiert: Rund um den Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2011 werden in der NÖ Gebietskrankenkasse Sticker, Folder, Postkarten und Luftballons mit dem Slogan „Mehr Luft, mehr Leben“ verteilt. Service-Center-Leiter Johannes Neugschwentner: „Wir wollen alle Interessierten zum Rauchstopp motivieren und auf das Angebot des Rauchertelefons aufmerksam machen. Denn mit Unterstützung geht vieles einfacher – auch das Nichtrauchen!“.Das Rauchertelefon - 0810 810 013 österreichweit max. € 0,10 / MinuteMo-Fr 10:00-18:00 Uhr, E-Mail: info@rauchertelefon.at; Web: www.rauchertelefon.atFragen und Antworten rund um den blauen Dunst„Sind leichte Zigaretten weniger schädlich als starke?“Nein! Jeder Mensch raucht und inhaliert unterschiedlich. Wer von starken auf leichte Zigaretten umsteigt, inhaliert häufig tiefer, um weiterhin die gewohnte Dosis an Nikotin zu bekommen.„Lohnt es sich überhaupt aufzuhören, wenn man schon jahrzehntelang  geraucht hat?“Es ist nie zu spät für einen Rauchstopp! Bereits nach zwei Tagen ist der Körper von Nikotin und Kohlenmonoxid befreit. Nach einigen rauchfreien Wochen verbessert sich die Lungenfunktion und die Lebensqualität steigt.„Ist es ungesund, wenn man nur ab und zu raucht?“Ja! Jede einzelne Zigarette ist gesundheitsschädlich und verkürzt Lebenszeit. Schon ein bis vier Zigaretten pro Tag erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen. Gesundheitlich unbedenkliches Rauchen gibt es nicht – das gilt auch für den Gelegenheitskonsum.„Sollen Schwangere den Zigarettenkonsum langsam reduzieren, damit das ungeborene Kind nicht an Entzugserscheinungen leidet?“Das ist ein Irrglaube! Richtig ist, so schnell wie möglich das Rauchen zu beenden. Die Plazenta wird besser durchblutet und versorgt das Kind besser mit Sauerstoff und Nährstoffen. Ihr Baby wird es Ihnen danken und aufatmen!„Ist es einfacher, den Zigarettenkonsum langsam einzuschränken als schlagartig aufzuhören?“Nein! Besser ist die Schlusspunkt-Methode: Setzen Sie einen Tag fest, ab dem Sie rauchfrei sein möchten und bereiten Sie sich gut darauf vor. Überlegen Sie sich Alternativen: Was werden Sie statt der Zigarette in bestimmten Situationen tun?„Nehme ich automatisch zu, wenn ich mit dem Rauchen aufhöre?“Der Stoffwechsel benötigt einige Zeit, um sich auf den Normalbetrieb umzustellen. Wenn Sie folgende Dinge beachten, können Sie einer Gewichtszunahme entgegenwirken: Der Körper verbrennt anfänglich 200 bis 300 Kalorien weniger. Hinzu kommt, dass das Essen durch den verbesserten Geschmackssinn intensiver schmeckt. Achten Sie auf ausreichend Bewegung und kalorienarme, gesunde Ernährung, um den reduzierten Kalorienverbrauch auszugleichen und einer Gewichtszunahme vorzubeugen.

Bildtext:  StR Reinhard Köhsler, MSc., Bgm. Herbert Katzengruber, Gruppenleiterin Bärbel Dix (NÖGKK), stellvertretende NÖGKK Service-Center-Leiterin Gerlinde Kern, NÖGKK Service-Center-Leiter Johannes Neugschwentner, AMS-Geschäftsstellenleiter Harald Vetter, AKNÖ-Bezirksstellenleiter Robert Schuster