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Nachrichten - admin

3001
Europa / In Liechtenstein gibt es nicht nur "Grasser"-Stiftungen .........
« am: Juni 01, 2011, 23:38:11 Nachmittag »

Dienstag - 31. Mai 2011 | 04:40

"Ich rauche meine letzte Zigarette"

SCHAAN - Jedes Jahr am 31. Mai wird weltweit der Weltnichtrauchertag begangen. In Liechtenstein können Raucher zu diesem Anlass an einem Rauchstopp-Wettbwerb mitmachen.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO, World Health Organisation, hat den Weltnichtrauchertag im Jahre 1987 ins Leben gerufen. Seither findet dieser Aktionstag für ein Leben ohne Rauch jeweils am 31. Mai statt. Auch in Liechtenstein wird dieser Tag seit Lancierung des Tages begangen. "An diesem Aktionstag zum Nichtrauchen wollen wir die Bevölkerung auf die Vorteile eines rauchfreien Lebens aufmerksam machen und Raucher zu einem Umdenken bewegen", erklärt Esther Kocsis, Suchtbeauftragte beim Amt für Soziale Dienste und Psychologin im Gespräch mit dem "Volksblatt". Dieses Jahr wird in Liechtenstein anlässlich des Weltnichtrauchertages von Juni bis Juli ein Rauchstopp-Wettbewerb durchgeführt. Zugleich läuft bis heute, die im April initiierte Kampagne, "Smokefree" aus.

"Beim Rauchstopp-Wettbewerb gibt es für den glücklichen Gewinner und noch glücklicheren Nichtraucher einmal 5000 Franken, zehn Mal 500 Franken sowie eine Ferienwoche für zwei Personen zu gewinnen", sagt Kocsis.

Die Chance zum Nichtrauchen ...........http://www.volksblatt.li/default.aspx?newsid=59531&src=vb&region=li

3002
Veranstaltungen / ORF-TV-CONTRA: Nachlese
« am: Juni 01, 2011, 23:34:00 Nachmittag »
http://www.facebook.com/notes/orf-contra-der-talk/rauchverbot-schutz-oder-schikane-sendung-am-31052011/149729525099678

Bitte sende deine Meinung zum Veröffentlichen an: krebspatienten@gmail.com

Unsere “Republik der Raucher”: Die Österreicherinnen und Österreicher liegen beim Tabakkonsum im EU-Spitzenfeld. Nirgends beginnen mehr Jugendliche zu rauchen. Die Maßnahmen zum Nichtraucherschutz liegen weit unter dem EU-Durchschnitt und die Folgen für die Gesundheit sind katastrophal: 14.000 Menschen sterben jährlich in Österreich an den Folgen des Tabakkonsums.

Braucht Österreich eine strengere oder eine liberalere Regulierung? Oder einfach nur eine klare Lösung, wenn es um den Nichtraucherschutz geht?

Ist die österreichische Trennungs-Lösung, die seit einem Jahr überwacht wird, Schutz für Nichtraucher und Angestellte in der Gastronomie oder Schikane für mündige, selbstbestimmte Bürger?

Auf der einen Seite stehen die gesundheitlichen Folgen und damit auch enorme Kosten für das Gesundheitssystem. Auf der anderen Seite beklagt die Gastronomie sinkende Gästezahlen in den Nichtraucherbereichen.
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        Gernot Weller es heisst immer ex raucher wären die schlimmsten. ich versteh nicht warum nicht trockene alkoholiker auch bei jedem schluck der getrunken wird mitschlucken müssen. wär doch irgendwie geleichberechtigung, wenn man die beiden süchte vergleicht!
        Gestern um 12:46
        Simon Klausner Ein Raucherbereich in einem Lokal ist genauso sinnvoll wie ein Pissbereich in einem Schwimmbad. Es muss endlich ein einheitliches Rauchverbot in der Gastronomie, Spielplätzen,... geben.
        Zum Schutz von Kindern und jUgendlichen sollte man ausserdem das Mindestalter für Tabakkonsum, -erwerb und -besitz auf 18 Jahre anheben (wie es in Deuschland bereits 2007 geamcht wurde) analog zum Solariumverbot für unter18jährige.
        Gestern um 15:18 · 2 Personen
        Simon Klausner Ach ja: Leider wird das Resultat des Votings auf eurer contra-Seite nicht sehr aussagekräftig sein zumal jeder so oft abstimmen kann wie er mag oder täusche ich mich da?
        Gestern um 15:30
        Heike Hummel super gäste! das wird spannen!
        Gestern um 17:10
        ORF contra | der talk ‎@simon: Pro Computer wird für jede Abstimmung immer nur eine Stimme gezählt. Auch wenn man den Knopf zum Abstimmen mehrfach betätigt.
        Gestern um 21:19
        Venus Luchi
        Ich glaube wenn Gesundheitsminister selber raucht... Es ist ein Grund mehr das ein Gesetz fur ein total Rauchverbot hat keine Chance in Österreich! Wie es im Frankreich, Irland, Italien, Spanien usw funktioniert es sollte auch hier funktion...Mehr anzeigen
        vor 21 Stunden
        Gernot Gstettner Ich hatte mal Freunde aus Brasilien auf Besuch, welche entsetzt waren, dass wir Automaten für Zigaretten auf den Straßen haben... sogar in Brasilien haben sie es geschafft, dass in öffentlichen Gebäuden nicht geraucht wird!
        vor 21 Stunden · 3 Personen
        Markus Sila i bin nichtraucher und es wird immer langweiliger in den lokalen denn die raucher bleiben aus!!!!
        vor 21 Stunden
        Georg Mir Ein kulturelles Phänomen. Wir haben eine extreme Rauchergesellschaft – aus dem Grund auch die höchste Neuraucher/Jungraucher-Statistik.
        vor 21 Stunden
        Michael Töchterle Ich als Raucher finde es sehr angenehm bei div. Veranstaltungen, Bällen etc. ins freie zu gehen um zu rauchen, lustig finde ichs nur, dass die Nichtraucher oft mitgehen. Es sollte einfach jedem Gastronom freigestellt bleiben ob er ein Raucherlokal macht oder nicht
        vor 21 Stunden


SIEHE  AUCH :  http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=388.msg2846#msg2846



3003
http://www.ensp.org/

Framework Convention on Tobacco Control (FCTC)

Entschuldigt die schlechte (automatische) Übersetzung:

Seite 1
31. Mai 2011 PRESSE-INFORMATION Weltnichtrauchertag 2011 WHO-Rahmenübereinkommen zur Eindämmung des Tabakkonsums Weltnichtrauchertag 2011 feiert das Framework Convention on Tobacco Control (FCTC), die erste ist die International Health Organisation des Vertrages über die unter Federführung der Weltgesundheitsorganisation. Die globale Gesundheit Gemeinschaft erkennt an, dass der FCTC Gesundheit ist ein bedeutender Meilenstein in der Öffentlichkeit, dass es einen gibt umfassender Ansatz zur Bekämpfung der globalen Tabak-Epidemie, die Millionen Forderungen das Leben von rund sechs Bürger jedes Jahr, darunter rund 600.000 Nicht-Raucher, die Hand sterben als Folge der Belastung durch Rauch. Die Framework Convention on Tobacco Control ist zweifellos das mächtigste Werkzeug zur Verfügung zu allen Tabak Kontrolle Akteure, die Vertragsparteien des Vertrags sind verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, und reduzieren sowohl den Tabakkonsum Exposition gegenüber Tabakrauch. In erster Linie ist es eine globale Antwort auf eine globale Herausforderung Ermächtigung Regierungen auf Ebene Maßnahmen ergreifen, um die höchstmögliche zu Seuchenbekämpfung ein ernstes Gesundheitsproblem. Wir, die European Network for Smoking Prevention and Tobacco, haben zwei klare Ziele: Erstens fordern wir alle Europäischen Ländern Vorrang einzuräumen Tabakkonsums zu erreichen über die vollständige Umsetzung der FCTC Europa bis 2020, und zweitens, wir weiterhin durch die Arbeit an unserem Ziel der Verwirklichung eines voll rauchfreies Europa 2040. Diese Ziele sind absolut erreichbar durch das mit allen Mitteln zur Verfügung: das Rahmenübereinkommen zur Eindämmung des Tabakkonsums und der europäischen Richtlinie, die derzeit in Vorbereitung. ENSP weiterhin alle Unterstützung Gesundheitswesen-Verfechter und Entscheider zu erreichen, ein rauchfreies Europa. ENSP fordert die öffentliche Gesundheit Gemeinschaft ihre Kräfte zu bündeln, um Ziele zu erreichen diese und lädt alle europäischen Regierungen und Mitgliedern des Parlament, sie unterstützen uns bei der Verwirklichung. Professor Panagiotis Behrakis, FCCP Präsident des ENSP - ENDE -

Seite 2
Das European Network for Smoking Prevention and Tobacco (ENSP) ist eine internationale Non-Profit-Organisation bemüht, ein Europa frei von Tabak und Tabak-bedingten Krankheiten. ENSP's Vision ist, dass unsere europäischen Mitbürger nicht leiden die Last der Krankheit und vorzeitigen Tod durch Tabak. Zur Beseitigung der Konsum von Tabakerzeugnissen, ENSP glaubt, dass vor allem die EU und alle europäischen Länder müssen Strategien umzusetzen umfassenden Anti-Tabak-, im Einklang mit dem WHO-Rahmenübereinkommen zur Eindämmung des Tabakkonsums. Jedes Jahr am 31. Mai, der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erkennt Einzelpersonen und / oder Organisationen für ihre Leistungen in der Tabakkontrolle mit Weltnichtrauchertag (WNTD) Awards. Die Auszeichnungen würdigen internationale Erfolge im Kampf gegen die globale Tabakepidemie und bei der Förderung von Anti-Tabak-Initiativen und Politiken. ENSP war Auszeichnungen anerkannt für seinen herausragenden Beitrag zum europäischen Anti-Tabak-im Jahr 2011. http://www.euro.who.int/en/what-we-do/health-topics/disease-prevention/tobacco/activities/wntd-2011-who-framework- convention-on-tobacco-control/world-no-tobacco-day-awards-2011/_recache Kontaktdaten für Rückfragen: Michael Forrest Communications Officer European Network for Smoking Prevention and Tobacco aisbl Chaussée d'Ixelles 144 ● B-1050 Brüssel T: + 32 2 2306515 ● F: + 32 2 2307507 michael.forrest @ ensp.org www.ensp.org Folgen Sie ENSP auf

3004
http://www.ogp.at/aktuelles/2010/05/20100518Pressekonferenz_Nichtrauchertag.php


Tabakgesetz – eine „typisch österreichische Nicht-Lösung“

Österreich gilt international als eines der angenehmsten Tourismusziele für Raucherinnen und Raucher. Im internationalen Ranking der raucherfreundlichsten Länder nimmt Österreich mittlerweile den vierten Platz ein. Nur Griechenland, der Klein-Inselstaat Nauru und Russland liegen noch vor uns. Fraglich ist nur, ob wir uns dieses Image tatsächlich leisten wollen.

Trotz der vielfältigen negativen Folgen des Rauchens unternehmen die Bundesregierung und der Gesundheitsminister nichts, um dem dramatischen Anstieg des Tabakkonsums entgegen zu wirken und gegen das Image Österreichs als „Aschenbecher Europas“ anzukämpfen, sondern gehen stattdessen vor der Raucherlobby in die Knie.

ArbeitnehmerInnen ungeschützt dem Qualm ausgesetzt
Vor allem ArbeitnehmerInnen sind dem gesundheitsschädlichen Qualm ungeschützt ausgesetzt. Die Jugend wächst mit „rauchenden“ Vorbildern auf – laut WHO rauchen 43,3 Prozent der Erwachsenen hier zu Lande. Mit elf probieren viele ihre ersten Zigaretten, mit 15 Jahren raucht jedes dritte Mädchen und jeder vierte Bursch.

Parlament: Regierung bleibt Antworten und Maßnahmen schuldig
Die Grünen haben auf parlamentarischer Ebene bereits mehrere Initiativen gesetzt: Eine Dringliche Anfrage an Gesundheitsminister Stöger zum Nichtfunktionieren des neuen Tabakgesetzes. Die Antwort war höchst unbefriedigend und lapidar.

Weitere parlamentarische Anfragen an ihn und andere betroffene Regierungsvertreter (Wirtschaftsminister Mitterlehner, Bundeskanzler Faymann und Finanzminister Pröll), die sich mit dem Faktum beschäftigen, dass Österreich die meisten und auch die jüngsten Raucher weltweit hat, blieben Antworten und vor allem Maßnahmen schuldig. Aber der Druck der Bevölkerung steigt. Glawischnig: "Ich hoffe auf Bewegung in der Sache und darauf, dass eine neue Diskussion stattfindet. Die Thematik werde jedenfalls in allen Fraktionen sehr kontroversiell betrachtet. Wenn das Gesetz am 1. Juli ausnahmslos in Kraft tritt, wird sich zeigen, wie zahnlos es ist.“

Rauchen – ein Geschäft für den Finanzminister
Die derzeitige Lösung ist für Glawischnig eine "typisch österreichische Nicht-Lösung". Die Definition der verschiedenen Lokaltypen und ihre Verpflichtungen zum Nichtraucherschutz sind schwammig formuliert. Die zu schaffende räumliche Trennung in RaucherInnen- und NichtraucherInnenbereiche in Lokalen über 49 Quadratmeter stellt die Gastronomie vor große finanzielle Herausforderungen. Zudem ist der ArbeitnehmerInnenschutz ein gewaltiges Problem. "Das Passivrauchen einer Zigarette durch eine werdende Mutter erhöht für das Kind den Herzschlag um 25 Prozent.“

Glawischnig erinnert daran, dass das Rauchen für den Finanzminister ein Geschäft ist. Aus der Tabaksteuer nimmt der Staat 1,4 Milliarden Euro ein, 60 Millionen davon seien der Beitrag der Jugendlichen denn: Die Hälfte der Jugendlichen raucht. Für Prävention würden aber nur zwölf Millionen investiert.

Zeit für einen „Kulturwandel“ gekommen
Die Grüne Bundessprecherin sieht die Zeit für einen "Kulturwandel" gekommen. "Ich sehe nicht ein, dass ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie in vielen Ländern erfolgreich
funktioniert, bei uns aber nicht möglich ist". Glawischnig glaubt, dass es nach ein paar Monaten auch in Österreich von allen akzeptiert werden würde. "Beunruhigend" findet sie es, dass Stöger so tue, als ginge ihn das alles nichts an. Dass er sich darauf hinausrede, die Bevölkerung sei mehrheitlich dagegen. Gesundheitspolitik darf nicht erst dann realisiert werden, wenn es Mehrheiten dafür gibt.

Ev. Rückfragen:

Dr.in Eva Glawischnig, Klubobfrau und Bundessprecherin der Grünen, Grüner Klub im Parlament,
Tel.: +43 –1– 40110 – 6681, eva.glawischnig@gruene.at

Gabriele Zornig, Pressesprecherin von Dr.in Glawischnig, Grüner Klub im Parlament,
Tel.: +43–1–40110–6685, mobil: mobil: 0664/8317486, gabriele.zornig@gruene.at

Anmerkung:
Frau "Zornig", machen Sie Ihrem Namen Ehre, werden Sie zornig beim Nicht-Nichtraucherschutz, täglich auf`s Neue, DANKE im Voraus!

3005

Schon wieder mußte ein öffentliches Gebäude angezeigt werden!
Aber es ist nicht das erste Landhaus, dem der Nichtraucherschutz egal ist.
Zudem wurden zig Magistrate, Bezirksämter, etc. berets angezeigt, NUR, wer zahlt die Strafe?

Richtig, wir alle, also wieder ein Blödsinn!

Daher generell rauchfreie Lokale!




Innsbruck
Im Landhaus geht der Rauch auf
Die Landesverwaltung sieht sich mit einer Anzeige wegen Nicht­einhaltung des Rauchverbots kon­frontiert. 2000 Euro Strafe drohen.
      
   
Das Land will jetzt noch strenger auf die Einhaltung des Rauchverbots wie hier im Landhaus II achten.
Anmerkung: Betonung liegt auf "will"!
   
Von Peter Nindler

Innsbruck – Robert Rockenbauer von der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher staunte nicht schlecht, als er am Inns­brucker Stadtmagistrat Anzeige gegen das Land Tirol erstatten wollte. Denn er war nicht der Erste, der auf die Missachtung des Rauchverbots in dem 2005 fertig gestellten Landhaus II aufmerksam gemacht hat. „Das Verfahren wurde bereits eingeleitet. Jemand hat bereits vor mir Anzeige erstattet.“

Trotz des Verbots werde im Landhaus gequalmt, geißelt er die Zustände in der Landesverwaltung. Die Aschenbecher seien ständig voll, er selbst habe jemanden beim Rauchen gesehen. Rockenbauer erwartet sich, dass das Stadtmagistrat jetzt die Landesverwaltung bestraft, weil diese das Rauchverbot nicht rigoros kontrolliert. „Und es wird ihr schwerfallen, das Gegenteil zu behaupten.“

Landesamtsdirektor Josef Liener bestätigt gegenüber der TT die Anzeige, und dass ein Verfahren gegen das Land Tirol eingeleitet worden sei. Für ihn überzeichnet jedoch Rocken­bauer. „Die Situation ist nicht so dramatisch und ich glaube, wir können nachweisen, dass wir alles unternehmen, um das Rauchen in dem öffentlichen Gebäude zu unterbinden.“ Dadurch könne man vielleicht einer Strafe entgehen.

Auslöser für die Anzeigen waren Aschenbecher mit ausgedämpften Zigaretten, die in den kleinen Pausennischen im Landhaus II gefunden wurden. „Es handelt sich um private Aschenbecher“, fügt Liener hinzu. In Österreich besteht gemäß Tabakgesetz in öffentlichen Gebäuden, wie beispielsweise in Museen, Gerichten, Schulen, Ämtern, Krankenhäusern, Bahnhöfen und auf Flughäfen ein „striktes“ Rauchverbot. Angesichts der Anzeige habe das Land noch einmal eindringlich darauf hingewiesen, dass im Landhaus Rauchverbot herrsche. Doch Rockenbauer will sich damit nicht zufriedengeben. „Ich erwarte mir, dass die Übeltäter ausgeforscht werden.“ Ein Unterfangen, das laut Liener nur schwer möglich sein werde.

Letztlich droht dem Land eine Geldstrafe bis zu 2000 Euro, sollte der Stadtmagis­trat feststellen, dass das Land Tirol im Zusammenhang mit dem Nichtraucherschutz seine Pflichten verletzt hat, im Wiederholungsfall könnte das Land eine Strafe von bis zu 10.000 Euro ausfassen.

Tiroler Tageszeitung, Printausgabe vom Mi, 01.06.2011
http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Politik/PolitikTirol/PolitikTirolContainer/2836132-8/im-landhaus-geht-der-rauch-auf.csp

3006

D2Cy

Von: Erlacher Dietmar GMail [mailto:krebspatienten@gmail.com]
Gesendet: Mittwoch, 01. Juni 2011 12:44
An: 'alois.stoeger@bmg.gv.at'; 'barbara.prammer@parlament.gv.at'; 'werner.faymann@bka.gv.at'; 'michael.spindelegger@oevp.at'; 'reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at'; 'karlheinz.kopf@oevpklub.at'; 'josef.cap@spoe.at'; 'eva.glawischnig-piesczek@gruene.at'; 'laszlo.andor@ec.europa.eu'; 'john.dalli@ec.europa.eu'; 'lh.puehringer@ooe.gv.at'; 'gottfried@kneifel.at'; 'kurt.gruenewald@gruene.at'; 'erwin.rasinger@oevp.at'; 'eva.glawischnig-piesczek@gruene.at'; 'Peter.KAISER@ktn.gv.at'; 'uwe.scheuch@ktn.gv.at'; 'heinz.fischer@hofburg.at'; 'michael.haeupl@wien.gv.at'; 'sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at'; 'franz.pietsch@bmg.gv.at'; 'ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at'; 'sabine.oberhauser@spoe.at'; 'gabriele.kotzegger@spoe.at'; 'fctcsecretariat@who.int'; 'krebspatienten@gmail.com'
Betreff:
Das war der Weltnichtrauchertag - ORF-TV-Contra: Kein Nichtraucherschutz laut Tabakgesetz ist die Regel!




Die gestrige ORF-Sendung Contra bestätigte, die (militanten) Raucher(vertreter) sind derart von ihrer Droge eingenommen, dass sie keinen klaren Verstand mehr haben, zur Verteidigung des RAUCHERSCHUTZ-Gesetzes alles ins Lächerliche ziehen, zudem sie - lt. Eigenaussage - 40 bis 60 Zigaretten täglich rauchen! Sind Leute wie Mat Schuh die Vorbilder für Stöger`s Jugend?

Dass Promianwalt Ainedter die übliche Forderung nach "Freiheit für die Raucher" und "Freiheit für die Wirte" hochspielte, war zu erwarten. Dabei änderte sich auch nichts als gesagt wurde, wie er das mit seinem Vorstandssitz in der Österreichischen Krebshilfe (aD) in Einklang bringt: Broschüre "Passivrauchen ist tödlich!".

Aktion scharf:

Hunderte Anzeigen gab es wieder in den vergangenen Wochen. "Wir werden von den Zentralen Graz, Wien, Linz, Innsbruck aus jeden zweiten Tag rund 50 Anzeigen an die österreichweit zuständigen Behörden senden", sagt der Tiroler Rauchsheriff Dietmar Erlacher. "Die 542 Sympathisanten sind österreichweit wieder unterwegs und schicken uns verstärkt die Meldungen über Nichteinhaltung des Nichtraucherschutzes laut Tabakgesetz!" Jeder Gast, der sich durch den Tabakrauch belästigt fühlt, soll das sofort auf  www.rauchsheriff.at  melden. RaucherInnen werden von "Krebspatienten für Krebspatienten" generell nicht angezeigt, denn das sind die Opfer der Tabakmafia.

Auch zig öffentliche Gebäude wurden bereits angezeigt. Besonders arg ist es in Krankenhäusern, aber auch in Bezirksämtern, Bezirkshauptmannschaften, im Landhaus (siehe unten heutiger Bericht in der T.T.) und immer noch im Gesundheitsministerium (bereits rund 15 Anzeigen). Erlacher, Krebspatient, Leiter der "Initiative für generell rauchfreie Lokale und öffentliche Gebäude" sagt: "Es ist unglaublich! Bei meinem jetzigen Wienbesuch wurde wieder "Stöger`s Cafe/Restaurant" im Ministerium besichtigt: Anzeige! Ebenso kamen über das Landtmann, Chef ist Wiener Gremialvorsteher, schon zig Anzeigen!"

Auch die Innenministerin wurde jetzt um Hilfe ersucht: zum Schutze der Bevölkerung, lt. österreichischer Verfassung Artikel 78a (1 und 2). Auch in deren Heimatregion gibt es fast keinen Nichtraucherschutz laut Tabakgesetz!

Schließlich zeigt sich, der Wirtschaftsminister, der ebenfalls Rauchfreiheit per APA-Aussendung fordert, muss "generell rauchfreie Lokale in den Ministerrat bringen. Bei ihm ist nämlich auch das Jugend- und Familienresort angesiedelt! Gesundheitsminister Stöger ist jedenfalls viel zu schwach dazu und - laut eigenen Angaben - zu sehr unter Druck der Tabak-Lobbyisten.

Dietmar Erlacher
0650-577-2395


1.6.11: Der Tiroler Landesregierung drohen 2.000.- Euro Strafe:

http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Politik/PolitikTirol/PolitikTirolContainer/2836132-8/im-landhaus-geht-der-rauch-auf.csp

            
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
         Neues Tabakgesetz: www.rauchnet.at
      Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann



3007

Fachgesellschaften fordern Umsetzung der Rahmenkonvention zur Tabakkontrolle


http://www.dgk.org/presse/includes/pdf/20110531Weltnichtrauchertag.pdf

30. Mai 2011 (AF)

Gemeinsame Pressemitteilung der
Deutschen Krebsgesellschaft e.V.,
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie,
Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin,
Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten,
Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin,
Deutscher Hausärzteverband e.V.,
Deutsche Herzstiftung,
Deutsche Lungenstiftung
und diabetesDE


Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2011

Fachgesellschaften fordern Umsetzung der Rahmenkonvention zur Tabakkontrolle

Berlin. Allein in diesem Jahr werden weltweit mehr als 5 Millionen Menschen an
Tabak bedingten Todesursachen wie Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen
Lungenerkrankungen (COPD) und Krebs versterben. Dazu kommen weitere
600.000 Menschen, die an den Folgen des Passivrauchens versterben – ein
Viertel davon sind Kinder. Tabakrauch ist die führende vermeidbare
Todesursache weltweit. Für den diesjährigen Weltnichtrauchertag hat die
Weltgesundheits-Organisation (WHO) deshalb die Rahmenkonvention zur
Tabakkontrolle und deren Umsetzung in den Mitgliedsstaaten als Schwerpunkt
festgelegt:
Die „WHO Frame Work Convention on Tobacco Control“ (FCTC) ist seit 2005 in
Kraft und bereits von 170 Länder ratifiziert worden.
Die wichtigsten Forderungen der FCTC lauten:
• Schutz vor Passivrauchen
• Umfassendes Verbot von Tabakwerbung und Tabaksponsoring
• Schutz vor Einflussnahme der Tabakindustrie auf die Gesundheitspolitik
• Preis- und steuerliche Maßnahmen zur Reduzierung des Tabakkonsums
• Reglementierung der Warnhinweise auf Tabakprodukten
• Gesundheitskampagnen über die Gefahren des Tabakkonsums
• Maßnahmen zur Förderung des Rauchstopps und zur Behandlung der
Tabakabhängigkeit
• Maßnahmen gegen den Tabakschmuggel
• Verbot des Verkaufs von Tabak an Jugendliche und Unterstützung eines
rauchfreien Heranwachsens
Die Fachgesellschaften Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Gesellschaft für
Kardiologie, Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin,
Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten, Deutsche
Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin, der Deutsche
Hausärzteverband e.V. sowie die gesundheitsorientierten Organisationen
Deutsche Herzstiftung, Deutsche Lungenstiftung und diabetesDE möchten den
Weltnichtrauchertag nutzen, um die deutsche Gesundheitspolitik einmal mehr
dazu aufzurufen, endlich die als Unterzeichner eingegangenen Verpflichtungen
der FCTC einzulösen. Dazu gehört in erster Linie die Durchsetzung eines
flächendeckenden Nichtraucherschutzes und eines Werbeverbotes für
Tabakprodukte.
„Rauchen ist das wichtigste vermeidbare Krebsrisiko. Rund 25 Prozent aller
Krebstodesfälle sind Tabakrauch bedingt“, betont Dr. Jutta Hübner, Vorsitzende
der Arbeitsgemeinschaft Prävention und Integrative Onkologie in der Deutschen
Krebsgesellschaft. Rauchen ist der Risikofaktor Nummer 1 für die chronisch
obstruktive Bronchitis, an der weltweit 7-10% der erwachsenen Bevölkerung
leiden. Durch Nichtrauchen könnten auch 60% der Herzinfarkte bei Männern
und sogar 75% der Herzinfarkte bei Frauen verhindert werden. Rauchen erhöht
das Risiko für Diabetes mellitus Typ 2 massiv (50-90%) und hohe Nikotinwerte im
Blut verschlechtern den Langzeitblutzuckerwert bei Diabetikern erheblich.
Rauchen begünstigt auch die Entstehung und das Fortschreiten von
Nierenerkrankungen bei Diabetikern und erhöht das Risiko für weitere
Folgekrankheiten des Diabetes. Die neun Vereinigungen möchten deshalb
gemeinsam anlässlich des Weltnichtrauchertages alle Raucher ermutigen, mit
dem Rauchen sofort aufzuhören - denn worauf soll man warten?
„Der Ausstieg lohnt sich immer!“, erklärt Dr. Hübner weiter. „Denn mit jedem
Nichtraucherjahr sinkt auch das Herzinfarkt- und das Krebsrisiko. Bereits nach
zwei Jahren hat sich das Herzinfarktrisiko und das Risiko an
Herzkreislauferkrankungen zu sterben halbiert. Wer mit dem Rauchen aufhört,
senkt sein Diabetesrisiko um rund 60 Prozentpunkte. Nach fünf rauchfreien
Jahren hat sich das Risiko für Speiseröhren-, Mundhöhlen- und Luftröhrenkrebs
halbiert, nach zehn rauchfreien Jahren auch das Lungenkrebsrisiko. Menschen,
die vor ihrem 35. Lebensjahr das Rauchen aufgeben, haben statistisch eine
nahezu gleich hohe Lebenserwartung wie Menschen, die nie geraucht haben.
Sogar 60-jährige profitieren davon, das Rauchen aufzugeben und können
dadurch ihre Lebenserwartung noch um einige Jahre erhöhen – und zwar mehr
als dies mit irgendeiner anderen medizinischen Maßnahme möglich ist.“
Der Weltnichtrauchertag findet jedes Jahr am 31. Mai statt. Die
Weltgesundheitsorganisation WHO hat ihn 1987 ins Leben gerufen.
Weitere Informationen unter:
Deutsche Krebsgesellschaft: www.krebsgesellschaft.de
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie: www.dgk.org
Deutsche Gesellschaft für Pneumologie
und Beatmungsmedizin e.V.: www.pneumologie.de
Deutsche Gesellschaft für Verdauungsund
Stoffwechselkrankheiten : www.dgvs.de
Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin
und Familienmedizin: www.degam.de
Deutscher Hausärzteverband e.V.: www.hausaerzteverband.de
Deutsche Lungenstiftung: http://lungenstiftung.de/
Deutsche Herzstiftung e.V.: www.herzstiftung.de
diabetesDE www.diabetesde.org
André Franck
Pressestelle der
Deutschen Krebsgesellschaft e.V.
Tel.: 03643 – 743749; Fax: 03643 - 743536
e-Mail: presse@krebsgesellschaft.de; Internet: www.krebsgesellschaft.de

3008
Gesundheit / Rauchen macht Zahnfleisch-Entzündung unsichtbar
« am: Mai 31, 2011, 17:02:16 Nachmittag »

Rauchen macht Zahnfleisch-Entzündung unsichtbar


Weltnichtrauchertag 31. Mai 2011 (mit Bild)

http://www.presseportal.de/pm/36208/2054450/prodente_e_v

Köln (ots) - "Wer raucht erkrankt häufiger an einer schweren Zahnfleischentzündung", darauf verweist Dirk Kropp, Geschäftsführer von proDente, anlässlich des Welt-Nichtrauchertages am 31. Mai 2011. Besonders tückisch: Raucher bemerken erst viel später, dass sie an einer Entzündung des Zahnhalteapparates leiden. "Obwohl sich der Knochen schon abbaut, bemerken Raucher weder Schmerzen noch blutendes Zahnfleisch", bemerkt Kropf weiter.

Der Grund: Das Nervengift Nikotin dringt nach dem Einatmen in die feinen Blutgefäße des Zahnfleischs. Die Gefäße werden durch Nikotin verengt und das Gewebe nicht mehr normal durchblutet. Erstes Zahnfleischbluten - ein wichtiges Warnsignal für eine beginnende Parodontitis - bleibt somit aus. "Viele Experten fordern daher, die Warnhinweise auf den Zigaretten-Verpackungen mit dem Hinweis zu ergänzen, dass Raucher früher ihre Zähne verlieren", so Kropp.

Rauchen erschwert zudem die Einheilung bei der Versorgung mit Zahnersatz. Gerade bei der immer beliebter werdenden Versorgung mit Implantaten scheitert die Einheilung zumeist, weil Patienten nicht vom Glimmstengel lassen können.

Dieses Video finden Sie auch unter:
http://www.presseportal.de/link/YouTube
http://www.presseportal.de/link/sevenload

Unter folgenden Adressen können Sie das Video herunterladen:
http://ots.de/rzTqw (mp4)
http://ots.de/swhzI (flv)

Pressekontakt:

proDente e.V.
Dirk Kropp
Aachener Straße 1053-1055
50858 Köln
T 0221 17099740
M 0163 7763368
dirk.kropp@prodente.de


3009
Deutschland / Deutschland: Heute große Razzia bei den Tabak-Lobbyisten!
« am: Mai 31, 2011, 16:59:23 Nachmittag »

So hat die Berliner Fachstelle für Suchtprävention eine Expediton in den Lobby-Dschungel organisiert.
Die Tour führt zu Verbandsbüros und Unternehmensrepräsentanzen im Regierungsviertel.
Dabei wird der Frage nachgegangen, wie groß ist der Einfluss der Tabak-Industrie auf Parlament und Ministerien ist.

http://www.rbb-online.de/nachrichten/vermischtes/2011_05/aktionen_zum_weltnichtrauchertag.html

3010
Deutschland / "Wir sind rauchfrei!"
« am: Mai 31, 2011, 16:44:06 Nachmittag »

Aber keinesfalls in Österreich!


Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung startet neue Initiative zur Förderung des Rauchstopps bei Erwachsenen

Bei Jugendlichen zwischen 12 bis 17 Jahren hat sich die Raucherquote seit 2001 mehr als halbiert. Nur noch 13 Prozent dieser Altersgruppe greifen heute zur Zigarette – so wenig wie nie zuvor. In der erwachsenen Bevölkerung hingegen ist die Quote mit insgesamt 30 Prozent nahezu unverändert hoch. Aktuell raucht in Deutschland jeder dritte Mann und jede vierte Frau im Alter ab 18 Jahren. Um den Trend zum Nichtrauchen auch bei Erwachsenen stärker zu fördern, startet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) anlässlich des bevorstehenden Weltnichtrauchertages am 31. Mai die neue Initiative “Wir sind rauchfrei!”.

Dazu erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans: “Der Schwerpunkt des diesjährigen Weltnichtrauchertages der Weltgesundheitsorganisation ist das weltweite Rahmenabkommen zur Tabakkontrolle. In Deutschland hat die kontinuierliche Umsetzung dieses in der Prävention einmaligen internationalen Rahmenabkommens zu einem veränderten gesellschaftlichen Klima zum Nichtrauchen geführt.
Das ............ http://www.curado.de/Weltnichtrauchertag-Nikotinsucht-19567/

3011
Deutschland / Deutschland: KEINE Toleranz am Raucher-Arbeitsplatz
« am: Mai 31, 2011, 16:41:50 Nachmittag »


Lust und Laster

Weltnichtrauchertag – Rauchen am Arbeitsplatz ist Kulanzsache


Osnabrück. Noch vor wenigen Jahren wurde in deutschen Büros fleißig gequalmt. Nichtraucher waren ihren rauchenden Kollegen schutzlos ausgesetzt. Heute schützen Gesetze die nicht rauchenden Arbeitnehmer. Geraucht wird weiterhin, auch während der Arbeitszeit – Grund genug, am heutigen Weltnichtrauchertag einen Blick auf Osnabrücker Arbeitgeber zu werfen, die sich beim Thema Rauchen durchaus kulant zeigen.

...............................  http://www.noz.de/lokales/54586332/weltnichtrauchertag--rauchen-am-arbeitsplatz-ist-kulanzsache

3012
Deutschland / Nichtrauchen - Jein, danke
« am: Mai 31, 2011, 16:40:08 Nachmittag »

Nichtrauchen - Jein, danke

Berlin.  Nichtraucherschutz in Deutschland funktioniert nur lückenhaft? Gaststätten sind häufig verqualmt, auf Bahnsteigen rauchen Leute ungeniert. Ein Viertel der Bevölkerung greift zu Zigaretten und Co.

Der Weltnichtrauchertag 2011 ist, was den Schutz der Nichtraucher angeht, ein Trauertag: verrauchte Gaststätten, nach Rauch riechende Bahnhöfe und Reisende, Unzufriedenheit mit der nationalen Gesetzgebung: Zwei Drittel der Deutschen wollen lieber deutschlandweit einheitliche Rauchverbote, hat das Institut Yougov herausgefunden.

Mehr als jeder Vierte beklage, dass Verbote nicht eingehalten werden, teilt Yougov mit. Das bestätigt auch eine Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg. Mehr als 80 Prozent der Kneipen und Bars in Deutschland seien verraucht, oft trotz anderslautender Gesetze.

Außerdem sind die Gesetze der Bundesländer unterschiedlich. Sie werden nicht nur oft missachtet, sondern es gebe zu viele Ausnahmeregelungen, kritisieren Gesundheitsexperten. "Die meisten Landesgesetze zum Nichtraucherschutz dürfen als gescheitert angesehen werden", sagt Martina Pötschke-Langer vom DKFZ. Generelle Rauchverbote in Gaststätten gibt es nur in Bayern und im Saarland.

Mindestens 250 Schadstoffe finden sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Zigarettenrauch. Mehr als 50 davon könnten Krebs verursachen. Rauchen kann unter anderem Lungenkrebs und Herzprobleme verursachen.

Laut der WHO werden in diesem Jahr "mehr als fünf Millionen Menschen auf der Welt an den Folgen des Tabakkonsums sterben". Außerdem 600 000 an den Folgen des Passivrauchens. Der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zufolge sterben in Deutschland jährlich 100 000 Menschen am Tabakkonsum, 300 jeden Tag.

Zum heutigen Weltnichtrauchertag will die WHO die Staaten an ihre Pflicht erinnern, die Menschen vor dieser Gesundheitsgefahr zu schützen. Immerhin gibt es ein Übereinkommen zur Eindämmung des Tabakkonsums (FCTC). Was nicht verhindert hat, dass zwar in vielen Industrieländern die Zahl der Nichtraucher wächst, der Tabakkonsum weltweit jedoch zunimmt.

Auch eine Gruppe Bundestagsabgeordneter will, dass Rauchverbote deutschlandweit vereinheitlicht werden. Jedoch ist ihr Anliegen rechtlich umstritten. "Bundesgesetzlich ist geregelt, was zu regeln war", sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jens Spahn. Und aus der FDP hieß es, dass Deutschland keine "staatliche Bevormundung bis an den kleinsten Tresen" brauche.

Die neuen Kampagnen der Bundesdrogenbeauftragten Mechthild Dyckmans (FDP) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zielen auf Erwachsene. Dyckmans sagte, 42 Prozent der Männer von 20 bis 29 Jahren rauchten und 33 Prozent der Frauen. Unter Jugendlichen hingegen sei ein Erfolg festzustellen: 13 Prozent der 12- bis 17-Jährigen rauche, vor zehn Jahren seien es doppelt so viel gewesen.

Laut der Deutschen Krebsgesellschaft fördert Rauchen Herz-Kreislauferkrankungen und chronische Lungenerkrankungen. Es verdoppelt das Risiko, an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken. Wer mit dem Rauchen aufhöre, könne diese Risiken stark senken. dpa/dapd/epd

http://www.swp.de/ulm/nachrichten/vermischtes/Nichtrauchen-Jein-danke;art4304,984887

3013

31. Mai 2011 06:30;  Akt: 31.05.2011 06:45

Weltnichtrauchertag: Geteilte Meinungen zum Rauchverbot

von Marlies Mohr - Schwarzach (VN) -   Laut aktueller Berndt- Umfrage sind Nichtraucher (59 Prozent) wie Raucher (56 Prozent) höchst unzufrieden mit der Regelung zum Nichtraucherschutz. Das grundsätzliche Rauchverbot mit Ausnahmen für bestimmte Fälle erachtet der Großteil der Befragten als wenig bis gar nicht sinnvoll.  24 Kommentare

    Rauchverbot für Gaststätten?


Was ein generelles Rauchverbot in Gaststätten anlangt, halten sich Befürworter (48 Prozent) und Gegner (47 Prozent) die Waage.

Was lange währt wird nicht immer gut. Nach wie vor stehen die Regelungen zum Schutz der Nichtraucher in der Kritik. Die Bundesärztekammer etwa bezeichnet das derzeitige Tabakgesetz als „halbherzige, typisch österreichische Lösung und in der Sache kontraproduktiv“. Konkret gibt es zwar ein Rauchverbot, doch Kleinbetriebe mit einer Verkaufsfläche bis 50 Quadratmeter haben völlige Wahlfreiheit, bei 50 bis 80 Quadratmetern braucht es getrennte Räume für Raucher und Nichtraucher. Als sehr sinnvoll schätzen diese Regelung nur 12 Prozent der Nichtraucher und 14 Prozent der Raucher ein.
Uneinigkeit über Rauchverbot

Ein Rauchverbot ohne Ausnahmen befürworten lediglich 15 Prozent der Raucher, aber 64 Prozent der Nichtraucher. Eine gesamt höhere Zustimmung (55 Prozent) zu einem generellen Rauchverbot findet sich laut Berndt vor allem bei der älteren Bevölkerung. Interessante Details erbrachte die Umfrage in Bezug auf Geschlecht und Alter. Demnach sind mehr Männer (51 Prozent) als Frauen (45 Prozent) für ein Rauchverbot in Gaststätten. Überraschend auch, dass sich 46 Prozent der Befragten bis 29 Jahre dafür aussprechen. In der Altersgruppe der 45- bis 59- Jährigen sind 47 Prozent und ab 60 Jahren 55 Prozent für Rauchfreiheit beim gemütlichen Hock.

Anlässlich des heutigen Weltnichtrauchertages fordert die Ärztekammer ein striktes Rauchverbot in der Gastronomie. Zudem müssten laut Präsident Walter Dorner die Zigarettenpreise drastisch erhöht, die Jugendlichen besser geschützt und die Therapieangebote zur Raucherentwöhnung erweitert werden. Dorner betont, dass speziell für Kinder Motivationsarbeit geleistet werden müsse, um den Raucheinstieg – das Einstiegsalter liegt derzeit bei elf Jahren – zu verhindern.
Raucher- Fakten

    23 Jahre dauert im Durchschnitt eine Raucherkarriere
    1800 Euro vernebeln Raucher pro Jahr.
    146.000 Jugendliche zwischen 11 und 17 Jahren greifen regelmäßig zur Zigarette.
    43 Prozent der Österreicher sind Raucher.

Rauchertelefon

Unter dem Motto „Einstieg zum Ausstieg“ bietet die Gebietskrankenkasse eine Tabakentwöhnung per Telefon. Seit Bestehen dieses Angebotes haben rund 8500 Personen aus ganz Österreich die Hotline 0810 810 013 (max. 0,10 Euro/Minute, Mo bis Fr: 10 bis 18 Uhr) gewählt und Beratung durch ausgebildete Klinische- und Gesundheitspsychologen in Anspruch genommen. Mehr Informationen gibt es im Internet unter "Rauchertelefon".

http://www.vol.at/weltnichtrauchertag-geteilte-meinungen-zum-rauchverbot/news-20110531-06304480

3014
Veranstaltungen / HEUTE im ORF 1, 23.15-24.00: CONTRA !!!
« am: Mai 31, 2011, 16:30:07 Nachmittag »
ORF-TV, Di. 31.5.11

1) In der ZiB (welcher?) wird verschiedenes zum Weltnichtrauchertag gebracht, auch zum Kdolsky-Gesetz, Stöger-Erlass, Anzeigen, aber auch zum Volksbegehren.

2) Dann um 23.15, ORF 1, gibt es "Contra". Du kannst dich jetzt schon informieren auf http://contradertalk.orf.at/contra/show_content.php?hid=1 , auch kannst du jetzt schon abstimmen (mehrfach?), ja du kannst dich life während der Sendung ins Geschehen einbringen.

Teilnehmer sind vorauss.:
Christine Reiler, Ex-Miss Austria und Medizinerin, auf der "Raucher"-Seite werden der Entertainer und passionierte Raucher Mat Schuh und Manfred Ainedter, der Gründer der Plattform "Rauchfrei(heit)!", stehen, und ich Smiley

Herzliche Grüße

Dietmar

http://www.facebook.com/notes/orf-contra-der-talk/rauchverbot-schutz-oder-schikane-sendung-am-31052011/149729525099678
Heute 23:30, ORFeins, diskutieren live:
Christine Reiler, Medizinerin und ehemalige Miss Austria: "Es hat etwas mit Fairness zu tun, die Gesetzeslage strenger zu gestalten und zu exekutieren."
Dietmar Erlacher, Unternehmer und selbsternannter "Rauchsheriff": "Es ist unzumutbar, dass man die Opfer des Tabakrauchs weiterhin zwingt, durch Anzeigen selbst für saubere Luft zu sorgen." Anmerkung: Stöger hat die Bevölkerung zum Anzeigen aufgerufen! Die Medien machten mich zum „Rauchsheriff“, was ich angenommen habe, für meine 542 Sympathisanten, die laufend anzeigen!
Mat Shuh, Entertainer und "Raucher aus Leidenschaft": "Das Rauchergesetz finde ich wahnsinnig - und die, die es exekutieren, auch."
Manfred Ainedter: Anwalt und Sprecher der Plattform Rauchfrei(heit)!: "Der Einsatz von Rauchsheriffs ist für eine Demokratie unerträglich."

PS.: Die geplante Sendung "Am Punkt, ATV," ist den "Durchfallgurken" zum Opfer gefallen. Bitte schreib aber an ATV, wenn du meinst, man sollte die Sendung zum Nichtraucherschutz unbedingt nachholen: alexander.rosenberg@atv.at

3015

Zur Erinnerung!