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Nachrichten - admin

2986

Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Sonntag, 05. Juni 2011 18:46
An: Erlacher Dietmar GMail
Cc: fctcsecretariat@who.int; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at
Betreff:

SALZBURG : KNAPP 14 - JÄHRIGER SCHÜLER ÜBERFÄLLT BRUTAL 24 - JÄHRIGE FRAU WEGEN ZIGARETTEN !

Als besonders erschütterndes Beleg-Exemplar aus meinem reichhaltigen Archiv  über  NIKOTIN - BESCHAFFUNGS - KRIMINALITÄT  der Bericht in der  "SALZBURG - KRONE " vom Mi 29.4.2009 auf S. 22 mit folgender Einleitung:  "Opfer traut sich seit Überfall nicht mehr alleine auf die Straße"   und mit folgender fetter  Schlag-Zeile :  "KEIN GELD  FÜR  ZIGARETTEN : SCHÜLER  ÜBERFIEL  URLAUBERIN  MIT  MESSER". Und dann der schier unglaubliche Bericht des KZ-Redakteurs Manfred  HEININGER  aus dem Landesgericht Salzburg:  "Am hellichten Tag plötzlich ein Messer an der Kehle: Den Schock des Raub-Überfalls hat Maria bis heute nicht überwunden.
Ein halbes Jahr später traut sich die 24-Jährige noch nicht alleine auf die Straße, sie leidet unter Schlafstörungen. Der Täter, der ihr das angetan hat, der ist erst knapp 14.  Er brauchte Geld für Zigaretten .............Maria war am 3.11.2008 auf Urlaub in St.Gilgen. Zum Prozeß am Dienstag in Salzburg begleitete  ihr Freund die Slowakin , weil  "immer muß jemand bei mir sein, seit dem Überfall traue ich mich nicht alleine hinaus." 
Die 24-Jährige kam gerade aus einem Geschäft .  "Da ist der Bursch mit dem Rad vorbeigefahren. Beim Golfplatz hat er umgedreht, ist er mir dann zu Fuß nachgegangen ".  Plötzlich packte er sie von hinten,  SETZTE IHR EIN MESSER AN DIE KEHLE.  Wegen ihrer Hilfe-Rufe flüchtete er aber ohne Beute. 
Wofür der Schüler das Geld brauchte, wollte Richter Andreas  POSCH  wissen.  "FÜR  ZIGARETTEN ".  Taschengeld hab ich von den Eltern keines bekommen.  Zugestochen hätte ich aber sicher nicht."  Er war damals gerade erst 14 geworden.  Urteil: 10 Monate bedingt. Außerdem muß er 500 Euro Schmerzengeld ans Opfer zahlen und ein  ANTI - GEWALT - TRAINING  absolvieren" 
Text Ende.   

Soweit also der Bericht in der Salzburger "Krone",  der SN-Bericht war noch schwächer ! 
Wir sehen einen erst vor wenigen Tagen straf-mündig gewordenen Jugendlichen mit einer derartigen  NIKOTIN - VERFALLENHEIT  schon seit frühester Jugend, daß er am hellichten Tag eine erwachsene Frau mit dem Messer überfällt, um     -      wenigstens nicht eine  TRAFIK  überfallen  ZU  MÜSSEN,  denn seine Sucht-Verfallenheit ist schon so riesengroß, daß er  UNBEDINGT  sofort  Tschick braucht......

Und der Richter kommt keineswegs auf die Idee, den Schüler zwangsweise in eine Raucher - Entwöhnungs Klinik  einzuweisen,  obwohl er erst 14 ist und   alle entlassen ihn ungeschoren praktisch in die weitere klar vorgezeichnete "Karriere" als  Nikotin - Süchtling !?

2987
Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Sonntag, 05. Juni 2011 17:23
An: Erlacher Dietmar GMail
Cc: fctcsecretariat@who.int; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at
Betreff:

SALZBURG : LR SCHARER Erika ENDLICH AUF-GE-WACHT ! JEDOCH MIESER FEHL-ALARM !

In den kleinen (lokalen) SN vom Dienstag, 31.5.2011 (prompt WNRT !)  auf der S.2  gibt es ein epochales Krisen-Interview des SN-Redakteurs  Stefan  VEIGL  mit der (noch)  amtierenden Landes-Rätin  Erika  S C H A R E R  , das wir nun dauerhaft der "Welt-Literatur"  einverleiben werden, indem wir es hier vollständig zitieren ob seiner geradezu  sensationellen Bedeutsamkeit in dieser "SAUREN - GURKEN - ZEIT".  Als erlösende Schlagzeile in Zeiten schwerster Bedrohung durch  EHEC & Co  wird uns obenauf serviert & präsentiert:  
"ALLE  SPANISCHEN  BIOGURKEN  WURDEN  VON  DEN  HÄNDLERN  BEREITS  ENT -SORGT ! "  

Und dann das dramatische Interview zwischen Kriegsberichterstatter  &  Feldherrin:  "SN: Sie sind für die Lebensmittelaufsicht ressortzuständig. Was hat die Salzburger Behörde seit dem Auftauchen des ersten deutschen EHEC - Falls unternommen?    
LR: Die  AGES  (Agentur für Gesundheit & Ernährungs-Sicherheit) hat vergangene Woche sofort mit uns Kontakt aufgenommen und über das Ministerium die Rückholaktion gestartet,  damit die spanischen Gurken vernichtet werden. Weiters wurde die Liste der Bio-Läden , die solche Gurken verkauft haben, bekannt gegeben. Wir erhielten die Chargen-Nummern und haben sofort Kontakt mit den Groß-Händlern, dem Verteil-Zentrum in Hallein und den 5 Bio-Einzelhändlern in Salzburg aufgenommen. Die Leiterin der Lebensmittel-Aufsicht hat sogar am Sonntag noch telefonisch versucht, einen Laden zu erreichen.  
SN: Am Montag gab es Kontrollen in den betroffenen 5 S. Läden. Was wurde gefunden ?    
LR:  N I C H T S . Alle spanischen Bio-Gurken wurden von den Händlern bereits entsorgt, seit Montag gibt es keine mehr im Handel. Das Problem ist, daß ein paar verkauft wurden, uns aber die Kunden nicht bekannt sind.  Darum der Aufruf: Wenn jemand zu Hause noch spanische Biogurken hat, soll er sie sofort entsorgen.    
SN:  Wie sieht es bei Tomaten und Melanzani aus ?  
LR:  Ein Händler war so klug und hat spanische Bio-Cherry-Tomaten  zurückbehalten, die werden gerade untersucht und sind auch nicht mehr im Handel.  Ein Ergebnis werden wir Mittwoch haben.  Bundesweit ist bei den Überprüfungen weder bei Tomaten noch bei Melanzani etwas gefunden worden.  
SN:  Wie lang waren in Salzburg Produkte am Markt, die   KONTAMINIERT  sein könnten ?  
LR:  Das können wir nicht sagen.  
SN:  Was kann man aus den EHEC-Fällen für das künftige Krisen-Management lernen ?  
LR:  Ich fordere mehr  TRANSPARENZ  und Rückverfolgbarkeit in der Lebensmittel-Herstellung,  die EU-Richtlinien müssen eingehalten werden.Es muß für den Konsumenten klar nachvollziehbar sein, von welchem Acker oder Stall ein Produkt kommt und auf welchem Weg es auf dem Teller gelandet ist "
Text Ende.                  

Ja da kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus : unsere  Sanitäts-Landesrätin kämpft wie eine wildgewordene Löwin gegen diese verfluchten spanischen Bio-Gurken  und  was tut sie gegen die berüchtigten  KUBANISCHEN  BIO - ZIGARREN,  gegen diese absurde  ZIGARILLO - WELLE, gegen  Myriaden von ZIGARETTEN - STANGEN  im Lande Salzburg ?  
Sie ist, verdammt nocheinmal ,  vorrangig Landes-Rätin  gegen alle Drogen & Sucht-Mittel , für Jugend-Schutz  und persönlich verantwortlich für den  NRS nach dem TabakG,  für die allgemeine Tabak-Prävention, für die Werbe-Verbote etc......
Und noch kein einziges Mal hat sie in diesem Zusammenhang in öffentlich wahrnehmbarer Form Stellung genommen !  
Sie sollte dem LSD  KÖNIG  die Wadln vorwärtsrichten, damit endlich was getan wird gegen die katastrophale  TABAK - EPIDEMIE  im Lande Salzburg.  
Sie sollte sich vehement bemühen um eine vollständige Umsetzung der WHO-FCTC, notfalls durch den Salzburger  LAND - TAG, der laut L-VG  durchaus diese Agenden wieder an sich ziehen kann, wenn die  BUNDES - REGIERUNG  alles verplempert!  

Und sie sollte sich die eindringliche  EMPFEHLUNG  des  RATES  der  EU  vom 30.11.2009  über  "RAUCH - FREIE  UMGEBUNGEN "  gemäß Art.8 FCTC samt Leit-Linien 2007  einmal gründlich von uns erklären und auslegen lassen, bevor sie von der politischen Bühne verschwindet !

2988

Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Sonntag, 05. Juni 2011 11:26
An: Erlacher Dietmar GMail
Cc: fctcsecretariat@who.int; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at
Betreff:

ÖGZ - THEMA in der Nr.21: "H Y G I E N E : eine VERTRAUENS-FRAGE"

In der Nr. 21 vom 27.5.2011 ist in der  ÖGZ  (ÖST.  GASTRONOMIE & HOTEL -ZEITUNG)  das eindeutige Haupt-Thema  die  H Y G I E N E .  Schon auf der 1.Seite die große Schlag-Zeile : 

"HYGIENE  IST  KEINE  HEXEREI"

mit Leitartikel und Symbol-Photo samt über dem Hotel-Bett schwebender Hexe mit Besenstiel..............und dann auf der S. 2 die  Kolumne von Dieter  KOFFLER  mit Titel wie im "Betreff". Hier geht es wirklich um eine der wichtigsten Fragen, das schauen wir uns genau an  und da haben wir auch noch etwas zu ergänzen !                     

"Hygiene zählt in Gastronomie & Hotellerie wohl zu den heikelsten  Aufgabenstellungen überhaupt.  Da ist einmal der Gesetzgeber, der dem Unternehmer strenge, zum Teil auch bürokratisch aufwendige Vorgaben auferlegt. Das gilt insbesondere für den Umgang mit Lebensmitteln,  und wird freilich von kaum jemandem ernsthaft in Frage gestellt werden.  Schließlich geht es hier ganz unmittelbar um die Gesundheit der Gäste. Darüber hinaus stellt sich an dieser Stelle auch eine ganz fundamentale Vertrauensfrage für das Verhältnis von Gastgeber und Gast. Dieser will sich darauf verlassen, daß vor wie hinter den Kulissen möglichst dieselben hygienisch einwandfreien Zustände herrschen. Falls der Gastgeber mit gezinkten Karten spielt - quasi oberflächlich Sauberkeit vorspielt, darunter allerdings mit Schlampigkeit kokettiert -  läuft er Gefahr,  komplett & dauerhaft aus dem Spiel zu fliegen.

Zu den besonderen Aspekten der Hygiene zählt nämlich, daß der Gast diese nicht als luxuriöse Zusatzleistung, sondern als selbstverständlichen Standard erwartet, während sie dem Unternehmer permanent einen hohen Einsatz abverlangt. Gewinnt der Gast den Eindruck, daß sein Vertrauen enttäuscht wird, so ist er als Kunde mit ziemlicher Garantie verloren und kaum je mehr zurückzugewinnen. Geht einmal wirklich etwas bis hin zu Gesundheitsgefährdung schief, so kann das leicht zum wirtschaftlichen  TODES - STOSS  für den Unternehmer werden. Das gilt umsomehr, als Umfragen unter Reisenden zeigen, daß ihre  SENSIBILITÄT  und damit ihre Ansprüche an die Hygiene permanent zunehmen.
Also sind Wirte & Hoteliers gut beraten, diesen steigenden Stellenwert auch in ihrer Unternehmns-Führung zu berücksichtigen. Freilich erfordert das die Bereitschaft, einen bereits bestehenden hohen Aufwand nochmals auszuweiten. Es braucht das Bewußtsein im Management, Hygiene in der Prioritäten-Liste weit vorne zu positionieren. Es bedarf ausgebildeter Mitarbeiter, die von den Problemzonen über die verwendeten Reinigungsmittel und Geräte über eine Menge Know-how verfügen müssen. Und es wird auch nicht ohne entsprechende Investitionen gehen, wobei der größte Aufwand zweifellos beim Faktor Mensch und der Ressource Zeit zu erbringen ist. Unter solchen Voraussetzungen ist Hygiene ein ganz grundsätzlicher Grad-Messer für das Qualitäts-Verständnis jedes Gastgewerbe-Betriebs". Zitat Ende. Und zu diesem sicherlich bestens zutreffenden Artikel wäre noch dringend zu ergänzen: 

die gemeinsame  ATEM - LUFT  ist unser weitaus wichtigstes  LEBENS - MITTEL,  auf das wir keine 5 Minuten verzichten können.
Somit  kommt die  LUFT - HYGIENE noch weit vor allen anderen Belangen und somit ist die krankhafte und  dämonische  Rauch-Erzeugung  in Räumen von Gastro & Hot.  striktest zu vermeiden und zu untersagen. 

Leider schweigt dazu die ÖGZ  schon jahrelang, es wird nun Zeit für eine umfassende Klarstellung !

2989

Von: Johannes.Dichtl@bmg.gv.at [mailto:Johannes.Dichtl@bmg.gv.at]
Gesendet: Freitag, 03. Juni 2011 08:59
An: krebspatienten@gmail.com
Cc: Wolfgang.Ecker@bmg.gv.at; Eva.Hofbauer@bmg.gv.at
Betreff: AW: BMfG - Zum Antwortschreiben an Univ. Prof Dr. Manfred Neuberger und Dietmar Erlacher

Sehr geehrter Herr Erlacher,
bezüglich elektronischer Zigaretten ist das jeweilige Produkt einzeln zu begutachten und einzustufen, dies ist primär Angelegenheit des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen bzw. des Abgrenzungsbeirates im BMG. Produkte, welche Nikotinkapseln enthalten sind analog zum (beiliegenden) Gutachten zu „Ruyan“ als Medizinprodukte, mit welchen ein Arzneimittel verabreicht wird, einzustufen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Johannes Dichtl
------------------------------------------------------------
Abteilung für Arzneimittel und Medizinprodukte
III/3
 
Bundesministerium für Gesundheit
Radetzkystr. 2, 1030 Wien
Tel.: +43/1/71100-4835
Fax: +43/1/7134404-1681
johannes.dichtl@bmg.gv.at
http://www.bmg.gv.at


Von: Erlacher Dietmar GMail [mailto:krebspatienten@gmail.com]
Gesendet: Mittwoch, 1. Juni 2011 14:35
An: Kaintz, Maria; Pietsch, Franz; Stöger, Alois
Cc: manfred.neuberger@meduniwien.ac.at
Betreff: BMfG - Zum Antwortschreiben an Univ. Prof Dr. Manfred Neuberger und Dietmar Erlacher


Wurde dabei auch die

e-Zigarette lt. http://www.mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/428628_ard-buffet/7323106_weltnichtrauchertag-2011?type=null (NIKOTIN) berücksichtigt?


            
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
         Neues Tabakgesetz: www.rauchnet.at
      Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann


Von: Maria.Kaintz@bmg.gv.at [mailto:Maria.Kaintz@bmg.gv.at]
Gesendet: Mittwoch, 01. Juni 2011 06:38
An: manfred.neuberger@meduniwien.ac.at; krebspatient-krebsforum@utanet.at
Betreff: Antwortschreiben Univ. Prof Dr. Manfred Neuberger


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Wenn du die WHO-Anlage, englisch, haben willst, schreibe mir: krebspatienten@gmail.com

Die 2. Anlage zum Schreiben des BMfG 3.6.11 ist nachstehend!

Liebe Grüße aus Tirol

Dietmar

Abgrenzungsbeirat beim Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend
Gutachten des Abgrenzungsbeirates gem. § 49a AMG zu
Nikotininhalatoren, insbesondere elektrisch betriebene, bzw. analoge
Produkte (z.B. RUYAN – die elektrische Zigarette, RUYAN Atomizing
Electronic Cigarette and RUYAN Atomizing Tobacco Alkaloid Liquid
Container)
im Rahmen der Beratung der Bundesministerin für Gesundheit, Familie und Jugend
und des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen gem. § 49a
Arzneimittelgesetz (AMG), BGBl. Nr. 185/ 1983 i.d.g.F.
1.) Kurzdarstellung:
Im Strukturvertrieb werden aktuell so genannte „elektrische Zigaretten“ (alias epipe,
e-Zigarette, etc.) vertrieben. In der AGES-PharmMed treffen immer wieder
Anfragen zum Import und zur Anwendung der dazugehörigen Nikotinkapseln ein.
Die Produkte bestehen aus zwei Komponenten:
- einem Nikotinvorratsbehälter (Nikotinkapsel)
- einem Inhalationsteil mit elektrisch angetriebenem Zerstäuber für das Nikotin
(Energiequelle z.B. wiederaufladbare LithiumIonen Batterie). Ein Produkt verfügt
über eine rote Signalleuchte am vorderen Ende des zigarettenähnlichen
Inhalationsteils.
2.) Fragestellung:
„Fällt RUYAN – elektrische Zigarette unter die Definition des Arzneimittels gem. §1
AMG?“
3.) Befund:
3.1.) Kurzbeschreibung des Produktes
Beispielhaft wird nachfolgend das Produkt RUYAN behandelt (ein Produktmuster
liegt in der PharmMed vor):
Das Produkt besteht aus zwei Komponenten:
- einem Nikotinvorratsbehälter (Nikotinkapsel)
- einem Inhalationsteil mit elektrisch angetriebenem Zerstäuber für das Nikotin
3.2.) Zusammensetzung
lt. Deklaration auf der Packung enthalten die Kapseln 0mg, 12mg oder 16mg
Nikotin.
Seite 2 von 4
3.3.) Dosierung und Art der Anwendung
Anwendung: zur Inhalation von Nikotin
Dosierung: Gemäß Auslobung enthält eine Nikotinkapsel die „typische“ Menge,
welche dem Nikotingehalt einer Packung Zigaretten entsprechen würde.
Es werden auch Kapseln offeriert, welche „leichte, mittlere und starke“
Zigaretten simulieren sollten.
3.4.) Kennzeichnung auf der Außenverpackung
Die Außenverpackung ist folgendermaßen gestaltet:
Kassette in Lederprägung, chinesische Schriftzeichen in Goldprägung, der Name
RUYAN in roter Farbe; Siegel mit chinesischen Schriftzeichen (Bedeutung nicht
übersetzt).
3.5.) Kennzeichnung auf der Primärverpackung
Nikotinkapsel mit Abdeckkappe und Siegel (mit chinesischen Schriftzeichen,
Bedeutung nicht übersetzt).
3.6.) Gebrauchsinformation
Doppelseitig bedruckt in chinesischer und englischer Sprache, keine
deutschsprachige Gebrauchsinformation vorhanden.
In der Gebrauchsinformation für die Nikotinkapseln (RUYAN Atomizing Tobacco
Alkaloid Liquid Container [ATALC]) wird auf „medicine alkaloid“ und das
Abhängigkeitspotential von Nikotin verwiesen. Ebenso wird die Möglichkeit zur
Entwöhnung mittels Umstellung auf geringere Stärke der Kapseln mit
abschließender Benutzung der 0mg Kapsel beschrieben.
In der Gebrauchsinformation wird unter Berufung auf das
Entwöhnungsprogramm der WHO deklariert, dass diese zur Raucherentwöhnung
designt wurde („Theory of abstention from smoking: RUYAN ATALC is designed
according to ‚Nicotine replacement therapy’ recommended by World Health
Organization (WHO). It will let smokers gradually step-down the quantity of
nicotine they absorb. Smokers who decide to quit smoking can adopt RUYAN
Atomizing Electronic Cigarette to fulfill their purpose“).
3.7.) Sonstiges
Da hier die Substanz Nikotin appliziert wird, kommt das Tabakgesetz (BGBl. Nr.
431/1995 i.d.g.F.) nicht zur Anwendung.
4.) Gutachten (einschließlich Angabe der herangezogenen Informationsquellen):
Das Gutachten wurde auf Grundlage der vorliegenden Muster und folgender
Informationen ausgearbeitet:
Seite 3 von 4
Informationsquellen (Datum: 1. März 2007): www.ruyan.tk, www.ruyan.dk,
www.rauchfrei.de/nikotin.htm
Nikotin ist ein Alkaloid mit direkter parasympathomimetischer Wirkung. Unabhängig
von der Art der Aufnahme und der Quelle (Zigarette, Kaugummi, Pflaster, oder
Inhalation) wird Nikotin rasch in die Blutbahn aufgenommen und erreicht in wenigen
Sekunden das Gehirn.
Über die Aktivierung von verschiedenen Transmitterstoffen wie Dopamin und
Noradrenalin wird ein Gefühl des Wohlbehagens und der Aufmerksamkeit
empfunden. Dadurch entsteht beim Raucher der positive Effekt, der durch eine
ständige Nikotinzufuhr aufrechterhalten wird. Dieser Effekt tritt nun unabhängig von
der Art der Nikotinaufnahme ein. Ebenso ist es ohne Bedeutung, ob die
Nikotinzufuhr als Nikotinersatztherapie oder auch als Zigarette ohne schädliche
Nebenwirkung durch Rauchinhaltsstoffe erfolgt.
• Nikotin steigert die Herz- und Atemfrequenz
• Nikotin verengt die Gefäße und führt zu einem Anstieg des Blutdrucks
• Nikotin führt durch Abkühlung der Haut zu Durchblutungsstörungen
• Nikotin lässt durch gestörten Sauerstofftransport die Atemtiefe sinken
• Nikotin steigert die Magensaftproduktion und Darmtätigkeit
• Nikotin setzt Adrenalin (stoffwechselsteigernd und fettabbauend) frei
• Nikotin steigert die allgemeinen Stoffwechseltätigkeit
• Nikotin setzt Noradrenalin, beta-Endorphin und Vasopressin frei
• Nikotin erhöht die Blutkonzentration von Cortisol, Prolactin und Somatotropin.
Das Produkt RUYAN – elektrische Zigarette und analoge Produkte wie e-Zigarette
sind - auch unabhängig davon, ob zur Therapie von Nikotinabhängigkeit
angepriesen oder nicht - hinsichtlich ihrer pharmakologischen Wirksamkeit mit
zugelassenen Arzneispezialitäten, insbesondere mit Nikotin Inhalatoren zur
Raucherentwöhnung, vergleichbar. Die Dosierungsempfehlung von RUYAN (es
werden Kapseln in verschiedenen Stärken und auch Placebos ohne Nikotin
angeboten) sieht offensichtlich auch eine Anwendung als Nikotinersatztherapie vor.
Im § 1 AMG werden Arzneimittel wie folgt definiert:
§ 1. (1) "Arzneimittel" sind Stoffe oder Zubereitungen aus Stoffen, die nach
der all-gemeinen Verkehrsauffassung dazu dienen oder nach Art und Form des
Inverkehrbringens dazu bestimmt sind, bei Anwendung am oder im menschlichen
oder tierischen Körper
1. Krankheiten, Leiden, Körperschäden oder krankhafte Beschwerden zu heilen,
zu lindern, zu verhüten oder zu erkennen,
2. die Beschaffenheit, den Zustand oder die Funktionen des Körpers oder
seelische Zustände erkennen zu lassen,
3. vom menschlichen oder tierischen Körper erzeugte Wirkstoffe oder
Körperflüssigkeiten zu ersetzen,
Seite 4 von 4
4. Krankheitserreger, Parasiten oder körperfremde Stoffe abzuwehren, zu
beseitigen oder unschädlich zu machen oder
5. die Beschaffenheit, den Zustand oder die Funktionen des Körpers oder
seelische Zustände zu beeinflussen.
Aus fachlicher Sicht fällt die Nikotinkapsel des Produktes RUYAN – elektrische
Zigarette unter die Definition des Arzneimittels gem. § 1 Arzneimittelgesetz.
Da beim Produkt RUYAN – elektrische Zigarette die Nikotinkapsel ausgetauscht bzw.
nachgefüllt werden kann, und somit getrennt vertrieben wird bzw. werden kann,
fällt der Inhalationsteil unter die Regeln des Medizinproduktegesetzes (MPG), BGBl.
Nr. 657/1996 i.d.g.F.; § 5, Abs.1 MPG lautet: „Medizinprodukte, die zum Zeitpunkt
der Abgabe kein Arzneimittel enthalten, jedoch dazu bestimmt sind, ein Arzneimittel
im Sinne des Arzneimittelgesetzes anzuwenden, unterliegen diesem Bundesgesetz
(MPG) unbeschadet der das Arzneimittel betreffenden Bestimmungen des AMG.“
Gemäß Klassifizierungsregeln der Verordnung über die Klassifizierung von
Medizinprodukten (BGBl. II Nr. 56/2004) und Anhang IX der RL 93/42/EWG, Regel
11 ist das Medizinprodukt als aktives Medizinprodukt der Klasse IIa (eventuell auch
IIb) einzustufen. Somit ist auch eine benannte Stelle zur Konformitätsbewertung
dieses Produktes durch den Hersteller beizuziehen.
Gemäß der dargelegten Eigenschaften und Wirkungen der Substanz Nikotin wäre
somit der Nikotinhaltige Teil des Produktes RUYAN als Arzneimittel, und der
Inhalationsteil als Medizinprodukt abzugrenzen.
5.) Zusammenfassung:
Aus fachlicher Sicht fällt Nikotin in den elektrisch betriebenen Nikotininhalatoren
(z.B. RUYAN) unter die Definition des Arzneimittels gem. § 1 Arzneimittelgesetz.
Der Inhalationsteil der elektrisch betriebenen Nikotininhalatoren (z.B. RUYAN) ist
demnach gemäß § 5 Abs.1 Medizinproduktegesetz als Medizinprodukt abzugrenzen.
Anlagen: --
Das Gutachten umfasst 4 Seiten.
Datum des Gutachtens: 6. März 2007

2990
Du hast Fragen, oder hast gefragt beim BMfG und keine Antworten erhalten?

Melde dich mit deinem Anliegen unter: krebspatienten@gmail.com

Dietmar Erlacher, Tirol/Wien

www.krebsforum.at

www.rauchnet.at

www.sis.info


2991


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Erlacher Dietmar [mailto:erlacher.d@gmail.com]
Gesendet: Donnerstag, 02. Juni 2011 17:14
An: 'obabyblue@gmx.at'
Betreff: Krankenschwester weiß um die Schwere der töflichen Tabakraucherkrankungen

Grüß Gott Frau Huber,

also Krankenschwester, Hochachtung.
Als Leiter der Innsbrucker Selbsthilfe Krebspatienten für Krebspatienten (www.krebsforum.at ; www.sis.info ) bin ich mit einigen rüstigen Mitgliedern alle 2 Wochen auf Onkologischen Stationen der Univ. Klinik bzw. in der Lungenheilanstalt Natters/Innsbruck. Daraus erkennen Sie, ich kenne auch ärgere Belastungen für einen "gesunden" Menschen.

Viele wollen, "wie Sie", dass wir (habe rund 550 Sympathisanten) uns auch für das und jenes einsetzen, aber das geht nicht, da bleibe ich bodenständig, hier in Tirol. Wir betreiben "Prävention" durch die Weiterleitung von Anzeigen bei unseren Stützpunkten in Graz, Wien, Linz und Innsbruck.

Mit freundlichen Grüßen aus Tirol

Dietmar Erlacher





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: obabyblue@gmx.at
Gesendet: Donnerstag, 02. Juni 2011 15:30
An: dietmar.erlacher@gmail.com
Betreff: Raucherlokal......

Hallo Herr Erlacher,

ich habe gar nicht gewusst, das es Rauchsheriffs überhaupt gibt! Erst als ich die Diskussionsrunde am ORF gesehen habe.

Ich bin selbst Raucherin - aber keine militante. Ich rauche nur in öffentlichen Raucherzonen oder zu Hause am Balkon, aus Rücksicht auf meine Mitmenschen die Nichtraucher sind. Ich kann sie ja zu einem gewissen Teil gut verstehen, aber finden sie nicht selbst auch, dass Ihre Aktivität etwas übertrieben ist - hören Sie bitte nicht auf zu lesen!
Sie machen sich das Leben selbst schwer! Ich habe in einem Krankenhaus gearbeitet - auf einer Krebsstation und ich kann Ihnen folgendes sagen: es gibt Leute, die leben ihr gesamtes Leben lang nur gesund, treiben Sport, gehen nicht fort, trinken keinen Alkohol..... und dann sterben sie an Krebs!
Ich habe aber auch ein altes Paar gekannt - die waren beinahe hundert Jahre alt und beide schwerste Kettenraucher!

Was ist mit den Handy´s - Krebsverursacher! Plastik - haben Sie sich die Dokumentaton Platic Planet schon mal angesehen oder we feed the world! Schalten Sie den Fernseher ein - Atomkraftwerke, Atommüll, Krieg, krebsverursachende Lebensmittel - da keiner weiß wie die E-Nummern aufeinander reagieren, wenn man mehrere davon zu sich nimmt - viele sind extrem aggressiv.......
Sollte man sich nicht mal die Frage stellen: "Kämpfe ich gegen alles an und mache mir und meinen Mitmenschen das Leben schwer und werde davon krank (wer sich ständig krämt, wird davon krank - das ist erwiesen!!) oder soll ich mir gleich die Kugel geben, weil auf dieser Welt eigentlich schon so gut wie alles schlecht ist (zb. das wir alle nur Marionetten der Weltmacht sind und tausend andere Gründe die zu finden wären)! Oder versuche ich das beste aus meinem Leben zu machen und genieße das schöne Leben mit ihren wunderschönen Seiten, das es zu bieten hat (wie zb. unsere wundervolle Natur, selbst entscheiden zu können was wir essen möchten, Gemüse selbst im Garten zu pflanzen und zu ernten.....) - wir gehören zu den glücklichsten Menschen dieser Erde, alleine nur deswegen, weil wir in einem Wohlstandsland leben!!! In anderen Ländern können Menschen nicht entscheiden was sie gerne essen möchten, wie sie sich kleiden möchten - die haben ganz andere Probleme und sterben vll. weil sie verhungern, verdursten müssen oder keine medizinische Hilfe erhalten!!! Kommt ihnen dann nicht das Problem "Raucher" so klein vor wie ein kleiner Floh, den man kaum erkennen kann!!!

Ich gebe Ihnen nur den einen Rat: "GENIESSEN SIE DOCH IHR LEBEN UND MACHEN SIE ES SICH UND ANDEREN NICHT SO SCHWER!" Sie werden es nicht ändern können, aber Sie sind einer der glücklichen der selbst über sein Leben entscheiden kann!!!

Ich wünsche Ihnen alles gute.....

Anonym
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2992
1 - Wien / Innsbruck/Wien - Eltern wollen strenges Rauchverbot !
« am: Juni 02, 2011, 17:46:03 Nachmittag »


Es war nicht sehr schön, aber es hat auch nicht geregnet hier in Innsbruck.

Jetzt fällt mir zu Hause ein Fax im Gerät auf, mit obigem Titel.


Ich habe selbst Kinder, bald Enkelkinder, also darf ich, bitte mitreden.


"Ein Kind wird durch eine Zigarette eines Rauchers an der Wange verletzt, Brandfleck."

Die Mutter ist entsetzt und verlangt ein Rauchverbot auch im Zoo.

Sie hat nicht Unrecht, schließlich ist der Zoo, wenn auch nicht überall "geschlossen", zudem eindeutig ein öffentliches Gebäude.

Dass sich der Vorfall nicht in einem Mini-Streichelzoo abgespielt hat, sondern im weltbekannten Schönbrunner Zoo, tut sein Übriges.

Bedauerlich, hoffentlich hat das Kind keine Schmerzen mehr, hoffentlich bleibt keine garstige Narbe.

Glück hatte der 2-jährige Maximilian noch, denn wenige Zentimeter höher, und ..... nicht auszudenken, denn Blindheit hätte passieren können.


So weit, so schlecht!

Dass aber dann der stv. Zoodirektor noch seinen Weißwurstsenf dazu gibt mit:

"Rauchen ist in ganz Ö. nicht verboten ...." und "Sollten Eltern ein Rauchverbot fordern, könnte man darüber diskutieren",

das ist unterste Schublade, Herr Schwammerer, für uns Tiroler sind Sie rücktrittsreif!!!


Anita

2993

Schon fast vergessen:

Stöger räumt im Gesundheitsministerium um

Spitzenbeamte aus der FPÖ-Ära werden versetzt. Mit Schwarzgeld und Leichen soll das aber nichts zu tun haben.

Aus der blauen Ära
Die neue Geschäftseinteilung bringt aber noch weitere Änderungen in der Organisation des Gesundheitsministeriums. Der bisherige Leiter der Sektion II für Verbrauchergesundheit und Gesundheitsprävention, Robert Schlögel, geht in Pension. Abgelöst wird auch der Bundesdrogenkoordinator Franz Pietsch, er soll stattdessen künftig für alle Frage des Nichtraucherschutzes zuständig sein und auch die diesbezügliche Ombudsstelle leiten. Pietsch hatte seine Karriere als stellvertretender Kabinettschef des früheren (FPÖ-)Gesundheitsstaatsekretärs Reinhart Waneck bekommen, in dessen Ära auch Hrabcik seine Karriere im Ministerium gestartet hatte.

http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Gesundheitsministerium-Stoeger-raeumt-um/851933

2994

In Vergessenheit geraten?
Zur Erinnerung:

Rauchverbot: Ministeriumsrüffel für Kritiker

Die Bezirkshauptmannschaften müssen die Rauchverbots-Regeln in Lokalen kontrollieren, Ausreden wegen zu wenig Personals gelten nicht. Das betont jetzt das Gesundheitsministerium nach Kritik aus Salzburg.

Ministerium: Kontrollen "sind erforderlich"
Der zuständige Abteilungsleiter Franz Pietsch besteht auf Kontrollen: "Ein Zuwarten auf Anzeigen allein entspricht nicht dem Geist und der Intention der verwaltungsstrafrechtlichen Bestimmungen. Selbstverständlich sind solche Kontrollen unter Umständen erforderlich und notwendig. Die Bezirkshauptmannschaften haben in geeigneter Weise solche Verfahren durchzuführen."

http://salzburg.orf.at/stories/453113/

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Deutschland / Deutschland: rauchende/nichtrauchende junge Menschen
« am: Juni 02, 2011, 14:36:23 Nachmittag »
Weltnichtrauchertag

Schocktherapie gegen das Rauchen

Das Präventionsprogramm richtet sich an Jugendliche. Bei ihnen nimmt bundesweit Raucherquote ab

Hamburg. Tim und Daniel wussten, dass Zigaretten schädlich sind. Dass man vom Rauchen Krebs bekommen kann, auch. Aber so drastisch wie heute sind ihnen die Auswirkungen des giftigen Qualms noch nie bewusst geworden. Nach zwei Stunden mit schockierenden Bildern, erschütternden Zahlen und dem Gespräch mit einer früheren Krebskranken sind sich die beiden 13-Jährigen sicher: "Wir fangen ganz bestimmt nicht an zu rauchen."

Zehn Durchhalte-Tipps für angehende Nichtraucher:
Zehn Durchhalte-Tipps für angehende Nichtraucher
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http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article1908155/Schocktherapie-gegen-das-Rauchen.html

"Nichtrauchen ist cool" heißt das Projekt, das Krebsärztin Birte Andritzky und ihre Kollegen vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) vor fast sechs Jahren ins Leben gerufen haben. Nicht nur zum heutigen Weltnichtrauchertag warnen sie vor den Gefahren des Tabakqualms, an dem laut Weltgesundheitsorganisation WHO in diesem Jahr weltweit mehr als fünf Millionen Menschen sterben werden. Hinzu kommen mehr als 600 000 Menschen, darunter etwa ein Viertel Kinder, die das Passivrauchen tötet.

Mindestens 250 Schadstoffe finden sich im Zigarettenrauch, mehr als 50 davon können Krebs verursachen. Am UKE werden jede Woche rund 230 Schüler mit solchen Fakten konfrontiert. "Nicht mehr der Raucher ist der coole Typ, sondern der, der Nein sagen kann", sagt Mitbegründer Eckart Laack. Ausschlaggebend für das Projekt war die steigende Zahl von jungen Lungenkrebspatienten. Laack: "Das können auch Ärzte kaum ertragen."

Besonders das Gespräch mit der Krebspatientin Brigitte Drabinski hat die jungen Zuhörer beeindruckt. Dreimal hat sie Lungenkrebs bekommen, dreimal den Kampf gegen den Krebs gewonnen. "Das Gefühl nach der Diagnose kann man nicht beschreiben, es war einfach schrecklich", sagt die 68-Jährige mit leiser Stimme. Sie hatte mit ihrem Leben abgeschlossen, sich von allem verabschiedet, was ihr lieb war. Drabinski hat überlebt, aber jeden Tag sterben in Deutschland rund 400 Menschen an den Folgen des Rauchens.

Die Kinder sind interessiert, sie fragen nach. Nach der Veranstaltung kommt ein Junge zu Brigitte Drabinski und sagt mit ernstem Blick: "Sie sind die tapferste Frau, die ich kenne." Ihre Geschichte hat die Kinder nachdenklich gemacht; mit 17 Jahren hatte sie angefangen zu rauchen.

Jugendliche Raucher in Hamburg greiffen im Durchschnitt mit 13 Jahren erstmals zur Zigarette. Andritzky und ihre Kollegen wollen etwas tun, bevor es zu spät ist. "Mit elf oder zwölf Jahren haben die Kinder eher noch keinen Kontakt mit Zigaretten gehabt", sagt sie. Immerhin gibt es nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Deutschland einen Trend zum Guten: Bei Jugendlichen zwischen zwölf bis 17 Jahren habe sich die Raucherquote seit 2001 mehr als halbiert. Nur noch 13 Prozent rauchten heute - so wenig wie nie zuvor.(dpa)

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4 - Steiermark, Kärnten / GRAZ nur beim Fußball Spitze? Nein, auch ........
« am: Juni 02, 2011, 14:30:04 Nachmittag »

2427 Personen in Rauchfrei-Kursen

471 junge Steirer wurden im Weniger-Rauchen geschult. Das besagt die große steirische Bilanz nach drei Jahren auf Anti-Tabak-Kurs.

Es war der steirische Gesundheitslandesrat Helmut Hirt, der 2006 mit seinem Ruf nach einem generellen Rauchverbot in Lokalen eine österreichweite Debatte und letztlich einen strengeren Nichtraucherschutz angezettelt hatte. Seither hat die grüne Mark so etwas wie eine Vorreiterrolle im Kampf gegen das Rauchen inne: Seit 2007 wird an mehreren Fronten zugleich versucht, den Steirern die Lust aufs Rauchen zu nehmen beziehungsweise sie gar nicht erst aufkommen zu lassen. 550.000 Euro gab man dafür im Jahresschnitt aus. Passend zum morgigen Weltnichtrauchertag liegt nun die Bilanz aus drei Jahren Tabakprävention - durch Land, Gebietskrankenkasse und Suchtpräventionsstelle Vivid - vor.

Rauchfrei-Kurse. 86 Tabakentwöhnexperten setzen das Programm "Rauchfrei in sechs Wochen" um. 2427 Steirer haben die Gruppenseminare und Einzelberatungen besucht: 60 Prozent der Teilnehmer griffen nachher nicht mehr zum "Tschick".

Weniger-Rauchen-Kurse. Speziell für Junge (16 bis 25 Jahre) entwickelt, hat dieses (kostenlose) Entwöhnungsseminar seit 2008 bisher 471 Interessenten gefunden. Infos unter 0316/82 33 00.

Motivation. In den Ambulatorien der GKK werden Raucher bewusst angesprochen und motiviert, aufzuhören. 7150 derartige Gespräche sind registriert. Außerdem schulte man 698 Personen aus Gesundheits- und Sozialberufen, damit sie ihre Kundschaft vom Rauchen abhalten.

Kindergärtnerinnen und Lehrer. Damit schon die Kleinsten die Gefahren des Rauchens kennen, schult man Kindergärtnerinnen und Lehrer. Hintergrund: Von den 11- bis 15-jährigen steirischen Schülern hat immerhin ein Drittel schon einmal eine Zigarette probiert. Bei den 15-Jährigen haben mehr als 60 Prozent zumindest einmal geraucht.

Aufklärung. Die GKK-Helpline (0316/80 35-19 19) informiert seit Sommer 2007 über Rauchstopp-Angebote: 2701 Personen haben angerufen. Information aus dem Internet haben seit 2008 22.495 User aufgerufen, siehe www.endlich.aufatmen.at. Auf "Rauchfrei dabei" waren anfangs nur 30 User am Tag, 2010 aber schon 139.

1000-Euro-Bonus. Zu den zahlreichen Kampagnen zählte auch eine, die Gastronomen mit einer Nichtraucherschutzprämie von 1000 Euro zum Rauchverbot im Lokal bewegen sollte. 599 Wirte haben mitgemacht.

Wie viele Wirte (und Gäste) das Tabakgesetz tatsächlich befolgen, das bleibt hinter blauem Dunst verborgen. Die Wirtschaftskammer ist voll des Lobes für ihre Mitglieder, was wiederum die "Rauchersheriffs" verärgert. Im Magistrat Graz wird berichtet, dass sich die Aufregung aber gelegt hat. Nicht Dutzende, sondern "drei bis vier Anzeigen die Woche" würden einlangen. Für Schwerpunktkontrollen fehlt ohnehin das Personal. Notorische Tabakgesetzbrecher gab es nicht, die Strafen bewegten sich zwischen 150 und 600 Euro.

THOMAS ROSSACHER

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Deutschland / Deutschland wird rauchfrei
« am: Juni 02, 2011, 14:24:14 Nachmittag »
Deutsche rauchen immer weniger Zigaretten

2002: 145 Milliarden
2010: 83,6 Milliarden

Insgesamt waren 5,1 Prozent aller Sterbefälle im Jahr 2009 auf eine für Raucher symptomatische Krebserkrankung zurückzuführen. Auch bei vielen anderen Todesarten, insbesondere den Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), hat das Rauchen den Angaben zufolge häufig zum Tod beigetragen.

Das durchschnittliche Sterbealter eines an Lungen- und Bronchialkrebs Erkrankten lag 2009 bei 70,1 Jahren und damit um sieben Jahre unter dem mittleren Sterbealter von 77,1 Jahren. Männer starben mit dieser Erkrankung im Durchschnitt insgesamt drei Jahre, Frauen sogar um zehn Jahre früher.

Rauchen wird noch stärker reglementiert

Rauchen wird wohl in Deutschland weiter eingeschränkt. So erwartet der Reemtsma-Chef, dass die Darbietung von Zigaretten zum Verkauf wie in anderen Ländern von der EU verboten wird. Ebenso werden die Warnhinweise verschärft.

In Großbritannien, Belgien, Irland oder Rumänien sind schon Fotos von verfaulten Zähnen oder Lungenkrankheiten auf den Packungen zu sehen. Auch frustrierte Paare auf dem Bett sind eine Variante dieser Bilder. Hier soll das Rauchen in einen Zusammenhang mit nachlassender Liebeskraft gestellt werden.

2998
Deutschland / Kommt jetzt österreichweites Rauchverbot?
« am: Juni 02, 2011, 14:20:55 Nachmittag »

Nein, natürlich nicht bei uns, sondern in Deutschland,

obwohl man dort erst ab 18 rauchen darf,

dafür sind die Deutschen in der Pisa Studie vor Österreich,

aber wir Spitzenreiter bei den "Kinder-Rauchern"

und Zwangsberauchten!




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Gesetz ab Herbst möglich!

Kommt doch noch ein Rauchverbot in ganz Deutschland?


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Polizei warnt Rauchverbot ist nicht durchsetzbar

Jetzt haben Politiker aller Parteien im Bundestag den „Parlamentarierkreis Nichtraucherschutz“ gegründet. Bis Herbst wollen sie ein bundesweites Rauchverbots-Gesetz durchsetzen!

Grund: Obwohl seit 2007 der Nichtraucherschutz gilt, hat jedes Bundesland eine eigene Regelung. Und in vielen Kneipen und Restaurants wird einfach weitergepafft.

FDP-Abgeordneter Lutz Knopek zu BILD: „Wir wollen statt des Flickenteppichs ein einheitliches, konsequentes Bundesgesetz, das den Schutz für Arbeitnehmer, zum Beispiel für Servicekräfte, regelt. Dazu muss Nichtraucherschutz für Kinder, die dem Rauch durch ihre Eltern ausgesetzt sind, gesetzlich geregelt werden.“ (ab)

http://www.bild.de/politik/inland/rauchverbot/kommt-jetzt-das-bundesweite-rauchverbot-18095294.bild.html


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http://www.bild.de/politik/2010/polizei/polizei-haelt-verbot-fuer-nicht-durchsetzbar-13191408.bild.html




2999
F4Ck


EU kämpft mit allen Mitteln für rauchfreies Europa

Die EU-Richtlinie über Tabakerzeugnisse ist veraltet und muss überholt werden, meint John Dalli, EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik.

Irland führte als erstes EU-Land ein umfassendes Rauchverbot für öffentliche Orte ein. Andere Länder folgten. Nun können Raucher in vielen Mitgliedstaaten ihre Zigaretten nicht mehr anzünden, wo und wann immer sie möchten. Es gibt keinen Zweifel: Rauchverbot ist das wirksamste Mittel gegen Tabakkonsum.

Die EU-Kommission erwägt eine Änderung der Tabak-Richtlinie. Ziel wäre die Anpassung an die Entwicklungen bei den Tabakerzeugnissen und den wissenschaftlichen Fortschritt.

John Dalli ist EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik

Die Gesundheitsminister haben vor zwei Jahren eine Empfehlung zur Schaffung rauchfreier Zonen in der EU bis 2012 angenommen. Seitdem gibt es strengere Gesetze gegen das Rauchen an öffentlichen Orten. In Spanien beispielsweise ist das Rauchen seit Anfang 2011 an allen öffentlichen Orten, darunter Bars, Restaurants, Diskotheken und Bahnhöfe, verboten.

Auch Griechenland, das EU-Land mit der höchsten Raucherquote, hat im September letzten Jahres strengere Gesetze eingeführt. Das erste landesweite Gesetz, das ganz gezielt auf den schrittweisen Ausstieg aus dem Tabakkonsum ausgerichtet ist, trat im letzten September in Finnland in Kraft. Es verbietet das sichtbare Ausstellen von Tabakerzeugnissen und Zigarettenautomaten und sieht die Ausweitung des Rauchverbots auf Außenanlagen und Hotelzimmer vor.

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http://www.welt.de/debatte/article13398494/EU-kaempft-mit-allen-Mitteln-fuer-rauchfreies-Europa.html

Der deutsche Zigarettenmarkt im Überblick

Absatz versteuerter Zigaretten
2002: 145 Milliarden
2010: 83,6 Milliarden

Warum? Auch Jugendliche und junge Menschen rauchen in Deutschland weniger, seitdem der Kauf von Zigaretten und das Rauchen in der Öffentlichkeit erst bab 18 Jahren möglich ist!
Paul: Wie wäre es mit einer "Kurier-Seite" mit Überschrift: "Zigaretten in Österreich jetzt ab 14 Jahren erhältlich!". Glaubst regt sich wer auf? Und wenn, 5 oder 10 nicht so tolerante ÖsterreicherInnen :) ?


In Malta, wo die derzeitige Rechtslage das Rauchen in gelüfteten, getrennten „Raucherräumen“ erlaubt, ist die Regierung einen Schritt weiter gegangen und wird ab 2013 auch diese Raucherräume verbieten. Angeschlossen hat sich auch Ungarn mit einem neuen Gesetz vom April, das das Rauchen in allen geschlossenen öffentlichen Räumen und Arbeitsplätzen, auch in Krankenhauseinrichtungen und öffentlichen Verkehrsmitteln, ab Januar nächsten Jahres verbietet. Belgien ist gerade dabei, strengere Verbote durchzusetzen.

Enorme Kosten für das Gesundheitswesen

Die Regierungen haben vorbildlich unter Beweis gestellt, dass sie der Gesundheit ihrer Bevölkerung einen sehr hohen Stellenwert einräumen. Doch den Ländern, die im Rückstand sind, kann ich nur sagen: Holt auf! Man braucht Mut und Entschlossenheit, um die öffentliche Gesundheit über alles andere zu stellen. Dies zahlt sich mittelfristig aus, denn die durch Tabak verursachten Schäden verursachen enorme Kosten für unser Gesundheitswesen. Vom Leid von Rauchern und ihren Familien gar nicht zu reden.
Video
Hoehere Tabaksteuer soll Oekosteuer-Privileg der Wirtschaft sichern

Qualmen für den Bundeshaushalt

Tatsache ist: Die Mehrheit der EU-Bürgerinnen und -Bürger befürwortet rauchfreie Orte. Eine europaweite Umfrage ergab beispielsweise, dass 83 Prozent der Nichtraucher und 68 Prozent der Raucher Rauchbeschränkungen in Restaurants befürworten. Rauchverbote wirken sich positiv auf die Gesundheit aus. Es mag noch viele Jahre dauern, bis das Bild vollständig zu erkennen ist, doch die Zahlen aus rauchfreien Ländern sind ermutigend. Die Qualität der Innenraumluft hat sich verbessert, was wiederum zu einem Rückgang der Herzinfarkte geführt hat.

EU-Richtlinie ist überholt

Ergänzend zu Vorschriften über rauchfreie Zonen beinhalten einige Rechtsvorschriften – beispielsweise über Tabakwerbung, gesundheitsbezogene Warnhinweise und irreführende Hinweise auf Verpackungen – entscheidende Gesundheitsfragen. So sind die EU-Bürgerinnen und Bürger nicht mehr der aggressiven Tabakwerbung in Printmedien, Radio oder Fernsehen ausgesetzt. Auf großen Sportveranstaltungen, wie in der Formel 1, darf nicht mehr für Tabakprodukte geworben werden. Die Warnhinweise auf Zigarettenschachteln sind EU-weit verpflichtend und informieren über die Folgen des Tabakkonsums für die Gesundheit.

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http://www.welt.de/debatte/article13398494/EU-kaempft-mit-allen-Mitteln-fuer-rauchfreies-Europa.html


Nikotin auf der Leinwand

Die EU-Richtlinie über Tabakerzeugnisse ist nun zehn Jahre alt und damit überholt. Viele Fragen, die wir uns heute stellen, waren 2001 noch kein Thema. Wie gehen wir zum Beispiel mit neuartigen rauchlosen Tabakerzeugnissen oder Nikotinprodukten um oder mit Geschmacks- und Inhaltsstoffen, die Tabak für junge Menschen attraktiv machen? Wie können wir die Wirkung der gesundheitsbezogenen Warnhinweise auf Tabakerzeugnissen erhöhen?

Sensibilisierung als Waffe

Die Kommission erwägt, 2012 einen Vorschlag zur Änderung der Tabak-Richtlinie vorzulegen. Das Ziel wäre die Anpassung an die Entwicklungen bei den Tabakerzeugnissen, internationale Vereinbarungen und den wissenschaftlichen

Abschließend möchte ich auf eine weitere Waffe in unserem Kampf gegen den Tabak hinweisen: Sensibilisierung. Aktive Kampagnen gegen den Tabakkonsum sind von entscheidender Bedeutung. Unsere bisherigen EU-Kampagnen konzentrierten sich auf die Prävention bei Jugendlichen. In den nächsten Wochen wird die Kommission eine neue Kampagne starten, die junge Menschen der Altersgruppe 25 bis 34 dazu ermutigen soll, mit dem Rauchen aufzuhören.

Dass Menschen in Europa durch Tabak ihr Leben verlieren, darf nicht sein und ist absolut vermeidbar. Ich bin fest davon überzeugt, dass alle Menschen in Europa umfassend gegen die schädlichen Auswirkungen von Tabak geschützt werden müssen. Ich möchte mit den Mitgliedstaaten zusammenarbeiten, um unseren gemeinsamen Kampf gegen den Tabakkonsum zu einem dauerhaften Erfolg zu führen. Kurz gesagt: Ich werde weiterhin alles tun, um im Kampf gegen den Tabak gute Ergebnisse zu erzielen.

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Gesundheit / Alzheimer: Rauchen verdoppelt Demenzrisiko
« am: Juni 02, 2011, 00:10:03 Vormittag »

Alzheimer: Rauchen verdoppelt Demenzrisiko


Dienstag, 26.10.2010, 14:26

Wer viel raucht, gefährdert die Gesundheit des Gehirns
Starke Raucher gefährden auf Dauer ihre Hirngesundheit: Eine Langzeitstudie weist gegenüber Nichtrauchern ein mehr als doppelt so hohes Risiko für Alzheimer und Demenz nach.
Wissenschaftler haben die gesammelten Gesundheitsdaten von 21 000 US-Bürgern aus über 20 Jahren ausgewertet und dabei das deutlich erhöhte Demenzrisiko von Rauchern
festgestellt:

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gehirn/news/alzheimer-rauchen-verdoppelt-demenzrisiko_aid_565779.html

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Demenz (Morbus Alzheimer)
Nach neuesten Erkenntnissen der Wissenschaftler erhöht Rauchen auch das Risiko an Demenz (Alzheimer-Krankheit) zu erkranken.
Die Alterungsprozesse des Gehirns schreiten bei Rauchern schneller voran. Davon betroffen sind Gedächtnisleistung und Lernvermögen. Ein früherer Eintritt des so genannten Altersschwachsinns (Demenz) wurde beobachtet.

    Rauchen beschleunigt die Entstehung von Demenz.
    Raucher verlieren ab 60 Jahren 4mal häufiger noch funktionsfähige Gehirnzellen als Nichtraucher.



Seit über 25 Jahren werde ich in meiner therapeutischen Tätigkeit täglich mit den erschreckenden Folgen, die das Rauchen verursacht, konfrontiert. Wenn sich diese Patienten mit ihren oft schweren Erkrankungen um Hilfe bemühen, ist in einigen Fällen zu diesem Zeitpunkt, trotz aufwendiger Therapie, keine vollständige Gesundung mehr möglich.
Mit dieser Erfahrung bemühe ich mich, hier präventiv tätig zu werden, damit die Nikotinabhängigkeit später bei Ihnen nicht zu einer Erkrankung führt und Sie als Ex-Raucher an Gesundheit, an Vitalität und an persönlicher Freiheit gewinnen.
 
Rauchen verursacht tödliche Erkrankungen

Rauchen ist alleiniger Verursacher oder wesentlicher Risikofaktor ernsthafter Erkrankungen.

In Deutschland sterben jährlich rund 140.000 Menschen an den Folgen des Nikotinkonsums.
Die Zahl der vorzeitig Invaliden durch Rauchen wird auf 70.000 bis 100.000 pro Jahr geschätzt.
 
Einige, wesentliche Krankheiten, die durch Rauchen entstehen oder begünstigt werden.
Krebs
Herzinfarkt
Schlaganfall
Raucherbein
Asthma / Chronische Bronchitis
Emphysem (Lungenblähung)
Demenz (Morbus Alzheimer)
Augen / Sehstörungen
Allgemein
Aktuelles
Die gute Nachricht

http://www.praxisbenner.de/erkrankungen/

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Menschen, die rauchen, haben eine um 50 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, eine Demenz zu bekommen.

http://www.medizinauskunft.de/artikel/familie/senioren/17_09_raucherdemenz.php

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Rauchen vernebelt das Gehirn
Raucher wissen im Allgemeinen, das sie ihrer Lunge mit dem Tabakkonsum nichts Gutes tun. Doch auch ihrem Gehirn zuliebe sollten sie das Qualmen lassen: Forscher des Erasmus Medical Centers in Rotterdam bescheinigen den Nikotinsüchtigen ein deutlich höheres Risiko für Alzheimer und Demenz.
http://www.google.at/search?q=Rauchen+und+Demenz&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a

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Starkes Rauchen verdoppelt Demenzgefahr
Starkes Rauchen im mittleren Lebensalter steigert das Risiko für eine spätere Alzheimer-Krankheit oder eine andere Demenzform um mehr als das Doppelte. Dies zeigt eine Langzeitstudie an mehr als 21.000 Bewohnern von Nordkalifornien.
http://science.orf.at/stories/1666987/