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Nachrichten - admin

2986
4 - Steiermark, Kärnten / GRAZ nur beim Fußball Spitze? Nein, auch ........
« am: Juni 02, 2011, 14:30:04 Nachmittag »

2427 Personen in Rauchfrei-Kursen

471 junge Steirer wurden im Weniger-Rauchen geschult. Das besagt die große steirische Bilanz nach drei Jahren auf Anti-Tabak-Kurs.

Es war der steirische Gesundheitslandesrat Helmut Hirt, der 2006 mit seinem Ruf nach einem generellen Rauchverbot in Lokalen eine österreichweite Debatte und letztlich einen strengeren Nichtraucherschutz angezettelt hatte. Seither hat die grüne Mark so etwas wie eine Vorreiterrolle im Kampf gegen das Rauchen inne: Seit 2007 wird an mehreren Fronten zugleich versucht, den Steirern die Lust aufs Rauchen zu nehmen beziehungsweise sie gar nicht erst aufkommen zu lassen. 550.000 Euro gab man dafür im Jahresschnitt aus. Passend zum morgigen Weltnichtrauchertag liegt nun die Bilanz aus drei Jahren Tabakprävention - durch Land, Gebietskrankenkasse und Suchtpräventionsstelle Vivid - vor.

Rauchfrei-Kurse. 86 Tabakentwöhnexperten setzen das Programm "Rauchfrei in sechs Wochen" um. 2427 Steirer haben die Gruppenseminare und Einzelberatungen besucht: 60 Prozent der Teilnehmer griffen nachher nicht mehr zum "Tschick".

Weniger-Rauchen-Kurse. Speziell für Junge (16 bis 25 Jahre) entwickelt, hat dieses (kostenlose) Entwöhnungsseminar seit 2008 bisher 471 Interessenten gefunden. Infos unter 0316/82 33 00.

Motivation. In den Ambulatorien der GKK werden Raucher bewusst angesprochen und motiviert, aufzuhören. 7150 derartige Gespräche sind registriert. Außerdem schulte man 698 Personen aus Gesundheits- und Sozialberufen, damit sie ihre Kundschaft vom Rauchen abhalten.

Kindergärtnerinnen und Lehrer. Damit schon die Kleinsten die Gefahren des Rauchens kennen, schult man Kindergärtnerinnen und Lehrer. Hintergrund: Von den 11- bis 15-jährigen steirischen Schülern hat immerhin ein Drittel schon einmal eine Zigarette probiert. Bei den 15-Jährigen haben mehr als 60 Prozent zumindest einmal geraucht.

Aufklärung. Die GKK-Helpline (0316/80 35-19 19) informiert seit Sommer 2007 über Rauchstopp-Angebote: 2701 Personen haben angerufen. Information aus dem Internet haben seit 2008 22.495 User aufgerufen, siehe www.endlich.aufatmen.at. Auf "Rauchfrei dabei" waren anfangs nur 30 User am Tag, 2010 aber schon 139.

1000-Euro-Bonus. Zu den zahlreichen Kampagnen zählte auch eine, die Gastronomen mit einer Nichtraucherschutzprämie von 1000 Euro zum Rauchverbot im Lokal bewegen sollte. 599 Wirte haben mitgemacht.

Wie viele Wirte (und Gäste) das Tabakgesetz tatsächlich befolgen, das bleibt hinter blauem Dunst verborgen. Die Wirtschaftskammer ist voll des Lobes für ihre Mitglieder, was wiederum die "Rauchersheriffs" verärgert. Im Magistrat Graz wird berichtet, dass sich die Aufregung aber gelegt hat. Nicht Dutzende, sondern "drei bis vier Anzeigen die Woche" würden einlangen. Für Schwerpunktkontrollen fehlt ohnehin das Personal. Notorische Tabakgesetzbrecher gab es nicht, die Strafen bewegten sich zwischen 150 und 600 Euro.

THOMAS ROSSACHER

2987
Deutschland / Deutschland wird rauchfrei
« am: Juni 02, 2011, 14:24:14 Nachmittag »
Deutsche rauchen immer weniger Zigaretten

2002: 145 Milliarden
2010: 83,6 Milliarden

Insgesamt waren 5,1 Prozent aller Sterbefälle im Jahr 2009 auf eine für Raucher symptomatische Krebserkrankung zurückzuführen. Auch bei vielen anderen Todesarten, insbesondere den Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), hat das Rauchen den Angaben zufolge häufig zum Tod beigetragen.

Das durchschnittliche Sterbealter eines an Lungen- und Bronchialkrebs Erkrankten lag 2009 bei 70,1 Jahren und damit um sieben Jahre unter dem mittleren Sterbealter von 77,1 Jahren. Männer starben mit dieser Erkrankung im Durchschnitt insgesamt drei Jahre, Frauen sogar um zehn Jahre früher.

Rauchen wird noch stärker reglementiert

Rauchen wird wohl in Deutschland weiter eingeschränkt. So erwartet der Reemtsma-Chef, dass die Darbietung von Zigaretten zum Verkauf wie in anderen Ländern von der EU verboten wird. Ebenso werden die Warnhinweise verschärft.

In Großbritannien, Belgien, Irland oder Rumänien sind schon Fotos von verfaulten Zähnen oder Lungenkrankheiten auf den Packungen zu sehen. Auch frustrierte Paare auf dem Bett sind eine Variante dieser Bilder. Hier soll das Rauchen in einen Zusammenhang mit nachlassender Liebeskraft gestellt werden.

2988
Deutschland / Kommt jetzt österreichweites Rauchverbot?
« am: Juni 02, 2011, 14:20:55 Nachmittag »

Nein, natürlich nicht bei uns, sondern in Deutschland,

obwohl man dort erst ab 18 rauchen darf,

dafür sind die Deutschen in der Pisa Studie vor Österreich,

aber wir Spitzenreiter bei den "Kinder-Rauchern"

und Zwangsberauchten!




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Gesetz ab Herbst möglich!

Kommt doch noch ein Rauchverbot in ganz Deutschland?


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Jetzt haben Politiker aller Parteien im Bundestag den „Parlamentarierkreis Nichtraucherschutz“ gegründet. Bis Herbst wollen sie ein bundesweites Rauchverbots-Gesetz durchsetzen!

Grund: Obwohl seit 2007 der Nichtraucherschutz gilt, hat jedes Bundesland eine eigene Regelung. Und in vielen Kneipen und Restaurants wird einfach weitergepafft.

FDP-Abgeordneter Lutz Knopek zu BILD: „Wir wollen statt des Flickenteppichs ein einheitliches, konsequentes Bundesgesetz, das den Schutz für Arbeitnehmer, zum Beispiel für Servicekräfte, regelt. Dazu muss Nichtraucherschutz für Kinder, die dem Rauch durch ihre Eltern ausgesetzt sind, gesetzlich geregelt werden.“ (ab)

http://www.bild.de/politik/inland/rauchverbot/kommt-jetzt-das-bundesweite-rauchverbot-18095294.bild.html


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http://www.bild.de/politik/2010/polizei/polizei-haelt-verbot-fuer-nicht-durchsetzbar-13191408.bild.html




2989
F4Ck


EU kämpft mit allen Mitteln für rauchfreies Europa

Die EU-Richtlinie über Tabakerzeugnisse ist veraltet und muss überholt werden, meint John Dalli, EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik.

Irland führte als erstes EU-Land ein umfassendes Rauchverbot für öffentliche Orte ein. Andere Länder folgten. Nun können Raucher in vielen Mitgliedstaaten ihre Zigaretten nicht mehr anzünden, wo und wann immer sie möchten. Es gibt keinen Zweifel: Rauchverbot ist das wirksamste Mittel gegen Tabakkonsum.

Die EU-Kommission erwägt eine Änderung der Tabak-Richtlinie. Ziel wäre die Anpassung an die Entwicklungen bei den Tabakerzeugnissen und den wissenschaftlichen Fortschritt.

John Dalli ist EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik

Die Gesundheitsminister haben vor zwei Jahren eine Empfehlung zur Schaffung rauchfreier Zonen in der EU bis 2012 angenommen. Seitdem gibt es strengere Gesetze gegen das Rauchen an öffentlichen Orten. In Spanien beispielsweise ist das Rauchen seit Anfang 2011 an allen öffentlichen Orten, darunter Bars, Restaurants, Diskotheken und Bahnhöfe, verboten.

Auch Griechenland, das EU-Land mit der höchsten Raucherquote, hat im September letzten Jahres strengere Gesetze eingeführt. Das erste landesweite Gesetz, das ganz gezielt auf den schrittweisen Ausstieg aus dem Tabakkonsum ausgerichtet ist, trat im letzten September in Finnland in Kraft. Es verbietet das sichtbare Ausstellen von Tabakerzeugnissen und Zigarettenautomaten und sieht die Ausweitung des Rauchverbots auf Außenanlagen und Hotelzimmer vor.

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http://www.welt.de/debatte/article13398494/EU-kaempft-mit-allen-Mitteln-fuer-rauchfreies-Europa.html

Der deutsche Zigarettenmarkt im Überblick

Absatz versteuerter Zigaretten
2002: 145 Milliarden
2010: 83,6 Milliarden

Warum? Auch Jugendliche und junge Menschen rauchen in Deutschland weniger, seitdem der Kauf von Zigaretten und das Rauchen in der Öffentlichkeit erst bab 18 Jahren möglich ist!
Paul: Wie wäre es mit einer "Kurier-Seite" mit Überschrift: "Zigaretten in Österreich jetzt ab 14 Jahren erhältlich!". Glaubst regt sich wer auf? Und wenn, 5 oder 10 nicht so tolerante ÖsterreicherInnen :) ?


In Malta, wo die derzeitige Rechtslage das Rauchen in gelüfteten, getrennten „Raucherräumen“ erlaubt, ist die Regierung einen Schritt weiter gegangen und wird ab 2013 auch diese Raucherräume verbieten. Angeschlossen hat sich auch Ungarn mit einem neuen Gesetz vom April, das das Rauchen in allen geschlossenen öffentlichen Räumen und Arbeitsplätzen, auch in Krankenhauseinrichtungen und öffentlichen Verkehrsmitteln, ab Januar nächsten Jahres verbietet. Belgien ist gerade dabei, strengere Verbote durchzusetzen.

Enorme Kosten für das Gesundheitswesen

Die Regierungen haben vorbildlich unter Beweis gestellt, dass sie der Gesundheit ihrer Bevölkerung einen sehr hohen Stellenwert einräumen. Doch den Ländern, die im Rückstand sind, kann ich nur sagen: Holt auf! Man braucht Mut und Entschlossenheit, um die öffentliche Gesundheit über alles andere zu stellen. Dies zahlt sich mittelfristig aus, denn die durch Tabak verursachten Schäden verursachen enorme Kosten für unser Gesundheitswesen. Vom Leid von Rauchern und ihren Familien gar nicht zu reden.
Video
Hoehere Tabaksteuer soll Oekosteuer-Privileg der Wirtschaft sichern

Qualmen für den Bundeshaushalt

Tatsache ist: Die Mehrheit der EU-Bürgerinnen und -Bürger befürwortet rauchfreie Orte. Eine europaweite Umfrage ergab beispielsweise, dass 83 Prozent der Nichtraucher und 68 Prozent der Raucher Rauchbeschränkungen in Restaurants befürworten. Rauchverbote wirken sich positiv auf die Gesundheit aus. Es mag noch viele Jahre dauern, bis das Bild vollständig zu erkennen ist, doch die Zahlen aus rauchfreien Ländern sind ermutigend. Die Qualität der Innenraumluft hat sich verbessert, was wiederum zu einem Rückgang der Herzinfarkte geführt hat.

EU-Richtlinie ist überholt

Ergänzend zu Vorschriften über rauchfreie Zonen beinhalten einige Rechtsvorschriften – beispielsweise über Tabakwerbung, gesundheitsbezogene Warnhinweise und irreführende Hinweise auf Verpackungen – entscheidende Gesundheitsfragen. So sind die EU-Bürgerinnen und Bürger nicht mehr der aggressiven Tabakwerbung in Printmedien, Radio oder Fernsehen ausgesetzt. Auf großen Sportveranstaltungen, wie in der Formel 1, darf nicht mehr für Tabakprodukte geworben werden. Die Warnhinweise auf Zigarettenschachteln sind EU-weit verpflichtend und informieren über die Folgen des Tabakkonsums für die Gesundheit.

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http://www.welt.de/debatte/article13398494/EU-kaempft-mit-allen-Mitteln-fuer-rauchfreies-Europa.html


Nikotin auf der Leinwand

Die EU-Richtlinie über Tabakerzeugnisse ist nun zehn Jahre alt und damit überholt. Viele Fragen, die wir uns heute stellen, waren 2001 noch kein Thema. Wie gehen wir zum Beispiel mit neuartigen rauchlosen Tabakerzeugnissen oder Nikotinprodukten um oder mit Geschmacks- und Inhaltsstoffen, die Tabak für junge Menschen attraktiv machen? Wie können wir die Wirkung der gesundheitsbezogenen Warnhinweise auf Tabakerzeugnissen erhöhen?

Sensibilisierung als Waffe

Die Kommission erwägt, 2012 einen Vorschlag zur Änderung der Tabak-Richtlinie vorzulegen. Das Ziel wäre die Anpassung an die Entwicklungen bei den Tabakerzeugnissen, internationale Vereinbarungen und den wissenschaftlichen

Abschließend möchte ich auf eine weitere Waffe in unserem Kampf gegen den Tabak hinweisen: Sensibilisierung. Aktive Kampagnen gegen den Tabakkonsum sind von entscheidender Bedeutung. Unsere bisherigen EU-Kampagnen konzentrierten sich auf die Prävention bei Jugendlichen. In den nächsten Wochen wird die Kommission eine neue Kampagne starten, die junge Menschen der Altersgruppe 25 bis 34 dazu ermutigen soll, mit dem Rauchen aufzuhören.

Dass Menschen in Europa durch Tabak ihr Leben verlieren, darf nicht sein und ist absolut vermeidbar. Ich bin fest davon überzeugt, dass alle Menschen in Europa umfassend gegen die schädlichen Auswirkungen von Tabak geschützt werden müssen. Ich möchte mit den Mitgliedstaaten zusammenarbeiten, um unseren gemeinsamen Kampf gegen den Tabakkonsum zu einem dauerhaften Erfolg zu führen. Kurz gesagt: Ich werde weiterhin alles tun, um im Kampf gegen den Tabak gute Ergebnisse zu erzielen.

2990
Gesundheit / Alzheimer: Rauchen verdoppelt Demenzrisiko
« am: Juni 02, 2011, 00:10:03 Vormittag »

Alzheimer: Rauchen verdoppelt Demenzrisiko


Dienstag, 26.10.2010, 14:26

Wer viel raucht, gefährdert die Gesundheit des Gehirns
Starke Raucher gefährden auf Dauer ihre Hirngesundheit: Eine Langzeitstudie weist gegenüber Nichtrauchern ein mehr als doppelt so hohes Risiko für Alzheimer und Demenz nach.
Wissenschaftler haben die gesammelten Gesundheitsdaten von 21 000 US-Bürgern aus über 20 Jahren ausgewertet und dabei das deutlich erhöhte Demenzrisiko von Rauchern
festgestellt:

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gehirn/news/alzheimer-rauchen-verdoppelt-demenzrisiko_aid_565779.html

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Demenz (Morbus Alzheimer)
Nach neuesten Erkenntnissen der Wissenschaftler erhöht Rauchen auch das Risiko an Demenz (Alzheimer-Krankheit) zu erkranken.
Die Alterungsprozesse des Gehirns schreiten bei Rauchern schneller voran. Davon betroffen sind Gedächtnisleistung und Lernvermögen. Ein früherer Eintritt des so genannten Altersschwachsinns (Demenz) wurde beobachtet.

    Rauchen beschleunigt die Entstehung von Demenz.
    Raucher verlieren ab 60 Jahren 4mal häufiger noch funktionsfähige Gehirnzellen als Nichtraucher.



Seit über 25 Jahren werde ich in meiner therapeutischen Tätigkeit täglich mit den erschreckenden Folgen, die das Rauchen verursacht, konfrontiert. Wenn sich diese Patienten mit ihren oft schweren Erkrankungen um Hilfe bemühen, ist in einigen Fällen zu diesem Zeitpunkt, trotz aufwendiger Therapie, keine vollständige Gesundung mehr möglich.
Mit dieser Erfahrung bemühe ich mich, hier präventiv tätig zu werden, damit die Nikotinabhängigkeit später bei Ihnen nicht zu einer Erkrankung führt und Sie als Ex-Raucher an Gesundheit, an Vitalität und an persönlicher Freiheit gewinnen.
 
Rauchen verursacht tödliche Erkrankungen

Rauchen ist alleiniger Verursacher oder wesentlicher Risikofaktor ernsthafter Erkrankungen.

In Deutschland sterben jährlich rund 140.000 Menschen an den Folgen des Nikotinkonsums.
Die Zahl der vorzeitig Invaliden durch Rauchen wird auf 70.000 bis 100.000 pro Jahr geschätzt.
 
Einige, wesentliche Krankheiten, die durch Rauchen entstehen oder begünstigt werden.
Krebs
Herzinfarkt
Schlaganfall
Raucherbein
Asthma / Chronische Bronchitis
Emphysem (Lungenblähung)
Demenz (Morbus Alzheimer)
Augen / Sehstörungen
Allgemein
Aktuelles
Die gute Nachricht

http://www.praxisbenner.de/erkrankungen/

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Menschen, die rauchen, haben eine um 50 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, eine Demenz zu bekommen.

http://www.medizinauskunft.de/artikel/familie/senioren/17_09_raucherdemenz.php

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Rauchen vernebelt das Gehirn
Raucher wissen im Allgemeinen, das sie ihrer Lunge mit dem Tabakkonsum nichts Gutes tun. Doch auch ihrem Gehirn zuliebe sollten sie das Qualmen lassen: Forscher des Erasmus Medical Centers in Rotterdam bescheinigen den Nikotinsüchtigen ein deutlich höheres Risiko für Alzheimer und Demenz.
http://www.google.at/search?q=Rauchen+und+Demenz&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a

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Starkes Rauchen verdoppelt Demenzgefahr
Starkes Rauchen im mittleren Lebensalter steigert das Risiko für eine spätere Alzheimer-Krankheit oder eine andere Demenzform um mehr als das Doppelte. Dies zeigt eine Langzeitstudie an mehr als 21.000 Bewohnern von Nordkalifornien.
http://science.orf.at/stories/1666987/



2991
Deutschland / 42.200 Lungen-/Bronchialkrebstote durch aktives/passives Rauchen
« am: Juni 01, 2011, 23:48:30 Nachmittag »

Heute ist Weltnichtrauchertag - nicht alle machen mit.

Bad Homburg (tw) "Natürlich rauche ich – meine Maschine raucht ja auch", sagt der Teerwagenfahrer in einem Sketch von Otto Walkes. Doch es scheint immer weniger Raucher zu geben. Wie das Statistische Bundesamt zum heutigen Weltnichtrauchertag mitteilt, sank der tägliche Konsum von Zigaretten von 391 Millionen Stück im Jahr 2001 auf nur noch 229 Millionen Stück im Jahr 2010. Dagegen nahm im gleichen Zeitraum der tägliche Konsum von Zigarren und Zigarillos von 7 auf 11 Millionen Stück und der von Feinschnitt von 38 auf 70 Tonnen zu.

Tabakwaren haben sich in den letzten Jahren erheblich verteuert, nicht zuletzt als Folge von Erhöhungen der Tabaksteuer. So mussten Raucher im Jahr 2010 für Zigaretten 69,1 Prozent mehr zahlen als noch 2001, für Zigarren und Zigarillos 37,7 Prozent und für Tabak-Feinschnitt 77,5 Prozent.
42.221 Tote

Mit dem Konsum von Tabakprodukten können eine Reihe von Erkrankungen - vor allem Krebserkrankungen - in Zusammenhang gebracht werden. Im Jahr 2009 starben in Deutschland 42.221 Personen an Lungen- und Bronchialkrebs. An Kehlkopf- sowie dem Luftröhrenkrebs starben 1.417 Menschen.

Insgesamt waren 5,1 Prozent aller Sterbefälle im Jahr 2009 auf eine für Raucher symptomatische Krebserkrankung zurückzuführen. Bei einer Vielzahl von anderen Todesfällen, insbesondere den Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung muss jedoch davon ausgegangen werden, dass Rauchen auch hier mit zum Tod beigetragen hat.

http://www.ihre-vorsorge.de/magazin/nachrichten/gesundheit/news-single/article/42221-tote-durch-rauchen.html

2992

Endlich rauchfrei: „Immer war ich der Stinker“
31. Mai 2011 | 13:44 | Salzburg | |
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Weil am Dienstag Weltnichtrauchertag ist, wollten wir von den SN-Lesern auf Facebook wissen, wie sie es geschafft haben, mit dem Rauchen aufzuhören. Hier Auszüge der interessantesten Beiträge.

    (Nicht)Raucher-Blog
    Rauchen: Wie gelingt das Aufhören?

(SN-iro). Wer über mehrere Jahre hinweg dem Genuss des Glimmstängels frönt, kommt früher oder später an den Punkt, wo er eine der schönsten Nebensachen der Welt nur noch als lästige und vor allem ungesunde Gewohnheit sieht. Dann heißt’s aufhören. Nur ist das alles andere als einfach, wie auch der Schreiber dieser Zeilen vor kurzem im Selbstversuch in einem (Nicht)Raucher-Blog festhielt.
„Die Motivation war, nimmer zu stinken“
Also wollten wir auf Facebook auch von den SN-Lesern wissen, wie sie es geschafft haben, mit dem Rauchen aufzuhören. Andreas Haunold hat sich selbst ausgetrickst: „Ich habe es geschafft, indem ich vor dem Urlaub aufgehört habe - im Urlaub ist man nicht in den Gewohnheiten gefangen, da vermisst man es weniger. Und nach dem Urlaub hab ich mir gedacht, jetzt ist’s auch schon wurscht, jetzt brauch ich nimmer anfangen. Die Motivation war, nimmer zu stinken.“

„Will aufhören – schaffe es nicht mehr“
........... http://www.salzburg.com/online/ticker/aktuell/Endlich-rauchfrei-Immer-war-ich-der-Stinker.html?article=eGMmOI8VgXsAYy9Gp0yZsCetQUrw5I66bRtbAWZ&img=&text=&mode=

2993
Europa / In Liechtenstein gibt es nicht nur "Grasser"-Stiftungen .........
« am: Juni 01, 2011, 23:38:11 Nachmittag »

Dienstag - 31. Mai 2011 | 04:40

"Ich rauche meine letzte Zigarette"

SCHAAN - Jedes Jahr am 31. Mai wird weltweit der Weltnichtrauchertag begangen. In Liechtenstein können Raucher zu diesem Anlass an einem Rauchstopp-Wettbwerb mitmachen.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO, World Health Organisation, hat den Weltnichtrauchertag im Jahre 1987 ins Leben gerufen. Seither findet dieser Aktionstag für ein Leben ohne Rauch jeweils am 31. Mai statt. Auch in Liechtenstein wird dieser Tag seit Lancierung des Tages begangen. "An diesem Aktionstag zum Nichtrauchen wollen wir die Bevölkerung auf die Vorteile eines rauchfreien Lebens aufmerksam machen und Raucher zu einem Umdenken bewegen", erklärt Esther Kocsis, Suchtbeauftragte beim Amt für Soziale Dienste und Psychologin im Gespräch mit dem "Volksblatt". Dieses Jahr wird in Liechtenstein anlässlich des Weltnichtrauchertages von Juni bis Juli ein Rauchstopp-Wettbewerb durchgeführt. Zugleich läuft bis heute, die im April initiierte Kampagne, "Smokefree" aus.

"Beim Rauchstopp-Wettbewerb gibt es für den glücklichen Gewinner und noch glücklicheren Nichtraucher einmal 5000 Franken, zehn Mal 500 Franken sowie eine Ferienwoche für zwei Personen zu gewinnen", sagt Kocsis.

Die Chance zum Nichtrauchen ...........http://www.volksblatt.li/default.aspx?newsid=59531&src=vb&region=li

2994
Veranstaltungen / ORF-TV-CONTRA: Nachlese
« am: Juni 01, 2011, 23:34:00 Nachmittag »
http://www.facebook.com/notes/orf-contra-der-talk/rauchverbot-schutz-oder-schikane-sendung-am-31052011/149729525099678

Bitte sende deine Meinung zum Veröffentlichen an: krebspatienten@gmail.com

Unsere “Republik der Raucher”: Die Österreicherinnen und Österreicher liegen beim Tabakkonsum im EU-Spitzenfeld. Nirgends beginnen mehr Jugendliche zu rauchen. Die Maßnahmen zum Nichtraucherschutz liegen weit unter dem EU-Durchschnitt und die Folgen für die Gesundheit sind katastrophal: 14.000 Menschen sterben jährlich in Österreich an den Folgen des Tabakkonsums.

Braucht Österreich eine strengere oder eine liberalere Regulierung? Oder einfach nur eine klare Lösung, wenn es um den Nichtraucherschutz geht?

Ist die österreichische Trennungs-Lösung, die seit einem Jahr überwacht wird, Schutz für Nichtraucher und Angestellte in der Gastronomie oder Schikane für mündige, selbstbestimmte Bürger?

Auf der einen Seite stehen die gesundheitlichen Folgen und damit auch enorme Kosten für das Gesundheitssystem. Auf der anderen Seite beklagt die Gastronomie sinkende Gästezahlen in den Nichtraucherbereichen.
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    4 Personen gefällt das.
        Gernot Weller es heisst immer ex raucher wären die schlimmsten. ich versteh nicht warum nicht trockene alkoholiker auch bei jedem schluck der getrunken wird mitschlucken müssen. wär doch irgendwie geleichberechtigung, wenn man die beiden süchte vergleicht!
        Gestern um 12:46
        Simon Klausner Ein Raucherbereich in einem Lokal ist genauso sinnvoll wie ein Pissbereich in einem Schwimmbad. Es muss endlich ein einheitliches Rauchverbot in der Gastronomie, Spielplätzen,... geben.
        Zum Schutz von Kindern und jUgendlichen sollte man ausserdem das Mindestalter für Tabakkonsum, -erwerb und -besitz auf 18 Jahre anheben (wie es in Deuschland bereits 2007 geamcht wurde) analog zum Solariumverbot für unter18jährige.
        Gestern um 15:18 · 2 Personen
        Simon Klausner Ach ja: Leider wird das Resultat des Votings auf eurer contra-Seite nicht sehr aussagekräftig sein zumal jeder so oft abstimmen kann wie er mag oder täusche ich mich da?
        Gestern um 15:30
        Heike Hummel super gäste! das wird spannen!
        Gestern um 17:10
        ORF contra | der talk ‎@simon: Pro Computer wird für jede Abstimmung immer nur eine Stimme gezählt. Auch wenn man den Knopf zum Abstimmen mehrfach betätigt.
        Gestern um 21:19
        Venus Luchi
        Ich glaube wenn Gesundheitsminister selber raucht... Es ist ein Grund mehr das ein Gesetz fur ein total Rauchverbot hat keine Chance in Österreich! Wie es im Frankreich, Irland, Italien, Spanien usw funktioniert es sollte auch hier funktion...Mehr anzeigen
        vor 21 Stunden
        Gernot Gstettner Ich hatte mal Freunde aus Brasilien auf Besuch, welche entsetzt waren, dass wir Automaten für Zigaretten auf den Straßen haben... sogar in Brasilien haben sie es geschafft, dass in öffentlichen Gebäuden nicht geraucht wird!
        vor 21 Stunden · 3 Personen
        Markus Sila i bin nichtraucher und es wird immer langweiliger in den lokalen denn die raucher bleiben aus!!!!
        vor 21 Stunden
        Georg Mir Ein kulturelles Phänomen. Wir haben eine extreme Rauchergesellschaft – aus dem Grund auch die höchste Neuraucher/Jungraucher-Statistik.
        vor 21 Stunden
        Michael Töchterle Ich als Raucher finde es sehr angenehm bei div. Veranstaltungen, Bällen etc. ins freie zu gehen um zu rauchen, lustig finde ichs nur, dass die Nichtraucher oft mitgehen. Es sollte einfach jedem Gastronom freigestellt bleiben ob er ein Raucherlokal macht oder nicht
        vor 21 Stunden


SIEHE  AUCH :  http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=388.msg2846#msg2846



2995
http://www.ensp.org/

Framework Convention on Tobacco Control (FCTC)

Entschuldigt die schlechte (automatische) Übersetzung:

Seite 1
31. Mai 2011 PRESSE-INFORMATION Weltnichtrauchertag 2011 WHO-Rahmenübereinkommen zur Eindämmung des Tabakkonsums Weltnichtrauchertag 2011 feiert das Framework Convention on Tobacco Control (FCTC), die erste ist die International Health Organisation des Vertrages über die unter Federführung der Weltgesundheitsorganisation. Die globale Gesundheit Gemeinschaft erkennt an, dass der FCTC Gesundheit ist ein bedeutender Meilenstein in der Öffentlichkeit, dass es einen gibt umfassender Ansatz zur Bekämpfung der globalen Tabak-Epidemie, die Millionen Forderungen das Leben von rund sechs Bürger jedes Jahr, darunter rund 600.000 Nicht-Raucher, die Hand sterben als Folge der Belastung durch Rauch. Die Framework Convention on Tobacco Control ist zweifellos das mächtigste Werkzeug zur Verfügung zu allen Tabak Kontrolle Akteure, die Vertragsparteien des Vertrags sind verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, und reduzieren sowohl den Tabakkonsum Exposition gegenüber Tabakrauch. In erster Linie ist es eine globale Antwort auf eine globale Herausforderung Ermächtigung Regierungen auf Ebene Maßnahmen ergreifen, um die höchstmögliche zu Seuchenbekämpfung ein ernstes Gesundheitsproblem. Wir, die European Network for Smoking Prevention and Tobacco, haben zwei klare Ziele: Erstens fordern wir alle Europäischen Ländern Vorrang einzuräumen Tabakkonsums zu erreichen über die vollständige Umsetzung der FCTC Europa bis 2020, und zweitens, wir weiterhin durch die Arbeit an unserem Ziel der Verwirklichung eines voll rauchfreies Europa 2040. Diese Ziele sind absolut erreichbar durch das mit allen Mitteln zur Verfügung: das Rahmenübereinkommen zur Eindämmung des Tabakkonsums und der europäischen Richtlinie, die derzeit in Vorbereitung. ENSP weiterhin alle Unterstützung Gesundheitswesen-Verfechter und Entscheider zu erreichen, ein rauchfreies Europa. ENSP fordert die öffentliche Gesundheit Gemeinschaft ihre Kräfte zu bündeln, um Ziele zu erreichen diese und lädt alle europäischen Regierungen und Mitgliedern des Parlament, sie unterstützen uns bei der Verwirklichung. Professor Panagiotis Behrakis, FCCP Präsident des ENSP - ENDE -

Seite 2
Das European Network for Smoking Prevention and Tobacco (ENSP) ist eine internationale Non-Profit-Organisation bemüht, ein Europa frei von Tabak und Tabak-bedingten Krankheiten. ENSP's Vision ist, dass unsere europäischen Mitbürger nicht leiden die Last der Krankheit und vorzeitigen Tod durch Tabak. Zur Beseitigung der Konsum von Tabakerzeugnissen, ENSP glaubt, dass vor allem die EU und alle europäischen Länder müssen Strategien umzusetzen umfassenden Anti-Tabak-, im Einklang mit dem WHO-Rahmenübereinkommen zur Eindämmung des Tabakkonsums. Jedes Jahr am 31. Mai, der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erkennt Einzelpersonen und / oder Organisationen für ihre Leistungen in der Tabakkontrolle mit Weltnichtrauchertag (WNTD) Awards. Die Auszeichnungen würdigen internationale Erfolge im Kampf gegen die globale Tabakepidemie und bei der Förderung von Anti-Tabak-Initiativen und Politiken. ENSP war Auszeichnungen anerkannt für seinen herausragenden Beitrag zum europäischen Anti-Tabak-im Jahr 2011. http://www.euro.who.int/en/what-we-do/health-topics/disease-prevention/tobacco/activities/wntd-2011-who-framework- convention-on-tobacco-control/world-no-tobacco-day-awards-2011/_recache Kontaktdaten für Rückfragen: Michael Forrest Communications Officer European Network for Smoking Prevention and Tobacco aisbl Chaussée d'Ixelles 144 ● B-1050 Brüssel T: + 32 2 2306515 ● F: + 32 2 2307507 michael.forrest @ ensp.org www.ensp.org Folgen Sie ENSP auf

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http://www.ogp.at/aktuelles/2010/05/20100518Pressekonferenz_Nichtrauchertag.php


Tabakgesetz – eine „typisch österreichische Nicht-Lösung“

Österreich gilt international als eines der angenehmsten Tourismusziele für Raucherinnen und Raucher. Im internationalen Ranking der raucherfreundlichsten Länder nimmt Österreich mittlerweile den vierten Platz ein. Nur Griechenland, der Klein-Inselstaat Nauru und Russland liegen noch vor uns. Fraglich ist nur, ob wir uns dieses Image tatsächlich leisten wollen.

Trotz der vielfältigen negativen Folgen des Rauchens unternehmen die Bundesregierung und der Gesundheitsminister nichts, um dem dramatischen Anstieg des Tabakkonsums entgegen zu wirken und gegen das Image Österreichs als „Aschenbecher Europas“ anzukämpfen, sondern gehen stattdessen vor der Raucherlobby in die Knie.

ArbeitnehmerInnen ungeschützt dem Qualm ausgesetzt
Vor allem ArbeitnehmerInnen sind dem gesundheitsschädlichen Qualm ungeschützt ausgesetzt. Die Jugend wächst mit „rauchenden“ Vorbildern auf – laut WHO rauchen 43,3 Prozent der Erwachsenen hier zu Lande. Mit elf probieren viele ihre ersten Zigaretten, mit 15 Jahren raucht jedes dritte Mädchen und jeder vierte Bursch.

Parlament: Regierung bleibt Antworten und Maßnahmen schuldig
Die Grünen haben auf parlamentarischer Ebene bereits mehrere Initiativen gesetzt: Eine Dringliche Anfrage an Gesundheitsminister Stöger zum Nichtfunktionieren des neuen Tabakgesetzes. Die Antwort war höchst unbefriedigend und lapidar.

Weitere parlamentarische Anfragen an ihn und andere betroffene Regierungsvertreter (Wirtschaftsminister Mitterlehner, Bundeskanzler Faymann und Finanzminister Pröll), die sich mit dem Faktum beschäftigen, dass Österreich die meisten und auch die jüngsten Raucher weltweit hat, blieben Antworten und vor allem Maßnahmen schuldig. Aber der Druck der Bevölkerung steigt. Glawischnig: "Ich hoffe auf Bewegung in der Sache und darauf, dass eine neue Diskussion stattfindet. Die Thematik werde jedenfalls in allen Fraktionen sehr kontroversiell betrachtet. Wenn das Gesetz am 1. Juli ausnahmslos in Kraft tritt, wird sich zeigen, wie zahnlos es ist.“

Rauchen – ein Geschäft für den Finanzminister
Die derzeitige Lösung ist für Glawischnig eine "typisch österreichische Nicht-Lösung". Die Definition der verschiedenen Lokaltypen und ihre Verpflichtungen zum Nichtraucherschutz sind schwammig formuliert. Die zu schaffende räumliche Trennung in RaucherInnen- und NichtraucherInnenbereiche in Lokalen über 49 Quadratmeter stellt die Gastronomie vor große finanzielle Herausforderungen. Zudem ist der ArbeitnehmerInnenschutz ein gewaltiges Problem. "Das Passivrauchen einer Zigarette durch eine werdende Mutter erhöht für das Kind den Herzschlag um 25 Prozent.“

Glawischnig erinnert daran, dass das Rauchen für den Finanzminister ein Geschäft ist. Aus der Tabaksteuer nimmt der Staat 1,4 Milliarden Euro ein, 60 Millionen davon seien der Beitrag der Jugendlichen denn: Die Hälfte der Jugendlichen raucht. Für Prävention würden aber nur zwölf Millionen investiert.

Zeit für einen „Kulturwandel“ gekommen
Die Grüne Bundessprecherin sieht die Zeit für einen "Kulturwandel" gekommen. "Ich sehe nicht ein, dass ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie in vielen Ländern erfolgreich
funktioniert, bei uns aber nicht möglich ist". Glawischnig glaubt, dass es nach ein paar Monaten auch in Österreich von allen akzeptiert werden würde. "Beunruhigend" findet sie es, dass Stöger so tue, als ginge ihn das alles nichts an. Dass er sich darauf hinausrede, die Bevölkerung sei mehrheitlich dagegen. Gesundheitspolitik darf nicht erst dann realisiert werden, wenn es Mehrheiten dafür gibt.

Ev. Rückfragen:

Dr.in Eva Glawischnig, Klubobfrau und Bundessprecherin der Grünen, Grüner Klub im Parlament,
Tel.: +43 –1– 40110 – 6681, eva.glawischnig@gruene.at

Gabriele Zornig, Pressesprecherin von Dr.in Glawischnig, Grüner Klub im Parlament,
Tel.: +43–1–40110–6685, mobil: mobil: 0664/8317486, gabriele.zornig@gruene.at

Anmerkung:
Frau "Zornig", machen Sie Ihrem Namen Ehre, werden Sie zornig beim Nicht-Nichtraucherschutz, täglich auf`s Neue, DANKE im Voraus!

2997

Schon wieder mußte ein öffentliches Gebäude angezeigt werden!
Aber es ist nicht das erste Landhaus, dem der Nichtraucherschutz egal ist.
Zudem wurden zig Magistrate, Bezirksämter, etc. berets angezeigt, NUR, wer zahlt die Strafe?

Richtig, wir alle, also wieder ein Blödsinn!

Daher generell rauchfreie Lokale!




Innsbruck
Im Landhaus geht der Rauch auf
Die Landesverwaltung sieht sich mit einer Anzeige wegen Nicht­einhaltung des Rauchverbots kon­frontiert. 2000 Euro Strafe drohen.
      
   
Das Land will jetzt noch strenger auf die Einhaltung des Rauchverbots wie hier im Landhaus II achten.
Anmerkung: Betonung liegt auf "will"!
   
Von Peter Nindler

Innsbruck – Robert Rockenbauer von der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher staunte nicht schlecht, als er am Inns­brucker Stadtmagistrat Anzeige gegen das Land Tirol erstatten wollte. Denn er war nicht der Erste, der auf die Missachtung des Rauchverbots in dem 2005 fertig gestellten Landhaus II aufmerksam gemacht hat. „Das Verfahren wurde bereits eingeleitet. Jemand hat bereits vor mir Anzeige erstattet.“

Trotz des Verbots werde im Landhaus gequalmt, geißelt er die Zustände in der Landesverwaltung. Die Aschenbecher seien ständig voll, er selbst habe jemanden beim Rauchen gesehen. Rockenbauer erwartet sich, dass das Stadtmagistrat jetzt die Landesverwaltung bestraft, weil diese das Rauchverbot nicht rigoros kontrolliert. „Und es wird ihr schwerfallen, das Gegenteil zu behaupten.“

Landesamtsdirektor Josef Liener bestätigt gegenüber der TT die Anzeige, und dass ein Verfahren gegen das Land Tirol eingeleitet worden sei. Für ihn überzeichnet jedoch Rocken­bauer. „Die Situation ist nicht so dramatisch und ich glaube, wir können nachweisen, dass wir alles unternehmen, um das Rauchen in dem öffentlichen Gebäude zu unterbinden.“ Dadurch könne man vielleicht einer Strafe entgehen.

Auslöser für die Anzeigen waren Aschenbecher mit ausgedämpften Zigaretten, die in den kleinen Pausennischen im Landhaus II gefunden wurden. „Es handelt sich um private Aschenbecher“, fügt Liener hinzu. In Österreich besteht gemäß Tabakgesetz in öffentlichen Gebäuden, wie beispielsweise in Museen, Gerichten, Schulen, Ämtern, Krankenhäusern, Bahnhöfen und auf Flughäfen ein „striktes“ Rauchverbot. Angesichts der Anzeige habe das Land noch einmal eindringlich darauf hingewiesen, dass im Landhaus Rauchverbot herrsche. Doch Rockenbauer will sich damit nicht zufriedengeben. „Ich erwarte mir, dass die Übeltäter ausgeforscht werden.“ Ein Unterfangen, das laut Liener nur schwer möglich sein werde.

Letztlich droht dem Land eine Geldstrafe bis zu 2000 Euro, sollte der Stadtmagis­trat feststellen, dass das Land Tirol im Zusammenhang mit dem Nichtraucherschutz seine Pflichten verletzt hat, im Wiederholungsfall könnte das Land eine Strafe von bis zu 10.000 Euro ausfassen.

Tiroler Tageszeitung, Printausgabe vom Mi, 01.06.2011
http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Politik/PolitikTirol/PolitikTirolContainer/2836132-8/im-landhaus-geht-der-rauch-auf.csp

2998

D2Cy

Von: Erlacher Dietmar GMail [mailto:krebspatienten@gmail.com]
Gesendet: Mittwoch, 01. Juni 2011 12:44
An: 'alois.stoeger@bmg.gv.at'; 'barbara.prammer@parlament.gv.at'; 'werner.faymann@bka.gv.at'; 'michael.spindelegger@oevp.at'; 'reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at'; 'karlheinz.kopf@oevpklub.at'; 'josef.cap@spoe.at'; 'eva.glawischnig-piesczek@gruene.at'; 'laszlo.andor@ec.europa.eu'; 'john.dalli@ec.europa.eu'; 'lh.puehringer@ooe.gv.at'; 'gottfried@kneifel.at'; 'kurt.gruenewald@gruene.at'; 'erwin.rasinger@oevp.at'; 'eva.glawischnig-piesczek@gruene.at'; 'Peter.KAISER@ktn.gv.at'; 'uwe.scheuch@ktn.gv.at'; 'heinz.fischer@hofburg.at'; 'michael.haeupl@wien.gv.at'; 'sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at'; 'franz.pietsch@bmg.gv.at'; 'ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at'; 'sabine.oberhauser@spoe.at'; 'gabriele.kotzegger@spoe.at'; 'fctcsecretariat@who.int'; 'krebspatienten@gmail.com'
Betreff:
Das war der Weltnichtrauchertag - ORF-TV-Contra: Kein Nichtraucherschutz laut Tabakgesetz ist die Regel!




Die gestrige ORF-Sendung Contra bestätigte, die (militanten) Raucher(vertreter) sind derart von ihrer Droge eingenommen, dass sie keinen klaren Verstand mehr haben, zur Verteidigung des RAUCHERSCHUTZ-Gesetzes alles ins Lächerliche ziehen, zudem sie - lt. Eigenaussage - 40 bis 60 Zigaretten täglich rauchen! Sind Leute wie Mat Schuh die Vorbilder für Stöger`s Jugend?

Dass Promianwalt Ainedter die übliche Forderung nach "Freiheit für die Raucher" und "Freiheit für die Wirte" hochspielte, war zu erwarten. Dabei änderte sich auch nichts als gesagt wurde, wie er das mit seinem Vorstandssitz in der Österreichischen Krebshilfe (aD) in Einklang bringt: Broschüre "Passivrauchen ist tödlich!".

Aktion scharf:

Hunderte Anzeigen gab es wieder in den vergangenen Wochen. "Wir werden von den Zentralen Graz, Wien, Linz, Innsbruck aus jeden zweiten Tag rund 50 Anzeigen an die österreichweit zuständigen Behörden senden", sagt der Tiroler Rauchsheriff Dietmar Erlacher. "Die 542 Sympathisanten sind österreichweit wieder unterwegs und schicken uns verstärkt die Meldungen über Nichteinhaltung des Nichtraucherschutzes laut Tabakgesetz!" Jeder Gast, der sich durch den Tabakrauch belästigt fühlt, soll das sofort auf  www.rauchsheriff.at  melden. RaucherInnen werden von "Krebspatienten für Krebspatienten" generell nicht angezeigt, denn das sind die Opfer der Tabakmafia.

Auch zig öffentliche Gebäude wurden bereits angezeigt. Besonders arg ist es in Krankenhäusern, aber auch in Bezirksämtern, Bezirkshauptmannschaften, im Landhaus (siehe unten heutiger Bericht in der T.T.) und immer noch im Gesundheitsministerium (bereits rund 15 Anzeigen). Erlacher, Krebspatient, Leiter der "Initiative für generell rauchfreie Lokale und öffentliche Gebäude" sagt: "Es ist unglaublich! Bei meinem jetzigen Wienbesuch wurde wieder "Stöger`s Cafe/Restaurant" im Ministerium besichtigt: Anzeige! Ebenso kamen über das Landtmann, Chef ist Wiener Gremialvorsteher, schon zig Anzeigen!"

Auch die Innenministerin wurde jetzt um Hilfe ersucht: zum Schutze der Bevölkerung, lt. österreichischer Verfassung Artikel 78a (1 und 2). Auch in deren Heimatregion gibt es fast keinen Nichtraucherschutz laut Tabakgesetz!

Schließlich zeigt sich, der Wirtschaftsminister, der ebenfalls Rauchfreiheit per APA-Aussendung fordert, muss "generell rauchfreie Lokale in den Ministerrat bringen. Bei ihm ist nämlich auch das Jugend- und Familienresort angesiedelt! Gesundheitsminister Stöger ist jedenfalls viel zu schwach dazu und - laut eigenen Angaben - zu sehr unter Druck der Tabak-Lobbyisten.

Dietmar Erlacher
0650-577-2395


1.6.11: Der Tiroler Landesregierung drohen 2.000.- Euro Strafe:

http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Politik/PolitikTirol/PolitikTirolContainer/2836132-8/im-landhaus-geht-der-rauch-auf.csp

            
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
         Neues Tabakgesetz: www.rauchnet.at
      Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann



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Fachgesellschaften fordern Umsetzung der Rahmenkonvention zur Tabakkontrolle


http://www.dgk.org/presse/includes/pdf/20110531Weltnichtrauchertag.pdf

30. Mai 2011 (AF)

Gemeinsame Pressemitteilung der
Deutschen Krebsgesellschaft e.V.,
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie,
Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin,
Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten,
Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin,
Deutscher Hausärzteverband e.V.,
Deutsche Herzstiftung,
Deutsche Lungenstiftung
und diabetesDE


Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2011

Fachgesellschaften fordern Umsetzung der Rahmenkonvention zur Tabakkontrolle

Berlin. Allein in diesem Jahr werden weltweit mehr als 5 Millionen Menschen an
Tabak bedingten Todesursachen wie Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen
Lungenerkrankungen (COPD) und Krebs versterben. Dazu kommen weitere
600.000 Menschen, die an den Folgen des Passivrauchens versterben – ein
Viertel davon sind Kinder. Tabakrauch ist die führende vermeidbare
Todesursache weltweit. Für den diesjährigen Weltnichtrauchertag hat die
Weltgesundheits-Organisation (WHO) deshalb die Rahmenkonvention zur
Tabakkontrolle und deren Umsetzung in den Mitgliedsstaaten als Schwerpunkt
festgelegt:
Die „WHO Frame Work Convention on Tobacco Control“ (FCTC) ist seit 2005 in
Kraft und bereits von 170 Länder ratifiziert worden.
Die wichtigsten Forderungen der FCTC lauten:
• Schutz vor Passivrauchen
• Umfassendes Verbot von Tabakwerbung und Tabaksponsoring
• Schutz vor Einflussnahme der Tabakindustrie auf die Gesundheitspolitik
• Preis- und steuerliche Maßnahmen zur Reduzierung des Tabakkonsums
• Reglementierung der Warnhinweise auf Tabakprodukten
• Gesundheitskampagnen über die Gefahren des Tabakkonsums
• Maßnahmen zur Förderung des Rauchstopps und zur Behandlung der
Tabakabhängigkeit
• Maßnahmen gegen den Tabakschmuggel
• Verbot des Verkaufs von Tabak an Jugendliche und Unterstützung eines
rauchfreien Heranwachsens
Die Fachgesellschaften Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Gesellschaft für
Kardiologie, Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin,
Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten, Deutsche
Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin, der Deutsche
Hausärzteverband e.V. sowie die gesundheitsorientierten Organisationen
Deutsche Herzstiftung, Deutsche Lungenstiftung und diabetesDE möchten den
Weltnichtrauchertag nutzen, um die deutsche Gesundheitspolitik einmal mehr
dazu aufzurufen, endlich die als Unterzeichner eingegangenen Verpflichtungen
der FCTC einzulösen. Dazu gehört in erster Linie die Durchsetzung eines
flächendeckenden Nichtraucherschutzes und eines Werbeverbotes für
Tabakprodukte.
„Rauchen ist das wichtigste vermeidbare Krebsrisiko. Rund 25 Prozent aller
Krebstodesfälle sind Tabakrauch bedingt“, betont Dr. Jutta Hübner, Vorsitzende
der Arbeitsgemeinschaft Prävention und Integrative Onkologie in der Deutschen
Krebsgesellschaft. Rauchen ist der Risikofaktor Nummer 1 für die chronisch
obstruktive Bronchitis, an der weltweit 7-10% der erwachsenen Bevölkerung
leiden. Durch Nichtrauchen könnten auch 60% der Herzinfarkte bei Männern
und sogar 75% der Herzinfarkte bei Frauen verhindert werden. Rauchen erhöht
das Risiko für Diabetes mellitus Typ 2 massiv (50-90%) und hohe Nikotinwerte im
Blut verschlechtern den Langzeitblutzuckerwert bei Diabetikern erheblich.
Rauchen begünstigt auch die Entstehung und das Fortschreiten von
Nierenerkrankungen bei Diabetikern und erhöht das Risiko für weitere
Folgekrankheiten des Diabetes. Die neun Vereinigungen möchten deshalb
gemeinsam anlässlich des Weltnichtrauchertages alle Raucher ermutigen, mit
dem Rauchen sofort aufzuhören - denn worauf soll man warten?
„Der Ausstieg lohnt sich immer!“, erklärt Dr. Hübner weiter. „Denn mit jedem
Nichtraucherjahr sinkt auch das Herzinfarkt- und das Krebsrisiko. Bereits nach
zwei Jahren hat sich das Herzinfarktrisiko und das Risiko an
Herzkreislauferkrankungen zu sterben halbiert. Wer mit dem Rauchen aufhört,
senkt sein Diabetesrisiko um rund 60 Prozentpunkte. Nach fünf rauchfreien
Jahren hat sich das Risiko für Speiseröhren-, Mundhöhlen- und Luftröhrenkrebs
halbiert, nach zehn rauchfreien Jahren auch das Lungenkrebsrisiko. Menschen,
die vor ihrem 35. Lebensjahr das Rauchen aufgeben, haben statistisch eine
nahezu gleich hohe Lebenserwartung wie Menschen, die nie geraucht haben.
Sogar 60-jährige profitieren davon, das Rauchen aufzugeben und können
dadurch ihre Lebenserwartung noch um einige Jahre erhöhen – und zwar mehr
als dies mit irgendeiner anderen medizinischen Maßnahme möglich ist.“
Der Weltnichtrauchertag findet jedes Jahr am 31. Mai statt. Die
Weltgesundheitsorganisation WHO hat ihn 1987 ins Leben gerufen.
Weitere Informationen unter:
Deutsche Krebsgesellschaft: www.krebsgesellschaft.de
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie: www.dgk.org
Deutsche Gesellschaft für Pneumologie
und Beatmungsmedizin e.V.: www.pneumologie.de
Deutsche Gesellschaft für Verdauungsund
Stoffwechselkrankheiten : www.dgvs.de
Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin
und Familienmedizin: www.degam.de
Deutscher Hausärzteverband e.V.: www.hausaerzteverband.de
Deutsche Lungenstiftung: http://lungenstiftung.de/
Deutsche Herzstiftung e.V.: www.herzstiftung.de
diabetesDE www.diabetesde.org
André Franck
Pressestelle der
Deutschen Krebsgesellschaft e.V.
Tel.: 03643 – 743749; Fax: 03643 - 743536
e-Mail: presse@krebsgesellschaft.de; Internet: www.krebsgesellschaft.de

3000
Gesundheit / Rauchen macht Zahnfleisch-Entzündung unsichtbar
« am: Mai 31, 2011, 17:02:16 Nachmittag »

Rauchen macht Zahnfleisch-Entzündung unsichtbar


Weltnichtrauchertag 31. Mai 2011 (mit Bild)

http://www.presseportal.de/pm/36208/2054450/prodente_e_v

Köln (ots) - "Wer raucht erkrankt häufiger an einer schweren Zahnfleischentzündung", darauf verweist Dirk Kropp, Geschäftsführer von proDente, anlässlich des Welt-Nichtrauchertages am 31. Mai 2011. Besonders tückisch: Raucher bemerken erst viel später, dass sie an einer Entzündung des Zahnhalteapparates leiden. "Obwohl sich der Knochen schon abbaut, bemerken Raucher weder Schmerzen noch blutendes Zahnfleisch", bemerkt Kropf weiter.

Der Grund: Das Nervengift Nikotin dringt nach dem Einatmen in die feinen Blutgefäße des Zahnfleischs. Die Gefäße werden durch Nikotin verengt und das Gewebe nicht mehr normal durchblutet. Erstes Zahnfleischbluten - ein wichtiges Warnsignal für eine beginnende Parodontitis - bleibt somit aus. "Viele Experten fordern daher, die Warnhinweise auf den Zigaretten-Verpackungen mit dem Hinweis zu ergänzen, dass Raucher früher ihre Zähne verlieren", so Kropp.

Rauchen erschwert zudem die Einheilung bei der Versorgung mit Zahnersatz. Gerade bei der immer beliebter werdenden Versorgung mit Implantaten scheitert die Einheilung zumeist, weil Patienten nicht vom Glimmstengel lassen können.

Dieses Video finden Sie auch unter:
http://www.presseportal.de/link/YouTube
http://www.presseportal.de/link/sevenload

Unter folgenden Adressen können Sie das Video herunterladen:
http://ots.de/rzTqw (mp4)
http://ots.de/swhzI (flv)

Pressekontakt:

proDente e.V.
Dirk Kropp
Aachener Straße 1053-1055
50858 Köln
T 0221 17099740
M 0163 7763368
dirk.kropp@prodente.de