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Nachrichten - admin

2941

Von: Erlacher Dietmar [mailto:erlacher.d@gmail.com]
Gesendet: Montag, 13. Juni 2011 22:13
An: 'rosmarie.drexler@salzburg.gv.at'; 'buero-lad@salzburg.gv.at'; 'burgstaller@salzburg.gv.at'; 'eberle@salzburg.gv.at'; 'scharer@salzburg.gv.at'; 'christiane.hofinger@salzburg.gv.at'; 'michaela.ramsauer@salzburg.gv.at'; 'christoph.koenig@salzburg.gv.at'; 'gesundheit@salzburg.gv.at'
Cc: 'alois.stoeger@bmg.gv.at'; 'barbara.prammer@parlament.gv.at'; 'werner.faymann@bka.gv.at'; 'michael.spindelegger@oevp.at'; 'reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at'; 'karlheinz.kopf@oevpklub.at'; 'josef.cap@spoe.at'; 'eva.glawischnig-piesczek@gruene.at'; 'laszlo.andor@ec.europa.eu'; 'john.dalli@ec.europa.eu'; 'lh.puehringer@ooe.gv.at'; 'gottfried@kneifel.at'; 'kurt.gruenewald@gruene.at'; 'erwin.rasinger@oevp.at'; 'Peter.KAISER@ktn.gv.at'; 'uwe.scheuch@ktn.gv.at'; 'heinz.fischer@hofburg.at'; 'michael.haeupl@wien.gv.at'; 'sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at'; 'franz.pietsch@bmg.gv.at'; 'ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at'; 'sabine.oberhauser@spoe.at'; 'gabriele.kotzegger@spoe.at'; 'fctcsecretariat@who.int'; 'krebspatienten@gmail.com'
Betreff: 5700 bzw. ganzer Bezirk Zell/See auch zu 2/3 ohne Nichtraucherschutz lt. TG.; Anfrage + Anzeige!

Bezirkshauptmannschaft Zell am See
Bezirkshauptfrau Hofrätin Dr. Rosmarie Drexler
Stadtplatz 1
5700 Zell am See
Tel. 06542 / 760-0
Fax 06542 / 760-6719
e-mail: bh-zell@salzburg.gv.at


Sehr geehrte Bezirkshauptfrau Dr. Drexler,

dass in der Stadt Salzburg Nichtraucherschutz ein Fremdwort ist und etliche Bezirkshauptleute in Salzburg "dem roten Gesundheitsminister Stöger eins pfeifen", den Gehorsam verweigern, gegen die Verfolgung bei Nichteinhaltung des Nichtraucherschutz opportunieren, ist den 70 % Nichtrauchern vor Ort und den Lesern der Salzburger Nachrichten bekannt.

Leider kam es auch im letzten Winter zu vielen Beschwerden von Einheimischen und Gästen, dass es quasi keinen Nichtraucherschutz im Bezirk Zell am See gibt, was ich selbst leider auch mehrmals feststellen musste.

Nun möchte ich Sie fragen, was Sie zur Einhaltung des Tabakgesetzes seit 1.1.2009 (1.1.2005) unternommen haben bzw. jetzt unternehmen werden? Als Betroffener muss ich Ihnen mitteilen, dass 61 % aller Krebspatienten aktiv oder passiv durch den Tabakrauch diese bösartige Erkrankung bekommen haben (Anlage); bei Lungenkrebs und Blasenkrebs sind es 90 bzw. 70 %, leider auch in Ihrem Bezirk!

Mit Interesse erwarte ich Ihre Antworten.

Mit freundlichen Grüßen aus Tirol

Dietmar Erlacher, Krebspatient


PS: Nachstehend ein Schreiben mit Anzeige!

Anlagen!


            
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
         Neues Tabakgesetz: www.rauchnet.at
      Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann




Sehr geehrter Herr Erlacher,

habe die letzten zwei Tage in Zell am See verbracht und meinen Augen dort nicht getraut:

Dort wird in den wenigsten Lokalen das Nichtraucherschutzgesetz eingehalten. Es ist so, als würde der Bez. Zell nicht zu Österreich gehören.
Mindestens 2/3 der Lokale haben überhaupt keine Kennzeichnung. Viele Lokale über 50 m² werden ganz offiziell als Raucherlokale geführt. Ganz arg ist es in Zell, Kaprun, Bischofshofen, Maria Alm, Saalbach, Mittersill.
In Wien beschwerden wir uns schon über offene Türen zwischen den Räumen. Im Bez. Zell am See ist das Gesetz anscheinend bei der BH (im Ort) nicht einmal angekommen.
Da ich dort auf Urlaub war, wollte ich mich nicht groß aufregen und schicke Ihnen somit nur eine Anzeige; es wären sonst rund 35 gewesen!

Mit freundlichen  Grüßen,

Ihr Ing. P.

PS. Bitte machen Sie weiter so, ohne Sie gebe es nicht einmal die wenigen Kontrollen und (kleinen) Bußgelder.

Name des Betriebs: Coffee-Bar INSIDER
Postleitzahl / Ort: 5700/Zell am See
Strasse / Hausnummer: Kreuzgasse 1
Datum / Uhrzeit des Besuchs: 12.06.11, 20:00
Kennzeichnung an der Eingangstuer: JA als Raucherlokal
Anzahl der Raucher: mehr als 10
Anzahl der Nichtraucher: ca. 8
Sonstige Anmerkungen: Lokal besteht aus einem ca. 150 m² großem Raum und wird - unter den Augen der Bezirkshauptfrau - als Raucherlokal geführt.

2942

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110530_OTS0059/weltnichtrauchertag-aerztekammer-fordert-striktes-rauchverbot-in-gastronomie


Weltnichtrauchertag: Ärztekammer fordert striktes Rauchverbot in Gastronomie

Utl.: Dorner: Zigarettenpreise erhöhen - Jugend schützen - Therapieangebot erweitern


   Wien (OTS) - Der Präsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK),
Walter Dorner, fordert anlässlich des morgigen Weltnichtrauchertages
unter anderem ein strengeres Tabakgesetz mit einem strikten
Rauchverbot im öffentlichen Raum, insbesondere in der Gastronomie,
konsequente Raucherprävention vor allem bei Kindern und Jugendlichen

sowie eine "spürbare" Erhöhung der Zigarettenpreise. In einer
Aussendung betonte Dorner am Montag, dass speziell für Kinder und
Jugendliche Motivationsarbeit geleistet werden müsse, um den
Raucheinstieg - das Einstiegsalter liegt derzeit bei elf Jahren - zu
verhindern.

Das derzeitige Tabakgesetz ist  für den Ärztechef eine "halbherzige,
typisch österreichische Lösung und in der Sache kontraproduktiv".
Dorner: "Ein Blick über die Landesgrenzen zeigt, dass in Ländern, die
ein absolutes Rauchverbot praktizieren, die tabakinduzierten
Erkrankungen rückläufig sind. Auch von einem Wirtesterben kann keine
Rede sein."

Eine deutlich spürbare Erhöhung der Zigarettenpreise sei laut Dorner
unverzichtbar, um den Tabakkonsum in Österreich nachhaltig zu senken.
Dorner: "Hier sollten uns gerade die nördlichen Länder zum Vorbild
gereichen. In Norwegen etwa kostet eine Packung einer bestimmten
Marke
satte 11,50 Euro, in Irland müssen 8,55 Euro berappt werden -
und in Österreich 4,40 Euro."

Gleichzeitig trat der Ärztechef für die Ausweitung des Angebots an
Rauchertherapie und deren Bewerbung ein. Therapiewillige Männer und
Frauen sollten dadurch belohnt werden, dass ein Großteil der Kosten
von der öffentlichen Hand übernommen werde. So sei es vorstellbar,
dass "ein nicht unerheblicher Teil des Aufwandes für Rauchertherapien
aus den Erträgen der Tabaksteuer finanziert wird". Die Krankenkassen
könnten nicht allein für die Kosten aufkommen, vielmehr sei eine
Drittelung  - aufgeteilt auf Einnahmen aus der Tabaksteuer, Zuschüsse
der Krankenkasse und Eigenmittel der Patientinnen und Patienten -
wünschenswert.

In Sachen Prävention bleibe noch viel zu tun, führte Dorner weiter
aus: "Wir müssen vor allem dafür Sorge tragen, dass unsere Jugend
nicht zu rauchen beginnt. Dazu gehört auch, dass jene mit höheren
Strafen belegt werden, die Tabakwaren an unter 16-Jährige verkaufen",
so der ÖÄK-Präsident. Es sei auch eine Überlegung wert, die
Zigarettenautomaten abzumontieren - trotz Alterskontrolle via
Bankomatkarte stellten sie nämlich kein Hindernis dar. Auch ein
Werbeverbot für Zigaretten kann sich der Ärztechef vorstellen.

"Wir haben noch einen langen Weg vor uns", hielt Dorner fest.
Österreich nehme im Ranking der "Tobacco Control Scale"

http://www.ensp.org/sites/default/files/TCS_2010_postcard.pdf

seit Jahren
den unrühmlichen letzten Platz ein. "Es ist Zeit, das endlich zu
ändern und durch wirkungsvolle Maßnahmen die Zahl der Rauchenden
sowie die Zahl der Kranken nachhaltig zu senken. Die ÖÄK ist bereit, ihren Beitrag dazu zu leisten.

Die Politik ist gefordert, mit uns an einem Strang zu ziehen", appellierte Dorner abschließend an den Gesundheitsminister. (sl)

Rückfragehinweis:
   Pressestelle der Österreichischen Ärztekammer
   Tel.: (++43-1) 513 18 33

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0059    2011-05-30/10:02

301002 Mai 11

2943
Gesundheit / Tabakkonsum und seine TÖDLICHEN Folgen
« am: Juni 13, 2011, 20:32:31 Nachmittag »

Pressemitteilung Nr.204 vom 30.05.2011

Zum Weltnichtrauchertag: Tabakkonsum und seine Folgen

WIESBADEN – Der Verbrauch von in Deutschland versteuerten Tabakwaren hat sich in den letzten Jahren je nach Tabakart unterschiedlich entwickelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2011 mitteilt, sank der tägliche Konsum von Zigaretten von 391 Millionen Stück im Jahr 2001 auf nur noch 229 Millionen Stück im Jahr 2010. Dagegen nahm im gleichen Zeitraum der tägliche Konsum von Zigarren und Zigarillos von 7 auf 11 Millionen Stück und der von Feinschnitt von 38 auf 70 Tonnen zu.

Datenbasis ist dabei die Zahl der versteuerten Tabakwaren im jeweiligen Kalenderjahr. Der tatsächliche Verbrauch insbesondere bei Zigaretten liegt noch höher, da in den Angaben der amtlichen Statistik in Deutschland unversteuerte Tabakwaren nicht enthalten sind.

Tabakwaren haben sich in den letzten Jahren erheblich verteuert, nicht zuletzt als Folge von Erhöhungen der Tabaksteuer. So mussten Raucher im Jahr 2010 für Zigaretten 69,1% mehr zahlen als noch 2001, für Zigarren und Zigarillos 37,7% und für Tabak-Feinschnitt 77,5%.

Mit der zum 1. Mai 2011 in Kraft getretenen Änderung des Tabaksteuergesetzes kam es erneut zu Preiserhöhungen. Die Preise für Zigaretten stiegen im Mai 2011 gegenüber dem Vormonat um 1,1%, Zigarren und Zigarillos verteuerten sich im gleichen Zeitraum um 1,0% und Tabak-Feinschnitt um 2,3%. Neben der aktuellen Steueranpassung sind weitere Steuererhöhungen in jährlichen Schritten bis 2016 vorgesehen. Vorrangiges Ziel der aktuellen Änderung des Tabak­steuergesetzes ist die Anhebung der Mindeststeuersätze, wodurch vor allem die Tabakwaren des Niedrigpreissegmentes belastet werden.

Mit dem Konsum von Tabakprodukten können eine Reihe von Erkrankungen – vor allem Krebserkrankungen – in Zusammenhang gebracht werden. Im Jahr 2009 starben in Deutschland 42 221 Personen an Lungen- und Bronchialkrebs (29 133 Männer und 13 088 Frauen). Damit war der Lungen- und Bronchialkrebs mit einem Anteil von 19,5% an allen Krebstoten die häufigste Krebserkrankung mit Todesfolge. An Kehlkopf- sowie dem Luftröhrenkrebs starben 1 417 Menschen.

Insgesamt waren 5,1% aller Sterbefälle im Jahr 2009 auf eine für Raucher symptomatische Krebserkrankung zurückzuführen. Bei einer Vielzahl von anderen Todesfällen, insbesondere den Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) muss jedoch davon ausgegangen werden, dass Rauchen auch hier mit zum Tod beigetragen hat.

Das durchschnittliche Sterbealter eines an Lungen- und Bronchialkrebs Erkrankten lag 2009 bei 70,1 Jahren und damit um 7 Jahre unter dem mittleren Sterbealter von 77,1 Jahren. Männer starben mit dieser Erkrankung im Durchschnitt insgesamt 3 Jahre, Frauen sogar um 10 Jahre früher.

Im Jahr 2009 wurden bundesweit 188 081 an Lungen- und Bronchialkrebs erkrankte Patientinnen (60 096) und Patienten (127 985) im Krankenhaus behandelt und entlassen. Die durchschnittliche Verweildauer dieser Patienten im Krankenhaus betrug 8,1 Tage. 79,8% der Patientinnen und Patienten waren zwischen 40 und 75 Jahre alt.
 
Weitere Auskünfte geben:
Zum Tabakverbrauch:
Petra Martin,
Telefon: +49 611 75 4133,
Zu Tabakpreisen:
Annerose Mann,
Telefon: +49 611 75 4452,

Zu Gesundheitsfragen:
Zweigstelle Bonn,
Silvia Schelo,
Telefon: +49 611 75 8102,
www.destatis.de/kontakt   

2944

Sa, 11.06.2011

Rauchstopp für Mädchen am schwersten

Chance der Entwöhnung ist alters- und geschlechtsabhängig


Washington/Kiel/München (pte004/31.05.2011/06:10) - Wie gut man es schafft, von der Zigarette wegzukommen, hängt stark vom Alter und Geschlecht ab. Ältere schaffen den Ausstieg leichter als Junge, und Männer scheinen erfolgreicher zu sein - denn obwohl Frauen öfters hochmotiviert sind und häufiger an Entwöhnprogrammen teilnehmen, tun sie sich mit dem Verzicht auf die Zigaretten schwerer. Das berichten Forscher des National Institute for Health http://nih.gov in der Zeitschrift "Journal of Public Health". Anlässlich des heutigen Welt-Nichtrauchertages veröffentlichten sie einen Überblick über die Rauchstopp-Studien der vergangenen 20 Jahren.

Zwei Formen der Sucht

"Über die Gründe der Geschlechtsunterschiede beim Rauchstopp ist bisher nur wenig bekannt. Eine mögliche Erklärung ist, dass Rauchen für Männer unf Frauen unterschiedliche psychische und soziale Funktionen erfüllt", erklärt Matthis Morgenstern, Abteilungsleiter für Forschung und Prävention am Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung IFT-Nord http://ift-nord.de, im pressetext-Interview. Denkbar seien auch Unterschiede bei körperlicher und psychischer Abhängigkeit. "Manche Studien legen nahe, dass Männer häufiger Symptome körperlicher Abhängigkeit zeigen, Frauen hingegen häufiger Symptome psychischer Abhängigkeit. Nur die körperliche Sucht lässt nach geglücktem Rauchstopp bereits nach sieben bis zehn Tagen nach."

Dass Jugendliche sich mit dem Aufhören schwerer tun, erklärt der Diplompsychologe unter anderem mit einer falschen Selbsteinschätzung. "Die meisten jungen Raucher glauben, sie hätten ihr Rauchen unter Kontrolle und könnten jederzeit wieder aufhören. Erwachsene blicken da der Realität schon eher ins Auge, vielleicht da sie schon mehrere misslungene Versuche hinter sich haben."

Auch Junge wollen aufhören

Immerhin ist der Wille zum Aufhören auch bei vielen jungen Rauchern vorhanden. Studien des IFT-Nord zufolge haben bis zu 70 Prozent der Jugendlichen "bereits über das Aufhören nachgedacht", im "nächsten halben Jahr" haben dies 40 Prozent vor, für einen Rauchstopp zum aktuellen Zeitpunkt ist immerhin noch jeder Vierte willig. "Um aus diesem Vorsatz Realität zu machen, sollten auch Jugendliche an Rauchstoppkursen teilnehmen oder bei Internetangeboten Hilfe zu suchen", so der Tipp des Experten.

Gegenteiliger Ansicht ist der Münchner Soziologe Thomas Wimmer http://ls4.soziologie.uni-muenchen.de . Jugendliche hätten, sofern sie es versuchten, noch bessere Chancen beim Aufhören - sei doch ihre Gewohnheit zu Rauchen noch weniger ausgeprägt als jene der langjährigen, starken Raucher. "Dass die Rauchprävalent bei älteren Menschen niedriger ist, hängt teils mit wiederholten Entwöhnungsversuchen, teils mit einem gesteigerten Gesundheitsbewusstsein oder auch einem spontanen Verlust der Lust am Rauchen zusammen", so der Raucherforscher gegenüber pressetext.

(Ende)
Aussender:    pressetext.redaktion
Ansprechpartner:    Johannes Pernsteiner
Tel.:    +43-1-81140-306
E-Mail:    pernsteiner@pressetext.com
Website:    www.pressetext.com

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Pressekonferenz der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) aus Anlass des Welt-Nichtrauchertages 2010

Medienunterlagen zum Download

Tabakgesetz: Der „Österreichische Weg“ – ein Anschlag auf die Gesundheit!

Zeit: Mittwoch, 26. Mai 2010, 10.00 Uhr
Ort: Hollmann Salon, Grashofgasse 3 (Heiligenkreuzerhof), 1010 Wien, T + 43 1 96 11 960 40
                       
Teilnehmer:

Univ.- Prof. Dr. Horst  Olschewski, Präsident der ÖGP und Vorstand der Klinischen Abteilung für Pulmonologie, Medizinische Universität Graz:
Gesundheitsminister – Lobbyist der Wirtschaftskammer und der Tabakindustrie? Zahlen und Fakten
Text Download (doc)

Dr.in Eva  Glawischnig, Bundessprecherin und Klubobfrau Die GRÜNEN
Jugend- und Arbeitnehmerschutz: Wo steht die Politik?
Text Download (doc)

OA Dr. Sylvia  Hartl, Vizepräsidentin der ÖGP, Gen.Sekr. der European Respiratory Society (ERS),  Oberärztin an der I. Internen Lungenabteilung am Otto Wagner Spital, Wien
Lungenfachärzte als „Anwälte der (Lungen)Gesundheit“ künftig verstärkt aktiv
Text Download (doc)

Univ.-Prof. Dr. Otto C.  Burghuber, Past-Präsident der ÖGP und Vorstand der 1. Internen Lungenabteilung am Otto Wagner Spital, Wien
Was bringt es, „rauchfrei“ zu leben – Bedeutung der Lungengesundheit für den Gesamtorganismus.
Früherkennung – ÖGP-Schwerpunkt 2010.
Text Download (doc)

2946


http://www.kanal8.de/default.aspx?ID=1776&showNews=973933

Dienstag, 31. Mai 2011 15:00

Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2011

Gemeinsames Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen (GKR) informiert über Lungenkrebs im Freistaat Sachsen   

Nach Expertenschätzungen sind 60 Prozent (bei Frauen) bis 90 Prozent (bei Männern) der Lungenkrebsfälle auf Tabakrauch zurückzuführen und könnten daher vermieden werden. Im Jahr 2008 wären demnach im Freistaat Sachsen bei Frauen 334 von 556 neu aufgetretenen Lungenkrebsfällen und 281 von 468 Todesfällen durch Lungenkrebs vermeidbar gewesen. Bei den Männern wären es 1615 von 1794 Lungenkrebsfällen und bis zu 1419 von 1577 gezählten Todesfällen gewesen. 

»Im Ländervergleich des GKR-Einzugsgebiets weist der Freistaat Sachsen erfreulicher Weise bei Frauen und Männern die niedrigste Neuerkrankungsrate an Lungenkrebs auf. Lungenkrebs zählt bei beiden Geschlechtern zu den häufigsten Krebslokalisationen. Bei Frauen ist es die vierthäufigste Krebserkrankung und bei Männern nach Tumoren der Prostata und des Darmes die dritthäufigste Krebslokalisation. Wer das Rauchen aufgibt, verringert damit deutlich sein Erkrankungsrisiko«, sagte Gesundheitsministerin Christine Clauß. 

Aufgrund seiner schlechten Prognose ist Lungenkrebs auch eine der häufigsten Krebstodesarten. Im Jahr 2008 waren 8,6 Prozent aller Krebstodesfälle bei Frauen auf Lungenkrebs zurückzuführen und 23,9 Prozent der Krebstodesfälle bei Männern. Von in den Jahren 2000 bis 2004 diagnostizierten Lungenkrebsfällen starben 53 Prozent der Frauen und 62 Prozent der Männer bereits innerhalb der ersten 12 Monate nach Diagnose. Die relative 5-Jahre-Überlebenswahrscheinlichkeit betrug für Frauen im Mittel 19 Prozent für Männer rund 14 Prozent.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

2947

http://www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/nichtraucher125.html

Stand: 31.05.2011 12:41 Uhr

Weltnichtrauchertag - Schwerin raucht weiter

Im Dunst einer qualmenden Zigarette © dpa Noch immer werden in Deutschland 229 Millionen Zigaretten geraucht - pro Tag. Anlässlich des Weltnichtrauchertages haben Krebsforscher am Dienstag darauf hingewiesen, dass der Schutz von Nichtrauchern aus ihrer Sicht noch immer mangelhaft ist. Und Mecklenburg-Vorpommerns Landeshauptstadt hat von den Wissenschaftlern des deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg eine katastrophale Bewertung bekommen.

Die Heidelberger Forscher hatten im Frühjahr bundesweit fast 3.000 Gaststätten in den Landeshauptstädten untersucht. Von München bis Kiel prüften sie in Gastronomiebetrieben mit und ohne Raucherschutz die Schadstoffe in der Luft. Das Ergebnis: Bundesweit steht Schwerin beim Nichtraucherschutz an letzter Stelle. Nur sieben Prozent der 85 Kneipen und Bars konnten als rauchfrei eingestuft werden.
"Zum Passivrauchen gezwungen"


Ein Schild weist in einem Restaurant auf einen Nichtraucher-Bereich hin.

"Lückenhafte und inkonsequente Gesetze": Krebsforscher verlangen einen besseren Schutz der Nichtraucher. Nichtraucher hätten keine Wahl, so eine Sprecherin. Wer abends ein Bier trinken wolle, werde förmlich zum Passivrauchen gezwungen - auch in Spielhallen. Die Messungen hätten gezeigt, dass die Partikel in der Luft sehr hohe Werte erreicht haben. "Passivrauchen kann akute Gesundheitsbeschwerden hervorrufen, wie Krebserkrankungen. Bei Herzpatienten kann es zu einem Herzanfall kommen", so die Sprecherin weiter. Weil es aber im Nichtraucherschutzgesetz viele Ausnahmen für Rauchergaststätten und –räume gibt, findet sich Tabakrauch eben oft auch in Nichtraucherbereiche. "Wir müssen feststellen, dass lückenhafte und inkonsequente Gesetze den Nichtraucherschutz zu oft verhindern, so dass dringend eine Änderung anzustreben ist."
230 Millionen Zigaretten - jeden Tag

Die Wissenschaftler sagen, dass nur eine vollständig rauchfreie Gastronomie die Nichtraucher wirkungsvoll vor dem Passivrauchen schützt. Deshalb sollte es für ganz Deutschland eine einheitliche Reglung geben: ein generelles Rauchverbot. Das wurde in Bayern im vergangenen August beschlossen - mit positivem Ergebnis: 82% der Gaststätten sind heute rauchfrei. Noch immer werden in Deutschland jeden Tag 229 Millionen Zigaretten geraucht. Vor zehn Jahren waren es rund 390 Millionen täglich.

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Nordkoreas Staats-TV warnt am Welt-Nichtrauchertag vor Tabakkonsum

Zum Welt-Nichtrauchertag hat Nordkoreas Staatsfernsehen die vielen Raucher im Land aufgerufen, ihre ungesunde Angewohnheit aufzugeben.

Zum Welt-Nichtrauchertag hat Nordkoreas Staatsfernsehen die vielen Raucher im Land aufgerufen, ihre ungesunde Angewohnheit aufzugeben. Die Regierung ergreife "praktische Maßnahmen, um den gesundheitlichen Nutzen des Verzichts auf das Rauchen anzupreisen", hieß es nach Angaben der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap in der Sendung vom Dienstag. Yonhap mutmaßte, dass eine Kampagne gegen das Rauchen in den vergangenen Jahren womöglich nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt habe. So sei in der Sendung nicht erwähnt worden, dass die Regierung für 2010 das Ziel ausgerufen hatte, den Anteil der Raucher an der Bevölkerung Nordkoreas von 56 Prozent im Jahr 2006 auf 30 Prozent zu senken.

http://www.stern.de/news2/aktuell/nordkoreas-staats-tv-warnt-am-welt-nichtrauchertag-vor-tabakkonsum-1690838.html

2949
Ö s t e r r e i c h Medienberichte 1 / Zum Weltnichtrauchertag
« am: Juni 13, 2011, 20:10:06 Nachmittag »


http://www.themenportal.de/gesundheit/weltnichtrauchertag-verzicht-bringt-viele-finanzielle-vorteile-37566

31.05.2011 um 10:35 Uhr Gesundheit

Weltnichtrauchertag: Verzicht bringt viele finanzielle Vorteile

(ddp direct) · Auch eine Reihe Versicherungen sind für Nichtraucher günstiger
· Bis zu 50 Prozent Nachlass bei Risikolebensversicherungen möglich
· Absicherung gegen schwere Krankheiten ebenfalls günstiger


Bereits zum 24. Mal findet am 31. Mai 2011 der von der Weltgesundheitsorganisation WHO initiierte Weltnichtrauchertag statt. Im Mittelpunkt stehen Forderungen nach einem gesetzlichen Schutz der Nichtraucher.

Laut WHO ist der Tabakkonsum in Europa für jährlich 1,6 Millionen vorzeitige Todesfälle verantwortlich. Doch der Verzicht auf den Glimmstängel schont nicht nur die Gesundheit, sondern auch den Geldbeutel, zum Beispiel beim Thema Versicherungen.


Nichtraucher zahlen geringere Versicherungsbeiträge
Die Gothaer zum Beispiel berücksichtigt seit vielen Jahren Nichtraucher bei der Gestaltung ihrer Versicherungstarife. Denn: Wer nicht zur Zigarette greift, spart nicht nur die hohen Kosten dieser Sucht – er lebt auch gesünder. Das wiederum hat positive Auswirkungen auf Tarife der Lebensversicherung: Die Versicherungsunternehmen bieten bei Risikoversicherungen und der Absicherung gegen den Eintritt einer schweren Erkrankung in der Regel spezielle Nichtrauchertarife an. Dabei gilt für die Lebensversicherer als Nichtraucher, wer seit mindestens zwölf Monaten rauchfrei ist.

Durch die höhere Lebenserwartung sparen Nichtraucher bei der Risikoversicherung fast 50 Prozent. Ausgehend von einer Versicherungssumme in Höhe von 150.000 Euro, keinen besonderen Berufs- und Freizeitrisiken wie zum Beispiel Fallschirmspringen sowie zehn Jahren Vertragsdauer zahlt ein 35jährige Raucher bei der Gothaer 320,70 Euro im Jahr. Als Nichtraucher würde er nur 173 Euro jährlich bezahlen, besonders gesundheitsbewusste Versicherungsnehmer sogar nur 133,50 Euro. Dafür müssen sie unter anderem seit 36 Monaten Nichtraucher sein sowie über gute Blutwerte und einen optimalen Body Mass Index verfügen.

Vorteile auch bei Absicherung gegen schwere Krankheiten
Ebenso wichtig wie eine gute Absicherung der Angehörigen im Falle des Todes ist eine Versicherung, die bereits bei Eintritt einer schweren Erkrankung leistet. So wird eine Kapitalzahlung fällig, wenn zum Beispiel Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall ab einer bestimmten Schwere diagnostiziert wird. Mit Gothaer Perikon bietet die Gothaer als einziger deutscher Versicherer eine eigenständige fondsgebundene Absicherung für derartige Fälle an. Auch hier erhalten Nichtraucher den Versicherungsschutz zu deutlich besseren Konditionen. Wer sich als 35jähriger Raucher mit 100.000 Euro bis zum Lebensende gegen den Eintritt einer der 46 eingeschlossenen schweren Krankheiten versichern möchte, zahlt monatlich 148,53 Euro, als Nichtraucher hingegen nur 100,58 Euro, immerhin ein Drittel weniger.

Fazit: Nichtraucher zahlen für existenziell wichtige Absicherungen gegen Tod und schwere Krankheiten deutlich weniger Prämie. Die gute Nachricht für Raucher: Wer bei der Gothaer eine Risikoversicherung hat und das Rauchen aufgibt, kann bereits nach fünf Vertragsjahren einen Wechsel in den Nichtrauchertarif beantragen.

Tipps, wie man sich das Rauchen abgewöhnen kann, finden sich auch im Gesundheitsportal der Gothaer unter www.gothaer-gesundheitsportal.de.



Der Gothaer Konzern ist mit vier Mrd. Euro Beitragseinnahmen und rund 3,5 Mio. versicherten Mitgliedern eines der größten deutschen Versicherungsunternehmen. Angeboten werden alle Versicherungssparten. Dabei setzt die Gothaer auf qualitativ hochwertige persönliche Beratung der Kunden.

2950

http://derstandard.at/1226396606645


Wirkung unbekannt - Vertrieb illegal

Marietta Türk  |  12. November 2008, 16:43

Angepriesen wird die elektronische Zigarette für den tabakfreien Genuss von Nikotin und zur Rauchentwöhnung - Die WHO und Lungenärzte warnen jetzt vor möglichen giftigen Zusätzen - Die Wirkung auf die Gesundheit ist unbekannt

Die gröberen Einschränkungen für Raucher in Österreichs Gaststätten ab kommenden Jänner nahen. Grund genug für findige Hersteller ein nicht ganz so neues 'Wundermittel' wieder zu bewerben, mit dem Raucher auch in Nichtraucherzonen ungehindert rauchen können. Die elektronische Zigarette funktioniert ganz ohne Tabak und wird deswegen auch in Nichtraucherzonen toleriert werden. "Sie erzeugt keinen Rauch, gefährdet Dritte nicht und fällt daher nicht unter das Tabakgesetz und auch nicht in die Nichtraucherschutz-Regelung", bestätigt Daniela Klinser, Sprecherin des Gesundheitsministeriums. In der Beschreibung heißt es, dass Nikotin durch das Verdampfen von Flüssigkeit freigesetzt wird, aber keine Verbrennungsschadstoffe entstehen. Erhitzt wird durch Elektro-Akkus, nicht durch Feuer.

Unklare und illegale Vertriebswege

Der Vertrieb der Elektrozigaretten erfolgt über das Internet, wo die bestellten Produkte aber tatsächlich herkommen, ist meist unklar. Die Hauptbestandteile sind ein Inhalationsteil und eine Nikotinkapsel. "Da die Nikotinkapsel als Arzneimittel eingestuft wird und der Inhalationsteil als Medizinprodukt, ist eine eigene behördliche Bewilligung für deren Vertrieb verpflichtend", so Franz Pietsch, zuständiger Behördenleiter für Drogenkoordination und Rechtsfragen im Gesundheitsministerium. Verkauft werden dürfen elektronische Zigaretten daher nur von konzessionierten Verkäufern, das sind theoretisch Drogerien oder Apotheken.

"Der Vertrieb in Österreich über das Internet ist somit unzulässig", so Pietsch. In der Vergangenheit habe es zum Beispiel mit dem Produkt 'Ruyan' in Österreich Probleme gegeben. "Die Anbieter sind aber generell schwierig auszuforschen, weil sie beispielsweise die Provider wechseln", weiß Pietsch. Er rät vom Gebrauch der elektronischen Zigarette ohne vorherige medizinische Abklärung ab.

Sicherheit nicht gewährleistet

Auch Marcus Müller, Bereichsleiter der AGES PharmMed sagt, dass die Herstellung der Produkte nicht qualitätsgesichert sei: "Im Endeffekt weiß ich nicht, was ich da inhaliere". Nicht nur die Sicherheit der elektronischen Zigaretten für die Gesundheit sei unklar, Konsumenten könnten auch mit unvorhergesehenen Kosten konfrontiert werden. Das Erwerben über das Internet sei zwar für den Käufer nicht strafbar, fange der Zoll die Ladung aber ab, könne er Kosten beim Empfänger einheben.

Wirkung auf Körper unbekannt

Nicht nur die Vertriebskanäle scheinen dubios, auch über die Wirkung des Arzneimittels und Medizinprodukts ist kaum etwas bekannt. Die Elektrozigarette soll nämlich auch noch ein probates Mittel zur Rauchentwöhnung sein - so zumindest das Versprechen der Hersteller. 2004 wurde von einer chinesischen Firma in Hongkong der Prototyp entwickelt. Besonders verärgert zeigte sich vor kurzem die WHO darüber, dass einige Hersteller nun mit dem WHO-Logo auf ihren Websites werben.

WHO warnt vor Gebrauch

"Über die Sicherheit des Produkts und seine Eignung zur Rauchentwöhnung ist nichts bekannt", warnt Raman Minhas von der „Tobacco Free Initiative" der World Health Organization (WHO) im Interview mit derStandard.at/Gesundheit. Die WHO wisse nicht, ob Elektrozigaretten Substanzen freisetzen, die zu Krebs oder anderen Krankheiten führen können, wenn sie über die Lunge inhaliert werden.

Bei der elektronischen Zigarette fallen zwar die schädlichen Rauchinhaltsstoffe von Tabak weg, laut Minhas ist aber auch das pure Nikotin nicht von sich aus sicher. Es komme immer auf die Dosierung, die Konsumentengruppe und die Nutzungsbedingungen an. Weil die Vermarktung der E-Zigarette aber nicht durch unabhängige Regulierungsbehörden kontrolliert werde, könne für nichts garantiert werden. Klinische Studien und Analysen zur Toxizität fehlen. "Der Genuss von elektronischen Zigaretten könnte die Nikotinabhängigkeit daher auch noch verstärken", warnt Minhas Aufhörwillige.

"Nicht für Rauchentwöhnung"

Auch Irmgard Homeier vom Pulmologischen Zentrum Wien, Baumgartner Höhe und Mitglied der 'Initiative Ärzte gegen Raucherschäden', empfiehlt die elektronische Zigarette nicht zur Rauchentwöhnung: „Es gibt keine wissenschaftliche Datenlage, die beweist, dass die Raucherentwöhnungsrate damit verbessert werden kann", sagt sie.

Die Medizinerin empfiehlt die Nikotin Ersatz Therapie (NET) (Nikotinpflaster, -kaugummi, -inhalator, Anm.) für den Fall, dass man tatsächlich mit dem Laster aufhören will und schon hochgradig abhängig ist. "Es gibt eindeutige wissenschaftliche Studien, die zeigen, dass die NET die Entwöhnungsrate verdoppelt." Diese Therapie sei sicher und könne in den meisten Situationen der Raucherentwöhnung gefahrlos angewendet werden. "Über die von der elektronischen Zigarette abgegebene Nikotinmenge und ihre Anflutung im Gehirn wissen wir zu wenig Bescheid." (Marietta Türk, derStandard.at, 12.11.2008)

Nachlese

Pflastern, Kauen, Inhalieren

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Ö s t e r r e i c h Medienberichte 1 / Zum Weltnichtrauchertag
« am: Juni 13, 2011, 20:03:11 Nachmittag »

http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/enkapsis/aufklarung-irrtumer/2011-05-31/heute-ist-weltnichtrauchertag-rauchen-ist-scheisse

Heute ist Weltnichtrauchertag - Rauchen ist Scheisse!

von Sebastian Reusch, 31. Mai 2011, 11:12

Jedem sollte heutzutage bekannt sein, dass Rauchen schlecht für die Gesundheit ist und die Entstehung von Krebs fördert, zich Trillionen Studien beweisen dies! Ganz offensichtlich ist der Zusammenhang zwischen Tabakkonsum und Lungenkrebs, da in Deutschland bei Männern neun von zehn, bei Frauen mindestens sechs von zehn Lungenkrebserkrankungen auf das aktive Rauchen zurückzuführen sind. Aber nicht nur das, auch die Entstehung anderer Krebsarten konnten mit dem Rauchen bereits in Zusammenhang gebracht werden. Dazu gehören fast alle Kopf-Hals-Tumoren, Speiseröhrenkrebs, Magenkrebs, Darmkrebs, das Leberkarzinom, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Blasenkrebs und Harnleiterkarzinom, das Nierenzellkarzinom und myeloische Leukämien. Das hört sich für den einen oder anderen vielleicht nach ein bischen zu viel des Bösen an, aber so sieht die Realität nun mal aus, zu der ein Expertengremium der Internationalen Agentur für Krebsforschung Anfang 2010 kam. Man braucht sich aber auch nur mal die Zahlen anschauen, die weltweit erfasst wurden und besagen, dass fünf Millionen Menschen pro Jahr an den Folgen des Rauchens sterben und laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Tabakrauch für einen von zehn Todesfällen unter Erwachsenen gilt. Somit wird klar, dass auch Passivrauchen nichts Gutes ist, da Passivraucher ebenfalls ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-, Krebs- und Atemwegserkrankungen aufweisen. Raucher sollten sich daher bewusst sein, dass sie in Anwesenheit anderer Menschen sie 4.800 Stoffen aussetzen, die mit dem Rauch ausgestoßen werden. 90 davon sind krebserregend. Weitere Zahlen, die das Passivrauchen als gesundheitsschädigend einstufen und Sätze wie "stell´ dich nicht so an, das ist ja nur ein bischen Rauch" überflüssig machen, sind folgende (pro Jahr auf Deutschland zutreffend):
 

    2.150 Passivraucher sterben wegen des Mitrauchens an Herzerkrankungen
    700 Menschen überleben einen durch Passivrauchen bedingten Schlaganfall nicht
    260 Passivraucher sterben an Lungenkrebs
    etwa 60 Säuglinge sterben am plötzlichen Kindstod, weil sie Passivrauch ausgesetzt sind oder weil ihre Mutter während der Schwangerschaft geraucht hat


Ich bin daher überglücklich über das Bundesnichtraucherschutzgesetz, da weltweite Erfahrungen mit Rauchverboten sich als wirkungsvoll erwiesen haben! Nur so ist es möglich, die laut Berechnungen 1,7 Millionen minderjährigen Kinder, die täglich Tabakrauch ausgesetzt, zu schützen. Messungen des Nikotinabbauprodukts Cotinin im Urin von Kindern ergab sogar, dass jüngere Kinder durch das Passivrauchen besonders belastet werden. Wer diese Fakten hört, sollte nun auch wissen, dass Rauchen während der Schwangerschaft absolut keine gute Idee ist!

Die Tabakindustrie ist aber nicht dumm und daher haben sie Zigaretten mit niedrigerem Nikotin- und Teergehalt auf den Markt gebracht, die als "light" bezeichnet wurden, die aber seit 2003 in Deutschland verboten sind. Kein Problem aber für die Tabakindustrie: Ehemalige Light-Produkte gibt man nun einfahch einen anderen Namen und kennzeichnet die Packungen mit speziellen hellen und pastellartigen Farben. Solche Zigaretten sind aber schlichtweg nicht gesunder, da Raucher durch intensiveres Inhalieren und einen höheren Konsum den Nikotinmangel ausgeglichen werden und dieses intensivere Inhalieren für besonders schwer behandelbare Formen des Lungenkrebses verantwortlich sind. Selbst "naturbelassener" Tabak aus biologischem Anbau ist alles andere als gesünder.

Wer jetzt denkt "ich rauche eh nur ab und zu, kann also nicht so schlimm sein", liegt falsch, da selbst wenige Zigaretten pro Woche ihren Schaden anrichten können. Es gibt schlichtweg keinen Grenzwert für die Gefahren des Tabakkonsums und Gelegenheitsraucher auch so ein statistisch  höheres Krebsrisiko als ein Nichtraucher haben und darüber hinaus das Risiko für schwere Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Leiden bei ihnen steigt.

Verantwortlich dafür sind nicht nur die Inhaltsstoffe wie Nikotin und Teer, sondern im erheblichen Maße polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die wegen ihrer Persistenz und Toxizität eine große Bedeutung als Schadstoffe innehaben. Solche Stoffe können etwa mit dem Erbgut des jeweiligen Rauchers oder Passivrauchers reagieren und es so schädigen indem Mutationen induziert werden, wodurch das Zellwachstum ungemein beeinflusst werden und aus den Fugen geraten kann - meistens der Anfang einer Krebserkrankung. Wer aufhört zu rauchen, kann diese gesundheitsgefährdende Entwicklung zumindest teilweise wieder rückgängig machen.

Du hast dir als Raucher nun diesen ganzen Artikel durchgelesen? Hast du gut gemacht! Im folgenden gibt es nun ein paar Tipps und Hilfen, wie man mit dem Rauchen Schluss machen kann! Dazu besuchst du am besten folgende Seiten:
 

    Rauchfrei Info
    Förderung des Nichtrauchens


Wer noch mehr über das Rauchen und über mögliche Erkrankungen dadurch erfahren möchte, kann folgende Seiten besuchen:

    Krebserzeugende Substanzen im Tabakrauch
    Tabakatlas Deutschland 2009
    IARC Monographs on the Evaluation of Carcinogenic Risks to Humans- Tobacco Smoke and Involuntary Smoking
    Rauchen und Passivrauchen: Risiko durch blauen Dunst
    Gesundheitsrisiko Passivrauchen
    Rauchen – Aktuelle Entwicklungen bei Erwachsenen
    WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle

 
 Quellen:

    Seite des Deutschen Krebsinformationsdienstes zum Thema Rauchen und Passivrauchen
    Die "Light" Zigarette

 

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Wenn nun kommende Woche der Antrag der Grünen im Parlament noch erweitert wird,

von "Alle Zigarettenautomaten abbauen"

und

"Generell rauchfreie Lokale und öffentliche Gebäude" (auch Krankenhäuser, siehe Kurier vom 12.6.11)

auf .......... und Trafiken Gewinnprobleme haben, dann schaut in eure "Trafikantenzeitung":

Trafikanten Unterstützungsfonds ist prall gefüllt!!!


Weiters

gerne Vorschläge an krebspatienten@gmail.com für Zusaazuverdienste der Trafikanten, wenn sich der Tigarettenumsatz halbiert, wie z. B.

Annahme/Abgabe für Putzerei, post-shop, Privatpaketdienste, Fotos, Fotobücher, Fax-/Kopierstelle, Getränke, Karten für Oper / Theater / Festspiele / Reisen, Souvenirs, .....


Weiters:

Neuverpachtungen von Trafiken nur an Behinderte mit mind. 80 % Erwerbsminderung; keine Weitergabe an Nichtbehinderte!




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http://www.gruene.at/gesundheit/artikel/lesen/73787/


10.06.2011 09:55

Zigarettenautomaten verbieten und noch heuer abmontieren

Österreich ist Weltmeister, was die Raucherquote unter jungen Menschen betrifft: Mit neun Jahren versuchen es die ersten, 11 Jahre gilt als Einstiegsalter bei den Kinder.

Rund einer Drittel der 15-Jährigen rauchen in Österreich, bei den Mädchen ist es sogar mehr als ein Drittel. „Das ist Europarekord und ein unerträglicher Zustand“, stellt unsere Bundessprecherin Eva Glawischnig fest

Die Allgegenwärtigkeit von Zigarettenautomaten hat daran seinen Anteil. Einer Studie der EU-Kommission von 2009 zufolge gibt es einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Automaten und der Anzahl rauchender Jugendlicher. Viele europäische Länder haben aus dieser Erkenntnis bereits die Konsequenz gezogen und Zigarettenautomaten verboten – darunter Frankreich, Großbritannien, Portugal, Griechenland und unsere Nachbarn Slowakei, Slowenien uvm. Aktuell hat Ungarn vor gerade mal einem Monat ein solches Verbot beschlossen. „Deswegen gehören noch heuer die Zigarettenautomaten verboten und abmontiert“, fordert Glawischnig.

Bankomatkarte kein Schutz

Es ist ein leichtes für Junge über Automaten anonym an Zigaretten zu kommen.  Die Vorkehrung, nur mit Bankomatkarte und damit „altersgesichert“ zu Glimmstängeln zu kommen, funktioniert nicht. „Ich habe oft beobachtet, dass ältere Jugendliche oder unbedachte Erwachsene Kindern eine Packung heraus drücken“, sagt Glawischnig. Zudem haben Zigarettenautomaten natürlich einen hohen Grad an Werbewirksamkeit! Bereits in den Trafiken ist es erlaubt – neben Rauchwaren – Spielzeug, Süßwaren und Drinks zu verkaufen. Das sind unangebrachte Lockmittel für junge Menschen.

Wir bringen Anträge im Parlament ein

Wir Grünen werden in der nächsten Nationalratssitzung entsprechende Anträge für ein Zigarettenautomaten-Verbot an Gesundheitsminister Stöger und den Wirtschaftsminister einbringen. Vor allem Wirtschaftsminister Mitterlehner ist aufgefordert, dieses umzusetzen – immerhin ist dieser auch Jugendminister. An der Reaktion bzw. Umsetzungsbereitschaft wird sich zeigen, ob die „neue“ ÖVP unter Spindelegger tatsächlich eine Familienpartei ist, die ein Interesse am Schutz unserer Kinder hat.

Es geht in diesem Antrag nicht darum, Rauchern das Rauchen zu verbieten. Vielmehr sollten Jugendliche davor bewahrt werden, überhaupt mit dem gesundheitsschädigenden Rauchen anzufangen.

NichtraucherInnenschutz in Österreich viel zu lasch

Österreich ist bei NichtraucherInnenschutz und Vorbeugung nach wie vor eines der laschesten Länder der Welt. Seit einem Jahr gibt es ein teilweises Rauchverbot in der Gastronomie, die Wirkung dieses zahnlosen Gesetzes ist höchst unbefriedigend. Der Gesundheitsminister erhebt keine Daten, evaluiert sein Gesetz nicht.

Wir sprechen uns erneut für ein allgemeines Rauchverbot in Lokalen aus. Es ist fair für die Wirtinnen und Wirte, es ist der sicherste Schutz für unsere Kinder.



Anmerkungen:

Gratulation für den Mut dieses Vorstoßes! Aber warum steht nirgends in einem Printmedium, dass beim Antrag, der kommende Woche ins Parlament eingebracht wird,

auch generell rauchfreie Lokale gefordert werden, da sich nach zweieinhalb Jahren 75 % (bis 100 %!) der Lokale nicht das Tabakgesetz einhalten?

Siehe hier - http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=645.msg2903#msg2903 - ganz unten.




Facebook-Diskussion:
http://www.facebook.com/diegruenen/posts/154744247929400



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AB 1. JULI 2010: PLANQUADRAT ÖSTERREICH / Satisesto IV - "SMOKING KILLS"
« am: Juni 11, 2011, 20:57:19 Nachmittag »
Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Samstag, 11. Juni 2011 19:27
An: Erlacher Dietmar GMail
Cc: fctcsekretariat@who.int; ombudsstelle.nrs.@bmg.gv.at

Betreff: " SMOKING KILLS " SPRICHT DIE WAHRHEIT KLAR & DEUTLICH AUS !



Es wurde mehrfach die Frage aufgeworfen, wieso in einigen Ländern die Warn - Aufschriften auf den Tschick-Packerln  wesentlich schärfer sind als wie bei uns hier in  KAPNOMANISTAN. 
Das läßt sich ganz einfach erklären und auch lückenlos belegen. 

Dem liegt insgesamt zu Grunde die  "RICHT - LINIE   2001/37/EG  des  EUROPÄISCHEN  PARLAMENTS   und des  RATES  vom 5.6.2001  zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedsstaaten über die Herstellung, die Aufmachung und den Verkauf von Tabak-Erzeugnissen ",  veröffentlicht im Amts-Blatt L 194 von S.26-35. Seit kurzem gibt es dazu auch den CELEX-Link auf dem Dokument  www.ris.bka.gv.at/Bundesrecht konsolidiert/ Tabakgesetz § 0/ 2.Novelle durch BGBl.I/Nr.74/2003.         

Und in der englischen Fassung dieser RL finden wir im Artikel 5  "Etikettierung"    den dramatischen Warn-Schrei ganz deutlich als  "S M O K I N G  K I L L S "  bzw.  "SMOKING CAN KILL".  Und es wurde der nationalen Gesetz-Gebung überlassen, welche von beiden Varianten nun tatsächlich in Anwendung genommen wurde.  Übrigens hatte diese berüchtigte kapnomanische Republik bereits fast 1 Jahr Verspätung bei der Umsetzung, die erst am 21.8.2003 im BGBl.  veröffentlicht wurde.   

Und zusätzlich kommen jetzt riesige feuerrote Warnaufschriften auf jeder Trafik:  "ACHTUNG - DAS BETRETEN DIESER TRAFIK IST TÖDLICH (KANN TÖDLICH SEIN)".  

Für 2012 ist fix angekündigt eine Neufassung dieser TPD  mit massiver Verschärfung:  "PLAIN  PACKAGING  &  DISPLAY  BAN "  rauben jetzt schon der www.mvg.at und allen Trafikanten den Schlaf !

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Anmerkungen:
Nicht nur "Weg mit den Zigarettenautomaten", sondern auch "Generell rauchfreie Lokale" wünschen sich die Grünen!
Glawischnig bringt den Antrag kommende Woche im Parlament ein!



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Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Samstag, 11. Juni 2011 18:40
An: krebspatienten@gmail.com
Cc: fctcsecretariat@who.int; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at

Betreff: TSCHICKO-MATEN-VERBOT HEUTE in allen MEDIEN !


Praktisch in allen Tages-Zeitungen finden wir heute mehr oder minder große Aufregung bezüglich des von der  "GRÜNEN"  Eva  angekündigten parlamentarischen Antrags auf Abschaffung aller Tschickomaten noch heuer. Damit er nicht in der Masse völlig untergeht, hier der Beitrag in den  "SALZBURGER NACHRICHTEN"  auf S.2  in voller Länge:  "ZIGARETTEN-AUTOMATEN : RUF NACH VERBOT ABGESCHMETTERT "  lautet die Schlag-Zeile und darunter der Text ohne Hinweis auf den Verfasser:  "Der oberste grüne Raucher schweigt.
Ex-Partei-Chef & Ketten-Raucher  Alex van der Bellen  wollte sich am Freitag nicht zur Forderung seiner Nachfolgerin  Eva G. äußern, alle Zigaretten-Automaten noch in diesem Jahr abzumontieren und verbieten zu lassen. Ob dieses Schweigen nun Zustimmung oder Ablehnung bedeutet ?  
Fest steht aber ,  daß die Forderung der Grünen - Chefin bei allen anderen Parteien auf breite Ablehnung stößt und damit abgelehnt sein dürfte, noch ehe Glawischnig den angekündigten Antrag dazu im National-Rat eingebracht hat.   Grund für den Vorstoß von G. ist die ihrer Meinung nach zu wenig weit reichende Regelung zur Bedienung der Zig.Aut.  
Seit 2007 gibt es zwar eine elekronische Sicherheits-Sperre für unter 16-Jährige,  Jugendliche würden sich die Bankomat-Karte (zur Alters-Erkennung)  aber einfach von jemandem ausborgen, der bereits älter sei, sagt sie.      

Im für Jugend-Schutz zuständigen  WIRTSCHAFTS - MINISTERIUM   hält man die derzeit geltende Zugangs-Regelung hingegen für ausreichend.  Ein weiteres Verbot würde keine Probleme lösen, sinnvoller seien   PRÄ - VENTION  und stärkere   BEWUSSTSEINS - BILDUNG   beim Thema Rauchen.      
Schwerere Geschütze fuhr da der frühere Finanz-Staatssekretär Christoph  MATZNETTER  (SPÖ), selbst Raucher, auf.  Er twitterte sich umgehend seinen Ärger von der Seele:  "Interessant ist halt, daß der Tabak-Konsum bisher nur im Absolutismus und unter den Nazis verboten war",  und bezeichnete die Forderung als  "FASCHISTOID".    
Ablehnung kam auch von der FPÖ und naturgemäß vom Bundes-Gremium der Trafikanten:  "Es ist bisher noch keiner Partei eingefallen, etwa die Abschaffung des Führer-Scheins zu fordern, nur weil einige ohne Lenker-Berechtigung ein Auto fahren",  hieß es."  
Text Ende.    

Und dazu wäre nun die Frage gestellt, wer auf die schier unglaubliche Schnaps- Idee kam, den  JUGEND - SCHUTZ  vom Gesundheits-Ministerium ins  Wirtschafts-M.  zu transferieren anläßlich der letzten Novelle zum BMG (Bundes-Ministerien-Gesetz). Und über die allzu offenkundige  Enkephalopathie des berüchtigten Tschick-Lobbyisten C. MATZNETTER  brauche ich hier wohl nicht länger zu referieren.
Ausgiebige Reportage gibt es im  "KURIER"  mit Lokal-Augenschein bei einem Wiener Trafikanten, sowie Glosse von D.KNECHT.
Im  "STANDARD"  finden wir das Thema sogar im  "Einser-Kastl" von "Rau".  
Sogar die altehrwürdige  "WIENER ZEITUNG"  hat sich heute an das Thema herangewagt,  das uns sicher die nächste Woche noch ausgiebig beschäftigen wird.