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Nachrichten - admin

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1 - Wien / KURIER - Verbotener Qualm im Krankenhaus
« am: Juni 14, 2011, 19:08:22 Nachmittag »
KURIER 15.6.11 - In Österreichs größtem Spital wird trotz Rauchverbots weiter gepofelt. Doch das AKH Wien ist kein Einzelfall.


User-Bemerkungen:

XYZ
irgendwie schizophren wenn trotz Rauchverbot Aschnbecher herumstehen.  

Karl Cermak:
Rauchendes Personal gehört fristlos entlassen. Basta.
Im Wilhelminenspital genau dasselbe. Auf der Krebsstation die Lungenkranken im Endstadium. Im Aufetnhaltsraum ein voller Aschenbecher. Pervers. Man geniert sich. Das Personal schaut weg. Eine Schande für unser Land.


Rauchen im AKH

Theorie und Praxis im AKH: Wenige Schritte nach dem Schild bietet eine Trafik auf der linken Seite Zigaretten für qualmende Patienten, Besucher und Krankenhausmitarbeiter an.

    Verbotener Qualm im Krankenhaus

Bitte beachten Sie, dass das AKH eine rauchfreie Zone ist! Danke!" So steht es, gut zu lesen, auf einem Schild am Eingang zu Österreichs größtem Krankenhaus. Doch vor allem das Krankenhauspersonal dürfte sich wenig um diesen Hinweis kümmern.

An sonnigen Tagen ist der Platz vor dem AKH gut gefüllt. Egal, ob Patienten, Angehörige oder Krankenschwestern. Fast jeder zieht hier an einem Glimmstängel. Doch nicht jeder sucht dazu den Weg ins Freie, berichtet ein Insider, der aus Angst vor Mobbing anonym bleiben will: "Auf fast allen Stationen wird vor allem von den Schwestern geraucht. Besonders schlimm ist es auf der Orthopädie der Kinderchirurgie, der Unfallchirurgie und der Kieferchirurgie." Diese Stationen befinden sich allesamt im oberen Bereich des AKH, in den Stockwerken 17 bis 19. Es soll mitunter sogar Feueralarm durch rauchende Schwestern ausgelöst werden - bisher ohne Konsequenzen.

Anzeigen

Rauchen im AKH Vielbenutzt: Aschenbecher auf der Glas-Brücke zur Psychiatrie."Wir haben aufgrund der Hinweise bereits mehrfach Anzeige erstattet", erklärt Österreichs oberster Rauch-Sheriff Dietmar Erlacher ( siehe Interview). Beim zuständigen Bezirksamt Alsergrund heißt es auf KURIER-Anfrage, den Anzeigen werde nachgegangen. Es ist nicht das einzige Bezirksamt, das Post bekommen hat. Erlacher hat unter anderem auch das Wilhelminenspital und die Barmherzigen Brüder angezeigt. "Auch in den Bundesländern gibt es viele schwarze Schafe", erzählt Erlacher. So habe etwa das Café im neu errichteten Trakt der Uni-Klinik Innsbruck keinen Nichtraucherbereich, die Rauchschwaden würden durch das Foyer ziehen. "Meine Mitstreiter werden daher verstärkt Spitäler in den Bundesländern unter die Lupe nehmen", verspricht der Rauch-Sheriff.

Im AKH kann man die Vorwürfe nicht verstehen. "In unserem Krankenhaus arbeiten mehr als 10.000 Menschen. Natürlich kann es schwarze Schafe geben", sagt Leopold-Michael Marzi, Leiter der Rechtsabteilung. Er selbst habe schon lange niemanden mehr rauchen gesehen. Aber eine lückenlose Überwachung sei nicht möglich. Doch bis jetzt habe es auch noch nie personelle Konsequenzen für Raucher gegeben, gibt Marzi zu. Das Pofeln vor dem AKH werde geduldet, im Erdgeschoß gibt es einen speziell gewidmeten Raum für Raucher - im Rest des AKH herrsche Rauchverbot.

    » Interview: Rauch-Sheriff: "Allein in Wien 40 Anzeigen erstattet"

Doch beim KURIER-Lokalaugenschein ist in manchen Stationen, wie etwa in der Orthopädie, sehr wohl Rauch riechbar, als wahre Raucherhöhle erweist sich jedoch die Psychiatrie. Weitab vom großen Rummel liegt die Station 6A im Süden des Spitalskomplexes. Über eine verglaste Brücke gelangt man in die Abteilung. Auf der Brücke: zwei stark benutzte Aschenbecher. In der Station 6A selbst gibt es eine gemütliche Sitzecke mit 15 Plätzen. Zierpflanzen, Zeitschriften und Aschenbecher sorgen für ein gemütliches Ambiente, Patienten und Besucher rauchen direkt vor den Augen der Schwestern. Der Rauch zieht durch die ganze Station und ist schon von Weitem bemerkbar.

Dennoch bleiben hier Sanktionen aus. "Gegenüber in der Station 6B ist alles rauchfrei. Warum geht es dort, auf der Station 6A wird aber geraucht", ärgert sich Erlacher. "Es ist paradox. Dort, wo Menschen gesund werden sollen, müssen sie unter dem Rauch leiden."

Link - www.rauchsheriff.at


Ist DAS wirklich so arg mit dem tödlichem Tabakrauch?
http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?board=66.0

und auf dem 1. Krebsforum Österreich: www.krebsforum.at

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Die Grünen wollen Zigarettenautomaten verbieten. Gute Idee?

http://www.facebook.com/home.php?sk=question&id=10150184210817364


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Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Montag, 13. Juni 2011 20:14
An: Erlacher Dietmar GMail
Cc: fctcsecretariat@who.int; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at
Betreff: "GESPÜR für die SORGEN"

In derselben Ausgabe der "SALZBURGER  KRONE" vom Samstag, 4.6.2011  belobhudelt auf S. 15  Chef-Redakteur  Hans-Peter  HASENÖHRL  die Aktivitäten des AK-Bosses mit folgenden Worten :  
"Er hat schon das richtige Gespür für die Sorgen, Ängste und Wünsche der Salzburger: Siegfried  PICHLER, Chef der Arbeiter-Kammer , startete einen aufsehen-erregenden Test in den Wett-Lokalen der Stadt.   Es geht da ja nicht nur um Minder-Jährige, die ihr Taschen-Geld verspielen, sondern auch um Familien-Väter , die ihren sauer verdienten Lohn in großteils illegale Automaten stecken.    
An vielen Ecken & Enden der Stadt entstehen diese Automaten-Inseln.  Im Verein mit zwielichtigen Lokalen   VERSLUMEN  manche Straßen zusehends.  Beim Partei-Tag der Wiener SPÖ kam es zu einem Aufstand der Funktionäre gegen diese Art des Glück-Spiels. Doch die Kommunen füllen gerne ihre leeren Kassen durch diese Steuer-Einnahmen auf.    
Das Ankreuzen eines Lotto-Scheins verheißt auch das große Glück:  Aber es ist günstiger und auch kontrollierbarer."  
# Text Ende #                  

Dazu gibt es nun einige wichtige Fragen zu stellen an die bundes-weite AK insgesamt:

1. Wieso engagiert sich diese AK in ihrer Zusatz-Funktion als Konsumenten-Schützerin nicht um die Einhaltung der  Luft-Hygiene in den Lokalen, sondern verspottet / verhöhnt vielmehr die beflissenen privaten "Rauch-Sheriffs" ?          
2. Warum tritt diese AK nicht konsequent ein für entsprechenden Jugend-Schutz in den Raucher-Lokalen ?        

3. Wieso ist diese AK völlig untätig bzgl. der überaus verfassungswidrigen Auslegung & Anwendung von § 30 ASchG in den Gastro-Betrieben ? Sind etwa Beschäftigte in Gastro-Betrieben nicht gleichberechtigt und gleich viel wert wie Menschen in anderen Sparten ?  
                
Es besteht der begründete Verdacht, daß sich die Arbeiter-Kammer  in diesem konkreten Falle von der Wirtschafts-Kammer übers Knie hat legen lassen !      
Dient etwa diese spektakuläre & mediengeile Aktion mit den Wett-Büros nur dazu, von noch größeren Problemen abzulenken, vor denen die AK-Bosse allesamt den Kopf in den Sand stecken.?  

Wir erwarten eine umfassende Antwort der zentralen Bundes-Arbeiter-Kammer zu diesen Fragen durch Post nach Tirol an den www.rauchsheriff.at - - krebspatienten@gmail.com


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AB 1. JULI 2010: PLANQUADRAT ÖSTERREICH / In den Spiel-Salon mit 14 !
« am: Juni 14, 2011, 01:14:34 Vormittag »
Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Montag, 13. Juni 2011 19:00
An: Erlacher Dietmar GMail
Cc: fctcsecretariat@who.int; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at
Betreff:

" SCHON MIT 14 in den SPIEL - SALON "

Große Aufregung gab es am Samstag, 4.6.2011 in allen Salzburger Medien  bezüglich eines Tests der Salzburger Arbeiterkammer betreffend den Jugend-Schutz in den überall massenhaft wie die Gift-Schwammerl aus dem Boden sprießenden Wett-Büros & Spiel-Salons !

Nehmen wir den Bericht in der  "SALZBURGER KRONE"  zuerst in die Hand: auf den S. 14 + 15 finden wir folgendes:  

"Um den Jugend-Schutz in Wett-Lokalen ist es in Salzburg schlecht bestellt. Die Arbeiter-Kammer machte den Test:  Ein erst 14 Jahre alter Schüler sollte in 9 Lokalen versuchen zu "zocken". In 6 wurde er ohne Probleme eingelassen, nur dreimal fragten die Betreiber nach seinem Alter und verweigerten den Zutritt.        

"Die Beschwerden von Eltern, deren Kinder in Spiel-Lokalen waren, sowie von Einrichtungen, die mit Süchtigen zu tun haben, haben sich in jüngster Zeit gehäuft.  Deswegen beschlossen wir zu testen, wie es um den Jugend-Schutz in den Wett-Büros steht. Diese dürften niemand im Alter unter 18 Jahre hineinlassen",  schildert die Konsumenten-Schützerin Daniela  GABLER der "Krone".          

Gemeinsam mit dem erst 14-jährigen Schüler Andreas  MATSCHL  aus Seekirchen begab sich Gabler in insgesamt 9 Wett-Büros. Das Ergebnis erschütterte die Frau :  
"In 6 Lokalen gab es überhaupt keine Kontrolle.  Unsere Test-Person konnte sogar eine Wette platzieren  und am Automaten spielen. Niemand wies ihn darauf hin, daß ihm das verboten ist. Dabei haben wir Andreas bewußt ausgewählt.  Es ist offensichtlich, daß er noch keine 18 Jahre alt ist", so Gabler.      
In einem Büro erklärte ein Angestellter dem Schüler sogar, wie der Wett-Automat genau funktioniert.  Andreas spielte, setzte 2 Euro ein und gewann 14,80 Euro. Für einen Jugendlichen, der nicht in Begleitung der AK-Experten ist,  wäre dies bereits ein gefährlicher Einstieg in eine eventuelle Sucht- Erkrankung gewesen.      
Nur in 3 Lokalen wurde Andreas der Zutritt verweigert.  "Dort fragte man nach seinem Alter," sagt Gabler.  

Auch  AK-Präsident Siegi  PICHLER  zeigte sich betroffen:  "Das Gesetz muß eingehalten werden. Wir wollen die Jugend schützen. Deshalb planen wir weitere Kontrollen.  Beim nächsten Verstoß erstatten wir Anzeige"            

Läßt ein Wettbüro-Betreiber Minder-Jährige ins Lokal, muß er 3.700 Euro Strafe zahlen.
ANMERKUNG: Minderjährige Raucher in Lokalen sind wurscht!

Einem Wiederholungs-Täter droht der Entzug der Gewerbe-Berechtigung.  
"Studien belegen, daß bereits 40 % der Spiel-Süchtigen unter 18 Jahre alt sind .
Es ist höchste Zeit, daß etwas unternommen wird ", so Daniela  GABLER.  # Text Ende Reportage von Manuela  KAPPES #..  

Zusätzlich gibt es auf denselben S. 14-15 ein Interview mit dem Schüler und eine tiefschürfende  Glosse des Chefredakteurs, die wir uns im nächsten Beitrag noch näher anschauen.  

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Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Montag, 13. Juni 2011 17:26
An: Erlacher Dietmar GMail
Cc: fctcsecretariat@who.int; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at
Betreff:

ABERTAUSENDE GASTRO-BETRIEBE OHNE FIRMEN-BEZEICHNUNG NACH DEN §§ 63 und 66 GewO !

Wenn man aufmerksam durchs ganze Land wandert, dann muß man leider feststellen, daß mindestens die Hälfte aller verantwortlichen Inhaber die jeweilige Betriebs-Stätte ihrer Gewerbe-Ausübung nicht ausreichend kennzeichnen nach den zwingenden Vorschriften der §§ 63 und 66 der Gewerbe-Ordnung. Für jeden Besucher bzw. Kunden sollte schon  V O R  dem Betreten der Betriebs-Stätte ausreichend klar sein, wer persönlich für die Zustände & Vorgänge in diesem Lkal konkret verantwortlich ist und haftet.
Heute findet man Abertausende Betriebs-Stätten diversester Art ohne den geringsten Hinweis auf den Eigentümer/ Geschäftsführer/ Verwalter/ Betriebsleiter etc.  

Diese Unsitte nimmt vor allen in Land-Bezirken seit einigen Jahren arg überhand und wird leider von den Gewerbe-Behörden total ignoriert !  
Somit mache ich nun den sehr ernst gemeinten Vorschlag, eine amtliche  "GASTRO-KENNZEICHEN-TAFEL"  einzuführen, die ausschließlich von der Gewerbe-Behörde ausgestellt wird und  V O R  dem Haupt-Eingang jedes Betriebes  deutlich erkennbar & lesbar angebracht werden muß mit folgenden Angaben:
      
1. Name des Betriebes und offizielle vollständige Adresse;  
2. Betriebs-Art und Betriebs-Zeiten;  
3.Name des gewerberechtlichen Geschäfts-Führers bzw. Betriebs-Leiters;  
4. Nummer im amtlichen Gewerbe-Register bzw. im Firmen-Buch;  
5. Kennzeichnung nach der NKV (Nichtraucherschutz-Kennzeichnungs-Verordnung Gastronomie);
6. Hygiene-Status nach den in Debatte stehenden Überlegungen zu einer "Hygiene-Ampel".        

Ohne diese Tafel sollte kein Gastro-Betrieb möglich sein genauso wie es kein Auto-Fahren gibt ohne amtliche Kennzeichen-Tafel.  
Also meine lieben  LEGISTEN  im ressortzuständigen  BMWFJ:  klemmt euch flott dahinter und erarbeitet zügig einen Entwurf für entsprechende Anpassung der §§ 63 ff in der Gewerbe-Ordnung, die spätestens am 1.1.2012 in Kraft treten kann.  Und bedenket, daß diese Tafel  "URKUNDEN - CHARAKTER"  haben muß wie die KFZ-Tafeln und jedweder Mißbrauch unter strenge Strafe gestellt gehört.                            

2932

Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Montag, 13. Juni 2011 16:51
An: Erlacher Dietmar GMail
Cc: fctcsecretariat@who.int; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at
Betreff: "DER STÄDTISCHE MARKT - STANDLER"

In derselben Nr.23 der "SALZBURGER STADT-NACHRICHTEN"  kommt offensichtlich erstmals der Amts-Leiter MA 1/03 ausgiebig zu Wort:  " MARKT-TAG.   
Als Leiter von Markt- und Veterinäramt sowie als Amts-Tierarzt macht Josef  B R E U E R  für die Schranne  "den Weg frei" und kontrolliert jedes Jahr zehntausende Rinder sowie hunderte Markt-Standln." als Einleitung  der x-ten Folge der Serie  "Die  MACHER  im  MAGISTRAT".         

SALZBURG.( Eigenbericht durch M  PETRY )         
25 Kälber und ein roter Panda warten noch auf Amts-Leiter Josef  BREUER  nach dem Interview:  "Wir machen noch eine Fleisch-Beschau am Schlachthof, die Kälber werden nach Südtirol exportiert", erklärt er.  Und der rote Panda zieht um in einen ungarischen Zoo. Als Amts-Tierarzt muß Breuer mit seinen Kollegen in beiden Fällen kontrollieren, ob mit den Tieren auch alles in Ordnung ist.         
Seit 2001 ist er Amts-Leiter der mittlerweile zusammengelegten Bereiche Markt-Amt,  Veterinär-Amt und Lebensmittel-Aufsicht. Gerade letztere ist aufgrund der EHEC-Seuche in Norddeutschland ein heißes Thema.  " Das wird uns kaum betreffen. Ich halte die  HYSTERIE  für übertrieben", beruhigt Breuer, der jahrelang an der Bundes-Anstalt für Lebensmittel-Untersuchung  und am Institut für Lebensmittel-Kunde der Uni Wien gearbeitet hat. Sein Spezialgebiet:  Lebensmittel-Vergiftungen. 
Der wohl sichtbarste Arbeits-Bereich des gebürtigen Oberösterreichers sind aber die Märkte in der Stadt, 21 an der Zahl,  vom Palm-Markt in Liefering über den Christkindl-Markt bis hin zu Schranne und Grün-Markt.  "Die meisten anderen größeren Städte haben eigene Räumlichkeiten für ihre Märkte, nur reine Straßen-Märkte wie bei uns sind selten", erklärt der gelernte Tier-Arzt. Das Geschäft ist nichtsdestotrotz ein lukratives: Rund 570.000 Euro nimmt das Markt-Amt jährlich an Gebühren ein,  "davon allein 100.000 durch den Christkindl-Markt in der Alt-Stadt".     
ALT-EINGESESSEN.       
Es gibt in Salzburg mehr Interessenten , als Markt-Plätze zur Verfügung stehen. Die Plätze werden auf 5 Jahre vergeben, die Fluktuation ist aber gering, vor allem auf dem Grün-Markt und der Schranne.  "Nicht einmal 2 % wechseln pro Jahr", sagt Breuer.  Als die Schranne 2006 ihr hundertjähriges Bestehen feierte, ergab eine Untersuchung des Magistrats , daß 25 der Standln bereits vor dem 2.Weltkrieg auf der Schranne ihre Waren vertrieben hatten.   
Breuer und die Mitarbeiter des Amts müssen täglich einerseits darauf achten, daß die Standl-Fahrer die gesetzlichen Bestimmungen einhalten, andererseits auch dafür sorgen, daß   "der Platz beziehbar ist".  Soll heißen; Wer auf einem Markt-Gelände geparkt hat, wird abgeschleppt.  Er kennt dabei beide Seiten:  Bei einem Wien-Besuch mußte auch sein eigenes, unbedacht geparktes Gefährt schon einmal einem Markt-Standl weichen".
#  Text Ende  #   

Und dazu gibt es ein Farb-Foto mit Amts-Leiter J. Breuer am Grün-Markt  und auch noch einen aktuellen Bericht vom 1. EHEC-Fall hier in Salzburg................

Für uns aber ist vorwiegend von Bedeutung, daß dieser Herr auch fach-behördlich zuständig  WÄRE   für die  LUFT - HYGIENE  in Gastro-Betrieben,  genauso wie für Hygiene bei festen Speisen, Getränken  incl . Trinkwasser  und derlei mehr. Konkret befragt, ob er sich dafür wirklich zuständig erachtet, auch die Luft-Qualität in Gastronomie-Betrieben zu überprüfen  und auch notfalls sofort bei Bedarf einzuschreiten.................das werden wir demnächst nachholen und hier ausführlich berichten.  Aber vorrangig beschäftigt uns jetzt noch das allgegenwärtige Problem der ausreichenden firmen-mäßigen   KENN - ZEICHNNG  von Gastronomie-Betrieben nach den gesetzlichen Vorhaben der §§ 63 und 66 der bundes-rechtlichen Gewerbe-Ordnung, denn da gibt es sehr große Defizite.

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Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Montag, 13. Juni 2011 12:39
An: Erlacher Dietmar GMail
Cc: fctcsecretariat@who.int; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at
Betreff:

" SCHÜTZEN - NICHT BRANDMARKEN "

In derselben Nr.23 der   "SALZBURGER  STADT-NACHRICHTEN"  kommentiert Red. Matthias  PETRY  in der Glosse  "SCHLAG  - LICHT"  die Problematik folgendermaßen:  "Der EHEC-Keim ist schuld. Zuerst haben die spanischen Gemüse-Bauern eines auf die Rübe beziehungsweise Gurke bekommen , dann war im Sprossen-Gemüse der Wurm drin.  Und nun scheint für jeden, der beruflich Lebens-Mittel in die Finger bekommt, die Sauregurkenzeit vorbei.   Grün für die hygienischen Muster-Knaben, Rot für Ekel-Küchen,  Gelb  für alles dazwischen:  So sieht derzeit das deutsche Modell in der Roh-Fassung aus.  Die deutschen Konsumenten-Schützer nennen es schon jetzt einen Meilen - Stein , und SPÖ-Konsumentenschutz-Sprcher  Johann  MAIER  stimmt in den Lob-Gesang mit ein.           

Aber der  AMPEL - TEUFEL   steckt im Detail: Wie unterscheidet man notorische Schmutz-Finken von unverschuldeten Einzel-Fällen ? Wer kontrolliert ? 
Wofür bekommt man Grün, Gelb oder gar Rot? 
Heißt   R O T  automatisch zusperren ? Ist es für die Betriebe unzumutbar, daß die Ergebnisse derart veröffentlicht werden ? Oder für den Konsumenten, daß sie es nicht werden ?     
Natürlich muß der Konsument, bestmöglich geschützt und informiert werden.  Aber ein derartiges Ampel-System sollte keinesfalls überhastet aus der aktuellen  EHEC-HYSTERIE   entstehen.  Sollte allerdings ein differenziertes System möglich sein, bei dem Einzel-Fälle nicht gleich als Sünder vom Dienst gebrandmarkt werden, ist es zu begrüßen.   Positive Beispiele gibt es ja bereits."   Was meinen Sie ?  www.matthias.petry@salzburg.com "
Text Ende.   

Dazu gäbe es nun einiges zu sagen, wir schauen uns jedoch noch vorher das Interview mit dem Salzburger Marktamts-Leiter an, siehe nächster Beitrag.

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Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Montag, 13. Juni 2011 11:59
An: Erlacher Dietmar GMail
Cc: fctcsecretariat@who.int; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at
Betreff: HYGIENE im VISIER : GASTRO - SCHMUTZFINKEN unter die LUPE nehmen !

Die  "SALZBURGER  STADT-NACHRICHTEN " Nr.23  vom 10.6.2011  bringen als reißerisch aufgemachtes Haupt-Thema die im "Betreff"  zitierten Schlag-Zeilen.  Schon auf der Titel-Seite  springt uns auffällig ins Auge:  "H Y G I E N E  I M   V I S I E R " mit folgender Einleitung:

SPÖ - Konsumentenschutz-Sprecher  NRA  Johann  M A I E R   will Gastro-Betriebe mit einer  "HYGIENE - AMPEL"  kennzeichnen.  Manche fühlen sich gebrandmarkt." 

Dann folgt auf den S. 4 und 5 eine ausführliche Reportage von Redakteur  Matthias  PETRY, die es wirklich wert ist , hier im Forum  "verewigt"  zu werden: 

" HYGIENE - AMPEL.     Nach dem aktuell diskutierten Vorbild in Deutschland kann sich der Salzburger NRA  Johann  MAIER (SPÖ)  auch für Österreich eine  Kennzeichnung für die Hygiene in Gastronomie-Betrieben vorstellen.   "Unnötig & kontraproduktiv"  findet das die Wirtschafts-Kammer.                 

In Deutschland ist das Projekt  HYGIENE - AMPEL  so gut wie auf Schiene. Die Verbraucherschutz-Minister der Länder haben sich prinzipiell darauf geeinigt, der Bund soll die Gesetzes-Lage ausarbeiten.  Schon am 1.1.2012 könnten rote, grüne und gelbe Ampeln die ersten Lokale  "zieren",  als Zeichen dieser Hygiene. Sogar eine stufenweise Ausweitung auf Bäcker, Fleischer, Lebensmittelhändler , Großküchen und Wochen-Märkte wird bereits diskutiert.           

Auch für Ö. kann sich der Salzburger  SPÖ-Konsumentenschutz-Sprecher  Johann  MAIER  ein solches System vorstellen.  " Ich glaube, wenn man in der Gastronomie diese Zeichen einführen würde, könnte das dazu führen, daß Gastronomen einfach sauberer arbeiten", sagt Maier.  Derartige KZ würden bereits in vielen EU-Staaten diskutiert, in Dänemark zum Beispiel habe sich die Einführung eines  "HYGIENE-SMILEYS "  bereits bezahlt gemacht, meint Maier.  "Die Konsumenten haben einen Anhalts-Punkt, welche Lokale hygienisch wirklich einwandfrei arbeiten."    Bei der Wirtschafts-Kammer Salzburg hat man keine Freude mit diesem Vorstoß:  "Ich finde das sehr weit hergeholt",  meint Albert  EBNER, Sparten-Obmann für Tourismus.  Es bedeute nur zusätzlichen Verwaltungs-Aufwand und könne Betriebe leicht in den Ruin treiben:  "Stellen Sie sich vor, ein Betrieb kriegt das  EHEC-Virus ins Haus. Er kann gar nichts dafür, es ist eine Moment-Aufnahme, aber er hat sofort eine rote Ampel vor dem Haus , und der Betrieb wäre kaputt."  Die öst. Lebensmittel-Gesetze seien mit die strengsten in der EU, die Betriebe würden ohnehin laufend kontrolliert.       
Umgekehrt wären aber die Folgen für die Konsumenten ebenso gravierend, argumentiert dagegen Maier: "Ich sehe eine solche Ampel nicht als Bestrafung, sondern als   ERZIEHERISCHEN   FAKTOR   , um die Schmutz-Finken zu zwingen, hygienisch einwandfrei zu arbeiten. Wenn das nicht geschieht, können die Auswirkungen für die Verbraucher ja fatal sein".  Er will nun die Entwicklung in Deutschland abwarten und dann die Diskussion weiterführen und im National-Rat aktiv werden.     

Josef  B R E U E R,  Leiter der städtischen  Lebensmittel-Aufsicht, kennt die Diskussion:  "Für die Betriebe mit roter Ampel wäre das natürlich ruinös. Andererseits hat der Konsument das Recht auf ordentliche Lebens-Mittel und darauf, ordentlich bedient zu werden."   Er steht der Idee positiv gegenüber :  "Persönlich wäre ich dafür, daß Betriebe, die sich hervortun, eine Auszeichnung bekommen.  Ich denke, das würde die Qualität steigern".  Aktuell gebe es in der Stadt ,im Lebensmittel-Handel und in der Gastro 1 bis 2 Beschwerden die Woche , gut die Hälfte davon sei berechtigt. Momentan aber sei die Ampel aber gesetzlich nicht möglich, die Ergebnisse von Kontrollen dürften nicht veröffentlicht werden."   
 
Und zusätzlich gibt es ein Farb-Foto mit demonstrativer   GURKEN -WÄSCHE  unterm Wasserhahn mit folgendem Bild-Text: "Die EHEC-Fälle in Nord-Deutschland , die vorschnelle Verurteilung spanischer Gurken sowie nun erste Verdachts-Fälle in Salzburg haben das Thema  "Lebensmittel-Hygiene"  wieder in das Licht der Öffentlichkeit gerückt. "       

Soweit der Haupt-Artikel in den S. Stadt-Nachrichten,  Fortsetzung folgt sogleich.

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Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Samstag, 11. Juni 2011 20:45
An: Erlacher Dietmar GMail
Cc: fctcsecretariat@who.int; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at
Betreff:

MEDICAL TRIBUNE Nr.22 : "SCHLAG INS NICHTRAUCHER - GESICHT !"

In der Nr.22 der renommierten  "MEDICAL TRIBUNE"  vom 1.Juni 2011 finden wir einen ernüchternden Bericht vom hierzulande völlig unspektakulär verlaufenen soundsovielten  "Welt-Nichtraucher-Tag 2011" mit Überschrift wie oben im "Betreff".  Vollständig nachzulesen unter www.medical-tribune.at, da kann ich mich also kurz halten. 
Haupt-Thema in dieser Ausgabe der MT ist jedoch der Bericht von der 1.Gesundheits-Konferenz im BMG  am 20.Mai 2011. Auch die " ÄRZTE - WOCHE " Nr.23 vom 9.6.2011 widmet diesem Thema die Haupt-Aufmerksamkeit. Und da müssen wir uns jetzt mit der schlagartig ins Rampenlicht gerückten neuen  GÖG  auseinandersetzen,  mit der neuen  "GENERAL -DIREKTORIN  für die  ÖFFENTLICHE  GESUNDHEIT ". 

Nach unrühmlichem Abgang des Vorgängers in die Verbannung (siehe die Berichte in der Wiener  Monats-Zeitung  "DATUM"  im Vorjahr !)  haben wir nun tatsächlich eine neue  GÖG,  die in den vergangenen Tagen in allen Medien große Auftritte hatte.............und wir stellen ihr bewußt gegenüber den ganz unauffälligen  GÖS,  den schon länger eingeführten  GD für die öffentl. SICHERHEIT, der als Sektions-Chef II im BMI  sitzt. 

Und schon landen wir wieder beim Artikel 78a unserer Bundes-Verfassung,  der uns das verfassungsrechtliche Grund-Recht  auf sofortiges wirksames Einschreiten der Sicherheits-Behörden zusichert,  WENN, ja  WENN  uns der gesamte Apparat der bundes-staatlichen Sanitäts-Verwaltung & Sanitäts-Polizei  schmählich im Stich läßt !   

Und genau das ist der Fall bei  NRS & TP  hierzulande in  KAPNOMANISTAN & TRAFIKISTAN : wir fordern nun von dieser überaus telegenen  neuen  GÖG  ein ganz entschlossenes Vorgehen gegen die hierzulande allgegenwärtige  VER-NEBELUNGS-STRATEGIE  der Tschick - Lobbyisten, die auch ins Bundes-Ministerium für Gesundheit permanent mit ihren  NEBEL - GRANATEN  einmarschieren  und sie völlig unbemerkt und ungehindert zünden und abfeuern..............

OBERSTES  ZIEL  im nun auszuarbeitenden   "NATIONALEN  GESUNDHEITS - PLAN"  muß tatsächlich das konsequente  EIN-DÄMMEN,  entschlossene  BE-KÄMPFEN  und  möglichst radikale  AUS-ROTTEN  dieser seit über 5 Jahrhunderten grassierenden  TABAK - EPIDEMIE  sein !

Dazu sagt Dr. Harald  MAYER,  Vizepräs. der ÖÄK und Bundes-Kurien-Obmann Angestellte Ärzte in der  "ÄRZTE-WOCHE Nr. 23 auf S.2 : 

" Das  Thema   PRÄ-VENTION  muss im  MITTEL - PUNKT   aller Reform-Überlegungen stehen".


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Anmerkung:
Ich habe mich im Vorjahr bei der SVA zwecks "Rauchfreier Betrieb" dazu angemeldet.
Ich war der Einzige von ganz Österreich der sich angemeldet hatte.
Ich erfuhr, keine Durchführung!




Von: Karl Stangl <satisesto@yahoo.de>
An: Erlacher Dietmar GMail <krebspatienten@gmail.com>
Cc: "fctcsecretariat@who.int" <fctcsecretariat@who.int>; "ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at" <ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at>
Gesendet: 20:01 Donnerstag, 9.Juni 2011

SVA - ANGEBOT : NO-SMOKING-CAMPS unter ÄRZTLICHER BETREUUNG in HOTELS

In derselben Nr.1/2011 der  "SVA-AKTUELL"  findet sich auf den S. 12 + 13  das Angebot für alle SVA-Versicherten, die  "RAUCHER - ENT - WÖHNUNGS - INITIATIVE  2011 "  in Anspruch zu nehmen mit folgendem Text:  "Was wurde aus den guten Vorsätzen für das neue Jahr?  Was viele Raucher spüren  und manchmal nicht einmal zu denken wagen:  RAUCHEN  MACHT  UNFREI.  Das spüren wir nicht erst nach der Einführung von Rauch-Verboten in der Gastronomie.  Jeder 4. Mann und jede 5.Frau in Ö. rauchen täglich, bei Selbstständigen sind es sogar noch mehr. Nerven-Gifte , Schwer-Metalle und Kohlen-Monoxid  machen Raucher & Passiv-Raucher   SCHLAPP  und  KRANK.  Rauchen ist teuer und läßt die Haut vorzeitig altern.                
- Sie wollen sich auf gar keinen Fall von irgendjemandem etwas verbieten lassen ?                  
-Sie möchten wieder leicht durchatmen und sich unabhängig & frei fühlen ?                      
- Genußvoller zu schmecken ist Ihnen schon länger ein Anliegen ?                      
- Auch wenn der Nikotin-Genuß bisher wichtig war, Ihre gesundheitlichen Aussichten sind Ihnen nun einfach wichtiger ?                            

Die SVA  wird ihrer neuen Rolle als  Gesundheits-Kasse gerecht und setzt dabei auf 2 zugkräftige Pferde:  das Raucher-Telefon (siehe Info-Kasten)  und das exklusiv auf Bedürfnisse von Unternehmern zugeschnittene  SVA-No-Smoking-Camp.  Wer an einem dieser Camps teilgenommen hat, wird auf Wunsch vom Raucher-Telefon nachbetreut.  Bei den Camps lernen Sie vor allem, wie  Nikotin - Entzug ein Schritt von der lästigen Gewohnheit hin zu mehr Lebendigkeit sein kann.                

Sie glauben nicht, was sie hier lesen?  Das ist klar, denn die meisten Methoden der Raucher-Entwöhnung tun so, als ob Veränderung mit Konsequenz, Leid und dem bewußten Verstand gelöst werden müßten.  Die No-Smoking-Camps funktionieren anders.                      
SEMINAR-LEITER:  Dr. Johannes  ZEIBIG  ist Arzt & Mental-Coach.  Die von ihm für die SVA  entwickelte Methode der Raucher-Entwöhnung basiert auf aktuellen Erkenntnissen der Hirn-Forschung, der Neurologie und Sucht-Forschung. Sie nutzt Techniken der systemischen Hypno-Therapie, der Psycho-Energetik und der Persönlichkeits-Entwicklung.          
Unterstützt wird die Umstellung durch körperliche Aktivität unter Anleitung eines Sport-Wissenschaftlers während des Seminars. Die TeilnehmerInnen sind ohne Vorkenntnisse in der Lage, angenehmere und gesunde Verhaltens-Muster zu entdecken und diese gerne zur Gewohnheit werden zu lassen."        

Es folgen Hinweise auf die Formalitäten der Anmeldung  und auf das www.rauchertelefon.at.  
Auf der gesamten S. 13 werden die 3 Hotels genau vorgestellt, nämlich www.koenigsberg-bad-schoenau.at in NÖ;  
dann der www.tauernhof.com  in Großarl, Land Salzburg;  
zuletzt das Hotel www.schoenruh.net am Kärntner Faaker See.  

Anmerkung:
DAS Schönruh gehört DEM Hinterleitner, der auch schon wegen Nichteinhaltung des Nichtraucherschutzes lt. Tabakgesetz angezeigt wurde.
Darauf angesprochen meinte er: "Sonderbewilligung!"


Umfassende weitere Informationen werden von der SVA angeboten unter www.fitzumehrerfolg.at.  

Und im nächsten Beitrag werden wir die gesetzlichen Grundlagen dieser sozial-medizinischen Aktivitäten näher betrachten.

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Rauchverbot: Nichtraucher werden im Stich gelassen

28.04.2011 | 18:19 |   (Die Presse)

Zahl der Beschwerden von Bürgern stieg stark. Behörden würden nicht von sich aus kontrollieren, ob das Rauchverbot in der Gastronomie eingehalten wird. Anonyme Hinweise würden ohnedies ignoriert

Wien/Aich. „Wenn die Politik ein Gesetz macht, hat sie auch die Verpflichtung, für dessen Einhaltung zu sorgen.“ Volksanwalt Peter Kostelka rügte am Donnerstag den Umgang mit dem Tabakgesetz. Zahlreiche Beschwerden von Bürgern seien eingegangen, meinte Kostelka. Denn die Behörden würden nicht von sich aus kontrollieren, ob das Rauchverbot in der Gastronomie eingehalten wird. Erst wenn Privatpersonen Verstöße melden, werde das überprüft.

Anonyme Hinweise würden ohnedies gleich schubladisiert werden.

Aufgabe der Volksanwaltschaft ist es, dem Parlament Missstände in der Verwaltung aufzuzeigen. Insgesamt baten im Vorjahr 15.265 Menschen die Volksanwaltschaft um Hilfe, 11.198 beschwerten sich dabei konkret über Behörden. Die Zahl der Beschwerden stieg somit um mehr als acht Prozent gegenüber dem Jahr 2009. In 829 Fällen stellten die Volksanwälte im Vorjahr tatsächlich einen Missstand fest. 2009 war dies nur 641-mal der Fall gewesen. Warum stieg die Zahl der Beschwerden an? Immer mehr Leute würden es wagen, sich zu beschweren, meinen die Volksanwälte. Überdies führe der Spardruck möglicherweise dazu, dass die Verwaltung fehleranfälliger werde.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.04.2011)

2938

Von: Erlacher Dietmar [mailto:erlacher.d@gmail.com]
Gesendet: Montag, 13. Juni 2011 22:13
An: 'rosmarie.drexler@salzburg.gv.at'; 'buero-lad@salzburg.gv.at'; 'burgstaller@salzburg.gv.at'; 'eberle@salzburg.gv.at'; 'scharer@salzburg.gv.at'; 'christiane.hofinger@salzburg.gv.at'; 'michaela.ramsauer@salzburg.gv.at'; 'christoph.koenig@salzburg.gv.at'; 'gesundheit@salzburg.gv.at'
Cc: 'alois.stoeger@bmg.gv.at'; 'barbara.prammer@parlament.gv.at'; 'werner.faymann@bka.gv.at'; 'michael.spindelegger@oevp.at'; 'reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at'; 'karlheinz.kopf@oevpklub.at'; 'josef.cap@spoe.at'; 'eva.glawischnig-piesczek@gruene.at'; 'laszlo.andor@ec.europa.eu'; 'john.dalli@ec.europa.eu'; 'lh.puehringer@ooe.gv.at'; 'gottfried@kneifel.at'; 'kurt.gruenewald@gruene.at'; 'erwin.rasinger@oevp.at'; 'Peter.KAISER@ktn.gv.at'; 'uwe.scheuch@ktn.gv.at'; 'heinz.fischer@hofburg.at'; 'michael.haeupl@wien.gv.at'; 'sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at'; 'franz.pietsch@bmg.gv.at'; 'ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at'; 'sabine.oberhauser@spoe.at'; 'gabriele.kotzegger@spoe.at'; 'fctcsecretariat@who.int'; 'krebspatienten@gmail.com'
Betreff: 5700 bzw. ganzer Bezirk Zell/See auch zu 2/3 ohne Nichtraucherschutz lt. TG.; Anfrage + Anzeige!

Bezirkshauptmannschaft Zell am See
Bezirkshauptfrau Hofrätin Dr. Rosmarie Drexler
Stadtplatz 1
5700 Zell am See
Tel. 06542 / 760-0
Fax 06542 / 760-6719
e-mail: bh-zell@salzburg.gv.at


Sehr geehrte Bezirkshauptfrau Dr. Drexler,

dass in der Stadt Salzburg Nichtraucherschutz ein Fremdwort ist und etliche Bezirkshauptleute in Salzburg "dem roten Gesundheitsminister Stöger eins pfeifen", den Gehorsam verweigern, gegen die Verfolgung bei Nichteinhaltung des Nichtraucherschutz opportunieren, ist den 70 % Nichtrauchern vor Ort und den Lesern der Salzburger Nachrichten bekannt.

Leider kam es auch im letzten Winter zu vielen Beschwerden von Einheimischen und Gästen, dass es quasi keinen Nichtraucherschutz im Bezirk Zell am See gibt, was ich selbst leider auch mehrmals feststellen musste.

Nun möchte ich Sie fragen, was Sie zur Einhaltung des Tabakgesetzes seit 1.1.2009 (1.1.2005) unternommen haben bzw. jetzt unternehmen werden? Als Betroffener muss ich Ihnen mitteilen, dass 61 % aller Krebspatienten aktiv oder passiv durch den Tabakrauch diese bösartige Erkrankung bekommen haben (Anlage); bei Lungenkrebs und Blasenkrebs sind es 90 bzw. 70 %, leider auch in Ihrem Bezirk!

Mit Interesse erwarte ich Ihre Antworten.

Mit freundlichen Grüßen aus Tirol

Dietmar Erlacher, Krebspatient


PS: Nachstehend ein Schreiben mit Anzeige!

Anlagen!


            
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
         Neues Tabakgesetz: www.rauchnet.at
      Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann




Sehr geehrter Herr Erlacher,

habe die letzten zwei Tage in Zell am See verbracht und meinen Augen dort nicht getraut:

Dort wird in den wenigsten Lokalen das Nichtraucherschutzgesetz eingehalten. Es ist so, als würde der Bez. Zell nicht zu Österreich gehören.
Mindestens 2/3 der Lokale haben überhaupt keine Kennzeichnung. Viele Lokale über 50 m² werden ganz offiziell als Raucherlokale geführt. Ganz arg ist es in Zell, Kaprun, Bischofshofen, Maria Alm, Saalbach, Mittersill.
In Wien beschwerden wir uns schon über offene Türen zwischen den Räumen. Im Bez. Zell am See ist das Gesetz anscheinend bei der BH (im Ort) nicht einmal angekommen.
Da ich dort auf Urlaub war, wollte ich mich nicht groß aufregen und schicke Ihnen somit nur eine Anzeige; es wären sonst rund 35 gewesen!

Mit freundlichen  Grüßen,

Ihr Ing. P.

PS. Bitte machen Sie weiter so, ohne Sie gebe es nicht einmal die wenigen Kontrollen und (kleinen) Bußgelder.

Name des Betriebs: Coffee-Bar INSIDER
Postleitzahl / Ort: 5700/Zell am See
Strasse / Hausnummer: Kreuzgasse 1
Datum / Uhrzeit des Besuchs: 12.06.11, 20:00
Kennzeichnung an der Eingangstuer: JA als Raucherlokal
Anzahl der Raucher: mehr als 10
Anzahl der Nichtraucher: ca. 8
Sonstige Anmerkungen: Lokal besteht aus einem ca. 150 m² großem Raum und wird - unter den Augen der Bezirkshauptfrau - als Raucherlokal geführt.

2939

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110530_OTS0059/weltnichtrauchertag-aerztekammer-fordert-striktes-rauchverbot-in-gastronomie


Weltnichtrauchertag: Ärztekammer fordert striktes Rauchverbot in Gastronomie

Utl.: Dorner: Zigarettenpreise erhöhen - Jugend schützen - Therapieangebot erweitern


   Wien (OTS) - Der Präsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK),
Walter Dorner, fordert anlässlich des morgigen Weltnichtrauchertages
unter anderem ein strengeres Tabakgesetz mit einem strikten
Rauchverbot im öffentlichen Raum, insbesondere in der Gastronomie,
konsequente Raucherprävention vor allem bei Kindern und Jugendlichen

sowie eine "spürbare" Erhöhung der Zigarettenpreise. In einer
Aussendung betonte Dorner am Montag, dass speziell für Kinder und
Jugendliche Motivationsarbeit geleistet werden müsse, um den
Raucheinstieg - das Einstiegsalter liegt derzeit bei elf Jahren - zu
verhindern.

Das derzeitige Tabakgesetz ist  für den Ärztechef eine "halbherzige,
typisch österreichische Lösung und in der Sache kontraproduktiv".
Dorner: "Ein Blick über die Landesgrenzen zeigt, dass in Ländern, die
ein absolutes Rauchverbot praktizieren, die tabakinduzierten
Erkrankungen rückläufig sind. Auch von einem Wirtesterben kann keine
Rede sein."

Eine deutlich spürbare Erhöhung der Zigarettenpreise sei laut Dorner
unverzichtbar, um den Tabakkonsum in Österreich nachhaltig zu senken.
Dorner: "Hier sollten uns gerade die nördlichen Länder zum Vorbild
gereichen. In Norwegen etwa kostet eine Packung einer bestimmten
Marke
satte 11,50 Euro, in Irland müssen 8,55 Euro berappt werden -
und in Österreich 4,40 Euro."

Gleichzeitig trat der Ärztechef für die Ausweitung des Angebots an
Rauchertherapie und deren Bewerbung ein. Therapiewillige Männer und
Frauen sollten dadurch belohnt werden, dass ein Großteil der Kosten
von der öffentlichen Hand übernommen werde. So sei es vorstellbar,
dass "ein nicht unerheblicher Teil des Aufwandes für Rauchertherapien
aus den Erträgen der Tabaksteuer finanziert wird". Die Krankenkassen
könnten nicht allein für die Kosten aufkommen, vielmehr sei eine
Drittelung  - aufgeteilt auf Einnahmen aus der Tabaksteuer, Zuschüsse
der Krankenkasse und Eigenmittel der Patientinnen und Patienten -
wünschenswert.

In Sachen Prävention bleibe noch viel zu tun, führte Dorner weiter
aus: "Wir müssen vor allem dafür Sorge tragen, dass unsere Jugend
nicht zu rauchen beginnt. Dazu gehört auch, dass jene mit höheren
Strafen belegt werden, die Tabakwaren an unter 16-Jährige verkaufen",
so der ÖÄK-Präsident. Es sei auch eine Überlegung wert, die
Zigarettenautomaten abzumontieren - trotz Alterskontrolle via
Bankomatkarte stellten sie nämlich kein Hindernis dar. Auch ein
Werbeverbot für Zigaretten kann sich der Ärztechef vorstellen.

"Wir haben noch einen langen Weg vor uns", hielt Dorner fest.
Österreich nehme im Ranking der "Tobacco Control Scale"

http://www.ensp.org/sites/default/files/TCS_2010_postcard.pdf

seit Jahren
den unrühmlichen letzten Platz ein. "Es ist Zeit, das endlich zu
ändern und durch wirkungsvolle Maßnahmen die Zahl der Rauchenden
sowie die Zahl der Kranken nachhaltig zu senken. Die ÖÄK ist bereit, ihren Beitrag dazu zu leisten.

Die Politik ist gefordert, mit uns an einem Strang zu ziehen", appellierte Dorner abschließend an den Gesundheitsminister. (sl)

Rückfragehinweis:
   Pressestelle der Österreichischen Ärztekammer
   Tel.: (++43-1) 513 18 33

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0059    2011-05-30/10:02

301002 Mai 11

2940
Gesundheit / Tabakkonsum und seine TÖDLICHEN Folgen
« am: Juni 13, 2011, 20:32:31 Nachmittag »

Pressemitteilung Nr.204 vom 30.05.2011

Zum Weltnichtrauchertag: Tabakkonsum und seine Folgen

WIESBADEN – Der Verbrauch von in Deutschland versteuerten Tabakwaren hat sich in den letzten Jahren je nach Tabakart unterschiedlich entwickelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2011 mitteilt, sank der tägliche Konsum von Zigaretten von 391 Millionen Stück im Jahr 2001 auf nur noch 229 Millionen Stück im Jahr 2010. Dagegen nahm im gleichen Zeitraum der tägliche Konsum von Zigarren und Zigarillos von 7 auf 11 Millionen Stück und der von Feinschnitt von 38 auf 70 Tonnen zu.

Datenbasis ist dabei die Zahl der versteuerten Tabakwaren im jeweiligen Kalenderjahr. Der tatsächliche Verbrauch insbesondere bei Zigaretten liegt noch höher, da in den Angaben der amtlichen Statistik in Deutschland unversteuerte Tabakwaren nicht enthalten sind.

Tabakwaren haben sich in den letzten Jahren erheblich verteuert, nicht zuletzt als Folge von Erhöhungen der Tabaksteuer. So mussten Raucher im Jahr 2010 für Zigaretten 69,1% mehr zahlen als noch 2001, für Zigarren und Zigarillos 37,7% und für Tabak-Feinschnitt 77,5%.

Mit der zum 1. Mai 2011 in Kraft getretenen Änderung des Tabaksteuergesetzes kam es erneut zu Preiserhöhungen. Die Preise für Zigaretten stiegen im Mai 2011 gegenüber dem Vormonat um 1,1%, Zigarren und Zigarillos verteuerten sich im gleichen Zeitraum um 1,0% und Tabak-Feinschnitt um 2,3%. Neben der aktuellen Steueranpassung sind weitere Steuererhöhungen in jährlichen Schritten bis 2016 vorgesehen. Vorrangiges Ziel der aktuellen Änderung des Tabak­steuergesetzes ist die Anhebung der Mindeststeuersätze, wodurch vor allem die Tabakwaren des Niedrigpreissegmentes belastet werden.

Mit dem Konsum von Tabakprodukten können eine Reihe von Erkrankungen – vor allem Krebserkrankungen – in Zusammenhang gebracht werden. Im Jahr 2009 starben in Deutschland 42 221 Personen an Lungen- und Bronchialkrebs (29 133 Männer und 13 088 Frauen). Damit war der Lungen- und Bronchialkrebs mit einem Anteil von 19,5% an allen Krebstoten die häufigste Krebserkrankung mit Todesfolge. An Kehlkopf- sowie dem Luftröhrenkrebs starben 1 417 Menschen.

Insgesamt waren 5,1% aller Sterbefälle im Jahr 2009 auf eine für Raucher symptomatische Krebserkrankung zurückzuführen. Bei einer Vielzahl von anderen Todesfällen, insbesondere den Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) muss jedoch davon ausgegangen werden, dass Rauchen auch hier mit zum Tod beigetragen hat.

Das durchschnittliche Sterbealter eines an Lungen- und Bronchialkrebs Erkrankten lag 2009 bei 70,1 Jahren und damit um 7 Jahre unter dem mittleren Sterbealter von 77,1 Jahren. Männer starben mit dieser Erkrankung im Durchschnitt insgesamt 3 Jahre, Frauen sogar um 10 Jahre früher.

Im Jahr 2009 wurden bundesweit 188 081 an Lungen- und Bronchialkrebs erkrankte Patientinnen (60 096) und Patienten (127 985) im Krankenhaus behandelt und entlassen. Die durchschnittliche Verweildauer dieser Patienten im Krankenhaus betrug 8,1 Tage. 79,8% der Patientinnen und Patienten waren zwischen 40 und 75 Jahre alt.
 
Weitere Auskünfte geben:
Zum Tabakverbrauch:
Petra Martin,
Telefon: +49 611 75 4133,
Zu Tabakpreisen:
Annerose Mann,
Telefon: +49 611 75 4452,

Zu Gesundheitsfragen:
Zweigstelle Bonn,
Silvia Schelo,
Telefon: +49 611 75 8102,
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