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Nachrichten - admin

2821

04. Jänner 2009 08:57

Neues Tabakgesetz

Raucher werden weder kontrolliert noch bestraft

Das Tabakgesetz ist reine Farce: Nichtraucheraktivisten fordern „Privatsheriffs“, viele Wirte müssen bis 2010 gar nichts ändern und kontrolliert wird nur nach Beschwerden.

Kasperltheater um das neue Tabakgesetz: Seit 1.Jänner ist das Rauchen in Lo­kalen verboten. Aber nur grundsätzlich, denn keiner kontrolliert, ob geraucht wird, und somit wird niemand bestraft.

-Weder Polizei noch Arbeitsinspektorat sind zuständig.

-Der Gast muss selber als Rauch-Sheriff agieren, sonst passiert gar nichts.

-Das Gesetz wird gar nicht kontrolliert, denn Kontrollen erfolgen, wenn überhaupt, nur von Magistratsbeamten. Und die rücken erst aus, wenn sich ein Lokalgast so sehr gestört fühlt, dass er sich direkt im Magistrat beschwert.

Will ein Nichtraucher einen anderen Gast anzeigen, muss er also als Privat-Sheriff agieren und für die Meldung den Vorfall möglichst genau dokumentieren – mit dem vollen Namen des Gesetzesbrechers und der Uhrzeit.

2822

Zum vorigen Beitrag - auf facebook gepostet:

Daisy Kaa ‎
400 Anzeigen,
heuer 33 Strafbescheide,
im ganzen letzten Jahr 24, also sagen wir plus 12 fürs 2. Halbjahr,
das wären also etwa 10% Straferkenntnisse -> oder im Klartext:
Anzeigen sind zu 90% nutzlos!!!
Das Gesetz ist etwa so sinnvoll wie ein Kühlschrank in einem Iglu

Daisy Kaa
Es entspricht genau dem was Dietmar immer berichtet,
andere Zeitungen schreiben / schrieben die gleichen Zahlen.
Ich bin mir sicher, dass nur ein kleiner Teil der Verstöße angezeigt wird, und davon führt wiederum nur ein kleiner Teil zu einer Strafe.
Inzwischen durften aber weiterhin tausende Zigaretten in dem Lokal geraucht werden, weil das ja nicht als Eizeldelikt gewertet wird.
Also auf 1 Strafverfahren kommen wohl hunderttausende illegal gerauchte Zigaretten!!!
Ich frage mich wie blöd die Medienvertreter eigentlich sind, dass sie nicht erkennen und berichten, dass hier eine riesen verarsche der Nichtraucher betrieben wird.

Dietmar Erlacher
Salzburg: - http://www.oe24.at/oesterr​eich/politik/Salzburg-Land​esraetin-fuer-strengere-Ra​uchverbote/34589399" - Verbote snd strikte einzuhalten!"

Dietmar Erlacher
Sind Schmidjels Worte genau so viel Wert wie die von Parteikollegin + LHfrauBurgstallers - http://www.oe24.at/oesterr​eich/politik/Burgstaller-w​ill-totales-Rauchverbot/44​9425 - von der nicht einmal die Strafstatistik 2009 in Wien einging?

Dietmar Erlacher
LHfrau Burgstaller ist für 5 1/2 Monate Vorsitzende der LH-Konferenzen. Jetzt kann sie zeigen, ob sie Ihrer eigenen Worte Lüge straft http://www.oe24.at/oesterr​eich/politik/Burgstaller-f​uer-Reparatur-des-Raucherg​esetzes/448768 und den Nichtraucherschutz gesetzlich verbessern lässt: Durch behördliche Kontrollen!

Remigius Geiser ‎:
Ja, die liebreizende Gabi Burgstaller
hat vor einigen Jahren sogar
für ein generelles Gastro-Rauchverbot unterschrieben,
wir haben es schwarz auf weiß !
( Wie übrigens auch der Bundeskanzler Gusenbauer. )
Doch damit nicht genug,
sie hat sich auch aktiv und öffentlich dafür stark gemacht,
wie man hier verfolgen kann:
http://www.youtube.com/wat​ch?v=27ptW78BgEA&NR=1
+
http://www.youtube.com/wat​ch?v=rhLe7irg9Pc
Das war alles, als sie noch nicht wusste,
dass man für Pro-Tabak-Politik reichlich belohnt wird,
und zwar quantitativ ...


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Remigius Geiser
Die deutsche Nichtraucherschutzorganisation "Pro Rauchfrei"
meldete heute Erstaunliches:
..."Österreich: Rauchverbot funktioniert – nicht ganz
Das österreichische Nichtraucherschutzgesetz hat noch einige Mängel,
stellte eine Studie der Universität Graz dar.
Positiv ist:
Es wird in fast allen Gastronomiebetrieben eingehalten."
Da wär' ich mir nicht ganz so sicher ...
Anm.:
Willst du diesen Newsletter,
dann schreibe an krebstpatienten@gmail.com

2823

22.06.2011 um 07:26 Uhr32 Kommentare

Ein Jahr Rauchverbot in Lokalen: Gäste unzufrieden
Anm.: Rauchverbot in Lokalen besteht seit 1.1.2009 !!!

Vor knapp einem Jahr sind die Übergangsfristen für Umbauarbeiten und Sondergenehmigungen in Lokalen abgelaufen. Eine Grazer Studie sieht das Ergebnis skeptisch.

Seit knapp einem Jahr gilt das Rauchverbot in österreichischen Lokalen ohne Pardon. In einer an der Universität Graz- ausschließlich in Graz durchgeführten Studie der Wissenschafter Gerhard Reichmann und Margit Sommersguter-Reichmann kommt das geltende Gesetz im Detail nicht gut weg.

Die Bestimmungen im Tabakgesetz führen laut den Forschern in der Praxis zu Wettbewerbsverzerrungen, da große Einraumlokale erheblich benachteiligt, kleine (unter 50 Quadratmetern Verabreichungsfläche) hingegen stark begünstigt würden. Letztere hätten einen größeren Entscheidungsspielraum, da sie sich - ohne investieren zu müssen - zwischen einem Raucher- oder Nichtraucher-Lokal entscheiden können. Ab 50 Quadratmetern müssten Einraumlokale hingegen auf jeden Fall einen Umbau finanzieren, um Zigarettenkonsum erlauben zu können. Hinzu käme, dass Raucher laut Reichmann - mit mehr als zehnmal pro Monat - signifikant öfter in ein Lokal gehen als Nichtraucher (sechs- bis zehnmal).

Ein positives Ergebnis der Erhebung: In nur zwei von 136 Lokalen, die in Graz im Mai und Juni 2009 stichprobenartig unter die Lupe genommen wurden, qualmten Gäste in ausgewiesenen Nichtraucherbereichen. Nicht so gut bestellt war es um die Kennzeichnungspflichten, gegen die in mehr als 80 Prozent der Gaststätten verstoßen wurde. Zehn Prozent davon waren reine Nichtraucherlokale. Mitarbeiter einer Gaststätte hätten so gesehen nach wie vor kaum Möglichkeiten auf Arbeitsplätze, wo sie vollständig vor Tabakrauch geschützt sind, argumentierten die Forscher.

342 Gäste zeigten sich bei der Befragung in Graz mit der jetzigen Verbotsregelung unzufrieden. Dies war bei 45 Prozent der Nichtraucher und bei 57 Prozent der Raucher der Fall. Mit der Umsetzung sind viele - die Hälfte der Nichtraucher und 33 Prozent der Raucher - ebenfalls nicht glücklich. So folgern die Wissenschafter: Zahlreiche Argumente würden für ein generelles Verbot sprechen. Dies werde auch von der Mehrheit der 29 interviewten Wirte befürwortete, die sich zwar mehrheitlich unzufrieden zeigten, aber tendenziell keine Umsatzrückgänge befürchteten.
Quelle: APA

2824
A N Z E I G E N Österreich bis Ende 2012 / Tirol - neue Anzeigen (M-Preis)
« am: Juli 19, 2011, 22:28:49 Nachmittag »

Facebook-Kommentar zu M-Preis, Tirol:

Markus Kolović
Was wollen die vom Höchstgericht? In einem Supermarkt haben Zigaretten nichts zu suchen. In Zirl sind neben dem Raucherbereich die Backwaren. Wenn dort alle Plätze mit Raucher belegt sind, stinkt der ganze Laden, weil die Glaswände nach 2,5...m aufhören und der Rauch sich im ganzen Supermarkt verteilen kann. Dazu kommen die süchtigen Mitarbeiter, die im Lager rauchen, was das Zeug hergibt und durch die offenen Türen zum Verkaufsraum kann sich der Gestank ungehindert verbreiten. Zigarettengestank im M-Preis ist fast schon normal. Es ist eh eine Frechheit, dass die zuständigen Behörden nicht einschreiten. Auch wenn der Rauch verdünnt wird, gelangen gesundheitsschädliche Substanzen auf die Lebensmittel. Aber in unserem verkommenen und degenerierten Raucherparadies ist alles möglich.


Abschrift der Anzeige steht in Kürze vor dem Kommentar!

2825
Anmerkung:
"MUSS" und nicht "soll" oder "kann", denn "Rauchen ist tödlich", ohne wenn und aber!



„Umgang mit Zigaretten muss sich ändern“
19. Juli 2011 | 13:41 | SALZBURG | |

Die neue Salzburger Gesundheitsreferentin Landesrätin Cornelia Schmidjell (SPÖ)  Schmidjell@salzburg.gv.at  kann sich langfristig eine Ausweitung der bestehenden Rauchverbote in Österreich vorstellen.

http://derstandard.at/1308680537782/Cornelia-Schmidjell-als-neue-Salzburger-Landesraetin-angelobt
http://diestandard.at/1304554183627/Salzburg-Cornelia-Schmidjell-neue-Landesraetin
http://www.salzburg24.at/cornelia-schmidjell-als-neue-landesraetin-angelobt/news-20110706-10351565
http://www.salzburg24.at/cornelia-schmidjell-wird-neue-salzburger-sozial-landesraetin/news-20110610-09161877
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/669194/Salzburg_Cornelia-Schmidjell-wird-SozialLandesraetin


(SN, APA). „Perspektivisch macht es Sinn, den gesetzlichen Schutz und die Verbote auszubauen“, erklärte sie am Dienstag am Rande eines Pressegesprächs, bei dem eine neue Aktion zur Entwöhnung von Rauchern in Salzburg vorgestellt wurde.

Umgang mit Zigaretten muss sich ändern

Es gehe primär darum, die bestehenden Rauchverbote und Jugendschutzbestimmungen umzusetzen und zu leben. „Erst wenn diese Maßnahmen greifen, kann man an die nächsten Schritte denken“, sagte Schmidjell. Das gesellschaftliche Bewusstsein im Umgang mit Zigaretten müsse sich ändern, ist die Gesundheitspolitikerin überzeugt. Ihr persönlich gefalle das italienische Beispiel beim Rauchverbot in der Gastronomie sehr gut. Ein generelles Rauchverbot in Lokalen sei aber nicht ihre primäre Stoßrichtung. Eine Änderung des Tabakgesetzes wäre außerdem Bundessache. Ihr gehe es vor allem um Prävention und Bewusstseinsänderung.

Günstige Kurse zur Entwöhnung

Dabei setzt auch eine Initiative an, die am Dienstag präsentiert wurde. Die Salzburger Gebietskrankenkasse (SGKK) und die Gesundheitsförderungseinrichtung Avos bieten ab Herbst besonders günstige Kurse zur Raucherentwöhnung an. Die Teilnehmer werden in sechs Modulen von einem Team an Ärzten und Psychologen beim Abschied von der Zigarette begleitet. „Wir arbeiten nach dem Tübinger Modell“, erklärte Peter Kowatsch, Vorstandsvorsitzender von Avos.

Selbstbehalt wird halbiert

Bei früheren Kursen hätten etwa ein Drittel der Teilnehmer dauerhaft aufgehört, ein weiteres Drittel rauche weniger, ist Kowatsch mit der Erfolgsrate der Programms zufrieden. Durch die Unterstützung der SGKK kann der bisherige Selbstbehalt der Kurse von 150 Euro pro Teilnehmer halbiert werden. Für Jugendliche, Schwangere und Mütter beträgt der Selbstbehalt nur 30 Euro, sagte SGKK-Direktor Harald Seiss. Die Kurse starten im Herbst.

© SN/SW

http://www.salzburg.com/online/ticker/aktuell/Umgang-mit-Zigaretten-muss-sich-aendern.html?article=eGMmOI8V5Kk68FZidK3T4XZJvUZM85OPKj6fe1N&img&text&mode


2826
Markthalle mit silbernem Deckel und Rasenboden

,,,,,,,,,,,,,,, Und als besondere Spezialität hat dieser neue MPreis auch einen abgeschlossenen „Rauchersalon“. In dem sich stilecht in Eames-Stühlen seinem Laster frönen lässt.

http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Kultur/KulturTirol/KulturTirolContainer/3057392-8/markthalle-mit-silbernem-deckel-und-rasenboden.csp


Anmerkung:
M-Preis ist "ähnlich" wie Billa, bekam als M-Preis/Baguette schon x Anzeigen. Die Behörde informierte zuletzt, dass M-Preis (Mölk) das Höchstgericht angerufen hat.
Mölk, M-Preis, sollte behördlich gesperrt werden, wo seit 1.1.2005 keine Einhaltung des Nichtraucherschutzes gegeben ist!



2827
Geld / Raucher kosten uns zusätzliche 659 Millionen Euro!
« am: Juli 19, 2011, 20:22:15 Nachmittag »



Rauchen kostete den Staat, also uns alle, im Jahr 2010 nochmals unvorstellbare 659 Millionen Euro




15. Juli 2011 17:39


Trotz "positiver Effekte" wie Tabaksteuer - Produktivitätsausfall nicht mit eingerechnet

Wien - Rauchen ist nicht nur die "größte vermeidbare Todesursache moderner Gesellschaften", wie das Institut für Höhere Studien (IHS) in einem Bericht festhält. Es ist auch ein teures Vergnügen für den Einzelnen und die Volkswirtschaft. Hochgerechnet für das Jahr

2010 betrug der vermeidbare Produktivitätsausfall - erzeugt durch Krankenstände, vorzeitigen Tod und Arbeitsunfälle - 1850 Millionen Euro.

Selbst wenn "positive Effekte" wie die Einnahmen durch die Tabaksteuer und nichtauszubezahlende Pensionen in diese Statistik eingerechnet werden, bleibt immer noch ein Kosten-Saldo von 659 Millionen Euro, die vermeidbar wären, gäbe es in Österreich keine Raucher. Nicht enthalten sind in dieser Zahl Kosten wie Wartezeiten für Therapie und Rehabilitation, Brandunfälle und Produktivitätsverluste durch Rauchpausen während der Arbeitszeit.

Zigaretten unter dem Tisch

Während sich die Politik hierzulande noch nicht zu einem generellen Rauchverbot in Lokalen durchringen konnte, wählt man anderswo drastische Maßnahmen, um die Bevölkerung vom Pofeln abzuhalten. Die Gesundheitsministerin von Neuseeland, Tariana Turia, kündigte am Freitag an, dass der Inselstaat Tabakprodukte bis 2025 gänzlich verbieten möchte. Das Parlament beschloss ein Gesetz, laut dem Zigaretten nicht mehr in Regale gestellt werden dürfen. Wer sie Minderjährigen verkauft, muss mit einer Strafe von 10.000 neuseeländischen Dollar (fast 6000 Euro) rechnen.

In Island stimmt das Parlament nach dem Sommer über einen Gesetzesvorschlag ab, wonach es Zigaretten dort nur noch auf Rezept und in der Apotheke gibt. Statt sechs Euro soll ein Packerl Tschick außerdem das Dreifache kosten. Ziel dieser Maßnahmen ist ein rauchfreies Land innerhalb der nächsten zehn Jahre.

Preiserhöhungen, so hält das IHS fest, würden in Österreich vor allem Jugendliche und Menschen aus ärmeren Bevölkerungsschichten vom Rauchen abhalten. Gleichzeitig müssten allerdings "Maßnahmen zur Verhinderung von Steuervermeidung" - also Schmuggel oder illegal produzierte Zigaretten - ergriffen werden. Informationskampagnen und Warnaufschriften würden zwar zum allgemeinen Wissensstand über das Thema Rauchen beitragen, es fehle aber am "subjektiv empfundenen Risikobewusstsein".

Bei der Zahl der durch Rauchen verursachten Todesfälle liegt Österreich über dem EU-Schnitt, ebenso freilich wie bei Diabetes oder Krankheiten in Zusammenhang mit Alkoholmissbrauch. Ein effizienteres Gesundheitssystem brauche daher deutlich mehr Prävention, folgern die Forscher des IHS, denn durch Einwirkung auf die Lebensführung könne die Mortalitätsrate gesenkt werden. Gleichzeitig brauche es aber auch eine bessere Primärversorgung, sprich: Wer wegen kleinerer Probleme den Arzt aufsucht und nicht wartet, bis er eine teure Spitalsbehandlung braucht, spart dem System Geld. (Andrea Heigl/DER STANDARD, 16./17. Juli 2011)

http://derstandard.at/1310511369838/Rauchen-kostete-den-Staat-2010-659-Millionen-Euro


ACHTUNG:
Und wie war es vorher?
Siehe: http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=471.msg1600#msg1600

2828
Welt, außerhalb Europa / Ohne Rauch gehts auch .....
« am: Juli 19, 2011, 20:18:02 Nachmittag »


ORF - Neuseeland will Tabak ganz verbieten

Neuseeland will Tabakprodukte bis 2025 verbieten. Das sagte die zuständige Staatsministerin im Gesundheitsministerium, Tariana Turia, heute. Das Parlament verabschiedete ein Gesetz, wonach Tabakprodukte nicht mehr in Regalen ausgestellt werden dürfen.

Die Verbannung unter den Geschäftstisch sei nur ein Schritt auf dem Weg zu einem völligen Verbot, sagte Turia. Wer Minderjährigen Zigaretten verkauft, muss nach dem neuen Gesetz mit einer Strafe von 10.000 neuseeländischen Dollar (fast 6.000 Euro) rechnen.

http://www.orf.at/stories/2068841/

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Freitag, 15. Juli 2011

Rauchfreie Insel ab 2025Neuseeland plant Tabak-Bann
Schwere Zeiten für die Tabakindustrie in Neuseeland: Das Parlament verbietet das Auslegen von Zigaretten in Einkaufsläden, die Strafen für den Verkauf von Tabak an Minderjährige steigen drastisch. Doch die Gesundheitspolitiker wollen nicht ruhen, bis Tabak komplett von der Insel verschwunden ist.

Neuseeland forciert den Kampf gegen Tabakgenuss. Die zuständige Staatsministerin im Gesundheitsministerium, Tariana Turia, kündigte einen Gesetzesentwurf an, der Tabak komplett aus Neuseeland verbannen würde. Als Zeithorizont nannte sie das Jahr 2025.

Das Parlament hatte zuvor bei nur drei Gegenstimmen ein Gesetz verabscheidet, wonach Tabakprodukte nicht mehr auf Regalen ausgestellt werden dürfen. Die Verbannung unter den Ladentisch sei nur ein Schritt auf dem Weg zu einem totalen Verbot, meinte Turia. Wer Minderjährigen Zigaretten verkauft, muss nach dem neuen Gesetz mit einer Strafe von 10.000 neuseeländischen Dollar - umgerechnet fast 6000 Euro - rechnen.

cba/dpa

http://www.n-tv.de/panorama/Neuseeland-plant-Tabak-Bann-article3819166.html

2829

Rauchen. Reha. Internet.

Während in Reha-Zentren gequalmt wird, dass es nur so raucht, kann man das Rauchen mit Hilfe des Internets aufgeben. Leiwand.

Hierzulande gibt es scheinbar kein Gebäude und auch kaum eine Therapieeinrichtung, in der man nicht irgendwo rauchen könnte. So berichtete diese Woche SN-Reporter Fritz Pessl vom Gesundheitsresort Raxblick in Prein an der Rax (Niederösterreich). Auch dort gibt es einen (un)beliebten Raucherraum sowie eine Bar, in der sich Schnapsdrosseln niederlassen können. Nachzulesen gibt's das Ganze hier.

Um mit dem Rauchen aufzuhören, muss man aber schon lange nicht mehr ein Therapiezentrum aufsuchen. Heutzutage geht ja alles über's Internet. So wird einem auf der Seite rauchstopphilfe.at online dabei geholfen, das Rauchen aufzugeben. Gratis Nicorette-Test inklusive.

Ich selbst aber hoffe, nicht so schnell in den Genuss eines Reha-Besuchs zu kommen und mein Ziel, mit dem Rauchen komplett aufzuhören, trotz Blog ohne Online-Hilfe weiterzuverfolgen. 

http://mein.salzburg.com/blog/fastenblog/2011/04/reha-im-internet.html

2830
Tabaksündern auf der Spur
(Anm.: In Salzburg erst nach zweieinhalb Jahren!)


von Stefanie Osman-Schenker aus Wals-Siezenheim | am 13.07.2011 | 35 mal gelesen | 1 Kommentar

„Wir sind keine Straf-Rambos, sondern wir gehen mit Bedacht und Sorgfalt an unsere Aufgabe heran“, erklärt der Leiter des Strafamtes beim Magistrat, Roland Schagerl.

Anm.: Ist das die Ausrede bei Amtsmissbrauch wegen absichtlicher Verzögerungen?

„Strengstens verboten!“, sagt Roland Schagerl und zieht dabei die Augenbrauen in die Höhe. „Wir sind hier in einem Amtsgebäude und hier herrscht absolutes Rauchverbot“, sagt er – selbst Raucher und als Leiter des Strafamtes auch für die Einhaltung des Tabakgesetzes zuständig. Dass er und seine Mitarbeiter mehr als genug zu tun haben, um den Nichtraucherschutz in der Landeshauptstadt durchzusetzen, dafür sorgen einerseits eine wahre Anzeigenflut, andererseits aber auch viele Wiederholungstäter.

Knapp 400 Anzeigen schneite es den Beamten im Strafamt seit dem Inkrafttreten des Tabakgesetzes im Jahr 2009 herein. „Wir sind jeder einzelnen nachgegangen – dazu sind wir ja verpflichtet“, erklärt Roland Schagerl.

Ungeduldige Rauchersheriffs
Doch vielen Beschwerdeführern – im Volksmund Rauchersheriffs genannt – dauerte das offensichtlich zu lange. Sie zeigten den Amtsleiter und einige seiner Kollegen vom Gesundheitsamt, aber auch von der Baurechtsbehörde und sogar die Abteilungsleiterin Christine Fuchs bei der Staatsanwaltschaft an: wegen des Verdachts des Amtsmissbrauchs.

Beamte gerieten selbst ins Visier der Rauchersheriffs
„Nur weil wir als Behörde mit Bedacht vorgehen, heißt das ja nicht, dass wir untätig sind“, gibt Schagerl zu bedenken. Denn: „Wir müssen uns ja auch erst ein Bild von der Lage machen. In der Regel müssen wir auch zuerst einmal herausfinden, welches Lokal genau gemeint ist, welcher Betreiber, welcher Geschäftsführer dahinter steht. Dazu müssen unsere Beamten ausrücken und sich anhand von Plänen und einem Lokalaugenschein ein Bild von den Gegebenheiten vor Ort machen. Das dauert natürlich seine Zeit.“ Und auch wenn man generell – vom Abfallwirtschafts- bis zum Zivildienerbeschäftigungsgesetz – auch aus praktischen Gründen nicht alles lückenlos kontrollieren könne: „Das Böse bleibt auf Dauer nicht unbemerkt“, sagt Schagerl.

Zahl der Anzeigen steigt kontinuierlich an
Auch bei den unbelehrbaren Lokalbetreibern – denn sehr viele reagieren auf die Beschwerden und ändern die beanstandeten Punkte – ist es irgendwann so-weit: Es flattert ein Strafbescheid ins Haus. Stellten Schagerl und seine Kollegen im ersten Jahr des Nichtraucherschutzgesetzes nur neun Straferkenntnisse aus – im Ausmaß zwischen 150 und 500 Euro – so waren es im Vorjahr 24. Heuer sind es im ersten Halbjahr bereits 33.

Wiederholungstäter zahlt erstmalig 5.000 Euro Strafe
Aber auch die Strafhöhe steigt, denn: „Die Maximalstrafe beim ersten Mal sind 2.000 Euro und kann im mehrfachen Wiederholungsfall auf bis zu 10.000 Euro erhöht werden.“ Ganz so weit ist es zwar noch nicht gekommen, aber heuer ist erstmals ein Lokalbetreiber eines Einkaufszentrums zu einer Strafzahlung von 5.000 Euro aufgefordert worden. Jeweils zwei weitere müssen 3.000 und 2.000 Euro bezahlen, einer 1.000 Euro. Insgesamt mussten heuer im ersten Halbjahr 33 Lokalbetreiber zusammen knapp 40.000 Euro für Verstöße gegen das Tabakgesetz bezahlen.


Kommentar:

Selbsthilfegruppen Krebspatienten für Krebspatienten aus Innsbruck am 19.07.2011 um 15:55 Uhr  

In Salzburg wurden 90 % der Anzeigen nach gutachterlichen Befundaufnahmen (Gerichtssachverständige!) erstellt, www.sis.info , selbstverständlich mit Lokalnamen, Adresse, Datum, Uhrzeit, Angabe der Vergehen. Dass das Amt so "lahmarschert" vorgeht ist sehr ...verdächtig und hat natürlich längst den Volksanwalt auf den Plan gerufen!
Ist da immer noch eine beleidigte rote Leberwurst ausschlaggebend, da sie nicht Gesundheitsministerin wurde? Was "uns" da von der Chefin der Landeshauptleutekonferenzen für die 2. Hälfte 2011 erwartet? NICHTS !
Dass der angeblich krebskranke Bgmst. der Stadt Salzburg nicht durchgreift, ja sogar ...., ist eine Schande, oder? Oder Name bürgt für "Qualitär": SCHADEN ! http://www.heinzschaden.at/schaden/index/index.php


http://regionaut.meinbezirk.at/salzburg-stadt/chronik/tabaksuendern-auf-der-spur-d84459.html

2831


Und wer kontrolliert nun?



Seit 1. Juli 2010 ist es fix, das Tabakgesetz in Österreich. Wirte sind verpflichtet, ab einem 50 m2 großen Lokal, getrennt kennzeichnete Raucher- und Nicht-Raucherzonen Tabakgesetz anzubieten. Das Bezirksblatt Tennengau, hat sich bei den Lokalen in Hallein umgeschaut.

HALLEIN (sara). Der Stadtkrug sowie der Gasthof Hager verfügen schon länger über getrennte Raucher- und Nicht-Raucherbereiche. „Am Anfang, so vor zwei oder drei Jahren, wo ich die Trennung zwischen Raucher und Nichtraucherbereich vorgenommen habe, da haben‘s mich einmal kontrolliert“, meint Roman Weißenbacher, Chef des Gasthofes Hager, „und da war alles in Ordnung, seitdem kam kein Kontrolleur mehr vorbei. Meine Gäste sind vorwiegend Raucher und wenn nicht, sitzen sie mit rauchenden Freunden auch meistens im Raucherteil des Lokales.“

Im Stadtkrug ist die Situation ähnlich, es gibt ebenfalls schon länger zwei strikt, ungefähr gleich große, getrennte Bereiche. Nicht geraucht werden darf im Pur: „Jetzt im Sommer geht‘s noch, weil draußen ja geraucht werden darf, aber für den Winter kann ich mir das noch nicht ganz vorstellen, wie das funktionieren soll“, ist die Meinung eines Kellners.

Raucherlokale in Hallein
Das Café Barock hingegen ist ein Raucherlokal: „Unsere Kundschaft besteht zu 40 % aus Rauchern, wären wir ein Nicht-Raucher-Lokal könnten wir zumachen“, gibt die Geschäftsführerin Maria Kathaus bekannt. Das Lokal ist kleiner als 50 m2 und folglich kann sich die Geschäftsleitung aussuchen, ob sie das Rauchen zulässt oder nicht.

Unter Denkmalschutz steht das Haus, in dem sich das Lokal Koi befindet: „Auf Grund des Denkmalschutzes dürfen wir gar keine Umbaumaßnahmen vornehmen und können daher unser Lokal nicht in zwei Bereiche teilen“, stellt Geschäftsführerin Helga Graf fest. Trotzdem gehen sie auf die Nichtraucher ein: „Wir haben um die Mittagszeit von 12.00 bis 14.00 Uhr Rauchverbot im Haus und auch beim Frühstück sehen wir es nicht gerne, wenn sich jeamnd eine Zigarette anzündet. Will aber jemand unbedingt rauchen beim Essen, ist es im Barbereich möglich“, sagte Graf.

Kein Gefühl der Zuständigkeit
Die Bezirkshauptmannschaft Hallein fühlt sich übrigens nicht zuständig das Tabakgesetz im Tennengau zu kontrollieren. Bezirkshauptmann Klaus Aigner stellt dazu fest: „Wir von der BH sind nicht für die Kontrolle des Tabakgesetzes zuständig. So wie es sich der Gesundheitsminister Alois Stöger vorstellt ist es nicht im Gesetz verankert. Aber wir gehen natürlich jeder Anzeige, von einer Privatperson, die bei uns eingereicht wird, nach - das ist schon unsere Aufgabe.“

Das heißt: Fühlt sich ein Gast in einem Lokal von einem Raucher im Nicht-Raucherbereich belästigt und zeigt diesen deswegen an, leitet die BH Hallein Strafmaßnahmen ein. Weiters spricht Aigner davon, dass sich das Land um eine Lösung bemühe. Möglicherweise könnte die Kontrolle des Tabakgesetzes bald Aufgabe der Lebensmittelpolizei sein.

Manfred Witzge, rauchender Wirtshauskunde, sieht das neue Gesetz, als „wischi-waschi“ an: „Der Gesetzgeber hat das Raucherproblem mit dem seit 1. Juli geltenden Gesetz nicht gut geregelt. Ich bin zwar Raucher, aber trotzdem für ein totales Nicht-Raucher Gesetz, ich glaube das wäre besser. Mir macht es sowieso nichts aus, raus zu gehen um zu rauchen.“



Kommentar:

Selbsthilfegruppen Krebspatienten für Krebspatienten aus Innsbruck am 19.07.2011 um 16:05 Uhr |  

"Seit 1. Juli 2010 ist es fix, das Tabakgesetz in Österreich. Wirte sind verpflichtet, ...."???
Gehört Österreich noch zu Österreich? Was den Nichtraucherschutz betrifft, sicher nicht, denn wir sind weiterhin der Aschenbecher Europas: www.sis.info !
Das Tabakgesetz gilt schon Jahrzehnte; seit 1.1.2005 müssen EKZ und öffentl. Gebäude rauchfrei sein. Seit 1.1.2009 müssen Straßenlokale den NR.-Schutz einhalten. Nur ungefähr 5 % haben vor dem 31.12.09 (!) um Fristverlängerung für einen Umbau bis 30.6.10 angesucht; die meisten von denen haben aber nichts getan!
So helfen nur tägliche Anzeigen, Strafen bis 2.000.- Euro beim ersten Mal, bis 10.000.- Euro im Wiederholungsfall. Aber nur, wenn es der Behörde beliebt. Und wenn nicht? Dann verständigen wir die STA und den Volksanwalt und die Korruptionsstaatsanwaltschaft!

http://regionaut.meinbezirk.at/hallein/magazin/und-wer-kontrolliert-das-nun-d30551.html/action/posted/1/#comment37426

2832
Europa / Isländer rauchen bald nur noch auf Rezept
« am: Juli 19, 2011, 20:00:00 Nachmittag »
Glimmstengel in der Apotheke
Isländer rauchen bald nur noch auf Rezept
03. Juli 2011 18:31


Eine breit unterstützte Gesetzesinitiative will Zigaretten völlig vom freien Markt verbannen

Reykjavík/Stockholm - Scharenweise verließen 2008 Isländer und osteuropäische Gastarbeiter die Insel, als nach dem Crash der isländischen Wirtschaft die Krone nichts mehr wert war und die Jobs verlorengingen. Bei insgesamt nur 318.000 Inselbewohnern ist solcher Bevölkerungsschwund besorgniserregend, die Behörden achten daher besonders auf die Gesundheit des verbliebenen Volkes. Vor allem den vorzeitigen Tod von Bürgern durch Zigaretten will man um jeden Preis verhindern.

    MEHR ZUM THEMA

http://derstandard.at/1308680278636/Glimmstengel-in-der-Apotheke-Islaender-rauchen-bald-nur-noch-auf-Rezept

2833
Gesundheit / Teufelskraut Tabak: COPD
« am: Juli 13, 2011, 00:35:09 Vormittag »

12.07.2011
   
   COPD: Aktuelle Standards und Zukunftsvisionen

Die chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (COPD) ist eine progressiv verlaufende, nicht reversible Atemwegsobstruktion, welche unter anderem wegen geringer Symptomsensibilität der Betroffenen häufig erst in fortgeschrittenen Stadien erkannt wird. Wichtigste und effektivste Präventivmaßnahme ist die Tabakentwöhnung. Mit den ultralangwirksamen Bronchodilatatoren stehen effektive Medikamente zur symptomorientierten Behandlung der COPD-Patienten zur Verfügung. Diese Substanzen können individuell auf den Patienten abgestimmt eingesetzt werden. Potential haben freie und feste Kombinationen verschiedener (ultra-) langwirksamer Bronchodilatatoren.

........... http://www.journalmed.de/newsview.php?id=34660

2834
Deutschland / DEUTSCHLAND: Städte, Länder, mit Rauch(er)problemen
« am: Juli 12, 2011, 23:05:21 Nachmittag »
LUDWIGSBURG/BIETIGHEIM-BISSINGEN, 09. JULI 2011

Langer Weg zur rauchfreien Klinik

In Ludwigsburg wurden schon mal symbolisch Zigarettenstummel eingesammelt
Schon vor fünf Jahren hat sich die Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim gGmbH daran gemacht, Rauchern die rote Karte zu zeigen. Jetzt ist die gGmbH Mitglied im Kreis rauchfreier Krankenhäuser.

Aktionstag zum rauchfreien Krankenhaus in Ludwigsburg: Dr. Andrea Grebe (Bildmitte), Medizinische Geschäftsführerin, und Kliniken-Mitarbeiter sammelten gestern Zigarettenstummel vor dem Haupteingang ein.

Mit einem Aktionstag am gestrigen Freitag hat die Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim gGmbH nun die Mitgliedschaft im Kreise der rauchfreien Krankenhäuser erworben. Am Haupteingang wurden von Ärzten symbolisch Zigarettenstummel eingesammelt, verträgt sich dies an dieser Stelle, wo Besucher ein und aus gehen, doch nicht mit dem Image einer Gesundheitseinrichtung. Von einer absoluten Rauchfreiheit ist man in den Krankenhäusern des Verbundes jedoch noch weit entfernt.

"Wir müssen dem Schutz der Nichtraucher Rechnung tragen", betont dann auch Kliniken-Pressesprecher Alexander Tsongas und weist gleichzeitig auf die Diskrepanzen hin. So ist das Rauchen in den Krankenhäusern nicht grundsätzlich verboten, sondern an und in definierten Terrassen, Pavillons und Räumen mit Balkonen - jeweils mit Schildern ausgezeichnet - nach wie vor möglich.

So ist der gestrige Aktionstag nur der erste Schritt hin zu einem komplett rauchfreien Krankenhaus. Dies wird auch bei der Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim gGmbH als dynamischer Prozess gesehen, dessen Ziel es ist, das gesamte Krankenhausareal von Tabakrauch frei zu halten.

Dabei, so Tsongas, sollen rauchende Patienten und Beschäftigte nicht diskriminiert werden, sondern motiviert werden, den Tabakgenuss stark einzuschränken oder ganz aufzuhören. Nach einem Kodex verpflichten sich Krankenhäuser im Verbund der rauchfreien Häuser dazu, auch bei der Reduzierung des Tabakkonsums und seiner schädlichen Gesundheitsfolgen aktiv mitzuwirken. So sollen Krankenhäuser nicht nur der Ort sein, an dem die Folgebehandlungen des Rauchens behandelt werden, sondern sind auch der Ort, um das Rauchen zu stoppen.

Um überhaupt in den Kreis der rauchfreien Krankenhäuser aufgenommen zu werden, mussten in Ludwigsburg und Bietigheim-Bissingen einige Voraussetzungen erfüllt werden. Alleine der Wunsch mitzumachen, reicht nicht aus. So müssen unter anderem für Mitarbeiter Schulungen zur Rauchentwöhnung angeboten werden, und auch die gestrige Aktion zählte dazu.

Der nächste Schritt, so Tsongas, wäre die Auszeichnung mit einem Zertifikat in Bronze. Dazu muss im Krankenhaus eine Arbeitsgruppe für das Projekt Rauchfrei bestehen, Strategien müssen entwickelt und die Mitarbeiter ausführlich informiert werden.

Das silberne Zertifikat bekommt ein Krankenhaus wenn unter anderem die Raucherberatung und Angebote zur Tabakentwöhnung fest im Behandlungsplan der Patienten verankert ist.

"Hammerhart", so der Kliniken-Pressesprecher, sind die Vorgaben für das Zertifikat in Gold. Dazu muss innerhalb eines Zertifizierungsverfahrens eine gewisse Anzahl von Punkten erreicht werden. Ein systematisches Programm zur Tabakentwöhnung ist ebenso zu gewährleisten wie eine regelmäßige Überwachung der Strategie sowie die komplette Rauchfreiheit im Gebäude und auf dem Krankenhaus-Gelände. In Ludwigsburg also noch ein langer Weg bis zur komplett rauchfreien Klinik. Jetzt sei man froh, erst einmal den Einstieg geschafft zu haben, sagt Alexander Tsongas. "Die erste Hürde ist genommen", nun nehme man weiter Anlauf, etwas gegen das gesundheitschädliche Rauchen zu unternehmen.

Redaktion: JÖRG PALITZSCH

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