Beiträge anzeigen

Diese Sektion erlaubt es ihnen alle Beiträge dieses Mitglieds zu sehen. Beachten sie, dass sie nur solche Beiträge sehen können, zu denen sie auch Zugriffsrechte haben.


Nachrichten - admin

2716


Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Mittwoch, 03. August 2011 20:34
An: Erlacher Dietmar GMail
Cc: fctcsecretariat@who.int; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at
Betreff:

DROGEN : KNAPP 40 TOTE in drei Jahren - SN 26.7.11 Fortsetzung


Auf den Seiten 4 und 5 der schon zitierten SN  gibt es also nochmals eine dicke, fette Schlag-Zeile wie oben im "Betreff" und dann folgenden Bericht von SN-Red.  Heidi  HUBER:     
" SUCHT - GIFT.   

Die Zahl der Drogentoten erreichte einen neuen Höchst-Stand.  Damit sind allein in den vergangenen 3 Jahren  39 Todes-Opfer zu beklagen."  lautet die Einleitung und dann folgt ein umfassender Bericht:  "Die Zahl der Drogentoten im Bundesland Salzburg hat im Vorjahr einen neuen Höchststand erreicht - das geht aus dem Drogenbericht des Landes hervor, der am Montag präsentiert wurde. #   

15 Todesopfer (13 Männer und 2 Frauen) sind nach einer Über-Dosis zu beklagen - im Durchschnitt sind die Opfer 33 Jahre alt.  Seit 2008 gibt es damit 39 Drogentote.  #   

"Trotz des Anstiegs ist die Drogen-Situation in Salzburg relativ stabil. Wir haben knapp 2 % mehr Anzeigen nach dem SMG",  sagt Sozial- und Gesundheitslandesrätin  Cornelia  SCHMIDJELL (SPÖ).  Die meisten der 1130 Anzeigen , nämlich 60 % , betreffen wie schon im Vorjahres-Bericht den Cannabis-Konsum..  Etwa 10 % entfallen auf Amphetamine,  Kokain und suchtgifthaltige Medikamente.  "Ecstasy beobachten wir kaum noch .  Stattdessen greifen mehr Leute zu Lifestyledrogen wie Amphetamine, vor allem um im Job und in der Freizeit fit zu sein und dem Leistungs-Druck standzuhalten",  sagt Franz  SCHABUS-EDER,  Drogen-Koordinator des Landes Salzburg.   #   

Zwei Maßnahmen will Landesrätin   SCHMIDJELL  künftig stärker forcieren :  zum einen geht es um  P R Ä  -  V E N T I O N   . Wir wollen in den Schulen vermehrt informieren.  Zum anderen soll die Drogen-Hilfe stärker aus-differenziert  und  SYN - ERGIEN  genutzt werden."  Konkret soll die Therapie in kürzeren Intervallen stattfinden und verstärkt auf begleitende Therapie-Formen wie einer  Wohn-Betreuung oder  Tages-Strukturierung zurückgegriffen werden.  #   

Erfreulich ist, daß die Drogen-Konsumenten die  Hilfs-Angebote in Anspruch nehmen . Die  Drogen-Beratungs-Stellen haben im vergangenen Jahr 12 % mehr Klienten betreut als noch 2009.  #   

Daß der größte Teil des Drogen-Konsums auf Cannabis entfällt, ist für C.VOGGENBERGER,  Leiter der Sucht-Gift-Gruppe im LKA Salzburg, nicht neu.  "Indoor-Plantagen boomen.  Das Equipment & die Setzlinge kann man legal im Internet erwerben", sagt Voggi.  Um dem Problem Einhalt zu gebieten, müsse es eine schärfere gesetzliche Regelung geben.  "Der Konsum von Cannabis wird stief-mütterlich behandelt. Bei Jugendlichen entsteht der Eindruck, daß Cannabis quasi legal sei, weil es kaum Konsequenzen gibt.  Daher plädiere ich für Geld-Strafen - und zwar beim 1. Konsum.  Ein Jugendlicher, der 200 Euro zahlen muß, überlegt es sich besser".   # 

Text Ende  # 

Zusätzlich gibt es zur Veranschaulichung eine bunte Übersichts-Tabelle in Farbe, auf der in dicker roter Linie der rapide Anstieg deutlich sichtbar wird: es geht also steil bergauf ! 
Und da schaut auch noch der Wuschel-Kopf des Landes-Drogen-Koordinators  Franz S. zwischen den Zeilen und Spalten hervor  mit dem dictum fatale  "Der Konsum von Drogen bleibt in Salzburg   S T A B I L." 
Herz, was willst du mehr, alles  STABIL  im Lande von Landesfrau Gabi  und nicht der geringste Grund zur Aufregung  -  ODDDR  ?   Fortsetzung folgt.

2717


Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Mittwoch, 03. August 2011 19:41
An: Erlacher Dietmar GMail
Cc: fctcsecretariat@who.int; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at
Betreff:

SALZBURG : ZAHL der DROGEN - TOTEN STEIGT

Diese  "populäre"  Schlag-Zeile gab es am Dienstag, 26.7.2011  auf der allerersten Seite der kleinen (lokalen) SN  mit folgendem Unter-Titel:  D R O G E N . 15 Personen starben im Vorjahr in Salzburg - Konsum von  "LIFE - STYLE - DROGEN" nimmt zu."     

SN - Eigenbericht. 
"Mehr Amphetamine statt Ecstasy.  Die sogenannten Lifestyledrogen liegen im gesellschaftlichen Trend - das geht aus dem   D R O G E N  -  B E R I C H T   des Landes hervor, der am Montag präsentiert wurde. Immer mehr Salzburger greifen demnach zu Aufputsch-Mitteln.  "Der Leistungs-Aspekt in Beruf & Freizeit begünstigt den Konsum dieser Drogen", sagt Franz  SCHABUS-EDER,  Drogen-Koordinator des Landes.   #   

Ein sorgloser Umgang und ein vermehrter Anstieg sind auch bei den  "LEGAL  HIGHS"  zu beobachten. Das sind jene Drogen, die neu auf den Markt kommen und noch nicht unter die SV  (Sucht-Gift-Verordnung)  fallen.  "Die Drogen werden in Labors in Tschechien produziert.  Anders als bei Heroin haben sie nicht den Ruf,  besonders gefährlich zu sein und es dauert meist lang,  bis sie in das  SMG  (Sucht-Mittel-Gesetz) bzw. SV aufgenommen werden",  sagt Christian  VOGGENBERGER  , Leiter der  Sucht-Mittel-Gruppe im  LKA  Salzburg (Landes-Kriminal-Amt).   #   

Weitgehend stabil bleibt der Konsum von Cannabis.  60 % der Anzeigen nach dem SMG betreffen den Konsum der  "weichen Droge".  Die Polizei fordert daher härtere Strafen für  Cannabis-Konsumenten.  "Der Staatsanwalt ist verpflichtet, die Anzeige beim 1.Konsum zurückzulegen.  Erst nach mehrmaligem Vergehen  wird ein Straf-Verfahren durchgeführt.  Das erweckt bei den Jugendlichen den Eindruck, daß Cannabis ohnehin fast legal ist ", sagt Voggi und spricht von einer  "stief-mütterlichen Behandlung".  Sofortige Konsequenzen blieben aus.  Voggi fordert daher  Verwaltungs-Strafen  oder  Straf-Mandate,  um das Problem in den Griff zu bekommen.  "200 Euro sind für einen Jugendlichen viel Geld.  Dann überlegt er es sich beim nächsten Mal."   #   

Auf ein erschreckendes Rekord-Niveau ist hingegen die Zahl der   DROGEN - TOTEN   im Vorjahr bereits angestiegen.  Mit 15 Todes-Opfern ist diese Zahl doppelt so hoch wie beim 1.Bericht vor 10 Jahren und 5 mal höher als noch 2007.   #   

Dennoch geben Experten Ent-Warnung - die Zahlen liegen im österreichweiten Durchschnitt  und der Drogen-Konsum bleibe auf einem konstanten Niveau."  # 

Text Ende
von S.1, der Haupt-Bericht befindet sich auf den S. 4+5, er wird extra nachgeliefert. #

2718
Von: Karl Stangl [mailto:satisesto@yahoo.de]
Gesendet: Mittwoch, 03. August 2011 17:06
An: Erlacher Dietmar GMail
Cc: fctcsecretariat@who.int; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at
Betreff:

TERATOGENITAS DUPLEX KAPNOMANICA

Vor einigen Tagen ist hier im www.rauchsheriff.at  zitiert worden ein Bericht im deutschen  www.aerzteblatt.de  über  "TABAK - RAUCH   ERZEUGT   FEHL - BILDUNGEN "  und dazu möchte ich nun folgendes ergänzen und beitragen :  

Seit dem 29.12.2005 ist im Gesamt-Wortschatz von  www.ris.bka.gv.at/Bundesrecht konsolidiert  unauslöschlich verankert durch die  Präambel  des  BGBl. Teil  III/Nr.219/2005  (WHO-FCTC),  daß der
                  Tabak-Rauch hochgradig toxisch, cancerogen und mutagen
ist.  Dazu kommt nun auch eine doppelte  TERATO - GENITÄT :  denn es kommt nicht nur zu signifikanten Verunstaltungen des völlig wehrlosen Ungeborenen - nein sondern es kommt zu lebenslangen, schleichend progressiv einhergehenden  katastrophalen  Mißbildungen in der Raucher-Seele,  in der  ANIMA   KAPNOMANICA !!!  

Bei genauerer Beobachung über Jahre & Jahrzehnte sehen wir die leidgeplagte Raucher-Seele immer mehr deformiert ins Dämonische, ins Infernalische....immer lügenhafter werden sie mit der Zeit,  immer verbogener & verlogener,  immer mehr Ausflüchte & Ausreden suchen sie für ihr selbstzerstörerisches Tun,  für ihr massiv fremdschädigendes Handeln.  

Kurzum:  der frühere  HOMO  SAPIENS   DETERASTIERT   ZUM  HOMO   INSIPIENS   FUMANS,  so wie er uns tagtäglich begegnet tausendfach in der belebten Stadt,  das Opfer einer hochkriminellem Mafia !    

Typisches Beispiel :  "Ein Wiener Star-Anwalt",  dem man diese teratogene  Deformiertheit schon von weitem ansieht........

2719

Ist Gesunbdheit noch was wert,
wenn Ärzte, am Stück, 49 Stunden durcharbeiten,
oder vielleicht künftig NUR 25 Stunden?

In Asien, nein in Österreich!

Ein Wahnsinn!


Grünewald begrüßt Ärztekammer-Vorschlag: Reduktion längst überfällig
Utl.: Patienten dürfen nicht weiter von übermüdeten Ärzten gefährdet werden =

   Wien (OTS) - Der Grüne Gesundheitssprecher, Kurt Grünewald,
begrüßt den Ärztekammer-Vorschlag, nach dem die durchgehende
Arbeitszeit von Spitalsärzten deutlich, von 49 auf 25 Stunden,
reduziert werden soll. "Ein Arzt, der 49 Stunden durcharbeitet, kann
die Patientengesundheit massiv gefährden."
Insgesamt sieht Grünewald, einer der Initiatoren des derzeitigen
Ärztearbeitszeitgesetzes, in der starken körperlichen und psychischen
Belastung der Gesundheitsberufe zunehmend ein Problem: "Immer mehr
Ärzte sind ausgebrannt. Burn out, mangelnde Konzentration und
Zuwendung zu PatientInnen sowie daraus resultierende
Behandlungsfehler werden immer häufiger.
............ http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110809_OTS0100/gruenewald-begruesst-aerztekammer-vorschlag-reduktion-laengst-ueberfaellig

+
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110809_OTS0055/vida-begruesst-vorstoss-zur-verkuerzung-der-aerztearbeitszeit-in-den-spitaelern

2720
Radioaktive Trojaner verringern Knochenkrebs

Neue Methode bremst Metastasen über drei Jahre lang.

http://www.pressetext.com/news/20110809002

2721
Ba6



Rauchersheriffs in Salzburg und Graz zeigen Arnie an


Arnold Schwarzeneggers Markenzeichen, die Zigarre, hat nach seinem Österreich-Besuch vom Juni ein kurioses Nachspiel. Erst waren es nur Gerüchte, doch jetzt ist es amtlich: Die "Rauchersheriffs" rund um Dietmar Erlacher haben ihn in Salzburg und Graz angezeigt. "Ersttäter" Schwarzenegger soll zweimal die Mindeststrafe von 200 Euro bezahlen.

................... http://www.krone.at/Oesterreich/Rauchersheriffs_in_Salzburg_und_Graz_zeigen_Arnie_an-Zigarre_gepafft-Story-281346


Hallo Freunde,

bekanntlich habt ihr Schwarzenegger im Flughafen beim Rauchen erwischt und wegen der Anzeige mit mir gesprochen.

Bitte meldet euch nochmals bei mir!

Bitte dringend!

Alexander, ist ein Strafbescheid, oder zwei, bei der US-Botschaft eingegangen!

Werden diese ihm jetzt nachgesandt, wurde im Voraus von der Botschaft bezahlt, fragen die Medienvertreter?

LG.

Dietmar

krebspatienten@gmail.com


Hinweis: Neue Anzeigen laut Vorlage hier
http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202



    

2722
Krebsforum - Achtung / ÖKF - Krebs besiegt, und dann ............!
« am: August 08, 2011, 22:17:26 Nachmittag »

Sport steigert Erfolg der Tumortherapie

Sterberisiko und Nebenwirkungen werden geringer

Wandern: Bei Krebstherapie am Besten aktiv bleiben


London (pte004/08.08.2011/10:00) - Alle Patienten, die gegen Krebs behandelt werden, sollten zweieinhalb Stunden pro Woche Sport betreiben. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie von Macmillan Cancer Support http://www.macmillan.org.uk gekommen. Der Ruhe-Ansatz, demnach man es nach der Behandlung erst langsam angehen sollte, ist demnach bereits überholt. Forschungen zeigen, dass Sport das Risiko an Krebs zu sterben verringern und die Nebenwirkungen der Behandlung verringern kann. Das britische Department of Health http://www.dh.gov.uk empfiehlt dabei, lokale Angebote zu nützen.

Neue Energie statt Erschöpfung

Laut der Studie "Move More" sind von den zwei Millionen Menschen, die in Großbritannien eine Krebserkrankung überlebt haben, rund 1,6 Millionen körperlich zu wenig aktiv. Erwachsene Krebspatienten und Patienten, die die die Erkrankung bereits hinter sich haben, sollten pro Woche 150 Minuten gemäßigt sportlich aktiv sein. Diese Empfehlung .........http://www.pressetext.com/news/20110808004

2723
Krebsforum - Achtung / ÖKF - Krebswachstum lässt sich simulieren
« am: August 08, 2011, 22:14:48 Nachmittag »



Krebswachstum lässt sich simulieren

Neue Tumoranalyse soll praktische Lösungen aufzeigen


Heidelberg (pte015/08.08.2011/13:45) - Ein internationales Forschungsteam hat einen neuen Ansatz zur Analyse und Vorhersage von Krebswachstum vorgestellt. Um ein realistischeres Bild eines Tumors zu erhalten, untersuchen die Forscher mit mathematischen Methoden lokale Regionen der Erkrankung und rechnen die Ergebnisse auf den gesamten Organismus hoch. "Bei krebskranken Mäusen konnten wir bereits sehr gut prognostizieren, ob und wie sich der Tumor entwickelt", erklärt Charley Sehyo Choe, Physiker an der Universität Heidelberg http://www.bioquant.uni-heidelberg.de , gegenüber pressetext.

Strategien vorab testen

"Wir versuchen einen praktischen Ansatz in der Krebsforschung zu ................

http://www.pressetext.com/news/20110808015


2724
Gesundheit / Warum ist "In der Früh rauchen besonders ungesund"?
« am: August 08, 2011, 19:40:32 Nachmittag »


ORF, 8.8.11

In der Früh rauchen ist besonders ungesund

Rauchen ist immer ungesund, unmittelbar nach dem Aufwachen laut einer neuen Studie aber besonders: Wer gleich in der Früh zum Glimmstängel greift, hat ein deutlich höheres Risiko für Lungenkrebs und andere Krebsarten.

................... http://science.orf.at/stories/1686382

2725
Hallo Freunde,

bekanntlich habt ihr Schwarzenegger im Flughafen beim Rauchen erwischt und wegen der Anzeige mit mir gesprochen.

Bitte meldet euch nochmals bei mir!

Bitte dringend!

Alexander, ist ein Strafbescheid, oder zwei, bei der US-Botschaft eingegangen!

Werden diese ihm jetzt nachgesandt, wurde im Voraus von der Botschaft bezahlt, fragen die Medienvertreter?

LG.

Dietmar

krebspatienten@gmail.com


Hinweis: Neue Anzeigen laut Vorlage hier http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202



2726
Sonstiges / Neue, einzige, Europas beste ........
« am: August 08, 2011, 12:15:49 Nachmittag »

Nichtraucherzeitung von Robert Rockenbauer

ist wieder herausgekommen!


Werde Mitglied um glaublich 2 Euro im Monat
(Anmerkung: Auch Gutes kann billig sein!)

und du bekommst sie gratis!


nichtraucherschutz@aon.at

Sei dabei, bestell sie glei!


2727
Nach 1.1. bis 31.3.2009 / 5.2.2009 - Es war einmal ........
« am: August 08, 2011, 00:13:39 Vormittag »




Es war einmal ........

und was hat sich bis heute geändert ........

richtig:  N I C H T S !



xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx


Die 100 Anzeigen des Herrn X

05. Februar 2009 18:47

Ein Wiener ist für beinahe die Hälfte aller Rauchanzeigen in der Hauptstadt verantwortlich

Als Denunziant sieht er sich nicht, sondern als mündiger Bürger mit Zivilcourage, der auf das Gesetz pocht.

***

Wien - Wie ein mieselsüchtiger Querulant schaut Herr X nicht aus. Im Gegenteil, Lachfalten entstehen in seinen Augenwinkeln, wenn er spricht - und erklärt, warum er für knapp 100 der 250 bisher in Wien erstatteten Anzeigen wegen Verstößen gegen das Tabakgesetz verantwortlich ist. Entspannt sitzt er Donnerstagmorgen vor dem Zimmer 217 im Magistratischen Bezirksamt des 15. Bezirks. Im ockerfarbenen Sakko und rosa Hemd, ohne Krawatte, sieht er nicht unsympathisch aus.
"Mir ist bewusst, dass manche die vielen Anzeigen für extrem halten können, aber ich mache das nicht aus niederen Beweggründen. Es geht mir um die Einhaltung des Gesetzes" , erzählt er mit ruhiger Stimme, ehe er seine Zeugenaussage im ersten Verfahren macht, das er ins Rollen gebracht hat.

Seit Jahresbeginn hat der Teilzeitbeschäftigte seine Runden gemacht. In 15 Wiener Einkaufszentren war er und hat angezeigt, in welchen Lokalen gegen das dort geltende absolute Rauchverbot verstoßen wurde. Nur in einem einzigen hat alles gepasst.

"Ich möchte niemanden bekehren, aber im Einkaufszentrum werde ich durch Tabakrauch belästigt" , erklärt er seine Motivation, während er seine Plastikmappe mit dem Gesetzestext und seinen Anzeigen in die Hand nimmt. Hier, im ersten Verfahren, geht es um die "Nichtraucherschutz-Kennzeichnungsverordnung" . Die besagt, wie seit dem 1. Jänner die Aufkleber an Eingangstüren auszusehen haben.

"Bei jedem zweiten fehlen die Pickerln, oder sie sind falsch" , hat er bei seinen Spaziergängen festgestellt. Nicht in den Einkaufszentren, sondern auf der Straße. Be-treten hat Herr X die Lokale nie, der Nichtraucher legt auch im STANDARD-Gespräch Wert auf strikteste Anonymität. "Am Anfang waren schon irrationale Gefühle da, dass die Wirte aggressiv werden. Aber dann hab ich mir gedacht, dass es doch kein Grund sein kann, wegen dieser Angst keine Zivilcourage zu zeigen."

Zwei falsche Wörter

Wie er sie vor dem "Restaurant Meisel" in der Hütteldorfer Straße gezeigt hat. Dort prangen auf der Eingangstür gleich zwei der Sticker, die zeigen, dass sowohl Raucher als auch Nichtraucher Zutritt haben. Allerdings: Unter den Piktogrammen steht "Rauchfreier Bereich im Lokal" . Und das ist falsch, weiß Herr X. Es muss "Abgetrennter Raucherraum im Lokal" lauten. So einen Aufkleber gibt es hier auch, eineinhalb Meter neben der Eingangstür. Auf der Vitrine, in der die Speisekarte aushängt - Grund für eine Anzeige.

"Das ist so was von ungerecht" , ist Wirtin Marlies Greilinger beim Standard-Lokalaugenschein empört. "Ich habe seit zwei Jahren einen Nichtraucherbereich, der Raucherbereich liegt im Keller. Und ausgerechnet ich bin angezeigt worden." Die Trennung zwischen Qualm und reiner Luft ist tatsächlich schwer zu übersehen: Im Windfang weisen große, handgeschriebene, Plakate darauf hin. In der Speisekarte ist es zu lesen. Auf jedem einzelnen Tisch steht ein "Nicht rauchen" -Schild. Die Holzpfosten der Ausschank zieren entsprechende Aufkleber.

"Ich hätte auch einen Antrag auf eine Umbaubewilligung stellen können, dann wäre bis 2010 alles beim Alten geblieben. Aber ich habe das bewusst nicht gemacht" , sagt die 56-Jährige, die das Lokal 1972 eröffnet hat. 91 Gäste haben unterschrieben, dass sie schon lange Nichtraucher schützt.

Herrn X wäre es auch lieber, wenn es ein klareres Gesetz gäbe, am besten ein totales Rauchverbot, sagt er. Aber so lange müsse die bestehende Regelung eingehalten werden. Als Denunziant sieht er sich nicht. Temposünder würde er nicht anzeigen. "Aber das Tabakgesetz betrifft viele, und es ist ein Affront, wie es ignoriert wird." Er hat auch schon einen Brief an den Gesundheitsminister und die Wiener Gesundheitsstadträtin geschrieben. Der Staat und nicht er als "mündiger Bürger" solle kontrollieren. Antworten der Politiker hat er noch keine bekommen. Dafür 13 Zeugenladungen an fünf verschiedenen Tagen - was ihn ärgert. "Ich habe ja schließlich auch noch andere Dinge zu erledigen."

Frau Greilinger erledigt auch etwas. Sie schneidet das korrekte Pickerl aus einem ausgedruckten Bogen und klebt es über das Vorhandene - das Illegale, das ihr die Anzeige von Herrn X gebracht hat. (Michael Möseneder, DER STANDARD - Printausgabe, 6. Februar 2009)

2728
Deutschland / Stöger, schau! In Deutschland: Schüler finden Nichtrauchen cool
« am: August 07, 2011, 22:11:09 Nachmittag »



03.08.2011 

Schüler finden Nichtrauchen cool

Kreis Waldshut – 24 Schulklassen aus dem Kreis Waldshut haben sich dieses Jahr am Anti-Raucher-Programm „Be smart – don't start“ beteiligt. Bundesweit ziehen die Drogenbeauftragten positive Bilanz.
Schüler finden Nichtrauchen cool

Große Freude an der Hans-Thoma-Schule in Laufenburg: Alexander Wittwer von der AOK und Wilfried Könnecker, dem Kommunalen Suchtbeauftragten, überggaben den drei 6. Klassen ein Preisgeld von insgesamt 300 Euro.


Gegenüber 2001 stieg die Zahl der Jugendlichen, die niemals geraucht haben, um 27 Prozent.

Die Entwicklung des Rauchverhaltens bei Jugendlichen zeigt in den letzten Jahren eine erfreuliche Entwicklung. Eines der erfolgreichen Präventionsprojekte ist „Be smart – don`t start“. Seit über zehn Jahren machen Schulen von der sechsten bis zur achten Klasse in ganz Europa bei Be smart mit. Sie verabreden, über einen Zeitraum von sechs Monaten, nicht mit dem Rauchen anzufangen. Kontrolliert wird das durch die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer, die darüber einen monatlichen Nachweis an das Institut für Therapieforschung senden müssen. Im zu Ende gehenden Schuljahr nahmen in Deutschland über 10 000 Schulklassen teil, in Baden-Württemberg fast 1 200. Im Landkreis Waldshut beteiligten sich 24 Schulklassen an Be smart. Koordiniert wird das ganze hier vom Kommunalen Suchtbeauftragten.

Einer der Kooperationspartner des Projekts ist die AOK. Im Landkreis Waldshut ist es zur Tradition geworden, dass der Kommunale Suchtbeauftragte und die AOK erfolgreiche Klassen am Ende des Schuljahres im Rahmen einer kleinen Veranstaltung besonders würdigen. Dazu gehört auch ein Zuschuss für die Klassenkasse. In diesem Jahr wurden die drei 6. Klassen der Hans-Thoma-Schule in Laufenburg Preisträger. Ausgesucht wurden sie, weil die gesamte Jahrgangsstufe engagiert und erfolgreich mitgemacht hat und die Hans-Thoma-Schule in den letzten Jahren das Nichtrauchen auf vielfache Art und Weise gefördert hat.

Am 26. Juli wurde den drei Klassen das Preisgeld von insgesamt 300 Euro von Alexander Wittwer von der AOK und Wilfried Könnecker, dem Kommunalen Suchtbeauftragten, übergeben. Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen und Lehrer wurden dabei ermutigt, auch im nächsten Jahr wieder teilzunehmen und damit das Nichtrauchen an ihrer Schule weiter zu unterstützen.

Der Anteil der Raucher ist auf aktuell 13 Prozent gesunken. Vor fünf Jahren lag dieser Anteil noch bei 17 Prozent Der Anteil derjenigen, die noch nie auch nur eine Zigarette geraucht haben, beträgt mittlerweile 68 Prozent. Dies sind gegenüber 2001 27 Prozent mehr Jugendliche, die niemals geraucht haben. Dies zeigt, wie die Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dykmans betont, dass die Maßnahmen zur Tabakprävention bei Kindern und Jugendlichen äußerst erfolgreich waren und deshalb fortgesetzt werden sollen.

............ http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/Schueler-finden-Nichtrauchen-cool;art372623,5034410


2729
Deutschland / Studie: Rauchverbot gefährdet Klein-Kneipen
« am: August 07, 2011, 22:08:28 Nachmittag »


01. August 2011 14:35 Uhr

Studie: Rauchverbot gefährdet Klein-Kneipen

Ein Jahr nach Inkrafttreten des Rauchverbots in Bayern leiden viele Eckkneipen und Bistros unter Umsatzeinbußen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie.

............... http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Studie-Rauchverbot-gefaehrdet-Klein-Kneipen-id16168291.html


2730
Deutschland / D - Tagesmütter: Rauchverbot!
« am: August 07, 2011, 22:07:09 Nachmittag »


Lübeck – Tagesmutter ist ein verantwortungsvoller Beruf. Nicht zu rauchen ist für Anette Nitschke- Lucas deshalb auch selbstverständlich.

Anette Nitschke-Lucas hat als Tagesmutter ihre Prinzipien. Dazu zählt auch, dass in den Räumlichkeiten ihres Hauses grundsätzlich nicht geraucht werden darf. „Das verbietet schon alleine der gesunde Menschenverstand“, sagt die 42-Jährige und begrüßt damit den Vorstoß Kieler Politiker, ein generelles Rauchverbot einzuführen – das bei ihr auch schon im Auto gilt. Klare Aussagen, die sie noch unterstreicht: „Wir sorgen dafür, dass die Kinder auf die Welt kommen, Kinder werden dazu nicht gefragt. Deshalb müssen wir es ihnen hier so schön wie möglich machen. Das ist unsere Verpflichtung.“

Deshalb achtet die Lübeckerin auch auf Sicherheit: Es gibt Steckdosenabdeckungen, abschließbare Fenstergriffe und Eckenschoner an den Tischen, damit nichts passieren kann, wenn es turbulent wird. Und das wird es oft: Anette Nitschke-Lucas ist in Vollzeit beschäftigt, und da die Betreuungszeiten „ihrer“ vier Kinder (ein bis vier Jahre alt) unterschiedlich sind, ist immer etwas los im Reihenhaus in Kücknitz. In zwei extra hell hergerichteten Zimmern können die Kinder toben und schlafen. Spiele, Bastelsachen und Decken sind in Einbauschränken verstaut, große grüne Kissen zieren zwei Betten, bunte Zahlen kleben auf der weißen Tapete. Ein freundliches Ambiente, in dem sich die einjährige Maya mit Bauklötzen beschäftigt, Ryan- Joshua spielt neben ihr mit einem roten Auto. „Es ist toll hier – am liebsten bin ich im Garten“, sagt der Vierjährige. Anette Nitschke- Lucas eigeneTochter Kyra (7) sitzt malend auf dem Holzbett und findet es „eigentlich ganz gut“, andere Kinder im Haus zu haben. Auch wenn sie manchmal zu jung seien, um mit ihnen spielen zu können – und sie ihre Mutter teilen muss.

An einem typischen Tagesmutter-Tag kann sich auch mal Privates mit Beruflichem vermischen. „Wenn wir den Geburtstag meiner Kindern feiern, sind die anderen Kinder der berufstätigen Eltern natürlich mit dabei“, sagt die gelernte Bürokauffrau und technische Zeichnerin. Es ist eine „familiennahe Tagespflege“, die Anette Nitschke-Lucas betreibt. Ein gemeinsames Mittagessen und Einkäufe im Supermarkt gehören ebenso dazu wie das Abholen eines Kindes vom Kindergarten. Als stressig empfinde sie ihren Beruf nur noch selten. „Es ist ein Lernprozess, und mittlerweile bin ich gut im Multitasking“, sagt die Tagesmutter.

Emotional schwierig wird es für sie, wenn die Kinder ihre Betreuung nicht mehr brauchen. „Der Abschied fällt mir oft schwer, da man eine persönliche Ebene zu den Kindern aufgebaut hat“, sagt sie. Eine gesunde Distanz in solchen Fällen zu wahren, musste sie erst lernen. Den Job aufzugeben kann sie sich gar nicht vorstellen: „In dem Beruf werde ich vermutlich alt.“
Von Nina Holley


http://www.ln-online.de/lokales/luebeck/3201498/das-verbietet-der-menschenverstand