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Nachrichten - admin

2626
Deutschland / Deutschland - Es war einmal ein Goliath, der verlor gegen Klein-David
« am: September 20, 2011, 12:17:30 Nachmittag »


http://www.fr-online.de/politik/initiative-gegen-rauchverbot-615-000-euro-fuers-qualmen,1472596,4487342.html
Erschienen .....???

Frankfurter Rundschau › Politik
Initiative gegen Rauchverbot
615.000 Euro fürs Qualmen

Bayern streitet seit Jahren über das Rauchverbot in Gaststätten. Jetzt soll ein Volksentscheid den Streit beenden. Die Tabakindustrie sponsert eine Initiative gegen Rauchverbot. Von Iris Hilberth
Am Sonntag stimmen die Bayern über ein Rauchverbot ab.
Am Sonntag stimmen die Bayern über ein Rauchverbot ab.
Foto: dpa

Seit drei Jahren wird in Bayern über ein Rauchverbot in Gaststätten gestritten. Die einst strikte Regelung aus dem Dezember 2007 wurde nach Protesten von Rauchern und Wirten vergangenen Sommer gelockert. Dass damit jedoch viele Bürger im Freistaat nicht einverstanden sind, zeigte ein Volksbegehren vor einem halben Jahr. Da gaben 1,3 Millionen (13,9 Prozent) Bayern ihre Unterschrift für die Rückkehr zum ursprünglichen Gesetz - genügend, um einen Volksentscheid zu erwirken. Diesen Sonntag dürfen die Bürger im Freistaat entscheiden, wie man es künftig mit dem Qualm in den Wirtschaften halten will: lockere Regelung oder ein grundsätzliches Rauchverbot für alle Gaststätten?

Zwei Aktionsbündnisse werben seit Wochen in Bayern um Stimmen. Dem Bündnis "Bayern atmet auf - Ja zum Nichtraucherschutz" steht das "Bündnis für Freiheit und Toleranz" gegenüber. An der Spitze der Befürworter des "konsequenten Nichtraucherschutzes" steht die ÖDP, unterstützt von SPD und Grünen. Verbände und Initiativen wie die Bayerische Landesärztekammer und der Landes-Sportverband haben sich angeschlossen.

Auf der anderen Seite machen die "Nein"-Sager mobil. Zu dem Bündnis, das die Beibehaltung des jetzigen Gesetzes propagiert, haben sich unter anderen der Deutsche Zigarettenverband, die Vereinigung der bayerischen Festwirte, der Bayerische Brauerbund und der Verein zum Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur zusammengeschlossen. Sie warnen vor einem "Verbotsstaat Bayern" und bezeichnen ein totales Rauchverbot in Festzelten und Raucherlokalen als "totalen Unfug". Sie behaupten, dass in 90 Prozent der Lokale jetzt schon nicht geraucht werde. Die Gegenseite bestreitet dies und beruft sich auf eine Statistik, die besagt, dass in 35 Prozent der Gaststätten nach wie vor geraucht werde.

Während die Nichtraucher mit etwa 110000 Euro für ihre Kampagne auskommen, stehen den Rauchern rund 615000 Euro zur Verfügung. Dass diese hauptsächlich von der Tabakindustrie stammen sollen, wies Initiator und Wirt Franz Bergmüller im Deutschlandfunk zurück. Nachfragen des Senders beim Bundesverband der Zigarrenindustrie, dem Deutschen Zigarettenverband, dem Mittelständischen Unternehmen der Tabakwirtschaft, dem Verband der Tabakgroßhändler und Automatenhersteller und dem Verband der deutschen Rauchtabakindustrie ergaben jedoch, dass drei Viertel des Geldes von diesen Verbänden stammt. Bergmüller dagegen wirft seinen Gegnern vor, sich von der Pharmalobby sponsern zu lassen, was wiederum der Initiator des Volksbegehrens, Sebastian Frankenberger, zurückwies.

Knappes Ergebnis erwartet

Laut Meinungsumfrage des Instituts TNS Infratest, das knapp tausend Bayern befragte, ist der Ausgang des Volksentscheids noch völlig offen. Gegner und Befürworter sollen gleichauf liegen.

Ursprünglich hatte Bayern das strikteste Rauchverbot in ganz Deutschland. Zunächst war die CSU stolz darauf. Doch kaum gingen im Jahre 2008 Kommunal- und Landtagswahl daneben, machte man schnell den strengen Nichtraucherschutz dafür verantwortlich. Eine Lockerung der Bestimmung wurde angekündigt, die mitregierende FDP wollte dies sowieso. Seit August 2009 ist es wieder erlaubt, in Kneipen unter 75 Quadratmetern, in Nebenräumen und in Festzelten zu rauchen.
Volksentscheid in Bayern: Bundesweit schärfstes Rauchverbot


2627
Deutschland / Deutschland, Köln: Bald nirgendwo mehr Raucherlaubnis?
« am: September 20, 2011, 12:12:04 Nachmittag »


Köln

Rauchverbot
„Saubere Regelung für alle“


Erstellt 17.09.11, 09:18h, aktualisiert 17.09.11, 09:21h

Die rot-grüne Landesregierung will ein Rauchverbot ohne Ausnahmen durchsetzen. Betroffen sind beispielsweise Festzelte, Spielplätze, Raucherclubs und Kneipen, in denen auch keine Raucherräume mehr erlaubt sein sollen.
Köln - Die rot-grüne Landesregierung will ein Rauchverbot ohne Ausnahmen durchsetzen (wir berichteten). Betroffen sind beispielsweise Festzelte, Spielplätze, Raucherclubs und Kneipen, in denen auch keine Raucherräume mehr erlaubt sein sollen. Noch handelt es sich um einen Entwurf, das Gesetz soll im Dezember eingebracht werden.


Robert Kilp, Leiter des städtischen Ordnungsamtes, unterstreicht: „Wenn es eine stringente Regelung gäbe, würden wir das begrüßen. Das wäre genau das, was wir vor zwei, drei Jahren vom Land gefordert haben. Ich habe das auch bei meiner Anhörung vor dem Landesgesundheitsausschuss gesagt.“ Wenn man einen Nichtraucherschutz wolle, dann müsse es eine klare Regelung geben, „aber eine, die nicht in den Konkurrenzkampf der Gastronomie eingreift“. Heute gebe es zu viele Ausnahmen.

„Wir wollen das Rauchverbot auf politischem Wege aus den Angeln heben“, kündigt dagegen Mathias Johnen, stellvertretender Geschäftsführer des Kölner Hotel- und Gaststättenverbands, an. Johnen rechnet damit, dass 200 bis 250 Betriebe dichtmachen müssen, wenn die durchgreifende Regelung kommt. „Was“, fragt Johnen, „ist das nächste Hobby der Politiker? Dürfen wir keinen Zucker mehr essen, weil das ungesund ist? Wo soll die Bevormundung enden? Das sind mündige Bürger.“

Für den Karneval prognostiziert Rosenmontagszugleiter Christoph Kuckelkorn viel Unruhe und Probleme für die Gastronomie und die Saalbetreiber, „das muss in irgendeiner Weise kanalisiert werden. Wenn beispielsweise im Gürzenich-Foyer nicht mehr geraucht werden darf, dann weiß ich nicht, wie man das bewerkstelligen soll“.

Brauhaus Stüsser und Haus Tutt sind bereits rauchfrei. Ein totales Rauchverbot lehnt Inhaber Horst Diercks dennoch ab. „Das ist doch Unsinn“, sagt Diercks, „die Menschen dürfen dann nicht mehr frei entscheiden.“

Detlef Weisweiler führt mit Ubierschänke und Alcazar sowohl ein Raucher- als auch ein Nichtraucherlokal. „Die Leute gehen in Nichtraucher-Lokale nur noch zum Essen“, erklärt er, „danach ziehen sie weiter zu Raucher-Kneipen.“ Das Teil-Rauchverbot sei schlecht gemacht und zerstöre Existenzen, viele Nichtraucher-Lokale stünden vor dem Aus.

Ein totales Verbot findet er dagegen konsequent. „Das wäre eine saubere Regelung für alle“, sagt Weisweiler. Für die Ubierschänke sieht er mittelfristig keine Probleme, die Stammgäste kämen wahrscheinlich weiterhin. „Den Rauchern bleibt dann nichts anderes übrig, als draußen zu rauchen“, erklärt Weisweiler, „ganz gleich, in welches Lokal sie gehen.“ (bb / hap)

2628
Deutschland / D. - Recht beim Rauchverbot: Shisha
« am: September 20, 2011, 12:08:51 Nachmittag »

Rauchverbot verfassungsgemäß


16.09.2011     

Urteil Das strikte Rauchverbot in Bayern gilt nun endgültig auch für Shisha-Cafés. Wie der Bayerische Verfassungsgerichtshof in München am Freitag mitteilte, wies er die Popularklage mehrerer Wirte ab.

Symbolbild: Armin Weigel dpa
Die Betreiber mehrerer Wasserpfeifen-Cafés hatten sich durch das im Sommer 2010 per Volksentscheid eingeführte Gesundheitsschutzgesetz in ihrer Existenz bedroht gefühlt und Klage eingereicht (Az Vf. 12-VII-10 - Beschluss vom 13. September).
Sie bezeichneten das Gesundheitsschutzgesetz insgesamt als verfassungswidrig und argumentierten, dass ihre Cafés nicht mit herkömmlichen Gaststätten vergleichbar seien, da sie von Nichtrauchern nicht besucht würden. Zudem sei im Gesetz nur unzureichend bestimmt, was den Begriff des Rauchens miteinschließt. Auch die Gefahren des Passivrauchens von Shishas bezeichneten sie als wissenschaftlich nicht nachgewiesen.
Die bayerischen Verfassungsrichter sahen es jedoch als zulässig an, dass das für Gaststätten geltende Rauchverbot grundsätzlich auch das Rauchen der Wasserpfeife erfasst. Der Staat dürfe das Rauchverbot konsequent verfolgen und müsse sich nicht auf Ausnahmeregelungen einlassen. Darüber hinaus ist es laut Urteil nicht Aufgabe des Gerichtshofes, den Begriff des Rauchens rechtlich verbindlich auszulegen. Diese Fragen müssten die Fachgerichte entscheiden.
Im Freistaat gilt seit dem 1. August 2010 die bundesweit strengste Regelung zum Schutz von Nichtrauchern. Die zuvor bestehenden Ausnahmen etwa für Bierzelte und kleine Einraumgaststätten wurden dabei ebenso gestrichen wie die Möglichkeit, Nebenräume für Raucher einzurichten. Kurz nach dem Inkrafttreten des Gesetzes lehnte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe mit einem Beschluss den Antrag eines Shisha-Café-Inhabers auf Erlass einer einstweiligen Anordnung ab. Damit stellte das Gericht klar, dass das Rauchverbot auch für die Wasserpfeifen-Bars in Bayern verfassungsgemäß ist. dpa

http://www.infranken.de/nachrichten/bayern/Rauchverbot-verfassungsgemaess;art179,202785

2629

Man kann Eltern nur bitten, das Rauchen sein zu lassen
Anmerkung: Na, viel Vergnügen Kinder/Jugendlich/Partner!
vom 17.09.2011 um: 11:05 Uhr | Quelle: Rhein Neckar Zeitung powered by webnews

Von Anica Edinger Es ist ein alt bekanntes Problem: Nichtraucher trifft auf Raucher, und Kinder sind im Spiel. Dann gibt es Ärger. So auch kürzlich im Märchenparadies. Da haben wir uns beinahe an Zigaretten von rauchenden Eltern verbrannt und auf dem Spielplatz lagen…

2630
Deutschland / Deutschland - NRW: Rauchverbot besonders strikt - Bayern zum Vorbild
« am: September 20, 2011, 11:51:17 Vormittag »

Rauchverbot besonders strikt
NRW nimmt sich Bayern zum Vorbild
VON KERSTIN ARTZ - zuletzt aktualisiert: 15.09.2011 - 11:21

(RP) In Bayern haben Raucher nur noch selten die Gelegenheit, in der Öffentlichkeit ihrem Laster zu frönen. Denn in dem Bundesland gilt seit dem 1. August 2010 das strengste Rauchverbot Deutschlands. Das will sich nun Nordrhein-Westfalen zum Vorbild nehmen.
Fotos
Wie die Rauchverbote in den Bundesländern geregelt sind
Baden-Württemberg: Bereits seit 1. August 2007 gilt ein Rauchverbot in Gaststätten. Ausgenommen sind abgetrennte Raucherräume, die weniger als 75 Quadratmeter groß sein dürfen, lediglich kalte Speisen zum Verzehr anbieten und die Personen vor der Vollendung des 18. Lebensjahrs nicht betreten dürfen.
Bayern: Im Juli 2010 entschieden die Bayern in einem Volksentscheid. Sie voteten für das strikteste Rauchverbot in ganz Deutschland. Seit dem 1. August 2010 ist im Freistaat das Qualmen in Kneipen, Gaststätten und Bierzelten verboten.
Berlin: Rauchverbot seit 1. Januar 2008. Ausnahmeregeln gelten für separate Nebenräume, dort gibt es aber faktisch ein Servierverbot. Raucher müssen mit Geldbußen bis zu 100 Euro, Gastwirte bis zu 1000 Euro rechnen. Bußgelder gibt es ab 1. Juli.
Wie die Rauchverbote in den Bundesländern geregelt sind

In Bayern gibt es in öffentlichen Gebäuden, Gaststätten und Bildungseinrichtungen keine Ausnahmeregelungen mehr, die das Paffen doch erlauben. Und auch während des Oktoberfestes haben es Raucher schwer, denn die Bier-, Wein- und Festzelte gelten als Gaststätten, egal ob sie dauerhaft oder vorübergehend betrieben werden. Auch die separate Raucherräume in Restaurants sind in Bayern nicht erlaubt. Jetzt will sich Nordrhein-Westfalen den Freistaat zum Vorbild nehmen und ein ähnliches Nichtrauchergesetz auf den Weg bringen.

Volksentscheid 2010

In Bayern wurde die Regelung nach einem Volksentscheid im Juli 2010 verabschiedet. Initiiert wurde dieser von dem Aktionsbündnis "Ja! zum Nichtraucherschutz", ein Zusammenschluss der Ökologisch-Demokratischen Partei, von Bündnis 90/Die Grünen und der SPD. Ende 2009 hatten sich 1,3 Millionen Wahlberechtigte in einem Volksbegehren für ein striktes Rauchverbot ausgesprochen und so eine Abstimmung im bayerischen Landtag erwirkt.
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Dieser lehnte das Verbot ab. Am 4. Juli 2010 folgte der Volksentscheid, bei dem sich die Mehrheit der Bevölkerung für das absolute Rauchverbot in Gaststätten und Festzelten entschied.

Freistaat als Vorreiter

Damit übernimmt der Freistaat eine Vorreiterposition, denn bereits im März dieses Jahres ist das Saarland dem Vorbild gefolgt. Auch in diesem Bundesland wurde das Rauchen nun ausnahmslos verboten – bis Dezember gibt es noch eine Übergangsphase, in der die Gaststätten ihre Raucherzimmer öffnen dürfen. Die Betreiber müssen aber nachweisen, dass sie Geld in die Schaffung von Raucherräumen investiert haben.
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Ausnahmeregelungen

In den anderen Bundesländern gelten die allgemeinen Ausnahmeregeln: Geraucht werden darf in Einraumkneipen, die bis 75 Quadratmeter groß und als Raucherkneipen gekennzeichnet sind. Zudem darf der Zutritt zu dem Etablissement erst ab 18 Jahren erlaubt sein, und es dürfen keine Speisen gereicht werden.

In Restaurants müssen Raucherräume von dem Nichtraucherbereich abgetrennt liegen. Von dieser Regelung weicht derzeit nur Hamburg ab: Dort ist zwar die Einraum-Regelung erlaubt, doch Raucherzimmer in der Speisen-Gastronomie sind verboten. Dagegen hat die Betreiberin eines Autohofes Ende August geklagt.

Das Verwaltungsgericht Hamburg hat die Regelungen der Hansestadt dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vorgelegt. Das Gesetz ist nach Ansicht der Hamburger Richter verfassungswidrig. Die Regelung, dass in Speisewirtschaften keine abgeschlossenen Raucherräume eingerichtet werden dürften, wohl aber in Kneipen, verstoße gegen das Gleichbehandlungsgebot.

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/nrw-politik/NRW-nimmt-sich-Bayern-zum-Vorbild_aid_1022965.html

2631

Festbesucher rauchen vor dem Winzerer Fähndl. Heuer ist das Rauchen in den Zelten strikt verboten. Foto: dpa Foto:

THERESIENWIESE- Samstag um 18 Uhr liegen im Mittelschiff eines großen Festzelts vier junge Männer unterm Tisch – ein paar besockte Beine schauen raus, wer vorbeigeht, muss das Bein heben. Die 23 Jahre alten Männer liegen aber nicht wegen des Alkohols da unten. Sie rauchen nur gemütlich eine Zigarette.

Jahr eins des absoluten Rauchverbots auf der Wiesn: Wer jetzt qualmt, kriegt Ärger, Wirte sind angewiesen, das Verbot durchzusetzen – sonst drohen Geldstrafen. Fast alle Zelte haben Raucherbalkone oder überdachte Raucherzonen eingerichtet. In Kufflers Weinzelt ist der Balkon zum Bersten gefüllt – dauerhaft.

Im Pschorr-Zelt gibt es keine Balkone, vor den Seitentüren sind Raucherbereiche abgetrennt. Daniela Heide von der Bräurosl: „Wir haben Einlasskarten, das funktioniert sehr gut. Wir haben noch niemanden aus dem Zelt schmeißen müssen.“

Auch im Hofbräuzelt ist die Situation recht entspannt. „Hin und wieder rauchen einige im Zelt“, sagt Security-Chef Konrad Bertels, „wir sprechen sie darauf an – und sie machen die Zigarette aus. Da ist alles im grünen Bereich.“

Wer als Gast im Hofbräuzelt rauchen will, bekommt beim Rausgehen einen Stempel, der zwei Mal am Tag gewechselt wird. Auch auf den Außentreppen links und rechts der Balkone qualmen viele, der Platz aber ist begrenzt.

Im Schottenhamel wurden 2010 ganze Tische wegen Rauchens geräumt; die Gäste flogen raus. „Das mussten wir bisher nicht“, sagt Christian Schottenhamel: „Am Anfang haben ein paar versucht, vor den Fluchtwegen zu rauchen, aber das haben wir ihnen schnell abgewöhnt. Bei dem Regen wollen die Leute nicht vor die Tür, viele verkneifen sich das Rauchen.“


http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.rauchverbot-qualmfreie-wiesn:-frische-luft-fast-ueberall.a6b2538a-7d1a-4b1e-8940-6fd97853e984.html


2632
Europa / Schweiz - Für Raucherklubs wirds brenzlig
« am: September 20, 2011, 11:42:55 Vormittag »

DIENSTAG, 20. SEPTEMBER 2011
Unterland

http://www.zuonline.ch/storys/storys.cfm?vID=18107

Für Raucherklubs wirds brenzlig

Als Vereine getarnte Raucherrestaurants und Bars sind illegal – das sagt ein erstes Gerichtsurteil. Die Unterländer Gemeindebehörden aber stellen sich weiterhin vor ihre Raucherlokale.
Fabian Boller

Anmerkung:
Wenigstens dabei haben wir bei "Dr. Pietsch`s Tabakgesetz" kein Problem!
Vereine/Clubs/Geschlossene Gesellschaften, etc.: In Österreich fallen ALLE unter Tabakgesetz / Nichtraucherschutz!
[/color]

2633
   
4.10.2011,10:00, Journalisten-Workshop "Überaktive Blase & Prostatakarzinom"

Gesundheit/Medien/Krankheiten/Medizin/Wien/Termin/Wien
2011-09-19 / 12:27:15 / ASTELLAS Pharma Ges.m.b.H
Einladung zum Journalisten-Workshop "Überaktive Blase & Prostatakarzinom"
 

   Wien (OTS) - Urologie-Erkrankungen werden in der öffentlichen
Diskussion gerne verdrängt. Dies betrifft vor allem die Inkontinenz -
von der insbesondere Männer betroffen sind - sowie die häufigste
Krebserkrankung des Mannes den Prostatakrebs.

   Mit Hilfe moderner und innovativer Medikamentation hat man beide
Krankheitsbilder immer besser im Griff. Unser Journalistenworkshop
offeriert Ihnen ausführlich Daten und Fakten zu den Themen Überaktive
Blase und Prostatakrebs. Unsere ausgewiesenen Experten aus der Praxis
werden Ihnen Ein- und Ausblicke über aktuelle Erkenntnisse moderner
Therapiemöglichkeiten und der Behandlungszukunft geben.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Mag. Berthold Cvach
Geschäftsführer Astellas Pharma Österreich

~
Journalisten-Workshop "Überaktive Blase & Prostatakarzinom"


 Ihre Gesprächspartner sind:
 Univ.-Prof. Dr. Helmut Madersbacher, Facharzt für Urologie und
 Leiter der Neuro-Urologischen Ambulanz am Landeskrankenhaus-
 Univ.-Kliniken Innsbruck sowie erster Vorsitzender der Medizinischen
 Kontinenzgesellschaft Österreich
 
 Univ.-Prof. Dr. Karl Pummer, Vorstand der Universitätsklinik für
 Urologie am Universitätsklinikum Graz


 Datum:   4.10.2011, um 10:00 Uhr
 Ort:     Hotel am Parkring
          Parkring 12, 1010 Wien

~

Rückfragehinweis:
   Anmeldung & Rückfragehinweis: 
   Menedetter PR
   Patrick Schlager
   Tel. 01/533 23 80
   Mail: schlager@menedetter-pr.at

2634
Welt-Alzheimer-Tag: Pfizer sensibilisiert für das Thema Demenz - Früherkennung erhöht Lebensqualität von Alzheimer Patienten

   Wien (OTS) - In Österreich sind rund 100.000 Menschen von
Demenzerkrankungen betroffen, darunter etwa 60.000-80.000 von
Alzheimer-Demenz. Aufgrund der demographischen Entwicklung ist die
Tendenz stark steigend. Die Entwicklung gibt Anlass zur Sorge:
Prognosen gehen von einer Verdopplung der Anzahl der
Alzheimer-Patienten alle 20 Jahre aus - eine große Belastung für das
Gesundheitssystem. Anlässlich des bevorstehenden
Welt-Alzheimer-Tages, am 21. September 2011, setzt Pfizer wieder auf
Aufklärung, denn Früherkennung kann einen wesentlichen Einfluss auf
den Therapieerfolg haben. Im Rahmen des Pflege-Tages der Caritas - am
16. September am Stephansplatz in Wien - war Pfizer mit einem
Memory-Zelt präsent, in dem über Demenzerkrankungen aufgeklärt wurde.

Intensive Forschungsarbeit um Alzheimer heilbar zu machen

   Dr. Sylvia Nanz, Medical Director Pfizer Austria: "Pfizer war
schon vor rund zehn Jahren eines der ersten Pharmaunternehmen, das
Medikamente gegen Alzheimer entwickelte. Leider können wir bis heute
Alzheimer nicht heilen, aber den Verlauf der Krankheit verlangsamen.
Die Entwicklung und Erprobung möglicher neuer Behandlungsstrategien
für die Alzheimer-Erkrankung zählt zu den Kernbereichen der
Forschungstätigkeit von Pfizer." Aktuell gibt es zahlreiche
Forschungsprojekte und Forschungspartnerschaften, eine Allianz
erforscht zum Beispiel Immuntherapien für die Behandlung bzw.
Prävention von Alzheimer. "Unser Ziel ist, Alzheimer heilbar zu
machen oder zumindest auf den Status einer chronischen Krankheit zu
reduzieren - daran arbeiten wir intensiv" so Nanz abschließend.

Früherkennung wesentlich

   Während die Heilung heute noch nicht möglich ist, kann eine  frühe
Therapie die Lebensqualität von Betroffenen und deren Angehörigen
wesentlich erhöhen und Kosten senken. "Alzheimer-Demenz ist heute der
häufigste Grund für eine Übersiedelung in eine stationäre
Pflegeeinrichtung", so Dr. Werner Binnenstein-Bachstein,
Generalsekretär der Caritas der Erzdiözese Wien. "Früherkennung und
Diagnose sind wichtig, um auf diese Krankheit richtig reagieren zu
können. Medikamente und nicht medikamentöse Therapien können helfen,
dass Menschen so lange wie möglich in gewohnter Umgebung bleiben
können. Der Großteil der an Demenz erkranken Menschen wird zu Hause
betreut und gepflegt. Darum sorgen wir uns als Caritas auch besonders
um die Angehörigen" so Dr. Werner Binnenstein-Bachstein abschließend.

   Die Herausforderungen durch die Alzheimer-Krankheit verlangen
verschiedene Ansätze auf den unterschiedlichsten Ebenen und ein
Zusammenspiel bzw. Kooperation von Wissenschaft, Regierungen, NGOs
und der Pharmaindustrie. Claudia Handl, Public Affairs Director
Pfizer Austria dazu "Unsere Strategie setzt nicht nur auf
Medikamente, sondern auch auf Unterstützung der Angehörigen und
Selbsthilfegruppen sowie auf Sensibilisierung und Förderung der
Früherkennung durch Aktionen wie dem Memory-Zelt."

Das Pfizer Memory Zelt am Caritas Pflegetag

   Am 16. September 2011 fand erneut der Caritas Pflegetag am Wiener
Stephansplatz statt. Der Aktionstag unter dem Titel 'Alter braucht
Zeit' rückte die Bedürfnisse der älteren Menschen in den Vordergrund
und bot Information und Beratung für Betroffene, Angehörige und
Interessierte. Im Rahmen des Pflegetages war Pfizer Austria mit einem
Memory-Zelt präsent und motivierte ältere Menschen spielerisch zum
aktiven, regelmäßigen Gedächtnistraining.

   Weitere Informationen über Alzheimer-Demenz und Pfizer-Aktivitäten
finden Sie auf www.denkanstoss.cc - dem Internetportal für
Alzheimer-Patienten und Angehörige.

Pfizer - Gemeinsam für eine gesündere Welt

   Pfizer erforscht, entwickelt, produziert und vermarktet moderne
Arzneimittel für alle Lebensphasen von Mensch und Tier - und das
schon seit über 160 Jahren. Mit einem der höchsten Forschungsetats
der Branche (2010: 9,4  Milliarden US-Dollar) setzt Pfizer, mit
Hauptsitz in New York, neue Standards in verschiedensten
Therapiegebieten wie Herz-Kreislauferkrankungen, Allergien und
Erkrankungen der Atemwege, Erkrankungen des Zentralnervensystems,
Anti-Infektiva, Schmerztherapie, Urologie, Gastroenterologie,
Schmerz, Rheumatologie, Augenheilkunde, Onkologie, sexuelle
Gesundheit, und Impfstoffe.Weltweit arbeiten bei Pfizer rund 100.000
Menschen daran, Krankheiten zu heilen, zu lindern oder erträglicher
zu gestalten. Pfizer ist heute in über 150 Ländern mit
Niederlassungen präsent und erzielte im Geschäftsjahr 2010 einen
Umsatz von rund 67,8 Milliarden US-Dollar.

   In Österreich gliedert sich das Unternehmen in drei
Geschäftsfelder: Rezeptpflichtige Medikamente, rezeptfreie Produkte
sowie Tiergesundheit. Pfizer Corporation Austria ist ein wichtiger
Partner der medizinischen Forschung und Entwicklung in Österreich. Um
mehr über unseren Einsatz zu erfahren, besuchen Sie uns auf
www.pfizer.at

Rückfragehinweis:

~
   Pfizer Corporation Austria
   Pressekontakt
   
   Mag. (FH) Christine van den Brink-Dunai
   Manager Public Affairs
   
   Pfizer Corporation Austria Gesellschaft m.b.H.
   Floridsdorfer Hauptstraße 1, A-1210 Wien
   Tel.: +43 1/521 15 - 673
   Mobil: +43 676 892 96 673
   Mail: christine.vandenBrink@pfizer.com
   Internet: www.pfizer.at

2636


Beitrag http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?6676-Bitte-um-finanzielle-Unterst%FCtzung-einer-Studie-zur-DNA-Zytometrie&p=58744#post58744 und .......
Video als Erklärung ist hier: http://www.youtube.com/watch?v=KX9MOxcnb6o

Durch die DNA-Zytometrie einer Gewebeentnahme (Stanzung, Biopsie) ist es möglich, genauere Details zur Tumorerkrankung zu erfahren.
Dies wäre wichtig zur weiteren Behandlung, zum Beispiel bei Prostakrebs.
So eine "Analyse" ist auch möglich für uns Österreicher, da das Gewebe "problemlos" nach Deutschland gesandt werden kann.
Infos unter: krebspatienten@gmail.com


Der Bitte um Unterstützung durch eine Spende schließen wir uns an: Dietmar Erlacher


http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?6676-Bitte-um-finanzielle-Unterst%FCtzung-einer-Studie-zur-DNA-Zytometrie
und
http://www.prostatakrebs-bps.de/index.php?option=com_content&task=view&id=723&Itemid=149

Bitte um finanzielle Unterstützung einer Studie zur DNA-Zytometrie
Der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. bittet um Unterstützung der Studie Vorhersage eines klinisch gutartigen Verlaufes durch die DNA-Bildzytometrie Niedrigrisikopatienten mit Mikrokarzinomen der Prostata mit einer Spende auf das
Spendenkonto Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. Konto-Nummer 70 20 621 Sparkasse Hannover (BLZ 250 501 80) (Spendenquittung wird vom BPS ausgestellt)
Auslandsüberweisung aus Österreich
IBAN: DE62 25050180 0007020621
BIC: SPKHDE2H
Bitte geben Sie als Verwendungszweck "DNA-Zytometrie" an.

Spendeneingang bis zum 09.09.2011:    4.310,00 €
Anzahl der Spendenüberweisungen:       23
Der BPS wird eine Spendenquittung ausstellen. Bitte geben Sie hierzu auf dem Überweisungsträger Ihre Postanschrift an.
Die Stiftung Männergesundheit unterstützt die Studie mit einem Betrag von 5.000,00 €.      
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PS.: Mit der Studie wurde bereits begonnen!
________________________________________

Hintergrund:
Die Entscheidung zu einer Aktiven Überwachungsstrategie bei Vorliegen eines so genannten klinisch unbedeutenden Mikrokarzinoms der Prostata beruht auf der Ausbreitung des Tumors, dem PSA-Wert im Blut und entscheidend auf der subjektiven, histopathologischen Malignitätsgradierung durch Bestimmung des Gleason Wertes.
 
Ziel der Studie:
Geprüft werden soll, ob mit Hilfe der DNA-Bildzytometrie zusätzlich zum Gleason-Wert eine objektivere und prognostisch bedeutende Aussage gemacht werden kann zur besseren Identifizierung der Patienten, die von einer Aktiven Überwachung mehr profitieren als von einer sofortigen Operation, Bestrahlung oder Hormontherapie.

Studienmethode: Prospektive, validierende Kohorten-Studie mit gutem Referenz-Standard
Leiter der Studie:
Prof. Dr. med. Stefan Biesterfeld, Leiter des Schwerpunktes Cytopathologie, Heinrich-Heine Universität Düsseldorf, für das Fach Pathologie
Prof. Dr. med. Lothar Weißbach, Wissenschaftlicher Vorstand der Stiftung Männergesundheit, Berlin, für das Fach Urologie

Laufzeit: 1 Jahr
Kosten: 37.765,00 €
________________________________________
  
Prospektive validierende Kohorten-Studie mit gutem Referenz-Standard:
DNA-Bildzytometrie zum Ausschluss eines Progresses bei Mikrokarzinomen der Prostata
„DNA-ProKo-Studie“

Hintergrund:
Die Entscheidung zu einer Aktiven Überwachungsstrategie bei Vorliegen eines sog. klinisch insignifikanten Mikrokarzinoms der Prostata beruht derzeit neben der geringen Ausdehnung des Tumorherdes und dem PSA-Wert im Blut entscheidend auf der subjektiven histopathologischen Malignitätsgradierung an gefärbten Schnitten von Stanzbiopsien nach Gleason (1973) (Interdisziplinäre S3-Leitlinie Prostatakarzinom, 2009). Diese Gradierung ist erwiesenermaßen schlecht reproduzierbar (Burchardt et al., 2008) und nicht hinreichend prognostisch valide (Böcking, 2011).

Die Entscheidung zu einer für eine Aktiven Überwachungsstrategie soll durch einen objektiven, reproduzierbaren, prognostisch validen Parameter abgesichert werden mit dem ein Progress von Mikrokarzinomen der Prostata genauer vorhergesagt werden kann als alleine mit dem Gleason-Wert.
Der Nachweis einer DNA-Diploidie bei einem Gleason-Wert 6 und ggf. 7a könnte sich als zusätzliches Einschlusskriterium für eine Aktive Überwachungsstrategie bei Patienten mit Mikrokarzinomen der Prostata empfehlen (siehe „Anleitung Prostatakarzinom“ der Deutschen Gesellschaft für Pathologie und des Bundesverbandes Deutscher Pathologen, März 2011).

Die DNA-Bildzytometrie ist eine anerkannte, im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM Nr. 19330) enthaltene, in Deutschland verfügbare Diagnosemethode.

Hypothesen:
Diese Studie geht von der Hypothese aus, dass die gesuchte, objektive, reproduzierbare, dem Gleasonwert überlegene prognostische Variable die sog. DNA-Ploidie ist.


1. Die DNA-Bildzytometrie an Stanzbiopsien der Prostata (Peridiploidie mit niedriger Proliferationsfraktion, Tribukait, 2006) kann das Auftreten eines Progresses von unbehandelten Mikrokarzinomen unter Aktiver Überwachung signifikant besser vorhersagen als der Gleason-Wert (6 und 7a) alleine. Die negativen Prädiktionswerte für die Vorhersage einer Nicht-Progression sollten sich zwischen beiden Verfahren demnach signifikant unterscheiden.

2. Das jährliche Progressionsrisiko für DNA-diploide Mikrokarzinome ist ≤1 %, in 5 Jahren also ≤5 %.

3. Die interindividuelle Reproduzierbarkeit der objektiven, prognostischen DNA-Bildzytometrie ist signifikant höher als die subjektive Gleason Gradierung.

4. Eine Verkürzung der PSA-Verdoppelungszeit auf <3 Jahre bei primär peridiploiden Mikrokarzinomen des Typs A geht mit einer Änderung des DNA-Ploidie-Musters Richtung der Typen B oder C einher.

Studiendesign:
An den Stanzbiopsien von 287 Patienten mit Mikrokarzinomen der Prostata die im Rahmen der HAROW-Studie eine Aktive Überwachungsstrategie verfolgen, soll eine DNA-Bildzytometrie nach gezielter enzymatischer Zellvereinzelung durchgeführt werden (http://www.harow.de). An allen Rebiopsien, welche Karzinomherde aufweisen, soll ebenfalls eine DNA-Bildzytometrie erfolgen, um ggf. eine Tumorprogression DNA-zytometrisch nachzuweisen.

Die DNA-Histogramme werden klassifiziert in die vier Gruppen: A, B, C und D gemäß dem beigefügten Schema (Tribukait 1993). Ferner soll eine Modifikation dieser Klassifikation in sechs Gruppen A, AB, B, BC, C und D (Haroske et al., 2001; Engelhardt, 2011, Tils, 2011) erfolgen. Die Erweiterung der bisherigen vier (Tribukait, 1993) auf sechs prognostische Gruppen ergab sich durch die Erkenntnis, dass die Hinzunahme der Proliferationsfraktion (> 5%) bei den Patienten mit diploiden Karzinomen eine weitere prognostische Differenzierung erlaubt (Tribukait, 2006). Als prognostisch besonders günstig, mit dem geringsten Risiko für einen Progress und daher am ehesten für eine Aktive Überwachung geeignet, sind demnach Patienten mit Mikrokarzinomen des Typs A (peridiploid mit Proliferationsfraktion <5%). Ob ggf. auch Patienten mit Mikro-Prostatakarzinomen der Typen AB oder B ein derart niedriges Progressionsrisiko aufweisen, soll im Rahmen dieser Studie ebenfalls geprüft werden.

Die DNA-zytometrischen Untersuchungen werden am Schwerpunkt Cytopathologie der Universität Düsseldorf unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Stefan Biesterfeld durchgeführt. An der HAROW Studie teilnehmenden Urologen werden mit der Bitte angeschrieben, Namen und Adressen der Pathologen mitzuteilen, welche die Stanzbiopsien geprüft hatten. Auf der Grundlage der Patienteneinwilligungen zur Durchführung weiterer Labor-Untersuchungen an ihren Biopsien, werden die Pathologen um leihweise Übersendung der tumorhaltigen Paraffin-Blöcke samt zugehörigen Schnittpräparaten und Kopien der histologischen Begutachtungen gebeten. Nach Durchführung der DNA-Zytometrie erhalten die Pathologen die Paraffinblöcke samt histologischen Schnitten zusammen mit einer Kopie des DNA-zytometrischen Befundes zurück.

Als früher Indikator für einen Progress der Mikrokarzinome, bzw. Referenz-Standard dieser Studie, ist ein Anstieg des PSA-Wertes im Serum mit einer Verdoppelungszeit von unter drei Jahren vorgesehen, oder ein Anstieg des Gleason-Wertes auf >6. Der Tumor wird in den ersten beiden Jahren durch PSA-Bestimmungen und digitale rektale Untersuchung alle drei Monate kontrolliert. Bleibt er stabil, wird sechsmonatlich untersucht. Rebiopsien werden alle 12- bis 18 Monate vorgenommen (entsprechend der Interdisziplinären Leitlinie der Qualität S3 zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms, 2009).

Zur Ermittlung der interindividuellen Reproduzierbarkeit der Gleason-Gradierung werden die Schnittpräparate einer zweiten, konsiliarischen Gradierung durch Herrn Prof. Dr. Rainer Engers, Institut für Pathologie am Krankenhaus in Neuss, unterzogen, der über eine bekannte klinische und wissenschaftliche Expertise auf diesem Gebiet als der koordinierende Pathologe der o. g. Burchardt-Studie verfügt (Burchardt et al., 2008)

Nach Markierung der karzinomhaltigen Anteile auf den Schnittpräparaten und zugehörigen Paraffin-Blöckchen mittels Filzschreiber werden je drei 70 µm dicke Schnitte angefertigt und die tumorhaltigen Anteile einer enzymatischen Zellvereinzelung unterzogen (der Rest wird verworfen). Es folgt eine spezifische Färbung der Erbsubstanz DNA mit Pararosanilin nach R. Feulgen (1923). Die Messung des DNA-Gehaltes von mindestens 300 Tumor-Zellkernen und > 30 Kernen von Fibroblasten zur internen Kalibrierung erfolgt an dem als in-vitro-diagnostisches Gerät CE-zertifizierten MotiCyte-DNA (siehe Anlage). Die Vorklassifikation der Zellkerne in Karzinomzellen und Fibroblasten erfolgt automatisch mit einem von Prof. Dr. Alfred Böcking an 47.000 Objekten aus Prostatakarzinom-Zellvereinzelungs-Präparaten trainierten digitalen bildanalytischen Klassifikator (k-NN), welcher < 1% der Tumorzellkerne übersieht (Kooperation mit dem Lehrstuhl für Bildverarbeitung der RWTH Aachen, Prof. Dr. T. Aach, D. Friedrich). Das Ergebnis der automatischen Klassifikation wird von der Pathologin (Frau Dr. N. Pomjanski, Schwerpunkt Cytopathologie) an einer sog. Bildgalerie überprüft und validiert. Die objektive Klassifikation der resultierenden DNA-Histogramme erfolgt automatisch gemäß dem vorgegebenen Algorithmus (Engelhardt, 2011; Tils 2011) nach einem von Dipl. Math. David Friedrich entwickelten Software-Programm des MotiCyte-DNA. Zur Ermittlung der interindividuellen Reproduzierbarkeit der DNA-Gradierung wird diese nachträglich verblindet, sowohl subjektiv und unabhängig durch Prof. Böcking wiederholt, als auch von Prof. Biesterfeld ein zweites Mal einer automatischen digitalen Klassifikation unterzogen.

Die ermittelten DNA-Gradierungen werden in Unkenntnis des klinischen Verlaufes an die Zentrale der HAROW-Studie übermittelt. Nach Ablauf einer Mindestnachbeobachtungszeit von fünf Jahren pro Patient werden die Ergebnisse der klinischen Nachbeobachtung bezüglich eines Progresses mit den Ergebnissen DNA-Bildzytometrie zusammengeführt. Die statistische Auswertung mit Ermittlung der positiven und negativen Prädiktionswerte erfolgt samt Vergleich der Signifikanzen im Rahmen der HAROW-Studie. Eine Auswertung erfolgt auch für die Patienten, deren fünfjährige Beobachtungszeit noch nicht abgelaufen ist. Die interindividuellen Reproduzierbarkeiten der Gleason- bzw. DNA-Malignitäts-Gradierung werden am Schwerpunkt Cytopathologie der Universität Düsseldorf ermittelt.

Patienten-relevante Endpunkte:
Das Risiko einer therapeutischen Fehlentscheidung soll gesenkt werden durch Einbeziehung einer „diploiden DNA-Verteilung mit niedriger Proliferations-Fraktion“ in die Kriterien für eine Aktive Überwachungsstrategie bei klinisch insignifikanten Mikrokarzinomen der Prostata zusätzlich zum Gleason-Wert. Damit könnte Männern eine verbesserte Entscheidungsgrundlage für eine Aktive Überwachung verfügbar werden mit der Nebenwirkungen operativer oder radiologischer Therapien vermieden und Lebensqualität erhalten würde. Andererseits würde der Nachweis einer DNA-Aneuploidie rechtzeitig erkannt und eine andere S3-Leitlinien basierte Therapie würde zu wählen sein.


Publikationen:
Die Ergebnisse der Studie werden in peer-reviewed, englischsprachigen Fachzeitschriften für Urologie und/oder Pathologie publiziert.

Federführung:
Prof. Dr. med. Stefan Biesterfeld, Leiter des Schwerpunktes Cytopathologie, Heinrich-Heine Universität Düsseldorf, für das Fach Pathologie
Prof. Dr. med. Lothar Weißbach, Wissenschaftlicher Vorstand der Stiftung Männergesundheit, Berlin, für das Fach Urologie

Laufzeit: Ein Jahr

Kostenschätzung:
1.   Dokumentationsassistenz/statistische Auswertung durch HAROW-Studienleitung
5.740 €
Kostenerstattung für Untersuchungsmaterial einsendender Pathologen
7.175 €
2. DNA-Zytometrien inklusive Rebiopsien
22.050 €
3. Honorar für Zweit-Gradierung
2.800 €

Summe: 37.765 €
Definitionen der DNA-Ploidie-Grade
DNA-Ploidie Grad    Definition
A (diploid)    Eine Stammlinie bei 2c
A-B    Eine Stammlinie bei 2c und eine Proliferationsrate > 5%
B (tetraploid)    Ein Zellkern > 4,4c
B-C    Eine Stammlinie bei 4c, deren Variationskoeffizient bei >10% liegt
C (x-ploid)    Eine Stammlinie außerhalb von 1,8-2,2c und 3,6-4,4c
D (multiploid)    Mehrere Stammlinien außerhalb von 1,8-2,2c und 3,6-4,4c

Anlagen:
1.   A. Böcking und W. Samsel: Prostatakarzinom: Diagnose und Prognose, GEK, Schwäbisch-Gmünd 2008
2.   W. Samsel und A. Böcking: Prognostische und therapeutische Relevanz der DNA-Zytometrie beim Prostatakarzinom, Symposiumsbericht, GEK-Edition, 2006
3.   A. Böcking: Selektive Literatur-Recherche zur prognostischen Relevanz der DNA-Zytometrie beim Prostatakarzinom, 28.04.2011
4.   „Anleitung Prostatakarzinom“ der Deutschen Gesellschaft für Pathologie und des Bundesverbandes Deutscher Pathologen, März 2011
Referenzen:
1.   Deutsche Gesellschaft für Urologie: Interdisziplinären Leitlinie der Qualität S3 zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms, Düsseldorf, 2009.
2.   Engelhardt, M.: PSA-Kinetiken als Indikationsstellung zur Prostatabiopsie, Med. Diss., Univ. Düsseldorf, 2011
3.   Burchardt M, Engers R, Müller M, Burchardt T, Willers R, Epstein JI, Ackermann R, Gabbert HE, de la Taille A, Rubin MA: Interobserver reproducibility of Gleason grading: evaluation using prostate cancer tissue microarrays. J Cancer Res Clin Oncol. 2008; 134: 1071-1081
4.   Epstein JI, Allsbrook WC,Jr, Amin MB, Egevad LL, ISUP Grading Committee: The 2005 International Society of Urological Pathology (ISUP) Consensus Conference on Gleason Grading of Prostatic Carcinoma. Am J Surg Pathol 2005;29: 1228-1242
5.     
Haroske, G., Giroud, F., Reith, A., Böcking, A.: Fourth updated ESACP consensus report on diagnostic DNA-image cytometry. Part I: Basic considerations and recommendations for preparation, measurement and interpretation. Analyt. Cell. Pathol. 17, 189-200, 1998


6.   Epstein JI, Allsbrook WC,Jr, Amin MB, Egevad LL, ISUP Grading Committee: The 2005 International Society of Urological Pathology (ISUP) Consensus Conference on Gleason Grading of Prostatic Carcinoma. Am J Surg Pathol 2005;29: 1228-1242
7.   Tils, M.: DNA-Malignitäts-Grading beim Prostatakarzinom - Reproduzierbarkeit und Korrelation mit dem Gleason-Score und dem Staging. Med. Diss. Univ. Düsseldorf, 2011
1.   Tribukait, B.: Nuclear deoxyribonucleic acid determination in patients with prostate carcinomas: Clinical research and application. Europ. Urol. 23 (2), 64-76, 1993
2.   Tribukait, B.: Klinische Bedeutung der DNA-Durchflusszytometrie beim Prostatakarzinom. In: W. Samsel und A. Böcking: Prognostische und therapeutische Bedeutung der DNA-Zytometrie beim Prostatakarzinom. GEK Schriftenreihe zur Gesundheitsanalyse, Band 41, 2006, S. 115-133


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ALTERNATIVER GESUNDHEITSTAG 2011 WIEN

SA 1. Oktober 2011, 10 bis 17 Uhr

Thema: Krebs und seine Heilungschancen

Krebs ist die meistuntersuchte und am wenigsten verstandene Krankheit.

Der Körper wird in seinen Versuchen sich selbst zu heilen häufig falsch verstanden.  Seine Heilversuche, wie etwa die Tumorbildung, werden als Krankheit diagnostiziert und behandelt.

Immer mehr Ärzte und Heilpraktiker widersprechen den vorherrschenden Theorien und suchen Alternativen.

Das Seminar vermittelt den aktuellen Stand der Forschung, deckt Irrtümer auf und informiert über mögliche Heilweisen.Gleichermaßen interessant für Therapeuten, Betroffene und Interessierte.Eine Fragerunde erlaubt die Diskussion offener Fragen.

Referenten:

HP Axel Bumb praktiziert seit 25 Jahren als Heilpraktiker, Homöopath und Ernährungsberater

Dr. med. Thomas Kroiss praktiziert seit 1979 in Wien

Ronald Derndorfer beschäftigt sich mit der Erforschung von Blutparasiten im Zusammenhang mit chronischen Krankheiten, Krebs und Diabetes.

Veranstalter:

Zellkreis e.V.
Am Schönental 10
66113 Saarbrücken
Telefon 0681 - 9472936
www.zellkreis.de

Termin:

Samstag, den 1. Oktober 2011 von 10:00 – 17:00 Uhr

Tagungsort:

GESUNDHEITSAKADEMIE WIEN

www.gesundheitsakademie.at

Yang Haus
Otto-Bauer Gasse 20
1060 Wien

Kosten:

Die Teilnahmegebühr beträgt  € 30,–
für Mitglieder des Zellkreis e.V.  € 20,–

Anmeldung:

Wünschenswert bis zum 18.09.2011 (Online-Anmeldung)

Info und Anmeldung unter:

www.alternativergesundheitstag.de

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Aufklärungs- und Info-Veranstaltung für Betroffene, Angehörige, Interessierte.

Hotel Kolping
6., Gumpendorferstr. 39
Details: 0664-103-5351
und unter www.oegbe.at
http://www.oegbe.at/aktuelles/index.php

Einladung zum ÖGBE-Herbstevent

Wann: Freitag, 23. September 2011, von 16:00 bis 20:00 Uhr

Wo: Hotel Kolping, 1060 Wien, Gumpendorferstraße 39
(U4, U3 oder Bus 57A Haltestelle Stiegengasse)

Um Anmeldung wird gebeten!
Tel.: 0664/940 48 64
Email: officebipol@oegbe.at

Alle weiteren Informationen zum Programm finden Sie » hier in der offiziellen Einladung per PDF!

16:00 – 17:30 Uhr Vorsitz
Renate Koller, HPE Wien & Christian Simhandl, ÖGBE
· Begrüßung, „Psychoedukation P2P-Projekt Wien“
Ao.Univ. Prof. Dr. Simhandl Christian, Bipolar-Experte,
Bipolar Zentrum Wr. Neustadt
„Plattform www.bipolar.at – Bedürfnisse der Betroffenen“
OA Dr. Mühlbacher Moritz, Bipolar-Experte,
Paracelsus Mediz. Privatuniversitätsklinik Salzburg
„Bedürfnisse der Angehörigen“
Pokorny Hermine, Psychotherapeutin, Dipl. LSB,
HPE Wien - Hilfe für Angehörige Psychisch Erkrankter
„Erfahrungsbericht über 4 Jahre“
Ehrmann Stephanie, Bipolar Selbsthilfegruppe „bi-happy“ Wien
„Selbsthilfe-Gruppen im internationalem Vergleich (USA, CH,
NL, BRD...)"
Selo Marylou, New York, Zug/CH, Betroffene, Angehörige, Patient
Advocacy, Dolmetscherin
17:30 – 18:00 Uhr Kaffeepause
18:00 – 19:30 Uhr Workshops
(M. Selo, St. Ehrmann, Dr. C. Racek-Sacher, Prof. Dr. Chr. Simhandl)
Psychoedukation à Hilfe zum Selbstmanagement für Betroffene
Angehörige à Manie: Zwischen Helfenwollen und Hilflosigkeit
Frühwarnzeichen à Bedeutung der Frühwarnzeichen für den Verlauf
(für „Fortgeschrittene Betroffene“...)
19:30 – 20:00 Uhr Statements sammeln für Presseaussendung
Stefanie Krasa, Marylou Selo, Stephanie Ehrmann, Hermine Pokorny



Was ist eine bipolare Erkrankung?

Unter dem Begriff „bipolar“ versteht man die beiden Pole der depressiven und der manischen Stimmungslage. Das Vollbild einer depressiven und das Vollbild einer manischen Episode bezeichnet man auch als manisch depressives Krankheitsgeschehen (MDK). Früher hatte dies sehr häufig einen Spitalsaufenthalt zur Folge. Die Häufigkeit dieser schwereren Verlaufsform beträgt ca 1 – 2% in der Allgemeinbevölkerung.
Heute versteht man unter dem Begriff bipolare Störungen oder bipolare Erkrankungen ein breiteres Spektrum an Stimmungsschwankungen. Auch leichtere Veränderungen der Stimmungslage, die die betroffenen Menschen oft jahrelang in ihrer Lebensqualität deutlich beeinträchtigen, werden mit einbezogen.
Unbehandelte Stimmungsschwankungen können, vor allem wenn sie in jugendlichen Jahren auftreten, den weiteren Lebensweg massiv beeinflussen. Die Beschwerden werden nicht als Krankheit empfunden. Der Zusammenhang der einzelnen Episoden, beziehungsweise der zeitliche Ablauf der unterschiedlichen Stimmungslagen von gehoben euphorischer über gereizt aggressiver bis hin zu energielos gedrückter Stimmung über die Jahre wird nicht erkannt. Dazwischen können Phasen von völliger Beschwerdefreiheit liegen, ein so genanntes freies Intervall. Die leichteren Veränderungen, die nicht nur die Stimmungslage, sondern auch das Denken und den Willen betreffen, kommen weit häufiger in der Allgemeinbevölkerung vor (5 – 10%). Oftmals sind sie auch Ursache von riskantem Verhalten bei Jugendlichen, Aggressivität, Kontakt mit Alkohol, Drogen und Nikotin. Ebenso erhöhen sie die Wahrscheinlichkeit andere psychische Erkrankungen (Angststörungen, Essstörungen, Suchterkrankungen), aber auch Suizidhandlungen zu entwickeln.
Komorbidität

Der Ausdruck Komorbidität meint das Vorhandensein zusätzlicher Erkrankungen. Diese können gleichzeitig auftreten oder der bipolaren Erkrankung vorausgehen. Die Erkrankungen können unabhängig voneinander bestehen, aber sich auch in ihrem Verlauf und Schweregrad gegenseitig beeinflussen.
Untersuchungen der letzten Jahre in der Allgemeinbevölkerung zeigten, dass Angststörungen, Essstörungen, Suchterkrankungen (Nikotin, Alkohol, Drogen) und auch Suizidalität gehäuft mit bipolarer Erkrankung einhergehen. Da die Stimmungsschwankungen der bipolaren Erkrankung bereits sehr früh beginnen können, geht man heute davon aus, dass sie die Ursache für weitere psychische Erkrankungen darstellen. Ebenso gibt es biologische Befunde (Stressreaktionen), welche die Zusammenhänge der Comorbiditäten aufzeigen. Seit Jahren gibt es auch Hinweise, dass Bipolare gehäuft an Herz Kreislaufproblemen, Diabetes Mellitus und Gewichtsschwankungen leiden.
Weiterführende Themen:

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EINLADUNG zum VORTRAG
„Inkontinenz beim Prostatakrebspatienten -
Ursachen und Therapie“

Vortragender:   
Univ. Doz. Dr Wilhelm Hübner
Vorstand der Urologischen Abteilung am
Landesklinikum Korneuburg
2100 Korneuburg, Wiener Ring 3-5


Ort:
   SELBSTHILFE PROSTATAKREBS
   Festsaal
   Obere Augartenstraße 26-28
   1020 WIEN

Zeit:
Montag, 19. September 2011
18:00 Uhr


Herr Doz. Dr Hübner studierte an der Universität Wien und promovierte 1980. Er war ab 1988 Oberarzt an den urologischen Abteilungen der Krankenhäuser St Pölten, München – Rechts der Isar, und Wien-Hietzing. Dazwischen war er Visiting Associate Professor an der University of California, San Francisco. Seit 1988 leitet Herr Doz. Hübner die Urologische Abteilung am Landesklinikum Korneuburg, welche er zu einem Zentrum für die Therapie der Inkontinenz, besonders nach kurativen Behandlungen des Prostatakarzinoms, entwickelte.
Er ist außerdem Institutsleiter des Karl Landsteiner Instituts zur Erforschung von Funktionsstörungen und Tumoren des Harntrakts.
Herr Dozent Hübner gilt heute als einer der ersten Experten für die Behandlung der Inkontinenz nach RPE über die Grenzen Österreichs hinaus. Er wird in seinem Vortrag die Ursachen der Inkontinenz erklären und verschiedene Optionen zur Behandlung dieses „drängenden Problems“ besprechen.
Der Vorstand ist daher sicher, dass dieser Vortrag von besonders großem Interesse für unsere Mitglieder ist und hofft auf zahlreichen Besuch.

Für den Vorstand: Werner Pokstefl



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Der Vorstand der Selbsthilfe Prostatakrebs hat Herrn Univ.Prof. Dr. Michael Marberger im Juli die Urkunde seiner Ehrenmitgliedschaft unseres Vereines überreicht. Herr Prof. Marberger hat uns versprochen unseren Verein zu unterstützen.Wir freuen uns auf eine enge und gute Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Marberger.

Ekkehard F Büchler
Obmann

Selbsthilfe Prostatakrebs 
ZVR-Zahl:56977030 1020 Wien, Obere Augartenstraße 26 – 28,  Tel./FAX: 01 – 333 10 10 , 0664-2346489
     mail:info@prostatakrebse.at  - www.prostatakrebse.at                    Büro:  Di. 17h -19h, Do. 10h -12h   

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Vortrag von Prof. Dr. Richard Crevenna, AKH Wien, bekannt durch viele Vorträge zur Onkologischen Rehabilitation.

Wiener Krebshilfe, 18., Theresieng. 46, 100 m vom AKH-Eingang Gürtel, Tel. 4021922, www.krebshilfe-wien.at