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Nachrichten - admin

2566
> Von:
> Gesendet: Sonntag, 25. September 2011 02:04
> An: krebspatienten@gmail.com; post@mdgb.wien.gv.at
> Betreff: Beschwerde über die Beamten des MBA19
>

N.N.
Wien
>
> An Magistratsdirektion
> Rathausstraße
> 1010 Wien
>
> 2011 09 25
>
> Betr.:
> Häuserl am Stan
> Zierleitengasse 42a
> 1190 Wien
> Untätigkeit des MBA19 seit 1. 1. 2009
>
> Sehr geehrte Damen und Herren!
>
> Ich sende Ihnen in Beilage meine Anzeige vom 5. 9. 2010.
>
> In angeführtem Lokal herrscht seit 1. 1. 2009 der illegale Dauerzustand.
> Sind die Beamten des MBA bestochen, weiden sie sich am Amtsmißbrauch oder
> wollen sie die Bevölkerung mit der Duldung des illegalen Dauerzustandes
> verspotten?

>
> Da das MBA offensichtlich Gefallen an geschilderten Mißständen findet,
> ersuche ich Sie, sich der Angelegenheit anzunehmen.
>
> Mit freundlichen Grüßen
> elektronisch unterzeichnet
>
>
> Anzeige nach dem Tabakgesetz

N.N.
Wien
>
> Restaurant Häuserl am Stoa
> Höhenstraße
> 1190 Wien
>
> Kontrolle: 5. 9. 2010 12:00 Uhr
>
> keine Kennzeichnung gemäß BGBl II Nr. 424/ 2008
> keine Kennzeichnung gemäß BGBl. Nr. 431/1995 § 13b Abs 4
> Raumgröße geschätzt: 200 m², Verabreichungsplätze geschätzt: 100
> Gäste anwesend geschätzt: 100, davon rauchen: 2
> Aschenbecher auf allen Tischen im Raum mit der Schank
> Hauptraum mit Schank nicht als Nichtraucherraum ausgewiesen
> Tabakqualm im Bereich der Essenausgabe wegen nicht vorhandener räumlicher
> Trennung
>
> Außer den geschilderten Bekanntmachungen kann ich keine weiteren Angaben
> machen. Somit ist lt. BMfG mein persönliches Erscheinen bei der Behörde
> für die Strafverfolgung nicht notwendig.
>
> Mit freundlichen Grüßen
> elektronisch unterzeichnet

2567
Von:
Gesendet: Sonntag, 02. Oktober 2011 08:24
An: krebspatienten@gmail.com; buergerbuero.landhaus@noel.gv.at
Betreff: Beschwerde über die Beamten der BH Mödling

N.N.
Wien

An Amt der NÖ Landesregierung
Landhausplatz 1
3100 St. Pölten

2011 10 02

Beschwerde über die Beamten der BH Mödling

Ich sende Ihnen in Beilage meine Anzeigen an die BH Mödling vom 26. 11. 2010 und von heute betreffend die Übertretungen des Gasthauses Alexander, Marktplatz 10, 2380 Perchtoldorf, in Bezug auf das Tabakgesetz.

Da der illegale Dauerzustand seit 1. 1. 2009 herrscht und den Beamten der BH der Mißstand zumindestens seit 26. 11. 2010 bekannt ist, ist anzunehmen, daß die Beamten der BH Mödling bestochen sind.

Oder weiden sie sich gemeinsam mit dem Restaurantbetreiber am illegalen Zustand und verhöhnen lautstark die Bevölkerung?

Wollen Sie uns zum Besten halten?

Was sollen wir noch machen außer anzeigen?

Wünscht die BH Selbstjustiz durch das Volk?

elektronisch unterzeichnet


Anzeige nach dem Tabakgesetz

2380 Alexander 26. 11. 2010

N.N.
Wien

Restaurant Alexander
Marktplatz 10
2380 Perchtoldsdorf

Kontrolle: 26. 11. 2010 20:00 Uhr
falsche Kennzeichnung gemäß BGBl. II Nr. 424/ 2008
Gastraumfläche geschätzt: 150 m²
Verabreichungplätze geschätzt: 50
Anzahl der Gäste geschätzt: 20
rauchende Gäste geschätzt: 6
Einraumlokal

Außer den geschilderten Bekanntmachungen kann ich keine weiteren Angaben machen. Somit ist lt. BMfG mein persönliches Erscheinen bei der Behörde für die Strafverfolgung nicht notwendig.

Mit freundlichen Grüßen
elektronisch unterzeichnet


2380 Alexander Anzeige nach dem Tabakgesetz

N.N.
Wien

Restaurant Alexander
Marktplatz 10
2380 Perchtoldsdorf

Volkskontrolle: 30. 9. 2011 20:00 Uhr
Gastraumfläche geschätzt: 150 m²
stark verrauchtes Einraumlokal
keine Kennzeichung gemäß Tabakgesetz
illegaler Dauerzustand seit 1. 1. 2009

Wo ist das Tabakgesetz?

Hat sich seit 3 Jahren kein reitender Bote gefunden, der stehenden Fußes am Hauptplatz der Stadt Perchtolsdorf das am Tag Jahr des Herren 11. Augustus 2008 das
vom kaiserlichen Hofkanzler Gusenbauer erlassene Bundesgesetz 120/2008 verkündet?


elektronisch unterzeichnet

2568
Von: Karl Stangl <satisesto@yahoo.de>
An: "krebspatient-krebsforum@utanet.at" <krebspatient-krebsforum@utanet.at>; "anregungen.kritik@pv.oebb.at" <anregungen.kritik@pv.oebb.at>
Cc: "fctcsecretariat@who.int" <fctcsecretariat@who.int>; "ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at" <ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at>
Gesendet: 10:54 Montag, 26.September 2011

Betreff: "POLIZEI AUF SCHIENEN" : LOK IN UNIFORM FÄHRT DURCH EUROPA


Vor gut 2 Wochen , exakt am Samstag, den 10.9. 2011 , brachte die  "SALZBURGER  KRONE" (und wohl auch die anderen Ausgaben)  einen bedeutungsvollen Bericht über die im Mai vereinbarte  "SICHERHEITS - PARTNERSCHAFT"  zwischen den ÖBB und der Bundes-Polizei. Der Artikel ist im Internet vollständig zu finden, dazu auch ein hochinteressanter Debatten-Blog mit über 50 Äußerungen.  Signifikant ist eine funkelnagelneue  "TAURUS"  in  "Polizei-Uniform", das heißt mit einer auffälligen  Lackierung wie ein Polizei-Auto  mit unverkennbaren  Red-Bull-Anklängen !  Diese Lok ist tatsächlich vor gut einer Woche auch hier in Straßwalchen auf der Westbahn durchgerast zum Ausstellungsort Salzburg Hbf  mit Leistungsschau etc. Was interessiert uns hier besonders:    es gibt tatsächlich sehr sehr enge Berührungspunkte mit unseren Dauer-Themen wie verrauchte Bahnhöfe,  wildes Littering, Vandalismus verschiedenster Ausprägung und noch viel mehr.

   Bereits Ende Juli 2010 wurde vom zuständigen BMVIT  der umfangreiche Entwurf für eine völlig neue eisenbahnrechtliche Verordnung  "EisbSV" =" Eisenbahn-Schutz-Vorschriften" zur Begutachtung ausgesandt, in der unter vielen anderen Punkten ausdrücklich auch das  ordnungswidrige  RAUCHEN  im gesamten Bahnbereich abseits von gekennzeichneten Raucher-Bereichen als verwaltungsstrafrechtliches Offizial-Delikt aufgelistet ist, das von den Organen der Bundes-Polizei sofort mit Organ-Straf-Verfügung bis 36 Euro  "geahndet"  werden kann. Dies hat dann im Begutachtungs-Verfahren ganz offensichtlich zu massiven Protesten der Polizei geführt und auch zu unübersehbaren Schlagzeilen in der "Krone" vom 15.8.2010  "POLIZISTEN  BALD  ALS   SHERIFFS  IN  DEN  ZÜGEN  UND  AUF   BAHNHÖFEN ?"

      Obwohl ein Veröffentlichen und Inkrafttreten ernsthaft noch zu Jahresende 2010 zu erhoffen war, ist selbige  "EisbSV"  tatsächlich bis heute nicht verlautbart worden ! Das könnte auch zusammenhängen mit den schweren Differenzen bezüglich der ebenfalls längst angekündigten neuen  "EKV"  Eisenbahn-Kreuzungs-Verordnung, bei der die Frage der Finanzierung und Kosten-Aufteilung den wütenden Protest der Kommunen provoziert hat (siehe dazu Bericht in der gestrigen "Krone")

   Kurzum, der Wachkörper  Bundes-Polizei  weigert sich vehement & verbissen gegen erweiterte Aufgaben & Befugnisse im Bahn-Bereich und ignoriert damit schlicht und einfach, was das Parlament längst klipp & klar beschlossen hat schon im vergangenen Frühjahr anläßlich der letzten Novelle zum Eisenbahngesetz.  Denn mit BGBl. I/Nr.25 vom 22.4.2010  wurde kundgemacht der neu verfaßte § 162 EisbG, der im Absatz (6)  die Aufgaben der BP erweiterte und den wir uns nun genau anschauen, weil er für unsere weitere Arbeit besonders wichtig ist:

    § 162 Abs.6 : " Die Bundespolizei-Direktion  und die Organe der Bundespolizei haben an der Vollziehung der §§ 43 Abs.1, 46, 47 Abs.1, 47a und 47b , sowie der auf Grund der §§ 47c und 49 erlassenen Vorschriften und des Art. IX Abs.1 Z 5 EGVG    M I T - Z U - W I R K E N  durch

           1.Vorbeugungsmaßnahmen gegen drohende Verwaltungsübertretungen;
           
            2. Maßnahmen, die für die Einleitung von Verwaltungsstrafverfahren erforderlich sind, wie insbesondere die Festnahme und Vorführung von auf frischer Tat betretener Personen (§ 45 Abs.3, §§ 35 und 36 VStG,  die Festsetzung und Einhebung einer vorläufigen Sicherheit ( § 37a VStG)  und die Erstattung von Anzeigen

            3. die Ahndung von Verwaltungsübertretungen, die in einem Zuwiderhandeln gegen Bestimmungen einer gem.§ 49 Abs.3 erlassenen Verordnung bestehen, mit Organstrafverfügungen bis zu einem Höchstbetrag von 70 Euro, und die Ahndung sonstiger Verwaltungsübertretungen mit Organstrafverfügungen bis zu einem Höchstbetrag von 36 Euro ( § 50 VStG).

50 vH der Strafgelder aus jenen Verwaltungsübertretungen, die von Organen der Bundespolizei wahrgenommen werden, fließen der Gebietskörperschaft zu, die den Aufwand für diese Organe zu tragen hat,  20 vH der Strafgelder aus VÜ gem Abs.3, die durch eingerichtete bildverarbeitende technische Einrichtungen  ( § 50)  festgestellt worden sind , fließen dem Eisenbahnunternehmen zu. "     #   

Fortsetzung am Montag, den 26.9.2011 in Salzburg-Nord: Es gibt also einen ganz klaren & deutlichen Auftrag des Gesetz-Gebers an die gesamte Bundes-Polizei (Behörde samt Wach-Körper !) Dieser Auftrag ist absolut im gleichen Range wie die entsprechenden Aufträge in der StVO und im KfG für die Straßen-Verkehrs-Polizei. Somit muß die Verkehrs-Abteilung der BP auch auf dem gesamten öffentlich zugänglichen Bahnbereich ( § 27 SPG !) für  RUHE,  ORDNUNG,  und  S I C H E R H E I T   sorgen in angemessener Absprache mit dem jeweiligen Bahn-Betrieb. Wir haben überhaupt nichts davon, wenn eine bärenstarke  "TAURUS"  mit bis zu 230 Sachen durch halb Europa düst in  "Polizei - Uniform " ! 

Wir brauchen ausreichende Präsenz von Polizisten in Uniform und auch in Zivil im gesamten Bahn-Bereich nicht nur als strafgerichtlich orientierte "Kriminal-Polizei" nach den Vorgaben der StPO &StGB & SMG etc... sondern wir brauchen ausreichend  "Sicherheits-Polizei"  und "Ordnungs-Polizei"  nach den umfangreichen und deutlichen Vorgaben des SPG in Verbindung mit dem Eisenbahngesetz und dem Eisenbahn-Beförderungs-Gesetz !

An den administrator fori die dringende Bitte:  beide "Krone"-Artikel  VER  -  LINKEN !         DANKE !


Links:

http://www.krone.at/Oesterreich/Polizei_auf_Schienen_-_Lok_in_Uniform_faehrt_durch_Europa-Neue_Kooperation-Story-295772

http://www.krone.at/Salzburg/Polizisten_bald_als_Sheriffs_in_Zuegen_und_auf_Bahnhoefen-Neuer_Minister-Plan-Story-215379

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http://derstandard.at/1296696692371/Hilfssheriffs-fuer-OeBB-Schaffner

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Sicherheitspartnerschaft Österreich - Wien: http://www.wien.gv.at/rk/msg/2011/07/05013.html


2569
MR DR. LUDWIG FOLLNER
LEITER BÜRGERINNEN- UND BÜRGERSERVICE
GZ ● BKA-330.040/0528-VII/4/2011
E-MAIL ● SERVICE@BKA.GV.AT
Herrn
Dietmar ERLACHER
Per E-Mail: krebspatientkrebsforum@
utanet.at
Wien, am 11. Mai 2011


Sehr geehrter Herr ERLACHER!

Der Herr Bundeskanzler dankt für Ihr Schreiben vom 4. Mai 2011 und hat sein
Bürgerinnen- und Bürgerservice mit der weiteren Erledigung beauftragt.
Wir bedauern, von Ihrer schwierigen gesundheitlichen Situation zu lesen. Im Namen
des Herrn Bundeskanzlers dürfen wir Ihnen dafür danken, dass Sie sich Zeit für Kritik
nehmen. Ihre Kritik und Anregungen gehen nicht ins Leere, sondern fließen in die
politischen Überlegungen des Herrn Bundeskanzlers ein.

Für Bundeskanzler Werner Faymann ist klar, dass die Krankheitsbelastung und
vorzeitige tabakbedingte Sterblichkeit großes Leid für die Betroffenen und ihr
persönliches Umfeld verursachen. Nichtraucherschutzmaßnahmen in öffentlich
zugänglichen Gebäuden und Räumen zählen daher international zu den wichtigen
gesundheitspolitischen Maßnahmen im Rahmen der Tabakpolitik und sind
Gegenstand von Empfehlungen und rechtsverbindlichen Vorgaben im internationalen
Rahmen und in der EU.

Basierend auf Informationen des zuständigen Bundesministeriums für Gesundheit
dürfen wir Ihnen mitteilen, dass das Tabakgesetz seit 1995 unter anderem auch
Bestimmungen zum Schutz vor Passivrauchen enthält, mit der Novelle 2004 wurde
der Nichtraucherschutz erweitert und ein weit reichendes Rauchverbot für Räume
öffentlicher Orte verankert. Mit der Tabakgesetz-Novelle 2008, BGBl. I Nr. 120/2008,
wurde auch die bis dahin ausgenommen gewesene Gastronomie in den gesetzlichen
Nichtraucherschutz mit einbezogen.

Neben den bisher bereits erfassten Räumen öffentlicher Orte sowie Räumen mit
bestimmter Zweckbestimmung (Unterrichts- und Fortbildungszwecke,
Verhandlungszwecke, schulsportliche Betätigung..) fallen nun auch die der
Verabreichung von Speisen oder Getränken an Gäste dienenden Räume der
Gastronomie unter die Nichtraucherschutzbestimmungen des Tabakgesetzes.

Darüber hinaus wurden erstmals Sanktionsmechanismen vorgesehen, die den
Rauchverboten und dem Nichtraucherschutz insgesamt mit Nachdruck zum
Durchbruch verhelfen sollen.

§ 14 Abs. 4 und 5 des Tabakgesetzes bestimmt:
„Wer als Inhaberin bzw. Inhaber eines Lokals gegen seine/ihre im Zusammenhang
mit dem Nichtraucherschutz festgelegten Obliegenheiten verstößt, begeht, sofern die
Tat nicht den Tatbestand einer in die Zuständigkeit der Gerichte fallenden strafbaren
Handlung bildet oder nach einer anderen Verwaltungsstrafbestimmung mit strengerer
Strafe bedroht ist, eine Verwaltungsübertretung und ist mit Geldstrafe bis zu 2.000,-
Euro, im Wiederholungsfall bis zu 10.000,- Euro zu bestrafen.

Wer an einem Ort, an dem Rauchverbot besteht oder an dem das Rauchen von der
Inhaberin bzw. vom Inhaber nicht gestattet wird, raucht, begeht, sofern der Ort
entsprechend gekennzeichnet ist und die Tat nicht den Tatbestand einer in die
Zuständigkeit der Gerichte fallenden strafbaren Handlung bildet oder nach einer
anderen Verwaltungsstrafbestimmung mit strengerer Strafe bedroht ist, eine
Verwaltungsübertretung und ist mit Geldstrafe bis zu 100,- Euro, im
Wiederholungsfall bis zu 1.000,- Euro zu bestrafen.

Zuständige Verwaltungsstrafbehörde ist die Bezirksverwaltungsbehörde, das ist in
Statutarstädten der Magistrat, sonst die Bezirkshauptmannschaft, in dessen/deren
Sprengel sich der Gastronomiebetrieb befindet. Die Behörde wird bei Verdacht von
Verstößen gegen Nichtraucherschutzbestimmungen – wenn etwa Meldungen,
Beschwerden, Anzeigen etc. über die Nichteinhaltung des Nichtraucherschutzes bei
ihr einlangen – tätig und leitet ein entsprechendes Ermittlungsverfahren ein.“
Die neuen Bestimmungen wurden per 1. Jänner 2009 wirksam, für notwendige
bauliche Adaptierungen in Ein-Gastraum-Lokalen gab es Übergangsregelungen bis
Mitte 2010. Zugleich trat die Verordnung des Bundesministeriums für Gesundheit
über die Kennzeichnungspflicht betreffend den Nichtraucherschutz in der
Gastronomie (Nichtraucherschutz-Kennzeichnungsverordnung - NKV) in Kraft.
Sehr geehrter Herr Erlacher, aus Ihrem Schreiben konnten wir auch entnehmen,
dass Sie mit dem zuständigen Bundesministerium für Gesundheit in Kontakt stehen.
Sollten Sie noch weitere Fragen haben, so stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter des Servicetelefons des Herrn Bundeskanzlers auch telefonisch
montags bis freitags, von 8.00 bis 18.00 Uhr, für ein persönliches Gespräch unter der
gebührenfreien Rufnummer 0800 222 666 gerne zur Verfügung.

Wir hoffen, sehr geehrter Herr Erlacher, dass wir Ihnen mit diesen Informationen
dienlich sein konnten und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

FOLLNER

2570
Die Kronen Zeitung berichtete:

http://www.krone.at/Nachrichten/Wien_Rauch-Sheriff_Erlacher_um_ein_Haar_verpruegelt-Bei_Streifgang-Story-297493



Obwohl der Lokalbesitzer vom Cafe im Cineplex schon seit vielen Monaten nicht mehr angezeigt wurde, setzte er Gewalt ein!

Ich wurde heute gegen 16.00 Uhr vom Lokalbetreiber "Cafeteria" (neben Geschäft Telering), +43 (1) 204 31 02, Cineplex/Donauzentrum, 1220 Wien, in der öffentlichen Mall belästigt, bedroht, genötigt, gestalkt, mir und meiner Familie Gewalttaten angekündigt. Um seinen Worten mehr Ausdruck zu verleihen, wurde er gewalttätig, und holte sich vom x-mal angezeigten Cafe im Parterre noch einen Bodyguard.

Der Täter wurde angezeigt:

http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=731.msg3409#msg3409

2571


Dutzende Anzeigen wegen Nichteinhaltung des (gesetzlichen) Nichtraucherschutzes in letzter Zeit,

seit 2 Jahren hunderte Anzeigen,

obwohl das Donauzentrum laut Tabakgesetz seit 1.1.2005 rauchfrei sein müsste, ja müsste, doch manche richten es sich scheinbar ..............!



2572
Gewalttätigkeiten / Donauzentrum - Rauchsheriffs werden tätlich angegriffen
« am: Oktober 02, 2011, 19:25:22 Nachmittag »

Am 30.11.10 meint der Wirt vom Coffeeland,

er muss Erlacher, 50 m weit nachlaufen, ihn bedrohen, gewalttätig werden! Anzeige!

2573
Deutschland / Aktiver Nichtraucherschuitz in Deutschland - "Thema verfehlt?"
« am: September 25, 2011, 22:47:42 Nachmittag »


NRS = Nichtraucherschutz


Sehr geehrte Damen und Herren,

der Artikel in der Rheinischen Post untermauert meine Auffassung, dass das Rauchverbot in der Gastronomie die Tabak-Nikotin-Drogenindustrie nicht besonders trifft. Es stellt sich aus diesem Grund für mich die Frage, ob wir in unserem jahrelangen Engagement bewusst auf die Gastronomie abgelenkt wurden (Qualmen, was das Zeug hält  RP vom 24. September 2011.pdf).

Beste Grüße
Ihr H. W.


Dr. N. schreibt zurück: Lieber Herr Kollege W.!

Ich bin völlig anderer Meinung: Die Rheinische Post wird von der Tabakindustrie irregeführt, denn mit Rauchverboten wie in Nordwesteuropa geht der Tabakkonsum langfristig zurück,
ohne dass die Gastronomen Wirtschaftseinbußen erleiden. Am meisten fürchtet die Tabakindustrie nicht den durch rauchfreie Lokale erleichterten Ausstieg, sondern vor allem den Wegfall
von Verführungsmöglichkeiten in Jugendlokalen und die Denormalisierung des Rauchens in der Öffentlichkeit, die schon auf Kinder wirkt. In diesem Zusammenhang darf ich Sie auf die
Links in folgendem Absatz aus http://www.aerzteinitiative.at/_Kinder_1.htm aufmerksam machen:

Rauchverbote im Gasthaus werden doch dazu führen, dass zu Hause noch mehr geraucht wird, zum Leidwesen der Kinder? -Nein, das wurde nur von der Tabakindustrie behauptet,
aber bisher in keinem einzigen Land nachgewiesen, das strenge Rauchverbote in der Gastronomie eingeführt hatte.
Rauchverbote in der Öffentlichkeit sind im Gegenteil eine unverzichtbare Maßnahme zur Denormalisierung des Rauchens und Verminderung seiner sozialen Akzeptanz. Sobald Tabakrauch als
Luftverschmutzung bewusst wird, rauchen Eltern zu Hause nur mehr auf dem Balkon (oder wenigstens aus dem Fenster gelehnt), im Garten und viele gar nicht mehr, sodass die Gefährdung der Kinder
auch daheim abnimmt. Nach dem Rauchverbot in der Gastronomie kam es zur Abnahme der Spitalsaufnahmen von Kindern wegen Asthma.

Mit dem Wegfall der Sichtbarkeit des Rauchens (als scheinbar erstrebenswertes Erwachsenenprivileg) in der Gastronomie und daheim nimmt auch die Verführung Jugendlicher ab.

-------------------------------

Lieber Herr N.,

was Sie darstellen, ist grundsätzlich richtig.
Ich bestreite die erfreulichen Teilerfolge in der Gastronomie auch nicht. Es stellt sich jedoch die Frage, welcher Preis dafür gezahlt wurde / wird. Das Ausblenden der anderen Bereiche
bedingt zwangsläufig Kranke und Tote! Beim Volksbegehren in Bayern konnte ich mich mit der nicht hinnehmbaren Konzeption (Unterstützung von Ausnahmen vom Rauchverbot bzw. Rauchererlaubnissen), die
offensichtlich von der politischen Partei (ÖDP) kam und mit Billigung der Mitinitiatoren aus unseren Reihen erfolgte, nicht einverstanden erklären, bzw. mit meinem Gewissen nicht vereinbaren.  
Da der ÄARG e.V. dieses Volksbegehren in dieser Form unterstützte, bin ich aus Überzeugung ausgetreten.

Die nun viele Jahre andauernde Fokussierung auf die Gastronomie, die bis auf den Arbeitsschutz (= generelles Thema) und Kinder- und Jugendschutz keine besondere Priorität hat,
halte ich für fatal. Noch schlimmer ist es, dass der Nichtraucherschutz durch Vertreter aus unseren Reihen in den Medien und der Politik seit vielen Jahren auf die rauchfreie Gastronomie
konzentriert, bzw. reduziert  wurde / wird. Ich frage mich, wer dieses Thema zum Hauptthema gemacht hat?

Ich bin der Auffassung, dass wir weitgehende Forderungen aufstellen müssen und uns nicht auf Teilgebiete beschränken dürfen. Dies ist in der Sache und zur Wegweisung für die Politik
die beste Einstellung. Ich lehne also politisches Denken (=Kompromisse bei den Forderungen durch Fokussierung auf Teilbereiche und das Handeln nach Gegebenheiten) entschieden ab.
Es ist nicht unsere Aufgabe, der Politik "machbare" Kompromisse in Teilbereichen anzubieten oder mit ihr darüber zu diskutieren.

Da scheiden sich eben die Geister in unseren Reihen. Da macht es auch keinen Sinn an Gemeinsamkeiten zu appellieren, die nur noch bedingt vorhanden sind. Jedes "Lager" ist doch davon
überzeugt, dass es richtig handelt. Diese Meinungsverschiedenheit wird jedoch öffentlich wirksam, wenn sich die unterschiedliche Vorgehensweise störend auf die jeweilige
vertretene Zielsetzung auswirkt.

Die Aktiven in unseren Reihen werden für mich erfreulicherweise immer mehr, die sofort einen verfassungskonformen, umfassenden, konsequenten Nichtraucherschutz (= Lebens- und Gesundheitsschutz)
sowie die Tabakbeseitigung und damit die rauchfreie Gesellschaft zum Gesundheitsschutz aller Menschen vor dem Tabak / Tabakrauch fordern.  Wie lange noch sollen bestimmte Personengruppen Opfer
des Tabakkonsums bleiben, darunter leiden, krank werden oder sogar sterben? Was empfinden diese Menschen angesichts einer solchen Diskriminierung? Wir dürfen sie nicht alleine lassen? Wer von uns
kann diesen Opfern der neuen Nichtraucherschutzgesetze - auch die aufgrund des Volksbegehrens in Bayern, dass von namhaften Akteuren aus unseren Reihen mit auf den Weg gebracht und unterstützt
wurde - guten Gewissens ins Gesicht schauen?

Beste Grüße
W.




2574
PRÄVENTIONSFALTBLATT PROSTATAKREBS

Umdenken.

Gesund – fit – dynamisch: Dem Alltag ein Schnippchen schlagen
und Veränderungen wagen. Lassen Sie sich von uns verführen:
zum Umdenken!
Auch wenn es banal klingt: Ihr Lebensstil trägt erheblich dazu bei,
dass Sie gesund bleiben. Oder anders herum:Wer riskant lebt,
riskiert seine Gesundheit.
Beispiel Prostatakrebs. Wissenschaftler haben nachgewiesen,
dass die Ernährung, das Körpergewicht und die regelmäßige körperliche
Bewegung bei der Vorbeugung (Prävention) von
Prostatakrebs eine wesentliche Rolle spielen.
Unsere Ernährungsempfehlungen:
Essen Sie viel frisches Obst und Gemüse, am besten der
Saison entsprechend. Die darin enthaltenen Ballaststoffe,
Vitamine, Mineralstoffe, sekundären Pflanzenstoffe und bioaktiven
Substanzen können vor Krebs schützen.
Viel hilft viel: Je mehr Obst und Gemüse ein Mensch isst,
desto stärker senkt er sein Erkrankungsrisiko. 650 Gramm
Obst und Gemüse am Tag dürfen, ja sollten es sein.
Fleisch und Wurst können durchaus auf dem Speiseplan stehen,
allerdings nur zwei- bis dreimal mal pro Woche.
Gehen Sie vor allem mit Wurst sparsam um. Schneiden Sie
das Brot immer dicker als den Aufschnitt.
Verringern Sie die Fettaufnahme aus tierischen Quellen.
Ersetzen Sie, wann immer es möglich ist, tierische durch
pflanzliche Fette, am besten durch gute Pflanzenöle wie etwa
Oliven- oder Rapsöl.
Trinken Sie allenfalls wenig und nicht täglich Alkohol. Für
Männer gilt die Obergrenze von 20 Gramm Alkohol pro Tag
(enthalten in 250 ml Wein oder 0,5 l Bier).

Teilnehmen.
Unsere Gesundheitstipps:
Bringen Sie sich in Schwung: Körperliche Aktivität beeinflusst
Stoffwechsel und Hormonhaushalt positiv und erhöht den
Energieverbrauch.
Bewegen Sie sich regelmäßig – an mindestens fünf Tagen in der
Woche mindestens eine halbe Stunde.
Achten Sie auf Ihr Gewicht. Vermeiden Sie Übergewicht.
Wenn Sie übergewichtig sind, reduzieren Sie die überschüssigen
Pfunde langsam.
Ihr Körper wird Sie für dieses Umdenken belohnen: Sie werden
ein geringeres Risiko haben, an Prostatakrebs zu erkranken.
Und auch das sollten Sie wissen: Es gibt Umstände, auf die Sie
selbst keinen Einfluss haben, die aber dennoch Ihr Prostatakrebsrisiko
erhöhen können. Hierzu gehören:
- familiäre Vorbelastung durch Prostatakrebserkrankungen
und durch Brustkrebsfälle bei weiblichen Verwandten,
- steigendes Alter.
Tun Sie auf jeden Fall regelmäßig etwas für Ihre Gesundheit:
Vertrauen Sie sich ab dem 45. Lebensjahr einmal im Jahr Ihrem Arzt
an – bei den Krebs-Früherkennungsuntersuchungen. Denn Krebs ist
heilbar, wenn er frühzeitig erkannt wird.
Früherkennung von Prostatakrebs – das bezahlt
die Krankenkasse
Die Früherkennung von Prostatakrebs ist für Männer ab dem 45.
Lebensjahr einmal im Jahr vorgesehen. Dabei tastet Ihr Arzt Ihre
Prostata durch den Mastdarm ab. Zu der Untersuchung gehört
auch eine Inspektion der äußeren Genitalien und eine Untersuchung
auffälliger Hautveränderungen. Über die Früherkennungsuntersuchungen
für Darm- und Hautkrebs informiert unser Präventionsfaltblatt
zur Krebs-Früherkennung „Vorsorge à la Karte”.

Informieren.
„Helfen. Forschen. Informieren.“
Dieses Motto beschreibt anschaulich die drei großen
Arbeitsgebiete der Deutschen Krebshilfe.
Im Bereich „Informieren“ ist für uns die Krebs-Prävention ein
wichtiges Thema. Zu starke Sonnenbestrahlung, ungesunde
Ernährung, übermäßiger Alkoholkonsum und vor allem Zigarettenrauchen:
unumstrittene Krebs-Risikofaktoren, die sich vermeiden
lassen. Zahlreiche Kampagnen der Deutschen Krebshilfe
sprechen die verschiedensten Ziel- und Altersgruppen an.
Eine spezielle Raucher-Hotline hilft aufhörwilligen Krebs-
Patienten und ihren Angehörigen beim Weg aus der Sucht.
Die Nummer: 06 22 1/ 42 42 24.
Auch die Krebs-Früherkennung ist für uns ein zentrales Anliegen.
Überzeugen und motivieren, die vorhandenen Angebote wahrzunehmen,
ist dabei nur eine Seite der Medaille – die Früherkennung
ausweiten und neue Konzepte zu entwickeln die andere.
So hat die Deutsche Krebshilfe zum Beispiel fast 24 Millionen
Euro für die Versorgungsforschung auf dem Gebiet erblicher
Krebserkrankungen aufgebracht. Bundesweite Beratungszentren
für „Familiären Brust- und Eierstockkrebs“ und für „Familiären
Darmkrebs“ bieten konkrete Hilfe für Betroffene. Mit Rat und Tat
steht der Informations- und Beratungsdienst der Deutschen
Krebshilfe zur Verfügung.



Wer will, der kann ...
... sich bei der Deutschen Krebshilfe weiter informieren – zum
Beispiel darüber, wo Sie noch „umdenken“ können:

Präventionsfaltblätter
430 Ratsam – 10 Regeln gegen den Krebs
431 Vorsorge à la Karte – Krebs-Früherkennung
432 Frühstarter gewinnen! – Kinder
433 Was Frau tun kann – Brustkrebs
434 Es liegt in Ihrer Hand – Selbstuntersuchung der Brust
435 Durch Dünn & Dick – Darmkrebs
436 Sonne ohne Schattenseite – Hautkrebs
437 Echt zum Abgewöhnen! – Lungenkrebs
439 Schritt für Schritt – Bewegung
440 Appetit auf Gesundheit – Ernährung
441 Endlich Aufatmen! – Nichtrauchen
500 Pass für die Krebs-Früherkennung
Präventionsbroschüren
401 Gesund bleiben – gesünder leben
402 Gesunden Appetit! – Ernährung
404 Aufatmen – Erfolgreich zum Nichtraucher
405 Hirnverbrannt – Jugendliche und Rauchen
406 Ihr bester Schutzfaktor – Hautkrebs früh erkennen
407 Achtung Sonne! – (Kinder-)Haut schützen
Informationen für Betroffene enthalten die „blauen Ratgeber“ der
Deutschen Krebshilfe. Eine Übersicht darüber sowie über unser
Video-Angebot finden Sie in den folgenden Bestellscheinen:
099 Broschürenbestellschein
200 Videobestellschein
Sie möchten mehr über die Deutsche Krebshilfe und über
unsere Arbeit wissen? Aber gerne:
601 Geschäftsbericht
603 Zeitschrift
605 Faltblatt Deutsche Krebshilfe
606 Faltblatt Deutsche KinderKrebshilfe
100 Programm der Dr. Mildred Scheel Akademie

Alle Broschüren und Faltblätter erhalten Sie kostenlos.
Schreiben oder faxen Sie uns Ihre Wünsche an die Nummer
0228/ 72 99 0-11. Die vor den Titeln stehenden Nummern
Umfangreiche Informationen bietet auch
das Internet unter www.krebshilfe.de

2575
Ö s t e r r e i c h Medienberichte 1 / Die Faust in der Tasche, Nichtraucher?
« am: September 25, 2011, 15:18:46 Nachmittag »

Die Faust in der Tasche

23.09.2011 | 15:32 |  Von Anneliese Rohrer (Die Presse)

Die Unzufriedenheit mit dem herrschenden politischen System wächst.
Zwei Bücher nehmen sich aus unterschiedlicher Perspektive des Phänomens „Wutbürger“ an: Eugen Maria Schulak aus überhöhter, Christoph Giesa aus digitaler.


Nichts von all dem. Dennoch kommt der „Garten“ prominent in zwei jüngst erschienen Büchern vor, die ein und demselben Thema gewidmet sind, nämlich der Unzufriedenheit mit jenem politischen System, wie es sich in Österreich und Deutschland entwickelt hat. Die beiden in Wien lebenden Philosophen Eugen Maria Schulak und Rahim Taghizadegan haben, wie zu erwarten, einen überhöhten Ansatz: Für sie ist der Garten jener Ort, in dem man die Erde lockert, Unkraut und Wurzeln beseitigt, Steine entfernt und so weiter. Von dort kommen sie über Sokrates, Aristoteles und ihresgleichen mühelos zum Systemtrottel, dessen Mutation zum Wutbürger sie vorantreiben wollen. Denn: „Der Gärtner (siehe Garten, Anmerkung) ist das Gegenbild zum Systemtrottel“, schreiben sie. Sie fordern also jeden Bürger auf, seinen eigenen Garten abzustecken und dort den Gärtner zu spielen, denn die Begrenzung des eigenen Gartens heißt für sie, sich von Sachzwängen und Abhängigkeiten zu befreien. So weit so philosophisch.

Für Christoph Giesa, der 2010 in Deutschland eine Facebook-Kampagne für die Kandidatur Joachim Gaucks als Bundespräsident organisiert hat, ist der Garten seiner Kindheit Symbol für alles, was er an „diesem Land“, also Deutschland, mag. Sein Garten hat keinen Zaun, keine Abgrenzung keine Mauern. Für ihn bedeute er Freiheit, und er hatte „lange Zeit das Gefühl, dass wir es in Deutschland geschafft hatten, größtmögliche Freiheit mit größtmöglicher Sicherheit zu verbinden“. Dieses Gefühl ist ihm offenbar abhanden gekommen, weshalb er nun eben dafür wirbt, dass Bürger das Politische wieder selbst gestalten.

In gut der Hälfte ihres Buches entwerfen Schulak und Taghizadegan so eine Art Abziehbild der Orwellschen schönen neuen Welt, indem sie unseren momentanen gesellschaftlichen Zustand als eher geistloses Resultat moderner Sachzwänge beschreiben – und immer sehr apodiktisch. So ist es und nicht anders: Kinder zum Beispiel werden vernachlässigt, damit sie in desolaten Familien unter Isolation, Sprachlosigkeit und Vertrauensverlust leiden, um später offen zu sein für die „Segnungen der öffentlichen Hand“. Sie beschreiben in vielen Facetten so die „ideale Sozialisation“ für nützliche Systemtrottel. Hamster alle, hirnlos im Rädchen laufend, es in Schwung haltend.

Von diesem Befund kommen die beiden Philosophen dann via Selbstbeschränkung, die so weit geht, dass man eben weniger Geld haben sollte, um die Rädchen eben nicht in Schwung zu halten, mühelos zu einer Art Utopia. Allerdings bestreiten sie genau dieses: „Diese Abenteuergeschichte (der Wiederentdeckung des Selbst, der Seele, des Individuums) ist keine Utopie“, schreiben sie. Sie beschreibe keinen unmöglichen Ort mit unmöglichen Menschen. Sie sei zwar unwahrscheinlich, aber in kleinen Schritten verwirklichbar: Mut, Klugheit, Maß, Gerechtigkeit. Der Sprachrythmus, den sie verwenden, passt sich der Mutation an: Im Orwellschen Teil atemlos, ein Urteil folgt rasant dem anderen; im Abenteuerteil verlangsamt, entschleunigt gewissermaßen, bis er in der Aufforderung mündet: „Vielleicht besuchen Sie uns einmal in unserem Garten!“ Dort würde der Besucher dann, so scheinen sie zu hoffen, eine genügend große Zahl von Menschen sehen, die „der hinterhertrottenden Masse“ Vorbild sind., „sodass auch der letzte Trottel Mut schöpfen kann.“

So lange will Giesa offenbar nicht warten. Sein ...... http://diepresse.com/home/spectrum/literatur/695567/Die-Faust-in-der-Tasche?_vl_backlink=/home/spectrum/index.do

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1. Österreichisches Krebsforum auf www.krebsforum.at / Termine im Oktober
« am: September 25, 2011, 14:41:07 Nachmittag »

Termine im Oktober:

http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?action=calendar

und dann unten, Mitte,

auf Oktober einstellen und "anzeigen" klicken!

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Wien
Was gibt es Neues in der Brustkrebsbehandlung?
Der international renommierte Brustkrebsexperte Univ.Prof. Dr. Michael Gnant führt durch einen interessanten Abend rund um das Thema Brustkrebs und referiert über folgende Themen:
Früherkennung - Diagnostik - Interdisziplinäre Management - Brusterhaltende Operation als Sandard - Wächterlymphknoten - Adjuvante Therapie - Nebenwirkungen - Compliance.

Zeit: Montag, 3. Oktober 2011, 18.30 - 20.00 Uhr
Ort: : Beratungszentrum der Österreichischen Krebshilfe Wien, Theresieng. 46, 1180 Wien

2578
Wien
Treffen der Selbsthilfe Darmkrebs

Impulsreferat: OA Dr. Stefan Brugger
"Was Sie schon immer wissen wollten und nicht fragen konnten"

Zeit: Freitag, 30. September 2011, 16.00 Uhr
Ort: Wilhelminenspital, Pavillon 23, 2. Stock, Sitzungsraum der 1. Medizinischen Abteilung für Onkologie, Montleartstraße 37, 1160 Wien

2579
Gesendet: Sonntag, 25. September 2011 02:04
An: krebspatienten@gmail.com; post@mdgb.wien.gv.at
Betreff: Beschwerde über die Beamten des MBA19

N.N.
1230 Wien

An Magistratsdirektion
Rathausstraße
1010 Wien

2011 09 25

Betr.:
Häuserl am Stan
Zierleitengasse 42a
1190 Wien
Untätigkeit des MBA19 seit 1. 1. 2009

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich sende Ihnen in Beilage meine Anzeige vom 5. 9. 2010.

In angeführtem Lokal herrscht seit 1. 1. 2009 der illegale Dauerzustand. Sind die Beamten des MBA bestochen, weiden sie sich am Amtsmißbrauch oder wollen sie die Bevölkerung mit der Duldung des illegalen Dauerzustandes verspotten?

Da das MBA offensichtlich Gefallen an geschilderten Mißständen findet, ersuche ich Sie, sich der Angelegenheit anzunehmen.

Mit freundlichen Grüßen
elektronisch unterzeichnet


Anzeige nach dem Tabakgesetz
N.N.
1230 Wien

Restaurant Häuserl am Stoa
Höhenstraße
1190 Wien

Kontrolle: 5. 9. 2010 12:00 Uhr

keine Kennzeichnung gemäß BGBl II Nr. 424/ 2008
keine Kennzeichnung gemäß BGBl. Nr. 431/1995 § 13b Abs 4
Raumgröße geschätzt: 200 m², Verabreichungsplätze geschätzt: 100
Gäste anwesend geschätzt: 100, davon rauchen: 2
Aschenbecher auf allen Tischen im Raum mit der Schank
Hauptraum mit Schank nicht als Nichtraucherraum ausgewiesen
Tabakqualm im Bereich der Essenausgabe wegen nicht vorhandener räumlicher Trennung

Außer den geschilderten Bekanntmachungen kann ich keine weiteren Angaben machen. Somit ist lt. BMfG mein persönliches Erscheinen bei der Behörde für die Strafverfolgung nicht notwendig.

Mit freundlichen Grüßen
elektronisch unterzeichnet


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N.N.
1230 Wien

Betr.:
Häuserl am Stoan
Zierleitengasse 42a
1190 Wien

Volkskontrolle: 24. 9. 2011 20:00 Uhr
Gastraumfläche geschätzt 100 m²
Trenntüre offen fixiert
Umgehung des Tabakgesetzes: Raucher ist dem Nichtraucher in jeder Hinsicht übergeordnet: Betreten des Lokales durch Raucher, Schank im Raucher, Raucher in Ausstattung übergeordnet, Zugang zu den Toiletten nur durch Raucher
Keine ausreichende Kennzeichnung gemäß Tabakgesetz
illegaler Dauerzustand seit 1. 1. 2009

elektronisch unterzeichnet


2580
New York halbiert die Raucher .....

Kaum noch jugendliche Raucher in New York

Samstag, 17. September 2011, 15:14 Uhr

New Yorks scharfe Massnahmen gegen das Rauchen zahlen sich aus: Nur jeder siebte Einwohner raucht noch.


Besonders stolz ist die Stadt nach Worten von Bürgermeister Michael Bloomberg auf den Erfolg bei Jugendlichen im Alter von 18 Jahren oder darunter. In dieser Gruppe sank der Anteil der Raucher binnen acht Jahren von 18 auf 7 Prozent, wie die Stadtverwaltung mitteilte.

«Rauchfreie Stadt» seit 2002

Von den 18- bis 24-Jährigen greifen demnach jetzt nur noch 13,6 Prozent zum Glimmstengel. 2002 hatte noch jeder vierte (23,8 Prozent) junge Erwachsene regelmässig gepafft. Die Zahlen der Raucher unter 18 Jahren stammen von einer Untersuchung der amerikanischen Seuchen- und Gesundheitsbehörde CDC in Atlanta. Die anderen Ergebnisse wurden vom Gesundheitsdezernat der Stadt New York unter 10'000 Befragten ermittelt.

2002 hatte Bloomberg New York zu einer der ersten «rauchfreien» Städte der Welt erklärt. Seitdem sind Zigaretten in Restaurants, öffentlichen Gebäuden sowie an den meisten Arbeitsplätzen verboten, neuerdings auch in Parks und an den Stränden.

Steuern drastisch angehoben

Gleichzeitig hob die Millionenstadt die Steuern auf Tabakwaren drastisch an. Derzeit liegt der Preis für ein Päckchen Zigaretten bei 11,20 Dollar (8,12 Euro).

Landesweit fällt der Abschied von den erwiesenen Krebserzeugern langsamer aus. Nach der jüngsten CDC-Erhebung konnten es im vergangenen Jahr 19,3 Prozent der Amerikaner noch nicht lassen - im Vergleich zu 20,9 Prozent im Jahr 2005.

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/09/17/Vermischtes/Kaum-noch-jugendliche-Raucher-in-New-York