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Nachrichten - admin

2521
Ö s t e r r e i c h Medienberichte 1 / Rauchen: Aufstand gegen Einheitspackerl
« am: Oktober 09, 2011, 01:07:27 Vormittag »

Rauchen: Aufstand gegen Einheitspackerl

Ab 2012 sollen in der EU nur noch Zigarettenpackungen ohne Logo verkauft werden. Trafikanten wehren sich dagegen.

Umfrage: Einheitspackung und Präsentationsverbot: Sinnvoll?

86,09 % für Jede Maßnahme gegen das Rauchen ist gut.


Die lauschigen Tage der Schani- und Gastgartensaison sind gezählt. Das Nachtleben verlagert sich wieder in Lokale, Restaurants und Discos. Schon scharren die Rauchersheriffs in den Startlöchern und kündigen bundesweit Kontrollen zum Tabakgesetz in der Gastronomie an. Einen ihrer größten Kritiker, Peter Trinkl, Bundesobmann der Trafikanten kümmern die Kontrollen heuer weniger: "Der Nichtraucherschutz in der Gastro hat sich durchgesetzt." Dafür geht der Bundeskämmerer mit der EU ins Gericht.

http://kurier.at/nachrichten/4155042.php

2524
Von: krebspatienten@gmail.com
Gesendet: Samstag, 08. Oktober 2011 22:15
An: franz.pietsch@bmg.gv.at
Cc: alois.stoeger@bmg.gv.at; 'Elisabeth.Hochhold@bmg.gv.at'
Betreff: "Problematik Einzeldelikt/fortgesetztes Delikt" iZm Anzeigen wegen Verstößen gegen das TabakG

Sehr geehrter Herr Dr. Pietsch,

nun erst sehe ich Ihr Schr. v. 27.9.11, danke dafür, und bitte Sie meinen Lapsus zu entschuldigen.
Trotzdem kommen wir DA nicht weiter.

Bisher sagte die Bürgermeisterin von Innsbruck, sagten die Bezirksamtsleiter in Wien, die Amtsleiterin in Linz, usw.:
"Sie wissen Herr Erlacher, erst nach mehreren Strafbescheiden können wir härtere Mittel einsetzen. Und das dauert eben."

Ja, das dauert, weil weitere Anzeigen als Folgedelikte eingestuft werden. weil der UVS laufend Formfehler findet, den Strafbescheid aufhebt, oder aber drastisch reduziert (Die letzten drei EkSt-Bescheide sollten vorgelegt werden müssen, statt ……).


[b]Frage:
Haben Sie, oder wer?, die Möglichkeit, den Verwaltungsgerichtshof dazu anzurufen? Ein Wirt macht es sicher nicht und ein Amt erstens sowieso nicht, und kommt gar nicht dazu (Nur bei Berufung beim UVS?).
[/b]
Mit freundlichen Grüßen aus Tirol

Dietmar Erlacher


           
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
         Neues Tabakgesetz: www.rauchnet.at
      Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann


JETZT Volksbegehren Nichtraucherschutz im Magistrat unterschreiben,
mit Verwandten und Bekannten, laut
http://www.nichtraucheninlokalen.at/NR_Volksbegehren_Blankoformular.pdf


2525

Radetzkystraße 2, 1031 Wien | http://www.bmg.gv.at | post@bmg.gv.at | DVR: 2109254 | UID: ATU57161788
Dietmar Erlacher
Steigenteschgasse 13-1-46
1220 Wien
Organisationseinheit: BMG - II/1 (Ombudsstelle für
Nichtraucherschutz, Rechts- und
Fachangelegenheiten Tabak und
Alkohol)
Sachbearbeiter/in: Mag. Elisabeth Hochhold
E-Mail: elisabeth.hochhold@bmg.gv.at
Telefon: +43 (1) 71100-4581
Fax:
Geschäftszahl: BMG-22186/0062-III/2011
Datum: 27.09.2011
Ihr Zeichen:
erlacher.d@gmail.com


Dietmar Erlacher, Tabakgesetz: Folge-/Einzeldelikt


Sehr geehrter Herr KR Erlacher!

Bezugnehmend auf Ihr Schreiben vom 22.9.2011, in welchem Sie das Vorgehen des
MBA 22 betreffend Verstöße gegen das TabakG im Café Falk bemängeln sowie die
Möglichkeit einer „rechtlich abgesicherten Überprüfung“ der Beurteilung mehrerer
Anzeigen als Einzeldelikte oder fortgesetztes Delikt hinterfragen, dürfen wir
ausführen wie folgt:

1.
Hinsichtlich der Ihnen offenbar kürzlich zugegangenen „Vorladung“ des MBA 22 iZm
einer Anzeige betreffend das Café Falk vom 9.10.2009 ist auf die bereits in unserer an
Sie adressierten Erledigung vom 28.7.2011 (GZ BMG-22186/0049-II/1/2011) dargelegten
Ausführungen zur Verfahrensdauer hinzuweisen und abermals anzumerken,
dass sich der Abschluss von Verwaltungsstrafverfahren aus unterschiedlichsten
Gründen, welche idR jedoch nicht auf ein grundsätzliches Untätigbleiben der
Behörden sondern allf. aufwendige und umfassende Ermittlungsarbeiten bzw.
anhängig gemachte Berufungen gegen erstinstanzliche Straferkenntnisse
zurückzuführen sind, verzögern kann.
Die von Ihnen bereits insbes. mit Schreiben vom 2.7.2011 erhobenen Vorwürfe
betreffend Verstöße gegen das TabakG im Café Falk wurden vom BMG schon im Juli
zum Anlass genommen, eine Stellungnahme des zuständige MBAs zu den do. in
dieser Angelegenheit gesetzten Maßnahmen einzuholen; daraus ergibt sich, dass die
Behörde keineswegs – wie von ihnen vermutet – im konkreten Anlassfall untätig
geblieben ist, sondern eine Reihe von Verwaltungsstrafverfahren eingeleitet wurden,
welche allerdings – nicht zuletzt auch aufgrund einer erfolgreichen Berufung – noch
nicht abgeschlossen werden konnten. Wir ersuchen jedoch um Verständnis, dass wir
Ihnen aus Gründen der Amtsverschwiegenheit keine näheren Angaben zum Inhalt der
Stellungnahme mitteilen können.

2.
Zur Frage der Beurteilung mehrerer Anzeigen als Einzeldelikte oder als fortgesetztes
Delikt ist festzuhalten,
dass diesbezüglich allgemein eine sehr umfangreiche und
kasuistische höchstgerichtliche Rechtsprechung besteht, im Zusammenhang mit
Verstößen gegen das TabakG sich bislang jedoch nur die UVS zu dieser Problematik
geäußert haben.
Es wäre daher im Hinblick auf eine möglichst effiziente Durchsetzung der NichtraucherInnenschutzbestimmungen
des TabakG zwar wünschenswert und zielführend,
wenn die zur Vollziehung berufenen Behörden der Rechtsauffassung des BMG,
wonach zu unterschiedlichen Tatzeitpunkten begangene Verstöße gegen das TabakG
jeweils als Einzeldelikte geprüft und allf. sanktioniert werden sollten, folgen würden,

doch obliegt es letztlich den zuständigen Bezirksverwaltungsbehörden, in dieser
Frage jene Rechtsauffassung, welche ihnen nach umfassender Überlegung als
zutreffend erscheint, zur Anwendung zu bringen.

Solange keine höchstgerichtliche Judikatur zur Frage der Beurteilung wiederholter
Verstöße gegen das TabakG vorliegt, wird man aufgrund kasuistischer
Rechtsprechung sowohl höchstgerichtliche Judikate, welche die Beurteilung
wiederholter Verstöße als fortgesetztes Delikt stützen könnten als auch Judikate,
welche eine Sanktionierung von einzelnen Tatbeständen als Einzeldelikte nahelegen,
finden, und werden unterschiedliche Behörden divergierende Auffassungen in dieser
Frage vertreten. Das BMG wird auch weiterhin gegenüber den Vollzugsbehörden die
Auffassung vertreten, dass zu unterschiedlichen Tatzeitpunkten begangene Verstöße
als Einzeldelikte zu beurteilen sind, jedoch ist es uns nicht möglich, die Entscheidungsfindung
einzelner Behörden lückenlos zu überprüfen,
und kann daher nur in
Einzelfällen im nachhinein verifiziert werden, ob die diesbezüglich ho. vertretene
Rechtsauffassung von den Vollzugsbehörden tatsächlich zur Anwendung gebracht
wird.

Eine abschließende Beurteilung dieser Frage muss jedenfalls dem VwGH vorbehalten
bleiben und wird daher noch abzuwarten sein.
Zu gewärtigen ist in diesem Zusammenhang jedoch auch, dass die Durchführung von
getrennten Verwaltungsstrafverfahren naturgemäß einen erhöhten Verwaltungsauf-
wand darstellt, und die Behörden in Fällen, in denen sie gehäuft mit Anzeigen gegen
Lokale wegen Verstößen gegen das TabakG befasst werden, bisweilen nicht über die
erforderlichen Kapazitäten verfügen, bei mehreren unmittelbar aufeinander
folgenden, innerhalb weniger Tage eingebrachten Anzeigen wegen Verletzung der
NichtraucherInnenschutzbestimmungen gegen ein und dasselbe Lokal jeweils
getrennte Verfahren durchzuführen.

Die Zusammenfassung mehrerer in engem
zeitlichen Zusammenhang eingebrachter Anzeigen gegen ein Lokal wegen gleichartigen
Verstößen gegen das TabakG zu einem fortgesetzten Delikt kann daher im
Hinblick auf die Gewährleistung einer effizienten Verwaltung ungeachtet der an sich
sonst ho. vertretenen Rechtsauffassung in dieser Frage unter gewissen Umständen
geradezu geboten erscheinen.

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Ausführungen behilflich gewesen zu sein und verbleiben

Mit freundlichen Grüßen
Für den Bundesminister:
Dr. Franz Pietsch

2526
Von: krebspatienten@gmail.com
Gesendet: Dienstag, 27. September 2011 17:26
An: alois.stoeger@bmg.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; karlheinz.kopf@oevpklub.at; josef.cap@spoe.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; burgstaller@salzburg.gv.at; susanne.neuwirth@salzburg.co.at; kurt.gruenewald@gruene.at; erwin.rasinger@oevp.at; Peter.KAISER@ktn.gv.at; uwe.scheuch@ktn.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; sabine.oberhauser@spoe.at; jennifer.sommer@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at; fctcsecretariat@who.int; werner.kogler@gruene.at; martin.margulies@gruene.at; peter.pilz@gruene.at; erl@utanet.at; heinz.fischer@hofburg.at; verbandsvorsitzender@hvb.sozvers.at
Cc: post@mdgb.wien.gv.at; stab@mdgb.wien.gv.at; post@md-p.wien.gv.at; post@md-v.wien.gv.at; michael.haeupl@wien.gv.at; sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at; karin.spacek@wien.gv.at; maria.vassilakou@gruene.at; sigrid.pilz@gruene.at; infopool@gruene.at; Ingrid.korosec@wien.oevp.at; gabriele.tomandl@wien.oevp.at
Betreff:

Sind Wirte Gewalttäter und Mörder? Herr Minister, schludern die Beamten immer noch?
Bitte dringend Rechtsgutachten, ob Einzeldelikt oder Folgedelikt!


Sehr geehrter Herr MR. Dr. Pietsch (BMfG),

die Beamten schludern, um beim Ausdruck von BM. Stöger zu bleiben.
Gestern wieder 10 Anzeigen von Lokalen im EKZ-Donauzentrum,
heute war UVS-Verhandlung wegen Lokal in der Lugner City,
anschließend Anzeige von Ihrem BMfG, Cafe Arcade ("Stöger"s Cafe"),
und 8 Anzeigen in der Lugner City, rund 20 Anzeigen in dortiger Umgebung.

Letzte Woche 7 Anzeigen im EKZ Millennium, und überhaupt: 14.000 Anzeigen bisher, und
2011 von uns bereits über 2.000 Anzeigen gegen Wiener Lokale!

Alle Lokale wurden bereits mehrfach angezeigt - aber die Beamten schludern, den Wirten ist es recht. Auch bei täglich 3 - 4 Passivrauchtoten und zig Schwersterkrankten durch passives und aktives Tabakrauchen.

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher

PS.: Die Beamten gehen den einfacheren Weg, brauchen durchschnittlich 8 Monate bis zum Strafbescheid. Und Anzeigen innerhalb dieses Zeitraumes werden "weg geschmissen". Wann wird endlich ausjudiziert, ob Ihre Ansicht "Einzeldelikte" stimmt, oder ob die Magistrate die Anzeigen rechtmäßig "weg schmeißen", da Folgedelikt (Bezirksämter-Sprecher Mag. Oliver Birbaumer)?

PS.: http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=731.msg3409#msg3409

Unter Bcc an Medienvertreter!



-----------------------------------------------------



Tabakgesetz-Anzeigen: kein Folgedelikt - auch tägliche Anzeigen sind Einzeldelikte!
Auf Grund des Hinweises von MR. Dr. Pietsch, BMfG, ist jede Anzeige gesondert zu verfolgen! Zuwiderhandeln begründet Amtsmissbrauch/Korruption!
Mitteilung vom "obersten Juristen der Drogenabteilung im BMfG, Dr. Franz Pietsch":
BMfG., Schr. v. 18.8.11 -
"Im Hinblick auf die von Ihnen mit Schreiben vom 31.12.2010 vertretene
Rechtsansicht, dass mehrere Anzeigen gegen ein Lokal wegen Verstößen gegen die
Nichtraucherschutzbestimmungen unter einem als fortgesetztes Delikt zu beurteilen
sind, darf angemerkt werden, dass ho. diese Rechtsansicht nicht geteilt wird, sondern
idR davon auszugehen sein wird, dass durch Verletzungen der einschlägigen Normen
des TabakG zu unterschiedlichen Zeitpunkten (insbes. an unterschiedlichen Tagen)
jeweils andere Personen in ihrem Interesse/Recht auf rauchfreie Luft verletzt
werden.
Daher wird es begrüßt, wenn die Behörden getrennte Verfahren durchführen, wodurch
auch schneller mehrere Strafen gegen einen Lokalinhaber/-innen verhängt und
so u. a. auch die Voraussetzungen für die allf. Einleitung eines Verfahrens zur
Entziehung der Gewerbeberechtigung geschaffen werden können. Dabei obliegt es
der Behörde, die zur Feststellung des jeweils relevanten Sachverhalts erforderlichen
Erhebungs- bzw. Beweissicherungsmaßnahmen zu setzen, und ggf. auch Sie als
Zeugen jeweils zu den einzelnen angezeigten Verstößen im Rahmen getrennter
Verwaltungsstrafverfahren zu befragen."

Nochmals angefragt am 24.8.11, erfolgte am 12.9.11 die Bestätigung:
".......im Auftrag von Dr. Pietsch darf ich Ihnen mitteilen, dass die untenstehende Rechtsansicht
des BMG in der Frage „Einzeldelikt vs. fortgesetztes Delikt“ – ungeachtet allf. von einzelnen UVS
vertretenen gegenteiligen Rechtsauffassungen – unverändert aufrecht ist und in dem von Ihnen zitierten Wortlaut,
welcher einer unserer Erledigungen entnommen ist, wiedergegeben werden kann.
Mit freundlichen Grüßen
Mag. Elisabeth Hochhold"
------------------------------------------------------
Abteilung II/1
Ombudsstelle für Nichtraucherschutz
Rechts- und Fachangelegenheiten Tabak, Alkohol und substanzungebundene Süchte
sowie Internationale Suchtangelegenheiten
Bundesministerium für Gesundheit
1030 Wien, Radetzkystraße 2
Tel: 0043/1/711 00 - 4581
elisabeth.hochhold@bmg.gv.at
www.bmg.gv.at



           
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
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           Dietmar Erlacher, Bundesobmann


 

JETZT Volksbegehren Nichtraucherschutz im Magistrat unterschreiben,
mit Verwandten und Bekannten, laut

2527

Sportler - rauchfreiKalender kontra Kippen

EMSDETTEN Seine Aktion: „Emsdetten pro rauchfrei“. Seine Botschafter: Sportler – pro rauchfrei.

Die neue Initiative von Dr. Joachim Kamp:

Ein Kalender, der das Rauchen nicht anprangert, dafür aufzeigt, wie fit junge Menschen aussehen, wenn sie nicht der Sucht verfallen.

Die Resonanz: Überwältigend.

http://www.emsdettenervolkszeitung.de/lokales/emsdetten/Kalender-kontra-Kippen;art954,1429162

„Tatsächlich haben sich 240 Sportler mit ihren Mannschaften oder als Einzelkämpfer gemeldet, als wir die Aktion ins Leben gerufen haben“, sagt Dr. Kamp stolz. Wir, das sind junge Sportlerinnen und Sportler sowie Manfred Schwegmann, der Letztere als Hobbyfotograf in Szene setzt.

Die andere Seite

Denn so fing alles an: Schwegmann hatte ein junges Borussenteam abgelichtet und dabei auch andere Seiten der Sportlerinnen aufzeigen wollen. Prompt hatte Dr. Kamp die Idee, so viel Kreativität für die „eigene Sache“ umzumünzen. Er holte sich den Emsdettener Amateurfotografen ins Boot. „Schließlich bringt es nachweislich weniger, ständig das Rauchen anzuprangern, die Raucher anzugreifen. Viel besser ist es, aufzuzeigen wie viel gesünder, aktiver das Leben ohne Zigaretten ist“, streicht Dr. Joachim Kamp heraus und will das mit diesen Aufnahmen dokumentieren: „Nichtraucher sind aktivier, sportlicher. Ihre Haut sieht besser aus, der Körper – das alles soll gezeigt werden.“

26 Aufnahmen

Und weil es so viele junge Sportler in Emsdetten und Umgebung gibt, die das gerne zeigen wollen, wird der Kalender nicht nur mit den üblichen zwölf Aufnahmen auskommen, sondern 26 Blätter entstehen – zwei Deckblätter und im 14-Tage-Rhythmus je ein Foto.

160 Sportler

Abgebildet sein werden am Ende über 160 Sportler. Die Bandbreite der Sportarten reicht von den typischen Mannschaftssportarten Fußball, Handball, Basketball – sechs Mannschaften spielen in der Saison 2011/12 mit rauchfrei-Trikots – bis hin zu Badminton, Schwimmen, Segeln, Dressurreiten, Boxen, Formationstanz, Karate, Schießen, Tennis und Leichtathletik. „Es ging uns weniger darum, Sportstars, Sportler des Jahres abzulichten, viel mehr sollten es junge, sportliche Menschen sein, die ihr Hobby und die Aktion rauchfrei verbindet“, so Dr. Kamp gegenüber der EV.
Und Manfred Schwegmann weiß, dass trotzdem Deutsche Meister und sogar Weltmeister in dem Kalender auftauchen werden, „es sind, aber auch Neueinsteiger dabei.“

Der Blickwinkel

Die Sportler werden auf den Fotos meistens abseits der üblichen Form dargestellt, wie man sie praktisch täglich aus der EV kennt. Schwegmann: „Sie waren selber an der Motivfindung beteiligt, haben sich kreativ eingebracht.“
So sind Bilder von Sportlern aus Emsdetten und Saerbeck entstanden, die die jungen Leute von einer ganz neuen Seite präsentieren. „Darum ging es uns auch. Die Sportler einmal anders darzustellen, um sie im Sinne von pro rauchfrei wirken zu lassen“, sagt Dr. Kamp, der sicher ist, dass der Kalender auf Nachfrage stößt: „Ohne Sponsoren wie die Sparkasse, unsere Praxis oder auch Apotheken wäre das Projekt gar nicht möglich gewesen. Schließlich bekommen schon alle Sportler und Sponsoren ein Exemplar. So werden wir zu allererst mit einer Druckauflage von 1000 Exemplaren starten.“

Für Freunde

Hinzu kommt,. dass sicherlich viele Familienmitglieder und Freunde der jungen Menschen, die in dem Kalender verewigt sein werden, für Nachfrage sorgen. Dr. Kamp: „Natürlich geht es bei so einem Projekt nur darum, kostendeckend zu arbeiten. Wir werden deshalb die Kalender für eine Schutzgebühr abgegeben. Etwa 7,50 Euro wird ein Exemplar am Ende kosten“.

Vorbildlich

Erhältlich sein werden die Sportler – pro rauchfrei-Kalander Ende Oktober in Arztpraxen, Sparkassen-Filialen oder den Apotheken. Ob sie jemanden davon abhalten werden, zur Kippe zu greifen, das weiß auch Dr. Kamp nicht. Die jungen Sportler werden trotzdem als Vorbilder wirken für ein Leben

2528
Krebsforum - Achtung / KÖ - Hilfe für die Seele (Anm.: ... gibt es viel zu selten!)
« am: Oktober 08, 2011, 21:50:46 Nachmittag »
SAMSTAG, 24. SEPTEMBER 2011
DIEPRESSE.COM

Hilfe für die Seele

Psychoonkologen unterstützen Patienten und deren Angehörige bei der Verarbeitung der
Diagnose Krebs. Sie sind in Krankenhäusern und auch im niedergelassenen Bereich tätig.

Eine Krebserkrankung belastet
nicht nur den Körper, sondern
auch die Seele. Patienten durchleben
ein Wechselbad der Gefühle,
Angst, Hilflosigkeit, Verzweiflung,
Wut, Trauer, Schuld und Antriebslosigkeit
werden in vielen Fällen
zum täglichen Begleiter. „So allein
wie in den ersten Wochen nach
der Diagnose habe ich mich noch
niemals gefühlt“, erzählt etwa eine
Brustkrebspatientin.

Angst und Scham

Ihrer Familie wollte sie sich nicht
anvertrauen, „die standen alle unter
Schock, ich wollte sie nicht
noch zusätzlich belasten“. Professionelle
Hilfe in Anspruch zu nehmen,
kam für sie zum damaligen
Zeitpunkt nicht infrage: „Das hätte
für mich bedeutet, dass ich jetzt
auch noch psychisch krank bin.“
Die diplomierte Lebensberaterin
Gabriele Mausser weiß um die
Problematik Bescheid: „Viele Patienten
schämen sich regelrecht,
nicht stärker zu sein, nicht mehr
auszuhalten. Aber es ist doch ganz
normal, dass man nach einer derartigen
Diagnose nicht sofort wieder
zur Tagesordnung übergeht.
Diese Gefühle sind nicht falsch,
sondern eine natürliche Reaktion
in einer Lebenskrise.“
Mausser ist Leiterin der Beratungsstelle
der Krebshilfe Niederösterreich
– und Psychoonkologin:
„Wir begleiten Krebspatienten. Gemeinsam
entwickeln wir Wege, wie
es weitergehen kann. Wir lenken
den Blick auf Möglichkeiten und
Perspektiven und stehen in
schwierigen Zeiten zur Seite –
nicht nur den Patienten, sondern
auch deren Angehörigen.“ Die Psychoonkologie
ist eine vergleichsweise
junge Disziplin. Sie beschäftigt
sich mit sämtlichen psychosozialen
Faktoren, die bei einer
Krebserkrankung eine Rolle spielen.
Im Fokus der Bemühungen
stehen die gezielte Unterstützung
und emotionale Entlastung sämtlicher
Betroffenen. „Meistens sind
es die Angehörigen, die auf der Suche
nach möglichst vielen Informationen
zuerst den Weg in die
Beratungsstelle finden“, berichtet
die klinische Psychologin Karin
Isak von der Krebshilfe Wien aus
der Praxis: „Die Patienten kommen
immer etwas später zu uns. Viele
warten auf ihre Operation und haben
einfach noch nicht die Kraft,
sich auch psychisch mit ihrer
Krankheit auseinanderzusetzen.“

Breite Themenberatung

Die Bandbreite an Themen, mit
denen die Psychoonkologen der
Krebshilfe Österreich konfrontiert
werden, ist groß. Mal ist es die
Angst um das eigene Leben, mal
die Frage, was aus dem Partner,
den Kindern werden soll. Aber
auch finanzielle Nöte oder die Sorge
darüber, wie man den Wiedereinstieg
ins Berufsleben schaffen
soll, werden thematisiert.Während
Psychoonkologen in Krankenhäusern
primär auf eine Betreuung der
Patienten in Akutsituationen spezialisiert
sind, können niedergelassene
Psychoonkologen sowohl von
Patienten als auch deren Angehörigen
konsultiert werden.

2529
Krebsforum - Achtung / KÖ - Krebstherapie - Die Heilung im Blick
« am: Oktober 08, 2011, 21:47:39 Nachmittag »
SAMSTAG, 24. SEPTEMBER 2011
DIEPRESSE.COM

Krebstherapie. Die Forschung hat in den letzten Jahren große Fortschritte in der Behandlung von
Tumorerkrankungen gemacht. Ergänzende Therapiemethoden versprechen Linderung. VON SONJA GERSTL

Die Heilung im Blick

Auch wenn der ganz große
Durchbruch bei der Krebsbekämpfung
weiter auf sich warten
lässt, gibt es neben den klassischen
Formen inzwischen eine ganze
Reihe neuer Therapien, die die
Chancen auf Heilung für die Betroffenen
erhöht haben oder zumindest
lebensverlängernd wirken.
Dazu gehört etwa die Anti-
Angiogenese-Therapie, in der man
versucht, die Neubildung von Gefäßen,
über die sich der Tumor ernährt,
zu verhindern. Dadurch soll
er ausgehungert werden und absterben.
Eine andere Methode sind
sogenannte zielgerichtete Therapien,
die – anders als es bei der
Chemotherapie der Fall ist – wenig
bis keine Auswirkungen auf das
gesunde Gewebe haben. Konkret
werden dabei spezifische Antikörper
eingesetzt, die das Wachstum
der Krebszellen hemmen sollen.
„Wir sind bestrebt, den Patienten
Ergebnisse aus dem Labor so
schnell wie möglich in Form von
klinischen Anwendungen zugänglich
zu machen. Dadurch ist es uns
gelungen, die Todesrate bei Krebserkrankungen
erheblich zu senken“,
verweist der Wiener Krebsspezialist
Michael Micksche auf
bisher erzielte Erfolge.
Erfolge bei Nebenwirkungen
Auch was die mit den einzelnen
Therapien verbundenen „Nebenwirkungen“
betreffe, wären Fortschritte
erzielt worden. Bei „Fatigue“,
(Müdigkeit und Erschöpfungszuständen
im Zusammenhang
mit Krebs, Anm.), könne unter
gewissen Umständen etwa die
Zufuhr von körpereigenen Eiweißstoffen
die Bildung roter Blutkörperchen
fördern und so Linderung
verschaffen. Übelkeit und Erbrechen,
hervorgerufen durch bestimmte
Krebsmedikamente, lindert
man durch die Verschreibung
von Antiemetika (Anti-Brechreizmittel),
und Lymphödeme, die
nach Operationen auftreten können,
werden im Rahmen einer
physikalischen Therapie eingedämmt.
Als eine wichtige unterstützende
Maßnahme bezeichnet
Micksche die Schmerztherapie:
„Krebspatienten, die unter
Schmerzen leiden, sollten unbedingt
ihren Arzt darüber informieren.
Es gibt eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten“,
mahnt der Mediziner. Dennoch fühlen
sich zahlreiche Krebspatienten
verunsichert (siehe auch Artikel
unten). „Vor allem dieses Ausgeliefertsein
hat mir enorm zu schaffen
gemacht. Man hat riesengroße
Angst, hängt aber gleichzeitig geradezu
an den Lippen der Ärzte“, berichtet
Martina M. Bei der Psychotherapeutin
wurde 2004 Hautkrebs
diagnostiziert, kurz zuvor war ihr
Mann verstorben – an Krebs. „Ich
habe damals mit meinem baldigen
Tod gerechnet und mich bewusst
dafür entschieden, die verbleibende
Zeit so gut wie möglich zu gestalten.
Ich habe mich nach alternativ
denkenden Ärzten umgesehen,
Qigong gemacht und einen
Malkurs besucht.“
 Gelandet ist sie „nach einigen Irrwegen“ schließlich
in einer Selbsthilfegruppe und
bei einem niederösterreichischen
Komplementärmediziner. Mittlerweile
gilt sie als geheilt.

Doris Kiefhaber, Geschäftsführerin
des Dachverbands der Österreichischen
Krebshilfe, versteht die
Sorgen der Patienten: „Nach einer
Krebsdiagnose haben viele Menschen
das Bedürfnis nach einer
selbstbestimmter Behandlung. Oft
werden dann auch unkonventionelle
Methoden ausprobiert. Manche
können das Wohlbefinden verbessern,
manche davon sind gefährlich.
Die Devise sollte sein: ergänzend
zur Schulmedizin ja – anstelle
der Schulmedizin nein.“
Komplementärmedizin
Die Komplementärmedizin versteht
sich als ganzheitliche Methode,
die nicht nur das Symptom,
sondern den Menschen als Einheit
von Körper und Seele sieht. Die Behandlung
basiert auf natürlichen
Mitteln und soll die Selbstheilungskräfte
aktivieren. Sie können Krebs
nicht heilen, aber zum Beispiel die
Folgen der Chemotherapie erträglicher
machen, den Schlaf fördern
oder insgesamt die Lebensqualität
steigern. Im Zusammenhang mit
Krebs werden unter anderem Mistelpräparate,
Enzyme, Vitamine,
Spurenelemente und Methoden
der Traditionellen Chinesischen
Medizin (TCM) eingesetzt. Ein Teil
der damit verbundenen Kosten
wird mittlerweile von einigen Krankenkassen
übernommen, in der
Regel muss man die Behandlung
aber selbst bezahlen.

Info
Über neue Therapiemöglichkeiten
und supportive Therapien
informieren sich Betroffene am
besten bei ihrem behandelnden Arzt.
Ein Folder über
komplementärmedizinische
Methoden liegt in den Beratungszentren
der Österreichischen Krebshilfe
auf. Dieser steht auch im
Serviceteil der Krebshilfe-Homepage
zum Gratis-Download bereit.
Informationen über Kostenersatz
erteilen die jeweiligen Krankenkassen.
Eine gute Informationsquelle sind
auch Selbsthilfegruppen. Eine
entsprechende Liste findet man auf
der Homepage der Stadt Wien unter
der Rubrik „Gesundheit & Soziales“.
 WEITERE INFORMATIONEN UNTER
www.krebshilfe.net
www.krebsforum.at

2530
Medieninhaber (Verleger),
Herausgeber und Hersteller:
OÖ Gebietskrankenkasse.
Für den Inhalt verantwortlich:
Direktorin Mag. Dr. Andrea Wesenauer,
4021 Linz, Gruberstraße 77,
Telefon 05 78 07 — 10 24 01,
Telefax 05 78 07 — 10 22 10,
DVR: 0023981.
R 33i/2011
DB/Komm cos
Rauchfrei in Gutau / OÖGKK startet Kurs
Endlich rauchfrei!
Gesundheit, höhere Lebensqualität, mehr Geld im Börsel: Das Rauchen auf-zugeben, zahlt sich auf jeden Fall aus. Doch der Weg in die „Unabhängigkeit“ fällt vielen Nikotinabhängigen schwer. Unterstützung bietet die OÖGKK mit einem ambulanten Entwöhnungsprogramm. „Wer das Rauchen sein lässt, tut etwas für die Gesundheit. Wir helfen dabei“, erklärt OÖGKK-Obmann Felix Hinterwirth. In Gutau startet im Oktober ein fünfwöchiger Nichtraucher-Kurs.
Auf dem Weg in die Rauchfreiheit bietet die OÖGKK seit Februar 2005 professio-nelle Unterstützung an.

Am 18. Oktober 2011 um 17.30 Uhr

startet in der Gemeinde Gutau ein Kurs zur ambulanten Raucherentwöhnung.
Der Weg in die (Rauch)-Freiheit dauert fünf Wochen. Das Programm beruht auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft und erfüllt die internationalen Leitlinien zur Behandlung der Tabakabhängigkeit. Berücksichtigt werden dabei die körperliche Abhängigkeit und die festgefahrenen Verhaltensmuster. Die zukünftigen Nicht-raucher werden von speziell qualifizierten Psychologen begleitet. Für Schwangere werden bei Bedarf auch Einzelberatungen durchgeführt.
Bei den wöchentlichen Treffen wird das Kohlenmonoxid in der Atemluft gemessen, die Abhängigkeit bestimmt, das eigene Rauchverhalten analysiert, Motivations-techniken und alternative Verhaltensweisen und Abwehrstrategien entwickelt.
2
Besonderer Wert wird auch auf eine gesunde Ernährung gelegt, um eine ungewollte Gewichtszunahme zu vermeiden. Durchgeführt wird das Programm im Auftrag der OÖGKK vom Arbeitsmedizinischen Dienst (AMD). Die Teilnahmegebühr ent-spricht mit 35 Euro etwa dem Preis einer Stange Zigarette.
Informationen erhalten Interessierte bei der OÖGKK (Thomas Pröll unter der Telefonnummer 05 78 07 - 10 35 30) im Internet unter www.ooegkk.at oder per E-Mail an ambulante.raucherentwoehnung@ooegkk.at.

2531
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Direktorin Mag. Dr. Andrea Wesenauer,
4021 Linz, Gruberstraße 77,
Telefon 05 78 07 — 10 24 01,
Telefax 05 78 07 — 10 22 10,
DVR: 0023981.
R 33j/2011
DB/Komm cos
Rauchfrei in Wartberg ob der Aist / OÖGKK startet Kurs
Endlich rauchfrei!
Gesundheit, höhere Lebensqualität, mehr Geld im Börsel: Das Rauchen aufzugeben, zahlt sich auf jeden Fall aus. Doch der Weg in die „Unabhängigkeit“ fällt vielen Nikotinabhängigen schwer. Unterstützung bietet die OÖGKK mit einem ambulanten Entwöhnungsprogramm. „Wer das Rauchen sein lässt, tut etwas für die Gesundheit. Wir helfen dabei“, erklärt OÖGKK-Obmann Felix Hinterwirth. In Wartberg ob der Aist startet im November ein fünfwöchiger Nichtraucher-Kurs.
Auf dem Weg in die Rauchfreiheit bietet die OÖGKK seit Februar 2005 professionelle Unterstützung an.

Am 15. November 2011 um 17.30 Uhr

startet im Veranstaltungszentrum der Gemeinde Wartberg ob der Aist ein Kurs zur ambulan-ten Raucherentwöhnung. Anmeldeschluss ist der 8. November 2011.
Der Weg in die (Rauch)-Freiheit dauert fünf Wochen. Das Programm beruht auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft und erfüllt die internationalen Leitlinien zur Behandlung der Tabakabhängigkeit. Berücksichtigt werden dabei die körperliche Abhängigkeit und die festgefahrenen Verhaltensmuster. Die zukünftigen Nicht-raucher werden von speziell qualifizierten Psychologen begleitet. Für Schwangere werden bei Bedarf auch Einzelberatungen durchgeführt.
Bei den wöchentlichen Treffen wird das Kohlenmonoxid in der Atemluft gemessen,
2
die Abhängigkeit bestimmt, das eigene Rauchverhalten analysiert, Motivations-techniken und alternative Verhaltensweisen und Abwehrstrategien entwickelt. Besonderer Wert wird auch auf eine gesunde Ernährung gelegt, um eine ungewollte Gewichtszunahme zu vermeiden. Durchgeführt wird das Programm im Auftrag der OÖGKK vom Arbeitsmedizinischen Dienst (AMD). Die Teilnahmegebühr ent-spricht mit 35 Euro etwa dem Preis einer Stange Zigarette.
Informationen erhalten Interessierte bei der OÖGKK (Thomas Pröll unter der Telefonnummer 05 78 07 - 10 35 30) im Internet unter www.ooegkk.at oder per E-Mail an ambulante.raucherentwoehnung@ooegkk.at.

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R 33k/2011
DB/Komm cos
Rauchfrei in Wels / OÖGKK startet wieder Kurs
Endlich rauchfrei!
Gesundheit, höhere Lebensqualität, mehr Geld im Börsel: Das Rauchen aufzugeben, zahlt sich auf jeden Fall aus. Doch der Weg in die „Unabhängigkeit“ fällt vielen Nikotinabhängigen schwer. Unterstützung bietet die OÖGKK mit einem ambulanten Entwöhnungsprogramm. „Wer das Rauchen sein lässt, tut etwas für die Gesundheit. Wir helfen dabei“, erklärt OÖGKK-Obmann Felix Hinterwirth. In Wels startet im Oktober wieder ein fünfwöchiger Nichtraucher-Kurs.
Auf dem Weg in die Rauchfreiheit bietet die OÖGKK seit Februar 2005 professionelle Unterstützung an.

Am 24. Oktober 2011 um 17.30 Uhr

startet in der OÖGKK-Kundenservicestelle Wels wieder ein Kurs zur ambulanten Raucherent-wöhnung.
Der Weg in die (Rauch)-Freiheit dauert fünf Wochen. Das Programm beruht auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft und erfüllt die internationalen Leitlinien zur Behandlung der Tabakabhängigkeit. Berücksichtigt werden dabei die körperliche Abhängigkeit und die festgefahrenen Verhaltensmuster. Die zukünftigen Nicht-raucher werden von speziell qualifizierten Psychologen begleitet. Für Schwangere werden bei Bedarf auch Einzelberatungen durchgeführt.
Bei den wöchentlichen Treffen wird das Kohlenmonoxid in der Atemluft gemessen,
2
die Abhängigkeit bestimmt, das eigene Rauchverhalten analysiert, Motivations-techniken und alternative Verhaltensweisen und Abwehrstrategien entwickelt. Besonderer Wert wird auch auf eine gesunde Ernährung gelegt, um eine ungewollte Gewichtszunahme zu vermeiden. Durchgeführt wird das Programm im Auftrag der OÖGKK vom Arbeitsmedizinischen Dienst (AMD). Die Teilnahmegebühr ent-spricht mit 35 Euro etwa dem Preis einer Stange Zigarette.
Informationen erhalten Interessierte bei der OÖGKK (Thomas Pröll unter der Telefonnummer 05 78 07 - 10 35 30) im Internet unter www.ooegkk.at oder per E-Mail an ambulante.raucherentwoehnung@ooegkk.at.

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Rauchfrei in Traun / OÖGKK startet wieder Kurs
Endlich rauchfrei!
Gesundheit, höhere Lebensqualität, mehr Geld im Börsel: Das Rauchen aufzugeben, zahlt sich auf jeden Fall aus. Doch der Weg in die „Unabhängigkeit“ fällt vielen Nikotinabhängigen schwer. Unterstützung bietet die OÖGKK mit einem ambulanten Entwöhnungsprogramm. „Wer das Rauchen sein lässt, tut etwas für die Gesundheit. Wir helfen dabei“, erklärt OÖGKK-Obmann Felix Hinterwirth. In Traun startet im Oktober ein fünfwöchiger Nichtraucher-Kurs.
Auf dem Weg in die Rauchfreiheit bietet die OÖGKK seit Februar 2005 professionelle Unterstützung an.

Am 17. Oktober 2011 um 17.30 Uhr

startet in der OÖGKK-Kundenservicestelle Traun ein Kurs zur ambulanten Raucherentwöhnung.
Der Weg in die (Rauch)-Freiheit dauert fünf Wochen. Das Programm beruht auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft und erfüllt die internationalen Leitlinien zur Behandlung der Tabakabhängigkeit. Berücksichtigt werden dabei die körperliche Abhängigkeit und die festgefahrenen Verhaltensmuster. Die zukünftigen Nicht-raucher werden von speziell qualifizierten Psychologen begleitet. Für Schwangere werden bei Bedarf auch Einzelberatungen durchgeführt.
Bei den wöchentlichen Treffen wird das Kohlenmonoxid in der Atemluft gemessen, die Abhängigkeit bestimmt, das eigene Rauchverhalten analysiert, Motivations-techniken und alternative Verhaltensweisen und Abwehrstrategien entwickelt.
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Besonderer Wert wird auch auf eine gesunde Ernährung gelegt, um eine ungewollte Gewichtszunahme zu vermeiden. Durchgeführt wird das Programm im Auftrag der OÖGKK vom Arbeitsmedizinischen Dienst (AMD). Die Teilnahmegebühr ent-spricht mit 35 Euro etwa dem Preis einer Stange Zigarette.
Informationen erhalten Interessierte bei der OÖGKK (Thomas Pröll unter der Telefonnummer 05 78 07 - 10 35 30) im Internet unter www.ooegkk.at oder per E-Mail an ambulante.raucherentwoehnung@ooegkk.at.

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Am 12. Oktober 2011 ist der Abend dem Thema Lebensqualität und Onkologie gewidmet. Am 9. November 2011 stehen die Zähne aus Sicht der Integrativen Medizin im Mittelpunkt des Vortrages. Beginn jeweils um 19.30 Uhr. Die Informationsabende werden von Dr. Gerhard Hubmann, Vizepräsident der Wiener Internationalen Akademie für Ganzheitsmedizin (GAMED) und Leiter des Zentrums für Integrative Medizin, gemeinsam mit Fachärzten des ZIM gestaltet.

Der Eintritt ist frei. Um Voranmeldung unter Tel.: +43-(0)1-68009-9461 oder per Mail an zim@thermewienmed.at  wird gebeten.

Informationsabend am Mittwoch, 12. Oktober 2011
Thema: Lebensqualität verbessern! Komplementäre Onkologie aus Sicht der Integrativen Medizin
Vortragende: Dr. Gerhard Hubmann, Vizepräsident der GAMED und Leiter des Zentrums für Integrative Medizin, Univ. Doz. Dr. Peter Hollaus, MA, Facharzt für Allgemein- und Thoraxchirurgie
Beginn der Veranstaltung: 19.30 Uhr
Veranstaltungsort: Therme Wien Med, Kurbadstraße 14, 1100 Wien, Austria

Informationsabend am Mittwoch, 9. November 2011
Thema: Der Zahn als Problem aus Sicht der Integrativen Medizin – NUR der Zahn ...?
Vortragende: Dr. Gerda Prinz, Ärztin für Allgemeinmedizin, Dr. Gerhard Hubmann, Vizepräsident der GAMED und Leiter des Zentrums für Integrative Medizin, Dr. Werner Klöpfer, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie
Beginn der Veranstaltung: 19.30 Uhr
Veranstaltungsort: Therme Wien Med, Kurbadstraße 14, 1100 Wien, Austria

Weitere Details zu den Informationsabenden in Kürze unter http://www.thermewienmed.at/

Ziel des Zentrums für Integrative Medizin ist die Kombination moderner Schulmedizin mit wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen der Komplementärmedizin. Im Mittelpunkt steht der "ganze Mensch" in seiner körperlichen und feinstofflichen Komplexität.
Therme Wien Med – Gesundheitszentrum der Therme Wien
Seit 2010 besteht mit der Therme Wien Med eines der modernsten, medizinischen Kompetenzzentren im Bereich des Stütz- und Bewegungsapparates. Als ambulantes Zentrum für Prävention, Diagnose und Therapie leistet die Therme Wien Med einen wesentlichen Beitrag innerhalb des Gesundheitswesens. Auf einem Areal von über 6.000 m² vereint die Therme Wien Med mehr als 200 Behandlungs- und Therapieplätze und beschäftigt ein Team von rund 100 medizinisch geschulten Mitarbeitern. Sie bietet topmodern ausgestattete Einrichtungen für Physikalische Medizin, Kur und Rehabilitation sowie das Zentrum für Integrative Medizin und das Rheuma-Zentrum.

THERME WIEN

 

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Krebsforum - Achtung / KÖ - Was die Homöopathie kann - oder auch nicht
« am: Oktober 08, 2011, 16:25:38 Nachmittag »

Die Presse
4.10.11

Was die Homöopathie kann – oder auch nicht

03.10.2011 | 17:16 |  von Gerta Niebauer (Die Presse)

Die Frage, ob bis zu milliardenfach verdünnte Stoffe Menschen auch heilen können, entzweit Gegner und Befürworter von Globuli & Co. schon seit Jahren. Diese Debatte erhält jetzt durch ein Buch neues Futter.
Über lange Zeit fehlte es an wissenschaftlichen Studien zur Wirkung der Homöopathie. Während ihre Anhänger den kleinen weißen Kügelchen, den Globuli, unglaubliche Heilerfolge zuschreiben, entgegnen Skeptiker, dass die darin enthaltenen, stark verdünnten Wirkstoffe nur einen Placeboeffekt hätten.

Was ist nun aber die Homöopathie? Magische Heilkraft, Einbildung oder doch eine wirksame Therapie für besondere Fälle? Für Skeptiker und Interessierte hat Sven Sommer, Chemiker, Heilpraktiker und Autor zahlreicher einschlägiger Bücher, in seinem neuen Buch „Homöopathie. Warum und wie sie wirkt“ versucht, anhand von neuen wissenschaftlichen Daten dem Leser zu einer eigenen Meinung zu verhelfen.
Die Homöopathie beruht auf dem Ähnlichkeitsprinzip. Sie geht davon aus, dass eine Substanz, die eine bestimmte Krankheit hervorruft, diesen Zustand auch heilen kann. Dieses seit mehr als 200 Jahren angewandte System soll überdies auch die Selbstheilungskräfte anregen. Am Beispiel Aspirin, einem Blutverdünnungsmittel, das in der Dosis von 50 bis 100 mg verabreicht wird, konnte gezeigt werden, dass bei gesunden Testpersonen Aspirin in 100-facher Verdünnung die Blutverdünnungszeit verkürzt, also die Wirkung des hoch dosierten Aspirins aufhebt: ergo Gleiches mit Gleichem ausschaltet.

Neue Erkenntnisse und Theorien

Das Buch ist in drei Hauptteile gegliedert. Der erste Teil „Homöopathie – die verkannte Medizin“ geht auf neue Erkenntnisse und Theorien ein. Um den Vorwurf der Placebowirkung zu entkräften, wurden zahlreiche Versuche auch an Tieren unternommen, etwa bei Vergiftungserscheinungen oder Wundheilung.
Im zweiten Teil des Buches „Homöopathie und Psyche“ wird die körperliche und psychische Auswirkung homöopathischer Therapien als eine ganzheitliche Heilmethode beschrieben. Verschiedene Persönlichkeiten reagieren auch verschieden. Es werden die zehn häufigsten Persönlichkeitstypen vorgestellt. Da gibt es den Ängstlichen, den Perfektionisten oder den Machotyp, den Managertyp oder die Frau im Wechsel, sie sprechen auf ganz verschiedene Ausgangsstoffe an.
Viele emotionale Probleme und seelische Krisen können gut mit Homöopathie behandelt werden. Der Grund ist, dass „die Homöopathie medikamentöse und psychotherapeutische Interventionen für eine ganzheitliche Behandlung vereint“, behauptet Heilpraktiker Sommer.
Im dritten Teil des Buches „Homöopathie in der Praxis“ werden 180 bewährte Tipps für die Selbstbehandlung gegeben. Dieser Teil soll vor allem Skeptiker von der vielfältigen Anwendungsmöglichkeit überzeugen. Homöopathische Mittel sind in verschiedenen Potenzen erhältlich, die die Verdünnung des jeweiligen Wirkstoffs angeben. Gängig sind die D oder Dezimalpotenz, eine Verdünnung von 1:10, sowie die Centesimalpotenz, eine Verdünnung im Verhältnis 1:100.

Biophysikalischer Effekt

Es gibt aber auch Hochpotenzen, die um das Milliardenfache verdünnt sind. „Was soll da noch drinnen sein?“, fragen die Skeptiker. Dass dennoch eine Wirkung eintritt, wird neuen Theorien zufolge auch einem biophysikalischen Effekt zugeschrieben. Wäre damit das große Rätsel der homöopathischen Verdünnung bereits gelöst? Das fragt selbst der Autor. Bisher hat allerdings auch noch niemand die Unwirksamkeit der Homöopathie hundertprozentig nachweisen können.
Unter dem Titel „Mittel von A bis Z“ werden 30 besonders wichtige homöopathische Mittel und deren Einsatzgebiete vorgestellt. Dazu wird die richtige Dosierung angegeben sowie in welcher Form sie eingenommen werden sollen – ob als Tropfen, Tabletten oder als Globuli.
Im praktischen Teil wird aber auch besonders darauf aufmerksam gemacht, dass es Grenzen der Selbstbehandlung gibt: Dieser Ratgeber ersetzt nicht den Arzt. So dürfen etwa vom Arzt verordnete Medikamente nicht ohne Rücksprache eigenmächtig abgesetzt werden.
Auch wenn dem Leser umfangreiche Informationen über die Homöopathie gegeben werden, wird ihn letzten Endes nur die eigene Erfahrung überzeugen. Beziehungsweise nicht überzeugen. Das Buch enthält auch ein Glossar der wichtigsten Begriffe, einen umfangreichen Quellennachweis und weiterführende Adressen.

.......... http://diepresse.com/home/gesundheit/augeblaettert/698051/Was-die-Homoeopathie-kann-oder-auch-nicht


http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,743592,00.html

http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2011/10/presse-homoeopathie.php