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Nachrichten - admin

2521
dG1x


http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?6800-Krebsvorsorge-USA-schaffen-umstrittenen-Prostata-Test-ab

ZUM PSA-Screening:
Das Problem des PSA-Screenings war nicht das Screening selbst, sondern das, was die (meisten) Urologen daraus gemacht haben, nämlich Angst verbreiten und Übertherapie verordnen.


Hallo,

ich staune wieder einmal. Es kommt eine Nachricht aus USA „PSA-Test wird nicht mehr bezahlt“ und schon haben wir High Life im Forum. Wir brauchen keinen Prof. Tombal, wir brauchen keinen politischeren BPS, und wir brauchen keine Verbalkritik an dem BPS.

Ralf hat schon auf die solide Arbeit des BPS hingewiesen, und der BPS ist noch besser, denn er fördert und engagiert sich für die Studie „Vorhersage eines klinisch gutartigen Verlaufs durch die DNA-Bildzytometrie bei Niedrigrisikopatienten mit Mikrokarzinomen der Prostata“.

Wir müssen nicht auf Amerika warten. Die DNA-Ploidie gibt es in Europa, sogar in Deutschland.
Ein Laie, nämlich der SHG-Leiter Bretten, Herr Dietz, hat Herrn Prof. Weißbach überzeugt, diese Studie in die Harow-Studie aufzunehmen. Dies spricht doch für das Potential der Ploidie.

Und deshalb meine ich, wenn es so eine Herzensangelegenheit ist, Übertherapie zu vermeiden, dann spendet bitte für die Studie:

Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V.
Thomas-Mann-Str. 40
53111 Bonn
Konto-Nr. 70 20 621 Sparkasse Hannover (BLZ 250 501 80)
Für eine Überweisung aus dem Ausland verwenden Sie bitte
die IBAN DE62250501800007020621 und die BIC SPKHDE2H
Bitte geben Sie als Verwendungszweck "DNA-Zytometrie" an.

Anmerkung:
Bitte unterstütze gerade du die Studie mit einen Beitrag; schon bald könnte er dir hundertfach weiterhelfen, ja sogar zum Überleben!
Dietmar Erlacher


Hinweis:
Neue Leitlinie S3 zum Prostatakrebs http://www.aezq.de/mdb/downloads/dgurologie/prostatakarzinom-lang.pdf
Einsprüche dazu bis 12.10.2011: http://www.aezq.de/aezq/service/nachricht/news2011-09-12



2522
Europa / Weniger Herzinfarkte nach Rauchverbot
« am: Oktober 09, 2011, 23:33:19 Nachmittag »
Weniger Herzinfarkte nach Rauchverbot

Ein umfassendes Rauchverbot scheint sich überraschend schnell positiv auf die Gesundheit der Bevölkerung auszuwirken. Das legen aktuelle Beobachtungen in Italien nahe, wo die Rate akuter Herzinfarkte spürbar zurückgegangen sein soll.

http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/rauchen-weniger-herzinfarkte-nach-rauchverbot-1384474.html

2523
Krebsforum - Achtung / KÖ - ALARM? Achtung: US-News - PSA-Test wird abgeschaffen!
« am: Oktober 09, 2011, 01:52:21 Vormittag »
Gefährliche Medizin?

Mit dem sogenannten PSA-Test wollen Ärzte Prostatakrebs entdecken.
Doch das Verfahren gilt als unsicher, gesunde Männer werden irrtümlich operiert.

Die US-Regierung will jetzt die Kostenübernahme ganz abschaffen.
Deutschen Urologen geht dieser Vorstoß aber zu weit.

Gesunde Männer, so eine Entscheidung des US-Gesundheitsministeriums, sollen nicht mehr getestet werden.
Der Grund: Immer mehr Mediziner zweifeln an der Aussagekraft des Tests, denn in vielen Fällen kommt es zu einer falsch positiven Diagnose.
Mit fatalen Folgen: In den Jahren 1986 bis 2005 wurden nach Angaben des Gremiums eine Million Männer operiert, bestrahlt oder beides, die ohne den PSA-Test niemals behandelt worden wären.
Mindestens 5000 von ihnen starben kurz nach der OP und 10.000 bis 70.000 litten unter schweren Komplikationen, bei 20.000 bis 30.000 kam es zu Nebenwirkungen wie etwa Impotenz oder Inkontinenz.

Richard Albin, gewissermaßen der Erfinder des PSA-Tests, spricht angesichts dieser Zahlen in der "New York Times" von einem "Desaster für das Gesundheitswesen".
Auch dem SPIEGEL sagte der US-Immunologe, dass der PSA-Bluttest kaum genauer als ein Münzwurf sei.

............. http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,790439,00.html

Siehe dazu auch: http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?6800-Krebsvorsorge-USA-schaffen-umstrittenen-Prostata-Test-ab



PS.: Besteht "Gefahr" von Prostakrebs, schon biopsiert? Siehe vorherigen Artikel!

2524

Sooooo muss es nicht sein, ist es aber seeeeehr oft,

wie ich auf der Hotleine 0650-577-2395, und ion den Selbsthilfegruppen immer wieder höre.

Jegliches bildgebende Verfahren hilft nichts, bei der Diagnose Prostatakrebs ja/nein, sagte erst am Dienstag der Urologie-Vorstand einer Österr. Univ. Klinik.

Schon lange gibt es in Deutschland die DNA-Zytometrie, warum nicht auch in Österreich?

Wir Männer stehen mit dem Prostotakrebs der Brustkrebsforschung um 15 Jahre hinterher, super!
Derweil gibt es mehr Prostatakrebs- als Brustkrebserkrankungen! Aber halt nicht so fesche Models, für die Forschungsmilliarden.


DU willst dich informieren über die DNA-Zytometrie, welche mit deinen Stanzungen aus der Prostata durchgeführt werden? Gerne!
Du kannst auch eine gerade begonnenbe Studie unterstützen - z. B. mit 100.- Euro, gerne mehr, mit EU-Überweisung spesenfrei!

http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=688.msg3337#msg3337

Weitere Fragen an Dietmar Erlacher: krebspatienten@gmail.com


Vom besten, deutschsprachigen Prostatakrebsforum .... http://forum.prostatakrebs-bps.de
einige Beiträge dazu: http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?6798-DNA-Zytometrie-in-%C3%96sterreich

DNA-Zytometrie in Österreich
    Beim gestrigen Treffen der (allgemeinen!) Krebs-Selbsthilfgruppe "Krebspatienten für Krebspatienten", Wien, Hotline 00436505772395, (nach Hackerangriff nicht zur Verfügung stehende)Homepage www.krebsforum.at ("Ersatz": www.rauchsheriff.at ) wusste niemand etwas über die DNA-Zytometrie, auch nicht nach kurzer Informationsweitergabe.
    Ein neues (PCA)Mitglied macht evtl. davon Gebrauch (nur in Deutschland möglich; umständlicher, teurer Versand).
    Trotzdem werde ich das Vorhaben unterstützen, wenigstens mit 200.- Euro.
    DIE PCA(!)-SHG in Wien werde ich über die Studie und der Spendennotwendigkeit informieren.
    LG.
    Dietmar
    Bitte:
    Hat wer Erfahrung vom Versand von Stanz-Gewebe ins benachbarte Deutschland?
    Gibt es eine Aufstellung von routinierten Leuten, mit Kontaktadressen ff., denen man das Gewebe zur DNA-Zytometrie nach Deutschland schicken könnte?
    Dürfen die Stanzungen irgendwie NICHT vorbehandelt sein?
--------------------------------
Servus Dietmar,
an diese Anschrift
http://www.uniklinik-duesseldorf.de/cytopathologie
sind die Biopsate zu senden. Prof. Biesterfeld hat die Leitung von Prof. Böcking übernommen. In der Regel werden hier bei uns die im jeweiligen Pathologischen Institut gelagerten Biopsate direkt an das Klinikum zum Versand gebracht, das die DNA-Zytometrie durchführt. In diesen bislang bewährten Fällen also nach Düsseldorf. Der Rücktransport erfolgt dann genauso problemlos. Mir ist allerdings nicht bekannt, ob dieser einfache Postweg auch so ab Österreich ablaufen kann. Vorab mein ganz persönlicher Dank auch im Namen der Initiatoren dieser Studie für den schon in Aussicht gestellten Spendenbetrag. LG Harald.
P.S.: Ich werde Prof. Böcking per E-Mail um einen Hinweis bitten, auf was zu achten ist, und zwar auch besonders im Hinblick auf Stanzbiopsate aus dem benachbarten Ausland.
-------------------------------
Servus Dietmar,
zur Kenntnis: eben gesehen:
Thank you for your message that I will respond to after having returned from
vacations after October 8th 2011.
Beste Gruesse /
best regards
Alfred Boecking
------------------------------
Servus Dietmar,
soeben bei mir eingegangen:

Lieber Herr Hutschenreuter!
Wenn Herr Erlacher von mir noch weitere Informationen benötigt, möge er mich
montags oder mittwochs zwischen 8.30 und 16.30 Uhr im Institut für Pathologie
in Düren unter 0049 2421 301713 anrufen.
Ich danke ihm sehr herzlich für seine freundliche Spende für unsere Studie,
das macht Mut.
Liebe Grüße, Ihr
A. Böcking
--
Prof. Dr. med. Alfred Böcking
mondays and wednesdays:
Institut für Pathologie
Krankenhaus Düren GmbH
Roonstraße 30
52351 Düren, Germany
Tel.: 0049 (0)2421 301713
Fax: 0049 (0)2421 391335
Email: boecking@uni-duesseldorf.de
-------------------------------------------




 

2525
Deutschland / D - NICHTRAUCHERSCHUTZ Schonfrist für Wirte abgelaufen
« am: Oktober 09, 2011, 01:23:30 Vormittag »
NICHTRAUCHERSCHUTZ Schonfrist für Wirte abgelaufen

Von Gerhard Schattat

Mit dem Ende des Septembers ist die Übergangsfrist abgelaufen, die das Remscheider Ordnungsamt einigen Gaststätten noch im Rahmen des Nichtraucherschutzes gewährt hatte. Nach einem Gerichtsbeschluss wurden die Regeln verschärft. Wie Ordnungsamtsleiter Jürgen Beckmann auf RGA-Anfrage mitteilte, wollten einige Remscheider Gastro-Betriebe noch Umbauten vornehmen

Rauchen sei jetzt nur in kleinen Kneipen möglich, die nicht größer als 75 Quadratmeter sind und kein Essen servieren. Sonstige Ausnahme: Man hat einen kleineren Raum, der für Raucher abgeteilt wird. Das darf aber nicht der Eingangsbereich sein - außerdem muss auch der Weg zum WC "rauchfrei" möglich sein.

"Geschlossene Gesellschaften" dürfen aber weiter rauchen, betont Beckmann. Die Nichtraucher-Regeln gelten übrigens auch für Spielhallen. "Manche haben sich Raucherkabinen einbauen lassen" berichtete Beckmann. Gezielte "Rauchpatrouillen" des Ordnungsamtes soll es nicht geben.

"Wir gehen Hinweisen und Beschwerden nach; und die gibt es immer wieder mal", betont Beckmann.Christian Jäger vom Hotel- und Gaststättenverband hält die Aktivitäten des Remscheider Ordnungsamtes in Sachen Nichtraucherschutzgesetz aktuell für überzogen. Ein neues Schutzgesetz sei in NRW in Vorbereitung. Das hätte man problemlos abwarten können, kritisiert er.

http://www.rga-online.de/lokales/remscheid.php?publikation=2&template=phparttext&ausgabe=57455&redaktion=2&artikel=109865507

2526
Deutschland / D - Grüne beschließen schärferen Nichtraucherschutz
« am: Oktober 09, 2011, 01:21:09 Vormittag »

Grüne beschließen schärferen Nichtraucherschutz

Samstag, 08. Oktober 2011,

http://www.bild.de/regional/koeln/koeln-regional/gruene-beschliessen-schaerferen-nichtraucherschutz-20366824.bild.html

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Kurs gegen Raucher soll in Nordrhein-Westfalen noch härter werden. Auf einem kleinen Parteitag beschlossen die Grünen einen konsequenten Nichtraucherschutz für das Bundesland, wie eine Sprecherin der Partei mitteilte. Damit schließen sich die Grünen den Plänen von Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) an, Nichtraucher in NRW künftig über ein strengeres Gesetz besser vor dem schädlichen Passivrauchen zu schützen.

2527
Ö s t e r r e i c h Medienberichte 1 / Raucher-Rebell zieht vor das Höchstgericht
« am: Oktober 09, 2011, 01:10:32 Vormittag »

Gastronom und Trafikant Werner Staud nutzte eine Gesetzeslücke.

Wenn es nur als Schmäh gemeint war, ist daraus längst Ernst geworden: Werner Staud, Eigentümer des Restaurants Bierhof in Bad Vöslau (NÖ) betreibt in seinem Lokal auch eine Trafik. Als Wirt darf er eigentlich nur eingeschränkt rauchen lassen. In einer Trafik ist es jedoch uneingeschränkt erlaubt, an der Zigarette ziehen. Diese Gesetzeslücke nützte Staud: "Ich bin eine Trafik." Und lässt auf Teufel komm raus pofeln.

Als der KURIER im Vorjahr über die originelle Auslegung des Tabakgesetzes berichtete, begann der mediale Sturm auf das "Trafik-Restaurant". TV- und Radiosender sowie Zeitungen berichteten über den Tabak-Gastronomen. Mittlerweile wurde es ruhig um den Bierhof. Und Staud lässt weiter pofeln. Mehrere Behörden haben sich an ihm und seinem prominenten Anwalt Manfred Ainedter bisher die Zähne ausgebissen.

Verwaltungsstrafen

Die Bescheide der Bezirkshauptmannschaft Baden waren von Ainedter bereits im Vorjahr zerpflückt worden. Auch die Berufungsbescheide des Unabhängigen Verwaltungssenats sind für den Promi-Anwalt und Staud kein Grund zum Verzagen. Die Verwaltungsstrafen (wegen der fehlenden, aber in Lokalen vorschriebenen Anbringung der Raucher- und Nichtraucherpickerl) wurden nicht eingezahlt. Im Gegenteil: Ainedter zieht für Staud nun vor den Verwaltungsgerichtshof (VwGH).

"Derselbe Sachverhalt wurde zwei Mal angezeigt. Das kann nicht sein", sagt Ainedter. Außerdem beruft er sich auf das Tabakgesetz, in dem Rauchen in einer Trafik ausdrücklich genehmigt ist. "Für meinen Mandanten entfällt jegliche Strafbarkeit." Ainedter verlangt vom VwGH, die Bescheide aufzuheben und Stauds Verfahrenskosten von 2652,80 Euro zu ersetzen.

Noch hat Staud keinen Cent Strafe gezahlt. Und er lässt nach wie vor im Lokal rauchen (Ausnahme: ein kleiner Nichtraucher-Raum). "Es gibt keine Beschwerden", meint er. "Die Leute sind glücklich, dass sie bei mir rauchen dürfen."


2528
Ö s t e r r e i c h Medienberichte 1 / Rauchen: Aufstand gegen Einheitspackerl
« am: Oktober 09, 2011, 01:07:27 Vormittag »

Rauchen: Aufstand gegen Einheitspackerl

Ab 2012 sollen in der EU nur noch Zigarettenpackungen ohne Logo verkauft werden. Trafikanten wehren sich dagegen.

Umfrage: Einheitspackung und Präsentationsverbot: Sinnvoll?

86,09 % für Jede Maßnahme gegen das Rauchen ist gut.


Die lauschigen Tage der Schani- und Gastgartensaison sind gezählt. Das Nachtleben verlagert sich wieder in Lokale, Restaurants und Discos. Schon scharren die Rauchersheriffs in den Startlöchern und kündigen bundesweit Kontrollen zum Tabakgesetz in der Gastronomie an. Einen ihrer größten Kritiker, Peter Trinkl, Bundesobmann der Trafikanten kümmern die Kontrollen heuer weniger: "Der Nichtraucherschutz in der Gastro hat sich durchgesetzt." Dafür geht der Bundeskämmerer mit der EU ins Gericht.

http://kurier.at/nachrichten/4155042.php

2531
Von: krebspatienten@gmail.com
Gesendet: Samstag, 08. Oktober 2011 22:15
An: franz.pietsch@bmg.gv.at
Cc: alois.stoeger@bmg.gv.at; 'Elisabeth.Hochhold@bmg.gv.at'
Betreff: "Problematik Einzeldelikt/fortgesetztes Delikt" iZm Anzeigen wegen Verstößen gegen das TabakG

Sehr geehrter Herr Dr. Pietsch,

nun erst sehe ich Ihr Schr. v. 27.9.11, danke dafür, und bitte Sie meinen Lapsus zu entschuldigen.
Trotzdem kommen wir DA nicht weiter.

Bisher sagte die Bürgermeisterin von Innsbruck, sagten die Bezirksamtsleiter in Wien, die Amtsleiterin in Linz, usw.:
"Sie wissen Herr Erlacher, erst nach mehreren Strafbescheiden können wir härtere Mittel einsetzen. Und das dauert eben."

Ja, das dauert, weil weitere Anzeigen als Folgedelikte eingestuft werden. weil der UVS laufend Formfehler findet, den Strafbescheid aufhebt, oder aber drastisch reduziert (Die letzten drei EkSt-Bescheide sollten vorgelegt werden müssen, statt ……).


[b]Frage:
Haben Sie, oder wer?, die Möglichkeit, den Verwaltungsgerichtshof dazu anzurufen? Ein Wirt macht es sicher nicht und ein Amt erstens sowieso nicht, und kommt gar nicht dazu (Nur bei Berufung beim UVS?).
[/b]
Mit freundlichen Grüßen aus Tirol

Dietmar Erlacher


           
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
         Neues Tabakgesetz: www.rauchnet.at
      Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann


JETZT Volksbegehren Nichtraucherschutz im Magistrat unterschreiben,
mit Verwandten und Bekannten, laut
http://www.nichtraucheninlokalen.at/NR_Volksbegehren_Blankoformular.pdf


2532

Radetzkystraße 2, 1031 Wien | http://www.bmg.gv.at | post@bmg.gv.at | DVR: 2109254 | UID: ATU57161788
Dietmar Erlacher
Steigenteschgasse 13-1-46
1220 Wien
Organisationseinheit: BMG - II/1 (Ombudsstelle für
Nichtraucherschutz, Rechts- und
Fachangelegenheiten Tabak und
Alkohol)
Sachbearbeiter/in: Mag. Elisabeth Hochhold
E-Mail: elisabeth.hochhold@bmg.gv.at
Telefon: +43 (1) 71100-4581
Fax:
Geschäftszahl: BMG-22186/0062-III/2011
Datum: 27.09.2011
Ihr Zeichen:
erlacher.d@gmail.com


Dietmar Erlacher, Tabakgesetz: Folge-/Einzeldelikt


Sehr geehrter Herr KR Erlacher!

Bezugnehmend auf Ihr Schreiben vom 22.9.2011, in welchem Sie das Vorgehen des
MBA 22 betreffend Verstöße gegen das TabakG im Café Falk bemängeln sowie die
Möglichkeit einer „rechtlich abgesicherten Überprüfung“ der Beurteilung mehrerer
Anzeigen als Einzeldelikte oder fortgesetztes Delikt hinterfragen, dürfen wir
ausführen wie folgt:

1.
Hinsichtlich der Ihnen offenbar kürzlich zugegangenen „Vorladung“ des MBA 22 iZm
einer Anzeige betreffend das Café Falk vom 9.10.2009 ist auf die bereits in unserer an
Sie adressierten Erledigung vom 28.7.2011 (GZ BMG-22186/0049-II/1/2011) dargelegten
Ausführungen zur Verfahrensdauer hinzuweisen und abermals anzumerken,
dass sich der Abschluss von Verwaltungsstrafverfahren aus unterschiedlichsten
Gründen, welche idR jedoch nicht auf ein grundsätzliches Untätigbleiben der
Behörden sondern allf. aufwendige und umfassende Ermittlungsarbeiten bzw.
anhängig gemachte Berufungen gegen erstinstanzliche Straferkenntnisse
zurückzuführen sind, verzögern kann.
Die von Ihnen bereits insbes. mit Schreiben vom 2.7.2011 erhobenen Vorwürfe
betreffend Verstöße gegen das TabakG im Café Falk wurden vom BMG schon im Juli
zum Anlass genommen, eine Stellungnahme des zuständige MBAs zu den do. in
dieser Angelegenheit gesetzten Maßnahmen einzuholen; daraus ergibt sich, dass die
Behörde keineswegs – wie von ihnen vermutet – im konkreten Anlassfall untätig
geblieben ist, sondern eine Reihe von Verwaltungsstrafverfahren eingeleitet wurden,
welche allerdings – nicht zuletzt auch aufgrund einer erfolgreichen Berufung – noch
nicht abgeschlossen werden konnten. Wir ersuchen jedoch um Verständnis, dass wir
Ihnen aus Gründen der Amtsverschwiegenheit keine näheren Angaben zum Inhalt der
Stellungnahme mitteilen können.

2.
Zur Frage der Beurteilung mehrerer Anzeigen als Einzeldelikte oder als fortgesetztes
Delikt ist festzuhalten,
dass diesbezüglich allgemein eine sehr umfangreiche und
kasuistische höchstgerichtliche Rechtsprechung besteht, im Zusammenhang mit
Verstößen gegen das TabakG sich bislang jedoch nur die UVS zu dieser Problematik
geäußert haben.
Es wäre daher im Hinblick auf eine möglichst effiziente Durchsetzung der NichtraucherInnenschutzbestimmungen
des TabakG zwar wünschenswert und zielführend,
wenn die zur Vollziehung berufenen Behörden der Rechtsauffassung des BMG,
wonach zu unterschiedlichen Tatzeitpunkten begangene Verstöße gegen das TabakG
jeweils als Einzeldelikte geprüft und allf. sanktioniert werden sollten, folgen würden,

doch obliegt es letztlich den zuständigen Bezirksverwaltungsbehörden, in dieser
Frage jene Rechtsauffassung, welche ihnen nach umfassender Überlegung als
zutreffend erscheint, zur Anwendung zu bringen.

Solange keine höchstgerichtliche Judikatur zur Frage der Beurteilung wiederholter
Verstöße gegen das TabakG vorliegt, wird man aufgrund kasuistischer
Rechtsprechung sowohl höchstgerichtliche Judikate, welche die Beurteilung
wiederholter Verstöße als fortgesetztes Delikt stützen könnten als auch Judikate,
welche eine Sanktionierung von einzelnen Tatbeständen als Einzeldelikte nahelegen,
finden, und werden unterschiedliche Behörden divergierende Auffassungen in dieser
Frage vertreten. Das BMG wird auch weiterhin gegenüber den Vollzugsbehörden die
Auffassung vertreten, dass zu unterschiedlichen Tatzeitpunkten begangene Verstöße
als Einzeldelikte zu beurteilen sind, jedoch ist es uns nicht möglich, die Entscheidungsfindung
einzelner Behörden lückenlos zu überprüfen,
und kann daher nur in
Einzelfällen im nachhinein verifiziert werden, ob die diesbezüglich ho. vertretene
Rechtsauffassung von den Vollzugsbehörden tatsächlich zur Anwendung gebracht
wird.

Eine abschließende Beurteilung dieser Frage muss jedenfalls dem VwGH vorbehalten
bleiben und wird daher noch abzuwarten sein.
Zu gewärtigen ist in diesem Zusammenhang jedoch auch, dass die Durchführung von
getrennten Verwaltungsstrafverfahren naturgemäß einen erhöhten Verwaltungsauf-
wand darstellt, und die Behörden in Fällen, in denen sie gehäuft mit Anzeigen gegen
Lokale wegen Verstößen gegen das TabakG befasst werden, bisweilen nicht über die
erforderlichen Kapazitäten verfügen, bei mehreren unmittelbar aufeinander
folgenden, innerhalb weniger Tage eingebrachten Anzeigen wegen Verletzung der
NichtraucherInnenschutzbestimmungen gegen ein und dasselbe Lokal jeweils
getrennte Verfahren durchzuführen.

Die Zusammenfassung mehrerer in engem
zeitlichen Zusammenhang eingebrachter Anzeigen gegen ein Lokal wegen gleichartigen
Verstößen gegen das TabakG zu einem fortgesetzten Delikt kann daher im
Hinblick auf die Gewährleistung einer effizienten Verwaltung ungeachtet der an sich
sonst ho. vertretenen Rechtsauffassung in dieser Frage unter gewissen Umständen
geradezu geboten erscheinen.

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Ausführungen behilflich gewesen zu sein und verbleiben

Mit freundlichen Grüßen
Für den Bundesminister:
Dr. Franz Pietsch

2533
Von: krebspatienten@gmail.com
Gesendet: Dienstag, 27. September 2011 17:26
An: alois.stoeger@bmg.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at; karlheinz.kopf@oevpklub.at; josef.cap@spoe.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; burgstaller@salzburg.gv.at; susanne.neuwirth@salzburg.co.at; kurt.gruenewald@gruene.at; erwin.rasinger@oevp.at; Peter.KAISER@ktn.gv.at; uwe.scheuch@ktn.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; sabine.oberhauser@spoe.at; jennifer.sommer@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at; fctcsecretariat@who.int; werner.kogler@gruene.at; martin.margulies@gruene.at; peter.pilz@gruene.at; erl@utanet.at; heinz.fischer@hofburg.at; verbandsvorsitzender@hvb.sozvers.at
Cc: post@mdgb.wien.gv.at; stab@mdgb.wien.gv.at; post@md-p.wien.gv.at; post@md-v.wien.gv.at; michael.haeupl@wien.gv.at; sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at; karin.spacek@wien.gv.at; maria.vassilakou@gruene.at; sigrid.pilz@gruene.at; infopool@gruene.at; Ingrid.korosec@wien.oevp.at; gabriele.tomandl@wien.oevp.at
Betreff:

Sind Wirte Gewalttäter und Mörder? Herr Minister, schludern die Beamten immer noch?
Bitte dringend Rechtsgutachten, ob Einzeldelikt oder Folgedelikt!


Sehr geehrter Herr MR. Dr. Pietsch (BMfG),

die Beamten schludern, um beim Ausdruck von BM. Stöger zu bleiben.
Gestern wieder 10 Anzeigen von Lokalen im EKZ-Donauzentrum,
heute war UVS-Verhandlung wegen Lokal in der Lugner City,
anschließend Anzeige von Ihrem BMfG, Cafe Arcade ("Stöger"s Cafe"),
und 8 Anzeigen in der Lugner City, rund 20 Anzeigen in dortiger Umgebung.

Letzte Woche 7 Anzeigen im EKZ Millennium, und überhaupt: 14.000 Anzeigen bisher, und
2011 von uns bereits über 2.000 Anzeigen gegen Wiener Lokale!

Alle Lokale wurden bereits mehrfach angezeigt - aber die Beamten schludern, den Wirten ist es recht. Auch bei täglich 3 - 4 Passivrauchtoten und zig Schwersterkrankten durch passives und aktives Tabakrauchen.

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher

PS.: Die Beamten gehen den einfacheren Weg, brauchen durchschnittlich 8 Monate bis zum Strafbescheid. Und Anzeigen innerhalb dieses Zeitraumes werden "weg geschmissen". Wann wird endlich ausjudiziert, ob Ihre Ansicht "Einzeldelikte" stimmt, oder ob die Magistrate die Anzeigen rechtmäßig "weg schmeißen", da Folgedelikt (Bezirksämter-Sprecher Mag. Oliver Birbaumer)?

PS.: http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=731.msg3409#msg3409

Unter Bcc an Medienvertreter!



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Tabakgesetz-Anzeigen: kein Folgedelikt - auch tägliche Anzeigen sind Einzeldelikte!
Auf Grund des Hinweises von MR. Dr. Pietsch, BMfG, ist jede Anzeige gesondert zu verfolgen! Zuwiderhandeln begründet Amtsmissbrauch/Korruption!
Mitteilung vom "obersten Juristen der Drogenabteilung im BMfG, Dr. Franz Pietsch":
BMfG., Schr. v. 18.8.11 -
"Im Hinblick auf die von Ihnen mit Schreiben vom 31.12.2010 vertretene
Rechtsansicht, dass mehrere Anzeigen gegen ein Lokal wegen Verstößen gegen die
Nichtraucherschutzbestimmungen unter einem als fortgesetztes Delikt zu beurteilen
sind, darf angemerkt werden, dass ho. diese Rechtsansicht nicht geteilt wird, sondern
idR davon auszugehen sein wird, dass durch Verletzungen der einschlägigen Normen
des TabakG zu unterschiedlichen Zeitpunkten (insbes. an unterschiedlichen Tagen)
jeweils andere Personen in ihrem Interesse/Recht auf rauchfreie Luft verletzt
werden.
Daher wird es begrüßt, wenn die Behörden getrennte Verfahren durchführen, wodurch
auch schneller mehrere Strafen gegen einen Lokalinhaber/-innen verhängt und
so u. a. auch die Voraussetzungen für die allf. Einleitung eines Verfahrens zur
Entziehung der Gewerbeberechtigung geschaffen werden können. Dabei obliegt es
der Behörde, die zur Feststellung des jeweils relevanten Sachverhalts erforderlichen
Erhebungs- bzw. Beweissicherungsmaßnahmen zu setzen, und ggf. auch Sie als
Zeugen jeweils zu den einzelnen angezeigten Verstößen im Rahmen getrennter
Verwaltungsstrafverfahren zu befragen."

Nochmals angefragt am 24.8.11, erfolgte am 12.9.11 die Bestätigung:
".......im Auftrag von Dr. Pietsch darf ich Ihnen mitteilen, dass die untenstehende Rechtsansicht
des BMG in der Frage „Einzeldelikt vs. fortgesetztes Delikt“ – ungeachtet allf. von einzelnen UVS
vertretenen gegenteiligen Rechtsauffassungen – unverändert aufrecht ist und in dem von Ihnen zitierten Wortlaut,
welcher einer unserer Erledigungen entnommen ist, wiedergegeben werden kann.
Mit freundlichen Grüßen
Mag. Elisabeth Hochhold"
------------------------------------------------------
Abteilung II/1
Ombudsstelle für Nichtraucherschutz
Rechts- und Fachangelegenheiten Tabak, Alkohol und substanzungebundene Süchte
sowie Internationale Suchtangelegenheiten
Bundesministerium für Gesundheit
1030 Wien, Radetzkystraße 2
Tel: 0043/1/711 00 - 4581
elisabeth.hochhold@bmg.gv.at
www.bmg.gv.at



           
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
         Neues Tabakgesetz: www.rauchnet.at
      Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann


 

JETZT Volksbegehren Nichtraucherschutz im Magistrat unterschreiben,
mit Verwandten und Bekannten, laut

2534

Sportler - rauchfreiKalender kontra Kippen

EMSDETTEN Seine Aktion: „Emsdetten pro rauchfrei“. Seine Botschafter: Sportler – pro rauchfrei.

Die neue Initiative von Dr. Joachim Kamp:

Ein Kalender, der das Rauchen nicht anprangert, dafür aufzeigt, wie fit junge Menschen aussehen, wenn sie nicht der Sucht verfallen.

Die Resonanz: Überwältigend.

http://www.emsdettenervolkszeitung.de/lokales/emsdetten/Kalender-kontra-Kippen;art954,1429162

„Tatsächlich haben sich 240 Sportler mit ihren Mannschaften oder als Einzelkämpfer gemeldet, als wir die Aktion ins Leben gerufen haben“, sagt Dr. Kamp stolz. Wir, das sind junge Sportlerinnen und Sportler sowie Manfred Schwegmann, der Letztere als Hobbyfotograf in Szene setzt.

Die andere Seite

Denn so fing alles an: Schwegmann hatte ein junges Borussenteam abgelichtet und dabei auch andere Seiten der Sportlerinnen aufzeigen wollen. Prompt hatte Dr. Kamp die Idee, so viel Kreativität für die „eigene Sache“ umzumünzen. Er holte sich den Emsdettener Amateurfotografen ins Boot. „Schließlich bringt es nachweislich weniger, ständig das Rauchen anzuprangern, die Raucher anzugreifen. Viel besser ist es, aufzuzeigen wie viel gesünder, aktiver das Leben ohne Zigaretten ist“, streicht Dr. Joachim Kamp heraus und will das mit diesen Aufnahmen dokumentieren: „Nichtraucher sind aktivier, sportlicher. Ihre Haut sieht besser aus, der Körper – das alles soll gezeigt werden.“

26 Aufnahmen

Und weil es so viele junge Sportler in Emsdetten und Umgebung gibt, die das gerne zeigen wollen, wird der Kalender nicht nur mit den üblichen zwölf Aufnahmen auskommen, sondern 26 Blätter entstehen – zwei Deckblätter und im 14-Tage-Rhythmus je ein Foto.

160 Sportler

Abgebildet sein werden am Ende über 160 Sportler. Die Bandbreite der Sportarten reicht von den typischen Mannschaftssportarten Fußball, Handball, Basketball – sechs Mannschaften spielen in der Saison 2011/12 mit rauchfrei-Trikots – bis hin zu Badminton, Schwimmen, Segeln, Dressurreiten, Boxen, Formationstanz, Karate, Schießen, Tennis und Leichtathletik. „Es ging uns weniger darum, Sportstars, Sportler des Jahres abzulichten, viel mehr sollten es junge, sportliche Menschen sein, die ihr Hobby und die Aktion rauchfrei verbindet“, so Dr. Kamp gegenüber der EV.
Und Manfred Schwegmann weiß, dass trotzdem Deutsche Meister und sogar Weltmeister in dem Kalender auftauchen werden, „es sind, aber auch Neueinsteiger dabei.“

Der Blickwinkel

Die Sportler werden auf den Fotos meistens abseits der üblichen Form dargestellt, wie man sie praktisch täglich aus der EV kennt. Schwegmann: „Sie waren selber an der Motivfindung beteiligt, haben sich kreativ eingebracht.“
So sind Bilder von Sportlern aus Emsdetten und Saerbeck entstanden, die die jungen Leute von einer ganz neuen Seite präsentieren. „Darum ging es uns auch. Die Sportler einmal anders darzustellen, um sie im Sinne von pro rauchfrei wirken zu lassen“, sagt Dr. Kamp, der sicher ist, dass der Kalender auf Nachfrage stößt: „Ohne Sponsoren wie die Sparkasse, unsere Praxis oder auch Apotheken wäre das Projekt gar nicht möglich gewesen. Schließlich bekommen schon alle Sportler und Sponsoren ein Exemplar. So werden wir zu allererst mit einer Druckauflage von 1000 Exemplaren starten.“

Für Freunde

Hinzu kommt,. dass sicherlich viele Familienmitglieder und Freunde der jungen Menschen, die in dem Kalender verewigt sein werden, für Nachfrage sorgen. Dr. Kamp: „Natürlich geht es bei so einem Projekt nur darum, kostendeckend zu arbeiten. Wir werden deshalb die Kalender für eine Schutzgebühr abgegeben. Etwa 7,50 Euro wird ein Exemplar am Ende kosten“.

Vorbildlich

Erhältlich sein werden die Sportler – pro rauchfrei-Kalander Ende Oktober in Arztpraxen, Sparkassen-Filialen oder den Apotheken. Ob sie jemanden davon abhalten werden, zur Kippe zu greifen, das weiß auch Dr. Kamp nicht. Die jungen Sportler werden trotzdem als Vorbilder wirken für ein Leben

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Krebsforum - Achtung / KÖ - Hilfe für die Seele (Anm.: ... gibt es viel zu selten!)
« am: Oktober 08, 2011, 21:50:46 Nachmittag »
SAMSTAG, 24. SEPTEMBER 2011
DIEPRESSE.COM

Hilfe für die Seele

Psychoonkologen unterstützen Patienten und deren Angehörige bei der Verarbeitung der
Diagnose Krebs. Sie sind in Krankenhäusern und auch im niedergelassenen Bereich tätig.

Eine Krebserkrankung belastet
nicht nur den Körper, sondern
auch die Seele. Patienten durchleben
ein Wechselbad der Gefühle,
Angst, Hilflosigkeit, Verzweiflung,
Wut, Trauer, Schuld und Antriebslosigkeit
werden in vielen Fällen
zum täglichen Begleiter. „So allein
wie in den ersten Wochen nach
der Diagnose habe ich mich noch
niemals gefühlt“, erzählt etwa eine
Brustkrebspatientin.

Angst und Scham

Ihrer Familie wollte sie sich nicht
anvertrauen, „die standen alle unter
Schock, ich wollte sie nicht
noch zusätzlich belasten“. Professionelle
Hilfe in Anspruch zu nehmen,
kam für sie zum damaligen
Zeitpunkt nicht infrage: „Das hätte
für mich bedeutet, dass ich jetzt
auch noch psychisch krank bin.“
Die diplomierte Lebensberaterin
Gabriele Mausser weiß um die
Problematik Bescheid: „Viele Patienten
schämen sich regelrecht,
nicht stärker zu sein, nicht mehr
auszuhalten. Aber es ist doch ganz
normal, dass man nach einer derartigen
Diagnose nicht sofort wieder
zur Tagesordnung übergeht.
Diese Gefühle sind nicht falsch,
sondern eine natürliche Reaktion
in einer Lebenskrise.“
Mausser ist Leiterin der Beratungsstelle
der Krebshilfe Niederösterreich
– und Psychoonkologin:
„Wir begleiten Krebspatienten. Gemeinsam
entwickeln wir Wege, wie
es weitergehen kann. Wir lenken
den Blick auf Möglichkeiten und
Perspektiven und stehen in
schwierigen Zeiten zur Seite –
nicht nur den Patienten, sondern
auch deren Angehörigen.“ Die Psychoonkologie
ist eine vergleichsweise
junge Disziplin. Sie beschäftigt
sich mit sämtlichen psychosozialen
Faktoren, die bei einer
Krebserkrankung eine Rolle spielen.
Im Fokus der Bemühungen
stehen die gezielte Unterstützung
und emotionale Entlastung sämtlicher
Betroffenen. „Meistens sind
es die Angehörigen, die auf der Suche
nach möglichst vielen Informationen
zuerst den Weg in die
Beratungsstelle finden“, berichtet
die klinische Psychologin Karin
Isak von der Krebshilfe Wien aus
der Praxis: „Die Patienten kommen
immer etwas später zu uns. Viele
warten auf ihre Operation und haben
einfach noch nicht die Kraft,
sich auch psychisch mit ihrer
Krankheit auseinanderzusetzen.“

Breite Themenberatung

Die Bandbreite an Themen, mit
denen die Psychoonkologen der
Krebshilfe Österreich konfrontiert
werden, ist groß. Mal ist es die
Angst um das eigene Leben, mal
die Frage, was aus dem Partner,
den Kindern werden soll. Aber
auch finanzielle Nöte oder die Sorge
darüber, wie man den Wiedereinstieg
ins Berufsleben schaffen
soll, werden thematisiert.Während
Psychoonkologen in Krankenhäusern
primär auf eine Betreuung der
Patienten in Akutsituationen spezialisiert
sind, können niedergelassene
Psychoonkologen sowohl von
Patienten als auch deren Angehörigen
konsultiert werden.