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Nachrichten - admin

2476

"Wir brauchen die Automaten, sonst müssen wir zusperren", ein Trafikant  IN  ÖSTERREICH !


Neues Gesetz
England verbietet ab sofort Zigarettenautomaten
01. Oktober 2011 14:44

    Wer weiterhin auf Automaten für Zigaretten wirbt, muss mit empfindlichen Strafen rechnen.

Gesundheitsministerium will Verkauf von Zigaretten an Minderjährige eindämmen

London - Seit Samstag sind in England Zigarettenautomaten verboten. Wer weiterhin Tabakwaren in Automaten anbietet oder auf Automaten für Zigaretten wirbt, muss mit empfindlichen Strafen von bis zu 2.500 Pfund (rund 2.910 Euro) rechnen.

Das neue Gesetz, über das monatelang kontrovers diskutiert worden war, trat am 1. Oktober in Kraft. In den anderen Landesteilen Großbritanniens wie Wales, Schottland und Nordirland gilt die Regelung zunächst nicht.

Das Gesundheitsministerium will mit dem Verbot vor allem den Verkauf von Zigaretten an Minderjährige eindämmen. Praktisch jeder Raucher habe mit dem Tabakkonsum vor seinem 18. Lebensjahr begonnen, lautet das Argument der Regierung. 35 Millionen Zigaretten seien bisher jedes Jahr illegal über Zigarettenautomaten an Minderjährige verkauft worden.

Für die Regierung ist das Verbot der Automaten nur ein erster Schritt. In Zukunft sollen auch die Geschäfte die Tabakwerbung völlig einstellen. (APA)

http://derstandard.at/1317019011224/Neues-Gesetz-England-verbietet-ab-sofort-Zigarettenautomaten

2477
WHO, UN, etc. / Tabakzusätze erhöhen Abhängigkeit
« am: Oktober 25, 2011, 22:13:31 Nachmittag »


European Health Forum
Tabakzusätze erhöhen Abhängigkeit
06. Oktober 2011 11:08

Verbot der Zusatzstoffe gefordert

Bad Hofgastein - Rund 650.000 Menschen sterben in Europa jedes Jahr als Folge des Rauchens. Das kostet die einzelnen Volkswirtschaften im Schnitt ein Prozent ihrer Bruttoinlandsprodukte. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO fordert das Rauchen mehr Tote als Aids, legale und illegale Drogen, Verkehrsunfälle, Mord und Selbstmord zusammen. Kari Reijula, Pionier der Tabak-Gesetzgebung in Finnland, sprach sich am Donnerstag beim European Health Forum Gastein (EHFG) für einen Fahrplan mit dem Ziel eines tabakfreien Europas aus. Karin Kadenbach, sozialdemokratische EU-Abgeordnete, forderte zumindest ein Verbot der "hinterhältigen" Zusatzstoffe im Tabak.

Die Tabakindustrie mische Zusatzstoffe in Zigaretten - bis zu zehn Prozent des Gesamtgewichts -, damit diese möglichst gut riechen und schmecken. Darunter seien auch Zusätze, die die Abhängigkeit der Raucher von Zigaretten fördern. "Das grenzt an Bösartigkeit, besonders wenn man bedenkt, wie viele Jugendliche bereits süchtig sind", so Kadenbach.

Schnellere Nikotinzufuhr

In Studien sei nachgewiesen worden, dass die Zusatzstoffe den "free-base"-Nikotinlevel steigern und dem Gehirn das Nikotin rascher zuführen. "Wissenschaftern zufolge erhöht das die Abhängigkeit von Zigaretten", kritisierte Kadenbach.

Bereits seit 1997 habe die Wissenschaft bestätigt, dass der verbreitete Gebrauch von Ammonium ein Beweis dafür sei, dass die Industrie die Art und Weise manipuliert, wie Zigaretten Nikotin abgeben. "Das ist offenkundig ein Bereich, in dem wir zusammenarbeit

http://derstandard.at/1317019447942/European-Health-Forum-Tabakzusaetze-erhoehen-Abhaengigkeit

2478

Gesundheitsforum

Österreich bei Gesetzgebung fürs Rauchen Schlusslicht in Europa

06. Oktober 2011 11:31

Großbritannien schneidet am besten ab

Bad Hofgastein - Österreich bildet bei der Rauchergesetzgebung in Europa gemeinsam mit Griechenland das Schlusslicht. Laut dem sogenannten EQUIPP-Projekt (Europe Quitting: Progress and Pathways) rauchen hierzulande 34 Prozent der Bevölkerung. Gerade bei jungen Menschen habe das Rauchen seit 1986 einen regelrechten Boom erfahren, heißt es in dem Bericht, der am Donnerstag am Rande des European Health Forum Gastein (EHFG) vorgestellt wurde.

In der Wertung des Tobacco Control Scale Reports wurde festgestellt, dass die österreichische Gesetzgebung im Vergleich zu anderen EU-Staaten "besonders nachsichtig" sei. Das Mindestalter für den Kauf von Zigaretten bleibe bei 16 Jahren. In den meisten EU-Staaten beträgt es 18. Hinsichtlich der gesetzlichen Rauchverbote bemerkt der Report: "Sie werden in Österreich nicht durchgesetzt."

Die von einem Beurteilungsgremium beobachteten Länder waren die 27 EU-Staaten plus Schweden, Island, Norwegen und die Türkei. Zu vergeben waren 100 Punkte in fünf Kriterien: Zigarettenpreise, Werbevorschriften, Tabakgesetzgebung, Warnhinweise und Maßnahmen, welche den Rauchern das Aufhören erleichtern sollen inklusive der für solche Aufgaben vorhandenen Budgets. An der Spitze lag mit 77 Punkten Großbritannien, gefolgt von Irland (69), Norwegen (62), der Türkei und Island mit je 61 Punkten. Österreich und Griechenland liegen mit 32 Punkten an letzter Stelle. (APA)


http://derstandard.at/1317019455841/Gesundheitsforum-Oesterreich-bei-Gesetzgebung-fuers-Rauchen-Schlusslicht-in-Europa





2479

Rauchverbot-Sieben-Thesen-zum-Tabakkonsum-im-21-Jahrhundert


Anm.: Dort immer das nächste Bild mit Text anklicken .....

http://derstandard.at/1317019071908/Thema-Rauchverbot-Sieben-Thesen-zum-Tabakkonsum-im-21-Jahrhundert


2480
Vorsicht vor Tabak-Konzerne! Warum? / Besser, gar nicht erst die Zigarette anzünden
« am: Oktober 25, 2011, 21:59:36 Nachmittag »

Ab 17. November
EU schreibt Zigaretten mit Feuerschutz vor


10. Oktober 2011 13:10


    Brandgefahr durch Zigarettenstummeln soll künftig gesenkt werden.

Unbeachtete Glimmstängel sollen von alleine ausgehen - Österreich hat bereits umgestellt


Sofia - Die EU schreibt ab 17. November Zigaretten mit "Feuerschutz" vor. Glimmstängel, die unbeachtet vor sich hinbrennen und Brände auslösen, sollen damit der Vergangenheit angehören. Bulgarien war Vorreiter: Laut einem Bericht der Tageszeitung "24 Stunden" sind die neuen Zigaretten bereits im Handel. Auch in Österreich hat ein Großteil der Tabakproduzenten bereits umgestellt, berichtete WKÖ-Trafikantenobmann Peter Trinkl.

Ziel der Vorschrift ist es, die Brandgefahr von Wohnungs- oder Waldbränden durch glimmende "Tschickstummel" zu senken. In Österreich hat man mit der Umstellung - großteils von den Kunden unbemerkt - im Mai begonnen. "Die Reklamationen halten sich in Grenzen", sagte Trinkl.

Ab 17. November dürfen nur mehr Glimmstängel verkauft werden, die der neuen Vorschrift entsprechen. Auf den Schachteln ist nicht ersichtlich, ob es sich um "selbstlöschende" Zigaretten handelt. Überprüfen kann man das wohl nur, indem man sie anzündet und abbrennen lässt. "75 Prozent müssen von alleine ausgehen", so die vage Vorgabe der EU, erklärte der Trafikantenobmann. Die neuen Zigaretten werden mit einem speziellen Papier produziert, der Preis der Tabakwaren hat sich dadurch aber nicht verändert. (APA)


http://derstandard.at/1317019797162/Ab-17-November-EU-schreibt-Zigaretten-mit-Feuerschutz-vor


2481
Vorsicht vor Tabak-Konzerne! Warum? / Tabak-Konzerne berichten
« am: Oktober 25, 2011, 21:56:21 Nachmittag »

http://derstandard.at/1318726420321/Tabakriese-Philip-Morris-freut-sich-ueber-gute-Geschaefte

Tabakriese
Philip Morris freut sich über gute Geschäfte
20. Oktober 2011 19:13

Trotz vieler Rauchverbote rund um die Welt boomt das Geschäft des US-Tabakmultis Philip Morris International

New York - Trotz Rauchverboten vielerorts boomt das Geschäft des US-Tabakmultis Philip Morris International. Im dritten Quartal konnte der Hersteller von Marlboro- sowie L&M-Zigaretten seinen Umsatz - die hohen Steuern auf Zigaretten herausgerechnet - um 26 Prozent auf 8,4 Mrd. Dollar (6,1 Mrd. Euro) steigern. Unterm Strich blieben 2,4 Mrd. Dollar an Gewinn hängen und damit 31 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Konzernchef Louis Camilleri sprach am Donnerstag in New York von einem "einfach hervorragenden" Ergebnis. Vor allem die Japaner haben nach seinen Worten deutlich öfter zum Glimmstängel gegriffen, aber selbst in Deutschland wurde Phillip Morris noch mehr Zigaretten los und konnte überdies höhere Preise durchsetzen. Zudem kamen dem Konzern die Wechselkurse entgegen. Im Gesamtjahr soll der Gewinn nun um bis zu 22,5 Prozent steigen.

Philip Morris wurde 2008 aus dem US-Konzern Altria herausgelöst, zu dem nach wie vor das Tabakgeschäft in den USA gehört. PhilipMorris International umfasst die ausländischen Aktivitäten, hat seinen Sitz aber in New York. Das Unternehmen sollte sich damit unabhängig von den Raucherklagen in den USA entwickeln können. Vorbörslich stieg der Kurs am Donnerstag um 2 Prozent. (APA)


Kommentar:

25.10.2011 20:13

Stoppt den Wahnsinn

Alle 40 Minuten stirbt in Österreich ein Mensch an den Folgen seiner Nikotinsucht, meist in einem qualvollem Todeskampf.

Alle 30 Minuten fängt in Österreich ein Jugendlicher unbekümmert mit dem Rauchen an, die meisten von ihnen werden sehr schnell nikotinsüchtig, bereits 27% aller 15 Jährigen rauchen regelmäßig.

Alle 4 Minuten macht alleine der Tabakkonzern Phillip Morris 500.000 EUR Gewinn, fast 40% vom Umsatz.

2482

Thomas Pressberger

14.10.2010 | 00:33

Auch in kalter Zeit herrscht Ruhe an der Raucherfront

Die Aussichten für Österreichs Trafikanten sind in diesen Herbsttagen heiter bis wolkig. Entgegen aller Ankündigungen dürfte es beim Thema Nichtraucherschutz in der kalten Jahreszeit nicht zum Eklat kommen. "Wir haben Informationen von allen Wiener Bezirksvorstehern. Es liegen keine Anzeigen vor, die Wirte scheinen sich an das Gesetz zu halten", sagt Peter Trinkl, Obmann des Bundesgremiums der Tabaktrafikanten. Die Raumteilung funktioniere allen Unkenrufen zum Trotz gut, die österreichische Lösung treibe, anders als in anderen Ländern, die Leute nicht in die Kälte hinaus. Die angekündigte Volksbefragung für ein absolutes Rauchverbot scheine ebenfalls im Sande zu verlaufen. Umsatzrückgänge seien durch den Nichtraucherschutz ohnedies nicht zu erwarten, das Raucherthema dürfte in den nächsten Wochen nicht für negative Schlagzeilen sorgen.

EU befragt Bürger

Düsterer sieht es bei den EU-Vorhaben "Einheitspackungen" und "Präsentationsverbot" aus. Was das WirtschaftsBlatt bereits im Juni berichtete, scheint nun konkretere Formen anzunehmen: Die EU-Kommission hat eine öffentliche Befragung gestartet, bei der die Konsumenten entscheiden können, ob alle Packungen einheitlich aussehen müssen und nur den Produktnamen enthalten dürfen. Außerdem sollen die Zigaretten nur noch "unter dem Ladentisch" verkauft und für den Konsumenten nicht mehr sichtbar präsentiert werden.

Trinkl kritisiert, dass diese Maßnahmen nur zu Mehrbelastungen der Trafikanten führen würden: "Wir befürchten Kostensteigerungen."

Es müssten aufgrund des größeren Aufwands beim Verkauf mehr Mitarbeiter aufgenommen und teils auch die Geschäftsräume umgebaut werden. Am Erfolg der Maßnahmen zweifelt er: "Das wird nichts nutzen, um den Leuten das Rauchen abzugewöhnen. Dafür wäre eher Aufklärung bei der Jugend nötig."

2,5 Milliarden € Umsatz

Auch bei den Zigaretten-Preisen ziehen dunkle Wolken auf. Die Tabaksteuer-Richtlinie der EU sieht eine einheitliche Mindeststeuer vor. Wird diese umgesetzt, dürfte der Durchschnittspreis bis 2014 von 3,85 € auf 4,50 € steigen. Österreichs Trafikanten setzen derzeit mit Zigaretten rund 2,5 Milliarden € um.

http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/442396/index.do


2483
Nichtraucherschutz: "Disziplin fehlt"

Die durch den Nichtraucherschutz in der Gastronomie befürchtete Anzeigenflut im Winter ist ausgeblieben, die Regelung polarisiert aber nach wie vor. "Die Anzeigen sind zurückgegangen, es gibt keine Probleme", sagt Trafikanten-Obmann Peter Trinkl. Österreich habe eine gute Regelung, die beide Seiten berücksichtigt und praktisch konfliktfrei funktioniere. Er glaubt nicht, dass nach der ersten mehr oder weniger reibungslosen Wintersaison die Gegenstimmen verstummen: "Die Hardliner werden weiter gegen die Regelung anlaufen, aber das wird nicht funktionieren", so Trinkl. Wenn ein Herr Frankenberger (Sebastian, Initiator des Bürgerbegehrens für ein striktes Rauchverbot in Bayern, Anm.) auch in Österreich tätig werden will -so wie er das angekündigt hat -, werde er Schiffbruch erleiden.

"Die Einhaltung des Nichtraucherschutzes in der Gastronomie funktioniert in Österreich mittlerweile annähernd reibungslos. Jüngsten Erhebungen zufolge sind die Anzeigen stark zurückgegangen", sagt Helmut Hinterleitner, Obmann des Fachverbandes Gastronomie in der WKÖ. Ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie sei kein probates Mittel zur Einschränkung des Tabakkonsums in der Bevölkerung.

"Gesetz klappt nicht"

"Das Gesetz klappt nicht, weil es an Disziplin fehlt", sagt Berndt Querfeld, Obmann der Fachgruppe Kaffeehäuser.
Nur ein Viertel der Betriebe in Wien würde den gesetzlichen Anforderungen gerecht.
Ob ein striktes Rauchverbot kommen wird, sei schwer vorhersehbar. "Das Problem ist, dass es sich um ein politisch heikles Thema handelt." Rund 40 Prozent der Erwachsenen seien Raucher.

von Thomas Pressberger


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funktionieren kann nur ein generelles Rauchverbot

ein solches Gesetz hat noch nie irgendwo funktioniert. Es muss eine strikte Lösung her. Und siehe da überall wo es ein generelles Rauchverbot gibt funktioniert es und die Umsätze schnellen nach oben. Zugegeben es gibt einzelne Betriebe die unter einem Rauchverbot leiden werden, deren Angebot ist jedoch eh nicht mehr zeitgemäss und eine Schliessung eine Frage der Zeit (auch ohne Rauchverbot). Bei einer Einführung ist auch ein paar Wochen mit einer Gästeverschiebung zu rechnen. Aber wie erwähnt handelt es sich höchstens um ein paar Wochen Angewöhnungszeit. Danach schnellen wie überall mit einem generellen Rauchverbot die Umsätze nach oben.

Von Gast: Gast: Simon Sieber

http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/465337/index.do


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Wirtschaftsblatt:

RAUCHER. In Sachen Nichtraucherschutz liegt Österreich in einer internationalen Studie am letzten Platz von 31 europäischen Ländern.

http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/464606/index.do


2484
Sonstiges / WIRTSCHAFTSBLATT - (Rauch)Recht auf (m)einer Seite ...?
« am: Oktober 25, 2011, 20:25:39 Nachmittag »

Rauchen darf kein Grund für eine Kündigung sein

Raucher dürfen nicht diskriminiert werden, aber es gibt auch kein Grundrecht aufs Rauchen.

Für Österreich lässt sich kein grundrechtlicher Schutz auf Achtung des Rechts zu rauchen ableiten.

Durch die letzte Novelle zum Tabakgesetz wurde der Nichtraucherschutz ausgedehnt, um Nichtraucher auch am Arbeitsplatz vor den schädlichen Einwirkungen des Passivrauchens zu schützen. In Betrieben sind ab einer gewissen Größe Nichtraucherbereiche einzurichten. Schwangere dürfen in Raucherzonen nicht beschäftigt werden. (Anm.: Herr RA., bitte lesen Sie den Kollektivvertrag der Gastros durch ff.!)

Rauchpause

Es gibt von Gesetzes wegen keinen Anspruch auf Rauchpausen, aber natürlich das Recht auf eine allgemeine Pause nach dem Arbeitszeitgesetz. Wenn die Tagesarbeitszeit sechs Stunden überschreitet, hat die Pause insgesamt 30 Minuten auszumachen. Ob es dabei zu einer Arbeitsunterbrechung für eine halbe Stunde oder etwa zu drei Pausen mit jeweils zehn Minuten kommt, ist firmenintern mittels Betriebsvereinbarungen zu regeln.

Prinzipiell können sich Arbeitnehmer den Zeitpunkt der Ruhephasen nicht aussuchen. Eine Pause hat normalerweise mindestens zehn Minuten zu betragen.

Einen Anspruch auf eine Rauchpause könnte es dann geben, wenn es als betriebliche Übung vom Arbeitgeber geduldet wird. Innerhalb von zwei Lohnzahlungszeiträumen müsste der Arbeitgeber eine solche betriebliche Übung beanstanden, um das Entstehen eines entsprechenden Rechts des Arbeitnehmers zu verhindern.

Bei einer Betriebsvereinbarung haben Mitarbeiter keine Chance, sich dagegen zu wehren. Werden Rauchern einzel- oder kollektivvertraglich über die gesetzlich zustehenden Pausen hinaus Rauchpausen zugestanden, können diese von der Arbeitszeit (und somit vom Entgelt) abgezogen werden. Zeiterfassungssysteme können sicherstellen, dass Rauchen weder bezahlt wird noch zusätzliche Pausen schafft.

Rauchverbot

Ein absolutes betriebliches Rauchverbot könnte mittels Kollektivvertrag, Betriebsvereinbarung oder durch individuelle Arbeitsverträge geregelt werden. Rauchen auf dem Betriebsgelände unter freiem Himmel oder außerhalb des Geländes in festgelegten Pausen kann nicht untersagt werden.

Die Frage des Arbeitgebers bei der Einstellung, ob der Bewerber Raucher ist, wird in der Regel statthaft sein, da der Arbeitgeber die gesetzlichen Raucherbestimmungen einzuhalten hat und Schutzvorkehrungen für andere Mitarbeiter treffen muss.

Selbstverständlich dürfen Raucher nicht diskriminiert werden. Rauchen darf meines Erachtens niemals als Grund angeführt werden, jemanden nicht anzustellen oder zu kündigen.

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/meinung/gastkommentare/gastkommentar-rauchen-darf-kein-grund-fuer-eine-kuendigung-sein-493617/index.do?_vl_backlink=/home/meinung/index.do&_vl_pos=5.DT

2485

Der Artikel ist eine Miniminimalniederschrift
einer umfangreichen heute Nachmittag Recherche,
ich nehme mal an, mindestens ein bis zwei Stunden Telefonate mit WKO-Gastro, WKO-Trafikanten, BMfG-Pietsch, Rockenbauer und mir, angeregt Költringer.
Schade, dass er derart kurz ausfiel, oder ist er vielleicht am Mittwoch im Print-Wirtschaftsblatt länger?
Ansonsten hat der Redaktionsleiter das Retuschiermesser sehr sehr kräftig angesetzt.




Beobachtet: „Drüberfahren“ beim Nichtraucherschutz

Die Wirte haben ihre Chance nicht genutzt.
WB/Peroutka

Der Versuch, einmal nicht „drüberzufahren“ ist der ehemaligen Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky hoch anzurechnen. Sie verzichtete auf ein einfaches wie mutloses ­generelles Rauchverbot in der Gastronomie und setzte auf ein Konzept, das andere Wege geht als jenes in den Nachbarländern.

Folgenschwer

Da das Thema emotional schwer belastet ist, hat die als „typisch österreichische Lösung“ verunglimpfte Regelung Freund und Feind auf die Barrikaden gelockt. In der Folge wurde gekämpft bis aufs Messer.

Doch das ist noch nicht das Frustrierendste an der Geschichte. Viele Gastronomen haben mit der Nichtraucherschutz-Regelung ein Angebot bekommen, das es in Ländern wie Italien oder Irland nicht gibt. Sie hätten sich mit der Situation arrangieren und durch Umbauten Raucher und Nichtraucher glücklich machen können. Das hätte zwar zum Teil erhebliche Investitionen bedeutet, dafür aber großteils auch die Umsätze gestützt.

Viele haben darauf gepfiffen und einfach weiter rauchen lassen. Ähnlich schlimm steht es um die Abwicklung der Anzeigen. Die Behörden sind heillos überfordert. Darüber hinaus kann eine Anzeige für den Erstatter zu einem großen Aufwand werden. Wer ein Gesetz, das das Miteinander aller Beteiligten braucht, dermaßen nachlässig behandelt, darf sich nicht wundern, wenn letzten Endes doch drübergefahren wird.

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/meinung/kommentare/493759/index.do


2486
MITTEILUNGEN AN DIE MEDIENVERTRETER / KOPFPRÄMIEN ! Gesetz ist Gesetz !
« am: Oktober 25, 2011, 17:16:06 Nachmittag »

A C H T U N G :

"Kopfprämie" bei Meldung von Zigarettenautomaten ohne Alterskontrolle (kein Bankomatkarten-Einschubfach vorhanden!)!

krebspatienten@gmail.com


2487



A U F R U F :

Meidet das EKZ Donauzentrum, Lugner Cuty, Millennium, Stadion etc. und falls ihr doch dort zu tun habt,

verlangt unter krebspatienten@gmail.com die Liste der Lokale, die sich nicht und nicht an den Nichtraucherschutz halten,

angezeigt werden sollen laut ... http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202

2488
Wie gehe ich bei Meldungen/Anzeigen vor / Wer kann wie angezeigt werden?
« am: Oktober 25, 2011, 16:41:14 Nachmittag »

siehe ersten Eintrag!

2489
Hilfe, ich werd´ vergesslich!
Demenzerkrankungen auf dem Vormarsch
   


Von 7,1 Millionen im Jahr 2000 auf fast 20 Millionen im Jahr 2050 soll die Zahl der Demenzkranken in den kommenden Jahrzehnten in Europa ansteigen. Was steckt hinter der Vergesslichkeit? Welches sind die ersten Demenz-Symptome? Welchen Zusammenhang haben Vergesslichkeit und Depression im Alter? Kann man der Demenz vorbeugen?


08.11.2011, 19 Uhr, Billrothhaus der Gesellschaft der Ärzte in Wien, Frankgasse 8, 1090 Wien

2490
1. Österreichisches Krebsforum auf www.krebsforum.at / 24.11.11, 19h, Wien: Sucht
« am: Oktober 23, 2011, 15:07:17 Nachmittag »



Sucht im Lebenszyklus - betrifft uns alle!
   
Suchtmittel können Menschen jeden Alters in eine körperliche und eine psychische Abhängigkeit bringen. Neben Alkohol und Beruhigungsmittel finden zunehmend nicht stoffgebundene Süchte wie das Glücksspiel, oder sogar übermäßige Esssucht Beachtung. Welche Süchte gibt es generell und was kann man dagegen tun? Wichtig ist die richtige ärztliche Behandlung, da auch falsche Medikation zur Abhängigkeit führen kann, und dies häufig den Beginn zur Immobilität bedeuten kann. Warum sind auch viele Ältere abhängig? Ist Glücksspielsucht ein Generationsproblem? Welche Herausforderungen und Limits gibt es?


24.11.2011, 19 Uhr, Billrothhaus der Gesellschaft der Ärzte in Wien, Frankgasse 8, 1090 Wien