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Nachrichten - admin

2476
MITTEILUNGEN AN DIE MEDIENVERTRETER / KOPFPRÄMIEN ! Gesetz ist Gesetz !
« am: Oktober 25, 2011, 17:16:06 Nachmittag »

A C H T U N G :

"Kopfprämie" bei Meldung von Zigarettenautomaten ohne Alterskontrolle (kein Bankomatkarten-Einschubfach vorhanden!)!

krebspatienten@gmail.com


2477



A U F R U F :

Meidet das EKZ Donauzentrum, Lugner Cuty, Millennium, Stadion etc. und falls ihr doch dort zu tun habt,

verlangt unter krebspatienten@gmail.com die Liste der Lokale, die sich nicht und nicht an den Nichtraucherschutz halten,

angezeigt werden sollen laut ... http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202

2478
Wie gehe ich bei Meldungen/Anzeigen vor / Wer kann wie angezeigt werden?
« am: Oktober 25, 2011, 16:41:14 Nachmittag »

siehe ersten Eintrag!

2479
Hilfe, ich werd´ vergesslich!
Demenzerkrankungen auf dem Vormarsch
   


Von 7,1 Millionen im Jahr 2000 auf fast 20 Millionen im Jahr 2050 soll die Zahl der Demenzkranken in den kommenden Jahrzehnten in Europa ansteigen. Was steckt hinter der Vergesslichkeit? Welches sind die ersten Demenz-Symptome? Welchen Zusammenhang haben Vergesslichkeit und Depression im Alter? Kann man der Demenz vorbeugen?


08.11.2011, 19 Uhr, Billrothhaus der Gesellschaft der Ärzte in Wien, Frankgasse 8, 1090 Wien

2480
1. Österreichisches Krebsforum auf www.krebsforum.at / 24.11.11, 19h, Wien: Sucht
« am: Oktober 23, 2011, 15:07:17 Nachmittag »



Sucht im Lebenszyklus - betrifft uns alle!
   
Suchtmittel können Menschen jeden Alters in eine körperliche und eine psychische Abhängigkeit bringen. Neben Alkohol und Beruhigungsmittel finden zunehmend nicht stoffgebundene Süchte wie das Glücksspiel, oder sogar übermäßige Esssucht Beachtung. Welche Süchte gibt es generell und was kann man dagegen tun? Wichtig ist die richtige ärztliche Behandlung, da auch falsche Medikation zur Abhängigkeit führen kann, und dies häufig den Beginn zur Immobilität bedeuten kann. Warum sind auch viele Ältere abhängig? Ist Glücksspielsucht ein Generationsproblem? Welche Herausforderungen und Limits gibt es?


24.11.2011, 19 Uhr, Billrothhaus der Gesellschaft der Ärzte in Wien, Frankgasse 8, 1090 Wien

2481
Vorsorgemedizin und Früherkennung
Lungenkrebs, Prostatakrebs, Brustkrebs
   


ACHTUNG :Anmeldung erforderlich - begrenzte Teilnehmerzahl!
Anmeldung telefonisch unter 01/36066-5536
oder per E-Mail an barbara.buelow@pkd.at
 
Niemals zuvor war das medizinische Wissen über Krebserkrankungen so groß wie heute. Ein rechtzeitig entdeckter Krebs ist in den meisten Fällen heilbar. Längst bedeutet die Diagnose „Krebs“ kein Todesurteil mehr. Eine Heilung ist in vielen Fällen möglich. Je früher ein bösartiger Tumor entdeckt wird, desto besser sind die Überlebenschancen und desto geringer fällt auch der notwendige Eingriff aus. Krebsfrüherkennung bedeutet: Je früher die Krankheit erkannt wird, desto größer ist die Chance, sie dauerhaft zu besiegen.

Männer erkranken und sterben immer noch häufiger an Krebs als Frauen.

Die Überlebensaussichten für Männer mit Prostata-, Nieren-, Blasen- und Hodenkrebs haben sich in den letzten Jahren jedoch entscheidend verbessert – dank moderner Möglichkeiten, die uns in der Diagnostik und Behandlung von Krebskrankheiten zur Verfügung stehen.

Frauen, bei denen Brustkrebs früh – also noch bevor er tastbar ist - erkannt und behandelt wird, haben die größten Chancen auf Heilung.

Der Lungenkrebs war bisher einer rechtzeitigen Diagnose und damit einer adäquaten Therapie nicht zugänglich. Durch das moderne „Low-dose-CT-Screening“ hat sich die Situation grundlegend geändert.

Wie kann man solche Erkrankungen möglichst früh erkennen? Wie stellt man eine Diagnose? Welche Vorsorgeuntersuchungen sind tatsächlich sinnvoll?


24.10.2011, 19 Uhr, Restaurant Privatklinik Döbling
Heiligenstädter Straße 46-48, 1190 Wien

2482
Wien
Treffen der Selbsthilfe Darmkrebs

Thema / Vortrag wird noch bekanntgegeben.

Zeit: Freitag, 25. November 2011, 16.00 Uhr
Ort: Wilhelminenspital, Pavillon 23, 2. Stock Sitzungsraum der 1. Medizinischen Abteilung für Onkologie Montleartstraße 37, 1160 Wien

2483
Wien
Krebs - Angst - Depression - Schlafstörung

Viele KrebspatientInnen klagen im Lauf der Behandlung über Ein- und Durchschlafstörungen, die meist als sehr unangenehm erlebt werden und die Lebensqualität verringern. Welche Möglichkeiten es hier gibt und wann der Einsatz von Medikmenten sinnvoll ist, erfahren Sie von der Expertin Dr. Naderi Heiden.

Zeit: Montag, 7. November 2011, 18.30 - 20.00 Uhr
Ort: Beratungszentrum der Öst. Krebshilfe Wien, Theresieng. 46, 1180 Wien

2484

http://www.3sat.de/programm/?viewlong=viewlong&d=20111023&dayID=ClnDaN23&cx=57

21:45
Stereo-Ton
Diagnose: Krebs
Chrigu
Dokumentarfilm von Jan Gassmann, Christian Ziörjen
und Eric Andreae, Schweiz 2008
Länge: 88 Minuten
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"Lass uns zusammen einen Dokfilm machen", sagt Chrigu zu seinem Freund Jan. "Ich steige dann irgendwann aus." Mit 21 Jahren erkrankt der angehende Filmemacher Christian Ziörjen, genannt Chrigu, an Krebs. Er beschließt, mit seinem Freund Jan Gassmann einen Film über den ...
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"Lass uns zusammen einen Dokfilm machen", sagt Chrigu zu seinem Freund Jan. "Ich steige dann irgendwann aus." Mit 21 Jahren erkrankt der angehende Filmemacher Christian Ziörjen, genannt Chrigu, an Krebs. Er beschließt, mit seinem Freund Jan Gassmann einen Film über den Kampf gegen die tödliche Krankheit zu drehen, auch wenn er weiß, dass er vielleicht irgendwann "aussteigen" wird. Chrigu, Jahrgang 1982, lernte bei einem Praktikum des Lokalsenders TeleZüri seinen Freund Jan Gassmann kennen. Die beiden Schüler haben von nun an die Videokamera immer dabei, sei es auf Partys, bei gemeinsamen Filmprojekten oder bei einer Reise nach Indien. Die kreativen Jungfilmer haben große Pläne: Gassmann geht an die Filmhochschule in München, Chrigu bewirbt sich an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich. Doch dann wird in seinem Nacken ein bösartiger Tumor festgestellt. Noch während der ersten Chemotherapie besteht Chrigu die Aufnahmeprüfung für die Filmklasse, aber den Semesteranfang verpasst er wegen eines Rückfalls. In einer Art Videotagebuch denkt Chrigu während der ersten Chemotherapie über sich selbst, über die Krankheit und über sein bisheriges Leben nach. Es wechseln sich verwackelte Bilder von seiner Indienreise und vom Spaghettikochen in seiner Wohngemeinschaft mit stillen Aufnahmen aus Chrigus Spitalzimmer ab. Als er zu schwach wird, selbst weiter zu filmen, übernimmt sein Freund Jan die Kamera.
"Chrigu" ist ein beeindruckender Film über das Sterben eines jungen Mannes mit großen Plänen und auch eine Hommage an das Leben und an die Freundschaft. Trotz der berührenden und traurigen Geschichte gelingen "Chrigu" auch immer wieder lustige und tröstliche Momente, dies dank des Hauptdarstellers, der seinem Schicksal ohne Bitterkeit begegnet und so lange wie möglich am Leben festhält. Es ist sein Wunsch, dass "der Film nicht traurig sein soll, nicht moralisieren soll, er soll lustig werden".

2485

3SAT


7h: Krebs
http://www.3sat.de/programm/?viewlong=viewlong&d=20111021&dayID=ClnDaN21&cx=57


9.45h: Krebs
http://www.3sat.de/programm/?viewlong=viewlong&d=20111021&dayID=ClnDaN21&cx=57


12.00:
Mein zweites Leben
Andrea Sixt hatte Krebs
http://www.3sat.de/programm/?viewlong=viewlong&d=20111021&dayID=ClnDaN21&cx=57
Andrea Sixt ist lebenslustig und glücklich. Dabei hatte sie Krebs. Sie war sie zu einer Routineuntersuchung in die Klinik gegangen. Für sie völlig überraschend fand man einen aggressiven Brustkrebs und bereitete die Operation für den nächsten Tag vor. Die Ärzte gaben ihr kein Jahr mehr zu leben. Zuvor hatte ein Freund zu ihr gesagt: "Was jetzt auf dich zukommt - nimm es an und betrachte es als Geschenk Gottes." Andrea Sixt ärgerte sich über diesen vermeintlich dummen Spruch. Als der Arzt ihr mitteilte, dass ihr die Brust abgenommen werden muss, erinnerte sie sich an die Worte des Freundes. Plötzlich empfand sie die grauenvolle Nachricht als nicht mehr schlimm: Vielleicht hatte ihre Krankheit einen Sinn. In der Nacht vor der OP grübelte sie lange, was sie in ihrem Leben wolle.
Der Film "Mein zweites Leben" porträtiert Andrea Sixt und zeichnet ihren Weg aus der Krankheit nach. Ihr Beispiel macht Hoffnung und Mut, auch in scheinbar aussichtslosen Situationen nicht aufzugeben.
(ARD/SWR)


12.30:
Engel tragen unser Kind
Leben nach Meikes Tod
Film von Gisela und Udo Kilimann
http://www.3sat.de/programm/?viewlong=viewlong&d=20111021&dayID=ClnDaN21&cx=57
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Zwei Jahre lang hatten Anne und Nikolaus Schneider mit ihrer Tochter Meike gehofft, gekämpft, gebetet. Die Studentin war plötzlich an Leukämie erkrankt. Anfangs schienen die Behandlungen Erfolg zu haben, doch der Krebs kam immer wieder zurück. Die Zeit der Krankheit, des ...
(ARD/WDR)
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Zwei Jahre lang hatten Anne und Nikolaus Schneider mit ihrer Tochter Meike gehofft, gekämpft, gebetet. Die Studentin war plötzlich an Leukämie erkrankt. Anfangs schienen die Behandlungen Erfolg zu haben, doch der Krebs kam immer wieder zurück. Die Zeit der Krankheit, des Sterbens und der Trauer danach haben das Leben der Eltern verändert: Was ist wirklich wichtig? Warum lohnt es sich zu leben, wenn das eigene Kind bereits gestorben ist? Meikes Eltern haben aufgeschrieben, was sie bewegt. Wie sehr die Leere schmerzt, und wie sie Trost suchen. Die Mutter stellt sich vor, dass ihre Tochter jetzt ein Engel sei und Menschen beschützt. Die Eltern - beide Theologen - nennen solche Vorstellungen selbst naiv, aber sie glauben daran und scheuen sich nicht, darüber zu sprechen.
In dem Film "Engel tragen unser Kind" beschreiben die verwaisten Eltern offen ihre Zweifel und ihre Schritte auf dem Weg von der Trauer zu neuem Lebensmut.
(ARD/WDR)


18.30:
Die Welt von morgen



20.15:
Der Preis des Überlebens
Film von Ralf Hoogestraat
http://www.3sat.de/programm/?viewlong=viewlong&d=20111021&dayID=ClnDaN21&cx=57
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Immer mehr Menschen erkranken in Deutschland an Krebs, und die Krankenkassen müssen immer mehr Geld für die Behandlung dieser Patienten ausgegeben. Während die Kosten für die meisten Medikamente zurückgegangen sind, sind die Preise für Krebsmedikamente in den vergangenen ...
(ARD/NDR)
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Immer mehr Menschen erkranken in Deutschland an Krebs, und die Krankenkassen müssen immer mehr Geld für die Behandlung dieser Patienten ausgegeben. Während die Kosten für die meisten Medikamente zurückgegangen sind, sind die Preise für Krebsmedikamente in den vergangenen Jahren explodiert. Moderne Krebstherapien kosten bis zu 6.000 Euro im Monat. Es sind sogenannte zielgerichtete Therapien, die den Krebs gezielt ausschalten oder zumindest in eine chronische Erkrankung verwandeln sollen. Aber meistens bleibt am Ende der Behandlung nur eine längere Überlebenszeit von einigen wenigen Monaten, wenn überhaupt. Zudem leiden die Behandelten unter den Nebenwirkungen. Erst langsam wachen die Verantwortlichen im deutschen Gesundheitssystem auf und erkennen das Problem. Jetzt droht Pharmakonzernen der Verlust der Zulassung für ihre Medikamente, weil diese nur selten den Patienten, aber immer den Gewinnbilanzen der Konzerne dienen.
Der Film "Der Preis des Überlebens" begibt sich auf Spurensuche in der deutschen Krebsindustrie. Von einer onkologischen Ambulanz in Hamburg bis zum deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, über Pharmafirmen in Bayern bis zu den Funktionären von Industrie und Forschung in Berlin geht er der Frage nach, warum so viel Geld verschwendet wird und wie die Pharmaindustrie mit den Todesängsten der Patienten Milliarden verdienen.
(ARD/NDR)





2486

www.3sat.de


07.00: WH. "Krebs"

http://www.3sat.de/programm/?viewlong=viewlong&d=20111020&dayID=ClnDaN20&cx=57


09.45: WH. "Krebs"

http://www.3sat.de/programm/?viewlong=viewlong&d=20111020&dayID=ClnDaN20&cx=57


10.15: WH. Nachtcafe, Krebs und ....

http://www.swr.de/nachtcafe/index.html
http://www.swr.de/nachtcafe/-/id=200198/nid=200198/did=8582802/1ud9nag/index.html


21.00, Diagnose: Krebs, scobel - Neues über Krebs
http://www.3sat.de/scobel/
http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=16538
Mit Manfred Jung (führender onkologischer Epigenetiker
und Inhaber des Lehrstuhls für Pharmazeutische und
Medizinische Chemie an der Albert-Ludwigs-Universität
in Freiburg), Otmar Wiestler (Vorsitzender des
Stiftungsvorstands des Deutschen Krebsforschungszentrums
in Heidelberg)
und Susanne Vössing (Sterneköchin und Expertin für
angepasste Ernährung für Patienten in onkologischer
Behandlung)
In Deutschland wird jährlich bei über 436.000 Menschen Krebs diagnostiziert. Fast die Hälfte davon stirbt an dieser Krankheit. Experten schätzen, dass die Zahl der Erkrankungen bis zum Jahr 2030 um 50 Prozent zunehmen wird, da die Menschen immer länger leben und vom Krebs insbesondere Ältere betroffen sind. Im Kampf gegen die Krankheit und die hohe Sterblichkeitsrate setzen Mediziner verstärkt auf die "targeted therapy". Hierbei werden Krebszellen mit möglichst spezifischen Molekülen attackiert. Weitere Forschungen der letzten zehn Jahre zeigen aber auch, dass epigenetische Veränderungen bei der Entstehung und dem Wachstum von Krebs besondere Bedeutung besitzen. So wird am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg der Mechanismus der DNA-Veränderungen der Zellen untersucht, um neue Wege der Krebstherapie zu finden. Ein weiterer Forschungsansatz ist der Einfluss der individuellen Lebensgewohnheiten. So erkranken beispielsweise in den USA mehr als 100 von 100.000 Frauen an Brustkrebs, in Thailand dagegen sind es lediglich acht von 100.000. Daher rückt der Einfluss von Ernährung und Lebensumständen immer mehr in das Interesse der medizinischen Forschung. Obst und Gemüse beispielsweise, aber auch Gewürze, Rotwein und dunkle Schokolade liefern Moleküle, die dem Körper helfen, schädliche Zellen zu vernichten, wie es in dem sehr populären Buch "Krebszellen mögen keine Himbeeren" von Professor Dr. Richard Béliveau und Dr. Denis Gingras heißt.
Zusammen mit seinen Gästen diskutiert Gert Scobel in "scobel - Neues über Krebs" über die Krankheit und ihre Heilungs-Chancen.

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Epigenetik:
http://www.3sat.de/page/?source=/scobel/141309/index.html
http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=16540
Epigenetik als Grundlage neuer Therapien
Präzise Diagnosen und wenig Nebenwirkungen bei der Behandlung sind das Ziel
Eigenschaften von Organismen werden nicht nur von den Genen bestimmt, sondern auch von epigenetischen Faktoren. Epigenetisch heißt auf oder über den Genen. Mit Hilfe von Enzymen, den Methyltransferasen, heften sich Methylgruppen an einzelne DNA-Abschnitte. Die dort befindlichen Erbinformationen sind dann ausgeschaltet. Das heißt, die Gene können nicht mehr gelesen werden. Diesen Vorgang nennt man Methylierung.
Dadurch lässt sich beispielsweise auch erklären, warum sich eineiige Zwillinge unterschiedlich entwickeln. Epigenetik-Forscher Frank Lyko sagt: "Methylierung ist eine kleine chemische Modifikation an den Bausteinen des Erbguts, durch die die vorhandenen Gene anders ausgeprägt werden. Zum Beispiel haben Nervenzelle und Muskelzelle in einem Organismus die gleiche genetische Information, aber die Nervenzelle hat eine andere Funktion als die Muskelzelle. Die Nervenzelle schaltet durch Methylierung die Bestandteile des Erbguts aus, die sie nicht benötigt. Das gleiche passiert in der Muskelzelle."

Am Krebsforschungszentrum in Heidelberg versucht man die DNA-Methylierung zu erforschen. Als Modellsysteme dienen Taufliegen oder Honigbienen. Bienen haben alle das gleiche Erbgut, aber nur die Larve, die mit Gelee Royal gefüttert wird, entwickelt sich zur Bienenkönigin. Dabei spielt offensichtlich der Futterstoff eine entscheidende Rolle, in dem er bestimmte Methylierungen hemmt. "Krebspatienten haben im Grunde zuviel Methylierung. Stellen im Erbgut methylieren, die normalerweise nicht methyliert werden", so Frank Lyko. "Dabei schalten sie auch die Wächtergene, die dafür sorgen, dass sich Zellen im Körper sehr kontrolliert und sehr selten teilen, ab. Dadurch kommt es zu einer ungehemmten Zellteilung, was sich klinisch in Form von Tumorwachstum zeigt."

Hochwirksame Medikamente gegen alle Krebsarten
Diese falschen Markierungen wurden inzwischen in jedem Krebstyp entdeckt. Sie werden auch Epimutation genannt. Im Unterschied zur Genmutation lassen sich diese Veränderungen jedoch rückgängig machen. Ziel der Krebsforschung ist nun die Entwicklung von Wirkstoffen, die die falsche Methylierung von Genen hemmen können. Einen solchen Hemmstoff enthält zum Beispiel das bei Blutkrebs verwendete Mittel Azacytidin. Die große Hoffnung dabei: Epigenetische Medikamente wären tendenziell gegen alle Krebstypen wirksam.

"Die epigenetische Therapie ist im Grunde eine Weiterentwicklung der Chemotherapie. Epigenetisch wirksame Medikamente, die zur Zeit in der Klinik verwendet werden, sind Chemotherapeutika, die zusätzlich noch eine epigenetische Wirkung entfalten", sagt Lyko. "Wir hätten aber gerne Medikamente, die nur eine epigenetische Wirkung entfalten, die Methylierung hemmen und Tumorzellen in normale Zellen umprogrammieren ohne dass sie die Zellen abtöten. Dadurch ließen sich die Nebenwirkungen stark reduzieren."

Komplettes Genom wird auf "Fehler" durchsucht
Doch die Epigenetik arbeitet nicht nur an einem neuen Therapiekonzept für Krebs, sie entwickelt auch ein neuartiges Diagnoseverfahren. In Zukunft will man das komplette Genom eines Patienten sequenzieren und nach falschen Methylierungen durchsuchen. Das soll eine sehr präzise Diagnose ermöglichen.

"Methylierungsmuster von Krebspatienten unterscheiden sich von denen gesunder Probanden und Methylierungsmuster von Leberkrebs sind anders als die von einem Hirntumor", so Lyko. "Wir können also auf Grund der Methylierungsmuster Tumore genau klassifizieren. Wir wissen, was für ein Tumor vorliegt, wie weit er fortgeschritten ist und welche Therapieoptionen es gibt. Wir können auch sehr viel genauer sagen, was für ein Gewebe betroffen ist." Allerdings wird es noch mindestens zehn Jahre dauern, bis Diagnoseverfahren und Therapeutika wirklich ausgereift sind und zur Anwendung kommen.


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Vorbeugung durch Essen:
http://www.3sat.de/page/?source=/scobel/141310/index.html

Gesundes Essen hilft vorbeugen
Täglich Obst und Gemüse senken das Krebsrisiko
Krebsforscher untersuchen seit langem die Zusammenhänge zwischen Krebs und Ernährung. Aus den Laboruntersuchungen kennt man Pflanzeninhaltsstoffe, die einen Schutz gegen Krebs bieten. Experten schwören auf die Kräfte aus dem Garten der Natur und gehen davon aus, dass sich durch bestimmte Nahrungsmittel das Krebsrisiko senken lässt.
Wissenschaftler vermuten, dass sich allein durch den täglichen Verzehr von mehr als 400 Gramm Obst und Gemüse die Zahl der Krebserkrankungen um etwa 20 Prozent senken ließe. Sabine Rohrmann vom Deutschen Krebsforschungszentrum sagt: "Viele Studien zeigen, dass sich durch viel Verzehr von Obst und Gemüse das Risiko für Dickdarm- oder Magenkrebs reduzieren lässt."

Mit Vitaminen gegen freie Radikale
Zitrusfrüchte liefern viel Vitamin A, C und E. Vitamine, die den Körper vor krebserregenden Substanzen wie Nitrosaminen schützen können. In der Zellkultur ist diese Schutzwirkung an der Zelloberfläche nachgewiesen worden. Zu den Spitzenreitern bei den Obstsorten, die krebshemmend wirken, zählen jedoch Beerenfrüchte. Sie enthalten viele kraftvolle Antioxidantien, die aggressive freie Radikale unschädlich machen.

© dpaLupe
Die Glucosinolate im Kohlgemüse hemmen das Zellwachstum.
Auch Tomaten fördern die Gesundheit und sollen krebshemmend wirken. Das liegt vor allem an Lypocin, einem Caratinoid, das in hoher Dosierung in Tomaten vorkommt. Ähnliche Wirkung auf den Körper hat auch Kohlgemüse, in dem wertvolle Pflanzenstoffe stecken, die wie ein Antibiotikum wirken. "In Senf und Kohlarten sind Senföle oder auch Glucosinolate enthalten. Diese Stoffe machen den scharfen Geruch und Geschmack aus und man weiß von ihnen, dass sie das Zellwachstum hemmen können", so Sabine Rohrmann.

Grüner Tee und frischer Fisch statt rotes Fleisch
Auch grüner Tee kann das Wachstum bestimmter Krebszellen entscheidend verlangsamen. Zudem aktiviert er die Funktionen der Leber, die krebserzeugende Toxine rascher ausscheiden kann. Eine positive Wirkung hat auch Soja. Sojabohnen enthalten Phytoöstrogene, hormonähnliche Substanzen, die Brust- oder Prostatakrebs verhindern sollen. In asiatischen Ländern, wo viel Soja verzehrt wird, kommen diese Krebsarten tatsächlich seltener vor.

Ganz wichtig für eine gesunde Ernährung sind außerdem Omega-3-Fettsäuren, die im frischen Fisch stecken. Sie drosseln die Produktion von Entzündungsmolekülen, die die Entstehung von Krebs begünstigen. Auf rotes Fleisch dagegen sollte man möglichst verzichten, weil es gesundheitsschädigende Substanzen beinhaltet. Sabine Rohrmann sagt: "Rotes Fleisch enthält zum Beispiel Eisen. Eisen ist ein Stoff, der oxidative Prozesse im Körper in Gang setzt, die zu einer Schädigung unseres Erbguts führen können."

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2487


Ich war sehr enttäuscht über das mangelnde Einfühlungsvermögen,
die mangelhafte psychoonkologische Betreuung der Univ. Kl. Graz!

Wie ist deine Meinung? Bitte an: krebspatienten@gmail.com oder 9-19h 0650-577-2395


2489

Ich war sehr enttäuscht über das mangelnde Einfühlungsvermögen,
die mangelhafte psychoonkologische Betreuung der Univ. Kl. Graz!
Wie ist deine Meinung? An: krebspatienten@gmail.com oder 9-19h 0650-577-2395

Solche und ähnliche Anrufe bekamen wir auf unserer Hotline!

WH. des Films Di. 18.10.11, 22.25 auf 3-SAT!

2490
9.45 3SAT-nano-Krebs

Gezielt gegen Tumoren
B-raf-Gen löst Pilozatische Astrozytome aus

http://www.3sat.de/page/?source=/nano/medizin/157685/index.html



http://www.3sat.de/page/?source=/nano/medizin/157616/index.html

http://www.3sat.de/nano/flash/krebs/a_krebs.html

    * nano spezial: Krebs ist nicht gleich Krebs
    * Der Preis des Überlebens
    * Der Tod kommt durch unsterbliche Tumorzellen
    * "Ich will noch nicht sterben!"
    * Nichts als die Wahrheit

http://www.3sat.de/page/?source=/nano/medizin/157616/index.html

Krebs ist nicht gleich Krebs
nano spezial in der 3sat-Themenwoche "Krebs"
Jeder Krebs ist anders, kein Patient gleicht dem anderen. Ärzte müssen sich darum auf jeden Fall immer wieder neu einstellen.
"Ich will noch nicht sterben!""Ich will noch nicht sterben!"
   
Nichts als die WahrheitNichts als die Wahrheit

Preis des Überlebens
Medikamente
"Es war, als ob sie mir die Todesstrafe gegeben hätten". sagt Ian Bowers. Das englische Gesundheitssystem zahlt dem Krebspatienten seine Medikamente nicht mehr.
weiter ...

Der Tod kommt durch unsterbliche Tumorzellen
Tumor
Krebszellen sterben nicht - und genau diese Eigenschaft lässt sie zu den oft tödlichen Tumoren auswachsen, die den Körper besiedeln.
weiter ...

Interaktiv
Diagnose Krebs
Die Diagnose "Krebs" ist ein Schock. Wissenschaftliche Informationen, die Krebszentren und Ratschläge von der psychosomatischen Fachärztin Dr. Cornelia Nehring finden Sie hier.
Sendedaten
nano spezial: "Krebs" am Diestag, 18. Oktober 2011 um 18.30 in 3sat (hier finden Sie weitere Termine)
Themenwoche
Diagnose: Krebs
Von Montag, 17. bis Sonntag, 23. Oktober 2011 beschäftigt sich 3sat in zahlreichen Dokumentationen, Fernsehfilmen und Gesprächen mit dem Thema "Krebs".
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13.10.2011 / mp
3sat / nano[E-Mail]