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Nachrichten - admin

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The SIOG 10 Priorities Initiative

Kurzfassung in Deutsch – Die 10 wichtigsten Ansatzpunkte in der geriatrischen Onkologie

Die Internationale Gesellschaft für Geriatrische Onkologie SIOG, hat in Kooperation mit Repräsentanten aus verschiedenen Ländern, die wichtigsten Punkte zur Verbesserung der Situation und Behandlung älterer Krebspatienten zusammengefasst. Details finden sich unter http://www.siog.org/images/SIOG_documents/siog_10_priorities_final.pdf. Die wichtigsten Punkte dieser Initiative sind in dieser Kurzfassung in Deutsch dargestellt. Für Rückfragen stehen die Vertreter der jeweiligen Länder gerne zur Verfügung.   

Ausbildung und Weiterbildung

1.   Förderung des Bewusstseins in der Öffentlichkeit zur weltweiten Epidemie Krebs im Alter. Die Notwendigkeit für gezielte Schritte in diesem Bereich soll gezielt an folgende Einrichtungen herangetragen werden:
•   Politische Institutionen (Gesundheits- und Sozialbehörden, internationale Organisationen)
•   Medizinische Fachgesellschaften
•   Selbsthilfegruppen
•   Medien, mit dem Ziel ein positiveres Image des betagten Krebspatienten zu entwickeln.

2.   Integration der geriatrischen Onkologie in die Curricula für das Medizinstudium und für alle Gesundheitsberufe sowohl während der Ausbildung und des Studiums, als auch in der postgraduellen Weiterbildung.

3.   Verbesserung des weltweiten Mangels an Onkologen und Geriatern sowie an anderen Gesundheitsberufen, die in der geriatrischen Onkologie tätig sind.
•   Entwicklung und Unterstützung spezifischer Trainingsprogramme
•   Verstärke Anstrengungen um akademisch ausgerichtete Spezialisten auszubilden und zu fördern, welche die Bedürfnisse jener Patienten berücksichtigen, welche in den klassischen klinischen Studien wenig Berücksichtigung finden (dazu gehören vor allem betagte KrebspatientInnen).

Klinische Praxis

4.   Entwicklung von interdisziplinären, geriatrisch-onkologischen Organisationseinheiten, insbesondere an akademischen Institutionen und in comprehensive cancer centers.

5.   Integriere die ganzheitliche geriatrische Evaluierung mit Hilfe von Assessmentscores in die Entscheidungsfindung bei betagten Krebspatienten und in Richtlinien und Empfehlungen.

6.   Verbesserung des Zugangs zu Versorgungsleistungen; auch die speziellen Bedürfnisse der Versorgenden sollten berücksichtig werden.

Wissenschaft

7.   Entwicklung, Evaluierung und Verbreitung einfacher Screeninginstrumente um die strukturierte Zuweisung zu multidisziplinären klinischen Institutionen zu ermöglichen. Im besonderen sollen integrierte Vorgehensweisen zwischen Onkologen und Geriatern gefördert werden.

8.   Schaffung einer klaren und praktikablen Definition von vulnerabel und gebrechlich, welche in der Onkologie Anwendung finden können.

9.   Betonung der Relevanz von klinischen Studien für ältere Patienten.
•   Führe große Phase-III Studien durch um repräsentative Zahlen älterer Krebspatienten zu erhalten und führe dann die Analysen so durch, dass aussagekräftige Resultate zu dieser speziellen Population erhalten werden.
•   Dehne Phase-II und –III Studien auf Patienten mit Komorbiditäten oder funktionellen Einschränkungen aus; stratifiziere in der Studie nach diesen Parametern.
•   Entwickle spezifische klinische Studien für ältere Krebspatienten.

10.   Unterstützung und Förderung interdisziplinärer translationeller Forschung an der Schnittstelle zwischen Altern (Aging) und Krebs.




Univ.-Prof. Dr.med. Reinhard STAUDER MSc
Univ.-Klinik für Innere Medizin V (Hämatologie und Onkologie)
Medizinische Universität Innsbruck
Anichstraße 35, 6020 Innsbruck, Österreich
reinhard.stauder@i-med.ac.at

SIOG Repräsentant Österreich

 




LINKS:
•   SIOG www.siog.org
•   Verein Senioren-Krebshilfe www.senioren-krebshilfe.at
•   Programm Geriatrische Onkologie, Univ.-Klinik für Innere Medizin V (Hämatologie und Onkologie) http://www.haematologie-onkologie.at/


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Siehe ersten Beitrag!

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Gesundheit / ICH BRINGE DICH UM: passiver und aktiver Tabakrauch tötet
« am: November 16, 2011, 02:18:36 Vormittag »


Hauptursache Rauchen: 400.000 ÖsterreicherInnen leiden unter der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD
Utl.: Hauptverband appelliert an aufhörwillige Raucher, die Angebote der Sozialversicherung zur Entwöhnung zu nützen


   Wien (OTS) -   Jährlich sterben in Österreich über 12.000 Menschen
an den Folgen tabakbezogener Erkrankungen. Eine davon ist die
chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), die klassische
"Raucherkrankheit".
COPD ist eine fortschreitende Belüftungsstörung
der Lunge durch Verengung der Atemwege, die meist nach dem 40.
Lebensjahr auftritt.  Die Krankheit hat eine große Einbuße an
Lebensqualität zur Folge und führt in einem späteren Stadium auch zur
Invalidität. Das ist die Folge von langjährigen
Schadstoffbelastungen, hervorgerufen vor allem durch aktives oder
passives Rauchen. Josef Probst, stellvertretender Generaldirektor im
Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger: "Wir
schätzen, dass rund 400.000 Österreicher und Österreicherinnen eine
behandlungsbedürftige COPD haben, die Dunkelziffer liegt vermutlich
aber noch deutlich höher".
  Männer sind derzeit noch mehr gefährdet, weil sie mehr rauchen. Die
Anzahl der Frauen, die regelmäßig zur Zigarette greifen, steigt
jedoch kontinuierlich an. 40 Prozent der über 15 jährigen sind
Raucher, rund 25 Prozent rauchen täglich. Österreich liegt damit im
europäischen Spitzenfeld.  Probst: "Rauchen ist die wichtigste
individuell vermeidbare Ursache für vorzeitiges und gehäuftes
Auftreten von Krankheit, Invalidität und Tod". Gesetzliche Regelungen
zum Nichtraucherschutz sind derzeit ungenügend oder werden nicht
eingehalten. Umso notwendiger sind daher Prävention und Aufklärung
für alle Bevölkerungsgruppen sowie aktive Unterstützung bei der
Raucherentwöhnung.  Aus Anlass des morgen, Mittwoch, stattfindenden
Welt-COPD-Tages appelliert Probst daher an die aufhörwilligen
Raucher, die unterschiedlichen Angebote der Sozialversicherung zu
nutzen:
\x{2588} Rauchertelefon: Diese Einrichtung bietet Unterstützung und
Begleitung beim Start in ein rauchfreies Leben. Für Fragen,
Information und Beratung rund ums Thema Rauchstopp und Nichtrauchen
kann das Rauchertelefon österreichweit telefonisch (max Euro 0,10 /
Minute) unter 0810 810 013 bzw. info@rauchertelefon.at erreicht
wer-den.
\x{2588} Information und Motivationshilfe: Die meisten
Sozialversicherungsträger bieten in ihren eigenen Einrichtungen oder
mit Kooperationspartnern Beratung und ambulante
Tabakentwöhnungsprogramme an.
\x{2588} Stationäre Tabakentwöhnung wird in spezialisierten Einrichtungen
der Sozialversicherung für besonders schwierige Situationen
angeboten.
\x{2588} Ein Buch über COPD ist gerade in Produktion. Es wird ab 2012 in
ganz Österreich auf dem Markt sein, bietet Information, unterstützt
das Thema Prävention und das Leben mit bereits gegebener Krankheit.
.
Die Sozialversicherung garantiert unabhängig von Alter, Einkommen,
sozialer Herkunft und Bildung hochwertige Gesundheitsversorgung und
eine sichere Pensionsvorsorge. Aktuell sind rund 8,2 Millionen
Menschen anspruchsberechtigt (Versicherte und mitversicherte
Angehörige). Der Behandlungsanspruch aus der Krankenversicherung wird
beim Mediziner durch das e-card-System angezeigt: Die e-card als
Schlüsselkarte enthält keine medizinischen Daten, ermöglicht dem Arzt
aber die Überprüfung des Versicherungsstatus eines Patienten und die
Nutzung weiterer Services. Der Hauptverband der österreichischen
Sozialversicherungsträger ist das organisatorische Dach über der
solidarischen Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung Österreichs.

Rückfragehinweis:
   Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Pressestelle
   Tel.: (++43-1) 71132-1120
   dieter.holzweber@hvb.sozvers.at
   http://www.sozialversicherung.at



http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20111115_OTS0174/hauptursache-rauchen-400000-oesterreicherinnen-leiden-unter-der-chronisch-obstruktiven-lungenerkrankung-copd

2389
1 - Wien / Das EKZ Q19 in 1190 Wien
« am: November 16, 2011, 02:00:06 Vormittag »
gdDx


http://kurier.at/nachrichten/wien/4315377.php

Vier Gastronomiebetriebe (zwei mit Raucherräumen, deren Türen auch geschlossen sind) runden das Angebot ab.

Nichtraucherschutz kann man einhalten,

im Gegensatz zu Lugner (Lugner city)

oder Stoll (Donauzentrum).



Welches EKZ bekommt nächstens den "Daumen nach unten"?

2390
1 - Wien / Kurier Heute: "Der Rauchsheriff schießt scharf", "Das Urteil" auf S. 18
« am: November 15, 2011, 17:46:34 Nachmittag »
gBGx




"Der Rauchsheriff schießt scharf",

"Das Urteil" -  "EKZ Riverside"


heute im Kurier, 14 x 10 cm, S. 18 (nicht im Internet, oder?)


"Dietmar Erlacher kennt keine Gnade ....... - Nicht genügend."
.....



F o r t s e t z u n g (en)

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Diskussionsrunde: Hat Medizin aus dem Osten die Antwort auf Zivilisationskrankheiten im Westen?

Ort: Vienna International Press Center des ÖJC, Blutgasse 3, 1010, Wien
Datum: 14.11.2011
Zeit: 18:00:00

Termin herunterladen (.vcs)
Termin herunterladen (.ics)


Utl.: Einladung zur ÖJC-Diskussionsrunde: Hat Medizin aus dem Osten
      die Antwort auf Zivilisationskrankheiten im Westen? =

   Wien (OTS) - 8 von 10 ÖsterreicherInnen wollen mehr Betreuungszeit
und individuelle Ansprache beim Arzt.* Immerhin noch 6 von 10
Landsleuten sind auch bereit, mehr Geduld beim Gesundwerden zu
zeigen, wenn sie dafür weniger Arznei-Nebenwirkungen in Kauf nehmen
müssen.* Die Österreicher wünschen sich pflanzliche Alternativen zu
chemischen Keulen und möchten Ärzte, die sich Zeit für ihre Patienten
nehmen. Gerade jetzt scheint Jahrhunderte altes Wissen am Puls der
Zeit zu sein: In der Tibetischen Medizin nimmt das
Arzt-Patienten-Verhältnis einen wichtigen Stellenwert ein, die
Arzneimittel bestehen aus Kräutern und zum Gesundwerden müssen auch
Ernährung und Lebensstil in Einklang gebracht werden. Ist dieses
Wissen vom Dach der Welt die Lösung für die Zivilisationskrankheiten
im Westen?

*Quelle: Untersuchung von Karmasin Motivforschung im Auftrag von
Sanova-Pharma, August 2011

Diskussion mit:

Dr. Herbert Schwabl
      Geschäftsführer, Padma AG, Schweiz
Der gebürtige Wiener leitet das einzige Pharmaunternehmen im Westen,
das Tibetische Rezepturen nach Schweizer Qualitätsstandards herstellt
und seit Jahrzehnten Tibetische Vielstoffgemische erforscht.

Dr. Klaus Mayer
      Facharzt für Chirurgie (Gefäßchirurgie)
Der Kärntner Mediziner ist Spezialist für die Zivilisationskrankheit
Durchblutungsstörung und arbeitet in seiner Praxis für Gefäßchirurgie
auch mit Tibetischen Kräutern.

Dr. Isabella Gazar
      Apothekerin und Freie Gesundheitsjournalistin
Weil sie von ihren Kunden immer öfter mit Fragen zu Tibetischer
Medizin konfrontiert wurde,  ist die Wiener Pharmazeutin im Sommer zu
den Exiltibetern und Spezialisten der Tibetischen Medizin nach Indien
gereist und hat ihre Erfahrungen in einem Blog veröffentlicht.

Dr. Sophie Karmasin
      Geschäftsführerin, Karmasin Motivforschung
Sie erhob in einer Studie zur Komplementärmedizin die Wünsche der
Österreicher und ihre Einstellung zu Tibetischer Medizin und stellt
einen Trend zu neuen Bedürfnissen in Gesundheitsfragen fest.

Moderation: ÖJC-Präsident Fred Turnheim

Datum:      14.11.2011, um 18:00 Uhr

Ort:        Vienna International Press Center des ÖJC
              Blutgasse 3, 1010 Wien

Wir bitten Sie um Anmeldung bei Frau Mag. Michaela Summer,
summer@putzstingl.at bzw. 0043 / (0)2236 / 23424-11.

~
Diskussionsrunde: Hat Medizin aus dem Osten die Antwort auf
Zivilisationskrankheiten im Westen?


 Gerade jetzt scheint Jahrhunderte altes Wissen am Puls der Zeit zu
 sein: In der Tibetischen Medizin nimmt das Arzt-Patienten-Verhältnis
 einen wichtigen Stellenwert ein, die Arzneimittel bestehen aus
 Kräutern und zum Gesundwerden müssen auch Ernährung und Lebensstil
 in Einklang gebracht werden. Ist dieses Wissen vom Dach der Welt die
 Lösung für die Zivilisationskrankheiten im Westen?
 
 Diskussion mit:
 
 Dr. Herbert Schwabl
       Geschäftsführer, Padma AG, Schweiz
 
 Dr. Klaus Mayer
       Facharzt für Chirurgie (Gefäßchirurgie)
 
 Dr. Isabella Gazar
       Apothekerin und Freie Gesundheitsjournalistin
 
 Dr. Sophie Karmasin
       Geschäftsführerin, Karmasin Motivforschung
 
 Moderation: ÖJC-Präsident Fred Turnheim
 
 Wir bitten Sie um Anmeldung bei Frau Mag. Michaela Summer,
 summer@putzstingl.at bzw. 0043 / (0)2236 / 23424-11.


 Datum:   14.11.2011, um 18:00 Uhr
 Ort:     Vienna International Press Center des ÖJC
          Blutgasse 3, 1010 Wien

~

Rückfragehinweis:
   Mag. Michaela Summer
   Externe Medienbetreuung Sanova Pharma GmbH (www.sanova.at)
   Putz & Stingl; Badstraße 14a, A-2340 Mödling

   Tel. +43 (0)2236-23424
   E-Mail: summer@putzstingl.at

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Termine der Gesprächsrunden für Brustkrebs-Betroffene
 
15.09.2011
20.10.2011 - Gesprächsrunde mit Dr. Arik Galid, Gynäkologe
17.11.2011
15.12.2011 - Weihnachtsfeier
 
19.01.2012
16.02.2012 - Gesprächsrunde mit Frau Dr. Gabriele Traun – Vogt
                    Psychoonkologin und Psychotherapeutin
15.03.2012
19.04.2012 - Geschichten und Lieder die Mut machen, mit Christian Wetschka
                    und Stefanie Zautner
10.05.2012 - Gesprächsrunde mit Prim.Anna Schaffelhofer, Leiterin der Kuranstalt
                    Bad Schallerbach Heilverfahren nach Brustkrebsoperationen.
                    Das Ambulatorium Kurhaus Bad Schallerbach der Pensionsversicherung
                    stellt sich vor
21.06.2012 
 
Leitung: Frau Annemarie Presnik
 
Treffpunkt:  Wiener Hilfswerk Nachbarschaftszentrum
               1150 Wien, Kardinal Rauscher Platz 4
 
Telefon: 0664 / 204 90 92
 
Zeit: 17:00 bis 19:00 Uhr

http://www.treffpunkt-brustkrebs.at



2393

aGhX


http://volksanwaltschaft.gv.at/aktuelles/fall-der-woche/kostelka-unrichtige-gesetzesauslegung-behindert-nichtraucherschutz


KOSTELKA: UNRICHTIGE GESETZESAUSLEGUNG BEHINDERT NICHTRAUCHERSCHUTZ


Manchmal mahlen die Mühlen bei der Umsetzung des Tabakgesetzes besonders langsam. Im Jahr 2005 hatte sich Herr B aus Wien bei der MA 15 (Gesundheitsdienst) der Stadt Wien über die Nichteinhaltung des Nichtraucherschutzes im öffentlichen Bereich eines Einkaufszentrums beschwert. Konkret beanstandete er u.a. einen stark verrauchten Raum im Obergeschoß eines Lokals, das direkt in die Einkaufszone übergeht. Wann immer er vorbeigehe – zuletzt im Frühjahr 2011 - befänden sich Aschenbecher auf den Tischen und sind rauchende Gäste unübersehbar. Dieser illegale Dauerzustand sei der MA 15 schon seit Jahresbeginn 2005 bekannt und es werde nichts dagegen unternommen, so Herr B., der sich empört an die Volksanwaltschaft wandte.

Als er - betreffend des erwähnten und noch eines weiteren Lokals im selben Einkaufszentrum beim Bezirksamt vorsprach, wurde Herrn B. mitgeteilt, dass er genau belegen müsse, wann genau er welche Beobachtungen gemacht habe. Herr B. war hingegen der Auffassung, dass man behördlicherseits nach einigen gleich lautenden Beschwerden ein nur für Raucher gewidmetes Lokalobergeschoß doch nicht "übersehen" könne und ein fachkundiger Bediensteter vor Ort während der Öffnungszeiten jederzeit selber amtliche Wahrnehmungen machen kann und machen müsste.

Auf Betreiben von Volksanwalt Dr. Peter Kostelka wurde das Marktamt der Stadt Wien im Mai 2011 aktiv und verhängte gegen die beiden beanstandeten Lokale nach einem Lokalaugenschein jeweils Verwaltungsstrafverfahren. Die Magistratsdirektion Wien verwies in ihrer Stellungnahme darauf, dass den Magistratischen Bezirksämtern laut der Geschäftseinteilung im Bereich des Tabakgesetzes nur die Durchführung des Verwaltungsstrafverfahrens, nicht aber die Kontrolle der Einhaltung des Tabakgesetzes  obliegt und sich die Situation in den Gastronomiebereichen des Einkaufszentrums XY aufgrund zahlreicher Anzeigen durchaus gebessert habe und nach konkreten behördlichen Anweisungen nun auch weiter bessern werde. Nichts unternehmen könne man gegen den Raucherbereich eines zweigeschossigen Cafes, weil in der Mall desselben Lokales mehr Verabreichungsplätze liegen als im abseitigen Raucherbereich.

Von Beschwichtigungsversuchen unbeeindruckt, stellte die Volksanwaltschaft fest, dass die Vorgangsweise teilweise nicht rechtens war und ein früheres sanktionierendes Einschreiten bei rechtsrichtiger Interpretation angezeigt gewesen wäre. Nach den Bestimmungen des Tabakgesetzes sind Räumlichkeiten entweder als öffentliche Orte oder als Räume der Gastronomie zu qualifizieren. Die Mall eines Einkaufszentrums ist definitionsgemäß ein öffentlicher Ort iSd § 13 Tabakgesetz und daher immer "rauchfreie Zone". Nur jene Räumlichkeiten, die in dem von der Mall abgetrennten Bereich liegen, sind als Räume der Gastronomie im Sinne des § 13 a Tabakgesetz zu qualifizieren und haben dann die für den Gastronomiebereich geltenden Nichtraucherschutzbestimmungen zur Gänze einzuhalten. Das bedeutet insbesondere, dass sie einen größeren, Nichtraucherinnen und Nichtrauchern vorbehaltenen Hauptbereich aufweisen müssen. Es ist entgegen der Rechtsmeinung und bisherigen Praxis des zuständigen Bezirksamtes aber unzulässig, davon auszugehen, dass der Nichtraucherbereich einer zweigeschossigen Gaststätte auch in der Mall eines Einkaufszentrums gelegen sein kann.

Die Magistratsdirektion Wien sprach auf diese Kritik hin von Auslegungsproblemen ihrer Behörden und sicherte aber künftig eine rechtskonforme Vorgangsweise zu.
Volksanwaltschaft, 1015 Wien, Singerstraße 17, Kos

2394
c3iX


Es ist an der Zeit, mal einen gewissen Facharzt ins Gesundheitsministerium zu senden.

Da spricht sich doch Raucherschutzminister Stöger in der heutigen Pressestunde für

mehr Kontrollen zur Einhaltung der Rauchverbotsbestimmungen
aus.

Schnell schaute ich auf das Datum, aber ja, heute sagte er dies. Und dann, ja schon zum x-ten Mal,

teils mit der Rute im Fenster,

dass generelles Rauchverbot kommt, wenn nicht sofort der Nichtraucherschutz eingehalten wird!


DAZU:

Was heißt da mehr Kontrollen, Herr Raucher- und Tabakfabrikenschutzminister, Lobbyisten-Angsthase?

Kein Magistrat, keine BH kontrolliert!  Leben Sie in Italien? Oder in Frankreich, oder Bayern? Sicher nicht in Gallneukirchen oder Linz!


"Diese neue Einnahmequelle sollen die Behörden lukrieren!" Aha, dann mal her mit dem Erlass, aber dazu sind Sie zu feige!!!

Wie überhaupt, Ihre Deutschkenntnisse und rhetorischen Fähigkeiten schmerzen, fast bei jedem Satz!


Wer kontrolliert(e) denn bisher?

Also eine bodenlose Frechheit, dass Sie die ehrenamtlichen, gemeinnützigen Rauchsheriffs in Ihren Nichtleistungskatalog geben!


Denn bis heute überprüfte niemand irgendwelcher Beamten von sich aus auch nur ein Lokal

oder einen Zigarettenautomaten ohne Bankomatkarten-Einschubfach!


Und Sie tun so blöd, als ob Sie das nicht wüssten, wiederholen Ihre alte Leier gebetsmühlenartig.

Aber Letzteres konnte ich schon bei Ihrer widerlichen Aussage im Haus der Industrie anhören,

http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=779.msg3572#msg3572

einfach RÜCKTRITTSREIF, nein RÜCKTRITTS-ÜBERREIF !


PS.: Lassen Sie sich von Dr. Franz Pietsch ab Montag täglich den Kurier vorlesen,

die Seite mit den Erhebungen bei Einkaufszentren,


und schon haben Sie die Bestätigung:

65 % bis 85 % der Wirte halten den Nichtraucherschutz lt. Tabakgesetz nicht ein!


Rauchverbot - Stöger für mehr Kontrollen

Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) hat sich heute in der ORF-„Pressestunde“ für mehr Kontrollen zur Einhaltung der Rauchverbotsbestimmungen ausgesprochen. „Mir tut kein Wirt leid, der Strafe zahlen muss“, wenn er die gesetzlichen Vorschriften nicht einhält, sagte Stöger. Aus seiner Sicht könnte es durchaus mehr Kontrollen geben, appellierte er an die Bezirkshauptmannschaften.

Grundsätzlich sieht der Gesundheitsminister aber durch das Tabakgesetz, das seit 1. Juli 2010 einen abgeschlossenen Raum für rauchende Gäste vorsieht, bereits Verbesserungen. In Gaststätten würden rauchfreie Räumlichkeiten angeboten, „ich hätte aber gerne, dass wir das Rauchen noch viel mehr einschränken würden“, so Stöger. Allerdings gebe es hierfür keine parlamentarische Mehrheit. Er selbst gehe nicht mehr in Raucherlokale.

Publiziert am 13.11.2011

  http://orf.at/stories/2089216/


PS.: Bitte Feh bereitlegen, wenn .... http://tvthek.orf.at/programs/1273-Pressestunde/episodes/3169601-Pressestunde


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Europa / Schweiz - setzt Polizei zum Kontrollieren und Strafen ein
« am: November 13, 2011, 15:03:55 Nachmittag »

10. November 2011, 13:55, NZZ Online

Gegen Tabakwerbung und Passivrauchen

Verbote und Schlupflöcher – Gesetze und Jugendschutz


Präventionsfachleute fordern ein umfassendes Verbot der Tabakwerbung, auch über Sponsoring. Zudem wollen sie den Schutz vor dem Passivrauchen verstärken, durch ein umfassendes Rauchverbot in allen öffentlich zugänglichen Räumen.

(sda) Mehr als 200 Fachleute haben sich am Donnerstag in Bern zur zweiten nationalen Tabakpräventionskonferenz ........................

http://www.nzz.ch/nachrichten/hintergrund/wissenschaft/gegen_tabakwerbung_und_passivrauchen_1.13280456.html




2396
c1aX


Der "Hinterwäldler" kann es nicht lassen!

Bitte schreiben Sie dort Ihre Meinung: Ein Ende des professionellen Tötens durch Tabakrauch muss her!


http://www.gast.at/ireds-116863.html


10.11.2011

Gastrobranche versus Ärztekammer

Wien. Obwohl eine Studie belegt, dass die Bevölkerung kein generelles Rauchverbot in den Lokal will, wurde dies wieder einmal von der Ärztekammer gefordert. Fachverbandsobmann Helmut Hinterleitner hält dagegen.

Helmut Hinterleitner, Fachverbandsobmann der Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich


Die Gastro-Branche tritt den gebetsmühlenartigen Zurufen der Ärztekammer entgegen:  "Wieder einmal fordert die Ärztekammer ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie. Die Forderung untermauern sie mit einer Studie eines Studenten, dessen Sample gerademal 88 - von der Ärztekammer ausgewählte Betriebe - umfasst. Im Gegensatz dazu kann die Gastronomie auf Ergebnisse einer repräsentativen Market-Studie bauen, die die große Zufriedenheit der Bevölkerung mit den geltenden Nichtraucherschutzmaßnahmen belegen", betont Helmut Hinterleitner, Fachverbandsobmann der Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

 

Prävention für junge Menschen wichtig

"Auch die Wirte freuen sich über jeden Gast, der nicht raucht. Wir stimmen der Ärztekammer zu, dass die Folgekosten des Rauchens durch Präventionsmaßnahmen reduziert werden müssen. Wir wünschen uns allerdings von der Ärztekammer, dass diese ihre Hausaufgaben erfüllt und ihre Verantwortung um die Raucherprävention gerade bei jungen Menschen wahr nimmt. Gebetsmühlenartige Forderungen nach einem generellen Rauchverbot sind jedenfalls kein zufriedenstellender Beitrag", unterstreicht der Gastronomie-Vertreter.

Aktuelle Situation zufriedenstellend

Anmerkung: Dann gehen Sie mal in Ihre Klagenfurter Klinik, und sprechen Sie mit den Passivraucherkranken,
falls Sie diese Todeskanditaten (Lungenkrebs, Kehlkopfkrebs ff.) überhaupt akustisch verstehen.
Ob Sie diese KärntnerInnen menschlich verstehen, wagen wir sowieso alle sehr zu bezweifeln!



"Nach dem Motto 'Täglich grüßt das Murmeltier' torpediert Ärztekammerpräsident Dorner regelmäßig die geltenden Nichtraucherschutzmaßnahmen in der heimischen Gastronomie. Diesmal wurde dies mit einer Untersuchung über die Feinstaubbelastung in der Gastronomie betrieben, die Ergebnisse der Studie sind jedoch keinesfalls repräsentativ", betont Hinterleitner. In diesem Zusammenhang verweist die Gastronomie auf die Studien des renommierten Linzer Market Institut, das in regelmäßigen Abständen die Zufriedenheit der Konsumenten mit den geltenden Nichtraucherschutzmaßnahmen abfragt. Insgesamt gibt es drei Studien, die aktuellste stammt vom Sommer 2011: Daraus geht hervor, dass nahezu drei Viertel der österreichischen Bevölkerung mit der aktuellen Situation zufrieden sind. Zwei Drittel der Bevölkerung ziehen die derzeitige Regelung einem generellen Rauchverbot in der Gastronomie vor.







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Europa / Beweis, Schweizer Studie: 3 Jahre länger gesundes Leben!
« am: November 13, 2011, 14:50:03 Nachmittag »


ACHTUNG:
Heute/gestern in allen österreichischen Medien: "Das Gastpersonal zählt zu den Unzufriedensten in ihrem Beruf!"
Und jetzt das .....


Studie: Rauchverbot nützt

Ohne Qualm wird das Servicepersonal drei Jahre jünger

BASEL/BERN - Eine nationale Studie zeigt, dass das Rauchverbot tatsächlich etwas bringt. Bei Angestellten von Restaurants und Bars sank das potenzielle Infarktrisiko.

10.11.2011

Wie gefährlich ist Passivrauchen wirklich? Prof. Martin Röösli vom Schweizerischen Tropen- und Public Health-Insitut in Basel untersucht seit einem Jahr in einer nationalen Studie Serviceangestellte und Mitarbeiter von Bars. Allesamt Nichtraucher.

«Vor der Einführung rauchfreier Gastrobetriebe zeigte sich, dass das Risiko für Herzinfarkte für Mitarbeitende zunimmt», sagte Röösli heute am Tabakpräventionskongress.

Bei zu viel Rauch macht das Herz nicht mehr mit

Dies nicht zuletzt aufgrund so genannter Herzrhythmusvariabilität. Das bedeutet, dass sich der Organismus von Serviceangestellten schlechter auf wechselnde Bedinungen einstellen kann.

Das wirkt sich auf die Herzfrequenz aus und kann im Extremfall das Herzinfarkt-Risiko erhöhen.

Gesundheitszustand verbesserte sich merklich

Dank der Rauchverbote in Gastrobetrieben verbesserte sich der Gesundheitszustand signifikant.

Prof. Röösli: «Im Schnitt wurden unsere Probanden rund drei Jahre jünger nach der Einführung von Rauchverboten.»

Eine mögliche Schädigung des Herzrhytmus durch Passivrauchen am Arbeitsplatz kann rückgängig gemacht werden. Die Studie wird noch ein Jahr lang fortgeführt.
http://www.blick.ch/news/schweiz/servicepersonal-wird-um-drei-jahre-juenger-186673

2398

gOGX



Kurier: Einkaufszentren sind Öffentliche Gebäude = Rauchverbot seit 1.1.2005!


Und wie sieht es tatsächlich mit der Einhaltung des Nichtraucherschutzes in den Wiener EKZ aus?

Lesen Sie dazu die Kurier-Serie ab Montag 14.11.2011



2399
ibGx


Endlich mal was Gescheites durch die WKO:

Eine Zusammenfassung vieler Links zu UVS- Urteile!



http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?stid=611200&dstid=1486&angid=1

UVS-Entscheide in der Gastronomie
  

 
Berufsentscheidungen
 
UVS Tirol - Umbau für einen Raucherbereich
UVS Tirol – Umbau für einen Raucherbereich - Berufungsentscheid
 
 
Einraumlokal (über 50m²)
 
UVS Wien - Übertretung des § 13a Abs 1 Z 1 iVm Abs 2 Tabakgesetz
UVS Wien – Verstoß gegen  § 13c des Tabakgesetzes
 
 
Hauptraum
 
UVS Wien - Verstoß gegen § 13c des Tabakgesetzes
UVS Wien - Verstoß gegen § 13a des Tabakgesetzes
UVS Wien - Verstoß gegen § 13c Abs 1 Z 3 des Tabakgesetzes
 
 
Kennzeichnung
 
UVS Wien - Verstoß gegen § 14 Abs 4 des Tabakgesetzes
 
 
Lokale in öffentlichen Gebäuden (EKZ)
 
UVS OÖ - Verstoß gegen § 13 Abs. 1 des Tabakgesetzes
UVS OÖ - Verstoß gegen § 13 Abs. 1 des Tabakgesetzes – Nr. 2
UVS NÖ – Keine Abtrennung/Kennzeichnung
UVS NÖ – Keine Kennzeichnung/Verstoß gegen § 13
UVS OÖ - Verstoß gegen § 13/Aschenbecher am Tisch
UVS Tirol - Verstoß gegen § 13 Abs. 1 des Tabakgesetzes – Nr. 3
UVS-Wien – Verstoß gegen § 13c des Tabakgesetzes- Nr. 1
UVS Wien - Verstoß gegen § 13c des Tabakgesetzes – Nr. 2
UVS Wien - Verstoß gegen § 13c des Tabakgesetzes – Nr. 3
UVS Wien - Verstoß gegen § 13c des Tabakgesetzes – Nr. 4
UVS Wien - Verstoß gegen § 13c des Tabakgesetzes – Nr. 5
UVS Wien - Verstoß gegen § 14 des Tabakgesetzes – Nr. 1
UVS Wien - Verstoß gegen § 14 des Tabakgesetzes – Nr. 2
UVS Wien - Verstoß gegen § 14 des Tabakgesetzes – Nr. 3
UVS Wien - Verstoß gegen § 14 des Tabakgesetzes – Nr. 4
UVS Wien - Verstoß gegen § 13c des Tabakgesetzes – Nr. 6
UVS Wien - Verstoß gegen § 13c des Tabakgesetzes – Nr. 7
UVS Wien - Verstoß gegen § 14 des Tabakgesetze/Kennzeichnung
UVS Wien - Verstoß gegen § 14 des Tabakgesetzes – Nr. 5
 
 
Lüftungsanlage
 
UVS Wien - Verstoß gegen § 14 des Tabakgesetzes
 
 
Räumliche Trennung
 
UVS OÖ - Verstoß gegen § 13 und § 14 des Tabakgesetzes
UVS Tirol - Verstoß gegen § 13c des Tabakgesetzes
UVS Wien - Verstoß gegen § 14 des Tabakgesetzes
UVS Wien - Verstoß gegen § 13c des Tabakgesetzes/Falsche Kennzeichnung
 
 
Straferkenntnis
 
UVS Wien - Verstoß gegen § 14 des Tabakgesetzes
 
 
Umbau
 
UVS Wien - Verstoß gegen § 14 des Tabakgesetzes
 
 
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Wiener Kaffeehaus steht unter dem Schutz der UNESCO


Weltkulturerbe: Der Semmeringbahn und dem Neusiedler See hat man bereits das Attribut Weltkulturerbe zuerkannt, das traditionelle Wiener Kaffeehaus hat es am Donnerstag geschafft:

10.11.2011, 15:36    

Weltkulturerbe Kaffeehaus: Maximilian Platzer vom Café Weimar ist zwischen Gugelhupf und Melange ganz in seinem Element.

Die Auszeichnung wurde von der UNESCO an Maximilian Platzer vom Café Weimar in der Währinger Straße 68 überreicht. Platzer ist der Vorsitzende der Klubs der Wiener Kaffeehausbesitzer und hat den Antrag zum UNESCO-Schutz eingebracht.

Marmortische und Thonet-Sessel, die Schale Melange mit dem berühmten Wasserglas sowie die meist freundliche Bedienung gehören ab sofort zum Weltkulturerbe. In der Folge wird der Klub noch die genauen Kriterien festlegen, wie auch andere Häuser zum UNESCO-Schutz als immaterielles Kulturgut kommen können. Die Vergabe der Plakette wird jedenfalls an die "üblichen Verdächtigen" wie Café Landmann, Tirolerhof oder Hawelka vergeben werden, aber auch an neue Betriebe, die an die Kaffeehaustradition anschließen. Auf das Weltkulturerbe ist die Kaffeehausbranche natürlich stolz. Gleichzeitig werden aber auch andere Kulturgüter ausgezeichnet. Darunter: traditionelle Faschingsumzüge, das Fisser Blochziehen und Schafweiden im Ötztal.

http://kurier.at/freizeit/genuss/4313842.php