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Nachrichten - admin

2341
Entscheidungsdatum
10.10.2011
Index
82/02 Gesundheitsrecht allgemein
Norm
TabakG §13c Abs1 Z3
TabakG §13c Abs2 Z4
TabakG §14 Abs4
Spruch
Der Unabhängige Verwaltungssenat Wien hat durch Mag. Fritz als Vorsitzenden, Mag. Pichler als Berichter und Dr. Rotter als Beisitzerin über die Berufung des Herrn Khaled M., vertreten durch Rechtsanwalt, gegen das Straferkenntnis des Magistrates der Stadt Wien, Magistratisches Bezirksamt für den 22. Bezirk, vom 27.1.2011, Zl. MBA
22 - S 106815/10, betreffend Übertretung des Tabakgesetzes, entschieden:
Gemäß § 66 Abs 4 AVG wird der Berufung Folge gegeben, das angefochtene Straferkenntnis behoben und das Verfahren gemäß § 45 Abs 1 Z 3 VStG eingestellt. Gemäß § 65 VStG wird dem Berufungswerber kein Beitrag zu den Kosten des Berufungsverfahrens auferlegt.
Text
Der Spruch des angefochtenen Straferkenntnisses lautet wie folgt:
„Herr M. Khaled hat es als handelsrechtlicher Geschäftsführer und somit als gemäß § 9 Abs 1 VStG 1991 zu Vertretung nach außen berufenes Organ der „MA.“
Gastronomiebetriebsgesellschaft m.b.H., FN 15d, Sitz: Wien, W.-Straße insofern gegen die Obliegenheiten betreffend Nichtraucherschutz gemäß § 13c des Tabakgesetzes verstoßen hat, als am 30.11.2010 nicht Sorge dafür getragen wurde, dass in den Verabreichungsräumen des Gastgewerbebetriebes nicht geraucht wird, da von 11:45 bis 12:30 Uhr, die Tür des abgetrennten Raucherbereiches des Lokales zumindest 2 Mal nicht geschlossen war und somit zu dieser Zeit keine räumliche Abtrennung zum Mallbereich – der ein öffentlicher Ort ist, welcher von einem nicht von vornherein beschränkten Personenkreis ständig oder zu bestimmten Zeiten betreten werden kann – bestand und daher der Tabakrauch in diesen öffentlichen Ort im Donauplex dringen konnte.
Sie haben dadurch folgende Rechtsvorschriften verletzt:
§ 14 Abs 4 Tabakgesetz  BGBl. Nr. 431/1995 in der geltenden Fassung in Verbindung mit
§ 13c Abs 1 Z 3 und Abs 2 Z 4
Wegen dieser Verwaltungsübertretung wird über Sie folgende Strafe verhängt:
Geldstrafe von € 3.000,00, falls diese uneinbringlich ist, Ersatzfreiheitsstrafe von 11 Tagen 4 Stunden gemäß § 14 Abs 4 leg. cit in Verbindung mit § 9 Abs 1 VStG 1991 Ferner haben Sie gemäß § 64 des Verwaltungsstrafgesetzes (VstG) zu zahlen:
€ 300,00 als Beitrag zu den Kosten des Strafverfahrens, d.s. 10% der Strafe. Der zu zahlende Gesamtbetrag (Strafe/Kosten) beträgt daher € 3.300,00. Außerdem sind die Kosten des Strafvollzuges zu ersetzen.
Die „MA.“ Gastronomiebetriebsgesellschaft m.b.H. haftet für die mit diesem Bescheid über den zur Vertretung nach außen Berufenen, Herr Khaled M., die verhängte Geldstrafe von EUR 3.000,00 und die Verfahrenskosten in der Höhe von EUR 300,00 sowie für sonstige in Geld bemessene Unrechtsfolgen gemäß § 9 Abs 7 VStG zur ungeteilten Hand.“
In seiner frist- und formgerecht erhobenen Berufung bestritt der Berufungswerber die ihm angelastete Verwaltungsübertretung.
Im erstinstanzlichen Akt liegt eine Sachverhaltsdarstellung von Privaten ein, in der zu der hier angelasteten Verwaltungsübertretung festgehalten wird wie folgt:
„Tatzeiten: 30.11.2010 11:45 bis 12:30 Uhr ...
Die Drehtüre war bei zwei Kontrollen nie geschlossen. Das tödliche Tabakrauchkonzentrat aus der Raucherlounge ging ständig in den Nichtraucherbereich und die Mall.“
Bei einer Überprüfung durch ein Kontrollorgan des Magistrates am 07.12.2010 wurde festgestellt, dass es in diesem Lokal keine „richtige Drehtüre“ gibt und daher davon auszugehen sei, dass der Anzeiger die normale Glastür meint, bei der es sich im Gegensatz zu einer anderen im Lokal vorhandenen Tür um keine Schiebetür handelt. Anlässlich einer Einvernahme am 11.01.2011 bei der dem Berufungswerber der Akteninhalt vorgehalten wurde, führte er aus, die Tür zur Mall sei normalerweise immer geschlossen, es gäbe jedoch einen Mann, der öfter vorbeikomme, um diese Tür zu öffnen, diese dann geöffnet lässt und Fotografien macht. Dieser Mann sei seiner Meinung nach für die geöffnete Türe und somit für die Anzeige verantwortlich. Die Türe sei höchstens dann geöffnet gewesen, wenn man im Lokal ein Buffet vorbereitet habe und der Koch die Speisen hineintragen musste. Das Buffet starte ab 11:30 Uhr und befinde sich im Nichtraucherbereich. Daher könnte die Tür etwas länger offen geblieben sein, zu dieser Zeit sei aber wahrscheinlich kein Kunde im Lokal gewesen.
Der Unabhängige Verwaltungssenat Wien als Berufungsbehörde hat erwogen:
Die den Nichtraucherschutz in Räumen öffentlicher Orte und in Räumen der Gastronomie regelnden Bestimmungen der §§ 13 und 13a des Tabakgesetzes BGBl. 431/1995 idF BGBl. I 120/2008 lauten wie folgt:
㤠13.
(1) Unbeschadet arbeitsrechtlicher Bestimmungen und der Regelung des § 12 gilt, soweit Abs 2 und § 13a nicht anderes bestimmen, Rauchverbot in Räumen öffentlicher Orte.
(2) Als Ausnahme vom Verbot des Abs 1 können in jenen von Abs 1 umfassten Einrichtungen, die über eine ausreichende Anzahl von Räumlichkeiten verfügen, Räume bezeichnet werden, in denen das Rauchen gestattet ist, wenn gewährleistet ist, dass der Tabakrauch nicht in den mit Rauchverbot belegten Bereich dringt und das Rauchverbot dadurch nicht umgangen wird.
(3) Die Ausnahme des Abs 2 gilt nicht für schulische oder andere Einrichtungen, in denen Kinder oder Jugendliche beaufsichtigt, aufgenommen oder beherbergt werden.
(4) Abs 1 gilt nicht für Tabaktrafiken.
§ 13a.
(1) Unbeschadet arbeitsrechtlicher Bestimmungen und der §§ 12 und 13 gilt Rauchverbot in den der Verabreichung von Speisen oder Getränken an Gäste dienenden Räumen
1. der Betriebe des Gastgewerbes gemäß § 111 Abs 1 Z 2 der Gewerbeordnung 1994 (GewO), BGBl. Nr. 194/1994, in der geltenden Fassung,
2. der Betriebe des Gastgewerbes mit einer Berechtigung zur Beherbergung von Gästen gemäß § 111 Abs 1 Z 1 oder Abs 2 Z 2 oder 4 der GewO,
3. der Betriebe gemäß § 2 Abs 9 oder § 111 Abs 2 Z 3 oder 5 der GewO.
(2) Als Ausnahme vom Verbot des Abs 1 können in Betrieben, die über mehr als eine für die Verabreichung von Speisen oder Getränken an Gäste geeignete Räumlichkeit verfügen, Räume bezeichnet werden, in denen das Rauchen gestattet ist, wenn gewährleistet ist, dass der Tabakrauch nicht in die mit Rauchverbot belegten Räumlichkeiten dringt und das Rauchverbot dadurch nicht umgangen wird. Es muss jedoch der für die Verabreichung von Speisen oder Getränken vorgesehene Hauptraum vom Rauchverbot umfasst sein, und es darf nicht mehr als die Hälfte der für die Verabreichung von Speisen oder Getränken vorgesehenen Verabreichungsplätze in Räumen gelegen sein, in denen das Rauchen gestattet wird.
(3) Das Rauchverbot gemäß Abs 1 gilt ferner nicht, wenn nur ein für die Verabreichung von Speisen oder Getränken an Gäste geeigneter Raum zur Verfügung steht, und
                              
1.   der Raum eine Grundfläche von weniger als 50 m2 aufweist, oder,
2.   sofern der Raum eine Grundfläche zwischen 50 m2 und 80 m2 aufweist, die für eine Teilung des Raumes zur Schaffung eines gesonderten Raumes für den im Abs 2 genannten Zweck erforderlichen baulichen Maßnahmen aufgrund einer rechtskräftigen Entscheidung der nach den bau-, feuer- oder denkmalschutzrechtlichen Vorschriften zuständigen Behörde nicht zulässig sind.
(4) Das Rauchen darf jedoch auch in Räumen, in denen das Rauchverbot gemäß Abs 1 nicht gilt, nur gestattet werden, wenn für den Betrieb ein Kollektivvertrag gilt, wonach
1. ein nicht dem Betrieblichen Mitarbeiter- und Selbständigenvorsorgegesetz (BMSVG), BGBl. I Nr. 100/2002, in der jeweils geltenden Fassung, unterliegender Arbeitnehmer Anspruch auf Abfertigung im gesetzlichen Ausmaß hat, wenn er sein Arbeitsverhältnis wegen der Belastung durch die Einwirkung des Passivrauchens kündigt, und
2. die notwendige Zeit zum Besuch von diagnostischen Maßnahmen sowie Untersuchungen im Zusammenhang mit Passivrauchen am Arbeitsplatz zu gewähren ist, und
3. gesundheitsfördernde Maßnahmen im Zusammenhang mit Passivrauchen am Arbeitsplatz im Einvernehmen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber festzulegen sind, und,
4. im Falle, dass der Betrieb über Räume verfügt, in denen Rauchverbot gilt oder das Rauchen vom Inhaber nicht gestattet wird, die Ausbildung oder Beschäftigung Jugendlicher überwiegend in jenen Räumen zu erfolgen hat, in denen nicht geraucht werden darf.
(5) Werdende Mütter dürfen in Räumen, in denen sie der Einwirkung von Tabakrauch ausgesetzt sind, nicht arbeiten.“
Die die Pflichten der Inhaber von Orten im Sinne des § 13 und 13a Abs 1 regelnden Bestimmungen lauten wie folgt:
㤠13c.
(1) Die Inhaber von
1. Räumen für Unterrichts- oder Fortbildungszwecke oder für schulsportliche Betätigung gemäß § 12,
                              
2.   Räumen eines öffentlichen Ortes gemäß § 13,
3.   Betrieben gemäß § 13a Abs 1,
haben für die Einhaltung der Bestimmungen der §§ 12 bis 13b einschließlich einer gemäß § 13b Abs 4 erlassenen Verordnung Sorge zu tragen.
(2) Jeder Inhaber gemäß Abs 1 hat insbesondere dafür Sorge zu tragen, dass
                              
1.   in einem Raum gemäß § 12 Abs 1 nicht geraucht wird;
2.   in einem Raum gemäß § 12 Abs 2, soweit Rauchverbot gilt, nicht geraucht wird;
3.   in den Räumen eines öffentlichen Ortes, soweit nicht die Ausnahme gemäß § 13 Abs 2 zum Tragen kommt, nicht geraucht wird;
                 4.              in den Räumen der Betriebe gemäß § 13a Abs 1, soweit Rauchverbot besteht oder das Rauchen gemäß § 13a Abs 4 nicht gestattet werden darf, weil für den Betrieb ein Kollektivvertrag gemäß § 13a Abs 4 Z 1 bis 4 nicht gilt, nicht geraucht wird;
                 5.              in jenen Räumen der Betriebe gemäß § 13a Abs 1, in denen das Rauchverbot wegen Vorliegens einer der Voraussetzungen gemäß § 13a Abs 2 oder 3 nicht gilt, das Rauchen nur gestattet wird, wenn für den Betrieb ein Kollektivvertrag gemäß § 13a Abs 4 Z 1 bis 4 gilt;
                 6.              die Bestimmungen des § 13a Abs 4 Z 4 oder Abs 5 hinsichtlich Jugendlicher oder werdender Mütter eingehalten werden,
                 7.              der Kennzeichnungspflicht gemäß § 13b oder einer gemäß § 13 Abs 5 erlassenen Verordnung entsprochen wird.“
Gemäß § 14 Abs 4 des Tabakgesetzes hat, wer als Inhaber gemäß § 13c Abs 1  Tabakgesetz gegen eine der im § 13c Abs 2 leg. cit. festgelegten Obliegenheiten verstößt, eine mit Geldstrafe bis zu 2.000,-- Euro, im Wiederholungsfall bis zu 10.000,-- Euro zu ahndende Verwaltungsübertretung zu verantworten. Im hier zu beurteilenden Fall wurde dem Berufungswerber eine Verletzung der Nichtraucherschutzbestimmungen unter dem Aspekt angelastet, dass im Betrieb nicht im Sinne des § 13 Abs 2 des Tabakgesetzes dafür Sorge getragen wurde, dass der Tabakrauch nicht in die mit Rauchverbot belegten Räumlichkeiten dringt, da eine den Nichtraucherbereich vom Raucherbereich bzw. der Mall eines Einkaufszentrums trennende Tür geöffnet war, und dennoch das Rauchen weiterhin geduldet wurde. Wie der Verfassungsgerichtshof im Erkenntnis vom 01.10.2009, Zl. G 127/2008 ausgesprochen hat, muss die Abgrenzung im Sinne des § 13 Abs 2 des Tabakgesetzes gewährleisten, dass Nichtraucher vor Gesundheitsgefährdungen (und nicht schon vor jeder Belästigung) durch Tabakrauch geschützt werden. Der Gesetzgeber verlangt, wie der Verfassungsgerichtshof mit diesem Erkenntnis dargelegt hat, keine vollständige Trennung der Lufträume zwischen Raucher- und Nichtraucherräumen. Das Rauchen muss auf einem eigenen, vom Nichtraucherbereich gesonderten Raum beschränkt werden, der aber durchaus an den Nichtraucherraum angrenzen und von diesem durch eine Türe, die nicht ständig offen gehalten werden darf, getrennt sein muss. Eine vollständige Abtrennung der Lufträume zwischen Raucher- und Nichtraucherräumen wird vom Gesetzgeber nicht gefordert.
Auch eine systematische Interpretation der die Möglichkeit der Einräumung von Raucherbereichen regelnden Bestimmungen des Tabakgesetzes zeigt, dass der Gesetzgeber in Kauf nimmt, dass Nichtraucherbereiche durch Türen, die regelmäßig durch diese Räume betretende oder verlassende Personen sowie im Gastronomiebereich durch das Servierpersonal geöffnet werden, abgetrennt sind.
Wird eine Türe zwischen Nichtraucherbereichen und Raucherbereichen jedoch auch offen gehalten, ohne dass Gäste oder das Servierpersonal die Tür bestimmungsgemäß durchschreiten, liegt in diesen Zeiträumen eine den gesetzlichen Erfordernissen genügende Abtrennung eines Raucherbereiches nicht vor und dürfte daher, wenn die Türe, ohne benutzt zu werden, offen gehalten wird, in beiden durch diese Tür verbundenen Räumen nicht geraucht werden.
Eine den Erfordernissen des § 44a Z 1 VStG entsprechende diesbezügliche Tatanlastung setzt daher voraus, dass eine innerhalb der Abtrennung eines Raucherbereiches von einem Nichtraucherbereich befindliche Türe offen gehalten wurde, obwohl dies zu ihrem bestimmungsgemäßen Gebrauch für das Passieren von Gästen oder dem Durchschreiten der Tür durch das Servierpersonal nicht erforderlich war. Die bloße Anlastung, eine zwischen einem Raucher- und einem Nichtraucherbereich befindliche Türe sei innerhalb eines Zeitraumes von 45 Minuten zwei Mal nicht geschlossen gewesen, stellt für sich genommen kein deliktisches Verhalten dar.
Auch die noch innerhalb der Verfolgungsverjährungsfrist erfolgte Einvernahme des Berufungswerbers stellt in der hier zu beurteilenden Fallkonstellation keine den Erfordernissen des § 44a Z 1 VStG entsprechende Verfolgungshandlung iS des § 32 Abs 2 VStG dar.
Die im Zuge dieser Einvernahme vorgehaltene Sachverhaltsdarstellung, wonach am 30.11.2010 zwischen 11:45 und 12:30 Uhr die Türe „bei zwei Kontrollen nie geschlossen“ war, stellt keine hinreichend konkrete Tatanlastung in die Richtung einer Übertretung der den Nichtraucherschutz betreffenden Bestimmungen dar. Aus diesem Anzeigewortlaut ergibt sich nicht, dass die Tür nicht nur geöffnet war, weil sie bestimmungsgemäß von Gästen oder dem Servierpersonal verwendet wurde. Auch aus den Ausführungen des Berufungswerbers selbst anlässlich dieser Einvernahme, wonach – allerdings zu einem anderen als dem konkret angelasteten Zeitraum – die Tür allenfalls während der Vorbereitung eines Buffets länger offengehalten wurde, ergibt sich keine alle relevanten Sachverhaltselemente umfassende Umschreibung der konkret angelasteten Tat.
Da sohin ein wesentliches Tatbestandselement nicht innerhalb der halbjährigen Verfolgungsverjährungsfrist angelastet wurde, war das bekämpfte Straferkenntnis spruchgemäß zu beheben und das Verwaltungsstrafverfahren wegen eingetretener Verfolgungsverjährung gemäß § 45 Abs 1 Z 3 VStG einzustellen. Die Kostenentscheidung stützt sich auf § 65 VStG.
Diese Entscheidung konnte gemäß § 51e Abs 2 Z 1 VStG ohne Durchführung einer öffentlichen mündlichen Verhandlung ergehen.
Zuletzt aktualisiert am
18.11.2011
Dokumentnummer
JUT_WI_20111010_04G512111_2011_00


2342
Meine Meinung ...... / NEUBEGINN - was sind deine Verbesserungsvorschläge?
« am: Dezember 08, 2011, 00:23:13 Vormittag »

Bitte melde dich dazu an,

oder schick uns ein Email:

krebspatienten@gmail.com

2343
Deutschland / Hände hoch, und Geld her! So geht`s in Mannheim zu!
« am: Dezember 08, 2011, 00:13:11 Vormittag »
xeEHx

Mannheim - Stadt kontrolliert Nichtraucherschutz

30.11.2011 19:25 | Rubrik: Verbraucherinfo | Ort: Mannheim

Mannheim / Metropolregion Rheinneckar - Einen besonderen Schwerpunkt auf den Nichtraucherschutz wird der städtische Fachbereich Sicherheit und Ordnung in den kommenden Wochen legen: Eine Schwerpunktkontrolle in der Mannheimer Gastronomie Mitte November ergab zahlreiche Verstöße gegen das Landesnichtraucherschutzgesetz.

„Unsere Beobachtungen zeigen, dass das gesetzliche Rauchverbot in der Gastronomie nicht immer eingehalten wird“, berichtet der Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung, Klaus Eberle. Um Appellen an Wirte und Gäste mehr Nachdruck zu verleihen, werde die Stadt jetzt schwerpunktmäßig die Einhaltung des Rauchverbots kontrollieren. “Das ist unumgänglich, um das gesundheitsschädliche Passivrauchen zu vermindern und den fairen Wettbewerb in der Mannheimer Gastronomie zu sichern“, betont Eberle.

Das Landesnichtraucherschutzgesetz soll die Menschen vor den Gefahren des Passivrauchens schützen. Dazu wurde das Rauchen in Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Krankenhäusern, Behörden und Gaststätten grundsätzlich verboten. Das Rauchverbot in der Gastronomie erstreckt sich auch auf so genannte Shisha-Bars, die ihren Gästen Wasserpfeifen anbieten, und nach dem jüngst veröffentlichten Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg auf gastronomisch genutzte Bereiche von Passagen.

Zulässig ist das Rauchen unter bestimmten Bedingungen in so genannten Einraumgaststätten: Diese Lokale dürfen nicht mehr als 75 Quadratmeter Gastfläche und keinen abgetrennten Nebenraum haben. Dort dürfen keine oder lediglich einfache kalte Speisen (z. B. belegte Brote, Butterbrezeln, kalte Frikadellen, Wurstsalat, Salzgebäck, u. ä) zum Verzehr an Ort und Stelle angeboten werden. Wirte, deren Gaststätte diese Voraussetzungen erfüllt und die von der Ausnahme Gebrauch machen möchten, müssen ihr Lokal deutlich sichtbar als Rauchergaststätte kennzeichnen. Minderjährige haben zu diesen Rauchergaststätten keinen Zutritt.

Sowohl Wirte als auch Gäste begehen eine Ordnungswidrigkeit, wenn sie die Regeln des Landesnichtraucherschutzgesetzes missachten:

Wer als Gast in einer Gaststätte vorsätzlich oder fahrlässig raucht, kann mit einer Geldbuße von bis zu 40 Euro rechnen. Wird die gleiche Person innerhalb eines Jahres erneut erwischt, kann die Geldbuße auf bis zu 150 Euro steigen. Gegen Betreiber, die vorsätzlich oder fahrlässig ihrer Kennzeichnungspflicht nicht nachkommen oder Verstöße gegen das Rauchverbot nicht verhindern, kann eine Geldbuße bis zu 2 500 Euro verhängt werden. Im Wiederholungsfall innerhalb eines Jahres kann sich diese auf bis zu 5 000 Euro verdoppeln.


http://www.mrn-news.de/news/mannheim-stadt-kontrolliert-nichtraucherschutz-51674/

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WHO kritisiert Tabakindustrie

UN gegen chronische Krankheiten

Jährlich sterben weltweit etwa 36 Millionen Menschen an Krebs, Herzleiden, Diabetes oder Asthma.
Jetzt wollen die Vereinten Nationen in den Kampf gegen diese Krankheiten eingreifen. Ban Kii Moon drängt auf einen gesunden Lebensstil.

Forderung nach Abschied von der Zigarette...........

2345
Von: Krebspatient-Krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Montag, 21. November 2011 01:15
An: 'werner.faymann@bka.gv.at'; 'laszlo.andor@ec.europa.eu'; 'john.dalli@ec.europa.eu'
Cc: 'alois.stoeger@bmg.gv.at'; 'barbara.prammer@parlament.gv.at'; 'michael.spindelegger@oevp.at'; 'reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at'; 'karlheinz.kopf@oevpklub.at'; 'josef.cap@spoe.at'; 'eva.glawischnig-piesczek@gruene.at'; 'burgstaller@salzburg.gv.at'; 'susanne.neuwirth@salzburg.co.at'; 'kurt.gruenewald@gruene.at'; 'erwin.rasinger@oevp.at'; 'Peter.KAISER@ktn.gv.at'; 'uwe.scheuch@ktn.gv.at'; 'franz.pietsch@bmg.gv.at'; 'ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at'; 'sabine.oberhauser@spoe.at'; 'jennifer.sommer@spoe.at'; 'gabriele.kotzegger@spoe.at'; 'fctcsecretariat@who.int'; 'werner.kogler@gruene.at'; 'martin.margulies@gruene.at'; 'peter.pilz@gruene.at'; 'erl@utanet.at'; 'heinz.fischer@hofburg.at'; 'verbandsvorsitzender@hvb.sozvers.at'; 'hans-joerg.schelling@wko.at'; dorner@aek.at; 'vaa@volksanw.gv.at'

Betreff: Offener Brief! - NICHTRAUCHERSCHUTZ - "Spielen" Österreichs Lokale vorsätzliche Unterstützung beim Morden?

21.11.2011: Kurier testet wieder die Wiener Einkaufszentren  
Rauchsheriff Erlacher (Sachverständiger) mit vernichtendem Urteil beim EKZ Stadion: "Ergebnis wie immer!"



Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Dr. Faymann!

Bitte erklären Sie endlich den Nichtraucherschutz zur Chefsache und beenden Sie die internationale Einstufung "Österreich ist der Aschenbecher Europas!", und die Beihilfe zu schwerer Körperverletzung bis zum Mord in der Gastronomie. Einige Mitstreiter für ein generelles Rauchverbot sehen Sie unter Cc! Ihr BM. Stöger hat seit 3 Jahren Angst vor den Lobbyisten, sagt er, auch zu Thurnher im ORF, ff.!

Täglich berichtet der Kurier über die Nichteinhaltung des Nichtraucherschutzes in Einkaufszentren. Alleine in Wien werden täglich tausende Besucher zwangsberaucht und mit 5000 Giftstoffen und 90 krebsauslösenden Stoffen vergiftet! Rund 75 % der Lokale halten den Nichtraucherschutz nicht ein (nur lt. Tabakgesetz!). Die Strafämter "schauen weg", sind fachlich unqualifiziert (lt. UVS), oder bewerten 10 Anzeigen als eine Anzeige, entgegen der Vorgaben des BMfG!

Kurier vom 21.11.11 schon wieder: "EKZ Stadion" http://kurier.at/nachrichten/wien/4316800.php
"……..Weniger höflich ist die Kritik von Rauchsheriff Dietmar Erlacher. Er erteilt den Lokalitäten eine klare Abfuhr. "In einem Fall ist die Abtrennung mangelhaft und in den anderen Lokalen werden die Türen so gut wie nie geschlossen." Sein Urteil lautet - wie etwa auch bei Donauzentrum oder SCN (Anm.: Lugner City, Millennium, Shopping Center Nord,  Riverside, Auhof, ff.): "Nicht genügend."
Kammerer (Anm.: Centerleitung) nickt. "Wir halten unsere Pächter natürlich dazu an, sich an Gesetze zu halten." Doch sie lässt auch Zweifel daran aufkommen, wie praktikabel das Nichtrauchergesetz ist. "In Stoßzeiten ist das nicht immer einfach." ……….."
Anmerkung: Alle Centerleiter nicken nur, seit 1.1.2005.

Da die Behörden in Wien, in ganz Österreich, NICHTS tun, denkt die Bevölkerung an Amtsmissbrauch und Korruption!
Statt Jugendschutz und optimaler Prävention versterben täglich 1.000 Raucher und 3 Passivraucher, erkranken täglich tausende ÖsterreicherInnen durch Tabakrauch schwer!

Profil, aktuell, Umfrage:
Rauchverbot auf österreichisch
•   54 % sagen, Rauchen in Lokalen gehört verboten
http://www.profil.at/articles/1146/560/312336/umfrage-umfrage-rauchverbot

Wir ehrenamtlich tätigen, gemeinnützigen Krebs-Selbsthilfegruppenleiter brauchen nicht laufend mehr Krebserkrankte.
"Krebspatienten für Krebspatienten", rund 16.000 Mitglieder, fordern ein totales Rauchverbot in Lokalen und in Öffentlichen Gebäuden.
Bitte helfen Sie uns, setzen Sie es mit Ihrer Regierung dringend um.
Bitte erstellen Sie ein "ordentliches" Programm für Jugendschutz, Prävention und Raucherentwöhnung, ggf. mit internationalen Beratern, denn vom BMfG kommt nichts Gescheites!

Danke!

Mit freundlichen Grüßen aus Tirol

Dietmar Erlacher, Krebspatient


            
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
         Neues Tabakgesetz: www.rauchnet.at
      Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann

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Bitte Mitteilungen an krebspatienten@gmail.com


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Expertentelefon: Rauchen - wie besiegt man die Sucht?

http://www.donaukurier.de/themen/wissen/expertentelefon/Rauchen-wie-besiegt-man-die-Sucht-;art144806,2510539

Leider nur am ......!



2347


Wir Krebspatienten wollen rezidivfrei bleiben

und nicht - mit bezahltem Fahrschein - 5.000 Giftstoffe und 90 krebsauslösende Stoffe einatmen,

gerade wenn kränklich, oder jetzt in der kalten, regnerischen Zeit!



          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
         Neues Tabakgesetz: www.rauchnet.at
      Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann

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Nach den rauchfreien Kinderspielplätzen sind jetzt die überdachten Wartehäuschen dran.

http://www.rnz.de/zusammenheidelberg/00_20111118071219_Appell_an_die_Vernunft_.html -

2350

Welche Foren kennst du?

Schreib bitte an krebspatienten@gmail.com


Beispiel:

www.rauchfrei-info.de

2351


Buchausstellung in der Bibliothek der MedUni Wien

Die Universitätsbibliothek präsentiert im Lesesaal eine interessante Auswahl an Büchern zum Thema Krebs.

Die Ausstellung läuft bis 12.12., danach können die Bücher auch ausgeliehen werden.

Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.00 bis 20.00 Uhr, Sa 9.00 bis 17.00 Uhr


mehr Infos:

http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=758.msg3498#msg3498

http://cancerschool.at/hp/termine.php

2354
   
22.11.11, Di., 16-18h: Wien / AKH, Bibliothek ist .....

Im Rahmen der "AKH-Krebsschule" eine Exkursion zu den "Büchereien" im AKH:

Treffpunkt:
Ebene 6

Dr. Eca Chwala, Mag. Brigitte Wildner

Exkursion: Bibliothek

16:00 - 18:00 Uhr

Dr. Eva Chwala und Univ.-Lektorin Mag. Brigitte Wildner von der Universitätsbibliothek der MedUni Wien zeigen wie man gut und günstig zu den gewünschten Informationen kommt.

Voranmeldung notwendig!

mehr Infos:

http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=758.msg3498#msg3498

http://cancerschool.at/hp/termine.php

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zur Erinnerung!