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Nachrichten - admin

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Aha, welche Stadt?
Wien, die Teufelstabakrauchstadt, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz,
oder Mistelbach, St. Pölten, Wr. Neustadt?
Überall das Gleiche, nach drei (3) Jahren!




Die Klagen, die Stadt Essen tue zu wenig für den Nichtraucherschutz, häufen sich.

http://www.derwesten.de/staedte/essen/rauchverbot-setzt-sich-in-essen-nicht-durch-id6148403.html

2327
Deutschland / 9. Deutsche Konferenz für Tabakkontrolle
« am: Dezember 11, 2011, 01:13:27 Vormittag »

2328

EU-Pläne für neutrale Packungen, Schockbilder und Bückware offenbar eingeäschert

EU-Gesundheitskommissar John Dalli plante Großes. Zigarettenschachteln sollten zukünftig neutral gestaltet sein, mit Einheitsschrift, ohne Logo, dafür aber mit Schockbildern versehen. Auch sollten Zigaretten nicht mehr im Laden präsentiert werden dürfen, also zur Bückware werden, die es nur noch unter dem Ladentisch gibt. Offenbar sind diese Pläne alle vom Tisch. Das berichtet Online Focus. Nur das Vorhaben, die von der Tabakindustrie dem Tabak beigemischten Zusatzstoffe genauer zu untersuchen und einige der Stoffe möglicherweise zu verbieten, soll noch weiter verfolgt werden. Bei den Zusatzstoffen handelt es sich unter anderem um Aroma- und Konservierungsstoffe. Einige dieser Stoffe sollen den Tabakeinstieg erleichtern, indem sie den Hustenreiz unterdrücken und den Geschmack verbessern. Auch stehen sie im Verdacht, eine suchtverstärkende Wirkung zu haben – der Konsument wird schneller und nachhaltiger süchtig. Da viele der Stoffe spätestens beim Verbrennen giftig werden, machen sie das Rauchen und Passivrauchen noch gefährlicher. Wie es zu dem Sinneswandel kam, die ganzen Pläne zu begraben, ist noch nicht bekannt. Natürlich steckt massive Lobbyarbeit dahinter, was genau den Ausschlag gab, kann bislang nur spekuliert werden.

http://nr.illusionen.biz/blog/?p=36


2329
Europa / Schweiz - setzt Polizei zum Kontrollieren und Strafen ein
« am: Dezember 09, 2011, 20:24:43 Nachmittag »

Beim Rauchverbot hatte der Bund bereits seine Finger im Spiel - nun soll die Prävention mittels Gesetz ganz zur Bundessache werden.

Der Bund hat sich in Sachen Prävention in den letzten Jahren nicht gerade beliebt gemacht: Unter dem Deckmantel des Gesundheits-Schutzes führte er Verbote zum Rauchen und dem Verkauf von Alkohol ein oder diskutierte Gesundheitslabels und Interventionen für eine gesündere Ernährung. Bei Kampagnen und einzelnen Verboten soll es künftig aber nicht bleiben. Um «die Gesundheit jedes Einzelnen zu stärken», braucht es gemäss Bundesrat ein Präventionsgesetz. Dieses sieht vor, dass der Bund sämtliche Präventionsmassnahmen zentral steuert und koordiniert - zudem soll er sich neu auch bei Volkskrankheiten wie Diabetes, Asthma oder Demenz engagieren,

............ http://www.20min.ch/news/schweiz/story/31676665

2330
EU, Fragen, Antworten, etc. / EU-Kommission bekämpft Zigarettenrauch! Wirklich? Wo?
« am: Dezember 09, 2011, 20:15:39 Nachmittag »

EU-Kommission bekämpft Zigarettenrauch

EU-Gesundheitskommissar John Dalli wird 2012 eine Neufassung der Richtlinie zu Tabakprodukten vorlegen – Industrie befürchtet drastische Einschränkungen
07.12.2011 | von Silke WETTACH für EU-Infothek

Der Konsum von Tabak variiert in Europa stark. Während 40 Prozent der Griechen rauchen, sind es in Schweden nur 15 Prozent. Weil Zigarettenkonsum aber die wichtigste Ursache vermeidbarer Todesfälle in Europa ist, will die EU-Kommission stärker gegen Tabak vorgehen. Im ersten Quartal 2012 will EU-Gesundheitskommissar John Dalli eine Neuauflage der Tabakproduktrichtlinie aus dem Jahr 2001 vorlegen. Der Widerstand der Branche ist absehbar. Sie will sich keine großen Einschränkungen gefallen lassen, so lange es sich bei Zigaretten um ein legales Produkt handelt.

Bei einer öffentlichen Konsultation im vergangenen Jahr hatte Gesundheitskommissar Dalli erste Anhaltspunkte gegeben, welche Art von Einschränkungen er sich vorstellen kann. So wünscht er sich einheitliche Zigarettenschachteln ohne Logo („Plain Packaging“). Für die Zigarettenhersteller ist dies eine Horrorvorstellung, da sie die Verpackung nicht mehr als Marketinginstrument einsetzen könnten.
Vorreiter Australien

Australien wird solche einfarbigen, standardisierten Zigarettenpackungen als erstes Land der Welt im Dezember 2012 einführen. Europa wäre also nicht einmal Vorreiter. Allerdings haben die großen Tabakkonzerne bereits ihren Widerstand gegen das kürzlich in Australien beschlossene Gesetz angekündigt. Philip Morris und British American Tobacco wollen über ihre asiatischen Töchter vor dem höchsten australischen Gericht juristisch gegen die Anti-Raucher-Politik vorgehen. Sie fühlen sich durch die Verpackungsvorgabe enteignet.

Die Tabakkonzerne hatten Raucher in Europa im vergangenen Jahr aufgefordert, an der EU-Konsultation teilzunehmen. Die EU-Kommission bekam daraufhin 85.513 Antworten – ein Rekord. Nie zuvor hat die Kommission bei einer Konsultation so viel Rückmeldung bekommen. Zwei Drittel der Kommentare kamen aus Italien und Polen.
Irreführende Begriffe bereits verboten

Die bisher geltende Richtlinie für Tabakprodukte hat vor allem Höchstwerte für Teer, Nikotin und Kohlenmonoxid festgelegt und die Meldung von Inhaltsstoffen. Außerdem wurden irreführende Texte auf der Verpackung verboten, Begriffe wie „light“ und „mild“ dürfen nicht mehr benützt werden. Organisationen des öffentlichen Gesundheitswesens argumentieren, dass Botschaften dieser Art aber immer noch durch Design und Farben der Verpackung suggeriert würden.

EU-Gesundheitskommissar Dalli möchte nun den Konsum von Tabak weniger attraktiv machen, mahnt aber gleichzeitig, die EU müsse „pragmatisch“ vorgehen. Sollte er auf die Einheitspackung verzichten, könnte er aber andere Regelungen einführen, die der Industrie ebenfalls missfallen. So kann sich Dalli vorstellen, dass Zigaretten in Geschäften nicht mehr sichtbar ausgestellt werden dürfen. In Irland existiert bereits eine entsprechende Vorschrift. Dalli erwägt auch den stärkeren Einsatz von Bildwarnhinweisen auf der Zigarettenpackung. Derzeit sind diese in sieben Mitgliedsstaaten vorgeschrieben, zwei weitere Staaten planen dies bis Mitte 2012.

Das Gesetzgebungsverfahren dürfte auf europäischer Ebene frühestens 2013 abgeschlossen sein. Die Mitgliedsländer hätten dann zwei Jahre Zeit, um die Richtlinie in nationales Recht umzusetzen.
Hohe Kosten für die Gesundheitssysteme

Die EU-Kommission schätzt, dass Zigaretten jedes Jahr für den Tod von 650.000 verantwortlich sind. Weitere 13 Millionen Europäer erkranken durch den Tabakkonsum und verursachen Kosten für die Gesundheitssysteme.

In den Industrieländern hat der Zigarettenkonsum in den vergangenen Jahren abgenommen. Sollte der Trend anhalten, dann dürfte in Australien bereits im Jahr 2030 nicht mehr geraucht werden, errechneten Analysten der amerikanischen Citi Bank in einer Studie. In Großbritannien dürfte das Rauchen im Jahr 2040 eingestellt werden. Ganz anders dagegen die Lage in Deutschland. Dort wird es nach Prognosen der Studie noch bis ins Jahr 2280 Raucher geben.

Weil die Zahl der Raucher in den Industriestaaten zurückgeht, hat sich die Branche stark in Richtung Wachstumsmärkte wie China orientiert. Die Zigarettenhersteller befürchten, dass sich der Abwärtstrend in den Industriestaaten beschleunigt, wenn die Regulierung verstärkt wird.

Silke Wettach /Brüssel

2331

Auf die strikte Trennung zwischen Rauchern und Nichtrauchern achtet das Ordnungsamt.

Nur noch 2 Raucher Clubs!

318 Gaststätten sind in Remscheid ausschließlich Nichtrauchern vorbehalten. 70 Restaurants halten einen separaten Raum für Raucher bereit.

.............. http://www.rp-online.de/bergisches-land/remscheid/nachrichten/nur-noch-zwei-raucherclubs-1.2632381


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Deutschland / Deutschland - rohe Gewalt beim Rauchverbot
« am: Dezember 09, 2011, 20:00:49 Nachmittag »


S-Bahn: Eißendorfer flippte wegen Rauchverbot aus

Mit einem Teleskopschlagstock ist ein Mann (37) aus Eißendorf in einer S-Bahn auf einen Fahrgast (45) losgegangen. Der hatte vorher den Täter auf das Rauchverbot im Zug hingewiesen, nachdem sich der 37-Jährige eine Zigarette angesteckt hatte.

............. http://harburg-aktuell.de/news/kurzmeldungen/3243-s-bahn-eissendorfer-flippte-wegen-rauchverbot-aus.html

2333
Deutschland / D. Urteil - Rauchverbot bestätigt
« am: Dezember 09, 2011, 19:57:27 Nachmittag »


Urteil - Rauchverbot bestätigt


Der Betreiber vom „Brauhaus Bottich“ an der Gladbecker Straße muss sich einer städtischen Verfügung beugen

und auch künftig in seiner „Lions Dance Hall“ auf das Rauchverbot achten.

So urteilte jetzt das Verwaltungsgericht.

............. http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/rauchverbot-bestaetigt-id6144873.html

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40 Prozent aller Krebs-Erkrankungen vermeidbar

Krebsverursacher Nummer eins ist Tabak, denn Rauchen kann nicht nur Lungenkrebs zur Folge haben, sondern ist auch der führende Risikofaktor für Blasen-, Speiseröhren-, Bauchspeicheldrüsen und Kopfhalstumore.


http://www.bild.de/ratgeber/gesund-fit/krebs/studie-vierzig-prozent-aller-krebsfaelle-vermeidbar-21452310.bild.html






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Deutschland / Rauchen: Zusatzstoffe von Zigaretten sollen auf den Prüfstand
« am: Dezember 09, 2011, 19:48:39 Nachmittag »

Rauchen: Zusatzstoffe von Zigaretten sollen auf den Prüfstand

Berlin (dpa) - Raucher könnten künftig besser vor möglicherweise gesundheitsschädlichen Zusatzstoffen in Zigaretten geschützt werden. Es sei sinnvoll, die Zusatzstoffe genau zu untersuchen, sagte CSU-Gesundheitsexperte Johannes Singhammer nach Gesprächen mit EU-Gesundheitskommissar John Dalli in Berlin. Die Kommission wolle das tun, dabei würden gemeinsame Regeln angepeilt. In vielen Zigaretten sind Aroma-, Konservierungs-, Feuchthalte- oder andere Stoffe enthalten. Weitere Überlegungen, das Rauchen weniger attraktiv zu machen, seien vom Tisch, sagte Singhammer.

© sueddeutsche.de - erschienen am 08.12.2011


2336
Deutschland / Raucher verliert historischen Prozess
« am: Dezember 09, 2011, 19:45:10 Nachmittag »


Raucher verliert historischen Prozess


Nach jahrelangem Kampf für Schadensersatz muss der Ex-Raucher Allan Lykke Jensen einsehen, dass das Recht nicht auf seiner Seite steht. Heute beschloss das Östliche Landesgericht, dass er für die Schäden, die er sich durch das 50 Jahre lange Rauchen der in Dänemark beliebten Prince-Zigaretten zugefügt hat, keinen Schadensersatz bekommen wird.
Soweit bekannt ist es das erste Mal, dass ein Raucher vor Gericht zieht und von Anfang an einräumte, zu wissen, dass Rauchen schadet – Jensen und sein Anwalt pochten aber darauf, dass die Hersteller bei den Angaben darüber, wie schädlich die Zigaretten wirklich seien geschwindelt hätten. Dass die Ware also falsch deklariert worden sei.

U. a. warf Jensen dem Hersteller der Zigaretten, Skandinavisk Tobakskompangni, vor, dass ......... http://www.nordschleswiger.dk/SEEEMS/21122.asp?artid=39374

2337

Rauchen? Wir nicht!
VON JOSEF POGORZALEK - zuletzt aktualisiert: 08.12.2011

Die Klasse 6b der S'Grootenschule Sonsbeck macht mit beim Projekt "Be smart – don't start".
Ziel ist es, Schüler so lange wie möglich von Zigaretten wegzuhalten. Eine Reise und andere Preise winken bei Erfolg.

Die Gewissensfrage an die Schüler der 6b: Hat jemand schon geraucht? Wir nennen auch nicht die Namen! Siehe da, es heben sich doch einige Hände. Hier durfte mal einer an der Kippe seines Onkels ziehen, dort hat ein Junge die elektrische Zigarette seines Vaters ausprobiert. Komisch habe das geschmeckt. "So bäh!"

Kein Grund, auf die Hauptschule Sonsbeck herabzusehen. "Sie werden in allen Schulformen Sechstklässler finden, die sogar regelmäßig rauchen", weiß die kommissarische Schulleiterin Monika Labmeier. Das Rauchen sei nach wie vor verbreitet. "Es gibt Eltern, die das schlicht als gegeben ansehen." Und die gesundheitlichen Risiken würden in vielen Familien ignoriert. Klar, an der Schule ist das Rauchen wie in anderen öffentlichen Bereichen inzwischen verboten. "Es verschieben sich aber nur die Bereiche, in denen geraucht wird." Die Lehrer verlassen das Schulgelände, und die Schüler – wo ein Wille ist, da findet sich eine heimliche Ecke.

Die Frage der Erfolgschancen

Die 6b der S'Grootenschule macht da nicht mit. Sie nimmt teil an "Be smart – don't start" ("Sei schlau, fang nicht an"). Ziel des Projekts: Schüler so lange wie möglich von Zigaretten fernzuhalten.
Mitmachen........ http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/xanten/nachrichten/rauchen-wir-nicht-1.2632502

2338

Helmut Schmidt, der moralische Leuchtturm unserer Nation?

Klemens Ludwig stimme ich voll zu, wenn für ihn die moralische Unangreifbarkeit des ehemaligen Bundeskanzlers Schmidt befremdlich ist. Der Aufzählung von dunklen Kapiteln des Altbundeskanzlers ist noch sein Verhältnis zur Tabakindustrie hinzuzufügen.

Helmut Schmidt, der erfolglos versucht hatte, von der Tabakabhängigkeit loszukommen, hat die Tabakindustrie, wo er nur konnte, aktiv unterstützt. Von 1987 bis 2000 war er Mitglied im Aufsichtsrat der milliardenschweren Körber AG, dem weltweit größten Produzenten von Maschinen zur Herstellung von Zigaretten. Auf Veranstaltungen der Tabakindustrie war er ein gern gesehener Gast. So war er 1992 auf Einladung des Verbandes der Tabakindustrie Festredner in der Wiener Hofburg. Es ging um „500 Jahre Tabak in Europa“. Aus seiner Parteilichkeit hat er niemals ein Geheimnis gemacht. Ausdrücklich setzte er sich gegen Tabakwerbeverbote ein.

Das Rauchverhalten von Schmidt in der Öffentlichkeit unterstützt die Ziele der Tabakindustrie, die seit Jahrzehnten die Gefahren des Rauchens verharmlost. Das offensive Rauchverhalten des ehemaligen Kanzlers ist daher nicht nur eine Marotte, sondern ist erst durch seine Nähe zur Tabakindustrie zu verstehen.

Weil Helmut Schmidt einer der ganz großen Werbeträger der Tabakindustrie ist, wurde er 2008 zu seinem 90. Geburtstag von ihr besonders gefeiert. Die Tabakindustrie gratulierte mit einem übergroßen Foto des eine Zigarette rauchenden Helmut Schmidt auf einer Doppelseite in der  Tabakzeitung, der Verbandszeitung der Tabakwirtschaft. Auch British American Tobacco überschlug sich auf einer ganzseitigen Anzeige im Vorwärts der SPD. Dort wurde Schmidt gratuliert und zugleich für Zigaretten, die wie Wunderkerzen brennen, geworben.

Schmidt als moralischen Leuchtturm der Nation gibt es nicht.


Johannes Spatz

2339

Von: Erlacher Dietmar GMail [mailto:krebspatienten@gmail.com]
Gesendet: Freitag, 09. Dezember 2011 13:19
An: 'Mitterlehner, Reinhold'
Betreff: Ergänzung zu AW: Offener Brief an BM. Mitterlehner


Sehr geehrter Herr BM. Mitterlehner,

danke für Ihre Mitteilung, die bereits auf Facebook und im Forum nachzulesen ist.

Ergänzung:
Sind Sie auch nicht zuständig für den Jugendschutz beim Zigarettenkauf? Nicht nur, dass ORF-TV bewiesen hat, dass eine Altersgrenze den Trafikanten egal ist, "Wo kommen wir da hin, wenn ich jeden Jugendlichen um einen Ausweis fragen muss!", sondern, dass  trotz zig Anzeigen sicher noch rund 100 Zigarettenautomaten ohne Bankomatkarten-Einschubfach den Schulkindern bekannt sind. Aushängeschilder dazu: "Amtshaus Magistrat Innsbruck", oder "Donauplex im Donauzentrum", oder "Landstraße, Linz", usw.!

Mit immer weniger freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher

2340


Antworten von BM. Mitterlehner (zuständig auch für Jugendschutz und Familie).

Das ist jener, der zuletzt von der Touristikmesse in Berlin aus ein generelles Rauchverbot in der Österr. Gastronomie einmahnte!



Von: Wallasch, Claudia [mailto:Claudia.Wallasch@bmwfj.gv.at] Im Auftrag von Mitterlehner, Reinhold
Gesendet: Freitag, 09. Dezember 2011 13:02
An: erlacher.d@gmail.com
Betreff: AW: Offener Brief an BM. Mitterlehner

Sehr geehrter Herr Erlacher,
 
Bezug nehmen auf Ihre E-Mail vom 29. November 2011 möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich für Ihre Besorgnis hinsichtlich NichtraucherInnenschutz durchaus Verständnis habe, obschon es sich zeigt, dass vor allem die NichtraucherInnenschutzvorschriften für die Gastronomie bislang nicht immer zufriedenstellend umgesetzt werden.
 
Ich muss Sie jedoch aufmerksam machen, dass sämtliche Angelegenheiten des Tabakgesetzes in die Vollzugszuständigkeit des BMG fallen. Auch die sog. NichtraucherInnenschutzregelungen für die Gastronomie (es handelt sich hierbei um die im Tabakgesetz geregelten Rauchverbote und Ausnahmen davon) sind keine gewerberechtlichen Regelungen - es handelt sich dabei um Pflichten, welche den Gastronomen direkt aufgrund des Tabakgesetzes treffen. Somit liegt in meinem Ressort keinerlei Vollzugsmöglichkeit hinsichtlich tabakrechtlicher Rauchverbote vor.
 
Kurz erklärend möchte ich noch hinzufügen, dass die von Ihnen angesprochene Empfangsbestätigung durch unser Mail-Archivierungssystem ausgesendet wurde und keinerlei Hinweis auf etwaige Bearbeitungszeiten darstellt.
 
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Reinhold Mitterlehner
_____________________________________________
Von: Erlacher Dietmar [mailto:erlacher.d@gmail.com]
Gesendet: Dienstag, 29. November 2011 17:47
An: Mitterlehner, Reinhold; alois.stoeger@bmg.gv.at; barbara.prammer@parlament.gv.at; werner.faymann@bka.gv.at; michael.spindelegger@oevp.at; karlheinz.kopf@oevpklub.at; josef.cap@spoe.at; eva.glawischnig-piesczek@gruene.at; laszlo.andor@ec.europa.eu; john.dalli@ec.europa.eu; burgstaller@salzburg.gv.at; susanne.neuwirth@salzburg.co.at; kurt.gruenewald@gruene.at; erwin.rasinger@oevp.at; Peter.KAISER@ktn.gv.at; uwe.scheuch@ktn.gv.at; franz.pietsch@bmg.gv.at; ombudsstelle.nrs@bmg.gv.at; sabine.oberhauser@spoe.at; jennifer.sommer@spoe.at; gabriele.kotzegger@spoe.at; fctcsecretariat@who.int; werner.kogler@gruene.at; martin.margulies@gruene.at; peter.pilz@gruene.at; erl@utanet.at; heinz.fischer@hofburg.at; verbandsvorsitzender@hvb.sozvers.at; hans-joerg.schelling@wko.at
Cc: Wallasch, Claudia; post@mdgb.wien.gv.at; stab@mdgb.wien.gv.at; post@md-p.wien.gv.at; post@md-v.wien.gv.at; michael.haeupl@wien.gv.at; sonja.wehsely@ggs.wien.gv.at; oliver.birbaumer@wien.gv.at; karin.spacek@wien.gv.at; maria.vassilakou@gruene.at; sigrid.pilz@gruene.at; infopool@gruene.at; Ingrid.korosec@wien.oevp.at; gabriele.tomandl@wien.oevp.at; 'und ggf.'
Betreff: Offener Brief an BM. Mitterlehner
Wichtigkeit: Hoch
 
 
Sehr geehrter - mein - Wirtschafts- und Familien- und Jugendminister!
 
 
Dass ich heute vom BMfWFJ eine Empfangsbestätigung zu meinem Email vor x-Wochen bekomme, ist sehr betrüblich. Hätte ich vier Jahrzehnte so schleppend gearbeitet bzw. nicht gearbeitet, nicht reagiert, dann wären viele dutzende Arbeiter mit Familien ohne Lohn geblieben!
 
Natürlich haben Sie auf Grund des Emails auch nichts getan, und werden auch zum Schutze der Familie und der Jugend nichts tun, denn Priorität hat die Wirtschaft. Somit ist es besser, es gibt zig Zigarettenautomaten in Österreich ohne Bankomatkarten-Einschubfach, als die Wirte und die Tabaklobbyisten verdienen sich nicht grün und blau!
 
Auch ist es besser, der Nichtraucherschutz lt. Tabakgesetz wird nicht eingehalten von rund 75 % aller Wirte, in Wien rund 80 %, denn sonst würde deswegen - laut deren Jammern - jeden Tag etliche dieser hochangesehenen Unternehmer in Konkurs gehen.
 
Auch ist es besser, wenn die Behörde nicht nach zig Anzeigen eingreift, wenn nunmehr seit rund 2 Jahren das Pascucci im Donauzentrum beim 100 qm großen Raucherraum keine Wände bis zur Decke hat, obwohl der OGH 2009 dies ausdrücklich vorschreibt (detto  OGH: geschlossene Türen, außer beim Durchschreiten). Der darunter liegende Indoor-Veranstaltungsplatz mit rund 1000 qm kann somit weiter als Vergiftungszentrale vom Pascucci (keine Wände) und dem danebenliegenden Coffeeshop Comp. (ständig offene Türen) auf Kinder, Jugendliche, Erwachsene einwirken. So können nämlich täglich rund 3 Passivrauchtote und 29 Rauchertote, sowie rund tausend Tabakrauch-Schwersterkrankte beklagt werden.
 
Wollen Sie weiterhin untätig bleiben?
Soll Ihr Sager bei der Touristikmesse in Berlin das Einzige gewesen sein, was Sie sich getraut haben?
 
 
Mit freundlichen (Unternehmer)Grüßen aus Tirol
 
Dietmar Erlacher
KR, LSR, BSR, BO. v. KfK
 
 
Unter Bcc an ausgewählte Medienvertreter und Mut-/Wutbürger.
 
 
           
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
         Neues Tabakgesetz: www.rauchnet.at
      Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann
 
 
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JETZT Volksbegehren Nichtraucherschutz im Magistrat unterschreiben,
mit Verwandten und Bekannten, laut
http://www.nichtraucheninlokalen.at/NR_Volksbegehren_Blankoformular.pdf
 
 
 
 
 
 
_____________________________________________
Von: Wallasch, Claudia [mailto:Claudia.Wallasch@bmwfj.gv.at]
Gesendet: Dienstag, 29. November 2011 14:41
An: Erlacher Dietmar
Betreff: Gelesen: SOFORMASSNAHME 1220 Wien, Donauzentrum (Pascucci): Raucherlounge behördlich zu schließen
Wichtigkeit: Hoch
 
 
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