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Nachrichten - admin

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Deutschland / Warnung vor E-Zigaretten
« am: Dezember 24, 2011, 15:10:45 Nachmittag »



Warnung vor E-Zigaretten


In Deutschland ist eine Debatte über E-Zigaretten entflammt: Diese seien gesundheitlich riskant und nicht zugelassen. Auch Krebsforscher raten von den künstlichen Glimmstängeln ab, berichtete der "stern" (Onlineausgabe).

Gesundheit
Nikotinhaltige E-Zigaretten sind offenbar keine unbedenkliche Alternative zum Glimmstängel. Im Gegenteil: Elektronische Zigaretten sind gesundheitlich riskant und ihr Verkauf verboten - darauf wies die Gesundheitsministerin aus Nordrhein-Westfalen (NRW) hin. "Was derzeit auf dem Markt ist, ist alles nicht zugelassen und nicht geprüft". Die bisher erhältlichen Flüssigsubstanzen, die sogenannten Liquids, enthielten so hohe Mengen an Nikotin, dass sie als Arzneimittel einzustufen seien - und damit unter das Arzneimittelgesetz fielen.

Vertrieb vor allem über das Internet
Rauchlose E-Zigaretten sind seit einiger Zeit vor allem über das Internet erhältlich. Bei der E-Zigarette verdampft eine oft nikotinhaltige Flüssigkeit, die der Raucher inhaliert. Im Gegensatz zur herkömmlichen Zigarette werden keine Substanzen verbrannt, der Nutzer nimmt keinen Teer auf. Die Geräte und Flüssigkeiten, die in unterschiedlichen Mischungen auf dem Markt sind, werden vor allem im Internet, aber auch in speziellen "E-Shops" angeboten.

Die gesundheitlichen Auswirkungen des Rauchersatzes sind allerdings noch kaum erforscht. Es gebe keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass E-Zigaretten ungefährlich seien.

E-Zigarette ein Arzneimittel?

"Bei der E-Zigarette wird Nikotin verdampft und Nikotin wirkt pharmakologisch. Da liegt zunächst die Vermutung nahe, dass es sich um ein Arzneimittel handelt", sagt der Sprecher des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn. Um das zu ermitteln, bedürfe es immer einer sorgfältigen Einzelfallentscheidung. Zu den Prüfkriterien gehört, wie hoch der Nikotinanteil ist oder welche Substanzen noch inhaliert werden.

Krebserzeugende Nitrosamine im Wasserdampf

Die chemische Zusammensetzung beim Rauchen der E-Zigaretten ... http://help.orf.at/stories/1692143/

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Sonstiges / Gesegnete Weihnachten und ein gesundes Neues Jahr ....
« am: Dezember 24, 2011, 14:50:56 Nachmittag »


Gesegnete Weihnachten und ein gesundes Neues Jahr,

mit herzlichem Vergelt`s Gott für die ehrenamtliche, gemeinnützige Mitarbeit!

Liebe Grüße aus Tirol

Dietmar Erlacher

                        K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
         Neues Tabakgesetz: www.rauchnet.at
      Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann

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Peking Universität verschärft Rauchverbot


Die Peking Universität (PKU) will das Rauchen auf dem Campus künftig komplett verbieten, teilte die Hochschule am Dienstag mit.

Das neue Verbot gilt für alle Personen auf dem Campusgelände, sowie in allen Gebäuden und Wohnheimen. Der Verkauf von Tabakerzeugnissen im Campus-Supermarkt und in Geschäften sowie jegliche Tabakwerbung sind ab sofort verboten.

Die Universität plant, Plakate zum Rauchverbot in allen öffentlichen Bereichen auf dem Campus aufzuhängen. Alle Dozenten haben jetzt das Recht, andere Personen dazu aufzufordern, mit dem Rauchen aufzuhören.

Schwere Strafen warten auf diejenigen, die sich drei Mal nicht an die neue Regelung halten. Studenten erhalten schlechte Leistungsbewertungen und werden von Bewerbungen für Auszeichnungen ausgeschlossen. Mitarbeiter der Verwaltung, die sich noch in der Probezeit befinden, verlieren ihren Arbeitsplatz. Jede Gruppe oder Einzelperson, die das Rauchverbot unterstützt, wird geehrt.

Um sicherzustellen, dass die Vorschriften befolgt werden, plant die PKU, Betreuer zur Kontrolle auf dem Campus patrouillieren zu lassen.

Die Regelung wurde von Gegnern des Rauchens gefeiert, die glauben, dass Rauchen eine schädliche Gewohnheit ist.

"Ich unterstütze die Regelung, weil Rauchen schädlich für die Gesundheit und die Umwelt ist. Die Dozenten sollten mit gutem Beispiel vorangehen“, sagte Dong Liming, pensionierter Professor der Schule für Stadt- und Umweltstudien der PKU, der Zeitung Global Times.

"Da die Universität eine öffentliche Einrichtung ist, sollte das Rauchen dort ganz verboten werden“, sagte Sun Meiling (26) Doktorand der Kommunikation, der Global Times.

Andere widersprachen der Initiative:

"Ein völliges Rauchverbot ist zu rigoros. Wir sollten die persönliche Entscheidung der Raucher respektieren. Rauchen ist in Ordnung, solange es sich nicht negativ auf andere auswirkt", sagte ein namentlich nicht genannter Professor der PKU-Schule für Chemie und Molekularbiologie, der Global Times.

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Die PKU ist nicht die erste Universität, die versucht, einen Nichtraucher-Campus zu schaffen. Die Renmin Universität in Beijing führte vor kurzem eine ähnliche Regelung ein.

Die Bemühungen für ein Rauchverbot begannen, nachdem das chinesische Bildungsministerium und das Gesundheitsministerium im Juli 2010 eine Verordnung für ein schärferes Rauchverbot in Universitäten erlassen hatten.

Beijing startete im Mai eine Nichtraucher-Kampagne. Zahlreiche Universitäten in der chinesischen Hauptstadt planen, bis zum Jahresende einen Nichtraucher-Campus zu schaffen, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua.

Eine Umfrage an sechs Hochschulen in Beijing ergab, dass 42 Prozent der Befragten Raucher waren, berichtete die Beijing Times gestern.

Von den derzeit 130 Millionen Jugendlichen im Alter von 13 bis 18 Jahren in China, sind 15 Millionen Raucher. Eine Umfrage unter 11.242 Schülern aus 33 Mittelschulen und Gymnasien im Mai in Beijing zeigte, dass 9,11 Prozent rauchten, berichtete der China News Service.



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Rauchfrei ins neue Jahr starten

Mit diesen Tipps ist der Rauchstopp gar nicht mehr so schwer.

http://www.oe24.at/lifestyle/Rauchen-aufhoeren-Rauchfrei-ins-neue-Jahr-starten/49715738

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Europa / Stöger schau: Sogar die Bulgaren schaffen es!
« am: Dezember 24, 2011, 01:21:42 Vormittag »

Bulgarien: Ab Juni 2012 Rauchverbot in der Öffentlichkeit

Die Regierung von Bulgarien beschloss, ab 1. Juni 2012 ein Rauchverbot in der Öffentlichkeit einzuführen.

Schon im Sommer 2010 wurde, um den Tourismus nicht zu gefährden, das Rauchverbot teilweise gelockert.

EU-weit stehen die Bulgaren auf Platz zwei was das Rauchen betrifft. Sollte die Gesetzesvorlage beschlossen werden, darf nur noch in gesonderten Räumen geraucht werden.

und

http://www.tourexpi.com/de-intl/news.html~nid=51322

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Deutschland / Zu viel Nervengift in E-Zigaretten
« am: Dezember 24, 2011, 01:18:16 Vormittag »


Zu viel Nervengift in E-Zigaretten


Mittlerweile diskutieren auch die Medien über elektronische Zigaretten. Sie enthielten hohe Mengen an Nervengift - doch es gibt auch andere Varianten der E-Zigaretten.

http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Zu-viel-Nervengift-in-E-Zigaretten-id17968406.html



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Gesundheit / Die zehn besten Gründe Nichtraucher zu werden
« am: Dezember 24, 2011, 01:16:40 Vormittag »

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Gesundheit / Kehlkopfkrebs Wenn Nikotin und Alkohol sprachlos machen
« am: Dezember 24, 2011, 01:15:24 Vormittag »


Kehlkopfkrebs Wenn Nikotin und Alkohol sprachlos machen


Von news.de-Redakteur Andreas Schloder
Artikel vom 18.12.2011

Patienten mit Kehlkopfkrebs verschlägt es sprichwörtlich die Sprache. Die Tumorerkrankung ist die häufigste im Kopf-Hals-Bereich und kann dafür sorgen, dass die Betroffenen nach der Behandlung nicht mehr reden können. Dabei wäre der Krebs mehr als vermeidbar.

Sich unnötig das Leben schwer machen: Wie kürzlich in einer britischen Studie veröffentlicht worden ist, sind 40 Prozent aller Tumorerkrankungen zu verhindern gewesen. Ein ungesunder Lebensstil und zu wenig Bewegung begünstigen die Karzinombildung. Tabakkonsum ist dabei der Krebsverursacher Nummer eins. Auch zu viel Alkohol tut sein Übriges dazu.

Eine Krebsart, die dafür besonders anfällig ist, ist die im Kehlkopf - dem Übergang vom Rachen in die Speise- und Luftröhre. In Deutschland gibt es jährlich 3000 Neuerkrankungen. Dabei sind vor allem Männer betroffen - zehnmal mehr als Frauen.

Wie wichtig der Kehlkopf für unseren Alltag ist, wird vergessen beziehungsweise unterschätzt. Ohne ihn könnten wir nicht sprechen und atmen. Zudem verhindert der obere Abschluss des Kehlkopfes, der Kehldeckel, dass Nahrung in die Luftröhre gelangt. Umso gefährlicher, wenn seine Funktion beeinträchtigt wird.

Die genauen Ursachen, warum das Karzinom im Kehlkopf entsteht, sind bis dato nicht bekannt. Doch Rauchen und Alkohol sind die Schädlinge schlechthin. «Die Liste der im Tabakrauch enthaltenen krebsserregenden Stoffe ist lang», sagt Professor Stefan Dazert, Direktor der HNO-Klinik des St. Elisabeth-Krankenhauses in Bochum. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es über 100 Substanzen gibt, die das Tumorwachstum auslösen.


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Deutschland / Düsseldorf - Rauchverbot auch in Festzelten und auf Spielplätzen
« am: Dezember 24, 2011, 01:10:02 Vormittag »


Rauchverbot auch in Festzelten und auf Spielplätzen

Düsseldorf - Rauchern legt die rot-grüne Landesregierung harte Bandagen an. In Gaststätten, Festzelten und bei Brauchtumsveranstaltungen
soll ein uneingeschränktes Rauchverbot gelten. Ein gestern vom Kabinett in Düsseldorf gebilligter Gesetzentwurf weitet das bestehende Verbot
auch auf ausgewiesene Spielplätze aus. In Sport-, Kultur- und Freizeiteinrichtungen soll es keine Raucherräume geben.

Gesundheitsministerin Barbara Steffens begründet die geplanten Verschärfungen unter anderem mit dem Schutz von Kindern und Jugendlichen. Der „ist durch
das bisherige Gesetz nicht ausreichend gewährleistet“. Die seit 2008 geltende Regelung enthalte zu viele Ausnahmen, die generell „keinen angemessenen Schutz
der Nichtraucher“ .... http://www.mv-online.de/aktuelles/nrw/1830281_Rauchverbot_auch_in_Festzelten_und_auf_Spielplaetzen.html


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Ein Schelm, der dabei nicht lacht! / Zur Auflockerung
« am: Dezember 24, 2011, 01:06:10 Vormittag »


A: Stört es dich wenn ich rauche?

B: Mich störts nicht mal wenn du brennen würdest! :D

http://geschaut.com/?s=2943385&p=1&c=letzten-tage&d=7



Mehr Sprüche auf http://geschaut.com

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Deutschland / E-Zigaretten „nicht zugelassen und nicht geprüft“
« am: Dezember 24, 2011, 01:04:14 Vormittag »


Warnung: E-Zigaretten „nicht zugelassen und nicht geprüft“


Deutsche Gesundheits Nachrichten | 19. Dezember 2011, 14:32 Uhr | Aktualisiert: 22.12.2011, 11:06

Barbara Steffens (Grüne), Gesundheitsministerin von Nordrhein-Westfalen, hat vor dem Kauf elektronischer nikotinhaltiger Zigaretten gewarnt. Aufgrund des in den Geräten enthaltenen Nikotins könnten Schäden für die Gesundheit nicht ausgeschlossen werden. E-Zigaretten würden unter die Zulassungsauflagen des Arzneimittelgesetzes fallen.

Zwar ..... http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2011/12/19/warnung-e-zigaretten-%E2%80%9Enicht-zugelassen-und-nicht-gepruft%E2%80%9C/


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Raucherzüge illegal?

RECHTSSTREIT / Die WESTbahn bietet „Raucherabteile“ an, laut Gesundheitsministerium illegal. Rauchenden Fahrgästen drohen bis zu 1000 Euro Strafe, der Bahngesellschaft selber eventuell sogar der Konzessionsentzug.

VON HEINZ BIDNER

Gutgläubigkeit schützt vor saftigen Strafen nicht. So lassen sich die kuriosen Konsequenzen zusammenfassen, die WESTbahn-Fahrgästen drohen könnten. Nämlich dann, wenn sie in den eigens angelegten Raucherkabinen zum Glimmstängel greifen.

Die Vorgeschichte: Seit dem Fahrplanwechsel am Sonntag ist die private WESTbahn-Gesellschaft erstmals auf der Westbahnstrecke zwischen Wien und Salzburg unterwegs. Während die ÖBB aus rechtlichen Gründen des Nichtraucherschutzes seit September 2007 Raucher aus ihren Zügen verbannt haben, geht die WESTbahn nun den umgekehrten Weg. So ist im letzten Waggon eines jeden Zuges ein eigenes Raucherabteil mit 16 Sitzplätzen integriert, um qualmfreudige Fahrgäste anzulocken.

Im Gesundheitsministerium sieht man das mit Argwohn. „Der Minister ist dagegen, denn das Rauchen in öffentlichen Räumen ist verboten“, sagt Sigrid Rosenberger, Sprecherin von Gesundheitsminister Alois Stöger (SP).

Die Hintergründe dazu kennt wohl niemand genauer als der zuständige oberste Beamte im Ministerium, Franz Pietsch. Seine Abteilung hätte erst sehr kurzfristig letzte Woche eine Stellungnahme von der WESTbahn zum Thema bekommen. Ein Ergebnis der Prüfung dieser Stellungnahme sei zwar erst in dieser Woche zu erwarten, so Pietsch. Eines könne er aber schon jetzt sagen: „Das ist nicht mit den Zielsetzungen des Tabakgesetzes vereinbar.“ Demnach gebe es ein generelles Rauchverbot in öffentlichen Räumen. Allein in der Gastronomie gebe es eine Ausnahme. Aber die würde eben nur dort gelten und wäre nicht auf andere Bereiche umlegbar – schon gar nicht auf öffentliche Verkehrsmittel wie Bahnen oder Flugzeuge.

Wird in den Raucherabteilen der WESTbahn dennoch geraucht, begeht das Unternehmen eine Verwaltungsübertretung, so Pietsch. Bei einer Anzeige drohen beim ersten Mal bis zu 1000 Euro Strafe, im Wiederholungsfall bis zu 10.000 Euro.

Bei Wiederholung drohen Fahrgästen 1000 Euro Strafe

Zudem drohen auch den Fahrgästen, die zum Rauchen quasi angestiftet werden, saftige Strafen: bis zu 100 Euro beim ersten Mal und bis zu 1000 Euro im Wiederholungsfall. Für das Unternehmen ortet Pietsch neben den unnötigen hohen Investitionskosten für die Raucherabteile daher einen möglichen Imageschaden.

Dass das Vorgehen der Bahngesellschaft den gesetzlichen Bestimmungen widersprechen könnte, sieht man bei der WESTbahn nicht. Rauchen sei – nach der gleichen Ausnahmeregelung wie bei Gaststätten – sehr wohl erlaubt. „Außerdem sind die Plätze nicht zum dauerhaften Sitzen gedacht, sondern nur zum kurzen Rauchen“, sagt Sprecher Manfred Mader. Mit einer Klage sei zwar zu rechnen. „Dann werden das die Juristen prüfen“, gibt sich Mader entspannt.

Und das könnte Jahre dauern. Sollte ein Gang zum Unabhängigen Verwaltungssenat der WESTbahn nicht Recht geben, könnte sie noch die obersten Gerichtshöfe anrufen. Allerdings gehen damit Risiken einher. Ab einem ersten rechtskräftigen Urteil gegen das Unternehmen würden die Strafzahlungen fällig. Ab zwei rechtskräftigen Urteilen wäre sogar ein Konzessionsentzug der WESTbahn möglich, heißt es aus dem Ministerium.

http://www.noen.at/news/chronik/Raucherzuege-illegal;art151,360237

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Deutschland / Rauchfreie Neusser Kneipen?
« am: Dezember 24, 2011, 00:47:15 Vormittag »

Rauchfreie Neusser Kneipen?


Die Wirte sind gegen ein Rauchverbot in ihren Betrieben, sie befürchten Umsatzeinbußen.

Neuss. Als das „Marienbildchen“ im Jahr 1873 eröffnet, denkt keiner daran, dass hier irgendwann mal nicht mehr geraucht werden darf. Raucher- und Debattierclubs entstehen in der Gaststätte an der Neustraße, bei Zigarre und Pfeife treffen sich die Neusser zum Bier. „Bei uns wurde immer geraucht“, sagt Inhaber Michael Bott.

Damit könnte es bald vorbei sein. Geht es nach den Plänen der Landesregierung, kommt ein absolutes Rauchverbot für Kneipen und Restaurants im Sommer nächsten Jahres. Ein entsprechender Gesetzesentwurf wurde wie berichtet vom rot-grünen Kabinett am Dienstag beschlossen.

Den lehnt Bolt entschieden ab: „Das ist für uns ein Schlag ins Gesicht“, sagt der Gastwirt. Er könne verstehen, dass die Gastronomiebesucher ihr Essen rauchfrei genießen wollen. Seine Kneipe sei aber eine reine Getränkegaststätte.

„Wenn der Kunde diesen Wunsch hätte, gäbe es auch schon rauchfreie Kneipen.“ Bolt fühlt sich in seiner persönlichen Freiheit eingeschränkt und beklagt sich über „die Regulierungswut des Gesetzgebers“.

Dehoga befürchtet Kneipen-Schließungen

Sein Kollege Norbert Schommen, Inhaber der Kneipe „Am Bastianes“ in der Sebastinusstraße, findet den neuen Gesetzentwurf gar nicht schlecht: „Wenn ich keine Umsatzeinbußen habe, begrüße ich das.“

Zu ihm kommen zu 90 Prozent Raucher, „der viele Qualm stört mich manchmal auch“, sagt der Wirt, der selbst Raucher ist. Er befürchtet allerdings, dass starke Raucher seiner Kneipe nach dem Gesetz fernbleiben.

Dieser Ansicht ist auch Rainer Spenke, Geschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) Nordrhein. „Kommt das Gesetz, gehen in NRW 3000 bis 4000 Betriebe kaputt.“

Der Besitzer einer kleinen Kneipe lebe im Schnitt von 14 000 Euro im Jahr, laut Spenke sind schon geringe Umsatzeinbußen existenzgefährdend. Wie Bolt ist er der Meinung, dass der Markt das Problem selbst regeln kann: „In Kneipen sollte jeder mit den Füßen abstimmen können. Selbst ich als Nichtraucher fühle mich durch das Gesetz bevormundet.“

Andere Wirte in Neuss haben kein Problem mit den rot-grünen Plänen. Bei Wamid Yalda, selbst bekennender Raucher, muss schon immer vor der Tür geraucht werden. Der Inhaber des Marktcafés möchte, dass sich seine Gäste beim Essen wohlfühlen und nicht vom Zigarettenqualm gestört werden.

„Ich bin für das Gesetz, denn als Nichtraucherkneipe hätte ich dann keine Nachteile mehr gegenüber den anderen Betrieben.“ Nachteile, weil manche Gäste rauchen wollen und sich bei ihm beschweren.

Für die Überprüfung der Einhaltung des neues Gesetzes wäre das Ordnungsamt zuständig. Dort geben sich die Verantwortlichen gelassen: „Wir müssen erst mal die Regelungen abwarten, ob wir die Gaststätten überhaupt aktiv kontrollieren müssen“, sagt Ordnungsamtsleiter Uwe Neumann. Beim bisherigen Nichtraucherschutzgesetz informierte das Amt die Wirte und ging Beschwerden nach.

Auch Rauchen im Festzelt wäre tabu

Einen speziellen Neusser Haken weist der Gesetzentwurf auch noch auf: Kommt es wie vorgesehen, ist ab Sommer das Rauchen in Festzelten untersagt, ausdrücklich auch auf Schützenfesten. „Mal sehen, wie wir dann da durchkommen. Es gibt ja auch noch Öffnungen an den Seitenwänden“, sagt Schützenmeister Martin Flecken. Der Nichtraucher ist im übrigen skeptisch, ob es für die konsequente Regelung im Landtag eine Mehrheit geben wird.

http://www.wz-newsline.de/lokales/rhein-kreis-neuss/neuss/rauchfreie-neusser-kneipen-1.853752

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Deutschland / NRW-Kneipen werden rauchfrei
« am: Dezember 24, 2011, 00:42:22 Vormittag »


Düsseldorf

NRW-Kneipen werden rauchfrei

zuletzt aktualisiert: 21.12.2011 - 02:30

Düsseldorf (RP).
Die rot-grüne Landesregierung hat sich gestern auf einen Fahrplan zur Verschärfung des bisherigen Nichtraucherschutzgesetzes verständigt. Demnach soll die Novelle jetzt den kommunalen Spitzenverbänden zur Anhörung übermittelt werden. Wenn das Ergebnis vorliegt, soll sich das Kabinett im ersten Quartal 2012 erneut mit dem Gesetzesentwurf befassen und dann dem Landtag vorstellen. Das Gesetz könne dann im Laufe des nächsten Jahres verabschiedet werden, hieß es gestern in Regierungskreisen.

Die Überprüfung des seit 2008 geltenden Nichtraucherschutzgesetzes war im Koalitionsvertrag von SPD und Grünen vereinbart worden. Es habe sich gezeigt, dass die bestehenden Regelungen aufgrund unklarer Bestimmungen sowie zahlreicher möglicher Ausnahmen keinen angemessenen Schutz für Nichtraucher böten, sagte Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne): "Deshalb brauchen wir mehr Klarheit durch ein Gesetz, das einen konsequenten Gesundheitsschutz ermöglicht und Wettbewerbsverzerrungen vermeidet."

Das neue Nichtraucherschutzgesetz lehnt sich an scharfen Regeln an, die im Bundesland Bayern gelten.
Danach ........ http://nachrichten.rp-online.de/politik/nrw-kneipen-werden-rauchfrei-1.2648129

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„Viele Wirte wollen gern das Rauchen verbieten, trauen sich aber nicht, weil es ja nebenan erlaubt ist.“


Ruhrgebiet.  Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband zeichnet das Bild vom Rauchverbot als Kneipenkiller. 3000 Gastronomiebetriebe stünden vor dem Aus. Der Blick nach Bayern zeigt. In der Tat verlieren die kleinen Betriebe. Die großen aber profitieren sogar vom strengen Rauchverbot.


.............. http://www.derwesten.de/region/rhein_ruhr/bedroht-das-rauchverbot-die-wirtschaft-id6185138.html