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Nachrichten - admin

2251
VVA - Volksanwaltschaft (Dr. Kostelka) / Volksanwaltschaft zu BH. Mödling
« am: Dezember 26, 2011, 13:09:13 Nachmittag »



Ergänzung zum vorigen Beitrag:

Der Schriftverkehr wurde noch taggleich von Tirol nach Wien gefaxt!

2252
VVA - Volksanwaltschaft (Dr. Kostelka) / Volksanwaltschaft zu Niederösterreich
« am: Dezember 26, 2011, 13:07:57 Nachmittag »

Ich glaube nicht, dass die BH. Mödling und der UVS St. Pölten nur "Ausreißer" hat(te),

daher eröffne ich einen eigenen Thread:


Singerstraße 17 | Postfach 20 | A-1015 Wien | Tel. +43 (0)1 51505-218 | Fax +43 (0) 1 51505-190 | DVR: 0031291
www.volksanwaltschaft.gv.at | post@volksanwaltschaft.gv.at | Kostenlose Servicenummer: 0800 223 223-218


Herrn
Dietmar Erlacher
Steigenteschgasse 13/1/46
1220 Wien
Dr. Peter Kostelka
Volksanwalt
Sachbearbeiter/-in: Geschäftszahl: Datum:
Mag. Markus Huber VA-NÖ-GES/0032-A/1/2011 12. Dezember 2011

Sehr geehrter Herr Erlacher!

Ich bedanke mich für die Übermittlung Ihrer Nachricht vom 19. November 2011.
Die Volksanwaltschaft wird selbstverständlich Ihre Beschwerde über die lange Dauer der bei der
Bezirkshauptmannschaft Mödling geführten Verwaltungsstrafverfahren überprüfen. Zu diesem
Zwecke ersuche ich Sie höflichst um Übermittlung der von der BH Mödling an Sie übermittelten
Mitteilungen, in denen Sie um weitere Informationen zu Ihrer Anzeige gebeten werden.
Die Volksanwaltschaft benötigt diese Informationen, um anschließend das Prüfverfahren einzuleiten.

Mit freundlichen Grüßen

i.A. MR Dr. Eugen Muhr e.h.

Signaturwert
mNAJfXbsH/43HUrFArSBRSbHtKQs/RTmvYjpzNaCwpXeYIryqRq01qYcLshe+ATTfhV97x
YrfPCSzPm85bzt+9RSAZZ+EIu/0rHnK9vf2uK6AKPINA7F4fjAwZ6N+SmXV0SsgpRu8A2Z
/4a/l1ccsxk4Ig24KcfDxMNcdBPbmGU=
Unterzeichner Volksanwaltschaft
Datum/Zeit-UTC 2011-12-12T15:08:48+01:00
Aussteller-Zertifikat
CN=a-sign-corporate-light-02,OU=a-sign-corporatelight-
02,O=A-Trust Ges. f. Sicherheitssysteme im
elektr. Datenverkehr GmbH,C=AT
Serien-Nr. 532570
Methode urn:pdfsigfilter:bka.gv.at:binaer:v1.1.0
Parameter etsi-bka-moa-1.0
Hinweis Dieses Dokument wurde amtssigniert.
Prüfinformation Informationen zur Prüfung der elektronischen Signatur finden Sie unter: http://www.signaturpruefung.gv.at

2253
Parteien ziehen Stellung zum Nichtraucherschutz / DIE GRÜNEN SIND GEGEN .......
« am: Dezember 25, 2011, 22:47:51 Nachmittag »



Von: krebspatienten@gmail.com
Gesendet: Freitag, 23. Dezember 2011 22:20
An: 'Petra Zwirn'
Cc: 'eva.glawischnig-piesczek@gruene.at'; 'kurt.gruenewald@gruene.at'; 'werner.kogler@gruene.at'; 'martin.margulies@gruene.at'; 'maria.vassilakou@gruene.at'; 'infopool@gruene.at'; 'pilz@gruene.at'; 'brigittenau@gruene.at'; 'donaustadt@gruene.at'; 'peter.pilz@gruene.at'; 'sigrid.pilz@gruene.at'
Betreff: AW: Die Grünen sind gegen (ungesetzliche) Zigarettenautomaten und für rauchfreie Lokale


Sehr geehrte Frau Dr. Zwirn!



Danke für Ihre Rückmeldung über die Tätigkeiten der Grünen zum Thema Nichtraucherschutz. Dank auch an Frau Dr. Glawischnig.
Ich erlaube mir zunächst ebenfalls einige wichtige aktuelle Punkte anzusprechen.

•   Das Nichtraucherschutz - Volksbegehren ist praktisch gescheitert. Es gab bisher nur etwas mehr als 6.600 Unterstützungserklärungen; am 31.12.11 verfallen alle Unterschriften aus dem Jahr 2010. Damit ist es kaum mehr möglich die Hürde von 8.032 Unterstützungserklärungen zu erreichen.
•   Die neue "Westbahn" provoziert ungeniert mit einem Raucherwagon. Das Tabakgesetz ist (auch) in diesem Punkt nicht klar genug formuliert.
Damit ist sogar ein Rückschritt beim Nichtraucherschutz zu befürchten.
•   Die von mir in den letzten 10 Monaten mehrfach durchgeführten Anzeigen bezüglich der Zigarettenautomaten ohne Bankomatkarten-Einschubfach und ohne Alterskontrolle änderten in Wien (Donauzentrum!), Linz (Landstraße). Innsbruck (Rathaus!-Galerien), und wahrscheinlich zahlreichen zig anderen Standplätzen nichts.
Ich möchte Sie auf weitere wichtige Nichtraucherschutzthemen aufmerksam machen, die wir gesammelt haben und die von der breiten Bevölkerung noch nicht ausreichend wahrgenommen werden. Diese Punkte werfen Fragen auf, die man der Regierung immer wieder stellen muss, so lange, bis wir ein vernünftiges Nichtraucherschutzgesetz bekommen. Vielleicht können Sie mithelfen, dass diese Fragen von den Medien und der Öffentlichkeit aufgegriffen werden.

1.       Fehlender Schutz vor Passivrauch für Kinder und Jugendliche im Tabakgesetz
Im Tabakgesetz ist keinerlei Schutz für Kinder und Jugendliche vorgesehen. Man darf auch Babys und Kleinkinder in völlig verrauchte Lokale bzw. Raucherlounges mitnehmen. Selbst eingerichtete Spielecken in Raucherräumen sind keine Seltenheit (z. B. mehrfach angezeigt Cafe Nöbauer, 1220). In anderen Ländern dürfen Jugendliche unter 18 Jahren keine Raucherräume aufsuchen.
Ist dieser Regierung bewusst, dass Kinder dadurch in ihrer Gesundheit dauerhaft schwer geschädigt werden können? Krankheiten wie Asthma, Allergien, erhöhter Blutdruck, Atemwegsinfekte und sogar der plötzliche Kindstod werden dadurch gefördert. Darf die Regierung hier untätig bleiben?

2.       Fehlender Schutz für Kinder und Jugendliche vor einem süchtig machenden Produkt
Rauchen hat in den meisten Fällen nichts mit einer freien Entscheidung zu tun. Kinder und Jugendliche kommen problemlos an Tabakprodukte heran. Viele Zigarettenautomaten sind noch immer ohne Bankomatkarten-Einschubfach zur Alterskontrolle; "Wirte-Trafiken" führen meist keine Ausweiskontrollen durch! Etwa 20.000 Minderjährige beginnen jährlich mit dem Rauchen. Bei den jugendlichen Rauchern liegt Österreich im Spitzenfeld. Sie werden also bereits in einem Alter süchtig, in dem sie die Folgen der Sucht noch nicht mal annähernd abschätzen können. Ihnen wird aufgrund einer raschen Suchtentwicklung die Entscheidung ob sie rauchen wollen oder nicht, abgenommen. Das fehlende generelle Rauchverbot hat eine katastrophale Vorbildwirkung durch überall rücksichtslos rauchende Erwachsene zur Folge. Die extreme Anzahl an jugendlichen Rauchern beweist, dass der Schutz vor einem süchtig machenden Produkt unzureichend ist. Darf die Regierung hier untätig bleiben?

3.       Fehlender Schutz des Gastronomiepersonals
Die überwältigende Mehrheit der Angestellten im Gastronomiebereich ist noch immer dem Tabakrauch ausgesetzt. In kleinen Lokalen wird fast immer das Rauchen erlaubt. Aber auch in größeren, teils "getrennten" Lokalen gibt es keinen Schutz. Das Personal muss selbstverständlich im Raucherbereich arbeiten. Aber auch im Nichtraucherbereich getrennter Lokale erreichen die Feinstaubkonzentrationen oft höhere Werte als auf stark befahrenen Straßen (auf Wunsch Infos zu letzter PK. mit Studien). Das Risiko an Herzinfarkt, Schlaganfall oder Krebs zu erkranken ist für Kellner deshalb deutlich erhöht. COPD, Diabetes, der Asthma ist hier weit überdurchschnittlich gegeben. Darf die Regierung ein unnötiges Gesundheitsrisiko für eine ganze Berufsgruppe einfach in Kauf nehmen? Darf der Gesundheitsminister hier einfach wegsehen? Ist es nicht Pflicht der Regierung diese Gefahr für die Gesundheit und das Leben ihrer Bürger durch ein sinnvolles Nichtraucherschutzgesetz abzuwenden?

4.       Hohe volkswirtschaftliche Kosten durch das Rauchen
Rauchen führt zu Asthma, Allergien, Herzinfarkt, Schlaganfällen, COPD, Diabetes, Krebs… es verursacht enormes Leid, aber auch hohe Kosten, durch die notwendige Langzeitpflege erkrankter Raucher. Die Ausgaben für Raucher aufgrund von Erkrankungen und den dadurch verursachten Produktivitätsausfall überschreiten die Einnahmen durch die Tabaksteuer und nichtauszubezahlende Pensionen deutlich. Laut Institut für Höhere Studien (IHS) entstehen durch das Rauchen für den Steuerzahler zusätzliche Kosten von 659 Millionen Euro. In Österreich ist Gesundheit und Pflege kaum mehr finanzierbar. Ist es angesichts von Krankheit, Leid und explodierenden Gesundheitskosten wirklich in Ordnung, keine bessere Tabakprävention durchzusetzen? Ist es wirklich vertretbar, dass sich Österreich im internationalen Vergleich in einer beschämenden Situation befindet? Darf man Kinder und Jugendliche weiterhin in die Suchtfalle tappen lassen, wohl wissend, dass sie die Kranken von morgen sind und dass sich dadurch die Kosten weiterhin dramatisch erhöhen werden? Ist es nicht Pflicht unserer Regierung rasch und effektiv gegenzusteuern, da diese Kosten vermeidbar sind?

5.       Fehlender Schutz der Nichtraucher in der Gastronomie
In den österreichischen Lokalen besteht kein ausreichender Schutz für die Nichtraucher. In vielen Lokalen wird das Gesetz ignoriert. In getrennten Lokalen stehen die Türen zum Raucherbereich meist offen. Die Universität Wien hat bereits mehrmals nachgewiesen, dass auch in den Nichtraucherbereichen Schadstoffkonzentrationen erreicht werden, die die Werte einer stark befahrenen Straße um ein Vielfaches überschreiten. Damit ist es für viele chronisch Kranke, Herzkranke, Lungenkranke, Krebspatienten, Schwangere, Kinder und andere Personen die den Rauch nicht vertragen nicht ratsam, diese Lokale aufzusuchen. Reine Nichtraucherlokale sind besonders im ländlichen Bereich äußerst gering und in der Abendgastronomie unterrepräsentiert. Geraucht wird sogar bei Veranstaltungen in der Hofburg, im Rathaus, der Universität, in Krankenhäusern und in Veranstaltungshallen. Die letzte Studie hat noch dazu festgehalten, dass rund 50 % der Wirte absichtlich falsche Kennzeichnungen am Eingang haben; wohl um Nichtraucher "hinters Licht zu führen". Ist es für diese Regierung in Ordnung, wenn Gesundheitsinteressen hinter die wirtschaftlichen Interessen der Gastronomie und die Bedürfnisse der Raucher gereiht werden? Ist es nicht beschämend und undemokratisch, wenn das Wohlbefinden der nicht rauchenden Bevölkerungsmehrheit hintangestellt wird, gegenüber den Bedürfnissen einer oft rücksichtslos rauchenden Minderheit?

6.       Versagen der Kontrollmechanismen im Tabakgesetz
Das Tabakgesetz sieht keine Kontrollen durch die Behörden vor. Die Behörden werden bestenfalls nach einer Anzeige aktiv. Wie wahrscheinlich ist es, dass jemand seinen Stammwirt anzeigt, wenn er damit rechnen muss, dass er dann in diesem Lokal nie mehr als Gast gerne gesehen wird, oder gar Lokalverbot bekommt? Wer möchte sich schon gerne als Blockwart oder Denunziant beschimpfen lassen, Verletzungen durch gewalttätige  Wirte/Raucher erleiden, wenn er für sein Recht auf saubere Luft eintritt? Anzeigen bleiben oft viele Monate lang - zuletzt Jahre! - liegen, Zeugeneinvernahmen erfolgen oft erst nach ein oder zwei Jahren, Vorladungen des UVS kommen oft erst nach über 2 Jahren. Zwischenzeitige Anzeigen werden nicht bearbeitet, da Anzeigen als fortgesetztes Delikt betrachtet werden. Wie sinnvoll ist es anzuzeigen, wenn Anzeigen einfach keinerlei Erfolg bringen? Ob in einem Lokal tatsächlich eine Raucherlaubnis besteht, kann der Gast nicht überprüfen, da es immer noch zahlreiche Ausnahmen gibt. Wie soll man sich gegen rücksichtslose Raucher wehren, wenn man deren Personalien nicht erfahren kann, und die Polizei gar nicht zuständig ist? Immer wieder sprach der Gesundheitsminister darüber, dass die Zufriedenheit mit dem Tabakgesetz groß wäre, und dass es mehr Kontrollen geben wird. Beides trifft nicht zu. Ist es zufriedenstellend, wenn ein Gesetz gar nicht funktionieren kann und deshalb lediglich die Raucher und die Tabaklobby glücklich sind? Ist es ausreichend, wenn die Mehrheit der Lokale das Gesetz noch immer ignoriert, zu Lasten der Gesundheit von Österreicherinnen und Österreicher?

7.       Das Tabakgesetz führt zu einer Wettbewerbsverzerrung
In fast allen größeren Gruppen (Familien, Firmen, Freundeskreis…) gibt es Raucher und Nichtraucher. Noch immer setzen sich in diesen Gruppen die Raucher durch. Fast automatisch werden Raucherlokale oder die Raucherbereiche in getrennten Lokalen bevorzugt. Gastronomen verschaffen sich also einen Vorteil, wenn sie das Rauchen erlauben und das Tabakgesetz umgehen. Diskotheken, Abendlokale, Landgasthäuser ignorieren das Gesetz oft völlig. Rauchern wird es gestattet im Nichtraucherbereich zu rauchen; in getrennten Lokalen ist der Raucherbereich oft der größere und attraktivere Bereich. Ist es nicht absurd, dass gesetzestreue Lokale einen Nachteil haben und finanzielle Verluste hinnehmen müssen? Ist es wirklich hinnehmbar, dass viele Wirte aufgrund des Wettbewerbsvorteils das Gesetz ignorieren und der Nichtraucherschutz deshalb nicht funktioniert?

8.       Die geheuchelte Zufriedenheit und der fehlende Nichtraucherschutz
Immer wieder hat die WKO und das Gesundheitsministerium die Zufriedenheit der Bevölkerung mit dem Tabakgesetz betont. Ist Zufriedenheit wirklich ausreichend? Immerhin kostet diese angebliche Zufriedenheit jährlich 10.000 Rauchern und rund tausend Passivrauchern vorzeitig das Leben.
Ist Zufriedenheit das wichtigste Ziel einer sinnvollen Gesetzgebung? Wie würden die Steuergesetze oder die Straßenverkehrsordnung aussehen, wenn Zufriedenheit der Bevölkerung das vorrangige Kriterium ist? Sind nicht die Gesundheit der Bevölkerung und der Schutz der Nichtraucher wichtiger als eine von Lobbyisten stark manipulierte, behauptete Zufriedenheit? Minister Stöger begründet sein kaum wahrnehmbares Engagement für Nichtraucherschutz und Tabakprävention mit der fehlenden parlamentarischen Mehrheit. Weshalb versucht er nicht mehr Bewusstsein für diese Problematik zu schaffen? Weshalb thematisiert er nicht immer wieder den fehlenden Nichtraucherschutz? Im Falle des mit Listerien verseuchten Käses musste das Gesundheitsministerium wegen einiger Todesfälle zu Recht viel Kritik einstecken. Darf ein Minister schweigen und die Regierung untätig sein, wenn es bewiesen ist, dass Tabakrauch jährlich zu etwa tausend fremdverschuldeten Todesfällen führt (Passivrauchtote)?

9.       Fehlende Unterstützung der Bemühungen für den Nichtraucherschutz in Österreich
In anderen Ländern wird ein gewisser Prozentsatz der Tabaksteuer für präventive Maßnahmen zweckgebunden. In Österreich bemühen sich seit Jahren Privatpersonen, Wissenschaftler, Ärzte, Pädagogen um Nichtraucherschutz und Tabakprävention. Wissenschaftliche Arbeiten, Datensammlungen, Präventionsprogramme, Initiativen von Krebsselbsthilfegruppen müssen privat finanziert werden, weil der Staat kein Interesse an einem funktionierenden Nichtraucherschutz hat. Die bisherigen Bemühungen des Staates sind beschämend und erreichten die Zielgruppe, z.B. Kinder und Jugendliche, nicht. Immer wieder wird fälschlicherweise behauptet, es funktioniere ja bestens und die Zufriedenheit wäre groß. Darf sich der Staat hier seiner Verantwortung entziehen? Engagierte Nichtraucherschützer und deren Familienmitglieder müssen für Ihre Bemühungen Verleumdungen, Drohungen und tätliche Übergriffe in Kauf nehmen. Darf die Regierung hier feige schweigen? Ist es nicht Pflicht einer verantwortungsbewussten Regierung engagierte Menschen zu schützen und sich hinter sie zu stellen?

10.   Betreff: Diskriminierung und Hetze
Immer wieder wird behauptet, es gäbe eine Hetze gegen Raucher und sie würden diskriminiert. Tatsache ist, in der überwiegenden Anzahl an Lokalen wird noch immer geraucht, man findet kaum rauchfreie Diskotheken, Abendlokale oder Landgasthäuser. Auch in getrennten Lokalen ist im Nichtraucherbereich die Feinstaubkonzentration sehr stark erhöht. Herz- und Lungenkranke, chronisch Kranke, Schwangere und Kinder, Personen die den Rauch nicht vertragen, sollten diese Lokale also nicht aufsuchen, trotz Falschkennzeichnungen. Raucher könnten auch im Falle eines generellen Rauchverbots alle Lokale weiterhin aufsuchen. Wer wird hier also tatsächlich diskriminiert? Viele Raucher begannen bereits im Kindes- oder Jugendalter, wollen jetzt damit aufhören oder ihre Sucht einschränken, schaffen es aber nicht, weil ihre Umgebung noch immer das Rauchen fördert. Ist eine Unterstützung zum Überwinden einer Sucht Hetze? Durch den Tabakrauch sterben jährlich hunderte Passivraucher vorzeitig. Ist die Bitte um Schutz vor einer fremdverschuldeten Schädigung Hetze? Personen die sich um den Nichtraucherschutz bemühen werden diffamiert, attackiert, verlacht und bedroht, verleumdet. Wer hetzt also gegen wen?

Sehr geehrte Damen und Herren im "Klub der Grünen im Parlament"!

Wie können Sie uns Nichtraucher, uns Krebspatienten, die ein Rezidiv möglichst vermeiden wollen, bei unseren Vorhaben unterstützen?

Mit großem Interesse erwarten wir Ihre baldige Antworten.


Mit freundlichen Grüßen aus Tirol

Dietmar Erlacher, Krebspatient

           
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
         Neues Tabakgesetz: www.rauchnet.at
      Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann


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Von: Petra Zwirn [mailto:petra.zwirn@gruene.at]
Gesendet: Freitag, 23. Dezember 2011 09:33
An: erlacher.d@gmail.com
Cc: Eva Glawischnig
Betreff: Fwd: Die Grünen sind gegen (ungesetzliche) Zigarettenautomaten und für rauchfreie Lokale


Sehr geehrter Herr Erlacher,


als zuständige Gesundheitsreferentin erlaube ich mir, Ihnen zu antworten.

Sie wissen, wir haben im vergangenen Sommer zwei parlamentarische Anträge eingebracht, diese wurden dem Gesundheitsausschuss zugewiesen:

Antrag  1584/A(E)  der  Abgeordneten  Dr.  Eva  Glawischnig-Piesczek,  Kolleginnen  und
Kollegen betreffend Verbot von Zigarettenautomaten (Zugewiesen am 16. Juni 2011)
 
Antrag  1586/A(E)  der  Abgeordneten  Dr.  Eva  Glawischnig-Piesczek,  Kolleginnen  und
Kollegen   betreffend   Schaffung   eines   generellen   Rauchverbots   in   den   Räumen   der
Gastronomie (Zugewiesen am 16. Juni 2011)

Leider ist es uns bislang noch nicht gelungen, die beiden auf die Tagesordnung einer Ausschusssitzung zu bringen, ich habe aber die mündliche Zusage der zuständigen Kollegin der SPÖ, dass sie in einen der kommenden Ausschüsse behandelt werden! Wir sind die einzige Partei, die sich dafür stark macht, und auch der Gesundheitsminister ist unserer Argumentation durchaus gewogen.

Auch wenn die Aussichten, dass wir parlamentarische Zustimmung erhalten, eher gering sind:

Ich kann Ihnen versichern, wir werden nicht locker lassen, sobald die Anträge im Parlament behandelt werden, wird auch die Öffentlichkeit wieder wachgerüttelt werden. Der Zeitpunkt wird kommen, wo auch das Gesundheitsminsterium nicht mehr die Augen verschliessen wird können, davon bin ich überzeugt.

Wir werden Sie am Laufenden halten,

mit den besten Grüßen,

Petra Zwirn

Dr.in Petra Zwirn
Referentin für Wissenschaft, Forschung und Gesundheit
Der Grüne Klub im Parlament

1017 Wien, Löwelstraße 12
Tel: +43 (01) 40110 - 6568
Fax: +43 (01) 40110 - 6549

2255

2 Jahre rauchfrei und 5 einfache Gründe mit dem Rauchen aufhören zu wollen


Der 12.12.2009 hat mein komplettes Leben verändert. Es war ein Samstag an dem ich morgens zu meiner täglichen beruflichen Wirkungsstätte fuhr, 6 Stunden dort blieb und als Nichtraucher wieder nach Hause fuhr. Endlich Nichtraucher habe ich gedacht und war mir eine zeitlang doch unsicher, ob ich es schaffen würde.

Aber jetzt 2 Jahre später weiß ich dass ich es geschafft habe. Die letzten Wochen war doch sehr anstrengend und aufwühlend, ich war gestresst und genervt, aber nicht einmal habe ich gedacht: “Jetzt eine Zigarette!”. Also bin ich mittlerweile echt davon überzeugt mit dem Rauchen durch zu sein. Kein Verlangen nach einer Zigarette und heute kommt es mir ehrlich gesagt irgendwie total surreal vor, dass ich mal geraucht habe.

Was mich von den Zigaretten weggebracht hat, wollt ihr wissen? Tiefenhypnose hat bei mir wahre Wunder bewirkt. Aber damals bin ich wegen dieser 5 Gründe zu dieser für mich zugegebenermassen im ersten Augenblick komischen Veranstaltung gegangen:

Zähne: gelb, belegt, einfach ekelig, das Bild haben meine Zähne während meiner Raucherphase abgegeben. Jetzt seitdem ich nicht Nichtraucher bin, habe ich in der Hinsicht überhaupt keine Probleme mehr.

Aschenbecher: Zum Schluss fand ich die vollen Aschenbecher einfach nur noch ekelig. Und dieser kalte Rauch, einfach furchtbar, das war der Anfang vom Ende.

Nervosität: Ich war mir immer sicher, dass mir die Zigaretten eine gewisse Ruhe geben würde. Das meine Nervosität davon gemindert würde. Bis ich aufhörte zu rauchen! Es war nämlich nicht so!

Geld: 5 € pro Päckchen und davon eins täglich, das ist einfach bei einem Jahresbetrag von 3600 € ein Argument aufzuhören. On Top wenn ich so wollt zu den anderen 4 Argumenten.

Gesundheit: kranksein wird in unserer Gesellschaft immer teurer, und irgendwann wird niemand mehr bereit sein als Gesellschaft, die zu tragen die sich Krankheiten noch selbst zuführen. Außerdem wollt ihr das wirklich, wollt ihr euch selbst wirklich Lungenkrebs, Kurzatmigkeit, Raucherbein, all das selbst antuen?


Ich bin nun seit 2 Jahren Nichtraucher und habe diese Entscheidung nicht eine Minute bereut! Und glaubt mir, wenn ich das schaffe, dann schafft ihr das auch! Versprochen!

http://www.zentodone.eu/2-jahre-rauchfrei-und-5-einfache-grunde-mit-dem-rauchen-aufhoren-zu-wollen/

2256
A N Z E I G E N Österreich bis Ende 2012 / Verrückte Westbahn?
« am: Dezember 25, 2011, 21:04:13 Nachmittag »


Steigt weißer Rauch zur Versöhnung auf,

oder geht man zum "Obersten"?

Anm.:
Marketingstrategie?



http://www.news.at/articles/1150/30/314238/bahnverbindung-westbahn-oebb


2257
Deutschland / Die "Unfrage des Jahres", noch dazu zu Weihnachten .....
« am: Dezember 25, 2011, 20:59:22 Nachmittag »


Wie viele Morddrohungen bekam Frankenberger?

Adventsquiz: Lebensgefährlicher Nichtraucherschutz



Dass Sebastian Frankenberger die Nation spaltet, ist ein bekanntes Phänomen.
Der Initiator des Nichtraucherschutzgesetzes hat in der Folge des gewonnenen Volksentscheids im Jahr 2010 nicht nur positive Rückmeldungen erhalten.
So mancher trachtete dem selbsternannten Polit-Rebell sogar nach dem Leben.
Was schätzt ihr? Wie viele Morddrohungen hat Frankenberger seit seiner Initiative für den Nichtraucherschutz bekommen?
http://www.lokalnews.de/passau/stadt-passau/in-eigener-sache/2991.passauer-adventsquiz-wie-viele-morddrohungen-bekam-frankenberger.html

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Thema Nichtraucherschutzbegehren: Und um die Reaktionen jenseits der Grenzen des guten Geschmacks, die Initiator Sebastian Frankenberger (ÖDP) daraufhin bekommen hat.
Wir haben ihn gefragt, ob er die konkrete Zahl der Morddrohungen an ihn nennt: 163 Menschen haben ihm solche Drohungen in schriftlicher Form geschickt, jede einzelne liegt bei seinem Anwalt.
Die geschätzten 171 Briefe und Mails von Leser Thomas lagen am nächsten dran.
Die Tipps reichten von "Leben und leben lassen" über "keine", "5" bis hin zu "510.000".



2258
Einfach zum Nachlesen - Besonderheiten? / Geschichte
« am: Dezember 25, 2011, 20:39:56 Nachmittag »

2007 -
Acht weitere Bundesländer führen zum neuen Jahr ein Rauchverbot in Gaststätten ein.
Damit ist der Glimmstängel zum Jahresanfang in Lokalen in elf Ländern grundsätzlich tabu.
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1249590


2259
Deutschland / Stadt kontrolliert Nichtraucherschutz - Ich zeige sicher niemanden an
« am: Dezember 24, 2011, 15:20:36 Nachmittag »


Jetzt gehts los, aber nicht in Wien, vorher noch in Bagdad am Bazar!

Stadt kontrolliert Nichtraucherschutz

"Ich zeige sicher niemanden an", sagt Stöger. "Die Wirte tun mir nicht leid, wenn sie saftige Strafen bekommen", meint er weiter.

Der "Raucherschutz"Minister Stöger verlangt mehr Kontrollen, höhere Strafen, haha, da geht Stöger mit sehr schlechtem Beispiel voran. Da muss er schon ........



Mannheim - Stadt kontrolliert Nichtraucherschutz

30.11.2011 19:25 | Rubrik: Verbraucherinfo | Ort: Mannheim

Mannheim / Metropolregion Rheinneckar - Einen besonderen Schwerpunkt auf den Nichtraucherschutz wird der städtische Fachbereich Sicherheit und Ordnung in den kommenden Wochen legen: Eine Schwerpunktkontrolle in der Mannheimer Gastronomie Mitte November ergab zahlreiche Verstöße gegen das Landesnichtraucherschutzgesetz.

„Unsere Beobachtungen zeigen, dass das gesetzliche Rauchverbot in der Gastronomie nicht immer eingehalten wird“, berichtet der Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung, Klaus Eberle. Um Appellen an Wirte und Gäste mehr Nachdruck zu verleihen, werde die Stadt jetzt schwerpunktmäßig die Einhaltung des Rauchverbots kontrollieren. “Das ist unumgänglich, um das gesundheitsschädliche Passivrauchen zu vermindern und den fairen Wettbewerb in der Mannheimer Gastronomie zu sichern“, betont Eberle.

Das Landesnichtraucherschutzgesetz soll die Menschen vor den Gefahren des Passivrauchens schützen. Dazu wurde das Rauchen in Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Krankenhäusern, Behörden und Gaststätten grundsätzlich verboten. Das Rauchverbot in der Gastronomie erstreckt sich auch auf so genannte Shisha-Bars, die ihren Gästen Wasserpfeifen anbieten, und nach dem jüngst veröffentlichten Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg auf gastronomisch genutzte Bereiche von Passagen.

Zulässig ist das Rauchen unter bestimmten Bedingungen in so genannten Einraumgaststätten: Diese Lokale dürfen nicht mehr als 75 Quadratmeter Gastfläche und keinen abgetrennten Nebenraum haben. Dort dürfen keine oder lediglich einfache kalte Speisen (z. B. belegte Brote, Butterbrezeln, kalte Frikadellen, Wurstsalat, Salzgebäck, u. ä) zum Verzehr an Ort und Stelle angeboten werden. Wirte, deren Gaststätte diese Voraussetzungen erfüllt und die von der Ausnahme Gebrauch machen möchten, müssen ihr Lokal deutlich sichtbar als Rauchergaststätte kennzeichnen. Minderjährige haben zu diesen Rauchergaststätten keinen Zutritt.

Sowohl Wirte als auch Gäste begehen eine Ordnungswidrigkeit, wenn sie die Regeln des Landesnichtraucherschutzgesetzes missachten:

Wer als Gast in einer Gaststätte vorsätzlich oder fahrlässig raucht, kann mit einer Geldbuße von bis zu 40 Euro rechnen. Wird die gleiche Person innerhalb eines Jahres erneut erwischt, kann die Geldbuße auf bis zu 150 Euro steigen. Gegen Betreiber, die vorsätzlich oder fahrlässig ihrer Kennzeichnungspflicht nicht nachkommen oder Verstöße gegen das Rauchverbot nicht verhindern, kann eine Geldbuße bis zu 2 500 Euro verhängt werden. Im Wiederholungsfall innerhalb eines Jahres kann sich diese auf bis zu 5 000 Euro verdoppeln.
 
http://www.mrn-news.de/news/mannheim-stadt-kontrolliert-nichtraucherschutz-51674

2260


SO KANN ich ANZEIGEN, nur das hilft gegen "TABAKRAUCH - KREBS"!

Siehe http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202

2261
Deutschland / Warnung vor E-Zigaretten
« am: Dezember 24, 2011, 15:10:45 Nachmittag »



Warnung vor E-Zigaretten


In Deutschland ist eine Debatte über E-Zigaretten entflammt: Diese seien gesundheitlich riskant und nicht zugelassen. Auch Krebsforscher raten von den künstlichen Glimmstängeln ab, berichtete der "stern" (Onlineausgabe).

Gesundheit
Nikotinhaltige E-Zigaretten sind offenbar keine unbedenkliche Alternative zum Glimmstängel. Im Gegenteil: Elektronische Zigaretten sind gesundheitlich riskant und ihr Verkauf verboten - darauf wies die Gesundheitsministerin aus Nordrhein-Westfalen (NRW) hin. "Was derzeit auf dem Markt ist, ist alles nicht zugelassen und nicht geprüft". Die bisher erhältlichen Flüssigsubstanzen, die sogenannten Liquids, enthielten so hohe Mengen an Nikotin, dass sie als Arzneimittel einzustufen seien - und damit unter das Arzneimittelgesetz fielen.

Vertrieb vor allem über das Internet
Rauchlose E-Zigaretten sind seit einiger Zeit vor allem über das Internet erhältlich. Bei der E-Zigarette verdampft eine oft nikotinhaltige Flüssigkeit, die der Raucher inhaliert. Im Gegensatz zur herkömmlichen Zigarette werden keine Substanzen verbrannt, der Nutzer nimmt keinen Teer auf. Die Geräte und Flüssigkeiten, die in unterschiedlichen Mischungen auf dem Markt sind, werden vor allem im Internet, aber auch in speziellen "E-Shops" angeboten.

Die gesundheitlichen Auswirkungen des Rauchersatzes sind allerdings noch kaum erforscht. Es gebe keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass E-Zigaretten ungefährlich seien.

E-Zigarette ein Arzneimittel?

"Bei der E-Zigarette wird Nikotin verdampft und Nikotin wirkt pharmakologisch. Da liegt zunächst die Vermutung nahe, dass es sich um ein Arzneimittel handelt", sagt der Sprecher des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn. Um das zu ermitteln, bedürfe es immer einer sorgfältigen Einzelfallentscheidung. Zu den Prüfkriterien gehört, wie hoch der Nikotinanteil ist oder welche Substanzen noch inhaliert werden.

Krebserzeugende Nitrosamine im Wasserdampf

Die chemische Zusammensetzung beim Rauchen der E-Zigaretten ... http://help.orf.at/stories/1692143/

2262
Sonstiges / Gesegnete Weihnachten und ein gesundes Neues Jahr ....
« am: Dezember 24, 2011, 14:50:56 Nachmittag »


Gesegnete Weihnachten und ein gesundes Neues Jahr,

mit herzlichem Vergelt`s Gott für die ehrenamtliche, gemeinnützige Mitarbeit!

Liebe Grüße aus Tirol

Dietmar Erlacher

                        K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
         Neues Tabakgesetz: www.rauchnet.at
      Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann

2263


Peking Universität verschärft Rauchverbot


Die Peking Universität (PKU) will das Rauchen auf dem Campus künftig komplett verbieten, teilte die Hochschule am Dienstag mit.

Das neue Verbot gilt für alle Personen auf dem Campusgelände, sowie in allen Gebäuden und Wohnheimen. Der Verkauf von Tabakerzeugnissen im Campus-Supermarkt und in Geschäften sowie jegliche Tabakwerbung sind ab sofort verboten.

Die Universität plant, Plakate zum Rauchverbot in allen öffentlichen Bereichen auf dem Campus aufzuhängen. Alle Dozenten haben jetzt das Recht, andere Personen dazu aufzufordern, mit dem Rauchen aufzuhören.

Schwere Strafen warten auf diejenigen, die sich drei Mal nicht an die neue Regelung halten. Studenten erhalten schlechte Leistungsbewertungen und werden von Bewerbungen für Auszeichnungen ausgeschlossen. Mitarbeiter der Verwaltung, die sich noch in der Probezeit befinden, verlieren ihren Arbeitsplatz. Jede Gruppe oder Einzelperson, die das Rauchverbot unterstützt, wird geehrt.

Um sicherzustellen, dass die Vorschriften befolgt werden, plant die PKU, Betreuer zur Kontrolle auf dem Campus patrouillieren zu lassen.

Die Regelung wurde von Gegnern des Rauchens gefeiert, die glauben, dass Rauchen eine schädliche Gewohnheit ist.

"Ich unterstütze die Regelung, weil Rauchen schädlich für die Gesundheit und die Umwelt ist. Die Dozenten sollten mit gutem Beispiel vorangehen“, sagte Dong Liming, pensionierter Professor der Schule für Stadt- und Umweltstudien der PKU, der Zeitung Global Times.

"Da die Universität eine öffentliche Einrichtung ist, sollte das Rauchen dort ganz verboten werden“, sagte Sun Meiling (26) Doktorand der Kommunikation, der Global Times.

Andere widersprachen der Initiative:

"Ein völliges Rauchverbot ist zu rigoros. Wir sollten die persönliche Entscheidung der Raucher respektieren. Rauchen ist in Ordnung, solange es sich nicht negativ auf andere auswirkt", sagte ein namentlich nicht genannter Professor der PKU-Schule für Chemie und Molekularbiologie, der Global Times.

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Die PKU ist nicht die erste Universität, die versucht, einen Nichtraucher-Campus zu schaffen. Die Renmin Universität in Beijing führte vor kurzem eine ähnliche Regelung ein.

Die Bemühungen für ein Rauchverbot begannen, nachdem das chinesische Bildungsministerium und das Gesundheitsministerium im Juli 2010 eine Verordnung für ein schärferes Rauchverbot in Universitäten erlassen hatten.

Beijing startete im Mai eine Nichtraucher-Kampagne. Zahlreiche Universitäten in der chinesischen Hauptstadt planen, bis zum Jahresende einen Nichtraucher-Campus zu schaffen, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua.

Eine Umfrage an sechs Hochschulen in Beijing ergab, dass 42 Prozent der Befragten Raucher waren, berichtete die Beijing Times gestern.

Von den derzeit 130 Millionen Jugendlichen im Alter von 13 bis 18 Jahren in China, sind 15 Millionen Raucher. Eine Umfrage unter 11.242 Schülern aus 33 Mittelschulen und Gymnasien im Mai in Beijing zeigte, dass 9,11 Prozent rauchten, berichtete der China News Service.



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Rauchfrei ins neue Jahr starten

Mit diesen Tipps ist der Rauchstopp gar nicht mehr so schwer.

http://www.oe24.at/lifestyle/Rauchen-aufhoeren-Rauchfrei-ins-neue-Jahr-starten/49715738

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Europa / Stöger schau: Sogar die Bulgaren schaffen es!
« am: Dezember 24, 2011, 01:21:42 Vormittag »

Bulgarien: Ab Juni 2012 Rauchverbot in der Öffentlichkeit

Die Regierung von Bulgarien beschloss, ab 1. Juni 2012 ein Rauchverbot in der Öffentlichkeit einzuführen.

Schon im Sommer 2010 wurde, um den Tourismus nicht zu gefährden, das Rauchverbot teilweise gelockert.

EU-weit stehen die Bulgaren auf Platz zwei was das Rauchen betrifft. Sollte die Gesetzesvorlage beschlossen werden, darf nur noch in gesonderten Räumen geraucht werden.

und

http://www.tourexpi.com/de-intl/news.html~nid=51322