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Nachrichten - admin

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Ein halbes Jahr lang nicht ein Hinweis auf Grund des vorigen Beitrages = Tabaklobbyisten "arbeiten gut"!
Stegerl hat Angst, wie ein Schneehuhn vor dem Tiroler Steinadler!
Wöshely und Hajpl wohl auch!


‎14 Prozent aller WienerInnen wollen mit dem Rauchen aufhören.
Geht man vom 38%igen Raucheranteil in Österreich aus, sind das 37% aller Raucher, die aufhören wollen.
Warum wird ihnen das nicht erleichtert?


http://kurier.at/nachrichten/gesundheit/4479585-neujahrsvorsatz-am-anfang-ist-der-wille.php

2252
Fetter Tobak

    * Tabakgesetz:. Verlagert sich die Sucht durch strenge Verbote?

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Der Nichtraucherschutz in Österreichs Gastronomie ist nach wie vor mangelhaft. Die Lösung, die es allen recht machen will, hat im Gegensatz zu strikten Rauchverboten keinen gesundheits­fördernden Effekt.
Von Robert Buchacher

Im Wiener AKH, der österreichweit ersten Adresse zur Behandlung von Raucherschäden, hat sich nichts geändert. Zu ebener Erde wird in einem speziellen, durch Glaswände separierten Raucherraum gepofelt, was das Zeug hält; in den Stockwerken darüber befassen sich Pulmologen, Kardiologen, Krebsmediziner und Chirurgen mit den Folgen des Tabakkonsums. Mit 34 Prozent Rauchern gehört Österreich laut der EU-weiten Umfrage Eurobarometer 2010 weltweit zu den Ländern mit dem höchsten Tabakkonsum. Der Anteil der Raucher an der erwachsenen Bevölkerung bildet aber das wahre Ausmaß des heimischen Tabakkonsums nur mangelhaft ab. Mit der Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten – im Mittel 17,7 – liegt Österreich EU-weit im Spitzenfeld. Und bei jugendlichen Rauchern führt ­Österreich seit Jahren die EU-Statistik an.

Dramatischer noch wird die Situation auf der Homepage des Gesundheitsministeriums unter dem Punkt Tabakgesetz beschrieben: „Der Konsum von Tabak ist in Industrieländern wie Österreich die bedeutendste Ursache vermeidbarer Krankheiten und Todesfälle. Weltweit sterben derzeit nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation jährlich über vier Millionen Menschen vorzeitig an den Folgen tabakbedingter Krankheiten. Diese Zahl wird sich innerhalb der nächsten Jahrzehnte auf rund zehn Millionen pro Jahr erhöhen, wenn gegen diese Entwicklung nichts ­unternommen wird. Schätzungsweise 12.000 bis 14.000 Menschen sterben in ­Österreich pro Jahr an den Folgen tabakbezogener Erkrankungen.

Angesichts dieser enormen Bedrohung ist politisches Handeln, einschließlich entsprechender Initiativen zur Schaffung der gebotenen Maßnahmen auf gesetzlicher Ebene, dringend erforderlich.“

Nicht unbedingt in Befolgung dieser eindringlichen Sätze handelte SPÖ-
Gesundheitsminister Alois Stöger, als er http://www.profil.at/articles/1152/560/315456/rauchen-fetter-tobak

Anm.: Ja, ja, der Stöger, was soll`s!Nicht einmal Stögers Beisl, in seinem Gesundheitsministerium, hält das Tabakgesetz ein!

2253
xchH



Es werden noch viel mehr Wirte jammern!

Denn, besse es gibt eine Kneipensterben (was nicht stattfindet),

als es sterben Menschen durch Tabakrauch-Vergasung!


V . O . R . L . A . G . E  immer  KOMPLETT  ausfüllen, hier .......


http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202



2254


Aber auf faule Ausreden fallen die RAU-Sheriffs schon lange nicht mehr herein!

In 10 Tagen gibt es wieder Dutzende(!) Anzeigen!


http://www.noen.at/lokales/noe-uebersicht/korneuburg/aktuell/Raucher-Sheriffs-sorgen-fuer-dicke-Luft-in-Lokalen;art2316,362457


2255


A C H T U N G :

Ab sofort sind die Infos "Krebsforum/Krebspatienten" wieder auf www.krebspatienten.at zugänglich!




5.1.2012, Do., 18.00 Uhr, Wien, Treffen der Krebspatienten Selbsthilfegruppen


Dieses Mal treffen wir uns gemeinsam am Praterstern, wie nachstehend!
Anfragen zu speziellen Broschüren telef. notwendig!

                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich   
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
krebspatienten@gmail.com  www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann



1020 Wien, jeden 1. Do./Monat: Treffen der Selbsthilfegruppe K. f. Krebspatienten

TREFFEN: Jeden 1. Donnerstag im Monat (außer Feiertag!)

ACHTUNG: Hast du spezielle Fragen, melde dich bitte schon jetzt bei mir!

Schreibe uns deine Emailadresse, dann bekommst du die Einladung mit speziellen Hinweisen: krebspatienten@gmail.com


Do.18.00 Uhr(!!!), Treffen der allg. Selbsthilfegruppe Krebspatienten (du bist auch um 18.30 Uhr willkommen)

Do.18.30 Uhr(!!!), Treffen der spez. Urogenen-Gynäkologischen Krebs-Selbsthilfegruppe (du kannst gerne schon um 18.00 Uhr da sein)


Einzelgespräche, bei Anmeldung, ab 17.30 Uhr und im Anschluss möglich!

           W i r   b i e t e n   K r e b s  -  S e l b s t h i l f e  i n  W i e n

Wir bilden Soziale Netze und treffen uns mit Betroffenen, Angehörigen, Interessierten regelmäßig (bundesweit).

Cafe-Restaurant Heine, 1020 Wien, Heinestr. 39, U1/U2/S-Bahn, vom Praterstern/Ausgang Heinestraße nur 2 min.

Wo ist das?
https://www.wien.gv.at/stadtplan/
http://www.wien.gv.at/vadb/internet/AdvPrSrv.asp?Layout=VAErgebnis_neu&Type=K&ID=238996&HKAT=12&KAT=&UNTKATVON=&brckat=Gesundheit&brckatu=&return=

Informationen/Hilfe: Hotline Neu täglich 9 - 21 Uhr 0650-577-2395 und krebspatienten@gmail.com


Bei dieser Veranstaltung findet ein Kurzreferat statt.


"Krebserkrankung? Das Tumorboard für die personifizierte Therapie!" 

   Ein Gremium entscheidet über die personenbezogene Krebsbehandlung, unter Berücksichtigung der bestmöglichen Lebensqualität.
             

 

und Informationen auch zu:

"ELGA – Elektronische Gesundheitsakte“, was kann sie, wem hilft sie, wann kommt sie,     

 S i S - Selbsthilfegruppenmitglieder im Spital

"Mein Gespräch mit dem Wiener Patientenanwalt"

SUS - Unterstützung von Wiener SHG

Der Röntgenpass für ……….

Das Krankenhaus Wien Nord, Floridsdorf

Obfrau der WGKK: "Bei den Patiententen darf nicht gespart werden", sowie "Bewegt Gesund", "Sportzuschüsse auf Krankenschein"

Krebs und Tabakrauch


Bitte wer hilft noch bei Besuchsdiensten?

Vorinformationen auf http://krebspatient.at           
 
Nach dem Impulsreferat gibt es eine Diskussion, auch zu anderen Themen, sowie Erfahrungsaustausch untereinander bis ca. 21 Uhr!

Übrigens: Zu welchem Thema würdest du gerne nächstes Mal ein Referat halten/hören?

Interessante neue Broschüren und Folder liegen beim Treffen zur freien Entnahme auf. Besonderes kann nach telefonischer Anforderung mitgebracht werden.

Wir werden auch kurz von den wichtigsten Ereignissen der letzten Tage/Wochen berichten, von Veranstaltungen, Kongressen, aber auch von der
Initiative Rauchfreie Gaststätten. Schon jetzt die Information, dass wir deshalb in den letzten Monaten dutzende neue Mitglieder (Betroffene, Angehörige) bekommen haben. Grund war der Medienrummel, mit der Ansage, dass die Nichtraucherschützer mit den Selbsthilfegruppen Krebspatienten für Krebspatienten zusammen arbeiten. Weiters die letzten Pressekonferenzen zu "Rauchfreie Gaststätten" mit Hunderten, anonymen Anzeigen (siehe: www.rauchersheriff.at). Leider kam es schon zu mehreren tätlichen Übergriffen in ganz Österreich.

Neu:
1) BM. Stöger hat aufgerufen um Anzeigen, wenn die Wirte den Nichtraucherschutz nicht einhalten: http://rauchersheriff.at/anzeigen/anzeigen.html
2) Unterzeichnung des Volksbegehrens für den Nichtraucherschutz bei jedem Magistrat in Wien, bzw. beim Wohnsitzgemeindeamt: www.nichtraucheninlokalen.at
BM. Stöger: Melden Sie Wirte, die den Nichtraucherschutz nicht einhalten, http://sis.info

Alle Mitglieder, egal ob KrebspatientInnen, Angehörige oder Interessierte, erfahren bei den Treffen der Selbsthilfegruppen immer die neuesten Meldungen zu Krebs. Noch aktueller sind die täglichen Berichte hier im Krebsforum (rund 300.000 Zugriffe/Monat).
Bei uns gibt es keine Einschreibgebühr - keinen Mitgliedsbeitrag - keine Portospesen - nichts!
NEU in Wien: Im Rahmen von PIK, bzw. unserem Projekt SIS (Selbsthilfegruppenmitglieder im Spital) besuchen wir Patienten im Krankenhaus! Anfragen: krebspatienten@gmail.com

Es ist für uns alle wichtig:
Zeit für Diskussionen und Gesprächsaustausch unter Betroffenen, Angehörigen und Interessierten.
Wir wollen dabei jeden einzelnen Teilnehmer am Treffen zuhören und ausreden lassen,
aber bitte sich so äußern, dass auch alle anderen noch dran kommen.

Du willst beim Treffen zu einer bestimmten Krebsart oder zu ...... Broschüren?
Bitte gleich ein Email an krebspatienten@gmail.com  . Bei Bedarf senden wir dir dies auch mit der Post; alles kostenfrei für dich!

Granatapfelelexier nur bei vorheriger Bestellung!
http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,1921.0.html und http://www.drjacobsinstitut.de/?Granatapfel und http://drjacobsmedical.de/ und http://www.drjacobsmedical.com/granatapfel-c-21.html zu
32.95EUR im Karton statt 37.95EUR + Versand. Beim SHG-Treffen 1 Flasche 30,00 inklusive.

Aktuelle Informationen zum 1. Krebsforum Österreich unter:
http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,1072.msg8721.html#msg8721

Veranstaltungen: Bitte Mitteilungen und hier den Kalender beachten .... http://www.krebsforum.at/forum/index.php?action=calendar

Hinweis:
Vor einiger Zeit  hat die Sprecherin der ARGE Selbsthilfe bei einem Vortrag kundgetan, in Wien (Anm.: und ....) dürfen Selbsthilfegruppen
nur das machen, was die Stadt will. DAS merken auch wir immer öfter. Scheinbar gibt es deswegen auch, nur in Wien, keinen Dachverband der Selbsthilfegruppen!
Weiß z. B. wer, warum die Havel/Zielinski Veranstaltung "WIENER  KREBSTAG" im Wiener Rathaus vom Herbst auf März verschoben und
jetzt stillschweigend überhaupt nicht mehr stattfindet. Ist da auch wer einem ein Dorn im Auge?

Viele kennen SUS, oder Fond Soziales Wien oder WiG. Scheinbar plant Wien, die ausgegliederten Gruppen wieder einzuverleiben. Jedenfalls scheinbar viele Probleme mit diesen Leuten.

Weiters:
Unsere Selbsthilfegruppen betrachten sich nicht parteihörig. Umso mehr waren Mitglieder entsetzt festzustellen, dass die rote Gesundheitsstadträtin Mag. Wehsely die gemeinnützigen, ehrenamtlichen Tätigkeiten der Wiener Selbsthilfegruppen für sich vereinnahmte, und sogar auf die Homepage zur Häupl-Wahl stellte!

Aber auch bei den Förderungen wird sehr, sehr eigenartig vorgegangen: Jede Gruppe kann um 900.- Euro ansuchen, egal wie groß, egal wie aktiv.
Auch bei den Auslegungen der Bestimmungen und Prüfungen von Förderungen ist man der Willkür einiger ausgesetzt, ohne Anhörung bzw. Widerrede, entgegen den Förderungsbestimmungen.
So ist es eine Zumutung, dass die Mitglieder der Selbsthilfegruppe für das Fördergeld haften, bis abgerechnet wurde. Das haben wir mehrfach massiv beanstandet und angeboten: „Wir finanzieren vor. Förderung nach Einreichung anerkannter Belege“.  NEIN, heißt es von der zuständigen Stelle WiG, die nicht einmal bereit ist, „die nächste Instanz“ bekannt zu geben, zwecks Gespräche.

Auch aus diesem Grund bin ich überzeugt, dass absolute politische Mehrheiten schlecht für die Bürger sind und hoffe, dass dies überall bald anders sein wird, mit eurer Hilfe!
Dazu: So wie der Landtag zusammengesetzt ist, so ist auch die Zusammensetzung verschiedener wichtiger Gremien, Landesschulrat, Musikschulbeirat, etc., etc., und wenn dort 51 % "einfärbige Räte" vertreten sind, dann können die 49 % "andersfärbigen Räte" gute Vorschläge und Projekte einbringen solange sie wollen, werden aber nie Gehör finden, nie was erreichen können. Auch jegliche Diskussion über ........ wird abgewimmelt, z. B. ein im Hearing äußerst fähiger Direktor für eine Bundesschule, ohne DEM Parteibuch hat keine Chance, wurde uns gesagt, usw., usw.


Wir aber bilden Soziale Netze und treffen uns mit Betroffenen, Angehörigen, Interessierten regelmäßig (bundesweit), ehrenamtlich, gemeinnützig!

Selbsthilfegruppen in Österreich sind eine bedeutende Säule im Gesundheits- und Sozialwesen, aber (fast) ohne Anerkennung von der Politik und den meisten Institutionen.
Wir geben Menschen Halt und Perspektive nach Schicksalsschlägen, der Konfrontation mit einer schweren Krankheit.
Daher ist es uns unerklärlich, weshalb das BMfG, die Länder und die Städte so wichtige, gemeinnützige, ehrenamtlich tätige Gruppen nicht entsprechend unterstützen. So wie es im Koalitionsvertrag oder im neuen Masterplan steht!
In Deutschland zahlt jeder Versicherte rund 0,50 Euro/Jahr hierfür ein, was etliche Millionen für ein gedeihliches Arbeiten im Sinne der gesamten Bevölkerung bringt.
 
WILLST  AUCH  DU  EINE  ONKOLOGISCHE  SELBSTHILFEGRUPPE  IN  ÖSTERREICH  GRÜNDEN?
WIR  UNTERSTÜTZEN  DICH  MIT  RAT  UND  TAT!
Bitte Email an: krebspatienten@gmail.com


Chemo? Strahlen?
Prof. Dr. Zielinski, Leiter der Onkologie, AKH Wien
Vortrag gehalten im Rahmen des Kongresses Medizin in Wien 2010 am 30.Jänner 2010 im Wiener Rathaus:
http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=312.msg879#msg879
Hilfe bei Röntgen, CT, MRT: http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,3285.msg8692.html#msg8692

Die SelbsthilfegruppenleiterInnen und Stv. freuen sich auf dein Kommen zum nächsten Treffen!

Hinweis:
61 % der Krebserkrankungen entstehen durch passives und aktives Zigaretten-Rauchen!
Da bundesweit rund 75 % der Wirte nicht einmal den Nichtraucherschutz laut Tabakgesetz einhalten,
in Wien sind es noch mehr,
hilft nur: http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202
täglich, und wiederholend!
PS: "Kopfprämie" bei Meldung von Zigarettenautomaten ohne Alterskontrolle (kein Bankomatkarten-Einschubfach vorhanden!)!



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Granatapfel gegen Prostatakrebs


Prostatakrebs ist mit 25 % aller auftretenden Tumore die häufigste Krebsart bei Männern in Österreich – vor Darm- und Lungenkrebs. Rund 80% der Patienten sind über 65 Jahre alt. Häufig wächst der Tumor langsam. In Abhängigkeit vom Alter des Patienten, dem Stadium und der Aggressivität des Tumors ergeben sich verschiedene schulmedizinische Therapieoptionen (wie Überwachung ohne invasive Therapie, Operation, Bestrahlung, Hormonentzug), die entweder die Heilung des Patienten oder die Verlangsamung des Krankheitsverlaufs zum Ziel haben.

Vieles kann Mann allerdings selbst tun: Maßnahmen, die den Krankheitsverlauf verlangsamen, dienen auch der Vorbeugung von Prostatakrebs. Veränderungen der Lebensweise (wie regelmäßige Bewegung und Entspannung) und Ernährungsweise (z. B. wenig rotes Fleisch, pflanzenreiche Kost) sind vielversprechende Möglichkeiten. Dies trifft auch auf Männer mit PSA-Rezidiven nach Primärtherapie zu.

Klinische Studien belegen Verlängerung der PSA-Verdoppelungszeit nach PSA-Rezidiv
Auf dem Krebskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2011 wurde die Wirksamkeit von Granatapfel-Antioxidantien bei Prostatakrebs durch die Ergebnisse einer aktuellen Studie von Paller et al. (1) erneut belegt. In der doppelblinden, randomisierten Studie wurde Granatapfel-Extrakt 104 Prostatakrebs-Patienten nach erfolgloser Primärtherapie (PSA-Rezidiv) verabreicht und der PSA-Verdopplungszeitraum beobachtet. Die PSA-Verdoppelungszeit ist ein wichtiger Faktor für die Beurteilung des Verlaufs des Prostatakarzinoms. Je langsamer der PSA-Wert (Prostataspezifisches Antigen) ansteigt, desto länger ist in der Regel die Lebenserwartung. Die Studienteilnehmer waren im Schnitt 74,5 Jahren alt und hatten einen Prostatakrebs von mittlerer Aggressivität. Durch die tägliche Aufnahme von Granatapfel-Extrakt über 6 Monate verlängerte sich die mittlere PSA-Verdopplungszeit von 11,9 auf 18,5 Monate. Bei 43 % der Studienteilnehmer konnte diese Zeitspanne im Vergleich zum Ausgangswert am Beginn der Studie sogar verdoppelt werden. Bei 13 % wurden fallende PSA-Werte festgestellt. Signifikante Veränderungen der Testosteronwerte gab es nicht. Metastasen traten bei keinem Teilnehmer auf. Zwischen der Einnahme des Granatapfel-Extrakts mit täglich 600 mg Polyphenolen (als Gallussäure-Äquivalent) und der dreifachen Menge ergab sich kein Unterschied in der Wirkung. Damit wurden frühere Studienergebnisse mit Prostatakrebspatienten (2, 3) eindrucksvoll bestätigt.

Allgemeine Gesundheitseffekte durch Granatapfel

Der Granatapfel ist ein Multi-Talent. In den letzten Jahren wurde in Hunderten von präklinischen Studien und 16 Studien mit Patienten gezeigt, dass Granatapfel-Polyphenole vor oxidativem Stress, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, hohem Blutdruck, Demenz und überschießenden Entzündungsreaktionen schützen können. Der auch für Diabetiker gesunde Saft verbesserte bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit deutlich die Durchblutung des Herzmuskels und reduzierte arteriosklerotische Ablagerungen in der Halsschlagader. Er soll Magengeschwüre, Entzündungsprozesse und Gelenkbeschwerden bei Arthritis lindern, Alterungsprozessen entgegen wirken, die Entwicklung von Alzheimer-Demenz hemmen sowie Erektionsstörungen im Alter verringern. Fermentierte Granatapfelzubereitungen sollen aufgrund einer verbesserten Bioverfügbarkeit der Polyphenole eine höhere Wirkung aufweisen. So weisen präklinische Studien darauf hin, dass fermentierte Granatapfel-Polyphenole besonders wirkungsvoll gegen Brust- (4) und Prostatakrebs (5, 6, 7) sowie Leukämie (8) sind.

Bei der Wahl des Granatapfel-Produktes ist Vorsicht geboten, da sich die verschiedenen Produkte auf dem Markt stark in Gehalt und Zusammensetzung der wirksamen Polyphenole unterscheiden. Um dem Verbraucher Klarheit über die Granatapfel-Produkte zu verschaffen, hat die Universität Hohenheim im Auftrag des Verbands für ganzheitliche Gesundheitsberatung e.V. einen der bisher größten Granatapfel-Produkttests in Deutschland durchgeführt. Die Universität Hohenheim untersuchte den Gehalt und die Zusammensetzung der Wirkstoffe in den unterschiedlichen Granatapfel-Produkten. GranaProstan ferment (Dr. Jacob’s Medical, PHZNR 3172894) hatte bei diesem Test mit höchsten Wirkstoff-Gehalt und bestem Preis-Wirkstoffverhältnis hervorragend abgeschnitten. Den Test (€ 5,-) und ein ausführliches Ratgeberbuch zum aktuellen Stand der Granatapfel-Forschung (60 Seiten, € 5,95) können Sie hier bestellen: www.drjacobsmedical.de

2256
Veranstaltungen / 11.1.2012, Mi., Wien: Robert Rockenbauer + MR. Dr. Franz Pietsch
« am: Dezember 28, 2011, 19:36:28 Nachmittag »
Von: Robert Rockenbauer [mailto:nichtraucherschutz@aon.at]
Gesendet: Mittwoch, 28. Dezember 2011 17:50
An: undisclosed-recipients:
Betreff: Nichtraucher-Treffen in Wien am 11.1.2012

Österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher
Bundesleiter Robert Rockenbauer                     
Thomas-Riss-Weg 10, 6020 Innsbruck                       
p e r s ö n l i c h   e r r e i c h b a r:                                           
Beratungszentrum für Nichtraucher und Raucher
Haller Straße 3, 6020 Innsbruck
Mo - Fr 9.30 - 12.30, 15 - 18.30 Uhr
Telefon und Fax 0512 / 268025 oder 0664/9302958
Kto.Nr. 0000-075960 Tiroler Sparkasse (20503)
www.alpha2000.at/nichtraucher
nichtraucherschutz@aon.at


Nichtraucher-Treffen in Wien am 11.1.2012


Sehr geehrte Nichtraucherin!
Sehr geehrter Nichtraucher!

In der letzten Nichtraucher-Zeitung 4/2011 habe ich auf Seite 16 auf dieses Nichtraucher-Treffen hingewiesen. Wer die NRZ nicht bekommt, möge sie bitte für 10,- Euro/Jahr bestellen. Sie enthält wichtige Informationen für Nichtraucher. Gleichzeitig unterstützen Sie mit Ihrem Beitrag unsere Arbeit.

Mittwoch, 11.1.2012, um 19 Uhr
Hotel-Pension Wild, 1080 Wien, Lange Gasse 10!
Bitte gleich um Terminvormerkung. Anmeldung erbeten: Tel. 0664/9302958.
Die Lange Gasse im 8. Bezirk erreichen Sie mit der U2,3 Volkstheater über die Lerchenfelder Str., 1. Querstr. rechts, U2 Rathausplatz über die Trautsongasse, dann links; oder Straßenbahn Linie 2, Theater i.d. Josefstadt, Ecke „Fromme Helene“.

Höhepunkt dieser Begegnung:
MR Dr. Franz Pietsch vom Gesundheitsministerium wird anwesend sein.
Er wird uns auf viele Fragen rund um das Tabakgesetz Antwort geben können. Damit das aber geordnet abläuft, bitte ich Sie, mir die Fragen zukommen zu lassen und ich werde sie dann an Dr. Pietsch weiterleiten. Es können auch Fragen gestellt werden von Personen, die nicht am Treffen Teilnehmen können. Gesetz und Realität klaffen oft weit auseinander.
Um entsprechende Disziplin bei so einem Treffen voller Emotionen darf ich jetzt schon bitten.

Wünsche Ihnen alles Gute für das neue Jahr!

Mit herzlichen Grüßen
Robert Rockenbauer

2257



Welche Ausreden haben die notorischen Gesetzesübertreter?
Warum gehen sie in die Berufung?


UVS-Wien, Muthgasse 64, 1190 Wien

10.1.11 - 13h, A-209, Anita Querfeld
detto 14.30, B-203, Dr. Keres
12.-10.30, C-224, Hofmann Astrid
17.-9h, C-218, Kozel Antonin
", 9.30, D-228, Tauber Hilda
", 13h, C-211, Ing. Lübke Masell
19.1., 13h, C-211, Neumeister Helmut
23.1., 9h, C-210, Hirschhofer Johann
24.1., 9h, A-307, Kasal Michael Herbert
 " , 13h, A-209, Guy Eyal
26.1., 10.30, C-210, Wendl Daniel
31.1., 9h, C-208, Nadler Michael
  " , 9.30, C-211, Grasse Michael
  " , 10h, A-309, Mag. Proske Maria

Wenn du weißt, um welches Lokal es sich bei hier angeführte Fälle handelt, und wo es ist, dann bitte Mitteilung an  krebspatienten@gmail.com


2258
ERLACHER UVS-Beschwerde - BKA-330.040/0963-VII/4/2011


MR DR. FRANZ PUTZ
LEITER BÜRGERINNEN- UND BÜRGERSERVICE
GZ ● BKA-330.040/0963-VII/4/2011
E-MAIL ● SERVICE@BKA.GV.AT
BUNDESKANZLERAMT

Herrn
Dietmar Erlacher
Per E-Mail: erlacher.d@gmail.com
Wien, am 14. Dezember 2011


Sehr geehrter Herr Erlacher !

Das Bürgerinnen- und Bürgerservice des Herrn Bundeskanzlers hat Ihr Schreiben
vom 20. November 2011 erhalten.
(Hier nachzulesen: http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=807.msg3666#msg3666 9

Bitte entschuldigen Sie die späte Antwort. Wir sind bemüht, Briefe und E-Mails an
den Herrn Bundeskanzler umfassend und so rasch wie möglich zu beantworten.
Aufgrund der Vielzahl an einlangenden Schreiben kann es jedoch leider zu
Verzögerungen kommen. Hinsichtlich Ihres Schreibens haben wir uns mit dem
Unabhängigen Verwaltungssenat Wien in Verbindung gesetzt und konnten folgendes
für Sie herausfinden:

Ein Großteil der Verwaltungsstrafverfahren nach dem Tabakgesetz wird aufgrund
von Anzeigen von Privatpersonen, darunter auch von Ihnen, sehr geehrter Herr
Erlacher, durchgeführt. Allerdings kann der Umstand, dass diese Privatpersonen
zweifellos mit großem Engagement für den Nichtraucherschutz eintreten, keine
Sonderstellung in Verfahren vor dem Unabhängigen Verwaltungssenat Wien
bewirken. So sind Verhandlungen vor dem Unabhängigen Verwaltungssenat Wien in
der Regel öffentlich, das heißt jedermann kann im Rahmen des technisch Möglichen
(zum Beispiel im Hinblick auf vorhandenen Platz im Verhandlungssaal) einer
Verhandlung beiwohnen. Der Grundsatz der Öffentlichkeit räumt aber im Gegensatz
zu den in den Verfahrensgesetzen vorgesehenen Parteienrechten den Zuhörern kein
Recht auf Kenntnis des gesamten Akteninhaltes ein. Verzichtet der Beschuldigte auf
die Verlesung von Aktenstücken oder auf eine mündliche Verkündung des
Bescheides, was häufig vorkommt, so erhalten die Zuhörer keine Kenntnis vom
gesamten Verfahrensablauf. Dies gilt für alle Zuhörer.

Sie, sehr geehrter Herr Erlacher, waren, wie uns mitgeteilt wurde, bereits bei einer
Vielzahl von Verfahren vor dem Unabhängigen Verwaltungssenat Wien anwesend:
So haben Sie einerseits als „Öffentlichkeit“ Verhandlungen beigewohnt, andererseits
wurden Sie als Zeuge in der von Ihnen wahrgenommenen und zur Anzeige
gebrachten Übertretungen des Tabakgesetzes einvernommen.

- 2 –

In Verfahren, in denen Sie als Zeuge einvernommen wurden – so wurde uns
mitgeteilt – erhielten Sie Kenntnis vom Verhandlungstermin durch eine Ladung, in
der auch der Gegenstand der Einvernahme angeführt wird.

Für die anderen Verfahren gilt, dass alle Verhandlungstermine in der Schautafel vor
der Protokoll- und Einlaufstelle des Unabhängigen Verwaltungssenates Wien
ausgehängt werden. Aufgrund der Vielzahl von Verhandlungen (beim Unabhängigen
Verwaltungssenat Wien wurden im Jahr 2010 mehr als 4000 Verhandlungen
durchgeführt) kann dieser Aushang lediglich für zwei Tage im Voraus erfolgen.

Sie konnten und können sich somit - wie jeder andere Staatsbürger - über
stattfindende Verhandlungen von dem Unabhängigen Verwaltungssenat Wien
informieren und uns wurde gesagt, dass Sie auch Kenntnis über den Sachausgang
erhielten, wenn Sie bis zum Schluss der Verhandlung anwesend waren, wenn die
Entscheidung verkündet wird.

Abschließend ist zu sagen, dass die Leiterin der Evidenz- und Dokumentationsstelle
des Unabhängigen Verwaltungssenates Wien Entscheidungen von grundsätzlicher
Bedeutung für das RIS auswählt. Eine „wohlwollende Befriedigung von Anfragenden
bei öffentlichem Interesse“ - wie von Ihnen gefordert - ist gesetzlich nicht
vorgesehen.

Wir hoffen, sehr geehrter Herr Erlacher, Ihnen mit diesen Informationen dienlich
gewesen zu sein, wünschen Ihnen für die Zukunft alles erdenklich Gute und
verbleiben

mit freundlichen Grüßen

i.V. PUTZ


Anm.:
Die Wirklichkeit sieht anders aus.
Nachdem auch VVA Volksanwalt Dr. Kostelka mitteilte, die Verhandlungen müssen zumindest zwei Tage vorher öffentlich angeschlagen sein,
suchte ich bei meinem letzten Wienbesuch diese Anschlagtafel. Dabei "stürzte" ich in zwei UVS-Büros, wo munter drauflos geraucht wurde!
Ebenso war die in der "Teeküche", bei offener Türe in den Parteiengang!
Auf der Anschlagtafel waren schließlich nicht einmal die taggleichen Verhandlungen zum Tabakgesetz.
Stellungnahme: Kein Platz!
Super!


2259


xAdf8X


SCHWEIZ:  NICHTRAUCHERSCHUTZ  BLEIBT  STRENG !

Der Nichtraucherschutz bleibt hart:

Eine Wirte-Initiative für eine Lockerung wurde mit 23'591 gegen 23'379 Stimmen sehr knapp abgelehnt,

dies bei 44,23 Prozent Stimmbeteiligung.

............. http://www.20min.ch/news/basel/story/17493218

2260
xbChX



Philip Morris International - Passivraucher erkranken tödlich!

Um das mal deutlich festzuhalten:
Selbst die Tabakindustrie in Gestalt von Philip Morris warnt wegen gesundheitlicher Gefahren davor, andere Leute zuzuqualmen:


"Fachleute des Gesundheitswesens sind zu dem Schluss gekommen, dass Passivrauchen bei erwachsenen Nichtrauchern Erkrankungen wie Lungenkrebs und Herzkrankheiten verursacht und bei Kindern Leiden wie Asthma, Atemwegsinfektionen und -beschwerden, Husten, Mittelohrentzündung sowie den Plötzlichen Kindstod verursacht. Des Weiteren sind Fachleute des Gesundheitswesens zu der Überzeugung gelangt, dass Passivrauchen Asthmaleiden bei Erwachsenen verschlimmern und Reizungen von Augen, Hals und Nase verursachen kann. Auf der Website der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann man nachlesen, dass Passivrauch der Gesundheit schadet und Krebs, Herzkrankheiten sowie viele weitere ernsthafte Erkrankungen bei Erwachsenen verursacht. "

Da steht übrigens nichts davon, dass gesunde Menschen keinen Schutz benötigen, auch wenn das eine gewisse "Angi Gaßner" oder Cote ff. immer wieder fälschlicherweise behaupten. Mal davon abgesehen, wer ist schon gesund?

Zum Nachlesen:
http://www.pmi.com/deu/tobacco_regulation/smoking_and_health/pages/secondhand_smoke.aspx


2261
xiHxX



„Ich gehe davon aus, dass wir in absehbarer Zeit völlige Rauchverbote für öffentlich zugängliche Räume bekommen“, sieht der passionierte Gastronom und Raucher Tendenzen hin zu immer mehr staatlicher Bevormundung. Das brachte ihn aber dazu, für sein Bistro über neue Wege in die Zukunft nachzudenken. „Das musst du als Gastronom ohnehin ständig tun, sonst bist du ganz schnell weg vom Fenster“, verrät er eines der Rezepte, die dem „Le Journal“ nun das Jubiläum bescheren.

http://www.noz.de/lokales/59022752/jubilaeumswoche-im-bistro-le-journal-grenz-koenigs-zapfen-hier-im-25-jahr

2263
VVA - Volksanwaltschaft (Dr. Kostelka) / Volksanwaltschaft zu BH. Mödling
« am: Dezember 26, 2011, 13:09:13 Nachmittag »



Ergänzung zum vorigen Beitrag:

Der Schriftverkehr wurde noch taggleich von Tirol nach Wien gefaxt!

2264
VVA - Volksanwaltschaft (Dr. Kostelka) / Volksanwaltschaft zu Niederösterreich
« am: Dezember 26, 2011, 13:07:57 Nachmittag »

Ich glaube nicht, dass die BH. Mödling und der UVS St. Pölten nur "Ausreißer" hat(te),

daher eröffne ich einen eigenen Thread:


Singerstraße 17 | Postfach 20 | A-1015 Wien | Tel. +43 (0)1 51505-218 | Fax +43 (0) 1 51505-190 | DVR: 0031291
www.volksanwaltschaft.gv.at | post@volksanwaltschaft.gv.at | Kostenlose Servicenummer: 0800 223 223-218


Herrn
Dietmar Erlacher
Steigenteschgasse 13/1/46
1220 Wien
Dr. Peter Kostelka
Volksanwalt
Sachbearbeiter/-in: Geschäftszahl: Datum:
Mag. Markus Huber VA-NÖ-GES/0032-A/1/2011 12. Dezember 2011

Sehr geehrter Herr Erlacher!

Ich bedanke mich für die Übermittlung Ihrer Nachricht vom 19. November 2011.
Die Volksanwaltschaft wird selbstverständlich Ihre Beschwerde über die lange Dauer der bei der
Bezirkshauptmannschaft Mödling geführten Verwaltungsstrafverfahren überprüfen. Zu diesem
Zwecke ersuche ich Sie höflichst um Übermittlung der von der BH Mödling an Sie übermittelten
Mitteilungen, in denen Sie um weitere Informationen zu Ihrer Anzeige gebeten werden.
Die Volksanwaltschaft benötigt diese Informationen, um anschließend das Prüfverfahren einzuleiten.

Mit freundlichen Grüßen

i.A. MR Dr. Eugen Muhr e.h.

Signaturwert
mNAJfXbsH/43HUrFArSBRSbHtKQs/RTmvYjpzNaCwpXeYIryqRq01qYcLshe+ATTfhV97x
YrfPCSzPm85bzt+9RSAZZ+EIu/0rHnK9vf2uK6AKPINA7F4fjAwZ6N+SmXV0SsgpRu8A2Z
/4a/l1ccsxk4Ig24KcfDxMNcdBPbmGU=
Unterzeichner Volksanwaltschaft
Datum/Zeit-UTC 2011-12-12T15:08:48+01:00
Aussteller-Zertifikat
CN=a-sign-corporate-light-02,OU=a-sign-corporatelight-
02,O=A-Trust Ges. f. Sicherheitssysteme im
elektr. Datenverkehr GmbH,C=AT
Serien-Nr. 532570
Methode urn:pdfsigfilter:bka.gv.at:binaer:v1.1.0
Parameter etsi-bka-moa-1.0
Hinweis Dieses Dokument wurde amtssigniert.
Prüfinformation Informationen zur Prüfung der elektronischen Signatur finden Sie unter: http://www.signaturpruefung.gv.at

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Parteien ziehen Stellung zum Nichtraucherschutz / DIE GRÜNEN SIND GEGEN .......
« am: Dezember 25, 2011, 22:47:51 Nachmittag »



Von: krebspatienten@gmail.com
Gesendet: Freitag, 23. Dezember 2011 22:20
An: 'Petra Zwirn'
Cc: 'eva.glawischnig-piesczek@gruene.at'; 'kurt.gruenewald@gruene.at'; 'werner.kogler@gruene.at'; 'martin.margulies@gruene.at'; 'maria.vassilakou@gruene.at'; 'infopool@gruene.at'; 'pilz@gruene.at'; 'brigittenau@gruene.at'; 'donaustadt@gruene.at'; 'peter.pilz@gruene.at'; 'sigrid.pilz@gruene.at'
Betreff: AW: Die Grünen sind gegen (ungesetzliche) Zigarettenautomaten und für rauchfreie Lokale


Sehr geehrte Frau Dr. Zwirn!



Danke für Ihre Rückmeldung über die Tätigkeiten der Grünen zum Thema Nichtraucherschutz. Dank auch an Frau Dr. Glawischnig.
Ich erlaube mir zunächst ebenfalls einige wichtige aktuelle Punkte anzusprechen.

•   Das Nichtraucherschutz - Volksbegehren ist praktisch gescheitert. Es gab bisher nur etwas mehr als 6.600 Unterstützungserklärungen; am 31.12.11 verfallen alle Unterschriften aus dem Jahr 2010. Damit ist es kaum mehr möglich die Hürde von 8.032 Unterstützungserklärungen zu erreichen.
•   Die neue "Westbahn" provoziert ungeniert mit einem Raucherwagon. Das Tabakgesetz ist (auch) in diesem Punkt nicht klar genug formuliert.
Damit ist sogar ein Rückschritt beim Nichtraucherschutz zu befürchten.
•   Die von mir in den letzten 10 Monaten mehrfach durchgeführten Anzeigen bezüglich der Zigarettenautomaten ohne Bankomatkarten-Einschubfach und ohne Alterskontrolle änderten in Wien (Donauzentrum!), Linz (Landstraße). Innsbruck (Rathaus!-Galerien), und wahrscheinlich zahlreichen zig anderen Standplätzen nichts.
Ich möchte Sie auf weitere wichtige Nichtraucherschutzthemen aufmerksam machen, die wir gesammelt haben und die von der breiten Bevölkerung noch nicht ausreichend wahrgenommen werden. Diese Punkte werfen Fragen auf, die man der Regierung immer wieder stellen muss, so lange, bis wir ein vernünftiges Nichtraucherschutzgesetz bekommen. Vielleicht können Sie mithelfen, dass diese Fragen von den Medien und der Öffentlichkeit aufgegriffen werden.

1.       Fehlender Schutz vor Passivrauch für Kinder und Jugendliche im Tabakgesetz
Im Tabakgesetz ist keinerlei Schutz für Kinder und Jugendliche vorgesehen. Man darf auch Babys und Kleinkinder in völlig verrauchte Lokale bzw. Raucherlounges mitnehmen. Selbst eingerichtete Spielecken in Raucherräumen sind keine Seltenheit (z. B. mehrfach angezeigt Cafe Nöbauer, 1220). In anderen Ländern dürfen Jugendliche unter 18 Jahren keine Raucherräume aufsuchen.
Ist dieser Regierung bewusst, dass Kinder dadurch in ihrer Gesundheit dauerhaft schwer geschädigt werden können? Krankheiten wie Asthma, Allergien, erhöhter Blutdruck, Atemwegsinfekte und sogar der plötzliche Kindstod werden dadurch gefördert. Darf die Regierung hier untätig bleiben?

2.       Fehlender Schutz für Kinder und Jugendliche vor einem süchtig machenden Produkt
Rauchen hat in den meisten Fällen nichts mit einer freien Entscheidung zu tun. Kinder und Jugendliche kommen problemlos an Tabakprodukte heran. Viele Zigarettenautomaten sind noch immer ohne Bankomatkarten-Einschubfach zur Alterskontrolle; "Wirte-Trafiken" führen meist keine Ausweiskontrollen durch! Etwa 20.000 Minderjährige beginnen jährlich mit dem Rauchen. Bei den jugendlichen Rauchern liegt Österreich im Spitzenfeld. Sie werden also bereits in einem Alter süchtig, in dem sie die Folgen der Sucht noch nicht mal annähernd abschätzen können. Ihnen wird aufgrund einer raschen Suchtentwicklung die Entscheidung ob sie rauchen wollen oder nicht, abgenommen. Das fehlende generelle Rauchverbot hat eine katastrophale Vorbildwirkung durch überall rücksichtslos rauchende Erwachsene zur Folge. Die extreme Anzahl an jugendlichen Rauchern beweist, dass der Schutz vor einem süchtig machenden Produkt unzureichend ist. Darf die Regierung hier untätig bleiben?

3.       Fehlender Schutz des Gastronomiepersonals
Die überwältigende Mehrheit der Angestellten im Gastronomiebereich ist noch immer dem Tabakrauch ausgesetzt. In kleinen Lokalen wird fast immer das Rauchen erlaubt. Aber auch in größeren, teils "getrennten" Lokalen gibt es keinen Schutz. Das Personal muss selbstverständlich im Raucherbereich arbeiten. Aber auch im Nichtraucherbereich getrennter Lokale erreichen die Feinstaubkonzentrationen oft höhere Werte als auf stark befahrenen Straßen (auf Wunsch Infos zu letzter PK. mit Studien). Das Risiko an Herzinfarkt, Schlaganfall oder Krebs zu erkranken ist für Kellner deshalb deutlich erhöht. COPD, Diabetes, der Asthma ist hier weit überdurchschnittlich gegeben. Darf die Regierung ein unnötiges Gesundheitsrisiko für eine ganze Berufsgruppe einfach in Kauf nehmen? Darf der Gesundheitsminister hier einfach wegsehen? Ist es nicht Pflicht der Regierung diese Gefahr für die Gesundheit und das Leben ihrer Bürger durch ein sinnvolles Nichtraucherschutzgesetz abzuwenden?

4.       Hohe volkswirtschaftliche Kosten durch das Rauchen
Rauchen führt zu Asthma, Allergien, Herzinfarkt, Schlaganfällen, COPD, Diabetes, Krebs… es verursacht enormes Leid, aber auch hohe Kosten, durch die notwendige Langzeitpflege erkrankter Raucher. Die Ausgaben für Raucher aufgrund von Erkrankungen und den dadurch verursachten Produktivitätsausfall überschreiten die Einnahmen durch die Tabaksteuer und nichtauszubezahlende Pensionen deutlich. Laut Institut für Höhere Studien (IHS) entstehen durch das Rauchen für den Steuerzahler zusätzliche Kosten von 659 Millionen Euro. In Österreich ist Gesundheit und Pflege kaum mehr finanzierbar. Ist es angesichts von Krankheit, Leid und explodierenden Gesundheitskosten wirklich in Ordnung, keine bessere Tabakprävention durchzusetzen? Ist es wirklich vertretbar, dass sich Österreich im internationalen Vergleich in einer beschämenden Situation befindet? Darf man Kinder und Jugendliche weiterhin in die Suchtfalle tappen lassen, wohl wissend, dass sie die Kranken von morgen sind und dass sich dadurch die Kosten weiterhin dramatisch erhöhen werden? Ist es nicht Pflicht unserer Regierung rasch und effektiv gegenzusteuern, da diese Kosten vermeidbar sind?

5.       Fehlender Schutz der Nichtraucher in der Gastronomie
In den österreichischen Lokalen besteht kein ausreichender Schutz für die Nichtraucher. In vielen Lokalen wird das Gesetz ignoriert. In getrennten Lokalen stehen die Türen zum Raucherbereich meist offen. Die Universität Wien hat bereits mehrmals nachgewiesen, dass auch in den Nichtraucherbereichen Schadstoffkonzentrationen erreicht werden, die die Werte einer stark befahrenen Straße um ein Vielfaches überschreiten. Damit ist es für viele chronisch Kranke, Herzkranke, Lungenkranke, Krebspatienten, Schwangere, Kinder und andere Personen die den Rauch nicht vertragen nicht ratsam, diese Lokale aufzusuchen. Reine Nichtraucherlokale sind besonders im ländlichen Bereich äußerst gering und in der Abendgastronomie unterrepräsentiert. Geraucht wird sogar bei Veranstaltungen in der Hofburg, im Rathaus, der Universität, in Krankenhäusern und in Veranstaltungshallen. Die letzte Studie hat noch dazu festgehalten, dass rund 50 % der Wirte absichtlich falsche Kennzeichnungen am Eingang haben; wohl um Nichtraucher "hinters Licht zu führen". Ist es für diese Regierung in Ordnung, wenn Gesundheitsinteressen hinter die wirtschaftlichen Interessen der Gastronomie und die Bedürfnisse der Raucher gereiht werden? Ist es nicht beschämend und undemokratisch, wenn das Wohlbefinden der nicht rauchenden Bevölkerungsmehrheit hintangestellt wird, gegenüber den Bedürfnissen einer oft rücksichtslos rauchenden Minderheit?

6.       Versagen der Kontrollmechanismen im Tabakgesetz
Das Tabakgesetz sieht keine Kontrollen durch die Behörden vor. Die Behörden werden bestenfalls nach einer Anzeige aktiv. Wie wahrscheinlich ist es, dass jemand seinen Stammwirt anzeigt, wenn er damit rechnen muss, dass er dann in diesem Lokal nie mehr als Gast gerne gesehen wird, oder gar Lokalverbot bekommt? Wer möchte sich schon gerne als Blockwart oder Denunziant beschimpfen lassen, Verletzungen durch gewalttätige  Wirte/Raucher erleiden, wenn er für sein Recht auf saubere Luft eintritt? Anzeigen bleiben oft viele Monate lang - zuletzt Jahre! - liegen, Zeugeneinvernahmen erfolgen oft erst nach ein oder zwei Jahren, Vorladungen des UVS kommen oft erst nach über 2 Jahren. Zwischenzeitige Anzeigen werden nicht bearbeitet, da Anzeigen als fortgesetztes Delikt betrachtet werden. Wie sinnvoll ist es anzuzeigen, wenn Anzeigen einfach keinerlei Erfolg bringen? Ob in einem Lokal tatsächlich eine Raucherlaubnis besteht, kann der Gast nicht überprüfen, da es immer noch zahlreiche Ausnahmen gibt. Wie soll man sich gegen rücksichtslose Raucher wehren, wenn man deren Personalien nicht erfahren kann, und die Polizei gar nicht zuständig ist? Immer wieder sprach der Gesundheitsminister darüber, dass die Zufriedenheit mit dem Tabakgesetz groß wäre, und dass es mehr Kontrollen geben wird. Beides trifft nicht zu. Ist es zufriedenstellend, wenn ein Gesetz gar nicht funktionieren kann und deshalb lediglich die Raucher und die Tabaklobby glücklich sind? Ist es ausreichend, wenn die Mehrheit der Lokale das Gesetz noch immer ignoriert, zu Lasten der Gesundheit von Österreicherinnen und Österreicher?

7.       Das Tabakgesetz führt zu einer Wettbewerbsverzerrung
In fast allen größeren Gruppen (Familien, Firmen, Freundeskreis…) gibt es Raucher und Nichtraucher. Noch immer setzen sich in diesen Gruppen die Raucher durch. Fast automatisch werden Raucherlokale oder die Raucherbereiche in getrennten Lokalen bevorzugt. Gastronomen verschaffen sich also einen Vorteil, wenn sie das Rauchen erlauben und das Tabakgesetz umgehen. Diskotheken, Abendlokale, Landgasthäuser ignorieren das Gesetz oft völlig. Rauchern wird es gestattet im Nichtraucherbereich zu rauchen; in getrennten Lokalen ist der Raucherbereich oft der größere und attraktivere Bereich. Ist es nicht absurd, dass gesetzestreue Lokale einen Nachteil haben und finanzielle Verluste hinnehmen müssen? Ist es wirklich hinnehmbar, dass viele Wirte aufgrund des Wettbewerbsvorteils das Gesetz ignorieren und der Nichtraucherschutz deshalb nicht funktioniert?

8.       Die geheuchelte Zufriedenheit und der fehlende Nichtraucherschutz
Immer wieder hat die WKO und das Gesundheitsministerium die Zufriedenheit der Bevölkerung mit dem Tabakgesetz betont. Ist Zufriedenheit wirklich ausreichend? Immerhin kostet diese angebliche Zufriedenheit jährlich 10.000 Rauchern und rund tausend Passivrauchern vorzeitig das Leben.
Ist Zufriedenheit das wichtigste Ziel einer sinnvollen Gesetzgebung? Wie würden die Steuergesetze oder die Straßenverkehrsordnung aussehen, wenn Zufriedenheit der Bevölkerung das vorrangige Kriterium ist? Sind nicht die Gesundheit der Bevölkerung und der Schutz der Nichtraucher wichtiger als eine von Lobbyisten stark manipulierte, behauptete Zufriedenheit? Minister Stöger begründet sein kaum wahrnehmbares Engagement für Nichtraucherschutz und Tabakprävention mit der fehlenden parlamentarischen Mehrheit. Weshalb versucht er nicht mehr Bewusstsein für diese Problematik zu schaffen? Weshalb thematisiert er nicht immer wieder den fehlenden Nichtraucherschutz? Im Falle des mit Listerien verseuchten Käses musste das Gesundheitsministerium wegen einiger Todesfälle zu Recht viel Kritik einstecken. Darf ein Minister schweigen und die Regierung untätig sein, wenn es bewiesen ist, dass Tabakrauch jährlich zu etwa tausend fremdverschuldeten Todesfällen führt (Passivrauchtote)?

9.       Fehlende Unterstützung der Bemühungen für den Nichtraucherschutz in Österreich
In anderen Ländern wird ein gewisser Prozentsatz der Tabaksteuer für präventive Maßnahmen zweckgebunden. In Österreich bemühen sich seit Jahren Privatpersonen, Wissenschaftler, Ärzte, Pädagogen um Nichtraucherschutz und Tabakprävention. Wissenschaftliche Arbeiten, Datensammlungen, Präventionsprogramme, Initiativen von Krebsselbsthilfegruppen müssen privat finanziert werden, weil der Staat kein Interesse an einem funktionierenden Nichtraucherschutz hat. Die bisherigen Bemühungen des Staates sind beschämend und erreichten die Zielgruppe, z.B. Kinder und Jugendliche, nicht. Immer wieder wird fälschlicherweise behauptet, es funktioniere ja bestens und die Zufriedenheit wäre groß. Darf sich der Staat hier seiner Verantwortung entziehen? Engagierte Nichtraucherschützer und deren Familienmitglieder müssen für Ihre Bemühungen Verleumdungen, Drohungen und tätliche Übergriffe in Kauf nehmen. Darf die Regierung hier feige schweigen? Ist es nicht Pflicht einer verantwortungsbewussten Regierung engagierte Menschen zu schützen und sich hinter sie zu stellen?

10.   Betreff: Diskriminierung und Hetze
Immer wieder wird behauptet, es gäbe eine Hetze gegen Raucher und sie würden diskriminiert. Tatsache ist, in der überwiegenden Anzahl an Lokalen wird noch immer geraucht, man findet kaum rauchfreie Diskotheken, Abendlokale oder Landgasthäuser. Auch in getrennten Lokalen ist im Nichtraucherbereich die Feinstaubkonzentration sehr stark erhöht. Herz- und Lungenkranke, chronisch Kranke, Schwangere und Kinder, Personen die den Rauch nicht vertragen, sollten diese Lokale also nicht aufsuchen, trotz Falschkennzeichnungen. Raucher könnten auch im Falle eines generellen Rauchverbots alle Lokale weiterhin aufsuchen. Wer wird hier also tatsächlich diskriminiert? Viele Raucher begannen bereits im Kindes- oder Jugendalter, wollen jetzt damit aufhören oder ihre Sucht einschränken, schaffen es aber nicht, weil ihre Umgebung noch immer das Rauchen fördert. Ist eine Unterstützung zum Überwinden einer Sucht Hetze? Durch den Tabakrauch sterben jährlich hunderte Passivraucher vorzeitig. Ist die Bitte um Schutz vor einer fremdverschuldeten Schädigung Hetze? Personen die sich um den Nichtraucherschutz bemühen werden diffamiert, attackiert, verlacht und bedroht, verleumdet. Wer hetzt also gegen wen?

Sehr geehrte Damen und Herren im "Klub der Grünen im Parlament"!

Wie können Sie uns Nichtraucher, uns Krebspatienten, die ein Rezidiv möglichst vermeiden wollen, bei unseren Vorhaben unterstützen?

Mit großem Interesse erwarten wir Ihre baldige Antworten.


Mit freundlichen Grüßen aus Tirol

Dietmar Erlacher, Krebspatient

           
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
         Neues Tabakgesetz: www.rauchnet.at
      Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
   krebspatienten@gmail.com   www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann


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Von: Petra Zwirn [mailto:petra.zwirn@gruene.at]
Gesendet: Freitag, 23. Dezember 2011 09:33
An: erlacher.d@gmail.com
Cc: Eva Glawischnig
Betreff: Fwd: Die Grünen sind gegen (ungesetzliche) Zigarettenautomaten und für rauchfreie Lokale


Sehr geehrter Herr Erlacher,


als zuständige Gesundheitsreferentin erlaube ich mir, Ihnen zu antworten.

Sie wissen, wir haben im vergangenen Sommer zwei parlamentarische Anträge eingebracht, diese wurden dem Gesundheitsausschuss zugewiesen:

Antrag  1584/A(E)  der  Abgeordneten  Dr.  Eva  Glawischnig-Piesczek,  Kolleginnen  und
Kollegen betreffend Verbot von Zigarettenautomaten (Zugewiesen am 16. Juni 2011)
 
Antrag  1586/A(E)  der  Abgeordneten  Dr.  Eva  Glawischnig-Piesczek,  Kolleginnen  und
Kollegen   betreffend   Schaffung   eines   generellen   Rauchverbots   in   den   Räumen   der
Gastronomie (Zugewiesen am 16. Juni 2011)

Leider ist es uns bislang noch nicht gelungen, die beiden auf die Tagesordnung einer Ausschusssitzung zu bringen, ich habe aber die mündliche Zusage der zuständigen Kollegin der SPÖ, dass sie in einen der kommenden Ausschüsse behandelt werden! Wir sind die einzige Partei, die sich dafür stark macht, und auch der Gesundheitsminister ist unserer Argumentation durchaus gewogen.

Auch wenn die Aussichten, dass wir parlamentarische Zustimmung erhalten, eher gering sind:

Ich kann Ihnen versichern, wir werden nicht locker lassen, sobald die Anträge im Parlament behandelt werden, wird auch die Öffentlichkeit wieder wachgerüttelt werden. Der Zeitpunkt wird kommen, wo auch das Gesundheitsminsterium nicht mehr die Augen verschliessen wird können, davon bin ich überzeugt.

Wir werden Sie am Laufenden halten,

mit den besten Grüßen,

Petra Zwirn

Dr.in Petra Zwirn
Referentin für Wissenschaft, Forschung und Gesundheit
Der Grüne Klub im Parlament

1017 Wien, Löwelstraße 12
Tel: +43 (01) 40110 - 6568
Fax: +43 (01) 40110 - 6549