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Nachrichten - admin

2221
A N Z E I G E N Österreich bis Ende 2012 / ÖBB
« am: Januar 08, 2012, 22:27:00 Nachmittag »
So 08.01.2012 20:35

AKTUELLER  SONDERBERICHT  AUS  SALZBURG

Symptomatisch für unsere schier ausweglose Situation nun drei aktuelle Vorfälle der vergangenen Tage hier im Bereich Straßwalchen und Neumarkt bei Salzburg:

1. BAHNHOF  STEINDORF bei Straßwalchen am Sonntag, 1.Jänner 2012 im Warteraum um ca 15 Uhr: wiederum total verdreckt und versaut mit den Hinterlassenschaften von rauchenden Jugendlichen, die hier im "Raum öffentlichen Ortes" tagtäglich ihre Rauch- und Sauforgien abfeiern , ohne daß die diensthabenden Fahrdienstleiter einschreiten -  siehe meine entsprechenden Postings im Forum des  www.rauchsheriff.at  Und wiederum bin ich in die benachbarte Fahrdienstleitung "dienstlich" eingedrungen und habe die beiden sichtlich gelangweilten Herrn bis zur Weiß-Glut vor- ge - glüht. Absolut ergebnislos bislang alle Bemühungen hier um eine positive Änderung auch im gesamten vergangenen Jahr !


2. BAHNHOF  NEUMARKT - KÖSTENDORF gestern vormittags direkt beim Fahrkarten-Automaten unter dem Bahnhofsvordach: der Betreuer des Automaten raucht während der gesamten Überprüfungstätigkeit, läßt sogar Zigarettenasche fallen auf den herausgeklappten Display, ebenso sein jüngerer Begleiter. Auch die Reinigungsfrau vom "Mungos" raucht neben den beiden Herren, obwohl auf dem gesamten Bahnhofsareal ein gesetzliches Rauchverbot herrscht nach dem EBG  und nach dem   TARIF  ÖBB - siehe auch diesbezüglich meine bisherigen Postings hier im Forum.



Die ÖBB wurde um Stellungnahme ersucht!


2222
A N Z E I G E N Österreich bis Ende 2012 / Westbahn, was bisher geschah .....
« am: Januar 08, 2012, 22:21:41 Nachmittag »

Es braucht einen eigenen Thread für die neue Westbahn!
Diesbezügliche Beiträge werden "dort"
http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=600.msg3793#new
nicht gelöscht, aber "übertragen", und künftighin nur mehr HIER geschalten!

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Neue Westbahn mit Rauchern? Promianwalt Ainedter fährt eh nicht mit!
« Antwort #1 am: April 29, 2011, 00:37:19 Vormittag »

Hat jetzt weniger mit Lokalen zu tun, aber diese Aussage von Westbahn-Chef Stefan Wehinger schmerzt doch sehr und ist symptomatisch für dieses Land:

kurier.at: Wird die Westbahn Raucherabteile haben?
"Wir haben eine Raucherkabine. Wir wissen, dass das es eine juristische Grauzone ist, aber wollen die Raucher nicht ausschließen."

Sie nehmen also eine Anzeige in Kauf?
"Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen."

Wer erinnert sich noch an die ÖBB-Raucherabteile, die damals beim durchgehen und auch noch Monate nach dem Rauchverbot in Zügen gestunken haben?

--> Nichts dazugelernt!

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Steht die "Westbahn" über dem Tabakgesetz? Naja, die Wirte auch!
« Antwort #9 am: November 17, 2011, 18:37:46 Nachmittag »

Westbahn will Raucherabteile in Zügen - salzburg.ORF.at

salzburg.orf.at

Die Westbahn will in ihren Zügen zwischen Salzburg und Wien eigene Raucherabteile führen. Damit stößt sie aber auf Widerstand beim Gesundheitsministerium, denn das österreichische Tabakgesetzt verbietet das Rauchen in öffentlichen Räumen und ein Zug gilt auch als solcher.

http://salzburg.orf.at/news/stories/2509481/

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Geselchte Westbahn?
« Antwort #10 am: Dezember 21, 2011, 21:25:50 Nachmittag »

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Von:
Gesendet: Mittwoch, 21. Dezember 2011 08:54
An: Barbara Rizkalla
Cc: krebspatient-krebsforum; nichtraucherschutz@aon.at
Betreff: Re: Ihre Nachricht @ WESTbahn

Guten Morgen Frau Rizkalla,
 
danke für Ihre Antwort. Ich hätte eine solche eigentlich gar nicht erwartet. Es mag ja sein, dass Ihre Firma "die Rechtslage geprüft" hat, dennoch ist es höchst bedenklich, dass Sie sich in der allgemeinen Entwicklung bewusst zurück bewegen! Gottseidank entwickelt sich langsam aber sicher auch in unserem Land ein Bewusstsein rund um Nichtraucherschutz und die Gefährlichkeit der todbringenden Tabaksucht. Öffentliche Räume werden zunehmend - und mittlerweile selbstverständlich!! - rauchfrei. Dazu zählen auch öffentliche Verkehrsmittel. In den meisten Ländern Europas geht die Entwicklung in diese (richtige) Richtung. Wenn Ihr Unternehmen nun ganz bewusst den mühsam errungenen Sieg der Vernunft negiert und des bloßen Profits wegen versucht, diese Regeln wieder aufzuweichen (um der Konkurrenz Kunden wegzunehmen), dann ist das moralisch im höchsten Grad bedenklich.
Ich hoffe inständig, dass Sie per Gesetz dazu gezwungen werden können, dieses unvernünftige Zugeständnis an unbelehrbare Süchtige wieder zurück zu nehmen, im Dienste der Volksgesundheit und nicht zuletzt deshalb, weil nur so richtige Chancengleichheit zwischen zwei verschiedenen Anbietern einer bestimmten Dienstleistung bestehen kann.
 
Mit besten Grüßen
 


----- Original Message -----
From: Barbara Rizkalla
To:
Sent: Tuesday, December 20, 2011 5:46 PM
Subject: Ihre Nachricht @ WESTbahn

Sehr geehrter Herr

vielen Dank für Ihr Mail. Wir haben das Thema Raucherlounge lange durchdacht und haben uns dafür entschieden, da wir eine einzigartige Lösung anbieten können.
Unsere Juristen haben die Angelegenheit im Vorfeld gründlich geprüft und sind der Rechtsmeinung, dass die Raucherlounge zulässig ist.

Selbstverständlich nehmen wir Ihr Feedback gerne entgegen.

Mit freundlichen Grüßen,

Barbara Rizkalla
Customer Care Center
WESTbahn Management GmbH | Mariahilferstraße 103/1/25 | A - 1060 Wien
T: +43-1-899-00 | www.westbahn.at
Rechtsform: GmbH., Sitz: Wien | FN 319409w
Handeslgericht Wien | UID: ATU64618578

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Westbahn mit vorsätzlicher Gesetzesübertretung?
« Antwort #11 am: Dezember 24, 2011, 00:55:39 Vormittag »

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Raucherzüge illegal?

RECHTSSTREIT / Die WESTbahn bietet „Raucherabteile“ an, laut Gesundheitsministerium illegal. Rauchenden Fahrgästen drohen bis zu 1000 Euro Strafe, der Bahngesellschaft selber eventuell sogar der Konzessionsentzug.

VON HEINZ BIDNER

Gutgläubigkeit schützt vor saftigen Strafen nicht. So lassen sich die kuriosen Konsequenzen zusammenfassen, die WESTbahn-Fahrgästen drohen könnten. Nämlich dann, wenn sie in den eigens angelegten Raucherkabinen zum Glimmstängel greifen.

Die Vorgeschichte: Seit dem Fahrplanwechsel am Sonntag ist die private WESTbahn-Gesellschaft erstmals auf der Westbahnstrecke zwischen Wien und Salzburg unterwegs. Während die ÖBB aus rechtlichen Gründen des Nichtraucherschutzes seit September 2007 Raucher aus ihren Zügen verbannt haben, geht die WESTbahn nun den umgekehrten Weg. So ist im letzten Waggon eines jeden Zuges ein eigenes Raucherabteil mit 16 Sitzplätzen integriert, um qualmfreudige Fahrgäste anzulocken.

Im Gesundheitsministerium sieht man das mit Argwohn. „Der Minister ist dagegen, denn das Rauchen in öffentlichen Räumen ist verboten“, sagt Sigrid Rosenberger, Sprecherin von Gesundheitsminister Alois Stöger (SP).

Die Hintergründe dazu kennt wohl niemand genauer als der zuständige oberste Beamte im Ministerium, Franz Pietsch. Seine Abteilung hätte erst sehr kurzfristig letzte Woche eine Stellungnahme von der WESTbahn zum Thema bekommen. Ein Ergebnis der Prüfung dieser Stellungnahme sei zwar erst in dieser Woche zu erwarten, so Pietsch. Eines könne er aber schon jetzt sagen: „Das ist nicht mit den Zielsetzungen des Tabakgesetzes vereinbar.“ Demnach gebe es ein generelles Rauchverbot in öffentlichen Räumen. Allein in der Gastronomie gebe es eine Ausnahme. Aber die würde eben nur dort gelten und wäre nicht auf andere Bereiche umlegbar – schon gar nicht auf öffentliche Verkehrsmittel wie Bahnen oder Flugzeuge.

Wird in den Raucherabteilen der WESTbahn dennoch geraucht, begeht das Unternehmen eine Verwaltungsübertretung, so Pietsch. Bei einer Anzeige drohen beim ersten Mal bis zu 1000 Euro Strafe, im Wiederholungsfall bis zu 10.000 Euro.

Bei Wiederholung drohen Fahrgästen 1000 Euro Strafe

Zudem drohen auch den Fahrgästen, die zum Rauchen quasi angestiftet werden, saftige Strafen: bis zu 100 Euro beim ersten Mal und bis zu 1000 Euro im Wiederholungsfall. Für das Unternehmen ortet Pietsch neben den unnötigen hohen Investitionskosten für die Raucherabteile daher einen möglichen Imageschaden.

Dass das Vorgehen der Bahngesellschaft den gesetzlichen Bestimmungen widersprechen könnte, sieht man bei der WESTbahn nicht. Rauchen sei – nach der gleichen Ausnahmeregelung wie bei Gaststätten – sehr wohl erlaubt. „Außerdem sind die Plätze nicht zum dauerhaften Sitzen gedacht, sondern nur zum kurzen Rauchen“, sagt Sprecher Manfred Mader. Mit einer Klage sei zwar zu rechnen. „Dann werden das die Juristen prüfen“, gibt sich Mader entspannt.

Und das könnte Jahre dauern. Sollte ein Gang zum Unabhängigen Verwaltungssenat der WESTbahn nicht Recht geben, könnte sie noch die obersten Gerichtshöfe anrufen. Allerdings gehen damit Risiken einher. Ab einem ersten rechtskräftigen Urteil gegen das Unternehmen würden die Strafzahlungen fällig. Ab zwei rechtskräftigen Urteilen wäre sogar ein Konzessionsentzug der WESTbahn möglich, heißt es aus dem Ministerium.

http://www.noen.at/news/chronik/Raucherzuege-illegal;art151,360237

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Verrückte Westbahn?
« Antwort #12 am: Dezember 25, 2011, 21:04:13 Nachmittag »

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Steigt weißer Rauch zur Versöhnung auf,

oder geht man zum "Obersten"?

Anm.:
Marketingstrategie?


http://www.news.at/articles/1150/30/314238/bahnverbindung-westbahn-oebb

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Westbahn bleibt beim "Lungenzug im Zug" - Das Tabakgesetz
« Antwort #13 am: Gestern um 00:21:11 »

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Westbahn sieht sich beim Rauchen im Zug auf rechtlich sicherer Seite

    Anstoss für die Kontroverse: Ein Raucherabteil in der Westbahn

Gesundheitsministerium: Pläne verstoßen gegen Tabakgesetz, Ausnahmeregelung nicht anzuwenden

Mit der Westbahn, die ab 11. Dezember zwischen Salzburg und Wien verkehren wird, sollen Raucherabteile in den österreichischen Zugverkehr zurückkommen. 2007 hatte der damalige Monopolist ÖBB die abgetrennten Bereiche für Raucher freiwillig aufgelassen.

Das 2008 novellierte Tabakgesetz hätte eine Abschaffung dieser Abteile ohnehin notwendig gemacht, meint Sigrid Rosenberger vom Gesundheitsministerium (BMG) gegenüber derStandard.at. Das Gesetz sehe ein Rauchverbot an allen öffentlichen Orten vor, das treffe auch auf Züge zu: "Ausnahmen gibt es nur für gastronomische Betriebe oder bei Einrichtungen, die einzig für den Zweck des Rauchens geschaffen wurden – etwa die Raucherkabinen auf Flughäfen." Weil der Zug ein Transportmittel sei, und man dort nicht bloß rauche, sondern gleichzeitig befördert werde, könne diese Ausnahme auf die Westbahn nicht angewandt werden, so Rosenberger.

"Ausnahmeregelung möglich"

Bei der privaten Westbahn sieht man die Vorgaben des Tabakgesetzes weniger eng: "Unsere Juristen haben das geprüft und sie sind überzeugt, dass eine Ausnahmeregelung wie in Lokalen auch bei uns möglich ist", sagt Westbahn-Sprecher Manfred Mader.

Eine Überprüfung des Gesundheitsministeriums stehe noch aus, so Mader weiter. Im Ministerium ist davon nichts bekannt: "Wir haben selbst über die Medien von dem Plan erfahren. Offenbar haben sich die Damen und Herren von der Westbahn das Tabakgesetz nicht genau angesehen", sagt Rosenberger vom BMG: "Wir werden uns dafür einsetzen, dass ein tatsächlicher Verstoß gegen das Gesetz auch entsprechend sanktioniert werden wird." Die Verwaltungsübertretung sieht laut Tabakgesetz eine Strafe von bis zu 2.000 Euro vor, im Wiederholungsfall bis zu 10.000 Euro.

Unterdruck gegen Rauchstrom

Das geplante Raucherabteil wird sich laut Angaben des Unternehmens im letzten der sechs Waggons einer Westbahn-Garnitur befinden. In diesem abgetrennten Bereich sind acht Sitzbänke für je zwei Personen an vier Tischen montiert. Die Aschenbecher wurden direkt in die Tische eingelassen (siehe 360°-Ansicht)

Ein vom restlichen Zug abgetrenntes Belüftungssystem soll die Luftqualität im Nichtraucherbereich gewährleisten. Zusätzlich soll Unterdruck dafür sorgen, dass beim Betreten und Verlassen kein Rauch ausströmen kann. "Wir glauben, wir haben den Rauchern ein Angebot gemacht, ohne die Nichtraucher zu behindern", so Westbahn-Sprecher Mader.

Schaffner sollen Abteil nicht betreten müssen

Es sei vorgesehen, dass sich Passagiere nur für die Dauer einer Zigarette im Raucherbereich aufhalten, erklärt Mader. Deshalb gebe es auch keine arbeitsrechtlichen Bedenken, weil das Zupersonal das Abteil nicht betreten müsse, um Tickets zu kontrollieren.

Westbahn-Chef Stefan Wehinger, der als ÖBB-Vorstand 2007 für die Abschaffung der Raucherbereiche mitverantwortlich war, sprach damals von "verbessertem Reisekomfort für die nicht rauchenden Fahrgäste". Im Vorfeld des Chats auf derStandard.at begründet er die nunmehrige Entscheidung für Raucherbereiche: "Wir haben mit der Raucherinsel heute die perfekte technische Lösung – das war damals nicht möglich." (mm, derStandard.at, 16.11.2011)



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Raucherabteile

Westbahn bleibt beim "Lungenzug im Zug"

    Die Westbahn riskiert trotz Anzeigengefahr Raucherabteile in den Zügen.

Wehinger: Züge mit Raucherbereichen werden fahren - Laut Gesundheitsministerium gilt Rauchverbot

Wien - Die Westbahn bleibt dabei: Rauchen im Zug soll bei dem neuen mehrheitlich privaten Bahnbetreiber erlaubt sein. In den Westbahn-Zügen werde es Raucherbereiche geben, bestätigte Westbahn-Geschäftsführer Stefan Wehinger am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Wien. "Am 11. Dezember um 5.32 Uhr in unserem ersten Zug dürfen Sie rauchen." Ob dann eine Anzeige dagegen erhoben und die Westbahn in den folgenden Zügen daran gehindert werde, werde man noch sehen.

Um das Rauchen im Zug zu ermöglichen, habe die Westbahn eine Million Euro investiert und eigene Raucherinseln konstruiert. Der Rauch werde die Nichtraucher im Zug nicht beeinträchtigen, versicherte Wehinger. "Wir haben die Unterdruck-Insel getestet mit 19 Rauchern und es war kein Nebel zu sehen", sagte Wehinger. Nichtraucher müssten den Raucherbereich im Zug ohnehin nicht betreten. "Warum man also nicht rauchen soll, das weiß ich nicht." Letztlich müsse diese Frage von Juristen entschieden werden.

ÖBB seit 2007 rauchfrei

Das Gesundheitsministerium sieht Rauchen im Zug durch das Tabakgesetz als verboten an. Demnach ist das Rauchen an öffentlichen Orten verboten, Ausnahmen gebe es nur für die Gastronomie.

Die ÖBB sind seit 1. September 2007 völlig rauchfrei. Eingeführt wurde dies damals ausgerechnet vom nunmehrigen Westbahn-Geschäftsführer Stefan Wehinger, damals noch Vorstandsdirektor der ÖBB Personenverkehr AG. (APA)


DAS  TABAKGESETZ
http://bmg.gv.at/home/Schwerpunkte/Drogen_Sucht/Tabak_Rauchen/Das_oesterreichische_Tabakgesetz

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cEhXx


Warnungen vor Kneipensterben

Anmerkung: Besser es "sterben Kneipen", als es sterben Menschen!
Hitziger Streit um Rauchverbot

VON THORSTEN BREITKOPF - zuletzt aktualisiert: 05.01.2012 - 09:26


Düsseldorf (RP). Die Debatte um ein ausnahmsloses Rauchverbot in Kneipen wird heftig weiter geführt. Als Panikmache bezeichnen die Düsseldorfer Ratsgrünen die Warnungen vor einem Kneipensterben durch ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie.


"Die Erfahrungen in Bayern sowie in anderen EU-Staaten zeigen, dass ein generelles Rauchverbot in Kneipen und Gaststätten nicht zu nennenswerten Problemen führt. Im Gegenteil: Klare und einheitliche Regeln machen es für die Kneipen, die Besucher und die kontrollierenden Behörden einfacher und besser", sagte Susanne Ott, gesundheitspolitische Sprecherin der Ratsfraktion.

CDU, FDP, Gaststättenverband Dehoga und viele Düsseldorfer Gastronomen hatten die Pläne der rot-grünen Landesregierung kritisiert, bereits Mitte 2012 ein verschärftes Nichtraucherschutzgesetz einzuführen. Dehoga-Geschäftsführer Rainer Spenke sagte im RP-Gespräch, 200 der 500 Düsseldorfer Kneipen seien von einem absoluten Rauchverbot in ihrer Existenz bedroht. Die Landes-CDU lehnt die geplante Verschärfung des Nichtraucherschutzes ebenfalls ab. "Das geltende Gesetz ist gut", teilt der CDU-Fraktionsvorsitzende Karl-Josef Laumann in einem Schreiben an die Unionsabgeordneten mit. Der Staat solle Raucher "nicht verfolgen, als wären es Kriminelle", so der CDU-Politiker.

Auch unter RP-Lesern wird das geplante Verbot kontrovers diskutiert. 200 Leser haben im Internet Kommentare abgegeben. Auf der Facebook-Seite von RP Online schreibt Stefan Kaehler "Ich bin zwar Nichtraucher, aber aus meiner Sicht sollten die Inhaber selber entscheiden, ob in den Kneipen geraucht wird oder nicht. Ich kann mich als Nichtraucher doch entscheiden, ob ich in eine Raucher-kneipe gehe oder nicht." Niemand zwinge einen Nichtraucher eine ausgewiesene Raucherkneipe zu betreten, schreibt Ferdi Zellekens. "Als Vegetarier würde auch niemand ins Steakhaus gehen, um sich anschließend über die Fleischgerichte zu beschweren". Leser Christian Pietsch erwidert: "Im Sinne eines fairen und freien Wettbewerbs unterschiedlicher Gastrobetriebe kann es nur eine Lösung im Sinne aller geben: komplettes Rauchverbot ohne jegliche Ausnahme." Erst ein Verbot könne jegliche Wettbewerbsverzerrung verhindern.



http://bc01.rp-online.de/region-duesseldorf/duesseldorf/nachrichten/hitziger-streit-um-rauchverbot-1.2662133

2224
Deutschland / Berlins Rauchverbot hat sich bewährt
« am: Januar 08, 2012, 21:30:11 Nachmittag »
XxAbBxX


6.1.2012

Berlins Rauchverbot hat sich bewährt


Viele befürchteten das Schlimmste, Wirte bangten um ihre Gaststätten, doch im Großen und Ganzen hat sich das Rauchverbot bewährt.

Da stehen die verfrorenen Exilanten auf dem Trottoir und wärmen einander mit Blicken. Dann gehen sie rein und trinken gemeinsam weiter. Wenn das kein Gewinn an Lebensqualität für alle Seiten ist. Nein, im Ernst: Das Rauchverbot hat sich bewährt. Es ist angenehm, ohne brennende Augen und stinkende Klamotten aus der Kneipe zu kommen.

Anders als von weinerlichen Wirten befürchtet, musste keine Gaststätte schließen, es wurden nicht einmal Umsatzeinbußen verzeichnet.

Stattdessen hat sich alles zurechtgeruckelt, manche Kneipen behalfen sich mit Raucherzimmern oder nannten sich plötzlich Raucherclub, die meisten Gaststätten stellten sich ohne Probleme um.

Verstöße gab es, aber da wir hier in Berlin sind und nicht etwa in Singapur, bestand nie die Gefahr einer lücken- und erbarmungslosen Durchsetzung des Nichtraucherschutzgesetzes. Gaststätten werden weiter kontrolliert, auch Bußgelder verhängt, aber es sind nur wenige. Alles in allem eine gute Sache. Einziger Haken: Man riecht stärker des Flirtpartners Alkoholfahne.


2225

" .... Der Schutz der Menschen vor Gesundheitsgefahren durch Passivrauchen hat Vorrang vor der Ermöglichung von Angeboten für Raucher in Gaststätten.

Kein Nichtraucher soll vor der Alternative stehen, entweder auf den Besuch einer Gaststätte zu verzichten oder gesundheitsschädlichen Tabakrauch einatmen zu müssen......"



Danke, für diese richtige Sichtweise! Jetzt erst wird weiter geredet, wenn noch notwendig, Herr Vorsitzender der NRW-CDU-Fraktion.


http://www.ruhrbarone.de/karl-josef-laumann-nichtraucher-schuetzen-aber-nicht-raucher-per-gesetz-erziehen/



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Deutschland / Hautrötungen, Schwindelanfälle und Ausschlag: "E-Zigaretten" VERBOT
« am: Januar 08, 2012, 21:14:29 Nachmittag »


6.01.12 - Die E-Zigarette im Visier

Gesundheitsministerium verbietet den Vertrieb von nikotinhaltigen Substanzen.

Er habe selbst gesehen, welche Nebenwirkungen die E-Zigarette mit sich bringen kann:
Manche Kunden hätten unmittelbar nach dem Rauchen Hautrötungen, Schwindelanfälle und Ausschlag bekommen.

Eine echte Alternative oder brandgefährlich?
Die E-Zigarette wird zurzeit heiß diskutiert – jetzt hat das Gesundheitsministerium des Landes NRW den Vertrieb von nikotinhaltigen Substanzen per Erlass verboten. Wer die Liquide trotzdem verkauft, verstößt gegen das Arzneimittelgesetz und macht sich strafbar. Halvers Kioskbetreiber haben geteilte Meinungen zum elektronischen Glimm- stängel.

„Die Dinger sind absolut schädlich“, sagt René Henkel, Betreiber des Kiosks an der Frankfurter Straße. Seit dem Verbot verkauft er nur noch Zusätze ohne Nikotin. Er habe selbst gesehen, welche Nebenwirkungen die E-Zigarette mit sich bringen kann: Manche Kunden hätten unmittelbar nach dem Rauchen Hautrötungen, Schwindelanfälle und Ausschlag bekommen. Zudem sei seit des Erlasses das Interesse drastisch zurückgegangen.

Henkel erzählt, dass er die Zigaretten erst „wie geschnitten Brot“ verkauft hat. Und jetzt seien es nur noch vereinzelte Käufer. Für den Inhaber ist das ein Problem: „Die Hersteller nehmen die Waren nicht von uns zurück, solange die Schädlichkeit nicht nachgewiesen ist.“

Auch bei Noel Clever von „Clever Tippen“ ist das Geschäft ins Stocken geraten. Erst im September habe es den großen Boom gegeben – und die Großhändler kamen nicht mit den Lieferungen hinterher. Er sagt: „Die Leute sind total verunsichert. Sie wissen nicht, ob’s gesund ist oder nicht.“ Clever selbst benutzt sie – und das auch weiterhin. Rauchen sei doch so oder so schädlich.

Und es gibt noch weitere Anhänger der elektrischen Zigarette. Ein 54-jähriger Halveraner ist beispielsweise sein Stammkunde und kauft gleich mehrere Nachfüllpackungen. Seit sechs Wochen ist er nahezu komplett vom klassischen Glimmstängel weg – die Geschmacksrichtung Menthol hat’s ihm angetan. „Hauptsache es qualmt. Bei der richtigen Zigarette geht mir der Gestank auf den Zwirn“, sagt er. Und jetzt könne er theoretisch sogar am Schreibtisch rauchen. Aus Gewohnheit geht er aber trotzdem meistens noch vor die Tür.

Und wie sieht’s in den Apotheken aus? „Wir hatten auch einige Nachfragen von Kunden. Der Verkauf durch uns ist aber nicht möglich“, sagt Bianka Schomann von der Atlantis-Apotheke. Sie findet klare Worte für die E-Zigaretten: „Bis die Liquide von der Arzneimittelkammer zugelassen werden, können noch einige Jahre vergehen.“ Zum Beispiel müssten erst einige Studien in Auftrag gegegeben werden, die die möglichen Risiken und Nebenwirkungen offenlegen. Sobald die E-Zigarette eine arzneimittelrechtliche Zulassung erhalten würde, könne sie sich schon vorstellen, das Produkt ins Sortiment aufzunehmen. So lange will auch Lottogeschäft-Besitzerin Angelika Noelle-Niklas warten: „Die Nachfrage ist eh gering und das Risiko zu hoch.“

Von Lisa Weber

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Deutschland / Krebsforscherin warnt vor E-Zigaretten: FROSTSCHUTZMITTEL !
« am: Januar 08, 2012, 20:50:43 Nachmittag »


Krebsforscherin warnt vor E-Zigaretten: FROSTSCHUTZMITTEL !


Krebsforscherin Martina Pötschke-Langer warnt vor dem bedenkenlosen Rauchen von E-Zigaretten.


Die Trägersubstanz sei nichts anderes als Frostschutzmittel.


Sie seien keine Alternative zum Rauchen herkömmlicher Zigaretten, sagte die Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg im Interview mit WirtschaftsWoche.de.

„Wer würde schon freiwillig Frostschutzmittel inhalieren“, fragte die Krebsforscherin. Genau das machten aber all jene Nutzer von sogenannten elektrischen Zigaretten. Denn bei der vermeintlich harmlosen Alternative zur echten, mit Tabak gefüllten Zigarette,  wird bei der E-Zigarette mit Hilfe eines elektrischen Verneblers eine Nikotinlösung verdampft und dann eingeatmet. Die Nikotinlösung besteht laut Pötschke-Langer zu 90 Prozent aus der Trägersubstanz Propylenglycol, und das sei nichts anderes als Frostschutzmittel.

„Dass Propylenglycol die Atemwege reizt, ist seit langem bekannt“, sagte Pötschke-Langer, die für ihren Einsatz bei der Aufklärung der Risiken des Rauchens 2008 das Bundesverdienstkreuz erhielt. Zwar werde die Chemikalie auch in sehr geringen Mengen als Konservierungsmittel in Kosmetika, Medikamenten und Lebensmitteln eingesetzt. Aber, betont die Krebsforscherin, „kein einziges dieser Produkte wird eingeatmet.“

Genau daraus ergebe sich aber die besondere Problematik, so Pötschke-Langer, denn die E-Zigaretten-Raucher, die sich selbst als „Dampfer“ bezeichnen,  inhalierten in großen Mengen eine Substanz, die ganz sicher in den Atemwegen und der Lunge nichts verloren habe. „Die Hersteller von Propylenglykol warnen in ihren Sicherheitsdatenblättern ausdrücklich vor dem Einatmen und empfehlen als erste Hilfe-Maßnahme ausreichende Frischluftzufuhr oder die Nutzung von Atemschutz“, sagte die Krebsforscherin.

Nach Pötschke-Langers Einschätzung sollte die E-Zigarette „auch nicht in öffentlichen Gebäuden, Bahnen und Bussen oder sonstigen Rauchverbotszonen gestattet werden“. Denn die Forscherin fürchtet, dass E-Zigaretten-Raucher sich nicht nur selbst in Gefahr bringen, sondern möglicherweise auch all jene Menschen, die ihren Ausatem-Dampf einatmen müssen. „Dazu fehlen bisher ausreichende chemisch-toxikologische Untersuchungen“, so Pötschke-Langer. Doch sie ist überzeugt: „Auch wenn bisher kein toxikologische Prüfung vorliegt, ist vom Rauchen von E-Zigaretten in Innenräumen abzuraten, denn es wird  immer Menschen geben, die auf solche Aerosole empfindlich oder  allergisch reagieren.“

http://www.wiwo.de/technologie/forschung/rauchen-krebsforscherin-warnt-vor-e-zigaretten/6027918.html

2228
Europa / Ein Jahr Anti-Tabak-Gesetz: Gemischte Bilanz auf Mallorca
« am: Januar 08, 2012, 20:45:48 Nachmittag »


Ein Jahr Anti-Tabak-Gesetz: Gemischte Bilanz auf Mallorca


Ein Jahr nach dem Inkrafttreten eines strengen Anti-Tabak-Gesetzes in Spanien ist der Umsatz von Zigaretten auf den Balearen um rund fünf Prozent zurückgegangen. Die Auswirkungen auf den Umsatz in Bars und Cafés dagegen werden von den Wirten sehr unterschiedlich beurteilt. Während einige über massive Umsatzeinbußen klagen, geben andere Gastronomen an, praktisch keine Auswirkungen auf ihr Geschäft verspürt zu haben, und verweisen stattdessen auf die Auswirkungen der Wirtschaftskrise.

Das balearische Gesundheitsministerium hat während des Jahres 2011 insgesamt knapp 2.600 Inspektionen durchgeführt, rund 150 davon in Folge von Anzeigen. In 112 Fällen wurden Bußverfahren wegen Verstößen gegen das Anti-Tabak-Gesetz eingeleitet, Wirte insgesamt zu Strafgeldern in Höhe von knapp 170.000 Euro verdonnert.

Ein Rauchverbot war in Spanien bereits 2006 eingeführt worden. Da sich viele aber nicht daran hielten, verabschiedete das Parlament in Madrid im Sommer 2010 eine drastische Verschärfung. Danach sind Glimmstängel in allen geschlossenen und öffentlich zugänglichen Räumen seit 2. Januar 2011 untersagt.


http://www.mallorcazeitung.es/lokales/2012/01/05/jahr-anti-tabak-gesetz-gemischte-bilanz-mallorca/22269.html


2229
Europa / Portugal: Jetzt verschärftes Rauchverbot
« am: Januar 08, 2012, 20:41:03 Nachmittag »

Portugal: Jetzt verschärftes Rauchverbot

Pünktlich zum vierten Geburtstag des Rauchverbots in öffentlichen Räumen kündigt das portugiesische Gesundheits-Ministerium eine Verschärfung der Beschränkungen für den blauen Dunst an. Ausnahmen sollen weitgehend verschwinden. Fernando Leal da Costa, Gesundheits-Staatssekretär und Mediziner mit dem Fachgebiet Hämatologie, erklärte, die Regierung wolle „Ländern folgen, die auf dem Gebiet des Rauchverbots die fortschrittlichste Gesetzgebung haben, wie etwa Schweden, Irland, Italien oder Spanien“.

Dabei gehe es in erster Linie um den Schutz der Nichtraucher vor dem Passivrauchen. Personen, die sich an öffentlichen Stellen aufgrund ihrer Arbeit befinden und nicht ausweichen könnten, müssten ebenso geschützt werden wie möglicherweise anwesende Kinder. Das Gesetz soll noch in diesem Jahr eine strenge Revision erhalten und Rauchen an allen geschlossenen Orten verbieten.
Das betreffe alle Arbeitsplätze, sowie Restaurants, Bars, Diskotheken, die kleiner als 100 Quadratmeter sind. Ab dieser Fläche dürfen abgeteilte Raucher-Bereiche eingerichtet werden, die allerdings nie mehr als dreißig Prozent des entsprechenden Raumes umfassen dürfen. Entsprechendes soll auch für Gemeinschafts-Räume in Hotels, Flughäfen und Theatern oder Kinos gelten. Auch Stellen wie etwa Vorräume von Banken, in denen Multibanco-Automaten installiert sind, werden rauchfrei. Der Verkauf von Tabak soll erst ab 18 Jahren gestattet sein, bisher liegt die Grenze bei 16 Jahren. Orte, zu denen Jugendliche unter 18 Zugang haben, dürfen nach den Regierungs-Plänen bald keine Zigaretten-Automaten mehr aufstellen.

Das Gesetz wird jetzt zwei Monate lang von Repräsentanten gesellschaftlicher Gruppen erörtert, unter ihnen Tabakindustrie und Gaststätten-Verbände. Danach soll es in die parlamentarische Abstimmung gehen und ab 2013 wirksam werden, wobei den Einrichtungen eine sechsmonatige Umstellungs-Frist eingeräumt wird. Wer dann gegen die Rauch-Verbote verstößt – egal ob Raucher oder Inhaber des Ortes, an dem trotz Verbots geraucht wird – muss mit deutlich höheren Bußgeldern rechnen als bisher. Staatssekretär Leal da Costa bekräftigte, die Regierung sei „entschlossen und wird sich nicht von Schein-Argumenten zurückdrängen lassen, wie dies die vorherige Administration tat“. Dazu gehöre auch eine verstärkte Gefahren-Hinweise auf Zigaretten-Packungen: Neben den verbalen Warnungen soll es demnächst auch abschreckende Bilder geben, etwa von verstopften Arterien oder geschädigten Organen. Zigarettenmarken-Werbung auf Aschenbechern, Feuerzeugen und ähnlichen Gegenständen wird ebenfalls verboten.

http://www.perspektive-portugal.info/2012/01/verscharftes-rauchverbot-punktlich-zum.html

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Dietmar Erlacher  08.01.2012 | 09:48

Seit 3 Jahren gibt es den Nichtraucherschutz laut Tabakgesetz bei den "Straßenlokalen", seit 6 (!) Jahren bereits in Einkaufszentren, aber alles nur auf dem Papier. Und "Papier ist geduldig", zudem im Tabakgesetz niemand zwecks Exekution aufscheint.
"Wo kein Kläger, da kein Richter!"
Unermüdlich melden unzählige Mitstreiter der Organisation "Krebspatienten für Krebspatienten" bzw. dem Rauchsheriff.at ihre Wahrnehmungen. Ja, rund drei Viertel der Lokale verstoßen gegen den Nichtraucherschutz lt. Tabakgesetz. Auch Innsbrucks Bürgermeisterin wurde angezeigt, ebenso unser Sozialminister, der Bildungsstadtrat und die "Bürgermeisterin vom 14. Bezirk" in Wien.
Rund 40 % der Krebserkrankungen entstehen durch passives/aktives Tabakrauchen. Aber auch Schädigungen des Ungeborenen, Allergien, Asthma, Schlaganfall, Herzinfarkt, Diabetes, COPD etc. werden überwiegend der menschlichen Zerstörung durch Tabakrauch zugeschrieben.
Sogar Lokale in den Innsbrucker "Rathaus(!) Galerien" wurden schon rund zwanzig Mal angezeigt; zuletzt heute, ebenso in der Maria Theresia, Anichstraße, Adolf Pichler Platz, oder Altstadt. Und wenn wirklich jemand eine Raumtrennung durchgeführt hat, bleiben von morgens bis abends die "Trennertüren" offen, dann ist überall im Lokal die gleich krebserregende Tabakrauchluft.
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Denholm Gates  08.01.2012 | 10:40
Bei einem Raucherlokalbesuch müsste der Lufthunderter ständig leuchten. Soviel Feinstaub findet man an keiner Autobahn. Wurde mit Messungen bestätigt, aber das glaubt ein Raucher natürlich nicht, denn dazu fehlt ihm ein einwandfrei funktionierendes Gehirn.

Im Freien liegt die Feinstaubbelastung durch den Straßenverkehr und Hausbrand bei bis zu 90 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft, in Raucherlokalen bis zu 600 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft. Wer jetzt denkt, ein Trennerwirt ist gesünder, der darf sich auf bis zu 200 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft im Nebenraum freuen. Ein Picknick an der Autobahn ist sicher gesünder, als ein Besuch in einem österreichischen Lokal.

Aber das glaubt ein Raucher ja nicht, denn sich selbst belügen und betrügen gehört zum Leben dazu wie das Pinkeln auf der Toilette.


Denholm Gates  08.01.2012 | 16:41
@Birgit Hattinger: Zum Thema kriminelle Organsiation: Die Tabakmafia verkauft ein Produkt das die Gesundheit schädigt und zum vorzeitigen Tod führt und sie wissen das. Die Zigarette ist das einzige Produkt am Markt, das beim Gebrauch tausende schädliche Substanzen freigibt und dieses Produkt darf auch verkauft werden. Jedes andere Produkt mit nur einer schädlichen Substanz wird sofort vom Markt genommen. Seltsam.

Kinderspielzeug aus China mit einer gesundheitsschädlichen Substanz wird sofort vom Markt genommen und darf nicht verkauft werden. Wenn Kinder in der Wohnung ungefragt mitrauchen dürfen, oder in der Selchkammer Auto mitgeröstet werden, da regt sich keiner auf. Wenn das für sie normal ist, dann zeigt das nur, wie krank ihre Sicht der Welt ist.



Denholm Gates  08.01.2012 | 10:26
Das Tabakgesetz heißt Tabakgesetz, weil es nichts mit Nichtraucherschutz zu tun hat. Es wurde so gestaltet, dass Gesetzlosigkeit zum Gesetz wird.

In kleinen Lokalen, also unter 50% darf der Wirt entscheiden, ob geraucht wird. In so gut wie allen Lokalen unter 50% wird geraucht, obwohl aufgrund der geringen Größe und Luftvolumen die Schädigung der Mitarbeiter und Gäste maximiert wird. Sehr intelligent.

Die Exekutive ist nicht für die Kontrolle vorgesehen, eigentlich niemand. Der Nichtraucher darf eine Anzeige machen und die Einhaltung des Tabakgesetzes in seiner Freizeit kontrollieren. Aber natürlich hat man zahlreiche Prügel in den Weg gelegt, damit der Nichtraucher dieses Unterfangen möglichst schnell aufgibt. Das stinkt doch zum Himmel, die Tabakmafia hätte das Gesetz nicht besser formulieren können, wie maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der Tabakmafia und ihren Vertriebspartner, den Wirten.

Wie schon richtig erwähnt, in Einkaufszentren sollte schon seit 2005 kein Rauch aufgehen. Die Wirte bauen halt eine Glaswand mit Tür und denken sich, so haben wir das Problem gelöst. Ob das dem Gesetz entspricht, ist doch in Österreich jedem egal. Das die Tür ständig geöffnet wird und der Gestank sich in der Umgebung verbreitet, ist den Wirten natürlich wurscht. Hauptsache ich kratz schneller bei der Arbeit ab oder ich hab möglichst viele Mitarbeiter auf dem Gewissen. Ein Wirt ist Menschenfreund, wie man sieht.

Ach ja, wie schaut es aus bei Lokalen, wo nicht geraucht werden darf. Da steht direkt beim Eingang ein Aschenbecher, bei einigen Lokalen im Windfang, damit die schlecht durchbluteten Raucher nicht frieren und der Nichtraucher hat bei Betreten schon eine Überdosis Tabakqualm in der Nase und stinkende Kleider am Leib. Wirte sind echt nette Menschen, denken immer daran, Nichtraucher etwas zu liefern, was sie nicht bestellt haben.

Raucher ist das alles natürlich Wurscht, diesem sozialen Krüppel interessiert nur die eigene Person und mit Gleichgesinnten macht das doppelt soviel Spaß. Was kratz dem Raucher, wen er täglich belästigt, das belastet doch nur. Also macht man sich da keinen Kopf und verlässt sich auf die Leidensfähigkeit der Nichtraucher, die in ihrer Dummheit meinen, das Verhalten hat was mit Toleranz zu tun. Hat es nicht, garantiert.



Denholm Gates  08.01.2012 | 09:31
In der WKÖ sitzen Kriminelle, die von der Tabakmafia geschmiert werden. Die von Helmut Hinterleitner, Obmann des Fachverbandes der Gastronomie in der WKÖ, präsentierte Umfrage ist manipuliert und von seinen Freunden vom IFES maßgeschneidert geliefert worden.

Fakt ist, dass es so gut wie keine Lokale gibt, wo nicht geraucht wird. In Innsbruck kann man die Lokale an einer Hand abzählen, wo nicht geraucht wird. Auf dem Land schaut es noch schlechter aus. In Einkaufszentren setzen sich Wirte seit 2005 über jedes Gesetz hinweg und lassen ihre Gäste rauchen obwohl es dort generell verboten ist. Im DEZ im Bereich Ausgang Ost gibt es zwei Lokale wo geraucht wird und es stinkt in dem betroffenen Bereich des Einaufszentrum penetrant nach Tabakqualm.

Da das Raucherschutzgesetz nicht kontrolliert wird, da regt sich komischerweise keiner von den rechten Kampfposter auf, obwohl das eigentlich der größte Skandal in der österreichischen Gesetzgebung ist. Es herrscht in Österreich totale Narrenfreieit. Die Wirte machen was sie wollen und kümmern sich einen Dreck um den Nichtraucherschutz. Die Behörde schaut tatenlos zu und tun nichts. Ist auch nicht vorgesehen, dass etwas getan wird. Das Tabakgesetz, dass der Schweinebraten Kodolsky und die ÖVP mit tatkräftiger Hife von der FPÖ verbrochen haben, hat mit Nichtraucherschutz überhaupt nichts zu tun. In der Gastronomie ist der Nichtraucherschutz praktisch nicht existent.

Als Nichtraucher ist es in Österreich vollkommen unmöglich am Abend auszugehen ohne nach Tabakqualm stinkend und gesundheitsgeschädigt nach Hause zu kommen. Weil die Verbrecher in der ÖVP und die Gastroverbrecher in der WKÖ nicht wollen, das in der Gastronomie und bei öffentlichen Veranstaltungen nicht geraucht wird. Diese kriminellen Elemente sind dafür verantwortlich, dass Österreich den höchsten Anteil an jugendlichen Rauchern in der EU hat, weil man als Jugendlicher von jeglichen sozialen Kontakten ausgeschlossen ist, wenn man dem Tabakqualm aus dem Weg geht. Das Istrien Skandal und die Kosten tragen alle, das sind keine Kleinstbeträge, die ins Asylwesen fließen, das sind Folgekosten, die im ganz großen Stil anfallen. Aber gegen das und die vorsätzliche Körperverletzung der Raucher an der Bevölkerung, dagegen unternehmen die konservativen Kriminellen in diesem Land überhaupt nichts. Wird einen Grund haben, die Tabakmafia verfügt über viel Geld und so kann man sich Politiker und Funktionäre kaufen und die Gesetzgebung nach Belieben nach den eigenen Vorstellungen beeinflussen.
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Martin H  08.01.2012 | 10:09
Zum größten Teil deiner Aussage muss ich dir recht vollkommen geben.
Aber du schimpfst über die Schwarzen und Blauen, und vergisst dabei, dass die roten schon ein paar Jahre mit in der Regierung sitzen. Sie könnten auch schon längst was dagegen unternehmen. Aber die haben genauso kein Interesse wie alle anderen Parteien. Von den Grünen will ich gar nicht reden, denn erstens haben sie nichts zu sagen, und zweitens sind das meiste ihrer Forderungen nur Alibiforderungen.
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Denholm Gates  08.01.2012 | 10:46
@Martin H: Die Roten erwähn ich erst gar nicht, denn die sind praktisch nicht existent. Braves Schoßhündchen der ÖVP, ein bisschen bellen, ein bisschen knurren, aber wenn das Herrchen was sagt, Schwanzwedeln und doof aus der Wäsche schauen.

Der "Gesundheitsminister" Stöger kann sich nicht einmal gegen einen Pudding durchsetzen und jammert ständig, dass er im Nationalrat keine Mehrheit für ein generelles Rauchverbot findet. Also tut er das was er am Besten kann, er steckt den Kopf in den Sand.


Denholm Gates  08.01.2012 | 10:01
Es gibt nur egoistische und rücksichtslose Raucher, die vorsätzliche Körperverletzung an sich und Anderen betreiben und die Luft, die ihnen nicht gehört, verpesten. Dafür gibt es kein Verständnis, das ist im Grunde kriminell.

In den USA ist die "Hetze" erfolgreich, da sind Raucher gesellschaftlich da, wo sie hingehören. Da jeder sein Schicksal selbst bestimmen kann, ist es auch für jeden Raucher möglich der "Hetze" zu entkommen und wieder Mensch zu werden. Aber wenn man in jedem Lokal zum Rauchen verführt wird, wird es ziemlich hart werden.

Bei uns darf die Allgemeinheit die enormen Folgekosten blechen. Sollte man z.B. auch mal ändern und die Raucher als Verursacher richtig zur Kasse bitten. Könnte für Raucher eine Motivation darstellen, den Schwachsinn endlich zu beenden. Wenn man merkt, dass man Zigaretten nicht essen kann, könnten Raucher die Prioritäten neu ordnen.

Aber wieso soll man als Raucher damit aufhören. Man braucht nicht soviel arbeiten wie andere. Eine Stunde Rauchpausen pro Tag, kein Problem, keiner sagt was. Zwei Stunden Rauchpausen, auch kein Problem, geht doch. Aber wenn das künstliche Hetze sein soll, dann muss ich sie enttäuschen, das ist tägliche Realität in Österreichs Firmen.


Denholm Gates  08.01.2012 | 10:01
Es gibt nur egoistische und rücksichtslose Raucher, die vorsätzliche Körperverletzung an sich und Anderen betreiben und die Luft, die ihnen nicht gehört, verpesten. Dafür gibt es kein Verständnis, das ist im Grunde kriminell.

In den USA ist die "Hetze" erfolgreich, da sind Raucher gesellschaftlich da, wo sie hingehören. Da jeder sein Schicksal selbst bestimmen kann, ist es auch für jeden Raucher möglich der "Hetze" zu entkommen und wieder Mensch zu werden. Aber wenn man in jedem Lokal zum Rauchen verführt wird, wird es ziemlich hart werden.

Bei uns darf die Allgemeinheit die enormen Folgekosten blechen. Sollte man z.B. auch mal ändern und die Raucher als Verursacher richtig zur Kasse bitten. Könnte für Raucher eine Motivation darstellen, den Schwachsinn endlich zu beenden. Wenn man merkt, dass man Zigaretten nicht essen kann, könnten Raucher die Prioritäten neu ordnen.

Aber wieso soll man als Raucher damit aufhören. Man braucht nicht soviel arbeiten wie andere. Eine Stunde Rauchpausen pro Tag, kein Problem, keiner sagt was. Zwei Stunden Rauchpausen, auch kein Problem, geht doch. Aber wenn das künstliche Hetze sein soll, dann muss ich sie enttäuschen, das ist tägliche Realität in Österreichs Firmen.


Martin H  08.01.2012 | 10:30
@Denholm Gates: Ich bin zwar selten einer Meinung mit Dir. Aber dieses mal muss ich Dir recht geben.
Deinen Beitrag hast du zwar etwas hart formuliert, aber das ist wohl die einzige Sprache, die diese rücksichtslosen Raucher verstehen.

2231
„Österreich muss der Rauch ausgehen!“

Innsbruck, Wien – Drei Jahre nach Inkrafttreten des Tabakgesetzes sind 54 Prozent von 500 Befragten in Tirol zufrieden mit der geltenden Regelung (siehe Grafik). Nur 42 Prozent sprechen sich laut Untersuchung der Karmasin Motivforschung im Auftrag der Tiroler Tageszeitung für ein absolutes Rauchverbot aus. Das Ergebnis stößt bei Manfred Neuberger, Umweltmediziner an der Universität Wien und Vizepräsident der Initiative Ärzte gegen Raucherschäden, auf Verwunderung. Seiner Meinung nach wissen viele Menschen noch zu wenig über die Folgen des Passivrauchens Bescheid.

„Manche sind nach wie vor der Meinung, beim Rauchen handle es sich nur um eine Geruchsbelästigung.“ Tatsächlich würden in Österreich aber pro Jahr 1000 Passivraucher sterben, die Zahl der Raucher, die an den Folgen ihrer Sucht sterben, beträgt etwas das Zehnfache. Außerdem hätten Nichtraucher das Bedürfnis, nicht als intolerant zu gelten. Selbst jene, die sich belästigt fühlten, so der Mediziner.

In Österreich ist im Jänner 2009 ein Rauchverbot in Lokalen in Kraft getreten, allerdings gibt es Ausnahmen für abgetrennte Raucherzimmer, kleine Betriebe unter 50 Quadratmeter müssen sich als Raucher- oder Nichtraucherlokale deklarieren. Nichtraucherschützer liefen von Anfang an Sturm gegen diese Regelung, sie fordern ein generelles Verbot. Auch der Verband der Europäischen Krebs-Ligen stellte ein schlechtes Zeugnis aus. Im vierten Europäischen Tabak-Kontroll-Index lag Österreich auf dem letzten Rang, unter 31 Staaten gemeinsam mit Griechenland an 30. Stelle.

Für Arthur Wechselberger, Präsident der Tiroler Ärztekammer, stellt besonders die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen ein Problem dar. Dabei sei die Überprüfung des Gesetzes ein Schritt in Richtung rauchfreies Österreich. „Denn eines ist völlig klar: Das Ziel ist ein generelles Rauchverbot. Den Österreichern muss der Rauch ausgehen!“ Doch dafür brauche es noch viel Bewusstseinsbildung: „Rauchen muss unter den Menschen verfemt werden.“

Herzinfarkt, Schlaganfall, chronische Bronchitis, Lungen-, Kehlkopf- oder Blasenkrebs – für Wechselberger gibt es kaum einen Bereich, in dem die Ursache von Erkrankungen so genau dokumentiert sei wie beim Rauchen. „Doch das ist die Zwiespältigkeit unserer Gesellschaft: Der Staat nimmt Steuern für den Verbrauch von Tabak ein, andererseits muss er für die Schäden aufkommen.“ Das sei absurd.

„Die Gesundheit hat in Österreich leider keine Lobby“, sagt Robert Rockenbauer. Der Tiroler gründete 1975 die Österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher und versteht sich als Anwalt, der für die Rechte der Nichtraucher eintritt. „Drei Jahre untaugliches Tabakgesetz sind genug. Die Regelung bringt durch fehlende Kontrollen zu wenig Schutz, und sie ist verantwortungslos“, so Rockenbauer. Sie verhindere, dass hohe Folgekosten durch das Rauchen eingedämmt werden. So würden in Österreich pro Jahr vier Milliarden Euro an Schäden durch Krankenbehandlungen oder etwa Brände anfallen.

Nur ein absolutes Rauchverbot könne die Menschen schützen. Allerdings würden nicht einmal die geltenden Bestimmungen eingehalten, so Rockenbauer: „Wir werden täglich mit Beschwerden bombardiert.“ Er schätzt, dass sich 80 Prozent der Wirte nicht ans Gesetz halten. Die Kontrollen seien nicht ausreichend. „Die Behörden kennen das Problem, aber sie haben nicht den direkten Auftrag, sich darum zu kümmern.“

Umweltmediziner Neuberger berichtet von Schadstoffkonzentrationen in Nichtraucherbereichen, die doppelt so hoch sind wie in reinen Nichtraucherlokalen. „Sie übertreffen die Feinstaubbelastung durch den Verkehr bei Weitem!“ Der Arzt sorgt sich um die Kinder: „In Österreich ist erlaubt, was sogar in Entwicklungsländern undenkbar wäre, nämlich dass Eltern ihre Kinder in Raucherbereiche mitnehmen. Doch bei uns ist es egal, dass Kinder beraucht und Jugendliche zum Rauchen verführt werden.“

http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Nachrichten/4105265-2/%C3%B6sterreich-muss-der-rauch-ausgehen.csp?success=1#comments

2232
xBfciX

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120107_OTS0030/tiroler-tageszeitung-am-sonntag-leitartikel-sonntag-8-jaenner-2012-von-liane-pircher-insel-der-rauchseligen

TIROLER TAGESZEITUNG AM SONNTAG "Leitartikel" Sonntag, 8. Jänner 2012, von Liane Pircher:

"Insel der Rauchseligen"

Utl.: Während andere Länder ihre Maßnahmen weiter verschärfen, bleibt Österreich bei der (Nicht)Raucherlösung lax. Ist das gut so?


   Innsbruck (OTS) - In nahezu allen EU-Ländern gibt es mittlerweile
einen strengen gesetzlichen Nichtraucherschutz auch in der
Gastronomie. Verstöße gegen Bestimmungen werden mit teils
drakonischen Strafen geahndet. Österreich hingegen leistet sich den
Luxus, mit seinen laxen Bestimmungen in einer Reihe mit Ländern wie
Serbien, Montenegro und Albanien zu stehen. Nichtraucherschutz auf
Österreichisch heißt: Zuerst gibt es eine Übergangsfrist, dann
schauen die Behörden weg, dann wiederum gibt es Ausnahme- bzw.
Sonderregelungen und irgendwann weiß keiner mehr so genau, wie das
mit dem Nichtraucherschutz hierzulande nun ist. Oder eben nicht.
   Dabei gäbe es genug Fakten, die Österreich schon längst zu einer
klaren, eindeutigen, konsequenten - ja, echten - Lösung zwingen
würden: Mit 34 Prozent Rauchern gehört Österreich weltweit zu den
Ländern mit dem höchsten Tabakkonsum. Bei jugendlichen Rauchern führt
Österreich die EU-Statistik an.  Nirgendwo rauchen mehr Elf- bis
14-Jährige als hier. Österreich gehört noch zu den wenigen Ländern,
in denen es weder gesetzlich noch gesellschaftlich geächtet ist, wenn
Eltern Kinder in Raucherzonen mitnehmen. Und das, obwohl zig
wissenschaftliche Studien belegen, dass Passivrauchen speziell für
Kinder extrem gesundheitsschädlich ist. Jährlich sterben
schätzungsweise 12.000 bis 14.000 Menschen in Österreich pro Jahr an
den Folgen tabakbezogener Erkrankungen, etwa 1000 an Passivrauchen.
Während andere Länder längst belegen können, dass konsequente
Rauchverbote durchaus gesundheitsfördernde Effekte - etwa Millionen
Euro an Einsparungen bei Gesundheitsleistungen - bringen, verharrt
Österreich im rauchseligen Stillstand. Die Frage ist nur, wie lange
es sich das auch in Zukunft noch leisten können wird. Viel Rauch
kommt teuer.

Rückfragehinweis:
   Tiroler Tageszeitung, Chefredaktion , Tel.: 05 04 03 DW 610


2233
Deutschland / München: S-Bahn-Schlägereien wegen Rauchverbots
« am: Januar 08, 2012, 19:36:58 Nachmittag »


München: S-Bahn-Schlägereien wegen Rauchverbots

Wegen des nicht eingehaltenen Rauchverbotes ist es am Mittwoch am Hauptbahnhof zu zwei Schlägereien gekommen. Am frühen Mittwochmorgen bat zunächst ein 49 Jahre alter Passant an einem S-Bahnsteig des Hauptbahnhofs einen Raucher, seine Zigarette auszumachen. Daraufhin schlug der 46-Jährige aus Frankfurt zunächst mit einer zusammengerollten Zeitung zu und trat den Mann anschließend. Erst als sich ein Unbeteiligter in die Auseinandersetzung einmischte, ließ der Angreifer von dem Mann ab und fuhr mit der S-Bahn weg. Ermittler konnten ihn jedoch später anhand von Bildern aus der Videoüberwachung ausfindig machen. Er gab an, angetrunken gewesen zu sein.

Auch im zweiten Fall war Alkohol im Spiel. Ein 58 Jahre alter Mann aus Landshut wollte am Mittwochnachmittag ebenfalls das Rauchverbot auf dem Münchner Hauptbahnhof nicht einhalten. Die Sicherheitsleute der Bahn erteilten dem Mann daraufhin ein Hausverbot für den Bahnhof und begleiteten ihn anschließend hinaus. Dabei schlug der Rauche...

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1258616

und

http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen-zentrum/rauchverbot-hingewiesen-schlaege-tritte-kassiert-1552534.html


2234
WHO, UN, etc. / Die neuen Seuchen!
« am: Januar 07, 2012, 01:18:24 Vormittag »


Laut UN, nach einem high-level meeting,

dass im 21. jahrhundert die meisten menschen nicht mehr an seuchen durch infektionen wie AIDS sterben werden,

sondern durch krankheiten, die durch  Z I G A R E T T E N , limonaden und fast-food verursacht werden.

(FAZ, Natur und Wissen, S. 1, 28.12.2011.)

2235

Rauchstopp macht glücklich

Auch wenn viele Raucher daran zweifeln: Wer es schafft, sich von der Zigarette zu lösen, ist langfristig gesehen glücklicher mit dem Leben und zufriedener mit seiner Gesundheit.

Dass der Verzicht aufs Rauchen den Gesundheitszustand verbessert und das eigene Leben retten kann, steht außer Frage. Nicht so klar war, inwieweit auch die Lebensqualität des Ex-Rauchers davon profitiert.

Raucher glauben oft, sie müssten mit dem Verzicht auf Zigaretten auch eine gewisse Lebensqualität einbüßen. Doch weit gefehlt. Ein Leben ohne Zigaretten ist keineswegs finster und trostlos. Wer es geschafft hat, der Zigarette abzuschwören, ist mit sich und dem Leben zufriedener und erfreut sich einer besseren Gesundheit. Dies ist das Ergebnis einer Studie von Dr. Megan Piper und Kollegen von der medizinischen Fakultät der University of Wisconsin, USA. Die Wissenschaftler haben Ex-Raucher befragt, ob und wie sich die Veränderung nach einem bzw. nach drei Jahren in ihrem psychischen Wohlbefinden bemerkbar gemacht hat.

An der Studie nahmen 1.504 Raucher teil, die aufhören wollten zu rauchen. Erfasst wurden Angaben zur Lebensqualität insgesamt, zum Gesundheitszustand, positive wie auch negative Emotionen, die Zufriedenheit im Beziehungsbereich und das Auftreten von Stressfaktoren. Ein Jahr bzw. drei Jahre später wurden sie erneut nach Zigarettenkonsum und Lebensqualität befragt.

Nichtraucher sind entspannter

Die Autoren der Studie stellten fest: Im Vergleich zu denen, die weiterrauchten, schnitten die Ex-Raucher deutlich besser ab, was die gesamte Lebensqualität, den Gesundheitszustand und das positive Lebensgefühl anbelangte. Dies galt ein Jahr und auch drei Jahre nach dem Verzicht auf Zigaretten. In der Befragung nach drei Jahren gaben sie sogar an, weniger Stressfaktoren zu empfinden.

Fazit der Forscher: Raucher glauben vielleicht, dass der Verzicht auf die Zigarette ihre Lebensqualität mindern könnte: Sie denken, sie müssten sich von liebgewordenen Gewohnheiten lösen, es könnte Einfluss auf ihre Beziehungen haben, sie müssten auf Genuss verzichten und mit dem Rauchen würde ihnen etwas fehlen, um den Alltag zu bewältigen. Die Ergebnisse zeigten aber ganz klar: Langfristig ist der Mensch ohne Zigarette glücklicher als mit.

Quelle: Annals of Behavioral Medicine