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Nachrichten - admin

2206


Auf Grund des Hinweises von MR. Dr. Pietsch, BMfG, ist jede Anzeige als Einzeldelikt gesondert zu verfolgen!

Zuwiderhandeln begründet Amtsmissbrauch/Korruption!

Weiterleitung der Anzeigen gegen:


Name: Salud - Mexikanisches Restaurant
PLZ/Ort: 1010 Wien
Straße: Johannesgasse 23, Ecke Schellinggasse
Datum: 04.01.2011, von 13:15 bis 14:05 Uhr
Lokalgröße: ca. 150m² ; Einraumlokal!!!
Anzahl der Raucher: 6
Anzahl der geschädigten Nichtraucher: 16
.) Falschkennzeichnung "Rauchfreier Bereich im Lokal"
.) Es gibt keine Abgrenzung zwischen Raucherraum und Nichtraucherraum,
da der Raucherbereich lediglich eine erhöhte Holzgalerie im Hauptraum
darstellt. Diese ist nach allen Seiten hin offen, sodass das gesamte
Lokal massiv verqualmt ist.
.) Personal teilt mit, dass es schon eine Anzeige gegeben hat, dass der
Betreiber aber nicht gewillt ist, das Tabakgesetz zu befolgen, weil die
Strafen viel geringer als der notwendige Umbau seien.

2207

Wir können und werden nicht JEDE Anzeige ins Netz stellen.

Obwohl, wie lange haben diese Gesetzesbrecher noch Schonfrist, vielleicht mit 100.- Euro Abmahnungen?

Seit 1.1.2009, also seit 3 Jahren, gilt der Nichtraucherschutz laut Tabakgesetz.

Scheinbar hat sich das bei unserer "1. Bezirk Bürgermeisterin Stenzel" noch nicht herumgesprochen!

Wie wäre es mit einem Rundschreiben an ihre verhätschelten Gesetzesübertreter, RAUCHERSCHUTZ-BezirksvorsteherIn?


2208
A N Z E I G E N Österreich bis Ende 2012 / ÖBB: Kundendienst?
« am: Januar 08, 2012, 23:10:16 Nachmittag »

Von:
Gesendet: Sonntag, 08. Jänner 2012 17:23
An: anregungen.kritik@pv.oebb.at
Betreff: Dampf auf der Westbahn

Sehr geehrte Damen und Herren!
 
Laut "Presse" und "Salzburger Nachrichten" vom 16.11.2011 komme für die ÖBB im Gegensatz zur neuen "Westbahn" eine Wiedereinführung von Raucherbereichen nicht in Frage, da die Kunden rauchfreies Reisen mit dem Zug schätzten. Diese Aussage würde an Glaubwürdigkeit gewinnen, wenn es den ÖBB gelänge, auch ihre eigenen Bediensteten davon zu überzeugen. Am 26.12.2011 war im Wagen 21 des IC 862 ab Salzburg deutlich Tabakgeruch zu verspüren, der aus dem Abteil der Zugbegleiter drang - für uns nicht besonders angenehm, da wir mit einem Kleinkind unterwegs waren. Dem großgewachsenen Schaffner mit Rossschwanz schien es vollkommen gleichgültig zu sein, ob er Fahrgäste mit seinem Rauch störte. Auch auf dem Bahnsteig in Innsbruck zündete er sich ganz ungeniert außerhalb der Raucherzone eine Zigarette an.
 
Die Rückreise am 1.1.2012 mit dem IC 869 hatte für uns eine andere Überraschung bereit. Schon in Innsbruck waren die Außentüren des Wagens 22 nur schwer zu öffnen, da anscheinend die Pneumatik gestört war. In Salzburg entschloss sich der Schaffner daher, die Türen zu verriegeln und den Wagen zu räumen. Die Fahrgäste von zwei Waggons drängten sich somit in einem zusammen, und der zuvor reservierte Tisch stand uns im Wagen 21 nicht mehr zur Verfügung. Obwohl der Zugbegleiter hinsichtlich der Platzkarten sehr entgegenkommend war und sogar bei der Umladung des Gepäcks half, bleibt doch die Frage, warum derart mangelhaftes Wagenmaterial überhaupt auf die Reise geschickt wird.
 
Mit freundlichen Grüßen

Dr. S.

2209

Von:krebspatienten@gmail.com
Gesendet: Sonntag, 08. Jänner 2012 18:59
An: anregungen.kritik@pv.oebb.at
Betreff: ÖBB, doch nicht rauchfrei? Nicht einmal bei den Bediensteten? 1) Di. 13.12.11, 13.10 Uhr, 2) 30.12.11, 7.02 Uhr,

Sehr geehrte Damen und Herren!
 

Fast hätte ich nach den heutigen vier Emails vergessen, Sie auf folgende (eigene) Fälle aufmerksam zu machen, aber durch Hrn. Dr. S. wurde ich daran erinnert.

1) Di. 13.12.11, 13.10 Uhr, (Anlage!), vor der Abfahrt mit dem Zug vom Westbahnhof nach Innsbruck. Ein ÖBB-Mitarbeiter geht rauchend den gesamten Bahnsteig, bis zur 1. Klasse, vor. Und 5 min später wieder den ersten Teil rauchend zurück!
Die Fahrgäste dachten sich ihren Teil, ich mir auch, leider!

2) 30.12.11, 7.02 Uhr, (Anlage!), vor der Abfahrt mit dem Zug vom Westbahnhof nach Innsbruck. Ein ÖBB-Mitarbeiter transportiert am Bahnsteig mit "seinem kleinen Zug" diverse Lasten (ggf. für den Speisewagen), und raucht, und raucht. Darauf angesprochen, die Antwort: Wieso soll ich hier nicht rauchen, ist doch kein geschlossener Raum.
Nachdem ich ihn höflich aufklärte wurde er untergriffig, drohend, und meinte schließlich: DAS geht Sie überhaupt nichts an, wenn ich rauche.
Die Fahrgäste dachten sich ihren Teil, ich mir auch, leider!
 
2 Anlagen

Mit freundlichen Grüßen

2210

Von: krebspatienten@gmail.com
Gesendet: Sonntag, 08. Jänner 2012 12:29
An: 'anregungen.kritik@pv.oebb.at'
Betreff: ÖBB - mangelhafte Raucherzonen auf den Bahnsteigen in Österreich

ÖBB Personenverkehr AG
Anregungen und Kritik
Tel.: 0810/ 100755
Fax: 0043(0) 1 93000 830 25349
E- Mail: anregungen.kritik@pv.oebb.at
www.oebb.at
FN: 248742y, Handelsgericht Wien



Sehr geehrte Damen und Herren,


uns sind nur zwei Bahnhöfe bekannt, wo die Raucherzonen auf den Bahnsteigen mittels Strich abgegrenzt sind.
Wann ist mit einer Markierung auf allen Bahnsteigen zu rechnen? Eine konzessionierte Firma meinte: Ab null Grad können wir das jederzeit durchführen!

Wir ersuchen um dringende Antwort!


Mit freundlichen Grüßen aus Tirol

Dietmar Erlacher, Krebspatient

2211
A N Z E I G E N Österreich bis Ende 2012 / ÖBB, Westbahnhof: Aschenbecher
« am: Januar 08, 2012, 23:00:42 Nachmittag »

Von: krebspatienten@gmail.com
Gesendet: Sonntag, 08. Jänner 2012 12:23
An: anregungen.kritik@pv.oebb.at
Betreff: ÖBB - Westbahnhof - Aschenbecher
Wichtigkeit: Hoch

ÖBB Personenverkehr AG
Anregungen und Kritik
Tel.: 0810/ 100755
Fax: 0043(0) 1 93000 830 25349
E- Mail: anregungen.kritik@pv.oebb.at
www.oebb.at
FN: 248742y, Handelsgericht Wien



Sehr geehrte Damen und Herren,


der neue Westbahnhof hat sich super "heraus gemausert", was auch der Kurier unlängst ganzseitig bei den Wiener EKZ-Tests geschrieben hat.

Was wurde zum Nicht-Nichtraucherschutz geschrieben?
Rauchsheriff meldete:
Vorbildlich halten sich die Lokale an das Tabakgesetz, aber die ÖBB ….
Die Standaschenbecher, neben den Türen Richtung Bahnsteige, sind viel zu knapp bei den Öffnungen, sodass die 6.000 Giftstoffe und die 86 krebsauslösenden Stoffe durch Zugluft bzw. Sog/Wind meist zu den Nichtrauchern in die Halle geblasen werden.

Uns ist bekannt, dass Sie auch mehrmals schriftlich ersucht wurden, diese Aschenbecher ca. 5 bis 10 m von den automatischen Schiebetüren entfernt zu platzieren! Wann ist damit zu rechnen?

Wir ersuchen um dringende Antwort!


Mit freundlichen Grüßen aus Tirol

Dietmar Erlacher, Krebspatient

2212
Gesendet: Montag, 27. Juni 2011 22:26
An: 'anregungen.kritik@pv.oebb.at'
Betreff: ÖBB - Wiener Westbahnhof
Wichtigkeit: Hoch


Sehr geehrte Damen und Herren!


Über den Nicht-Nichtraucherschutz auf Bahnhöfen erhalten wir regelmäßig Beschwerden. Meist ist es möglich, dies auf kurzen Weg abzuklären, zu erledigen.

Hier aber ersuchen wir um Ihr rasches Einschreiten

Westbahnhof:
Könnte man bitte die Aschenbecher bei den grossen Glastüren oben entfernen? Da an warmen Tagen diese Glastüren zwecks Frischluft ständig geöffnet sind, dringt Rauch in den Bahnhof was sehr unangenhem ist.
Es gibt auf den Bahnsteigen ohnehin genügend Aschenbecher um noch z. B. vor Abfahrt des Zuges eine Zigarette zu rauchen.

Leider ist aber auf den Bahnsteigen meist nur die Mitte des "Raucherplatzes" und selten der Anfang/das Ende markiert, was notwendig wäre. Auch sollte es vor dem Aussteigen eine Zugdurchsage geben, denn bei Zwischenstationen zünden sich viele Raucher gleich bei der Wagentüre die Zigarette an, egal ob Kinder in der Nähe stehen oder bei der Nebentüre ein-/aussteigen.



Mit freundlichen Grüßen

2213
So 08.01.2012 20:35

 PROBLEM - TANKSTELLE Nr. 1  J E T  CONOCOPHILLIPS  hier in Steindorf bei Straßwalchen - ausführlich hier bereits im Forum berichtet mehrfach;  vor ca. 3 Stunden beim Vorbeimarsch wieder beide Tankstellen-Bediensteten in "Uniform" und auch noch eine 3. Person rauchen und zündeln unter größter Gemeingefährdung direkt vor dem Shop-Eingang unter dem großen Flugdach, obwohl es dort strikt verboten ist nach diversen gesetzlichen Bestimmungen und auch nach Anweisung der JET-Zentrale in Deutschland - dem örtlichen Pächter ist das total wurscht :  Noch dazu gab es in den vergangenen Tagen im Land Salzburg 2 Autobrände direkt neben Zapfsäulen auf Tankstellen mit akutester Gemeingefahr und offenbar brauchen die Verantwortlichen erst einmal einen ordentlichen Super-GAU auf dieser JET hier in Steindorf - vielfache Anzeigen auf allen nur erdenklichen zuständigen Stellen haben keinerlei Änderung bewirkt !


2214

Herr MR. Dr. Franz Pietsch,

ich kann am Mi. 11.1.2012 nicht beim Treffen von Robert Rockenbauer dabei sein.
Ich hätte folgende Fragen ....

Kein Problem!
Bitte sofort ein Email an krebspatienten@gmail.com


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Mittwoch, 11.1.2012, um 19 Uhr
Hotel-Pension Wild, 1080 Wien, Lange Gasse 10!
Bitte gleich um Terminvormerkung. Anmeldung erbeten: Tel. 0664/9302958.
Die Lange Gasse im 8. Bezirk erreichen Sie mit der U2,3 Volkstheater über die Lerchenfelder Str., 1. Querstr. rechts, U2 Rathausplatz über die Trautsongasse, dann links; oder Straßenbahn Linie 2, Theater i.d. Josefstadt, Ecke „Fromme Helene“.

Höhepunkt dieser Begegnung:
MR Dr. Franz Pietsch vom Gesundheitsministerium wird anwesend sein.
Er wird uns auf viele Fragen rund um das Tabakgesetz Antwort geben können. Damit das aber geordnet abläuft, bitte ich Sie, mir die Fragen zukommen zu lassen und ich werde sie dann an Dr. Pietsch weiterleiten. Es können auch Fragen gestellt werden von Personen, die nicht am Treffen Teilnehmen können. Gesetz und Realität klaffen oft weit auseinander.
Um entsprechende Disziplin bei so einem Treffen voller Emotionen darf ich jetzt schon bitten.

Wünsche Ihnen alles Gute für das neue Jahr!

Mit herzlichen Grüßen
Robert Rockenbauer

2215
A N Z E I G E N Österreich bis Ende 2012 / ÖBB
« am: Januar 08, 2012, 22:27:00 Nachmittag »
So 08.01.2012 20:35

AKTUELLER  SONDERBERICHT  AUS  SALZBURG

Symptomatisch für unsere schier ausweglose Situation nun drei aktuelle Vorfälle der vergangenen Tage hier im Bereich Straßwalchen und Neumarkt bei Salzburg:

1. BAHNHOF  STEINDORF bei Straßwalchen am Sonntag, 1.Jänner 2012 im Warteraum um ca 15 Uhr: wiederum total verdreckt und versaut mit den Hinterlassenschaften von rauchenden Jugendlichen, die hier im "Raum öffentlichen Ortes" tagtäglich ihre Rauch- und Sauforgien abfeiern , ohne daß die diensthabenden Fahrdienstleiter einschreiten -  siehe meine entsprechenden Postings im Forum des  www.rauchsheriff.at  Und wiederum bin ich in die benachbarte Fahrdienstleitung "dienstlich" eingedrungen und habe die beiden sichtlich gelangweilten Herrn bis zur Weiß-Glut vor- ge - glüht. Absolut ergebnislos bislang alle Bemühungen hier um eine positive Änderung auch im gesamten vergangenen Jahr !


2. BAHNHOF  NEUMARKT - KÖSTENDORF gestern vormittags direkt beim Fahrkarten-Automaten unter dem Bahnhofsvordach: der Betreuer des Automaten raucht während der gesamten Überprüfungstätigkeit, läßt sogar Zigarettenasche fallen auf den herausgeklappten Display, ebenso sein jüngerer Begleiter. Auch die Reinigungsfrau vom "Mungos" raucht neben den beiden Herren, obwohl auf dem gesamten Bahnhofsareal ein gesetzliches Rauchverbot herrscht nach dem EBG  und nach dem   TARIF  ÖBB - siehe auch diesbezüglich meine bisherigen Postings hier im Forum.



Die ÖBB wurde um Stellungnahme ersucht!


2216
A N Z E I G E N Österreich bis Ende 2012 / Westbahn, was bisher geschah .....
« am: Januar 08, 2012, 22:21:41 Nachmittag »

Es braucht einen eigenen Thread für die neue Westbahn!
Diesbezügliche Beiträge werden "dort"
http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=600.msg3793#new
nicht gelöscht, aber "übertragen", und künftighin nur mehr HIER geschalten!

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Neue Westbahn mit Rauchern? Promianwalt Ainedter fährt eh nicht mit!
« Antwort #1 am: April 29, 2011, 00:37:19 Vormittag »

Hat jetzt weniger mit Lokalen zu tun, aber diese Aussage von Westbahn-Chef Stefan Wehinger schmerzt doch sehr und ist symptomatisch für dieses Land:

kurier.at: Wird die Westbahn Raucherabteile haben?
"Wir haben eine Raucherkabine. Wir wissen, dass das es eine juristische Grauzone ist, aber wollen die Raucher nicht ausschließen."

Sie nehmen also eine Anzeige in Kauf?
"Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen."

Wer erinnert sich noch an die ÖBB-Raucherabteile, die damals beim durchgehen und auch noch Monate nach dem Rauchverbot in Zügen gestunken haben?

--> Nichts dazugelernt!

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Steht die "Westbahn" über dem Tabakgesetz? Naja, die Wirte auch!
« Antwort #9 am: November 17, 2011, 18:37:46 Nachmittag »

Westbahn will Raucherabteile in Zügen - salzburg.ORF.at

salzburg.orf.at

Die Westbahn will in ihren Zügen zwischen Salzburg und Wien eigene Raucherabteile führen. Damit stößt sie aber auf Widerstand beim Gesundheitsministerium, denn das österreichische Tabakgesetzt verbietet das Rauchen in öffentlichen Räumen und ein Zug gilt auch als solcher.

http://salzburg.orf.at/news/stories/2509481/

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Geselchte Westbahn?
« Antwort #10 am: Dezember 21, 2011, 21:25:50 Nachmittag »

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Von:
Gesendet: Mittwoch, 21. Dezember 2011 08:54
An: Barbara Rizkalla
Cc: krebspatient-krebsforum; nichtraucherschutz@aon.at
Betreff: Re: Ihre Nachricht @ WESTbahn

Guten Morgen Frau Rizkalla,
 
danke für Ihre Antwort. Ich hätte eine solche eigentlich gar nicht erwartet. Es mag ja sein, dass Ihre Firma "die Rechtslage geprüft" hat, dennoch ist es höchst bedenklich, dass Sie sich in der allgemeinen Entwicklung bewusst zurück bewegen! Gottseidank entwickelt sich langsam aber sicher auch in unserem Land ein Bewusstsein rund um Nichtraucherschutz und die Gefährlichkeit der todbringenden Tabaksucht. Öffentliche Räume werden zunehmend - und mittlerweile selbstverständlich!! - rauchfrei. Dazu zählen auch öffentliche Verkehrsmittel. In den meisten Ländern Europas geht die Entwicklung in diese (richtige) Richtung. Wenn Ihr Unternehmen nun ganz bewusst den mühsam errungenen Sieg der Vernunft negiert und des bloßen Profits wegen versucht, diese Regeln wieder aufzuweichen (um der Konkurrenz Kunden wegzunehmen), dann ist das moralisch im höchsten Grad bedenklich.
Ich hoffe inständig, dass Sie per Gesetz dazu gezwungen werden können, dieses unvernünftige Zugeständnis an unbelehrbare Süchtige wieder zurück zu nehmen, im Dienste der Volksgesundheit und nicht zuletzt deshalb, weil nur so richtige Chancengleichheit zwischen zwei verschiedenen Anbietern einer bestimmten Dienstleistung bestehen kann.
 
Mit besten Grüßen
 


----- Original Message -----
From: Barbara Rizkalla
To:
Sent: Tuesday, December 20, 2011 5:46 PM
Subject: Ihre Nachricht @ WESTbahn

Sehr geehrter Herr

vielen Dank für Ihr Mail. Wir haben das Thema Raucherlounge lange durchdacht und haben uns dafür entschieden, da wir eine einzigartige Lösung anbieten können.
Unsere Juristen haben die Angelegenheit im Vorfeld gründlich geprüft und sind der Rechtsmeinung, dass die Raucherlounge zulässig ist.

Selbstverständlich nehmen wir Ihr Feedback gerne entgegen.

Mit freundlichen Grüßen,

Barbara Rizkalla
Customer Care Center
WESTbahn Management GmbH | Mariahilferstraße 103/1/25 | A - 1060 Wien
T: +43-1-899-00 | www.westbahn.at
Rechtsform: GmbH., Sitz: Wien | FN 319409w
Handeslgericht Wien | UID: ATU64618578

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Westbahn mit vorsätzlicher Gesetzesübertretung?
« Antwort #11 am: Dezember 24, 2011, 00:55:39 Vormittag »

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Raucherzüge illegal?

RECHTSSTREIT / Die WESTbahn bietet „Raucherabteile“ an, laut Gesundheitsministerium illegal. Rauchenden Fahrgästen drohen bis zu 1000 Euro Strafe, der Bahngesellschaft selber eventuell sogar der Konzessionsentzug.

VON HEINZ BIDNER

Gutgläubigkeit schützt vor saftigen Strafen nicht. So lassen sich die kuriosen Konsequenzen zusammenfassen, die WESTbahn-Fahrgästen drohen könnten. Nämlich dann, wenn sie in den eigens angelegten Raucherkabinen zum Glimmstängel greifen.

Die Vorgeschichte: Seit dem Fahrplanwechsel am Sonntag ist die private WESTbahn-Gesellschaft erstmals auf der Westbahnstrecke zwischen Wien und Salzburg unterwegs. Während die ÖBB aus rechtlichen Gründen des Nichtraucherschutzes seit September 2007 Raucher aus ihren Zügen verbannt haben, geht die WESTbahn nun den umgekehrten Weg. So ist im letzten Waggon eines jeden Zuges ein eigenes Raucherabteil mit 16 Sitzplätzen integriert, um qualmfreudige Fahrgäste anzulocken.

Im Gesundheitsministerium sieht man das mit Argwohn. „Der Minister ist dagegen, denn das Rauchen in öffentlichen Räumen ist verboten“, sagt Sigrid Rosenberger, Sprecherin von Gesundheitsminister Alois Stöger (SP).

Die Hintergründe dazu kennt wohl niemand genauer als der zuständige oberste Beamte im Ministerium, Franz Pietsch. Seine Abteilung hätte erst sehr kurzfristig letzte Woche eine Stellungnahme von der WESTbahn zum Thema bekommen. Ein Ergebnis der Prüfung dieser Stellungnahme sei zwar erst in dieser Woche zu erwarten, so Pietsch. Eines könne er aber schon jetzt sagen: „Das ist nicht mit den Zielsetzungen des Tabakgesetzes vereinbar.“ Demnach gebe es ein generelles Rauchverbot in öffentlichen Räumen. Allein in der Gastronomie gebe es eine Ausnahme. Aber die würde eben nur dort gelten und wäre nicht auf andere Bereiche umlegbar – schon gar nicht auf öffentliche Verkehrsmittel wie Bahnen oder Flugzeuge.

Wird in den Raucherabteilen der WESTbahn dennoch geraucht, begeht das Unternehmen eine Verwaltungsübertretung, so Pietsch. Bei einer Anzeige drohen beim ersten Mal bis zu 1000 Euro Strafe, im Wiederholungsfall bis zu 10.000 Euro.

Bei Wiederholung drohen Fahrgästen 1000 Euro Strafe

Zudem drohen auch den Fahrgästen, die zum Rauchen quasi angestiftet werden, saftige Strafen: bis zu 100 Euro beim ersten Mal und bis zu 1000 Euro im Wiederholungsfall. Für das Unternehmen ortet Pietsch neben den unnötigen hohen Investitionskosten für die Raucherabteile daher einen möglichen Imageschaden.

Dass das Vorgehen der Bahngesellschaft den gesetzlichen Bestimmungen widersprechen könnte, sieht man bei der WESTbahn nicht. Rauchen sei – nach der gleichen Ausnahmeregelung wie bei Gaststätten – sehr wohl erlaubt. „Außerdem sind die Plätze nicht zum dauerhaften Sitzen gedacht, sondern nur zum kurzen Rauchen“, sagt Sprecher Manfred Mader. Mit einer Klage sei zwar zu rechnen. „Dann werden das die Juristen prüfen“, gibt sich Mader entspannt.

Und das könnte Jahre dauern. Sollte ein Gang zum Unabhängigen Verwaltungssenat der WESTbahn nicht Recht geben, könnte sie noch die obersten Gerichtshöfe anrufen. Allerdings gehen damit Risiken einher. Ab einem ersten rechtskräftigen Urteil gegen das Unternehmen würden die Strafzahlungen fällig. Ab zwei rechtskräftigen Urteilen wäre sogar ein Konzessionsentzug der WESTbahn möglich, heißt es aus dem Ministerium.

http://www.noen.at/news/chronik/Raucherzuege-illegal;art151,360237

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Verrückte Westbahn?
« Antwort #12 am: Dezember 25, 2011, 21:04:13 Nachmittag »

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Steigt weißer Rauch zur Versöhnung auf,

oder geht man zum "Obersten"?

Anm.:
Marketingstrategie?


http://www.news.at/articles/1150/30/314238/bahnverbindung-westbahn-oebb

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Westbahn bleibt beim "Lungenzug im Zug" - Das Tabakgesetz
« Antwort #13 am: Gestern um 00:21:11 »

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Westbahn sieht sich beim Rauchen im Zug auf rechtlich sicherer Seite

    Anstoss für die Kontroverse: Ein Raucherabteil in der Westbahn

Gesundheitsministerium: Pläne verstoßen gegen Tabakgesetz, Ausnahmeregelung nicht anzuwenden

Mit der Westbahn, die ab 11. Dezember zwischen Salzburg und Wien verkehren wird, sollen Raucherabteile in den österreichischen Zugverkehr zurückkommen. 2007 hatte der damalige Monopolist ÖBB die abgetrennten Bereiche für Raucher freiwillig aufgelassen.

Das 2008 novellierte Tabakgesetz hätte eine Abschaffung dieser Abteile ohnehin notwendig gemacht, meint Sigrid Rosenberger vom Gesundheitsministerium (BMG) gegenüber derStandard.at. Das Gesetz sehe ein Rauchverbot an allen öffentlichen Orten vor, das treffe auch auf Züge zu: "Ausnahmen gibt es nur für gastronomische Betriebe oder bei Einrichtungen, die einzig für den Zweck des Rauchens geschaffen wurden – etwa die Raucherkabinen auf Flughäfen." Weil der Zug ein Transportmittel sei, und man dort nicht bloß rauche, sondern gleichzeitig befördert werde, könne diese Ausnahme auf die Westbahn nicht angewandt werden, so Rosenberger.

"Ausnahmeregelung möglich"

Bei der privaten Westbahn sieht man die Vorgaben des Tabakgesetzes weniger eng: "Unsere Juristen haben das geprüft und sie sind überzeugt, dass eine Ausnahmeregelung wie in Lokalen auch bei uns möglich ist", sagt Westbahn-Sprecher Manfred Mader.

Eine Überprüfung des Gesundheitsministeriums stehe noch aus, so Mader weiter. Im Ministerium ist davon nichts bekannt: "Wir haben selbst über die Medien von dem Plan erfahren. Offenbar haben sich die Damen und Herren von der Westbahn das Tabakgesetz nicht genau angesehen", sagt Rosenberger vom BMG: "Wir werden uns dafür einsetzen, dass ein tatsächlicher Verstoß gegen das Gesetz auch entsprechend sanktioniert werden wird." Die Verwaltungsübertretung sieht laut Tabakgesetz eine Strafe von bis zu 2.000 Euro vor, im Wiederholungsfall bis zu 10.000 Euro.

Unterdruck gegen Rauchstrom

Das geplante Raucherabteil wird sich laut Angaben des Unternehmens im letzten der sechs Waggons einer Westbahn-Garnitur befinden. In diesem abgetrennten Bereich sind acht Sitzbänke für je zwei Personen an vier Tischen montiert. Die Aschenbecher wurden direkt in die Tische eingelassen (siehe 360°-Ansicht)

Ein vom restlichen Zug abgetrenntes Belüftungssystem soll die Luftqualität im Nichtraucherbereich gewährleisten. Zusätzlich soll Unterdruck dafür sorgen, dass beim Betreten und Verlassen kein Rauch ausströmen kann. "Wir glauben, wir haben den Rauchern ein Angebot gemacht, ohne die Nichtraucher zu behindern", so Westbahn-Sprecher Mader.

Schaffner sollen Abteil nicht betreten müssen

Es sei vorgesehen, dass sich Passagiere nur für die Dauer einer Zigarette im Raucherbereich aufhalten, erklärt Mader. Deshalb gebe es auch keine arbeitsrechtlichen Bedenken, weil das Zupersonal das Abteil nicht betreten müsse, um Tickets zu kontrollieren.

Westbahn-Chef Stefan Wehinger, der als ÖBB-Vorstand 2007 für die Abschaffung der Raucherbereiche mitverantwortlich war, sprach damals von "verbessertem Reisekomfort für die nicht rauchenden Fahrgäste". Im Vorfeld des Chats auf derStandard.at begründet er die nunmehrige Entscheidung für Raucherbereiche: "Wir haben mit der Raucherinsel heute die perfekte technische Lösung – das war damals nicht möglich." (mm, derStandard.at, 16.11.2011)



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Raucherabteile

Westbahn bleibt beim "Lungenzug im Zug"

    Die Westbahn riskiert trotz Anzeigengefahr Raucherabteile in den Zügen.

Wehinger: Züge mit Raucherbereichen werden fahren - Laut Gesundheitsministerium gilt Rauchverbot

Wien - Die Westbahn bleibt dabei: Rauchen im Zug soll bei dem neuen mehrheitlich privaten Bahnbetreiber erlaubt sein. In den Westbahn-Zügen werde es Raucherbereiche geben, bestätigte Westbahn-Geschäftsführer Stefan Wehinger am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Wien. "Am 11. Dezember um 5.32 Uhr in unserem ersten Zug dürfen Sie rauchen." Ob dann eine Anzeige dagegen erhoben und die Westbahn in den folgenden Zügen daran gehindert werde, werde man noch sehen.

Um das Rauchen im Zug zu ermöglichen, habe die Westbahn eine Million Euro investiert und eigene Raucherinseln konstruiert. Der Rauch werde die Nichtraucher im Zug nicht beeinträchtigen, versicherte Wehinger. "Wir haben die Unterdruck-Insel getestet mit 19 Rauchern und es war kein Nebel zu sehen", sagte Wehinger. Nichtraucher müssten den Raucherbereich im Zug ohnehin nicht betreten. "Warum man also nicht rauchen soll, das weiß ich nicht." Letztlich müsse diese Frage von Juristen entschieden werden.

ÖBB seit 2007 rauchfrei

Das Gesundheitsministerium sieht Rauchen im Zug durch das Tabakgesetz als verboten an. Demnach ist das Rauchen an öffentlichen Orten verboten, Ausnahmen gebe es nur für die Gastronomie.

Die ÖBB sind seit 1. September 2007 völlig rauchfrei. Eingeführt wurde dies damals ausgerechnet vom nunmehrigen Westbahn-Geschäftsführer Stefan Wehinger, damals noch Vorstandsdirektor der ÖBB Personenverkehr AG. (APA)


DAS  TABAKGESETZ
http://bmg.gv.at/home/Schwerpunkte/Drogen_Sucht/Tabak_Rauchen/Das_oesterreichische_Tabakgesetz

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2217
cEhXx


Warnungen vor Kneipensterben

Anmerkung: Besser es "sterben Kneipen", als es sterben Menschen!
Hitziger Streit um Rauchverbot

VON THORSTEN BREITKOPF - zuletzt aktualisiert: 05.01.2012 - 09:26


Düsseldorf (RP). Die Debatte um ein ausnahmsloses Rauchverbot in Kneipen wird heftig weiter geführt. Als Panikmache bezeichnen die Düsseldorfer Ratsgrünen die Warnungen vor einem Kneipensterben durch ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie.


"Die Erfahrungen in Bayern sowie in anderen EU-Staaten zeigen, dass ein generelles Rauchverbot in Kneipen und Gaststätten nicht zu nennenswerten Problemen führt. Im Gegenteil: Klare und einheitliche Regeln machen es für die Kneipen, die Besucher und die kontrollierenden Behörden einfacher und besser", sagte Susanne Ott, gesundheitspolitische Sprecherin der Ratsfraktion.

CDU, FDP, Gaststättenverband Dehoga und viele Düsseldorfer Gastronomen hatten die Pläne der rot-grünen Landesregierung kritisiert, bereits Mitte 2012 ein verschärftes Nichtraucherschutzgesetz einzuführen. Dehoga-Geschäftsführer Rainer Spenke sagte im RP-Gespräch, 200 der 500 Düsseldorfer Kneipen seien von einem absoluten Rauchverbot in ihrer Existenz bedroht. Die Landes-CDU lehnt die geplante Verschärfung des Nichtraucherschutzes ebenfalls ab. "Das geltende Gesetz ist gut", teilt der CDU-Fraktionsvorsitzende Karl-Josef Laumann in einem Schreiben an die Unionsabgeordneten mit. Der Staat solle Raucher "nicht verfolgen, als wären es Kriminelle", so der CDU-Politiker.

Auch unter RP-Lesern wird das geplante Verbot kontrovers diskutiert. 200 Leser haben im Internet Kommentare abgegeben. Auf der Facebook-Seite von RP Online schreibt Stefan Kaehler "Ich bin zwar Nichtraucher, aber aus meiner Sicht sollten die Inhaber selber entscheiden, ob in den Kneipen geraucht wird oder nicht. Ich kann mich als Nichtraucher doch entscheiden, ob ich in eine Raucher-kneipe gehe oder nicht." Niemand zwinge einen Nichtraucher eine ausgewiesene Raucherkneipe zu betreten, schreibt Ferdi Zellekens. "Als Vegetarier würde auch niemand ins Steakhaus gehen, um sich anschließend über die Fleischgerichte zu beschweren". Leser Christian Pietsch erwidert: "Im Sinne eines fairen und freien Wettbewerbs unterschiedlicher Gastrobetriebe kann es nur eine Lösung im Sinne aller geben: komplettes Rauchverbot ohne jegliche Ausnahme." Erst ein Verbot könne jegliche Wettbewerbsverzerrung verhindern.



http://bc01.rp-online.de/region-duesseldorf/duesseldorf/nachrichten/hitziger-streit-um-rauchverbot-1.2662133

2218
Deutschland / Berlins Rauchverbot hat sich bewährt
« am: Januar 08, 2012, 21:30:11 Nachmittag »
XxAbBxX


6.1.2012

Berlins Rauchverbot hat sich bewährt


Viele befürchteten das Schlimmste, Wirte bangten um ihre Gaststätten, doch im Großen und Ganzen hat sich das Rauchverbot bewährt.

Da stehen die verfrorenen Exilanten auf dem Trottoir und wärmen einander mit Blicken. Dann gehen sie rein und trinken gemeinsam weiter. Wenn das kein Gewinn an Lebensqualität für alle Seiten ist. Nein, im Ernst: Das Rauchverbot hat sich bewährt. Es ist angenehm, ohne brennende Augen und stinkende Klamotten aus der Kneipe zu kommen.

Anders als von weinerlichen Wirten befürchtet, musste keine Gaststätte schließen, es wurden nicht einmal Umsatzeinbußen verzeichnet.

Stattdessen hat sich alles zurechtgeruckelt, manche Kneipen behalfen sich mit Raucherzimmern oder nannten sich plötzlich Raucherclub, die meisten Gaststätten stellten sich ohne Probleme um.

Verstöße gab es, aber da wir hier in Berlin sind und nicht etwa in Singapur, bestand nie die Gefahr einer lücken- und erbarmungslosen Durchsetzung des Nichtraucherschutzgesetzes. Gaststätten werden weiter kontrolliert, auch Bußgelder verhängt, aber es sind nur wenige. Alles in allem eine gute Sache. Einziger Haken: Man riecht stärker des Flirtpartners Alkoholfahne.


2219

" .... Der Schutz der Menschen vor Gesundheitsgefahren durch Passivrauchen hat Vorrang vor der Ermöglichung von Angeboten für Raucher in Gaststätten.

Kein Nichtraucher soll vor der Alternative stehen, entweder auf den Besuch einer Gaststätte zu verzichten oder gesundheitsschädlichen Tabakrauch einatmen zu müssen......"



Danke, für diese richtige Sichtweise! Jetzt erst wird weiter geredet, wenn noch notwendig, Herr Vorsitzender der NRW-CDU-Fraktion.


http://www.ruhrbarone.de/karl-josef-laumann-nichtraucher-schuetzen-aber-nicht-raucher-per-gesetz-erziehen/



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Deutschland / Hautrötungen, Schwindelanfälle und Ausschlag: "E-Zigaretten" VERBOT
« am: Januar 08, 2012, 21:14:29 Nachmittag »


6.01.12 - Die E-Zigarette im Visier

Gesundheitsministerium verbietet den Vertrieb von nikotinhaltigen Substanzen.

Er habe selbst gesehen, welche Nebenwirkungen die E-Zigarette mit sich bringen kann:
Manche Kunden hätten unmittelbar nach dem Rauchen Hautrötungen, Schwindelanfälle und Ausschlag bekommen.

Eine echte Alternative oder brandgefährlich?
Die E-Zigarette wird zurzeit heiß diskutiert – jetzt hat das Gesundheitsministerium des Landes NRW den Vertrieb von nikotinhaltigen Substanzen per Erlass verboten. Wer die Liquide trotzdem verkauft, verstößt gegen das Arzneimittelgesetz und macht sich strafbar. Halvers Kioskbetreiber haben geteilte Meinungen zum elektronischen Glimm- stängel.

„Die Dinger sind absolut schädlich“, sagt René Henkel, Betreiber des Kiosks an der Frankfurter Straße. Seit dem Verbot verkauft er nur noch Zusätze ohne Nikotin. Er habe selbst gesehen, welche Nebenwirkungen die E-Zigarette mit sich bringen kann: Manche Kunden hätten unmittelbar nach dem Rauchen Hautrötungen, Schwindelanfälle und Ausschlag bekommen. Zudem sei seit des Erlasses das Interesse drastisch zurückgegangen.

Henkel erzählt, dass er die Zigaretten erst „wie geschnitten Brot“ verkauft hat. Und jetzt seien es nur noch vereinzelte Käufer. Für den Inhaber ist das ein Problem: „Die Hersteller nehmen die Waren nicht von uns zurück, solange die Schädlichkeit nicht nachgewiesen ist.“

Auch bei Noel Clever von „Clever Tippen“ ist das Geschäft ins Stocken geraten. Erst im September habe es den großen Boom gegeben – und die Großhändler kamen nicht mit den Lieferungen hinterher. Er sagt: „Die Leute sind total verunsichert. Sie wissen nicht, ob’s gesund ist oder nicht.“ Clever selbst benutzt sie – und das auch weiterhin. Rauchen sei doch so oder so schädlich.

Und es gibt noch weitere Anhänger der elektrischen Zigarette. Ein 54-jähriger Halveraner ist beispielsweise sein Stammkunde und kauft gleich mehrere Nachfüllpackungen. Seit sechs Wochen ist er nahezu komplett vom klassischen Glimmstängel weg – die Geschmacksrichtung Menthol hat’s ihm angetan. „Hauptsache es qualmt. Bei der richtigen Zigarette geht mir der Gestank auf den Zwirn“, sagt er. Und jetzt könne er theoretisch sogar am Schreibtisch rauchen. Aus Gewohnheit geht er aber trotzdem meistens noch vor die Tür.

Und wie sieht’s in den Apotheken aus? „Wir hatten auch einige Nachfragen von Kunden. Der Verkauf durch uns ist aber nicht möglich“, sagt Bianka Schomann von der Atlantis-Apotheke. Sie findet klare Worte für die E-Zigaretten: „Bis die Liquide von der Arzneimittelkammer zugelassen werden, können noch einige Jahre vergehen.“ Zum Beispiel müssten erst einige Studien in Auftrag gegegeben werden, die die möglichen Risiken und Nebenwirkungen offenlegen. Sobald die E-Zigarette eine arzneimittelrechtliche Zulassung erhalten würde, könne sie sich schon vorstellen, das Produkt ins Sortiment aufzunehmen. So lange will auch Lottogeschäft-Besitzerin Angelika Noelle-Niklas warten: „Die Nachfrage ist eh gering und das Risiko zu hoch.“

Von Lisa Weber